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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fehler zum nachbauen :-)


Autor: DAVID -. (bastler-david)
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Grade beim basteln kam mir ein Kopfwisch Erlebnis und dazu die Idee für 
eine neue Rubrik.
Jeder macht mal mist oder überlegt nicht zuende daher die Idee:

Zeigt her eure Fehler !
Ich dachte da an ein Bild und eine kurze und knappe Beschreibung.
und am besten wäre auch keine oder wenige Kommentare von andren.
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Gleich vorweg es soll hier NICHT um das runtermachen der User
oder bewerten der FEHLER gehen sondern nur um UNTERHALTUNG.
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Ich Fange auch an.

Wie das so ist denkt man man ist gleich fertig.
Dreht sein KUNSTWERK um bemerkt einen KLEINEN Fehler.
Ein Wort reicht hier aus:

(Schrauben);

Danke an alle die mit SPIELEN.

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
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Sehr schöner Fehler :-) Kenn ich!

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Vor über zwanzig Jahren hatte ich einmal im Layout zwei Bauteile so 
platziert, dass sie sich kreuzten. Zum Glück war das eine nur nur 
bedrahteter Widerstand mit sehr viel Platz, der sich auch anderweitig 
gut unterbringen ließ. Seit ich grundsätzlich 3D-Modelle verwende, ist 
mir solch ein Knaller nicht wieder passiert.

Autor: c-hater (Gast)
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DAVID -. schrieb:

> Danke an alle die mit SPIELEN.

Das ist ein Scheiss-Spiel, denn man kann dabei nur verlieren. Natürlich 
macht jeder Fehler, in Hard- und Software. Manche kann man sich nicht 
mal selber ankreiden, aber am ärgerlichsten sind aber die große Masse, 
diejenigen, die man sich selber ankreiden muss (sofern man die Fähigkeit 
zur Selbstkritik besitzt). Da ärgert man sich selber schon genug drüber, 
da braucht man nicht auch noch die Häme irgendwelcher Vollidioten, die 
eben nicht zu Selbstkritik in der Lage sind.

Aber genau das würde rauskommen, wenn man dein Spiel tatsächlich spielen 
würde. Menschen sind halt Menschen. Nicht gerade der große Wurf der 
Evolution der Intelligenz. Als Optimist könnte man vielleicht noch 
hoffen: Vielleicht nur noch nicht. Aber ich bin über die Jahre 
eindeutig Pessimist geworden...

Autor: Mark S. (voltwide)
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Einer der Klassiker war das mühevolle Anlöten eines 4-poligen 
abgeschirmten Kabels auf diesen elendig fiddeligen 5 poligen 
DIN-Stecker, am besten mit einem völlig überdimensionierten 
80W-Lötkolben. Nachdem der Schweiss von der Stirn gewischt ist, fällt 
auf, dass man die Abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über das 
Kabel zu ziehen...

Das geht natürlich genauso gut mit allen moderneren Varianten. Täglich, 
aufs Neue!

: Bearbeitet durch User
Autor: Elektrofan (Gast)
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> Nachdem der Schweiss von der Stirn gewischt ist, fällt auf,
> dass man die abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über
> das Kabel zu ziehen...

Klappt auch gut mit einem Ersa 30.

Womöglich haben die Amis deswegen den Cinch-Stecker erfunden.
(Ausserdem braucht man sich bei denen keine Gedanken zu machen, ob man
Signal-Masse und Schirm trennen sollte ...)

Autor: watz (Gast)
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Das mit den Abdeckkappen passiert mir auch ab und an. Meist bei XLR da 
ist das zum Glück nicht so fummelig. Die Spitze des Eisbergs war mal 
"Mist Kappe vergessen. Egal anderes Ende ist ja noch offen..." Dann hab 
ich das andere Ende gelötet und die Kappe lag immer noch da -.-

Autor: Michael R. (fisa)
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Mark S. schrieb:
> dass man die Abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über das
> Kabel zu ziehen...

Oh ja! In allen Varianten... aber mit der zeit lernt man, mit dem Hass 
auf sich selbst umzugehen ;-)

Beitrag #5354270 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bastler (Gast)
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DAVID -. schrieb:
> Zeigt her eure Fehler !

DAVID -. schrieb:
> Ein Wort reicht hier aus:

Plenken ;-)

Beitrag #5354287 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ich dachte mal, man könnte doch einen ATTiny45 im DIP8 und den MOC3063 
im DIP6 sparsam nebeneinander in eine einzige 14 pol. IC Fassung 
stecken...
Tja, nachdem ich dann die Gehäuse der Bauteile zurechtgefeilt hatte, 
ging das auch :-P

Autor: Possetitjel (Gast)
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watz schrieb:

> Das mit den Abdeckkappen passiert mir auch ab und an.
> Meist bei XLR da ist das zum Glück nicht so fummelig.
> Die Spitze des Eisbergs war mal "Mist Kappe vergessen.
> Egal anderes Ende ist ja noch offen..." Dann hab ich
> das andere Ende gelötet und die Kappe lag immer noch da

:)

Der Klassiker.

Genau das war der Grund, dass ich Kabel später NUR nach
(selbsterstellten) Arbeitsanweisungen konfektioniert
habe...

Autor: Dominik K. (kilo81)
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Ach Gott...wie viele Fehler schon passiert sind wo man die Hände über 
den Kopf zusammenschlägt...

Was mir bein löten oft passiert ist folgendes:
Ich nehme das Lötzinn in die eine Hand, den Lötkolben in die andere und 
versuche ein Bauteil auf der Platine festzulöten. Klappt aber nicht.
Das verfluchte Lötzinn will einfach nicht schmelzen. Lötkolben an? Ja 
Lötkolben ist an. Hä?
Es wird heiß an den Fingern... wieso passiert nix? Wieso schmilzt der 
nicht?
Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Autor: Jim Beam (Gast)
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Starker Wettbewerb, bin ich dabei!

ABER das mit Kappen von XLR-Steckern ist echt nur was für Anfänger...

RICHTIG GEIL wird es erst mit 64pol Steckern wo man das (natürlich 
EINteilige) Gehäuse vergass...

PUK-Säge + reichlich Heisskleber klingelt mir noch sehr gut in den 
Ohren, und das nicht nur einmal...

Beitrag #5354360 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mark S. (voltwide)
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Ein Klassenkamerad von mir hatte sich vom Taschengeld eine 2-manualige 
Dr.Böhm-Orgel zusammengespart, die er dann über Tage und Wochen aus 
tütenweise Einzelteilen zusammenbaute. Zu der Zeit hatte jede einzelne 
Taste 8-Kontakte (2x49 Tasten) die dann zu den einelnen Teilerausgängen 
der Rechteckgeneratoren per Hand verdrahtet wurden.
Für diese Verdrahtung hatte die Fa Dr.Böhm freundlicherweise EINE 
EINZIGE ROLLE grüne Schaltlitze beigepackt....

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Vor zehn Jahren passierte mir ein gesalzenes Mißgeschick und ich schoß 
einen gewaltigen Bock...

Ich mußte für eine Messe ein HMI Gerät entwicklen und hatte nur drei 
Monate Zeit. Das ganze lief mit einem LPC2476 NXP Controller mit 
externen SDRAM/FLASH und hatte eine Touch Display 320x240. Die LP war 
sechslagig. In der Eile passierte mir, daß ich die GND Netzzuteilung für 
die innere GND PLANE vergessen hatte. Als die LP bestückt zum Testen war 
entdeckte ich die Katastrophe. Alle Masseverbindungen zur GP waren 
futsch. Was tun? Naja, was kann ich jetzt schon noch  verlieren? Mein 
Kollege und ich verlöteten alle nicht angeschlossenen GND VIAs bei Hand 
mit verzinnten Drähten auf der Unterseite. Zum Glück waren die VIAS 
nicht überdeckt. Sah absolut Scheisse aus - aber es funktionierte auf 
Anhieb und es konnte rechtzeitig in der Messe demonstriert werden. Das 
ist das einzige Mal, daß mir so ein gravierender Layout Plunder passiert 
ist und hätte mir mit mit meiner Erfahrung im LAyout nicht passieren 
dürfen. Aus irgendeinen Grund ist mir das fehlende GND Net im GP Layer 
einfach nicht aufgefallen. Da im CAD die GP als Negativ Layer 
dargestellt wird, ersieht man die NET Verbindung nur durch Vias mit 
"Crosshairs", ob die in der Tat mit einem NET verbunden sind. Im 
Zeitstreß fielen mir diese fehlende Crosshairs nicht auf und die Bord 
wurde so gefertigt. Zum Glück verjähren sich solche Sacehn...

: Bearbeitet durch User
Autor: Tom (Gast)
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Der klassische Fehler mit den Steckerkappen passiert mir jedes Mal 
wieder.

Wenn man mit dem nagelneuen, vom knappen Studentenbudget gekauften 
30€-Seitenschneider die verdrillten Zuleitungsdrähte zwischen NT und 
Schaltung im Bastelaufbau durchtrennt, kann es passieren, dass der 
dicke, noch mit 24V geladene Elko den Luxus-Seitenschneider in eine 
mittelmäßige Abisolierzange verwandelt.

Beim Atmega128 in einer sehr kompakten Platine die Pins ADC0..7 mit 
AD0..7 zu verwechseln lehrt filigrane Freiverdrahtung mit 
Kupferlackdraht.

Eine ungeprüfte Eagle-Lib aus dem Netz, bei der ein TQFP64 nur ~92% 
seiner originalen Größe hat, fällt erst auf, wenn auf der bestückten 
Platine als letztes das TQFP64-IC eingelötet wird und die äußeren Pins 
nicht mehr die Pads treffen.

Autor: René F. (therfd)
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Dominik K. schrieb:
> Das verfluchte Lötzinn will einfach nicht schmelzen. Lötkolben an? Ja
> Lötkolben ist an. Hä? Es wird heiß an den Fingern... wieso passiert nix?
> Wieso schmilzt der nicht?
> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Klassiker, vor ein paar Jahren als ich noch viel mit Lochraster 
gearbeitet habe ist mir das beinahe täglich passiert.


