Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fehler zum nachbauen :-)


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von DAVID B. (bastler-david)


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Grade beim basteln kam mir ein Kopfwisch Erlebnis und dazu die Idee für 
eine neue Rubrik.
Jeder macht mal mist oder überlegt nicht zuende daher die Idee:

Zeigt her eure Fehler !
Ich dachte da an ein Bild und eine kurze und knappe Beschreibung.
und am besten wäre auch keine oder wenige Kommentare von andren.
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Gleich vorweg es soll hier NICHT um das runtermachen der User
oder bewerten der FEHLER gehen sondern nur um UNTERHALTUNG.
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Ich Fange auch an.

Wie das so ist denkt man man ist gleich fertig.
Dreht sein KUNSTWERK um bemerkt einen KLEINEN Fehler.
Ein Wort reicht hier aus:

(Schrauben);

Danke an alle die mit SPIELEN.

:
von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Sehr schöner Fehler :-) Kenn ich!

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Vor über zwanzig Jahren hatte ich einmal im Layout zwei Bauteile so 
platziert, dass sie sich kreuzten. Zum Glück war das eine nur nur 
bedrahteter Widerstand mit sehr viel Platz, der sich auch anderweitig 
gut unterbringen ließ. Seit ich grundsätzlich 3D-Modelle verwende, ist 
mir solch ein Knaller nicht wieder passiert.

von c-hater (Gast)


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DAVID -. schrieb:

> Danke an alle die mit SPIELEN.

Das ist ein Scheiss-Spiel, denn man kann dabei nur verlieren. Natürlich 
macht jeder Fehler, in Hard- und Software. Manche kann man sich nicht 
mal selber ankreiden, aber am ärgerlichsten sind aber die große Masse, 
diejenigen, die man sich selber ankreiden muss (sofern man die Fähigkeit 
zur Selbstkritik besitzt). Da ärgert man sich selber schon genug drüber, 
da braucht man nicht auch noch die Häme irgendwelcher Vollidioten, die 
eben nicht zu Selbstkritik in der Lage sind.

Aber genau das würde rauskommen, wenn man dein Spiel tatsächlich spielen 
würde. Menschen sind halt Menschen. Nicht gerade der große Wurf der 
Evolution der Intelligenz. Als Optimist könnte man vielleicht noch 
hoffen: Vielleicht nur noch nicht. Aber ich bin über die Jahre 
eindeutig Pessimist geworden...

von Mark S. (voltwide)


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Einer der Klassiker war das mühevolle Anlöten eines 4-poligen 
abgeschirmten Kabels auf diesen elendig fiddeligen 5 poligen 
DIN-Stecker, am besten mit einem völlig überdimensionierten 
80W-Lötkolben. Nachdem der Schweiss von der Stirn gewischt ist, fällt 
auf, dass man die Abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über das 
Kabel zu ziehen...

Das geht natürlich genauso gut mit allen moderneren Varianten. Täglich, 
aufs Neue!

: Bearbeitet durch User
von Elektrofan (Gast)


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> Nachdem der Schweiss von der Stirn gewischt ist, fällt auf,
> dass man die abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über
> das Kabel zu ziehen...

Klappt auch gut mit einem Ersa 30.

Womöglich haben die Amis deswegen den Cinch-Stecker erfunden.
(Ausserdem braucht man sich bei denen keine Gedanken zu machen, ob man
Signal-Masse und Schirm trennen sollte ...)

von watz (Gast)


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Das mit den Abdeckkappen passiert mir auch ab und an. Meist bei XLR da 
ist das zum Glück nicht so fummelig. Die Spitze des Eisbergs war mal 
"Mist Kappe vergessen. Egal anderes Ende ist ja noch offen..." Dann hab 
ich das andere Ende gelötet und die Kappe lag immer noch da -.-

von Michael R. (fisa)


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Mark S. schrieb:
> dass man die Abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über das
> Kabel zu ziehen...

Oh ja! In allen Varianten... aber mit der zeit lernt man, mit dem Hass 
auf sich selbst umzugehen ;-)

Beitrag #5354270 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bastler (Gast)


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DAVID -. schrieb:
> Zeigt her eure Fehler !

DAVID -. schrieb:
> Ein Wort reicht hier aus:

Plenken ;-)

Beitrag #5354287 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich dachte mal, man könnte doch einen ATTiny45 im DIP8 und den MOC3063 
im DIP6 sparsam nebeneinander in eine einzige 14 pol. IC Fassung 
stecken...
Tja, nachdem ich dann die Gehäuse der Bauteile zurechtgefeilt hatte, 
ging das auch :-P

von Possetitjel (Gast)


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watz schrieb:

> Das mit den Abdeckkappen passiert mir auch ab und an.
> Meist bei XLR da ist das zum Glück nicht so fummelig.
> Die Spitze des Eisbergs war mal "Mist Kappe vergessen.
> Egal anderes Ende ist ja noch offen..." Dann hab ich
> das andere Ende gelötet und die Kappe lag immer noch da

:)

Der Klassiker.

Genau das war der Grund, dass ich Kabel später NUR nach
(selbsterstellten) Arbeitsanweisungen konfektioniert
habe...

von Dominik K. (kilo81)


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Ach Gott...wie viele Fehler schon passiert sind wo man die Hände über 
den Kopf zusammenschlägt...

Was mir bein löten oft passiert ist folgendes:
Ich nehme das Lötzinn in die eine Hand, den Lötkolben in die andere und 
versuche ein Bauteil auf der Platine festzulöten. Klappt aber nicht.
Das verfluchte Lötzinn will einfach nicht schmelzen. Lötkolben an? Ja 
Lötkolben ist an. Hä?
Es wird heiß an den Fingern... wieso passiert nix? Wieso schmilzt der 
nicht?
Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

von Jim Beam (Gast)


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Starker Wettbewerb, bin ich dabei!

ABER das mit Kappen von XLR-Steckern ist echt nur was für Anfänger...

RICHTIG GEIL wird es erst mit 64pol Steckern wo man das (natürlich 
EINteilige) Gehäuse vergass...

PUK-Säge + reichlich Heisskleber klingelt mir noch sehr gut in den 
Ohren, und das nicht nur einmal...

Beitrag #5354360 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark S. (voltwide)


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Ein Klassenkamerad von mir hatte sich vom Taschengeld eine 2-manualige 
Dr.Böhm-Orgel zusammengespart, die er dann über Tage und Wochen aus 
tütenweise Einzelteilen zusammenbaute. Zu der Zeit hatte jede einzelne 
Taste 8-Kontakte (2x49 Tasten) die dann zu den einelnen Teilerausgängen 
der Rechteckgeneratoren per Hand verdrahtet wurden.
Für diese Verdrahtung hatte die Fa Dr.Böhm freundlicherweise EINE 
EINZIGE ROLLE grüne Schaltlitze beigepackt....

von Gerhard O. (gerhard_)


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Vor zehn Jahren passierte mir ein gesalzenes Mißgeschick und ich schoß 
einen gewaltigen Bock...

Ich mußte für eine Messe ein HMI Gerät entwicklen und hatte nur drei 
Monate Zeit. Das ganze lief mit einem LPC2476 NXP Controller mit 
externen SDRAM/FLASH und hatte eine Touch Display 320x240. Die LP war 
sechslagig. In der Eile passierte mir, daß ich die GND Netzzuteilung für 
die innere GND PLANE vergessen hatte. Als die LP bestückt zum Testen war 
entdeckte ich die Katastrophe. Alle Masseverbindungen zur GP waren 
futsch. Was tun? Naja, was kann ich jetzt schon noch  verlieren? Mein 
Kollege und ich verlöteten alle nicht angeschlossenen GND VIAs bei Hand 
mit verzinnten Drähten auf der Unterseite. Zum Glück waren die VIAS 
nicht überdeckt. Sah absolut Scheisse aus - aber es funktionierte auf 
Anhieb und es konnte rechtzeitig in der Messe demonstriert werden. Das 
ist das einzige Mal, daß mir so ein gravierender Layout Plunder passiert 
ist und hätte mir mit mit meiner Erfahrung im LAyout nicht passieren 
dürfen. Aus irgendeinen Grund ist mir das fehlende GND Net im GP Layer 
einfach nicht aufgefallen. Da im CAD die GP als Negativ Layer 
dargestellt wird, ersieht man die NET Verbindung nur durch Vias mit 
"Crosshairs", ob die in der Tat mit einem NET verbunden sind. Im 
Zeitstreß fielen mir diese fehlende Crosshairs nicht auf und die Bord 
wurde so gefertigt. Zum Glück verjähren sich solche Sacehn...

: Bearbeitet durch User
von Tom (Gast)


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Der klassische Fehler mit den Steckerkappen passiert mir jedes Mal 
wieder.

Wenn man mit dem nagelneuen, vom knappen Studentenbudget gekauften 
30€-Seitenschneider die verdrillten Zuleitungsdrähte zwischen NT und 
Schaltung im Bastelaufbau durchtrennt, kann es passieren, dass der 
dicke, noch mit 24V geladene Elko den Luxus-Seitenschneider in eine 
mittelmäßige Abisolierzange verwandelt.

Beim Atmega128 in einer sehr kompakten Platine die Pins ADC0..7 mit 
AD0..7 zu verwechseln lehrt filigrane Freiverdrahtung mit 
Kupferlackdraht.

Eine ungeprüfte Eagle-Lib aus dem Netz, bei der ein TQFP64 nur ~92% 
seiner originalen Größe hat, fällt erst auf, wenn auf der bestückten 
Platine als letztes das TQFP64-IC eingelötet wird und die äußeren Pins 
nicht mehr die Pads treffen.

von René F. (therfd)


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Dominik K. schrieb:
> Das verfluchte Lötzinn will einfach nicht schmelzen. Lötkolben an? Ja
> Lötkolben ist an. Hä? Es wird heiß an den Fingern... wieso passiert nix?
> Wieso schmilzt der nicht?
> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Klassiker, vor ein paar Jahren als ich noch viel mit Lochraster 
gearbeitet habe ist mir das beinahe täglich passiert.


Stecker löten ist aber wie gesagt auch ein schönes Thema, bei uns im 
Labor waren mal vor ein paar Monaten alle Schraubstöcke in Benutzung und 
ich musste einen Stecker löten, zum fixieren habe ich die Leitung dann 
einfach durch ne Lötzinnrolle gesteckt um dann als ich fertig war 
festzustellen das beide Enden größer waren als der Innendurchmesser der 
Rolle ;)


Aber ich denke es gibt ein typisches Fehler Konstrukt dafür -> einen 
Arbeitsschritt auslassen, schön weiterarbeiten und dann merken was man 
vergeßen hat und alles wieder rückgängig machen muss.

von Schreiber (Gast)


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Die üblichen Fehler:
geschmolzene/explodierte Kondensatoren (zu hohe Blindleistung)

Mit der Messpitze abgerutscht und dabei einen 2mF-Elko gegen Masse 
entladen. war spektakulär, bei 900V steckt da halt etwas Energie drin...

Bei hoher Luftfeuchtigkeit unerwartet durchschlagende Luft-Drehkos. Beim 
Folgemodell mit noch mehr (10 statt 5mm) Plattenabstand, gekapselt und 
einer regenerierbaren Trockenpatrone.

Kupferleiter die sich selbst verbogen haben. Strom erzeug Magnetfeld, 
Magnetfeld erzeugt Kraft.
Abhilfe: gut befestigen, Draht durch stabileres Kupferrohr ersetzen, und 
viele Abstandshalter einbauen.

Auch beim Elektronikbasteln lohnt sich eine Schutzbrille...

von Teo D. (teoderix)


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René F. schrieb:
> einen Stecker löten, zum fixieren habe ich die Leitung dann
> einfach durch ne Lötzinnrolle gesteckt um dann als ich fertig war
> festzustellen das beide Enden größer waren als der Innendurchmesser der
> Rolle ;)

Bisher der der Beste, schöner gehts nich.
Ich hats so gelassen, "Dat mut so"... :)

René F. schrieb:
> Klassiker, vor ein paar Jahren als ich noch viel mit Lochraster
> gearbeitet habe ist mir das beinahe täglich passiert.

Nach 3-4h löten, verschwand da immer der Seitenschneider.
Also nicht das ich nicht genau wusste, das er direkt vor mir liegen 
muss. Aber keine Change, nicht auffindbar. Da war klar, zeit die 
silbernen Punkte vor den Augen zu ignorieren und mal ne halbe Stunde 
Pause zu machen. :)

von Sven (Gast)


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>Eine ungeprüfte Eagle-Lib aus dem Netz, bei der ein TQFP64 nur ~92% seiner 
originalen Größe hat, fällt erst auf, wenn auf der bestückten Platine als letztes 
das TQFP64-IC eingelötet wird und die äußeren Pins nicht mehr die Pads treffen.
So ähnlich passiert es auch, wenn man selber Platinen ätzen will und die 
Vorlage als PDF ausdruckt mit der Default-Option - Seite "Anpassen" 
statt "Tatsächliche Größe".

von HildeK (Gast)


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Footprint eines TSSOP selbst gemacht und die zweite Reihe von links nach 
rechts durchnummeriert.
Naja, die ersten 20 bestückten Karten habe ich dann selber mit 
Fädeldraht umverdrahtet - war 'nur' ein 16-Pinner.

von Teo D. (teoderix)


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Sven schrieb:
> So ähnlich passiert es auch, wenn man selber Platinen ätzen will

Mein Klassiker, gerade wenn man sich bemühen will, eine schöne Platine 
zu erstellen. Lötstopp, Bestückungsdruck, sauber gebohrt. Jo, sieht doch 
super aus.... Wenn da nicht die hässlich verbogenen Beine, der SMD-ICs 
wären. #-{

von René F. (therfd)


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Teo D. schrieb:
> Nach 3-4h löten, verschwand da immer der Seitenschneider.

Immer diese bösen Seitenschneider, lustigerweise verschwinden die auch 
immer im chaotischen Labor und tauchen fast nie wieder auf und wir 
ordern mindestens einen Zehnerpack im Jahr (bei nur 8 Leuten im Labor) 
manchmal taucht dann wieder einer auf und das dann an den undenkbarsten 
Stellen, wir hatten hier schon welche in alten ausrangierten PCs, auf 
Schränken, im Lager bei den Bereitstellungsmaterialien und auch zwischen 
Katalogen im Regal, ich warte auf den Tag an dem ein Kunde anruft weil 
er in einer von uns gelieferten Maschine so ein Ding findet :D

Auch Pinzetten verschwinden bei uns, es passiert mindestens 2 mal am Tag 
wo ich irgendein Werkzeug suchen muss, gottseidank haben die 
Lötstationen und Messgeräte ein Kabel dran.

Aber privat schaut’s auch nicht besser aus, habe auch 3 Seitenschneider 
zuhause und nie ist einer da wenn ich ihn brauche.

von Teo D. (teoderix)


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René F. schrieb:
> Auch Pinzetten verschwinden bei uns,

Nein, der Seitenschneider ist nicht verschwunden, er wurde nur aus 
meiner Simulation des Universums, die man gerne mit der Realität 
verwechselt, ausgeblendet. Eine Notbremsung wegen Überlastung. :)


PS: Abhanden gekommen ist mir noch NIE ein Werkzeug, weder Beruflich 
noch Privat. Verlegt, ja kommt schon mal vor.
O' doch, mir fällt grad ein, mir ist vor ~10J ein Apfelhausstecher

von Toxic (Gast)


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Hatte mal ein Standard-LCD-Display auf Lochrasterplatine fuer Testzwecke 
verbaut.Platine dann mit einem Controller verbunden,Programm geschrieben 
und mich ueber die fehlerhafte Zeichendarstellung gewundert.Hatte 
stundenlang den Code geaendert(wenn man dem Wahnsinn nahe ist,kennt die 
Dummheit keine Grenzen mehr...)und irgendwann den Bettel 
geschmissen.Nach 2-woechiger Abkuehlphase die Lochrasterplatine zum 
x-ten-Male auf eventuelle Loetfehler abgecheckt:
Nun was soll ich sagen:das Display war nicht an der Betriebsspannung 
angeschlossen.Es wurde mehr oder weniger ueber die Datenleitungen des 
Controllers und den eingebauten Schutzdioden betrieben......

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Dominik K. schrieb:
> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Das ist mir auch schon passiert. Mehr als einmal.

Ein Kollege hatte mal die Angewohnheit, sich ein paar Meter Lötzinn von 
der Rolle abzuschneiden und wenn er fertig war, den Rest einfach vor 
sich hin zu werfen. Wenn er wieder was zu löten hatte, hat er sich das 
Stück gegriffen und... Nun ja, auf dem Arbeitstisch waren Steckdosen und 
irgendwann...

Der hat das Lötzinn nie wieder vor sich hingeworfen.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Tom schrieb:
> Der klassische Fehler mit den Steckerkappen passiert mir jedes Mal
> wieder.

Jepp, das ist mir auch mit einem 50-poligen Ribbon-Stecker 
(Centronix-artig) passiert.

