Einführung des Hexadezimalsystems

#5050918
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Yalu X. schrieb:
> "Wenn ein Wunder geschähe und die Umstellung
> tatsächlich geschafft würde,

nix Wunder:

einfach ein Raumschiff mit vielen genmanipulierten 0x10 fingrigen 
Embryos (und möglichst wenig Aliens) auf einem anderen Planeten in einem 
anderen Sonnensystem in einer anderen Galaxie landen und jegliche 
Schriftliche Dokumentation vorher umrechnen..

so unrealistisch ist das nicht ;-)
#5050923
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Yalu X. schrieb:
> Die Griechen sehen in dem Wort aber immer noch die böse Zehn, die an
> frühere Zeiten erinnert ;-)

Dass diese Zehn keinen engen Bezug zum Zahlensystem hat, erkennt man 
daran, dass es Zahlwörter nicht bis 10 sondern bis 12 gibt, und erst 
dann addiert wird.

Konsequenterweise müsste man sonst auch neue Zahlwörter von 0xD bis 0x10 
definieren. Also für 0x10 käme dann "Bome" in Frage. Weiter gehts dann 
mit Bomeins (0x11), Bomzwei (0x12), ...
#5051030
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@Richard H. (richard_h27)

>> Nun ja, Josef teilt immerhin den Vornahmen mit einem großen Menschen,
>> der durch seine Ideen viele Leute beglückt hat . . .

>Wer ist dieser große Mensch und was hat er vorgenommen?

Frag mal Wikipedia und such dir einen aus . . .
Beitrag #5051089 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP Persönliche Seite #5051099
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Yalu X. schrieb:
> Und was spricht dagegen, von genau denselben Werkzeugen
> auch die Konvertierung zwischen dezimal und hexadezimal
> erledigen zu lassen, wo dies erforderlich ist?

Die Notwendigkeit der Konvertierung bleibt ein Ärgernis,
auch wenn sie automatisch erledigt wird. Das sieht man
auch hier im Forum an den zahlreichen Threads wie diesen:

Beitrag "8 Bit nach 3x BCD umwandeln"
Persönliche Seite #5051137
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Yalu X. schrieb:
> %

Das ist dann aber auch obsolet und / oder mehrdeutig.  Warum sollte man 
alles auf (dezimal) 100 beziehen?

Dann braucht's also auch Prozent und Promille mit einem Dach drüber. 
Oder 0x0/0x00 und 0x0/0x000 oder 0x%.

Im neuen Zeichensatz ist ja Platz genug, und wo's bereits jeden 
Buchstaben von a-f 4 Mal gibt (Minuskel, Majuskel, Kapitälichen mit und 
ohne Querstrich) da ist auch Platz für sowas.

Und da es Platz gibt für € und $ aber weder für @ noch für §, lässt 
erkennen, dass da jemand sehr weit vorausgedacht hat.
OP Persönliche Seite #5051293
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Josef G. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Und warum dieser riesige Aufwand? Weil ein paar wenigen Leuten
>> das Hexadezimalsystem logischer als das Dezimalsystem vorkommt?
>
> Es geht nicht um ein paar wenige Leute.

Ich bin da ja nicht so auf dem Laufenden, aber laut
Internet scheint es so zu sein, dass die Kinder in
der 5.Klasse Gymnasium das Dualsystem lernen. Sie lernen
also in der Grundschule das Dezimalsystem und später
zusätzlich das Dualsystem und vielleicht das Hex-System.

Alle IT-Leute lernen nach dem Dezimalsystem zusätzlich
das Dual/Hex-System, und der Anteil der IT-Leute an der
Bevölkerung wird sicher zunehmen. Vielleicht lernen bald
alle Leute nach dem Dezimalsystem das Dual/Hex-System.

Wie lange wird diese Zweigleisigkeit bestehen?
Hundert Jahre? Tausend Jahre? Wohl kaum.

