Plexiglas ausschneiden

OP #1717685
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Moin

Da es nicht wirklich mit Elektronik zu tun hat sondern nur mit deren 
Gehäuse poste ich eben mal hier :)

Also ich müsste aus einer Plexiglasabdeckung ein Kreuz herausschneiden, 
brauch aber beide Teile, das heißt ich darf nicht viel Verschnitt haben. 
Am besten gings wohl mit einer feinen Laubsäge, aber sowas hab ich nicht 
und außerdem hat vielleicht jemand hier einen besseren Vorschlag...
(Firma: keine) #1717694
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wenn du in örtlicher Nähe zu einer Modellbau oder Werbe-bude lebst 
kannst du versuchen das Lasern zu lassen (kostet nicht viel) und sieht 
sofort gut aus.
Die Lasercutter nehmen einfache Zeichnungen aus Mahlprogrammen 
(Vektorgraphik) welche musst du erfragen (spart Geld, es selber zu 
machen).
#1718037
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Michael M. schrieb:
> stichsäge ist bei plexiglas nicht zu empfehlen.
> mit einem metallblatt wirds zu heiß, mit einem holzblatt reißt es aus.

Es gibt spezielle Kunststoffsägeblätter. Bei der Stichsäge den Pendelhub 
auf 0 und die Drehzahl so niedrig wie möglich, ausserdem die 
Schnittkante vorher abkleben (z.B. mit Kreppband, oder die Schutzfolie 
drauflassen), dann sollte es gehen. Am besten erstmal mit einem 
Abfallstück ausprobieren.

Allerdings dürfte die Anforderung, dass beide Stücke verwendbar sein 
sollen, damit nicht wirklich erfüllbar sein. Aber vielleicht kann der 
"Einsatz" stattdessen auch aus einem anderen Stück Plexiglas gesägt 
werden, ist ja nicht so, als würde das gleich ein Vermögen kosten ;-) 
Den Verschnitt kann man ja für spätere andere Projekte aufbewahren, ist 
ja zumindest teilweise dann sogar schön sauber rechteckig.

Andreas
#1718094
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Plexiglas kann man mit einer Kreissaege schneiden mit geringerer 
Drehzahl. (eventuell Phasenanschnittssteuerung verwenden, nur bessere 
Kreissaegen z.B. Festools haben Drehzahlregler).
Wenn man z.B. ein Gewaechshaus bastelt, dann ist Laubsaege oder 
Sticksaege nicht so ideal.
#1718855
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>Auch mit einer Laubsäge lässt sich viel machen : )

Das ist vollkommen richtig. Ich habe auch Plastmaterial (PVC, Piacryl,
Polystyrol, ABS...) ohne Mühe mit der Laubsäge verarbeitet. Ein kleiner
Lüfter mit einer aufgeschraubten Pyramide aus Blech wirkt da Wunder.
An der Spitze der Pyramide tritt die Luft aus und kühlt die Stelle
des Materials, an der gerade herumgefiddelt wird. Dann klemmt die Säge
auch nicht mehr...;-)

Das ist das von mir erfundene erweiterte Säger-System, im Gegensatz zum
erweiterten Seeger-System.

http://de.wikipedia.org/wiki/Skatabrechnung#Erweitertes_System_nach_Seeger_und_Fabian

dämlich Grins

 Paul
#1719641
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Öl? Wasser? Zwei so völlig unterschiedliche Tips... Entschuldigt bitte, 
dass ich nachfrage, aber sind das nun bestätigte Erfahrungswerte oder 
eher von der Art "Ich denke mir mal, man könnte..." ?

Meine einzige eigene Erfahrung war bisher so ein cremiges Bohr- und 
Schneidfett, sehr bequem in der Handhabung, aber leider wirkungslos bei 
Acrylglas. Insofern macht mir der Öl-Tip keine große Hoffnung.
#1721824
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Mit der Laubsäge wird das erfahrungsgemäß nie ansehnlich - eine Fräse 
muss her. Wenn der Spalt, der durch den Fräserdurchmesser entsteht, 
untragbar groß ist, muss man eben auf zwei einzelne Teile zurückgreifen; 
also eines mit passender Innenkontur und eines mit entsprechender 
Außenkontur.

Schäffer Apparatebau (http://www.schaeffer-ag.de/) macht das übrigens 
gern für Dich! Wenn ich mich recht erinnere, bearbeiten die (auf 
Anfrage) Polycarbonat bis zu 10mm - Den Ausschnitt ebenfalls zu nutzen, 
so wie Du es ja scheinbar willst, wird so aber nicht funktionieren, in 
deren FAQ steht es irgendwo - der Fräser sticht weiter im inneren der 
auszufräsenden Kontur ein und fährt erst dann zur Fräskante, dh. wird 
der innere Ausschnitt unbrauchbar - man muss zwei separate Objekte 
erstellen, welche dann ineinanderpassen.

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