juergen schrieb:> Ob Laptop, Fernseher oder sonstwelche Geräte, die ich> auseinandergenommen und versucht habe zu reparieren. Es bleibt immer was> übrig!
Das Problem hatte ich vor vielen Jahren auch noch, irgendwann habe ich
angefangen deutlich strukturierter zu arbeiten, wenn ich nun Schrauben
rausdrehe fange ich links oben an und entferne die restlichen Schrauben
im Uhrzeigersinn. Die entfernten Schrauben lege ich in einer Reihe auf
den Tisch in der Reihenfolge in der ich sie auch rausgeschraubt habe.
Teilweise bilde ich dann auch noch Untergruppen.
Diese Vorgehensweise ist auch sehr praktisch wenn man
Smartphones/iPhones zerlegt, teilweise ist der Unterschied von
benachbarten Schrauben 0,1mm, das unbemerkte hereindrehen falscher
Schrauben kann aber auch schlimme Folgen haben wie das zerstören des
Logic Boards und natürlich der Gewinde.
René F. schrieb:> Die entfernten Schrauben lege ich in einer Reihe auf den Tisch in der> Reihenfolge in der ich sie auch rausgeschraubt habe.
Pappe in gleicher Größe und Form ausschneiden und die Schrauben so in
die Pappe stecken, wie sie im Handy gesessen haben.
F. F. schrieb:> Pappe in gleicher Größe und Form ausschneiden und die Schrauben so in> die Pappe stecken, wie sie im Handy gesessen haben.
Oder einfach eine leere Sortimentsbox auf den Schreibtisch stellen. Hier
mal ein Bild meines Laptops, an dem ich gerade schreibe, vor ein paar
Monaten.
Walter schrieb:
> Hier> mal ein Bild meines Laptops, an dem ich gerade schreibe, vor ein paar> Monaten.
Es ist auch Mist, das die Hersteller immer wieder
die BIOS - Batterie genau auf der Unterseite des
Motherboards plazieren, so das man den Läppi
total auseinandernehmen muß, nicht wahr? :-O
mfg
~Mercedes~ schrieb:> Es ist auch Mist, das die Hersteller immer wieder> die BIOS - Batterie genau auf der Unterseite des> Motherboards plazieren, so das man den Läppi> total auseinandernehmen muß, nicht wahr?
Nö. Die Batterie ist leicht erreichbar, aber nach den 6 Jahren Betrieb
auch noch kein Problem. Tastatur, Handauflage und WLAN-Karte abnehmen,
dann kann man schon die Batterie erreichen.
Problematisch und Ursache für das Zerlegen war der Lüfter. Der war so
vollgefusselt, daß er sich anhörte, als würden die ganze Zeit Bitcoins
gemined.
Ich denke, jetzt habe ich erst einmal wieder 6 Jahre Ruhe.
Walter schrieb:
> Nö. Die Batterie ist leicht erreichbar, aber nach den 6 Jahren Betrieb> auch noch kein Problem.
Dann hast Du Glück gehabt.
Acer hat bei der Travelmate - Serie die Batterie
wirklich auf der Unterseite des Boards plaziert.
Ob das Absicht oder ein Designfehler war?
Man kann ja nicht meckern, der Lappi ist so alt wie ich,
Baujahr 2002, aber servicefreundlich ist das nicht.
Aber, was soll man machen, wenn man noch die Druckerschnittstelle
für den eprom - Brenner braucht?
mfg
Lasen wir das. Sonst machen wir den Thread kaputt. Es geht hier nicht um
Laptop-Reparatur, sondern um allgemeine Fehlervermeidung. Das Bild mit
dem Laptop bezog sich auf das Problem "Schraube übrig".
Akkuschrauber war ca. 1 Jahr verschwunden.
Umbau eines aktiv-sub in einen passiv-sub.
Dabei mußte einiges von innen gebohrt und geschraubt werden.
Lautsprecher wieder eingesetzt und sub 1 Jahr klaglos benutzt.
Dann unerklärliches rumpeln beim Transport der Box -> reingeschaut->
Schrauber wieder da. Akku noch nicht restlos entladen. Habe jetzt 2
Schrauber.
:D
In der Art stand mal über ein 4tel Jahr hinweg
ein Lötkolben in einer Zwischendecke bei einem Kunden.
Da drin gabs praktischerweise eine Steckdose.
Durch verminderte Hirnleistung kurz vorm Urlaub
hatte ich den da vergessen.
Und nach dem Urlaub war das Gesuche dann gross - wo isser denn???
Durch eine Erweiterung der Anlage musste ich später nochmal ran.
seitdem hatte ich 2 Lötkolben.
Der Lötkolben war die ganze Zeit an.
Am Anfang meiner Ausbildung musste ich mal ein Display einlöten.
Komischerweise funktionierte es nicht, deshalb habe ich es ausgelötet
und das nächste eingelötet.
Nach dem dritten kaputten Display sah ich so ein gelbes Band auf dem
Arbeitstisch.
Beim vierten Versuch MIT dem gelben Band funktionierte das Display
plötzlich!
Sch.... ESD
Sei froh, dass es nur Displays waren. Bei HF-Messgeräten wird sowas
schnell seeehr teuer.
Apropos HF-Messgeräte: Hab gestern für mein Oszi ein Adapterkabel gebaut
von Stereoklinke auf zwei BNC. Heute sagt mir jemand dass der Umweg über
Cinch sehr sinnvoll ist, denn da gibt es gute und fertige Adapter.
Aus dem Fehler gelernt: Man kann nie zu wenig Adapter haben - Egal von
was auf was.
Vor ein paar Jahren sollte der Lehrling in der E-Werkstatt seinen ersten
Schaltschrank verdrahten. Darin war unter anderem auch ein FU.
Bei der Inbetriebnahme tat sich nichts. Als ein Kollege mit der
Fehlersuche beginnen wollte, gab es im Inneren des Schaltschrankes
plötzlich einen Dumpfen und der Schaltschrank hatte in Höhe des FU's
eine gut sichtbare Beule.
Was war passiert?
Dem Lehrling konnte man garnicht mal unbedingt einen Vorwurf machen,
denn die Eingangsklemmen es einphasigen FUs waren statt L u. N mit L1 u.
L2 beschriftet. Also hatte er den brav zwischen 2 Phasen geklemmt. Darum
sprang nach kurzer Zeit der Zwischenkreiselko aus dem Frack! ;-)))
Dem Leerling kann man da durchaus einen Vorwurf machen. Es gibt 3x400V
und 3x230V, vor allem ältere FUs verwenden gerne noch letzteres. Wieder
was geleernt.
● J-A V. schrieb:> Der Lötkolben war die ganze Zeit an.
Ach du sch****. Gut, dass da nix passiert ist. Wie man das der
Versicherung hätte erklären wollen :-)
In den Anfängen meiner C-Programmierung hatte ich mal aus
Spass/Unwissen/Dummheit so einen Zufallswert in die Fuse-Bits
geschrieben. Dummerweise reagierte er anschliessend auf keinen
Programmierversuch mehr.
Habe das Fuse-Bit gelöscht, dass der uC über SPI programmiert werden
kann...
Danach lernte ich, wie man 40-Pin-uC mit dem Skalpel wieder heraus
nimmt.
Für eine Low-Power-Anwendung benötigte ich ein spezielles statisches
Display. Es gab nur wenig Auswahl und dann nur mit den unmöglichsten
Anschlüssen. Da ich keine Erfahrung mit den Displays hatte, wollte ich
auf einer Lochrasterplatine welche sammeln. Das Display benötigt jede
Menge Kapazitäten und die Software war auch keine Standardbibliothek.
Also unterm Mikroskop und mit ruhiger Hand an den Ribbon-Connector
vorsichtig 30 Drähte angelötet. Das ging sogar besser als gedacht.
Angeschaltet und Displaycontroller wird heiß. Mist.
Was war passiert? Ich habe die Pins falsch herum gezählt. Die 1 war auf
der anderen Seite... (Das schlimme war: Der Hersteller hatte mir
Adapterplatinen für breitere Ribbon-Connectoren mitgeliefert. Auf denen
war neben den Connector eine 1 aufgedruckt. Nur war die eben auf der
falschen Seite. Nach Anfrage beim Hersteller hat man mich auf eine
Zeichnung im Datenblatt verwießen, wo irgendwo klein die 1 an der
richtigen Stelle stand.)
Zum Glück habe ich den Versuch gemacht, so dass ich das Display in der
eigentlichen Anwendung richtig herum einsetzt habe.
Mein größter Fehler ist meine Ungeduld! Das hat sich schon oft als
Nachteil erwiesen.)
Drei Wochen am Stück habe ich mich jetzt mit meinem Laptop rumgeärgert
und es ist immer noch nicht ausgestanden!
Das alles wäre nicht nötig gewesen, wäre ich nur bedächtiger
vorgegangen,
hätte länger nachgedacht und nicht übereilt die bestehende
Softwarekonfiguration zerstört. Eine Neuinstallation wurde nötig,
funktioniert nunmehr aber leider nicht!
Einige der alten Programme, an die ich mich gewöhnt habe, laufen nicht,
sind nun unrettbar verloren (XP, 12 Jahre alte Kiste mitsamt System).
Diverse Programme sind nicht mehr installierbar und auch auf Datenträger
nicht mehr vorhanden ...nicht mehr zu bekommen, da vergangene Epoche,
zudem "hakt" es im neuen System.
Über die Osterfeiertage war ich nur eine Stunde draußen, ansonsten immer
nur am Reparieren.
Dabei war der Grund für die Systemabstürze nur ein Hitzefehler. Die
Systemabstürze waren lediglich ein Kühlungsproblem des Prozessors (zwei
Schrauben ab). Jetzt ist es aber zu spät. Das kann ich nicht mehr
gutmachen!
Hätte ich mir doch bloß mehr Zeit gelassen!
Dieser Fehler stammt nicht von mir, sondern einem meiner Studenten. Es
geht um einen Bluetooth-Lautsprecher (Eigenentwicklung), der von
Batterien oder mittels USB betrieben werden kann. Der Standby-Strom war
zu hoch, so dass die Batterien zu schnell leer waren. Also sollte der
Student einen Schalter hinzufügen, damit zwischen "Batterie" - "ganz
aus" - "Strom von USB" umgeschaltet werden konnte. Die Schaltung dazu im
Anhang.
Ergebniss: Sobald USB verbunden wurde, war der Lautsprecher automatisch
an. Der Schalter war dann wirkungslos.
Was war passiert? Der eingesetzte Schalter schaltet nicht die Plus-Seite
der Versorgungen, sondern die Minusseite, die gleichzeitig GND ist.
Soweit kein Problem. Der Schalter ist mit GND von USB verbunden und
sollte so die Stromversorgung unterbrechen können.
Wenn da nicht der Schirm von USB wäre. Der ist nämlich sowohl im PC, als
auch im Lautsprecher mit Signal-GND verbunden. Das heißt, der Schalter
ist über den Schirm kurzgeschlossen und damit nutzlos.
Was lernen wir draus: Masse Masse sein lassen und zum Schalten der
Stromversorgung die High-Side nehmen.
juergen schrieb:> Hätte ich mir doch bloß mehr Zeit gelassen!
Du arme Sau. Kann das sehr gut verstehen, weil mir das selbst heute noch
immer wieder passiert.
Mit zunehmender "Erfahrung" werden die Zeitspannen dazwischen länger.
Gerade bei den Sachen die wir hier verwenden ist es teilweise sehr
schwer die wieder zu bekommen.
Da hat man irgendwas installiert, benutzt es nur selten und weiß gar
nicht mehr wo man das überhaupt her hatte.
Ich habe mir an meinem Laptop auch durch eigene Blödheit eine USB IC
abgeschossen gehabt.
Habe dann aus Amerika einige bestellt, nur damit ich ja den Laptop nicht
ersetzen muss.
Funktioniert wieder. Aber manchmal denke ich vorher einfach nicht genug
nach und denke dann hinterher was für ein Depp ich doch bin.
Einmal sollte ich eine integrierte Schaltung messen. Der Ausgangstreiber
war zu schwach, um direkt mit dem Oszi zu messen. Also musste ein OPV
als Spannungsfolger angeschlossen werden. Nichts leichter als das: Den
Ausgang an den Eingang vom OPV und den anderen Eingang mit dem Ausgang
vom OPV rückkoppeln.
Gesagt, getan. Irgendwie waren die Ergebnisse komisch. Mit den Designer
Rücksprache gehalten. Keiner wusste, wieso das nicht passt. Bis einer
fragte, ob ich denn den OPV auch richtig drin hätte...
Peinlich: Ich habe die Rückkopplung an den nichtinvertierenden Eingang
vom OPV angeschlossen, und nicht an den invertierenden. Damit habe ich
mich für einige Zeit zum Gespött in der Gruppe gemacht. :-)
Ben B. schrieb:> Dem Leerling kann man da durchaus einen Vorwurf machen. Es gibt> 3x400V> und 3x230V, vor allem ältere FUs verwenden gerne noch letzteres. Wieder> was geleernt.