Wenn man erst einmal eingesehen hat, dass die Abschaffung
des Dezimalsystems früher oder später unausweichlich ist,
ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zu dem Wunsch,
die Entwicklung zu beschleunigen und je nach Lebensalter
selber noch einen Zipfel der neuen Welt mitzuerleben.
#5051340
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Josef G. schrieb:
> Wenn man erst einmal eingesehen hat, dass die Abschaffung
> des Dezimalsystems früher oder später unausweichlich ist,
> ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zu dem Wunsch,
> die Entwicklung zu beschleunigen und je nach Lebensalter
> selber noch einen Zipfel der neuen Welt mitzuerleben.

Das einzig erstaunliche am Phänomen Josef ist, wie weit einer neben der 
Kappe laufen kann, ohne umzufallen...
Moderator #5051416
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Josef G. schrieb:
> Alle IT-Leute lernen nach dem Dezimalsystem zusätzlich
> das Dual/Hex-System

... und so gut wie keiner davon braucht es, und fast alle haben deswegen
längst wieder vergessen, wie man in diesen Zahlensystemen überhaupt 
rechnet.

Man kann eine Datenbank aufsetzen, eine Web-Seite designen, ein
Computerspiel entwickeln, einen Roboter programmieren und noch vieles
mehr, ohne überhaupt irgendetwas im Hexadezimalsystem rechnen zu müssen.
In jeder gängigen Programmiersprache können numerische Konstanten
dezimal geschrieben werden. Selbst jeder Assembler¹ beherrscht längst
das Dezimalsystem.

Einer der ganz wenigen Bereiche, wo die Hex-Darstellung zum Einsatz
kommt, ist die hardwarenahe Programmierung. Die dort verwendeten
HexKonstanten stellen aber i.Allg. keine Zahlenwerte, sondern
Bitkombinationen dar, deren numerischer Wert völlig irrelevant ist. Man
muss sie also weder vom oder ins Dezimalsystem konvertieren noch
addieren, multiplizieren oder dividieren können. Man muss nur wissen, an
welchen Positionen einzelne Bits gesetzt oder gelöscht sind und wie man
diese Bits logisch verknüpft.

Damit ist die Bearbeitung von Bitkombinationen eine völlig andere Welt
als das Rechnen mit Zahlenwerten. Will man bspw. den Zinseszins seiner
Geldanlage berechnen, tut man dies im gewohnten Dezimalsystem². Will man
hingegen auf einem Mikrocontroller eine Gruppe von I/O-Bits abfragen
oder verändern, tut man dies besser im Dual- oder Hexadezimalsystem.

Aber kein Mensch möchte das 5. Bit seines Kontostands wissen, und kein
Mensch möchte auf einem Mikrocontroller die von einer Tastaturmatrix
ausgegebene Bitfolge durch 7 dividieren.

Deswegen können das Dezimal- und das Hexadezimalsystem problemlos und
ohne jeglichen Zusatzaufwand nebeneinander existieren, und es wäre
töricht, eines davon (egal welches) abschaffen zu wollen.

Kapiert?

Nein?

Auch egal.


Josef G. schrieb:
> Wie lange wird diese Zweigleisigkeit bestehen?
> Hundert Jahre?

Die erste, teilweise schon im Dualsystem arbeitende Rechenmaschine hat
Leibniz vor deutlich mehr als 100, nämlich vor 344 Jahren vorgestellt.

> Tausend Jahre?

Da wir in 656 Jahren vermutlich nicht mehr leben werden, wird diese
Frage – zumindest für uns – wohl unbeantwortet bleiben.

—————————————
¹) Ok, sagen wir: Alle bis auf einen ;-)
²) Man könnte es auch im Hexadezimalsystem tun, was aber keinerlei
   Vorteil bringt.
#5051417
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@ Yalu X. (yalu) (Moderator)

>Einer der ganz wenigen Bereiche, wo die Hex-Darstellung zum Einsatz
>kommt, ist die hardwarenahe Programmierung. Die dort verwendeten
>HexKonstanten stellen aber i.Allg. keine Zahlenwerte, sondern
>Bitkombinationen dar, deren numerischer Wert völlig irrelevant ist.

