Gast
#1755900
N Abend, was sollte ein Teilprojektleiter / Projektleiter Embedded Software verdienen? (Teamleitung, Softwaredesign und Umsetzung) bei 40 h? Standort Bayern
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Gehalt für Ingenieure und Techniker 2010
Gast
#1755900
N Abend, was sollte ein Teilprojektleiter / Projektleiter Embedded Software verdienen? (Teamleitung, Softwaredesign und Umsetzung) bei 40 h? Standort Bayern
Gast
#1755963
> was sollte ein > Teilprojektleiter / Projektleiter Embedded Software verdienen? Na so viel wie möglich. Dann kannst du vorher in Rente gehen, und sitzt vorher auf deiner Segelyacht. Die Firma versucht, die Produkte so teuer wie möglich zu verkaufen, die Chefs versuchen sich so viel wie möglich in die eigenen Taschen zu schaufeln, dann ist es nicht verkehrt, sich selbst so teuer zu verkaufen, wie eben möglich. Allerdings ist die Konkurrenz bei embedded hoch, ist die eher primitive Form der Programmierarbeit auf den einfachen Controllern mit begrenzter Umgebung.
Gast
#1758520
Was haltet ihr denn von der Seite: www.lohnspiegel.de
Gast
#1758897
nochmal ich schrieb: > Ich kann mittlerweile ganz gut damit umgehen, aber vor einigen Jahren > musste ich bisweilen schon noch ziemlich schlucken, wenn ich mir die > Alltags-Jammerei meiner Mitbürger so angehört hab. Die Leute hier haben > nicht die allergeringtse Vorstellung davon, in welchen materiellen(!) > Luxus sie hier leben. Wir sind hier in Deutschland und nicht in einer überbevölkerten Bananenrepublik in Afrika. Das kannst Du absolut nicht miteinander vergleichen. Klar gehts einem Harzer hier besser als einem der irgendwo in der Wildnis krepieren muss, aber was ist das für ein Vergleich?!
Gast
#1761231
Hallo zusammen! Ich habe mal eine Frage an das Fachpublikum zum Theam Einstiegsgehalt. Also ich habe ein Angebot für eine Arbeitstelle in BW. So die Firma meinte ich würde EG12 bekommen. Laut IGM Tabelle sind das 3500euro Brutto bei 35h! Da ich einen 40h Vertrag bekommen würde wären das ja dann ca. 15 % mehr also ca.4000euro pro Monat und das ganze dann noch 13mal. In Summe sind das dann also 52000euro! Wenn ich alles richtig gerechnet habe. Also ich verstehe nicht warum es immer heißt man bekommt so 40000p.a. Hab ich einen Fehler in der Rechnung? Versteh ich was nicht? Also Eg12 gilt ja so als Standarttarif. Wäre dankbar wenn Ihr mir ggf. meinen Gedankenfehler aufzeigt! Danke
Gast
#1761244
>Also ich verstehe nicht warum es immer heißt man bekommt so 40000p.a. >Hab ich einen Fehler in der Rechnung? >Versteh ich was nicht? >Also Eg12 gilt ja so als Standarttarif. >Wäre dankbar wenn Ihr mir ggf. meinen Gedankenfehler aufzeigt! Hallo Benno, keine Sorge, Du hast dich weder verrechnet noch etwas falsch verstanden. Leider haben nicht alle hier die Möglchkeit in einem Unternehmen mit Tarif anzufangen, mich eingeschlossen. Du kannst dich also was das Gehalt angeht, schon mal zu den Glücklicheren zählen. Die nicht tarifgbundenen Firmen zahlen halt wesentlich schlechter als die mit ERA oder anderen Tarifen. Da kommen dann auch die üblichen Einstiegsgehälter von ca. 40k€/anno zustande. Grüsse
Gast
#1761997
Tom schrieb: > Du kannst dich also was das > Gehalt angeht, schon mal zu den Glücklicheren zählen. so siehts einfach mal aus, soviel moos verdienste in der hauptstadt unserer deutschen ingenieursmangelföderation als entwicklungsingenieur nach 10 jahren!!! tarifbezahlung ist hier nämlich weitestgehendst abgeschafft. wir haben in unserer schweinebuchte nicht mal einen betriebsrat, weil sich keiner traut aufzumucken.
Gast
#1762050
oja schrieb: > tarifbezahlung ist hier nämlich weitestgehendst > abgeschafft. wir haben in unserer schweinebuchte nicht mal einen > betriebsrat, weil sich keiner traut aufzumucken. > immerhin haben wir einen Betriebsrat - aber keine Ahnung, was genau der überhaupt macht und für was sich der einsetzt. Vielleicht für die Idee, Fixgehalt in ein Gehalt mit variablen Anteil zu wandeln. Da bin ich mal gespannt, ob ich dann am Ende nicht noch weniger rausbekomme (wenn die Ziele weiterhin so unrealistisch gesetzt sind) Tarif? Haha, nicht mal Urlaubsgeld oder einen Weihnachtszuschlag gibt es bei uns - zumindest für die meisten nicht.
Gast
#1762094
Die Unternehmen, die nicht Tarif zahlen, orientieren sich bei Einsteigern meiner Erfahrung nach knapp bis unter 30.000 €, jedenfalls in der ehemaligen Zone der Alliierten. Aber das ist schon bitter, wenn man die gleiche Leistung wie die anderen bringen soll, gleichzeitig aber über 25 % weniger verdient. Ich sage es immer wieder, die großen Unternehmen pressen die Kleinen rigoros aus, die dies dann mit Niggergehältern an die Arbeitnehmer weiterreichen müssen. Deshalb wird die Rede über den Fachkräftemangel von der Großindustrie immer wieder initiert, damit den Kleinen die Sklaven nicht für die paar Penunzen irgendwann weglaufen oder ausgehen. Sozusagen ist man eigentlich auch indirekt, wenn man in einem tarifgebundenem Unternehmen arbeitet, Nutznießer beim Ausbeuten der Kollegen in den nichttarifgebundenen Unternehmen. Als Abhilfe hilft wohl nur kollektiver Dienst nach Vorschrift oder sogar noch weniger. Wenn schon Abgrund, dann bitte für die Mehrzahl.
Gast
#1762212
Warmweiß schrieb: > Die Unternehmen, die nicht Tarif zahlen, orientieren sich bei > Einsteigern meiner Erfahrung nach knapp bis unter 30.000 €, jedenfalls > in der ehemaligen Zone der Alliierten. Aber das ist schon bitter, wenn > man die gleiche Leistung wie die anderen bringen soll, gleichzeitig aber > über 25 % weniger verdient. Kann ich bestätigen. In unserer 500 Mann IT-Buchte zahlen sie Einsteigerings/infs zwischen 33 und 35k (mit Uni-Abschluss!). SO sind die Gehaltsaussichten im Osten! ERA kennt hier kein Schwein.
Gast
#1762322
>SO sind die Gehaltsaussichten im Osten!
Hier ist aber auch alles viel billiger (v. a. die Mietnebenkosten) ;-)
Gast
#1763324
Außerdem bekommt man in Bayern, wo die Gehälter ja angeblich so hoch sind, auch nicht viel mehr in einer kleinen Firma. Und hier im Raum Nbg sind die Nebenkosten ziemlich hoch.
Gast
#1763357
Paul schrieb: >>SO sind die Gehaltsaussichten im Osten! > > Hier ist aber auch alles viel billiger (v. a. die Mietnebenkosten) ;-) genau, der paradiesische osten, wo man noch was bekommt für sein kröten... LOL. dieses märchen darf man sich noch in 50 jahren anhören. außer (kalt)miete ist hier kaum etwas wesentlich günstiger. das bringt die abwanderung und vergreisung positives mit sich.
Gast
#1764397
Berufserfahrung : Berufseinstieg Projektmanagement Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) Elektrotechnik Arbeitszeit : 40h +10 +x (keine Überstundenvergütung) Jahreseinkommen brutto : 40.200 Euro Bereich : Automatisierungs/Industriemontage Betriebsgröße : ~1800 Jobwechsel am Ende der Probezeit Berufserfahrung: 1/2 Jahre Projektmanagement Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) Elektrotechnik Arbeitszeit : 40h (bezahlte Überstunden/abfeiern) Jahreseinkommen brutto: 52.000 Euro Bereich: Automatisierungstechnik Betriebsgröße: ~20000 Der Wechsel war zwar eigentlich nicht so geplant aber kam aus eigenen Stücken und naja, wer halt das Risiko der Arbeitslosigkeit auf sich nimmt und sich gut im Gespräch verkauft, wird dafür mit einer satten Gehaltssteigerung belohnt ;)...
Gast
#1764432
Ingeniero schrieb: > Berufserfahrung : Berufseinstieg Projektmanagement Hmmm was nimmt man denn für das PM am besten für Algorithmen? Ich habe jetzt die Aufgabe bekommen, PM als JavaEE Webapplikation umzusetzen. Nicht nur den Controlling Teil, sondern auch eine Termin / Zielterminberechnung von Aufgaben mit Eskalationsmöglichkeiten, Mitarbeiterzeiterfassung usw. "Resource Constraint Multiproject Critical Chain Project Management" nennt sich das. Aber ich bin mir nicht mal über das Datenmodell im Klaren. ;-) Bis Ende Juli soll es fertig sein.
Gast
#1764459
Nunja der Controlling Teil ist ja nu nicht wild, Fakten und Zahlen zusammenfassen: Was ist Geplant, Obligo, ToDo, Zahlungseingänge einmal durschütteln und in Einklang bringen. Mitarbeiterzeiterfassung gehört dann mit in die genannten Teile, halt nicht als Material sondern eben Personal. Zu CCPM. Puffer puffer PUFFPUFFPUFFer einbauen :D ... Es ist schwer PM über einen kam zu scheren, es kommt ja ganz auf die Projekte an. Ein Projekt in der Entwicklung von Prototypen in der Automobilindustrie hat im entferntesten nichts mit einem Projet in der Industriemontage zu tun, außer, dass es ein festgesetztes Budget und einen Projektleiter gibt ;) ... Ansonsten plane schonmal diverse Chaosvariablen ein, denn irgendwer spuckt dir immer in die Suppe. Der Endkunde, der Konsortialpartner, der Sub oder der Lieferant und wenn gar nicht, tun es irgendjemand aus der Zentrale. Naja und ich denke, dass so eine Webanwendung auch nur in kleinen Projekten praktikabel ist. Glaube kaum das ein Projektleiter der seinen Job seit 20 Jahren macht sich von so einem Tool irgendwas erzählen lässt :D.. Vlt. in einer Unterstützenden Wirkung aber nuja, was weiß ich schon :P Gruß
Gast
#1765464
Berufserfahrung : Berufseinstieg Softwareentwicklung Ausbildung : B.sc. (Uni) Arbeitszeit : 40,1h Jahreseinkommen brutto : 33k Euro (im 1. Jahr) und nun im 2. Jahr 36k Euro Bereich : Softwareentwicklung im Öffentlichen Dienst Betriebsgröße : ~200 Ort: Bayern
Gast
#1765526
Dipl.-Ing. E-Technik (TH) Anfangsgehalt 1989: 30.000 €, Betriebsgröße 120.000, Automatisierung Endgehalt 2001: 60.000€, gleicher Laden Wechsel 2001: 70.000€, Betriebsgröße 70.000, Handy-Hersteller Wechsel 2002: 57.000€, Öffentlicher Dienst, keinen Bock auf Industrie mehr Aktuell 2010: 66.000€, gleicher Laden, 2 Kinder und Frau (eingerechnet) zum Vergleich: Komilitone beim Energiemonopolisten: 150.000€ (Kein Stress) Komilitone beim Chenieladen: 90.000€ (wenig Stress) Komilitone beim großen Autozulieferer: 75.000€ (viel Stress) Komilitone beim Sklavenhändler (Leiharbeit): 41.000 (noch mehr Stress) Alle mit 20 Jahren Berufserfahrung, kein Zusammenhang zwischen fachlichem Können und Gehalt erkennbar. Also hat man es selber in der Hand, besser im großen laden anfangen und ab und zu mal wechseln.
Gast
#1765586
Hi RGGK, kannst Du was dazu sagen: was für ein Energiemonopolist? Was für ein Bereich?
Gast
#1765938
RGGK schrieb: > Wechsel 2002: 57.000€, Öffentlicher Dienst, keinen Bock auf Industrie > mehr > Aktuell 2010: 66.000€, gleicher Laden, 2 Kinder und Frau (eingerechnet) Was heißt das, die Frau und die Kinder arbeiten auch dort und verdienen mit um auf dieses Gehalt zu kommen? ;-) 66.000 Euro als Entwicklungsingenieur im Öffentlichen Dienst? Wenn, dann geht das sowieso nur in einer leitenden Position. In der nachfolgenden Tabelle wäre man jedenfalls in der letzten Zeile: http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tv-l/west?id=tv-l-2010&matrix=1
Gast
#1766058
Berufserfahrung : 3 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. (FH) Mechatronik Arbeitszeit : 40,0h Jahreseinkommen brutto : 42.900 € Bereich : Automobilindustrie / Dienstleister Betriebsgröße : ~1000 Region : BW
Gast
#1766080
Leiharbeiter schrieb: > 66.000 Euro als Entwicklungsingenieur im Öffentlichen Dienst? Wenn, dann > geht das sowieso nur in einer leitenden Position. Seit wann macht der Öffentliche Dienst Entwicklung? Eher Ausschreibung und technische Überwachung, in leitender Position doch eher Verwaltungsaufgaben als Abteilungsleiter, oder?! So verstehe ich das jedenfalls.
Gast
#1766267
Gunb schrieb: > Seit wann macht der Öffentliche Dienst Entwicklung? Och weiß nicht, vielleicht seit es Fraunhofer- und Max-Planck -Institute gibt? ;-) Berufserfahrung 40 Jahre Ausbildung Fernsehtechnikermeister Arbeitszeit 28H/woche Monatseinkommen 1250 Euro Netto Bereich Reparaturservice, Entwicklung, Ausbildung in Labore Betriebsgröße ca 200 Standort Rheinland Pfalz Sicherheit des Jobs eher gut.
Gast
#1766309
Leiharbeiter schrieb: > Och weiß nicht, vielleicht seit es Fraunhofer- und Max-Planck > -Institute gibt? ;-) Gut, akzeptiert. Hatte eher die regionalen Behörden wie Bauämter, Verkehr usw. im Hinterkopf, weniger die Institute.
Gast
#1768171
Hey, dann will ich auch mal: Berufserfahrung : Berufseinstieg nach Studium, M.Eng - Realschule - Lehre (Elektroniker) 3 Jahre - Fachabi 1 Jahr - Studium 5 Jahre Automatisierungstechnik (7 Sem Bäng, 3 Maschter) Ausbildung : M.Eng. Arbeitszeit : 40h ab 1.7., 28 Tage Urlaub Jahreseinkommen brutto : 45 k Bereich : Automatisierungstechnik Betriebsgröße : ~3500 Bundesland: NRW Grüße
Gast
#1768479
Nürnberger schrieb: > Ja es kommt ja nicht immer auf die ERA Einstufung an. > Ich hatte keine Chance als Konstrukteur mit ERA 10 bekomme jetzt nur ERA > 9. > Mir war aber der Gehalt zuwenig und habe bei dem Vorstellungsgespräch > verhandelt, dass ich soviel Leistungszulage bekomme, dass ich jetzt > gerade 1300€ unter ERA 10 liege. > Anscheinend ist es leichter, ne Leistungszulage zu bezahlen, als den > Ingenieur höher einzustufen. Klar, es ist leicht die Leistungszulage zu streichen, wenn's scheiße läuft. Bei Deiner tariflichen Eingruppierung wird das schon schwieriger sein ;-)
Gast
#1768521
was ist eigentlich davon zu halten, wenn plötzlich von Fixgehalt auf ein Gehalt mit variablen Anteilen umgestellt wird? Ich habe sicherheitshalber mal nachgefragt, sinken soll das Gehalt jedenfalls nicht. Angeblich wird das neue Grundgehalt dem alten Fixgehalt entsprechen. Dafür fallen dann auch solche Sachen wie Sonderzahlungen und Weihnachtsgeld aus. Da muss man sich meiner Meinung nach genau überlegen, ob 20-30% mehr Gehalt es wert sind, dafür vielleicht 10h pro Woche mehr zu arbeiten (keine Überstundenanrechung), um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Gast
#1768532
Technikwichtel schrieb: > Klar, es ist leicht die Leistungszulage zu streichen, wenn's scheiße > läuft. Bei Deiner tariflichen Eingruppierung wird das schon schwieriger > sein ;-) Die Leistungszulage ist tariflich zugesichert und kann nicht aus betriebswirtschaftlichen Gründen gestrichen werden. Sowas ist nur bei der individuellen Zulage möglich. Eine höhere Eingruppierung ist natürlich besser, da sie nicht wie die Leistungszulage jährlich beim Mitarbeitergespräch "verhandelt" werden muss. Die Eingruppierung ist abhängig von den Aufgaben und ändert sich deshalb nur wenn sich die Aufgaben ändern (z.B. mehr Verantwortung). Eine Ausnahme bilden frisch eingestellte Absolventen, deren Entgeltgruppe unter der tariflichen Entgeltguppe liegt, weil sie noch keine Erfahrung haben und sich einarbeiten müssen. Da steigt die Entgeltgruppe auch wenn sich die Aufgaben nicht ändern bis die tarifliche Entgeltguppe erreicht wird.
Gast
#1769027
das einzige was im osten billiger ist, ist die nettokaltmiete. Strom und Wasser sind ausnahmslos teurer , teilweise über 20%!!!
