Wie einen 1-Bit Speicher realisieren

Gast #4343858
Wenn du ein bistabiles Relais (Stromstoßrelais) findest, das mit 1,8V 
noch schaltet, dann sollte das die einfachste Möglichkeit sein. Zur Not 
könnte man aber auch noch ein Relais mit höherer Betätigungsspannung und 
einen Spannungsvervielfacher nutzen.
Gast #4343867
Du könntest einen kleinen 8 beinigen uC (Attiny12 oder so) nehmen, der 
in diesem Spannungsbereich arbeitet und dessen internen EEPROM nutzen.

Ist zwar völlig überdimensioniert, aber du hast mit einem kleinen, 
günstigen Bauteil alle Anforderungen erfüllt.

Und du bist flexibel, was die Ansteuerung betrifft. Also wie du den 
Zustand setzen und abfragen kannst.

Mechanisch würde mir jetzt noch ein bistabiles Relais einfallen, aber 
dann bräuchtest du eine Ansteuerungslogik und sicherlich auch nen 
Step-Up-Wandler für die Spannungsversorgung des Relais.

Was genau ist denn der Zweck des Speichers? Dann lässt sich besser 
ermitteln, welche Lösung am ehesten dazu passt.

Gruß Joachim
OP #4343877
@Patrick

Danke das habe ich auch gedacht habe allerdings nichts gefunden. Nur bei 
höheren Spannungen :(

Das soll auch in die Richtung gehen also das ich mithilfe ein Impuls 1 
Bit speichere.

Wenn ich ein Relais finden würde wäre es echt ne coole und einfache 
Lösung.


Das ganze kommt von einer Analogen Schaltung und wird mithilfe eines 
Komparators digitalisiert.

dunno.. schrieb:
> -> Eeprom.
>
> http://www.microchip.com/wwwproducts/Devices.aspx?product=24AA00
>
> hat sogar noch 127 bit mehr.. ;)
>
> Und ist wahrscheinlich billiger...

Problem ist das ich kein  I2C oder sowas habe, da sie von einer 
Analogschaltung kommt.
OP #4343888
hart aber weise schrieb:
> Hardware-Lösung: PullUp/PullDown-Lötbrücke oder Jumper
> Software-programmierbar: Kleiner I2C EEPROM o.ä.
>
> Oder alter beitrag:
> Beitrag "1 bit EEPROM? Letzten Zustand über Spannungszusammenbruch
> merken"

@hart aber weise

Danke für den alten Beitrag das ist super ich schau mir das gerade an 
:D.

Habe noch eine Frage

Hardware-Lösung: PullUp/PullDown-Lötbrücke oder Jumper

Das habe ich nicht verstanden kannst du mir das erklären?

MFG
Gast #4343897
Hmm, ich dachte da gleich an die State Saver von Ramtron, also FM1106 
wäre sowas für 3V gewesen.

Um dann festzustellen, dass Ramtron von Cypress übernommen wurde und das 
Produkt offenbar eingestellt wurde.
Gast #4343905
Savas D. schrieb:
> Hardware-Lösung: PullUp/PullDown-Lötbrücke oder Jumper
>
> Das habe ich nicht verstanden kannst du mir das erklären?

geh mal in den Scherzmodus vielleicht verstehst du es dann sofort ;-)

letzlich meint das man 1 bit Nichtflüchtig speichern kann indem man ein 
Pin hart auf '1' oder '0' legt. also mit dem Lötkolben programmiert oder 
einen Jumper setzt. Wobei letztere nur bedingt nichtflüchtig ist ;-)
Gast #4344048
Hallo,

ich würde da erst mal das "ohne Versorgungsspannung" in Frage stellen. 
Eine Lithiumzelle als Backup braucht weniger Platz als ein Relais und 
eröffnet viele Möglichkeiten ein diskretes oder integriertes FlipFlop 
jahrelang zu betreiben.

Georg
#4344091
Hallo!