Weshalb man die allermeisten Bitmuster hinter symbolischen Namen 
versteckt ;-)

>Kapiert?

Du redest gegen die Wand.

>Nein?

>Auch egal.

GENAU!
#5051432
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Ist eigentlich schonmal jemand auf die Idee gekommen, daß sich der 
Mensch nicht der Maschine anpassen muß und dieses auch tatsächlich nicht 
soll?
Die blöde Rechenkiste hat gefälligst dezimalfähig zu werden!
Die damit verbundenen Problemchen sind in jedem Fall leichter zu lösen 
als eine komplette Änderung aller alltäglichen Dinge.
#5051502
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Was soll eigentlich mit itoa() und atol() passieren, wenn das 
Dezimalsystem abgeschafft wird?

Und Brauch ich dann eine 8-Saitige Gitarre für die notwendigerweise 
nachzufordernden 3 Finger meiner linken Hand?

Da lob ich mir die Amis. Die wissen, daß das mit 3 zusätzlichen Finger 
je Hand nichts wird.

Einer sollte aber machbar sein, oder?

PS: ist die Bome-spezial-CPU nun eigentlich (unten) durch oder was ist 
der Grund für dieses neue, ambitionierte Projekt?
#5051645
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Beim bome bin ich mir nie sicher.

Liegt er grade lachend auf dem Boden weil er uns wie Kurt alle sauber 
durch die Manege führt?
Oder glaub er sein Zeugs wirklich selbst?

Ich tippe auf letzteres, bei dem Aufwand den er in seine CPU und seine 
Website gesteckt hat mag ich nicht so recht an nen Troll glauben.
(Firma: www.wolfgangrobel.de) #5051654
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Ich bin mir sicher, er meint das ernst. Im Gegensatz zu Kurt begründet 
er seine Meinung auch sauber in seinem selbst konstruierten Kontext und 
stellt sich zielstrebig der Diskussion.

Allerdings ignoriert er beharrlich die Gegenargumente seiner 
Diskussionspartner und verdreht gerne mal die Tatsachen zugunsten seiner 
Sichtweise (Beispiel: Prozentsatz der Zustimmer).

Aber: er bleibt sauber bei der Sache und lenkt nicht ab, wenn's eng 
wird.
#5051663
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Le X. schrieb:
> Beim bome bin ich mir nie sicher.
>
> Liegt er grade lachend auf dem Boden weil er uns wie Kurt alle sauber
> durch die Manege führt?
> Oder glaub er sein Zeugs wirklich selbst?
>
> Ich tippe auf letzteres, bei dem Aufwand den er in seine CPU und seine
> Website gesteckt hat mag ich nicht so recht an nen Troll glauben.

Er ist eher ein Kurt in Authist. Der meint das ernst und wenn er etwas 
nicht versteht, wie die fehlenden Finger, dann gibt es nicht ihn zu 
einer Änderung seiner Ansicht zu bewegen.
#5051724
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Carl D. schrieb:
> Was soll eigentlich mit itoa() und atol() passieren, wenn das
> Dezimalsystem abgeschafft wird?

Warum? Ist doch egal, ob man jetzt eine Hex- oder eine Dezimalzahl in 
eine Zeichen Kette konvertiert, welche irgendwo dargestellt werden kann, 
damit sie ggf. im Gehirn eines Betrachters wieder zu einer Zahl 
konvertiert wird.

itoa(0b1010) wird angepasst un erzeugt nicht mehr
00110001, 00000001, 00000000
sondern
01000000, 00000000
#5051960
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Robert L. schrieb:
> wegen der Finger:
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Abakus_(Rechenhilfsmittel)#/media/File:Noe_abacus.jpg
>
> "normaler" Abacus hat auch 10 Kugeln (nicht 9 oder 11)

So ein Zehner Abakus ist ja für das Erlernen des Dezimalsystems wohl 
ganz gut geeignet. Wenn ich mich richtig erinnere lernen Kinder in der 
Schule auch zuerst ein Tauschsystem bei dem eine Zahl in zwei kleinere 
Teile getauscht und eine 10 einer niedrigeren Stelle gegen 1 der nächst 
höheren getauscht werden können. z.B. kann man dann 5+8 am 10er Abakus 
rechnen