> Luxus-Seitenschneider in eine mittelmäßige Abisolierzange verwandelt.

Das ist mir auch gelungen, allerdings beim Durchschneiden einer 
Netzspannung führenden NYM-Leitung. Nun wenige Mikro- bis Millisekunden 
später hatte ich auch noch ein schönes Muster aus feinen Kupferspritzern 
auf meinen Brillengläsern. Da hatte ich also noch ordentlich Glück 
gehabt.
Damals war ich ca. 16 Jahre alt.

Deutlich früher, d.h. während der Grundschulzeit, hatte ich einen 
uralten Klingeltrafo als "Labornetzteil". Dieser lag offen auf dem 
Küchentisch und hatte eine viel zu kurze Anschlussleitung. Ich trug eine 
kurze Hose. Mit dem linken Ellenbogen blieb ich am Kabel hängen, so dass 
ich mir kurzerhand für einige Tage zwei kleine weiße Stellen auf dem 
Oberschenkel zufügte.

Mein ganz besonderer Tipp besteht aber darin, beim Einsetzen einer 
Schmelzsicherung die Kappe des Sicherungshalters zu vergessen und das 
blanke, geerdete Gehäuse des Geräts in der anderen Hand zu halten. 
Ebenfalls nur wenige Millisekunden, nachdem die Sicherung den 
spannungsführenden Mittelkontakte des Sicherungshalters berührte, hatte 
ich einen Muskelfaserriss im Oberarm, den ich aber gut vor meinen Eltern 
verheimlichen konnte. Erstaunlicherweise war weder der Stecker aus der 
Steckdose gerissen noch das Netzkabel am Gerät abgerissen worden. Das 
Gerät knallte mit voller Wucht auf mein Bett und blieb daher unversehrt. 
Das war auch irgendwann während meiner Schulzeit.

> Beim Atmega128 in einer sehr kompakten Platine die Pins ADC0..7 mit
> AD0..7 zu verwechseln lehrt filigrane Freiverdrahtung mit
> Kupferlackdraht.

Beim Artix 7 anzunehmen, die MGT-Pingruppe mit 3,3V betreiben zu können, 
führt pro Baugruppe zu drei bis vier Stunden Leiterbahnaufkratzen und 
Fädeln unter dem Mikroskop. Festgestellt vor wenigen Wochen, gestern 
noch eine weitere Leiterplatte umgebaut. :-/

> Eine ungeprüfte Eagle-Lib aus dem Netz, bei der ein TQFP64 nur ~92%
> seiner originalen Größe hat, fällt erst auf, wenn auf der bestückten
> Platine als letztes das TQFP64-IC eingelötet wird und die äußeren Pins
> nicht mehr die Pads treffen.

Ein Bekannter kaufte kurz nach der Grenzöffnung (1989 oder Anfang 1990) 
einen größeren Posten an vermeintlichen ISA-Slot-Buchsen aus 
DDR-Produktion und hoffe, damit den großen Reibach machen zu können. 
Allerdings waren die Buchsen im 2,5mm- statt im 2,54mm-Raster. Pech 
gehabt. Die Buchsen reihten sich aber gut ein in die Reihe der 
dreißig(!) defekten Photokopierer, die er aus der Insolvenzmasse eines 
Büromaschinenhändlers kaufte und zu ganz erheblichem Unmut aller anderen 
Bewohner seines Studentenwohnheims führte. Bei dem von Kyocera 
veranstalteten Preisausschreiben für den ältesten funktionsfähigen 
Drucker gewann er mit zwei ebenfalls in seinem Fundus befindlichen 
Fernschreibern sogar die ersten beiden Plätze. Danach hatte er noch zwei 
fette nagelneue Laserdrucker herumstehen.

Nachtrag:
Ich habe gerade einmal gegoogled, was aus zwischenzeitlich aus ihm 
geworden ist, und bin geringfügig erschrocken. Hier die Ergebnisse:

http://www.rtl2.de/sendung/der-troedeltrupp-das-geld-liegt-im-keller/video/14658-der-troedeltrupp-preview-videos/35791-folge-490-wilfried-steckt-in-der-schuldenfalle-preview/

https://www.mopo.de/hamburg/polizei/er-ist-bekannt-aus--der-troedeltrupp--wollte-dieser-tv-messi-ein-haus-sprengen--25483526

: Bearbeitet durch User
von DAVID B. (bastler-david)


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Ehm ja Leute ich glaube es geht hier langsam aber sicher in die falsche 
Richtung!
Fing doch gut an.
Mir geht es aber nicht um Werkzeug was abhanden kommt oder irgendwelche 
Sammler sonder NUR um BAUFEHLER.
Auch ich habe schon mal ins falsche kabel geschnitten und jetzt dadurch 
neues Werkzeug zum Abisolieren darum solls hier aber bitte nicht gehen.
Ich hoffe wir sind alt genug das wir so was unterscheiden können.

Die Sachen mit den Steckern ist hier noch passend ok kein bild aber naja 
man macht nicht immer Bilder von dem mist den grade macht.

ABER bitte wieder zum Thema zurück BAUFEHLER.
Teile die falsch gesetzt (zusammen gesetzt) sind oder wichtige teile 
vergessen.....

: Bearbeitet durch User
von Mario L. (mlatzig)


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Dominik K. schrieb:
> Hä? Es wird heiß an den Fingern... wieso passiert nix? Wieso schmilzt
> der nicht?
> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Ja, ist super Klassiker!

Ich war manchmal  so sehr im meinem Bastlerelement, dass ich beim 
Bestücken irgendwie den Lötkolben in der einen Hand halte und nicht 
zurücklege. Dann versuche ich mit der anderen Hand etwas anderes zu 
machen, z.B. nach dem Seitenschneider zu suchen und merke dann nicht, 
dass ich mich mit dem Lötkolben Richtung Körper bewege. Hab mich schon 
an den seltsamsten Körperteilen dabei verbrannt ;-) Da braucht keiner zu 
sagen, wie dämlich man ist, der Schmerz erinner einem selbst daran.

Baufehler kann ich nicht zeigen. Nicht, weil mir die nie passieren, 
sondern weil meistens der Scham so gross ist, dass bei nicht behebbaren 
Fehlern ich die wertvollsten Teile wieder auslöte und dann die Platine 
wegschmeisse.

Was mir schon paarmal passiert ist, dass ich mühsam Löcher in ein 
Plastiggehäuse schneide und dann merke, dass das Loch an der falschen 
Stelle ist, weil ich beim Markieren davor, dass Gehäuse verkehrt herum 
an die Platine gehalten habe.

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Dieser Thread ist eine Fundgrube, um Forenmitgliedern bei Bedarf ihre 
Jugendsünden vorzuhalten ;)

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Mario L. schrieb:
> mit dem Lötkolben Richtung Körper bewege. Hab mich schon
> an den seltsamsten Körperteilen dabei verbrannt ;-)

Neulich wollte ich mich am Auge kratzen und hatte vergessen, dass ich 
ein Skalpell in der Hand hatte. Glücklichweise führte ich es knapp am 
Kopf vorbei.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Gerhard O. schrieb:
> Vor zehn Jahren passierte mir ein gesalzenes Mißgeschick und ich schoß
> einen kapitalen Bock...

Nachtrag:

Jetzt ist mir noch ein wichtiges Detail eingefallen. Man wird sich jetzt 
fragen, ja, hat den der Kerl keinen DRC vor der Gerber Erstellung 
gemacht? Habe ich. Ist ja bei einem Layout und bei so einem 
komplizierten Layout selbstverständlich

Obwohl das Original HMI Layout fehlerfrei war, wurde das besagte Problem 
durch die nachfolgende Panelization verursacht. Da waren aus 
Kostengründen noch einige andere Platinen Entwürfe drauf da man für das 
volle Panel bezahlen mußte. Beim Kopieren der HMI LP PCB Layouts auf das 
Panels wurde mir nicht bewußt, daß PR99SE die Nets im GP Layer beim 
Pasten durch eine Unterlassung meinerseits beim Kopieren verschwanden. 
Da hätte ich vorher eine Option anklicken müssen damit die NETs 
mitkopiert würden. Ohne diese Option geht natürlich das allwichtige GND 
Net im GP Layer verloren und alle Gnd VIAs werden plötzlich isoliert 
gefertigt.

Solche verschiedene Panels habe ich ja vielfach vorher gemacht und war 
eigentlich Routine für mich. Beim Panel gehen natürlich DRCs aus 
verständlichen Gründen nicht mehr. In solchen Fällen muß die NET 
Zuweisung des GP Layers am Panel manuell machen. Bei zweilagigen Panels 
ist das natürlich nicht notwendig und dieses Malheur kann nicht 
passieren. Das war das einzige Mal, daß bei einem Multi-Layer Panel was 
so schlimm schief lief. Damals gab es übrigens die günstigen PCB 
Hersteller noch nicht so wie heutzutage.

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Dirk J. schrieb:
> Dieser Thread ist eine Fundgrube, um Forenmitgliedern bei Bedarf ihre
> Jugendsünden vorzuhalten ;)

Was das angeht. Ein Schulkamerad, der gerne auf dem Boden bastelte, 
typischer 100W 220V~ Lötkolben. Eines Abends vergaß er ihn aus zu 
stecken...
Alleine bei der Vorstellung, wird mir Heut noch übel.

Mario L. schrieb:
> beim
> Bestücken irgendwie den Lötkolben in der einen Hand halte und nicht
> zurücklege.

Standard! Du machst da irgend was andres falsch?
Finger am Bauteil ankokeln, OK da gewöhnt man sich dran.


Versehentlich Plasteteile ansengen, eine Spezialität von mir. :)

von Hannes (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Dirk J. schrieb:
>> Dieser Thread ist eine Fundgrube, um Forenmitgliedern bei Bedarf ihre
>> Jugendsünden vorzuhalten ;)
>
> Was das angeht. Ein Schulkamerad, der gerne auf dem Boden bastelte,
> typischer 100W 220V~ Lötkolben. Eines Abends vergaß er ihn aus zu
> stecken...
> Alleine bei der Vorstellung, wird mir Heut noch übel.

Und? Dann macht er ihn halt am nächsten Tag aus. So teuer ist Strom nun 
auch wieder nicht.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Hannes schrieb:
> Und? Dann macht er ihn halt am nächsten Tag aus. So teuer ist Strom nun
> auch wieder nicht.

Ich hatte auch einmal einen Ersa 30W versehentlich auf einem Stück Holz 
abgelegt. Als ich ihn irgendwann anhob, glomm das Holz. Daraus hätte im 
Laufe mehrerer Stunde ein passables Feuer entstehen können.

von Dr. Sommer (Gast)


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Ich habe ca.  20 Minuten gesucht warum eine Platine plötzlich nicht mehr 
an ging. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass man den ON Knopf des 
Labornetzteils betätigen sollte. Zu meiner Verteidigung - bei diesem 
Modell wird der Betriebszustand recht unintuitiv angezeigt...

Einen Kollegen ist ein Inbus- Schlüssel in einen 5kWh-Akku gefallen. Der 
wurde glatt durchtrennt.

von Teo D. (teoderix)


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Hannes schrieb:
> Und? Dann macht er ihn halt am nächsten Tag aus. So teuer ist Strom nun
> auch wieder nicht.

Hätte er sicher, wäre er nicht DRAUF GELATSCHT.


PS: Zur Unfallvermeidung, gehört auch ein Maas an Vorstellungskraft u. 
Phantasie.

von No Y. (noy)


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Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer 
Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

von Michael R. (fisa)


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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

LOL ;-)

von HildeK (Gast)


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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

Müssten da nicht USB-Buchse und Transistor auch auf die andere Seite?

von murphy (Gast)


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Ich habe mal auf der Bottomseite die Soldermask vergessen. Das Löten 
ging dann irgendwie nicht :D. Hab dann mit dem Dremel die Maske 
runtergefummelt :-/

Klassiker:

- gespiegelte Stecker
- gespiegelte ICs
- RX & TX vertauscht

Lustiger Fehler:

Aus irgendeinem Grund die Vorwiderstände von LEDs zu klein 
dimensioniert. Die Leiterplatte funktionierte, aber man verblitzte sich 
die Augen :D

von Der Dreckige Dan (Gast)


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Hatte letztens auch einen "Fehler", den man sich je nach Kenntnisstand 
in Gänsefüßchen schreiben kann, oder auch nicht. Und zwar ging es um ein 
5V-Einzelgatter in CMOS-Ausführung. Hatte damit einen langsamen 
Taktgenerator gebaut, der natürlich "nichts" fressen soll. Aber was muss 
ich feststellen? Statt angegebenen maximal 10µA zieht das Ding zwischen 
1,5 und 2,8mA!!! In der geplanten Mikropower-Anwendung völlig undenkbar. 
Die Platine ist recht umfangreich, bis ich da rausgefunden hatte, WER 
der Verursacher des Stromverbrauchs war, gute Güte!! Und natürlich 
passierte das erst auf fertig geätzter, zweiseitiger Platine nebst noch 
aufwändigerer SMD-Schablonen...
Man kommt einfach nicht drauf, wenn man es nicht weiß. Im DB steht ganz 
dick: ICC max. 10µA. Und man verlässt sich felsenfest darauf, solche 
Gatter sind doch heutzutage längst vom Eigenstrombedarf befreit....
Später liest man dann auf Seite 37, daß das nur für low oder high am 
Eingang gilt. Ja aber wenn schon, dann denkt man doch immer noch, bei 
mittleren Spannungen am Eingang könnten es auch mal 12µA werden...
Kurioserweise ist das auch noch ein Schmitti. Den nutzt man doch am 
Eingang gern mal abseits der Rails, genau dort liegt seine Aufgabe!

Wer das nicht weiß, steht schlichtweg dumm da. Habe es eigentlich nur 
rausgefunden, weil der Taktgenerator nun wirklich SEHR langsam ist, 
daher schwankte der Strom in diesem Takt selbst auf dem Multimeter. Die 
Stromaufnahme schwankt nämlich zwischen Trigger- und Tresholdpunkt, aber 
sie liegt immer meilenweit über 10µA...

Glücklicherweise gibt's einen echten 15V-CMOS mit gleicher Pinbelegung, 
also die Platine muss nicht neu gemacht werden.

von Der Dreckige Dan (Gast)


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PS. Mich würde mal interessieren, ob SOLCHE Bauteildaten auch in 
Simulationen vorkommen! Würde mich wundern. Der Unterschied zwischen 
Simulation und Realität läge ggf. bei über 1: 250! ;-)

SN74AHC1G14DBVR von TI

von BastelIng (Gast)


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Werkzeug mit Humor:
In einem Elektronikforum berichtete jemand, dass er einen Meßschieber 
besitzt, der in der Länge eines NiCd Akkus festgeschweißt ist ;) (Ob das 
hier ggfs. Paul oder im de.sci.electronics war...)

Nachdem ich diese Story unserem Firmen - Pollin und Baumarkt - 
Werkzeugexperten erzählt hatte, schenkte dieser mir einen BILLIGst - 
Meßschieber aud Plastik.


Ungeschicke:
Es ist nicht ratsam Lötzinn, Entlötlitze und die SEKUNDENKLEBERFLASCHE 
auf dem Gehäuse der Lötstation abzustellen. Die rutscht dann runter auf 
die Lötkolbenablage und tropft genüsslich auf den Lötkolben. Nach 
minuten wundert man sich am anderen Ende des Raumes warum die Augen so 
brennen... Wer weiß, was da wohl entstanden ist.

von Stephan M. (stephanm)


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murphy schrieb:
> Klassiker:
>
> - gespiegelte Stecker

Das hat mich mal einen Laptop gekostet. Es ging damals um einen 
Parallelport-Programmieradapter für AVRs, das war damals nach langer 
Abstinenz vom Hobby mein erstes Projekt mit Platine. Da hab ich 
natürlich genauestens auf alles geachtet, z.B. große Bauteilabstände, 
damit ich bloß beim Löten keinen Mist bauen kann. Sauerste Masseführung 
(oder das, was ich damals dachte, was so eine ist), um bloß keine 
Probleme mit den Signalen zu bekommen. Und und und. Nur leider habe ich 
nicht darauf geachtet, dass man in Schaltplan und Layout eine weibliche 
SUB-D-Buchse nicht so einfach mit einer männlichen ersetzen kann, selbst 
dann nicht, wenn sogar die Bohrlochpositionen für die Schraubbefestigung 
bei beiden Varianten exakt übereinstimmen. Der Laptop war dann teilweise 
hinüber, weil so eine gespiegelte Parallelport-Verbindung leider einige 
Signale gegen Masse kurzschließt. Als es dann schon zu spät war, hab ich 
mal die Kurzzschluss-Ströme gemessen, da flossen teilweise 80mA und mehr 
pro Signal aus den ICs vom Laptop-Motherboard heraus.

Steckverbindungen sind böse.

