"Simpel" Downconverter 1,25m->2m.

OP #7033276
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Nach dem das Interesse nicht nur bei mir scheinbar relativ hoch ist die 
Aktivitäten auf den Militärischen Satteliten zu Verfolgen, dachte ich 
mir man könnte ja einen kleinen Downconverter mit dem Passiven ADE-1 
Bauen. Hintergrund ist, ich kann ihn brauchen um unterwegs mit der 
Handfunke Mal zu lauschen, eventuell möchte das jemand anderes auch.


Jetzt bin ich allerdings nicht so der Sender/Empfänger Bastler sondern 
mein Steckenpferd sind eher Antennen.

Daher bräuchte ich ein bisschen Hilfe von euch.

Was ich bisher herausgefunden habe:
Der ADE-1 ist ausreichend, geeignet bis 500MHz. Der LO sollte zwischen 
+7dbm und +10dbm bringen. (Uuurgh! Da ist sie wieder, die von mir so 
"geliebte" dB rechnerei! Aber auch das bekomm ich noch hin.)

Was ich jetzt nicht ganz Durchblicke ist allerdings die LO Frequenz. 
Beim Umsetzen von QO-100 wird anscheinend die WB Transponderfrequenz - 
fRX (Empfangsfrequenz des RX) = LO Frequenz benutzt. (Irgendwas bei 
~500MHz>)

Dann wäre ich bei 270-140=30MHz als LO Frequenz? (Wenn ich die höchste 
noch zu empfangen Frequenz wähle?)

Wie genau berechnet ich die LO Frequenz?

P.S
Nicht gleich erschlagen, ich hab die halbe Nacht (Allergie) im 
Halbschlaf nach Infos gesucht. Vermutlich hab ich mir auch nur 50% 
gemerkt und verstanden.
Beitrag #7033372 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7033387
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Helge schrieb:
> 270-140=130. Das wäre mitten in dem Band, das du vermutlich auswerten
> willst (243-270 -> 113-140). Doof. Mit LO=100M auf 143-170MHz?

Ach, ja! Ich bin noch nicht ganz wach!

Mein RX (was man so als "Standart" ansehen könnte) geht von 136-174MHz.
Also so typisch Baofeng und Co.

Also es sollte auf jeden "erweiterten" 2m TRX passen.

Also LO=100MHz und ich empfange nach dem Mischer zwischen 143-170MHz die 
Signale von 243-270MHz?

So einfach?

Das lässt sich kurzfristig mit dem VNA als 100MHz Gen und sogar 
einstellbarm Pegel testen!

Nur der Filter für RF_in, der braucht ein paar "Minuten". ;-)
Gast #7033481
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Kilo S. schrieb:
> Also LO=100MHz und ich empfange nach dem Mischer zwischen 143-170MHz die
> Signale von 243-270MHz?

genau so.

Normalerweise setzt man den LO oberhalb der Empfangsfrequenz um bessere 
Weitabselektion zu bekommen.
In deinem Fall wären das 400MHz für den TO.

Kilo S. schrieb:
> Der LO sollte zwischen
> +7dbm und +10dbm bringen. (Uuurgh! Da ist sie wieder, die von mir so
> "geliebte" dB rechnerei! Aber auch das bekomm ich noch hin.)

Kleine Hilfe mit obiger Tabelle.
Links die Leistungstabelle, rechts die Spannungstabelle.

dBm ist eine Leistung, also gilt die linke Tabelle.
0 dBm = 1mW
10 dBm = 10mW
Angehängte Dateien:
OP #7034042
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Tasmota schrieb:
> Interessant wäre das ja mal , allerdings würde mich Downconverter für
> das 11 Meter Band eher reizen.

Das wird nur bedingt klappen.
Bei einem normalen CB Gerät hast du gerade Mal 880kHz verteilt auf 80 
Kanäle, dabei auch noch verschiedene Abstände usw.

Also grundsätzlich möglich dürfte das sein (technisch) jedoch ist das 
ohne durchstimmbaren Empfänger nicht so wirklich das wahre. Da empfängst 
du ja nur einen Bruchteil dessen was möglich wäre.

Tasmota schrieb:
> Gibt es denn schon einen genaueren Plan dazu.

Ja, morgen den Mischer von der alten Platine befreien, dann brutzel ich 
die Anschlüsse nach Datenblatt dran (SMA), Pack ein bisschen 
Blechgehäuse drum und Bau mir einen saugkreis für 100MHz damit der LO 
nicht auf die Antenne durchschlägt, ein Hochpass von sagen wir Mal 
180MHz Startfrequenz, damit dämpfe ich noch die Signale aus dem 2m Afu. 
Dann erst Mal den Signalgenerator vom MiniVNA als 100MHz LO dran.

Und dann Mal gucken was am Ausgang rauskommt. Ob ich mit der Handfunke 
das gleiche höre wie auf dem SDR.

Schritt 2 ist dann der Aufbau eines brauchbaren 100MHz LO. Passendes 
Gehäuse, Stromversorgung.
OP #7034163
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Phasenschieber S. schrieb:
> Du solltest eine Vorverstärkerstufe vor den Mischer setzen.

Dann spare ich mir den Saugkreis für 100MHz, dafür kommt ein kleiner LNA 
davor.
Den hab ich sogar als Fertigteil hier liegen.

Ich muss jetzt erstmal schauen wie ich den ADE von seiner Platine 
bekommen kann. Der erste Versuch brachte nur ein leicht angeschmortes 
Gehäuse, trotz zusätzlich bleilot, Flux und beidseitigem erhitzen mit 
Heißluft.

Glaub der ist zusätzlich aufgeklebt...
OP #7034365
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Soooo.

Erster Test, eigentlich relativ erfolgreich. Der Mischer an und für sich 
funktioniert, die starken Transpondersignale kann ich so Empfangen. So 
bald ich allerdings mit dem SDR eine benutzte (NBFM) Frequenz finde und 
die Handfunke darauf einstelle, ob mit oder ohne LNA, kommen nur ab und 
an ein paar Wortfetzen durch.

LNA am SDR -> Verschlechtert das Signal noch. -> LNA im A....

Also, erst Mal einen funktionierenden LNA Basteln.

Bemerkungen zum Bild:
Grün Markiert: LO
Rot Markiert: IF
Ohne Markierung: RF In.

Nebenbei läuft der Yaesu auf 100MHz mit damit ich sehe wann der LO "Zu 
sehr Durchpfeift".. da muss auf alle Fälle noch was zwischen Antenne und 
Mischer!
Angehängte Dateien:
OP #7036203
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Tasmota schrieb:
> okay danke

Gerne.

Wenn der BFT66 nicht kaputt wäre, da ist im Datenblatt ein so geil 
einfacher und kompakter LNA von 1-300MHz drin.

Mit zwei BFT66 wäre sogar 25-1000MHz machbar.

Schaltungsvorschläge (mit teilen von 1970-2000) erwünscht.

MRF525, 2NXXXX in verschiedenen Variationen ect.. Da könnte ich was 
zusammen bekommen.
#7036362
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Kilo S. schrieb:
> Wenn der BFT66 nicht kaputt wäre, da ist im Datenblatt ein so geil
> einfacher und kompakter LNA von 1-300MHz drin.

Der Verstärker hat weder 50 Ohm Ein- noch Ausgangswiderstand. Die 60nH 
im Kollektor erhöhen zwar die Bandbreite, begünstigen aber auch 
Instabilität. Mit der Beschaltung aus dem DB fließen keine 5,5mA.

Kilo S. schrieb:
> Schaltungsvorschläge (mit teilen von 1970-2000) erwünscht.

Siehe Anhang. Transistor ist allerdings neueren Datums. Die Schaltung 
benötigt keine Induktivitäten, ist rauscharm, an Ein- und Ausgang 
angepasst und hat ausreichend Verstärkung.
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OP #7036415
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Robert M. schrieb:
> Siehe Anhang. Transistor ist allerdings neueren Datums.

Hab ich aktuell allerdings nicht hier.
Und die nächste Bestellung von Neuen teilen wird vermutlich nichts vor 
nächstem Jahr.

Ich muss also Gucken welcher der anderen Transistoren die ich aktuell 
habe da passen könnte.
Aber, ja genau sowas in die Richtung suche ich.
Möglichst Kompakt, wenig Bauteile.

Danke dir!

Alternativ schau ich gleich Mal beim RFT um die Ecke r in. Ob der nicht 
noch irgendwelche alten BK Verstärker rumliegen hat bei denen das 
Netzteil durch ist.

Ein oder zwei RF2312 oder sowas in die Richtung wären in der bastelkiste 
nicht übel.
Gast #7036538
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Reicht ja ein fast beliebiger Antennenverstärker, zumindest zur 
Teilegewinnung, vielleicht auch gleich verwendbar. Gute Teile finden 
sich auch im frontend von Uralt-Sat-Receivern.

Was gibt dein Teilelager her im Bereich low noise UHF, ca. 5-30mA?
OP #7037269
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OK, leider nicht.

Ist ein BGA von NXP, den Aufwand treibe ich nicht.

Aber, mir fiel eben ein alter UKW Tuner in die Hände, ob der Verstärker 
am Eingang wohl taugt?

Bild anbei.

Kennt jemand den Transistor?

Ohne scheiß, der HF Gott hatte was gegen mich.

Gehäuse beim auslösten nur durch den sanften Druck mit der Pinzette in 
Stücke gebrochen, dabei gleich ein Bein mitgenommen...
Angehängte Dateien:
OP #7037304
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BC107 schrieb im Beitrag #7037292:
> Wie verzweifelt muss man wohl sein, wenn man bei der Schwiegermutter
> nach HF-Transistoren zum Ausschlachten suchen muss.

Wie doof kann man sein wenn man solche Gelegenheiten nicht nutzt?

Immerhin, im alten Kabelreceiver sind ein paar Brauchbare LDO, ein DC/DC 
ect.

Alles komplett mit Beschaltung. Manche Platinen kann man auch ganz gut 
"Zersägen", und kleine Baugruppen draus machen.

Außerdem, zerlegen und Bauteile aus Altegeräten zu gewinnen ist für mich 
einfach Teil des Hobby.

Dienstag geht's zum RFT, dem Kauf ich einfach Mal ne Kiste Platinen ab. 
Vorzugsweise BK/Antennenverstärker.

Da wird der bestimmt noch was haben!
Gast #7037325
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BC107 schrieb im Beitrag #7037292:
> Wie verzweifelt muss man wohl sein, wenn man bei der
> Schwiegermutter
> nach HF-Transistoren zum Ausschlachten suchen muss.

Wie verzweifelt muss man wohl sein, wenn man Ostern nichts anderes zu 
tun hat als solche Kommentare zu schreiben.

Kilo S. schrieb:
> Außerdem, zerlegen und Bauteile aus Altgeräten zu gewinnen ist für mich
> einfach Teil des Hobby.

Das wird und wurde wohl bei einigen so gemacht das man Bestimmte 
Bauteile auf diese Art günstig erhält.
OP #7037414
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Tasmota schrieb:
> hast Du kein alten Empfangsverstärker oder eine alte Oma von deinen
> Funkexperimenten rum liegen oder ein altes 2 Meter Gerät zum schlachten.

Oma Brauch ich schon lange nicht mehr, das lohnt sich für mich einfach 
nicht.

Empfangsverstärker hab ich aktuell keine da.

Ein 2m Gerät hätte ich tatsächlich da, ich glaub da muss ich jetzt Mal 
Rangehen. Schauen wir Mal ob was passendes drin steckt.

