Nachdem der ursprüngliche Thread "Akku Ladetechnik" schon sehr, sehr
lang (und alt) ist soll es hier möglichst nur um den Bau von
Ladeschaltungen gehen die auf dem "CCS-Verfahren" basieren.
Die Fragestellung ob dieses Verfahren nun "toll" ist oder nicht und
ob andere "Recht" haben oder nicht oder dass andere Sachen "viel
besser" sind oder nicht, soll - hier bitte nicht - besprochen werden
!!!
Ich fordere also die "Teilnehmer" auf sich auf konstruktive Aussagen
zur Erstellung von Schaltungen mit dem BTI CCS Chip zu beschränken und
hoffe auf interessante Beiträge.
Bis dahin verbleibe ich ohne Kurzschluss :)
beifall-klatsch!
Matthias, das war ne tolle Idee! Der alte Thread war zwar
außergewöhnlich lang, aber nicht mehr wirklich klar...
Ich bin weiter dabei. Zumindest lesend.
Gruß Johannes
Ich hab noch nen aufgebauten Lader mit dem CSS-Modul hier liegen.
Einstellbar 1 - 12 Zellen, Ladestrom/Kapazität 4fach einstellbar.
Wenn jemand den kaufen möchte...
Ich bin allerdings erstmal 2 Wochen in Urlaub. Bei Interesse einfach ne
Mail an h o m e b r e w (att) x-mail.net
Werner
Hi Matthias,
möchte mich auch mal wieder zu Wort melden und mich den Belobigungen
von Johannes anschliessen: Der neue thread war eine der besten Ideen
der letzten Zeit, denn der alte war mit anderen Dingen bereits so
überfrachtet und lang, dass man längst die Übersicht verloren hatte.
Auch die Zusammenfassung der CCS-Links war super. Damit hat man wohl
die momentan verfügbaren Beiträge zu diesem Thema jetzt alle parat!!
Gleich Dir hoffe ich vor allen Dingen, dass die Schreiber jetzt auch
alle "bei der Stange bleiben" und sich nur CCS-Themen widmen.
Versuche im Moment Frau Zech noch einige Zusatzinformationen aus dem
Kreuz zu leiern. Bin gespannt, ob sie antwortet ( :-)oder :-( )
Ansonsten liegt meine Stirn schon heftig in Falten um auszutüfteln, ob
meine Ideen realisierbar sind. Dauert aber noch eine Zeitlang, weil ich
nicht dauernd dranbleiben kann. Halte mich aber immer auf dem
Laufenden!
Grüsse an alle!
Helmut
Hallo,
hat es jemand von euch eigentlich schon mal geschafft sein CCS-Modul zu
schrotten oder bin ich der Einzige?
Es ist das Modul von Conrad Electronic.
Bei meinen Messungen habe ich festgestellt, dass der
Konstantstromladeteil mit dem LT1510 noch funktioniert, auch die 5V
Spannungsquelle mit dem 7805 ist ok. Da ich nicht weiß, wie ich die
Funktionsfähigkeit des OP-ICs testen kann, bleibt nur noch der CCS-IC.
An diesem PIC kann ich einen Oszillatortakt messen. Allerdings leuchtet
die Buzzer-LED ständig mittelstark und an Pin 17 wird nicht mehr das in
der Beschreibung dargestellte Rechtecksignal ausgegeben.
Was habe ich gemacht, um das Modul zu zerstören?
Ich habe einen zweiten PIC angeschlossen, der über Reed-Relais den
Ladestrom nacheinander auf 4 Ladeschächte schalten sollte. Da diese nur
1A aushalten und ich den Ladestrom zwar auf 1A eingestellt habe, aber
nicht nachgemessen, so dass er dann doch etwas über 1A lag, sind diese
mir so "durchgebrannt", dass sie dauerhaft leiten. Und dabei muss
irgendwie der CCS-IC teilweise kaputtgegangen sein oder die Ansteuerung
über die OPs oder...?
Falls mir jemand einen Tip hat, wie ich das defekte Bauteil oder die
defekten Bauteile genauer identifizieren kann, würde mir das sehr
weiterhelfen.
@Andreas Vogel
Mir ist schleierhaft, wie der zweite PIC angeschlossen war, aber dass
die Reedkontakte durchgebrannt sind, ist schon klar: Der
Ladekondensator am Ausgang des Schaltreglers ist auf > 25V aufgeladen,
sein ESR liegt im Milliohmbereich - genau wie der Ri der Akkuzelle.
Wenn der Kontakt durchschaltet, fließt ein erheblicher Strom, der die
Kontakte sofort verschweißt. Aber davon kann der CCS-IC nicht
kaputtgegangen sein.
Schau mal, ob an Pin 2 und Pin 12 des CCS-IC noch Signale sind.
Gruß
PeterB
Hi!
So, ich habe jetzt den Leistungsteil nach dem Plan von PeterB
fertiggestellt, allerdings ist da noch irgendwo der Wurm drin.
Ich wollte den erst mal in der Netzteilvariante testen, da man ja nicht
allzu viel Veränderungen vornehmen muss, um daraus ein Schaltnetzteil zu
machen.
"Übrigens: Legt man den Pin 2 des TL497A an Masse, lässt R11 sowie
R10/C3 weg und erhöht C4 erheblich, hat das dann Nichts mehr mit CCS
zu
tun. Es ist dann ein gewöhnlicher Step-Down-Schaltregler, bei dem die
Ausgangsspannung mit R5 und die Strombegrenzung mit P1 eingestellt
werden kann."
Den Kondensator C4 habe ich auf 4700u erhöht.
Wie schon erwähnt, ist da noch irgendwo der Wurm drin. Ich kann zwar
eine Spannung zwischen den beiden "Akkuanschlusspolen" messen, jedoch
entspricht diese nicht dem Widerstand R5 + 1,22 Volt. sie ist geringer
und nimmt mit der Zeit ab (fällt bei Messung mit dem Voltmeter, ca 0,3V
pro Sekunde).
Die Spannung ändert sich zwar, wenn der Wert von R5 variiert wird,
jedoch ziemlich unkontrolliert. Die geringste Soannung, die dann auch
stabil war, war 1,2 Volt, was wohl die Interne Referenz des TL 497a
waren.
Das ist nicht das einzige Spannungsproblem. Der LM7815 regelt statt auf
15 Volt nur auf 8,4... Das sollte doch eigentlich unmöglich sein, oder?
Der 7815 ist auch das einzige Teil, das leicht handwarm wird. (Nach dem
Brückengleichrichter liegt an der Kondensatorbank (5x 2200u) die
gleichgerichtete Spannung von ca 50 Volt an (Trafo ist ein 2x 18Volt).
Die Induktivität meiner selbstgewickelten Spule stimmt, die hab ich
Berechnet und auch ausgemesen. daran kanns also nicht liegen.
Ich werde zwar morgen alles nocheinmal durchchecken und vielleicht
finde ich noch einen Fehler. Aber hat sonst vielleicht jemand eine Idee
woran das liegen könnte?
Viele Grüße
Florian
Hi Florian,
der Spannungsregler 78L15 ist vermutlich mit 50V überfordert, da er
nach Datenblatt nur 35V Eingangsspannung ab kann. Dann kann auch die
Regelung nicht funktionieren!
Nimm lieber einen diskreten Regler aus Zenerdiode und Transistor. Dann
sollte es eigentlich gehen.
Helmut
@Florian
Schau mal in die Datenblätter, welche max. Eingangspannung der LM7815
verträgt, auch der TL497A könnte bzgl. Pin 6 und 9 betroffen sein.
Vielleicht liegt das Problem ja in der höheren Trafospannung, die Du
verwendest. Ggf. hilft beim LM7815 eine vorgeschaltete Zehnerdiode
ähnlich wie in meiner Schaltung beim CCS-Board, dabei am Eingang des
LM7815 einen ELko von z.B. 100uF vorsehen.
In meinem Gerät verwende ich ürigens den 78L12 an Stelle des 78L15.
Vielleicht solltest Du zunächst nur mit der halben Trafospannung
testen.
Grüße
PeterB
Der Tipp mit der halben Trafospannung war schon nicht schlecht!
Aber auch mit der halben Trafospannung stimmt die Spannung am Ausgang
nicht mit (R5 + 1,2) überein. Es lässt scih auch keinerlei Strom
entnehmen. Der LM7815 hat nun zwar konstante 15 Volt, aber dennoch
schwankt die Spannung und fällt ab.
könnte es sein, dass die übermässige Spannung den TL497a geschädigt
hat?
Denkbar wäre auch, dass der Kondensator C4 ein anderer dran schuld ist.
Der Widerstand R5 lässt sich nämlich mit dem Multimeter nicht eindeutig
bestimmen. Egal bei welchem Widerstand (mal ein Poti zum testen
hingehängt), die Messung ergibt immer so ca 1 bis 3 kOhm. Ich hatte mal
ein ähnliches Problem, wo die Spannung immer abgefallen ist, das war ein
Netzteil mit LM317 einer der Kondensatoren, der im Regelkreis zur
zusätzlichen Stabilisierung verwendet werden sollte war irgendwie
defekt. Ich konnte da ebenfalls einen Veränderlichen Widerstand messen
(was eigentlich beim Kondensator nicht vorkommen dürfte zumindest nicht
in dem Maße). Als ich den ausgelötet hatte, war die Spannung stabil.
Jedoch kann man ja den Kondensator C4 nicht so einfach weglassen. Ich
habs aber trotzdem mal probiert, wollt ja keinen Strom ziehen und
konnte eine konstante Spannung von 2,85 Volt messen (entspricht
ebenfalls nicht dem R5 von 10 k aber zumindest wars schon mal stabil).
Ich habe statt des von PeterB verwendeten Transistors einen BDV 64
verwendet (wegen des SOT 93), aber auch ein MJ11015 brachte kein
besseres Ergebnis)
Viele Grüße
Florian
@Florian
Der TL497A verträgt max. 30V, vermutlich hat er Schaden genommen. Auch
zwei BDV 64 könnten mit den gewünschten 10A am Ausgang überfordert
sein, besser wären da zwei MJ11015.
Durch Zwischenschalten einer nicht-invertierenden Transistorschaltung
(mit entsprechend höherer Spannungsbelastbarkeit) zwischen dem TL497A
und den Leistungstransistoren dürfte das Problem aber behebbar sein;
falls gewünscht, mache ich Dir eine entsprechenden
Schaltungsvorschlag.
Übrigens hatte ich zunächst beim Experimentieren mit dem "AC"-
Netzteil (also ohne Ladekondensatoren) auch erhebliche Verluste: Der
verwendete Trafo brachte im Einschaltmoment bis zu 190V auf der
Sekundärseite!
Grüße
PeterB
Ja, das könnta allerdings das Problem sein, dass der TL497 geschädigt
ist. Denn nach dem Einschalten wird kein Strom mehr gezogen. Ich werde
auch noch den LM7815 gegen einen 7812 austauschen, da im Datenblatt
stand, dass die Versorgungssüpannung Maximal 15 Volt sein darf. Hast du
eigentlich einen Einschaltstrombegrenzer in deiner Schaltung? Beim
Einstecken des Trafos treten nämlich beim Aufladen der Kondensatoren
ziemlich hohe Ströme auf. Normalerweise sollte das mit dem einfachen
einlöten eines NTC in den Primärkreis behoben sein.
Sollte da nicht ein BDV 65 bei ausreichender Kühlung ausreichen? Laut
Datenblatt verträgt der bis zu 12A, bei den angestrebten 8 müsste der
doch zuverlässig arbeiten.
Fänd ich klasse, wenn du eine Beispielschaltung posten könntest. Im
Internet steht zwar einiges über nicht-invertierende
Transistorschaltungen, aber bei dir bin ich mir dann sicher, dass die
Schaltung so passt.
Viele Grüße!
Florian
@Florian
Primärseitig befindet sich tatsächlich ein NTC mit 22Ohm.
Der Strom durch den MJ11015 (besser wären zwei) ist gepulst und beträgt
u.U. ein Mehrfaches der 8A am Ausgang. Ein BDV65 reicht da sicher
nicht!
Anbei die Schaltung für die Ergänzung auf 50V Eingangsspannung, zwei
Transistoren und vier Widerstände, davon einer mit 5 Watt
Belastbarkeit.