Gast
#1770064
Technikwichtel schrieb: > Nürnberger schrieb: > >> Ja es kommt ja nicht immer auf die ERA Einstufung an. > >> Ich hatte keine Chance als Konstrukteur mit ERA 10 bekomme jetzt nur ERA > >> 9. > >> Mir war aber der Gehalt zuwenig und habe bei dem Vorstellungsgespräch > >> verhandelt, dass ich soviel Leistungszulage bekomme, dass ich jetzt > >> gerade 1300€ unter ERA 10 liege. > >> Anscheinend ist es leichter, ne Leistungszulage zu bezahlen, als den > >> Ingenieur höher einzustufen. > > > > Klar, es ist leicht die Leistungszulage zu streichen, wenn's scheiße > > läuft. Bei Deiner tariflichen Eingruppierung wird das schon schwieriger > > sein ;-) Wenn man aber so eine Leistungszulage in schlechten Zeit wie momentan bekommt, dann siehts doch schon wieder etwas anders aus,oder ? :-) Und dass ich jetzt 47k als Berufseinsteiger bekomm ist ja in dem Sinn auch nicht schlecht. Bei 35h und 30 Tagen Urlaub. ;-)
Gast
#1771108
Hallo, es stimmt schon, 66.000€ gibts (gabs) nur im höheren (öffentlichen) Dienst für Abteilungsleiter und "vergleichbare" Positionen mit ca. 20 Jahren Berufserfahrung. Inzwischen gibt es neue Tarifverträge, die unterm Strich eine deutliche Gehaltskürzung bedeuten, d h. heute gibt es für den gleichen Job noch 48.000 ... 58.000€, je nach Gnade des Dienstherrn. Zuschläge entfallen vollständig. Offiziell ging es natürlich um mehr Gerechtigkeit und eine leistungsbezogene (!) Besoldung. Unterm Strich wurde aber gnadenlos gekürzt. Die Gewerkschaft "Verdi" war entweder zu blöd oder sie haben den Vertrag vor der Unterschrift gar nicht erst gelesen. Qualifizierten Nachwuchs bekommen wir bei den Gehältern nicht mehr, Kollege von mir (Ing-FH) liegt mit 3 Kindern abzüglich Fahrtkosten unter Harz 4 Niveau. Da macht das Arbeiten so richtig Spaß. Allerdings ist der Job, Stand heute, zumindest sicher. Ich hatte während meiner Tätigkeit in der Industrie selbst mal Kurzarbeit und habe Kollegen mit Kindern und Hypothek kurz vorm Herzinfarkt erlebt. Vor dem Hintergrund weiss ich meinen Job zu schätzen, da ich auch Bestandsschutz habe. Hätte es die heutige Bezahlung schon vor 10 Jahren gegeben, wäre ich aber in der Industrie geblieben. Sicherheit hin der her.
Gast
#1780160
Hallo, ich habe gerade die ERA Tabelle angesehen, da steht, dass ich wenn ich nach dem Studium in Stufe 11 (Bayern) einsteige bei 35h mit 53000 rechnen kann und nach 16 Monaten dann nochmal etwas mehr.. das deckt sich nicht wirklich mit dem was hier so steht.. Bieten die Firmen einem dann weniger an als ERA? Und kann man aufgrund von sehr hoher Qualifikation eine Stufe 10 in Stufe 11 abändern, wenn es zur Zeit nur Stufe 10 jobs gibt z.B. da man dann ja in einer Entwicklungsabteilung "Planübererfüllung" macht, wenn die Qualifikation eine höhere ist? Wäre super wenn jemand antwortet! LG
Gast
#1780175
>Hallo, >ich habe gerade die ERA Tabelle angesehen, da steht, dass ich wenn ich >nach dem Studium in Stufe 11 (Bayern) einsteige bei 35h mit 53000 >rechnen kann und nach 16 Monaten dann nochmal etwas mehr.. >das deckt sich nicht wirklich mit dem was hier so steht.. Moin, dazu folgendes: 1) ERA gibt´s nur in tarifgebundenen Unternehmen (und das sind weiss Gott nicht die meisten) 2) Als Absolvent in EG11 zu landen ist schon aussergewöhnlich, aber 3) ERA hat nichts mit deiner Qualifikation sondern lediglich mit der ausgeübten Tätigkeit zu tun. Hoffe das hilft. Grüsse
Gast
#1780925
Hy schrieb: > Hallo, > ich habe gerade die ERA Tabelle angesehen, da steht, dass ich wenn ich > nach dem Studium in Stufe 11 (Bayern) einsteige bei 35h mit 53000 > rechnen kann und nach 16 Monaten dann nochmal etwas mehr.. > das deckt sich nicht wirklich mit dem was hier so steht.. > Bieten die Firmen einem dann weniger an als ERA? Hi, um schon gleich von Anfang an klar zu stellen, als Berufsanfänger wirst du meist nur die ERA 9 bekommen und dazu einen 10% Aufschlag, dann bist zwar beim Gehalt gleich mit ERA 10 aber du brauchst länger um richtig viel zu verdienen. Wenn du Glück hast bekommst du ERA 10, aber dann wahrscheinlich ohne Leistungszulage. Grundsätzlich bleibt dann irgendwas zwischen 45000 und 50000. ERA 11 bekommst du erst nach mehrjähriger Berufserfahrung oder als DR Einsteiger. Also falls du dich iregndwo in der Industrie mit ERA Gehalt bewirbst, schau dass du ERA 10 bekommst und verzichte vorerst auf die Leistungszulage ;-) P.S.: Ich kämpfe nämlich grad um so einen Einstieg.
Gast
#1782430
Hy, Vielen Dank für die Antworten, damit lässt sich ja schon was anfangen :-) Viel Glück bei deinem Einstieg!! LG
Gast
#1787961
hallo, ich wollte nur mal sagen das, dass gehalt sehr stark mit dem verhandlungsgeschick beim einstellungsgespräch zusammenhängt mich wollte man auch nach era einstellen, da ich aber auch gerne mal arbeit mit nach hause nehme und somit kein stundenkonto brauche und das gehalt bei era nicht sonderlich prickeld war (era 9.....) hab ich einfach ein außertariflichen vertrag rausgehandelt (gibt zwar nun keine überstunden mehr bezahlt, auch nicht bei reisen, dafür aber von hausaus mehr geld, so das es sich lohnt, zudem kann man sich seine arbeitszeit fexibel einteilen und eben auch mal bei schönem wetter mittags heimgehen und den rest am see/ im garten erledigen...) mit ein bisschen geschick und guter argumentation sollte es eigendlich jedem möglich sein ein individuellen vertrag zu verhandeln mfg
Gast
#1787970
>hallo, >ich wollte nur mal sagen das, dass gehalt sehr stark mit dem >verhandlungsgeschick beim einstellungsgespräch zusammenhängt >mich wollte man auch nach era einstellen, da ich aber auch gerne mal >arbeit mit nach hause nehme und somit kein stundenkonto brauche und das >gehalt bei era nicht sonderlich prickeld war (era 9.....) Hallo, ohne Angabe des Bundelandes hilft deine ERA EG 9 Angabe nix. Ferner, solltest Du z.B. in BW oder BY tätig sein, wäre eine Steigerung von EG 9 zu AT schon enorm (+1900€/Monat in BW bzw. +1100€/Monat in BY). Du meinst wohl eher ohne Tarif, als aussertariflich, oder?
Gast
#1788073
Bezüglich des Gehalts mal ein interessanter Link: http://www.sueddeutsche.de/app/jobkarriere/gehaltstest/ Da kann man auch mal Berufsgruppen vergleichen ... bloß nicht neidisch werden.
Gast
#1788116
S. B. schrieb: > Bezüglich des Gehalts mal ein interessanter Link: > http://www.sueddeutsche.de/app/jobkarriere/gehaltstest/ > > Da kann man auch mal Berufsgruppen vergleichen ... bloß nicht neidisch > werden. Naja, aber diese Quellen! Einmal ist es IG Metall - dann wieder alma mater. Von daher darf man die Höhe der Gehälter schon irgendwie anzweifeln.
Gast
#1788129
Die Angaben der Tabelle vor allem für den Informatikbereich stimmen nicht mehr mit der Realität überein. Durch die massenhafte Auslagerung, vorallem nach China und Indien, steigt der Überhang an Informatikfachleuten, vorallem mit Universitätsabschuß, exponentiell an. Die Gehaltstabelle muß um 15 bis 20% nach unter korrigiert werden. Die Tendenz ist leider weiter fallend, da viele Firmen ihre IT-Abteilungen zerschlagen und auslagern.
Gast
#1788285
Ich muss da eher anders argumentieren. Die Tabelle ist ziemlich veraltet und die Gehälter sind vorallem bei Ings. viel zu niedrig angesetzt. Wenn der Durchschnitt in großen Unternehmen für Maschinenbau Ings. nur bei 40000 für einen Einsteiger liegen und dann für nen Projektleiter nur bei 56000, das kann gar nicht sein. Bei der größten deutschen Firma sind die meisten Projektleiter ERA 12 oder sogar AT. Ich frag mich da woher diese Gehaltsangaben kommen??
Gast
#1790334
> Die Gehaltstabelle muß um 15 bis 20% nach unter korrigiert werden. Die > Tendenz ist leider weiter fallend, da viele Firmen ihre IT-Abteilungen > zerschlagen und auslagern. > Die Tabelle ist ziemlich veraltet und die Gehälter sind vorallem bei > Ings. viel zu niedrig angesetzt. Interessant, 2 unterschiedliche Meinungen zu ein und derselben Tabelle. > Ich frag mich da woher diese Gehaltsangaben kommen?? Ich weiß leider nicht, woher die Süddeutsche Zeitung Ihre Infos hernimmt. Müßte man vielleicht mal nachforschen via email. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die sich ein Bildzeitungsimage einhandeln wollen ... möglich ist natürlich alles.
Gast
#1790446
Interessant ist auch die Frage nach der Wochenarbeitszeit und Überstunden. In vielen Tarifverträgen scheint ja eine 35-Stunden-Woche fast schon die Regel zu sein. Ich habe 40h ohne Tarif (sowas gibt es bei uns nicht), wo noch knapp 5 unbezahlte Überstunden hinzu kommen, da eigentlich immer viel zu tun ist, Termine knapp bemessen und der Projektdruckt arg hoch ist, sodass man mit der Arbeit gar nicht mehr hinterher kommt. Weiterhin wirkt die drückende Hitze mit ~30°C im Büro nicht gerade förderlich auf die Arbeitsleistung, was noch mehr Überstunden bedeutet.
Gast
#1790582
hallo tom, ich komme aus bayern, era stufe 9 lag damals bei der einführung in meiner firma bei 3450€ brutto im monat die grenze für einen at'ler lagen bei 5350€ auf dem ersten blick verlockend, allerdings sieht mein vertag so aus: es gibt kein weihnachts-, oder urlaubsgeilt und kein stundenkonto sowie 8 wochen kündigungsfrist (in meinen verhandeltem vertrag) und 30 tage urlaub dazu sollte ich sagen das ich im durchschnitt ca. 1 woche pro monat auf geschäftsreisen bin und eben keine überstunden bezahlt bekomme ich bin alldings zufrieden, man bekommt halt keine tarifliche lohnerhöhung, so dass man bei jedem wunsch nach mehr lohn neu verhandeln muss hat beides seine vor und nachteile, ich würds allerdings wieder genauso machen mfg
Gast
#1790881
Also mir tun hier die Uni/FH Absolventen etwas leid, die nicht auf mindestens 40.000 € Brutto im Jahr kommen. Ich bin noch am überlegen ob ich denn mal studieren sollte oder nicht und das schreckt gerade ziemlich ab. Die Leute sind bestimmt in einem tollen Job gelandet (hoffe ich doch), aber das ist echt ein knausriges Gehalt, dafür das man beim Studieren soviel Zeit und Mühe investieren musste und einem ständigen Druck ausgesetzt war. Ich habe gerade die Fachhochschulreife erlangt und bin somit studierberechtigt. Ich fange jetzt eine Ausbildung an (Automobilbranche) als Elektroniker und werde nach der Ausbildung als Arbeiter (Produktion, normaler Arbeiter nicht mal Facharbeiter) schon auf knapp 35.000 € Brutto kommen im Jahr. Sollte ich irgendwann mal eine Facharbeiter-Stelle bekommen (ich hoffe es wird so sein :>) werden es sogar (steigert sich mehrfach) bis letztendlich 42.000 sein. Gruß
Gast
#1790941
Träume sind etwas schönes, die hatte ich auch vor meiner Ausbildung zum Mechatroniker...
Gast
#1790988
Hanswurst schrieb: > Also mir tun hier die Uni/FH Absolventen etwas leid, die nicht auf > mindestens 40.000 € Brutto im Jahr kommen. > > Ich bin noch am überlegen ob ich denn mal studieren sollte oder nicht > und das schreckt gerade ziemlich ab. Du schreibst doch selbst Absolventen, bevor es dich ganz abschreckt, du bist zum einen hinterher nicht an den einen Job den du bekommet dein Leben lang gebunden und zum anderen entwickelt sich das Gehalt im Normalfall auch nach oben. Man muss natürlich auch selbst was dafür tun um weiterzukommen. Hanswurst schrieb: > Sollte ich irgendwann mal eine Facharbeiter-Stelle bekommen (ich hoffe > es wird so sein :>) werden es sogar (steigert sich mehrfach) bis > letztendlich 42.000 sein. Und recht viel mehr wird wohl nicht drinnen sein, außer du schaffst Schicht und machst dabei viel Nachtschicht und Feiertage. Als Ingenieur oder auch als Techniker ist nach oben noch ein bissl Spielraum je nachdem welcher Job ausgeführt wird und bei welcher Firma man ist. ;-) Aber auch bei dieser BErufsgruppe entwickelt sich das Gehalt, nicht nur beim Arbeiter. Also lass dich nicht entmutigen bezüglich der Bildung/Weiterbildung.
Gast
#1791317
a7x schrieb: > Träume sind etwas schönes, die hatte ich auch vor meiner Ausbildung zum > Mechatroniker... Warum verdienst du jetzt als Mechatroniker so wenig?? Ein bekannter, der mit mir gelernt hat verdient als normaler Facharbeiter in Bayern ERA 8. Das ist mMn ein sehr gutes Gehalt.
Gast
#1792035
Hallo, Finde auch dass du dich nicht entmutigen lassen solltest, aber das mit dem Studium ist finanziell halt wirklich die Frage.. ein paar Freunde die BWL studiert haben, bekommen sowas um die 24000k pro Jahr.. und andere, die Facharbeiter sind halt bei 35000 + Leistungszuschlag, bzw. Gruppenleiter 42000 + Leistung.. Also Handwerker in der Industrie ist finanziell gesehen schon n guter job... Bei einem Technischen Studiengang (FH) haben die Einsteiger die ich kenne 42 - 47k bekommen.. und ich finde das okay.. vor allem weil es ein Einstiegsgehalt ist.. Trotzdem haben die die nicht studiert haben in der Zeit schon einiges anspaaren können, was man als studierter dann erstmal "aufmholen" muss.. Aber man hat halt ne verdammt gute Zeit während dem Studium und zieht für sich selbst viel da raus.. man findet vielleicht auch durch diese Jahre eine Richtung mit einer Arbeit die einen ein Leben lang trägt und irgendwo einen Sinn gibt. Ich weiß nicht ob das in der Industrie in der Fertigung so ist.. oder ob man eben nicht lieber das was da gebaut wird mitgestalten möchte.. Ich denke also Bildung macht frei.. deshalb würde ich, unabhängig vom Verdienst gesehen, sagen, geh studieren, wenn du kannst. LG
Gast
#1792043
Ich würde BWL nehmen wenn man da um die 24000k im Jahr verdienen kann. Ansonsten kann ich nur zustimmen. Studieren macht Spaß und du kannst (nicht wie in der Schule), die Sachen lernen, die du gerne machst. Später im Beruf (muss natürlich nicht so sein, je nachdem was man bekommt) kannst du auch eine Tätigkeit ausführen, deren Richtung du dir ausgesucht hast. Das ist denke ich das Wichtigste, nicht das Gehalt.
Gast
#1792126
naja, denke, es geht beim Studium nicht unbedingt um mehr Gehalt - daher finde ich, es gibt da kein "verpasstes" Gehalt zum aufholen, zumal man während des Studiums, so man denn keine großartigen Schuldenberge aufbaut, nicht unbedingt unmengen an Geld benötigt, um ein typisches Studentenleben, mit all dem, was dazu gehört, führen zu können.
Gast
#1792314
Außerdem kann man ja auch nebenbei Arbeiten gehen. Ich hatte während der gesamten Studienzeit nen 10 Stundenvertrag bei Siemens, da bekommst etwas über 500€ und das reicht allemal zum Leben. Klar ists a bisl stressig, aber mir hats meinen Job durch die viele "Berufserfahrung" eingebracht. Und vorallem kannst du als Werksstudent auch mal verschiedene Abteilungen testen, dann weißt auch gleich was dir gefällt.
Gast
#1793545
Hanswurst schrieb: > Also mir tun hier die Uni/FH Absolventen etwas leid, die nicht auf > mindestens 40.000 € Brutto im Jahr kommen. > > Ich bin noch am überlegen ob ich denn mal studieren sollte oder nicht > und das schreckt gerade ziemlich ab. > > Die Leute sind bestimmt in einem tollen Job gelandet (hoffe ich doch), > aber das ist echt ein knausriges Gehalt, dafür das man beim Studieren > soviel Zeit und Mühe investieren musste und einem ständigen Druck > ausgesetzt war. Mir tun eher die Leute leid, für die ihr Studium primär "Zeit und Mühe" und "ständiger Druck" war. Ich hatte im Studium eine feine Zeit, das kann man mit Geld garnicht aufwiegen. Andere träumen jahrzehntelang von der Freizeit und Freiheit, wenn sie denn endlich mal in die Rente dürfen und wenn es dann soweit ist, dann tut's die Gesundheit nicht mehr. Mit 40.000,-€ brutto wird man nicht reich, aber viele Leute können davon auch in Deutschland ein schönes und erfülltes Leben führen. Wer meint, dass das für ihn/sie nicht zutrifft muss dann in der Tat andere Wege wählen. mfg
Gast
#1793546
Warmweiß schrieb: > ... die dies dann mit Niggergehältern... an diesem Beitrag sieht man, dass auch ein akademischer Titel nicht davor schützt, ein kompletter Hohlkopf zu sein. Ich hatte mir da auch schon ueberlebt was dazu zu schreiben. Das N-Wort benutzt man nunmal nicht. Wenn du mal was mit Auslaendern mit Schwarzer Hautfarbe was zu tun haettest dann wuestest du das... Aber gut wenn du das bisher nicht wusstest dann sei dir verziehen und gut.