Obwohl ich das eigentlich vermeiden wollte .. naja!
OP #7037437
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Helge schrieb:
> BFW92

BF960, der wäre doch was.

https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/26193/TFUNK/BF960.html

Jetzt könnte ich allerdings Hilfe brauchen beim auslegen des Schaltplan. 
Muss auch nicht perfekt sein, hauptsächlich muss die Verstärkung reichen 
um das empfangene Signal durch den Mischer zu bringen, und der 100MHz LO 
darf nicht mehr bis zur Antenne Durchschlagen.
Gast #7037547
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Kilo S. schrieb:
> Jetzt könnte ich allerdings Hilfe brauchen beim auslegen des Schaltplan.

Also wenn ich diese Angelegenheit angehen wollte, dann würde ich die 
Vorstufe nicht breitbandig, sondern selektiv gestalten.

Du nimmst einen passiven Mischer, ohne jedwede Selektionsmittel und 
führst dem 100MHz zu; der Eingang bekommt von einer Breitbandvorstufe 
alles was die Antenne bringt.

Das würde mir nicht gefallen.

Da werden am Ausgang eine Menge Mischprodukte erscheinen mit denen der 
nachfolgende Empfänger fertig werden muß.

Zwar wird die Antenne schon eine gewisse Vorselektion zeigen, aber das 
wäre mir nicht genug.

Meine Idee dazu wäre, einen VV mit selektivem Eingangs- und 
Ausgangskreis, wobei der Ausgangskreis impedanzmäßig auf den Mischer 
angepasst sein müsste.
#7037598
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Hi Kilo,
vor vielen Jahren gab es mal in der CQ-DL, muss so zwischen 84 und und 
Anfang der 90'er Jahre, gewesen sein, einen interssanten Konverter für 
432MHz-> 144/28MHz in Kammerbauweise. Der Konverter selber kam ohne 
Platine aus und hatte, meine ich zwei Leitungskreise vor dem Fet und 
zwei danach. Das ganze war sehr empfindlich und selektiv. Als Mischer 
diente ein simpler Fet BF256 glaube ich. Das sollte auch für220MHz 
adaptierbar sein.
Ich hatte den damals gebaut um hier die 70cm Relais im Harz zu 
empfangen. Die Zeitschrift habe ich aber nicht mehr. Vielleicht hat die 
ja jemand hier parat oder Zugriff auf as Archiv, bn schon sehr lange 
nicht mehr im Club....

Gruß Ingo
(Firma: matzetronics) #7038036
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Aber wenn du schon einen SDR hast, warum dann noch einen Konverter? Bau 
doch für den SDR eine selektive Vorstufe und zack! fertig.
Oder verstehe ich da was falsch?

Hier noch der simpelste GHz taugliche Buffer von der ganzen Welt:
1
+5V-----------+
2
              |
3
              -
4
             | | 220
5
             | |
6
              -
7
         22k  |
8
      +-===---+---||--> Out
9
      |     / C
10
o-||--+----|
11
          B \ E
12
GND          | 
13
-------------+---------
Koppel-C nach Wunsch. Gut geeignet sind der BFW92 und auch der BFR96. 
Getestet bis 2GHz bei gutem Aufbau. Natürlich nur für kleine Signale, 
sonst zerrts. Statt 22k gehen auch 27k.
OP #7038211
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Matthias S. schrieb:
> Aber wenn du schon einen SDR hast, warum dann noch einen Konverter?

Ein SDR braucht immer das Tablet/Handy/PC. Meine Idee ist es nun den 
Empfang auch mit den üblichen 2m Handfunkgeräten zu realisieren.

Als Beispiel, mein Team Tecom Duo hat RX/TX 136-174MHz. Wirklich 
Aktivitäten findest du von 255-263MHz. Macht also den Empfang von 
155-163MHz möglich.


Geplant ist erst ein Mal den Mischer so weit fertig zu haben das der 
Empfang einfach nur irgendwie funktioniert, danach kommt ein BPF im 
Empfangszweig von 250-270MHz.

Sodala, den BF960 hab ich nun vor mir.
Ich suche Mal den Rest so weit raus wi möglich, bei dem übertrager am 
Eingang muss ich schauen was sich alternativ ergibt.
OP #7038496
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Helge schrieb:
> so kleine empfindliche in alufolie lagern, und nur antistatisches Zeugs
> anhaben beim einbauen.

Ich arbeite mit ESD Armband und Unterlage. Darauf liegt zwar noch die 
Silikonmatte, allerdings alles gut geerdet.

Ich verstehe es manchmal nicht, es gibt Tage da geht alles so am 
Schnürchen... Und manchmal kriegt man garnix auf die Reihe...
#7039238
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Hallo zusammen.

Kilo S. schrieb:
> So, das war's... Also entweder sterben mir die Fets schon beim auslöten
> oder ...

Was machst du? Siehe Datenblatt: Gates durch Dioden geschützt, so 
schnell sterben die Teile nicht. Einpacken in Alu-Folie überflüssig.
Kaputt gelötet, Bein abgerissen..??
6 Stück über den Jordan, das ist schon eine stramme Leistung!
Gib es auf. Wer zudem vor dem nächsten Jahr nichts Neues kaufen kann, 
dem fehlen dann noch die Keramik-Cs, die Trimmer u.v.a.m.
Das wird nie fertig; oder erwartest du, dass hier für dich ein 
CARE-Paket zusammengestellt wird..??

73
Wilhelm
Angehängte Dateien:
OP #7040922
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Wilhelm S. schrieb:
> Gib es auf. Wer zudem vor dem nächsten Jahr nichts Neues kaufen kann,
> dem fehlen dann noch die Keramik-Cs, die Trimmer u.v.a.m.

So, bei Zwei Stück tut sich einfach garnix. Der dritte wollte 
anscheinend, hat sich dann aber doch dazu entschieden lieber in Rauch 
aufzugehen. Bei zweien sind Beinchen abgebrochen, gut das ließe sich 
vielleicht gerade so noch irgendwie "flicken", wenn's nicht zu lahm geht 
und nichts zu heiß wird, und Nummer 6 macht eben auch einfach garnix.

Probiert hab ich es sowohl auf Lochraster als auch Luftverdrahtung.

Keramik-Cs sind kein Problem, Trimmer hab ich aktuell auch genug.

Nur so nebenbei erwähnt, ich werde in knapp 3 Monaten Vater. Ich hab 
Grad besseres mit meinem Geld zu tun als mir neue Bauteile oder gleich 
einen LNA zu kaufen. Die Preise sind mir fürs Hobby aktuell zu hoch, 
weil ich auch nicht weiß wann ich nach der Geburt wieder zum basteln 
komme.

Daher Versuch ich so viel wie möglich mit dem was ich hab, so schnell 
wie möglich umzusetzen.

Gute Nacht.
#7041150
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Kilo S. schrieb:
> Als Beispiel, mein Team Tecom Duo hat RX/TX 136-174MHz. Wirklich
> Aktivitäten findest du von 255-263MHz. Macht also den Empfang von
> 155-163MHz möglich.

Hi,
nur so eine Idee:
Schon mal was von UHF-Konvertern gehört?
Die Dinger, die man früher brauchte, um das Zweite (Dritte) TV-Programm 
zu empfangen.
https://de.wikipedia.org/wiki/UHF-Konverter
Müsste man doch "umstricken" können, indem man die frequenzbestimmenden 
Bauteile anpasst. Die solide mechanische Hardware ist doch schon 
vorhanden.
BTW: Wie man das Netzteil nachträglich noch "entstalinisieren" könnte, 
ist ins Schaltbild nachträglich noch einkopiert worden. Stromverbrauch 
ist ja nicht so hoch. Aber solide Netztrennung sollte im eigenen 
Interesse doch vorhanden sein.

ciao
gustav
Angehängte Dateien:
OP #7041306
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Karl B. schrieb:
> Schon mal was von UHF-Konvertern gehört?

Ja, auch schon von den K11/12 Verstärkern. Die waren ja meist nötig da 
die Programme auf diesen Frequenzen mit weniger Leistung ausgestrahlt 
wurden. Eine alte K11/12 Antenne hab ich sogar hier, eine Recht kompakte 
3 element Yagi mit Schleifendipol als Speisung.

Das Problem in diesem Fall, auch den müsste man erst Mal bekommen um 
"nur" Änderungen machen zu müssen.

Karl B. schrieb:
> Wie man das Netzteil nachträglich noch "entstalinisieren" könnte, ist
> ins Schaltbild nachträglich noch einkopiert worden. Stromverbrauch ist
> ja nicht so hoch. Aber solide Netztrennung sollte im eigenen Interesse
> doch vorhanden sein.

Ich verwende aktuell nur den Akku der auch später für unterwegs 
verwendet werden soll (3S3P 18650). Das eliminiert von Anfang an alle 
Probleme in diese Richtung.

Ich werde da schon noch was passendes zusammen bekommen, manchmal 
braucht es dazu eben etwas Geduld.
OP #7041585
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Hobby B. schrieb:
> Ist schlecht zu erkennen auf deinem Bild, am bestem mal messen.

Dabei sogar extra mit Macro aufgenommen. Hmm, vergrößer das Bild Mal.

Hobby B. schrieb:
> https://panda-bg.com/datasheet/2587-061980-Tansistor-BF960-SIEMENS.pdf

Ist im Prinzip das gleiche Datenblatt, abgesehen davon daß der 
Markierungsstrich für drain bei dem von Siemens zu sehen ist und beim 
anderen nicht.

Also die Belegung stimmt.
OP #7041713
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Michael M. schrieb:
> Der Sourceanschluß sollte etwas breiter sein. Die anderen Anschlüsse
> ergeben sich dann automatisch.

Ja, ist er.

Ich hab das ganze jetzt nochmals aufgebaut, nochmals getestet.

Gain am SDR ganz runter, vorher einen starken UKW Sender gesucht, Den 
LNA dazwischen.  Erwartet hatte ich das ich wenigstens den Träger des 
UKW Sender wieder im Wasserfall sehe.

Nix...
OP #7041803
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Hobby B. schrieb:
> Wenn nach der Schaltung aufgebaut hast die Tosmata hinterlegt hat
> regelst über Gate 2 die Verstärkung.

Genau, wenn ich das richtig verstehe über die Stromstärke.

Und genau da passiert nicht wirklich was, aber generell kommt Signal von 
der Antenne durch. Nur anscheinend sehr frequenzselektiv!

Im AM Flugfunk empfange ich tatsächlich etwas, leider absolut 
unidentifizierbar verstümmelt.

Ich werde das ganze nochmal mit mehr Mühe und HF gerecht Aufbauen.

Aktuell sieht das aus wie ein kneul Bauteile die ins lötbad gefallen 
sind.

;-)
Gast #7042058
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Hallo Kilo S.

Ich verstehe jetzt einiges nicht:

Du hast mal geschrieben, daß du "SDR to go" auf deinem Handy hast.
Daran einen RTL-Sick zu betreiben ist ja der Sinn und Zweck dessen.
Also Handy und Software und einen RTL-Stick hast du du auch.

Was bewegt dich solch einen Downconverter für Handfunken zu bauen?

Ist es der reine Basteltrieb?

Denn solch einen Eigenbau-Converter, auchnoch mit eigener 
Stromversorgung, an einer Handfunke zu betreiben, stelle ich mir 
reichlich unkomfortabel vor, zumindest umständlicher als das vorgenannte 
Szenario.
OP #7042117
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Phasenschieber S. schrieb:
> Ist es der reine Basteltrieb?

In erster Linie.

Dazu kommt daß die ganze USB OTG Geschichte schön und gut ist, 
allerdings ist mir das zu Wackelig und braucht entweder einen Hub mit 
externer Stromversorgung oder es ist eben Recht schnell den Akku des 
Tablet oder Handy leer. So oder so muss ich also mindestens eine gute 5V 
Powerbank mit haben. Da sich das Gewichtsmäßig allerdings nicht viel 
unterscheidet ob ich nun 16Ah bei 3,7v mit Wandlerverlusten mitnehme 
oder 12,6V 6Ah die ich direkt für die Schaltung mit deutlich geringeren 
Verbrauch verwenden kann hab ich mir gedacht ich Versuch mich Mal daran.