Anderes Beispiel: Viele Stunden Zeit in eine Schaltung, Layout und 
Aufbau eines 45 MHZ-AGC-Verstärker mit einem Dual-Gate-MOSFET gesteckt, 
inkl. selbstgemachtes Eagle-Device für den DG-MOSFET. Es hat mich sehr 
viele Stunden gekostet, bis ich kapiert habe, dass ich trotz 
"penibelster Kontrolle" schlicht Gate 1 und 2 im Layout vertauscht habe. 
Gemäß dem Motto "es kann nicht sein, was nicht sein darf" war ich mir 
nämlich absolut sicher, die Pinanordnung von dem DG-MOSFET im eigenen 
Package absolut richtig gemacht zu haben, und habe daher lange versucht, 
die beobachteten Effekte mit irgendwas zu erklären, nur nicht einem 
Layoutfehler an dieser Stelle.

von Stephan M. (stephanm)


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murphy schrieb:
> Lustiger Fehler:
>
> Aus irgendeinem Grund die Vorwiderstände von LEDs zu klein
> dimensioniert.

Oder man verbrennt sich an ihnen die Finger, weil man in Zeiten von 0.x 
bis maximal 5 Volt nicht daran gedacht hat, mal die Verlustleistung 
nachzurechnen, wenn 15V oder mehr im Spiel sind.

von Mark S. (voltwide)


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Der Dreckige Dan schrieb:
> Hatte letztens auch einen "Fehler", den man sich je nach Kenntnisstand
> in Gänsefüßchen schreiben kann, oder auch nicht. Und zwar ging es um ein
> 5V-Einzelgatter in CMOS-Ausführung.
Dieses Phänomen ist tatsächlich seit Jahrzehnten bekannt. All diese 
CMOS-gatter haben komplementäre Pufferstufen, die bei jedem Umschalten 
durch einen Linearitätsbereich fahren, wo beide MOSFETs leiten. Es ist 
also letztendlich die Frage, welchen Anteil diese Übergänge an der 
Gesamtzeit beanspruchen.
Bei niedrigen Taktfrequenzen und scharfen Flanken fällt dies kaum in 
Gewicht, wohl aber bei langsamen Rampen, wie sie von RC-Tiefpässen 
geliefert werden.

: Bearbeitet durch User
von guest...Rainer (Gast)


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Vor langer Zeit als stud. Hilfskraft im E-Labor eines Maschbau-Inst. Ich 
bekam die Aufgabe, den Bauteileschrank auf Fordermann zu bringen. Ein 
riesiger Stahlschrank mit ebenso riesigen Schubladen. Die Böden waren 
gelocht, so dass man im Raster geschlitzte Aluzylinder einschrauben 
konnte und mit passenden Alu-Blechen geliebige Fächer bauen konnte. Auf 
meine Frage nach dem Katalog des Herstellers, wo ich die Bleche 
bestellen wollte, sagten die Kollegen : "das macht die Werkstatt, die 
Lehrlinge müssen doch was zu tun haben..." Also habe ich eine recht 
umfangreiche Liste folgender Art erstellt: Alublech 1mm dick, dann 
5x2x1, 5x4x1, 5x8x1 usw. Nach 2 Wochen schickte der Werkstattmeister 
seinen besten Lehrling zu mir ins Labor, wo ich eine kleine 
Pappschachtel überreicht bekam, mit gefühlten 1000 Aluplättchen, 
säuberlich entgratet und poliert... leider hatte ich aber vergessen, zu 
sagen, dass die Maße im cm gemeint waren! Peinlich peinlich! Aber zum 
Glück hat niemand gelacht, solange der Lehrling noch im Raum war :-)
Gruß Rainer

von hinz (Gast)


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DAVID -. schrieb:
> Wie das so ist denkt man man ist gleich fertig.
> Dreht sein KUNSTWERK um bemerkt einen KLEINEN Fehler.
> Ein Wort reicht hier aus:
>
> (Schrauben);

Für solche Fälle gibts doch die Sonderschrauben nach DIN 875.

https://www-wihel-de.exactdn.com/wp-content/uploads/2017/01/sonderschrauben-denn-es-gibt-fuer-alles-eine-schraube-01.jpg

von Codix (Gast)


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Stephan M. schrieb:
> eine weibliche
> SUB-D-Buchse nicht

Da kann ich auch ein Lied davon singen.
Kurz zum Projekt: Es ging darum eine neue, sehr einfache Steuerung für 
eine
Heizung eines Whirlpool zu bauen.
Als Verbindung zwischen der Leistungselektronik und dem Display habe ich 
ein
abgeschirmtes, fertig konfektioniertes V.24 Kabel mit DB-9 
Buchse/Stecker
verwendet.
Auf einer Seite habe ich den Stecker abgeschnitten und direkt in das 
Displaygehäuse geführt.
Hatte im Vorfeld die Leitung durchgeklingelt. Alle Farben den PINs 
zugeordnet. Prima.
Verdrahtet und in Betrieb genommen. Oh, der Wasserpegelschalter wird 
nicht erkannt und auch das Relais für die Umwälzpumpe zuckt nicht.
Direkt an den Pins des ATmega 168PA gemessen. Am Ausgang für die Pumpe,
immer GND-Potential......
Ok, des Rätsels Lösung war: Hatte beim Durchklingeln beim DB-9 die 
Reihenfolge 6 -9 vertauscht.
Arghhh.
Aber eines ist mir dabei sehr positiv aufgefallen.
Die ATmegas scheinen eine eingebaute Strombegrenzung an den Ausgängen zu 
haben, denn der PIN für die Pumpe hatte mehrere Minuten gegen GND 
geschaltet.
Der ATmega hat das überlebt......wurde nicht einmal warm, obgleich das 
Labornetzgerät 40mA mehr Stromverbrauch angezeigt hatte.....Sehr 
interessant. Alles andere lief ohne Probleme weiter (Display, 
IR-Empfänger, usw.).

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wegen der hohen Stromaufnahme bei Signalen im "toten" Bereich: Das ist 
bei praktisch allen CMOS IC's so. Bei vielen µC kann man genau deswegen 
die digitalen Eingänge deaktivieren, wenn man sie analog verwenden 
möchte.

von ArthurDent (Gast)


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Ich habe vor Jahrzehnten mal bei einem Fenster EProm VCC zwar mit 100nF 
gebockt, aber nicht angeschlossen.
Interessanterweise hat die Schaltung jahrelang funktioniert, da sich das 
Prom scheinbar ueber Adressen und Daten parasitaer versorgt hat.

von Andi (Gast)


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1. Schaltung auf Lochraster aufbauen
2. Schaltplan überarbeiten und schick machen
3. Layout machen
4. 50 Platinen fertigen lassen
5. Feststellen, dass dem Mikrocontroller eine ganz wesentliche 
Verbindung fehlt... :/

Na - wer sieht's?

von hinz (Gast)


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Andi schrieb:
> 1. Schaltung auf Lochraster aufbauen
> 2. Schaltplan überarbeiten und schick machen
> 3. Layout machen
> 4. 50 Platinen fertigen lassen
> 5. Feststellen, dass dem Mikrocontroller eine ganz wesentliche
> Verbindung fehlt... :/
>
> Na - wer sieht's?

Mehr Power!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Das Layout entspricht aber auch sonst gar nicht den Regeln der Kunst. 
Jeder Versorgungspin soll einen eigenen Abblock-Kondensator bekommen. Du 
hast hier einfach alle VCC Pins verkettet und dann die Abblock 
Kondensatoren irgendwie weit entfernt platziert.

von F. F. (foldi)


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Meine erste Platine.
Nach etlichen Versuchen, Belichtungsreihen und was alles dazu gehört, 
war die erste Platine fertig.
Der Sockel für den Mikrocontroller hatte die richtige Anzahl an 
Anschlüssen, aber leider war der Sockel für einen breiten Chip 
(ATmega16) anstatt für einen ATmega328.

von Gerald B. (gerald_b)


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Ich habe einen StepUp Regler, den MT3608, das IC der kleinen 
briefmarkengroßen Chinaboards,in einem eigenen Leiterplattenlayout 
verwendet und den Enable Pin (4) fälschlicherweise auf GND Potential 
(Pin 2) gelegt. Das wäre ja noch nicht mal das Schlimmste gewesen, die 
unter dem IC verlaufende Verbindung durchzukratzen und Pin 4 dann mit 
Pin 5 (Vin) dem Nachbarn zusammenzupappen. Blöderweise kam Masse aber 
von oben über Pin 4, das heißt, ich mußte an Pin 2 eine Brücke löten. 
Bei 0,6mm Pinabstand ist das nicht mehr lustig.

von Sandmann (Gast)


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Ich habe mal ein rechteckiges Lüfter-Fenster in ein PC-Tower-Gehäuse 
geflext. Das ging sehr zäh und es flogen massig Funken - kaum zu glauben 
was so ein Seitenstahlwand für Zähigkeit hat.

Jedenfalls guckte ich mir danach meine Brille an und sie war förmlich 
gespickt mit eingebrannten Metallfunken - ein Fall für den Müll. Nicht 
auszudenken wenn ich das ganz ohne Augenbedeckung geflext hätte.

von Dr. Sommer (Gast)


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Ich hab mal an einem FPGA-Eval-Board für 200€ das falsche Netzteil 
angeschlossen - 12V statt 5V. Es war sofort hin. Muss das einzige 
FPGA-Board ohne Spannungsregler am Eingang sein...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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ArthurDent schrieb:
> Interessanterweise hat die Schaltung jahrelang funktioniert, da sich das
> Prom scheinbar ueber Adressen und Daten parasitaer versorgt hat.

Das gleiche ist mir mit einem selbstgemachten Adapter von P-IDE auf 
Compactflash passiert, damals noch unter DOS. CF Karte hat gebootet, 
obwohl ich sie gar nicht an die Versorgung angeschlossen hatte.

: Bearbeitet durch User
von René F. (therfd)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ich hab mal an einem FPGA-Eval-Board für 200€ das falsche Netzteil
> angeschlossen - 12V statt 5V. Es war sofort hin. Muss das einzige
> FPGA-Board ohne Spannungsregler am Eingang sein...

Naja kann passieren, wenn man liest wie häufig die Leute ein Notebook 
Netzteil an die externe Festplatte klemmen ist das schon fast Volkssport 
;)


Habe mal ne Schaltung entwickelt und beim testen ausversehen den USB 
Port eines Rechners mit 12V gequält, lustigerweise hat der USB Port es 
überlebt aber die beiden Ports auf der anderen Seite des Notebooks sind 
seitdem tot, das Notebook ist aber sowieso ein altes Gerät welches ich 
nur zum basteln verwende damit genau in so einem Fall der Verlust nicht 
allzuhoch wäre.


Ein befreundeter Hobby-Autoschrauber hat aber mal ein ganzes Notebook 
gegrillt, das Notebook war schutzgeerdet übers Netzteil und hing über 
ein billiges USB-Diagnoseinterface am Fahrzeug, zeitgleich hatte er ein 
Ladegerät an die Autobatterie geklemmt und dann schön zuerst die 
Masseleitung abgeklemmt. Der böse Strom kam dann auf die Idee sich einen 
anderen Weg zu suchen ;) (Masse war ja immer noch über den Schutzleiter, 
dem Notebook und dem OBD Interface vorhanden haha)

von michael_ (Gast)


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Ich habe auch Lehrgeld zahlen müssen.

Beim Layout und Wannenstecker/Stiftleisten.

Aus der EAGLE-Bibliothek sieht alles so gleich und brauchbar aus.
PIN-1 ist mal in der anderen Reihe oder auf der anderen Seite.
Zum Glück nur bei Musterplatinen habe ich dann die gewinkelten Stecker 
von der Lötseite bestückt oder mir Adapter gebastelt.
Gemein ist, wenn ein Wannenstecker nach innen zeigt, wo die Bauelemente 
sind.

Es gibt da die häßlichsten Kombinationen.

von Dr. Sommer (Gast)


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Stecker sind ein Quell nicht endender Freude! Bei uns im 
Formula-Student-Auto hat traditionsgemäß jedes Jahr immer ein 
JTAG-Stecker von einer der ECU's eine falsche Pinbelegung (aber jedes 
Mal anders), sodass man dafür einen besonderen Adapter braucht.

von Stephan S. (outsider)


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Ich hatte mal eine defekte Leiterplatte mit erhöhter Stromaufnahme. Also 
mal fühlen welcher IC unverhältnismäßig warm wird. Ganz schlechte Idee. 
Ich wusste dann zwar welcher IC es war, aber auf meiner Zeigefinger 
Spitze konnte man danach in die Haut eingebrannt die Kontur eines SO8 IC 
sehen, mitsamt einem Negativ der Bauteilbezeichnung, Datecode und 
Herstellerlogo. Das war auf dem Finger besser lesbar als auf dem IC!

von Elektrohelferlein (Gast)


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Mark S. schrieb:
> Einer der Klassiker war das mühevolle Anlöten eines 4-poligen
> abgeschirmten Kabels auf diesen elendig fiddeligen 5 poligen
> DIN-Stecker, am besten mit einem völlig überdimensionierten
> 80W-Lötkolben. Nachdem der Schweiss von der Stirn gewischt ist, fällt
> auf, dass man die Abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über das
> Kabel zu ziehen...
>

Ja, ein Klassiker... ist mir in der Lehre mit einem Harting Stecker zum 
anlöten (Irgentwas 30+ Pins) passiert. Sollte natürlich schön aussehen, 
daher brav überall Schrumpfschläuche drübergemacht. Hat ewig gedauert 
und ich stand die ganze Zeit auf einer Leiter, da das Ding oben an einen 
Schaltschrank kam.

Das gute daran: Dieses Erlebnis hat sich so eingebrannt, ich schaue 
lieber dreimal nach, bevor ich löte :)

von Dietmar (Gast)


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Das Thema kommt mir gerade recht!

Vor nun über 20 Jahren habe ich eine Schaltung entwickelt, um eine 
Tastatur mit Matrixausgängen an einen Musiksynthesizer anzuschließen, 
für den eigentlich eine Tastatur mit einem einfachen Kontakt pro Taste 
vorgesehen war, der jeweils einen Widerstand aus einem Spannungsteiler 
kurzschließen sollte.

Ich habe mir die Schaltung Freitagabend überlegt und sie dann 
Samstagmorgen aus dem Kopf direkt auf die Platine geroutet. War schon 
etwas umfangreich, um sie vorher nicht aufzuzeichnen, sie hat aber auf 
Anhieb funktioniert :)

Doch nun kommt's: Vor einigen Wochen erst kam ich auf die Idee, das 
Ganze doch noch als Schaltplan auf Papier zu bringen. Dabei stellte ich 
fest, dass die Schaltung, obwohl sie es dennoch tut, eigentlich gar 
nicht funktionieren kann. Eigentlich müssten die Relais flattern. Dass 
sie das nicht tun und brav anziehen, liegt wohl nur daran, dass der sehr 
niedrige Takt der Schaltung für die Trägheit der Relais gerade zu hoch 
ist. Ein Wunder aber, dass sie überhaupt verlässlich anziehen.

Wie man auf dem Foto erkennt, habe ich damals ziemlich viele 
Pollin-Restposten verbaut. Das Problem ließe sich übrigens mit ein paar 
Dioden und weiteren IC als Huckepack lösen, aber wozu wenn's 
funktioniert ;)

von Niemand (Gast)


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Wenn man (ich) auf einem Kombi-SNT mit 4 Spannungsschienen auf der 42V - 
nach Wechseln der C´s wegen der Elko-Pest und beim Messen dann nur noch 
was um die 15 V flatternd hat, den C anfässt und sich die Finger bei 
verbrennt ...
also erst mal den Strom weg und den C ausgelötet, der hatte dann aber 
auch noch fast 750 statt der 1000 µF .... warum will der nur nicht und 
zieht über diese Schiene dann auch noch die anderen daraus 
resultierenden U´s mit runter ....?
Sollte man (ich) vllt. mal auf die U-Werte des C´s genau schauen ... der 
war bis 16 V spezifiziert und war mit dem über doppelten U-Wert dann 
wohl etwas überfordert, so dass er sich etwas erwärmt hatte und 
sicherlich auch durchlässig wurde, wo sonst soll auch die Wärme anders 
herkommen?
Beim Tausch dann in das gleiche Fach der Kiste reingegriffen und es war 
der richtige da, mit 50V.
Also Ursache war dann wieder mal ein Faselfehler beim 
Bauteileinsortieren.
Aber noch echt Glück gehabt ... nicht auszudenken wenn der hoch gegangen 
wäre.

von Joe J. (neutrino)


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Niemand schrieb:
> nicht auszudenken wenn der hoch gegangen
> wäre.

Wie, nicht auszudenken? Sowas mache ich oft absichtlich mit alten oder 
nicht mehr zuverlässigen Elkos. :P
Entweder zu hohe Spannung anlegen oder falsch polen. Meist zischt es 
allerdings nur...

[Duck und wech!]

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Meist zischt es allerdings nur...

Du musst die Amper hochskillen.