Alles natürlich ohne Gewähr!
Grüße
PeterB
Super, Danke, das ging ja ziemlich schnell!
Ich werd dann mal diese kleine Ergänzung in meine SChaltung
integrieren.. vorher muss ich aber noch einen neuen TL 497 bestellen...
und das damit mit der halben Spannung testen...
Viele Grüße
Florian
Ich werd allerdings noch eine Weile brauchen, bis ich den TL497a
ersetzen kann. HAb bei Segor bestellt, wegen dem Gehäuse, und die
brauchen 7 Wochen, bis die alle Teile beieinander haben.
Viele Grüße
Florian
Hallo alle miteinander,
was machen die "Geräte" ? Hat einer schon was neues ?
Bevor ich es vergesse, will ich euch schon mal ein frohes Fest wünschen.
Ggf. gibt es ja ein CCS-Modul zu Weihnachten ;)
In diesem Sinne, (hab' die letzten Wochen einfach keine Zeit mehr :( ,
hoffe ich schöne Weihnachtsüberaschungen hier zu sehen.
Gruß
Matthias
Hi!!
Die Woche ist endlich die Bestellung von segor eingertoffen... hat echt
lange gedauert. mit der halben Trafospannung (also 18VAC) funktioniert
das Netzteil schon mal einwandfrei. Die Spannung stimmt exakt mit dem
berechneten Wert überein. nur die Strombegrenzung will nicht so richtig.
Dieses Wochenende mach ich mich daran die Erweiterung für die doppelte
Spannung mit PeterB´s Transistorschaltung.
Mal hoffen, dass das Teil da dann auch funktioniert.
Vor den Spannungsregler hab ich diesmal eine Z-Diode vorgeschaltet. Mal
hoffen, das die den Strom aushält ;-) Werds erst mal vorsichit testen
und den dann evtl durch einen TL783 ersetztn, der so eine hohe
Eingangsspannung aushält.
Hab nämlich keine Lust mir schon wieder nen TL497a zu grillen... die
sind zwar nicht sooo teuer, aber auch nicht grad billig ;-)
Ebenfalls frohe Weihnachten! auch wenns noch eine Weile hin ist!
Viele Grüße
Florian
So, die Ergänzung ist nun fertig. Hab alles mehrfach durchgemessen und
überprüft. Die gute Nachricht ist, dass am TL 497a nun ziemlich wenig
Spannung anliegt(unter 10 Volt).
Die Versorgung mittels der Zener Diode funktioniert auch prima.
Allerdings steuert der Leistungstransistor wohl voll durch, weil ich am
Ausgang des Netzteiles um die 50 Volt messen kann, also ziemlich genau
die Eingangsspannung.
Des weiteren fängts nach einer Weile immer so komisch verschmort zu
riechen an. Zeichen dafür dass irgendwas heiss wird. Dem Geruch nach zu
Urteilen kommts aus dem Bereich der Erweiterungsschaltung.
Könnte das vielleicht an dem Widerstand R2 liegen, über den bei Erhöhung
des Widerstandes R3 mehr Strom fliesst als vorher?
Oder könnte das an der Zener-Diode liegen. Wieviel Strom verbraucht denn
die Erweiterungsschaltung? Durch die Zener-Diode (1,3Watt 16V) dürfen
nämlich nur weniger als 80ma fliessen. Wenn der TL 497a 30ma braucht,
dann ist nicht mehr viel Speilraum...
@Florian
Vermutlich will die Strombegrenzung nicht so richtig, weil die Spannung
am TL497A nun kleiner ist. Abhilfe: R4 verkleinern: 8,2 oder 6,8kOhm.
Am Widerstand R2 (ursprüngliche Schaltung(!), in der Ergänzung habe ich
ihn weggelassen) dürfte - wenn der Leistungstransistor durchschaltet -
nur die Emitter-Basisspannung des Darlington von ca. 1,4 Volt anliegen,
ansonsten 0 Volt. Ob der Leistungstransistor hin ist? Welche Spannung
vertägt der denn?
Der Stromverbrauch der Erweiterungsschaltung (ohne dem TL497A) ist <5mA.
Freundliche Grüße
PeterB
Hi PeterB!
Super, dass du gleich geantwortet hast!!
Also den Widerstand R2 habe ich in der "Hochspannungs"-version noch
drin.
Als Leistungstransistor verwende ich einen BDV63C, der verträgt laut
Datenblatt bis 120 Volt. Das sollte eigentlich reichen. Aber daran hatte
ich auch schon gedacht und den mal schnell gewechselt. Hat aber nix
gebracht.
Hilfreich wäre es bestimmt zu wissen, wo das da so verschmort riecht.
Ich werd da noch mal genauer schauen müssen...
Viele Grüße
Florian
@Florian
BDV63C kenne/finde ich nicht.
Versuch's vielleicht nochmal mit der kleineren Spannung (also 18VAC).
Das müsste auch mit der Zusatzschaltung funktionieren: Allerdings wäre
dort dann der 820 Ohm/5Watt durch einen 470 Ohm/2Watt (hab's grad
nochmal nachgerechnet - so sollte auch R3 in der ursrünglichen Schaltung
bemessen sein) zu ersetzen.
R2 in der ursprünglichen Schaltung ist wichtig, er darf nicht
weggelassen werden.
MfG
Peter
So. habs jetzt mit der halben Spannung und dem 470 Ohm widerstand
getestet... nix zu machen. Ich hab mal testweise alle Verbindungen zur
Erweiterung gekappt, und schon hat der wieder geregelt... zwar nicht so
genau wie vorher, aber immerhin. (Schwankung zwischen 13 und 11,2 Volt
bei einem 10k R5).
Als Zweiten Transistor für die Erweiterung habe ich einen bc639
genommen... den anderen gabs nicht. Aber ich nehme an, dass dafür jeder
npn Transistor geht, der eine etwas größere Spannnungsbelastbarkeit hat
(für den bc639 100V)
Ich habe übrigens auch rausgefunden, was da zu schmoren anfängt: bei der
halben Spannung erwärmt sich das Collector-Beinchen des BD139. Bei der
doppelten Spannung hab ichs nicht getestet, da dürfte aber die
Wärmeentwicklung um einiges stärker sein.
Viele Grüße
Florian
Hi Florian,
>und schon hat der wieder geregelt... zwar nicht so>genau wie vorher, aber immerhin.
Darf aber keinesfalls so sein, müsste genau regeln - zumindest bei einer
kleinen Last von z.B. 300mA.
Das Collector-Beinchen des BD139 hat keinerlei Grund, sich zu erwärmen -
möglicherweise ist ein Fehler in der Schaltung oder der BD139 ist kaputt
- oder der 5Watt-Widerstand ist zu nahe dran?
Offenbar schaltet der BDV64C bei der Ergänzungsschaltung voll durch -
auch das könnte auf einen defekten BD139 hinweisen.
Freundliche Grüße
Peter
Ja, dass der voll durchschaltet hab ich mir auch schon gedacht... Die
Frage ist nur: wieso?
Vor dass ich die Ergänzung eingebaut habe hat das Netzteil absolut genau
11,2 Volt gehalten. Möglicherweise habe ich irgendwo eine Verbindung zur
Erweiterungsschaltung vergessen auszulöten und dadurch ergibt sich diese
Ungenauigkeit. Das Netzteil war zu diesem Zeitpunkt auch nicht belastet,
sondern ich habe einfach das Voltmeter an die Ausgangspunkte
angeschlossen.
Die beiden Transistoren habe ich nicht auf ein Kühlblech montiert, wenn
dann würde ich den mit einer Glimmerscheibe oder so isolieren... Braucht
denn der BD139 überhaupt eine Kühlung?
Ehrlich gesagt, im Moment betreibe ich den BDV64c auch noch ohne
Kühlkörper. Die Schaltung befindet sich ja zur Zeit noch in der
Testphase und braucht keine grossen Ströme liefern. Sobald aber alles
Läuft, dann werde ich den (bzw mehrere) auf einen ordentlichen Kühler
montieren.
Die Ergänzung baue ich jetzt noch mal ganz aus, und auf einer
gesonderten Platine neu auf, um eine eventuelle falsche Verschaltung
auszuschliessen.
Dann mache ich mich mal an die Arbeit...
Viele Grüße
Florian
So... ich hab jetzt rausgefunden woran die Schwankende Spannung lag: Am
BDV64c. Der hatte scheinbar irgendeinen Schaden, als ich den ersetzt
hatte gings auf Anhieb, jetzt habe ich mit der halben Trafospannung
wieder absolut Konstante 11,2 Volt!!!
Diese ewige Fehlersuche kann einem richtig auf den Geist gehen. Das
zusammenbauen macht richtig Spass, aber wenn dann irgendwas nicht
funktioniert hockt man ewig dort um den einen kleinen Fehler zu finden.
Der nächste Schritt ist den BD 139 zu ersetzen
Viele Grüße
Florian
@Florian
Dann wünsche ich Dir guten Erfolg dazu: Der BD139 braucht keine Kühlung,
alternativ dürfte auch der BC639 an dieser Stelle einsetzbar sein.
MfG
PeterB
Kann es vielleicht sein, dass man da auch noch was in Richtung des
Widerstandes R5 verändern muss? Der TL497a erhält nämlich sonst
Widersprüchliche Infos oder so. Einerseits versucht der die Spannung an
den Pins 1 und 7 auf einem gewissen Level zu halten, andererseits kann
er diese Spannung an Pin 6 und 10 nie erreichen, da ja dort die
Transistorschaltung dran hängt.
Viele Grüße
Florian
R5/kOhm = Uout - 1,2V
z.B. für Uout = 10V ergibt sich R5 = 8,8kOhm. Uout kann aber nicht höher
als ca. (Trafospannung - 5V) sein.
Wie in der Ergänzungsschaltung beim TL497A angedeutet, liegt an Pin 10
der Collektor eines Schalttransistors, dessen Emitter (Pin 8) an Masse
liegt. Diese Transistor liefert IMPULSE, die ihrerseits (ggf. über die
Ergänzungsschaltung) den Leistungstransistor impulsmäßig voll
durchschalten. An Pin 10 liegen also Impulse, die Messung mit einem
Voltmeter sagt da gar nichts.
Zwischen den Pins 6 und 7 liegt lediglich eine Zehnerdiode
(Schutzdiode), man kann diese Pins in dieser Anwendung auch unbeschaltet
lassen.
Schau mal bei Texax Instruments nach dem Application Report für den
TL497A und bei
http://www.alldatasheet.com/
nach dem Datenblatt.
MfG
PeterB
@Florian,
hab mir die Schaltung nochmals angesehen: Möglicherweise verhindert die
Zehnerdiode zwischen den Pins 6 und 7 des TL497A tatsächlich, dass die
Zusatzschaltung richtig arbeitet. Tut mir leid, dass ich das nicht
vorher erkannt habe.
Einfach mal den Pin 7 des TL497A durchkneifen!
MfG
PeterB
Hi PeterB!!
Erstens wär ich ohne deine Hilfe erst gar nicht so weit gekommen(ein
herzliches Danke an dieser Stelle!!!)
und Zweitens kann man ja nicht an alles denken...
Leider konnte ich auch mit entferntem Pin 7 keine Veränderung
feststellen. Allerdings werde ich in bald die beiden Transistoren der
Erweiterung austauschen. Das wirkt manchmal Wunder ;-)
Viele Grüße
Florian
Also die 2 Transistoren der Erweiterung sind jetzt ausgetauscht, aber
leider hat scih noch immer nochts getan. der Transistor steuert immer
noch voll durch.
Hab mir mal die Datenblätter des TL497 angesehen. In diesem (
http://focus.ti.com/analog/docs/techdocsabstract.tsp?familyId=903&abstractName=slva143
auf Seite 21) wird ein TL 783 als Spannungsversorgung benutzt. Dieser
ist ja bis 120V geeignet. Ich versteh das jetzt so, als ob der TL497
auch für eine solche Größenordnung modifiziert werden könnte. Ganz so
hoch wollte ich nicht gehen, aber 50V wären schon ganz nett. ;-)
Ich hab jetzt herausgefunden, was bei der Schaltung nicht stimmt! Der
Fehler liegt nicht an der Erweiterung! Er liegt an Pin 1 bzw 4 des
Tl497a.