Dann lieber ein "kleines" Metallgehäuse als Vorsatz für die Handfunke. 
Der Akku ist ja auch einfach austauschbar, 3S mit 2,2Ah reichen doch 
auch schon Recht lange.

Vielleicht läuft mit ja noch irgendwann eine passende Varaktordiode über 
den Weg bzw. ich finde die Zeit verschiedene Dioden zu Testen. Eine 
fertige PA für 2m mit 16-20W@ 50Ohm habe ich in Reserve, vielleicht 
schick ich dann Mal testweise ein Signal hoch um zu sehen ob's auch 
wirklich funktioniert. Bzw. Ob 8-10W nach dem verdoppler ausreichend 
wären, welche Antenne am besten funktioniert ect.

Für ein oder zwei DTMF Töne alle paar tage wird mich nicht gleich der 
nächste Atomschlag treffen wenn man die fast 24/7 laufenden Piraten 
QSO's hört. ;-)

Der Milsat Kram hat irgendwie einen gewissen Reitz und braucht nicht 
gleich Transverter und LNB für GHz Frequenzen.

Wenn man tiefer einsteigen will und Informationen sucht findet man zb. 
nicht wirklich irgendwelche Schaltungen, nur Beschreibungen:" das die 
Brasilianer das  mit 2m Afu Geräten, etwas Draht und einer Diode 
hinbekommen". Also gehe ich davon aus das die auf ähnliche Möglichkeiten 
wie ich zurückgreifen.

Das hat natürlich auch einen gewissen Reitz sich diese Technik 
entsprechend selbst zu erarbeiten.
(Firma: matzetronics) #7042170
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Kilo S. schrieb:
> Im AM Flugfunk empfange ich tatsächlich etwas, leider absolut
> unidentifizierbar verstümmelt.

Am besten machst du dich mal schlau, welche Flughäfen in deiner Nähe 
sind und was die Frequenzen für Bodenkontrolle,evtl. ATIS und Tower 
sind.
http://www.funkfrequenzen01.de/index012.htm
https://www.funk-technik.info/frequenzen/utilities/100-000-144-000-mhz.html
Wenn du was empfängst, nichts davon weitersagen.
OP #7042692
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So, natürlich kommt einem immer was dazwischen.

Anstelle 3,3nf hatte ich nur 1n5, davon je zwei parallel.

Der übertrager für den Eingang ist noch "Unbekannt" also noch nicht am 
VNA Vermessen. Kommt aus einem 2m Gerät.

Auch noch nicht perfekt, allerdings besser als fliegende Verdrahtung.

Stromaufnahme ect. kann ich allerdings erst später messen.
Angehängte Dateien:
#7042826
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Hallo zusammen.

@ Kilo
Das Datenblatt hatte ich schon eingestellt.
Wo sind die Probleme mit den Pins? Ist das Datenblatt nicht eindeutig 
genug?

VHF auf VERO-Board, alle Achtung!
Der Drehknopf an dem Poti ist grösser als die ganze Schaltung. Sieht 
aber gut aus.
Ich schrieb es schon -> lass es sein...

73
Wilhelm
OP #7042853
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Wilhelm S. schrieb:
> Ich schrieb es schon -> lass es sein...

Wenn's dir nicht passt, zwingt dich keiner mit zu lesen oder hier auch 
zu schreiben!

Ich hab schon alte Antennenverstärker gesehen (UHF) die sahen der 
Platine nach eher nach Pappe aus, auch bei alten Röhrenfernsehern war 
das bestimmt kein hochentwickeltes Platinenmaterial.

Und selbst Röhrenradios hatten da keine probleme.

Also, das wird schon noch.


Ständig diese Miesenpeter!
Und das auch noch mit Rufzeichen... "Nachwuchsförderung"? Hmmm...
Gast #7042928
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Kilo S. schrieb:
> Und selbst Röhrenradios hatten da keine probleme.

Da waren auch ausgefuchste Entwickler, Meister ihres Faches am Werk. Die 
haben wirklich das Letzte rausgeknautscht. An einem UKW-Röhreneingang 
ist kein Millimeter Draht zufällig verlegt und jedes Bauteil ist 
sorgfältig dimensioniert genau an dem Platz, an dem es sein soll. Das 
war hohe Entwicklungskunst und nicht mit Drauflosbastelei zu 
vergleichen.
(Firma: مهندس) #7043077
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Kilo S. schrieb:
> Ständig diese Miesenpeter!

Nein, keine Miesepeterei, aber HF-gerechter Aufbau sieht anders aus. 
Lochrasterplatine? Versuche doch mal einen Aufbau auf 
Cu-Leiterplattenmaterial. Mit 'Inseln' als Lötstützpunkte.

swl schrieb:
> An einem UKW-Röhreneingang
> ist kein Millimeter Draht zufällig verlegt und jedes Bauteil ist
> sorgfältig dimensioniert genau an dem Platz, an dem es sein soll.

Ich habe mal einen UKW-Tuner mit ECC85 zerlegt und analysiert. Sehr 
lehrreich! 'Wilde' Verdrahtung, aber die Leute wußten genau was sie 
taten. Auch Kondensatoren mit verschiedenen TK um die Drift möglichst 
gering zu halten.
Gast #7043169
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Naja, für Frequenzen bis 300MHz sehe ich da auch keine großen Probleme.
Habe früher auch Konverter für 70cm-Band auf 2m-Band damit gebaut und es 
hat funktioniert.

Für erste Versuche ist das durchaus machbar.

Wenn dann alles so funktioniert wie man sich wünscht, kann man das ganze 
immernoch umgestalten in Schön.

Ich habe schon schlimmere Bruzzeleien für 430 MHz produziert und hat 
auch funktioniert.

Mohandes H. schrieb:
> Ich habe mal einen UKW-Tuner mit ECC85 zerlegt und analysiert.

Es gab mal einen Röhrenempfänger fürs 2m-Band, genannt Nogoton, noch 
genannt Norddeutscher Rauschgenerator.

Der hatte als Eingangsröhre die E88CC und deren Verdrahtung, genau wie 
der Rest des Gerätes, war aus heutiger Sicht überhauptnicht UKW-tauglich 
und er hat doch funktioniert.

Ich hatte dem damals den Drehko amputiert und stattdessen zwei 
Varaktordioden implantiert.

Selbige habe ich mit dem Sägezahn meines Oszis angefahren und an der 
Demodulationsdiode das Y-Signal abgegriffen.

So konnte ich daraus einen sogen. Panorama-Empfänger machen, das ist 
etwas ähnliches wie SDR nur ohne Wasserfall.

....und ich verrate nochwas: Die Verdrahtung dazu war noch viel 
schlechter, als eine Lochrasterplatine.

Noch nachschieb: Hier ein Bild vom Inneren des Nogoton: 
http://ve6aqo.com/New_2011/AUG03/Nogoton%202m%20RX-Baustein%20006_mod.jpg

ganz rechts die Eingangsröhre und schaut euch mal an, wie lang die 
Anschlußdrähte bei den Widerständen und Kondensatoren sind, dagegen sind 
die Lochrasterplatinen schon erste Sahne.
OP #7043412
Lesenswert?

Phasenschieber S. schrieb:
> Für erste Versuche ist das durchaus machbar.

Ich sehe das auch unkritisch.

Phasenschieber S. schrieb:
> und ich verrate nochwas: Die Verdrahtung dazu war noch viel schlechter,
> als eine Lochrasterplatine.

Och, sieht doch recht "Röhrentypisch" aus. Also alles im grünen Bereich.

Mohandes H. schrieb:
> Lochrasterplatine? Versuche doch mal einen Aufbau auf
> Cu-Leiterplattenmaterial. Mit 'Inseln' als Lötstützpunkte.

Und die durchgängige Groundplane soll den Riesen Unterschied machen?
Nu, CU Kaschiert hab ich nicht mehr da, ist mit samt Ätzbad und Zubehör 
damals in Bayern bei einem Kumpel geblieben.

Ich könnte allerdings ein Stück Weißblech passend machen, muss nur die 
Schraubendose ausleeren. Anstelle von Lötinseln würd ich 
"luftverdrahten".
So ist es auch im späteren Gehäuse geplant.
(Firma: matzetronics) #7043468
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Gut geeignet sind alte Tunergehäuse, evtl. mit einer durchgehenden 
Kupferplatine als Basis für Manhattan Stil. Damit habe ich auch 23cm 
Sender gebaut, die bestens gespielt haben.
BFW92 und BFR96 haben zu diesem Zweck zwei Emitteranschlüsse, so das man 
sie in die Abschirmwände einlöten kann. Der BF960 sollte so verbaut 
werden, das die Sourceleitung gleich als Schirm zwischen Ein- und 
Ausgang wirkt.
(Firma: مهندس) #7043530
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Phasenschieber S. schrieb:
> ....und ich verrate nochwas: Die Verdrahtung dazu war noch viel
> schlechter, als eine Lochrasterplatine.
> Noch nachschieb: Hier ein Bild vom Inneren des Nogoton ...

Das Nogoton kenne ich (vom Hörensagen). Aber durch die 'wilde' 
Verdrahtung sollte man sich nicht täuschen lassen. Wenn man versuchen 
würde so einen Tuner nur nach Schaltbild nachzubauen, dann würde man 
ziemlich sicher scheitern. Das KnowHow liegt weniger in der Schaltung 
sondern im Aufbau und den Bauteilen.

Lochraster funktioniert natürlich auch, wenn man es gut macht. Habe ich 
auch schon mit >100 MHz gemacht. Bei den alten Radios war sogar die 
Montage mit Lötleisten bis Ende der 50er verbreitet bis dann Anfang der 
60er die gedruckten Leiterplatten ihren Siegeszug machten.

Aber ich würde für solche Frequenzen lieber eine Cu-kaschierte 
Leiterplatte nehmen (Massefläche) und dann mit Lötinseln aus Schnibseln 
(aus 0,5 oder 0,7mm-Basismaterial) arbeiten oder auf dem Basismaterial 
das Cu entsprechend wegkratzen. ICs kopfüber löten. Sieht jetzt nicht so 
schön aus, ist aber HF-mäßig ein sauberer Aufbau.

Kilo S. schrieb:
> Auch noch nicht perfekt ...

Wie gesagt, keine Miesmacherei. Ich finde es gut, wie Du ein paar 
Bauteile nimmst, daraus einen Downconverter bastelst und einfach mal 
schaust was passiert. Aber Luft nach oben im Sinne eines verbesserten 
Aufbaus ist immer gut.
OP #7043569
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Mohandes H. schrieb:
> Wie gesagt, keine Miesmacherei. Ich finde es gut, wie Du ein paar
> Bauteile nimmst, daraus einen Downconverter bastelst und einfach mal
> schaust was passiert. Aber Luft nach oben im Sinne eines verbesserten
> Aufbaus ist immer gut.

Tipps zum Aufbau sind ja auch nichts worüber ich mich im geringsten 
aufrege.

Aber sowas:

Wilhelm S. schrieb:
> Ich schrieb es schon -> lass es sein...
> 73

Sowas ist doch echt unter aller Sau.

Also, neue Ergebnisse:

Über Die 470ohm an Source gemessen hab ich 0,35V, VCC=12,06V.

Berühre ich den 1nf am Ausgang hab ich am Oszilloskop bei 2V/2ms einen 
leicht Buckelligen Sinus. Bringe also vermutlich die Schaltung damit zum 
Schwingen.

Speise ich zb. 100MHz mit -40dB am Eingang ein so verändert sich am 
Ausgang nichts! Auch wenn ich den Pegel am Generator anhebe, nichts.