: Bearbeitet durch User
von Joe J. (neutrino)


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Nein, dann ist der zu schnell unterbrochen. Besser mit weniger Strom: 
"Stirb langsam."

von Niemand (Gast)


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Joe J. schrieb:
> Wie, nicht auszudenken?

dir ist wohl noch nie Einer dabei abgegangen? herrliche Gerüche und 
schönes Lametta auf dem ganzen Board ... muß man bei der Arbeit nicht 
haben ...

von Peter D. (peda)


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Gerhard O. schrieb:
> Im
> Zeitstreß fielen mir diese fehlende Crosshairs nicht auf und die Bord
> wurde so gefertigt.

Gute Erfahrungen habe ich mit Würth gemacht, die fragen bei jeder 
Unstimmigkeit nach.
Ansonsten, falls auch nur der kleinste Zweifel auftaucht, ob man nach 
der letzten Änderung einen Design Rule Check gemacht hat, mache ihn!

Aber mir ist es auch mal passiert, daß ich im Output-Job die Innenlagen 
vergessen hatte. Und daß in der Leiterplattenspezifikation 4-layer 
stand, hat der Fertiger nicht beachtet.

von Peter D. (peda)


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Ich hatte mal eine neue Platinenversion am Labornetzteil in Betrieb 
genommen und dabei einen höheren Strom der -5V bemerkt, der sich bald 
normalisierte. Als ich die 2. Platine nahm, trat der Effekt wieder auf.
Grund war ein Copy&Paste Fehler der -5V Reglerschaltung, d.h. die Elkos 
waren verpolt. Die 10µF/50V Elkos wurden also erstmal umgekehrt 
formatiert.
Nur war der Fehler schon in der alten Version passiert, d.h. die Platine 
wurde so schon 10 Jahre lang produziert ohne einen einzigen Ausfall.

von Peter D. (peda)


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Dietmar schrieb:
> Eigentlich müssten die Relais flattern.

Warum denn?

Und warum diese Miniaturbilder, auf denen nichtmal die IC-Bezeichnung zu 
erkennen ist?
Solche Bilder kann man sich sparen.

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Da ist man gerade fertig mit Basteln, da fällt einem beim Aufräumen das 
Kästchen mit den Aderendhülsen aus der Hand auf den Fußboden. Zum Glück 
war das nur eine Sorte, sonst hätte ich die alle noch einzeln sortieren 
müssen.

von Peter D. (peda)


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Ich hab mal an einem 1000W Netzteil den 2-poligen Netzschalter 
ausgeschaltet und dann am GND der 380V Zwischenkreisspannung ganz 
ordentlich einen gewischt bekommen.
Ein Kontakt des Netzschalters war verschweißt, d.h. es bestand immer 
noch Netzverbindung und dann muß das auch noch die Phase gewesen sein.
Seitdem ziehe ich immer brav den Netzstecker, bevor ich reinfasse.

Ich hab auch mal mit einem Isolationstester geprüft, ob MHV-Buchsen 
wirklich 5kV fest sind. Ein Finger auf der Buche, mit der anderen Hand 
das Poti hochgedreht. Bei 3kV hats ordentlich gezuckt. Für Geräte mit 
MHV-Buchsen gibt es also kein CE-Zeichen!

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Ein Arbeitskollege von mir wollte als Jugendlicher von einer 
Fußgängerbrücke aus, nur zum Spaß von der darunterliegenden Zugstrecke, 
mit einem Holzgliedermaßstab den Abstand zwischen der 5kV Oberleitung 
zur Unterkante der Fußgängerbrücke messen. Er dachte Holz leitet nicht. 
Er überlebte und kam mit leichten Verbrennungen ins Krankenhaus.

von Andreas M. (andreas_m62)


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15 kV.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Stephan S. schrieb:
> Das war auf dem Finger besser lesbar als auf dem IC!

Foto?!

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Ein Bekannter, der bei der Post (neuerdings Telekom) arbeitete, 
berichtete von einem Kunden, der eine Lichtorgel zur Signalisierung von 
Telefonanrufen einsetzen wollte. Leider klemmte er versehentlich die 
230V Netzspannung auf die Telefonleitung. Der dabei fließende Strom war 
leider so niedrig, dass es nicht einen Knall gab und die Sicherung flog, 
sondern die Isolierung der Kabel bis hin zur Vermittlungsstelle langsam 
anschmolz und deswegen alles ausgetauscht werden musste. Die Rechnung 
fiel für den Kunden etwas höher aus aus erwartet:

- ein defekter Einschub in der Vermittlungsstelle (vergleichweise 
billig)
- etliche hundert Meter 100-Doppeladerleitung
- etliche hundert Meter Anschlussleitung vom Verteiler zum Haus
- zugehörige Erdarbeiten

von M.A. S. (mse2)


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Viele von Euren Design- und Baufehlern sind mir auch schon passiert. 
Derjenige, den ich hier schildern möchte, ist jedoch kein 
Konstruktionsfehler von mir sondern ein ungeschicktes Vorgehen bei einer 
Reparatur.

Als Jugendlicher hatte ich (von meinen Eltern übernommen) diese 
Radio/Verstärker-Kombination von ITT:

https://www.google.de/search?q=itt+schaub+lorenz+verst%C3%A4rker+radio&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjnyYLkq_jZAhUHiywKHeMTAaIQ_AUICygC&biw=1920&bih=1058#imgrc=-pTFNRp1eYpdXM:

Eines Tages gab ein Kanal keinen Ton mehr von sich.
Ich mich also mit Schraubenzieher, Funktionsgenerator und Oszilloskop 
ans Werk gemacht, das Ding aufgeschraubt (was aufwändig war, bei diesem 
Teil) und nach Schaltplan (sowas war damals noch bei den Geräten mit 
dabei) vom Eingang bis zum Ausgang durchzumessen.
Bis kurz vor der Endstufe war kein Fehler zu finden. Bei der Endstufe 
angekommen sah ich dann im Schaltplan, dass da Sicherungen vorhanden 
waren.
Diese im Gerät gesucht und gefunden: das konnte ja wohl nicht wahr sein, 
die lagen in Sicherungshaltern, welche von aussen ohne das Gerät 
aufschrauben und auseinandernehmen zu müssen, zugänglich waren.
Und die eine Sicherung war es dann auch.   :)

Aber nun ja: ich hatte zum ersten Mal ein Gerät von vorne bis hinten 
durchgemessen, ganz ohne Erfahrungsgewinn und Lerneffekt war die Sache 
nicht. ;)

von Markus (Gast)


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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

Sowas hatte ich bei einer Prüfungsaufgabe in der Ausbildung auch gehabt.
Schaltung auf Lochraster mit Silberdraht fein säuberlich auf Papier 
vorgezeichnet, dann alles perfekt verdrahtet. Auch einen NE555 im 
DIL-Gehäuse im 8pol.DIL-Sockel.
Bei der Inbetriebnahme habe ich dann festgestellt, dass ich bei der 
Planung die Pinbelegung nicht von unten betrachtet habe, sondern von 
oben, daher alles falsch. Eine Katastrophe.
Wir mussten als Abschluss die Platine immer am Platz "in Betrieb" 
vorzeigen, dann wurde dieser Punkt abgehakt. Danach wurde sie abgegeben 
zur Bewertung des Aussehens.
Ich habe mich gerettet, indem ich beim NE555 alle Beinchen einmal 
komplett umgeklappt habe und ihn so kopfüber in die Fassung gesteckt 
habe. Kurz vorgezeigt - Funktion war da! Check!
Danach einen neuen IC geholt und korrekt eingebaut und abgegeben.
Es hat nie jemand gemerkt!
Habe aber noch immer ein schlechtes Gewissen... auch 25 Jahre danach :-)

von Soul E. (souleye)


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Peter D. schrieb:

> Grund war ein Copy&Paste Fehler der -5V Reglerschaltung, d.h. die Elkos
> waren verpolt. Die 10µF/50V Elkos wurden also erstmal umgekehrt
> formatiert.
> Nur war der Fehler schon in der alten Version passiert, d.h. die Platine
> wurde so schon 10 Jahre lang produziert ohne einen einzigen Ausfall.

Halb so wild. Mir hat mal der Modellbau bei gut 100 B-Mustern sämtliche 
Elkos falsch herum auf die Platte gesetzt. Das erste Dutzend haben wir 
noch umgebaut, bei dem Rest nur noch Ruhestrom gemessen und dann so 
ausgeliefert. Von den Teilen ist kein einziges ausgefallen.

Die Nutzungsdauer liegt hier bei 1-2 Jahren, dann gehen die Fahrzeuge in 
die Presse oder werden umgebaut. Daher ist das Risiko überschaubar. Für 
Endkunden-Teile in Serie wäre das natürlich keine Option.

von Yoschka (Gast)


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Wir hatten eine Kabeltrommel.
Vater wollte daran die Heckenschere betreiben.
Die Trommel sollte im Keller stehen bleiben.
Typischerweise Steckdosen in der Trommel, ein Stecker am Kabel.
Nach Vaters Umbau hatte die Trommel auf beiden Seiten Steckdosen.
UND es existierte ein 3m Kabel mit zwei Steckern!

Irgendwann war ich alt genug zum Heckeschneiden.
Das Stecker-Stecker Kabel habe ich zuerst in die Wand gesteckt und dann 
die andere Seite angepackt und beide Stifte in der Handfläche 
kurzgeschlossen.
Kawumm! Das Jahr wieder keine Hecke geschnitten...

Beim nächsten Anlauf hatte dann die Kabeltrommel einen ganz kurzen 
Stecker-Stecker Adapter und ein normales Verlängerungskabel konnte 
verwendet werden.

Vermutlich hat Vater diesen Adapter selber gebaut, ich wüsste nicht, wo 
man den kaufen könnte.

von Sozialbau (Gast)


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Yoschka schrieb:
> UND es existierte ein 3m Kabel mit zwei Steckern!

Yoschka schrieb:
> Vermutlich hat Vater diesen Adapter selber gebaut, ich wüsste nicht, wo
> man den kaufen könnte.

Bedarf wäre leider überall vorhanden, wo der Strom abgestellt wurde - 
man aber irgendwie in wenigen Metern Abstand Zugang zu einer "fremden" 
Steckdose hat. Eine (zugegeben sehr kleine) Marktlücke also...

(Bitte nicht_wirklich machen.)

von guest...Rainer (Gast)


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Yoschka schrieb:
> Vermutlich hat Vater diesen Adapter selber gebaut, ich wüsste nicht, wo
> man den kaufen könnte

...ganz sicher :-) hat mein Vater auch mal gebracht und hat meine Mutter 
fast das Leben gekostet...natürlich hat er es gut gemeint, aber...
Gruß Rainer

von DAVID B. (bastler-david)


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Das gibts aber anderes selber erlebt vor über 10 Jahren.
Willst ein raum ausbauen wo noch kein strom hast.
Du aber löcher machen musst und Verlängerungsleitung reicht nicht aus 
der Tür und ins Nachbarzimmer wieder rein also ?
Klar Dose vom der Leitung abschrauben dann Leitung durch die wand bei 
den Heizungsrohren lang, Stecker in die Steckdose stecken und auf der 
andren Seite in der Hektik die Kopplung Anbringen doch dann machts ZZZZ 
und ahh was das jetzt ?
dann kommt ein die Idee das es woll nicht so schlau war erst den Stecker 
in die Steckdose zustecken und dann an diesen Stecker die Kopplung 
anzubringen ...

oder mit der Heckenschere Haufen meter stücke abzuschneiden weil die 
strippe immer wieder im weg häng..
ja kennen wir alle.

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Ich kann auch noch einen Fehler liefern, den weder ich noch andere 
wiederholen sollten:

Vor wenigen Jahren legte sich ein Freund einen 
4-Tonnen-Antennenmastanhänger aus Bundeswehrbeständen zu. Ursprünglich 
für Richtfunkverbindungen gedacht, wurde der Antennenrotor durch Tasten 
an einen Kasten am Anhänger gedreht. Wenn man nur einmal ausrichtet und 
dann stehen läßt, ist das in Ordnung.

Für den Funkbetrieb ist es allerdings angenehmer, im warmen zu sitzen 
und die Position schnell einstellen zu können und auch eine 
entsprechende Rückmeldung der aktuellen Richtung zu sehen. Also habe ich 
dieses kleine Retrofit-Steuergerät gebastelt.

Weil so ein 4-Tonnen-Gerät ja sicherlich nicht so schnell ein zweites 
Mal auftauchen wird, habe ich einfach Reste verbaut, die da waren. 
ATmega32, Grafik-LCD, von denen ich mal zwei Stück vom Trödelmarkt 
mitgebracht habe, zwei L6203 und ein schickes Alu-Gehäuse, das noch 
herumlag. Im Vergleich zur Firmware war die Hardware schnell gestrickt.

Bei der Leiterplattenbestellung (Haka-Zwillings-Angebot) gab es eine 
Überlieferung. Also drei Leiterplatten. Werden eh nie gebraucht.

Und dann tauchte der zweite Mast-Anhänger im Bekanntenkreis auf. Und der 
dritte.

Durch ein wenig Herumgefrage konnte noch ein weiteres Display 
aufgetrieben werden - ein Freund hatte beim gleichen Flohmarkt beim 
gleichen Händler auch die Finger nicht still halten können.

Aber, meine Lektion: Nie, nie wieder werde ich bei einem Design 
versuchen, alte Bauteilebestände aufzubrauchen. Lieber etwas verbauen, 
was sich leicht wiederbeschaffen läßt. Man weiß ja nie.

von Dr. Sommer (Gast)


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Walter T. schrieb:
> Und dann tauchte der zweite Mast-Anhänger im Bekanntenkreis auf. Und der
> dritte.
Du hast Bekannte... Und ich hatte mich schon über eine Geschichte 
gefreut, wie jemand per Fernbedienung den Mast ins Wohnzimmerfenster 
rammt, weil er ihn beim Drehen nicht gesehen hat!

von Gerald B. (gerald_b)


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...oder der Mast im Dauerbetrieb seine Kreise zieht gg

von Soul E. (souleye)


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Ich hatte mir natürlich erst das Bild angeguckt und dann den Text 
gelesen. Vom Bild her wäre ich davon ausgegangen, der Fehler sei die 
Schraube, welche den Drehknopf blockiert.

Senkschrauben hätten sich doch in der Restekiste auch noch gefunden?


Für solche Gehäuse nehme ich gerne Deckplatten aus FR4-Material, die ein 
Kollege auf seiner Fräse bearbeitet. Wenn man das zweilagig macht kann 
man die funktionalen Schrauben unter der oberen Schicht versenken und 
lässt nur die vier an den Ecken sichtbar.

von Walter T. (nicolas)


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Schrauben verschämt verstecken? Nein. Das ist nicht mein Ding.

von Frank B. (frank501)


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Dominik K. schrieb:
> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Nicht beim Bastel, doch eigentlich schon, aber am Haus, nicht in der 
Werkstatt.

In der Küche wurde eine neue Wasserleitung gebraucht. Ist ja alles kein 
Problem, im Keller unter der Decke ist noch genug Platz.

Also alles schön mit 15er CU-Rohr verlegt und dann löten.
Also Rohrende und Fitting sauber gemacht, Flussmittel auf das Rohrende, 
Fitting aufgeschoben und mit der Flamme heiß gemacht.
Zinn dran gehalten, Zinn wird flüssig und... tropft runter anstatt in 
die Verbindungsstelle zu laufen.

Ok, mehr Power. Gasbrenner aufgedreht bis zum Geht nicht mehr, Löstelle 
noch heißer gemacht.
Lötzinn wird flüssig und... tropft immer noch runter.
Nach guten 10 Minuten war dann auch noch alles verbrannt.

Nach dem zweiten Versuch mit neuen jeweils Fittingen habe ich dann 
endlich bemerkt, daß ich die ganze Zeit Locherpaste auf die Lötstelle 
aufgetragen habe statt Flussmittel.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.
Jo, da wundert man sich 'ne ganze Weile wieso das Zinn nicht fließt 
obwohl man sich schon die Pfoten dran verbrennt, oder was schon wieder 
mit diesem verdammten Lötkolben los ist. Das ist mindestens so ein 
Klassiker wie das Vergessen irgendeines Stecker-Gehäuses vor der Montage 
des Steckers (mit möglichst vielen schwierig anzuschließenden 
Käbelchen).

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Yoschka schrieb:
> UND es existierte ein 3m Kabel mit zwei Steckern!

Leider habe ich schon ganze Bootstege mit diesen Kabeln gesehen, weil 
die Konstrukteure der Werften es nicht schaffen, Aufbaustecker für CEE 
in die Boote einzubauen.
Als Landstromkabel werden dann lebensgefährliche Kabel mit 2 CEE 
Steckern benutzt.

von Mörvieh (Gast)


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Sickergrube im Keller mit Brackwasserpumpe. Gab immer Ärger. 
Schwimmerschalter verheddert oder Pumpe festgesetzt oder oder oder.
Und dann steht die Suppe im Keller.
Also zweite Pumpe her und eine eine ratzfatz erstelle Schaltung mit 
ATMega, galvanischer Wasserstandsmessung und ein paar Relais um zwei 
Pumpen redundant anzusteuern.
Kann ja nix mehr passieren, weil, wenn eine Pumpe mal ausfällt, gibt ja 
zweite.

