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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Vorstellungsgespräch bei Bosch über Ferchau


Autor: schickmehle (Gast)
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Hallo,

habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Bosch vermittelt von 
Ferchau als AÜ. Bin Absolvent in Elektrotechnik, hat jemand von Euch 
Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen bei Bosch. Wie groß sind die 
Chancen dort Erfahrung zu sammeln und wie stehen die Chancen übernommen 
zu werden.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wo bei Bosch ist es denn?

Erfahrung sammeln wirst du sicherlich können und die Chancen, übernommen 
zu werden, ist bei entsprechender Leistung wohl auch (wieder) vorhanden.

Autor: Kehrchau (Gast)
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Mit Bosch nicht, aber mit Ferchau. Als Absolvent hast du sowieso keine 
Chance und man wir dich bald entlassen, es sei denn, du kündigst selbst 
aufgrund der Frustation. Ich rate dir, dich selbst woanders zu bewerben, 
auch wenn du einen Vertrag mit Ferchau ist.

Autor: ohno (Gast)
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wir sind im wirtschaftlichen up. wer in dieser phase zu einem 
dienstleister geht, sorry.

zudem, bei bosch, darfst du als externer maximal den messknecht machen.

in 1 - 2 jahren geht es mit der wirtschaft wieder runter. da werden die 
als erstes die externen raushauen.

aber vielleicht haste ja glück und die wollen genau dich aus der menge 
ihrer sklaven.

ihr  dürf nicht zu einem dienstleister gehen.

wenn die arbeitgeber sich dieser quelle nicht bedienen können, dann 
müssen sie selber einstellen.

solltest du dort hingehen, frage die mal in  anwesenheit deines 
parasiten, warum dir bosch keinen 1 jahres -  2 jahres zeitvertrag gibt.

hoffe aber nur auf übernahme. das machen die anderen auch. streng dich 
auch dafür ja schön an und wenns nach 6 monaten oder 1 jahr ausgelutscht 
zu einem anderen geht, dann kannste ja erneut auf übernahme hoffen.

mach dir einen gefallen, falls du doch dort hingehst. bewerbe dich 
kontinuierlich egal wo, aber verharre nicht in diesem schmarrozer 
verhältnis. auch wenn du nach 3 wochen was festes gefunden hast, gehe 
ohne rücksicht . den wirtschaftlichen schwachsinn, den du dann 
hinterlässt d
sollte dir egal sein. die wollen es so.

denn ansonsten bist du nach 1-2 jahren der ausgezuzelte depp.

bemühe monster und stepstone oder schreibe hier in welcher region du 
suchst.
wir bauchen keine abzocker.

spätestens beim ersten zu erwartenden gehaltsgeplauschel lernst du 
deinen gegenüber kennen.

niemals.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Ohne Not geht man nicht in Leiharbeit.

Autor: thisamplifierisloud (Gast)
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"und wie stehen die Chancen übernommen
zu werden."

Du glaubst an den Weihnachtsmann ? :-)

Wenn sie fest einstellen wollten, könnten sie das billiger (real 
gerechnet)
sofort tun. Und ein halbes Jahr Probezeit ist genug, um festzustellen,
ob man jemanden gebrauchen kann.

Autor: Mine Fields (Gast)
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thisamplifierisloud schrieb:
> Wenn sie fest einstellen wollten, könnten sie das billiger (real
> gerechnet)
> sofort tun.

Real gerechnet ist es nicht unbedingt viel billiger, da Werbung, die 
Auswahl der Bewerber, mehrere Bewerbungsgespräche usw. sehr viel Geld 
kosten. Über einen Dienstleister kommt man viel schneller an Leute ran.

Dazu kommen dann firmenpolitische Dinge:

Es kann sein, dass eine feste Stelle erst wieder 1-2 Jahren genehmigt 
wird. Solange überbrückt man das mit einem Leiharbeiter - und wenn der 
gut ist, bekommt der gleich die geplante Stelle. Das hat für alle Seiten 
Vorteile.

Bosch hat anscheinend auch einen teilweise recht starken Betriebsrat. 
Jemanden einfach so wieder loszuwerden, wenn er eine absolute Niete ist, 
ist dann natürlich so gut wie unmöglich - Probezeit hin oder her.

Autor: Ich (Gast)
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Das dürfte bei Bosch genauso wie bei vielen Firmen sein.
Die suchen erst nach einer Fachkraft, wenn es gar nicht anders mehr 
geht, die Bude brennt.
Dann erst selbst nach einem Kandidaten suchen (Eigene Stellenanzeigen 
schalten, Bewerbungen sichten, ...) dauert dann zu lange.
Da hilft Ferchau & Co. eben aus, die haben genug Kandidaten in der 
Datenbank, die sie Bosch anbieten können.

Chancen übernommen zu werden bestehen fast immer (es wird fast nie 
ausgeschlossen), die Hoffnung stirbt zuletzt.

Autor: das nervt das namensfeld (Gast)
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was für selbstlose Zeitgenossen doch Ferchau und Co sind.
Denen sollte man einen Orden verleihen.
Ohne die wäre unser Land schon längst den Bach runter.

PS. Bevor du zu denen gehst, komm lieber zu mir. Mein Arbeitgeber sucht 
auch gerade. Ich vermittle dich für ca. 8.000Eur / Monat. 4.000Eur/Monat 
für dich und 4.000Eur/ Monat für mich. Sollte mein Arbeitgeber dich 
nicht mehr wollen nach ca. 0,5 oder 1 oder 1,5 Jahren, halte ich dich 
noch 1 Monat, und dann krigste einen Aufhebungsvertrag mit 1 
Monatsgehalt und dann kenne ich dich nicht mehr.

Also für mich fürs nixtun bei ca. 1 Jahr Arbeit deinerseits kassiere ich
48.000 Eur - 24.000Eur für Abgaben, Spässchen und so = 24.000Eur fürs 
nixtun.
Passt oder.