Ergo: Eingangsbeschaltung prüfen, übertrager ungeeignet würde ich jetzt 
vermuten.

Hat jemand Tipps für eine alternative Eingangsbeschaltung?
#7043611
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Kilo S. schrieb:
> übertrager ungeeignet würde ich jetzt
> vermuten.

Hi,
mit dem Ringkern FT 23-61 mal versuchen. Ist ziemlich klein.
2 Windungen für Antenneneingang 5 Windungen für Ausgang
0,5 mm CuL (mehr geht sowieso nicht drauf.)
Vorteil: Kein nennenswertes Streufeld, das irgendwo anders reinkoppeln 
könnte. Nachteil: geht nominell bis ca. 200 MHz.
Eine der zufällig ausgewählten Bezugsquellen:
https://www.reichelt.de/ferritring-5961000101-ft-23-61-p7923.html

ciao
gustav
OP #7043646
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Karl B. schrieb:
> Nachteil: geht nominell bis ca. 200 MHz.

Und darüber müsste ich die Dämpfung prüfen um zu sehen ob er für meine 
Zwecke noch geeignet ist...

Danke für den Tipp! Das ist machbar, wenn auch nicht unbedingt sofort. 
Aber ich hab ja Zeit.

Ich hab noch....

7:3 wdg. (Bild) aus einem alten VHF/UHF Aktivantennen LNA. Leider hab 
ich die Platine nicht Mehr! :-(
Angehängte Dateien:
Gast #7044019
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Kilo S. schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> und ich verrate nochwas: Die Verdrahtung dazu war noch viel schlechter,
>> als eine Lochrasterplatine.
>
> Och, sieht doch recht "Röhrentypisch" aus. Also alles im grünen Bereich.

Ja, so wie das Ding vom Hersteller kam war es schon recht 
"bemerkenswert", aber ich meinte damit meine Implantate, die hatte ich 
noch rein gewürgt.

Wenn ich heute sowas baue, nehme ich erstmal vollkaschierte Platten und 
fräse mit einem Dremel kleine Inseln an die Stellen wo es zu 
Verbindungen kommt.
Die Bauteile setze ich dann obenauf.

Das geht recht flott und ist stabil.
OP #7045084
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Also, generell ist es schon besser geworden, jedenfalls der normale 
Empfang ist wieder möglich. Auch mit Verstärker dazwischen.

Lustigerweise lässt sich wieder die Verstärkung nicht ordnungsgemäß 
einstellen. Bei vorsichtigem einstellen am Poti hab ich maximal einen 
Unterschied von 1db. Also ich kann ein Signal um maximal 1db anheben, 
das allerdings sauber und verständlich.

Das gilt auch für starke Signale (UKW Rundfunk) die an und für sich 
stark genug am Eingang sind um nennenswert verstärkt werden zu können, 
selbst bei starker Fehlanpassung am Eingang. (Meine Vermutung)

Ich komme der Sache näher.
OP #7045105
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Ich werde jetzt auch gleich Mal in den "Sauren" Apfel beißen und mich 
zumindest schon mal an eine grobe vorselektion machen, die Schaltung mit 
einem BF966 (laut Datenblatt dürfte der ebenfalls passen) nochmals 
Aufbauen, diesmal allerdings in einem geschirmten Gehäuse ect.

Kann allerdings etwas dauern.
Das benötigt jetzt viel Geduld und ne Menge Hitze, ich will eines der 
KF-164D Filtergehäuse dafür nehmen.
Gast #7045793
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swl schrieb:
> Kilo S. schrieb:
>> Und selbst Röhrenradios hatten da keine probleme.
> Da waren auch ausgefuchste Entwickler, Meister ihres Faches am Werk. Die
> haben wirklich das Letzte rausgeknautscht. An einem UKW-Röhreneingang
> ist kein Millimeter Draht zufällig verlegt und jedes Bauteil ist
> sorgfältig dimensioniert genau an dem Platz, an dem es sein soll. Das
> war hohe Entwicklungskunst und nicht mit Drauflosbastelei zu
> vergleichen.
Soso. Und wie sind die Meister ihres Faches zum Meister geworden?
Ging wahrscheinlich nur, weil es noch keine Internetforen mit Leuten 
gab, die gesagt haben "gib's auf".
Vielleicht sind die ja auch schon als Spezialisten auf die Welt 
gekommen?!
Ah, oder es lag an den gut verfügbaren Spektrum- und 
Netzwerkanalysatoren, mit denen man die Baugruppen vermessen konnte.
Oder lag es vielleicht doch daran, das sie auch viele Versuche machen 
mußten, bis es endlich funktioniert hat, ohne immer sicher zu verstehen 
warum?

Ich habe Hochachtung vor den damaligen Entwicklern, die manche - heute 
nicht mehr vorstellbare - Anstrengung unternehmen mussten, um zum Ziel 
zu kommen.

Genauso habe ich Hochachtung vor den heutigen Entwicklern, die solche 
Schaltungskonzepte nachvollziehen wollen und dabei in so manche Falle 
tappen werden, weil der Schaltplan eben doch nur eine unvollständige 
Dokumentation ist.
So, und nur so, werden wir auch morgen neue Meister des Faches haben!
OP #7045876
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@Bernd: einfach ignorieren.

Ich baue normalerweise keine Sender/Empfänger ect. Also in dem Fall bin 
ich tatsächlich "Anfänger" was LNA und Mischer und so Kram angeht.

Daher, wie du auch richtig angemerkt hast Versuche ich ja gerade dieses 
Wissen zu Erlangen. Lass die Leute die meinen etwas besseres zu sein 
ruhig in dem Glauben. Ich kann dafür manch andere Dinge Recht passabel. 
(Hauptsächlich Antennen aller nur möglichen Arten)

Beispielsweise der Filter (das Bild vom NanoVNA ist ja angehängt) 
entstand auch ohne Rechnen.

Ich bin mit dem Bauchgefühl an die Sache Ran das ich im Bereich UKW*2 
bin, für UKW würde ich 5-8mm ø der spulen wählen (von Mitte Draht zu 
Mitte Draht) und zwischen 2 und 5 Windungen. Ich habe also 3-4mm 
Innendurchmesser gewählt und nur 3-3,5 Windungen und bin ohne eine 
Formel, mit ziehen und stauchen der spulen + Variation der Trimmer schon 
Recht nahe am Ziel.

Obwohl ich auch beim Thema Filter noch nicht die Menge an Erfahrung 
habe, das Ergebnis meiner ersten Versuche mit filtern ist auch hier im 
Forum zu lesen. Inklusive meiner anfangs sehr naiven Herangehensweise.

Beitrag "Fug8b-1 "Diplexer/Antennenweiche""

Auch da hab ich mich durchgebissen, auch einige sehr liebe und nützliche 
Angebote bekommen (und angenommen!) und eine Menge gelernt.


Und genauso werde ich hier weiter machen! Und ich habe mir auch 
vorgenommen (sofern ich alle teile zusammen bekomme) das am ende eine 
kleine "Satpiraten" Box inklusive verdoppler mit Passiven Bauteilen 
entsteht.


Einfach aus Spaß am basteln und dem Willen neues zu lernen.

Ich wüsste ja gerne Mal was in den Anfängen einiger derer alles kaputt 
ging, die sich so negativ geäußert haben.
Ich würde wetten da kommt ein 1-5kg Beutel Bauteile zusammen die sie 
"vernichtet" haben. Allerdings sehe ich das als völlig normal an.

Wie sagte der Grütner* damals: "Kommt vor, da steht's Material. Fang 
nochmal an!"

(*Mein damaliger Lieblingslehrer, Metalltechnik in der Ausbildung.)
OP #7048122
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Generelle Frage:
Kann ich davon ausgehen das auch ein Quarzoszillator dessen Quarz ein 
wenig "gezogen" wird, in der Temperaturstabilität einem LC Kreis 
vorzuziehen ist?

93,xxx MHz, 5,8-7MHz sind aber vermutlich zum Ziehen auch zu viel.


25,xxx, ein paar kleine Varaktordioden hab ich auf den Platinen gehabt, 
braucht aber vermutlich für +7dbm noch eine zweite Stufe um nach dem 
vervierfachen noch genug Pegel zu haben.(?)

+Zusätzlich Saugkreis.... Dumme Idee! Mit genug Platz.

Colpitts?
(Firma: مهندس) #7048245
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Kilo S. schrieb:
> Kann ich davon ausgehen das auch ein Quarzoszillator dessen Quarz ein
> wenig "gezogen" wird, in der Temperaturstabilität einem LC Kreis
> vorzuziehen ist?

Ja, ein Quarzoszillator läuft immer genauer als ein einfacher 
LC-Oszillator, auch wenn er gezogen wird.

> 93,xxx MHz, 5,8-7MHz sind aber vermutlich zum Ziehen auch zu viel.

Viel zu viel. Ziehen kannst Du einen Quarz so im Bereich ±100 ppm.

Colpitts geht auch mit Quarz.
OP #7048964
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Karl B. schrieb:
> Scheint "for members only" zu sein.
> Bei dem Link oben kommt nur:
> "Geben Sie Kommentar ein." Von Schaltplan weit und breit nichts zu
> sehen.
> ciao
> gustav

Nein, ist komplett offen.

Es sei denn du benutzt zufällig Apple Geräte oder einen seltsamen 
Internetprovider/vpn.
Gast #7048983
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Kilo S. schrieb:
> Nein, ist komplett offen.
>
> Es sei denn du benutzt zufällig Apple Geräte oder einen seltsamen
> Internetprovider/vpn.

Ich komme auch nur bis zur Kommentareingabe und besitze weder Apple, 
noch habe ich einen seltsamen Provider.

Deine Schaltbilder zeigen frei schwingende Oszillatoren welche im 
Prinzip das tun was sie sollen.

Jedoch sind solche frei schwingenden Oszillatoren sehr frequenzinstabil 
und für deinen Zweck nicht geeignet.

Solche Oszillatoren nimmt man meist zum Abstimmen von Empfängern mit 
großem Frequenzbereich und Bandbreite.

Schade, daß du keinen Dipper hast, damit könntest du 
experimentellerweise ein 100MHz-Signal einspeisen und dabei sehen wie 
sehr solche Oszillatoren davonlaufen.

In deinem Fall ist ein Festfrequenzoszillator mit Quarz quasi 
unabdingbar.

Ich habe gerade mal meine Bestände durchgesehen, habe eine Kiste voller 
Quarze, aber leider keinen 100MHz.
Ich könnte dir einen 20MHz-Quarz anbieten, dazu müsstest du den auf der 
5. Harmonischen betreiben.
So wie oben im Bild.

Wenn du möchtest, schicke ich ihn dir, kostenlos.
Angehängte Dateien:
OP #7049124
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Phasenschieber S. schrieb:
> Ich habe gerade mal meine Bestände durchgesehen, habe eine Kiste voller
> Quarze, aber leider keinen 100MHz.
> Ich könnte dir einen 20MHz-Quarz anbieten, dazu müsstest du den auf der
> 5. Harmonischen betreiben.
> So wie oben im Bild.

20MHz müsste ich auch noch einen haben.

Danke für das Angebot, sollte ich doch keinen haben komme ich gerne 
darauf zurück.

Ich probiere die Schaltung von dir Mal.
(Firma: مهندس) #7049249
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Kilo S. schrieb:
> Ich probiere die Schaltung von dir Mal.

Wenn Du das zum Laufen bekommst, dann poste bitte mal die 
Dimensionierung.

C12 und C13 sind die Rückkopplung für die Colpitts-Schaltung, vermutlich 
im nF-Bereich. Re ein paar 100 Ohm. Cb etwa 1 nF. Bei L2 parallel zum 
Quarz tappe ich völlig im Dunklen.

