Wigner-Ville Transformation

Gast #1016082
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Hallo,
ich habe mir ein super Buch gekauft, heisst "Signalverarbeitung, 
Zeit-Frequenz-Analyse und Schätzverfahren" von einem Prof. aus Karlsruhe 
wo ich nun die eine Vorlesung besuchen will.

Grüße
Christoph
#1016099
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Christoph Lauer wrote:
> Hallo,
> ich habe mir ein super Buch gekauft, heisst "Signalverarbeitung,
> Zeit-Frequenz-Analyse und Schätzverfahren" von einem Prof. aus Karlsruhe
> wo ich nun die eine Vorlesung besuchen will.
>
> Grüße
> Christoph

Kiencke heißt der Mann.

http://www.amazon.de/B%C3%BCcher/s?ie=UTF8&rh=n%3A186606%2Cp_27%3AUwe%20Kiencke&field-author=Uwe%20Kiencke&page=1

Die ersten beiden sind top. Auf der Verlagsseite kannst Du auch 
reinblättern. Ob genau dein Thema dabei ist, weiß ich aber nicht.

Grüße

Kai
#1016263
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Mich interessiert jetzt doch, wofür man diese Transformation (im 
Zusammenhang mit Mikrocontrollern ?) einsetzen kann. Der 
Wikipedia-Artikel wird nicht sehr konkret, gibts Bespiele?
Die im Buch genannten Wavelets werden oft im Zusammenhang mit 
Bildkompression genannt, Kalman-Filter besonders in der Verknüpfung von 
GPS mit anderen Sensoren. Gibts so ein typisches Anwendungsgebiet auch 
für Wigner-Ville?
#1017103
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Mit dem Oberbegriff Zeit-Frequenz-Analyse habe ich diese Literaturstelle 
gefunden:
http://www.agnld.uni-potsdam.de/~reik/dynModelle/Kapitel06.pdf
da werden die verschiedenen Verfahren vorgestellt, es geht allgemein um 
"Sonogramme".

"Im Gegensatz zu Short-Term Fourier-Transformation und Gabor-Zerlegung 
benutzt die Wigner-Ville-Tranformation keinerlei Fensterfunktionen und 
zeigt daher keinen Fenstereffekt."

"Die Konzepte der Short-Term Fourier-, Gabor- und 
Wigner-Ville-Transformationen haben sich aufgrund ihrer vielfältigen 
Probleme (Fenstereffekt, Kreuzterm-Interferenz,...) in der allgemeinen 
Anwendung bislang kaum durchsetzen können. Es besteht also Bedarf an 
geeigneten Alternativen, die diese Schwächen möglichst vermeiden.
Ein weitgehend akzeptierter Ansatz hierfür ist die sogenannte 
Waveletanalyse."
Gast #1030372
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Hi,

schön dass sich in diesem Thread noch etwas tut. Hatte es schon etwas 
vergessen. Nachdem ich mir vor einigen Wochen dieses Buch vom Kiencke 
ausgehliehen habe, folgte die Amazon-Bestellung dann auch prompt :) 
Schade, dass ich es erst so spät entdeckt habe. Aber vielen Dank für den 
Tip.

Also die Wigner-Ville-Distribution sieht wird teilweise bei der 
Schwingungsanalyse von Maschinen eingesetzt. Ich will sie verwenden, um 
die Herzratenvariabilität (die Schwankung der menschlichen Herzfrequenz) 
zu analysieren.

Problem: Wie schon mehrfach erwähnt die Kreuzterme. Es existieren nun 
verschiedene Verfahren, diese zu reduzieren. Das einfachste ist eine 
Fensterung (ähnlich wie bei der STFT) und eine anschließende Faltung mit 
einer weiteren Fensterfunktion, wodurch eine Glättung und damit eine 
Redunktion der Kreuzterme erreicht wird. Das nennt sich dann 
Smoothed-Pseudo-Wigner-Ville-Verteilung.

Es ausgefeiltere Verfahren gehen über eine Gabor-Entwicklung des zu 
untersuchenden Signals. Hier habe ich auch gerade meine Probleme. 
Vielleicht kennt sich jemand mit dem Thema etwas besser aus. Ich würde 
gern noch genauer wissen, wie sich bei der Gabor-Transformation die 
Koeffizienten mit der (inversen) Zak-Transformation berechnen lassen. 
Ich versteht den Sinn dieser Zak-Transformation auch noch nicht so ganz. 
(Zur Berechnung der Gabor-Koeffizienten in Matlab nutze ich die Funktion 
aus tfrgabor.m aus der TFTB-Toolbox).


Grüße und danke für Eure Beiträge

Johannes

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