Hallo,
habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Bosch vermittelt von
Ferchau als AÜ. Bin Absolvent in Elektrotechnik, hat jemand von Euch
Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen bei Bosch. Wie groß sind die
Chancen dort Erfahrung zu sammeln und wie stehen die Chancen übernommen
zu werden.
Wo bei Bosch ist es denn?
Erfahrung sammeln wirst du sicherlich können und die Chancen, übernommen
zu werden, ist bei entsprechender Leistung wohl auch (wieder) vorhanden.
Mit Bosch nicht, aber mit Ferchau. Als Absolvent hast du sowieso keine
Chance und man wir dich bald entlassen, es sei denn, du kündigst selbst
aufgrund der Frustation. Ich rate dir, dich selbst woanders zu bewerben,
auch wenn du einen Vertrag mit Ferchau ist.
wir sind im wirtschaftlichen up. wer in dieser phase zu einem
dienstleister geht, sorry.
zudem, bei bosch, darfst du als externer maximal den messknecht machen.
in 1 - 2 jahren geht es mit der wirtschaft wieder runter. da werden die
als erstes die externen raushauen.
aber vielleicht haste ja glück und die wollen genau dich aus der menge
ihrer sklaven.
ihr dürf nicht zu einem dienstleister gehen.
wenn die arbeitgeber sich dieser quelle nicht bedienen können, dann
müssen sie selber einstellen.
solltest du dort hingehen, frage die mal in anwesenheit deines
parasiten, warum dir bosch keinen 1 jahres - 2 jahres zeitvertrag gibt.
hoffe aber nur auf übernahme. das machen die anderen auch. streng dich
auch dafür ja schön an und wenns nach 6 monaten oder 1 jahr ausgelutscht
zu einem anderen geht, dann kannste ja erneut auf übernahme hoffen.
mach dir einen gefallen, falls du doch dort hingehst. bewerbe dich
kontinuierlich egal wo, aber verharre nicht in diesem schmarrozer
verhältnis. auch wenn du nach 3 wochen was festes gefunden hast, gehe
ohne rücksicht . den wirtschaftlichen schwachsinn, den du dann
hinterlässt d
sollte dir egal sein. die wollen es so.
denn ansonsten bist du nach 1-2 jahren der ausgezuzelte depp.
bemühe monster und stepstone oder schreibe hier in welcher region du
suchst.
wir bauchen keine abzocker.
spätestens beim ersten zu erwartenden gehaltsgeplauschel lernst du
deinen gegenüber kennen.
niemals.
"und wie stehen die Chancen übernommen
zu werden."
Du glaubst an den Weihnachtsmann ? :-)
Wenn sie fest einstellen wollten, könnten sie das billiger (real
gerechnet)
sofort tun. Und ein halbes Jahr Probezeit ist genug, um festzustellen,
ob man jemanden gebrauchen kann.
thisamplifierisloud schrieb:> Wenn sie fest einstellen wollten, könnten sie das billiger (real> gerechnet)> sofort tun.
Real gerechnet ist es nicht unbedingt viel billiger, da Werbung, die
Auswahl der Bewerber, mehrere Bewerbungsgespräche usw. sehr viel Geld
kosten. Über einen Dienstleister kommt man viel schneller an Leute ran.
Dazu kommen dann firmenpolitische Dinge:
Es kann sein, dass eine feste Stelle erst wieder 1-2 Jahren genehmigt
wird. Solange überbrückt man das mit einem Leiharbeiter - und wenn der
gut ist, bekommt der gleich die geplante Stelle. Das hat für alle Seiten
Vorteile.
Bosch hat anscheinend auch einen teilweise recht starken Betriebsrat.
Jemanden einfach so wieder loszuwerden, wenn er eine absolute Niete ist,
ist dann natürlich so gut wie unmöglich - Probezeit hin oder her.
Das dürfte bei Bosch genauso wie bei vielen Firmen sein.
Die suchen erst nach einer Fachkraft, wenn es gar nicht anders mehr
geht, die Bude brennt.
Dann erst selbst nach einem Kandidaten suchen (Eigene Stellenanzeigen
schalten, Bewerbungen sichten, ...) dauert dann zu lange.
Da hilft Ferchau & Co. eben aus, die haben genug Kandidaten in der
Datenbank, die sie Bosch anbieten können.
Chancen übernommen zu werden bestehen fast immer (es wird fast nie
ausgeschlossen), die Hoffnung stirbt zuletzt.
was für selbstlose Zeitgenossen doch Ferchau und Co sind.
Denen sollte man einen Orden verleihen.
Ohne die wäre unser Land schon längst den Bach runter.
PS. Bevor du zu denen gehst, komm lieber zu mir. Mein Arbeitgeber sucht
auch gerade. Ich vermittle dich für ca. 8.000Eur / Monat. 4.000Eur/Monat
für dich und 4.000Eur/ Monat für mich. Sollte mein Arbeitgeber dich
nicht mehr wollen nach ca. 0,5 oder 1 oder 1,5 Jahren, halte ich dich
noch 1 Monat, und dann krigste einen Aufhebungsvertrag mit 1
Monatsgehalt und dann kenne ich dich nicht mehr.
Also für mich fürs nixtun bei ca. 1 Jahr Arbeit deinerseits kassiere ich
48.000 Eur - 24.000Eur für Abgaben, Spässchen und so = 24.000Eur fürs
nixtun.