Phasenschieber S. schrieb:
> Der Ausgangsschwingkreis (L3 und der Trimmer nach Masse) müssen dann auf
> die 100mhz abgestimmt sein!

Hast Du noch weitere Tipps?
Gast #7049359
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Phasenschieber S. schrieb:
> Naja, für Frequenzen bis 300MHz sehe ich da auch keine großen
> Probleme.
> Habe früher auch Konverter für 70cm-Band auf 2m-Band damit gebaut und es
> hat funktioniert.
>
> Für erste Versuche ist das durchaus machbar.
>
> Wenn dann alles so funktioniert wie man sich wünscht, kann man das ganze
> immernoch umgestalten in Schön.
>
> Ich habe schon schlimmere Bruzzeleien für 430 MHz produziert und hat
> auch funktioniert.
>
> Mohandes H. schrieb:
>> Ich habe mal einen UKW-Tuner mit ECC85 zerlegt und analysiert.
>
> Es gab mal einen Röhrenempfänger fürs 2m-Band, genannt Nogoton, noch
> genannt Norddeutscher Rauschgenerator.
[..]
>
> ....und ich verrate nochwas: Die Verdrahtung dazu war noch viel
> schlechter, als eine Lochrasterplatine.
>
> Noch nachschieb: Hier ein Bild vom Inneren des Nogoton:
> http://ve6aqo.com/New_2011/AUG03/Nogoton%202m%20RX-Baustein%20006_mod.jpg
>
> ganz rechts die Eingangsröhre und schaut euch mal an, wie lang die
> Anschlußdrähte bei den Widerständen und Kondensatoren sind, dagegen sind
> die Lochrasterplatinen schon erste Sahne.

...warum denkst Du das diese Verdrahtung nicht HF tauglich sein müsse? 
Die langen Anschlüsse sind halt kalkulierter/herausexperimentierter 
Bestandteil der Kreise, wenn die ohne unerwünschte Selbsterregung in dem 
Bereich arbeiten wie sie sollen, ist doch Alles in Ordnung?
Ich sollte auch noch einen Nogoton herumliegen haben, wohl mit einer ZF 
Röhre mehr. Die gabs hauptsächlich fürs 3m Band mit unterschiedlicher 
Röhrenbestückung und die gehörten zum Empfindlichsten was zu haben war.
Ja mir ist auch bekannt das es 2M Ausführungen gab.

Gruß,
Pille
Gast #7049370
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Phasenschieber S. schrieb:
[..]
> Ich habe gerade mal meine Bestände durchgesehen, habe eine Kiste voller
> Quarze, aber leider keinen 100MHz.
> Ich könnte dir einen 20MHz-Quarz anbieten, dazu müsstest du den auf der
> 5. Harmonischen betreiben.
> So wie oben im Bild.
>
> Wenn du möchtest, schicke ich ihn dir, kostenlos.

Ich habe ca. 250 Stk. 99,997, gebe gerne welche (für lau) ab...
Das sind die flachen HC49 SMD Gehäuse.

Gruß,
Pille
Gast #7049390
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Mohandes H. schrieb:
> Hast Du noch weitere Tipps?

Die Schaltung habe ich von dieser Seite:
https://www.robkalmeijer.nl/techniek/electronica/radiotechniek/hambladen/beam/1986/10/page19/index.html

Zu der Spule L2 schreibt er: Die Induktivität L2 rechts im Bild 
kompensiert die Quarz-Parallelkapazität, die allgemein etwa 6 pF, bei 
Subminiatur-Ausführungen aber häufig auch nur rund 2,5 pF mißt (Angaben 
des Herstellers beachten). Aber lest selbst.
(Firma: مهندس) #7049433
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Phasenschieber S. schrieb:
> Die Schaltung habe ich von dieser Seite:
> 
https://www.robkalmeijer.nl/techniek/electronica/radiotechniek/hambladen/beam/1986/10/page19/index.html

Interessante Seite! Kannte ich schon, aber nie so genau betrachtet.

Insbesondere das Diagramm für C12, C13 & Re vs. fo. Daß L2 die Kapazität 
des Quarzes kompensiert, ist so gesehen klar (min. Impedanz der 
Rückkopplung zwischen C12/13 & Emitter).

Auch ein schönes Beispiel, daß ein reiner Schaltplan bei Frequenzen >100 
MHz alleine nicht reicht. Kapazitäten und Induktivitäten des Aufbaus 
spielen da rein (s. oben):

Pille schrieb:
> kalkulierter/herausexperimentierter Bestandteil der Kreise
Gast #7049449
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Ich habe die Schaltung mal gerade eben "on the fly" aufgebaut.
Sind ja nur ganz wenige Teile.

Meine Dimensionierung:
Basiswiderstände wie im Plan
Transistor = BF199
RE = 470Ohm
CB = 1nF an Basis
CB = 10nF VCC
C12 = 14pF
C13 = 16pF
Mangels Trimmkondensator ein Fest-C von 10pF genommen
Spule 4 Wd. auf 15mm Körper gewickelt.
L über den Quarz habe ich weggelassen.

Hat sofort auf 100MHz geschwungen.
#7049475
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Karl B. schrieb:
> Scheint "for members only" zu sein.

Kilo S. schrieb:
> Nein, ist komplett offen.
> Es sei denn du benutzt zufällig Apple Geräte oder einen seltsamen
> Internetprovider/vpn.
Zitat:
"...Next.gr provides Member with various publishing and community 
services..."
/Zitat
Quelle:
http://www.next.gr/terms.html
Und übersetzt:
"...Next.gr bietet Mitgliedern verschiedene Veröffentlichungs- und 
Community-Dienste..."

Hat wohl mit Browser, Virenscanner bzw. und Providerlimits nichts zu 
tun.
Rechts ein paar Vorschaubilder, und durchs Aufklappmenü geklickt, steht 
nur Überschrift aber kein Text oder Bild.
Und, was ich nicht gut finde, kein Hinweis "Uuups, Sie sind nicht 
angemeldet, oder registrieren Sie sich erst, um ...."
Meiner Meinung nach kein guter Stil der Seite.

ciao
gustav
OP #7049481
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Karl B. schrieb:
> Hat wohl mit Browser, Virenscanner bzw. und Providerlimits nichts zu
> tun.

Komisch, ich nutze Firefox unter Android (Mi 9) und bin von der Google 
suche nach "VHF/UHF/SHF Oszillator" auf der Seite gelandet.
Ich bin dort weder registriert noch nutze ich (für so etwas) einen VPN.
Auch beim erneuten klicken des Link komme ich direkt zum Schaltplan den 
ich als Screenshot angehängt habe.

Phasenschieber S. schrieb:
> Meine Dimensionierung:
> Basiswiderstände wie im Plan
> Transistor = BF199
> RE = 470Ohm
> CB = 1nF an Basis
> CB = 10nF VCC
> C12 = 14pF
> C13 = 16pF
> Mangels Trimmkondensator ein Fest-C von 10pF genommen
> Spule 4 Wd. auf 15mm Körper gewickelt.
> L über den Quarz habe ich weggelassen.
> Hat sofort auf 100MHz geschwungen.

Das sind doch super Vorraussetzungen!
Ich werde morgen auf alle Fälle schauen das ich was passendes besorgt 
bekomme. Der Elektronikladen in der Altstadt hat noch Bestände aus den 
letzten 10 Jahren übrig.
Gast #7049504
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Noch nachschieb, habe nämlich mal ein bisschen herumgespielt: Um auf 
ganz genau 100MHz zu kommen, musste ich die Spule etwas auseinander 
ziehen. Habe ja leider kein variables C gehabt.

Durch Manipulation der Spule kann ich die Ausgangsfrequenz von ca. 
98,5MHz bis 101 MHz ziehen.
Gast #7049576
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Mohandes H. schrieb:
> C12 und C13 sind die Rückkopplung für die Colpitts-Schaltung, vermutlich
> im nF-Bereich.

Hallo Mohandes, die beiden liegen parallel zum Trimmer und gehen somit 
in das Schwingkreis-C ein. Die dürfen nicht so groß bemessen sein.

In meinem Nachbau resultiert das Schwingkreis-C vor allem aus dem 10pF 
und den beiden C12 u. C13 in Serie, Gesamt-C ca. 17,5pF.
Gast #7049713
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Die Schaltung hat es mir angetan :-)

Der Autor empfiehlt für C12 ca. 6pF und für C13 ca. 50pF.
Siehe im Bild die Schnittlinien von den beiden Cs mit der 
100MHz-Rasterlinie.
Werde ich nachher auch mal ausprobieren.
Man hat ja sonst nichts zu tun.... :-)

Ich sehe gerade, daß der RE ebenfalls in der Graphik angezeigt wird, mit 
ca. 680Ohm.

Dann wären ja alle Werte des Autors beisammen, bis auf die Parallelspule 
zum Quarz.

Na gut, meine Werte tuns auch.
Angehängte Dateien:
(Firma: مهندس) #7049818
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Phasenschieber S. schrieb:
> Hallo Mohandes, die beiden liegen parallel zum Trimmer und gehen somit
> in das Schwingkreis-C ein. Die dürfen nicht so groß bemessen sein.

Ja stimmt, die gehen natürlich in den Gesamtschwingkreis ein. Wie auch 
die weiteren parasitären Kapazitäten, auch die des Transistors. Für C12 
& C13 gibt es ja auch das Diagramm auf seiner Seite.

Ich werde die Schaltung bei Gelegenheit auch mal aufbauen. Sinnvolle 
Vorgehensweise: Erst mal den Oszillator ohne Quarz (Drahtbrücke) auf ca. 
100 MHz zum Schwingen bringen. Mein Oszi geht nur bis 20 MHz, also 
Dippen oder mit dem Küchenradio auf UKW grob abgleichen. Dann mit Quarz. 
L2 ausprobieren (Luftspule), dürfte im unteren nH-Bereich sein.

Phasenschieber S. schrieb:
> Die Schaltung hat es mir angetan :-)

Mir auch.
Gast #7049822
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So, jetzt ist das Ding so ziemlich verbruzzelt, aber ich habe einige 
Erkenntnisse gewonnen, die dem TO hier vielleicht weiter helfen:

Der kapazitive Spannungsteiler C12/C13 funktioniert mit 6/50pF nicht, 
zumindest nicht mit dem von mir gewählten Transistor.
Mit 14/50pF beginnt er gerade zu schwingen. Besser arbeitet er aber mit 
14/39pF.
Dadurch, daß dieser Spannungsteiler Bestandteil des Schwingkreises ist 
und ich kein variabl. C habe, musste ich der Spule jedesmal beim 
Umkonfigurieren Gewalt antun. Sieht ziemlich übel aus mittlerweile.
Der RE ist unkritisch, funktioniert mit 680Ohm, etwas mehr Amplitude 
erreicht man mit den von mir anfangs dimensionierten 470Ohm.

So das wars, jetzt gehe ich in den Garten und greife heute keinen 
Lötkolben mehr an  :-)
Gast #7049906
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Mohandes H. schrieb:
> Sinnvolle
> Vorgehensweise: Erst mal den Oszillator ohne Quarz (Drahtbrücke) auf ca.
> 100 MHz zum Schwingen bringen. Mein Oszi geht nur bis 20 MHz, also
> Dippen oder mit dem Küchenradio auf UKW grob abgleichen. Dann mit Quarz.
> L2 ausprobieren (Luftspule), dürfte im unteren nH-Bereich sein.

Ja, das ist eine Superidee!
Habsch gerade auch mal gemacht, Quarz gebrückt (ohne Lötkolben), 
funktioniert gut. Spule musste ich jedoch nochmal etwas zurecht rücken.
Brücke am Quarz wieder wech und...tata... siehe Bild.

Für solche Spielereien nehme ich entweder Dipper oder Frequenzzähler.
Letzteren habe ich ganz lose (blaue Koppelspule) angekoppelt.