Stecker löten ist aber wie gesagt auch ein schönes Thema, bei uns im 
Labor waren mal vor ein paar Monaten alle Schraubstöcke in Benutzung und 
ich musste einen Stecker löten, zum fixieren habe ich die Leitung dann 
einfach durch ne Lötzinnrolle gesteckt um dann als ich fertig war 
festzustellen das beide Enden größer waren als der Innendurchmesser der 
Rolle ;)


Aber ich denke es gibt ein typisches Fehler Konstrukt dafür -> einen 
Arbeitsschritt auslassen, schön weiterarbeiten und dann merken was man 
vergeßen hat und alles wieder rückgängig machen muss.

Autor: Schreiber (Gast)
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Die üblichen Fehler:
geschmolzene/explodierte Kondensatoren (zu hohe Blindleistung)

Mit der Messpitze abgerutscht und dabei einen 2mF-Elko gegen Masse 
entladen. war spektakulär, bei 900V steckt da halt etwas Energie drin...

Bei hoher Luftfeuchtigkeit unerwartet durchschlagende Luft-Drehkos. Beim 
Folgemodell mit noch mehr (10 statt 5mm) Plattenabstand, gekapselt und 
einer regenerierbaren Trockenpatrone.

Kupferleiter die sich selbst verbogen haben. Strom erzeug Magnetfeld, 
Magnetfeld erzeugt Kraft.
Abhilfe: gut befestigen, Draht durch stabileres Kupferrohr ersetzen, und 
viele Abstandshalter einbauen.

Auch beim Elektronikbasteln lohnt sich eine Schutzbrille...

Autor: Teo D. (teoderix)
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René F. schrieb:
> einen Stecker löten, zum fixieren habe ich die Leitung dann
> einfach durch ne Lötzinnrolle gesteckt um dann als ich fertig war
> festzustellen das beide Enden größer waren als der Innendurchmesser der
> Rolle ;)

Bisher der der Beste, schöner gehts nich.
Ich hats so gelassen, "Dat mut so"... :)

René F. schrieb:
> Klassiker, vor ein paar Jahren als ich noch viel mit Lochraster
> gearbeitet habe ist mir das beinahe täglich passiert.

Nach 3-4h löten, verschwand da immer der Seitenschneider.
Also nicht das ich nicht genau wusste, das er direkt vor mir liegen 
muss. Aber keine Change, nicht auffindbar. Da war klar, zeit die 
silbernen Punkte vor den Augen zu ignorieren und mal ne halbe Stunde 
Pause zu machen. :)

Autor: Sven (Gast)
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>Eine ungeprüfte Eagle-Lib aus dem Netz, bei der ein TQFP64 nur ~92% seiner 
originalen Größe hat, fällt erst auf, wenn auf der bestückten Platine als letztes 
das TQFP64-IC eingelötet wird und die äußeren Pins nicht mehr die Pads treffen.
So ähnlich passiert es auch, wenn man selber Platinen ätzen will und die 
Vorlage als PDF ausdruckt mit der Default-Option - Seite "Anpassen" 
statt "Tatsächliche Größe".

Autor: HildeK (Gast)
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Footprint eines TSSOP selbst gemacht und die zweite Reihe von links nach 
rechts durchnummeriert.
Naja, die ersten 20 bestückten Karten habe ich dann selber mit 
Fädeldraht umverdrahtet - war 'nur' ein 16-Pinner.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Sven schrieb:
> So ähnlich passiert es auch, wenn man selber Platinen ätzen will

Mein Klassiker, gerade wenn man sich bemühen will, eine schöne Platine 
zu erstellen. Lötstopp, Bestückungsdruck, sauber gebohrt. Jo, sieht doch 
super aus.... Wenn da nicht die hässlich verbogenen Beine, der SMD-ICs 
wären. #-{

Autor: René F. (therfd)
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Teo D. schrieb:
> Nach 3-4h löten, verschwand da immer der Seitenschneider.

Immer diese bösen Seitenschneider, lustigerweise verschwinden die auch 
immer im chaotischen Labor und tauchen fast nie wieder auf und wir 
ordern mindestens einen Zehnerpack im Jahr (bei nur 8 Leuten im Labor) 
manchmal taucht dann wieder einer auf und das dann an den undenkbarsten 
Stellen, wir hatten hier schon welche in alten ausrangierten PCs, auf 
Schränken, im Lager bei den Bereitstellungsmaterialien und auch zwischen 
Katalogen im Regal, ich warte auf den Tag an dem ein Kunde anruft weil 
er in einer von uns gelieferten Maschine so ein Ding findet :D

Auch Pinzetten verschwinden bei uns, es passiert mindestens 2 mal am Tag 
wo ich irgendein Werkzeug suchen muss, gottseidank haben die 
Lötstationen und Messgeräte ein Kabel dran.

Aber privat schaut’s auch nicht besser aus, habe auch 3 Seitenschneider 
zuhause und nie ist einer da wenn ich ihn brauche.

Autor: Teo D. (teoderix)
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René F. schrieb:
> Auch Pinzetten verschwinden bei uns,

Nein, der Seitenschneider ist nicht verschwunden, er wurde nur aus 
meiner Simulation des Universums, die man gerne mit der Realität 
verwechselt, ausgeblendet. Eine Notbremsung wegen Überlastung. :)


PS: Abhanden gekommen ist mir noch NIE ein Werkzeug, weder Beruflich 
noch Privat. Verlegt, ja kommt schon mal vor.
O' doch, mir fällt grad ein, mir ist vor ~10J ein Apfelhausstecher

Autor: Toxic (Gast)
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Hatte mal ein Standard-LCD-Display auf Lochrasterplatine fuer Testzwecke 
verbaut.Platine dann mit einem Controller verbunden,Programm geschrieben 
und mich ueber die fehlerhafte Zeichendarstellung gewundert.Hatte 
stundenlang den Code geaendert(wenn man dem Wahnsinn nahe ist,kennt die 
Dummheit keine Grenzen mehr...)und irgendwann den Bettel 
geschmissen.Nach 2-woechiger Abkuehlphase die Lochrasterplatine zum 
x-ten-Male auf eventuelle Loetfehler abgecheckt:
Nun was soll ich sagen:das Display war nicht an der Betriebsspannung 
angeschlossen.Es wurde mehr oder weniger ueber die Datenleitungen des 
Controllers und den eingebauten Schutzdioden betrieben......

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Dominik K. schrieb:
> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Das ist mir auch schon passiert. Mehr als einmal.

Ein Kollege hatte mal die Angewohnheit, sich ein paar Meter Lötzinn von 
der Rolle abzuschneiden und wenn er fertig war, den Rest einfach vor 
sich hin zu werfen. Wenn er wieder was zu löten hatte, hat er sich das 
Stück gegriffen und... Nun ja, auf dem Arbeitstisch waren Steckdosen und 
irgendwann...

Der hat das Lötzinn nie wieder vor sich hingeworfen.

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Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Tom schrieb:
> Der klassische Fehler mit den Steckerkappen passiert mir jedes Mal
> wieder.

Jepp, das ist mir auch mit einem 50-poligen Ribbon-Stecker 
(Centronix-artig) passiert.

> Luxus-Seitenschneider in eine mittelmäßige Abisolierzange verwandelt.

Das ist mir auch gelungen, allerdings beim Durchschneiden einer 
Netzspannung führenden NYM-Leitung. Nun wenige Mikro- bis Millisekunden 
später hatte ich auch noch ein schönes Muster aus feinen Kupferspritzern 
auf meinen Brillengläsern. Da hatte ich also noch ordentlich Glück 
gehabt.
Damals war ich ca. 16 Jahre alt.

Deutlich früher, d.h. während der Grundschulzeit, hatte ich einen 
uralten Klingeltrafo als "Labornetzteil". Dieser lag offen auf dem 
Küchentisch und hatte eine viel zu kurze Anschlussleitung. Ich trug eine 
kurze Hose. Mit dem linken Ellenbogen blieb ich am Kabel hängen, so dass 
ich mir kurzerhand für einige Tage zwei kleine weiße Stellen auf dem 
Oberschenkel zufügte.

Mein ganz besonderer Tipp besteht aber darin, beim Einsetzen einer 
Schmelzsicherung die Kappe des Sicherungshalters zu vergessen und das 
blanke, geerdete Gehäuse des Geräts in der anderen Hand zu halten. 
Ebenfalls nur wenige Millisekunden, nachdem die Sicherung den 
spannungsführenden Mittelkontakte des Sicherungshalters berührte, hatte 
ich einen Muskelfaserriss im Oberarm, den ich aber gut vor meinen Eltern 
verheimlichen konnte. Erstaunlicherweise war weder der Stecker aus der 
Steckdose gerissen noch das Netzkabel am Gerät abgerissen worden. Das 
Gerät knallte mit voller Wucht auf mein Bett und blieb daher unversehrt. 
Das war auch irgendwann während meiner Schulzeit.

> Beim Atmega128 in einer sehr kompakten Platine die Pins ADC0..7 mit
> AD0..7 zu verwechseln lehrt filigrane Freiverdrahtung mit
> Kupferlackdraht.

Beim Artix 7 anzunehmen, die MGT-Pingruppe mit 3,3V betreiben zu können, 
führt pro Baugruppe zu drei bis vier Stunden Leiterbahnaufkratzen und 
Fädeln unter dem Mikroskop. Festgestellt vor wenigen Wochen, gestern 
noch eine weitere Leiterplatte umgebaut. :-/

> Eine ungeprüfte Eagle-Lib aus dem Netz, bei der ein TQFP64 nur ~92%
> seiner originalen Größe hat, fällt erst auf, wenn auf der bestückten
> Platine als letztes das TQFP64-IC eingelötet wird und die äußeren Pins
> nicht mehr die Pads treffen.