Passt oder.
Also bewerbe dich bei mir. PS. 4.000Eur kriegste nur bei mir. Der andere
Parasit speist dich eher mit 2.400 - 2.700Eur / Monat ab.
Deinen Studienkollegen kannste bei mir auch noch vorsprechen lassen. Den
kriege ich auch noch vermittelt. Muß halt ne gewisse flexibelität
mitbringen.
Personaldienstleister ..... burn it.
schickmehle schrieb:> Hallo,>> habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Bosch vermittelt von> Ferchau als AÜ. Bin Absolvent in Elektrotechnik, hat jemand von Euch> Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen bei Bosch. Wie groß sind die> Chancen dort Erfahrung zu sammeln und wie stehen die Chancen übernommen> zu werden.
Hallo Schickmehle.
Lass das mit dem Dienstleister nach Möglichkeit bleiben. Ich habe jetzt
schon mehrfach gehört, dass große Unternehmen mit Dienstleistern eine
Art "Nicht-Übernahme-Vertrag" schließen. D.h. das mit der Übernahme
kannst du vergessen.
Warum bewirbst Du Dich nicht direkt bei Bosch? Oder sonstwo
(Ex-Sklavenhalter)?
Viele Grüße
tz, die stellen nicht über dienstleister ein um zu ůbernehmen sondern um
in der krise zu feuern so läuft der hase. versprochen wird aber viel und
angedeutet auch.
irgendwie musste ja motiviert werden. warme luft ist günstiger als
euronen.
und das tagesgeschäft der personaldienstleister ist das quasseln.
schau mal wieviel mitarbeiter das f hat (ca. 3500 wenn mans glauben
will.)
entweder haben die alle 1/2 bis 1 jahr einen komplett neuen sklavenstamm
oder es is nix mit übernahme. ausnahmen bestätigen aber die regel.
bei wahl nie dienstleister. weil die sind moralisch unterbelichtet.
sowas darf man freiwillig nicht unterstützen.
würden die ihre sklaven fair entlohnen, warum nicht.
aber wenn sich welche im übermaß auf kosten anderer bereichern, dann
gilt es sowas nicht zu fördern.
der sumpf gehört trockengelegt.
Bei uns (> 10000 MA) ist derzeit Einstellungsstop. Zuvor wurden NUR
Leiharbeiter eingestellt. Leiharbeiter sind - das ist leider so - MA 2.
Klasse. Die Arbeit mit Know-How verbelibt bei der Kernmannschaft.
Leiharbeiter sind Zuarbeiter, also Tätigkeiten die erledigt werden
müssen, Zeit rauben und nicht viel Denkarbeit erfordern. Leider ist das
so.
Nur was jetzt machen? Nicht zu einem Dienstleister und kein Job, oder
zunächst zu einem Dienstleister und zumindest etwas verdienen?
Schwere Frage.....
Von dem derzeitigen "up", wie ohno (Gast) am 03.10. schrieb, merke ich
allerdings nichts. Selbst nach 10 Jahren wechselwillig und derzeit
nichts zu finden (die 30k-35k/a Stellen mal Außen vor)....
@Realist
Es sind zumindest erfreulich mehr normale Firmen in den Stellenbörsen,
nicht nur Dienstleister, wie in den letzten Monaten.
Ob diese Stellen befristet sind, steht da meistens nicht.
Hey schickmehle,
wo geht es denn hin zu Bosch? Ich kann verstehen, wenn Du nicht direkt
alles erzählen willst, aber evtl das Bundesland?
Ist es Bosch "selbst", oder eine Tocherfirma (Securitysystems,
Thermotechnik,...)?
Soviel ich weiß, kommt das ganz stark auf Deinen Abteilungsleiter /
Gruppenleiter an. Ich kenn da jemanden, der meinte: "Würden Sie auch von
Ihrer Firma aus für Bosch arbeiten". Also, kein Gedanke an Übernahme!
Dennoch, Bosch ist ein gutes Unternehmen - eine Stiftung. Zu den eigenen
Mitarbeitern sehr sozial eingestellt.
Ich würde versuchen, mich dort direkt zu bewerben - Dienstleister machen
nur den Markt kaputt!!!!
Ach ja... sag wie es war, ok?!!!!
Grüße
Technikwichtel schrieb:> Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass große Unternehmen mit> Dienstleistern eine Art "Nicht-Übernahme-Vertrag" schließen. D.h.> das mit der Übernahme kannst du vergessen.
Und ich hab gehört, dass es in Brasilien fliegende Schweine gibt. ;-)
Technikwichtel schrieb:> Ich habe jetzt> schon mehrfach gehört, dass große Unternehmen mit Dienstleistern eine> Art "Nicht-Übernahme-Vertrag" schließen. D.h. das mit der Übernahme> kannst du vergessen.
Blödsinn. Wieso sollte man so etwas unterschreiben? Eine Bude wie
Ferchau könnte so etwas nie gegenüber Bosch durchsetzen. Und wieso
sollten die freiwillig eine solche Klausel einführen?
Bosch schrieb:> Soviel ich weiß, kommt das ganz stark auf Deinen Abteilungsleiter /> Gruppenleiter an.
Ist logisch bei einem so großen Laden. Gerade bei Übernahme kommt es
sehr stark darauf an, wie gut sich der Abteilungsleiter gegenüber
Personalleitung und seinen Vorgesetzen durchsetzen kann.