Der Oszillator macht genug Dampf.
Angehängte Dateien:
(Firma: مهندس) #7051200
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Phasenschieber S. schrieb:
> Werte des Autors beisammen, bis auf die Parallelspule zum Quarz.

Bei einer Parallelkapazität von 6p beträgt die Impedanz bei 100 MHz 265 
Ohm. Die Induktivität müßte also bei 420 nH liegen (2•pi•f•420nH = 265 
Ohm).

Eine Luftspule mit 5mm Durchmesser, 10mm Länge und 15 Windungen hat ca. 
450 nH. 1-2 mm auseinanderziehen ergibt 420 nH.
Gast #7051287
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Danke Mohandes, leider kann ich das jetzt nichtmehr ausprobieren, denn 
gestern abend habe ich das Konstrukt zerfleddert.
Ich brauche es ja selbst nicht, war nur mein Forscherdrang.
Auch meine Frau wollte es nicht als Kunstobjekt im Wohnzimmer ;-)

@Kilo S., wenn du das nachbaust, dann mach die Spule etwas kleiner, als 
ich sie bemessen habe, die ist eine Idee zu groß geraten, weshalb ich 
sie unnötigerweise in die Länge ziehen musste.

Ich habe sie gerade mal mit meinem Dipper vermessen, siehe Bild.
Ohne jedes zusätzliche C (Drehko ganz rausgedreht) komme ich gerademal 
auf 105 MHz.
In die Länge gezogen komme ich auf ca. 114MHz.

Aber ich denke diese Spule wäre sowieso zu groß (mechanisch) für dein 
Projekt.

Wenn da noch zusätzliche Kapazitäten dazu kommen, könnte es sein, daß 
die 100MHz nichtmehr erreicht werden.
Angehängte Dateien:
#7058134
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Phasenschieber S. schrieb:
> Ich habe sie gerade mal mit meinem Dipper vermessen,

Hallo Phasenschieber,
nettes Teil der kleine Dipper sowas wollte ich mir auch mal bauen.
Hättest Du Info für mich zu dem Dipper, wäre nett.

Gruß bastler2022

Hallo Kilo,

Kilo S. schrieb:
> Ich werde doch mein Glück versuchen alles in eine Kammer zu bekommen.

Sieht echt gut aus und funktioniert es jetzt so wie gewünscht ?

Gruß bastler2022
OP #7058318
Lesenswert?

Hobby B. schrieb:
> Sieht echt gut aus und funktioniert es jetzt so wie gewünscht ?

Der LO an und für sich schon...

Nur hab ich Trottel gestern den Mischer gekillt! Tja, so ist das bei 
wenig Platz. Da kommt es schon Mal vor das man VCC versehentlich mit der 
Spitze vom Multimeter auf den LO Eingang des Mischer bringt...

Ist allerdings nicht ganz so tragisch, dann lerne ich eben nun auch noch 
wie ich mir selbst einen Mischer baue.

8-9€+20€ Versand bei Mauser sind mir dann doch zu viel.
OP #7150832
Lesenswert?

Wilhelm S. schrieb:
> Ringmischer selbst bauen! Äusserst preiswert. So einer funkioniert auch
> noch bei 250MHz tadellos.

Wäre auch eine Überlegung.

Wilhelm S. schrieb:
> Hast du nicht ein paar Ferritperlen, etwas dünnen Cul-Draht und 4 1n418
> Dioden in deinen Schatullen??

Dioden könnten eventuell knapp sein, muss ich schauen.

Ferritperlen hab ich, allerdings sind die als Drosseln in der 
Versorgungsspannung eines Billigradio gewesen.

Ob die sich eignen...?
(Firma: مهندس) #7150838
Lesenswert?

Wilhelm S. schrieb:
> Ringmischer selbst bauen!

Hast Du da einen selber gebaut und praktische Tipps plus Schaltplan?

Wie so ein Ringmischer funktioniert ist mir klar, mir fehlen Erfahrungen 
in der Praxis.

Bei 250 MHz dürften die Ferritperlen doch auch nicht beliebig sein, 
oder?

Ich bastele gerade selber an einem Mischer, allerdings mit Transistoren 
(und für weit tiefere Frequenzen).
#7150926
Lesenswert?

Hallo zusammen.

@ Mohandes
GOOGLE kaputt?
https://www.google.com/search?q=ringmischer+selbstbau&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b

Mohandes H. schrieb:
> Bei 250 MHz dürften die Ferritperlen doch auch nicht beliebig sein..

Jein, erstmal nicht.
Zwischen 1MHz und 200MHz ist das relativ egal. Unten braucht man einiges 
an L auf der Windung, also viel µi des Kerns, oben reicht u.U ein 
Gardinenring ;-)

Kilo S. schrieb:
> Dioden könnten eventuell knapp sein.....

Wilhelm S. schrieb:
> und 4 1n418  Dioden
Sri, vertan, sollte 1N4148 heissen; solche u.ähnl. Kameraden sollte wohl 
jeder Bastler in mehr als ausreichenden Menge in den Schatullen haben.
Das ist erstmal für das Funktionieren nicht wichtig.

Ansonsten habe ich viele trifilare Trafos gebaut, u.a. auch für 
Ringmischer.
Das Grundprinzip ist einfach und funktioniert in annehmbaren Grenzen
immer zuverlässig. Tiefste, höhere, höchste Frequenzen, Mischdämpfung, 
Kompressionspunkt u.v.a.m. kann man je nach Fall optimieren.
Man sehe, wieviel diverse Teile allein die Fa. Minicircuits anbietet.
Einen Nachbau eines SRA1, IE500, SBL1 o.ä. ist mit Amateurmitteln 
durchaus möglich. Naja, die Jungs sind ja schon mehr als 40 Jahre alt.
Es ist kein Hexenwerk!

73
Wilhelm
(Firma: مهندس) #7150956
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Wilhelm S. schrieb:
> @ Mohandes
> GOOGLE kaputt?
> 
https://www.google.com/search?q=ringmischer+selbstbau&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b

Hallo Wilhelm, 'Google kaputt' bringt niemanden weiter. Es geht hier im 
Forum doch primär um Erfahrungsaustausch. Und manchmal sind es 
Kleinigkeiten die weiterhelfen.

Wie gesagt, ich bastele seit einiger Zeit an einem Transistor-Mischer 
und auch da bleiben Fragen offen, die so im Netz nicht zu finden sind. 
Grundsätzlich funktioniert mein Mischer, aber es gibt 
Optimierungspotential.

Ich bin jemand, der die Dinge am liebsten selber ergründet. Manchmal 
hängt man eben fest.

Werde ich bei Gelegenheit hier posten, momentan ist alles noch eine 
lose-Blatt-Sammlung und einige Simulationen.
OP #7151623
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Mohandes H. schrieb:
> Werde ich bei Gelegenheit hier posten, momentan ist alles noch eine
> lose-Blatt-Sammlung und einige Simulationen.

Gerne, ich hab da durchaus auch Interesse. Kann man immer mal brauchen, 
Schaltplan Sammlungen fressen ja kein Brot. ;-)

Mir fällt auf, ich hab hier doch den Mischer liegen. Ich muss nur den 
Kern herausoperieren und neu mit gleichen Windungen bewickeln. Ein paar 
neue Dioden sofern die durch sind. (Wahrscheinlich...)

Muss ich später schauen ob ich den Kern da ohne Zerstörung raus bekomme.
#7166091
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Hallo zusammen,
da es ja hier nicht weiter geht:

Mohandes H. schrieb:
> Hallo Wilhelm, 'Google kaputt' bringt niemanden weiter. Es geht hier im
> Forum doch primär um Erfahrungsaustausch.

Das ist richtig aber, von dir habe ich mehr erwartet.
Austausch ja, aber nicht nur dumm fragen und alles vorkauen lassen.
Amateurfunk -> experimenteller Funkdienst -> wo sind deine Experimente.

Google hilft schon weiter. Schon in diesem Forum gibt es echte Ware:
Beitrag "Mischer selber bauen"

Durcharbeiten, nicht nur lesen! Da steht alles drin!

Dazu noch:
http://www.ov-erding.de/Mischer_selbstgebaut.pdf
https://www.dl4zao.de/_downloads/VLF_LF_Konverter_DL4ZAO.pdf

Dann mach mal. Wenn dann neue! Fragen auftauchen -> nachfragen..

Zu Kilo S. möchte ich mich nicht weiter äussern, Wer einen SMD-Mixer 
kaputt lötet... Ich hatte es schon weiter oben angedeutet.

73
Wilhelm
(Firma: مهندس) #7166308
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Wilhelm S. schrieb:
> Mohandes H. schrieb:
>> Hallo Wilhelm, 'Google kaputt' bringt niemanden weiter. Es geht hier im
>> Forum doch primär um Erfahrungsaustausch.
>
> Das ist richtig aber, von dir habe ich mehr erwartet.
> Austausch ja, aber nicht nur dumm fragen und alles vorkauen lassen.
> Amateurfunk -> experimenteller Funkdienst -> wo sind deine Experimente.

Hallo Willhelm,

vielleicht haben wir uns auf dem falschen Fuß erwischt - mir ging es 
schlicht um die dümmliche Bemerkung 'Google kaputt?', die ja hier im 
Forum häufiger zu lesen ist. Und wenn Du mich liest, dann weißt Du auch, 
daß ich nicht einfach 'Wissen abgreife' sondern auch (mein) Wissen gerne 
teile. Sinn des Forums.

Nur ist mein Wissen was Mischer betrifft eben gering bzw. eher 
theoretischer Natur. Immerhin habe ich jetzt einen Direktmischer auf 
Transistorbasis für längere Wellen geschafft und eines meiner nächsten 
Projekte wird sein, den auf KW umzustricken.

73

P.S. A propos: Nächsten Monat gehe ich zum Treffen der örtlichen 
Funkamateure. Um mal reinzuschnuppern und um interessante Leute 
kennenzulernen. Die Funkgeräte, die mich interessieren kann ich mir eh 
nicht leisten, (auch) daher experimenteller Funk. Momentan versuche ich 
einen Push-Pull-Oszillator zum Laufen zu bekommen um die Frequenz dann 
mittels Lecherleitung zu bestimmen. 'Alles schwingt, nur der Oszillator 
nicht' - zumindest nicht im Bereich >>100 MHz, das würde eine lange 
Lecherleitung.
OP #7166321
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Mohandes H. schrieb:
> Nächsten Monat gehe ich zum Treffen der örtlichen Funkamateure.

Darf man fragen wo?

Berichte doch mal über die Leute und die Atmosphäre.

P.S
Es wird mit dem Mischer weitergehen, wenn ich die Zeit dazu habe!

P.P.S
Der Mischer wurde nicht kaputt gelötet, er wurde durch versehentlichen 
Kurzschluss beim Einstellen des LO Verstärker getötet.

Blöd abgerutscht! Kann mal passieren.
(Firma: مهندس) #7168418
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Kilo S. schrieb:
> Mohandes H. schrieb:
>
>> Nächsten Monat gehe ich zum Treffen der örtlichen Funkamateure.
>
> Darf man fragen wo?
> Berichte doch mal über die Leute und die Atmosphäre.

Ich lebe in Westfalen, im nördlichen Ruhrpott. Ecke 
Gelsenkirchen/Recklinghausen.

Ja, ich werde berichten. Ich bin gespannt: bestätigen sich die üblichen 
Vorurteile oder wird es ganz anders? Das Treffen st aber immer am 
letzten Donnerstag im Monat, diese Woche bin ich weg, also erst im 
September.
(Firma: مهندس) #7186673
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swl schrieb:
> Mohandes H. schrieb:
>
>> Das Treffen st aber immer am letzten Donnerstag im Monat
>
> Das klingt nach "Schnitzel Ortsverband". Alte Männer treffen sich einmal
> im Monat in der Kneipe im Nebenzimmer bei Schnitzel und Bier, holen ihre
> QSL-Karten ab und reden über gestern.