5Einer->
5E->
<-10E
1Z->
3E->
---------
1Z 3E

Mal ehrlich, wer rechnet so?
Das Eintauschen (umrechnen der 8 in 5+3) und das 10/1 Umtauschen ist 
eher umständlich.
Sobald man bei Subtraktion angekommen ist und das System kapiert hat, 
dann tauscht man eher die 8 gegen 10-2:

5E->
1Z->
<-2E
-----------
1Z 3E


Also würden eigentlich 9 Abzählobjekte reichen.
Auch bei einem 10 Abakus dürfen ja nach der Operation niemals 10 
Elemente auf der Haben-Seite stehen. Sonst Bumm! (oder bome?;-)
#5052101
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A. K. schrieb:
> für Zwischenzustände werden aber 10
> verwendet.

Wirklich? (nach der Anfangsphase)
Verwendet != Benötigt

<edit>
OK, vielleicht sollte ich meine Meinung von oben revidieren, dass ein 
Zehner Abakus ein geeignetes Hilfsmittel zur Erlernung des 
Dezimalsystems sei ;-)

Besser wäre meiner Meinung nach die völlig unpassende 10 innerhalb einer 
Stelle konsequent zu vermeiden. So in etwa:
http://www.montessori-shop.de/material/neunerspiel-goldenes-p-263.php

Das würde ich gerne mit euch spielen und ständig STOOOOOPPP schreien ;-)
Josef könnte dann ja die Hex-Version davon spielen. Wäre fast das 
Gleiche. Nur das STOOOOOOOOP käme später.
#5052225
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Uhu U. schrieb:
> Das liegt ja auch nicht soo fern, bei 2 x 5 Fingern... Das Dezimalsystem
> ist eine Abstraktion davon, bei der die Hände in der Betrachtung
> aufgegeben wurden.

Interessant finde ich, dass es mit der Röhrentechnik der 40er/50er Jahre 
offenbar lohnender war, dezimale Rechnung mit biquinärer Codierung 
durchzuführen als mit BCD. Biquinär benötigt immerhin erheblich mehr 
Speicherplatz bei der 2-5-er Codierung der IBM 650, auch wenn der 
Hauptspeicher damals Trommelspeicher war und diese Maschine die 10 
Stellen eines Wortes seriell rechnete.
#5052753
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Michael B. schrieb:
>> Für das Endergebnis reichen 9
>
> Das ist dann das Noniussystem?
> Hat da etwa jemand die "wertlose" Null vergessen?

Nö. Du kannst bloss nicht zählen. ;-)

9 Kugeln eines 10-er Abakus bilden 10 Zustände.

Wo man bei Fingern oder Abakus die 0 über die Abwesenheit codiert, ist 
das schriftlich ungünstig, weil der Unterschied zwischen "1  " und "1 
" auf einem sonst leeren Blatt nicht wirklich ins Auge sticht. Folglich 
gibt es aus rein praktischen Gründen i.d.R ein nicht leeres 
Schriftsymbol für die 0. Beim Abakus ist das unnötig.
OP Persönliche Seite #5057311
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A. K. schrieb:
> Also für 0x10 käme dann "Bome" in Frage. Weiter
> gehts dann mit Bomeins (0x11), Bomzwei (0x12), ...

0x10 => einzig
0x11 => einzig-eins

0x20 => zweizig
0x21 => zweizig-eins

oder so ähnlich, womit auch dem Anliegen
des Vereins Zwanzigeins entsprochen wäre.


Johann L. schrieb:
> Na also.  Die Welt ist also doch nicht ganz schlecht.
> Aber "umgestellt"?