Nützt nur nix, wenn beide an der selben Sicherung hängen und sich eine 
mit Kurzschluss verabschiedet. Wieder nasse Füße. Murphys Law eben.

von Günter N. (turtle64)


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Ich habe mal eine Platine mit einer USB-Buchse designt. USB-Buchse 
sauber nach Datenblatt in Eagle konstruiert und im Schaltplan und auf 
dem Board platziert.
Nach dem Bestücken funktionierte es nicht. Kontrolle zeigte: Die 
USB-Buchse war in ihrem Datenblatt spiegelverkehrt eingezeichnet...

Beim ersten Prototyp habe ich dann das USB-Kabel zerschnitten und 
"falsch" herum wieder zusammengelötet. Beim zweiten habe ich den Stecker 
abgeschnitten und das Kabel statt der Buchse auf die Platine gelötet.

von Rüdiger M. (animefan)


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Mein schlimmster Fehler ist zum glück schon ein paar mehr Jahre her.
Habe damals mit einer HeNe Laserröhre 'gespielt'. Die war in ein 
Kunststoff Wasserrohr eingebaut. Nach dem testen wollte ich die Röhre 
dann wieder aus dem Rohr entfernen.
Mit einer Hand schieben und der anderen Hand an der Röhre drücken. Die 
Röhre hat Metall Spiegelhalter die an der Hochspannung liegen.

Ich musste mich ganz schön beherschen das Ding nicht in die Ecke zu 
werfen.

von Lama (Gast)


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Modellbau-LiPo für die mobile Spannungsversorgung eines von uns 
entwickelten Gerätes vorgesehen. Akku wird geliefert, ausgepackt: aha, 
eines dieser komischen Modellbaustecker verbaut. Kein Problem, schnell 
ins Labor um auf einen gescheiten Stecker upzugraden. Seitenschneider 
gegriffen und schnell mal den verbauten Stecker abgeschnitten. 
Dummerweise beide Leitungen auf einmal. Hätte nicht gedacht dass ein 
Modellbauakku einen 'ordentlichen' Seitenschneider so hinrichten kann.

Die Reaktion der Kollegen brauche ich wohl nicht zu erwähnen :-)

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Das ist mindestens so ein
> Klassiker wie das Vergessen irgendeines Stecker-Gehäuses vor der Montage
> des Steckers (mit möglichst vielen schwierig anzuschließenden
> Käbelchen).

Genau. Da hat man schon instinktiv die graue Gewindehülse rechtzeitig 
auf das Kabel aufgeschoben und erst wenn man fertig ist merkt man, dass 
der gesamte Mittelteil noch fehlt. Wie ärgerlich ist das denn?

von ms (Gast)


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Eines meiner ersten Boards war als Ansteuerung für einen SRAM Baustein 
gedacht.
Ein Digitaler Datenstrom (8 Bit) konnte in einen SRAM (512kByte) 
getaktet werden und anschließend wieder ausgegeben.

Eigentlich ein 19Bit forward/backward Zähler für die Adressen. Dieser 
wurde in einem CPLD implementiert. Bei der Inbetriebnahme bemerkte ich, 
dass ich auf dem Board einige Adressleitungen "falsch" verdrahtet hatte
(A0 des SRAM ging auf A5 der Ansteuerung etc...)

Also habe ich den gesamten Adressbus durchtrennt und alle Leitungen 
"korrekt" von Hand verlegt.

Als ich dies erledigt hatte viel mir auf, dass ich mir das hätte sparen 
können, den Baustein interessiert es ja nicht ob die Speicherzellen in 
aufsteigender Reihenfolge adressiert werden......

von Gerald B. (gerald_b)


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Rüdiger M. schrieb:
> Ich musste mich ganz schön beherschen das Ding nicht in die Ecke zu
> werfen.

Ein ähnliches "elektrisierendes Erlebnis" hatte ich als ca. 15 jähriger. 
Einen Discostrobo aufgebaut, funktionierte ganz hervorragend. Also mal 
das Chassis geschnappt und in einen dunklen Raum gegangen, um den Effekt 
besser zu sehen. Chassis in der Hand behalten und tierisch eine 
gepflastert bekommen.
Die Röhre wurde über einen Spannungsverdoppler direkt aus dem Netz 
betrieben, also rund 600V Gleichspannung. Ich habe heute keine Ahnung 
mehr, wo sich der Strom einen Weg gesucht hatte. Ist auch gut möglich, 
das die Hochspannung zum Zünden sich einen Weg gesucht hatte.
Jedefalls habe ich alle durch den Holzboden durchgeschraubten Schrauben 
isoliert, indem ich den Boden "einschalte" und mehrere Millimeter mit 
Epox vergoss :-)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Das kenne ich, 630V Gleichspannung sind sehr schmerzhaft.

von Auaa (Gast)


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Kindergarten...
Mit 14 Jahren hatte ich eine riesige 60er-Jahre SW-Bildröhre per Hand 
entladen. Noch eine Stunde später rappelte mein Herz. Heute wäre mir das 
nicht passiert (- ich es hätte es auch nicht überlebt).

von 1234 8765 (Gast)


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Wie war das nochmal mit der Pinreihenfolge?

von HildeK (Gast)


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1234 8765 schrieb:
> Wie war das nochmal mit der Pinreihenfolge?

Ja, hatte ich auch schon. TSSOP16, allerdings nur einer ....

von M. P. (matze7779)


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1234 8765 schrieb:
> Wie war das nochmal mit der Pinreihenfolge?

Trotzdem hübsch gemacht! Respekt!

von Der kein Bock mehr A. (Gast)


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Naja, manchmal kann dämliches Zeug auch Leben retten :
Als ich noch Jung und ungestüm war, ging mir bei meiner ersten E-Gitarre 
und dem kleinen 30 Watt Transistor-Combo aus der ex-DDR der "Sound" 
tierisch auf den Sack. Entweder empfing das Ding Radio Moskau oder es 
koppelte nur Rück wie Sau. Ich bemerkte, dass der "Sound" sich etwas 
verbesserte, wenn ich irgendwie den Saitenblock mit dem Masseblech der 
Buchse verband. Keine Ahnung, wo ich damals den Tipp bzgl. Saitenerdung 
herhatte, in den drögen prä-Internet-Zeiten ...

Als Elektro-Bastel-Anfänger dödelt ich mir einen Draht von Saitenblock 
zum Masseblech der Buchse und auf einmal brummte und rauschte alles 
nicht mehr "Extrem Scheisse" sondern nur noch "Scheisse" . Wow . 
Gewonnen !

Allerdings, cool und blöd wie man mal früher war, liess ich bis Dato 
immer die Saiten oben abstehen und weigerte mich, diese zu kürzen, so 
dass die immer schön Buschig darumbaumelten. Gut, mit dem neuen Sound 
bissi rumgeklampft, überlegt, "och ich könnt dem Verzerrer noch bissi 
schmackes geben", mit der rechten Hand die Saiten abgedämpft und mich 
runter zum Verzerrer gebeugt. PATZ !!! Ein kurzes Zucken in der Hand und 
um mich herum alles Dunkel. Die hereinstürmende Mutti überzeugt mich 
davon, dass ich wohl noch leben würde und eine kurze Forensische 
Untersuchung ergab, das einer meiner überhängenden Saitendödel mal schön 
beim runterbeugen in ein Mehrfachsteckdosenloch mit FI-loser Phase 
geditscht hatte. Ohne die kurz vorher angebrachte Saitenerdung (hatte 
nur ein Stückchen 2,5qmm zum basteln) wär vermutlich erstmal was durch 
die auf den Saiten aufgelegte Pfote abgeflossen. Halleluja, seitdem 
schneide ich die Saiten IMMER kurz ;-)

Gruß

von Holger L. (max5v)


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Ich kann die vorhergegangene Beträge nicht toppen.
Allerdings sind die mehr oder weniger kleinen Schnitzer bestimmt auch 
interessant.


Bild board_tb_b:
Kondensator (C11) auf der falschen Seite, durch die naheliegenden Buchse 
schlecht auszulöten. Auf der Rückseite wäre es deutlich besser gewesen.

Bild t10_mr_b:
Kleiner gelber Strich, große Wirkung. Kommt wohl öfter vor :-)

Bild sender_xxx_b:
Knopfzellenhalter 2032 in Eagle verkehrt herum in dem Schaltplan 
eingezeichnet. Taster von unten nach oben kopiert, Labels und noch ein 
Paar andere Dinge (warum auch immer) vertauscht. Das Resultat sollte 
erkennbar sein....

von Dietmar (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Dietmar schrieb:
>> Eigentlich müssten die Relais flattern.
>
> Warum denn?

Weil meine Schaltung einfach nacheinander alle Pins der Matrix abfragt 
und das entsprechende Relais immer nur dann angesteuert wird, wenn die 
der gedrückten Taste entsprechenden Pins Hi sind. Wenn ich also eine 
Taste gedrückt halte, bekommt das Relais immer nur kurz Strom, wenn der 
Takt die passenden Pins der Matrix erreicht. Sozusagen Nadelimpulse.

Da ich, wie bereits erwähnt, damals kein Schaltbild erstellt habe, lässt 
sich das halt nicht so gut erklären. Ist auch unwichtig, weil:

>
> Und warum diese Miniaturbilder, auf denen nichtmal die IC-Bezeichnung zu
> erkennen ist?
> Solche Bilder kann man sich sparen.

Dies ist ein reiner Zeitvertreibsthread. Für anspruchsvolle Unterhaltung 
zu einer Aufführung von Profidarstellern gehen.

von MiMa (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Das war auf dem Finger besser lesbar als auf dem IC!
>
> Foto?!

Ist einem Freund von mir auch schon passiert. Lesen konnte man natürlich 
nichts aber die Gehäuseform und die einzelnen Pins konnte man erkennen.
Die Schrift ist doch nur aufgedruckt. Wieso sollte sich dabei auch 
etwas, außer der Farbe, einbrennen?

Markus schrieb:
> Ich habe mich gerettet, indem ich beim NE555 alle Beinchen einmal
> komplett umgeklappt habe und ihn so kopfüber in die Fassung gesteckt
> habe. Kurz vorgezeigt - Funktion war da! Check!
> Danach einen neuen IC geholt und korrekt eingebaut und abgegeben.
> Es hat nie jemand gemerkt!
> Habe aber noch immer ein schlechtes Gewissen... auch 25 Jahre danach :-)

Naja meine SOT323 Fets liegen seit Jahren auf dem Rücken und verrichten 
brav ihren Dienst. Eine der typischen provisorischen Dauerlösungen eben 
;-)

Sozialbau schrieb:
> Bedarf wäre leider überall vorhanden, wo der Strom abgestellt wurde -
> man aber irgendwie in wenigen Metern Abstand Zugang zu einer "fremden"
> Steckdose hat. Eine (zugegeben sehr kleine) Marktlücke also...

Äusserts kreativ!


1234 8765 schrieb:
> Wie war das nochmal mit der Pinreihenfolge?

Sowas ähnliches, jedoch nur mit zwei vertauschten Pins, habe ich schon 
in einem Seriengerät gesehen.. Da wurden mehrere Tausend Platinen 
bestückt bevor einer den Fehler bemerkt hat (wie so etwas möglich ist 
Frage ich mich immer noch) und dann wurden alle von Hand "umgelötet".

von guest...Rainer (Gast)


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Ja...wie ist sowas möglich...hatte seinerzeit - immer noch als 
stud.Hilfskraft - die "Ehre" einen Prototypen auf Doppel-Euro-Lochraster 
fädeln zu dürfen. Ein echtes TTL-Grab bzw. eine Speicherkarte mit den 
ersten 1Kx8-D-Rams einschließlich Controller von Intel, noch nicht 
freigegeben...aber für die Hochschule :-)...Die Vorlage für mich hatte 
mein Chef auf das berühmte Butterbrotpapier mit Bleistift gemalt. Eine 
Höllenarbeit, da überall der 16-Bit-Bus lustig herumgeführt wurde. Trotz 
intensiver Kontrolle meinerseits, wurde ich bei meinem nächsten 
Arbeitstag von düsteren Minen begrüßt. Die Karte lief nicht, zog 
entschieden zuviel Strom und der Cheftechniker hatte die halbe Nacht 
meine Verdrahtung kontolliert. Die war aber in Ordnung. Was war?? Der 
Chef - man munkelte damals, dass er das berühmte fotographische 
Gedächtnis hatte, hatte alle Bustreiber gespiegelt gemalt! Das ist auch 
erst herausgekommen, als jemand - quasi gotteslästerlich - mal im 
TTL-Handbuch nachgesehen hatte und das Elend bemerkte. Natürlich durfte 
ich anschließend alles neu Fädeln...und dann lief "natürlich" immer noch 
nichts... Es hat gut 2 Wochen gedauert, bis die Spezialisten den 
Ram-Controller als Übeltäter dingfest machen konnten. Der Chef hat dann 
in Amiland bei Intel persönlich ein neues Säckchen B-Controller in die 
Hand bekommen, ohne das Eingeständnis natürlich, dass die A-Serie Macken 
hatte. Das Ganze war übrigens Teil eines Auswertgeräts für 
Laser-Doppler-Anemometrie. Den Baugruppenträger durfte ich natürlich 
auch bauen ...WireWrap-Technik...und wir haben es dann doch geschafft. 
Das war 1973...
Und auf die guten, alten Zeiten noch einen W.Busch:
Das Trinkgeschirr, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.
Gruß Rainer

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Jörch B. schrieb:
> das einer meiner überhängenden Saitendödel mal schön
> beim runterbeugen in ein Mehrfachsteckdosenloch mit FI-loser Phase
> geditscht hatte.

Mein damaliger Kunstlehrer/Elektronikbastelfreund und ich bastelten 
gerade an seinem Video Genie herum, um eine sehr aufwändige 
Bank-Switching-Logik einzubauen und in Betrieb zu nehmen. Obwohl alle 
Geräte ausgeschaltet waren, gab es einen Knall und der 
Leitungsschutzschalter löste aus. Reichlich irritiert machten wir uns 
auf die Suche und fanden auch schnell die Ursache. Ein längeres, 
überstehendes Flachbandkabel steckte in einem Lüftungsschlitz des 
Netzteils eines Diskettenlaufwerks. Der Schaden war nicht mehr reparabel 
und zog sich wirklich über alle Baugruppen, d.h. auch unsere vielen 
Basteleien und die teuren RAMs waren hinüber.

von Philipp G. (geiserp01)


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Ist mawin und Falk. B hier nicht im Start? Machen die nie Fehler?

SCNR.

von F. F. (foldi)


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Eines ist doch mal sicher, die besten, ganz gleich in welchem Fach, 
haben alle ihre "Erfahrungen" gemacht.

von Philipp G. (geiserp01)


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Mir passiert ständig so Dusselzeugs. Mein grösster Feind scheint 
Schrumpfschlauch zu sein. Ein 50-poliger Stecker zu verlöten, man 
schneidet sich 50 Schrumpfschlauch Stücke in der selben Länge zurecht.

Dann geht es an's Löten und ich löte möglichst schön 50 verzinnte Enden 
an den Stecker. Und wenn ich dann fertig bin, was liegt auf dem Tisch?

50 Schrumpfschlauch Stücke.

von Vancouver (Gast)


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Mein persönlicher Knaller war die Vertauschung der Leitungen eines 
differenziellen Taktsignals. Anfangs und Endpunkt lagen unter einem BGA, 
und die Verbindung komplett irgendwo im Inneren einer 8-lagigen Platine. 
Vias auf der Taktleitung haben wir vorschriftsmäßig vermieden. An 
Patchen war also erstmal nicht zu denken.


Wir haben dann tatsächlich eine Stelle gefunden, wo wir uns bis auf den 
Layer durchkratzen und unter dem Lötmikroskop die beiden Leiterbahnen 
kreuzen konnten. Das war eine Operation am offenen Herzen, Zeitaufwand 
etwa 6 Stunden pro Platine, und das Ganze ohne einen Tropfen Kaffee. Das 
war überhaupt das Schlimmste an der ganzen Sache. Aber der Aufwand hat 
sich gelohnt, alle Platinen funktionierten danach. Den Ort der Schande 
haben wir anschließend mit einem Trofpen Heißkleber versiegelt.


Da ich mit dieser Aktion das Projekt eine ganze Woche zurückgeworfen 
hatte, war der Lerneffekt entsprechend groß...

von HildeK (Gast)


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Vancouver schrieb:
> und das Ganze ohne einen Tropfen Kaffee

Ja, das ist kontraproduktiv. Aber ein Glühwein oder ein Schnäpschen 
hätten geholfen ...

von Conny G. (conny_g)


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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

Finde ja in solchen Situationen die Stimmungsverlaufkurve und die 
Kreativleistung des Gehirns sehr amüsant.