...und es gibt FUs, die auf 690V ausgelegt sind. Im Industriebereich
durchaus nicht unüblich.
Daher: IMMER Typenschild lesen. Kostet nichts, erspart einem aber
vieles...
guest...Rainer schrieb:> juergen schrieb:>> Es bleibt immer was>> übrig!>> Definitiv! Ob Auto, Waschmaschine, Modellbau, Pc oder sogar im> Bauwesen...> Gruß Rainer
Im Auto finde ich ständig etwas das sich irgendwo gelöst zu haben
scheint oder beim Service vergessen wurde zurückzutun. Scheint aber
nicht wichtig zu sein - irgendwelche Plastik-Abdeckungen von Schrauben
oder Leisten usw.
Theo schrieb:> Was es reichlich gab, waren die angeblich funktionstüchtigen "Bastler> R210" ohne angepressten Kühlkörper, dafür mit Stummel Kühlfähnchen und> 0,5A Ruhestrom.
Es kann sein, daß Du ihn durch ESD gekillt hast, damals wußte man das ja
noch nicht. Oder durch einen Schaltungsfehler.
Bei mir liefen R- und P-ICs ohne Probleme. Die R210 habe ich mit dem
Rücken an ein Alublech geschraubt.
Der P147 (SN7447) hat mich damals 40,-M gekostet. Da habe ich dann für
meinen 8-stelligen Frequenzmesser die Multiplexanzeige "erfunden". Als
Zwischenspeicher dienten 4 Stück D191 (SN7491).
juergen schrieb:> Einige der alten Programme, an die ich mich gewöhnt habe, laufen nicht,> sind nun unrettbar verloren (XP, 12 Jahre alte Kiste mitsamt System).
Für XP hatte ich mir damals folgende Backupstrategie ausgedacht:
Ich habe XP auf C: und auf D: installiert. Für ein Backup habe ich dann
im Bootmenü D: ausgewählt, versteckte Dateien eingeblendet und ganz
normal mit dem Explorer C: auf eine USB-Platte kopiert.
Dann eine neue HDD eingebaut, C:, D: partitioniert, XP auf D:
grundinstalliert und C: zurück gespielt. Funktionierte prima, alle
Programme waren erhalten und ich brauchte keine tagelangen
Neuinstallationsorgien.
Conny G. schrieb:> Heute Abend passiert: Minutenlang wie gestört nach meinen Transistoren> gesucht. Die Lösung: sie klebten am Unterarm.
Sei froh, das die noch nicht ausgepackt waren. Ohne Gurt werden die
quasi "unsichtbar". Es hupft ja meist gerade das aus der Pinzette, was
abgezählt ist, gerade nicht lieferbar ist, oder überdurchschnittlich
viel kostet.
Stefan U. schrieb:> Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack> eine benachbarte Massefläche berührte! Mit so etwas rechnet man nicht.> Wie abwegig ist das denn?
Ich hatte mal ein Gerät zur Reparatur, was vorher mehrere Jahre lang
funktionierte. Auf einer Platine war eine 12V Spannung zusammen
gebrochen. Mit dem Ohmmeter waren 0 Ohm zu messen. Zu sehen war nichts,
aber nachdem ich zwischen beiden Leiterzügen mit einer scharfen Klinge
geritzt hatte, funktionierte alles wieder.
Ich hatte in der Ausbildung einen eher gefährlichen Moment:
Wir haben zu Ausbildungszwecken selber einen Trafo gewickelt. Diesen
anschliessend in einen Metallrahmen montiert. Am Schluss sollte es eine
Lötstation geben.
Wegen einem, nachträglich herausgefundenen, Schaltungsfehler
(Masseproblem) von der Steuerplatine hat die Schaltung bei allen Azubis
beim Hochspannungstest nicht funktioniert.
Ausser bei Einem: Dieser hat den geerdeten Metallrahmen mit der Phase
des Trafo zusammengehängt, das heisst, auf dem Metallrahmen waren zum
Testzeitpunkt ca. 2kV.
Durch den Gebrauch der Erde als Masse funktionierte bei ihm die
Schaltung.
Zum Glück hat keiner den Rahmen angefasst...
Peter D. schrieb:> juergen schrieb:>> Einige der alten Programme, an die ich mich gewöhnt habe, laufen nicht,>> sind nun unrettbar verloren (XP, 12 Jahre alte Kiste mitsamt System).>> Für XP hatte ich mir damals folgende Backupstrategie ausgedacht:> Ich habe XP auf C: und auf D: installiert. Für ein Backup habe ich dann> im Bootmenü D: ausgewählt, versteckte Dateien eingeblendet und ganz> normal mit dem Explorer C: auf eine USB-Platte kopiert.> Dann eine neue HDD eingebaut, C:, D: partitioniert, XP auf D:> grundinstalliert und C: zurück gespielt. Funktionierte prima, alle> Programme waren erhalten und ich brauchte keine tagelangen> Neuinstallationsorgien.
Deine Ausführugen sind sehr interessant. Vielen Dank. Ich werde drüber
nachdenken. (Was ist mit der Registrie und die Verweise auf die anderen
Partitionen?)
Ich habe aber das Backup-Programm: "True Image de luxe". Wenn man die
richtige Strategie anwendet, ist das eine ganz feine und auch sichere
Sache!!!
Leider hatte ich 2006 mit dem Erwerb des Leppi bei der Installation
grundsätzliche Fehler gemacht, die ich nun schwer bereue.
Ich hatte wichtige Programme auch unter D:/Programme installiert. Da
sich die Partition D: über die vielen Jahre geändert hat, werden nach
der Wiederherstellung über True Image die einzelnen Programme dort nicht
mehr aufgefunden. Die Einträge verweisen ins Leere. Viel Restmüll liegt
dann auf dem System, der noch beseitigt werden muß. Auch die
Uninstaller-Suite ist weg, da verwaist. Wie die Reste jetzt da weg
machen?
Blöde Fehler habe ich damals gemacht!!!
Jetzt lege ich die wichtigen Programme (und das sind eine ganze Menge)
alle in C:/Programme oder in C:/Window ab. Große Programme, z.B. OOorg
und Datenbanken kommen auf D:/Programme. Die will ich beim Backup nicht
mitschleppen. Der Ordner "Eigene Dateien" kommt ganz nach hinten auf die
letzte Partition - bei mir ist das "k". Da sitzt die Datei und ist
bereit für eine ständige Aktualisierung. Diese Datei hat im Backup, oder
überhaupt auf C:, nichts verloren!
Im Moment macht WinRar 3.1 Probleme. Ich kann Gimp 2.6, meine
Schaltplansoftware, Foldersize und die anderen vielen Programme nicht
installieren. Das Entpacken wird zwischendurch abgebrochen. Ich habe ja
Gott sei Dank einige Ursprungsprogramme im Fundus auf der Festplatte
noch abgespeichert.
Seit nunmehr zwei Wochen ist Läppi nicht einsetzbar.
Ich bin ziemlich genervt.
Wenigstens konnte ich den Total-Commander installieren.
Der Window-Explorer ist ja wohl eine Zumutung!
LG Jürgen
Hat schon mal jemand aus Versehen ein Bauteil eingeatmet?
Mir ist das Gegenteil passiert. Ich musste sehr plötzlich niesen, danach
war ein Kondensator für immer verschwunden. Vermutlich liegt er nun
irgendwo in der Ritze zwischen Bodenbelag und Wand.
@Stefan Us (stefanus)
>Hat schon mal jemand aus Versehen ein Bauteil eingeatmet?
Ich löte keinen Feinstaub kleiner als 0402, und selbst das ist eher
selten. Meine praktische Schmerzgrenze liegt bei 0603, das kann man noch
normal und ohne Lupe löten.
> Wenn du hustest, kommen da Fets raus stefan?
Mein kleiner Bruder sagte immer "Würfelhusten" wenn es sich schlimm
angehört hat. Dafür hatte ich "Gungunkistiefel".
Zu den Vorschlägen/Methoden bzgl. loser Teile während einer
Gerätereparatur:
Sortimentkasten finde ich gut. Pappe zur Übersicht, wo was hinkommt,
auch.
Probleme mit den Schraubenlängen, diversen kleinsten Unterschieden bei
den Gewinden ...ist mir bekannt.
Beim Ermitteln der richtigen Z-Diode für die Abschaltspannung meines
Ladegerätes neulich war doppelseitiges Klebeband hilfreich.
Eine Seite auf die Pappe, auf die andere Klebefläche die verschiedenen
Z-Dioden mit der Pinzette, je nach Wertigkeit, auf die Klebefläche
gelegt. Alles übersichtlich geordnet...es kann nichts wegfallen. So
könnte man auch mit den Kleinteilen bei Reparaturen verfahren.
juergen schrieb:> Zu den Vorschlägen/Methoden bzgl. loser Teile während einer> Gerätereparatur:
Generell zur geräte-Reparatur bzw. zum Zerlegen: Alte/eigentlich
ausrangierte Digitalkamera am Basteltisch, immer betriebsbereit! Egal
wenn der Akku nur mehr 30 Minuten hält...
Michael R. schrieb:> juergen schrieb:>> Zu den Vorschlägen/Methoden bzgl. loser Teile während einer>> Gerätereparatur:>> Generell zur geräte-Reparatur bzw. zum Zerlegen: Alte/eigentlich> ausrangierte Digitalkamera am Basteltisch, immer betriebsbereit! Egal> wenn der Akku nur mehr 30 Minuten hält...
Ja! Die Kamera ist bei mir ständig im Einsatz.
Vor einigen Jahren hatte ich einen Gangreserve-Goldcap-Kondensator
in meine geliebte Braun-Digitaluhr eingebaut. So bleibt die
Zeiteinstellung auch bei Netzausfall noch zwei Minuten erhalten.
Sehr schöne grüne, aberdings stromfressende Anzeige...immerhin.
Damals hatte ich kein Foto gemacht, wo der Kondensator genau
angeschlossen war.
Das war ein Fehler!! Inzwischen konnte ich noch so eine Uhr, gleiches
Modell, erwerben. Da ich aber nach so vielen Jahren nicht mehr wußte, wo
an der Platine der Kondensator ran muß, war ich genötigt, die erste Uhr
wieder auseinander zu nehmen und nachzusehen.
Mit Foto, vorher gemacht, hätte ich mir diese Arbeit ersparen können.
Die Fotos macht bei mir das iPhone und das ist nie weiter als 1m von mir
entfernt.
Die Bilder sind dann per iCloud innerhalb von ein paar bis ein paar 10
Sekunden auch auf dem Mac und auf dem iPad - wovon dann eines immer beim
Arbeiten dabei ist, weil ich eh dauernd Datenblätter etc. nachsehen
muss.
SD-Karten rumschubsen und Dateien kopieren wäre mir da ein graus. Das
nervt mich schon an unserer "großen" Systemkamera unendlich, dass ich da
manuell die Wifi-Übertragung auf den Server anwerfen muss. Das haben die
Kamerahersteller echt noch nicht drauf.
In meiner Lehre haben wir in der Lehrwerkstatt so eine Art
überdimensionalen Tauschsieder (Heizer für Bolier oder sowas) in Serie
gebaut.
In einen Flansch aus Metallguss wurde der Heizer durchgesteckt, dann
kamen Konusmuttern drauf und dann wurde das Ding dichtgeschraubt. War
aber Eingweg, da die Konusse danach eingepresst waren. Die Heizer waren
geerdet und hatten eine Metallaußenhülle. Die an den elektrischen
Anschlüssen war ein paar mm Porzellan bis zum elektrischen Anschluss.
Der Konus war recht nahe des Porzellanisolators vom Heizstab.
Die Gewinde wurden satt mit einer Art "Panzerfett" eingepinselt, bevor
der Konus eingeschraubt wurde.
Eines Tages war die Kilobüchse mit dem Panzerfett alle. Der
"Leermeister" kam mit einem Topf Graphitfett an. Meinen Einwand, das das
sehr nahe am Isolator verwendet wird und die Heizer noch mit 15 KV
durchs Prüffeld müssen, überhörte er geflissentlich.
Und was soll ich sagen, eine Woche später flogen ALLE mit Graphitfett
zusammengebauten Heizer bei der Hochspannungsprüfung aus. Die Heizstäbe
wurden abgesägt und neue Heizstäbe, neue Konusmuttern und wieder das
Panzerfett genommen. Anzahl zwischen 50 und 100 Stck.
Sowas kommt dann raus, wenn man als Ausbilder keine Fehler zugeben kann
:-)))
Einer aus dem Kapitel "Grillen mit Ampere":
Ich habe gestern an eine Schaltung einen Akku angsteckt, Lithium, 3er
Pack.
Also um und bei 11V.