Bosch schrieb:> Dennoch, Bosch ist ein gutes Unternehmen - eine Stiftung. Zu den eigenen> Mitarbeitern sehr sozial eingestellt.
Eben. Aber anscheinend stecken viele Bosch und Siemens in den gleichen
Topf.
>> Dennoch, Bosch ist ein gutes Unternehmen - eine Stiftung. Zu den eigenen>> Mitarbeitern sehr sozial eingestellt.> Eben. Aber anscheinend stecken viele Bosch und Siemens in den> gleichen Topf.
Das sollte man nicht tun, richtig!
Ich war 1.5 Jahre bei Bosch und das war nicht das gelbe vom Ei.
Arrogante Vorgesetzte und Mitarbeiter 3. Klasse.
Jetzt bin ich Siemens. Das ist klar besser.
(Mitarbeiter 2. Klasse.)
Bei großen Unternehmen wie Siemens (gilt sicher auch bei Bosch) gibt es
sehr große Unterschiede, wie die Stimmung im Laden ist.
Siemens kann auch ein sehr gutes Reisebüro sein und man lernt die Welt
kennen, manche bleiben beruflich nur in Erlangen.
Bosch suchte auch mal hier in Deutschland nach Ingenieuren für die
Tschechei (Bezahlung nach ortsüblichen Bedingungen).
Von einem "Nicht-Übernahme-Vertrag" habe ich noch nichts gehört und ich
habe da schon viel gehört.
Es wird bei Übernahme stellenweise eine Vermittlungsgebühr verlangt, ob
die einem "Nicht-Übernahme-Vertrag" gleichkommt ?
Ich schrieb:> Von einem "Nicht-Übernahme-Vertrag" habe ich noch nichts gehört und ich> habe da schon viel gehört.> Es wird bei Übernahme stellenweise eine Vermittlungsgebühr verlangt, ob> die einem "Nicht-Übernahme-Vertrag" gleichkommt ?
Genau so ist es. Der Mitarbeiter darf bei einer Kündigung nicht
innerhalb des Zeitraumes X vom Kunden angestellt werden. Bei einer
Anstellung des Mitarbeiters nach der Zeit X bis zu der Zeit X+Y wird
eine Ausgleichszahlung in Höhe von Z fällig.
Das ist die Realität - diese Verträge bekommen in einer Firma so wenig
Leute zu lesen, das es bis hierher offenbar noch nicht durchgesickert
ist.
Übliche Zahlen für XYZ=[12 Monate, 12 Monate, Jahresgehalt des
Mitarbeiters]
Deswegen nimmt man sinnvollerweise den nächsten Leiharbeiter und es gibt
keine Festanstellungen.
Juri Parallelowitsch schrieb:> Übliche Zahlen für XYZ=[12 Monate, 12 Monate, Jahresgehalt des> Mitarbeiters]
Das mit dem Jahresgehalt ist stark übertrieben. Üblich ist eine
Vermittlungsgebühr in vier- bis niedriger fünfstelliger Höhe.
Normalerweise liegt sie zwischen etwa einem Monatsgehalt und 10.000
Euro.
Juri Parallelowitsch schrieb:> Genau so ist es. Der Mitarbeiter darf bei einer Kündigung nicht> innerhalb des Zeitraumes X vom Kunden angestellt werden. Bei einer> Anstellung des Mitarbeiters nach der Zeit X bis zu der Zeit X+Y wird> eine Ausgleichszahlung in Höhe von Z fällig.
Noch einmal: Ihr glaubt doch wirklich nicht, dass ein Dienstleister von
Bosch so etwas verlangt?
Bei kleineren Firmen, die vielleicht eine Hand voll Leiharbeiter
beschäftigt, glaube ich es sofort, aber nicht bei einem Kunden, von dem
man wirtschaftlicht abhängig ist.
Da wird allenfalls eine Zusage, dafür einen anderen Leiharbeiter
anzustellen, rausspringen.
Stefan L. schrieb:> Juri Parallelowitsch schrieb:>> Genau so ist es. Der Mitarbeiter darf bei einer Kündigung nicht>> innerhalb des Zeitraumes X vom Kunden angestellt werden. Bei einer>> Anstellung des Mitarbeiters nach der Zeit X bis zu der Zeit X+Y wird>> eine Ausgleichszahlung in Höhe von Z fällig.>> Noch einmal: Ihr glaubt doch wirklich nicht, dass ein Dienstleister von> Bosch so etwas verlangt?
Ich glaube es nicht, ich weiß es.
Viele Grüße,
Wizz
Stefan L. schrieb:> Noch einmal: Ihr glaubt doch wirklich nicht, dass ein Dienstleister von> Bosch so etwas verlangt?
Wenn du mal zur Geschäftsleitung gehörst, kannst das Kleingedruckte in
den Verträgen ja mal lesen, von denen du bisher vermutlich keinen
gesehen hast.