Vorher: Optimismus - gleich ist es geschafft, freue  mich aufs Testen.
Erkenntnis: Da stimmt was nicht, das sollte doch ...
Erste Reaktion: Schock, Stille, Verharren, Kucken
Danach: Wut/Ärger und/oder Verzweiflung.
Dann: Betrachten, Nachdenken, Hoffnung - das könnte noch zu retten sein.
Dann: Gehirn brummt... wenn ich das auf die andere Seite, da mit 
Fädeldraht, dort ... dann geht das.
Dann: Emsiges, wildes, skrupelloses Gebastel, totale Bereitschaft zum 
Pfuschen - da kann jetzt eh nichts mehr schief gehen.
Am Ende: Stolz auf ein komplett verkorkstes aber doch funktionierendes 
Werk.

:-)

von Philipp G. (geiserp01)


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Es geht, bei mir ist es so:

Löten
Feststellen, dass man den Schrumpfschlauch vergessen hat
Ich sag' mir 'Sch... drauf' und wickle zwei Meter Isolierband drum
Hol mir ein Bier
Nerve mich gewaltig über den Murks
Reisse alles auseinander und mache es am nächsten Tag ordentlich

von Niemand (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Ein Bekannter, der bei der Post (neuerdings Telekom) arbeitete,
> berichtete von einem Kunden, der eine Lichtorgel zur Signalisierung von
> Telefonanrufen einsetzen wollte. Leider klemmte er versehentlich die
> 230V Netzspannung auf die Telefonleitung. Der dabei fließende Strom war
> leider so niedrig, dass es nicht einen Knall gab und die Sicherung flog,
> sondern die Isolierung der Kabel bis hin zur Vermittlungsstelle langsam
> anschmolz und deswegen alles ausgetauscht werden musste. Die Rechnung
> fiel für den Kunden etwas höher aus aus erwartet:
>
> - ein defekter Einschub in der Vermittlungsstelle (vergleichweise
> billig)
> - etliche hundert Meter 100-Doppeladerleitung
> - etliche hundert Meter Anschlussleitung vom Verteiler zum Haus
> - zugehörige Erdarbeiten

Das ist ja wohl ein Märchen, die Kabel / Leiter (Isolation) sind bis 
min. 300 V~ schalt- und daueraktiv fest, im Amt sitz vor jeder aktiven 
Baugruppe am Ausgang eine Über-U-Schaltung um solche Spielchen oder 
Blitzeinschläge fern- und abzuhalten.
Da hat sich wohl die BP damals einen Dummen gesucht und gefunden? 
Elektro-Anlagen auch bei der BP, waren nach ZTV und VDE zu planen und zu 
errichten.
Also solch ein Fall hätte schon mal Wellen schlagen müssen?

von Niemand (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> Und wenn ich dann fertig bin, was liegt auf dem Tisch?
>
> 50 Schrumpfschlauch Stücke.

du hast das Bier davor vergessen ? .. in der Ruhe liegt die Kraft ... 
geht mir selber auch meist oft so.
Man ist so mit der Ausführung der Fiselarbeit beschäftigt, um das ganze 
Drumherum einfach mal auszublenden oder es überfordert einen, und es 
fehlt die Routine?

von Niemand (Gast)


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F. F. schrieb:
> Eines ist doch mal sicher, die besten, ganz gleich in welchem Fach,
> haben alle ihre "Erfahrungen" gemacht.

Der Spruch geht aber ganz anders: man muß nicht jeden Fehler selber 
machen um daraus zu lernen, es reicht auch wenn ihn Andere machen!

von Niemand (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> Ist mawin und Falk. B hier nicht im Start? Machen die nie Fehler?

solch erlesene Leuts lernen aus den Fehlern Anderer ..?

von Gerald B. (gerald_b)


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Ich habe mir vor Tagen erst nen Wolf gesucht, weil ich auf einen Tiny85 
die falsche HEX Datei geproggt habe.
Da ich davon mehrere Platinen aufbauen will, habe ich mir der 
Einfachheit halber vom 1. die HEX Dateien verschieder Zwischenstände 
gezogen.
Im fertig aufgebauten Zustand werden durch einen PIR Sensor 18x WS2812 
gestartet. Da der PIR erst später bestückt wird, wollte ich halt den 
Zwischenstand ohne die PIR Abfrage einspielen. Ich erwischte aber die 
Datei, wo ich als Zwischenstand erst mal nur 3x WS2812 bestückt hatte. 
Ich bin bald bekloppt geworden, warum nur die ersten 3 LEDs angesteuert 
wurden, habe die 4. LED getauscht, auf Miniplatinchen bestückte WS2812 
freifliegend drangepappt und den Dateneingang als Prüfspitze genommen.
Bis ich dann irgendwann nach Stunden auf die Idee kam, direkt aus dem 
Quelltext zu compilieren und zu flashen.
Der HEX Datei sieht man ja nicht an, was drinsteckt :-)

von F. F. (foldi)


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Is halt ne "HEXe".
Gemein und bösartig.

: Bearbeitet durch User
von Lukas T. (tapy)


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Ach ja, WS2812 ... ich habe mal eine Woche lang jeden Abend versucht 
herauszufinden, warum nach etwa fünf Sekunden immer an der ersten LED 
grün für etwa eine halbe Sekunde voll aufleuchtete.

- Überall Kondensatoren angebappt.
- LED getauscht.
- Pegelwandler 3V/5V einbegaut.
- Kabel gekürzt.
- Software neu kompiliert und aufgespielt.
- Takt überprüft ... Takt?

Ja, das war ein
// Pin 3 für eine Halbe Sekunde auf 1 ... zum Testen, ob der Takt stimmt

von Joachim B. (jar)


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frohgemut auf einer Lochrasterplatte anfangen die Schaltung aufzubauen 
und am Ende der Platine feststellen das noch mehr Bauteile vorhanden 
sind als Platz.

Besser vor dem Verdrahten die Bestückung prüfen :)

von F. F. (foldi)


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Lukas T. schrieb:
> Ja, das war ein// Pin 3 für eine Halbe Sekunde auf 1 ... zum Testen, ob
> der Takt stimmt

Oh ja, die sind so richtig geil. Die halbe Woche denkt man, dass man 
natürlich nichts falsch gemacht hat und dann fängt man an analytisch zu 
suchen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Niemand schrieb:
> Das ist ja wohl ein Märchen, die Kabel / Leiter (Isolation) sind bis
> min. 300 V~ schalt- und daueraktiv fest,

Die Isolationsfestigkeit war ja kein Problem, sondern der Dauerstrom, 
der zu einer langsamen Aufheizung führte.

> im Amt sitz vor jeder aktiven
> Baugruppe am Ausgang eine Über-U-Schaltung um solche Spielchen oder
> Blitzeinschläge fern- und abzuhalten.

Bei jedem der unzähligen Hardwarestände? Die obige Aktion geschah um 
1988 herum, d.h. zu einer Zeit, in der man sowohl alte 
elektromechanische, analoge elektronische als auch die ersten 
volldigitalen Vermittlungsstellen fand.

> Da hat sich wohl die BP damals einen Dummen gesucht und gefunden?

Die Bundespost hätte damals überhaupt keinen Grund gehabt, die Kosten zu 
minimieren, denn schließlich war sie (bzw. die Fernmeldetechnischen 
Zentralämter) gleichzeitig Legislative, Exekutive und Judikative. Egal, 
was der Post vorgeworfen wurde: sie hatte immer recht und konnte dies 
auch vor Gericht durchsetzen.

> Elektro-Anlagen auch bei der BP, waren nach ZTV und VDE zu planen und zu
> errichten.

Die Post bestätigte sich ggf. selbst, alles eingehalten zu haben, und 
das mit amtlichem Poststempel.

> Also solch ein Fall hätte schon mal Wellen schlagen müssen?

Die Anschaltung nicht zugelassener Geräte war damals eine Straftat. Nur 
die Post und einige der zugelassenen Hoflieferanten (Siemens, Bosch, 
Hagenuk, TN, usw.) durften überhaupt am Telefonnetz und Telefonanlagen 
herumbasteln.

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

Andreas S. schrieb:
> Die Post bestätigte sich ggf. selbst, alles eingehalten zu haben, und
> das mit amtlichem Poststempel.

Ich glaube, die Post (Ost- wie West) war damals eine der Firmen, wo nur 
Sachen verbaut wurde, die am besten 100 Jahre halten sollten.
Das habe die Anlagen (auf DDR-Seite) leider auch gemacht.
Ich weiß nicht mehr genau, wann die 27 (VStW) in Berlin außer Betrieb 
ging, es waren die letzten Stangenwähler (Strowger-Wähler) umgebaut 
wurde. In den 1970ern lief das Amt jedenfalls noch.

An die Geschichte mit dem 230V-Problem auf der Leitung und den Folgen 
kann ich nicht so recht glauben.

Gruß aus Berlin
Michael

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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im Sinne von:
Mist, Steckerkappe vergessen

kenne ich:

Mist, Schutzfolie des Display vergessen!

Wenn man die abziehen würde,
wäre das Display irgendwie viel klarer in der Darstellung ;)

kommt gut, wenn 3 Ebenen an Platinen darüber liegen
und man das erst merkt, wenn das Gerät eigentlich fertig wäre.

von Stephan (Gast)


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Ich vor knapp 10 J. Wollte unbedingt mal ein Suchbild machen... nicht.

73 de Stephan HB9ocq

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Stephan schrieb:
> Wollte unbedingt mal ein Suchbild machen... nicht.

Häng sie höher ;-)

von Stephan (Gast)


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> Häng sie höher ;-)
Ich kann seitdem aus einschlägiger Erfahrung bestätigen dass gründliches 
reinigen der Oberflächen die Qualität von Klebeverbindungen äusserst 
positiv beeinflusst. Auch die Wegspuren von beweglichen Teile sind dann 
nicht mehr sichtbar. %-}

73 de Stephan HB9ocq

von Harlekin (Gast)


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Christian H. schrieb:
> Stephan schrieb:
>> Wollte unbedingt mal ein Suchbild machen... nicht.
>
> Häng sie höher ;-)

Und mit der nächsten Vignette abdichten.

von korax (Gast)


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Stereoverstärker (Klangregelung, 2x A210K) selbst gebaut. Die Platine 
lag auf der Matte mit den abgeknipsten Drahtenden und verstummte recht 
bald wieder..

von Niemand (Gast)


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korax schrieb:
> Stereoverstärker (Klangregelung, 2x A210K) selbst gebaut. Die Platine
> lag auf der Matte mit den abgeknipsten Drahtenden und verstummte recht
> bald wieder..

ach komm, so zimperlich und kurz gestrickt war die Technik von damals 
aber gar nicht,

von Karl (Gast)


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Niemand schrieb:
> so zimperlich und kurz gestrickt war die Technik von damals
> aber gar nicht

Wenn ich mich recht erinnere, war der A210K zwar gegen Kurzschluss nach 
GND sicher, aber Kurzschluss nach VCC mochte er gar nicht.

korax schrieb:
> Stereoverstärker (Klangregelung, 2x A210K) selbst gebaut. Die Platine
> lag auf der Matte mit den abgeknipsten Drahtenden und verstummte recht
> bald wieder..

Und das, wo ein A210K EVP 5,50 Mark gekostet hat! 11 Mark!

Ich weiss nicht ob Du das wusstest, aber man konnte locker für eine 
halbe Ostmark ins Kino gehen. Das wären 22 Kinobesuche gewesen. Wenn Du 
heute 22 mal ins Kino gehen willst... Rest siehe Känguruh.

von Niemand (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Niemand schrieb:
>> Das ist ja wohl ein Märchen, die Kabel / Leiter (Isolation) sind bis
>> min. 300 V~ schalt- und daueraktiv fest,
>
> Die Isolationsfestigkeit war ja kein Problem, sondern der Dauerstrom,
> der zu einer langsamen Aufheizung führte.
das hat dir wer erzählt, sicherlich einer von der damaligen POST? denn 
weiter zu dem rätselhaften Phänomen  YYY

>> im Amt sitz vor jeder aktiven Baugruppe am Ausgang eine Über-U-Schaltung >> um 
solche Spielchen oder Blitzeinschläge fern- und abzuhalten.
>
> Bei jedem der unzähligen Hardwarestände?
ja sicher, bei jedem der damaligen Technik-Stände war der BP ihr 
Eigentum hoch und heilig, das kam nicht erst mit der Digitalisierung 
auf, in jeder Eingangs- und Ausgangsstufe jeder ans Linien- oder Strom- 
/ Funk-Netz angeschalteten Baugruppe oder Anlage war ein 
Überspannungs-Schutz platziert

> Die obige Aktion geschah um 1988 herum, d.h. zu einer Zeit, in der man
> sowohl alte elektromechanische, analoge elektronische als auch die ersten
> volldigitalen Vermittlungsstellen fand.
das Prinzip besteht seit Aufbau der Technik und der Gefahr der 
Zerstörung durch Fremdeinflüsse, oder noch nie was von Frei- oder 
Telefgrafen-Oberleitungen gesehen oder gehört? Die Energie eines 
Blitzeinschlages in eine Freileitung oder Schaltkasten verpufft nicht 
auf der Leitungslänge bis zum Amt oder der nächsten aktiven Technik.

>> Da hat sich wohl die BP damals einen Dummen gesucht und gefunden?
>
> Die Bundespost hätte damals überhaupt keinen Grund gehabt, die Kosten zu
> minimieren, denn schließlich war sie (bzw. die Fernmeldetechnischen
> Zentralämter) gleichzeitig Legislative, Exekutive und Judikative. Egal,
> was der Post vorgeworfen wurde: sie hatte immer recht und konnte dies
> auch vor Gericht durchsetzen.
über solche Themen könnte man jetzt streiten, denn auch dort wurde tlws. 
arg gepfuscht.
Noch dazu war das eine staatliche Einrichtung und nicht unbedingt Teil 
der BP, die haben sich auch gegenseitig die Arbeit abgenommen oder 
kontrolliert. Es drang nur Nichts nach Außen, praktisch der Staat im 
Staat selber.

>> Elektro-Anlagen auch bei der BP, waren nach ZTV und VDE zu planen und zu
>> errichten.
>
> Die Post bestätigte sich ggf. selbst, alles eingehalten zu haben, und
> das mit amtlichem Poststempel.
es fehlte am offenen Markt hier in dem Land, also warum sollte sich da 
ein Wettbewerber etablieren wo es nichts außer der BP gab?
Vllt. noch die BW und die Bahn, aber die hatten ja ihre eigenen Netze 
und Technik.

>> Also solch ein Fall hätte schon mal Wellen schlagen müssen?
>
> Die Anschaltung nicht zugelassener Geräte war damals eine Straftat.
würde mal sagen eine grobe Ordnungswidrigkeit

> Nur die Post und einige der zugelassenen Hoflieferanten (Siemens, Bosch,
> Hagenuk, TN, usw.) durften überhaupt am Telefonnetz und Telefonanlagen
> herumbasteln.
die haben aber ganz sicher die Normen aufgestellt und 
vor-/ausgearbeitet, weil die BP hat formal was beauftragt und bei einer 
Ausschreibung hat natürlich der Beste den Zuschlag dafür erhalten. Da 
war der Wettbewerb unter den Lieferanten nicht nur der Preiskampf wie 
heute bei der T, die sich nicht mal selber an ihre eigenen Normen halten 
kann und will, wenn man den ganzen Murks im Land mal zusammenträgt.
Als E-/FM-Technik-Laie ist man dem ganzen Debakel natürlich hoffnunglos 
ausgeliefert.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Leute,

lesen bildet, vor allem korrekte Schaltungen.
Nicht im Datenblatt lesen, macht nichts, nur Kupfer-Mikado.

Auf dem Foto ist der sichtbare Beweis meines Dilettantismus zu finden.

Ich bin doof und stolz darauf. :)

von Pedant (Gast)


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Niemand schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>
>>Die Anschaltung nicht zugelassener Geräte war damals eine Straftat.
>>
> würde mal sagen eine grobe Ordnungswidrigkeit
>

Immerhin so grob, dass § 15 FAG (wimre) dieses Verhalten unter Strafe 
stellte. Das BVerfG fand das zwar überhaupt nicht lustig, aber ich kenne 
mindestens eine gerichtliche Entscheidung, die darauf beruhte, die 
Entscheidung der Verfassunsrichter zu ignorieren und einfach zu 
verurteilen.
Wenigstens gab's keinen Knast.

von Mani W. (e-doc)


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Mark S. schrieb:
> fällt
> auf, dass man die Abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über das
> Kabel zu ziehen...
>
> Das geht natürlich genauso gut mit allen moderneren Varianten. Täglich,
> aufs Neue!

Und hat man alles bedacht und nicht darauf vergessen, dann ist die
Abdeckkappe verkehrt darauf geschoben...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Der EVP des A210K war wohl nicht das Problem. Die Dinger mußte man 
erstmal bekommen. Die waren zwar in fast jedem halbleiterbestückten 
Fernseher der damaligen Zeit drin, aber solche Bauteile sollen auf der 
Straße reines Unoptanium gewesen sein. Genau wie LEDs usw.