Verglichen mit IPv4 schon.
#5057696
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>0x10 => einzig
>0x20 => zweizig
>0x30 => dreizig

0x40 => vierzig -> oops

so wirklich nachdenken tust du nur selten, oder ?


ipv6 ist das schlechteste Beispiel überhaupt: ließ dir doch DAS durch 
Beitrag "Re: Einführung des Hexadezimalsystems"

Zitat:

Einer der ganz wenigen Bereiche, wo die Hex-Darstellung zum Einsatz
kommt, ist die hardwarenahe Programmierung. Die dort verwendeten
HexKonstanten stellen aber i.Allg. keine Zahlenwerte, sondern
Bitkombinationen dar, deren numerischer Wert völlig irrelevant ist. Man
muss sie also weder vom oder ins Dezimalsystem konvertieren noch
addieren, multiplizieren oder dividieren können. Man muss nur wissen, an
welchen Positionen einzelne Bits gesetzt oder gelöscht sind und wie man
diese Bits logisch verknüpft.
#5057704
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Robert L. schrieb:
>>0x10 => einzig
>>0x20 => zweizig
>>0x30 => dreizig
>
> 0x40 => vierzig -> oops

Was ist daran falsch? Also aus der Sicht eines konsequenten Hex-Systems 
betrachtet.

Wie gehts eigentlich hinten weiter?
Mit azig, bzig, czig, dzig, ezig und fzig?
Oder wie Franzosen, also sieben-zweizig-einzig-neun?

Tut dann bei "voll auf die Zwölf" auch der Zeh weh, oder die 18(dez)?
#5060981
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Josef G. schrieb:
> Abgesehen vom Aufwand ist da bei nichtganzen
> Zahlen noch das Problem der Rundungsfehler.

Korrekt. Weshalb jemand, der bei falschen Cents ein Problem kriegt, 
dezimal rechnet. Egal ob ganzzahlig, mit festem oder mit fliessendem 
Komma.

Weshalb IBM sowohl in den Mainframes als auch den POWER Systemen 
dezimale Fliesskommarechnung in Hardware beherrscht. Das ist zwar 
weniger effizient als binäre Fliesskommarechnung, aber bei heutiger 
Chiptechnik kein Drama.

Bräuchte man in Hex alles nicht. Dummerweise hat man aber am Übergang 
genau dieses Problem. Im nächsten Universum wird alles besser, 
versprochen!
#5061127
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Josef G. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Das ist zwar weniger effizient als binäre Fliesskommarechnung,
>
>> Bräuchte man in Hex alles nicht.
>
> Na das ist doch mal eine Aussage.

Die Einschränkung lautete: in frühestens 15.000.000.000 Jahren. Und wenn 
der nächste Evolutionsversuch findet, daß 3 Finger an jeder Hand 
reichen, dann eben hexal. Oder wenn es dann auch 3 Hände werden eben 
nonal. Wer weiß.
#5061160
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Josef G. schrieb:
> Carl D. schrieb:
>> Die Einschränkung lautete: in frühestens 15.000.000.000 Jahren.
>
> Da der Originaltext unmittelbar über meinem Zitat steht,
> kann man mir wohl kaum falsches Zitieren vorwerfen.
>
> Ich wage die Vorhersage: Die Umstellung
> beginnt in spätestens 50 Jahren.

Das jetzige Universum ist schon über 50.

A.K.:
> Im nächsten Universum wird alles besser, versprochen!

Aber ich weiß, Humor ist eher dein Nebenfach.

Warum aber hexadezimal kommen soll, versteh ich nicht. Nach 35Jahren IT 
hab ich eher den Eindruck, daß ich Kürze auch ich der Programmierzunft 
kaum noch einer was mit hex anfangen kann.
Persönliche Seite #5061309
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Josef G. schrieb:
> Ich wage die Vorhersage: Die Umstellung
> beginnt in spätestens 50 Jahren.

Um das Moore'sche gesetz weiterhin erfüllen zu können, wird es bald 
trinäre Computer geben, deren elementare Einheiten 3 Zustände 
verarbeiten können anstatt nur 2.