Kleinere Verleihfirmen haben einen ganz perfiden Text im Vertrag:
Der Mitarbeiter darf beim Kunden fest angestellt werden, aber nur zum
gleichen Gehalt. Selbst das reicht in der Praxis aus.
das mit den ablösesummen stimmt. und das mit den sperrklauseln
ebenfalls.
was mir nicht in den verstand will ist, warum das gesetz sowas zulässt.
parasiten praktiken gehörten verboten und nicht gefördert. mein
aktueller arbeitgeber kann doch auch keiner firma verbieten mich
einzustellen oder ihm 10000eur für mich zu zahlen sofern sie mich haben
will.
im ranking der assi jobs sind die sklavenhändler bei mir gleichgezogen
mit den investmentbangster. das sind elemente, auf die eine gesellschaft
verzichten sollte.
gesocks!
ibmpeter schrieb:> was mir nicht in den verstand will ist, warum das gesetz sowas zulässt.
Ich komme dann Morgen mal zu dir zu Besuch und habe einen schwarzen
Koffer dabei, in dem lauter kleine Papierstücke sind, die du sehr
interessant finden wirst - und plötzlich bist du meiner Meinung.
Ich kenne auch nur Zahlen von 10-20% eines Jahresgehaltes als
Ablösesumme.
Ab und zu findet man diese Zahlen auf den Homepages einiger
Dienstleister.
ABER, wenn der Entleiher eine eigene Fachkraft suchen würde, kostet das
auch einiges (Stellenanzeige, Bewerbungen auswerte, Bewerbungsgespräche
führen, etc.).
Da fallen auch schnell einige tausend Euros an.
So weiß er, wen er hat und was der neue Mitarbeiter kann.
Als "Leiharbeiter" oder Dauer-Externer hilft es immer, wenn man ein
Profil bei XING etc. hat, in dem man nach neuen interessanten
beruflichen und privaten Kontakten sucht.
Ein Stellengesuch bei monster, stepstone etc. ist dann eh ein Muss!
>Genau so ist es. Der Mitarbeiter darf bei einer Kündigung nicht>innerhalb des Zeitraumes X vom Kunden angestellt werden. Bei einer>Anstellung des Mitarbeiters nach der Zeit X bis zu der Zeit X+Y wird>eine Ausgleichszahlung in Höhe von Z fällig.
Diese Vertragsklausel ist unwirksam, da sie der freien Berufswahl
entgegenwirkt. Das hat ein Gericht kürzlich entschieden. Es wird nämlich
INDIREKT unterbunden, daß der Mitarbeiter vom Unternehmen eingestellt
werden kann, was ja bekanntlich NICHT verboten werden darf.
Dazu gibt es extra eine Richtiglinie der Bundesarbeitsagentur!
Wer solche Verträge hat, bitte mal bei der AA melden!
>Als "Leiharbeiter" oder Dauer-Externer hilft es immer, wenn man ein>Profil bei XING etc. hat, in dem man nach neuen interessanten>beruflichen und privaten Kontakten sucht.
Habe ich, bringt auch nur neue Dienstleister an Land! Kaum eine Firma
rechercheirt da nach Mitarbeitern. Nur der eine oder andere
Pesonalberater.
>Ein Stellengesuch bei monster, stepstone etc. ist dann eh ein Muss!
Um Gottes Willen! Dort suchen NUR Dienstleister und sie suchen nur die
billigen Jakobs!
Wo suchen richtige Firmen in Zeiten des Fachkräftemangels nach
Bewerbern?
Nur auf der eigenen Homepage?
Als Dauerexterner kann ich doch Stellenanzeigen bei XING, etc. schalten,
die dämlichen Dienstleister kann man ignorieren.
Hatte über XING mal ein Vorstellungsgespräch über einen
Direktvermittler, die Stelle war sonst nicht geschaltet.
Bei ingenieurkarriere.de kann man zumindest Ingenieurdienstleister
ausblenden, was aber auch nicht immer hilft.
Kehrchau schrieb:> Ach ja, was meinen Namen betrifft: Ich bin selbst Ferchau und werde> behandelt wie der letzte Kehricht. Kehricht + Ferchau = Kehrchau.
Abgesehen von: Du wirst für konkrete Aufgaben eingeteilt und deine
Mitarbeit ist ansonsten nicht erwünscht.
Wie äußert sich das (Weil wir haben unsere Ferchauleute so behandelt wie
eigene Leute - abgesehen von informellen Meetings, wo es um deren
Reduzierung ging)?
Ich schrieb:> Wo suchen richtige Firmen in Zeiten des Fachkräftemangels nach>> Bewerbern?
Der Fachkräftemangel ist für die Personalabteilungen eine feine Sache,
mit deren Hilfe sie die lästige Bewerberauswahl auf externe
Dienstleister auslagern können. Die Vorauswahl trifft dann der externe
Personalberater!
> Nur auf der eigenen Homepage?
Da ist nur bei großen Firmen aktuelle Stellenpflege angesagt, bei den
mittleren und kleinen Firmen wird dort oft über Monate unverändert die
gleichen "Stellen" ausgeschrieben!
Sich darauf zu bewerben, bedeutet nicht, sich auf eine tatsächliche
"freie" Stelle zu bewerben.
@Marx.W
Stimmt, kennen da eine HP, da stehen die gleichen Stellenanzeige schon
über 2 Jahre. Im Zweifel rufe ich dann vorher mal an.
@Zuckerle
Arbeitsagentur besteht eh zu über 90% aus Zeitarbeit/Dienstleister, in
meinestadt.de stehen häufig Stellenanzeigen aus der Agentur.
Bei XING finden sich eher weniger Jobs für Ingenieure, eher für BWL-er
und freiberufliche IT-ler.