Das wäre das Albtraum-Szenario, zumal ich weder Bier trinke noch 
Schnitzel essen.

Aber wenn ich nicht hingehe, dann werde ich es nicht herausfinden. 
Reicht ja auch, wenn da ein oder zwei interessante Genossen dabei sind. 
Durch Corona habe ich mich schon etwas zurückgezogen, wird Zeit sich 
wieder unter die Leute zu mischen. Mir fehlen in meiner Umgebung einfach 
Nenschen die mich inspirieren und umgekehrt und mit denen ich mich 
unterhalten kann abseits vom Wetter o.ä. Außerdem habe ich einen alten 
Studienkollegen gefunden, der auch gerne mitkommt.
OP #7195728
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Sehr ihr, Geduld zahlt sich aus.
Heut sind mir gleich zwei Mischer in die Hände gefallen. IE-500 und 
HPF-505. Natürlich lagen die Platinen auf denen die drauf waren gaaaanz 
tief in der bastelkiste vergraben weshalb ich sie heute erst gefunden 
habe.

Beide scheinen geeignet zu sein, nach dem was ich bisher gefunden habe.

Jetzt kann's weiter gehen.
OP #7195816
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Mohandes H. schrieb:
> Bin gespannt!

Ja, zu einem ersten Test kam ich vorher ja auch nicht so Recht.
Daher ist es besonders interessant zu sehen ob's wirklich klappt.

Heute ist allerdings ein eher mäßiger Tag dafür. Am SDR selbst kommen 
die Signale heute durch den vielen Regen und die entsprechende 
Wolkendecke merklich schwächer rein.

Ich werde sehen wie weit ich heute komme, jetzt steht als erstes das aus 
und einlöten an, eventuelle mechanische Arbeiten am Gehäuse ect..
#7196022
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Hallo zusammen, hallo Kilo.

Jetzt pass bloss auf, wo die richtigen Pins sind.
Nicht, dass du schon wieder einen Mixer kaputt dödelst.
5mW Oszillatorleistung!!

http://www.amidon.de/contents/de/d188.html

39,50 EU, schon gediegen, was die für 2 Ringkerne, 4 Dioden und ein 
bisschen Draht verlangen....; aber nur wenn man weiss, wie es geht, ;-)
Na, es geht endlich weiter, ich bin gespannt.

73
Wilhelm
#7196029
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Hallo Mohandes,

Stolperte gerade über diese Beitragsserie. Bezüglich des 
Lecherleitungsprojektes ist hier etwas Näheres darüber zu finden, falls 
Röhrentechnik erlaubt ist:
http://ve6aqo.com/lecherleitung.htm
http://ve6aqo.com/images/Nostalgy/steinhauser/rpb_2mhfsb_p24.jpg
http://ve6aqo.com/ukw_sender.htm
http://ve6aqo.com/Roehren_Geraete/UKW_TX/UKW_TX_1b.jpg

Vielleicht könnte es Dir nützlich sein, soferne Dir diese Seite 
unbekannt ist.

Gruß,
Gerhard
#7196101
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Wilhelm S. schrieb:
> Hallo zusammen, hallo Kilo.
>
> Jetzt pass bloss auf, wo die richtigen Pins sind.
> Nicht, dass du schon wieder einen Mixer kaputt dödelst.
> 5mW Oszillatorleistung!!
>
> http://www.amidon.de/contents/de/d188.html
>
> 39,50 EU, schon gediegen, was die für 2 Ringkerne, 4 Dioden und ein
> bisschen Draht verlangen....; aber nur wenn man weiss, wie es geht, ;-)
> Na, es geht endlich weiter, ich bin gespannt.

< 
https://www.digikey.de/de/products/detail/mini-circuits/SYM-30DHW/13928324 
>

( habe ich gerade auf der Shortlist )

Ab 50€ Warenwert ist der Transport umsonst. Zoll wickeln die
auch ab. Nach typ. 2-3 Tagen klingelt der UPS-Mann. Ich habe immer
das Problem, dass ich zu viel will.

Passender 17 dBm LO-Treiber
< 
https://www.digikey.de/de/products/detail/skyworks-solutions-inc/SKY65017-70LF/2052073 
>

Gruß, Gerhard
OP #7196242
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Wilhelm S. schrieb:
> Jetzt pass bloss auf, wo die richtigen Pins sind.

https://www.qrp4u.de/docs/en/Components/index.htm

Ich hab sogar beide Varianten hier liegen. Also sowohl alle 8 Pins 
einzeln zum selbst verbinden als auch die mit Gehäuse als gemeinsamen 
GND.

Wenn die für den Ersatztyp schon 40€ berappen, wie viel erst für 
originale IE500/HPF-505?!

Wilhelm S. schrieb:
> 5mW Oszillatorleistung!!

Jau, ich hab's gelesen.

Heut kam ich noch nicht dazu, morgen geht's weiter.
#7196298
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Der "richtige" IE500 war der SRA-1. Der IE500 war eine
Billig-Version mit reduzierten Specs.
Das teuerste an dem Ding ist das hermetische Metallgehäuse.
Das ist heute so exotisch wie Metall-Transistoren.
Man ist jetzt in der Lage, Silizium-Chips zuverlässig zu
passivieren.

Bei Funkamateur.de gibt's auch Ringmischer im Shop, wenn man
sich Digikey nicht traut. DK liefert an alle, Hauptsache
Visa oder Paypal funktioniert.
Deren erstes Produkt war übrinx eine Morsetaste für FA.
Es gibt auch Mixer von anderen Firmen wie MACOM.

Ach ja, und +13 dBm sind natürlich KEINE 5 mW.
Und mit ein paar dB mehr stirbt so was auch nicht gleich.
Das habe ich oft genug ausprobiert. Die Grenze ist
eher der Strom durch die Spulen.

Gruß, Gerhard
(Firma: مهندس) #7196314
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Gerhard O. schrieb:
> Bezüglich des
> Lecherleitungsprojektes ist hier etwas Näheres darüber zu finden, falls
> Röhrentechnik erlaubt ist ...

Danke Gerhard, werde ich mir in Ruhe zu Gemüte ziehen. Ja, Röhrentechnik 
ist erlaubt.

Die Theorie der Lecherleitung ist mir bekannt. Nur der praktische Aufbau 
nicht, das bedeutet experimentelles Herantasten.
#7196320
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Mohandes H. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Bezüglich des
>> Lecherleitungsprojektes ist hier etwas Näheres darüber zu finden, falls
>> Röhrentechnik erlaubt ist ...
>
> Danke Gerhard, werde ich mir in Ruhe zu Gemüte ziehen. Ja, Röhrentechnik
> ist erlaubt.
>
> Die Theorie der Lecherleitung ist mir bekannt. Nur der praktische Aufbau
> nicht, das bedeutet experimentelles Herantasten.

Freut mich. Hier ist ein kleiner nostalgischer Leckerbissen:
https://nvhrbiblio.nl/biblio/boek/UKW-Sender.pdf
https://nvhrbiblio.nl/biblio/boek/Reithofer%20-%20Transistor-Amateurfunkgerate.pdf
Zum Suchen:
https://www.nvhr.nl/frameset.htm?bibliotheek.asp&ContentFrame
#7196923
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Hallo zusammen, hallo Kilo

Kilo S. schrieb:
> Wenn die für den Ersatztyp schon 40€ berappen, wie viel erst für
> originale IE500/HPF-505?!

Der IE500 hat Anfang der 70er Jahre über 10.-- DM gekostetn einen 
genaueren Preis weiss ich nicht mehr. Das war für die damalige Zeit doch 
schon einiges, und für einen Amateur eigentlich unerschwinglich. Im 
Gegensatz dazu kenne ich Abhandlungen (privat, Anfang 70er Jahre, in 
Wort und Tat), wo das für einen 2m-Transceiver diskret mit einzelnen 
Bauteilen gemacht wurde. Damals nicht, aber heute einfachst und billigst 
zu erledigen. Bist ja leider nicht drauf angesprungen, als ich dir das 
vorgeschlagen habe.
Mohandes hat auch nicht weiter nachgefragt.

Wie ich schon schrieb:
> ...2 Ringkerne, 4 Dioden und ein bisschen Draht...

Dann mach mal weiter.

73
Wilhelm
OP #7197021
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Wilhelm S. schrieb:
> Bist ja leider nicht drauf angesprungen, als ich dir das vorgeschlagen
> habe.

Mir fehlt es an geeignetem Kernmaterial, die Dioden hab ich sogar 
auftreiben können, der ADE wäre nicht zerstörungsfrei zu zerlegen 
gewesen.
Ich hab es heute nach dem auslöten probiert.
Bzw... Den Aufwand zu versuchen das Ding "Auszukochen" und somit den 
Kleber und Kunststoff gleichmäßig weich genug zu bekommen kann ich 
aktuell nicht treiben. ;-)

Das Angebot mit für nen guten Kurs einen Mischer zu schicken wollte ich 
ja später auch annehmen, ist allerdings im Nirvana verpufft.

So jetzt endlich mal futtern und dann schau ich ob es weiter gehen kann.
Gast #7197163
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Kilo S. schrieb:
> Mir fehlt es an geeignetem Kernmaterial, die Dioden hab ich sogar
> auftreiben können, der ADE wäre nicht zerstörungsfrei zu zerlegen
> gewesen.

Man muss das nicht zwingend mit Breitband-Ringkernen machen, das geht 
auch ganz konventionell mit Schwingkreisen.

Ein Eingangsschwingkreis mit niederohmiger Auskopplung, den Ringmischer 
mit 4 Schottky, z.B. 1N5711,  danach nochmal ein Schwingkreis mit 
Auskopplung und gut ist.

So habe ich das früher mit meinen SSB-Sendern gemacht.
(Firma: مهندس) #7198014
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Wilhelm S. schrieb:
> Mohandes hat auch nicht weiter nachgefragt.

Alles gut. Habe meinen 'NF'-Mischer auf Transistorbasis (Signal = Basis, 
LO = Emitter) zum Laufen bekommen und Deine Gedanken:
> Wie ich schon schrieb:
>> ...2 Ringkerne, 4 Dioden und ein bisschen Draht...

... im Hinterkopf für spätere Experimente, wenn die Nächte länger und 
die Wellenlängen kürzer werden.

A propos Mischer/Gilbertzelle: Der NE/SA612 ist ja auch abgekündigt. 
box73.de hat noch welche, werde ich bei Gelegenheit ein paar bestellen.

Diverse Mischer haben sie auch: 
https://www.box73.de/index.php?cPath=82_138, wobei ich auch erstrmal 
versuchen werde mit aus Kern und 4 Schottkydioden einen selber zu bauen.
OP #7201095
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Phasenschieber S. schrieb:
> Man muss das nicht zwingend mit Breitband-Ringkernen machen, das geht
> auch ganz konventionell mit Schwingkreisen.

Bekomme ich das auf dem kleinen Bauraum überhaupt hin?

Welche Anordnung ich brauche damit ich die Übersprechdämpfung möglichst 
hoch bekomme wüsste ich jetzt auch nicht. (?) Wie ich die erreichen kann 
obwohl die Schwingkreise gut gekoppelt sein müssen um die 
Durchgangsdämpfung nicht zu hoch zu treiben...

LO auf der RF Seite über anzapfung einspeisen und ZF als einzelnen 
Schwingkreis?

Wäre jetzt der erste Schuss ins blaue.
Gast #7201129
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Hallo Kilo, ich habe dir mal gerade das Schema aufgezeichnet, ist also 
nur ein Beispiel für die Anwendung solch eines Ringmischers.

