Hi,
ICh weiß das meine Meldung hier jetzt dir nicht direkt weiterhilft und
evtl, OFF-TOpic ist, aber dennoch möchte ich mal einen von mir vefassten
Beitrag in einem anderen Thread zum Thema Selbstbaubrenner hier
reinkopieren. Evtl. lohnt es sich auch mal die darauf folgenden
Antworten zu lesen:
Aus:
Beitrag "PIC Brenner von Sprut"
Carsten Sch. schrieb:
**** Zitat Anfang
Hi,
Auch wenn einige das anders sehen und dir das die Frage jetzt nicht
direkt beantwortet:
Vorrausgesetzt es geht dir wirklich darum in die Programmierung
(Programme selbst schreiben) von PIC einzusteigen und nicht nur darum
ein fertiges HEX von jemand anderes schnell auf den µC zu bekommen:
Tu dir selbst einen Gefallen und fange erst gar nicht mit dem Selbstbau
von Drittanbieterbrennern an die NICHT mit MPLAB Kompatibel sind,
sondern verwende entweder Originalgeräte oder alternativ 100% zum
Original kompatible clonegeräte die dann auch Problemlos in der
Entwicklungssoftware laufen.
Mal abgesehen davon das du dir mit fertig aufgebauten Brennern schon
mal
eine Menge möglicher FEhlerquellen ersparst -was ich aber gar nicht mal
als SO entscheidend ansehe- gibt es noch viel gewichtigere Gründe die
dafür sprechen:
1. Wenn man tatsächlich Geld sparen will oder gar muss, dann kostet ein
fertig aufgebauter Clone ungefähr dasselbe wie das Material für einen
Selbstbaubrenner. WEnn man beim Aufbau aber einen Fehler macht und der
PIC dadurch stirbt, dann ist der Selbstbau schon teurer.
2. Die Originalgeräte (&Clone) laufen direkt in der vom Hersteller
bereitgestellten IDE und bieten dort den vollen Funktionsumfang. alles
arbeiten geschieht nur in der IDE, es ist kein Nerviges umherspringen
zwischen Programen mit wiederholtem Abspeichern und LAden nach jedem
Buildversuch nötig, was ein beim schnellen Probieren mit mehreren
PArametern spätestens nach dem dritten mal auf den S**k geht.
3. Gerade bei Microchip bieten schon die kleinesten Programmiergeräte
für viele Bausteine Debugfähigkeiten. MAn kann also bei der FEhlersuche
live Mitverfolgen was der PIC im inneren macht. (ok zumindest für die
einfachen PK und ICD klingt das mangels Realtimefähigkeit toller als es
ist, aber es hilft tatsächlich auch so schon nicht selten! -Ein ICE
kostest leider deutlich mehr) Die Selbstbauten -die fast dasselbe
kosten- können das alles nicht.
4. Der Support erfolgt nur durch einen HErsteller, wobei MC da recht
vorbildlich ist und das auch ernst ist. Es entfällt auch das raten auf
welcher SEite die Probleme überhaupt liegen.
Das gilt eigentlich für alle Arten von Controllern mit
HErstellerspezifischer Programmierschnittstelle, bei weitem nicht nur
für die PIC.
Einzig bei Controllern für die es herstellerübergreifende IDE und
Programmierschnittstellen gibt kann auch die verwendung eines
"Drittprodukts" für die Programmierung eine sehr gute Wahl sein.
Beispielsweise können hier die ARM mit der JTAG Schnittstelle genannt
sein. TEilweise haben die HErsteller hie rja nicht mal eigene IDE.
Wobei man aber immer noch darauf achten muss das der Programmieradapter
auch in der vorgesehenen IDE sauber integriert werden kann. Alles wo
man
zum "schreiben" ein anderes Programm verwendet als zum brennen ist
TEchnik von "Vorgestern". Das waren auch die Zeiten als
Programmiergeräte nur programmieren konnten und selbst einfache
VErsionen ettliche hundert DM kosteten, ein Selbstbau also Sinn machte.
Daher:
Tu dir den GEfallen und kaufe was fertiges. Die ZEit die du beim aufbau
-und besonders später während der Arbeit- sparst ist in einem tollen µC
Projekt DEINER Wahl viel besser angelegt.