Gast
#1795507
>Ich hatte mir da auch schon ueberlebt was dazu zu schreiben. Das N-Wort >benutzt man nunmal nicht. Sicherlich hast Du Recht, daß man zu einem Menschen mit schwarzer Hautfarbe nicht Ni... sagt. Das steht außer Frage. Aber Warmweiß benutzte diesen Ausdruck in einer anderen Konstellation, nämlich der Ausbeutung (Sklaventreiber) den richtigen Druck zu verleihen. Unter diesen Umständen ist sogar der Gebrauch dieses Wortes gar nicht mal so falsch, denn die Sklaven früher, nannte man abschätzig ja so. Es kommt also auf die Eingabe von Warmweiß an, ob man ihn für "schuldig" befinden kann. Nutzt er das Wort im Sinne: "Für dieses Gehalt dürften nur Schwarze arbeiten", dann ist es verwerflich. Meint er aber: "Dieses Gehalt ist in einer Höhe wie man früher schwarze Sklaven bezahlte", ist es nicht verwerflich. Leider können wir nicht in das Gehirn von Warmweiß schauen...
Gast
#1799352
Berufserfahrung: 13 Jahre Ausbildung : FH Ing. (FH) Arbeitszeit : 38,5 h Jahreseinkommen brutto : 48k Bereich : Medizintechnik, "Facilitymanagement"-Softwarebetreuung Tätigkeit: Teilabteilungsleiter Betriebsgröße : ~ 2.000 (wobei schwer zu sagen, was zu welcher GmbH gehört) Bundesland: SH Damit scheine ich (als Single) ja deutlich besser dazustehen, als ich bisher dachte!
Gast
#1799413
Anonymous schrieb: > Damit scheine ich (als Single) ja deutlich besser dazustehen, als ich > > bisher dachte! Naja, nach 13 Jahren im Beruf möchte ich zumindest mehr verdienen als 48K ...
Gast
#1799965
Berufserfahrung: 2 Jahre Ausbildung : Dipl. Inf. (FH) Arbeitszeit : 40 h Jahreseinkommen brutto : 45k (ab Jan 2011 48k) Bereich : Mess- und Regelungstechnik Tätigkeit: Softwareentwickler Betriebsgröße : ca. 150 Bundesland: NRW
Gast
#1800174
Berufserfahrung: Einstieg Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit : 40 h + x Jahreseinkommen brutto : 39k Bereich: embedded Tätigkeit: Softwareentwickler Betriebsgröße : 100-150 Region: Ost
Gast
#1800242
Berufserfahrung: keine außer so dieverse private- und Studienprojekte Ausbildung : I.Techniker+Bachlor (FH) auf dem Weg zum Master Arbeitszeit : 45 h (Semesterferien), 20 h in der Vorlesungszeit, Wochenenden mal ausgenommen Jahreseinkommen brutto : 8k (abwesenheit, ist unbezahlt) Bereich: Mess- und Reglungstechnik Tätigkeit: Konstruktion, Hardware, Software(für Embedded und BS-Plattformen) Betriebsgröße : ca. 100 Region: SW
Gast
#1800266
wann darf man denn nach einer ersten Gehaltserhöhung fragen? ;-) Wahrscheinlich wäre es sinnvoll, damit zu warten, bis man vielleicht ein oder zwei Jahre im Unternehmen gearbeitet hat und überdurchschnittlich gute Leistungen gezeigt hat. Eigentlich reicht mir mein Gehalt vollkommen aus - bin alleinstehend und habe unter der Woche eh kaum Zeit, Geld auszugeben. - jedoch würde ich, wenn ich denn eine entsprechende Stelle finden würde, sogar im öffentlichen Dienst knapp 20% (brutto) mehr verdienen. (Diplominformatiker als Softwarenentwickler)
Gast
#1801080
Hier meine Daten: Berufserfahrung: Einstieg (ca. 0,5 J. in der Firma) Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) - Informationstechnik + vorher Berufsmatura in Wirtschaftsinformatik + vorher Gynmnasium (Österreich), Weiterbildung: Uni-Seminare und Auslandsaufenthalte (UK), Zertifikate in Englisch, Microsoft-Zertifikat ( lol war eher auswendig lernen..) Arbeitszeit : 40 h Jahreseinkommen brutto : Einstieg ca. 80k CHF p.a. + Bereitschaft, Reisezulagen, evtl. Überstunden (13 Gehälter p. a.) Urlaub: ca. 5 Wochen Bereich: Automatisierungstechnik/Softwareentwicklung Tätigkeit: SW-Entwicklung/teil.Automatisierungstechnik/Inbetriebnahmen Betriebsgröße : weltweit Region: Nordschweiz Bin eigentlich sehr zufrieden, war vorher in Österreich und hab nicht soviel bekommen (ca. 40 k), während meines Studiums hab ich viele Praktika u.a. als Werkstudent in der Stahlbranche (war auf Montage) und Berufspraktikum und Diplomarbeit in der Automobilbranche in der Forschung und Entwicklung gemacht.Bin irgendwie froh dass ich es bis zur Uni/FH geschafft habe, meine Eltern haben mir nicht viel mitgegeben bzw sehr wenig Geld gehabt, hab noch nen Kredit vor dem Studium aufgenommen, den ich bald zurückgezahlt habe - nur zur Einrichtung in der CH hab ich mom noch nen neuen aufnehmen müssen naja egal.. wohn im Zürcher Umland in ner schönen Whg die ca. umgerechnet 1.200 € kostet.. lg robotdrone
Gast
#1801130
Achja nochwas. Hier in der CH ist es aber üblich das man sich selbst krankenversichert und Zahnversicherungen sind so teuer, dass es sich nicht lohnt, deswegen zahlt man den Arzt privat - besser noch nach Ö. oder D. zum Zahnarzt zu gehen. Tja und Lebensmittelkosten sind natürlich auch höher, alles in allem bleibt aber doch schon mehr über und eine höhere Lebensqualität bietet sich an - Nähe Zürich ist schon super, ne Weltstadt/Wirtschaftsmetropole zumindest. Was ich noch sagen wollte: Es stimmt - mit steigendem Einkommen steigt auch der Verbrauch und die Lebensqualität mit.. ich konnte damals mit ca. 500-600€ pro Monat als Student in einer Studentenbude und im Sommer arbeiten auch gut leben.. Hab mir momentan mit meinem Beruf auch viele Reisen finanziert u.a. nach Kairo/Ägypten.. was es dort an Lebensqualität gibt - unglaublich,..Da denk ich mir oft, welche materialistischen Vorstellungen wir eigentlich hier haben bzw wie gut es uns eigentlich geht, das kann sich nur wer vorstellen, wer mal in solchen Ländern war. Die wohnen neben Müllhalden oder darauf, längst abbruchreife Häusern, die gelten dort als gut, leben von ner Mülltonne oder in Blechhütten (Kairo Slums), vieles gilt als normal was bei uns unvorstellbar wäre..zB ist so ein normaler Verdienst dort ca. 100-150€ im Monat. Mir hat einer erzählt mit 2000€ könnte er sich als Ägypter schon bald ein Haus kaufen.. Hier könnt ihr mal ein paar Eindrücke zu Gemüte führen .. http://marketplace.publicradio.org/standard/display/slideshow.php?ftrv_id=64259&slide=1 Viel Spaß!
Gast
#1801376
Berufserfahrung: 2 Jahre (nur als Elektroniker im Technikerberuf)) Ausbildung : B.Eng. Elektrotechnik (Nachrichtentechnik) Arbeitszeit : 35 h Jahreseinkommen brutto : 52k (Steigerungen sind schon fest geplant!) Bereich : Produktion Tätigkeit: Prüfingenieur Bundesland: BW
Gast
#1802196
Job 1: Alter: 28 Berufserfahrung: 3 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. E-Technik Arbeitszeit: Teilzeit 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 33k Bereich: öD Region: Berlin Falls jetzt jemand fragt warum ich das so mache, ich habe nach dem Studium 2 Jahre bei Siemens gearbeitet, bis ich zur Erkenntnis gelangt bin das meine Lebenszeit mir zu wertvoll ist , alsdas ich für 58k brutto im Jahr regelmäßig mehrmonatige Auslandseinsätze auf mich nehme. Zuletzt wollten die mich 6 Monate nach China zur Inbetriebnahme schicken, da hab ich dann dankend abgelehnt und gekündigt. Nun verdiene ich zwar bedeutend weniger aber mein 2 Jähriger Sohn dankt es mir, ich habe sogut wie keine Überstunden, muss kein Wochenende arbeiten und kann in den Urlaub fahren wann ich will, weil der Urlaub auch mal genehmigt wird.
Gast
#1802308
Hallo, kurz mal eine Frage zu den Gehältern. Ich werde in sechs Monaten mein Diplom (Uni) im Fach Elektrotechnik und Informationstechnik abschließen. Derzeit bin ich Zwecks eines Praxissemesters in England. Mir gefällt meine Tätigkeit (embedded software und hardware design im automotive bereich) und war erfreut als ich gefragt wurde ob ich nach meiner Diplomarbeit wieder zu der Firma kommen möchte. Ich hab mich natürlich gefreut und gleich erstes Interesse bekundet. Nächste Woche werde ich mit meinen Chefs ein Gespräch führen, um über den Vertrag zu sprechen. Als ich mich jetzt auf das Gehaltsthema vorbereiten wollte war ich etwas geschockt. Nach Recherche im Internet, hab ich leider nicht viele Informationen, für Einstiegsgehälter in der UK gefunden. Das wenige was ich gefunden hab war immer sehr niedrig. 20K-24K GBP, was in etwas 24K-28K EUR entspricht. Das erscheint mir nun wirklich arg wenig. Meine Frage ist nun ob es hier jemanden im Forum gibt der Erfahrung mit Gehältern in der UK hat. Sind die Einstiegsgehälter dort wirklich so niedrig? In Deutschland wäre ich von einem Einstiegsgehalt von 38K-42K EUR ausgegangen (Baden-Württemberg). Stimmt diese Einschätzung? Danke für die Infos!
Gast
#1803682
Autor: Ertel (Gast) >Falls jetzt jemand fragt warum ich das so mache, ich habe nach dem >Studium 2 Jahre bei Siemens gearbeitet, bis ich zur Erkenntnis gelangt >bin das meine Lebenszeit mir zu wertvoll ist , alsdas ich für 58k >brutto im Jahr regelmäßig mehrmonatige Auslandseinsätze auf mich nehme. Sorry diese Argumentation ist bloed. Bei Siemens gibt es bestimmt Abteilungen wo keine Auslaendseinsaetze angesagt ist. Warum nicht intern gewechselt und stattdessen sofort gekuendigt ?
Gast
#1804802
Sagt mal kommt einer von euch aus dem Bereich "Verpackungstechnik"? Bzw kennt jemand das Gehalt eines Verpackungsmittelingenieurs? Im Internet finde ich nur widersprüchliche Angaben bzw unglaubwürdige...
Gast
#1805683
Berufserfahrung: 5 Jahre Ausbildung: Dr.-Ing. E-Technik Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 65k Branche: Automotive Region: Süd
Gast
#1807113
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Dipl.- Ing. (FH) Maschinenbau Arbeitszeit : 40h + Gleitzeitkonto Jahreseinkommen brutto : 42,9k Bereich : Aerospace Betriebsgröße : > 30000 Region: Bayern
Gast
#1807138
Berufserfahrung: 3 Jahre Ausbildung: Dr.-Ing. E-Technik Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 56k Branche: Automotive Region: Süd
Gast
#1807218
>Berufserfahrung : 0 Jahre >Ausbildung : Dipl.- Ing. (FH) Maschinenbau >Arbeitszeit : 40h + Gleitzeitkonto >Jahreseinkommen brutto : 42,9k >Bereich : Aerospace >Betriebsgröße : > 30000 >Region: Bayern Das ist aber kein ERA Gehalt, oder? Bist Du direkt dabei oder über einen DL? Kommt mir ein bissel merkwürdig vor im Vergleich zu der dort üblichen Bezahlung.
Gast
#1807271
tom schrieb: >>Berufserfahrung : 0 Jahre >>Ausbildung : Dipl.- Ing. (FH) Maschinenbau >>Arbeitszeit : 40h + Gleitzeitkonto >>Jahreseinkommen brutto : 42,9k >>Bereich : Aerospace >>Betriebsgröße : > 30000 >>Region: Bayern > > Das ist aber kein ERA Gehalt, oder? Bist Du direkt dabei oder über einen > DL? Kommt mir ein bissel merkwürdig vor im Vergleich zu der dort > üblichen Bezahlung. Warum erscheint es denn so ungewöhnlich? Liegt es an der Nachkommastelle? Laut Vertrag handelt es sich um Tariflohn mit X,X€ übertariflicher Zusatzleistung. Ausserdem gibt es noch Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld, was natürlich hier mit eingerechnet wurde.
Gast
#1807313
>Warum erscheint es denn so ungewöhnlich? Liegt es an der >Nachkommastelle? >Laut Vertrag handelt es sich um Tariflohn mit X,X€ übertariflicher >Zusatzleistung. Ausserdem gibt es noch Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld, was >natürlich hier mit eingerechnet wurde. Nein, irgendwie erscheint es mir zu niedrig. Ist das EG9?
Gast
#1808604
Berufserfahrung : Einstieg Ausbildung : Dipl.- Ing. (FH) Maschinenbau Arbeitszeit : 35h Jahreseinkommen brutto : ~45k Bereich : Maschinen-/Anlagenbau Betriebsgröße : < 300 Region: NRW
Gast
#1808691
Berufserfahrung : 4,4 Jahre Ausbildung : Dipl.- Ing. (Univ.) Elektrotechnik Arbeitszeit : 35h Jahreseinkommen brutto : ~60k Bereich : Raumfahrt Tätigkeit: Systemingenieur Betriebsgröße : 1000 Region: BaWü
Gast
#1809061
>Berufserfahrung : 4,4 Jahre >Ausbildung : Dipl.- Ing. (Univ.) Elektrotechnik >Arbeitszeit : 35h >Jahreseinkommen brutto : ~60k >Bereich : Raumfahrt >Tätigkeit: Systemingenieur >Betriebsgröße : 1000 >Region: BaWü Astrium/Tesat?
Gast
#1809931
>Berufserfahrung : 15 Jahre >Ausbildung : Techniker Maschinenbau und Technischer Betriebswirt >Arbeitszeit : 40 h >Jahreseinkommen brutto : 66 k >Bereich : Automotive >Tätigkeit: Versuchsingenieur Crashabsicherung >Betriebsgröße : 100000 >Region: Bayern/ München Alter: 35 Jahre
Gast
#1810291
Berufserfahrung : 5 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik Arbeitszeit : 39 h Jahreseinkommen brutto : 41k Bereich : Raumfahrt Tätigkeit: PM,Systemtechnik Betriebsgröße : 6000 Region: Nord Alter: 35 Jahre Ab 9/2010 gehe ich noch zusätzlich Putzen
Gast
#1812008
Hi!! Berufserfahrung: 3 Jahre Berufsausbildung (Note "1") und 6 Monate als Facharbeiter tätig gewesen. Ansonsten Berufseinsteiger. Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) mit Note 1,3 Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 40.000 Euro Branche: Automotive Region: Nord Habe o.g. Angebot von einem Ing.-Dienstleister (keine Zeitarbeit) bekommen. Meint ihr das ist in Anbetracht meiner Qualifikation ok? Gruß, Karsten
Gast
#1812028
hi, Berufserfahrung: 3Jahre Stunden: 40/Woche Verdienst: ca. 78.000p.a. + Überstunden Dip.-Ing. (FH) PS: unter 40k ist dreist für einen studierten!!
Gast
#1812138
Karsten schrieb: > Meint ihr das ist in Anbetracht meiner Qualifikation ok? Was für Qualifikation? Deine 1,3, die eh keinen interessiert oder deine 6 Monate als Facharbeiter :D :D .... Es zählen Projekte, von daher ist das Gehalt mehr als ok!!!!! Gruß
Gast
#1812188
Karsten schrieb: >Habe o.g. Angebot von einem Ing.-Dienstleister (keine >Zeitarbeit) bekommen. >Meint ihr das ist in Anbetracht meiner Qualifikation ok? 40k, hast du schlecht verhandelt? Da geht noch deine Zweitunterkunft von ab, Verpflegung, Reisen, und ein paar Kleinigkeiten. Ist mir auch passiert. Ich hab das Ding schnell wieder vergessen. Bei genauem Rechnen macht man Miese, wenn man nicht gerade aus dem Hotel Mama kommt.
Gast
#1812211
@Karsten: Deine Arbeitstätigleiten vor dem Studium interessieren niemanden, somit sind diese auch gahaltsirrelevant. Es sei denn, deine künftige Arbeit überschneidet sich mit denen von damals. Du sollst mal auch verraten wie groß das Unternehmen ist und was soll zu deinen Aufgaben gehören.
Gast
#1812349
1982 schrieb: > hi, > Berufserfahrung: 3Jahre > Stunden: 40/Woche > Verdienst: ca. 78.000p.a. + Überstunden > Dip.-Ing. (FH) > > PS: unter 40k ist dreist für einen studierten!! Glaub ich nicht. Für einen FHler schon zweimal nicht.
Gast
#1812666
>1982 schrieb: >> hi, >> Berufserfahrung: 3Jahre >> Stunden: 40/Woche >> Verdienst: ca. 78.000p.a. + Überstunden >> Dip.-Ing. (FH) >> >> PS: unter 40k ist dreist für einen studierten!! >Glaub ich nicht. Für einen FHler schon zweimal nicht. Hab ich auch gedacht, aber es kommt ja noch auf die Währung an. In USD oder Schweizer Franken könnte das schon paasen.
Gast
#1812976
Berufserfahrung : Einstieg Ausbildung : Dipl.-Ing. Fahrzeugtechnik (UNI) Arbeitszeit : 40 h Jahreseinkommen brutto : 41k Bereich : Automotive Tätigkeit: Qualität Betriebsgröße : ~2000 Region: BW Alter: 29 Jahre Besonderheit: Zeitarbeitsfirma Dieser Vertrag wurde mir angeboten. Habe starke Zweifel ob ich für so wenig anfangen soll. Nach hier geposteten Gehältern ist es aber anscheinend im Mittel.
Gast
#1813001
>Dieser Vertrag wurde mir angeboten. Habe starke Zweifel ob ich für so >wenig anfangen soll. Nach hier geposteten Gehältern ist es aber >anscheinend im Mittel. Lass Dir auf jeden Fall eine steuerfrei Zweitwohnungszulage und Fahrtkosten dazu geben. Habe damals ähnlich wie Du bei einer kleinen, sehr kleinen externen "Consulting"-Firma im Automotivebereich als Qualitätsingenieur angefangen. Am Anfang kam ich auf 43000€/anno + ca. 480€/Monat steuerfreier Zweitwohnungszulage. Von dieser Zulage konnte ich dann zwei Mieten finanzieren ;)....
