Wie läuft das, wenn man gewerblich z.B. 100 Pakete am Tag verschickt?
Hat man dann schon einen Deal mit DHL/Hermes?
Holen die abends ab oder bringt man selbst zum Paketzentrum?
Wie ist die Ersparnis gegenüber Privat-Porto?
Selbst bei unserem paar Paketen kommt der DPD vorbei und sammelt das auf
Anruf ein. Bei uns steht dafür ein kleiner Lagercontainer als
Briefkasten im Zaun, da haben die Frächter einen Schlüssel
(Schlüsselvertrag) für und holen un stellen die Sendungen da rein.
Vorteilhaft ist, dass man noch nichteinmal anwesend sein muss.
mfg
Maik
Bei UPS brauchst du generelll keine Mindestmenge. Du muß eigentlich nur
registrierter Geschäftskunde sein. Du hast eien Preisliste
(kg-Schritte) für die Pakete und vercheidenen Versandarten wie Saver,
Express, Expedited und so und am Monatsende bekommste dann die Rechnung
und abhängig vom Umsatz, bekommste dann neben den günstigren
Versandpreisen noch Prozente...
Bei DHL weis ich, das DU angeben kannst, das Du pro Monat 1000 Pakete
hast, mit Durchnittsgewicht 2 kg und die machen Dir dann dafür einen
Preis. Dann speielt es auch keine Rolle mehr, ob Du mal ein 30kg Paket
dabei hast. Bei DHL spielt ausschließlich das Gesammtgewicht eine
Rolle.
Bei UPS kannste ja auch sogenannte Mehrpaket sendungen machen, also
nicht nur mehere Pakete zu einem einzigen Empfänger, sondern wenn Du
willst, auch 100 Pakete zu verschiedenen Empfänger in einem einzigen
Schwung. Da der UPS-Sklave nur einmal voreikommen muß, wird lediglich
das Gesammtgewicht gerechnet und Du bekommst einen besseren Preis...
Ich habe übrigends für meine Sammelbestellun LED Streifen und *RGB
LEDS* mir beid er Post die 100er Packs mit Packmarken gekauft, was dann
5,70 € pro 10kg Paket mit 500€ Versicherung sind. Aber bei UPS, DHL,
Fedex, DPD bekomste noch bessere Preise, auch wenn Du pro Woche nur 50
Pakete versendest...
Vor Hermes würde ich abraten, da diese SEHR lange Transport-Zeiten
haben.
Grüße
Michelle
Hehehe... Paketschnürer ist gut...
Habe zwischen Samstag und Dienstag 280 Pakete fertig gemacht, gestern
rausgeschickt und keiner hatte mir geholfen... Habe nun Plattfüße!
Wenn das mal mehr mit meinem OnlineStore wird, werde ich mir nen
Mini-Job 400€ Pack-Sklaven einstellen...
Also wenn Du WIRKLICH 100 und mehr Pakete pro Tag versenden willst,
solltest Du DEFINITIV an einen Mini-Job 400€ Pack-Sklaven denken.
Siehe Avery/Zweckform Lohnabrechnung für Mini-Jobs 505.
Grüße
Michelle
DHL holt Päckchen und Pakete schon ab vier Stück kostenlos ab; bei UPS
muss man entweder pro Abholauftrag (~1,50 EUR) bezahlen oder eine
gewisse Zahl fester wöchentlicher Abholtermine beauftragen. In den
meisten Fällen nimmt der UPS-Fahrer aber auch Pakete kostenlos mit, die
man ihm bei der Zustellung von Sendungen aufs Auge drückt.
Bei UPS kommt man sehr schnell in scheinbar sehr günstige
Rabattstaffeln, aber UPS lässt auch keine Gelegenheit aus,
Zusatzgebühren für die Zustellung an Privatadressen oder sog.
Außengebietszuschläge zu erheben. Gerade letztere sind schon ziemlich
frech, da unangemessen hoch.
Gerade der 100er-Pack Online-Coupons für die DHL-/Post-Versandart
"Päckchen mit Nachweis" ist für viele Fälle äußerst attraktiv, da es mit
keinem Kostenrisiko verbunden ist.
Abdul K. schrieb:> Was denn nun? Bislang waren Päckchen doch unversichert?
Es gibt jetzt die Option "Mit NAchweis" für "1 Euro" zusätzlich. DAs ist
dann im prinzip ein eingeschriebenes Päckchen. Kostet also 4,90 für dne
normalen Endkunden.
Zu beachten ist das DHL im Moment anscheinend bei diesem Produkt gar
nicht weiß wo die Hinwollen. So wechselte das Angebot im Onlinestore von
DHL in den letzten Wochen MEHRMALS zwischen den Optionen "Päckchen 2kg
mit NAchweis" für 4,90 und "PAKET 2kg" für 4,90.
Und auch hinsichtlich der Versicherungssumme gab es da unterschiedliche
Einstufungen. Das PAKET 2kG für 4,90 war definitv als Paket mit 500Euro
versichert, beim Päckchen hieß es anscheinend mal "mit NAchweis" auch
"hohe" Versicherung, dann wieder "wie normales Päckchen" usw...