Normalerweise (ohne Erweiterung) liegt zwischen diesen zwei Pins die
Referenzspannung von 1,2 Volt an. bei Einsatz der Erweiterung messe ich
aber dort 2,5 Volt! Deshalb regelt der IC auch nicht mehr. Aber woran
das liegt, dass nur bei Einsatz der Erweiterungsschaltung die Spannung
zwischen beiden Pins überhöht ist, weiss ich nicht. Vieleicht fällt dir
dazu ja was ein PeterB?
@Florian
Die Erweiterung ist so ausgelegt, dass der interne Transistor an Pin 10
während der Imupulse tatsächlich bis zur Restspannung (0,3 Volt)
durchschaltet. Ob er das tatsächlich tut, werde ich morgen mal mit dem
Oszilloskop prüfen. Bis dann ...
PS
Ist der 4,7kOhm-Widerstand der Ergänzung zwischen Pin 10 und 14 o.k.?
PeterB
@Florian
Ich hab' die Schaltung mal k.H. nachgebaut - allerdings nur mit
Kleinleistungs-Transistoren. Sie funktionierte auf Anhieb - ob mit oder
ohne Erweiterung.
Mit Erweiterung messe ich an Pin 10 des TL497A ca. 0,6V und am Kollektor
des "BD139" etwas weniger als die Speisespannung des "MJ11015".
MfG
PeterB
Hi PeterB!!!!
Es gibt gute Nachrichten!! Endlich hab ichs geschafft die Erweiterung
zum Laufen zu bringen! Ich hab alles noch mal durchgemessen und da habe
ich bemerkt, dass zwischen Collektor und Basis des BD139 (wohlgemerkt
des neuen, den ich erst ausgetauscht hatte!) 0 Ohm waren... so was
sollte normalerweise nicht sein ;-) Daraufhin habe ich den Alten BD139
wiedereingelötet und vóila: Es hat funktioniert!! Das Netzteil lisfert
zwar 11 Volt und nicht 11,2 wie es eigentlich sein sollte, das werde ich
aber morgen bestimmt noch hinbekommen, da werde ich den
Leistungsdarlington tauschen (aber erst wenn ich das mit der doppelten
Netzspannung auch noch getestet habe) und dann sollte alles
funktionieren. Mann bin ich froh, dass ich das doch noch hinbekommen hab
;-) Natürlich nur mit deiner Hilfe! Hoffentlich bereitet mir das
Anschliessen des CCS Teils nicht so viel Probleme wie dieser miese
kleine Transistor...
Mit zuversichtlichen Grüßen
Florian
Hi Florian,,
na also - geht doch! 11,2V statt 11,0V ist o.k., das sind ja nicht mal
2%!
Aber auch weiterhin ist Vorsicht angezeigt. Möglicherweise verträgt der
CCS-Baustein auch nicht die hohe Spannung - deshalb solltest Du hinter
dem Stufenschalter für die Zellenzahl durch eine Zehnerdiode (z.B. 8,2V)
sicherstellen, dass dieser Baustein geschützt wird:
R10/C3 - Stufenschalter - - CCS-Baustein
|
ZD 8,2V
|
Masse.
Vielleicht auch hier voher mit der kleineren Spannung testen, 11,2V
reicht für 1 ... 4 NiMh-Zellen.
MfG
Peter
Hi PeterB!
Stimmt, da werde ich schon noch mal vorsichtig sein, der CCS Chip ist
nämlich nicht gerade billig...
Sollte nicht eigentlich der Stufenschalter die Spannung schon
CCS-gerecht runterteilen? Mal abgesehen davon läuft die doch sowieso
noch über einen LM393, der ja auch nur 35V Spannungsfestigkeit hat.
Die Spannungsversogung werde ich sowieso geregelt machen müssen. Da
nehme ich dann die gleiche wie für den TL497a. Evtl. schalte ich noch
eine Zenerdiode an der Basis von einem Transistor davor, das dürfte als
Vorregelung für einen 7812 und 7805 (die dann die ICs versorgen) genügen
um unter 30 Volt zu kommen.
Aber ich werds vorher doch lieber mal mit einer niedrigen Spannung
testen.
Viele Grüße
Florian
Hi Florian,
>Sollte nicht eigentlich der Stufenschalter die Spannung schon>CCS-gerecht runterteilen?
Ja, aber nur, wenn der Stufenschalter in der richtigen Stellung steht
UND der entsprechende Akku ANGESCHALTET ist - ansonsten liegt die volle,
mit R5 eingestellte Spannung am Stufenschalter.
>Mal abgesehen davon läuft die doch sowieso>noch über einen LM393, der ja auch nur 35V Spannungsfestigkeit hat.
Ja, aber da ist auch eine Diode 1N4148, die zu hohe Spannungen an Vdd
ableiten soll - mag sein, dass das ausreicht; wenn der Stufenschalter in
Stellung "1 Zelle" steht, fließt dort über R10 immerhin ein Strom von
etwa 50V/3,3kOhm, also ca. 15mA (entsprechend ist die Belastbarkeit von
R10 und die der von mir vorgeschlafgenen Zehnerdiode anzusetzen), der
zusätzlich in Vdd das CSS-Teil eingespeist wird.
Funktioniert denn die Stromregelung?
MfG
PeterB
Hi!
Die Stromeinstellung funktioniert immer noch nicht. ich hab sie zwar
heute mal getestet mit einem Strom von 1A egal in welcher Stellung des
Potis, der Strom war immer der selbe. Dazu kommt, dass so ein Pfeiffen
hörbar war wärend der STrom geflossen ist, aber bei SChaltreglern ist
das ja in gewissem Umfang normal.
Die Diode von der Stromeinstellungsschaltung (mit dem CA3140) leuchtet
komischerweise die ganze Zeit. Da ist irgendwo ein Fehler drin. Ich abs
zwar noch einmal durchgecheckt, aber ohne Erfolg. Entweder meine
Schaltung ist fehlerhaft (was ich im Moment schon sehr stark annehme...
:-(, oder irgendwo fliesst ein Strom, auf den der CA3140 anspricht.
Viele Grüße!
Hi PeterB!
Danke für dein Angebot, aber leider habe ich kein Skype... nur ICQ.
Ich überlege mir schon ernsthaft die BTI Referenzschaltung zu bauen...
die ist halt linear aufgebaut, und deshab wahrscheinlich
Fehlerresistenter.
Ich müsste halt dann auf ein Labornetzteil verzichten. Und würde statt
dessen eine Heitzung bauen ;-)
Allerdings würde es mich schon ärgern nachdem du dir solche Umstände
meinetwegen gemacht hast.
Zumindest habe isch hierbei schon einiges gelernt, das ist doch schon
mal positiv. Ich werde weiterhin versuchen den Leistungsteil zum Laufen
zu bringen. Auch wenns nicht gleich klappt...
Viele Grüße
Florian
Hi Florian,
Deine Fehlerbeschreibung vom 17.12. enthält Aussagen, die bezüglich des
Schaltungsteils um die Strombegrenzung nicht erklärlich sind und daher
mehrere Fehler vermuten lassen. Eine Klärung über den Dialog in diesem
Forum dürfte daher zumindest sehr aufwendig sein.
Übrigens: Skype ist kostenlos. Und auch wenn Du eine Heizung baust -
selbst dabei könnten sich Probleme wegen der hohen Speisespannung
ergeben.
MfG
Peter
Ich weiss, dass Skype umsonst ist, aber ohne Headset/Mikro wird die
Kommunikation etwas schwierig... ;-)
Nachdem das mein erstes Schaltnetzteil ist, bin ich schon froh, dass ich
da überhaupt mal Spannung raus bekomm... Lineare sind halt einfacher
aufzubauen, mit denen hab ich schon ein bisschen Erfahrung.
Im den CCS Application Notes ist eine Version für hohe Spannung mit
einem Schutz für den LM393 dabei. Mal abgesehen davon haben die da auch
ein Layout für die Platine, was mir auch sehr entgegenkommt. Gerade bei
Schaltnetzteilen soll ja das Layout auch eine wichtige Rolle spielen,
wegen den Emissionen und so.
Viele Grüße
Florian
Hi!
Da bin ich wieder!
So, ich hab jetzt mein CCS Ladegerät fertiggestellt! vor 2 Wochen hab
ich die erste Ladung probiert und es hat auch super geklappt! Das war
ein 250mAH 9 Volt Block. Die Abschaltung funktioniert klasse! Auch wenn
man den erst frisch geladenen Akkju nochmals ansteckt, dann lädt der nur
ca 1 Minute und schaltet sich dann ab. Ich hab auch einmal Probeweise
mit 1A geladen und der Akku ist nicht warm geworden. Und das bei 4C!
Scheint ja richtig gut zu funktionieren das CCS Verfahren. Natürlich
muss ich noch ein Paar mehr Akkus damit laden um richtig was darüber
sagen zu können, aber das werde ich in der nächsten Zeit erledigen...
Gehäuse und Ladeschale sind auch heute fertig geworden. Sieht richtig
gut aus :-D Wenn Interesse an dem ein oder anderen Foto besteht kann ich
ja mal eins posten.
Das Ladegerät reicht bis 15 Zellen und kann bis 5A. (wobei da natürlich
die Abwärme extrem steigt :-(
Mir ist aufgefallen, dass die im Manual des Evaluationboardes
(http://www.bticcs.com/eb/ccsb2-3.pdf) im Layout der Transistor T2
Collektor und Emitter im Gegensatz zu manchen Herstellerdatenblättern
(http://www.datasheetcatalog.com/datasheets_pdf/B/C/5/4/BC548.shtml)
vertauscht sind. Da scheint irgendwo ein Fehler zu sein...
Viele Grüße
Flo
Hallo Flo,
hört sich ja wirklich stark an! Hoste oder linke doch bitte mal
die Bilder.
Schön wär auch der komplette und korigierte Schaltplan/Daten
Gruß
Matthias
Den Schaltplan für 15 Zellen habe ich von der BTI Seite übernommen.
Sonst hab ich eigentlich nichts verändert, nur den IC4a habe ich
weggelassen, den brauchts eigentlich nicht. Ansonsten halt nen
Drehschalter für Strom und 2 für die Zellenanzahl (da immer nur 12
Positionen). Darauf zu achten ist bei dem Einsatz von dem 9620er IC,
dass die Pins alle richtig verbunden sind. damit meine ich z.B. den CE
bzw BE Pin und die MT Pins. die gibts nämlich beim 9310er nicht.
Hab grad mal einen Test mit 4A Ladestrom durchgeführt. Hab mir auch
gleich 2 der 3 Transistoren gegrillt... Verdammt! Ich hab den nur 3s
laufen lassen und der Kühlkörper ist gleich so warm geworden, dass der
Transistor durchgeschmort ist. (hatte den Lüfter nicht laufen) Dachte
nicht, dass das so schnell geht! bei 2 bzw 3A ist nichts passiert.
Allerdings werde ich in Zukunft darauf achten, dass die Zellenzahl
besser mit der Spannung übereinstimmt. (ich kann nur zwischen 18 und 36
VAC am Trafo wählen, und wenn ich nur 2 Zellen mit 4A lade, dann müssen
die Transistoren extrem viel Wärme abführen...
Unten sind die Links zu den Bildern. Beschriftungen muss ich noch
aufkleben. Die Krokoklemmen sind dafür da um externe Batteriepacks laden
zu können. Stromanschluss ist hinten über einen Kaltgerätestecker. Die
Ladeschale ist absteckbar (beim Laden von Akkupacks). Der Kühler ist ein
zweckentfremdeter CPU Lüfter.
http://img183.imageshack.us/img183/3041/pict0016qi2.jpghttp://img183.imageshack.us/img183/5577/pict0017ky3.jpghttp://img183.imageshack.us/img183/1219/pict0018ei9.jpghttp://img183.imageshack.us/img183/1515/pict0019cd9.jpghttp://img183.imageshack.us/img183/8162/pict0020bi6.jpghttp://img257.imageshack.us/img257/8224/pict0021fs2.jpghttp://img257.imageshack.us/img257/2495/pict0022yn5.jpg
Viele Grüße
Flo
?? Die Belegung des BC548 ist doch in beiden Datenblättern identisch.