Ein Bekannter kaufte kurz nach der Grenzöffnung (1989 oder Anfang 1990) 
einen größeren Posten an vermeintlichen ISA-Slot-Buchsen aus 
DDR-Produktion und hoffe, damit den großen Reibach machen zu können. 
Allerdings waren die Buchsen im 2,5mm- statt im 2,54mm-Raster. Pech 
gehabt. Die Buchsen reihten sich aber gut ein in die Reihe der 
dreißig(!) defekten Photokopierer, die er aus der Insolvenzmasse eines 
Büromaschinenhändlers kaufte und zu ganz erheblichem Unmut aller anderen 
Bewohner seines Studentenwohnheims führte. Bei dem von Kyocera 
veranstalteten Preisausschreiben für den ältesten funktionsfähigen 
Drucker gewann er mit zwei ebenfalls in seinem Fundus befindlichen 
Fernschreibern sogar die ersten beiden Plätze. Danach hatte er noch zwei 
fette nagelneue Laserdrucker herumstehen.

Nachtrag:
Ich habe gerade einmal gegoogled, was aus zwischenzeitlich aus ihm 
geworden ist, und bin geringfügig erschrocken. Hier die Ergebnisse:

http://www.rtl2.de/sendung/der-troedeltrupp-das-geld-liegt-im-keller/video/14658-der-troedeltrupp-preview-videos/35791-folge-490-wilfried-steckt-in-der-schuldenfalle-preview/

https://www.mopo.de/hamburg/polizei/er-ist-bekannt-aus--der-troedeltrupp--wollte-dieser-tv-messi-ein-haus-sprengen--25483526

: Bearbeitet durch User
Autor: DAVID -. (bastler-david)
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Ehm ja Leute ich glaube es geht hier langsam aber sicher in die falsche 
Richtung!
Fing doch gut an.
Mir geht es aber nicht um Werkzeug was abhanden kommt oder irgendwelche 
Sammler sonder NUR um BAUFEHLER.
Auch ich habe schon mal ins falsche kabel geschnitten und jetzt dadurch 
neues Werkzeug zum Abisolieren darum solls hier aber bitte nicht gehen.
Ich hoffe wir sind alt genug das wir so was unterscheiden können.

Die Sachen mit den Steckern ist hier noch passend ok kein bild aber naja 
man macht nicht immer Bilder von dem mist den grade macht.

ABER bitte wieder zum Thema zurück BAUFEHLER.
Teile die falsch gesetzt (zusammen gesetzt) sind oder wichtige teile 
vergessen.....

: Bearbeitet durch User
Autor: Mario L. (mlatzig)
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Dominik K. schrieb:
> Hä? Es wird heiß an den Fingern... wieso passiert nix? Wieso schmilzt
> der nicht?
> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Ja, ist super Klassiker!

Ich war manchmal  so sehr im meinem Bastlerelement, dass ich beim 
Bestücken irgendwie den Lötkolben in der einen Hand halte und nicht 
zurücklege. Dann versuche ich mit der anderen Hand etwas anderes zu 
machen, z.B. nach dem Seitenschneider zu suchen und merke dann nicht, 
dass ich mich mit dem Lötkolben Richtung Körper bewege. Hab mich schon 
an den seltsamsten Körperteilen dabei verbrannt ;-) Da braucht keiner zu 
sagen, wie dämlich man ist, der Schmerz erinner einem selbst daran.

Baufehler kann ich nicht zeigen. Nicht, weil mir die nie passieren, 
sondern weil meistens der Scham so gross ist, dass bei nicht behebbaren 
Fehlern ich die wertvollsten Teile wieder auslöte und dann die Platine 
wegschmeisse.

Was mir schon paarmal passiert ist, dass ich mühsam Löcher in ein 
Plastiggehäuse schneide und dann merke, dass das Loch an der falschen 
Stelle ist, weil ich beim Markieren davor, dass Gehäuse verkehrt herum 
an die Platine gehalten habe.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Dieser Thread ist eine Fundgrube, um Forenmitgliedern bei Bedarf ihre 
Jugendsünden vorzuhalten ;)

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Mario L. schrieb:
> mit dem Lötkolben Richtung Körper bewege. Hab mich schon
> an den seltsamsten Körperteilen dabei verbrannt ;-)

Neulich wollte ich mich am Auge kratzen und hatte vergessen, dass ich 
ein Skalpell in der Hand hatte. Glücklichweise führte ich es knapp am 
Kopf vorbei.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Gerhard O. schrieb:
> Vor zehn Jahren passierte mir ein gesalzenes Mißgeschick und ich schoß
> einen kapitalen Bock...

Nachtrag:

Jetzt ist mir noch ein wichtiges Detail eingefallen. Man wird sich jetzt 
fragen, ja, hat den der Kerl keinen DRC vor der Gerber Erstellung 
gemacht? Habe ich. Ist ja bei einem Layout und bei so einem 
komplizierten Layout selbstverständlich

Obwohl das Original HMI Layout fehlerfrei war, wurde das besagte Problem 
durch die nachfolgende Panelization verursacht. Da waren aus 
Kostengründen noch einige andere Platinen Entwürfe drauf da man für das 
volle Panel bezahlen mußte. Beim Kopieren der HMI LP PCB Layouts auf das 
Panels wurde mir nicht bewußt, daß PR99SE die Nets im GP Layer beim 
Pasten durch eine Unterlassung meinerseits beim Kopieren verschwanden. 
Da hätte ich vorher eine Option anklicken müssen damit die NETs 
mitkopiert würden. Ohne diese Option geht natürlich das allwichtige GND 
Net im GP Layer verloren und alle Gnd VIAs werden plötzlich isoliert 
gefertigt.

Solche verschiedene Panels habe ich ja vielfach vorher gemacht und war 
eigentlich Routine für mich. Beim Panel gehen natürlich DRCs aus 
verständlichen Gründen nicht mehr. In solchen Fällen muß die NET 
Zuweisung des GP Layers am Panel manuell machen. Bei zweilagigen Panels 
ist das natürlich nicht notwendig und dieses Malheur kann nicht 
passieren. Das war das einzige Mal, daß bei einem Multi-Layer Panel was 
so schlimm schief lief. Damals gab es übrigens die günstigen PCB 
Hersteller noch nicht so wie heutzutage.

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo D. (teoderix)
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Dirk J. schrieb:
> Dieser Thread ist eine Fundgrube, um Forenmitgliedern bei Bedarf ihre
> Jugendsünden vorzuhalten ;)

Was das angeht. Ein Schulkamerad, der gerne auf dem Boden bastelte, 
typischer 100W 220V~ Lötkolben. Eines Abends vergaß er ihn aus zu 
stecken...
Alleine bei der Vorstellung, wird mir Heut noch übel.

Mario L. schrieb:
> beim
> Bestücken irgendwie den Lötkolben in der einen Hand halte und nicht
> zurücklege.

Standard! Du machst da irgend was andres falsch?
Finger am Bauteil ankokeln, OK da gewöhnt man sich dran.


Versehentlich Plasteteile ansengen, eine Spezialität von mir. :)

Autor: Hannes (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Dirk J. schrieb:
>> Dieser Thread ist eine Fundgrube, um Forenmitgliedern bei Bedarf ihre
>> Jugendsünden vorzuhalten ;)
>
> Was das angeht. Ein Schulkamerad, der gerne auf dem Boden bastelte,
> typischer 100W 220V~ Lötkolben. Eines Abends vergaß er ihn aus zu
> stecken...
> Alleine bei der Vorstellung, wird mir Heut noch übel.

Und? Dann macht er ihn halt am nächsten Tag aus. So teuer ist Strom nun 
auch wieder nicht.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Hannes schrieb:
> Und? Dann macht er ihn halt am nächsten Tag aus. So teuer ist Strom nun
> auch wieder nicht.

Ich hatte auch einmal einen Ersa 30W versehentlich auf einem Stück Holz 
abgelegt. Als ich ihn irgendwann anhob, glomm das Holz. Daraus hätte im 
Laufe mehrerer Stunde ein passables Feuer entstehen können.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Ich habe ca.  20 Minuten gesucht warum eine Platine plötzlich nicht mehr 
an ging. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass man den ON Knopf des 
Labornetzteils betätigen sollte. Zu meiner Verteidigung - bei diesem 
Modell wird der Betriebszustand recht unintuitiv angezeigt...

Einen Kollegen ist ein Inbus- Schlüssel in einen 5kWh-Akku gefallen. Der 
wurde glatt durchtrennt.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Hannes schrieb:
> Und? Dann macht er ihn halt am nächsten Tag aus. So teuer ist Strom nun
> auch wieder nicht.

Hätte er sicher, wäre er nicht DRAUF GELATSCHT.


PS: Zur Unfallvermeidung, gehört auch ein Maas an Vorstellungskraft u. 
Phantasie.

Autor: No Y. (noy)
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Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer 
Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

Autor: Michael R. (fisa)
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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

LOL ;-)

Autor: HildeK (Gast)
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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

Müssten da nicht USB-Buchse und Transistor auch auf die andere Seite?

Autor: murphy (Gast)
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Ich habe mal auf der Bottomseite die Soldermask vergessen. Das Löten 
ging dann irgendwie nicht :D. Hab dann mit dem Dremel die Maske 
runtergefummelt :-/

Klassiker:

- gespiegelte Stecker
- gespiegelte ICs
- RX & TX vertauscht

Lustiger Fehler:

Aus irgendeinem Grund die Vorwiderstände von LEDs zu klein 
dimensioniert. Die Leiterplatte funktionierte, aber man verblitzte sich 
die Augen :D

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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Hatte letztens auch einen "Fehler", den man sich je nach Kenntnisstand 
in Gänsefüßchen schreiben kann, oder auch nicht. Und zwar ging es um ein 
5V-Einzelgatter in CMOS-Ausführung. Hatte damit einen langsamen 
Taktgenerator gebaut, der natürlich "nichts" fressen soll. Aber was muss 
ich feststellen? Statt angegebenen maximal 10µA zieht das Ding zwischen 
1,5 und 2,8mA!!! In der geplanten Mikropower-Anwendung völlig undenkbar. 
Die Platine ist recht umfangreich, bis ich da rausgefunden hatte, WER 
der Verursacher des Stromverbrauchs war, gute Güte!! Und natürlich 
passierte das erst auf fertig geätzter, zweiseitiger Platine nebst noch 
aufwändigerer SMD-Schablonen...
Man kommt einfach nicht drauf, wenn man es nicht weiß. Im DB steht ganz 
dick: ICC max. 10µA. Und man verlässt sich felsenfest darauf, solche 
Gatter sind doch heutzutage längst vom Eigenstrombedarf befreit....
Später liest man dann auf Seite 37, daß das nur für low oder high am 
Eingang gilt. Ja aber wenn schon, dann denkt man doch immer noch, bei 
mittleren Spannungen am Eingang könnten es auch mal 12µA werden...
Kurioserweise ist das auch noch ein Schmitti. Den nutzt man doch am 
Eingang gern mal abseits der Rails, genau dort liegt seine Aufgabe!