Also bewerbe dich bei mir. PS. 4.000Eur kriegste nur bei mir. Der andere 
Parasit speist dich eher mit 2.400 - 2.700Eur / Monat ab.
Deinen Studienkollegen kannste bei mir auch noch vorsprechen lassen. Den 
kriege ich auch noch vermittelt. Muß halt ne gewisse flexibelität 
mitbringen.


Personaldienstleister ..... burn it.

Autor: Wilhelm (Gast)
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das nervt das namensfeld schrieb:

>was für selbstlose Zeitgenossen doch Ferchau und Co sind.
>Denen sollte man einen Orden verleihen.
>Ohne die wäre unser Land schon längst den Bach runter.

Heheeee, wird ja auch gemacht:

http://ferchau.mediainformationssystem.de/press_re...

Autor: Technikwichtel (Gast)
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schickmehle schrieb:
> Hallo,
>
> habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Bosch vermittelt von
> Ferchau als AÜ. Bin Absolvent in Elektrotechnik, hat jemand von Euch
> Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen bei Bosch. Wie groß sind die
> Chancen dort Erfahrung zu sammeln und wie stehen die Chancen übernommen
> zu werden.

Hallo Schickmehle.

Lass das mit dem Dienstleister nach Möglichkeit bleiben. Ich habe jetzt 
schon mehrfach gehört, dass große Unternehmen mit Dienstleistern eine 
Art "Nicht-Übernahme-Vertrag" schließen. D.h. das mit der Übernahme 
kannst du vergessen.

Warum bewirbst Du Dich nicht direkt bei Bosch? Oder sonstwo 
(Ex-Sklavenhalter)?

Viele Grüße

Autor: ibmpeter (Gast)
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tz, die stellen nicht über dienstleister ein um zu ůbernehmen sondern um 
in der krise zu feuern so läuft der hase. versprochen wird aber viel und 
angedeutet auch.
irgendwie musste ja motiviert werden. warme luft ist günstiger  als 
euronen.

und das tagesgeschäft der personaldienstleister ist das quasseln.

schau mal wieviel mitarbeiter das f hat (ca. 3500 wenn mans glauben 
will.)
entweder haben die alle 1/2 bis 1 jahr einen komplett neuen sklavenstamm 
oder es is nix mit übernahme. ausnahmen bestätigen aber die regel.

bei wahl nie dienstleister. weil die sind moralisch unterbelichtet. 
sowas darf man freiwillig nicht unterstützen.

würden die ihre sklaven fair entlohnen, warum nicht.
aber wenn sich welche im übermaß auf kosten anderer bereichern, dann 
gilt es sowas nicht zu fördern.
der sumpf gehört trockengelegt.

Autor: Realist (Gast)
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Bei uns (> 10000 MA) ist derzeit Einstellungsstop. Zuvor wurden NUR 
Leiharbeiter eingestellt. Leiharbeiter sind - das ist leider so - MA 2. 
Klasse. Die Arbeit mit Know-How verbelibt bei der Kernmannschaft. 
Leiharbeiter sind Zuarbeiter, also Tätigkeiten die erledigt werden 
müssen, Zeit rauben und nicht viel Denkarbeit erfordern. Leider ist das 
so.
Nur was jetzt machen? Nicht zu einem Dienstleister und kein Job, oder 
zunächst zu einem Dienstleister und zumindest etwas verdienen?
Schwere Frage.....
Von dem derzeitigen "up", wie ohno (Gast) am 03.10. schrieb, merke ich 
allerdings nichts. Selbst nach 10 Jahren wechselwillig und derzeit 
nichts zu finden (die 30k-35k/a Stellen mal Außen vor)....

Autor: Ich (Gast)
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@Realist
Es sind zumindest erfreulich mehr normale Firmen in den Stellenbörsen, 
nicht nur Dienstleister, wie in den letzten Monaten.
Ob diese Stellen befristet sind, steht da meistens nicht.

Autor: Kehrchau (Gast)
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Wilhelm schrieb:
> Heheeee, wird ja auch gemacht:
>
> http://ferchau.mediainformationssystem.de/press_re...

Huuuuiiiiiii. Der Entrepreneur und Frauenheld Frank Ferchau.

Autor: Bosch (Gast)
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Hey schickmehle,

wo geht es denn hin zu Bosch? Ich kann verstehen, wenn Du nicht direkt 
alles erzählen willst, aber evtl das Bundesland?

Ist es Bosch "selbst", oder eine Tocherfirma (Securitysystems, 
Thermotechnik,...)?
Soviel ich weiß, kommt das ganz stark auf Deinen Abteilungsleiter / 
Gruppenleiter an. Ich kenn da jemanden, der meinte: "Würden Sie auch von 
Ihrer Firma aus für Bosch arbeiten". Also, kein Gedanke an Übernahme!

Dennoch, Bosch ist ein gutes Unternehmen - eine Stiftung. Zu den eigenen 
Mitarbeitern sehr sozial eingestellt.

Ich würde versuchen, mich dort direkt zu bewerben - Dienstleister machen 
nur den Markt kaputt!!!!

Ach ja... sag wie es war, ok?!!!!

Grüße

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Technikwichtel schrieb:
> Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass große Unternehmen mit
> Dienstleistern eine Art "Nicht-Übernahme-Vertrag" schließen. D.h.
> das mit der Übernahme kannst du vergessen.

Und ich hab gehört, dass es in Brasilien fliegende Schweine gibt. ;-)

Autor: Mine Fields (Gast)
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Technikwichtel schrieb:
> Ich habe jetzt
> schon mehrfach gehört, dass große Unternehmen mit Dienstleistern eine
> Art "Nicht-Übernahme-Vertrag" schließen. D.h. das mit der Übernahme
> kannst du vergessen.

Blödsinn. Wieso sollte man so etwas unterschreiben? Eine Bude wie 
Ferchau könnte so etwas nie gegenüber Bosch durchsetzen. Und wieso 
sollten die freiwillig eine solche Klausel einführen?

Bosch schrieb:
> Soviel ich weiß, kommt das ganz stark auf Deinen Abteilungsleiter /
> Gruppenleiter an.