Bei Ingenieurkarriere finden sich einige richtige Jobs, die Anzahl der
Stellen spricht aber nicht für einen Fachkräftemangel.
schickmehle schrieb:> habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Bosch vermittelt von> Ferchau als AÜ. Bin Absolvent in Elektrotechnik, hat jemand von Euch> Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen bei Bosch. Wie groß sind die> Chancen dort Erfahrung zu sammeln und wie stehen die Chancen übernommen> zu werden.
Kenne einen der war über Ferchau bei Bosch.
Die haben ihn auf eine wahsninnig langweilige Stelle, die sie
wohl intern nicht besetzt kriegen gesetzt.
Die Arbeit (falls man das überhaupt so nennen darf) war so langweilig,
das er "Boreout" davon bekommen hat. Manchmal war auch gar nichts zu tun
und er sass nur rum. Es gab nicht mal Internet zum ablenken.
Zum Glück ist er dort jetzt weg (von Bosch und Ferchau).
Viel Glück!
Philosoph schrieb:>Die Arbeit (falls man das überhaupt so nennen darf) war>so langweilig, das er "Boreout" davon bekommen hat.>Manchmal war auch gar nichts zu tun und er sass nur rum.>Es gab nicht mal Internet zum ablenken.
Wo ist da das Problem? Die meisten jammern über zu viel, manche über zu
wenig.
Sowas muß man nur richtig anzuwenden wissen! Ein früherer Kollege,
machte auf einer langjährigen Boreout-Stelle (Lagerverwalter) sein
Studium nach. Sogar Präsenzstudium. Zwischendurch war er mal zur
Toilette, d.h. im Klartext, eine Klausur schreiben. Das alles brauchte
er dann in seiner Freizeit nicht mehr zu tun. ;-)
Über das, was Du hier einen Schmarnn erzählst, kann man ein Buch
schreiben! Was Du angeblich an Bekannten hast und schon erlebt haben
willst. Warum hast Du denn in den letzten 3 Jahren nicht noch ein
Studium nachgeschoben, statt hier Geschichten zu erfinden? Hättest
längst einen bachelor in einer aktuellen Disziplin haben können. Da
könntest Du jetzt für mich arbeiten. Wir stellen ein:
Requirement Engineering Automotive, 35h, QM-Assistant, Tarif + 10% ->
65k aufwärts. Musst aber ins Ländle!
Beitrag "Re: Gehalt Bosch Ingenieure"
Boschi schrieb:> Über das, was Du hier einen Schmarnn erzählst, kann man ein Buch> schreiben! Was Du angeblich an Bekannten hast und schon erlebt haben> willst. Warum hast Du denn in den letzten 3 Jahren nicht noch ein> Studium nachgeschoben, statt hier Geschichten zu erfinden? Hättest> längst einen bachelor in einer aktuellen Disziplin haben können. Da> könntest Du jetzt für mich arbeiten. Wir stellen ein:>
Leider kein Schmarrn. Unter Onkel Hartz ist ein Studium leider nicht
erlaubt, man muß voll nach deren Pfeife tanzen.
Also sowas von voller Ahnungslosigkeit!
Wilhelm F. schrieb:> Leider kein Schmarrn. Unter Onkel Hartz ist ein Studium leider nicht> erlaubt, man muß voll nach deren Pfeife tanzen.
MAN KANN AUCH OHNE UNI WAS LERNEN. ES GIBT TAUSENDE QUELLEN IM INTERNET.
WER HEUTE NICHT GENUG WISSEN HAT, HAT KEINE AUSREDE MEHR!!!!
Also ich würde jetzt die Großschrift noch jeweils um ein Zeichen pro
Zeichen in einem Wort auseinander ziehen. Dann bietet das Forum auch
noch Unterstreichung, Fettschrift und Kursivschrift an.
Huso schrieb im Beitrag #3328099:
> Ich würde auch nie tiefer als Frankfurt am Main ziehen.
Was ist bei dir oben und unten?
Liegt Hamburg bei dir oben oder unten?
In München sagt man: Fahren wir hoch nach Hamburg.
In Hamburg sagt man: Fahren wir hoch nach München.
(hab ich mal so auf geschnappt,
ob beide das wirklich so sagen, weiß ich nicht)
Daher die Frage.
Du würdest also z.B. nicht nach München ziehen wollen...
Wilhelm F. schrieb:> Leider kein Schmarrn. Unter Onkel Hartz ist ein Studium leider nicht> erlaubt, man muß voll nach deren Pfeife tanzen.
fernuni Hagen ist nicht so teuer und in Teilzeit möglich. Kostenlose
Kurse (OCW) gibts auch noch.
> Kostenlose Kurse (OCW) gibts auch noch.
Wird das jetzt hier so ein Spaß wie vor ein paar Tagen das Ding mit dem
kostenlosen MS-Word-Download bei Chip?
Bitte schluss mit "Nicht bei diesen drecksbudenblödsinsfirma arbeiten!!"
gelaber...
Nur weil man eine Stelle bekommen hat bei einer nicht-leihfirma, sollte
man nicht so eigennützig reden.
Es gibt genug leute die über Monate lang keinen Arbeitsplatz gefunden
haben. Dann bekommen sie nach 10 Monaten eine Stelle bei einer Ing.
Dienstl. und ihr sagtt: "nöööö ist scheise, weg damit weiter arbeitslos"
Ich bittem um ein bischen logik!