Wer das nicht weiß, steht schlichtweg dumm da. Habe es eigentlich nur 
rausgefunden, weil der Taktgenerator nun wirklich SEHR langsam ist, 
daher schwankte der Strom in diesem Takt selbst auf dem Multimeter. Die 
Stromaufnahme schwankt nämlich zwischen Trigger- und Tresholdpunkt, aber 
sie liegt immer meilenweit über 10µA...

Glücklicherweise gibt's einen echten 15V-CMOS mit gleicher Pinbelegung, 
also die Platine muss nicht neu gemacht werden.

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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PS. Mich würde mal interessieren, ob SOLCHE Bauteildaten auch in 
Simulationen vorkommen! Würde mich wundern. Der Unterschied zwischen 
Simulation und Realität läge ggf. bei über 1: 250! ;-)

SN74AHC1G14DBVR von TI

Autor: BastelIng (Gast)
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Werkzeug mit Humor:
In einem Elektronikforum berichtete jemand, dass er einen Meßschieber 
besitzt, der in der Länge eines NiCd Akkus festgeschweißt ist ;) (Ob das 
hier ggfs. Paul oder im de.sci.electronics war...)

Nachdem ich diese Story unserem Firmen - Pollin und Baumarkt - 
Werkzeugexperten erzählt hatte, schenkte dieser mir einen BILLIGst - 
Meßschieber aud Plastik.


Ungeschicke:
Es ist nicht ratsam Lötzinn, Entlötlitze und die SEKUNDENKLEBERFLASCHE 
auf dem Gehäuse der Lötstation abzustellen. Die rutscht dann runter auf 
die Lötkolbenablage und tropft genüsslich auf den Lötkolben. Nach 
minuten wundert man sich am anderen Ende des Raumes warum die Augen so 
brennen... Wer weiß, was da wohl entstanden ist.

Autor: Stephan M. (stephanm)
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murphy schrieb:
> Klassiker:
>
> - gespiegelte Stecker

Das hat mich mal einen Laptop gekostet. Es ging damals um einen 
Parallelport-Programmieradapter für AVRs, das war damals nach langer 
Abstinenz vom Hobby mein erstes Projekt mit Platine. Da hab ich 
natürlich genauestens auf alles geachtet, z.B. große Bauteilabstände, 
damit ich bloß beim Löten keinen Mist bauen kann. Sauerste Masseführung 
(oder das, was ich damals dachte, was so eine ist), um bloß keine 
Probleme mit den Signalen zu bekommen. Und und und. Nur leider habe ich 
nicht darauf geachtet, dass man in Schaltplan und Layout eine weibliche 
SUB-D-Buchse nicht so einfach mit einer männlichen ersetzen kann, selbst 
dann nicht, wenn sogar die Bohrlochpositionen für die Schraubbefestigung 
bei beiden Varianten exakt übereinstimmen. Der Laptop war dann teilweise 
hinüber, weil so eine gespiegelte Parallelport-Verbindung leider einige 
Signale gegen Masse kurzschließt. Als es dann schon zu spät war, hab ich 
mal die Kurzzschluss-Ströme gemessen, da flossen teilweise 80mA und mehr 
pro Signal aus den ICs vom Laptop-Motherboard heraus.

Steckverbindungen sind böse.

Anderes Beispiel: Viele Stunden Zeit in eine Schaltung, Layout und 
Aufbau eines 45 MHZ-AGC-Verstärker mit einem Dual-Gate-MOSFET gesteckt, 
inkl. selbstgemachtes Eagle-Device für den DG-MOSFET. Es hat mich sehr 
viele Stunden gekostet, bis ich kapiert habe, dass ich trotz 
"penibelster Kontrolle" schlicht Gate 1 und 2 im Layout vertauscht habe. 
Gemäß dem Motto "es kann nicht sein, was nicht sein darf" war ich mir 
nämlich absolut sicher, die Pinanordnung von dem DG-MOSFET im eigenen 
Package absolut richtig gemacht zu haben, und habe daher lange versucht, 
die beobachteten Effekte mit irgendwas zu erklären, nur nicht einem 
Layoutfehler an dieser Stelle.

Autor: Stephan M. (stephanm)
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murphy schrieb:
> Lustiger Fehler:
>
> Aus irgendeinem Grund die Vorwiderstände von LEDs zu klein
> dimensioniert.

Oder man verbrennt sich an ihnen die Finger, weil man in Zeiten von 0.x 
bis maximal 5 Volt nicht daran gedacht hat, mal die Verlustleistung 
nachzurechnen, wenn 15V oder mehr im Spiel sind.

Autor: Mark S. (voltwide)
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Der Dreckige Dan schrieb:
> Hatte letztens auch einen "Fehler", den man sich je nach Kenntnisstand
> in Gänsefüßchen schreiben kann, oder auch nicht. Und zwar ging es um ein
> 5V-Einzelgatter in CMOS-Ausführung.
Dieses Phänomen ist tatsächlich seit Jahrzehnten bekannt. All diese 
CMOS-gatter haben komplementäre Pufferstufen, die bei jedem Umschalten 
durch einen Linearitätsbereich fahren, wo beide MOSFETs leiten. Es ist 
also letztendlich die Frage, welchen Anteil diese Übergänge an der 
Gesamtzeit beanspruchen.
Bei niedrigen Taktfrequenzen und scharfen Flanken fällt dies kaum in 
Gewicht, wohl aber bei langsamen Rampen, wie sie von RC-Tiefpässen 
geliefert werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: guest...Rainer (Gast)
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Vor langer Zeit als stud. Hilfskraft im E-Labor eines Maschbau-Inst. Ich 
bekam die Aufgabe, den Bauteileschrank auf Fordermann zu bringen. Ein 
riesiger Stahlschrank mit ebenso riesigen Schubladen. Die Böden waren 
gelocht, so dass man im Raster geschlitzte Aluzylinder einschrauben 
konnte und mit passenden Alu-Blechen geliebige Fächer bauen konnte. Auf 
meine Frage nach dem Katalog des Herstellers, wo ich die Bleche 
bestellen wollte, sagten die Kollegen : "das macht die Werkstatt, die 
Lehrlinge müssen doch was zu tun haben..." Also habe ich eine recht 
umfangreiche Liste folgender Art erstellt: Alublech 1mm dick, dann 
5x2x1, 5x4x1, 5x8x1 usw. Nach 2 Wochen schickte der Werkstattmeister 
seinen besten Lehrling zu mir ins Labor, wo ich eine kleine 
Pappschachtel überreicht bekam, mit gefühlten 1000 Aluplättchen, 
säuberlich entgratet und poliert... leider hatte ich aber vergessen, zu 
sagen, dass die Maße im cm gemeint waren! Peinlich peinlich! Aber zum 
Glück hat niemand gelacht, solange der Lehrling noch im Raum war :-)
Gruß Rainer

Autor: hinz (Gast)
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DAVID -. schrieb:
> Wie das so ist denkt man man ist gleich fertig.
> Dreht sein KUNSTWERK um bemerkt einen KLEINEN Fehler.
> Ein Wort reicht hier aus:
>
> (Schrauben);

Für solche Fälle gibts doch die Sonderschrauben nach DIN 875.

https://www-wihel-de.exactdn.com/wp-content/uploads/2017/01/sonderschrauben-denn-es-gibt-fuer-alles-eine-schraube-01.jpg

Autor: Codix (Gast)
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Stephan M. schrieb:
> eine weibliche
> SUB-D-Buchse nicht

Da kann ich auch ein Lied davon singen.
Kurz zum Projekt: Es ging darum eine neue, sehr einfache Steuerung für 
eine
Heizung eines Whirlpool zu bauen.
Als Verbindung zwischen der Leistungselektronik und dem Display habe ich 
ein
abgeschirmtes, fertig konfektioniertes V.24 Kabel mit DB-9 
Buchse/Stecker
verwendet.
Auf einer Seite habe ich den Stecker abgeschnitten und direkt in das 
Displaygehäuse geführt.
Hatte im Vorfeld die Leitung durchgeklingelt. Alle Farben den PINs 
zugeordnet. Prima.
Verdrahtet und in Betrieb genommen. Oh, der Wasserpegelschalter wird 
nicht erkannt und auch das Relais für die Umwälzpumpe zuckt nicht.
Direkt an den Pins des ATmega 168PA gemessen. Am Ausgang für die Pumpe,
immer GND-Potential......
Ok, des Rätsels Lösung war: Hatte beim Durchklingeln beim DB-9 die 
Reihenfolge 6 -9 vertauscht.
Arghhh.
Aber eines ist mir dabei sehr positiv aufgefallen.
Die ATmegas scheinen eine eingebaute Strombegrenzung an den Ausgängen zu 
haben, denn der PIN für die Pumpe hatte mehrere Minuten gegen GND 
geschaltet.
Der ATmega hat das überlebt......wurde nicht einmal warm, obgleich das 
Labornetzgerät 40mA mehr Stromverbrauch angezeigt hatte.....Sehr 
interessant. Alles andere lief ohne Probleme weiter (Display, 
IR-Empfänger, usw.).

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Wegen der hohen Stromaufnahme bei Signalen im "toten" Bereich: Das ist 
bei praktisch allen CMOS IC's so. Bei vielen µC kann man genau deswegen 
die digitalen Eingänge deaktivieren, wenn man sie analog verwenden 
möchte.