Ist logisch bei einem so großen Laden. Gerade bei Übernahme kommt es 
sehr stark darauf an, wie gut sich der Abteilungsleiter gegenüber 
Personalleitung und seinen Vorgesetzen durchsetzen kann.

Bosch schrieb:
> Dennoch, Bosch ist ein gutes Unternehmen - eine Stiftung. Zu den eigenen
> Mitarbeitern sehr sozial eingestellt.

Eben. Aber anscheinend stecken viele Bosch und Siemens in den gleichen 
Topf.

Autor: Martin der Neue (Gast)
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>> Dennoch, Bosch ist ein gutes Unternehmen - eine Stiftung. Zu den eigenen
>> Mitarbeitern sehr sozial eingestellt.
> Eben. Aber anscheinend stecken viele Bosch und Siemens in den
> gleichen Topf.

Das sollte man nicht tun, richtig!

Ich war 1.5 Jahre bei Bosch und das war nicht das gelbe vom Ei. 
Arrogante Vorgesetzte und Mitarbeiter 3. Klasse.

Jetzt bin ich Siemens. Das ist klar besser.

(Mitarbeiter 2. Klasse.)

Autor: Ich (Gast)
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Bei großen Unternehmen wie Siemens (gilt sicher auch bei Bosch) gibt es 
sehr große Unterschiede, wie die Stimmung im Laden ist.

Siemens kann auch ein sehr gutes Reisebüro sein und man lernt die Welt 
kennen, manche bleiben beruflich nur in Erlangen.

Bosch suchte auch mal hier in Deutschland nach Ingenieuren für die 
Tschechei (Bezahlung nach ortsüblichen Bedingungen).

Von einem "Nicht-Übernahme-Vertrag" habe ich noch nichts gehört und ich 
habe da schon viel gehört.
Es wird bei Übernahme stellenweise eine Vermittlungsgebühr verlangt, ob 
die einem "Nicht-Übernahme-Vertrag" gleichkommt ?

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Ich schrieb:
> Von einem "Nicht-Übernahme-Vertrag" habe ich noch nichts gehört und ich
> habe da schon viel gehört.
> Es wird bei Übernahme stellenweise eine Vermittlungsgebühr verlangt, ob
> die einem "Nicht-Übernahme-Vertrag" gleichkommt ?

Genau so ist es. Der Mitarbeiter darf bei einer Kündigung nicht 
innerhalb des Zeitraumes X vom Kunden angestellt werden. Bei einer 
Anstellung des Mitarbeiters nach der Zeit X bis zu der Zeit X+Y wird 
eine Ausgleichszahlung in Höhe von Z fällig.

Das ist die Realität - diese Verträge bekommen in einer Firma so wenig 
Leute zu lesen, das es bis hierher offenbar noch nicht durchgesickert 
ist.

Übliche Zahlen für XYZ=[12 Monate, 12 Monate, Jahresgehalt des 
Mitarbeiters]

Deswegen nimmt man sinnvollerweise den nächsten Leiharbeiter und es gibt 
keine Festanstellungen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Übliche Zahlen für XYZ=[12 Monate, 12 Monate, Jahresgehalt des
> Mitarbeiters]

Das mit dem Jahresgehalt ist stark übertrieben. Üblich ist eine 
Vermittlungsgebühr in vier- bis niedriger fünfstelliger Höhe. 
Normalerweise liegt sie zwischen etwa einem Monatsgehalt und 10.000 
Euro.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Genau so ist es. Der Mitarbeiter darf bei einer Kündigung nicht
> innerhalb des Zeitraumes X vom Kunden angestellt werden. Bei einer
> Anstellung des Mitarbeiters nach der Zeit X bis zu der Zeit X+Y wird
> eine Ausgleichszahlung in Höhe von Z fällig.

Noch einmal: Ihr glaubt doch wirklich nicht, dass ein Dienstleister von 
Bosch so etwas verlangt?

Bei kleineren Firmen, die vielleicht eine Hand voll Leiharbeiter 
beschäftigt, glaube ich es sofort, aber nicht bei einem Kunden, von dem 
man wirtschaftlicht abhängig ist.

Da wird allenfalls eine Zusage, dafür einen anderen Leiharbeiter 
anzustellen, rausspringen.

Autor: D. K. (wizz)
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Stefan L. schrieb:
> Juri Parallelowitsch schrieb:
>> Genau so ist es. Der Mitarbeiter darf bei einer Kündigung nicht
>> innerhalb des Zeitraumes X vom Kunden angestellt werden. Bei einer
>> Anstellung des Mitarbeiters nach der Zeit X bis zu der Zeit X+Y wird
>> eine Ausgleichszahlung in Höhe von Z fällig.
>
> Noch einmal: Ihr glaubt doch wirklich nicht, dass ein Dienstleister von
> Bosch so etwas verlangt?

Ich glaube es nicht, ich weiß es.

Viele Grüße,

Wizz

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Noch einmal: Ihr glaubt doch wirklich nicht, dass ein Dienstleister von
> Bosch so etwas verlangt?

Wenn du mal zur Geschäftsleitung gehörst, kannst das Kleingedruckte in 
den Verträgen ja mal lesen, von denen du bisher vermutlich keinen 
gesehen hast.

Kleinere Verleihfirmen haben einen ganz perfiden Text im Vertrag:
Der Mitarbeiter darf beim Kunden fest angestellt werden, aber nur zum 
gleichen Gehalt. Selbst das reicht in der Praxis aus.

Autor: ibmpeter (Gast)
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das mit den ablösesummen stimmt. und das mit den sperrklauseln 
ebenfalls.

was mir nicht in den verstand will ist, warum das gesetz  sowas zulässt.

parasiten praktiken gehörten verboten und nicht gefördert. mein 
aktueller arbeitgeber kann doch auch keiner firma verbieten mich 
einzustellen oder ihm 10000eur für mich zu zahlen sofern sie mich haben 
will.

im ranking der assi jobs sind die sklavenhändler bei mir gleichgezogen 
mit den investmentbangster. das sind elemente, auf die eine gesellschaft 
verzichten sollte.
gesocks!