Dabei habe ich beim Festhalten der Schaltung zufällig mit dem linken
Mittelfinger auf zwei nebeneinander liegende Pins gedrückt.
Platinenunterseite, DIL. Und natürlich der eine Plus, der andere Minus.
Diese Art der Kontaktierung hat eine relativ niederohmige Verbindung zu
besagtem Finger hergestellt, mit der Folge eines heftigen Schmerzes. Und
ich bin wirklich nicht so ein Weichei. Die Brandblase, 5,08mm lang, tat
zwei Stunden später noch weh.
Keine Ahnung, der war sowieso "etwas komisch".
Ich habe ihm klipp und klar gesagt, das Graphit leitet und das verdammt
nah am Isolator ist. Der Pinsel zum Einfetten war auch kein Tuschpinsel,
sondern eher was um Zaunspfosten zu streichen.
Es wurde auch hinterher keine Fehleranalyse betrieben. Ein paar Prozent
Ausschuss waren normal, denn ab und an ist wohl die Keramik innerhalb
des Heizstabes gebrochen. Aber 100% Ausschuss just in dem Zeitraum, wo
das Graphitfett verwendet wurde, sind schon mehr als ein seltsamer
Zufall.
Aber als "Stift" macht man keine großen Wellen, solange nicht versucht
wird, einem selbst den Fehler anzuhängen.
Thomas E. schrieb:> Also um und bei 11V.
Gut dass Du ein Foto angehängt hast, ich hätte es fast nicht geglaubt,
dass nur 11 Volt eine Brandblase erzeugen können. Oder waren es
vielleicht doch 110 Volt?
Peter D. schrieb:> Stefan U. schrieb:>> Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack>> eine benachbarte Massefläche berührte! Mit so etwas rechnet man nicht.>> Wie abwegig ist das denn?>> Ich hatte mal ein Gerät zur Reparatur, was vorher mehrere Jahre lang> funktionierte. Auf einer Platine war eine 12V Spannung zusammen> gebrochen. Mit dem Ohmmeter waren 0 Ohm zu messen. Zu sehen war nichts,> aber nachdem ich zwischen beiden Leiterzügen mit einer scharfen Klinge> geritzt hatte, funktionierte alles wieder.
Mein Auto hat im letzten Winter immer wieder, vor allem in kaltem
Zustand, die Motorwarnleuchte flackern lassen. Das Motorsteuergerät, das
die Lampe eigentlich ansteuert, wusste davon aber nichts. Tacho raus,
mich über die vielen, vielen Glühlämpchen im Tacho gefreut, von denen
die Hälfte bei meinem Auto nie gebraucht wird, über die eine LED
zwischen den ganzen Glühlämpchen (die Airbag-Kontroll-Leuchte)
gewundert, und die Platine (vor allem an den SOT23-Bauteilen, die zu
jeder Kontroll-Leuchte gehören) mit Kontakt WL geputzt. Seitdem ist die
Motorwarnleuchte auch wieder aus.
MfG, Arno
● J-A V. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>>> 5tiC|<y E|_80\/\/>> könnt Ihr das nicht lesen oder wat is'?
Sticky Elbow. Jetzt hab ich’s kapiert :-)
Man muss ja erstmal wissen, dass das was sinnvolles ist. Hätte ja auch
Dein versehentlich einkopiertes root-Passwort sein können.
No Y. schrieb:> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...
DILs lassen sich aber ebenfalls leicht spiegeln: einfach die Beinchen
zur Oberseite hin abwinkeln ... Ok, kann man nicht mehr lesen, was drin
steckt.
73
Große 24V-Akkus kann man prima laden. Nur sollte man bei kochendem Akku
nieee einen Kontakt lösen und Funken erzeugen. Das Wasserstoffgemisch,
auch Knallgas genannt ersetzt jeden Sylvesterböller...
> könnt Ihr das nicht lesen oder wat is'?
Diese Frage ist nur dann angebracht, WENN es nicht zu lesen wäre.
Ok, ich musste es 73s lang anglotzen, könnte es aber letztlich doch
lesen. Also nix is'. Gelesen is'.
> Große 24V-Akkus kann man prima laden. Nur sollte man bei kochendem> Akku nieee einen Kontakt lösen und Funken erzeugen. Das> Wasserstoffgemisch, auch Knallgas genannt ersetzt> jeden Sylvesterböller...
Na da hast Du aber noch Schwein gehabt. In unserer
Hobby-Autoschrauberwerkstatt hat's so ein Idiot fertiggebracht, mit der
Flex einen Funkenregen über eine am Ladegerät hängende Autobatterie
niedergehen zu lassen, was diese mit einer entsprechenden Explosion
quittiert und ihre Eingeweide großflächig in der Werkstatt verteilt hat.
Sehr lecker und ein größerer Aufwand, den Scheiß wieder sauber zu
machen.
Etwas ähnliches habe ich am Anfang meines Berufslebens ebenfalls
fertiggebracht. Ich war ca. anderthalb Jahre in der Galvanik,
hauptsächlich verzinken im cyanidischen Bad. Ich hatte Stahlguss Teile,
die sich sehr schlecht verzinken lassen. Man braucht zunächst eine hohe
Stromdichte, damit der Guss sich überhaupt mit Zink bedeckt, muß diesen
Moment aber abpassen und die Stromdichte dann runternehmen, damit die
Zinkschicht blank wird und nicht verbrennt.
Also hieß es, zwischendrin immer mal mit dem Kran das Gestell mit den
Teilen samt Stromschiene aus dem Becken heben.
Weil ich öfter gucken mußte, habe ich es mir gespart, den Trafo extra
runterzufahren.
Ich hatte ca. 400A auf dem Becken liegen und es perlte recht ordentlich
Wasserstoff aus.
Durch den Öffnungsfunken der Stromschiene machte es kurz "bumm" und es
schepperte und pfiff in der Absaugung, die aus ca. 30 cm Durchmesser PVC
Verrohrung zum Dach raus bestand. Es blieb aber beim laut vernehmlichen
Geräusch, das Rohr hatte es zum Glück nicht zerrissen ;-)
Mein Ausbilder erzählte vor etwa 25 diese Story, die man ihm wiederum
erzählte:
Damals waren die Telefon-Vermittlungsstellen noch elektromechanisch
aufgebaut, mit solchen Hebdrehwähler :
http://www.bayern-online.com/v2261/artikel.cfm/203/Der-Strowger-Waehler-war-der-Anfang.html
Jedes dieser Geräte setzt zwei Ziffern in eine Schalt-Position um. Bei
der ersten Ziffer klettert er entsprechend viele Stufen nach oben, bei
der zweiten Ziffer dreht er sich.
Jetzt standen davon wie üblich zig-tausende in einem Gebäude und weil an
Silvester zu viel telefoniert wurde, schaltete eine Sicherung die
Haupt-Stromversorgung aus. Diese Hebdrehwähler verbleiben dann alle in
ihrer Position.
Am 1. Januar wurde ein Azubi hin geschickt, um nach dem Rechten zu
schauen. Er fand keine offensichtliche Fehlerursache und schaltete die
Sicherung wieder ein.
Daraufhin krachten zig-tausende Drehwähler gleichzeitig in ihre
Ursprungsposition herunter, was das Gebäude zum Einstürzen brachte.
@ Stefan Us (stefanus)
>Daraufhin krachten zig-tausende Drehwähler gleichzeitig in ihre>Ursprungsposition herunter, was das Gebäude zum Einstürzen brachte.
Du läßt dir auch jeden Bären aufbinden, was?
> Du läßt dir auch jeden Bären aufbinden, was?
Ob ich das glaube, oder nicht, überlasse ich Deiner Phantasie. Ist
jedenfalls eine schöne Geschichte, um jugendlichen beizubringen, dass
man vor dem Einschalten von Sicherungen nachdenken und die
Arbeitsanweisungen des Anlagenherstellers lesen sollte.
@Stefan Us (stefanus)
>> Du läßt dir auch jeden Bären aufbinden, was?>Ob ich das glaube, oder nicht, überlasse ich Deiner Phantasie. Ist>jedenfalls eine schöne Geschichte, um jugendlichen beizubringen, dass>man vor dem Einschalten von Sicherungen nachdenken und die>Arbeitsanweisungen des Anlagenherstellers lesen sollte.
Soso, mit Ammenmärchen bringt man Jugendlichen was bei. Wie war gleich
die Geschichte mit 72 Bonbons, äh, Jungfrauen?
Passiert leider immer wieder (mir aber nur 1-mal ;):
Laut Schaltplan ist ist das eine 1:1-Verbindung zwischen
Pfostenverbinder und D-Sub-Stecker. Also fix die Stecker gesucht und das
Flachbandkabel aufgepresst.
Dumm nur, dass die Zählweise bei Pfostenverbindern und SUB-D
unterschiedlich ist.
Einschalten-Rauch-Stink-Hmmmm
Gerald B. schrieb:> In meiner Lehre haben wir in der Lehrwerkstatt so eine Art> überdimensionalen Tauschsieder (Heizer für Bolier oder sowas) in Serie> gebaut.
In meiner Ausbildung als Elektroniker musste man im ersten Lehrjahr viel
Zeit in der Metallverarbeitung verbringen. Hauptsächlich Serien
durchhauen. Eine volle Euro Palette links, eine leere Euro Palette
rechts. Technisch höchst anspruchsvoll bei 4000 Stahlwinkeln mit der
Ständerbohrmaschine mittig ein Loch zu bohren.
Meine Motivation war dementsprechend. Also, nächster Auftrag abgeholt.
Stahlwinkel, mittig ein 6.5er Loch bohren, 25mm vom Rand weg. Toleranz
+-0.2. Also Ständerbohrmaschine Anschlag eingestellt, kurz gemessen,
passt, und angefangen. Am nächsten Tag bin ich auf die glorreiche Idee
gekommen, mal wieder zu messen. Die Euro Palette war ja schon halb voll.
20.0 cool. Ich hab's drauf. Aber Moment, sollten es nicht FÜNFUNDZWANZIG
sein?
Clever wie ich war, anstatt den Lapsus zu gesehen, ging ich in die
Zeichner Abteilung. Glück im Unglück, so sah ich anhand der Zeichnungen,
wird der Winkel eh nur an ein anderes Stahlstück verschraubt. Jetzt
ändert man einfach die Zeichnung Gewinde +5mm mehr rein und gut ist.
Naja, zumindest war das die Idee. Der Ausbilder damals hielt mir einen
30 minütigen Vortrag, warum und wieso das eben nicht mehr geht.
Die nächsten drei Monate verbrachte ich dort unten mit Löcher bohren.
Gab es nicht auch diese eine Geschichte in der Netzwerker ein Wake On
Lan Netz in einer großen Firma einrichteten und beim Testen ohne
nachzudenken alle Rechner auf einmal einschalteten.
Die Gebäude Hauptsicherung war dann nicht mehr da.
EDIT:
Achja.. ich hab da mal nen Kabel gemufft, mit der Leiter war eine Super
Idee das ganze total easy zu erledigen :D.
Hallo,
Philipp K. schrieb:> Achja.. ich hab da mal nen Kabel gemufft, mit der Leiter war eine Super> Idee das ganze total easy zu erledigen :D.
kommt mir zumindest bekannt vor...
Berlin, damals noch Post, Hauseinführungen oberirdisch. 6m Mast neben
ein Erdkabel, Ader rausgenommen, Kabel am Mast hoch und zum Haus
spannen.
Wir hingefahren, Mast abgeladen (6m Mast, also "Spielzeug"). 2 andere
Kollegen mit eigenem Fahrzeug das Erkabel gesucht usw.
Wir sind inzwischen schnell noch woanders vorbeigefahren was anderes
machen.
Die beiden brauchten ja sowieso etwas um das Erdkabel freizulegen,
Kabelmuffe machen usw. und den Ring Kabel an den zaun zu stellen.
Wir kamen wieder als die beiden schon fertig und weg waren.
Ohhh, die haben ja den mast schon gestellt, nette Kollegen!
Naja, als wir dann davor standen: die hatten sich wirklich die Mühe
gemacht, das Mastloch zu graben und den Mast zu stellen.
Natürlich und in voller Absicht falschrum, mit dem Arschende nach oben
eingegraben!
Nur, damit wir den wieder ausgraben durften usw...
Das war für meinen (sehr guten!) Kollegen Werner typisch. Für einen
Streich unter Kollegen war ihm kein Aufwand zu hoch. :-)
Gruß aus Berlin
Michael
Gerald B. schrieb:> Sowas kommt dann raus, wenn man als Ausbilder keine Fehler zugeben kann> :-)))
Teilweise ist es erschreckend, wie wenig Ahnung manche Ausbilder haben.
Damals an der Uni baute die Institutswerkstatt eine Kiste, in der ein
kommerzieller Temperaturregler mit ein paar Relais usw. enthalten waren.
