EKG-Simulator

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Allgemeines, Motivation[Bearbeiten]

1984 entstand ein EKG-Simulator-Projekt, das ich hier kurz vorstellen möchte:

  • Es war ein Stoffhund mit dem Namen EKI, der sich vom EKG her wie ein echter Hund, jedoch mit einprogrammierten Anomalien verhielt.
  • Im Hund war ein kleines Steuergerät verbaut, das mit Batterie oder Steckernetzgerät betrieben werden konnte.
  • An einem BCD-Schalter wählte man die gewünschte Anomalie.
  • Damit konnte in der Ausbildung rasch zwischen verschiedenen Programmen gewechselt werden und es mussten keine echten kranken Hunde eingesetzt werden, was die Ausbildung vereinfachte und beschleunigte.
  • Es wurden EKG-Signale für Hochvoltage, AV-Block und Extrasystolen in die EPROMs programmiert.
  • Weitere Signale sind problemlos nachprogrammierbar mit jedem EPROM-Programmiergerät.

Veröffentlichung[Bearbeiten]

  • F.K. Bohn, M. Weisser, A. Pauli: "Ein Beitrag zur Ausbildung und Fortbildung von Tierärzten unter Einsparung von Versuchstieren oder Lebendmodellen bei der EKG-Registrierung und Auskultation." In: Der praktische Tierarzt 2 (1985), 144-148

Funktion[Bearbeiten]

  • Das EKG-Signal wurde in 8 Segmente a 128 Bytes eingeteilt.
  • Jedes der Segmente konnte in Amplitude und Ablaufzeit individuell programmierbar beeinflusst werden.

Realisierung[Bearbeiten]

  • 1 Eprom (2716) zur Steuerung (Signal, Amplitude, Laufzeit)
  • 2 Signal-Eproms (z. B. 2764) für Signal und Ableitungen
  • 3 DA-Wandler 8 bit (AD7524, AD7528 Analog Devices)
  • Widerstandsnetzwerk für die Zusammenführung der Ableitungen

Zu diesem Projekt gibt es[Bearbeiten]

  • Schaltplan (gif 565kb)
  • Platinenlayout 2:1 (gif 2.7Mb)
  • Bestückungsplan 2:1 (gif 813kb)
  • programmierte EPROMs 2716/2764 für Steuerung und Signale

Kontakt[Bearbeiten]

matthias.weisser@gmx.de

PS: wer das wieder zum Leben erwecken möchte bitte melden.