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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ibmpeter schrieb:
> was mir nicht in den verstand will ist, warum das gesetz  sowas zulässt.

Ich komme dann Morgen mal zu dir zu Besuch und habe einen schwarzen 
Koffer dabei, in dem lauter kleine Papierstücke sind, die du sehr 
interessant finden wirst - und plötzlich bist du meiner Meinung.

Autor: Ich (Gast)
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Ich kenne auch nur Zahlen von 10-20% eines Jahresgehaltes als 
Ablösesumme.
Ab und zu findet man diese Zahlen auf den Homepages einiger 
Dienstleister.
ABER, wenn der Entleiher eine eigene Fachkraft suchen würde, kostet das 
auch einiges (Stellenanzeige, Bewerbungen auswerte, Bewerbungsgespräche 
führen, etc.).
Da fallen auch schnell einige tausend Euros an.
So weiß er, wen er hat und was der neue Mitarbeiter kann.

Als "Leiharbeiter" oder Dauer-Externer hilft es immer, wenn man ein 
Profil bei XING etc. hat, in dem man nach neuen interessanten 
beruflichen und privaten Kontakten sucht.
Ein Stellengesuch bei monster, stepstone etc. ist dann eh ein Muss!

Autor: Bosch (Gast)
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Na, wie war das Gespräch???

Gibts was neues?

Autor: Hallbergmoser (Gast)
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>Genau so ist es. Der Mitarbeiter darf bei einer Kündigung nicht
>innerhalb des Zeitraumes X vom Kunden angestellt werden. Bei einer
>Anstellung des Mitarbeiters nach der Zeit X bis zu der Zeit X+Y wird
>eine Ausgleichszahlung in Höhe von Z fällig.

Diese Vertragsklausel ist unwirksam, da sie der freien Berufswahl 
entgegenwirkt. Das hat ein Gericht kürzlich entschieden. Es wird nämlich 
INDIREKT unterbunden, daß der Mitarbeiter vom Unternehmen eingestellt 
werden kann, was ja bekanntlich NICHT verboten werden darf.

Dazu gibt es extra eine Richtiglinie der Bundesarbeitsagentur!

Wer solche Verträge hat, bitte mal bei der AA melden!

Autor: Hallbergmoser (Gast)
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>Als "Leiharbeiter" oder Dauer-Externer hilft es immer, wenn man ein
>Profil bei XING etc. hat, in dem man nach neuen interessanten
>beruflichen und privaten Kontakten sucht.

Habe ich, bringt auch nur neue Dienstleister an Land! Kaum eine Firma 
rechercheirt da nach Mitarbeitern. Nur der eine oder andere 
Pesonalberater.

>Ein Stellengesuch bei monster, stepstone etc. ist dann eh ein Muss!
Um Gottes Willen! Dort suchen NUR Dienstleister und sie suchen nur die 
billigen Jakobs!

Autor: Ich (Gast)
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Wo suchen richtige Firmen in Zeiten des Fachkräftemangels nach 
Bewerbern?
Nur auf der eigenen Homepage?

Als Dauerexterner kann ich doch Stellenanzeigen bei XING, etc. schalten, 
die dämlichen Dienstleister kann man ignorieren.

Hatte über XING mal ein Vorstellungsgespräch über einen 
Direktvermittler, die Stelle war sonst nicht geschaltet.

Bei ingenieurkarriere.de kann man zumindest Ingenieurdienstleister 
ausblenden, was aber auch nicht immer hilft.

Autor: Kehrchau (Gast)
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Ach ja, was meinen Namen betrifft: Ich bin selbst Ferchau und werde 
behandelt wie der letzte Kehricht. Kehricht + Ferchau = Kehrchau.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Kehrchau schrieb:
> Ach ja, was meinen Namen betrifft: Ich bin selbst Ferchau und werde
> behandelt wie der letzte Kehricht. Kehricht + Ferchau = Kehrchau.

Abgesehen von: Du wirst für konkrete Aufgaben eingeteilt und deine 
Mitarbeit ist ansonsten nicht erwünscht.

Wie äußert sich das (Weil wir haben unsere Ferchauleute so behandelt wie 
eigene Leute - abgesehen von informellen Meetings, wo es um deren 
Reduzierung ging)?

Autor: Marx.W (Gast)
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Ich schrieb:
> Wo suchen richtige Firmen in Zeiten des Fachkräftemangels nach
>
> Bewerbern?


Der Fachkräftemangel ist für die Personalabteilungen eine feine Sache, 
mit deren Hilfe sie die lästige Bewerberauswahl auf externe 
Dienstleister auslagern können. Die Vorauswahl trifft dann der externe 
Personalberater!


> Nur auf der eigenen Homepage?

Da ist nur bei großen Firmen aktuelle Stellenpflege angesagt, bei den 
mittleren und kleinen Firmen wird dort oft über Monate unverändert die 
gleichen "Stellen" ausgeschrieben!
Sich darauf zu bewerben, bedeutet nicht, sich auf eine tatsächliche 
"freie" Stelle zu bewerben.

Autor: Ich (Gast)
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@Marx.W
Stimmt, kennen da eine HP, da stehen die gleichen Stellenanzeige schon 
über 2 Jahre. Im Zweifel rufe ich dann vorher mal an.

@Zuckerle
Arbeitsagentur besteht eh zu über 90% aus Zeitarbeit/Dienstleister, in 
meinestadt.de stehen häufig Stellenanzeigen aus der Agentur.
Bei XING finden sich eher weniger Jobs für Ingenieure, eher für BWL-er 
und freiberufliche IT-ler.

Bei Ingenieurkarriere finden sich einige richtige Jobs, die Anzahl der 
Stellen spricht aber nicht für einen Fachkräftemangel.