(die Darstellung im zweiten Datenblatt ist die Ansicht von unten)
...und beim anderen Transistor wirds wohl auch so sein :-)
Hallo Flo,
ein wunderschönes Ladegerät, das Sie da gefertigt haben.
Ich habe ebenfalls versucht, ein Ladegerät auf Basis CCS9620 zu basteln,
sieht zwar gut aus, beendet jedoch jeden Ladevorgang ( 2 NiCd-Akkus in
Reihe ) mit einer blinkenden Lade-LED.
Darf ich Sie ersuchen, mir auch das Innenleben Ihres Ladegerätes zu
senden und die Verbindung der BE-, LE- und MT-Pins näher zu erläutern.
Danke im voraus für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Seeburger Manfred
21.07.2007
Der "Be" Pin ist nichts weiter als der Ein/Aus Schalter für den
Lautsprecher.
Wird er auf masse geschaltet bedeutet das "Ein" wird er auf 5Volt
geschaltet Bedeutet das aus.
Der Pin ist wohl für den Amerikanischen Markt gedacht, da der kleine
Lautsprecher einen Tickenden klang von sich gibt und jeder Amerikaner
gleich denken würde das Osama mit einem Bombengürtel neben ihm steht :)
Der "Le" Pin ist dafür da, den Ladevorgang ein und aus zu schalten und
ist für eine externe steuerung gedacht.
Man könnte damit zum beispiel verhindern das der Akku nach einer halben
stunde noch einmal nachgeladen wird, indem man eine externe Beschaltung
daran anschließt welche diesen Eingang nach Beendigung des Ladevorgangs
auf Masse zieht.
Die "MT1" "MT2" Eingänge sind dafür da, den Messbereich des Ladegeräts
einzustellen.
----------------------------------------------------------------------
Das Ladegerät misst ständig den Verlauf des Innenwiderstandes (richtig
Impedanz)des Akkus.
Akkus verringern bekanntermaßen ihren Innenwiderstand jeh voller sie
geladen sind.
Der Lade IC wandelt die Spannung mittels Operationsverstärker und dem
INTOUT INTIN Pins in eine variable Pulsbreite um, deren Breite durch
ständiges abtasten durch den IC ermittelt wird.
----------------------------------------------------------------------
Aus der Spannungsdifferenz des Akkus, welche durch den pulsierenden
Ladestrom ensteht, ermittelt der LadeIC somit indirekt den
Wechselstrominnenwiderstand des Akkus.
Diese Spannungsdifferenz nimmt bei zunehmenden Ladezustand des Akkus
ständig ab, bis sie sich kaum oder gar nicht mehr verändert.
Da der Lade ic die Änderung der Spannungsdifferenz über die Zeit misst
muß logischerweise ein Messbereich eingestellt werden. MT1 MT2
(anähernd vergleichbar bit der Zeitachse beim Ozilloskop)
Der LadeIC ermittelt also ständig mit einem statistischen Verfahren
(Musteranalyse) den negativen Anstieg des Wechselstrominnenwiderstand
(Impedanz).
Stellt man die Messzeit zu lang ein , also MT1 und MT2 beide auf 5V kann
es passieren das der Akku möglicherweise überladen wird.
Bei einer Monozelle kann es Beispielsweise passieren das diese, geladen
mit einem geringen Strom, bei der Einstellung "MT1 und MT2 auf Masse",
zu früh abgeschaltet wird.
Der Grund dafür ist das zwischen den nur 15 Sekunden langen Messzyklen
des Ics keine messbare Veränderung des Innenwiderstands stattfindet und
der IC davon ausgeht das der Akku bereits voll ist.
Daher auch die Tabelle im Datenblatt mit den Einstellungen für MT1 und
MT2.
Beispiel: -man hat einen Akku mit 1,2V und 1200mAh
-Der Ladestrom soll 600mA sein.
für dieses Beispiel wäre die Einstellung MT2=0 MT1=0 oder MT2=0 MT1=1
geeignet.
Die Einheit C bedeutet dabei das Verhältnis von Ladestrom zu
Akkukapazität.
Für unseren Fall muß man rechnen: 600mA/1200mAh=0,5Ca oder 1/2Ca
Also immer Ladestrom geteilt durch Akkukapazität!
Demnach wird der Messbereich eingestellt und fertig.
Für den Ladestrom sollte man beim ersten Versuch maximal 1/2Ca wählen.
Das würde einer Ladedauer von zwei Stunden entsprechen.
@ Seeburger Manfred (Gast)
Das Verhalten kann dadurch auftreten das eventuell kein Spannungsteiler
am EvelutionBoard Pin UB angebracht worden ist, daher misst der IC
überspannung und bringt eine Fehlermeldung.
Der IC bricht den Ladevorgang bei mehr als 1,75V Zellenspannung ab,
daher muß der Spannungsteiler bei zwei Zellen auf 1/2 stehen das heist
aus den 2,4 Volt müssen 1,2V werden.
Sollte das nicht der Fall sein könnte es noch sein das die Kabel zum
Akku nicht genügend Kontakt geben, daher liegt an den Klemmen des
Ladegeräts eine höhere Spannung an als an den Akkus selbst.
Weiterhin ist es möglich das der Ladestrom für die verwendeten
Akkuzellen viel zu hoch eingestellt ist, daher die Akkuspannung läuft
hoch, was besonders bei alten Akkuzellen mit erhöhtem Innenwiderstand
passiert.
Wenns das alles nicht ist bitte mal posten :)
Hallo car,
erstaunlich. Habe ich bisher noch nichts von dir gelesen?
Oder kann ich mich nicht erinnern?
Egal, du scheinst ja nicht auf den Kopf gefallen zu sein.
Schon mal mit dem CCS Modul was gebaut?
Dann bitte hier posten.
Danke :)
Hallo car,
danke für die prompte Antwort - hat sich doch noch wer gefunden, mir
beim Lösen meiner Probleme zu helfen. Nicht nur Lob von meiner Seite
über die ausführliche Erklärung, auch Matthias war scheinbar sehr von
Ihnen angetan.
Könnten Sie, bitte, ihre Angaben nochmals überprüfen:
BE an Masse: Buzzer aktiv oder nicht?
LE könnte unbeschaltet bleiben oder?
Ein Beispiel aus meinen vielen darf ich hier anführen:
CCS 9620 EV3 - Evaluation Board von conrad electronic, ausgelegt für das
Laden von max. 6 NiCD- bzw. NiMH-Akkus in Reihe ( meistens aber nur 2
Akkus in Reihe ), Trafo 15V / 5VA, Brückengleichrichter, Spannungsregler
78S10, MT=2 fix eingestellt ( MT1 auf GND, MT2 auf 5V= ), R1 = 10k -
somit ein maximaler Ladestrom von 333mA laut Tabelle, R9 über
Wahlschalter zwischen PIN UB und BAT, R17 über Wahlschalter zwischen PIN
VP und BAT, wobei in Stellung 1 des Wahlschalters R17 offen ist ( ohne
OVP ).Laden von LiIon- oder Blei-Akkus noch nicht vorgesehen.
Was sagen Sie zu dieser Auslegung?
Mit freundlichen Grüßen
Manfred
23072007
@ Matthias (Gast)
Hallo, ja ich habe mir meine eigene Leiterplatte erstellt mit dem LT1510
und ich hab auch schon mal hier was geschrieben, das war aber mindestens
2006 also schon ne weile her.
Ich experimetiere jetzt wider mal mit meiner TL949 Schaltung rum :)
Ich hab grade die Hälfte meiner Ausbildung zum Techniker
(Automatisierungstechnik) hinter mir. (jetzt grade Ferien)
Wie das Ladegerät grundsätzlich arbeitet habe ich schon lange vorher
erkannt aber das Know How im chip selbst ist natürlich nicht so einfach
nachzuprogrammieren, da steckt einiges dahinter.
@ Manfred (Gast)
Für BE und LE gilt bei 5V "Ein" und bei 0V=Masse "Aus", entschuldigung
habe mich bei BE geirrt...war wohl schon zu spät.
In meiner Schaltung sind auch beide Eingänge über einen 10Kohm
Widerstand auf 5V geklemmt. :)
So wie das beschrieben ist sollte es eigentlich funktionieren solange
man es mit der Zellenzahl nicht übertreibt.
Maximal 5 Zellen sollten möglich sein, weil im Datenblatt steht das die
Akkuspannung mindestens 7Volt unter der Betriebspannung liegen soll.
Das wären bei 15Volt 8V am Akku. (Akku mit max 1,5Volt gerechnet)
Normalerweise sollte der Schaltregler fähig sein bei zwei Zellen bis zu
1,5 Ampere (pauschal mit Verlusten) zu liefern (geht nur bei LT1510)
--------------------------
Wenn man die Schaltung allerdings nur mit 10Volt? betreibt (78S10)?
bleiben für sicheren Betrieb nur 3Volt Akkuspannung, das könnte sehr
knapp werden!
Reicht grade für zwei Zellen, könnte aber schon Probleme machen.
--------------------------
Ich habe jetzt nur das Datenblatt des CCS9620 da, aber ich denke es
sollte problemlos möglich sein das Evealutionboard mit bis zu 25Volt zu
betreiben,
da der CCS Chip ja einen eigenen Spannungsregler besitzt der bis 30Volt
Eingangsspannung gehen sollte.
Der LT1510 Verträgt glaube ich bis zu 28V Eingangspannung aber ich lade
mir erstmal das Datenblatt vom Evealutionboard runter.
Im Prinzip könnte (und sollte) man auf den 78S10 Regler verzichten.
Würde aber vorher die Leerlaufspannung am Glättungskondensator nach dem
Gleichrichter messen ob die im erlaubten Bereich liegt.
Ich schau lieber mal ins Datenblatt nicht das es raucht :)
@Manfred (Gast)
R9 sollte laut Tabelle 22KOhm sein für zwei Zellen, ich würde ihn aber
auf 33Kohm erhöhen damit exakt die Spannung von "einer" Zelle an TP5=Ub
anliegt.
Das kann man mal bei abgeschaltetem Ladegerät und angeschlossenem Akku
vorsichtig nachmessen.
Bei 2,4v Akkuspannung sollten an TP5=Ub 1,2Volt anliegen wenn nicht
stimmt was nicht.
Die Teilerspannung errechnet sich aus
(U* R10)/ (R9+R10)
(2,4V*33kOhm)/(22KOhm+33Kohm)=1,44V ,nicht die Hälfte also schrott!
Wenn ich das hochrechne mit einer Einzelzellenspannung von 1,45Volt
komme ich am Eingang TP5 auf 1,74Volt !! bei 1,75Volt beginnt das
Ladegerät den Ladevorgang erneut, das widerholt sich drei mal und dann
piept es drei mal und lässt die Leuchtdiode blinken!
Da es nichts ungewöhnliches ist das ein Akku auf bis knapp 1,5Volt pro
zelle kommt aber schon bei 1,45Volt Schluß ist wundert mich gar nichts
mehr.
Ich habe ein Verhalten bei alten NiCa Akkus 600mAh beobachtet das die
Spannung des Akkus bis fast 2Volt hochlaufen lässt, daher lädt der Akku
eine weile und beendet aber den Ladevorgang noch bevor er zu 100%
aufgeladen ist.
Diese Akkus sind leider defekt und nur noch für Kleinverbraucher zu
verwenden.
Bei 333mA sollte die Kapazität eines Akkus im Bereich von 2000mAh bis
500mAh liegen, wenn ich mich nicht total verrechnet habe.
Ändere erstmal die Eingangspannung ohne 78S10 das sollte lt. Datenblatt
problemlos gehen.
Dann die Sache mit der Spannung an Ub oder TP5 überprüfen.
Ub= 1/2Uakku bei zwei Zellen.
Danach bei laufendem Ladegerät mal die Spannung an den Akkus messen ob
die über 3Volt geht.
Die Akkus sollten auf keinen Fall warm werden, bei Schnelladung bin ich
nicht über 40 grad gekommen.
(2300mAh in weniger als 50min vollgeknüppelt 37Grad bei 25grad
Umgebung;) )
@Manfred (Gast)
Keine Frage mehr, geht das Board jetzt?
Hast es doch hoffentlich nicht geschrottet oder?
Das mit den bis zu 25V Eingangsspannung haut hin, ich hab im Datenblatt
nachgeschaut.