Gast
#1813007
Berufserfahrung : 0 Jahre (2 Jahre als Student in Entwicklungsabteilungen) Ausbildung : Dipl.-Ing. (FH) Nachrichtentechnik, M.Sc. Arbeitszeit : 35h Jahreseinkommen brutto : ERA 12 = 45k5 + Leistungszulage (noch unbekannt) Bereich : Medizintechnik/Elektronikentwicklung Betriebsgröße : > 5000 Region: BaWü Weil hier immer wieder geschrieben wird, dass gute Noten nicht interessieren sondern nur Projekte: Für einen Berufseinsteiger sind die Noten zwar kein Argument für ein besseres Gehalt aber vielleicht überhaupt die Eintrittskarte in die ein oder andere fair zahlende Firma (s.o.). Eine andere Firma hat mir angeboten für 40k ohne Stundenkonto zu arbeiten. Es gibt also in der Abteilung keine Zeiterfassung! Ich war schier sprachlos im Gespräch... Einsteiger schrieb: > Eine andere Firma hat mir angeboten für 40k ohne Stundenkonto zu > arbeiten. Es gibt also in der Abteilung keine Zeiterfassung! Ich war > schier sprachlos im Gespräch... Wozu auch? Die entsprechende Klausel im Vertrag lautet sinngemäss: Anfallende Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten. Ist eben eine Art "Aussertariflichkeit" und in nicht tarifgebundenen Unternehmen ziemlich normal. Ein AT wird auch nicht nach Stunden, sondern nach Ergebnissen bezahlt. Projekte gibt es als Paket und nicht nach Stunden...
Gast
#1813023
Berufserfahrung: 10 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing. (Uni) Arbeitszeit: 40 h Jahreseinkommen brutto: 78k€ Branche: Automotive Bereich: Elektronik Aufgaben: Entwicklung Betriebsgröße: 25000 Region: München
Gast
#1813030
Panzer H. schrieb: >Wozu auch? >Die entsprechende Klausel im Vertrag lautet sinngemäss: >Anfallende Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten. Genau. Dann macht man im Endeffekt 50 Stunden pro Woche, von denen nur 40 bezahlt sind. Und der Chef, wünscht dir noch einen "schönen Nachmittag", wenn er dich abends um 19 Uhr beim Nachhausegehen sieht...
Gast
#1813032
@Tom Zweitwohungszulage und Fahrtkostenzuschlag werden durch meine Nähe zum Betrieb nicht gezahlt. Nehme ich mal stark an. Trotzdem Danke. Ich habe den Vertrag bis jetzt auch noch nicht gesehen. Möchte erst noch ein Gespräch bei einem anderen Consulting-Unternehmen mit einem besseren Ruf abwarten. Erhoffe mir durch die Dazugehörigkeit zu einem Stuttgarter Weltkonzern bessere Bedingungen. Ist das normal, dass die personaler extrem Druck ausüben? Zitat: "es muss innerhalb der nächsten 3 Tage eine Entscheidung fällen, ob ich den Vertrag nehme oder nicht!" Hätte nämlich gerne die Stelle als Backuplösung
Gast
#1813085
>Ist das normal, dass die personaler extrem Druck ausüben? >Zitat: "es muss innerhalb der nächsten 3 Tage eine Entscheidung fällen, >ob ich den Vertrag nehme oder nicht!" >hätte nämlich gerne die Stelle als Backuplösung Ich glaube 3 Tage ist schon extrem. Bei mir hat man damals eine Woche Bedenkzeit in den Raum gestellt und ich hab gleich gesagt, dass ich noch weitere Gespräche hätte. Das war alles sehr problemlos. Spiel mit offenen Karten und wenn diese Firma dich dann wirklich einstellen will, geben sie dir auch mehr Zeit. Achja, ich glaube, dass man Dir schriftlich eine Bindungsfrist des Vertrages mitteilen muss, bis zu welcher dieser gültig ist. Mein neuer AG hat mir damals mit Vertragszusendung schriftlich eine exakte Bindung, a la "Unser Vetragsangebot behält seine Gültigkeit bis zum....." sprich ich hatte ca. 3 Wochen Zeit mich zu entscheiden.
Gast
#1813127
Ansonsten einfach unterschreiben. Ist ja nicht verboten, vor Arbeitsantritt wieder zu kündigen. Wobei manche Firmen dafür eine Vertragsstrafe vorsehen. Dann musst Du eben zwei Wochen hin und kündigst dann. Wenn Firmen plötzlich Einstellungsstopp haben, fliegst Du ja auch wieder raus in der Probezeit, obwohl Du nichts dafür kannst. Gruss Axel
Gast
#1813171
Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung: B.Eng. (FH) Arbeitszeit: 40+ h Jahreseinkommen brutto: 52k€ Branche: Medizintechnik Aufgaben: Assistenz der Geschäftsleitung Betriebsgröße: 400MA Region: Süddeutschland
Gast
#1813200
Axel schrieb: >Ansonsten einfach unterschreiben. >Ist ja nicht verboten, vor Arbeitsantritt wieder zu kündigen. Ich mußte sowas notgedrungen mal machen. Hatte einen Vertrag in 400km Entfernung, und etwa gleichzeitig ein Angebot im Tagespendelbereich. >Wobei manche Firmen dafür eine Vertragsstrafe vorsehen. Was wollen die denn bei einem Hartz-IV-er groß als Strafe absahnen? Meine Lohnsteuerkarte bekam ich nicht mehr zurück, das wars. Die gibts beim Bürgeramt für 5 Euro neu.
Gast
#1813223
Berufserfahrung: 2 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing. ET (Uni) Arbeitszeit: 40+ h (real:50-55h) Jahreseinkommen brutto: 17.000€ brutto im Jahr Branche: Elektrotechnik Aufgaben: Entwicklung Betriebsgröße: 200 Region: BW @Robert Da haste du etwas falsch gemacht scratch - 17000 € brutto - da könntest du ans "Aufstocken" denken :-o
Gast
#1813278
Robert schrieb: >Jahreseinkommen brutto: 17.000€ brutto im Jahr Hast du eine Null rechts vergessen, oder ist es ein sozialversicherungspflichtiger Job mit mindestens 15 Wochenstunden? Mario H. schrieb: >Da haste du etwas falsch gemacht scratch - 17000 € brutto - da >könntest du ans "Aufstocken" denken :-o Ing. und Aufstocken, es wird in Zukunft wohl noch interessant...
Gast
#1813378
in meiner alten Firma hieß es "Überstunden sind Karrierestunden" . Ich sehe es anders, jede Überstunde ist verlorene Lebenszeit.
Gast
#1813523
thomaaaaas schrieb: > Berufserfahrung : Einstieg > > Ausbildung : Dipl.-Ing. Fahrzeugtechnik (UNI) > > Arbeitszeit : 40 h > > Jahreseinkommen brutto : 41k > > Bereich : Automotive > > Tätigkeit: Qualität > > Betriebsgröße : ~2000 > > Region: BW > > Alter: 29 Jahre > > > > Besonderheit: Zeitarbeitsfirma > > > > Dieser Vertrag wurde mir angeboten. Habe starke Zweifel ob ich für so > > wenig anfangen soll. Nach hier geposteten Gehältern ist es aber > > anscheinend im Mittel. Das gleiche Angebot habe ich als Einsteiger bei einem Dienstleister mit 6k Mitarbeitern weltweit auch erhalten! Sogar noch 1000 Euro weniger. Verhandlungen gab es nicht. Habe im Vorstellungsgespräch auf die Frage nach meiner Gehaltsvorstellung geantwortet, dass ich zwischen 40k und 45k erwarte. Das war wohl ein Fehler, da man direkt die untere Grenze gewählt und in den Vertrag aufgenommen hat. Und das ohne weitere Verhandlungen. Fängt ja schonmal nicht so gut an, da ich mich ein wenige übergangen fühle. Andere Bewerbungen laufen noch. Sobald ich ein besseres Angebot habe, bin ich sofort dort weg! Am meisten regt mich ja noch auf, dass irgendwelche Flachpfeifen-Kommilitonen, die ewig für ihr Studium gebraucht haben, durch Vitamin B hochbezahlte Trainee-Stellen bekommen haben. Wozu hab ich mir jahrelang den A**** aufgerissen? MFG Lukas
Gast
#1813567
ich mach mal weiter: Berufserfahrung: 0 Jahre, aber 3 J. Ausbildung und gejobbt während Studium und Diplomarbeit im Unternehmen Ausbildung: Dipl.Ing. ET (FH) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 41 k€ / Jahr Branche: Elektrotechnik Aufgaben: Entwicklung Betriebsgröße: 5k Region: Hessen Ich möchte auch auch nochmal bitten, ehrliche Angaben zu machen. Wenn ich das hier teilweise lese, kann dass echt kaum wahr sein...
Gast
#1813717
@John warum sollten das oft keine echten Angaben sein. Manche Leute haben eben das Glück un weden sehr gut bezahlt. Man muss auch die Stunden ansehen. Ich hätte auch als Einsteiger 55k gehabt, wenn ich mit 40h angefangen hätte. Nur mir war die Freizeit wichtiger und deshalb hatte ich nur nen 35h Vertrag.
Gast
#1813721
@ Jukassch Gehaltvorstellungen waren bei mir im Vorstellungsgespräch 45-50k. Nach Auskunft meiner Kollegen während der Diplomarbeit, sei das noch zu wenig.
Gast
#1813722
Berufserfahrung: 4 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing.(FH) Maschbau Arbeitszeit: 35h Jahreseinkommen brutto: 56 k€ / Jahr Branche: Automotive Aufgaben: Entwicklung und Konstruktion Betriebsgröße: 1300 Region: Bayern/Frankenmetropole
Gast
#1813810
> Autor: John (Gast)
Da waren Sie an einem Unternehmen sehr fixiert.
Ich habe meine Diplomarbeit bei MAN in Zürich gemacht. Danach hatten die
mir eine Stelle dort angeboten. Ich habe mich kurz umgesehen und eine
Stelle bei einem Mittelständler angenommen, der 20 % mehr als MAN
angeboten hat .
Gast
#1814098
17.000 Euro brutto im Jahr stimmt schon. Sind aber immer noch über 1.000 Euro netto im Monat. Damit kann man sich natürlich keine normale Wohnung leisten. Deshalb hat mein Arbeitgeber mir ein Zimmer im Männerwohnheim organisiert. Noch 2 weitere Ingenieure aus der Firma arbeiten hier. Der ältere hat sich immerhin schon auf über 22.000 Euro brutto hochgearbeitet. Die anderen Leute, die hier wohnen verdienen z.B. als Schlachter deutlich unter 1.000 Euro im Monat. Sicherlich habe ich etwas falsch gemacht. Ich habe E-Technik studiert. Das war der größte Fehler meines Lebens! Mein Elektrotechnik Studium hat mein Leben komplett ruiniert. Erst ein Hammer schweres Studium mit 80% - 95% Durchfallquoten in den meisten Klausuren. In Folge dessen muss man Klausuren wiederholen. Ist man dann endlich fertig, wird man aber auch nicht gebraucht. Bewerbungen laufen ins Leere. Ich habe viele hundert Bewerbungen geschrieben, deutlich über 500 Stück. Knapp 10 Vorstellungsgespräche. 3 Davon wurden vorher von den Firmen wieder abgesagt. 2 waren unbezahlte Praktika. 3 waren ca. 600 Euro pro Monat bezahlte Praktika. Ein Angebot war 11.200 Euro brutto pro Jahr. Ich dachte eigentlich, ich wäre hier im richtigen Forum. Hier weiß man doch über die Realität. Sonst geht doch zum vdi und laßt euch dort den Arsch voll lügen. Der vdi behauptet: "61.000 offene Stellen." Diese Zahl entbehrt jeglicher Grundlage. "Ingenieure händeringend gesucht." Ist schon genug zu geschrieben hier im Forum. "Ingenieure sind ganz wichtig, werden aber zur Zeit (d.h. seit nun mehr 24 Monaten überhaupt nicht eingestellt." Diese an sich total geisteskranke Aussage hat man aber als Realität akzeptiert. Wenigstens bin ich nicht bei einem Dienstleister. Ich kenne meine Platz in der Nahrungskette als Ingenieur. Ich bin Hilfsarbeiter.
Gast
#1814118
Nachtrag: Die Gehälter resultieren direkt aus der Marktsituation. Die sieht so aus, dass es einen deutliche Ingenieurüberschuss gibt.Vor der Krise sah es schon schlecht aus. Jetzt in der Krise ist es hoffnungslos. Offiziell sind aufgrund der Krise knapp 10.000 Ingenieure mehr arbeitslos geworden. Wahrscheinlich sind es rel mindestens 25.000. Diese Ingenieure mit Berufserfahrung bewerben sich natürlich auch. Als Absolvent hat man Null chancen. Wo sind die Stellen bei Siemens oder Bosch für Abolventen? Es gibt sie einfach nicht. Vielleicht 100 Absolventen werden pro Großkonzern und Jahr eingestellt. Dazu muss man zu den 5% Besten gehören. Schon wenn man zu den 20% Besten gehört hat man Null Chance bei den Konzernen. Bleiben die Sklaventreiber. Ist für mich inakzeptabel. Dann lieber auf der Strasse leben! Was dann noch bleibt ist der Mittelstand. Der sucht ja angeblich so viele. Aber selbst die allerkleinste Klitsche sagt ganz stolz: "Wir haben auf die se eine Stellenanzeige schon deutlich über 100 Bewerbungen." Die Folge ist, Gehaltsvorstellungen von über 35.000 Euro brutto werden in Sekunden oder von Praktikanten abgelehnt. Bei Konzernen sind 300 bis 500 Bewerbungen auf eine Stelle üblich. Bei einem Sportwagenhersteller sind es zur Zeit 1.200 auf eine offene Stelle. Sonst nur über Dienstleister. Ich habe selber erlebt wie in Konzernen Praktikanten Bewerbungen vor aussortieren. Auch Bewerbungen von berufserfahrenen Ingenieuren. Einzige Vorgabe: Anzahl der Bewerbungen reduzieren, egal wie. Note zu schlecht, raus. Zu lange studiert, raus. Keine Auslandserfahrung, raus. Foto gefällt nicht, raus. Abgebrochenes Studium, raus. Nur noch wenig Zeit bis zur Mittagspause, mal eben bei 2.000 Bewerbungen ungelesen auf Absage geklickt. Willkommen in der Realität in Deutschland im 21. Jahrhundert. Robert schrieb: > 17.000 Euro brutto im Jahr stimmt schon. Sind aber immer noch über 1.000 > Euro netto im Monat. Damit kann man sich natürlich keine normale Wohnung In welchem Land lebst Du denn? Reden wir von Gehältern in Deutschland in 2010?
Gast
#1814175
Berufserfahrung: 2.5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing.(FH) NT Arbeitszeit: 38h Jahreseinkommen brutto: 54 k€ / Jahr Branche: Instandsetzung Aufgaben: Entwicklung Betriebsgröße: 3000 Region: BW
Gast
#1814490
Knut.Horst schrieb: > Berufserfahrung: 10 Jahre > Ausbildung: Dipl.Ing. (Uni) > Arbeitszeit: 40 h > Jahreseinkommen brutto: 78k€ > Branche: Automotive > Bereich: Elektronik > Aufgaben: Entwicklung > Betriebsgröße: 25000 > Region: München Verrätst du mir ob das noch ERA ist und welche Stufe? Als Firma kommt ja eigentlich nur eine in Frage... Ich arbeite bei einem jetzt schon guten Unternehmen auch in Muc mit einem guten Gehalt nach ERA12 ca. 75 kEUR bei 40h Woche (5 Jahre BE) und will mich eigentlich noch verbessern. Ist aber sehr schwierig rauszubekommen, ob für mich bei deiner Firma noch eine Verbesserung drin wäre.
Gast
#1814518
moin Berufserfahrung: 30 Jahre Ausbildung: Beamter Arbeitszeit: 38h Jahreseinkommen netto: 21 k€ / Jahr Branche: Vorruhestand mit 48J. Aufgaben: Müll wegbringen / in der Sonne liegen Betriebsgröße: 3 + Hund Region: B Frau bekommt auch Rente mfg
Gast
#1814557
Jukasch schrieb: >Habe im Vorstellungsgespräch auf die Frage nach meiner >Gehaltsvorstellung geantwortet, dass ich zwischen 40k und >45k erwarte. Eine Preisspanne angeben, sowas geht gar nicht. Lieber 5k€ über der Höchstgrenze angeben. Aber einen festen Preis. Runter gehen, kann man immer. Mann, das wird so vieles falsch gemacht, bei Selbstpräsentation und Gehaltsvorstellung, und eigenen Vorstellungen! Wir brauchten alle mal einen kaufmännischen Crash-Kurs.
Gast
#1814559
>> Robert schrieb: >> >Jahreseinkommen brutto: 17.000€ brutto im Jahr >> >> Hast du eine Null rechts vergessen, oder ist es ein >> sozialversicherungspflichtiger Job mit mindestens 15 Wochenstunden? >> Autor: Panzer H. (panzer1) >> Datum: 11.08.2010 14:43 >> Robert schrieb: >> > 17.000 Euro brutto im Jahr stimmt schon. Sind aber immer noch über 1.000 >> > Euro netto im Monat. Damit kann man sich natürlich keine normale Wohnung >> In welchem Land lebst Du denn? >> Reden wir von Gehältern in Deutschland in 2010? >???? . Was soll ich davon halten ! Ja, da kann ich nur zustimmen. Die Geschichte ist mir irgendwie suspekt. Wenn BW=Baden-Württenberg sein soll, dann stimmt hier etwas nicht. Hier in mittleren Ballungszentren bekommt man bei jedem Dienstleister ohne aufzustehen 35K nur für ein Dipl-Ing. im Zeugnis. Sicherlich in der Krise war es schwer etwas zu finden, aber nicht jetzt und ganz sicher nicht vor 2009.