Autor: Hartz4 (Gast)
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Ich würde nie wieder für Bosch arbeiten. Sie nutzen dich aus und die 
Bezahlung mies. Bin froh, wieder H4 zu beziehen. Da kriege ich mehr als 
Bosch.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Ziemlich schwacher Trollversuch :)

Autor: Philosoph (Gast)
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schickmehle schrieb:
> habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Bosch vermittelt von
> Ferchau als AÜ. Bin Absolvent in Elektrotechnik, hat jemand von Euch
> Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen bei Bosch. Wie groß sind die
> Chancen dort Erfahrung zu sammeln und wie stehen die Chancen übernommen
> zu werden.

Kenne einen der war über Ferchau bei Bosch.
Die haben ihn auf eine wahsninnig langweilige Stelle, die sie
wohl intern nicht besetzt kriegen gesetzt.
Die Arbeit (falls man das überhaupt so nennen darf) war so langweilig,
das er "Boreout" davon bekommen hat. Manchmal war auch gar nichts zu tun 
und er sass nur rum. Es gab nicht mal Internet zum ablenken.
Zum Glück ist er dort jetzt weg (von Bosch und Ferchau).

Viel Glück!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Philosoph schrieb:

>Die Arbeit (falls man das überhaupt so nennen darf) war
>so langweilig, das er "Boreout" davon bekommen hat.
>Manchmal war auch gar nichts zu tun und er sass nur rum.
>Es gab nicht mal Internet zum ablenken.

Wo ist da das Problem? Die meisten jammern über zu viel, manche über zu 
wenig.

Sowas muß man nur richtig anzuwenden wissen! Ein früherer Kollege, 
machte auf einer langjährigen Boreout-Stelle (Lagerverwalter) sein 
Studium nach. Sogar Präsenzstudium. Zwischendurch war er mal zur 
Toilette, d.h. im Klartext, eine Klausur schreiben. Das alles brauchte 
er dann in seiner Freizeit nicht mehr zu tun. ;-)

Autor: Boschi (Gast)
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Über das, was Du hier einen Schmarnn erzählst, kann man ein Buch 
schreiben! Was Du angeblich an Bekannten hast und schon erlebt haben 
willst. Warum hast Du denn in den letzten 3 Jahren nicht noch ein 
Studium nachgeschoben, statt hier Geschichten zu erfinden? Hättest 
längst einen bachelor in einer aktuellen Disziplin haben können. Da 
könntest Du jetzt für mich arbeiten. Wir stellen ein:

Requirement Engineering Automotive, 35h, QM-Assistant, Tarif + 10% -> 
65k aufwärts. Musst aber ins Ländle!

Beitrag "Re: Gehalt Bosch Ingenieure"

Autor: genervt (Gast)
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Boschi schrieb:
> Musst aber ins Ländle!

Macht Willy nicht, da wird ihm zu viel gearbeitet! ;)

Autor: Marx W. (Gast)
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Boschi schrieb:
> QM-Assistant

= Arschlappen für den Quatschmanager!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Boschi schrieb:

> Über das, was Du hier einen Schmarnn erzählst, kann man ein Buch
> schreiben! Was Du angeblich an Bekannten hast und schon erlebt haben
> willst. Warum hast Du denn in den letzten 3 Jahren nicht noch ein
> Studium nachgeschoben, statt hier Geschichten zu erfinden? Hättest
> längst einen bachelor in einer aktuellen Disziplin haben können. Da
> könntest Du jetzt für mich arbeiten. Wir stellen ein:
>

Leider kein Schmarrn. Unter Onkel Hartz ist ein Studium leider nicht 
erlaubt, man muß voll nach deren Pfeife tanzen.

Also sowas von voller Ahnungslosigkeit!

: Bearbeitet durch User
Autor: Boschi (Gast)
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Wilhelm F. schrieb:
> Leider kein Schmarrn. Unter Onkel Hartz ist ein Studium leider nicht
> erlaubt, man muß voll nach deren Pfeife tanzen.

MAN KANN AUCH OHNE UNI WAS LERNEN. ES GIBT TAUSENDE QUELLEN IM INTERNET. 
WER HEUTE NICHT GENUG WISSEN HAT, HAT KEINE AUSREDE MEHR!!!!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Also ich würde jetzt die Großschrift noch jeweils um ein Zeichen pro 
Zeichen in einem Wort auseinander ziehen. Dann bietet das Forum auch 
noch Unterstreichung, Fettschrift und Kursivschrift an.

: Bearbeitet durch User
Autor: Herbert (Gast)
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Huso schrieb im Beitrag #3328099:
> Ich würde auch nie tiefer als Frankfurt am Main ziehen.

Was ist bei dir oben und unten?
Liegt Hamburg bei dir oben oder unten?

Autor: Herbert (Gast)
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In München sagt man: Fahren wir hoch nach Hamburg.
In Hamburg sagt man: Fahren wir hoch nach München.

(hab ich mal so auf geschnappt,
ob beide das wirklich so sagen, weiß ich nicht)

Daher die Frage.

Du würdest also z.B. nicht nach München ziehen wollen...

Autor: Boschi (Gast)
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Es geht nichts über Süddeutschland! Wenn wir das nicht hätten, hätten 
wir keine Industrie und kein Hochdeutsch.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Wilhelm F. schrieb:
> Leider kein Schmarrn. Unter Onkel Hartz ist ein Studium leider nicht
> erlaubt, man muß voll nach deren Pfeife tanzen.


fernuni Hagen ist nicht so teuer und in Teilzeit möglich. Kostenlose 
Kurse (OCW) gibts auch noch.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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> Kostenlose Kurse (OCW) gibts auch noch.

Wird das jetzt hier so ein Spaß wie vor ein paar Tagen das Ding mit dem 
kostenlosen MS-Word-Download bei Chip?