Als das fertige Gerät bei uns ankam und von einem Doktoranden
ausprobiert wurde, entwich nach wenigen Sekunden der magische Rauch.
Wie sich herausgestellt hat, waren einige Leiterbahnen auf einer
Leiterplatte abgebrannt. Das Layout sah tatsächlich wie eine
Schaltschrankverdrahtung aus, d.h. die Bauelemente waren reihenweise
angeordnet und sämtliche(!) Leiterbahnen wurden zunächst an den
Leiterplattenrand geführt. Hierdurch wurden die Leiterbahnen natürlich
entsprechend schmal, d.h. die 15A für die Heizung des Geräts liefen auch
über 0,2mm oder so. Der Werkstattleiter (Elektromeister!) bestand
darauf, dass so eine korrekte Leiterbahnführung aussieht. Das Layout
selbst wurde aber von einem Lehrling gemäß seiner Anleitung ausgeführt.
In der Werkstatt arbeiteten aber auch mehrere Gestalten, die -
vorsichtig ausgedrückt - außerhalb des Öffentlichen Dienstes keine
berufliche Perspektive gehabt hätten.
Michael U. schrieb:> Natürlich und in voller Absicht falschrum, mit dem Arschende nach oben> eingegraben!
Während des Studiums absolvierte meine Frau ein Praktikum beim
psychologischen Dienst des Arbeitsamtes. Dort wurden die ganz harten
Fälle daraufhin untersucht, ob sie noch irgendwelche Restbegabungen
besitzen, mit denen sie z.B. noch eine Ausbildung als sog. Werker mit
reduziertem theoretischen Anteil machen können. Für die angehenden
Gartenwerker gab es nur eine relevante Qualifikation: "Das Grüne kommt
nach oben!" Und selbst damit hatte schon so mancher erhebliche Probleme.
@Philipp Geiser (geiserp01)
>> nach oben!" Und selbst damit hatte schon so mancher erhebliche Probleme.>kann daran nichts Witziges entdecken. Im Gegenteil.https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Humor
Mathias H. schrieb:> Mit der Spitzzange die Nasenhaare ziehen.
Ich kenne auch keine bessere Methode.
Die Nasenhaarschneider kann man alle in die Tonne kloppen.
>> mit der Flex einen Funkenregen> Steht das in irgendeinem Zusammenhang zu> deinem eingetragenem Firmennamen? :-)
Nö, ich war's nicht... :) In der Autowerkstatt
hab ich bislang wirklich wenig kaputtgekriegt.
> Wie war gleich die Geschichte mit 72 Bonbons, äh, Jungfrauen?
Na nun übertreib mal nicht, es gibt nur 23. ;) Und wer solchen Blödsinn
glaubt, dem kann man wirklich nur 'nen Bombengürtel um den Kopf wickeln
um die Scheiße da rauszublasen.
> Die Nasenhaarschneider kann man alle in die Tonne kloppen.
Die machen mir Angst. Steckt sich wirklich irgendwer so ein Ding in die
Nase? Das ist ja fast so, als den Johannes in ein dunkles Loch zu
stecken, wo man nicht weiß, welches Monster da drin wohnt.
Andreas S. schrieb:> "Das Grüne kommt> nach oben!" Und selbst damit hatte schon so mancher erhebliche Probleme.
Wär kein Problem, wenn das andere Ende blau wäre. Isses aber
üblicherweise nicht, und der Unterschied zwischen grün und braun
erschliesst sich einer signifikanten überwiegend männlichen Minderheit
nicht so recht. Auch die Erfinder von rot-grünen Kombi-LEDs gehören
eigentlich grün und blau geprügelt...
Stefan U. schrieb:> Kann man Nasenhaare mit dem Feuerzeug entfernen?
Die Meisterschaft in der Entfernung vieler Dinge besteht oft weniger in
der Entfernung dessen, was weg soll, als vielmehr in der Bewahrung
dessen, was nicht weg soll.
Stefan U. schrieb:> Kann man Nasenhaare mit dem Feuerzeug entfernen?
Fast - als ich früher (tm) noch für die Telepost im Lötloch gesessen
habe und Schrumpfmuffen mit einer 'weichen' Brennerflamme zugeschumpft
habe kam es hin und wieder vor, daß ich 'im falschen Moment' durch die
Nase Luft eingesogen habe - war ziemlich warm, roch streng - aber mit
Nasenharen hatte ich danach einige Zeit lang keine Probleme mehr... :-)
Stefan U. schrieb:> Steckt sich wirklich irgendwer so ein Ding in die> Nase?
Die haben ne Hülle mit Schlitzen, da kann der Nase nichts passieren.
Das Problem ist nur, wie sag ich den Haaren, daß sie in die Schlitze
sollen.
Neue CNC-Maschine (100KEURO)ca. 2 Monate in Betrieb.
Ich wollte die HD sichern/kopieren.
Mit irgendeinem Freeware-Programm auf Kommandozeilenebene.
Als ich merkte, das es sich auf sich selbst kopierte, war es zu spät.
Schlimm war nur, dass es Probleme mit dem Hersteller wegen der Bezahlung
gab.
Irgendwie war es möglich, dass auf unterer Kollegenebene eine CD mit dem
Betriebssystem geschickt wurde.
Deshalb bei wertvollen HD die Finger von Kommandozeilen Programmen wie
dd lassen!
Es gibt genug Programme, wo das virtuell angezeigt wird und man 3X oder
mehr OK abnicken muß.
Nochwas.
Zu DDR-Zeiten wurde ein Wickelautomat aus der Schweiz geliefert, so um
1985.
Ein Techniker wollte den EPROM kopieren (?).
Hat ihn dann aber verkehrt herum wieder eingesteckt.
Riesen Theater und 2 Wochen Verzug.
Man braucht da nachsichtige Chefs.
Was ich auch schon schönes gesehen habe:
Ringkerntrafo im Stahlblechgehäuse verschraubt, mit einem
dicken Bolzen von oben bis unten durch den Trafo durch.
Tja, da war der Lack dann mal ab...
michael_ schrieb:> Ein Techniker wollte den EPROM kopieren (?).> Hat ihn dann aber verkehrt herum wieder eingesteckt.
Na da hat er doch die Kopie gehabt :-)
Einziges Problem dürfte sein, das es bei uns in der DDR nicht so große
EPROMs gab.
Meines Wissens war '89 mit dem 2732 Schluss.
A. K. schrieb:> Auch die Erfinder von rot-grünen Kombi-LEDs gehören> eigentlich grün und blau geprügelt...
Es ist generell ein Unding, dass sich rot und grün als Standards für die
Signalisierung der Zustände "schlecht" und "gut" etabliert haben. Gerade
bei Verkehrsampeln habe viele Rot-grün-Blinde ja ihre Probleme.
Bekannte hatten die Software für einen Fertigungstester geschrieben.
Damit das Bedienpersonal auch aus größerer Entfernung sehen konnte,
welchen Status der laufende Test hatte, wurde ein hinreichend großer
Teil des Fensters in grau/grün/rot für "Test läuft", "gut", "schlecht"
dargestellt. Das ganze wurde auch so vom Kunden abgenommen. Als die
Tester dann in der Fertigungshalle installiert wurden, gab es ein
winziges Problem: die in den zugehörigen 19"-Schränken installierten
Bildschirme waren alle monochrom.
@ Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill)
Benutzerseite
>Es ist generell ein Unding, dass sich rot und grün als Standards für die>Signalisierung der Zustände "schlecht" und "gut" etabliert haben. Gerade>bei Verkehrsampeln habe viele Rot-grün-Blinde ja ihre Probleme.
Glaub ich nicht, denn die Lampen sind ja örtlich verschieden, es ist ja
nicht eine Lampe mit verschiedenen Farben.
Und wieviele Rot-Grün Blinde gibt es in der Bevölkerung?
Uuups, 9% der Männer!?!
https://de.wikipedia.org/wiki/Rot-Gr%C3%BCn-Sehschw%C3%A4che>winziges Problem: die in den zugehörigen 19"-Schränken installierten>Bildschirme waren alle monochrom.
Tja, mit Symbolen wäre das nicht passiert ;-)
Ben B. schrieb:> Ringkerntrafo im Stahlblechgehäuse verschraubt, mit einem> dicken Bolzen von oben bis unten durch den Trafo durch.> Tja, da war der Lack dann mal ab...
Oh sowas schönes hatten wir in der Ausbildung auch. Da haben wir ein
kleines Gehäuse aus Aluprofilen und Blechen gebaut, sah so ähnlich aus
wie die Item/Bosch Profile im Kleinformat. Alles nach Vorgabe.
Wirklich jedes Seitenblech bekam eine Erdung, da gab es im
200x150x150mm³ Gehäuse einen M4 Bolzen mit ca. 10 Kabelschuhen drauf.
(Alleine das war schon blöd, die vielen Kabelschuhe waren unmöglich so
fest anzuziehen das sich der Stapel nicht löste).
Auf dem Bodenblech war ein Ringkerntrafo verschraubt. Das Bodenblech
hatte eine Erdung, aber da Alu oxidiert und schlecht leitet sollte der
Bolzen des Trafos auch noch mal eine Erdung bekommen.
Beim Einschalten brummten die Geräte alle etwas lauter, die
Displaybeleuchtung erreichte dann auch erst ihre volle Helligkeit
nachdem einer der Erdungsdrähte aus dem Kabelschuh gekokelt war...
Falk B. schrieb:> Glaub ich nicht, denn die Lampen sind ja örtlich verschieden, es ist ja> nicht eine Lampe mit verschiedenen Farben.
Wenn man bei Dunkelheit nicht die Kontur des Ampelgehäuses aus größerer
Entfernung erkennen kann, ist das doof.
> Uuups, 9% der Männer!?!
Ja, das sind nicht wenige. Ich hatte früher zwei Kollegen, von denen
einer sogar komplett farbenblind war. Daraus ergaben sich ein paar
lustige Vorkommnisse.
>>winziges Problem: die in den zugehörigen 19"-Schränken installierten>>Bildschirme waren alle monochrom.>> Tja, mit Symbolen wäre das nicht passiert ;-)
Es reichte völlig aus, zusätzlich in großen Buchstaben "PASS" und "FAIL"
anzuzeigen.
Andreas S. schrieb:> Es reichte völlig aus, zusätzlich in großen Buchstaben "PASS" und "FAIL"> anzuzeigen.
Oder auch "GUT" oder "SCHLECHT" wäre durchaus gut zu sehen gewesen. ;-)
.
Mein Vater war auch Farbenblind und wenn er an einer Ampel mal wieder
fragte "Ist schon weiss?" haben wir Kinder uns immer weggekringelt. Und
als interessierter Funkamateur hatte er schon in den 50er Jahren des
vorigen Jahrhunderts ein höllenteueres Multimeter, weil er die Farbringe
auf den Bauteilen nicht sehen konnte.
Gruß Rainer
F. F. schrieb:> Oder auch "GUT" oder "SCHLECHT" wäre durchaus gut zu sehen gewesen. ;-)
Auf Grund des hohen Anteils an nicht-deutschsprachigen Mitarbeitern in
der Elektronikfertigung würde ich bei solchen Systemen immer sehr
einfach gehaltene englischsprachige Meldung implementieren. Dies wird um
so relevanter, wenn der Betreiber die Option haben will, solch ein
Prüfsystem auch an ausländische Standorte zu verlagern.
Philipp K. schrieb:> Gab es nicht auch diese eine Geschichte in der Netzwerker ein Wake On> Lan Netz in einer großen Firma einrichteten und beim Testen ohne> nachzudenken alle Rechner auf einmal einschalteten.>> Die Gebäude Hauptsicherung war dann nicht mehr da.
Dazu braucht man kein WOL.
Ich hatte mal im Auftrag einer anderen 4ma in einem neu gebauten
Finanzministerium in den ungebrauchten Bundesländern zu tun, der
Architekt hatte zwar einen zentralen, Fensterlosen, klimatisierten
Rechnerraum vorgesehen, aber keine Idee wie denn die ganzen abgesetzten
Terminals im Gebäude mit der HP verbunden werden sollten..dazu gab es
nix, wir haben da nachgerüstet..
Was wir aber lernten was das der Strom in den Büros pünktlich um 9.00
Uhr auszufallen pflegt, das läßt sich erst beheben wenn ein neuer
Stromkreis extra für Kaffeemaschinen eingebaut wird. Beamter ist
Beamter, Pausen haben pünktlich zu beginnen.
Faszinierend für mich waren auch die über 20 nebeneinander aufgestellten
Mülleimer, für jede Sorte Druckerpatrone bis zum Joghurtbecher gabs da
eine spezielle Tonne. Eine für mich interessante Folge der Regelung das,
wenn ein Behinderter für einen Job im öffentlichen Dienst gleichermaßen
geeignet ist wie ein nicht Behinderter, dann dem Behinderten der Vorzug
bei der Stellenvergabe gegeben wird, war die Tatsache das man im
gesamten Gebäude fast ausschließlich auf irgendwie Behinderte traf. Ich
finde die Regelung ja sinnvoll, aber wenn sich das derart massiv
bemerkbar macht kommt man sich als körperlich Gesunder Mensch da
eigenartig vor, in dem Umfang habe ich das Nirgendwo anders erlebt.