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#1814574
>Jukasch schrieb: >>Habe im Vorstellungsgespräch auf die Frage nach meiner >>Gehaltsvorstellung geantwortet, dass ich zwischen 40k und >>45k erwarte. >Eine Preisspanne angeben, sowas geht gar nicht. Lieber 5k€ über der >Höchstgrenze angeben. Aber einen festen Preis. Runter gehen, kann man >immer. >Mann, das wird so vieles falsch gemacht, bei Selbstpräsentation und >Gehaltsvorstellung, und eigenen Vorstellungen! Wir brauchten alle mal >einen kaufmännischen Crash-Kurs. Interessanter Weise habe ich in jedem Bewerbungstraining den strikten Rat erhalten bei der Gehaltsfrage immer eine Gehaltsspanne zu nennen. Auf keinen Fall eine feste Zahl nennen und auf keinen Fall sollte man zu hoch greifen. Die meisten Gehaltsstudien und -umfragen wichen auch viel zu sehr von tatsächlich üblicher Gehaltgröße ab (natürlich nach unten). :) Da stellt sich die Frage - was nützen uns all diese Beratungsfirmen. Mir hat es im Grunde nichts gebracht, und hätte nur geschadet, wenn ich deren Richtlinien gefolgt wäre.
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#1814603
Robert schrieb: >17.000 Euro brutto im Jahr stimmt schon. Sind aber immer noch >über 1.000 Euro netto im Monat. Damit kann man sich natürlich >keine normale Wohnung leisten. Deshalb hat mein Arbeitgeber mir >ein Zimmer im Männerwohnheim organisiert. Noch 2 weitere >Ingenieure aus der Firma arbeiten hier. Der ältere hat sich >immerhin schon auf über 22.000 Euro brutto hochgearbeitet. Die >anderen Leute, die hier wohnen verdienen z.B. als >Schlachter deutlich unter 1.000 Euro im Monat. BW. Eines der reichsten Bundesländer. Wie schäbig. Bist du flexibel? BW ist z.B. nicht weit von Luxemburg weg. Dort beträgt z.B. der gesetzliche Mindestlohn für einen 18-jährigen Facharbeiter (nicht studiert) zur Zeit 18.300€. Ist nicht viel mehr als 17.000, aber es fallen nur 20% Abgaben (anstatt um die 40% bei uns) an, bleibt mehr netto. Das ganze Sozialsystem ist dort nicht so angefressen wie bei uns. Und wie will man im Männerwohnheim mal eine Familie gründen? Dein Unternehmen macht wohl schon noch genügend Reibach, besonders auf deine Kosten. Die springen alle gerne auf den Zug "Krise" auf, auch wenn es nicht wirklich schlecht geht. Für manche ist am liebsten immer Krise. >Offiziell sind aufgrund der Krise knapp 10.000 Ingenieure mehr >arbeitslos geworden. Wahrscheinlich sind es rel mindestens 25.000. Ich selbst, bin gerade mit einer Vermittlungssperre des Amtes aus der Arbeitslosigkeit verabschiedet worden. Also, Rauswurf. Grund: Ich bin keiner Putzkolonne (Straßenfeger, etc.) mit Bewerbungen hinterher gerannt. Als Ing., wurde ich sowieso nicht mehr geführt. Soviel zu Statistiken. Also, mach mal den Job für 17k€, mal sehen, wie du unter allem Streß auf Dauer motiviert bleibst... Im Männerwohnheim hatte ich auch schon gewohnt, als ich wenig verdiente. Leider kann man sich sogar daran gewöhnen, wenn man im Leben sonst keine Perspektiven und Wünsche mehr hat... sumsim schrieb: >Hier in mittleren Ballungszentren bekommt man bei jedem >Dienstleister ohne aufzustehen 35K nur für ein Dipl-Ing. >im Zeugnis. Ich hab selten mal einen größeren Nonsens gelesen... Wohne aber auch nicht im Ballungsgebiet.
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#1814622
>>Hier in mittleren Ballungszentren bekommt man bei jedem >>Dienstleister ohne aufzustehen 35K nur für ein Dipl-Ing. >>im Zeugnis. >Ich hab selten mal einen größeren Nonsens gelesen... Wohne aber auch >nicht im Ballungsgebiet. Das ist kein Nonses sondern die Realität. Die 35k bekommt man ohne Probleme, vorausgesetzt man wird eingestellt. Aber derzeit ist es verhältnismäßig zu früher leicht eine Einstellung zu finden.
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#1814646
sumsim schrieb: >vorausgesetzt man wird eingestellt. Aha! sumsim schrieb: > Wenn BW=Baden-Württenberg sein soll, dann stimmt hier etwas nicht. Hier > in mittleren Ballungszentren bekommt man bei jedem Dienstleister ohne > aufzustehen 35K nur für ein Dipl-Ing. im Zeugnis. Robert hat nirgendwo etwas von BW geschrieben. Ist aber auch egal, da es sich ganz offensichtlich um einen Troll handelt. Ich habe den Beitrag auch gemeldet, aber es fühlte sich kein Moderator dazu veranlasst, den Unsinn zu löschen. MöchteWechseln123 schrieb: > Knut.Horst schrieb: >> Berufserfahrung: 10 Jahre >> Ausbildung: Dipl.Ing. (Uni) >> Arbeitszeit: 40 h >> Jahreseinkommen brutto: 78k€ >> Branche: Automotive >> Bereich: Elektronik >> Aufgaben: Entwicklung >> Betriebsgröße: 25000 >> Region: München > > Verrätst du mir ob das noch ERA ist und welche Stufe? Als Firma kommt ja > eigentlich nur eine in Frage... > > Ich arbeite bei einem jetzt schon guten Unternehmen auch in Muc mit > einem guten Gehalt nach ERA12 ca. 75 kEUR bei 40h Woche (5 Jahre BE) und > will mich eigentlich noch verbessern. Ist aber sehr schwierig > rauszubekommen, ob für mich bei deiner Firma noch eine Verbesserung drin > wäre. Mit 5 Jahren BE schon wieder höhere Ziele... Nach ERA12B kommt nix mehr, ausser AT oder Rauswurf, weil zu teuer. Als Fachkraft sollte das etwa die Obergrenze sein, also hilft nur Verantwortung übernahmen als PL oder Team/Gruppen/...leader. Nee, eine Stellschraube gibt es noch: Weg aus MUC und die Lebenshaltungskosten sollten sinken..., ein Häuschen wird realisierbar.
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#1814697
robotdrone schrieb: > Hier meine Daten: > > Berufserfahrung: Einstieg (ca. 0,5 J. in der Firma) > Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) - Informationstechnik + vorher > Berufsmatura in Wirtschaftsinformatik + vorher Gynmnasium (Österreich), > Weiterbildung: Uni-Seminare und Auslandsaufenthalte (UK), Zertifikate in > Englisch, Microsoft-Zertifikat ( lol war eher auswendig lernen..) > Arbeitszeit : 40 h > Jahreseinkommen brutto : Einstieg ca. 80k CHF p.a. + Bereitschaft, > Reisezulagen, evtl. Überstunden (13 Gehälter p. a.) > Urlaub: ca. 5 Wochen > Bereich: Automatisierungstechnik/Softwareentwicklung > Tätigkeit: SW-Entwicklung/teil.Automatisierungstechnik/Inbetriebnahmen > Betriebsgröße : weltweit > Region: Nordschweiz DAS ist ja mal geil. Gratuliere da hast aber echt was auf die Beine gestellt..Die Zertifikate neben dem Studium waren auch nicht billig und das in die Schweiz gehen oder? Sind ja umgerechnet fast 60k € /Jahr für den Anfang! Ist das evtl ABB? Also ich verdien in Österreich ca. 31k/Jahr Einstiegsgehalt (ca. 1 Jahr Erfahrung vorher mit Praktika) 5 Wochen Urlaub, Gleitzeit Ausbildung: Dipl-Ing(Univ) für E-Technik
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#1814925
@backpacker das ist aber schon ziemlich wenig. Mit deinem Abschluss bekommst du bei uns in Bayern EG10 das sind 47K im Jahr als Einsteiger.
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#1815007
Wilhelm Ferkes schrieb: > Eine Preisspanne angeben, sowas geht gar nicht. Lieber 5k€ über der > Höchstgrenze angeben. Aber einen festen Preis. Runter gehen, kann man > immer. > > Mann, das wird so vieles falsch gemacht, bei Selbstpräsentation und > Gehaltsvorstellung, und eigenen Vorstellungen! Wir brauchten alle mal > einen kaufmännischen Crash-Kurs. http://www.stellenboersen.de/aktuelles/handelsblatt/junge-karriere/081216vorstellungsgespraech-bewerber.html http://www.berufsstrategie.de/bewerbung-karriere-soft-skills/vorstellungsgespraech-tipps-gehaltsverhandlung.php In einigen Ratgebern wird dazu geraten eine Gehaltsspanne anzugeben. Als Berufseinsteiger wirst du ja nicht wegen nem Tausender zu wenig der Firma absagen, wenn sonst alles passt. Und wenn die nach Tarifvertrag zahlen bekommt eh jeder Berufseinsteiger das gleiche. Die Frage dient also (bei Berufseinsteigern) nicht dazu, dein Gehalt auszuhandeln sondern nur zum Überprüfen deiner Reaktion auf die Frage. Also um dich unter Stress zu setzen. Ich bekomme genau die Mitte meiner Gehaltsspanne aber nicht weil ich das so angegeben habe sondern weil das das normale ERA Gehalt für die Tätigkeit ist, über das ich mich natürlich vorher informiert habe.
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#1815070
Gehaltsspanne ist doch unsinn! Ich gehe doch auch nicht in einen Supermarkt und überlege, ob ich für den Liter Milch 42 bis 69ct ausgeben möchte, sondern zahle natürlich den geringsten Preis (jetzt mal von den armen Landwirten und Ökokuhliebhabern abgesehen) Ich hatte damals einen festen Betrag angegeben. 35k müssen es wohl gewesen sein. Je nach Region, in der ich mich beworben hatte, auch mal mehr oder weniger. Im Raum Stuttgart vielleicht 37k (aber das war ganz am Anfang meiner Bewerbungsphase, wo man noch optimistisch gewesen ist ;-) ) oder auch mal 32k bei Regionen, wo niemand hin möchte. Sowas wie Montabaur... da will laut einer Personalvermittlung auch niemand hin. ;-) Letztendlich wurde ich in meinem letzten Vorstellungsgespräch (wo es dann zu einem Arbeitvertrag gekommen ist!) nochmal um 15% runtergehandelt, weil ich noch keine nennenswerte und relevante Berufserfahrung hätte. Man es mit mir probieren würde, weil ich aus der Region käme und so nicht umziehen müsse. Dafür würde es ja die Probezeit geben - und wenn ich gute Leistungen zeige, hätte man sich vorstellen können, nach dem Ablauf der Probezeit auch die gewünschten 35k zu zahlen. Letztens wurde mir ein Bonus zugesichert, weil ich bislang sehr gute Leistungen gezeigt hätte und teamfähig wäre - da wurde die Erhöhung nach der Probezeit auch nochmal angesprochen.
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#1815172
Liter Milch hin oder her: Ich habe 43k-47k angegeben und 45k+Leistungszulage bekommen. Es gibt sicher genug Firmen (Dienstleister ausgenommen) die daran interessiert sind in gewissen Grenzen ihre Mitarbeiter auch fair zu bezahlen, damit du auch motiviert bist deinen Job zu machen. Davon hat die Firma mehr als wenn sie beim Jahresgehalt 2000€ einspart. Wenn du auf die Spanne 40k-45k nur 40k bekommst, dann heisst das nicht automatisch, dass du auf die Spanne 45k-50k auch 45k bekommen hättest.
Gast
#1815233
Ja aber wenn ich gleich 50k sage, dann können sie mir nicht 40k geben, sondern sagen eher 45k wären in Ordnung und dann einigt man sich ungefähr auf die Mitte von 47k. Es ist eigentlich egal wie mans macht, man sollte sich nur nicht unter Wert verkaufen. Timo schrieb: > Ja aber wenn ich gleich 50k sage, dann können sie mir nicht 40k geben, > sondern sagen eher 45k wären in Ordnung und dann einigt man sich > ungefähr auf die Mitte von 47k. > Es ist eigentlich egal wie mans macht, man sollte sich nur nicht unter > Wert verkaufen. Nach der Logik könnte man auch sagen: Man schlägt 80k vor, die Gegenseite 40k, und dann einigt man sich auf 65000. ;-)
Gast
#1815596
Also wie gesagt, am Besten informiert man sich im Netz nach realistischen Einstiegsgehältern. Dabei ist unbedingt der eigene Abschluss und die Firmengröße zu berücksichtigen. Eine Spanne von etwa 5000 zu nennen ist kein Fehler und erhöht die Chance, als Anfänger bei der Beantwortung der Gehaltsfrage nicht völlig daneben zu Schiessen. Entweder ist die Firma so groß, dass es eh Gehalt nach Tarif gibt. Da gibt es keinen Verhandlungsspielraum für Einsteiger. Oder sie ist so klein, dass es keinen Tarifvertrag gibt und da bekommst du als Einsteiger auch keine 47.000. Also behaupte ich einfahc mal ohne die letzten 10 Meter dieses Threads nach Gegenbeweisen auszuwerten.
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#1816003
@ Mark Brandis Erstens, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das gilt auch hier. In meinem ersten Posting über mein Gehalt habe ich "Region: BW" geschrieben. Für dich nochmal ganz klar, damit meine ich das Bundesland Baden-Württemberg. Dieses Bundesland liegt in (West-) Deutschland. Deutschland liegt in Europa und Europa befindet sich auf dem Planten "Erde". Ich hoffe, du kannst dir nun auch eine Vorstellung davon machen. Zweitens, das ist ja interessant. Du hast meinen Beitrag also gemeldet. Schön für dich. Warum eigentlich? Weil die Realität deine Traumwelt zerstört? Du hast schon einmal in dieser Diskussion ein Gehalt für unglaubwürdig gehalten. Es ging damals um 44.000 Euro brutto nach 20 Berufsjahren. Willst du jedes Gehalt unter 40.000 Euro anzweifeln? Jeder, der nicht mindestens 45.000 Euro als Ing. bekommt ist also ein Troll und muss gemeldet werden? Willkommen in der "schönen, neuen Welt". Zurück zur eigentlichen Diskussion. Was nützten mir die Gesetze in Luxemburg, wenn ich in Deutschland bin? In Norwegen liegt das Durchschnittsgehalt bei ca. 70.000 Euro brutto im Jahr. Was nützt mir das? Auch in Deutschland gibt es Leute, die ohne Schulabschluss über 35.000 Euro brutto im Jahr bei Automobilbauern bekommen. Was habe ich davon? War doch erst vor kurzen wieder ein Thema, auch in den Nachrichten, dass in Deutschland über 2 Millionen Menschen unter 6 Euro die Stunde bekommen. In anderen Ländern Europas ist das verboten. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Trotzdem gibt es auch hier (bittere) Armut. Zitat: "Im Männerwohnheim kann man keine Familie Gründen." Scherzkeks, das weiß ich auch. Aber ich habe nun mal keine Wahl. Ich habe mir das doch nicht ausgesucht. Und nochmal, ich habe wenigstens Arbeit. In Deutschland ist über Hartz IV die Zwangsarbeit eingeführt worden. Das Grundgesetz (freie Wahl der Arbeit) gilt nur noch für Leute mit Arbeit oder Geld. Es ist ersetzt worde durch "jede (zumutbare) Arbeit muss angenommen werden". In der Realität heißt das, jede Arbeit - auch und gerade - ohne Bezhlung, muss angenommen werden. Was glaubt ihr, ihr, ist ein Diplom nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit noch wert? Genau, Null! Das macht die Arbeitgeber so stark. Wenn man berufserfahrene Ing.s auf unter 30 kEuro runter gehandelt hat, was kann dann ein Absolvent erwarten? Zitat: "..beim Dienstleister sind 35k kein Problem" Noch so ein Scherzkeks. Wenn man den Job bekommt. Wenn im Sinne von Falls. Falls man Abteilungsleiter bei BMW ist, verdient man auch so 60 - 80 kEuro. Aber hast du so einen Job, ich jedenfalls nicht. Das Grundproblem ist, das Ing.s in Deutschland nicht gebraucht werden. Es gibt einen deutlichen Ing-Überschuss. Was soll man bei üblichen 150 - 200 Bewerbungen pro Stelle machen? Für alle, die es überlesen haben, ich bin Elektrotechnik Ing. Damit gehöre ich in Deutschland zum Bodensatz der Gesellschaft an! Konkret, keine normale Wohnung, niedrigst Löhne, kaum Arbeitspläte, keine Kreditwürdigkeit, usw.
Gast
#1816022
na dann geb dir doch am besten gleich die kugel , man man man. Was du brauchst ist kein Job, sondern nen Psyschater !
Gast
#1816046
Anstatt mir mein Leben auf diese Art zu versauern, hätte ich lieber sofort ins Ausland gezogen. Es gibt ja genug Länder, welche die deutschen Ingenieure nehmen würden und gut bezahlen. Man muss nur loslassen können. Aber bei so einer Geschichte sollte es kein Problem sein. Trotzdem erscheint es mir irgendwie seltsam.
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#1816071
17k ist unmöglich. Entweder erfunden oder Studium abgebrochen und jetzt Praktikant oder oder oder. Bevor ich nach sonem Studium für 17k arbeiten gehe suche ich lieber bundesweit und da findet sich was. Oder mit mir stimmt was gewaltig nicht.
Gast
#1816093
backpacker schrieb: > robotdrone schrieb: >> Hier meine Daten: >> >> Berufserfahrung: Einstieg (ca. 0,5 J. in der Firma) >> Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) - Informationstechnik + vorher >> Berufsmatura in Wirtschaftsinformatik + vorher Gynmnasium (Österreich), >> Weiterbildung: Uni-Seminare und Auslandsaufenthalte (UK), Zertifikate in >> Englisch, Microsoft-Zertifikat ( lol war eher auswendig lernen..) >> Arbeitszeit : 40 h >> Jahreseinkommen brutto : Einstieg ca. 80k CHF p.a. + Bereitschaft, >> Reisezulagen, evtl. Überstunden (13 Gehälter p. a.) >> Urlaub: ca. 5 Wochen >> Bereich: Automatisierungstechnik/Softwareentwicklung >> Tätigkeit: SW-Entwicklung/teil.Automatisierungstechnik/Inbetriebnahmen >> Betriebsgröße : weltweit >> Region: Nordschweiz Mich wundert nur, dass diese Meldung nicht näher kommentiert wurde. Ich glaube wenn du, robotdrone, nach einigen Berufsjahren zB noch ne Doktorarbeit drauflegst, dürfte das wirklich top sein..