Und das mit den abgeschnittenen Drahtenden unter der Platine ist mir 
auch schon passiert... irgendeine Controllerschaltung mit 12 oder 24V 
und richtig viel Bumms... auf dem Tisch bewegt, da gabs ein KRACKS 
zeitgleich mit einer durchaus beeindruckenden Leuchterscheinung und 
irgend so ein ATMega hatte den Deckel offen. >:-(

von Mani W. (e-doc)


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Eletrisch leitender Schaumstoff als Arbeitsunterlage für
Leiterplatten - und es hat Suuummm gemacht...

von Philipp_K (Gast)


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Hatte 4* Big7Segment zu verdrahten..gleich LED-Stripe Verbinder und 
Winkel zur Zweckentfremdung in china bestellt.

Brauchte man nur drüber legen und anlöten.. war zumindest meine Idee.

Leider wurden die Leiterbahnen im Flexkabelwinkel gespiegelt, damit 
hatte ich nicht gerechnet und es auch in windeseilem Eifer 
übersehen(Kennzeichnung). :D

Bis zum Foto.

von Philipp_K (Gast)


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Achja, wie man sieht wollte ich Schadensbegrenzung machen..

einfach jeden zweiten umdrehen, tja da drehen sich dann die Pins an der 
Displayleiste.. kann man nur nicht mehr lesen :D

von Feldstecher (Gast)


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Schon zwei Mal passiert: Micro-USB-Buchse in einem Gerät ausgerissen. 
Beim Versuch das nachzulöten ist das Lötzinn in die Buchse geflossen... 
Stecken nicht mehr möglich. Im Bild der dann reparierte Zustand, man 
sieht noch die Lotreste.

von Conny G. (conny_g)


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Feldstecher schrieb:
> Stecken nicht mehr möglich.

Stecker abfräsen :-)

von Korax K. (korax)


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Karl schrieb:
> Und das, wo ein A210K EVP 5,50 Mark gekostet hat! 11 Mark!

Ja, das tat weh als Lehrling. (90...120M Lehrlingsgeld)

Ben B. schrieb:
> Der EVP des A210K war wohl nicht das Problem. Die Dinger mußte man
> erstmal bekommen.

Wir waren (u.a.) UE-Reparaturwerkstatt. Gerade die Bauteile die in R 
adio, F ernseher, T onaufzeichnungsgeäte verwendet wurden, hatten wir 
auf Lager. Dafür aber halt auch nur das.

von Theo (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Der EVP des A210K war wohl nicht das Problem. Die Dinger mußte man
> erstmal bekommen.

Was es reichlich gab, waren die angeblich funktionstüchtigen "Bastler 
R210" ohne angepressten Kühlkörper, dafür mit Stummel Kühlfähnchen und 
0,5A Ruhestrom. Einlöten, auslöten, Tonne...
Weil die keiner gekauft hat war das Angebot im Laden aber immer 
reichhaltig. Da soll noch mal wer behaupten, es gab nichts. :-))

von kevin (Gast)


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Ich biete ein vertauschtes RxD / TxD-Paar. Musste dann am FT2232 die 
jeweiligen Beinchen von den Lötpads anheben und mit Fädeldraht zwischen 
Beinchen und Pad kreuzen.

von Philipp G. (geiserp01)


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Mein grösster Super Gau ist nicht allzu lange her. Ein Auto als 
Liebhaberobjekt, an dem seit 10 Jahren geschraubt wird, ist der 
Hintergrund.

Als ich dem Motor neue Motorlager spendiert habe, lag der Motor mit den 
neuen Lager etwas höher als bevor. Genug, dass der Auspuff in einem 
bestimmten Drehzahlbereich an die Karosse anschlägt und störende 
Geräusche machte.

Der Fehler war schnell gefunden, am Unterboden war ein kleiner Winkel 
angeschweisst. Zwischen Winkel und Auspuffrohr war da so ca. 2mm Luft. 
Und da der Winkel eh nicht mehr gebraucht wird, habe ich diesen einfach 
abgeflext.

Unter dem Winkel entdeckte ich dann eine kleine, in das Unterbodenblech 
eingepresste Nut. Es gab' weder Rost noch sonst was störendes daran, 
dennoch hat mich dieses Überbleibsel mächtig gestört. Also mit 
Stahlbürste das Blech blank gemacht, und die grosse MAG Kiste geholt.

Ich schweisse damit so maximal drei- viermal im Jahr. Schweissen ist ein 
Handwerk, ich nenne es bei mir daher eher brutzeln.

Doch an diesem Tag schien mir das Schweisser Glück hold. Offenbar hatte 
ich mal die richtigen Einstellungen getroffen. Ich schweisste wie ein 
junger Schweissgott. Jede Naht floss nahtlos in die nächste über, eine 
schöne Stossnaht nach der anderen legte sich über die darunter liegende. 
Es war fast wie beim Weichlöten. Und da es sooooooooo gut funktioniert 
hat, dachte ich jetzt machst Du die Nut einfach ganz zu und verputzt 
diese danach ordentlich.

Nach getaner Arbeit - ich stecke noch immer unter der Bühne fest - 
klappe ich den Schutzhelm auf, und denk mir so, nun dass ist jetzt aber 
ein bisschen viel Rauch für so eine kleine Nut. Krieche unter der Bühne 
hervor und der Schlag trifft mich: SÄMTLICHE FENSTER WAREN TIEFSCHWARZ.

Ab da ging es schnell. MAG Kiste und restliches Werkzeug unter der 
Hebebühne rausgerissen, Hebebühne runtergelassen. Feuerlöscher von der 
Wand gerissen, Sicherungsstift gezogen,

Türe einen Spalt geöffnet wollte gleich losballern. Nur eine dunkle 
Wolke kam mir entgegen.

Ich hatte ein RIESEN GLÜCK gehabt ging dem Feuer sprichwörtlich im 
Innenraum die Luft aus.

Erwischt hatte es: Teppich, beide - neuwertige Alcantara Sitze, 
Dachhimmel, Sonnenblenden, Innenraumspiegel, paar Armaturen. Das 
schlimmste war aber der Russ. Zu 'restaurieren' gab es ab diesem Tag 
genug, ich muss alles rausreissen bis zur aller letzten Schraube.

: Bearbeitet durch User
von Stephan (Gast)


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Schade um die Arbeit.

von Sozialbau (Gast)


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MiMa schrieb:
> Sozialbau schrieb:
>> Bedarf wäre leider überall vorhanden, wo der Strom abgestellt wurde -
>> man aber irgendwie in wenigen Metern Abstand Zugang zu einer "fremden"
>> Steckdose hat. Eine (zugegeben sehr kleine) Marktlücke also...
>
> Äusserts kreativ!

Kreativität ist nicht nur am Arbeitsplatz / Werktisch gefragt.  ;-)

Philipp G. schrieb:
> TIEFSCHWARZ

Das vergißt man wohl nicht so schnell.  :-(

von Michael R. (fisa)


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Philipp G. schrieb:
> SÄMTLICHE FENSTER WAREN TIEFSCHWARZ.

Klingt dramatisch, aber ich als Nicht-Schweisser verstehe Bahnhof... 
magst mir erklären was da passiert ist, was falsch gelaufen ist, und wo 
das Risiko lag?

von Philipp G. (geiserp01)


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Michael R. schrieb:
> Klingt dramatisch, aber ich als Nicht-Schweisser verstehe Bahnhof...
> magst mir erklären was da passiert ist, was falsch gelaufen ist, und wo
> das Risiko lag?

Dummheit.

Man sollte VOR dem Schweissen sich vergewissern, dass keine Teppiche auf 
der Stelle aufliegen, die man Schweissen will.

von Conny G. (conny_g)


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Michael R. schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> SÄMTLICHE FENSTER WAREN TIEFSCHWARZ.
>
> Klingt dramatisch, aber ich als Nicht-Schweisser verstehe Bahnhof...
> magst mir erklären was da passiert ist, was falsch gelaufen ist, und wo
> das Risiko lag?

Feuer im Auto wg Schweißen am Unterboden.

von F. F. (foldi)


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Philipp G. schrieb:
> Dummheit.
>
> Man sollte VOR dem Schweissen sich vergewissern, dass keine Teppiche auf
> der Stelle aufliegen, die man Schweissen will.

Nicht nur Teppiche, alles brennbare Material muss entfernt werden. 
Außerdem muss eine Feuerwache gucken, also jemand passt auf, ob sich 
ein Feuer bildet.
Dann noch einen Tipp. Für solche Sachen gibt es extra Unterbodenschutz 
mit Glasfaser drin.
Kann man auch mit streichbarem Unterbodenschutz (wenn man dieses 
Spezialzeug nicht da hat) und Glaswolle selbst eine Art Spachtelmasse 
herstellen.

von Sozialbau (Gast)


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Conny G. schrieb:
> Feuer im Auto wg Schweißen am Unterboden.

Hier im Speziellen ein sog. Schwelbrand des Kunststoffteppichs.

Dabei entsteht eine relativ kalte (da Sauerstoffarme) Verbrennung mit 
viel schmierigem Ruß. Der Ruß wiederum hängt sich an allen Oberflächen 
fest, es entsteht eine Art "Rußbeschichtung". Ü-ber-all. Besch... zu 
reinigen, das weiß ich aus Erfahrung.

von Gerald B. (gerald_b)


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Sozialbau schrieb:
> Dabei entsteht eine relativ kalte (da Sauerstoffarme) Verbrennung mit
> viel schmierigem Ruß. Der Ruß wiederum hängt sich an allen Oberflächen
> fest, es entsteht eine Art "Rußbeschichtung". Ü-ber-all. Besch... zu
> reinigen, das weiß ich aus Erfahrung.

Und wenn man "Glück hat", dann hat man Klein-Seveso in der 
Fahrgas(t)zelle, weil sich bei der Verschwelung so lustige Sachen, wie 
Dioxine und Furane gebildet haben.

von Nase (Gast)


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Ich hab auch einen...
Vor einigen Jahren ein Kollege, wollte über den USB-Port und einem 
kleinen Controllerboard einen 230 V Motor ansteuern.
Das Problem war das das SDS genügend Leck hatte und der Motor im 
abgeschalteten Zustand Geräusche machte. Das passte ihm nicht!

Also ab in die Werkstatt, aus der Kiste ein anderes SDS geschnappt und 
eingebaut. Stecker in die Steckdose und rums!
Licht aus, alle Rechner aus, die Netzsicherung hatte ausgelöst.
Staun, wie kann das sein? Verstehe ich nicht!

Dann stellt sich heraus, dass der SDS-Block in Realität ein 
Gleichrichterblock in einem gleichartigem Gehäuse mit gleichartigen, 
aufgedruckten Pinbezeichnungen!.
Echt gemein! Wechsel, Wechsel, Plus und Minus.
Passt für SDS und für den Gleichrichter!

Fazit: Kurz mal gleichgerichtete 230V auf dem USB-Port kommen nicht gut 
an! Das einzige was überlebt hat war die Festplatte mit der 
Entwicklungsumgebung und der darauf entwickelten Anwendung! Das war 
seine größte Sorge.
Der Rest des Rechners war komplett Schrott! Selbst Maus und Tastatur!
Sehr viel Glück im Unglück!! Ich muss heute noch schmunzeln ;-))

von Philipp G. (geiserp01)


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Sozialbau schrieb:
>> Feuer im Auto wg Schweißen am Unterboden.
>
> Hier im Speziellen ein sog. Schwelbrand des Kunststoffteppichs.

Was gleich doppelt soviel Glück bedeutet.

Bei einem Schwelbrand wird ein Unterdruck in der Fahrgastzelle erzeugt, 
mit wenig Sauerstoff.

Wenn man dann die Türe öffnet...Unterdruck.   .Druck. .Sauerstoff 
kavumm.

von Conny G. (conny_g)


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Philipp G. schrieb:
> Sozialbau schrieb:

> Bei einem Schwelbrand wird ein Unterdruck in der Fahrgastzelle erzeugt,
> mit wenig Sauerstoff.
>
> Wenn man dann die Türe öffnet...Unterdruck.   .Druck. .Sauerstoff
> kavumm.

Youtube-Video "Rauchgasdurchzündung"

von Martin S. (sirnails)


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M.A. S. schrieb:
> Diese im Gerät gesucht und gefunden: das konnte ja wohl nicht wahr sein,
> die lagen in Sicherungshaltern, welche von aussen ohne das Gerät
> aufschrauben und auseinandernehmen zu müssen, zugänglich waren.
> Und die eine Sicherung war es dann auch.   :)

Hatte einen ganz ähnlichen Fall.

Ich noch total unbedarft, irgendwas mit 13 Jahren, traute mich an einen 
defekten Sanyo. Ein super geiler Verstärker im 13"(??) Gehäuse.

Alles geprüft, nix gefunden. Ewig herumgesucht. Hatte ja noch nicht viel 
Ahnung.

Irgendwann hab ich resignierend das Teil zum Elektrotandler gebracht. 
Als ich zurückkam, bekam ich die Rechnung: 45 Euro!

Auch hier war es nur eine defekte Sicherung. Weil das aber zu schnell 
gegangen wäre, hat er "allerhand kalte Lötstellen" nachgearbeitet, und 
das sei so aufwändig gewesen...

Drei Lehren hab ich daraus gezogen:

1) Bevor man irgendwas anderes misst, misst man die Betriebsspannungen 
nach. Das erschlägt nach Erfahrungswerten gute 50-70% aller Defekte.
2) Nie nie nie nie! Wirklich nie nie nie nie gibt man einen allgemeinen 
Reparaturauftrag a la: Mach mal, dass es wieder geht. Weiter noch: Genau 
spezifizieren, was zu machen ist und den Umfang klar abstecken. Sollte 
der Umfang nicht passen, ist Rücksprache zu halten. Eine Taktik, wegen 
der mich Autohändler inzwischen nicht mehr leiden können "Sollen wir die 
Flüssigkeitsstände kontrollieren? NEIN!!!!!" und
3) Mit 13 wird man echt nur verarscht.

Das berühmte Lehrgeld hat aber seine Wirkung gezeigt. Durch diese 
Lektion habe ich bisher viele Fehler schneller gefunden, weil man als 
kompliziert denkender Mensch immer zuerst ein kompliziertes Problem 
vermutet. Die 45 Euro habe ich locker zigfach wieder hereingeholt :-)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Was es reichlich gab, waren die angeblich funktionstüchtigen
> "Bastler R210" ohne angepressten Kühlkörper, dafür mit
> Stummel Kühlfähnchen und 0,5A Ruhestrom.
Die Kühlfähnchen hatten die A210(K) alle, die waren Bestandteil des 
Chipdesigns. Nur daß man bei den im Werk durchgefallenen Exemplaren wohl 
darauf verzichtete, einen Kühlkörper dranzupressen. Obwohl die DDR 
nichts so viel hatte wie Aluminium. Bei manchen schwach belasteten 
Verstärkern waren die Kühlfahnen auch an Kupferflächen auf der Platine 
verlötet. Allerdings war das alles vor meiner Zeit, weil als ich die 
Dinger irgendwann in den Fingern hatte und einen Verstärker dafür gebaut 
habe, war das Rauschen von dem Teil unerträglich. Da waren die 
westlichen ICs wie der TDA1521 oder TDA1553 deutlich überlegen.

> Einlöten, auslöten, Tonne...
Herstellung, Funktionstest, Tonne war in der Mangelwirtschaft halt
keine Option. Da mußte man das Wegschmeißen wem anders überlassen.

> extra Unterbodenschutz mit Glasfaser drin.
Lasst bloß die Finger von dem Scheiß. Darunter rostet's wie die Hölle, 
nach 2-3 Jahren fällt das ganze Stück ab und dann ist's erst recht ein 
Fall für den gelernten Karosseriebauer.

von Conny G. (conny_g)


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Lehrgeld:
Ja, so ging’s uns gerade mit einer antiken Siebträgermaschine.
Zum Gastrotechniker gebracht, „bitte durchchecken“.
Kam zurück mit 400 Euro Rechnung und allem möglichen ausgewechselt, 
obwohl sie lt. Verkäufer (vertrauenswürdig) funktionierte.
In dem Fall überschritten sie aber einfach Ihren Auftrag und wir gehen 
da nimmer hin.

: Bearbeitet durch User
von der schreckliche Sven (Gast)


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Karl schrieb:
> Und das, wo ein A210K EVP 5,50 Mark gekostet hat! 11 Mark!

Wann war das?
Ein TBA810 kostete 1976 so ca. 15 D-Mark.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Nase schrieb:
> Das einzige was überlebt hat war die Festplatte mit der
> Entwicklungsumgebung und der darauf entwickelten Anwendung!

einen ähnlichen Rechnerdefekt hatte ich auch mal, so vor ca 20 Jahren.
nachdem sich der Monitor (damals natürlich noch CRT)
mit einem mächtigen Knall verabschiedet hatte.
Es lagen herausgeprengte Stücke des DST im Monitor herum.

Weitere Folge:
Mobo durch, das BIOS war nur noch konfus.

Die Graka war OK. Festplatte auch.