Autor: ArthurDent (Gast)
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Ich habe vor Jahrzehnten mal bei einem Fenster EProm VCC zwar mit 100nF 
gebockt, aber nicht angeschlossen.
Interessanterweise hat die Schaltung jahrelang funktioniert, da sich das 
Prom scheinbar ueber Adressen und Daten parasitaer versorgt hat.

Autor: Andi (Gast)
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1. Schaltung auf Lochraster aufbauen
2. Schaltplan überarbeiten und schick machen
3. Layout machen
4. 50 Platinen fertigen lassen
5. Feststellen, dass dem Mikrocontroller eine ganz wesentliche 
Verbindung fehlt... :/

Na - wer sieht's?

Autor: hinz (Gast)
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Andi schrieb:
> 1. Schaltung auf Lochraster aufbauen
> 2. Schaltplan überarbeiten und schick machen
> 3. Layout machen
> 4. 50 Platinen fertigen lassen
> 5. Feststellen, dass dem Mikrocontroller eine ganz wesentliche
> Verbindung fehlt... :/
>
> Na - wer sieht's?

Mehr Power!

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Das Layout entspricht aber auch sonst gar nicht den Regeln der Kunst. 
Jeder Versorgungspin soll einen eigenen Abblock-Kondensator bekommen. Du 
hast hier einfach alle VCC Pins verkettet und dann die Abblock 
Kondensatoren irgendwie weit entfernt platziert.

Autor: F. F. (foldi)
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Meine erste Platine.
Nach etlichen Versuchen, Belichtungsreihen und was alles dazu gehört, 
war die erste Platine fertig.
Der Sockel für den Mikrocontroller hatte die richtige Anzahl an 
Anschlüssen, aber leider war der Sockel für einen breiten Chip 
(ATmega16) anstatt für einen ATmega328.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Ich habe einen StepUp Regler, den MT3608, das IC der kleinen 
briefmarkengroßen Chinaboards,in einem eigenen Leiterplattenlayout 
verwendet und den Enable Pin (4) fälschlicherweise auf GND Potential 
(Pin 2) gelegt. Das wäre ja noch nicht mal das Schlimmste gewesen, die 
unter dem IC verlaufende Verbindung durchzukratzen und Pin 4 dann mit 
Pin 5 (Vin) dem Nachbarn zusammenzupappen. Blöderweise kam Masse aber 
von oben über Pin 4, das heißt, ich mußte an Pin 2 eine Brücke löten. 
Bei 0,6mm Pinabstand ist das nicht mehr lustig.

Autor: Sandmann (Gast)
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Ich habe mal ein rechteckiges Lüfter-Fenster in ein PC-Tower-Gehäuse 
geflext. Das ging sehr zäh und es flogen massig Funken - kaum zu glauben 
was so ein Seitenstahlwand für Zähigkeit hat.

Jedenfalls guckte ich mir danach meine Brille an und sie war förmlich 
gespickt mit eingebrannten Metallfunken - ein Fall für den Müll. Nicht 
auszudenken wenn ich das ganz ohne Augenbedeckung geflext hätte.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Ich hab mal an einem FPGA-Eval-Board für 200€ das falsche Netzteil 
angeschlossen - 12V statt 5V. Es war sofort hin. Muss das einzige 
FPGA-Board ohne Spannungsregler am Eingang sein...

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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ArthurDent schrieb:
> Interessanterweise hat die Schaltung jahrelang funktioniert, da sich das
> Prom scheinbar ueber Adressen und Daten parasitaer versorgt hat.

Das gleiche ist mir mit einem selbstgemachten Adapter von P-IDE auf 
Compactflash passiert, damals noch unter DOS. CF Karte hat gebootet, 
obwohl ich sie gar nicht an die Versorgung angeschlossen hatte.

: Bearbeitet durch User
Autor: René F. (therfd)
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Dr. Sommer schrieb:
> Ich hab mal an einem FPGA-Eval-Board für 200€ das falsche Netzteil
> angeschlossen - 12V statt 5V. Es war sofort hin. Muss das einzige
> FPGA-Board ohne Spannungsregler am Eingang sein...

Naja kann passieren, wenn man liest wie häufig die Leute ein Notebook 
Netzteil an die externe Festplatte klemmen ist das schon fast Volkssport 
;)


Habe mal ne Schaltung entwickelt und beim testen ausversehen den USB 
Port eines Rechners mit 12V gequält, lustigerweise hat der USB Port es 
überlebt aber die beiden Ports auf der anderen Seite des Notebooks sind 
seitdem tot, das Notebook ist aber sowieso ein altes Gerät welches ich 
nur zum basteln verwende damit genau in so einem Fall der Verlust nicht 
allzuhoch wäre.


Ein befreundeter Hobby-Autoschrauber hat aber mal ein ganzes Notebook 
gegrillt, das Notebook war schutzgeerdet übers Netzteil und hing über 
ein billiges USB-Diagnoseinterface am Fahrzeug, zeitgleich hatte er ein 
Ladegerät an die Autobatterie geklemmt und dann schön zuerst die 
Masseleitung abgeklemmt. Der böse Strom kam dann auf die Idee sich einen 
anderen Weg zu suchen ;) (Masse war ja immer noch über den Schutzleiter, 
dem Notebook und dem OBD Interface vorhanden haha)

Autor: michael_ (Gast)
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Ich habe auch Lehrgeld zahlen müssen.

Beim Layout und Wannenstecker/Stiftleisten.

Aus der EAGLE-Bibliothek sieht alles so gleich und brauchbar aus.
PIN-1 ist mal in der anderen Reihe oder auf der anderen Seite.
Zum Glück nur bei Musterplatinen habe ich dann die gewinkelten Stecker 
von der Lötseite bestückt oder mir Adapter gebastelt.
Gemein ist, wenn ein Wannenstecker nach innen zeigt, wo die Bauelemente 
sind.

Es gibt da die häßlichsten Kombinationen.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Stecker sind ein Quell nicht endender Freude! Bei uns im 
Formula-Student-Auto hat traditionsgemäß jedes Jahr immer ein 
JTAG-Stecker von einer der ECU's eine falsche Pinbelegung (aber jedes 
Mal anders), sodass man dafür einen besonderen Adapter braucht.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Ich hatte mal eine defekte Leiterplatte mit erhöhter Stromaufnahme. Also 
mal fühlen welcher IC unverhältnismäßig warm wird. Ganz schlechte Idee. 
Ich wusste dann zwar welcher IC es war, aber auf meiner Zeigefinger 
Spitze konnte man danach in die Haut eingebrannt die Kontur eines SO8 IC 
sehen, mitsamt einem Negativ der Bauteilbezeichnung, Datecode und 
Herstellerlogo. Das war auf dem Finger besser lesbar als auf dem IC!

Autor: Elektrohelferlein (Gast)
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Mark S. schrieb:
> Einer der Klassiker war das mühevolle Anlöten eines 4-poligen
> abgeschirmten Kabels auf diesen elendig fiddeligen 5 poligen
> DIN-Stecker, am besten mit einem völlig überdimensionierten
> 80W-Lötkolben. Nachdem der Schweiss von der Stirn gewischt ist, fällt
> auf, dass man die Abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über das
> Kabel zu ziehen...
>

Ja, ein Klassiker... ist mir in der Lehre mit einem Harting Stecker zum 
anlöten (Irgentwas 30+ Pins) passiert. Sollte natürlich schön aussehen, 
daher brav überall Schrumpfschläuche drübergemacht. Hat ewig gedauert 
und ich stand die ganze Zeit auf einer Leiter, da das Ding oben an einen 
Schaltschrank kam.

Das gute daran: Dieses Erlebnis hat sich so eingebrannt, ich schaue 
lieber dreimal nach, bevor ich löte :)

Autor: Dietmar (Gast)
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Das Thema kommt mir gerade recht!

Vor nun über 20 Jahren habe ich eine Schaltung entwickelt, um eine 
Tastatur mit Matrixausgängen an einen Musiksynthesizer anzuschließen, 
für den eigentlich eine Tastatur mit einem einfachen Kontakt pro Taste 
vorgesehen war, der jeweils einen Widerstand aus einem Spannungsteiler 
kurzschließen sollte.

Ich habe mir die Schaltung Freitagabend überlegt und sie dann 
Samstagmorgen aus dem Kopf direkt auf die Platine geroutet. War schon 
etwas umfangreich, um sie vorher nicht aufzuzeichnen, sie hat aber auf 
Anhieb funktioniert :)

Doch nun kommt's: Vor einigen Wochen erst kam ich auf die Idee, das 
Ganze doch noch als Schaltplan auf Papier zu bringen. Dabei stellte ich 
fest, dass die Schaltung, obwohl sie es dennoch tut, eigentlich gar 
nicht funktionieren kann. Eigentlich müssten die Relais flattern. Dass 
sie das nicht tun und brav anziehen, liegt wohl nur daran, dass der sehr 
niedrige Takt der Schaltung für die Trägheit der Relais gerade zu hoch 
ist. Ein Wunder aber, dass sie überhaupt verlässlich anziehen.

Wie man auf dem Foto erkennt, habe ich damals ziemlich viele 
Pollin-Restposten verbaut. Das Problem ließe sich übrigens mit ein paar 
Dioden und weiteren IC als Huckepack lösen, aber wozu wenn's 
funktioniert ;)

Autor: Niemand (Gast)
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Wenn man (ich) auf einem Kombi-SNT mit 4 Spannungsschienen auf der 42V - 
nach Wechseln der C´s wegen der Elko-Pest und beim Messen dann nur noch 
was um die 15 V flatternd hat, den C anfässt und sich die Finger bei 
verbrennt ...
also erst mal den Strom weg und den C ausgelötet, der hatte dann aber 
auch noch fast 750 statt der 1000 µF .... warum will der nur nicht und 
zieht über diese Schiene dann auch noch die anderen daraus 
resultierenden U´s mit runter ....?
Sollte man (ich) vllt. mal auf die U-Werte des C´s genau schauen ... der 
war bis 16 V spezifiziert und war mit dem über doppelten U-Wert dann 
wohl etwas überfordert, so dass er sich etwas erwärmt hatte und 
sicherlich auch durchlässig wurde, wo sonst soll auch die Wärme anders 
herkommen?
Beim Tausch dann in das gleiche Fach der Kiste reingegriffen und es war 
der richtige da, mit 50V.
Also Ursache war dann wieder mal ein Faselfehler beim 
Bauteileinsortieren.
Aber noch echt Glück gehabt ... nicht auszudenken wenn der hoch gegangen 
wäre.