Du solltest also zukunftsweisend sein und Darstellung zur Basis 81 
propagieren anstatt popelige 16.
OP Persönliche Seite #5061348
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Johann L. schrieb:
> wird es bald trinäre Computer geben

Bei Quantencomputern scheint das Hauptproblem
die Störanfälligkeit zu sein. Vielleicht findet
man irgendwann eine Realisierung für Qbits aus
Spin-1-Objekten, welche die Zustände +1,0,-1
annehmen können und aus irgendeinem Grund
sehr viel stabiler sind als die heutigen
Realisierungen mit 2 Zuständen. Sollte das
passieren, müsste ich mich geschlagen geben.

Als logische Interpretation der 3 Zustände
würde sich anbieten wahr,falsch,unbestimmt.

Es bleibt aber in jedem Fall das mathematische
Argument größtmöglicher Einfachheit, welches
für das binäre Prinzip spricht.
OP Persönliche Seite #5061553
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Uhu U. schrieb:
> Und was haben trinäre Computer mit Quantencomputern zu tun?

Meine Aussage war oder sollte jedenfalls sein:

Obwohl es bei klassischen Computern extrem unwahrscheinlich ist,
dass es jemals eine Abkehr vom binären Prinzip geben wird, möchte
ich dies bei Quantencomputern nicht mit gleicher Sicherheit
ausschließen, auch deshalb, weil ich davon nichts verstehe.

Übrigens: Heisst es nicht "ternärer Computer"?

-----------

Meine Aussage, die Umstellung werde in spätestens
50 Jahren beginnen, würde ich nicht wiederholen, ich
habe mich durch die von Carl D. genannte Zahl von
15.000.000.000 Jahren dazu verleiten lassen.
#5061620
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Josef G. schrieb:
>
> Meine Aussage, die Umstellung werde in spätestens
> 50 Jahren beginnen, würde ich nicht wiederholen, ich
> habe mich durch die von Carl D. genannte Zahl von
> 15.000.000.000 Jahren dazu verleiten lassen.

A.K. schrieb (sinngemäß) "im nächsten Universum machen wir es besser"
Daraus hab ich meine große Zahl abgeleitet. Nur leider scheinst du dich 
so sehr im Mittelpunkt zu sehen, daß du alles nur auf dich beziehen 
kannst. Daran würde ich arbeiten!
#5061670
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Um auch ein wenig vom Weltruhm zu erhaschen möchte ich hier feierlich 
das Quinquemalsystem präsentieren.

Die Vorteile sind klar, jede Hand, jeder Fuß hat fünf Finger, somit 
handelt es sich um ein hominoides Stellenwertsystem. Weiter lässt sich 
in diesem System mit beiden Händen deutlich weiter zählen wie im 
Dezimalsystem - nämlich bis 5*5+5=30.

Das Dezimalsystem zählt nicht zu den hominoiden Systemen, da nämlich mit 
beiden Händen bis 10 gezählt werden kann, in schriftlicher Form jedoch 
eine einzelne Stelle nur von 0 bis 9 reicht.

Im Quinquemalsystem ist das anders. Eine 5 auf der niederwertigsten 
Stelle, also 05 ist identisch zur 10 im selben System. 55 kann man also 
gerade noch mit zwei Händen symbolisieren, ist aber identisch zur 100 
für die man nun einen zusätzlichen Fuß benötigt.

quinquemal - dezimal
0 - 0
1 - 1
5 - 5
10 - 5
11 - 6
15 - 10
20 - 10
21 - 11
55 - 30
100 - 30
155 - 60
200 - 60
555 - 180
1000 - 180
5555 - 1080, das Zahlensystem endet hier - alle Gliedmaßen sind in 
Verwendung.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5061705
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Carl D. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Also ich hab beim 8 bit hex Finger rechnen noch noch 2 Daumen übrig für
>> carry- und negativ flag.
>>
>> Namaste
>
> Das ist nicht Hex sondern Oktal!
>
> ;-)

na,ich komm mit acht fingern bis 2^8-1

Es kommt wie beim binärsystem nicht nur auf die Anzahl sondern auch die 
Position an.
Genaugenommen 8bit binär im Kopf auf hex umgerchnet so wie
im 8 bitter üblich.