Autor: Thomas1 (Gast)
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@Willy Ferkess

OCW sind kostenlos und werden von vielen Unis (sogar Eliteunis) 
angeboten.

http://de.wikipedia.org/wiki/OpenCourseWare




Du kannst natürlich auch an der VHB einige Kurse machen. Das kostet dann 
35€ je SWS.

http://www.vhb.org/

Autor: VonSichAus (Gast)
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Bitte schluss mit "Nicht bei diesen drecksbudenblödsinsfirma arbeiten!!" 
gelaber...
Nur weil man eine Stelle bekommen hat bei einer nicht-leihfirma, sollte 
man nicht so eigennützig reden.
Es gibt genug leute die über Monate lang keinen Arbeitsplatz gefunden 
haben. Dann bekommen sie nach 10 Monaten eine Stelle bei einer Ing. 
Dienstl. und ihr sagtt: "nöööö ist scheise, weg damit weiter arbeitslos"

Ich bittem um ein bischen logik!

Autor: Marx W. (Gast)
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VonSichAus schrieb:
> Ich bittem um ein bischen logik!

Logik?

Hmm, hat ein Ing. nicht!
In der Zeit von I-Net wo alles Wissen frei verfügbar ist, sind in D-land 
noch genügen junge Leute unterwegs die jeden Blödsinn glauben was ihnen 
ihre ahnungslosen Eltern Omas und Opas, die verbeamteten Mandatsträger, 
Lehrer und Erzieher erzählen. Oder in den "daily-soup-news" der Medien 
verkündet werden.

Wer sich über berufliche Chancen erkundigt hat die Möglichkeit einen 
guten Job zu bekommen!
Aber man sollte halt dann nicht beim Leiher-halter laden!
Spätendens mit Mitte Zwanzig sollte man so klar denken können und die 
Zukunft sich nicht durch Labertaschen sich verbauen lassen, die von 
tollen Ing.-Beruf flöten!

Autor: Kire L. (Firma: HTW) (sachse88)
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ohno schrieb:
> solltest du dort hingehen, frage die mal in  anwesenheit deines
> parasiten, warum dir bosch keinen 1 jahres -  2 jahres zeitvertrag gibt.

Ist schon eine Weile her und ich habe mir nicht alle Beiträge hier 
durchgelesen daher weis ich nicht ob schon jemand darauf eingegangen 
ist...

Bei Bosch gibt es eine Betriebsvereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat, 
das jemand der 2 mal befristet bei Bosch beschäftigt war ein 
einklagbares Anrecht auf eine Vollzeitstelle hat! (zu befristet zählen 
Zeitverträge, Werksstudenten & freiwillige Praktika, Pflichtpraktika und 
Abschlussarbeiten zählen nicht)

Auf Einhaltung dieser Regel wird eisern geachtet! Daher gibt es keine 
befristeten Vollzeitstellen, sodass man überhaupt keine Chance hat in 
die Situation mit den 2 Befristungen zu kommen außer über Werkstudent + 
freiwilliges Praktikum, welche von Bosch aber nur angeboten werden wenn 
man kein Werkstudent ist oder noch nie bei Bosch war (wobei ich 
freiwillige Praktika noch nie öffentlich ausgeschrieben gesehen habe, 
die werden dann meist von den Vorgesetzten organisiert) ...

Kann man sich also für die Dienstleister u.a. beim 
Betriebsrat/Gewerkschaft bedanken ...

Autor: Grey (Gast)
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ohno schrieb:
> solltest du dort hingehen, frage die mal in  anwesenheit deines
> parasiten, warum dir bosch keinen 1 jahres -  2 jahres zeitvertrag gibt.

mit solchen Äußerungen wäre ich im eigenen Interesse sehr vorsichtig. 
Leider musste ich mich mal damit befassen. Laut meinem Anwalt kann das 
bezeichnen von anderen Menschengruppen als "Parasit" schon als 
Volksverhetzung gewertet werden. Ebenso wie der Begriff "Schmarotzer", 
was gerade noch legal ist ist der Begriff "Schnorrer". Auch daran sind 
die Linken schuld, dass in diesem Lande keine Meinungsfreiheit mehr 
herrscht.

Dipl. Ing. (FH) schrieb:
> Kann man sich also für die Dienstleister u.a. beim
> Betriebsrat/Gewerkschaft bedanken ...

das ist so. Aber das wollen die Linken nicht hören. Auch daran sind eben 
die LInken schuld, an wie so vielem.

Beim Daimler arbeiten ja auch Werkverträgler für einen Hungerlohn. Der 
BR tut so als wüsste er nichts davon, dabei wissen die das genau. Die 
machen halt die Augen zu, weil die selbst auch wissen, dass die 
Fantasiegehälter der Stammbelegschaft anders nicht zu finanzieren ist.

Autor: wendelsberg (Gast)
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Grey schrieb:
> weil die selbst auch wissen, dass die
> Fantasiegehälter der Stammbelegschaft anders nicht zu finanzieren ist.

Das ist an dieser Stelle ja wohl totaler Quark.
Gerade bei diesen Autos waere es problemlos moeglich, das auf den Preis 
aufzuschlagen.

wendelsberg

Autor: Grey (Gast)
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wendelsberg schrieb:
> Das ist an dieser Stelle ja wohl totaler Quark.
> Gerade bei diesen Autos waere es problemlos moeglich, das auf den Preis
> aufzuschlagen.

kennst Du die Gewinnmargen der deutschen Autohersteller? außer bei 
Porsche liegt diese im einstelligen Prozentbereich. Außerdem ist es eh 
so, dass bei Neuwagen ein Preiskampf tobt und viele mit Nachlässen 
werben. Man kann dem Kunden auch nicht beliebig viel zumuten. Bei VW ist 
es eh am krassesten, was da ein popelliges Auto schon kostet. Ich fahre 
daher einen Japaner, weil ich nicht diese Fantasiegehälter 
mitfinanzieren will.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Grey schrieb:
> Außerdem ist es eh
> so, dass bei Neuwagen ein Preiskampf...

Preiskampf?

Da würde keiner mehr in der Lage sein die Preise zu senken!

Im Preiswettbewerb produzieren  alle Wettbewerber zu ihren Grenzkosten.
Also erzielen keine Gewinne.
Da hätte es ein Hr. Zetsche und ein Hr. Winterkorn und wie sie alle 
heißen sehr schwer ihre Gehälter zu erwirtschaften!