VonSichAus schrieb:> Ich bittem um ein bischen logik!
Logik?
Hmm, hat ein Ing. nicht!
In der Zeit von I-Net wo alles Wissen frei verfügbar ist, sind in D-land
noch genügen junge Leute unterwegs die jeden Blödsinn glauben was ihnen
ihre ahnungslosen Eltern Omas und Opas, die verbeamteten Mandatsträger,
Lehrer und Erzieher erzählen. Oder in den "daily-soup-news" der Medien
verkündet werden.
Wer sich über berufliche Chancen erkundigt hat die Möglichkeit einen
guten Job zu bekommen!
Aber man sollte halt dann nicht beim Leiher-halter laden!
Spätendens mit Mitte Zwanzig sollte man so klar denken können und die
Zukunft sich nicht durch Labertaschen sich verbauen lassen, die von
tollen Ing.-Beruf flöten!
ohno schrieb:> solltest du dort hingehen, frage die mal in anwesenheit deines> parasiten, warum dir bosch keinen 1 jahres - 2 jahres zeitvertrag gibt.
Ist schon eine Weile her und ich habe mir nicht alle Beiträge hier
durchgelesen daher weis ich nicht ob schon jemand darauf eingegangen
ist...
Bei Bosch gibt es eine Betriebsvereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat,
das jemand der 2 mal befristet bei Bosch beschäftigt war ein
einklagbares Anrecht auf eine Vollzeitstelle hat! (zu befristet zählen
Zeitverträge, Werksstudenten & freiwillige Praktika, Pflichtpraktika und
Abschlussarbeiten zählen nicht)
Auf Einhaltung dieser Regel wird eisern geachtet! Daher gibt es keine
befristeten Vollzeitstellen, sodass man überhaupt keine Chance hat in
die Situation mit den 2 Befristungen zu kommen außer über Werkstudent +
freiwilliges Praktikum, welche von Bosch aber nur angeboten werden wenn
man kein Werkstudent ist oder noch nie bei Bosch war (wobei ich
freiwillige Praktika noch nie öffentlich ausgeschrieben gesehen habe,
die werden dann meist von den Vorgesetzten organisiert) ...
Kann man sich also für die Dienstleister u.a. beim
Betriebsrat/Gewerkschaft bedanken ...
ohno schrieb:> solltest du dort hingehen, frage die mal in anwesenheit deines> parasiten, warum dir bosch keinen 1 jahres - 2 jahres zeitvertrag gibt.
mit solchen Äußerungen wäre ich im eigenen Interesse sehr vorsichtig.
Leider musste ich mich mal damit befassen. Laut meinem Anwalt kann das
bezeichnen von anderen Menschengruppen als "Parasit" schon als
Volksverhetzung gewertet werden. Ebenso wie der Begriff "Schmarotzer",
was gerade noch legal ist ist der Begriff "Schnorrer". Auch daran sind
die Linken schuld, dass in diesem Lande keine Meinungsfreiheit mehr
herrscht.
Dipl. Ing. (FH) schrieb:> Kann man sich also für die Dienstleister u.a. beim> Betriebsrat/Gewerkschaft bedanken ...
das ist so. Aber das wollen die Linken nicht hören. Auch daran sind eben
die LInken schuld, an wie so vielem.
Beim Daimler arbeiten ja auch Werkverträgler für einen Hungerlohn. Der
BR tut so als wüsste er nichts davon, dabei wissen die das genau. Die
machen halt die Augen zu, weil die selbst auch wissen, dass die
Fantasiegehälter der Stammbelegschaft anders nicht zu finanzieren ist.
Grey schrieb:> weil die selbst auch wissen, dass die> Fantasiegehälter der Stammbelegschaft anders nicht zu finanzieren ist.
Das ist an dieser Stelle ja wohl totaler Quark.
Gerade bei diesen Autos waere es problemlos moeglich, das auf den Preis
aufzuschlagen.
wendelsberg
wendelsberg schrieb:> Das ist an dieser Stelle ja wohl totaler Quark.> Gerade bei diesen Autos waere es problemlos moeglich, das auf den Preis> aufzuschlagen.
kennst Du die Gewinnmargen der deutschen Autohersteller? außer bei
Porsche liegt diese im einstelligen Prozentbereich. Außerdem ist es eh
so, dass bei Neuwagen ein Preiskampf tobt und viele mit Nachlässen
werben. Man kann dem Kunden auch nicht beliebig viel zumuten. Bei VW ist
es eh am krassesten, was da ein popelliges Auto schon kostet. Ich fahre
daher einen Japaner, weil ich nicht diese Fantasiegehälter
mitfinanzieren will.
Grey schrieb:> Außerdem ist es eh> so, dass bei Neuwagen ein Preiskampf...
Preiskampf?
Da würde keiner mehr in der Lage sein die Preise zu senken!
Im Preiswettbewerb produzieren alle Wettbewerber zu ihren Grenzkosten.
Also erzielen keine Gewinne.
Da hätte es ein Hr. Zetsche und ein Hr. Winterkorn und wie sie alle
heißen sehr schwer ihre Gehälter zu erwirtschaften!