Autor: Joe J. (neutrino)
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Niemand schrieb:
> nicht auszudenken wenn der hoch gegangen
> wäre.

Wie, nicht auszudenken? Sowas mache ich oft absichtlich mit alten oder 
nicht mehr zuverlässigen Elkos. :P
Entweder zu hohe Spannung anlegen oder falsch polen. Meist zischt es 
allerdings nur...

[Duck und wech!]

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Meist zischt es allerdings nur...

Du musst die Amper hochskillen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe J. (neutrino)
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Nein, dann ist der zu schnell unterbrochen. Besser mit weniger Strom: 
"Stirb langsam."

Autor: Niemand (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Wie, nicht auszudenken?

dir ist wohl noch nie Einer dabei abgegangen? herrliche Gerüche und 
schönes Lametta auf dem ganzen Board ... muß man bei der Arbeit nicht 
haben ...

Autor: Peter D. (peda)
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Gerhard O. schrieb:
> Im
> Zeitstreß fielen mir diese fehlende Crosshairs nicht auf und die Bord
> wurde so gefertigt.

Gute Erfahrungen habe ich mit Würth gemacht, die fragen bei jeder 
Unstimmigkeit nach.
Ansonsten, falls auch nur der kleinste Zweifel auftaucht, ob man nach 
der letzten Änderung einen Design Rule Check gemacht hat, mache ihn!

Aber mir ist es auch mal passiert, daß ich im Output-Job die Innenlagen 
vergessen hatte. Und daß in der Leiterplattenspezifikation 4-layer 
stand, hat der Fertiger nicht beachtet.

Autor: Peter D. (peda)
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Ich hatte mal eine neue Platinenversion am Labornetzteil in Betrieb 
genommen und dabei einen höheren Strom der -5V bemerkt, der sich bald 
normalisierte. Als ich die 2. Platine nahm, trat der Effekt wieder auf.
Grund war ein Copy&Paste Fehler der -5V Reglerschaltung, d.h. die Elkos 
waren verpolt. Die 10µF/50V Elkos wurden also erstmal umgekehrt 
formatiert.
Nur war der Fehler schon in der alten Version passiert, d.h. die Platine 
wurde so schon 10 Jahre lang produziert ohne einen einzigen Ausfall.

Autor: Peter D. (peda)
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Dietmar schrieb:
> Eigentlich müssten die Relais flattern.

Warum denn?

Und warum diese Miniaturbilder, auf denen nichtmal die IC-Bezeichnung zu 
erkennen ist?
Solche Bilder kann man sich sparen.

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Da ist man gerade fertig mit Basteln, da fällt einem beim Aufräumen das 
Kästchen mit den Aderendhülsen aus der Hand auf den Fußboden. Zum Glück 
war das nur eine Sorte, sonst hätte ich die alle noch einzeln sortieren 
müssen.

Autor: Peter D. (peda)
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Ich hab mal an einem 1000W Netzteil den 2-poligen Netzschalter 
ausgeschaltet und dann am GND der 380V Zwischenkreisspannung ganz 
ordentlich einen gewischt bekommen.
Ein Kontakt des Netzschalters war verschweißt, d.h. es bestand immer 
noch Netzverbindung und dann muß das auch noch die Phase gewesen sein.
Seitdem ziehe ich immer brav den Netzstecker, bevor ich reinfasse.

Ich hab auch mal mit einem Isolationstester geprüft, ob MHV-Buchsen 
wirklich 5kV fest sind. Ein Finger auf der Buche, mit der anderen Hand 
das Poti hochgedreht. Bei 3kV hats ordentlich gezuckt. Für Geräte mit 
MHV-Buchsen gibt es also kein CE-Zeichen!

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Ein Arbeitskollege von mir wollte als Jugendlicher von einer 
Fußgängerbrücke aus, nur zum Spaß von der darunterliegenden Zugstrecke, 
mit einem Holzgliedermaßstab den Abstand zwischen der 5kV Oberleitung 
zur Unterkante der Fußgängerbrücke messen. Er dachte Holz leitet nicht. 
Er überlebte und kam mit leichten Verbrennungen ins Krankenhaus.

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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15 kV.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Stephan S. schrieb:
> Das war auf dem Finger besser lesbar als auf dem IC!

Foto?!

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Ein Bekannter, der bei der Post (neuerdings Telekom) arbeitete, 
berichtete von einem Kunden, der eine Lichtorgel zur Signalisierung von 
Telefonanrufen einsetzen wollte. Leider klemmte er versehentlich die 
230V Netzspannung auf die Telefonleitung. Der dabei fließende Strom war 
leider so niedrig, dass es nicht einen Knall gab und die Sicherung flog, 
sondern die Isolierung der Kabel bis hin zur Vermittlungsstelle langsam 
anschmolz und deswegen alles ausgetauscht werden musste. Die Rechnung 
fiel für den Kunden etwas höher aus aus erwartet:

- ein defekter Einschub in der Vermittlungsstelle (vergleichweise 
billig)
- etliche hundert Meter 100-Doppeladerleitung
- etliche hundert Meter Anschlussleitung vom Verteiler zum Haus
- zugehörige Erdarbeiten

Autor: M.A. S. (mse2)
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Viele von Euren Design- und Baufehlern sind mir auch schon passiert. 
Derjenige, den ich hier schildern möchte, ist jedoch kein 
Konstruktionsfehler von mir sondern ein ungeschicktes Vorgehen bei einer 
Reparatur.

Als Jugendlicher hatte ich (von meinen Eltern übernommen) diese 
Radio/Verstärker-Kombination von ITT:

https://www.google.de/search?q=itt+schaub+lorenz+verst%C3%A4rker+radio&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjnyYLkq_jZAhUHiywKHeMTAaIQ_AUICygC&biw=1920&bih=1058#imgrc=-pTFNRp1eYpdXM:

Eines Tages gab ein Kanal keinen Ton mehr von sich.
Ich mich also mit Schraubenzieher, Funktionsgenerator und Oszilloskop 
ans Werk gemacht, das Ding aufgeschraubt (was aufwändig war, bei diesem 
Teil) und nach Schaltplan (sowas war damals noch bei den Geräten mit 
dabei) vom Eingang bis zum Ausgang durchzumessen.
Bis kurz vor der Endstufe war kein Fehler zu finden. Bei der Endstufe 
angekommen sah ich dann im Schaltplan, dass da Sicherungen vorhanden 
waren.
Diese im Gerät gesucht und gefunden: das konnte ja wohl nicht wahr sein, 
die lagen in Sicherungshaltern, welche von aussen ohne das Gerät 
aufschrauben und auseinandernehmen zu müssen, zugänglich waren.
Und die eine Sicherung war es dann auch.   :)

Aber nun ja: ich hatte zum ersten Mal ein Gerät von vorne bis hinten 
durchgemessen, ganz ohne Erfahrungsgewinn und Lerneffekt war die Sache 
nicht. ;)

Autor: Markus (Gast)
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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

Sowas hatte ich bei einer Prüfungsaufgabe in der Ausbildung auch gehabt.
Schaltung auf Lochraster mit Silberdraht fein säuberlich auf Papier 
vorgezeichnet, dann alles perfekt verdrahtet. Auch einen NE555 im 
DIL-Gehäuse im 8pol.DIL-Sockel.
Bei der Inbetriebnahme habe ich dann festgestellt, dass ich bei der 
Planung die Pinbelegung nicht von unten betrachtet habe, sondern von 
oben, daher alles falsch. Eine Katastrophe.
Wir mussten als Abschluss die Platine immer am Platz "in Betrieb" 
vorzeigen, dann wurde dieser Punkt abgehakt. Danach wurde sie abgegeben 
zur Bewertung des Aussehens.
Ich habe mich gerettet, indem ich beim NE555 alle Beinchen einmal 
komplett umgeklappt habe und ihn so kopfüber in die Fassung gesteckt 
habe. Kurz vorgezeigt - Funktion war da! Check!
Danach einen neuen IC geholt und korrekt eingebaut und abgegeben.
Es hat nie jemand gemerkt!
Habe aber noch immer ein schlechtes Gewissen... auch 25 Jahre danach :-)

Autor: soul e. (souleye)
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Peter D. schrieb:

> Grund war ein Copy&Paste Fehler der -5V Reglerschaltung, d.h. die Elkos
> waren verpolt. Die 10µF/50V Elkos wurden also erstmal umgekehrt
> formatiert.
> Nur war der Fehler schon in der alten Version passiert, d.h. die Platine
> wurde so schon 10 Jahre lang produziert ohne einen einzigen Ausfall.

Halb so wild. Mir hat mal der Modellbau bei gut 100 B-Mustern sämtliche 
Elkos falsch herum auf die Platte gesetzt. Das erste Dutzend haben wir 
noch umgebaut, bei dem Rest nur noch Ruhestrom gemessen und dann so 
ausgeliefert. Von den Teilen ist kein einziges ausgefallen.

Die Nutzungsdauer liegt hier bei 1-2 Jahren, dann gehen die Fahrzeuge in 
die Presse oder werden umgebaut. Daher ist das Risiko überschaubar. Für 
Endkunden-Teile in Serie wäre das natürlich keine Option.

Autor: Yoschka (Gast)
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Wir hatten eine Kabeltrommel.
Vater wollte daran die Heckenschere betreiben.
Die Trommel sollte im Keller stehen bleiben.
Typischerweise Steckdosen in der Trommel, ein Stecker am Kabel.
Nach Vaters Umbau hatte die Trommel auf beiden Seiten Steckdosen.
UND es existierte ein 3m Kabel mit zwei Steckern!