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Ich habe überhaupt festgestellt das die Akkus wesentlich genauer geladen
werden wenn man das E/A Signal des CCS chips verwendet.
(wie auf dem Evaluationboard)
Die Schaltung welche mit der gleichgerichteten Wechselspannung und
Längsregler
aufgebaut wird lässt die Akkus irgendwie länger laden und
dementsprechend werden sie auch wärmer.
Es kann sich dabei aber auch um einen Fehler in meiner Schaltung handeln
das muß ich noch mal mit dem Oszi überprüfen.
(zb. das der Ladestrom in den Pulspausen nicht komplett auf Null zurück
geht oderso)
Hallo car,
* die Eingangsspannung habe ich geändert auf 20,8 Leerlaufspammumg.
* Spannung an Akku bei laufendem Ladegerät gemessen - ca. 18V=,ganz
gleich, welchen Wert R9 hat - kann doch nicht sein oder?
* ich hab' das Evaluation-Board ausgebaut und an conrad electronic
geschickt - wenn sie die Reklamation anerkennen, dann ist es ok., wenn
nicht, dann muß ich mich wenigstens nicht mehr ärgern.
Vielen herzlichen Dank für die Hilfe.
Jetzt bin ich mal eine Woche unterwegs und dann mache ich mich über die
Schaltung mit dem CCS9310 her, da habe ich eine gute Beschreibung im
ELECTRONIC ACTUELL Magazin gefunden.
Und wenn ich auch dabei irgendwo steckenbleibe, dann werde ich so frei
sein und Dich um Hilfe ersuchen - darf ich das?
Mit freundlichen Grüßen
Manfred
28.07.2007
Das mit den 18V kann durchaus sein da von der Eingangsspannung 20V zu
Bat ein 33Kohm R15 Widerstand geschaltet ist um die automatische
Akkuerkennung zu gewährleisten. (erkennt wenn man einen neuen Akku
anschließt)
Zusammen mit der Last des Spannungsteilers mit R9 komme ich auf ungefähr
13V wenn kein Akku am Ausgang hängt.
Wie die Differenz zu 13- 18 V zustande kommt kann ich aber nicht so
einfach erklären.
Hmm vieleicht funkt die OVP aus irgend einem Grund nicht richtig, naja
was solls warten wir auf den 9310
Da habe ich auch schon die Datenblätter da.
Werd ab und zu mal reinschauen fahre aber demnächst evebtuell auch
einmal eine Woche weg.
:)
hallo car,
R9 ist für die Anpassung der Akkuspannung = Zellenanzahl.
R17 begrenzt die maximale Spannung = OVP - nur für LiIon.
R1 dient zur Einstellung des Ladestroms.
Meine Schaltung baut auf ( ident ) CCS 9620 EV3 - Evaluation Board von
conrad ( Best.-Nr. 15 00 65.
Schön, daß ich immer mal von Dir was lese. Bei mir ist allerdings viel
Geduld angesagt.
Schönen Urlaub
Manfred
Jetzt bin ich nochmal da.
Von conrad habe ich ein neues Board bekommen und das hab ich mal unter
die Uhrmacherlupe genommen und dabei festgestellt, daß
* beim CCS9620 zwischen Pin 3 und 4 eine Lötzinnbrücke ist
* beim TLC393 zwischen Pin 5 und R12 ( 10² ) ebenfalls eine
Lötzinnbrücke liegt,
sieht so aus, als wäre es nicht gewollt entstanden.
Was sagst Du dazu.
Bin nun von meiner Jazzreise zurück, vollgepumpt mit wunderschöner
Musik, leider war das Wetter nicht so toll.
Vielleicht kannst Du mir Deine Meinung dazu sagen.
Einen wunderschönen Tag
manfred
07082007
Hi CCS – Fans oder jene, die noch übrig geblieben sind,
wollte mich mal wieder melden und über meine Erfahrungen berichten, die
ich in den vergangenen Monaten gemacht habe.
Mit BTI, das ging komplett in die Hose, weil die einfach keine weiteren
Informationen herausrücken, welche Signale und wofür an den einzelnen
Pins für eine einwandfreie Funktion vorhanden sein müssen. Da wird auf
weitergehende Anfragen einfach nicht mehr geantwortet!
Habe mir trotzdem, soweit die Informationen es zuliessen,
zwischenzeitlich eine andere Schaltung ausgedacht und auch aufgebaut.
Durch eine kleine Unachtsamkeit meinerseits habe ich jedoch gestern mein
Versuchsexemplar CCS 9620 gehimmelt. Nach Rückfrage bei Conrad erfahre
ich jedoch zu meinem Schrecken dass diese IC’s, sowohl DIL als auch SO
aus dem Programm genommen wurden. Die Frage, ob BTI die Produktion
eingestellt hat, konnte mir dort nicht beantwortet werden.
Ist das hoffentlich kein böses Zeichen, weil die Schaltungstechnik
mangels spärlicher Informationen dem Entwickler nicht näher gebracht
werden kann und damit nicht in den entsprechenden Stückzahlen läuft??
Dann sind meine Überlegungen alle für den Müll!
Deshalb meine Frage: Wer hat darüber Informationen oder kennt noch einen
anderen Disti, bei dem man diese Teile bekommen kann? Es gab da noch
einen, hab aber leider den Namen vergessen :-(. Oder sind diese Teile
auch direkt vom Hersteller beziehbar?
Kann mir jemand helfen?
Viele Grüsse an alle
Helmut
Hallo Helmut,
habe meine CCS9595 immer bei BTI bestellt. Haben schnell geliefert. Bei
Schuricht gibt es die auch (9620). Hatte mir den Bausatz und die
Leiterplatte jeweils mit CCS9505 bestellt. Ruf an, die liefern was du
willst(war Ende2006).
Gruß Ralf
Hallo Ralf,
vielen Dank für deine Rückmeldung und den Hinweis, dass diese Chips bei
Schuricht beziehbar sind. War nach intensiven Überlegungen und
Internetrecherchen auch bei diesem Distributor gelandet und habe mir
9620er schicken lassen.
Dass man aber bei BTI direkt bestellen kann ist mir neu. Kann man von da
alle verfügbaren Chips, Baugruppen oder Bausätze beziehen und wie sehen
die Preise aus, sind die denn günstiger als bei den Distis?
Und vor allen Dingen, wie heisst die Anlaufstelle für solche
Bestellungen?
Dachte immer BTICCS wäre eine Entwicklungsstelle in der Grazer Uni?
Bist du neu in dieser Runde? Kann mich nicht erinnern, von dir schon mal
was gelesen zu haben?? Baust du Lader mit den verfügbaren Komponenten
oder suchst du wie ich nach neuen Wegen?
Viele Grüsse
Helmut
RE Helmut
"beim CCS9620 zwischen Pin 3 und 4 eine Lötzinnbrücke ist"
Das ist ungewöhnlich da der Pin 3 nach Herstellerangaben nicht benutzt
werden soll.
" beim TLC393 zwischen Pin 5 und R12 ( 10² ) ebenfalls eine
Lötzinnbrücke liegt"
Das ist doch normal oder? Der Pin5 ist der nichtinvertierende Eingang
des zweiten OPVs des TL393 was ist daran verkehrt?
Und das man die CCS9620SL direkt bei www.BTICCS.com bestellen kann ist
doch bekannt.
Ich habe da 10 stück für um die 8€ bestellt aber die kleinen SMD
versionen..
Und was die Dokumentation angeht so sind da komplett alle Signale die
man braucht eindeutig erklärt , wo ist das Problem?
Das der Verkauf eingestellt wird hat meiner Meinung nach zwei Gründe:
1. Niemand versteht wie das Ladeverfahren funktioniert und wie man
richtig
kontrolliert ob alle Bauteile im grünen Bereich laufen.
(ozilloskop Mindestanforderung)
2. Niemand ist bereit die CCS chips für 16€ nahezu doppelt so teuer bei
Conrad und Co zu kaufen wenn es doch die billigen, Akkutötenden Delta
U
Chips für wenige euro gibt.
Bei BTI kosten sie rund die Hälfte, außerdem wird nun schon seit einem
Jahr ein neuer serie 5000 Chip angepriesen den es aber bis heute nicht
zu kaufen gibt...von daher gehe ich davon aus das es sich dabei um einen
Papiertiger handelt der wohl nie auf den Markt kommen wird.
Hallo car,
Du bist wieder im Lande, das ist schön.
conrad hat wie erwartet das Evaluation Board ersetzt und nach Entfernen
der Lötzinnbrücke zwischen PIN 3 und 4 des CCS 9620 und Einbau in das
Gehäuse habe ich schon etliche Akkus geladen, vornehmlich Handy-Akkus.
Ich bin mir nur nicht sicher, welches Ladeverfahren für diese günstiger
ist:
CCS9620 Evaluation Board oder das zum Handy gehörende Ladegerät.
Ich habe unter anderem auch nach Unterlagen von BCI das AC-Supply-Board
nachgebaut, weiß allerdings nicht, ob es so funktioniert wie es
funktionieren sollte. Als Elektroniklaie fehlen mir natürlich die
erforderlichen Meßgeräte, ich könnte ja eh nichts damit anfangen.
Würdest Du, natürlich gegen Kostenersatz, eines meiner Kunststücke
überprüfen wollen?
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche und freue mich auf Deine Antwort
Manfred
Hallo Helmut,
ich lese hier nur gelegentlich. Mache zur Zeit mehr Flug- Modellbau
(Anfänger). Wir haben mehrere einfache Fernsteuerungen und die wollen
immer voll geladen sein.
Ich hatte gelesen, das CCS mit den Schutzdioden im Ladekreis keine
Probleme hat. So bin ich zu dem Ladeverfahren gekommen.
Also Fernsteuerung hat 8 Zellen, CCS- Ladegerät wird auf 9 Zellen
gestellt und schaltet ab, wenn der Akku voll ist. Funktioniert bis jetzt
ohne Probleme und ist für mich eine große Erleichterung. Bin beim Bau
eines zweiten Ladegerätes.
Ich hatte mir bei BTS eine zweite Leiterplatte (7€) mitbestellt. Die
Frau Zech vom BTI hat mir alles auf Rechnung geschickt.
Mal sehen ob es mit der Preisliste(PDF) im Anhang klapp.
Im RC-Line Forum unter Akkus (CCS suchen) hat Bruno auch eine
Leiterplatte für einen CCS-Lader.
Gruß Ralf
Hallo CCS – Fan - Gemeinde
ist ja mittlerweile wieder ziemlich was los auf diesem thread und ich
glaubte, der wäre nach so langer Zeit total eingeschlafen!
@ Ralf
Vielen Dank für deine Preisliste von BTI. War echt überrascht, dass es
von denen so etwas gibt und von dort neben den Einzel – IC’s offenbar
auch alle Baugruppen oder Bausätze beziehbar sind. Du bist also ein
Anwender der seine Akkus mit den von BTI lieferbaren Komponenten
(Bausätze) laden will. Auch ich hatte mir schon einmal den im Datenblatt
dargestellten Wechselstromlader nachgebaut, um die Wirkungsweise dieser
Technik besser zu verstehen. Hat mir aber wegen der doch recht hohen
Verlustleistung am Stellglied und der Trafoumschalterei nicht so toll
gefallen. Ich wünsche dir jedoch viel Erfolg bei der Realisierung deiner
Vorstellungen!
@ car
Dass man bei BTI direkt kaufen kann, war mir bislang nicht bekannt, nun
weiss ich es. Auch dir ein Dankeschön! Ein paar Worte zur Dokumentation.
Wie du ja ganz treffend schreibst, verstehen viele Anwender das
eigentliche Ladeverfahren nicht und wissen auch nicht, wo der grüne
Bereich einer einwandfreien Funktion liegt. Dies wird bei jedem IC von
bekannten Herstellern in einer ordentlichen Funktionsbeschreibung des
Chips und den Signalen bzw. Max-Min Werten der Anschlusspins ausführlich
dargestellt. Dazu braucht man nur das Datenbuch eines x-beliebigen
Herstellers aufzuschlagen um sich davon zu überzeugen. Wenn man sich
aber aus den oben angeführten Gründen so wie ich andere
Schaltungsvarianten überlegen und aus gegebenen Komponenten nicht nur
ein Gerät zusammenhäkeln will, dann reichen eben die Angaben der BTI
Datenblätter nicht aus. Das habe ich BTI auch schon näher zu bringen
versucht, aber, wie bereits an früherer Stelle bemerkt, vergebens! Das
würde sicherlich auch die Akzeptanz bei den Anwendern fördern. Aber dann
würde wahrscheinlich ein Teil des Geschäftes mit den Komponenten bei BTI
wegbrechen .... ;-)
Es ist schade, wenn BTI-externe Stellen (z.B.Elektronik Aktuell 1+2/94)
die Funktion der Schaltung analysieren und erläutern müssen (übrigens
nicht schlecht!).