Namaste
#5061708
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Ich wäre für die Umsetzung des Infinitemal-System (Nicht zu verwechseln 
mit Infinitesimal)

Hierbei werden alle natürlichen Zahlen von 0 bis +inf (wahlweise auch 
von -inf) in einer Ziffer dargestellt. Somit wäre es zukunftssicher für 
jegliche kommenden Computersysteme. Stellt euch mal vor, jede 
Multiplikation zu lösen, wenn man nur das kleine 1x1 beherrscht. Würde 
sicher einiges vereinfachen. Ich mein, wenn mehr besser ist, warum dann 
nicht gleich groß denken?
#5062621
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Josef G. schrieb:
> Vielleicht hat in der Vergangenheit tatsächlich
> das Wort Hexadezimalsystem durch seine Sperrigkeit
> die Verbreitung des Zahlensystems behindert.

Das wirds sein!

Hab mal mitgekriegt wie meine Eltern versuchten das Hexadezimalsystem zu 
erlernen um ihren PC besser zu verstehen und letzlich weniger oft meinen 
Support zu brauchen.
Das Projekt ist daran gescheitert dass "hexadezimal" zu umständlich 
auszusprechen war.
Moderator #5063868
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Josef G. schrieb:
> Da gibt es einen ganz mutigen, der sich
> über die Zahlwörter Gedanken gemacht hat:

Oje, ich glaube, da müsste ich noch einmal zur Schule gehen, um das
alles (Zahlwörter und deren Aussprache, Symbole usw.) auswendig zu
lernen :)

π ≈ trif ragracel tef kvaf trif fef sef akef nuf

Ist das richtig? Liest sich fast wie ROT13 ;-)
Persönliche Seite #5064021
Lesenswert?

Josef G. schrieb:
> Da gibt es einen ganz mutigen, der sich
> über die Zahlwörter Gedanken gemacht hat:
> http://www.steffen-eitner.homepage.t-online.de/tecel.htm
1
EINLEITUNG 
2
Mein Opa interessierte sich für Zahlen. Ich als Skeptiker konnte von
3
ihm hören, dass die Lottozahlen, so zufällig sie auch ausfallen, doch
4
irgendwie untereinander im Zusammenhang stehen. Aber tun sie das nicht
5
alle? Er befasste sich mit den Tonarten und verglich Töne auf dem damals
6
noch existierenden Klavier. Viel später stellte ich mir verwandte Fragen.
7

8
Dabei entstand die Idee eines hexadezimalen Tonsystems. Alle Töne sind
9
durch halbieren und verdoppeln miteinander in Bezug. Mir erscheint das
10
System stimmig, auch wenn die Harmonie nicht so recht herstellbar ist
11
(eigentlich recht wichtig). [...]
#5064062
Lesenswert?

Johann L. schrieb:
> Josef G. schrieb:
>> Da gibt es einen ganz mutigen, der sich
>> über die Zahlwörter Gedanken gemacht hat:
>> http://www.steffen-eitner.homepage.t-online.de/tecel.htm
>
>
1
EINLEITUNG
2
> ...
3
> Dabei entstand die Idee eines hexadezimalen Tonsystems. Alle Töne sind
4
> durch halbieren und verdoppeln miteinander in Bezug. Mir erscheint das
5
> System stimmig, auch wenn die Harmonie nicht so recht herstellbar ist
6
> (eigentlich recht wichtig). [...]

Schade daß die "Dual-Musik" nicht näher erklärt wird. Ich hätte gern mal 
gesehen, wie jemand Akkorde aus einer Ansammlung von Oktaven aufbauen 
will.
Das geht mit der 12te-Wurzel2-Musik viel leichter.
Persönliche Seite #5131012
Lesenswert?

Vielleicht werden in einigen Städten ja arabische Zahlen abgeschafft 
(wegen Überfremdung).

http://www.bento.de/haha/npd-politiker-will-arabische-zahlen-abschaffen-macht-sich-laecherlich-1652351/

Da könnte man doch in die Bresche springen und den Hex-Zahlen die 
Initialzündung verpassen!