Aber der CD-Brenner war auch blöd.
Ich konnte mit dem zwar den neu aufgebauten Rechner installieren,
alle möglichen Installations-CDs wurden gelesen,
danach auch die Backups.

Aber nach so 3 Wochen wollte ich mal wieder eine CD brennen:
lief nicht, nicht zu überreden gewesen. war das also auch noch durch.

von Mainzer (Gast)


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Neulich eine kleine Platine mit ATtiny13 gemacht und in China bestellt. 
Angekommen, Teile aufgelötet, versucht zu programmieren - geht nicht.

Was lernen wir daraus fürs Layouten? CLKI ist nicht gleich SCK...

Ging dann aber noch mit Kupferlackdraht und Cuttermesser zu beheben, da 
ich erstmal nur ein Exemplar brauche. Zudem wird das Ganze später 
vergossen, dann kann da auch nix abvibrieren.

von X4U (Gast)


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Ich biete:

Leiterplatte mit 0,64 Buchsenleiste erstellt, kommerzielles Board mit 
0,5er Stiftleiste (gleiches Raster) draufgesteckt, mehrfach verschraubt 
und 1/2 Jahr Fehlersuche wg. sporadischer Ausfälle (beim Kunden am 
anderen Ende Deutschlands).

von Korax K. (korax)


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der schreckliche Sven schrieb:
> Wann war das?
> Ein TBA810 kostete 1976 so ca. 15 D-Mark.

'88. Da kostete der 810 bestimmt 50(West-)Pfennig.

von Viktor B. (coldlogic)


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Ja, ein paar Fehler sind mir auch unterlaufen...

Ich hab mal ein Paar Platinen erstellt, wo 8 SMD-LEDs in Reihe saßen. 
Sollte was für den Modellbau sein. Ärgerlich nur, dass ich nur 10 LEDs 
gerade in meiner Restekiste hatte. Also ganz schnell mal ein Angebot auf 
Ebay für 10 LEDs gefunden und bestellt (da hab ich mich noch gefreut, 
dass es so günstig war). Ein paar Tage später kommen die an, ich löte 
sie dran ohne die vorher zu testen... und voila! Die nachbestellten LEDs 
funktionieren nicht. Gleich nachgeschaut - und es lag daran, dass die 
LEDs von Ebay falsch vergossen waren, sodass die Markierung für die 
Anode an der Seite der Kathode angebracht wurde.

Fazit: vor dem Löten auf Funktion testen!

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Beim Durchmessen einer Stereo Edwin Endstufe vor dem Umbau auf eine 
andere Platine glitt die Messspitze aus der Hand. Nach Murphy war diese 
so ueber die Platine gerutscht, dass es alle Transistoren erwischte.

von F. F. (foldi)


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Ben B. schrieb:
>> extra Unterbodenschutz mit Glasfaser drin.
> Lasst bloß die Finger von dem Scheiß. Darunter rostet's wie die Hölle,
> nach 2-3 Jahren fällt das ganze Stück ab und dann ist's erst recht ein
> Fall für den gelernten Karosseriebauer.

Wie viele Autos hast du schon so in deinem Leben gemacht?
Da soll man ja auch keinen Rost mit zu pappen.

von der schreckliche Sven (Gast)


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Der TBA810 und seine ganze Verwandtschaft, und davon gibt es ja etliche, 
haben eine blöde Eigenart gemeinsam: Wird die Eingangsspannung negativer 
als -0,3 Volt, bewegt sich der Ausgang wieder in positive Richtung.
Ich hatte mal den kleinen Bruder vom 810, den TBA800, als 
Gitarrenverstärker mißbraucht. Ordentlich übersteuert natürlich. Der 
Klang war einfach nur scheußlich. Trotzdem war er einige Zeit in 
Betrieb. Am Ende waren seine Kühlfähnchen blau angelaufen, aber er hat 
durchgehalten.

von Manfred (Gast)


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Nach Ab- und wieder Anstecken einer Leitung zeigt mein Eigenbau keine 
Spannung mehr an, ich entwickele gerade an der zugehörigen Software und 
teste.

Mist, beide Mess-ICs verreckt? OK, Rechner zu, demontiert und gelötet 
wird heute nicht mehr.

Kurz drauf nochmal gucken, so doof kann ich doch garnicht sein: Aus der 
Verbindung mehrerer Bananenstecker versehentlich einen anderen mit 
heraus gezogen.

von Martin S. (sirnails)


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Manfred schrieb:
> so doof kann ich doch garnicht sein

Ich habe vor kurzem eine Messhardware aufgebaut. Strommessung mit INA 
über I²C, µC, USB, PC. Messung lief absolut in Orndung. Zwischendrin was 
anderes gemacht, kurz abgebaut, drei Tage später wieder aufgebaut, 
Labview angeschmissen, Programm ausgeführt... nurnoch scheiß. Gibt's 
doch nich!

Geguckt, geguckt, geguck ... Kann doch nicht wahr sein! Gut, ein paar 
Bugs noch im Quellcode gefunden, aber nichts, was erklärt, warum die 
Messung Amplituden bis Ultimo anzeigt.

Nachgemssen - alles in Ordnung. INA rennt ständig in den Überlauf.

Nach drei Stunden viel es mir wie Schuppen von den Augen.... Die 
Hardware und das DUT wurden aus zwei Netzteilkanälen gespeist. Als ich 
die Messanordnung abbaute, und wieder aufbaute, hab ich die Brücke der 
Massen vergessen.

Na toll dachte ich mir... so dumm kann doch keiner sein! :-)

von DAVID B. (bastler-david)


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Ok gut verteile ich meine Dummheit /Unwissenheit noch ein bissel weiter.

Einen Ic gesucht um 6 Kanal Reglung für audio zumachen.
(Lautstärke/bass/höhe /Mitte)

Gefunden Einen PT2322-s Ein monat gewartet bis ich ihn habe.
Aufgelötet und versucht ihn zum laufen zubringen.

Jetzt viele Monate später endlich fertig.
Alles läuft wies soll.

ist doch toll oder ??
naja nicht wirklich im Datenblatt steht für die ton Reglung gibt es je 2
Kondensatoren (FL und FR) meine Vorstellung von FR und FL war for right 
und for left.
Dem ist aber nicht so es steht woll doch für FRONT links und FRONT 
rechts hmmmmmm.....
Soll heißen die Vordern beiden also rechts und links werden geregelt die 
andren 4 kanäle bleiben außer in Lautstärke unverändert.

Schön das es mir SCHON auffehlt wo ich fertig bin.   :-(  :-(
Ich glaube dem ist nix mehr hinzu zufügen außer:
http://www.doktorstutz.ch/wp-content/uploads/2014/05/Sch%C3%A4men.jpg

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Mein Sohn hat letztes Wochenende einen NIBObee Roboter zusammen gelötet.

Eingeschaltet: nichts. kein Piep, kein tut, kein Licht.

Die Versorgungsspannung bricht auf 0,0V zusammen, sobald ich den 
Hauptschalter ein schalte.

Ich habe zwei Stunden lang nach schlechten Lötstellen gesucht. Dazu habe 
ich sogar einige Teile wieder ausgelötet, um darunter schauen zu können.

Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack 
eine benachbarte Massefläche berührte! Mit so etwas rechnet man nicht. 
Wie abwegig ist das denn?

Jedenfalls weiß ich jetzt, was ich mir als nächstes kaufe, wenn ich Geld 
habe: Ein milli-Ohm Messgerät und eine Wärmebild-Kamera. Mit einem 
normalen 20€ Multimeter findet man so etwas nämlich nicht.

von Gerald B. (gerald_b)


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Stefan U. schrieb:
> Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack
> eine benachbarte Massefläche berührte!

Selbstgeätzt, oder in China gefertigt? Bei Elecrow ist immer eine 
elektrische Prüfung der Boards lt. Gerberfile dabei. Wenn, dann hatte 
ich nur selbstverzapften Mist :-)

von Philipp G. (geiserp01)


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Stefan U. schrieb:
> Jedenfalls weiß ich jetzt, was ich mir als nächstes kaufe, wenn ich Geld
> habe: Ein milli-Ohm Messgerät und eine Wärmebild-Kamera. Mit einem
> normalen 20€ Multimeter findet man so etwas nämlich nicht.

Stefan, ich habe mir vor wenigen Wochen das hier gegönnt:

Ebay-Artikel Nr. 263416225905

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> ich habe mir vor wenigen Wochen das hier gegönnt

Ja, an so etwas in der Arte dachte ich dabei.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Selbstgeätzt, oder in China gefertigt?

Die Platine habe ich bei Reichelt gekauft. Ich weiß nicht, wo sie 
gefertigt wurde. Ab jetzt prüfe ich so etwas VOR dem Bestücken. Bei 
jeder Signal-Leitung hätte ich den Fehler ratz-fatz gefunden. Aber bei 
der Stromversorgung ist das natürlich der Gau, wie die sich über die 
gesamte Platine verteilt.

von Philipp G. (geiserp01)


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Stefan U. schrieb:
>> ich habe mir vor wenigen Wochen das hier gegönnt
>
> Ja, an so etwas in der Arte dachte ich dabei.

Es funktioniert sehr gut, fürs Geld. Klar - kannst es nicht mit einem 
2000 EUR FLIR vergleichen, aber gerade für Elektronik reicht die 
Auflösung allemal.

von Martin S. (sirnails)


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Philipp G. schrieb:
> Auflösung allemal.

Auflösung ist eigentilch weniger wichtig. Die FLIR sind nur deshalb so 
teuer, weil sie temperaturkalibriert sind, und mit einer internen 
Referenz arbeiten. Bei einer reinen Tendenzmessung (wo wird es warm / 
wärmer als der Rest) braucht es all das nicht. 160px reichen da 
eigentlich auch schon aus. Der Öffnungswinkel muss halt halbwegs stimmen 
und man sollte ne Eurokarte aus ein paar Zentimeter Entfernung abbilden 
können. Aber das leisten auch billige Kameras ohne sündhaft teure 
Spezialoptiken, Klappenmechanismen für thermischen Abgleich und co.

von Karl (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Ja, an so etwas in der Arte dachte ich dabei.

Steck das Geld lieber in eine Flir One. Das Bild IST besser, und vor 
allem ist der Dynamikbereich höher. Ich hab damit Leitungen gesehen, die 
in einem Metallrohr liefen und prüfe damit Kontakte und Schleifer auf 
Erwärmung.

von Falk B. (falk)


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@Stefan Us (stefanus)

>Die Versorgungsspannung bricht auf 0,0V zusammen, sobald ich den
>Hauptschalter ein schalte.

>Ich habe zwei Stunden lang nach schlechten Lötstellen gesucht.

Macht man einfach nicht. Wenn die Spannung zusammenbricht, gibt es einen 
Kurzschluß und keine schlechten Lötstellen. ALso sucht man erstmal den 
Kurzschluß, siehe unten.

>Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack
>eine benachbarte Massefläche berührte! Mit so etwas rechnet man nicht.
>Wie abwegig ist das denn?

In China ist alles möglich.

>Jedenfalls weiß ich jetzt, was ich mir als nächstes kaufe, wenn ich Geld
>habe: Ein milli-Ohm Messgerät und eine Wärmebild-Kamera. Mit einem
>normalen 20€ Multimeter findet man so etwas nämlich nicht.

Doch.

https://www.mikrocontroller.net/articles/Fehlersuche#Kurzschl.C3.BCsse_finden

von Philipp G. (geiserp01)


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Dass dir Falk keine Fehler passieren dürfte allen klar sein.

von Martin S. (sirnails)


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Philipp G. schrieb:
> Dass dir Falk keine Fehler passieren dürfte allen klar sein.

Na na na! Er hat schon recht. Ein Kurzschluss hat nur eine Ursache: Eine 
unerwünschte Verbindung.

Und die kann man ganz geziehlt suchen. Nachlöten kann nur dann sein, 
wenn man etwas schlampig einen Zinnfaden gezogen hat. Aber das sollte 
bei der optischen Kontrolle recht schnell auffallen.

Abgesehen davon hilft eine gestaffelte Inbetriebnahme. Teil der 
Komponenten drauf -> mit Strombegrenzung einschalten. Gut? -> Weiter 
geht's.

von Philipp G. (geiserp01)


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Martin S. schrieb:
>> Dass dir Falk keine Fehler passieren dürfte allen klar sein.
>
> Na na na! Er hat schon recht. Ein Kurzschluss hat nur eine Ursache: Eine
> unerwünschte Verbindung.

Mag sein. Ist aber völlig OT in diesem Thread. Hier geht es darum, auf 
witzige Art und Weise (@Falk: 'Witz' siehe wiki) die eigenen Fehler zu 
dokumentieren.

Bisher konnte das jeder, bis der Vulkanier ankam.

von juergen (Gast)


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Ob Laptop, Fernseher oder sonstwelche Geräte, die ich 
auseinandergenommen und versucht habe zu reparieren. Es bleibt immer was 
übrig!

von Arno (Gast)


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Platine bestückt, ein bisschen Hühnerfutter, ein Haufen SMD-Taster 
(müssen gut ausgerichtet sein, damit sie ins Gehäuse passen), 
Batteriehalter, Step-Up-Wandler von 2xAA auf 3,3V, ESP12F, Mega328...

Auf Grundfunktion getestet, ESP baut einen Access Point auf, für gut 
befunden und in die Schublade gelegt.

Wochen später (nämlich am Freitag) mal geschaut, ob eigentlich der 
Mega328 programmiert werden kann. Kann er nicht. Versorgungsspannung 
nachgemessen, Verbindung vom Programmier-Stecker zum Chip geprüft. Alles 
passt. Belegung des Mega328 im CAD geprüft, Pin 1 ist links oben, das 
passt. Aber Moment, warum ist denn der ESP anders herum als im CAD?

Was wars? Die Chips saßen auf der Rückseite und beim Umdrehen der 
Platine zum Einlöten hätte Pin 1 plötzlich nicht mehr links oben, 
sondern links unten sein sollen. Kopf->Tisch-Moment und eine neue 
Platine fällig (gut dass die Chinesen immer so viel zu viele liefern :D)

MfG, Arno

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Ein Kurzschluss hat nur eine Ursache: Eine
> unerwünschte Verbindung.

Selbstverständlich habe ich bei der Suche nach "schlechten Lötstellen" 
primär darauf geachtet. Also auf Zinn, wo keins hingehört.

> Nachlöten kann nur dann sein, wenn man etwas schlampig einen Zinnfaden
> gezogen hat. Aber das sollte bei der optischen Kontrolle recht schnell
> auffallen.

Das dachte ich auch. Leider waren nicht alle Lötstellen von außen gut 
genug sichtbar, da verbaut. Schau Dir mal das Foto an, dann siehst du, 
was ich meine:
https://www.reichelt.de/Robotik/NIBO-BEE-BLUE/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=7837&ARTICLE=129272

Erst als ich ich alle Lötstellen wiederholt für gut befunden hatte, fiel 
mein Blick auf andere Details und dann sah ich die unerwünschte 
Verbindung unter dem Lötstopplack.

> Abgesehen davon hilft eine gestaffelte Inbetriebnahme.

Ja, hätte ich machen sollen.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Stefan U. schrieb:
> Erst als ich ich alle Lötstellen wiederholt für gut befunden hatte, fiel
> mein Blick auf andere Details und dann sah ich die unerwünschte
> Verbindung unter dem Lötstopplack.

Bei einer Maschine, für die ich eine kleine Pegelkonverterplatine gebaut 
hatte, gab es nach etlichen Wochen einwandfreier Funktion plötzlich 
einen Kurzschluss einer Datenleitung. Wie sich herausstellte, war 
ebenfalls unter dem Lötstopplack eine leitfähige Verbindung zur 
benachbarten Massefläche entstanden, die auch unter dem Mikroskop nicht 
zu sehen war. Offenbar gibt es da auch ein Nadelwachstum oder 
Elektromigration.

Die Leiterplatte wurde übrigens in Deutschland hergestellt und 
anschließend von mir händisch bestückt. Der Kurzschluss befand sich an 
einer bedrahteten Anschlussleiste.

von Gerald B. (gerald_b)


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Es gibt keine unauffindbaren Kurzschlüsse, nur zu schwache Netzteile! 
;-)

von Manfred (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> so doof kann ich doch garnicht sein
> Ich habe vor kurzem eine Messhardware aufgebaut. Strommessung mit INA
> über I²C, µC, USB, PC. Messung lief absolut in Orndung.

Lustig, in meinem Aufbau (Akkutester) sind zwei INA219 im Einsatz.

> Nachgemssen - alles in Ordnung. INA rennt ständig in den Überlauf.

Sei froh, dass er nicht abgeflogen ist: 
Beitrag "INA219 Praxiserfahrungen ?"

> Nach drei Stunden viel es mir wie Schuppen von den Augen....
Autsch, viel wie vallen gelassen?

> Als ich die Messanordnung abbaute, und wieder aufbaute, hab ich die Brücke der 
Massen vergessen.

Ich könnte fast sagen: Willkommen im Arduino-Club :-)

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