Cha-woma M. schrieb:> Grey schrieb:>> Außerdem ist es eh>> so, dass bei Neuwagen ein Preiskampf...>> Preiskampf?>> Da würde keiner mehr in der Lage sein die Preise zu senken!>> Im Preiswettbewerb produzieren alle Wettbewerber zu ihren Grenzkosten.> Also erzielen keine Gewinne.> Da hätte es ein Hr. Zetsche und ein Hr. Winterkorn und wie sie alle> heißen sehr schwer ihre Gehälter zu erwirtschaften!
Wer hat dir das denn erzählt bitte? Preiskampf kann auch bei fetten
Margen ablaufen
Also, dann möchte ich mal von meinen Erfahrungen mit FERCHAU erzählen:
Angefangen hat das vor 3,5 Jahren mit Bewerbungsgespräch – die suchten
einen Mitarbeiter, ich einen Job.
In der Gehaltsverhandlung wurde mir ein Grundgehalt (ein Euro über
Tarif) mit einer sogenannten „projektbezogenen Zulage“ angeboten.
Bedeutet: solange ich beim Kunden arbeite, komme ich in der Summe auf
mein gefordertes Gehalt.
So weit so gut.
Aber: Auf der Rückseite der Vertragserweiterung „Projektzulage“, stand
in kleingedruckter grauer Schrift eine Klausel zur Nichtauszahlung,
quasi „nach belieben“ des Niederlassungsleiters!
Beim ersten Kunden lief alles glatt und ich erhielt die gewünschte
Vergütung.
Dann kommt natürlich, wie es kommen muss: die Projektzulage wurde beim
Wechsle zu einem neuen Kunden nicht ausgezahlt, mit der Begründung, der
Kunde würde „nicht soviel bezahlen“ – Aha!
Darauf hin habe ich wiederholt schriftlich auf nicht ausbezahlte
sonstige Zulagen hingewiesen-alle ohne Erfolg. Als Empfänger eines
„übertariflichen Mindestlohnes“ war ich natürlich auf die
projektbezogene Zulage angewiesen, das war`s dann.
Zufälligerweise ist beim besagten neuen Kunde auch ein anderer
Personaler mit seinen Leuten. Habe daraufhin angefragt und siehe da - es
geht, mit der gewünschten Vergütung!
So wenig zahlt dann der Kunde wohl doch nicht, ich habe natürlich
FERCHAU gekündigt.
FERCHAU hat keinen Betriebsrat - im Gegensatz zum neuen
Personaldienstleister. Solche Nachteile soll man beachten und dann
dürfen die sich noch „Personaldienstleister des Jahres“ nennen – ob
diese Auszeichnung wohl mit dem Teil meines Salärs finanziert wurde?
Habe auch deren Personalchef persönlich kennengelernt – ein sehr
arrogantes Auftreten!
Insgesamt muss man sagen dass diese Entwicklung ausgerechnet den
Betriebsräten über Gewerkschaften und damit einer Gesetzgebung
geschuldet ist, die die Firmen dazu gerade dazu zwingen sich „hire and
fire“ Personal zu organisieren um teils exorbitanten Ansprüchen zu
umgehen. So mancher arbeitet daher bereits mehrere Jahre für die
Sklavenhändler.
DOR schrieb:> Dann kommt natürlich, wie es kommen muss: die Projektzulage wurde beim> Wechsle zu einem neuen Kunden nicht ausgezahlt, mit der Begründung, der> Kunde würde „nicht soviel bezahlen“ – Aha!> Darauf hin habe ich wiederholt schriftlich auf nicht ausbezahlte> sonstige Zulagen hingewiesen-alle ohne Erfolg. Als Empfänger eines> „übertariflichen Mindestlohnes“ war ich natürlich auf die> projektbezogene Zulage angewiesen, das war`s dann.
Was ist dann der aktuelle Mindestlohn für Ingenieure, so 2650 € brutto
im Monat?
DOR schrieb:> Solche Nachteile soll man beachten und dann> dürfen die sich noch „Personaldienstleister des Jahres“ nennen – ob> diese Auszeichnung wohl mit dem Teil meines Salärs finanziert wurde?> Habe auch deren Personalchef persönlich kennengelernt – ein sehr> arrogantes Auftreten!
Die meisten Dienstleister taugen seit ca. 2008 überhaupt nicht mehr
viel. Arrogantes Auftreten kommt von Selbstsicherheit und die
Selbstsicherheit durch das Wissen der wahren Arbeitsmarktlage für
Ingenieure und Techniker. Sprich, die Bewerberdatenbanken sind zum
Bersten voll und jeden Monat kommen zig neue Einträge rein, alte
Bewerber werden ausgelöscht. Der VDI und die Regierung treibt einen
großen Teil der Horde von Fachkräften zu den Dienstleisterboxen. Da kann
man schon mal rumstolzieren wie ein Cowboy.
Ich kann bestätigen, dass die DL in der Regel nur rund 2800,- zahlen.
Der Rest ist Zulage, die jederzeit kündbar ist. Ich habe seinerzeit
mein Geld bekommen, wurde aber mit der Wohnungszulage beschissen. Ich
kriege heute noch Wut auf den Dr..sack! Die haben an mir rund 1800,-
brutto eingespart in der Zeit, aber meinen Hass und dessen Konsequenzen
lebenslang am Hals. Wo immer ich arbeite, lasse ich das Thema fallen und
mache die schlecht.