Viele Grüsse an alle
Helmut
Hallo Helmut,
wieder ein Experte, dem man sich anvertrauen kann, weil er sich
scheinbar mit der CCS-Ladetechnik näher auseinandersetzt.
Du triffst mit Deiner Aussage den Nagel auf den Kopf, daß uns BTI mit
erläuternden Unterlagen ziemlich im Regen stehen läßt.
Ich hab' mich mit "Elektronik Aktuell Magazin" in Verbindung gesetzt, um
den von Dir erwähnten Artikel zu bekommen - leider vergriffen. Ich nehme
an, daß diesem Artikel auch eine Folie für die Fertigung einer
Leiterplatte beigegeben war. Falls Du mir damit behilflich sein könntest
wäre ich Dir sehr dankbar.
Mit lieben Grüßen
Manfred
09092007
Hallo Manfred,
gerne bin ich dir behilflich beim Schlauer-Machen in der CCS – Technik.
Die von mir erwähnten Artikel habe ich irgendwann in einem der vielen
Lade - Foren gefunden, die aber leider nur gescannt waren und deshalb
qualitativ nicht besonders aussehen. Ein Layout ist leider auch nicht
mit dabei. Offenbar gibt es aber noch eine oder mehr Fortsetzungen, die
habe ich jedoch nicht.
Die Beschreibung bezieht sich nur auf die von BTI an zig Stellen und
kleinen Änderungsvarianten veröffentliche Ladeschaltung mit
Wechselstrom. Diese scheint von denen auch favorisiert zu sein. Aber zum
etwas besseren Verständnis von 9310, 9620 und Co. reicht sie allemal.
Wenn du mir deine Email-Adresse bekannt gibst, sende ich dir diese
pdf-Datei gerne zu. Wahrscheinlich könnte man diese Datei direkt hier
mit dranhängen, aber das weiss ich nicht, wie das funktioniert.
Dann viel Spass beim Schmökern!
Viele Grüsse
Helmut
Hallo Helmut,
komme erst heute dazu, Dir für Dein Entgegenkommen zu danken. Ich
glaube, so ziemlich alles an Literatur zu haben, die es über CCS gibt.
Hilft mir aber über mein Unwissen nicht hinweg.
Lade 2 Mignon-Akkus in Serie,
Einstellung an den CCS-Ladern: 2 Zellen, 1000 mA Ladestrom:
a) CCS 9620 EV3 - Evaluation Bord von conrad: Ladung scheint ok,
Lade-LED erlischt
b) CCS 9620 AC-Supply Eigenbau: Ladung endet mit Lade-LED blinkt
c) CCS 9310 nach EAM: Ladung endet mit Lade-LED blinkt
d) CCS 9620 EV3 Gleichstrom Eigenbau: Ladung endet mit Lade-LED blinkt.
Die Akkus scheinen in jedem Fall geladen zu sein, ob > < = 100% kann ich
nicht sagen.
Es ist zum Mäuse melken.
Aber Du weißt Rat, davon bin ich überzeugt.
Liebe Grüße
Manfred
09102007
Hallo Manfred,
vielen Dank für deine Antwort. Hatte schon geglaubt, dich würde die
ganze Sache nicht mehr interessieren.
Nun hast du leider einen schlechten Zeitpunkt erwischt, da ich morgen
für 2 Wochen zur Kur fahre. Bin also erst wieder gegen Ende Oktober
hier!
Hier aber ein paar Vermutungen.
- Wenn ich es richtig verstanden habe, ist Version a) eine fertige
Leiterplatte von CCS welche funktioniert.
b), c) und d) sind eigene, selbst zusammengebaute Schaltungen nach den
entsprechenden Vorlagen von CCS, die alle mit blinkender Led die Ladung
beenden. Das bedeutet nach deren Angaben, dass entweder die
Batteriespannung nicht hochkommt, < unterer Grenzwert oder > oberer
Grenzwert, wenn die Batterie hochohmig ist. In beiden Fällen wird aber
eine (mehrmalige) Wiederladung durch den Prozessor versucht. Sind diese
erfolglos wird die Laderei abgeschaltet.
- Hoffe auch, dass der Spannungsteiler richtig ausgelegt ist: 2x 33kOhm
- Eingangsspannung nicht zu hoch nehmen: Batteriespannung + 5...8V
- Würde auch Mignon Zellen nicht unbedingt mit 1A laden. 2...300mA
sollten genügen.
- Zur Kontrolle der Ladung überschlägige Lademessung z.B. mit Glühlampe,
Strom x Zeit = Kapazität des Akkus (wenn er noch einigermassen neu ist)
- Haste auch wirklich keinen grundsätzlichen Schaltungsfehler gemacht,
da alle 3 Schaltungen den gleichen Fehler zeigen?? Nocheinmal alles
genau kontrollieren!
Wenn ich zurück bin, können wir uns ja weiter unterhalten, auch per
Telefon (kostet mich nix) oder per Skype oder Messenger, falls du so was
hast.
Bis dahin viele Grüsse
Helmut
Hallo Helmut,
na, so schnell hat auch noch keiner geantwortet, danke.
Version a) ist eine mit SMD-Bauteilen fertig bestückte Platine, dazu
kamen von mir 3 Stufenschalter für Zellenanzahl ( Spannungsteiler wie in
den anderen Geräten ! ), OVP, Ladestrom, Umschalter für MT1 und für MT2,
Betriebs-LED, Lade-LED und Buzzer-LED, denn den Buzzer höre ich nicht
mehr.
Versionen b) und d) sind auf selbst gezeichneten und geätzten
Leiterplatten aufgebaut und Version c) hat als Grundlage ein
Print-Layout von EAM, und da glaube ich, exakt nach Bauanleitung
vorgegangen zu sein. Irgendwo sitzt das Täufelchen im Detail.
Wünsche Dir einen schönen und vor allen Dingen erfolgreichen
Kuraufenthalt
Manfred
10102007
Hallo!
Ich habe ein CCS 9620 Lademodul von Conrad, mit den Einstellungen: eine
Zelle (R9 = 0 Ohm), 1,250 A Ladestrom (R1 = 680 Ohm). R17 Offen und MT
= 2 für 1. Zelle bzw. MT = 1 für 2. Zelle.
1. NiMh – Akku (2100 mAh, Leer) wird ca. 20 min!!! geladen, dann sagt
der Modul, dass das Akku voll ist.
2. NiMh – Akku (1100 mAh, Leer) wird ca. 10 min geladen. (Die Akkus
werden hintereinander ins Ladegerät gesteckt, also nicht zusammen
geladen)
Ich habe die Akkus mit einem anderem Ladegerät (Ladestrom 1,5 A)
getestet, Ladedauer 2 Stunden bzw. eine Stunde und die halten dann auch
länger.
Woran kann das Liegen?
Gruß
Emter
Hallo,
nach Inbetriebnahme einer Versuchsschaltung mit dem BTI CCS9620SL
Chip in der empfohlenden Standardschaltung passiert nach Anschließen des
Akkus folgendes:
- der Buzzer piepst kurz OK
- Die Lade LED geht "an" OK
- der Buzzer gibt die "Ticks" aus OK, ABER
- nach ca. 30 s kommen noch einmal ziemlich regelmäßig immer 2 kurze
"Piepser" vom Buzzer, ohne dass die Lade LED aus geht.
Mit der exakten Ladeendeerkennung bin ich mir nicht sicher, und habe
deshalb die Akkus irgendwann entnommen (Ladestrom ist auf ca. 1/3C
eingestellt, so dass der Akku beim "normalen" Laden zunächst kalt
bleibt. Nachdem er sich dann erwärmte, ohne dass der Lader Anstalten
machte den Strom abzuschalten, habe ich den Akku abgeklemmt). Nach den 2
Piepsern geht der Ladestrom übrigens auch zurück, als wenn der Chip dann
den Akku "ausmisst" .(?)
Lt. Datenblatt ist dies wohl nicht das normale Verhalten - oder?
Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?
Vielen Dank!!!
Hallo Manfred,
bin wieder von der Kur zurück, fürchterlich erkältet aber ansprechbar.
Sind alle 4 Versionen komplette Lader oder verwendest du beim Test ein
separates „Leistungsteil“ für alle 4 Versionen? Das würde dafür
sprechen, weil Version a) funktioniert. Vermute, dass bei b),c),d) der
Spannungsteiler nicht stimmt (Endspannung kann nicht erreicht werden):
R9,R10 = 33k (bei zwei Zellen). Endspannung bei Blinken an den Akkus
messen! Ansonsten bin ich ratlos! Wundere mich auch, dass die
Buzzersignale mit einer LED sichtbar werden. Habe das auch schon
probiert, weil mir das ewige tok-tok auf die Nerven fiel. Sind aber m.E.
so kurz, dass sich die LED nicht angesprochen fühlt. Ausser du hast
diesen Ausgang sehr niederohmig gemacht.
@ Hallo Emter,
ich denke du hast bei deiner Schaltungsauslegung einen Fehler gemacht:
Der Widerstand R1 ist nicht für die Ladestromgrösse zuständig und sollte
bei dem angegebenen Wert belassen werden, sondern der Spannungsteiler
R16, R17. Es hängt auch davon ab, welche Grösse die parallel
geschalteten Strommesswiderstände R8 und R19 haben.
Ich habe in meiner Versuchsschaltung dafür einen 0,68 Ohm verwendet und
den R17 durch 1 kOhm Poti ersetzt, was einen sehr weiten
Variationsbereich des Stromes zulässt.
Auch würde ich bei der Ladung von 1 Zelle nicht direkt an den OPEingang
3 gehen sondern einen „Dämpfungswiderstand“ von 1k dazwischenschalten.
@ Hallo Namenloser,
es ist richtig, dass der 9620 im Bereich von ca. 50 sec offenbar
regelmässig kurz aussetzt, um eine Lademessung?? am Akku durchzuführen.
Die genaue Abfolge dieser Messung und was dabei im einzelnen passiert,
bleibt jedoch ein Geheimnis von BTI. Dass dabei über den Buzzer 2
Piepser abgegeben werden ist mir jedoch nicht bekannt. Könnte es nicht
vielleicht der/die Leistungstransistor(en) sein, die sich beim
Ein-,Ausschalten akustisch bemerkbar machen? Weiterhin erscheint es mir
komisch, dass bei C/3-Ladeströmen Akkus merklich warm werden (Ladestrom
echt eimal messen!)
Viele Grüsse
Helmut
@ Helmut,
danke für die Antwort. (Namenloser)
Bin mir schon sehr sicher, dass die Piepser vom Buzzer kommen.
Mit dem Erwärmen meine ich, dass sich der Akku während der "echten"
Ladungsaufnahme nicht erwärmt, sondern - wie ich vermute - danach, also
bereits beim Überladen. Ladestrom hatte ich schon gemessen - ist OK.
Daher bin ich mir auch ganz sicher, wie Du auch meinst, dass der
Ladevorgang aussetzt. Weil dies funktioniert und der CCS auch erkennt,
dass der Akku angeschlossen ist, gehe ich davon aus, dass die Schaltung
in Ordnung ist !?
Was für einen Leistungsteil empfielt Ihr(nach Empfehlung=pnpTransistor)?
Viele Grüße!
Peter
Hallo Peter,
wenn du mit den Ladeströmen im Bereich von 1...1,5A bleibst, dann ist
ein pnp-Darlington wie z.B. MJ 2500 von MOT oder ein vergleichbarer
Plastiktyp gut geeignet, weil dann der LM393 die Ansteuerung des
Transistors ohne weitere Kopfstände noch gut bewerkstelligen kann. Aber
nicht vergessen dem Leistungstransistor einen ordentlichen Kühlkörper
(ca. 2...2,5 K/W) zu verpassen, denn es werden dort durch das
Abschneiden der Sinusbögen einige Watts an Verlustleistung verbraten.