Jedenfalls wundere ich mich nicht mehr über längliche Prozeßdauern..
Einer der nicht offensichtlich Behinderten war der dortige Systemi,
wegen dem waren wir noch mehrmals da um den Käse den er verzapft hat in
Ordnung zu bringen (in /bin hat ja wohl schließlich Alles dem Benutzer
/bin und der Gruppe /bin zu gehören, oder?!?)
Gruß,
Holm
Gerald B. schrieb:> michael_ schrieb:>> Ein Techniker wollte den EPROM kopieren (?).>> Hat ihn dann aber verkehrt herum wieder eingesteckt.>> Na da hat er doch die Kopie gehabt :-)> Einziges Problem dürfte sein, das es bei uns in der DDR nicht so große> EPROMs gab.> Meines Wissens war '89 mit dem 2732 Schluss.
A7100,A7150 und EC1834 steckten voller 2764, wenn also evtl. auch nicht
in der DDR produziert, dann doch mehr oder weniger verfügbar.
Gruß,
Holm
Wenn wir schon bei Behörden sind:
Das Bayerische Landesamt für Umweltschutz ist von München nach Augsburg
umgezogen. Sie bekamen einen kompletten Neubau mit vielen neuen Labors.
Alles war gut bis zum Umzug. Große Geräte konnten nicht in Betrieb
genommen werden, weil im ganzen Gelände kein Drehstrom vorgesehen war -
das ist keine Empfehlung für den Architekten. Die Nachrüstung dauerte
fast ein Jahr, bis alles in Betrieb gehen konnte...
Ist ja egal, der Steuerzahler kommt dafür auf.
Gruß - Werner
Für ein Projekt Anfang des Studiums wollte ich einen Audioverstärker
aufbauen. Ich hatte einen fertigen IC (ich glaube es war der TDA1562Q)
ausgewählt, der eine Spannungsverdoppelung (Prinzip Ladungspumpe)
integriert hatte, um höhere Leistungen generieren zu können. Diese
arbeitete mit 2 wechselgeschalteten Kondensatoren in der Größenordnung
4700uF..6800uF.
Für einen ersten Probeaufbau auf einer Punktrasterplatine druckte ich
die Datenblätter aller Bauteile und ging damit und den Bauteilen selbst
in das Labor zum Löten. Ich machte den Druck auf meinem eigenen
Tintenstrahldrucker zu Hause und (ganz Student) hatte ich mir angewöhnt
grundsätzlich im Sparmodus zu drucken um Tinte zu sparen. Das hatte
immer gut funktioniert, mir war per Auge nie ein wesentlicher
Unterschied aufgefallen. Was mir nicht klar war, aber was ich schnell
rausfinden sollte: Das Sparen der Tinte geschah scheinbar durch das
Vergröbern des Rasters. Ganz simpel gesagt, wurde die Anzahl
horizontaler und vertikaler Linien reduziert und die dann überzähligen
dann wohl einfach ausgelassen.
Das Schaltbild des Verstärkers war im Datenblatt sehr klein und der
Sparmodus hatte beim Drucken die filigrane "+" Markierung der beiden
Kondensatoren in ein filigranes "-" verwandelt und die originalen "-"
(scheinbar waren diese ein wenig versetzt) gleich ganz weggelassen. Die
Polarität der Kondensatoren war auch nicht (fast schon fahrlässig) durch
Leerung/Füllung der Platten im Schaltbild anderweitig zu erkennen. Der
Fehler zeigte sich dann bei der Inbetriebnahme auf wenig subtile Art.
Sowohl der IC als auch beide Kondensatoren bezahlten meinen Fehler dabei
mit ihrem Leben.
Holm T. schrieb:> Was wir aber lernten was das der Strom in den Büros pünktlich um 9.00> Uhr auszufallen pflegt, das läßt sich erst beheben wenn ein neuer> Stromkreis extra für Kaffeemaschinen eingebaut wird.
Das kenne ich auch aus DDR-Zeiten, da ist ein UNIX-Rechner immer gegen
15:00Uhr abgestürzt. Grund war eine nachgerüstete IO-Karte. Nachdem
diese auf Optokoppler umgerüstet wurde, lief er trotz Kaffee kochen
stabil durch.
Peter D. schrieb:> Das kenne ich auch aus DDR-Zeiten, da ist ein UNIX-Rechner immer gegen> 15:00Uhr abgestürzt.
Ein Bekannter berichtete von einem Server, der an jedem Freitagabend
irgendwann zwischen 20:00 Uhr und 20:30 Uhr abstürzte. Nachdem er schon
sehr viel Zeit in die Untersuchung dieses Problems gesteckt hatte und
ihm keine Ursache einfiel, hockte er sich irgendwann an einem
Freitagabend in den Serverraum. Pünktlich um kurz nach 20 Uhr kam die
Putzfrau herein und zog einfach den am besten zugänglichen Netzstecker,
um stattdessen ihren Staubsauger anzuschließen.
Werner H. schrieb:> Große Geräte konnten nicht in Betrieb> genommen werden, weil im ganzen Gelände kein Drehstrom vorgesehen war
Drehstrombetriebene Kaffeemaschinen?
Werner H. schrieb:> Große Geräte konnten nicht in Betrieb> genommen werden, weil im ganzen Gelände kein Drehstrom vorgesehen war -> das ist keine Empfehlung für den Architekten.
Habe ich etwas abgewandelt auch erlebt. Nahe Potsdam wurde '93 auf der
grünen Wiese ein Enkaufszentrum aus dem Boden gestampft.
Generalauftragnehmer war eine Österreichische Firma, die Elektrofirma
ebenso. Ich war damals als Leiharbeiter dort auf Montage.
Da in Österreich Perilex Kraftstromsteckdosen Standard zu sein scheinen
und nichts explizit in der Ausschreibung stand, und Perilexdosen wohl 1
Pfennig 70 das Stück billiger waren, haben die Nasen uns überall
Perilexdosen verbauen lassen.
Die Ladenpächter guckten dann wie Schelldaus, als sie 2 Tage vor
Eröffnung das 1x in ihre Läden reinkonnten und Bistros und
Schnellrestaurants quasi handlungsunfähig waren.
Wir mußten dann Stunden vor Eröffnung irgendwie auf CEE Aufputzdosen
umfrickeln :-)
Perilex ist offenbar auch heutzutage noch im Bereich der
kleingewerblichen Küchengeräte gebräuchlich. Nur in Industrieanlagen
darf es keine Neuinstallationen mehr geben. Ich finde Perilex auch
wesentlich formschöner und handlicher als die nervigen CEE-Stecker. Und
1993 war Perilex erst recht kein Pfusch.
Das, was allerdings völlig zu recht seit 1981(!) in der BRD und seit
1998 in den Neuen Bundesländern verboten ist, sind die ovalen
Kragensteckvorrichtungen, bei denen die Gefahr besteht, sie verkehrt
herum hineinzustecken und somit einen Außenleiter auf den
Schutzleiterstift zu legen.
Meine Eltern hatten in ihrem Werkstattgebäude (gebaut 1970/71)
Drehstromdosen, die so aussahen wie heutzutage offenbar in
Ex-Jugoslawien üblich. Sie haben drei leicht gegeneinander versetzte
Stifte in einer Reihe (Außenleiter) und zwei seitliche Kontaktfedern für
N und PE. Außer in der Werkstatt habe ich sie niemals wieder gesehen.
Weiß jemand von Euch, wie diese Steckverbinder auf deutsch heißen? Und
in welchem Zeitraum wurden sie wo eingesetzt?
Andreas S. schrieb:> Meine Eltern hatten in ihrem Werkstattgebäude (gebaut 1970/71)> Drehstromdosen, die so aussahen wie heutzutage offenbar in> Ex-Jugoslawien üblich. Sie haben drei leicht gegeneinander versetzte> Stifte in einer Reihe (Außenleiter) und zwei seitliche Kontaktfedern für> N und PE. Außer in der Werkstatt habe ich sie niemals wieder gesehen.> Weiß jemand von Euch, wie diese Steckverbinder auf deutsch heißen? Und> in welchem Zeitraum wurden sie wo eingesetzt?
sowas oder?
http://www.siebener-kurier.de/Chris/Verschiedenes2_html_m147997d7.jpg
Quelle: http://www.siebener-kurier.de/Chris/Verschiedenes.html
Vielen Dank für die Hinweise! Darüber bin ich auf die folgenden Stecker
aufmerksam geworden:
http://www.plugsocketmuseum.nl/Obsolete_3hd.html
Es handelte sich dabei um Steckverbinder, die denen auf den Bildern 9-13
entsprachen. Die Werkstatt befand sich übrigens in Lübeck (BRD).
Gerald B. schrieb:> Wir mußten dann Stunden vor Eröffnung irgendwie auf CEE Aufputzdosen> umfrickeln :-)
Völlig normal. Ein Highend-Speichersystem wird mit Drehstrom versorgt.
Also wird eine entsprechende Versorgung vorgesehen. System kommt an,
natürlich andere Stecker dran. Also zückt der IT-Chef persönlich den
Schraubenzieher und baut die kurzerhand um.
Andreas S. schrieb:> Darüber bin ich auf die folgenden Stecker> aufmerksam geworden:
Wittwenmacher? Wahrscheinlich war der verantwortliche Eigentümer schon
auf dem Friedhof und konnte ihn deshalb noch nicht durch aktuelles
Modell ersetzen?
oszi40 schrieb:> Wittwenmacher? Wahrscheinlich war der verantwortliche Eigentümer schon> auf dem Friedhof und konnte ihn deshalb noch nicht durch aktuelles> Modell ersetzen?
Ein Auslandsurlaub lehrt, dass bei der Elektrik viel mehr geht als dem
deutschem Sicherheitsdenken möglich scheint. Wobei man dazu nicht in die
dritte Welt muss, Spanien (Kanaren) reicht. Da sparsame Leute Strom
gerne aussen verlegen, statt für jeden Kleinkram das Haus aufzureissen,
sieht man das auch gut.
Gerald B. schrieb:> michael_ schrieb:>> Ein Techniker wollte den EPROM kopieren (?).>> Hat ihn dann aber verkehrt herum wieder eingesteckt.>> Na da hat er doch die Kopie gehabt :-)> Einziges Problem dürfte sein, das es bei uns in der DDR nicht so große> EPROMs gab.> Meines Wissens war '89 mit dem 2732 Schluss.
Zur Beruhigung, es war ein 2716.
Also, ich könnte auch paar Fehler mit 400Vdc und Elkos erzählen, der
Tinitus danach, und der Blick der heranrasenden Kollegen waren
unbezahlbar. "Martin, alles in Ordnung?" "Wiebitte? Jaja. Passt schon.
IBN geht bei mir immer so..."
Aber der beste Fehler kam von meinem Vater:
Neuen Kühlschrank gekauft. Geliefert und ins Stockwerk zur Speisekammer
geschleppt. Dann festgestellt, daß das Scheissding 10mm zu breit für die
Speisekammertür ist. Lösung: Türstock an der einen Seite rausgeschnitten
und nach Einbau des Kühlschranks wieder eingeklebt. Frag mich nicht, wie
mein Vater den Kühlschrank jemals wieder da rausbekommt.
Mein Bruder kann aber auch noch ganz nett mithalten.
Hausbau. Alles ausgegraben um das Fundament zu machen. Beton kommt.
Alles passt. Alle Schalungen etc. halten. Perfekt. 2 Tage später
feststellen, nachdem der Beton schon fest war, "Scheiße! Wo soll denn
die Scheiße lang???"
Yepp. im Plan war das Rohr noch eingezeichnet, aber im Fundament?...
Das war der härteste Beton den ich je in meinem Leben gestemmt habe.
oszi40 schrieb:> Wittwenmacher? Wahrscheinlich war der verantwortliche Eigentümer schon> auf dem Friedhof und konnte ihn deshalb noch nicht durch aktuelles> Modell ersetzen?
Die auf den Bildern 23-25 sichtbaren Stecker sind die Witwenmacher,
nicht 9-13.
Das ist mir nun schon zum 3x passiert. :-{
Ist wohl ein ungewolltes Stiefkind, das kaum Beachtung bekommt.
(VDD<->GND)
Ich hab noch keine fremd fertigen lassen.
Was ist übler, sorgfältig selber Ätzen oder 10-25€ und 3-4Wochen warten?