Ich kann aus rechtlichen Gründen nicht sagen, welcher DL es ist, nur
soviel: Es war nicht Ferchau. Mit denen habe ich andere Erfahrungen, die
in etwa dem gleichkommen, was der TE schreibt: Nur habe ich den
Ferchauvertrag nicht unterschrieben! :D
In einem Punkt muss ich widersprechen: Es ist seit 2008 etwas besser
geworden und nicht schlechter! Zeitarbeiter sind per Gesetz etwas besser
gestellt. Trotzdem sollte man das wenn es geht, vermeiden. Die meisten
Zeitarbeitsstellen sind Einbahnstrassen.
DOR schrieb:> Dann kommt natürlich, wie es kommen muss: die Projektzulage wurde beim> Wechsle zu einem neuen Kunden nicht ausgezahlt, mit der Begründung, der> Kunde würde „nicht soviel bezahlen“ – Aha!
Gefährlich gefährlich, die Zulage.
Die ist immer "freiwillig" und da die AÜG`ler im Ing.-Bereich für 6-12
Monate gebucht werden immer nur für den Zeitraum sicher!
Dazu noch so bemessen, dass die Abstandsgrenze von 30% zum
IG-Metall-Tarif gehalten wird. Nur gute Leute kommen auf Bereiche von
ERA-Einstufungen!
Bei Ferchau ist jeder Standort eine GmbH. jeder Standortleiter ist
gleichzeitig auch Geschäftsführer der GmbH. Jeder Cent den der den
Leuten Vorort abknüpfen kann, ist xx% von seiner Gewinnbeteiligung.
Alles klar!
Peter schrieb:> Ich kann bestätigen, dass die DL in der Regel nur rund 2800,- zahlen.> Der Rest ist Zulage, die jederzeit kündbar ist. Ich habe seinerzeit> mein Geld bekommen, wurde aber mit der Wohnungszulage beschissen.
Wie hoch ist in etwa diese Zulage?
Wie wird die Wohnungszulage bemessen? Kann man damit ein kleines
möbliertes Apartment bezahlen?
Wird Fahrtgeld bezahlt Einsatzort - Wohnort: 30 Cent/km ?
Jo S. schrieb:> Peter schrieb:>> Ich kann bestätigen, dass die DL in der Regel nur rund 2800,- zahlen.>> Der Rest ist Zulage, die jederzeit kündbar ist. Ich habe seinerzeit>> mein Geld bekommen, wurde aber mit der Wohnungszulage beschissen.>> Wie hoch ist in etwa diese Zulage?>> Wie wird die Wohnungszulage bemessen? Kann man damit ein kleines> möbliertes Apartment bezahlen?>> Wird Fahrtgeld bezahlt Einsatzort - Wohnort: 30 Cent/km ?
Alles VS!
Peter schrieb:> In einem Punkt muss ich widersprechen: Es ist seit 2008 etwas besser> geworden und nicht schlechter! Zeitarbeiter sind per Gesetz etwas besser> gestellt. Trotzdem sollte man das wenn es geht, vermeiden. Die meisten> Zeitarbeitsstellen sind Einbahnstrassen.
Es ist vielleicht geldmäßig besser geworden, dafür sind die
Anforderungen auch exorbitant gestiegen. War man früher eine Art
technischer Hiwi, muss man heute vollständige Ingenieurarbeit auf hohem
Niveau abliefern, was vor 2008 Festangestellte gemacht haben. Das
einzige Gute daran ist, dass es dadurch keine Einbahnstraße geworden
ist, weil man fachlich absolut fit sein muss, sonst fliegt man beim
Kunden innerhalb von zwei Wochen vom Parkett. Versucht man hingegen mit
der Dienstleistertätigkeit eine Festanstellung bei einem DAX-Konzern,
gar Automotive, zu ergattern, ja dann ist das in der Mehrheit der Fälle
eine Sackgasse, denn es wird in 9 von 10 Fällen nicht klappen.
Emil Erpel schrieb:> denn es wird in 9 von 10 Fällen nicht klappen.
Genau, den "Übernahme" wird es für einen Leihing. ohne Vitamin B ned
geben.
Die freien Stellen werden über den Dienstleister-Umweg auch oft an
Bekannte vergeben.
So läuft es in D-land!
Zocker_23 schrieb im Beitrag #3718708:
>> Re: Vorstellungsgespräch bei Bosch über Ferchau>> Das geht doch noch.>> Schlimmr währe : Vorstellungsgespräch bei Perschau über Frunel.>> Beobachte die letzte Zeit immer öffter Anzeigen wo von Zockerbuden> für "Dienstleister" gesucht wird.>> Irgendwann reicht es.
Häh ? Was ist das für ein Stumpfsinnsbeitrag ???
Rudi Rad(t)los ! schrieb:> Zocker_23 schrieb:>>> Re: Vorstellungsgespräch bei Bosch über Ferchau>>>> Das geht doch noch.>>>> Schlimmr währe : Vorstellungsgespräch bei Perschau über Frunel.>>>> Beobachte die letzte Zeit immer öffter Anzeigen wo von Zockerbuden>> für "Dienstleister" gesucht wird.>>>> Irgendwann reicht es.>> Häh ? Was ist das für ein Stumpfsinnsbeitrag ???
Naja, der Kern dürfte sein, dass immer mehr "Werkvertragsleister" über
den Weg Personalrecruitment Leute suche.
Personalrecruitment wird von "Unternehmensberatern", freien
Personalvermittlern und dann auch von Zeitarbeitsfirmen durchgeführt.