Viele Grüsse
Helmut
Hi Matthias,
schön dass du dich in deinem thread wieder mal gemeldet hast. Hatte
schon angenommen, du hättest dich anderwärts engagiert.
Wollte eigentlich über den älteren 9310 gar nichts wissen, da ich, wie
ich schon einmal bemerkt hatte, mich mit Eigenentwicklungen auf Basis
des 9620 beschäftige, um - für mich - die "eierlegende Wollmilchsau" zu
kreieren. Die Laderei scheint inzwischen auch ganz gut hinzuhauen, wenn
auch mangels ordentlichem Datenblatt und Funktionsbeschreibung des 9620
immer noch Auslegungslücken vorhanden sind. Aber was soll’s, diese Nuss
lässt sich wohl nie knacken ... :-(
Mittlerweile ist auf einem bread-board ein Gleichstromlader entstanden,
der bei einer festen Eingangsspannung bis etwa 15 Zellen mit Strömen <=
1,5A laden kann. Die beim Wechselstromlader entstehende Verlustleistung
am Stellglied konnte damit deutlich reduziert werden. Weiterhin besteht
die Möglichkeit Strom und Zellenspannung mit einem integrierten DV zu
überwachen. Bei Bedarf kann die Laderei auch automatisiert mit
Entladezyklen kombiniert werden, um betagten Zellen am Anfang wieder auf
die Beine zu helfen.
Bei Gleichspannung ist man in der Lage, die doch recht schweren 50Hz
Trafos durch ein wesentlich leichteres, getaktetes Netzgerät zu ersetzen
(existiert aber noch nicht!). Zusammen mit den preisgünstigen
Bauelementen (ausser 9620) müsste der Aufwand somit im Rahmen bleiben.
Im Moment ist das Ganze bei unterschiedlichen Lade- und Lastbedingungen
im Test. Dauert halt alles ein bisschen länger, da ich nicht dauernd
dranbleiben kann.
Viele Grüsse Helmut
Hallo Helmut,
komm' erst heute dazu, Dir für Deine Ratschläge zu meinen 4 Ladern zu
danken. Offensichtlich lag es an meiner Gier, die Akkus in möglichst
kurzer Zeit zu laden und das dürfte die vorhandene Spannung in die Knie
gezwungen haben. Ich habe nun alle Gräte auf max. 1/2*C eingestellt und
kann nun bis zum Ende ohne blinkende LEDs laden. Auch die
Betriebsspannungen habe ich der nominellen Batteriespannung angepaßt. Um
nicht Trafos auswechseln zu müssen habe ich nun ein LG für 2, eins für
4, eins für 6-8 und eins für 9-12 Zellen. Die Universalität geht
allerdings damit verloren.
So habe ich nun vor, einen Ringkerntrafo aus der Halogentechnik
umzuwicken, so daß ich die Anzapfungen 6, 9, 12, 15, 18 und 21 Volt~ zur
Verfügung habe und entsprechend der Zellenanzahl dann über einen
Doppelstufenschalter die zugehörige Betriebsspannung einstelle. Stelle
ich mir das Umwickeln zu einfach vor oder ist es bei einigem Geschick
machbar?
Die Kapazitäten möchte ich nun doch gerne nachprüfen, allerdings über
einen Festwiderstand, über den 0,1*C fließen. Welche Spannung nimmt man
zur Ermittlung des Widerstands her und wie hoch ist die
Ladeschlußspannung eines Akkus?
Beneidenswert, wenn ich lese, daß Du Dich mit Eigenentwicklungen
beschäftigst. Was kann denn ein Ladegerät mehr als einen Akku schonend
voll zu laden? Laß' Dir doch, bitte, ein wenig in Deine Karten schauen
und von Dir lernen - das wär's.
Alles Gute und liebe Grüße
Manfred
04112007
Hi Manfred,
vielen Dank für deine Antwort auf meine Vorschläge. Es freut mich, wenn
deine Laderei jetzt funktioniert, wenngleich der Aufwand für das
Auffüllen deiner verschiedenen Akkus mit je einem spezifischen Lader
doch recht aufwendig ist. Da ist ein strom- und spannungsumschaltbarer
Lader lt. Schaltungsvorschlag wohl der bessere Weg.
Was nun deine Idee anbetrifft, einen Ringkerntrafo mit verschiedenen
Anzapfungen zu versehen, ist dies grundsätzlich ok. Mache dir aber keine
Illusionen: Das Draufwickeln zusätzlicher Windungen wird sich
einigermassen schwierig gestalten, wenn z.B. der vorhandene Trafo auch
noch in Lack getaucht war oder stark mit Isolation bandagiert ist. Auch
den Draht immer wieder durch das (grosse/kleine??) Mittelloch zu fädeln
dürfte nicht ganz einfach sein. Ich weiss ja nicht, wie Geduld und
Geschick bei dir ausgebildet sind?! Mit einem normalen Mantelkerntrafo
dürfte es einfacher sein, weil man den Kern ggf. rausnehmen kann! Und
nicht zu vergessen: Wieviele Windungen brauchst du zusätzlich und gehen
die auf den vorhandenen Trafo noch drauf. Am besten ein paar
Probewindungen aufbringen und daran die Spannung messen! Bei deinen
beabsichtigten Maxwerten von 21 V musst du mit fast nocheinmal so vielen
Sekundär-Windungen rechnen wie schon drauf sind!!
Die Grenzspannungen liegen bei NiCd und NiMH bei ca. 1,45 V oben und 0,9
V unten. Die Ladeendspannung mit CCS überschreitet aber den oberen Wert
je nach Batteriezustand bis auf 1,55 … 1,65 V. Hoffe die Akkus nehmen
dies auf Dauer nicht übel! Die Akkus, auch ältere, sind aber nach meinen
Erfahrungen immer nahezu vollgeladen.
Zur Kapazitätsmessung: Widerstandswert des Belastungswiderstandes =
Gesamtbatteriespannung : gewünschten Entladestrom (Ohmsches Gesetz).
Entladestrom x Entladezeit = ca. Batteriekapazität in Ah. Eine
Präzisionsmessung wirst du ja nicht veranstalten wollen, da ja der
Entladestrom je nach Ladezustand sich etwas ändert.
Welche Ziele ich mit meinem Eigenbau verfolge habe ich schon in meinem
letzten Beitrag zu erläutern versucht. Es sollen in der freien Wahl von
Strom und Spannung mit dem Gerät möglichst alle Sorten von Akkus ladbar
sein, es soll leicht sein, wenig Wärme erzeugen und der aktuelle
Akkuzustand beim Laden und Entladen ablesbar sein. Durch die Verwendung
von Gleichspannung und eines Step-down-Wandlers entfällt die Umschaltung
der Eingangsspannung.
Viele Grüsse Helmut
@ Manfred
Zum Trafo hab ich schon Ideen, aber noch zwei Fragen, bevor ich einen
Vorschlag mache: An welche Größenordnung Halogentrafo denkst Du (in VA)?
Und wie viele A brauchst Du auf welcher Spannung?
@ Helmut
Die plus-minus 1,6V Ladeendspannung sind eigentlich keine
Überschreitung, sondern die normale höchste Ladespannung von
Nickel-Akkus bei Schnellladung. Sofern (spätestens) dann die Ladung
beendet wird, heizen die Akkus auch noch nicht sehr. Einige Zellen haben
ihren V-Peak auch noch höher, und dann ist Überladung eh keine Frage
mehr...
Gruß Johannes
Hallo Johannes,
schön, daß man von allen Seiten Unterstützung bekommt. Wenn das so
weitergeht, dann komme ich glatt noch zu ganz tollen Ladegeräten.
Den Ringkerntrafo hab' ich von Westfalia ( 177865 ) mit 2 x 12 V und
einer Leistung von 50 VA. Die Sekundärwicklungen habe ich entfernt und
jede in 4 gleiche Teile geschnitten, also hatte ich 8 gleichlange Teile.
Sieben davon habe ich nun so weit gedehnt, daß sie gerade dalagen und
dann habe ich gewickelt, wobei es sinnvoll ist, nicht den Anfang des
Kupferdrahtes durch den Kern zu fädeln, sondern den Draht durch das Loch
zu drücken und dann erst denn Rest durchzuziehen. Bis auf Anfang und
Ende habe ich die Drähte wieder paarweise zusammengelötet, so daß ich
folgende Spannungen erhalten habe:
3, 6, 9, 12, 15, 18, 21 Volt, wobei ich allerdings die 3-Volt Anzapfung
nicht verwenden werde. Nun nehme ich an, daß der Trafo bei einem
maximalen Ladestrom von 2 Ampere nicht in die Knie geht, wobei immer nur
eine einzige Anzapfung je nach Zellenanzahl verwendet wird.
Nun hoffe ich, mich klar genug ausgedrückt zu haben und warte gespannt
auf Deinen Vorschlag.
Einen schönen Tag, Helmut,
habe nun die Kapazität eines gekauften Handyakkus, Techn. Daten: Li Ion,
3,7 Volt, 1000 mAh, mit einem Widerstand von 47R überprüft und dabei
festgestellt, daß nach 6,4 Stunden die Spannung von ursprünglich 4,7 auf
3,3 Volt gesunken ist. Da die Spannung zum Schluß ziemlich rasch abfiel,
habe ich bei 3,3 Volt die Prüfung beendet. Meiner Ansicht nach
entspricht der Akku nicht den zugesagten Techn.Daten. Die Überprüfung
habe ich deshalb durchgeführt, weil das Handy nach 36 Stunden in
Bereitschaft kein Telefonat mehr zugelassen hat - diesen Umstand kennt
wohl jeder, der mit einem Handy telefonieren möchte.
Kann ich reklamieren oder eher nicht?
Mit lieben Grüßen an beide
Manfred
13112007
@ Manfred
Für deinen Trafo hast du dir ja einen prima Ringkerntrafo mit genügend
grossem Mittelloch ausgesucht, der den Umbau lt. deiner Beschreibung gut
möglich machen sollte. Müsste auch auslegungsmässig so hinhauen, wenn du
jeweils an den Anzapfungen bei den rund 2A Ladestrom bleibst.
Bei der Beschreibung deines Handy-Akkus und seiner Entladung kommt in
der Tat nur ca. 0,5 Ah zustande. Ich würde bei der Ladung eines
Li-Ionenakkus auch bei der Standard-Ladung mit Spannungsbegrenzung durch
das jeweilige Ladegerät bleiben, weil diese Sorte Akku eine Über- und
auch Tiefentladung sehr krumm nehmen. Eine höhere Spannung als
4,2V/Zelle sollte auf jeden Fall vermeiden werden. Ausserdem wird
berichtet, dass nach 3 Jahren bis zu 50% der Kapazität, auch bei
Nichtgebrauch, verloren gehen kann. Also: Wie alt ist das Handy und
dementsprechend würde ich auch reklamieren oder nicht.
@ Johannes
Schön, dass man von dir auch mal wieder hört!
Wenn also schnellgeladene Akkus wirklich auf höhere Lade-Endspannungen
ansteigen dürfen (egal ob Sinterzellen oder Normalzellen), dann soll’s
mir recht sein. Ich denke, dass wirklich die Temperatur das massgebende
Kriterium ist, weil dann massiv Verlustleistung statt Ladung erzeugt
wird die den Zellen-Innendruck stark ansteigen lässt, was aber besser
vermieden werden sollte.
Viele Grüsse Helmut
@ Manfred,
also der Trafo ist schon fertig, ok. Dann zum Umschalten der Spannungen:
Deine 2A sind für Stufenschalter schon eine echte Herausforderung, die
gängigen Typen sind meines Wissens bis 0,5A gespect, wenn überhaupt.
Eventuell ist eine Lösung mit Standard-Stufenschalter und Relais
einfacher und/oder billiger realisiert.
@ Helmut,
ich denke nicht, dass die Temperatur, außer für eine Notabschaltung,
das maßgebende Kriterium ist, sondern dass sie normal nur ergänzend
herangezogen wird, um das optimale Ladeende zu bestimmen. Schließlich
soll die der plötzlichen Erwärmung zu grunde liegende Überladung ja gar
nicht erst stattfinden...