Autor: Ing. Olf (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Grey schrieb:
>> Außerdem ist es eh
>> so, dass bei Neuwagen ein Preiskampf...
>
> Preiskampf?
>
> Da würde keiner mehr in der Lage sein die Preise zu senken!
>
> Im Preiswettbewerb produzieren  alle Wettbewerber zu ihren Grenzkosten.
> Also erzielen keine Gewinne.
> Da hätte es ein Hr. Zetsche und ein Hr. Winterkorn und wie sie alle
> heißen sehr schwer ihre Gehälter zu erwirtschaften!

Wer hat dir das denn erzählt bitte? Preiskampf kann auch bei fetten 
Margen ablaufen

Autor: DOR (Gast)
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Also, dann möchte ich mal von meinen Erfahrungen mit FERCHAU erzählen:
Angefangen hat das vor 3,5 Jahren mit Bewerbungsgespräch – die suchten 
einen Mitarbeiter, ich einen Job.
In der Gehaltsverhandlung wurde mir ein Grundgehalt (ein Euro über 
Tarif) mit einer sogenannten „projektbezogenen Zulage“ angeboten. 
Bedeutet: solange ich beim Kunden arbeite, komme ich in der Summe auf 
mein gefordertes Gehalt.
So weit so gut.
Aber: Auf der Rückseite der Vertragserweiterung „Projektzulage“, stand 
in kleingedruckter grauer Schrift eine Klausel zur Nichtauszahlung, 
quasi „nach belieben“ des Niederlassungsleiters!
Beim ersten Kunden lief alles glatt und ich erhielt die gewünschte 
Vergütung.

Dann kommt natürlich, wie es kommen muss: die Projektzulage wurde beim 
Wechsle zu einem neuen Kunden nicht ausgezahlt, mit der Begründung, der 
Kunde würde „nicht soviel bezahlen“ – Aha!
Darauf hin habe ich wiederholt schriftlich auf nicht ausbezahlte 
sonstige Zulagen hingewiesen-alle ohne Erfolg. Als Empfänger eines 
„übertariflichen Mindestlohnes“ war ich natürlich auf die 
projektbezogene Zulage angewiesen, das war`s dann.

Zufälligerweise ist beim besagten neuen Kunde auch ein anderer 
Personaler mit seinen Leuten. Habe daraufhin angefragt und siehe da - es 
geht, mit der gewünschten Vergütung!
So wenig zahlt dann der Kunde wohl doch nicht, ich habe natürlich 
FERCHAU gekündigt.

FERCHAU hat keinen Betriebsrat - im Gegensatz zum neuen 
Personaldienstleister. Solche Nachteile soll man beachten und dann 
dürfen die sich noch „Personaldienstleister des Jahres“ nennen – ob 
diese Auszeichnung wohl mit dem Teil meines Salärs finanziert wurde?
Habe auch deren Personalchef persönlich kennengelernt – ein sehr 
arrogantes Auftreten!

Insgesamt muss man sagen dass diese Entwicklung ausgerechnet den 
Betriebsräten über Gewerkschaften und damit einer Gesetzgebung 
geschuldet ist, die die Firmen dazu gerade dazu zwingen sich „hire and 
fire“ Personal zu organisieren um teils exorbitanten Ansprüchen zu 
umgehen. So mancher arbeitet daher bereits mehrere Jahre für die 
Sklavenhändler.

Autor: Perschau Persönlich (Gast)
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DOR schrieb:
> Dann kommt natürlich, wie es kommen muss: die Projektzulage wurde beim
> Wechsle zu einem neuen Kunden nicht ausgezahlt, mit der Begründung, der
> Kunde würde „nicht soviel bezahlen“ – Aha!
> Darauf hin habe ich wiederholt schriftlich auf nicht ausbezahlte
> sonstige Zulagen hingewiesen-alle ohne Erfolg. Als Empfänger eines
> „übertariflichen Mindestlohnes“ war ich natürlich auf die
> projektbezogene Zulage angewiesen, das war`s dann.

Was ist dann der aktuelle Mindestlohn für Ingenieure, so 2650 € brutto 
im Monat?

DOR schrieb:
> Solche Nachteile soll man beachten und dann
> dürfen die sich noch „Personaldienstleister des Jahres“ nennen – ob
> diese Auszeichnung wohl mit dem Teil meines Salärs finanziert wurde?
> Habe auch deren Personalchef persönlich kennengelernt – ein sehr
> arrogantes Auftreten!

Die meisten Dienstleister taugen seit ca. 2008 überhaupt nicht mehr 
viel. Arrogantes Auftreten kommt von Selbstsicherheit und die 
Selbstsicherheit durch das Wissen der wahren Arbeitsmarktlage für 
Ingenieure und Techniker. Sprich, die Bewerberdatenbanken sind zum 
Bersten voll und jeden Monat kommen zig neue Einträge rein, alte 
Bewerber werden ausgelöscht. Der VDI und die Regierung treibt einen 
großen Teil der Horde von Fachkräften zu den Dienstleisterboxen. Da kann 
man schon mal rumstolzieren wie ein Cowboy.

Autor: Peter (Gast)
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Ich kann bestätigen, dass die DL in der Regel nur rund 2800,- zahlen. 
Der Rest ist Zulage, die jederzeit kündbar ist.  Ich habe seinerzeit 
mein Geld bekommen, wurde aber mit der Wohnungszulage beschissen. Ich 
kriege heute noch Wut auf den Dr..sack!  Die haben an mir rund 1800,- 
brutto eingespart in der Zeit, aber meinen Hass und dessen Konsequenzen 
lebenslang am Hals. Wo immer ich arbeite, lasse ich das Thema fallen und 
mache die schlecht.