Als FErtige Lösungen kämmen z.B. das PicKit2 oder das neuere PicKit3 in
Frage. DAs PicKit2 kann fast alle Bausteine, wobei einige ganz neue
nicht mehr unterstützt werden. Allerdings kann man dieses noch als
"schmalspur" Logikanalyzer für sErielle Protokolle missbrauchen und
wenn
man möchte sogar zum Brennen von AVR
(Wobei: wenn man häufig AVR machen will... von wegen Kompatibel un
dOriginal gilt auch hier ;-), Zumindest die Lösung die ich gefundne
habe
lief mit eigener SW. Für seltene Sachen aber OK)
Mit dem PK3 ist man etwas zukunfstsicherer, es bietet die beiden
anderen
"Gimmiks" aber nicht mehr (oder noch nicht?)
Preislich ist der Unterschied nicht besonders hoch.
Ein "originales" PK3 bekommt man als "normaler" Endkunde für um die
40Euro. Als (nachweislicher) Schüler und wenn man wirklich damit schon
probleme hat kann es sich durchaus auch lohnen direkt bei MC nach einem
"zuvorkommen" zu fragen.
Die PK2 sind etwas günstiger.
ISt man mit einem Clone (der sich auch als PK2/3 in der SW anmeldet)
auch zufrieden bekommt man die incl. Versand für ab 18 Euro in der
Bucht.
*PK2 Clone für 18 Euro:
http://cgi.ebay.de/Clone-Microchip-Development-Programmer-Mini-PICKIT-2-350480035721?pt=Wissenschaftliche_Ger%C3%A4te&hash=item519a3cef89
*PK3 Clone für 25 Euro:
http://cgi.ebay.de/Clone-Microchip-Development-Programmer-Mini-PICKIT-3-230654608761?pt=Wissenschaftliche_Ger%C3%A4te&hash=item35b4160579
*PK3 Clone mit zusätzlichen ZIF Sockel für 28 Euro:
http://cgi.ebay.de/PICKIT-3-MCU-Universal-ZIF-socket-for-PICkit-2-or-3-350480043491?pt=Wissenschaftliche_Ger%C3%A4te&hash=item519a3d0de3
(Normalerweise ist es heute Üblich die Pics mit ICSP direkt ind er
Schaltung zu programmieren. Die PK haben deshalb nur einen ICSP
Anschluss. Will man einen PIC wie Früher üblich ausserhalb der
Schaltung
programmieren -z.B. weil man die für ICSP notwendien Ports anderweitig
benötigt und die Beschaltng dann ICSP nicht mehr zulässt muss man sich
selbst einen Adaper basteln, ISt EInfach und es redciht auch ein rest
Lochraster + 6ct. Socel. Ein fertiges Adapterboar mit immerhin 3 ZIF
Sockeln wäre mir aber trotzdem die 3 Euro mehrkosten zum Angebot da
drüber auf jeden Fall wert.
*****Zitat Ende
Zu diesem Theman gibt es aber auch unzählige weitere Threads hier im
Forum.
Suche einfach mal durch. Das soll jetzt natürlich alles nicht heißen das
die Sprut brenner (und andere Selbstbaugeräte) nicht Funktionieren - das
tun sie wenn man fehlerfrei aufbaut und es keine Probleme mit der PC SW
gibt (was natürlich mit MPLAB auf passieren kann wenn man sein WIndows
oder Linux komisch konfiguriert hat)
Es soll nur heißen das man sich viele "Problemquellen" erspart wenn man
sich etwas MPLAB kompatibles fertig holt. Aufgrund des geringen Preises
und der Möglichkeit wenn es wirklich sein muss noch günstigere Clones
zu bekommen gibt es keinen sachlichen Grund das nicht zu tun.
Jetzt hast du du Teile schon gekauft und den Brenner aufgebaut. Und ich
drücke dir auch die Daumen das du den Fehler findest. Aber wenn du
wirklich vor hast mehr mit PICs zu machen und nicht nur mal ein von
jemand anderes geschriebenes Programm einzuspieln, dann würde ich
ernsthaft -selbst wenn du deinen Brenner doch ans Laufen bekommst-
trotzdem darüber nachdenken zumindest die 18Euro für eine 100%
Kompatiblen ChinaClone des PK2 auszugeben.
Es macht einfach viel mehr Spass mit einer abgestimmten IDE zu arbeiten
als immer zwischen verschiedenen Softwarepaketen hin und her springen zu
müssen.
Gruß
Carsten
P.S.: ICh finde die Seitn von Sprut grundsätzlich gut und hilfreich für
Anfänger. Aber seine Brenner betreffend fehlt es doch ein wenig an
Aktualität. Es scheint so zu sein das seine bis dahinn durchaus
zutreffende Vorstellung und Einschätzung der GEräte dann mit
Verfügbarkeit des PK2 vor einigen Jahren einfach eingefroren ist...