Beste Grüße, Johannes
Hallo Johannes,
jetzt hast Du mich aber überfordert.
Mein Stufenschalter hat laut Katalog bei einer Betriebsspannung von 300V
einen max. Dauerstrom von 5A, allerdings NICHT unter Last schalten. Ich
schalte max. 2A bei max. 21V. Liege ich doch günstiger oder?
Um dazu zu lernen würde es mich interessiern, wie Du die Aufgabe bei 6
verschiedenen Spannungen mit Stufenschalter und Relais lösen würdest.
Vielleicht kannst Du eine kleine Skizze anhängen.
Einen schönen Tag noch
Manfred
Hallo Helmut,
bist Du wieder voll am Damm?
Der Handy-Akku war neu und 2x im zugehörigen Handy geladen, so sagt man,
sollte man es am Anfang tun. Nach 1 1/2 Tagen war der Akku leer, ohne
auch nur ein einziges Gespräch zu führen. Die Prüfung ergab, wie Du ja
mittlerweile weißt, eine Kapazität von ca. 500mAh statt 1000mAh. Deshalb
habe ich reklamiert.
Einen wunderschönen Tag
Manfred
17112007
Hallo Manfred,
vielen Dank für deine Nachfrage, ich bin wieder im Gleis, du weißt ja,
Unkraut vergeht nicht ... ;-)
Hoffe deine Akku-Reklamation war erfolgreich. Unter den von dir
geschilderten Umständen war das wohl der richtige Weg.
Eine Bemerkung noch zu deinem Spannungs-Umschalter: Höher belastbare
Schalter zu finden ist offenbar nicht mehr so einfach. Die so von den
Distis (Schuricht, Conrad und Co.) angebotenen Stufenschalter können
wohl die höhere Spannung und vielleicht auch die 5 A (Wechsel)-strom,
aber wie du schon sagtest, das gleiche NICHT mit Gleichstrom vor allem
nicht unter Last (Lichtbogen). Wenn du im Leerlauf schaltest und
silberplattierte Kontakte nimmst sollten die 2 A drin sein. Nimm auf
jeden Fall einen unterbrechend schaltenden Schalter (d.h. zwischendrin
jeweils einen Leerkontakt), sonst könnte beim Umschalten ein Kurzschluss
entstehen.
Viele Grüsse Helmut
@ alle
Prima das es hier wieder "rund" geht.
So schön CCS auch ist, in einem "Pack" werden, das wird wohl keiner
bestreiten, die Zellen niemals gleichmäßig aufgeladen.
Ich lese in de.sci.electroincs mit, da gibt es jemanden der einen
"Balancer" für unterschiedliche Zellpacks entwickelt hat. Ich wollte
dies hier mal vorstellen, es könnte für die Modellbauer und
Rollstuhlfahrer interessant sein, kein Scherz.
@ Helmut
Dein Gerät hat sicher die beste Chance was für die Volksmassen zu werden
:)
Je mehr Chemien und Spannungen desto eher finden sich mehr die es
wollen.
@ alle
ich hate vor Jahren mal die Leute von "Robocup" kontaktet - E-Ing.'e -
und die hatten keine Ahnung von CCS. Ja, wir benutzen die Ladegeräte
aber wie die funktionieren, keinen Schimmer, die waren schon da als wir
kamen.
Au weia !
Gruß
Matthias
P.S.
http://home.vrweb.de/~k-d.redeker/akkulamp/Charger2.htmhttp://www.qsl.net/dg1xpz/elektronik/diverses/index.html
hier beginnt der "Balancer"
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
++++
--------------------------------
Hallo Matthias u.a. -
Hatte ne Weile gedauert den Papierkram ins Elektronische zu übersetzen.
Vor 10 Jahren gabs bei mir noch recht viel Papiersachen.
Die Beschreibung ist eher für elektrotechnisch einfach Vorgebildete. Die
Experten also nicht rummeckern! Die Wirkungsgradangaben sind nicht ganz
richtig im oberen Amperebereich. Da war das mathematische Modell noch
etwas löchrig.
Zur Beachtung: Das Dokument bezieht sich auf den Elektroantrieb des
Hotzenblitz, also für 12V Bleiakkus bis ca. 100Ah. Bei Volllast flossen
dort ca. 100A in den Motor.
Kleinere Systeme oder jetzt halt die weitverbreiteten Lithiumakkus
werden nun mit anderen Bauelementen realisiert und auch das Gerät ansich
dann kleiner und vor allem billiger.
Ist halt alles 10 Jahre her, die Technik und auch der Preis.
Die erste Farbseite hat im Laufe der Zeit Risse bekommen. Sieht sogar
dekorativ aus
Du kannst es hier finden:
http://www.ehydra.dyndns.info/pdf/Akkubooster/
Einen guten freien djvu-Reader gibts unter:
http://windjview.sourceforge.net/
Bei Fragen einfach mailen.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
+
---------------
>>> Ich scanne mal die alten Unterlagen ein und schicke dir dann morgen ne Mail.>>> Eine Version für einen Pack aus 1,2V Zellen ist geplant, sobald ich Zeit
finde.
>>>>>> Oder du baust es eben selber nach.>>> - Henry>>> Nett, das org. System ist ja im Vk gar nicht sooo teuer.>> Wann kommt dein 7,2 (1,2er), ggf. etwas preisreduziert ?>
Hängt davon ab, wieviele Leute sich mit welchen Akku-Konfigurationen
dafür interessieren. Schicke mir einfach deine Wünsche per PM zu.
Wenn sich genug Masse ansammelt, ist es in einem Monat fertig. Aber da
glaub ich nicht dran. Werden nur ein paar Interessenten bleiben.
Gruß -
Henry
--
www.ehydra.dyndns.info
Hallo Leute,
eigentlich sollte es ja kein Problem sein, einen gescheiten Laderegler
für Bleiakkus zu finden, der mit ca 30-50V Solarpanelspannung (oder auch
Windgenerator oder egal was..) einen 12V Akku einigermassen effizient
und akkuschonend läd.....
Dachte ich jedenfalls.
Aber wenn ich mich umschaue finde ich nur Regler, die unabhängig von der
Panelspannung direkt mit dem Strom laden; also direkt in Reihe mit dem
Generator, anstatt die Spannung auf die Ladespannung
herunterzutransformieren, und den Strom damit gleichzeitig zu erhöhen.
Ein gewöhnlicher Step-Down /Tiefsetzsteller mit gutem
Eingangskondensator würde das ja schon leisten.
Desweiteren möchte ich natürlich meinen Akku nicht einfach überladen,
sondern genau dann Schluss machen mit dem Laden, wenn der Akku voll ist.
Das bekommt man wohl mit den CCS9620 Chiops ganz gut hin. Aber auch hier
hab ich keinen fertigen(!) Laderegler gefunden, der mit dem Prinzip
arbeitet und ca 30A-40A ab kann.
Ja und dann soll der Akku natürlich auch während des Ladens belastet
werden können, was u.U. die Ladeelektronik beeinflussen könnte.
Ich glaub da wäre der CSS Chip sehr empfindlich... hehe.
Mit 2 Akku-Clustern ginge es wenn diese in Wechselschicht laden/entladen
werden.
Aber auch dafür hab ich nix gefunden, was diese Umschaltung sauber und
automatisch vornimmt.
Bei dem ganzen Solarhype ist das doch ein ganz normaler sauberer
Usecase....
Entweder reichen 8h suchen im Internet nicht aus, oder sowas gibts
wirklich nicht?
Hat jemand anderes sowas schon gefunden oder gebaut?
Also eine Blackbox mit folgenden Anschlüssen:
1. Genrator: 2 Eingänge, 30-40V 5A
2. 2 X 12V Batterie (>200Ah), Ladestrom >30A.
3. 12V Verbraucher.
4. optional eine Anzeige, ob die Batterien kaputt, leer oder voll sind
oder geladen werden.
Das muss es doch geben...!??
Wenn nicht, dann ist das mein nächstes Projekt.
Gibts hier einen der sowas schon mal gesehen oder vielleicht sogar
ähnliches gebaut hat?
Gruß
Andreas
Yo Cap...,
http://www.ehydra.dyndns.info/pdf/Akkubooster/http://windjview.sourceforge.net/
damit kriegst du beide Akkus parallel voll
aber >30A als Ladestrom mit CCS, habe ich noch nicht gesehen.
Schon gar nicht bei schwankender Eingangsspanung
Bei solchen Sachen wendest du dich besser direkt an BTI
Die können ggf. sagen wer so was mit CCS Modulen baut
Jo alle,
eins noch für die ewigen Nörgler die immer, leider immer, alles
besserwissen.
http://www.hmi.de/events/SEI/archiv/2006-03/vortrag/ebersoldt.pdf
In der Luftfahrt braucht man Systeme die zu 100% funktionieren oder?
Welchen Beweis wollt Ihr Klugscheisser eigentlich noch?
Nur weil Ihr nicht schnallt das manche Sachen geschützt sind,
sind die Systeme eben doch sehr gut.
ja, Lynx ist ein Echtzeitbetriebssystem
das bei Embedded Systemen eingesetzt wird. Offenbar
will man die notwendigen Funktionen schnell und
leicht veränderbar (direkt) implementieren.
http://www.lynuxworks.com/de/corporate/press/2005/rsc-certification.php
"Durch die uneingeschränkte POSIX-Konformität von LynxOS-178 profitiert
der Entwickler zusätzlich von positiven Auswirkungen auf
Markteinführungszeit und Investitionsschutz, die sich bei Entwicklungen
auf der Basis offener Standards ergeben. Die schlagkräftige Kombination
aus POSIX-Konformität und DO-178B-Zertifizierung gewährleistet
portierbare Applikationen, wiederverwendbare Software und
Interoperabilität zwischen verschiedenen Embedded-Systemen. Nicht
zuletzt werden auch noch die strengsten Anforderungen an
sicherheitskritische Echtzeit-Software erfüllt."
Gruß
Matthias
Hallo Zusammen,
ich habe folgendes versucht rauszufinden jedoch leider in den bisherigen
Beiträgen und Unterlagen keine klare Antwort gefunden.
Hoffe hab nichts überlesen :-)
Meine Frage zu dem CCS Board von Conrad:
Ich brauche eine Ladeschaltung, die 4 LiIo Zellen läd. Ist das möglich?
Ich habe nur gelesen, dass man durch eine Erweiterung der Schaltung
10-36 NiMH Zellen laden kann aber nichts zu LiIo Zellen. Von der
Spannung her müsste es ja gehen.
Aber ich habe noch eine Frage:
Bei LiIo Zellen muss man doch wegen der Gefahr der Überladung
ballnacieren. Hier wird in Reihe geladen aber nicht ballanciert. Wie
wird hier ein Überladen (durch den leicht unterschiedlichen
Innenwiderstand) verhindert?
Ich würde mich freuen, wenn mir hierbei jemand helfen kann.
Bei LiIo Zellen muss man doch wegen der Gefahr der Überladung
ballnacieren. Hier wird in Reihe geladen aber nicht ballanciert. Wie
wird hier ein Überladen (durch den leicht unterschiedlichen
Innenwiderstand) verhindert?
Hallo Peter,
grundsätzlich kannst Du deine Zellen mit CCS laden.
Aber, wie Du schon sehr richtig gesagt hast, die Zellen
müssen "gebalanced" werden sonst driften die auseinander.
Bei alten Laptops war das mal so. Kapazitätsgleiche Zellen
wurden zu einem Pack gemacht und geladen. Ggf. wurde die
Gesamtspitzenspannung bei min. Strom oben gehalten um
die schwächeren Zellen "mitzuziehen".
Das sollte man nicht tun.
Du kannst LiXx-Zellen mit CCS einzeln laden. Dazu wird
beim CCS eine Spannungsbegrenzung benötigt (wie bei Pb).
Es hat in dem Fall also keine wirklichen Vorteile.
Wenn der Pack Balancerausgänge hat, solltest Du dir besser
ein Ladegerät zulegen das diese Funktionen bereits hat.
Gibt es ab ca. 30,- aufwärts (LiPo)
Gruß
Matthias
Selbstbau
http://home.arcor.de/christianpetry/etechnik/lipolyladegeraet.htmlhttp://homepages.paradise.net.nz/bhabbott/lion.html