Die Eingangsstufe (d)eines Empfängers hat ganz sicher auch einen 
Schwingkreis als Arbeitskreis, das wäre in der Zeichnung der 
"Eingangsschwingkreis" für den Mischer, jedoch Ausgangsschwingkreis für 
die Vorstufe.

Eine Auskopplung zum Ringmischer mittels 2 Windungen und wieder 
Einkopplung in den ZF-Schwingkreis, ebenfalls 2 Windungen. Danach dann 
den Empfänger für die herabgesetzte Frequenz.

Schematisch habe ich vor langer Zeit auf diese Art meine SSB-Sender 
gebaut.
Angehängte Dateien:
OP #7201148
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Phasenschieber S. schrieb:
> Hallo Kilo, ich habe dir mal gerade das Schema aufgezeichnet, ist also
> nur ein Beispiel für die Anwendung solch eines Ringmischers.

Ja super!
Vielen Dank. Mit der anzapfung lag ich gar nicht so falsch.

Allerdings wäre es gut wenn du mir kurz auf die Sprünge hilfst. LO 
besteht aus dem Signal und einem "GND" also einem Bezugspotenzial.
Wenn ich jetzt raten müsste würde ich sagen GND als Bezugspotenzial 
gehört auf den Ausgangskreis bzw. Dessen anzapfung?

Phasenschieber S. schrieb:
> Die Eingangsstufe (d)eines Empfängers hat ganz sicher auch einen
> Schwingkreis als Arbeitskreis

Ich hab einen Bandpass vor dem Verstärker, allerdings keinerlei 
"Arbeitskreis" sondern nur eine vorfilterung für den "LNA/RX_Amp."
Und ob das Ding die "L(ow)N(oise)" Anforderungen erfüllt werd ich auch 
später erst sehen.

Phasenschieber S. schrieb:
> das wäre in der Zeichnung der "Eingangsschwingkreis" für den Mischer,
> jedoch Ausgangsschwingkreis für die Vorstufe.

Also so wie jetzt, der Eingang (BPF) auf den LNA* (Vorstufe vor dem 
Mischer) ... Jetzt komm ich durcheinander. 😅
Gast #7201178
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Kilo S. schrieb:
> LO
> besteht aus dem Signal und einem "GND" also einem Bezugspotenzial.

Das ist kein Problem. Wie du in der Zeichnung sehen kannst, ist dieser 
Ringmischer völlig potentialfrei. Wenn du die LO-Einspeisung 
unsymmetrisch machen möchtest, hat das auf die Funktion keinen Einfluss. 
Kannst du einfach ein Bein auf Masse legen.

Kilo S. schrieb:
> Ich hab einen Bandpass vor dem Verstärker

Was meinst du mit Verstärker? Eingangsverstärker? wo sitzt dieser 
Verstärker?
Ich vermute, du hast einen Breitband-LNA?
Bandpass davor?

Kilo S. schrieb:
> Also so wie jetzt, der Eingang (BPF) auf den LNA* (Vorstufe vor dem
> Mischer)

Aha, BPF vor dem LNA und dann gehts zum Mischer?

Na gut, dann müsste man den Ausgang des LNA auf den Ringmischer 
anpassen, dürfte auch keine Schwierigkeit sein.
#7201294
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Phasenschieber S. schrieb:
> Kilo S. schrieb:
>> Mir fehlt es an geeignetem Kernmaterial, die Dioden hab ich sogar
>> auftreiben können, der ADE wäre nicht zerstörungsfrei zu zerlegen
>> gewesen.
>
> Man muss das nicht zwingend mit Breitband-Ringkernen machen, das geht
> auch ganz konventionell mit Schwingkreisen.
>
> Ein Eingangsschwingkreis mit niederohmiger Auskopplung, den Ringmischer
> mit 4 Schottky, z.B. 1N5711,  danach nochmal ein Schwingkreis mit
> Auskopplung und gut ist.

Nein. Schlecht ist.

Abgestimmte Kreise an oder gar in einem Ringmischer ist das
übelste was man tun kann. Jedes bisschen Mischprodukt, das
aus dem Mischer herauskommt, erzeugt weitere Mischprodukte
wenn es wieder in den Mischer hineinreflektiert wird. Der
Intercept-point geht zum Teufel, gerne um 20 oder noch mehr dB.
Der RF- und der IF-Port müssen sauber an 50 Ohm angepasst sein,
und zwar auf allen Frequenzen auf denen HF-Energie vorkommt.
Am LO kann man etwas großzügiger sein.

DJ7VY hat das sehr überzeugend klargemacht, schon 1975.
<  http://www.bausch-gall.de/CQDL_1975_06_DJ7VY.pdf   > u.a.
Und Ulrich Rohde hat ihn durchaus in seinen Büchern zitiert.

Von 1 oder 2  7dBm-Mischern würde ich mich für lau trennen,
17 dBm-Nachschub ist gerade heute morgen von Digikey angekommen.
Komplett verplant. :-)

Passende Ringkerntrafos gibt es von MCL oder MACOM für €1.50
oder so. Meine selbstgewickelten waren immer irgendwie schlechter
als die gekauften, sogar mit neu-gewickelten Macom-Trafos.
Am Wickeln muss mehr dran sein als man sieht.

Gruß, Gerhard
Gast #7201307
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Gerhard H. schrieb:
> Abgestimmte Kreise an oder gar in einem Ringmischer ist das
> übelste was man tun kann.

Hast du übersehen, daß die Ankopplung des Ringmischers mittels 
niederohmiger Auskoppelspule geschieht? Einer Auskoppelspule die auf die 
Impedanz des Ringmischers abgestimmt ist?

Gerhard H. schrieb:
> Jedes bisschen Mischprodukt, das
> aus dem Mischer herauskommt, erzeugt weitere Mischprodukte
> wenn es wieder in den Mischer hineinreflektiert wird.

Warum sollte das geschehen und das wird durch einen Breitbandringkern 
verhindert?

Die Anpassung des Ringmischers an den ZF-Schwingkreis muß genau wie bei 
einem Breitbandringkernübertrager berechnet werden.

Sollte es eine Fehlanpassung zwischen Ringmischer und nachfolgendem 
ZF-Schwingkreis geben, dann wird es egal sein, ob nachfolgend ein 
Schwingkreis, oder ein Breitbandübertrager im Signalweg liegt.
Gast #7201318
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Möchte noch anfügen:
Gerade ein schwingkreisgekoppelter Mischer hat gravierende Vorteile 
gegenüber dem Breitbandübertrager:  Frequenzen abseits der 
Resonanzfrequenzen werden sehr stark unterdrückt. Es passiert gerade das 
Gegenteil dessen, was du behauptest.
#7201401
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Phasenschieber S. schrieb:
> Möchte noch anfügen:
> Gerade ein schwingkreisgekoppelter Mischer hat gravierende Vorteile
> gegenüber dem Breitbandübertrager:  Frequenzen abseits der
> Resonanzfrequenzen werden sehr stark unterdrückt. Es passiert gerade das
> Gegenteil dessen, was du behauptest.

Was für ein Geschwafel. Ein Kurzschluss garantiert maximale Reflexion.
Was glaubst du, warum DJ7VY den Trennverstärker mit P8000/P8002/CP643
zwischen dem Ringmischer und dem Quarzfilter spendiert hat?
Die Power-Fets in TO-220 waren ja nicht gerade billig, auch wenn TI
heute die Vaterschaft leugnet.
Und ein Leerlauf ist genauso schlimm.
Artikel nicht gelesen, aber Kommentare kann man ja schon mal absondern.
Gast #7201527
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Gerhard H. schrieb:
> Neusprech für "In der Sache komme ich leider gegen DJ7VY
> und Rohde nicht an".

Du gehst einem jetzt aber auf den Senkel!

Wo habe ich in meinen Posts etwas geschrieben das die Erkenntnisse des 
DJ7VY in Frage stellt?

Ganz im Gegenteil, mein Schaltungsvorschlag lehnt sich eben an diese 
Erkenntnisse an, mehr dazu: 
https://www.robkalmeijer.nl/techniek/electronica/radiotechniek/hambladen/ukw-berichte/1975/page218/index.html

Deine weiteren Einlassungen werde ich ignorieren, gib dir keine Mühe.

Kilo S.:

die oben gezeigte Zeichnung zeigt dir, wie der LO unsymmetrisch 
zugeführt werden kann.
Angehängte Dateien:
#7201577
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Phrasenschieber S. schrieb:

> Wo habe ich in meinen Posts etwas geschrieben das die Erkenntnisse des
> DJ7VY in Frage stellt?

Überall. In ringmischer2.jpg koppelst du direkt an 2 Parallel-
Resonanzkreise an. Auf der Ein- und auf der Ausgangsseite.
Auf der Resonanzfrequenz haben die höchstmögliche Impedanz
und abseits der Resonanz sind das Kurzschlüsse.
Wo soll da der Strom im Diodenring herkommen?

Und das wird mit einem niederohmigen Anzapf auch nicht besser.
Da geht die Impedanz eben insgesamt näher gegen 0.
Breitbandig 50 Ohm ist anders.

Im angehefteten Bild von DJ7VY kann man das Intercept-Point-
Desaster voll genießen. Und der Parallelkreis ist noch mit
50 Ohm gedämpft, d.h. zumindest auf einer Frequenz ist das Ding
halbwegs angepasst, wenn's denn zufällig die richtige Resonanz ist.
Und dabei wird der andere Port noch als ideal angenommen.

Nein, du hättest das nicht lesen brauchen, aber andere
sind vermutlich weniger erkenntnis-resistent.
Angehängte Dateien:
OP #7202943
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Gerhard H. schrieb:
> Von 1 oder 2  7dBm-Mischern würde ich mich für lau trennen,
> 17 dBm-Nachschub ist gerade heute morgen von Digikey angekommen.
> Komplett verplant. :-)

Hab ich jetzt erst richtig gelesen.

Danke für das Angebot, behalte es ruhig mal im Hinterkopf. Ich komme 
drauf zurück wenn ich mich wieder Verbasteln sollte und was schief geht. 
;-)

Aktuell ärgere ich mich über einen Chinesen... Laut Tracking aber nur 
zwei Tage später. Also Montag anstelle Samstag...

Phasenschieber S. schrieb:
> Aha, BPF vor dem LNA und dann gehts zum Mischer?

Genau, ich hab dir mal ein Bild gemacht. ;-)
Angehängte Dateien:
Gast #7203004
Lesenswert?

Hallo Kilo,

mein Beispiel für den Ringmischer wäre natürlich nur sinnvoll, wenn du 
keinen kommerziellen bekommen könntest.
Ein kommerzieller wäre in jedem Fall einem selbstgestrickten 
vorzuziehen.

Kilo S. schrieb:
> Genau, ich hab dir mal ein Bild gemacht. ;-)

Kannst du mal den Schaltplan dieses LNA posten?
Dann könnte ich dir eventuell eine Anpassung auf den Diodenringmischer 
stricken.

Die beiden von mir gezeichneten Schwingkreise, sollten vom Prinzip her 
den jeweiligen Stufen (vor und nach) zugeordnet sein, je nach dem wie 
diese ausgelegt sind; ist also nur eine Prinzipschaltung.

Wenn du jedoch einen kommerziellen Ringmischer nimmst, entfällt 
eventuell dieses Anpassgedöns.
Gast #7203950
Lesenswert?

Hallo Kilo,

ich habe dir mal auf die Schnelle etwas gestrickt.

Die Arbeitspunkt-Einstellung des FETs habe ich unverändert und ungeprüft 
übernommen, nehme an, daß das so passt.

Wie gesagt, das wäre nur sinnvoll, wenn du keinen kommerziellen Mischer 
beschaffen könntest.

Noch angehängt: Die Variante mit dem asymmetrischen LO-Eingang
Angehängte Dateien:

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