Gast
#1816217
Mark Brandis schrieb: >> Ja aber wenn ich gleich 50k sage, dann können sie mir nicht 40k geben, > >> sondern sagen eher 45k wären in Ordnung und dann einigt man sich > >> ungefähr auf die Mitte von 47k. > >> Es ist eigentlich egal wie mans macht, man sollte sich nur nicht unter > >> Wert verkaufen. > > > > Nach der Logik könnte man auch sagen: Man schlägt 80k vor, die > > Gegenseite 40k, und dann einigt man sich auf 65000. ;-) Naja du weißt sicher wie ich es meine ;-) Es ist nur wichtig nicht gleich zu niedrig anzusetzten. Ich hatte 50k gewählt, da ich jemanden kenne der das bekommen hat. Die meisten bekommen nur EG9, das sind dann knapp 43k.
Gast
#1816254
Ich habe beim Einstieg vor 2,5 Jahren 48k angegeben und bekommen, aber nur weil ich hier Praktikant war. Hätte ich bloß mehr verlangt ;-)
Gast
#1816279
Jahresgehälter von 17k werden zur Zeit in Deutschland auch für Ingenieure und Informatiker zunehmend Realität. Einige Sklavenhändler durchforsten die Bewerberbörsen und picken sich die Leute heraus, die offentsichtlich bereits längere Zeit ohne Beschäftigung sind und deswegen auch entnervt jedes Angebot annehmen. Der Trend findet sowohl bei den Zeitarbeitsfirmen als auch bei den Konzernen zunehmend Raum als Mittel zur Reduzierung der Personalkosten. Eine ungute Entwicklung, aber von Wirtschaft und Politik gewünscht und gefördert.
Gast
#1816296
Berufserfahrung : 3 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. Mechatronik Arbeitszeit : 40 h Jahreseinkommen brutto : 72k + Patente +Bonus Bereich : Optik Tätigkeit: Entwicklung Betriebsgröße : >2000 Region: BW Alter: 27 Jahre
Gast
#1816299
Aber ehrlich gesagt, wenn ich als Einsteiger nichts finde, dann bild ich mich einfach noch weiter, Master oder gleich Dr. Oder man schreibt sich für irgendeinen Studiengang ein und geht dann als Werksstudent joben, da bekommt man auch schon 12,50€ Netto in der Stunde. Für 17k würd ich nicht aufstehen, hab als FA vor meinem Studium schon 30k verdient.
Gast
#1816304
Robert schrieb: > Nachtrag: > Die Gehälter resultieren direkt aus der Marktsituation. Die sieht so > aus, dass es einen deutliche Ingenieurüberschuss gibt. Komisch nur, dass jetzt Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden sollen, wenn wir doch angeblich einen so deutlichen Ingenieurüberschuss haben. Sogar eine Prämie soll denen dann gezahlt werden, wenn sie einen Job hier annehmen: http://www.bild.de/BILD/politik/2010/07/31/wirtschaftsminister-rainer-bruederle/fachkraefte-ausland.html Wieso wird eigentlich dann keinen deutschen Ing. eine Prämie gezahlt, wenn er einen Job annimmt?
Gast
#1816328
rogie schrieb: > Komisch nur, dass jetzt Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden > sollen, wenn wir doch angeblich einen so deutlichen Ingenieurüberschuss > haben. Sogar eine Prämie soll denen dann gezahlt werden, wenn sie einen > Job hier annehmen: > > http://www.bild.de/BILD/politik/2010/07/31/wirtsch... > > Wieso wird eigentlich dann keinen deutschen Ing. eine Prämie gezahlt, > wenn er einen Job annimmt? > Bitte informieren. Die Zuwanderung von spezialisierten Fachkräften aus dem Ausland soll dazu führen die Wettbewerbssituation unter Hochqualifizierten weiter zu verschärfen. Damit sollen die Löhne weiter gedrückt werden bzw. auf einem niedrigen Stand gehalten werden. Aktuell zieht die Konjunktur, Auftragslage wieder an. Die Unternehmen haben Panik vor dem Anspruch der Angestellten nach höheren Löhnen. Robert schrieb: > Für alle, die es überlesen haben, ich > bin Elektrotechnik Ing. Damit gehöre ich in Deutschland zum Bodensatz > der Gesellschaft an! Konkret, keine normale Wohnung, niedrigst Löhne, > kaum Arbeitspläte, keine Kreditwürdigkeit, usw. Mit solchen Aussagen disqualifizierst Du Dich selbst. Auch eine (sinngemäße) Aussage à la "Lieber 17k verdienen, als beim Dienstleister zu arbeiten" (und da das Doppelte zu bekommen) ist nicht gerade dazu geeignet, um Deine Situation zu verbessern. Einsteiger schrieb: > 17k ist unmöglich. Entweder erfunden oder Studium abgebrochen und jetzt > Praktikant oder oder oder. Bevor ich nach sonem Studium für 17k arbeiten > gehe suche ich lieber bundesweit und da findet sich was. Oder mit mir > stimmt was gewaltig nicht. So sieht's aus. Ländle schrieb: > Jahresgehälter von 17k werden zur Zeit in Deutschland auch für > Ingenieure und Informatiker zunehmend Realität. Komisch nur, dass stets anonyme Personen im Internet solche Gehälter bekommen, man aber nie im wirklichen Leben jemandem begegnet bei dem das der Fall ist. Ich kenne etliche Leute, die beim Dienstleister angestellt sind (inklusive mir selbst). Niemand kommt auch nur annähernd in die Region von 17k, das Minimum liegt so bei 30-35k. Und das in BaWü, wo man es laut Robert angeblich akzeptieren muss für 17k zu arbeiten. Tja. Hier im Subforum "Ausbildung, Studium & Beruf" wird schon auch ziemlich kräftig getrollt, darüber muss man sich im Klaren sein.
Gast
#1816404
Also mal was für die elektrische Energietechnik Berufserfahrung : 19 Jahre Ausbildung : FH Ing. elektrische Energietechnik Arbeitszeit : 40h + Jahreseinkommen brutto : 60K + Boni +Fahrtkostenzuschuß von 250€ mtl. Bereich : Consult Energietechnik Betriebsgröße : 44 gehört aber zum Weltweit zweitgrößten Energieversorger Region: M
Gast
#1816418
Dann will ich auch mal. Berufserfahrung: 6,5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. Elektrotechnik (FH) + M.Sc (TH)(nebenbrfl. erstanden) Arbeitszeit: 40h + X Jahreseinkommen netto: 72k€ (inkl. Boni, Weihnachts-,Urlaubsgeld) Branche: Medizintechnik Aufgaben: Teilprojektleiter Software Betriebsgröße: 7k Region: Hamburg Grüße aus dem Norden der Republik Ralf
Gast
#1816454
a7x schrieb: > Die Unternehmen haben > Panik vor dem Anspruch der Angestellten nach höheren Löhnen. Hmmm, wenn kein Unternehmen bereit wäre, deutlich mehr als die Konkurrenz zu zahlen, bräuchte man keine Angst vor solchen Forderungen haben. ;-) 17k brutto? oder was netto unterm Strich übrig bleibt im Jahr? Es kommt natürlich darauf an, was das für eine Stelle ist. Während des Studiums habe ich auch für deutlich weniger als 17k pro Jahr gearbeitet - sogar mal nur 4 oder 5k. (Dann aber nur 5 Stunden pro Woche zu freibestimmbaren Zeiten. Also auch mal sonntags, wenn man seine Ruhe hat)... 17k halte ich für unrealistisch - zumindest für jemanden mit einem sinnvollen Studienabschluss und wenn diese Person auch noch in einem entsprechenden Feld arbeitet. Wenn man studienfremd arbeitet und ein Job ausübt, bei dem eigentlich so gut wie gar keine Qualifikation erforderlich ist - nun dann wäre es schon wahrscheinlicher. Ich liege zur Zeit bei fast dem Doppelten von 17k - dem Doppelten minus 10% um genau zu sein. Mein Chef meinte vor einiger Zeit zu mir, das sei ein relativ niedriges Einstiegsgehalt und man könne nach der Probezeit oder in einem Jahr nochmal darüber reden.
Gast
#1816493
ukstudent schrieb: >> robotdrone schrieb: >>> Hier meine Daten: >>> >>> Berufserfahrung: Einstieg (ca. 0,5 J. in der Firma) >>> Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) - Informationstechnik + vorher >>> Berufsmatura in Wirtschaftsinformatik + vorher Gynmnasium (Österreich), >>> Weiterbildung: Uni-Seminare und Auslandsaufenthalte (UK), Zertifikate in >>> Englisch, Microsoft-Zertifikat ( lol war eher auswendig lernen..) >>> Arbeitszeit : 40 h >>> Jahreseinkommen brutto : Einstieg ca. 80k CHF p.a. + Bereitschaft, >>> Reisezulagen, evtl. Überstunden (13 Gehälter p. a.) >>> Urlaub: ca. 5 Wochen >>> Bereich: Automatisierungstechnik/Softwareentwicklung >>> Tätigkeit: SW-Entwicklung/teil.Automatisierungstechnik/Inbetriebnahmen >>> Betriebsgröße : weltweit >>> Region: Nordschweiz >>> > > Mich wundert nur, dass diese Meldung nicht näher kommentiert wurde. Ja eh, is eh nicht schlecht sind ca. umgerechnet nach neuem Chf Kurs ~60k Brutto is ja gut für den Einstieg oder? Naja, ok die höheren Lebenskosten und dass man sich selbst um die Krankenversicherungen, Zahnarzt etc. kümmern muss in der Schweiz jetz mal nicht mitgerechnet. zu den 17k brutto: Aber 17k brutto/Jahr? Sorry lol musste laut lachen!! Kenne Hilfsarbeiter die verdienen das Doppelte. -> Dabei pustete ich leider meinen Kaffee über die ganze Tastatur und teilw. Monitor, so ein Mist und ihr seit schuld ;-)!!
Gast
#1816596
Ralf schrieb: > Berufserfahrung: 6,5 Jahre > Ausbildung: Dipl.-Ing. Elektrotechnik (FH) + M.Sc (TH)(nebenbrfl. > erstanden) > Arbeitszeit: 40h + X > Jahreseinkommen netto: 72k€ (inkl. Boni, Weihnachts-,Urlaubsgeld) > Branche: Medizintechnik > Aufgaben: Teilprojektleiter Software > Betriebsgröße: 7k > Region: Hamburg Meinste Brutto oder??? @doktorfreeman - Seit wann sind wir schuld ??? ;P
Gast
#1816621
Mark Brandis schrieb: > Komisch nur, dass stets anonyme Personen im Internet solche Gehälter > bekommen, man aber nie im wirklichen Leben jemandem begegnet bei dem das > der Fall ist. Ich kenne etliche Leute, die beim Dienstleister angestellt > sind (inklusive mir selbst). Niemand kommt auch nur annähernd in die > Region von 17k, das Minimum liegt so bei 30-35k. Und das in BaWü, wo man > es laut Robert angeblich akzeptieren muss für 17k zu arbeiten. Tja. Da ist mir auch noch keiner begegnet. Vielleicht is es ja eine Teilzeitstelle. :-) Aber sorry, wer bei so einem Angebot was in etwa auf dem finanziellen Niveau eines Verkäufers, Hotelfachmanns, Handwerkers liegt zusagt, der ist selbst schuld wenn er sich verarschen lässt. Es kommt natürlich auch auf den Job an und als was man angestellt ist. ;-)
Gast
#1816644
@Gordon: Richtig. Ich meinte Brutto. Copy&Paste Fehler von anderer Vorlage :-) @zuckerle: Ich habe garnichts bezahlt. Ich habe mir das von meinem Unternehmen bezahlen lassen. (Fortbildungsbudget). Kosten ~12.000 EUR.
Gast
#1816682
ist AT, Gehalt entspricht der früheren unteren AT-Grenze, die zukünftige Entwicklung ist eher undurchsichtig und das Zustandekommen wird auch noch umgestellt ... MöchteWechseln123 schrieb: > Autor: MöchteWechseln123 (Gast) > > Datum: 11.08.2010 19:07 > > Knut.Horst schrieb: > >> Jahreseinkommen brutto: 78k€ > > Verrätst du mir ob das noch ERA ist und welche Stufe? Als Firma kommt ja > > eigentlich nur eine in Frage... >
Gast
#1816687
Ich brauche keinen Psychiater. Ein Psychiater kann, soweit ich weiß, nur seelische innere Probleme versuchen zu lösen. Ich habe nirgends geschrieben, dass ichinnerlich unglücklich oder deprimiert bin. Wenn ein Psychiater allerdings die Weltwirtschaft retten könnte, wäre er hoch willkommen. Allerdings reflektiere ich - als Mensch mit gesundem Verstand - meine Umwelt und mich selbst. Wenn ich sehe das im Vergleich zu den meisten Leuten aus meinem Abi Jahrgang ich als einer der ganz wenigen keine richtige Wohnung habe, dann ist das nicht schön. Während des Studiums hatte ich 1.500 Euro Dispositionskredit. Jetzt wo ich arbeite wurde er auch 300 Euro zurückgeführt. Angeblich wegen Krise und so. Auch das ist nicht schön. Zitat: "...gleich die Kugel geben." Wieso? Früher wurden Soldaten mit Ehrversprechen angeworben und als Kanonenfutter verheizt. Ich wurde als Ing. angeworben. Bei mir ist nur die wirtschaftliche Zukunft ruiniert. Mein Leben habe ich noch. Ich dachte nicht, dass ich mich hier für mein (niedriges) Gehalt rechtfertigen muss. Ob mit mir was nicht stimmt? Ja, mein Lebenslauf ist durch ein E-Technik Studium mitnur durchschnittlichem Abschluß ruiniert. Und immer noch besser als gar keine Arbeit. Bei 2 Jahren Lücke oder Fach fremd arbeiten nimmt einen niemeand mehr! Fachkräftemangel? Du glaubst wohl auch noch, dass am Ende des Jahres ein bärtiger Mann Geschenke verteilt. Ich empfehle mal hier im Forum zu lesen. Ein Arzt verdient 8 - 10 Euro netto die Stunde. Ein Hilfsarbeiter 3 -5 Euro brutto. Da kann ich mich eigentlich nicht beschweren.
Gast
#1816713
Dienstleister haben viele Probleme. Zum einen ist es Zeitarbeit, was grundsätzlich abzulehnen ist. Wer beim Dienstleister arbeitet, kommt über das Aushilfslevel niemals hinaus. Zum zweiten ist der sehr rüde Umgang mit Ing. Solange sich ein Folgeprojekt findet und man bereitwillig durch ganz Deutschland reist, ist alles ok. Aber wehe es findet sich kein Folgeprojekt oder man ist ausnahmeweise mal nicht bereit für den "Kunden" am Samstag zu arbeiten. Dann zeigen die DL ihr wahres Gesicht. Einschüchterungen, Drohungen, Fäkalsprache. Ich hatte schon beim Vorstellungsgespräch solche Erfahrungen. Und ich habe auch schon ein Arbeitszeugnis von einem Dienstleister gesehen, wo jemand nach über 3 Jahren und einigen erfolgreichen Projekten wirklich ein "hat sich bemüht" im Zeugnis stehen hatte. Diese Person kann nicht mehr als Ing. arbeiten. Soviel zu DL. Mit "durchschnittlichem Abschluss" meine ich konkret, Note "gut" und Alter bei Abschluss 28 Jahre. Damit liege ich bei meiner Uni im Durchschnitt. Bei Bewerbungen habe ich nur immer gehört: "Aufgrund ihres hohen Alters passen Sie nicht ins Team und sind auch nicht mehr führbar. Sie lassen sich von Ihrem Vorgesetzten dann nichts mehr sagen, wegen des Alters." Erst habe ich das für einen Scherz gehalten, aber so scheint es wohl in der Industrie zuzugehen. Wie soll ich mich als Uni-Ing. noch weiterbilden? Nur Promotion und das möchte ich nicht, weil ich vom theoretischen Kram mehr als genug habe. 98% davon habe ich bis jetzt nicht gebraucht und werde ich wohl auch nicht mehr brauchen.
Gast
#1816717
Junge, du hast echt Probleme.