Irgendwann war ich alt genug zum Heckeschneiden.
Das Stecker-Stecker Kabel habe ich zuerst in die Wand gesteckt und dann 
die andere Seite angepackt und beide Stifte in der Handfläche 
kurzgeschlossen.
Kawumm! Das Jahr wieder keine Hecke geschnitten...

Beim nächsten Anlauf hatte dann die Kabeltrommel einen ganz kurzen 
Stecker-Stecker Adapter und ein normales Verlängerungskabel konnte 
verwendet werden.

Vermutlich hat Vater diesen Adapter selber gebaut, ich wüsste nicht, wo 
man den kaufen könnte.

Autor: Sozialbau (Gast)
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Yoschka schrieb:
> UND es existierte ein 3m Kabel mit zwei Steckern!

Yoschka schrieb:
> Vermutlich hat Vater diesen Adapter selber gebaut, ich wüsste nicht, wo
> man den kaufen könnte.

Bedarf wäre leider überall vorhanden, wo der Strom abgestellt wurde - 
man aber irgendwie in wenigen Metern Abstand Zugang zu einer "fremden" 
Steckdose hat. Eine (zugegeben sehr kleine) Marktlücke also...

(Bitte nicht_wirklich machen.)

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Yoschka schrieb:
> Vermutlich hat Vater diesen Adapter selber gebaut, ich wüsste nicht, wo
> man den kaufen könnte

...ganz sicher :-) hat mein Vater auch mal gebracht und hat meine Mutter 
fast das Leben gekostet...natürlich hat er es gut gemeint, aber...
Gruß Rainer

Autor: DAVID -. (bastler-david)
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Das gibts aber anderes selber erlebt vor über 10 Jahren.
Willst ein raum ausbauen wo noch kein strom hast.
Du aber löcher machen musst und Verlängerungsleitung reicht nicht aus 
der Tür und ins Nachbarzimmer wieder rein also ?
Klar Dose vom der Leitung abschrauben dann Leitung durch die wand bei 
den Heizungsrohren lang, Stecker in die Steckdose stecken und auf der 
andren Seite in der Hektik die Kopplung Anbringen doch dann machts ZZZZ 
und ahh was das jetzt ?
dann kommt ein die Idee das es woll nicht so schlau war erst den Stecker 
in die Steckdose zustecken und dann an diesen Stecker die Kopplung 
anzubringen ...

oder mit der Heckenschere Haufen meter stücke abzuschneiden weil die 
strippe immer wieder im weg häng..
ja kennen wir alle.

: Bearbeitet durch User
Autor: Walter T. (nicolas)
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Ich kann auch noch einen Fehler liefern, den weder ich noch andere 
wiederholen sollten:

Vor wenigen Jahren legte sich ein Freund einen 
4-Tonnen-Antennenmastanhänger aus Bundeswehrbeständen zu. Ursprünglich 
für Richtfunkverbindungen gedacht, wurde der Antennenrotor durch Tasten 
an einen Kasten am Anhänger gedreht. Wenn man nur einmal ausrichtet und 
dann stehen läßt, ist das in Ordnung.

Für den Funkbetrieb ist es allerdings angenehmer, im warmen zu sitzen 
und die Position schnell einstellen zu können und auch eine 
entsprechende Rückmeldung der aktuellen Richtung zu sehen. Also habe ich 
dieses kleine Retrofit-Steuergerät gebastelt.

Weil so ein 4-Tonnen-Gerät ja sicherlich nicht so schnell ein zweites 
Mal auftauchen wird, habe ich einfach Reste verbaut, die da waren. 
ATmega32, Grafik-LCD, von denen ich mal zwei Stück vom Trödelmarkt 
mitgebracht habe, zwei L6203 und ein schickes Alu-Gehäuse, das noch 
herumlag. Im Vergleich zur Firmware war die Hardware schnell gestrickt.

Bei der Leiterplattenbestellung (Haka-Zwillings-Angebot) gab es eine 
Überlieferung. Also drei Leiterplatten. Werden eh nie gebraucht.

Und dann tauchte der zweite Mast-Anhänger im Bekanntenkreis auf. Und der 
dritte.

Durch ein wenig Herumgefrage konnte noch ein weiteres Display 
aufgetrieben werden - ein Freund hatte beim gleichen Flohmarkt beim 
gleichen Händler auch die Finger nicht still halten können.

Aber, meine Lektion: Nie, nie wieder werde ich bei einem Design 
versuchen, alte Bauteilebestände aufzubrauchen. Lieber etwas verbauen, 
was sich leicht wiederbeschaffen läßt. Man weiß ja nie.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Und dann tauchte der zweite Mast-Anhänger im Bekanntenkreis auf. Und der
> dritte.
Du hast Bekannte... Und ich hatte mich schon über eine Geschichte 
gefreut, wie jemand per Fernbedienung den Mast ins Wohnzimmerfenster 
rammt, weil er ihn beim Drehen nicht gesehen hat!

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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...oder der Mast im Dauerbetrieb seine Kreise zieht gg

Autor: soul e. (souleye)
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Ich hatte mir natürlich erst das Bild angeguckt und dann den Text 
gelesen. Vom Bild her wäre ich davon ausgegangen, der Fehler sei die 
Schraube, welche den Drehknopf blockiert.

Senkschrauben hätten sich doch in der Restekiste auch noch gefunden?


Für solche Gehäuse nehme ich gerne Deckplatten aus FR4-Material, die ein 
Kollege auf seiner Fräse bearbeitet. Wenn man das zweilagig macht kann 
man die funktionalen Schrauben unter der oberen Schicht versenken und 
lässt nur die vier an den Ecken sichtbar.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Schrauben verschämt verstecken? Nein. Das ist nicht mein Ding.

Autor: Frank B. (frank501)
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Dominik K. schrieb:
> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.

Nicht beim Bastel, doch eigentlich schon, aber am Haus, nicht in der 
Werkstatt.

In der Küche wurde eine neue Wasserleitung gebraucht. Ist ja alles kein 
Problem, im Keller unter der Decke ist noch genug Platz.

Also alles schön mit 15er CU-Rohr verlegt und dann löten.
Also Rohrende und Fitting sauber gemacht, Flussmittel auf das Rohrende, 
Fitting aufgeschoben und mit der Flamme heiß gemacht.
Zinn dran gehalten, Zinn wird flüssig und... tropft runter anstatt in 
die Verbindungsstelle zu laufen.

Ok, mehr Power. Gasbrenner aufgedreht bis zum Geht nicht mehr, Löstelle 
noch heißer gemacht.
Lötzinn wird flüssig und... tropft immer noch runter.
Nach guten 10 Minuten war dann auch noch alles verbrannt.

Nach dem zweiten Versuch mit neuen jeweils Fittingen habe ich dann 
endlich bemerkt, daß ich die ganze Zeit Locherpaste auf die Lötstelle 
aufgetragen habe statt Flussmittel.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Oh... anstatt Lötzinn hab ich den Silberdraht in der Hand.
Jo, da wundert man sich 'ne ganze Weile wieso das Zinn nicht fließt 
obwohl man sich schon die Pfoten dran verbrennt, oder was schon wieder 
mit diesem verdammten Lötkolben los ist. Das ist mindestens so ein 
Klassiker wie das Vergessen irgendeines Stecker-Gehäuses vor der Montage 
des Steckers (mit möglichst vielen schwierig anzuschließenden 
Käbelchen).

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Yoschka schrieb:
> UND es existierte ein 3m Kabel mit zwei Steckern!

Leider habe ich schon ganze Bootstege mit diesen Kabeln gesehen, weil 
die Konstrukteure der Werften es nicht schaffen, Aufbaustecker für CEE 
in die Boote einzubauen.
Als Landstromkabel werden dann lebensgefährliche Kabel mit 2 CEE 
Steckern benutzt.

Autor: Mörvieh (Gast)
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Sickergrube im Keller mit Brackwasserpumpe. Gab immer Ärger. 
Schwimmerschalter verheddert oder Pumpe festgesetzt oder oder oder.
Und dann steht die Suppe im Keller.
Also zweite Pumpe her und eine eine ratzfatz erstelle Schaltung mit 
ATMega, galvanischer Wasserstandsmessung und ein paar Relais um zwei 
Pumpen redundant anzusteuern.
Kann ja nix mehr passieren, weil, wenn eine Pumpe mal ausfällt, gibt ja 
zweite.

Nützt nur nix, wenn beide an der selben Sicherung hängen und sich eine 
mit Kurzschluss verabschiedet. Wieder nasse Füße. Murphys Law eben.

Autor: Günter N. (turtle64)
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Ich habe mal eine Platine mit einer USB-Buchse designt. USB-Buchse 
sauber nach Datenblatt in Eagle konstruiert und im Schaltplan und auf 
dem Board platziert.
Nach dem Bestücken funktionierte es nicht. Kontrolle zeigte: Die 
USB-Buchse war in ihrem Datenblatt spiegelverkehrt eingezeichnet...

Beim ersten Prototyp habe ich dann das USB-Kabel zerschnitten und 
"falsch" herum wieder zusammengelötet. Beim zweiten habe ich den Stecker 
abgeschnitten und das Kabel statt der Buchse auf die Platine gelötet.

Autor: Rüdiger M. (animefan)
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Mein schlimmster Fehler ist zum glück schon ein paar mehr Jahre her.
Habe damals mit einer HeNe Laserröhre 'gespielt'. Die war in ein 
Kunststoff Wasserrohr eingebaut. Nach dem testen wollte ich die Röhre 
dann wieder aus dem Rohr entfernen.
Mit einer Hand schieben und der anderen Hand an der Röhre drücken. Die 
Röhre hat Metall Spiegelhalter die an der Hochspannung liegen.

Ich musste mich ganz schön beherschen das Ding nicht in die Ecke zu 
werfen.

