RTOS fürs NET-IO?

Gast #2238901
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Hallo miteinander..

Ich suche momentan ein OS für das AVR-Net-Io von pollin.
klar gibts die großen 3, ethersex, den ETH von Radig, und OpenMCP..

leider gefallen die mir alle nicht so..
OpenMCP kenne ich nun schon genauer, und nachdem ich nun an der FH mit 
VxWorks gearbeitet habe, reichen mir die grundsätzlichen möglichkeiten 
nicht mehr wirklich auch...

was ich suche:

ein RTOS, welches die gängigsten Dinge beherrscht:
- Semaphoren / Mailboxen
- Prioritäten
- Taskhandling

eben viel von dem, was ich mittlerweile von VxWorks gewöhnt bin..

jetzt der Knackpunkt:

es ist nicht unbedingt mein ziel, nen eigenes betriebssystem für das 
Net-Io zu basteln, sondern basierend auf eben einem solchen nen eigenes 
Projekt aufzubauen.
Daher wärs schön, wenn zumindest ne einfache Webserver - funktionalität 
etc vorhanden wär, auf die man recht unkompliziert aufbauen könnte..

das Net - Io möchte ich nutzen, weil ichs eben hab, und als student 
nicht unbedingt ~100€ für zb nen Ethernut ausgeben möchte..

Mittlerweile bin ich bei Ethernut und FreeRTOS gelandet.
Wobei ich das gefühl habe, das Ethernut zwar super für meine Belange 
geeignet wäre, aber wohl kaum unkompliziert auf meine Hardware 
anzupassen sein wird.. und Hardwarekauf wird bis zu den Semesterferien 
erstmal nix.. :D

Bei FreeRTOS such ich momentan noch nach beispielen mit Netzwerk/http 
stack, und wie man dann nen webserver implementieren könnte.
Das portieren scheint ja schon eher machbar zu sein..

also, nach dem vorgeplänkel meine fragen:

- Kennt jemand ein geeignetes RTOS, welches schon auf das NET-IO 
portiert wurde, und zb nen webserver bietet?

- Welche OS kämen als ansatz für ne eigene (unkomplizierte!) portierung 
in frage?


MfG und Dankeschön
Gast #2239102
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OpenMCP gefällt mir auch, aber die ATMega kommen mit dem Webserver und 
weiteren Optionen an ihre Grenzen, vor allem wg wenig RAM. Ein RTOS 
'verschwendet' zusätzlich RAM für Register, Heap und Stack je Task.
Besser gefällt mir der LPCXpresso mit LPC1769, kostetet auch nur knappe 
25€ incl Debugger Interface (damit ist ein AVR schon deutlich teurer). 
In dem Paket ist auch eine Webserver Implementierung mit FreeRTOS drin. 
Etwas besser gefällt mir noch CoOS, ist speziell auf die Cortex M3 
zugeschnitten und damit noch leistungsfähiger. Ich habe das aber noch 
nicht in der XPresso IDE zum Laufen gebracht, CoOS bringt seine IDE mit.
Gast #2239136
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hab mir den LPC1769 LCPXpresso grad mal angesehn..
und mit dem eingebauten JTAG Interface fällt natürlich auch mein 
hauptgrund, beim avr zu bleiben.. - da hab ich nämlich den AVRDragon, 
könnte also sogar mit 32bittern spielen..

mich in neue architekturen einarbeiten werd ich wohl sowieso noch 
öfters..

hat die mitgelieferte IDE irgendwelche fallstricke..? Codesize limit 
deaktivierte features etc...?
taugt die was..?
Gast #2239198
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Die Xpresso IDE ist Eclipse mit PlugIns für den JTAG. Die freie Version 
ist auf 128k Code limitiert, der 1769 hat 512k Flash und 64k RAM. In die 
128k kriegt man aber schon sehr viel rein.
CoOS mit der eigenen Ide (aber auch Eclipse basierend) hat soweit ich 
weiss keine Limits, aber die Debughardware vom XPresso passt da nicht 
zu. Ist leider nicht alles so harmonisch wie beim AVR aber schon 
einfacher zu installieren als die kostenlosen Pakete die man bisher für 
ARM7 bekam.
Gerade die Netzwerkleistung ist beim LPC1769 ist recht gut weil der 
Controller das Netzwerk ja gleich auf dem Chip hat, Daten kommen per DMA 
in den Speicher und nicht byteweise per SPI. Ist natürlich wieder viel 
zu lernen, das LPC Manual ist sehr dick.
Die PIC 24H sind natürlich auch nett, aber ich möchte jetzt mit dem LPC 
etwas weiter kommen.
Gast #2239407
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also ich hab die nacht nochmal nen paar stunden pdfs gewälzt, datenblatt 
angesehen etc..

nach dem, was so nen avr kostet, kann ich fast nicht glauben das diese 
XPressos so billig sind.. vorallem bei den features.. Oo

wenn ich die schematics richtig verstanden hab, brauch ich mir auch bloß 
noch ne LAN buchse an das ding hinzufrickeln, und der drops ist 
gelutscht..?

okay, ist ne völlig neue architektur für mich, und die hat sicher nicht 
wenige fallstricke.. andererseits scheints da ja auch ne ganz 
ordentliche community zu geben..

ne eclipse-basierte IDE ist ja nich allzuschlecht, da wird man sich 
nicht allzu dolle umgewöhnen müssen..

schätze zu dem preis gibts wirklich nichts dagegen zu sagen..

oder gibts noch mankos, die ich bisher übersehen hab..?

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