PS: Wenigsten is kein Lötstopp drauf. :)
Andreas S. schrieb:> oszi40 schrieb:>> Wittwenmacher? Wahrscheinlich war der verantwortliche Eigentümer schon>> auf dem Friedhof und konnte ihn deshalb noch nicht durch aktuelles>> Modell ersetzen?>> Die auf den Bildern 23-25 sichtbaren Stecker sind die Witwenmacher,> nicht 9-13.
Klar..aber jetzt muß mir trotzdem mal Jemand erklären wie man den Kragen
mit der Nase um 180° gedreht in die Dose bekommt, die Nase sitz direkt
am Kragenrand und die Nut auch..
Mist passiert doch da nur, wenn der Einsatz verkehrt herum eingebaut
wird, oder?
Gruß,
Holm
Elektroinstallation anpassen beim Schwager im Altbau:
aus irgendeinem Grund liegen zwei verschiedene Phasen in einer
Abzweigdose, aus irgendeinem Grund wurde für die eine Phase eine blaue
Ader verwendet...und aus irgendeinem Grund habe ich beim prüfen der
Steckdose am Duspol nicht bemerkt, dass dort 400V aufleuchten...
Mein Schwager hat jetzt eine neue Kaffeemaschine :-)
Da es zum Glück nur die Kaffeemaschine war und der Fehler sofort und
eindeutig auffiel, habe ich alles nochmal ganz genau angeschaut. Die
Abzweigdose war die einzige mit dieser "Spezialität". Außerdem haben wir
abschließend einen E-Check durchgeführt.
Teo D. schrieb:> Das ist mir nun schon zum 3x passiert. :-{> Ist wohl ein ungewolltes Stiefkind, das kaum Beachtung bekommt.> (VDD<->GND)>> Ich hab noch keine fremd fertigen lassen.> Was ist übler, sorgfältig selber Ätzen oder 10-25€ und 3-4Wochen warten?>>> PS: Wenigsten is kein Lötstopp drauf. :)
Wie gerne man doch immer wieder solch gut zuzuordnenden Beiträge mit
solch ausführlich beschriebenem Problem mit unauffindbaren Bezeichnungen
in der Grafik, liest.
Hallo,
Berlin Kaufhaus am Ostbahnhof 1979 2 oder 3 Tage vor Eröffnung.
Letzter Test der ELA-Anlage im Verkauf. Also Musik rauf und mal hören
gehen.
Huch? So laut haben wir doch garnicht gestellt? Klingt zwar für eine
Deckenbeschallung wirklich super, aber wenn man da noch ein wenig lauter
macht, fallen wohl die Deckenplatten mit den Lautsprechern von der
Decke...
Also alles nachgeprüft, 100V-System, Lautsprecher in Gruppen zu 4 Stück
je an einen 100V Übertrager an den Pfeilern. Also Leiter ran,
kontrolliert, stimmt alles Zusammenschaltung, Trafoanschlüsse usw.
Also die Trafounterlagen von den Schweden geholt (war ja der
DDR-Importbau der Schweden).
Aua... Ja 100V-Technik. Nur: in Schweden ist 50V Technik üblich und so
waren auch die Trafos von den Schweden bestellt und eingebaut worden...
Der schwedische Elektro-baulaiter also rumtelefoniert und am nächsten
Tag ware 100V Übertrager da. Abends dann mit 2 Kollegen ein paar Stunden
mit Leitern durch die 5 Etagen gedackelt und Trafos getauscht.
Alles wunderbar als wir fertig waren und in einer "dunklen Ecke"
wanderte dann noch ein 100 DM (West) Schein vom Schweden in die Hand
jedes Kollegen.
Netter Stundenlohn für ca. 4 Stunden Arbeit beim damaligen
Schwarz-Wechselkurs von 1:4 bis 1:5.
Inzwischen gibt es ja Kaufhaus und Trafos nicht mehr, mal schauen, was
der Eigentümer jetzt aus dem Objekt macht...
Gruß aus berlin
Michael
Hallo!
Hier gibt es irgendwo einen Thread zu Reflex-Lichtschranken.
Hier mal eine Warnung vor einem Fehler, der eigentlich keiner ist:
Mein Vereinskamerad hat sich ein elektrisch betriebenes Hoftor
nachgerüstet (das ist ja so bequem). Als alter Bastler fast Alles nach
dem Motto: "Selbst ist der Mann".
Damit beim Zufahren Nichts zu Schaden kommt, hat er eine
Reflexlichtschranke angebaut - die braucht weniger und kürzere
Leitungen. Geld wirft man ja nicht einfach aus dem Fenster!
Nachdem sein nagelneuer silberfarbener Audi mit den teuren polierten
Alufelgen mächtig zerquetscht wurde, hat er eine Schaltleiste zur
Schließkantensicherung nachgerüstet.
Auf meine Frage, ob er die zahlreichen Reflektoren an Mütze, Jacke,
Stiefel und Schultasche seines Sohnes als Sicherheitsgewinn angebracht
hat, wurde er kreidebleich...
Route 6. schrieb:> Nachdem sein (...) Audi (...) mächtig zerquetscht wurde
was war denn das für ein Antrieb?
wieviel kilonewton kamen denn da grob geschätzt zusammen?
● J-A V. schrieb:> wieviel kilonewton kamen denn da grob geschätzt zusammen?
So viele sind das nicht. Aber gerade die scharfen Kanten am
Drückermechanismus erzeugen schnell teure Schäden an Alufelgen und dem
Kuchenblech der Kuchenblechmafia. Felgenreparatur kostet gut und gerne
300 Euro, neuer Kotflügel + Lackieren gerne 1000 Euro - ist die
Motorhaube mit betroffen, kommen nochmals gute 1500 Euro dazu. So ein
Schaden geht ganz schnell in Richtung 2000 Euro.
Holm T. schrieb:> Klar..aber jetzt muß mir trotzdem mal Jemand erklären wie man den Kragen> mit der Nase um 180° gedreht in die Dose bekommt, die Nase sitz direkt> am Kragenrand und die Nut auch..
Die Nase war nicht immer aus einem besonders hochwertigen Werkstoff
gefertigt und konnte daher schnell "verschleißen"
entsprechend den Instandhaltungsvorgaben "Landwirtschaft" oder
"Mangelwirtschaft" war das kein Grund den Stecker auszutauschen.
Andreas S. schrieb:> Die auf den Bildern 23-25 sichtbaren Stecker sind die Witwenmacher,> nicht 9-13.
Die 17-22 sind auch Witwenmacher, wenn man den Stecker bei laufendem
Gerät zieht. Die haben nämlich keinen PE, sondern einen PEN und so war
das in vielen Geräten auch angeschlossen. Dummerweise war dieser Kontakt
NICHT voreilend und das Steckergehäuse aus Metall...
Route 6. schrieb:> Damit beim Zufahren Nichts zu Schaden kommt, hat er eine> Reflexlichtschranke angebaut - die braucht weniger und kürzere> Leitungen. Geld wirft man ja nicht einfach aus dem Fenster!> Nachdem sein nagelneuer silberfarbener Audi mit den teuren polierten> Alufelgen mächtig zerquetscht wurde,(...)
Ohje! Da wurde mal wieder am falschen Ende gespart. Hätte der
Mann doch nur etwas mehr für eine brauchbare Lichtschranke
ausgegeben. Die besitzen nämlich meist im Sende- und auch
im Empfangsweg einen Polarisationsfilter. So werden Fehlaus-
wertungen an hochreflektierenden Oberflächen sehr wirksam
unterdrückt.
"zerquetscht" ist auch etwas drastisch formuliert.
Er ist einfach aus seiner Grundstücksausfahrt und hatte den Funksender
für das Tor gedrückt. Auf der Hauptstraße war aber gerade Schlange
angesagt und er wartete auf eine Lücke. Gerade als er Gas gab um in die
Lücke zu springen, hatte das zufahrende Tor die Beifahrertür erreicht.
Ergebnis: Beifahrertür, hintere Seitentür und Kotflügel zerschrammt und
z.T. verbeult.
Bastler schrieb:> Ohje! Da wurde mal wieder am falschen Ende gespart.
Das Geld ist das eine. Ich wollte nur warnen, dass mit einer
Reflexlichtschranke die sichere Erkrennnung von Gegenständen oder
Personen ein problem darstellen kann.
Martin S. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> wieviel kilonewton kamen denn da grob geschätzt zusammen?>> So viele sind das nicht. Aber gerade die scharfen Kanten am> Drückermechanismus erzeugen schnell teure Schäden an Alufelgen und dem> Kuchenblech der Kuchenblechmafia. Felgenreparatur kostet gut und gerne> 300 Euro, neuer Kotflügel + Lackieren gerne 1000 Euro - ist die> Motorhaube mit betroffen, kommen nochmals gute 1500 Euro dazu. So ein> Schaden geht ganz schnell in Richtung 2000 Euro.
2000€ sind noch wenig, teuer wird es wenn der Schweller oder das Blech
um den hinteren Kotflügel betroffen ist. Dann muss das ganze Blech
herausgetrennt und neu eingeschweißt werden weil tragendes Bauteil.
Vor nem Jahr fuhr mir jemand hinten auf meinen 2003er Golf auf, seeeehr
kleine Delle an der Heckklappe und die Stoßstange war leicht eingeknickt
(hat sich aber nach dem ich ein Stück vor gefahren bin wieder
hingebogen) also leichter Material Schaden; keine Brüche oder Risse und
ein bisschen Lack abgeplatzt. Schaden habe ich ausbezahlen lassen, gab
~1400€
Laut Gutachter wären die größten Kosten die Lackierarbeiten gewesen.
Der Kia eines Kollegen wurde vor kurzem angefahren, Betroffen war nur
der hintere Kotflügel -> wirtschaftlicher Totalschaden (Vergleichbares
Fahrzeug kostet auf dem Markt ca. 1800€)
Selbst Kleinstschäden können hohe Kosten hinter sich ziehen.
Hallo zusammen,
ein Fehler, der mich jetzt seit mehreren Tagen auf Trab hält, ist so
blöd, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte:
Schaltung mit ATmega32U4 entworfen, einseitiges Layout erstellt und auf
einer FR4-Karte hergestellt.
Da ich den kleinen USB-Steckern (mechanisch) nicht wirklich viel
zutraue, eine Standard-USB-B-Buchse verbaut. Die Schaltung funktioniert,
aber nach mehreren Steckvorgängen am USB bricht die Verbindung ab,
sobald USB-Kabel oder Stecker berührt werden.
Also USB-Buchse getauscht, mehrfach -- ohne (dauerhaften) Erfolg.
Nach einem weiteren Tausch der Buchse, wie üblich, die Lötstellen
durchgepiepst. Dabei auch über die Ferrit-Beads gemessen. Was ist das?
Sporadisch kein Kontakt! Mist, dann war ein gebrochenes
Ferrit-Dämpfungsglied im 0805 Gehäuse die Ursache der Ausfälle...
Merke: Diese Mistdinger reagieren empfindlich auf mechanische
Belastungen der Leiterplatte und sollten deshalb im Layout sorgfältig
platziert werden.
Grüßle,
Volker
Hallo,
ich wollte gestern endlich mein Thermometer mal wieder in Gang bringen.
Der 170V StepUp hatte die Lust verloren, war auch mehr zusammgeschuster
damals.
Alles gleich alles neu. ESP8266-01, China AMS1117 und neuer StepUp.
Alles zusammengelötet. Stromversorgung USB-Steckernetzteil. Eingesteckt.
Hmmm, nichts passiert... Doch... Magischer Rauch entweicht dem
AMS1117...
Stecker wieder raus, kontrolliert. Ok, GND und +Ub hat wohl seine
Bedeutung, wenn man das ESP-Modul falschrum anschlißt passiert eben
sowas.
Naja, der China-AMS war kein wirklicher Verlust, der ESP8266-01 hat es
tatsächlich überlebt.
Nun weiß ich wieder, wie warm es ist. :-)
PS: ich werde das falsche Bild nicht wieder los...
Gruß aus Berlin
Michael
Philipp G. schrieb:> mawin> Drei Lehren hab ich daraus gezogen:>
...
> 2) Nie nie nie nie! Wirklich nie nie nie nie gibt man einen allgemeinen> Reparaturauftrag a la: Mach mal, dass es wieder geht. ...
...und natürlich auch umgekehrt!!!
Es hat lange gebraucht...viel zu lange, bis ich jetzt endlich
durchblicke:
Als hilfsbereiter Mensch bin ich den Leuten immer gern mal zur Hand
gegangen - wenn Not am Mann war.
Z. B. bei Reparaturen am Auto, technischer Gerätschaften, Arbeiten an
der Elektroinstallation, aber auch bei alltäglichen Problemen wie
einem verstopften Abwasser-Siphon der Nachbarin, dem kaputten Rolladen
u. dergl.
So habe ich gute, aber auch viel schlechte Erfahrungen gemacht.
Vorher hieß es bei der Frage nach der Bezahlung für eine umfangreiche
Arbeit: "Wir kommen schon klar"...keine Bange! Wir werden uns schon
einig.