Ich kann aus rechtlichen Gründen nicht sagen, welcher DL es ist, nur 
soviel: Es war nicht Ferchau. Mit denen habe ich andere Erfahrungen, die 
in etwa dem gleichkommen, was der TE schreibt: Nur habe ich den 
Ferchauvertrag nicht unterschrieben! :D

In einem Punkt muss ich widersprechen: Es ist seit 2008 etwas besser 
geworden und nicht schlechter! Zeitarbeiter sind per Gesetz etwas besser 
gestellt. Trotzdem sollte man das wenn es geht, vermeiden. Die meisten 
Zeitarbeitsstellen sind Einbahnstrassen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Ing. Olf schrieb:
> Wer hat dir das denn erzählt bitte? Preiskampf kann auch bei fetten
> Margen ablaufen

Dann lies dich mal ein!
Schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bertrand-Wettbewerb
http://de.wikipedia.org/wiki/Cournot-Oligopol

Tja, Wissen nennt man das!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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DOR schrieb:
> Dann kommt natürlich, wie es kommen muss: die Projektzulage wurde beim
> Wechsle zu einem neuen Kunden nicht ausgezahlt, mit der Begründung, der
> Kunde würde „nicht soviel bezahlen“ – Aha!

Gefährlich gefährlich, die Zulage.
Die ist immer "freiwillig" und da die AÜG`ler im Ing.-Bereich für 6-12 
Monate gebucht werden immer nur für den Zeitraum sicher!
Dazu noch so bemessen, dass die Abstandsgrenze von 30% zum 
IG-Metall-Tarif gehalten wird. Nur gute Leute  kommen auf Bereiche von 
ERA-Einstufungen!
Bei Ferchau ist jeder Standort eine GmbH. jeder Standortleiter ist 
gleichzeitig auch Geschäftsführer der GmbH. Jeder Cent den der den 
Leuten Vorort abknüpfen kann, ist xx% von seiner Gewinnbeteiligung.

Alles klar!

Autor: arzt (Gast)
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Bosch schrieb:
> gutes Unternehmen - eine Stiftung

Das widerspricht sich.

Autor: Jo S. (joo)
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Peter schrieb:
> Ich kann bestätigen, dass die DL in der Regel nur rund 2800,- zahlen.
> Der Rest ist Zulage, die jederzeit kündbar ist.  Ich habe seinerzeit
> mein Geld bekommen, wurde aber mit der Wohnungszulage beschissen.

Wie hoch ist in etwa diese Zulage?

Wie wird die Wohnungszulage bemessen? Kann man damit ein kleines 
möbliertes Apartment bezahlen?

Wird Fahrtgeld bezahlt Einsatzort - Wohnort: 30 Cent/km ?

: Bearbeitet durch User
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Jo S. schrieb:
> Peter schrieb:
>> Ich kann bestätigen, dass die DL in der Regel nur rund 2800,- zahlen.
>> Der Rest ist Zulage, die jederzeit kündbar ist.  Ich habe seinerzeit
>> mein Geld bekommen, wurde aber mit der Wohnungszulage beschissen.
>
> Wie hoch ist in etwa diese Zulage?
>
> Wie wird die Wohnungszulage bemessen? Kann man damit ein kleines
> möbliertes Apartment bezahlen?
>
> Wird Fahrtgeld bezahlt Einsatzort - Wohnort: 30 Cent/km ?

Alles VS!

Autor: Emil Erpel (Gast)
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Peter schrieb:
> In einem Punkt muss ich widersprechen: Es ist seit 2008 etwas besser
> geworden und nicht schlechter! Zeitarbeiter sind per Gesetz etwas besser
> gestellt. Trotzdem sollte man das wenn es geht, vermeiden. Die meisten
> Zeitarbeitsstellen sind Einbahnstrassen.

Es ist vielleicht geldmäßig besser geworden, dafür sind die 
Anforderungen auch exorbitant gestiegen. War man früher eine Art 
technischer Hiwi, muss man heute vollständige Ingenieurarbeit auf hohem 
Niveau abliefern, was vor 2008 Festangestellte gemacht haben. Das 
einzige Gute daran ist, dass es dadurch keine Einbahnstraße geworden 
ist, weil man fachlich absolut fit sein muss, sonst fliegt man beim 
Kunden innerhalb von zwei Wochen vom Parkett. Versucht man hingegen mit 
der Dienstleistertätigkeit eine Festanstellung bei einem DAX-Konzern, 
gar Automotive, zu ergattern, ja dann ist das in der Mehrheit der Fälle 
eine Sackgasse, denn es wird in 9 von 10 Fällen nicht klappen.

Autor: Marx W. (Gast)
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Emil Erpel schrieb:
> denn es wird in 9 von 10 Fällen nicht klappen.

Genau, den "Übernahme" wird es für einen Leihing. ohne Vitamin B ned 
geben.
Die freien Stellen werden über den Dienstleister-Umweg auch oft an 
Bekannte vergeben.
So läuft es in D-land!

Autor: Rudi Rad(t)los ! (Gast)
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Zocker_23 schrieb im Beitrag #3718708:
>> Re: Vorstellungsgespräch bei Bosch über Ferchau
>
> Das geht doch noch.
>
> Schlimmr währe : Vorstellungsgespräch bei Perschau über Frunel.
>
> Beobachte die letzte Zeit immer öffter Anzeigen wo von Zockerbuden
> für "Dienstleister" gesucht wird.
>
> Irgendwann reicht es.

Häh ? Was ist das für ein Stumpfsinnsbeitrag ???

Autor: Marx W. (Gast)
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Rudi Rad(t)los ! schrieb:
> Zocker_23 schrieb:
>>> Re: Vorstellungsgespräch bei Bosch über Ferchau
>>
>> Das geht doch noch.
>>
>> Schlimmr währe : Vorstellungsgespräch bei Perschau über Frunel.
>>
>> Beobachte die letzte Zeit immer öffter Anzeigen wo von Zockerbuden
>> für "Dienstleister" gesucht wird.
>>
>> Irgendwann reicht es.
>
> Häh ? Was ist das für ein Stumpfsinnsbeitrag ???

Naja, der Kern dürfte sein, dass immer mehr "Werkvertragsleister" über 
den Weg Personalrecruitment Leute suche.
Personalrecruitment wird von "Unternehmensberatern", freien 
Personalvermittlern und dann auch von Zeitarbeitsfirmen durchgeführt.

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