Gast
#1816736
@Robert... Ich weiß nicht was du falsch machst... Ich kann deine Aussagen absolut nciht bestätigen. Insgesamt habe ich 7 Bewerbungen geschrieben. Aus den 7 Bewerbungen resultieren 3 Arbeistverträge Zu meiner Person: Dipl-Ing Fahrzeugtechnick (UNI) 29 Jahre alt Abschluss bei 2,0 aus BW Arbeitsverträge knapp über 40 k p.a
Gast
#1816798
ukstudent schrieb: >>> Hier meine Daten: >>> >>> Berufserfahrung: Einstieg (ca. 0,5 J. in der Firma) >>> Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) - Informationstechnik + vorher >>> Berufsmatura in Wirtschaftsinformatik + vorher Gynmnasium (Österreich), >>> Weiterbildung: Uni-Seminare und Auslandsaufenthalte (UK), Zertifikate in >>> Englisch, Microsoft-Zertifikat ( lol war eher auswendig lernen..) >>> Arbeitszeit : 40 h >>> Jahreseinkommen brutto : Einstieg ca. 80k CHF p.a. + Bereitschaft, >>> Reisezulagen, evtl. Überstunden (13 Gehälter p. a.) >>> Urlaub: ca. 5 Wochen >>> Bereich: Automatisierungstechnik/Softwareentwicklung >>> Tätigkeit: SW-Entwicklung/teil.Automatisierungstechnik/Inbetriebnahmen >>> Betriebsgröße : weltweit >>> Region: Nordschweiz >>> Also ich war mit Abschluss auch 28. Kein Problem, hab viell. 2-3 Bewerbungen geschrieben und hab diesen Job was ich da beschrieben hab bekommen, angeblich bei 7-8 Mitbewerbern (ist eine ziemlich spezialisierte Tätigkeit und demnach bin ich auch so eingestuft worden). Und krieg jetzt manchmal sogar noch Angebote von Firmen in Österreich. Muss dazu sagen, war nur in sehr renommierten Firmen (Stahlindustrie, F&E Bereich in der Automobilindustrie) Werkstudent und hab dort meine Diplomarbeit geschrieben. Zusätzlich vorher Studium auf einer sehr bekannten TH in Österreich, aber nach 2-3 Jahren Wechsel auf eine renommierte FH, zusätzlich Praktika und Auslandsaufenthalte und Seminare/Zertifikate. Da ich aber gemerkt habe dass mich die F&E bis jetzt am meisten angesprochen hat, möcht ich gern in ca 5 Jahren ne Doktorarbeit drauflegen. Meint ihr bringt das was, oder ist es heutzutage wichtiger, Berufserfahrung in dieser Tätigkeit zu sammeln und in dieser Firma zu bleiben als noch ne Doktorarbeit zu schreiben? Arbeit gefällt mir eigentlich sehr gut, Gehalt und Betriebsklima passt. Das einzige was noch gut wär ein bisschen mehr rumzukommen sitz derweil sehr oft nur im Büro... lg
Gast
#1816993
OK, ich verstehe langsam wie es hier läuft. Auch hier nur Spott und Hohn. Lacht ihr mal. Glaubt nur schön an das kranke System. Wenn eure tollen 60kEuro Jobs erstmal komplett nach China und Indien verschwunden sind und ihr vor dem großen Nichts steht, ist euch vielleicht das Lachen vergangen. Welcher Job wird wohl zuerst ausgelagert, der mit 70kEuro oder der mit 17 kEuro? Ich habe jedenfalls in meiner Gehaltsklasse nicht so große Konkurrenz aus Asien. Noch was, offiziell sind knapp 30.000 Ingenieure arbeitslos. Real mind. 50.000 wenn nicht 100.000, weil viele in sinnlosen Weiterbildungsmaßnahmen feststecken oder fachfremd arbeiten müssen. Alle diese Leute würden gerne als Ing. arbeiten. Also diese 50.000 bis 100.000 arbeitslosen Ing. sind auch alle nur zu wenig flexibel? Wer Arbeit will, findet Arbeit? Ja nee, iss schon klar! Und Gehälter von 60.000 Euro sind für jeden Ing. machbar? Eine Dose Realität bitte aufmachen! Zum Auswandern, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Aber wohin: Frankreich: Spreche die Sprache nicht gut genug. Italien: Spreche die Sprache überhaupt nicht. Spanien. Sprachproblem und Spanien hat sehr wenig Industrie im Vergleich zu D. War nicht die Arbeitslosenquto in Spanien so bei 45%. Schweiz: Nur wenig Jobs für Ing. aus D. Nichts für frische Absolventen. Polen: Bei nur 25% Gehalt im Vergleich zu D. wohl eher nicht so empfehlenwert. Polnische Ärzte kommen als Erntehelder nach D. und verdienen hier mehr als als Arzt in Polen. Steht so zumindest immer in der Zeitung. USA: Wirtschaft liegt komplett am Boden. Hiert geht gar nicht. Als ausländischer Ing. ohne echte Spezialkenntnnisse keine Chance auf ein Arbeitsvisum. Die großen Automobilbauer machen pro Quartal ihre 5 - 10 Milliarden Dollar Verlust. Millionen von ehemals gut verdienen Menschen leben jetzt in ihren Autos für 10 Doolar am Tag auf bewachten Parkplätzen. Kanada: Wenig Indutrie, ohne Berufserfahrung auch schwierig. Australien: Suchen definitiv keine Ing. Haben selber genug. Indien: Wenn man mit 150 Euro im Monat zufrieden ist und die Sprache lernt ein super Land. China: 10 - 20 % Lohnniveau im Vergleich zu D. Mittelfristig muss man die Sprache lernen. Schon mal versucht Chinesch zu lernen? Schlechtes Gesundheitssystem und ob man Rente bekommt, steht in den Sternen. Nordkorea: Super Land, nette Leute. Am Pavillon der Weltausstellung stand "Paradies fürs Volk", das spricht für sich. Für 200 Euro im Monat kann man hier in der Rüstungsindustrie anfangen und die Steuerung der Atomwaffen entwickeln und testen. Solange das Rüstungsprogramm noch läuft, wird man wohl auch am Leben bleiben. Nachteil, Reisen ist schlecht. Aber wer schon das "Paradies" verlassen? Ach so, eine eigene Meinung kann schnell lebensgefährlich werden. Das mit Nordkorea war jetzt nicht so ganz ernst gemeint. Der Rest ist aber mein bitterer Ernst! Wo soll man also bitte hin auswandern? Auswandern ist kein Allheilmittel. Wem das zu düster erscheint, ich sage nur, wie es ist. Für die Wahrheit muss man auch stark genug sein, um sie aushalten zu können!
Gast
#1817049
Ich halte es sowieso für ein Mär, dass wir hier durch Inder und Chinesen ersetzt werden. Solange die deutsche Industrie von inovativen und hochqualitativen Produkten lebt, bleit für uns immer genug Arbeit . Nur fachfremde Leute stellen sich Outsourcing und Arbeitsplatzverlagerung einfach vor. Komischer Weise tauchen dannach immer betriebsgefährdende Probleme auf, an die zuvor niemand gedacht hat. Bei hochqualifizierten Stellen/Aufgaben ist das ganz besonder schlimm. Um sich dessen zu überzeugen, muss man nur die entsprechende Forschungsberichte durchlesen, und nicht auf die Werbeprosa der Beratungs-/Outsourcingfirmen achten.
Gast
#1817194
@Robert: Italien und Frankreich kannst sowieso vergessen zum Auswandern -> dort ist das Lohnniveau viel zu niedrig für die teuren Ausgaben! Ein Hochschulabsolvent in Italien im techn Bereich fangt auch ca. nur mit 1200 Euro netto an, das sind dort die Einstiegsgehälter! und ja, Nordkorea ist sicher ein heißer Tipp, nahezu bombensicher!Wer weiß eigentlich was mit derer National-Fussballmannschaft passiert ist? ;-) Und eines noch: Das plötzlich alle Chinesen und Inder zu uns rüberströmen ist ein weit verbreitetes Gerücht!! Das hat man in den 2000er Jahren geglaubt, doch in Wirklichkeit ist es so dass ihre Ausbildungsstandards nur schlecht mit den europäischen mithalten können und die Anpassung schwierig für sie ist. Ich habe mal einen Wirtschaftsbericht gelesen (weiß ich leider nicht mehr wo) das von den Inder- und Chinesenimports nur ca. 1-2% an Ingenieuren überhaupt zu gebrauchen ist! Zuckerle schrieb im Beitrag #1817009: > Mein Gott Robert , bist du naiv ! > > Es läuft genau umgekehrt . 17000,- Euro jobs können auch von Eskimos , > Negern , Indianern oder Chinesen ausgefüllt werden . Ich bin nicht so > schnell durch jemanden von den Fidschi - Inseln zu ersetzen . > > Bist du das aufgeholt hast was ein normaler Ing. verdient hat musst du > ja 200 Jahre arbeiten gehen . Das nenn ich mal einen geilen Beitrag :-) So ist es aber - je mehr Spezial-Knowhow du hast und Berufserfahrung umso schwieriger bist du zu ersetzen schon gar nicht von nem Inder! Der Trend geht ja dahingehend dass die unqualifizierten Tätigkeiten nach Indien, China etc outgesourct werden, mit speziellem Knowhow auf hohem Niveau ist das nicht möglich das ist eine Illusion! sollte das wirklich so sein würde sich irgendwann mal in zB China das Lohnniveau unserem angleichen (was wahrscheinlich in 500 Jahren nicht passieren wird) aber so ist das volkswirtschaftlich denkt mal nach! Das bedeutet, unseres wird sinken und das von China steigen und beide treffen sich irgendwann in der Mitte.. Und ja was bedeutet das? Für uns nichts gutes (Löhne sinken, Produktpreise bleiben gleich oder steigen ein wenig) aber auch für China keine wirklich gute VErbesserung .. denn dort werden dann die Produkte/Waren ebenso teurer.. tja ich denke das ist meine Analyse für die Falle der Globalisierung.. was meint ihr?
Gast
#1817203
@simsun genauso ist es, da bin ich deiner Meinung. Ich komm auch aus so einem spezialisierten Bereich (in Richtung Automatisierungstechnik). Und wir hatten schon viel. Nen Südamerikaner der is nach nem halben Jahr gegangen. Nen Tschechen der hat nur Internet gesurft usw Je höher die Anforderungen an Qualifizierung eines Jobs sind desto höher sind die Risiken beim Outsourcen dieser Arbeiten ins Ausland oder gar nicht europäisches Ausland.
Gast
#1817236
Also dass ich einen Psychiater brauche, stimmt nicht und wird auch durch ständiges Wiederholen nicht wahrer. Dazu ist es weder kreativ noch lustig. Fakt ist, das Top-Management und die Strategie-Abteilungen werden immer in Deutschland bleiben. Und genau dort sitzen die BWLer mit ihren Seidenkrawatten und hohen Gehältern. Ein Ing. kommt hier nur ausnahmweise mal rein. "Ein Ing. versteht nichts vom Business", ist die dort vorherrschende Meinung. Natürlich kann es sehr gut sein, dass die Herren in den dunklen Anzügen einfach nur Angst haben jemand mit Fachkompetenz und echtem teschnischen Wissen stellt ihre eigene Inkompetenz bloß. Aber so ist es nun mal, gleich und gleich gesellt sich gern. Fakt ist auch, das 50 Jahren ganze Radios in Holzkästen in D. gebaut wurden. Erst Radios nach China, dann Fernseher, dann Computer, dann hochwertige Unterhaltungselektronik (vor 30 Jahren war ein deutscher Fernseher wahrscheinlich noch besser als ein asiatischer). Jetzt kommen sehr viele Konsumgüter aus Asien. Elektronik in nahzu jeder erdenklichen Form ist fest in asiatischer Hand. Grillzangen und sogar Zahnstocher kommen aus China! Kaum zu fassen. Ist natürlich alles nur Low-Tech. Airbag-Steuergeräte, KFZ-Motor-Steuergeräte ist natürlich auch nur Low-Tech. In D. haben dürfen wir immerhin noch die Karosserie bauen (=Blech biegen), Lackieren (=bemalen) und die ganzen Steuergeräte, die aus der ganzen Welt kommen zusammenstecken. Wer macht hier High-Tech und wer macht hier Low-Tech? Die Bosse der Autobauer haben bewusst das ganze Know-How zu den Zulieferern geschoben. Die Zulieferer produzieren in Asien oder sonst wo. Wo ist jetzt das Know-How? Über die ersten Toyotas hat man vor 30 Jahren noch gelacht. Jetzt lacht keiner mehr. Erfolgreiche Autobauer versuchen von Toyota zu lernen. Ganz kleine Lager, just-in-time, Kan-Ban, Continuous-Improvement-System, usw. Woher kommt das, aus den USA? Bestimmt nicht, kommt alles von Toyota! Fakt ist, bei einem großen deutschen Elektrokonzern werden ganze Entwicklungsarbeitspakete geschnürt und nach Indien vergeben. China it schon zu teuer. Nah 3 Monaten kommen ein paar Computer-Datein zurück. Ergebnis gefällt nicht? Macht überhaupt nichts, ein Ing. in Indien kostet nur 5% von dem in D. Also noch mal zum entwickeln gegebn. Oder der gleiche Auftrag an 5 Firmen parallel. Kost ja nix! Selbt bei 5 Firmen (die alle den gleichen Auftrag bearbeiten) nur 25% der Entwicklungskosten. Erinnert mich an eines meiner Bewerbungsgespräche. Ich hatte 35k gefordert. Da hat man mir ganz klar gesagt, "Wie können 1 Ing. normal bezahlen oder 2 Ing. schlecht bezahlen. Einer wird den Job schon machen, Wir haben mehr als genug Bewerber." Was soll man da noch machen? Ich sage nicht, dass ich das gut finde. Ich finde es absolut zum Ko*****. Aber so ist es nun mal. Die Entwicklungen aus Asien oft nicht so gut sind ist bekannt. Aber so ein BWL-Schnösel lässt sich feiern, dass er mal wider 30% Kosten eingespart hat. Wenn die Folgen und Mängek offensichtlich werden, ist der doch schon lange weg, in einer anderen Abteilung, um die auch wieder zu ruinieren. Oder er hat gleich das Unternehmen gewechselt, weil es schon pleite ist. Mit Sinn kann mn hier nicht argumentieren. Viele Dinge, die der Mensch macht, haben keinen Sinn. Z.B. zu großes Auto fahren, erst Millarden in die Rüstung stecken, dann wieder teuer abrüsten, usw, usw, aber gemacht wird es zrotzdem. Zitat: "Das Lohnniveau wird sich angleichen." Hat es sich doch schon. Ein Ing. in China bekommt am Anfang 10k - 15kEuro brutto im Jahr. Spezialisten bekommen in China 500.000 RMB bis 1.500.000 RMB brutto im Jahr, das sind 60.000 Euro bis 170.000 Euro. Einfach mal die Job-Portale für Jobs in China durchgucken. Die genannten Gehälter beziehen sich auf Spezialisten ohne Führungsverantwortung oder auf Teamleiterebene. Abteilungsleiter und Geschäftsführer können noch mal mehr verdienen. Vor ca. 3 Monaten war doch auf der Homepage des vdi mal eine Studie, wonach die Ing.s in Taiwan im Durschnitt mehr verdienen als in Deutschland. Der Angleich hat dort schon statt gefunden.
Gast
#1817241
Also wenn man das hier so alles liest, dann hat der vdi offenbar vollkommen Recht. Es gibt einen starken Ing.-Mangel, die Firmen suchen händeringend, stellen ein, wenn sie nur einen Ing. finden können und die Gehälter sind super. Also kein Grund zu meckern. Jeder Ing., der keinen 50k+ Euro Job findet, muss wohl ein totaler Versager sein. Ok, ist zur Kenntnis genommen. Meine Meinung ist es trotzdem nicht. Meine Erfahrungen sind leider ganz andere (s.o.)! Und auch Automatisierung kann ausgelagert werden. Automatisierung ist besonders dann erforderlich, wenn die Löhne der Arbeiter hoch sind oder man Produkte extremer Qualität braucht. Beides kann sich auch in D. verändern. Die Löhne der Arbeiter sinken, weil Facharbeiter durch Hilfsarbeiter ersetzt werden oder durch Arbeiter von Dienstleistern. Und Qualität ist häufig auch nicht so wichtig, wenn man mit dem Preis runtergeht.
Gast
#1817293
Hey der schöne Thread ist mal wieder vollgemüllt worden... Die Diskussion ist an sich ja ganz nett, aber nicht hier in der Zahlendatenbank bitte!! Ich kann über die meisten Posts hinwegsehen, aber dein Beitrag Robert sprengt alles. Du hast scheinbar den vollen Durchblick und weißt haargenau wie die Welt funktioniert. Dennoch kommst du noch nicht mal finanziell in ihr klar :-( Deine Strategie, dein Know-How so günstig wie möglich zu vermarkten, ist ja recht interessant. Aber wie wär's wenn du erstmal ordentlich Geld verdienst, und wenn die Chinesen uns überrennen, kannst du ja wieder für 17k arbeiten ;-) PS: Ich würde mir über mein Weltbild schon Gedanken machen, wenn jeder hier anderer Meinung ist. @all: Wieso wird jeder Beitrag, der etwas den Tellerrand verläßt so scharf kritisiert?? Man kann doch nicht ständig von sich behaupten, dass man jedes Unternehmen kenn und weiß 100%ig wie der Hase läuft. Es gibt so viele Faktoren, die wir nicht sofort erkennen können. Von unserem Unternehmen, weiß ich z.B., dass die Ings. an die 45k nach ein paar Jahren BE verdienen (ländliche Gegend). Wird wohl auch nicht groß mehr werden. Dennoch habe ich einen Kumpel, der ziemlich ergeizig ist und sein Diplom mal eben mit ner 1,2 abgeschlossen hat und im Job nicht nachgelassen hat. Nun hat er zwei Jobwechsel hinter sich und hat einen Umzug aus NRW nach Bayern durchgezogen. Nun ist er grad anfang 30 und verdient bereits 63k. Er hat sich da reingehäng und ich gönne es ihm auch... Die Welt da draußen ist ziemlich bunt. Genießt doch einfach die Zahlen hier... nun auch was zu mir: Berufserfahrung: 5 Jahre Ausbildung: Elektroniker F&E Arbeitszeit: 39h Jahreseinkommen: 30k€ / Jahr Branche: Unterhaltungselektronik Betriebsgröße am Standort: 500 Region: NRW/Niedersachsen Schönen Abend noch
Gast
#1817296
@Roberto Das Problem ist ja da, weil Ingenieur auch im Ausland reglementiert ist. Da muß man erstmal anerkannt werden.
Gast
#1817321
Hier ist ein interessanter Radiobeitrag von Deutschlandfunk "Indische Fachkräfte in Schwaben". Da wird viel positiver Stimmung zu deren Günsten verbreitet. Leider aber wird nichts dazu gesagt, wie erfolgreich deren Arbeit ist. Was sie überhaupt können, und was sie effektiv leisten. Alles in allem Propaganda. :) http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/08/13/dlf_20100813_1423_62b848c1.mp3
Gast
#1817343
hallo, sagt mal, bezieht sich das jahreseinkommen nur auf das "normale" gehalt oder incl. weihnachts/urlaubsgeld? gruß an alle
Gast
#1817365
@fragender: Jahresbrutto enthält beides Weihnacht- und Urlaubgeld. Die variablen Bonis, Leistungszulagen und Fahrkostenzuschüsse werden je nach Eigengeschmack mal eingerechnet mal nicht.
Gast
#1817445
Ich hatte 2006 ein VG bei Ferchau Aviation in Bremen. Der HR Manager meinte zu meiner Gehaltsforderung von 35k: "Was marktüblich ist, entscheiden wir...." Die 17k kommen allerdings auch etwas komisch vor. Allerdings kann es sein, dass der Dienstleister keine Tarifbindung hat und von daher halte ich mittlerweile alles für möglich.
Gast
#1817446
Eine Bekannte von mir ist übrigens bei der ARGE tätig. Etwa 1/3 der Absolventen des Jahrgangs 2009 bezieht aktuell Hartz IV (Raum Düsseldorf), die anderen befinden sich in regulärer Beschäftigung (nicht als Ing) oder sind gar nicht erst gemeldet. Die Zahl ist wirklich erschreckend.