Nachdem die Arbeit aber dann abgeschlossen war, zeigte man sich sehr
zugeknöpft, mitunter knauserig, ungehalten, unfreundlich.
Einmal wurde es richtig peinlich, wie der Geiz den Auftraggeber so
richtig schwitzen ließ. Ich habe dann nachgegeben und verzichtet, weil
ich aus dieser Situation raus wollte.
Gelernt habe ich daraus, daß ich für meine Arbeit jetzt immer von
vorneherein einen Preis nenne. Dann gibt es später keine
Mißverständnisse.
Meinen Nachbarn im Hause verheimliche ich übrigens, daß ich handwerklich
begabt bin. "Ich habe auch kein Werkzeug"...
@ juergen (Gast)
>Meinen Nachbarn im Hause verheimliche ich übrigens, daß ich handwerklich>begabt bin. "Ich habe auch kein Werkzeug"...
Vor allem den NachbarINNEN!
http://www.ifrau.de/die-frau-an-sich.html
8-0
Ich sage immer, dass mein 11 jähriger Sohn mehr und besseres Werkzeug
hat als ich.
Das ist nicht einmal gelogen (sofern man über die zahlreichen speziellen
Sachen für Elektronik hinweg sieht, davon habe ich nämlich mehr).
Jaja mit dem hilfsbereit sein ist es immer so eine Sache.
Ich gehe aber im allgemeinen davon aus, das ich den Leuten, denen ich
wirklich helfe einen auch nicht im Regen stellen lassen.
Ich hätte auch irgendwie Probleme mein Werkzeug zu verstecken, irgendwie
weiss das jeder das ich alles mögliche habe ;)
Ich finde das Gefühl sich und anderen mal schnell helfen zu können recht
beruhigend. Wenn ich nicht mal Schrauben und Dübel im Haus hätte, dann
würde mir was fehlen.
Dieter W. schrieb:> Stefanus F. schrieb:>> Heißkleber, diverse Klebebänder und Kordel sind meine Favoriten. Muss>> man immer parat haben.>> Mc Gyver lässt grüßen. ;-))
Mein Kollege "repariert" auch alles mit Epox-Knete, Alu-Klebeband und
WD40. Zumindest seine Schicht hält es...
TM F. schrieb:> Mit Klett-Verschluss und Kabelbinder geht fast alles:)
Oma nahm oft Heftpflaster. Heute: Panzer repariert man mit Panzer-Tape?
Sogar bei der Apollo 13 kam das Panzerband zum Einsatz. Es musste der
CO2-Filter umgebaut werden und sicherte somit das Überleben der
Besatzung.
Hallo,
oszi40 schrieb:> Oma nahm oft Heftpflaster.
hieß hier Leukoplast. Die Spezialanwendung war eben: habe ich mit
LeukoLöt verbunden.
Gruß aus Berlin
Michael
oszi40 schrieb:> Heute: Panzer repariert man mit Panzer-Tape?
Ich hab mal dieses dunkelgrüne "original für die Bundeswehr" Panzerband
gekauft. Jetzt wiess ich, warum in dem Laden alles auseinanderfällt: Das
Zeug klebt sowas von garnicht.
Karl schrieb:> oszi40 schrieb:>> Heute: Panzer repariert man mit Panzer-Tape?>> Ich hab mal dieses dunkelgrüne "original für die Bundeswehr" Panzerband> gekauft. Jetzt wiess ich, warum in dem Laden alles auseinanderfällt: Das> Zeug klebt sowas von garnicht.
Sowas hatten wir in der DDR bei der NVA nicht. Da wurden
Übungsmullbinden aus dem Medpunkt besorgt und mittels überlagerter Farbe
auf die Rostlöcher auf dem Fahrzeugdach, ähnlich wie Glasfasermatte
Schicht für Schicht "auflaminiert".
War dicht und konnte nicht mehr rosten... und irgendwann wären wir
vermutlich auch fürs Radar unsichtbar geworden ;-)
Stephan schrieb:>> mittels überlagerter Farbe> wurden die Fahrzeuge ja auch "gewaschen." Sahen dann aus wie neu.
Der General soll kommen. Alles überschlägt sich. Alle Wege gefegt, der
Bordstein weiß gestrichen, der Rasen grün, ebenso die neuen Lafetten.
Nur ganz oben an die Raketenspitze kommt man nicht 'ran. Was nun? Der
Spieß hat den rettenden Einfall: "Schmeißen wir den Farbeimer hoch, die
Brühe läuft dann allein herunter." Gesagt - getan. Aber der Eimer bleibt
leider oben. Was nun? Da ist der General auch schon da. Guckt in alle
Ecken und nickt befriedigt. Bis er die Rakete mit dem Eimer auf der
Lafette entdeckt: "WASNDAS????" Alles druckst 'rum. Bis auf Gefreiten
Meier: "Das ist doch der neue Neutronenreflektor, Herr General."
Antwortet der: "Weiß ich selber, aber warum ist das Ding nicht
gestrichen?!".
Sven L. schrieb:> Jaja mit dem hilfsbereit sein ist es immer so eine Sache.>> Ich gehe aber im allgemeinen davon aus, das ich den Leuten, denen ich> wirklich helfe einen auch nicht im Regen stellen lassen.
Ha, Ha, Ha!
>> Ich hätte auch irgendwie Probleme mein Werkzeug zu verstecken, irgendwie> weiss das jeder das ich alles mögliche habe ;)>
Selber schuld!
Man sollte seine Nachbarn und -innen aber auch nicht vor den Kopf
stoßen!
Für notorisch Werkzeugentleiher habe ich deshalb eine spezielle
Werkzeugkiste eingerichtet. Da ist nur Schrott drin: Krumme
Maulschlüssel, verrostete Schraubenzieher, stumpfe Feilen, schwergängige
Zangen usw...
Wenn einer Werkzeug leihen will, mache ich die Kiste auf. Der Nachbar
kann sich dann bedienen. Ich brauche nicht Nein sagen.
Du glaubst ja nicht, wie dankbar man für diesen kleinen Service ist. Das
nachbarschaftliche Verhältnis ist großartig.
> Ich finde das Gefühl sich und anderen mal schnell helfen zu können recht> beruhigend. Wenn ich nicht mal Schrauben und Dübel im Haus hätte, dann> würde mir was fehlen.
Deinen Lagerbestand haben deine Nachbarn schon längst gescannt.
F. F. schrieb:> Andreas S. schrieb:>> Auf Grund des hohen Anteils an nicht-deutschsprachigen Mitarbeitern>> Nochmal zum besseren Verständnis. >>>Scherz<<<
Mußt Du wirklich über dieses "Stöckchen springen"?
Meinen ersten Fehler auf dem Gebiet der Elektrotechnik habe ich mit etwa
sieben Jahren gemacht.
Im Innenhofgebäude war eine Fernsehreparaturwerkstatt.
Die Fernseher hatten zu der Zeit noch Röhren, keine Transistoren.
Da hat mich der Techniker gefragt, ob ich schon lesen könnte und
hat mir einen großen silbernen Kondensator durch das Fenstergitter
geschoben - komisch, daß ich mich nach so einer langen Zeit da noch dran
erinnern kann!
juergen schrieb:> komisch, daß ich mich nach so einer langen Zeit da noch dran> erinnern kann!
Und aus diesem Grund bist du jetzt ein gebranntes Kind, damit Du dich
so:
juergen schrieb:> Man sollte seine Nachbarn und -innen aber auch nicht vor den Kopf> stoßen!>> Für notorisch Werkzeugentleiher habe ich deshalb eine spezielle> Werkzeugkiste eingerichtet. Da ist nur Schrott drin: Krumme> Maulschlüssel, verrostete Schraubenzieher, stumpfe Feilen, schwergängige> Zangen usw...>> Wenn einer Werkzeug leihen will, mache ich die Kiste auf. Der Nachbar> kann sich dann bedienen. Ich brauche nicht Nein sagen.>> Du glaubst ja nicht, wie dankbar man für diesen kleinen Service ist. Das> nachbarschaftliche Verhältnis ist großartig.
verhalten musst? :D
juergen schrieb:> Da hat mich der Techniker gefragt, ob ich schon lesen könnte und> hat mir einen großen silbernen Kondensator durch das Fenstergitter> geschoben - komisch, daß ich mich nach so einer langen Zeit da noch dran> erinnern kann!
War den der Kondensator geladen, das du dich so genau daran erinnern
kannst?
Das war bei uns in der E-Werkstatt ein beliebtes Spiel. Wenn ein Neuer
zur Tür reinkam, hieß es "fang"! und ein für diese Zwecke
bereitliegender geladenenr großer Metallpapierkondensator kam geflogen.
Natürlich mit verlängerten Anschlüssen, die man beim Auffangen berührte
;-)
Eine abgewandelte Form dieses Spielchens war eine "herrenlose"
Wintermütze an der Gaderobe mit eingenähtem Entstörkondensator, mit dem
es was "auf die Ohren" gab :-)))
Mich erwischte ein alter quarzgesteuerter FM-Modulator von Fuba (GSM868)
für analoge Kopfstationen, den ich als NOS zum Basteln erstanden hatte.
Wie üblich bei HF-Baugruppen wurde auch bei diesem Modul bei der
Erstinbetriebnahme (mit 24V) die Masse ans Abschirmgehäuse gelegt, was
just mit bösen Geräuschen und Gerüchen quittiert wurde. Hätte ich doch
vorher das beigelegte Zettelchen studiert, das darauf hinweist, dass (+)
an der Blechbüchse zu liegen hat. Immer noch laut auf die
Fuba-Entwickler fluchend, stellte ich anschließend fest, dass nur der
enthaltene TL081 defekt war...
Na das mit den geladenen Kondensatoren ist ein alter Hut. Wir haben uns
damals auch den Spaß gemacht, ein paar davon mit einer Diode an der
Steckdose aufzuladen und dann in der Werkstatt herumliegen lassen. Immer
ein besonderer Spaß für den, der die Dinger wegräumen darf.
● J-A V. schrieb:> Gutmenschzeit
Ich finde es durchaus verständlich, dass sich viele Körperverletzung
nicht mehr gefallen lassen. Viele dieser sog. Witze stammen noch aus
einer Zeit, in der Azubis die Deppen vom Dienst waren. Legitimiert haben
sich dann die machtgeilen Schwachköpfe mit so dummen Sprüchen wie
Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Ein Azubi ist da, um was zu lernen. Gute und fähige Ausbilder haben das
verstanden. Der Rest sind Vollidioten, die ihre eigene Unfähigkeit oder
Unzufriedenheit an schwächeren auslassen müssen, um sich besser zu
fühlen.
Das ist wie sein Kind zu schlagen und davon zu sprechen, dass es ja nur
"eine moralische" war....
Ach, gefangen haben den Kondensator nur die Dummen ;)
Wir haben uns unter Lehrlingen gegenseitig so gepranked das jeder mal
der Lacher war und das nachsehen hatte..
Genauso ist es das manche Testaufbauen 40Jahre von Lehrlingena aufgebaut
wurden.. und man sich heute Fragen muss ob man das noch zumuten kann.
z.B. 30x30cm Selengleichrichter mit Gebogenen Ösen für Isolierte
Klemmzangen um Gleichstrom Hubmagnete zu testen.
EDIT: Achja die Stromversorgung des Gleichrichters waren Bananenstecker
in der Steckdose, diese war mit L/N gekennzeichnet.
Martin S. schrieb:> Ein Azubi ist da, um was zu lernen.
Daß Strom mit Schmerzen verbunden sein kann, ist durchaus ein sinnvoller
(überlebenswichtiger) Lerninhalt.
Peter D. schrieb:> Martin S. schrieb:>> Ein Azubi ist da, um was zu lernen.>> Daß Strom mit Schmerzen verbunden sein kann, ist durchaus ein sinnvoller> (überlebenswichtiger) Lerninhalt.
Nicht jedem wird von Drehstrom schwindlig ;-)
> Daß Strom mit Schmerzen verbunden sein kann, ist durchaus ein sinnvoller> (überlebenswichtiger) Lerninhalt.
Aber doch nicht so, oder willst du Medizin Studenten ab und zu mal ein
Messer in den Hals rammen, damit sie lernen, wie sich das auswirkt?
● J-A V. schrieb:> sowas hätte früher einen Satz heisse Ohren gegeben.>> -mach DAS mal in der heutigen Gutmenschzeit...
Früher hatte man auch Netzkabel aus einfach isolierter Zwillingslitze
(NYFAZ, "Boxenkabel"). Spleisse wurden durch Verdrillen und Überkleben
mit Isolierband gemacht. In Altbauten habe ich solche Konstruktionen
sogar unter Putz gefunden.