Irgendwas innovativ klingendes mit Digital und Social und Industrie und 
so. Fehlen nur noch die passenden Zahlzeichen — die vorgeschlagenen 
Hex-Glyphen gehen so natürlich ü-ber-haup nicht!  Vielleicht was mit 
Runen?
#5131082
Lesenswert?

Johann L. schrieb:
> Mein Opa interessierte sich für Zahlen. Ich als Skeptiker konnte von
> ihm hören, dass die Lottozahlen, so zufällig sie auch ausfallen, doch
> irgendwie untereinander im Zusammenhang stehen. Aber tun sie das nicht
> alle?

Für jeden beliebigen endlichen Satz von Zahlen lässt sich ein 
mathematischer Zusammenhang formulieren. Interessant wird der aber erst, 
wenn sich daraus die korrekten zukünftigen Lottozahlen ergeben. ;-)
OP Persönliche Seite #5153513
Lesenswert?

Ist zwar nett von Uhu, dass er meinen Thread
Beitrag "Befehlssatz der bo8-CPU - was ist gut, was ist schlecht"
wieder hervorgeholt hat, aber auf seinen Beitrag

Uhu U. schrieb:
> Hier ist auch jemand mit dem Dezimalsystem unzufrieden:
> http://www.sueddeutsche.de/wissen/winkel-winkel-1.3676793
>
> Allerdings will er nicht das Hexadezimalsystem...

möchte ich lieber hier antworten:

Man wird wohl kaum das Sechziger-System einführen wollen,
da die große Zahl der Ziffern unpraktisch ist.

Das Zwölfersystem hat zweifellos praktische Vorteile gegenüber
dem Hexadezimalsystem, allerdings nicht bei Winkeln, da man
die Drittelung von Winkeln so gut wie nie braucht.

Ausnahme ist die Drittelung des ganzen Kreises oder des
Halbkreises. Und die kann man auch im Hexadezimalsystem
ganz einfach dadurch ermöglichen, dass man für den
Vollkreis eine durch drei teilbare Maßzahl verwendet,
so wie man das ja auch jetzt im Dezimalsystem macht.

Und die sonstigen Vorteile des Zwölfersystems im Alltag
sind abzuwägen gegen die Vorteile des Hexadezimalsystems,
welche sich durch die Digitalisierung ergeben. Dass man
ohne den Teiler drei in der Basis des Zahlensystems
auskommen kann, sieht man ja am Dezimalsystem.
OP Persönliche Seite #5155411
Lesenswert?

Josef G. schrieb:
> Robert L. schrieb:
>> Fang mal mit neuen Zahlensymbolen an
>> ...
>> irgendwer muss den Anfang machen!
>
>
> Genau das war die Idee meines 8-bit-Computer-Projekts:
>
> Die Einführung des hexadezimalen Ziffernsatzes im Bereich
> der Hobbycomputer soll zu einer schleichenden Verbreitung
> des Hexadezimalsystems führen.
>
> Es käme halt darauf an, dass sich ein paar Leute finden,
> die an die Idee glauben und sich an dem Projekt beteiligen.
>
> Niemand müsste sich hinstellen und sagen, er fordere
> die Einführung des Hexadezimalsystems. Die Idee würde
> sich durch den Ziffernsatz von selbst verbreiten.


Vielleicht denkt ja doch noch jemand darüber nach,
sich an dem Projekt zu beteiligen ...
(Firma: www.wolfgangrobel.de) #5155503
Lesenswert?

Josef G. schrieb:
> Vielleicht denkt ja doch noch jemand darüber nach,
> sich an dem Projekt zu beteiligen ...

Noch mal: um welches Problem zu lösen? Es gibt grob zwei 
Motivationsquellen: weil ein Problem gelöst werden muss oder einfach, 
weil's Spaß macht. Bei deinem Projektansatz sehe ich leider keine der 
beiden Möglichkeiten erfüllt...
Beitrag #8079360 wurde von einem Moderator gelöscht.
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