Gast
#1817972
@ Torsten Du hast hier mehrere Dinge grundlegend falsch bzw. überhaupt nicht verstanden. 1.) Ich habe nirgends erwähnt, dass ich in "..dieser Welt finanziell nicht klarkomme". Das ist eine Unterstellung deinerseits, die dazu noch falsch ist. Ich hätte gerne etwas mehr Gehalt, aber klar kommen tue ich auch so. Auf niedrigem Level, aber ich komme klar. 2.) Es war niemals meine "Strategie" für möglichst wenig Geld zu arbeiten. Ich habe bei meinen Bewerbungen auch bei 45k angefangen. Die Realität und die Vorgaben derArbeitgeber haben mich eines besseren belehrt. 3.) Ich habe niemals behauptet "..die Welt haargenau zu verstehen". Erneut eine falsche Unterstellung deinerseits. Ich habe nur einige Fakten genannt, die sich auf das Angleichen der Löhne international beziehen. 4.) Ob hier "zugemüllt wurde" lass bitte andere entscheiden. Bevor man so kräftig austeilt, sollte man erst mal die Beitrag genau durchlesen. Im Ergebnis kann ich nicht verstehen, wie jemand mit Arbeit und niedrigem Gehalt offenbar deutlich mehr Kritik bekommt, als jemand, der es sich mit Hartz IV eingerichtet hat. Dass 1/3 der Abolventen von Hartz IV leben müssen, kann ich voll bestätigen. Weitere 1/3 arbeiten total fachfremd oder stecken in "Weiterbildungsmaßnahmen" vom Amt. 1/3 arbeiten im weitern Sinne als Ingenieur.
Gast
#1818051
Robert schrieb: >Im Ergebnis kann ich nicht verstehen, wie jemand mit Arbeit >und niedrigem Gehalt offenbar deutlich mehr Kritik bekommt, >als jemand, der es sich mit Hartz IV eingerichtet hat. In meiner Tageszeitung stand heute auf der Titelseite, daß die Konjunktur anzieht wie seit 1990 nicht mehr. Irgendwer lügt doch hier sich wieder die Taschen voll, oder? Übrigens, mit Hartz-IV läßt es sich überhaupt nicht einrichten. Wer erzählt denn solche Märchen? Habe gerade eine 3-monatige Vermittlungssperre, weil ich mich ungern bei Straßenfegerkolonnen bewerben wollte. Zur Zeit gelte ich auch nicht als arbeitslos, da ich eben für die Sperrzeit komplett aus dem Amt rausgeflogen bin. Aus Sozialforen habe ich nun den Hinweis, daß man nach einer Sperre gerne in 1- oder 0-Euro-Jobs gesteckt wird. Als Erziehungsmaßnahme. Macht man das nicht korrekt mit, kommt die nächste Sperre. Jedesmal wird auch das Geld um 30% gekürzt, bei der 3. Sperre um 100%. Zwangsarbeit pur.
Gast
#1818242
@ Robert mich würde interessieren, was du für die 17kEur Brutto ? Netto? so machst. 17KEur/ Jahr Netto als Elektro Ing Einsteiger ist aus meiner Sicht frech aber noch hinnehmbar. 17kEur / Jahr @ 40h/Woche Brutto ein Witz deinerseits oder einer deines Arbeitgebers. Eines muß deinem Arbeitgeber auch klar sein: Das du, wenn unzufreiden ständig suchst und heute oder morgen weg sein kannst. Dann darf dein Arbeitgeber einen anderen suchen, der von vorne anfängt. So kann man auch wirtschaften. Es könnte natürlich auch sein, das Du ein Handicap hast und dich dein Arbeitgeber "ausnutzt". Im Sinne von bringt volle Arbeitsleistung aber findet mittelfristig sicherlich nichts anderes weil ?????? Dann poste doch bitte, wo sein Auto parkt. Gegen solche Leute habe ich was. Die Schampus saufen und Wasser einschenken. Anderst sieht es aus, wenn dein Arbeitgeber nicht mehr zahlen kann, weil nicht mehr reinkommt. Dann mußt du aber auch nicht Mutter Teresa sein.
Gast
#1818262
http://www.zeit.de/news-nt/2010/8/14/iptc-bdt-20100814-115-25963112xml @wilhelm Der Aufschwung ist da, er wird nur nicht überall ankommen und dafür sorgt der Onkel Dieter!
Gast
#1818285
Sich Fragender schrieb: > Das du, wenn unzufreiden ständig suchst und heute oder morgen weg sein > kannst. Dann darf dein Arbeitgeber einen anderen suchen, der von vorne > anfängt. So kann man auch wirtschaften. sowas würd eich generell empfehlen wenn man unzufrieden ist ... sei es geld oder die arbeit selbst
Gast
#1818316
Aber soweit denkt sein AG vielleicht nicht. Was könnten die Deutsche Wirtschaft mehr Gewinn einfahren, wenn sie mehr zufriedene Arbeitnehmer hätte. (Ha ha ha ha harrr) Ein Volk, mit 80.000.000 Menschen, mit 40.000.000 in Arbeit und ca. 7.000.000 ALG2 empfängern kann seinen Arbeitnehmerbedarf laut Medien nicht decken. (Ha ha ha harrr) Ja wollen wir denn für die ganze Welt arbeiten (Ha ha ha harr) Eher Waren und Leistungen erbringen. Arbeiten tun wir ja nur für einen auserlesenen Kreis. ;-) gelle Nun noch was zum Thema, sonst meckert noch einer. 50.000Eur / Jahr @ 40h/ Woche 30T Urlaub Erfahrung 7J als E. Ing. und + Ausbildung + Studium + 2J Facharbeiter = lange Zeit > 7J Alter 35 Ort Süd West BW fühle mich in meiner Entwicklungstätigkeit sehr wohl. Fühle mich aber auch unterbezahlt. Aktuell sieht man wieder vermehrt Stellenangebote. Ist aber wohl nur ein Vorgeplänkel. Viel heiße Luft und wenig Substanz wie üblich in Personaler Kreisen.
Gast
#1818614
sumsim schrieb: > Leider aber wird nichts dazu gesagt, wie erfolgreich > deren Arbeit ist. Was sie überhaupt können, und was sie effektiv > leisten. Und vor allem was sie verdienen. Wahrscheinlich unter 64.400 Euro, denn sonst könnten sie in Deutschland ohne Probleme bis in alle Ewigkeit drin bleiben. 64.400 Euro und alles geht ganz unkompliziert, so wie in anderen Ländern. Die Arbeitsmarkttante war auch lustig. "7X arbeitslos gemeldete Ingenieure, 15X Stellen, da ist ein offenes Missverhältnis". Ja klar, da stimmt was nicht. Warum gibt es 7X Arbeitslose? Fachbereichtechnisch passt garantiert mindestens ein Viertel auf die Stellen. Entweder nicht vollständig passend oder zu "teuer", sprich wollen 60.000 Euro und mehr. Von den fachfremd arbeitenden Ingenieuren reden wir lieber nicht, auch nicht von denen, die durch irgendwelche Maßnahmen gar nicht offiziell erfasst werden. Deutschland, das China im Ingenieurbereich.
Gast
#1818657
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,711917,00.html Das nennt sich bei uns Hartz IV. Oder ? Sind wir doch mal ehrlich... in X Jahren, brauchen wir noch weniger Menschen in der Maloche bei steigender Population. Arbeit wollen wir auch nicht teilen. --> Die einen Arbeit bis es Qualmt, die anderen Langzeiturlaub.
Gast
#1818681
Warmweiß schrieb: >Ja klar, da stimmt was nicht. Warum gibt es 7X Arbeitslose? >Fachbereichtechnisch passt garantiert mindestens ein Viertel >auf die Stellen. Entweder nicht vollständig passend oder zu >"teuer", sprich wollen 60.000 Euro und mehr. Der Trick an der Sache mit den Stellenprofilen ist ja, daß man niemals alles beherrscht, auch wenn man schon ein großes Know-How hat. Da bleibt man eben arbeitslos. Hatte vor einiger Zeit mal ein Vorstellungsgespräch, wo der Altium-Designer bei mir als Know-How fehlte. Obwohl ich bereits mit Eagle und anderen Layoutern erfolgreich arbeitete. Z.B. Hobbyprojekte. Und das ist nur ein blödes Tool, hat mit Ingenieursvorgehensweisen nichts wirklich zu tun. Der Kurs kostet aber eine 4-stellige Euronenzahl, und das Amt genehmigt den nicht. Die hätten mich lieber billiger und einfacher bei den Straßenfegern. Was soll ich denn da tun? >64.400 Euro und alles geht ganz unkompliziert, so wie in >anderen Ländern. Das ist exakt der Level, mit dem dafür gesorgt wird, daß promovierte Chinesen und Inder mit Note 1, wirklich exzellente Köpfe, auch wieder gehen, und bloß nicht wieder kommen. Jetzt muß man sicher nicht hinzu fügen, welchen Aufwand, auch sprachlich, es für die Asiaten bedeutet, in Deutschland einen 1-er Abschluß zu erlangen. Und was so ein Mann hier bedeutet. Man möchte die auf Biegen und Brechen gerne geringer entlohnen. Dazu gab es auch schon TV-Reportagen über enttäuschte Gäste. Die entwickeln dann in ihrem Heimatland auf Weltniveau. Es sei ihnen gegönnt.
Gast
#1819263
Also entweder ist hier in Franken alles anders oder viele verdienen einfach zu wenig. Meine Frau ist ungelernte Verkäuferin und macht mit einer 40h Woche 20k. Mein bester Kumpel ist den Außendienst für einen Speicherchiphersteller gegeangen auch ungelernt und macht 30k + Boni. Wer Ergeiz hat und seinen Hintern hoch bringt, der muss auch nicht jammern und kann gut verdienen.
Gast
#1819388
btt: Ausbildung: Energieelektroniker3,5J -weltweiter Servicetechniker3,5J Weiterbildung: staatl.gepr.Techniker Elektrotechnik Berufserfahrung: 2 Jahre in der Hardwareentwicklung Jahresbrutto: 46000€ bei 40h (Erhöhung im August 2011 auf 50k€) Betriebsgröße: 100 Alter: 28 Region: Bayern/Allgäu mfg
Gast
#1822005
Berufserfahrung: 4 Jahre Ausbildung : Techniker Luftfahrt Arbeitszeit : 30h Jahreseinkommen brutto : 24k Bereich : Flugzeug, Leiharbeit!!! Betriebsgröße : -5000
Gast
#1822009
p.s. ist schon höchste entgeltgruppe nach BZA plus Zuschlag( Wenn ich arbeite)..und ach soo..OST...
Gast
#1822055
Timo schrieb: > Also entweder ist hier in Franken alles anders oder viele verdienen > einfach zu wenig. Den Eindruck habe ich auch manchmal :-)
Gast
#1822074
Berufserfahrung: ~2 Jahre Hard-& Softwareentwicklung Ausbildung : Dipl.-Ing.(FH) Nachrichtentechnik Arbeitszeit : 39h Jahreseinkommen brutto : 37,7k (Verdienst vorher 43,5k Niedersachsen) Bereich : Elektrotechnik,Automotivezulieferer Betriebsgröße : <250 Alter:28 Region:Berlin
Gast
#1822524
Berufserfahrung: 0 Jahre Hard-& Softwareentwicklung
(5 Jahre Werkstudent Hard-& Softwareentwicklung)
Ausbildung : Dipl.-Ing.(FH) Nachrichtentechnik
Arbeitszeit : 40h
Jahreseinkommen brutto : 43k
Bereich : Elektrotechnik, Sensorik
Betriebsgröße : ~600
Alter:30
Region:Nordost - Bayern
Gast
#1824526
Wilhelm Ferkes schrieb: > Jukasch schrieb: > >>Habe im Vorstellungsgespräch auf die Frage nach meiner >>Gehaltsvorstellung geantwortet, dass ich zwischen 40k und >>45k erwarte. > > Eine Preisspanne angeben, sowas geht gar nicht. Lieber 5k€ über der > Höchstgrenze angeben. Aber einen festen Preis. Runter gehen, kann man > immer. Nur mal so als Anekdote: Hatte letzte Woche ein Vorstellungsgespräch bei einem großen Energieunternehmen für eine Einstiegsposition. Als ich gefragt wurde, welche Gehaltsvorstellung ich hätte, habe ich 45000€ geantwortet - man wills ja nicht übertreiben im ersten Gespräch. Der Personalmensch hat daraufhin den Kopf gehoben, leicht geschmunzelt und gemeint: " Na, ich schreib mir mal 45-50000 € auf". So kann es also auch gehen
Gast
#1824539
Nette Geschichte... Wer gibt schon mehr, wenn es auch weniger sein kann!
Gast
#1824547
Hmm schrieb: > Nette Geschichte... > > Wer gibt schon mehr, wenn es auch weniger sein kann! Jap, Energiebranche wird aber generell gut bezahlt. Naja, die Stelle hab ich trotzdem nicht bekommen, die Absage kanm heute :-(
Gast
#1824574
Schade, aber an das Gehalt würde ich mich als Einsteiger nicht gewöhnen. Im Schnitt sollten 42.000€ +- drin sein. Bin bei 1Jahr BE bei 44.000€ auch Dipl.Ing. ETechnik
Gast
#1824608
Mal schauen, ob es demnächst nach der Probezeit mehr Gehalt gibt. Mein Chef meinte vor ein paar Wochen schon, dass ich ja mit einem "relativ niedrigen Einstiegsgehalt eingestiegen sein", man aber "nach der Probezeit nochmal darüber sprechen sollte". Schriftlich habe ich natürlich nichts, auch nicht im Arbeitsvertrag. Da müsste ich ihn dann irgendwann, wenn es soweit ist, drauf ansprechen. Beim Vorstellungsgespräch versprochene Schulungen sind auch in Vergessenheit geraten und jetzt ergeben die meisten schon keinen Sinn mehr. Wenn ich ehrlich bin, besser so - denn zu Schulungen zu fahren; keine Lust. ;-)
Gast
#1824946
Was nicht im Vertrag steht, existiert nicht. Dein Arbeitgeber lacht sich eins über deine Naivität.
Gast
#1826563
Berufserfahrung: 20 Jahre, Elektro Installateur Ausbildung : Elektro Installateur im Handwerk (auf`m Bau) Arbeitszeit : 20 - 40h freier arbeitnehmer schwarz Jahreseinkommen brutto : 55 - 80k Bereich : Hausinstallation Betriebsgröße : 1 Alter:41 Region:Niedersachsen
Gast
#1826564
erufserfahrung: 20 Jahre, Elektro Installateur Ausbildung : Elektro Installateur im Handwerk (auf`m Bau) Arbeitszeit : 20 - 40h freier arbeitnehmer schwarz Jahreseinkommen brutto : 55 - 80k Bereich : Hausinstallation Betriebsgröße : 1 Alter:41 Region:Niedersachsen Natürlich nicht brutto
Gast
#1826609
@ kai brauchste noch nen mitarbeiter? an deiner stelle würde ich nur noch 20h arbeiten denn 2*20 = 40 aber 2*55 = 110
Gast
#1826887
hey ihrs! hab anfang diesen jahres mein FH-Diplom in E-Technik (Nachrichtentechnik) gemacht und könnte im tiefsten osten bei ner software-firma (viele standorte in D und in einigen andern ländern, über 1000 mitarbeiter) für 18k anfangen. Klar es is keine ing-stelle und ich bin ja eigentlich auch fachfremd aber für 90km fahrtstrecke jeden tag ists nicht viel...dennoch krieg ich glaub schon mehr als ein angestellter mit über einem jahr berufserfahrung in diesem unternehmen wenn ich lese, dass selbst im münchner raum bruttolöhne zw 1500 und 2000 euro für ings gezahlt werden, müsste ich mich ja wirklich glücklich schätzen einen job ergattert zu haben und nicht mehr rum-hartzen zu müssen ;) grüße
Gast
#1826965
@ ossi sorry, aber kein Ing. schafft im Münchner Raum für 2000Brutto und schon gar nicht für 1500Brutto. Das Tiefste was ich mitbekommen habe waren 2.400 Brutto und das war bei einem Dienstleister ....also bei einem der Wein säuft und Wasser auschenkt. Also fürs nixtun abzockt. 18.000Eur Brutto / Jahr @ 40h/Woche sind 1500Eur im Monat. Hättest auch Frisöse werden können. Und vom Staat aufstocken lassen können. Manche Menschen werden echt rotz frech. Gewinn privatisieren, Verlust sozialisieren. Sagt mir nur wo und wann. Na, der Fachkräftemangel macht sich bei den Gehältern so richtig bemerkbar. Lass dich nicht lumpen. Dein Wert auch im Osten sollte so um die min. min.min. 30.000Eur als Einsteiger liegen. Gerade dort sollte man doch laut Medien voll den Fachkräftemangel haben, da keine Sau nach dem Mauerfall dort blieb. Oder ist bei euch die Cola halb so teuer wie bei uns? Für ne Levis zahlen wir auch so um die 80 und für 4 Zimmerwohnung ca. 500Eur.
Gast
#1826968
sorry ;-) übersehen
Gast
#1827324
bei uns gibts ja auch vita-cola, die is etwas billiger ;) in der stellenausschreibung steht unter anderem "Sie bringen ein abgeschlossenes Studium der Informatik oder eines verwandten technischen Gebietes mit oder alternativ eine solide IT-Ausbildung und bestenfalls erste Jahre Berufserfahrung" also berufserfahrung hab ich leider 0, nix da ich sowohl praxissemester als auch diplomarbeit an der hochschule absolviert habe, deswegen seh ich ein, dass ich nicht ganz das durchschnitts-einstiegsgehalt fordern kann, aber 18k ist ja gerademal ca die hälfte was würdet ihr machen, wenn ihr seit nem halben jahr arbeitslos seid und endlich mal in irgendwo berufserfahrung sammeln und etwas geld verdienen wollt? gehaltserhöhung gibts übrigens nicht nach der probezeit sondern erst nach nem jahr... Ganz einfach ossi, konsequent weiterbewerben und bei der erst besten möglichkeit, die ohne zweifel mehr ein bringt, abhaun. Im moment gehts wieder aufwärts. |
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