Auch bei der Sendungsverfolgung unterschied sich die Abwicklung...
Beim Paket 2kg ist es wie beim normalen Paket, jede rbearbeitungsschritt
wird dokumentiert. Beim Päckchen mit Nachweis stand zwischen
Datenübermitlung (kauf des Paketscheins) und der Zustellung KEINE
weitere aktualisiserung, NAch dem KAuf war der Zustellvermerkt erst die
nächste Aktion. Kann sich aber auch schon wieder geändert haben...
Aber BTT:
Jeder Paketdienstleiter bietet bei regelmäßiger Versendung größerer
Mengen Sonderkonditionen. Über Abholung immer kostenlos -auch wenn es
mal nur ein Paket ist- bis hin zu erheblich besseren Konditionen. Das
hängt bei großmengen aber auch etwas vom Verhandlungsgeschick ab. ICh
kann jetzt nicht sagen ob es bei 100/Tag schon so ist das individuell
ausgehandelt wird oder daüfr noch eine feste Rabttliste besteht. Ab
größeren Stückzahlen ist es aber definitv frei Verhandelbar...
Dann verschickt man z.b. mit DHL seine Pakete zum Festpreis, Also kostet
dann z.B. jedes Paket, egal ob 0,5kg Buch oder Paket mit Maximalgröße
und 30kg incl. Abholung 3,x Euro.
Auch ist dann die Selbsterstellung der Paketscheine mit Zahlung per
Montatsrechnung nur für die tatsächlich gelaufenen Pakete möglich...
Und es geht sicher auch noch darunter. Firmen wie TI die ihre Samples
wirklich in jedem Fall per Express international verschicken werden
dafür auch nicht mal annähernd das zahlen was der normale Kunde für ein
nationales Paket bezahl.
Bei 100Pakete/Tag sollte es sich auf jeden Fall lohnen mal ein paar
Angebote einzuholen. Sowohl hinsichtlich des Anbieters wie auch des
Produktangebotes (Päckchen, Normalpaket, Express usw.)
Gruß
Carsten
Vielen Dank für die ausführlichen und korrekten Informationen!
Bei eigentlich allen Frachtführern gibt es mehrere Stufen bei der
Einbindung in deren Logistiksystem. Das kann auf der einen Seite die IT
betreffen, d.h. schon als recht kleiner Versender (~10 Pakete/Tag)
besteht z.B. bei UPS die Möglichkeit, dass ein IT-Fachmann vorbeischaut
und einen kostenlos berät, welche Versandsoftware ratsam wäre und wie
man sie an die eigene Warenwirtschaft usw. anbindet.
Bei wesentlich größeren Stückzahlen kann es sich irgendwann auch lohnen,
das eigene Lager in die unmittelbare Nähe der jeweiligen Frachtzentren
zu legen. Eine "typische" Stadt hierfür wäre Bad Hersfeld, wo ja sowohl
Amazon als auch RS Components wichtige Lager betreiben. Dann bekommt man
wirklich günstige Konditionen.
Die meisten Versender werden sich jedoch stückzahlmäßig zwischen den
obigen Extremen bewegen.
Auf Grund der recht unbedarften Frage des Ursprungsautors gehe ich aber
davon aus, dass er mit "im großen Stil" alles meint, was mehr als ein
Paket pro Tag ist. Somit sind die zuvor aufgeführten Beschreibungen
vermutlich eher passend für seine Anforderungen.
Nachtrag:
Einer der Gründe, warum hier z.B. keine konkreten UPS-Preise genannt
werden, besteht darin, dass man als (potentieller) Geschäftspartner von
UPS zunächst eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen muss, die die
Weitergabe der ausgehandelten Preise untersagt.
Ein paar etwa 6-7 Jahre zurückliegende Erfahrungen eines individuell mit
DHL ausgehandelten Tarifs bei Stückzahlen von durchnittlich vielleicht
30-35 Paketen pro Arbeitstag
- Abholung täglich zu fester Uhrzeit
- Vertreter kam regelmäßig vorbei um Probleme zu klären, Gelegenheit zu
neuen Preisverhandlungen bei deutlichen Änderungen auf der einen oder
anderen Seite
- DHL-eigene Software mit Adressdatenbank zur Kontrolle und
Anbindungsmöglichkeit der Datenbank von einigen Warenwirtschaftssystemen
- DHL stellte auch die Label (Aufkleberpapaier für den Drucker)
- etwa 4 Euro (zzgl. MwSt) pro Paket pauschal für Sendungen bis 31,5 kg.
Auch an Abmessungen wurde so Einiges akzeptiert, was heutzutage bei
Hermes und Co zumindest als Privatkunde richtig teuer ist.
Geschätzte 70% der Paktee gingen etwas bis sehr deutlich über ein
kleines, leichtes Paket hinaus. Wäre die Verteilung anders gewesen,
hätte man vielleicht noch mal günstiger hinkommen können.