Damals gab es auch nicht mehr Stromunfälle als heute. Aber Sicherheit
hat noch nie geschadet, und letztendlich schafft es ja auch
Arbeitsplätze und generiert Umsatz. Pfusch mag keiner, und Heimwerker
als Konkurrenz zum Profi auch nicht.
Das KFZ-Gewerbe wird irgendwann auch noch durchsetzen, dass Reparaturen
und Wartung an Autos (= Anlagen mit Anforderungen bzgl Funktionaler
Sicherheit) nur von zertifizierten Vertragswerkstätten durchgeführt
werden dürfen.
Martin S. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> Gutmenschzeit>> Ich finde es durchaus verständlich, dass sich viele Körperverletzung> nicht mehr gefallen lassen. (...)
am Netz geladene Kondensatoren sind dann also nicht so schlimm.
Zeigt es doch dass ein 'Azubi das Prinzip verstanden hat - nee is'
richtig.
Kannst ihn dann auch dafür auch noch loben.
Gutmenschzeit, sag ich doch.
In meiner Jugend habe ich mal ein Stücke Verlängerungskabel
konfektioniert. Also, Netzstecker sauber angeschraubt, dann den Stecker
zum leichteren Abmessen in die Steckdose gesteckt, Kabel abgelängt und
mit dem (nicht isolierten) Seitenschneider abgeschnitten.
Bumm!
Mir ist nichts passiert, ich hatte zwei Verbündete: das Kabel war ja
dreiadrig mit PE und N mit der guten Chance, einen von denen zuerst
anzuschneiden und ich stand auf Parkettboden.
Nur der Seitenschneider hatte nun eine Scharte ...
● J-A V. schrieb:> Martin S. schrieb:>> ● J-A V. schrieb:>>> Gutmenschzeit>>>> Ich finde es durchaus verständlich, dass sich viele Körperverletzung>> nicht mehr gefallen lassen. (...)>> am Netz geladene Kondensatoren sind dann also nicht so schlimm.> Zeigt es doch dass ein 'Azubi das Prinzip verstanden hat - nee is'> richtig.> Kannst ihn dann auch dafür auch noch loben.>> Gutmenschzeit, sag ich doch.
Häää? Ich verstehe nicht, was du damit sagen willst.
Philipp K. schrieb:> Ach, gefangen haben den Kondensator nur die Dummen ;)
Das hat mit Dummheit überhaupt nichts zu tun. Das fangen ist ein
irrationaler Reflex. Würde der Mensch erst gucken und sehen, was das
überhaupt ist, hätte er keine Reaktionszeit mehr, die Beute doch noch zu
erwischen.
> Wir haben uns unter Lehrlingen gegenseitig so gepranked das jeder mal> der Lacher war und das nachsehen hatte..
Das ist aber auch was anderes, weil hier das Machtungleichgewicht
Ausbilder <-> Azubi fehlt. Außerdem ist man mit 13-16 halt noch anders
unterwegs, als mit 30. Les Dir mal nen Witz aus deiner Jugendzeit durch,
über den du damals richtig lachen musstest. Du wärst überrascht, wie
schlecht der ist.
> Genauso ist es das manche Testaufbauen 40Jahre von Lehrlingena aufgebaut> wurden.. und man sich heute Fragen muss ob man das noch zumuten kann.>> z.B. 30x30cm Selengleichrichter mit Gebogenen Ösen für Isolierte> Klemmzangen um Gleichstrom Hubmagnete zu testen.>> EDIT: Achja die Stromversorgung des Gleichrichters waren Bananenstecker> in der Steckdose, diese war mit L/N gekennzeichnet.
Hahaha ja. Hier stehen auch noch solche Perlen. Frech!
HildeK schrieb:> in die Steckdose gesteckt, Kabel abgelängt und> mit dem (nicht isolierten) Seitenschneider abgeschnitten.> Bumm!
So was Ähnliches habe ich auch mal geschafft: Bei jemandem hatte das
Kabel einer 3P-Maschine einen Bruch. Also eingesteckt, daran gewackelt
bis die Stelle lokalisiert war, dann noch einen halben Meter dazu, und
voller tatendrang mit dem (auch nicht isolierten) Seitenschneider
durchtrennt...
Die Madame des Hauses kam raus, weil sie einen Blitz gesehen hatte.
Zange hatte auch eine Kerbe. Im selben Moment wurde mir auch bewusst,
wie haarscharf das war.
Ich weiss nicht mehr genau, das Kabel war wahrscheinlich 3L+PE,
vielleicht zuerst den PE getroffen, danach kam dann die Sicherung...
Gruss Chregu
A. K. schrieb:> Zur Abisolierzange umgebaute Seitenschneider sind ziemlich verbreitet.
Und irgendwann hat das die Industrie erkannt und bietet "defekte"
Seitenschneider als Erfindung des 21, Jh. an =)
Zu dem Fangreflex:
Ich brauchte viele schmerzhafte Erlebnisse, um den Fangreflex zu
unterdrücken, wenn ein Lötkolben vom Tisch rutschte. Da sind aber auch
immer viel zu dicke und steife Kabel dran. Wozu braucht ein 30-W-Kolben
ein 10-A-Kabel? Abhilfe war, eine erfreulich flexible Telefonlitze als
Netzleitung zu mißbrauchen.
Der Irrsinn hat aber heute auch System: ein popeliges
50-W-Notebooknetzteil mit einem dicken 10-A-Kabel. Noch dazu mit zu
wenig Weichmacher drin...
Gruß - Werner
Werner H. schrieb:> Der Irrsinn hat aber heute auch System: ein popeliges> 50-W-Notebooknetzteil mit einem dicken 10-A-Kabel. Noch dazu mit zu> wenig Weichmacher drin...
Früher war eben alles besser. ;-)
Der Stromanschluss war für hochohmige Widerstandmessung nötig und bei
den die Messtrippen trefft heutige Anwender schon ohne Strom der Schlag:
https://i.ebayimg.com/images/g/~~gAAOSw~QRaEUdK/s-l1600.jpg
Bei uns wurden in der Ausbildung die, die den PC in der Pause nicht
sperrten, auf nachhaltige Weise "belehrt".
Wir waren am layouten als wir in die Pause gingen. Einer hatte dabei den
PC nicht gesperrt.
Nach der Pause nach ca. 30 Minuten fuhr der PC plötzlich herunter.
=> cmd shutdown ....
30 Minuten Arbeit für die Katz. Es hat jedoch sehr gut genutzt.
Christian M. schrieb:> Die Madame des Hauses kam raus, weil sie einen Blitz gesehen hatte.> Zange hatte auch eine Kerbe. Im selben Moment wurde mir auch bewusst,> wie haarscharf das war.
Naja, wenn du nicht barfuß im nassen Badezimmer gestanden bist, hattest
du ein gute Chance: Deine Seitenschneiderhand hätte nur schneller und
kräftiger zugedrückt und dann wäre die Sicherung auf jeden Fall gekommen
...
Werner H. schrieb:> Ich brauchte viele schmerzhafte Erlebnisse, um den Fangreflex zu> unterdrücken, wenn ein Lötkolben vom Tisch rutschte.
Dagegen habe ich auch hart trainiert. Vor allem die Bewegung: kurzer
Sprung nach hinten hat mir bei herunterfallenden 23cm Küchenmessern
schon den Fuß gerettet. Oder auch, wenn ein schweres Metallteil
herunterfällt (und man natürlich Sicherheitsschuhe trägt). Lieber der
Boden oder das DUF (Device under fall) schrotten, als die eigene
Gesundheit. Seitdem hat auch der ESD-Boden hier eine tiefe Kerbe.
Werner H. schrieb:> er Irrsinn hat aber heute auch System: ein popeliges> 50-W-Notebooknetzteil mit einem dicken 10-A-Kabel. Noch dazu mit zu> wenig Weichmacher drin...
und wenn genügend davon drin sind wird gejammert es würde stinken.
TM F. schrieb:> Bei uns wurden in der Ausbildung die, die den PC in der Pause nicht> sperrten, auf nachhaltige Weise "belehrt".
Da gibt es noch mehr "Gemeinheiten".
- In der Textverarbeitung schnell die Schriftfarbe auf Weiß gestellet.
- Oder ein Abbild von einem anderen Desktop mit vielen Fenstern auf dem
Bildschirm hinterlegt.
Ein Klassiker ist auch, wenn jemand in einen Raum geht und außen den
Schlüssel stecken lässt.
Wenn man den dann umdreht, kann man auf den Tobsuchtsanfall warten :-).
Ich lasse keinen Schlüssel mehr stecken!
michael_ schrieb:> - Oder ein Abbild von einem anderen Desktop mit vielen Fenstern auf dem> Bildschirm hinterlegt.
Viel besser: Screenshot des Desktops machen, alle Verknüpfungen in einen
Unterordner verschieben, und den Screenshot als Desktophintergrund
einfügen.
Selbst unsere IT war am Rätselraten, bis der Groschen dann irgendwann
gefallen ist. Das gab Gelächter :-)
Auch gemein war: in der AUfgabenplanung mit "Bei Sytemstart" einen
Shutdownbefehl eintragen. Da hilft nichtmal der abgesicherte Modus, weil
auch da die Aufgabenplanung losläuft (zumindest unter XP war das noch
so). Das hat beim Streichspieler viel Schwitzen verursacht, denn der hat
das dann selbst nicht mehr hinbiegen können. So hatte ich als
verarschter auch noch meinen Spaß dabei :-)
Hab' ich euch schon erzählt, was eine Kurbelwelle einer KTM 250 kostet?
600 eur.
Angefangen hat es ganz harmlos. Aufgabe war, Kolben und Pleuel einer KTM
250 zu wechseln. Mit 3/8 Zoll Kasten und vielen M5 und M6 Schräubchen
nen Klacks. Alles notwendige demontiert, Kupplung war auch fix draussen.
Dann kamen wir zu den der Mutter auf der Kurbelwelle, 17er
Schlüsselweite. Hm, da geht nix. Also mal das 1/2" Werkzeug rausgekramt.
Mit viel Liebe und Gummihämmerchen drauf gekloppt. Nix zu machen. Also
bisschen böser geworden. Fäustel, WD40, und Ringschlüssel. Nix.
Da inzwischen schon viel Zeit verstrichen ist habe ich zwischenzeitlich
den Gas Brenner und die 3/4" Traktor Ratsche geholt. Voll Feuer bis kurz
vorm Glühen, mit der Monsterratsche maximal Kraft drauf - zu zweit. Die
Mutter löste sich kein Stück. Spätestens dann habe ich mal den
Kompressor gestartet. Als der seine 10bar Druck hatte, den pneumatischen
Schlagschrauber geholt - 750Nm. Also nochmal Feuer und volle Kanne rät
tä rät tä rät tä rät tä rät tä rät tä rät tä - nix.
Dann meinte der Kumpel so - 'jetzt hol' mal den grossen
Schlagschrauber'. Spätestens hier hätte mir ein Lichtlein aufgehen
sollen. Also den grossen Bosch rausgekramt, ein ganz fieses Teil.
Nochmal Feuer frei und RÄT TÄ RÄT TÄ RÄT TÄ RÄT TÄ RÄT TÄ RÄT TÄ RÄT TÄ
RÄT TÄ RÄT TÄ dann
sssssssssssssssssssssss
Schlaugschrauber dreht im Leerlauf, Mutter dreht frei auf dem Gewinde.
Schnell den Rest der Mutter abgeflext und zwei Erkenntnisse gewonnen:
- Auf der Kurbelwelle ist kein Gewinde mehr drauf
- Das was an Gewinde noch zu sehen war, ist definitiv ein Linksgewinde
:)
Werner H. schrieb:> einem dicken 10-A-Kabel. Noch dazu mit zu> wenig Weichmacher drin...
Das ist nur Show. Das ist dickes Billigplast mit ganz wenig Metall
(nicht Kupfer) das den Strom des NT geradeso übertragen kann. Sieht aber
nach Power aus.
Auf einem Windows basierten Steuer-PC einer Maschine habe ich ebenfalls
mal den Screenshot als Bildschirmhintergrund eingestellt und die
Steuerungssoftware im Hintergrund gelassen.
Da haben die Kollegen auch fast Löcher in den Touchscreen gehämmert...
Philipp G. schrieb:
Rest der Mutter abgeflext und zwei Erkenntnisse gewonnen:
>> - Auf der Kurbelwelle ist kein Gewinde mehr drauf> - Das was an Gewinde noch zu sehen war, ist definitiv ein Linksgewinde> :)
Mal ganz ehrlich: Da hättest du früher drauf kommen müssen!
Philipp G. schrieb:> - Das was an Gewinde noch zu sehen war, ist definitiv ein Linksgewinde> :)
Joa, das ist bekannt... nur weiß man das im entscheidenden Moment nicht
:-(
Ich habe mich auch gequält ohne Ende mit diesen
Item-Automatik-Verbindern. Hab das Kernloch komplett versaut. Ist
nebenbei auch ein Linksgewinde.