Die einfachste Form ist die Verwendung eines bistabilen polarisierten 
Relais (früher: Telegrafenrelais). Bei dem wird der permanent 
magnetisierte Anker in Abhängigkeit von der Spulenbestromung angezogen 
bzw. abgestoßen und bleibt nach Abschalten der Spannung magnetisch 
"kleben". Ich hatte (habe vielleicht noch?) welche, die schalteten schon 
bei ca. 1,5V.

So eine Technik ist aber heutzutage nicht mehr "Up to date". :-(

Gruß
Johannes
Gast #4344284
Bevor man da ein bistabiles Relais einbaut, kann man das Bit auch 
einfach in ein FRAM schreiben - da würde man dann eben "einige" Bits 
verschenken.
Gast #4344422
Jan K. schrieb:

> Der Attiny12, kann den EEPROM nur bei 2,2V und aufwärts nutzen, also
> geht das eher nicht.

Nimmt man halt einen Tiny25 ab Revision D. Der erfüllt die Anforderung 
des TO zur Speicherkapazität zu ungefähr 17400% und auch sonst alle 
Anforderungen.

Natürlich: bezüglich der Speicherkapazität reichlich überdimensioniert, 
aber niemand hat was gegen Überdimensionierung, wenn sich dadurch 
nicht irgendwas anderes verschlechtert (insbesondere natürlich der 
Preis).

Und ich kann mir nicht vorstellen, das es einen 1Bit-Speicher irgendwo 
für weniger als ca. 1,15€ (Einzelstück) geben sollte...
Gast #4344435
Marian  . schrieb:
> c-hater schrieb:
>> Und ich kann mir nicht vorstellen, das es einen 1Bit-Speicher irgendwo
>> für weniger als ca. 1,15€ (Einzelstück) geben sollte...
>
> Wenn man zufällig einen passenden Ringkern (wobei es mit fast allen
> Kernen - zumindest prinzipiell - gehen sollte, oder nicht?) rumfliegen
> hat, dürfte ein 1-Bit-Kernspeicher diesen Preis unterbieten.

Bitte den Schaltplan posten, für das Beschreiben und Auslesen eines 
1-Bit Ringkernspeichers (VCC:1,8 - 2,3 V).
Gast #4344442
Sabe schrieb:
> Bitte den Schaltplan posten, für das Beschreiben und Auslesen eines
> 1-Bit Ringkernspeichers (VCC:1,8 - 2,3 V).

Du musst nur einen Puls in der gewünschten Polarität zum Speichern auf 
den Schreibdraht geben. Beim Lesen guckst du dir parallel dazu das 
induzierte Signal im Lesedraht an - fetisch.
Gast #4344553
Marian  . schrieb:
> Wenn man zufällig einen passenden Ringkern (wobei es mit fast allen
> Kernen - zumindest prinzipiell - gehen sollte, oder nicht?) rumfliegen
> hat, dürfte ein 1-Bit-Kernspeicher diesen Preis unterbieten.

Her mit der Schaltung, statt Gequatsche.
Gast #4344601
Moin,

Kommt halt drauf an, wie oft und schnell so ein Speicher beschrieben 
werden soll. Evtl. waere auch ein Paeckchen mit Feinsicherungen 
geeignet...
Da sollte es auch mit 1.8..2.3V Betriebsspannung klappen.

Gruss
WK
Gast #4344617
Wolfgang schrieb:
> Sabe schrieb:
>> Bitte den Schaltplan posten, für das Beschreiben und Auslesen eines
>> 1-Bit Ringkernspeichers (VCC:1,8 - 2,3 V).
>
> Du musst nur einen Puls in der gewünschten Polarität zum Speichern auf
> den Schreibdraht geben. Beim Lesen guckst du dir parallel dazu das
> induzierte Signal im Lesedraht an - fetisch.

Das ist im besten Fall dummes Geschwätz. Bist du tatsächlich so 
unbedarft?

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