Autor: Lama (Gast)
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Modellbau-LiPo für die mobile Spannungsversorgung eines von uns 
entwickelten Gerätes vorgesehen. Akku wird geliefert, ausgepackt: aha, 
eines dieser komischen Modellbaustecker verbaut. Kein Problem, schnell 
ins Labor um auf einen gescheiten Stecker upzugraden. Seitenschneider 
gegriffen und schnell mal den verbauten Stecker abgeschnitten. 
Dummerweise beide Leitungen auf einmal. Hätte nicht gedacht dass ein 
Modellbauakku einen 'ordentlichen' Seitenschneider so hinrichten kann.

Die Reaktion der Kollegen brauche ich wohl nicht zu erwähnen :-)

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Ben B. schrieb:
> Das ist mindestens so ein
> Klassiker wie das Vergessen irgendeines Stecker-Gehäuses vor der Montage
> des Steckers (mit möglichst vielen schwierig anzuschließenden
> Käbelchen).

Genau. Da hat man schon instinktiv die graue Gewindehülse rechtzeitig 
auf das Kabel aufgeschoben und erst wenn man fertig ist merkt man, dass 
der gesamte Mittelteil noch fehlt. Wie ärgerlich ist das denn?

Autor: ms (Gast)
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Eines meiner ersten Boards war als Ansteuerung für einen SRAM Baustein 
gedacht.
Ein Digitaler Datenstrom (8 Bit) konnte in einen SRAM (512kByte) 
getaktet werden und anschließend wieder ausgegeben.

Eigentlich ein 19Bit forward/backward Zähler für die Adressen. Dieser 
wurde in einem CPLD implementiert. Bei der Inbetriebnahme bemerkte ich, 
dass ich auf dem Board einige Adressleitungen "falsch" verdrahtet hatte
(A0 des SRAM ging auf A5 der Ansteuerung etc...)

Also habe ich den gesamten Adressbus durchtrennt und alle Leitungen 
"korrekt" von Hand verlegt.

Als ich dies erledigt hatte viel mir auf, dass ich mir das hätte sparen 
können, den Baustein interessiert es ja nicht ob die Speicherzellen in 
aufsteigender Reihenfolge adressiert werden......

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Rüdiger M. schrieb:
> Ich musste mich ganz schön beherschen das Ding nicht in die Ecke zu
> werfen.

Ein ähnliches "elektrisierendes Erlebnis" hatte ich als ca. 15 jähriger. 
Einen Discostrobo aufgebaut, funktionierte ganz hervorragend. Also mal 
das Chassis geschnappt und in einen dunklen Raum gegangen, um den Effekt 
besser zu sehen. Chassis in der Hand behalten und tierisch eine 
gepflastert bekommen.
Die Röhre wurde über einen Spannungsverdoppler direkt aus dem Netz 
betrieben, also rund 600V Gleichspannung. Ich habe heute keine Ahnung 
mehr, wo sich der Strom einen Weg gesucht hatte. Ist auch gut möglich, 
das die Hochspannung zum Zünden sich einen Weg gesucht hatte.
Jedefalls habe ich alle durch den Holzboden durchgeschraubten Schrauben 
isoliert, indem ich den Boden "einschalte" und mehrere Millimeter mit 
Epox vergoss :-)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Das kenne ich, 630V Gleichspannung sind sehr schmerzhaft.

Autor: Auaa (Gast)
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Kindergarten...
Mit 14 Jahren hatte ich eine riesige 60er-Jahre SW-Bildröhre per Hand 
entladen. Noch eine Stunde später rappelte mein Herz. Heute wäre mir das 
nicht passiert (- ich es hätte es auch nicht überlebt).

Autor: 1234 8765 (Gast)
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Wie war das nochmal mit der Pinreihenfolge?

Autor: HildeK (Gast)
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1234 8765 schrieb:
> Wie war das nochmal mit der Pinreihenfolge?

Ja, hatte ich auch schon. TSSOP16, allerdings nur einer ....

Autor: M. P. (matze7779)
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1234 8765 schrieb:
> Wie war das nochmal mit der Pinreihenfolge?

Trotzdem hübsch gemacht! Respekt!

Autor: Jörch B. (captainbee)
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Naja, manchmal kann dämliches Zeug auch Leben retten :
Als ich noch Jung und ungestüm war, ging mir bei meiner ersten E-Gitarre 
und dem kleinen 30 Watt Transistor-Combo aus der ex-DDR der "Sound" 
tierisch auf den Sack. Entweder empfing das Ding Radio Moskau oder es 
koppelte nur Rück wie Sau. Ich bemerkte, dass der "Sound" sich etwas 
verbesserte, wenn ich irgendwie den Saitenblock mit dem Masseblech der 
Buchse verband. Keine Ahnung, wo ich damals den Tipp bzgl. Saitenerdung 
herhatte, in den drögen prä-Internet-Zeiten ...

Als Elektro-Bastel-Anfänger dödelt ich mir einen Draht von Saitenblock 
zum Masseblech der Buchse und auf einmal brummte und rauschte alles 
nicht mehr "Extrem Scheisse" sondern nur noch "Scheisse" . Wow . 
Gewonnen !

Allerdings, cool und blöd wie man mal früher war, liess ich bis Dato 
immer die Saiten oben abstehen und weigerte mich, diese zu kürzen, so 
dass die immer schön Buschig darumbaumelten. Gut, mit dem neuen Sound 
bissi rumgeklampft, überlegt, "och ich könnt dem Verzerrer noch bissi 
schmackes geben", mit der rechten Hand die Saiten abgedämpft und mich 
runter zum Verzerrer gebeugt. PATZ !!! Ein kurzes Zucken in der Hand und 
um mich herum alles Dunkel. Die hereinstürmende Mutti überzeugt mich 
davon, dass ich wohl noch leben würde und eine kurze Forensische 
Untersuchung ergab, das einer meiner überhängenden Saitendödel mal schön 
beim runterbeugen in ein Mehrfachsteckdosenloch mit FI-loser Phase 
geditscht hatte. Ohne die kurz vorher angebrachte Saitenerdung (hatte 
nur ein Stückchen 2,5qmm zum basteln) wär vermutlich erstmal was durch 
die auf den Saiten aufgelegte Pfote abgeflossen. Halleluja, seitdem 
schneide ich die Saiten IMMER kurz ;-)

Gruß

Autor: Holger L. (max5v)
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Ich kann die vorhergegangene Beträge nicht toppen.
Allerdings sind die mehr oder weniger kleinen Schnitzer bestimmt auch 
interessant.


Bild board_tb_b:
Kondensator (C11) auf der falschen Seite, durch die naheliegenden Buchse 
schlecht auszulöten. Auf der Rückseite wäre es deutlich besser gewesen.

Bild t10_mr_b:
Kleiner gelber Strich, große Wirkung. Kommt wohl öfter vor :-)

Bild sender_xxx_b:
Knopfzellenhalter 2032 in Eagle verkehrt herum in dem Schaltplan 
eingezeichnet. Taster von unten nach oben kopiert, Labels und noch ein 
Paar andere Dinge (warum auch immer) vertauscht. Das Resultat sollte 
erkennbar sein....

Autor: Dietmar (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Dietmar schrieb:
>> Eigentlich müssten die Relais flattern.
>
> Warum denn?

Weil meine Schaltung einfach nacheinander alle Pins der Matrix abfragt 
und das entsprechende Relais immer nur dann angesteuert wird, wenn die 
der gedrückten Taste entsprechenden Pins Hi sind. Wenn ich also eine 
Taste gedrückt halte, bekommt das Relais immer nur kurz Strom, wenn der 
Takt die passenden Pins der Matrix erreicht. Sozusagen Nadelimpulse.

Da ich, wie bereits erwähnt, damals kein Schaltbild erstellt habe, lässt 
sich das halt nicht so gut erklären. Ist auch unwichtig, weil:

>
> Und warum diese Miniaturbilder, auf denen nichtmal die IC-Bezeichnung zu
> erkennen ist?
> Solche Bilder kann man sich sparen.

Dies ist ein reiner Zeitvertreibsthread. Für anspruchsvolle Unterhaltung 
zu einer Aufführung von Profidarstellern gehen.

Autor: MiMa (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Das war auf dem Finger besser lesbar als auf dem IC!
>
> Foto?!

Ist einem Freund von mir auch schon passiert. Lesen konnte man natürlich 
nichts aber die Gehäuseform und die einzelnen Pins konnte man erkennen.
Die Schrift ist doch nur aufgedruckt. Wieso sollte sich dabei auch 
etwas, außer der Farbe, einbrennen?

Markus schrieb:
> Ich habe mich gerettet, indem ich beim NE555 alle Beinchen einmal
> komplett umgeklappt habe und ihn so kopfüber in die Fassung gesteckt
> habe. Kurz vorgezeigt - Funktion war da! Check!
> Danach einen neuen IC geholt und korrekt eingebaut und abgegeben.
> Es hat nie jemand gemerkt!
> Habe aber noch immer ein schlechtes Gewissen... auch 25 Jahre danach :-)

Naja meine SOT323 Fets liegen seit Jahren auf dem Rücken und verrichten 
brav ihren Dienst. Eine der typischen provisorischen Dauerlösungen eben 
;-)

Sozialbau schrieb:
> Bedarf wäre leider überall vorhanden, wo der Strom abgestellt wurde -
> man aber irgendwie in wenigen Metern Abstand Zugang zu einer "fremden"
> Steckdose hat. Eine (zugegeben sehr kleine) Marktlücke also...

Äusserts kreativ!


1234 8765 schrieb:
> Wie war das nochmal mit der Pinreihenfolge?

Sowas ähnliches, jedoch nur mit zwei vertauschten Pins, habe ich schon 
in einem Seriengerät gesehen.. Da wurden mehrere Tausend Platinen 
bestückt bevor einer den Fehler bemerkt hat (wie so etwas möglich ist 
Frage ich mich immer noch) und dann wurden alle von Hand "umgelötet".

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Ja...wie ist sowas möglich...hatte seinerzeit - immer noch als 
stud.Hilfskraft - die "Ehre" einen Prototypen auf Doppel-Euro-Lochraster 
fädeln zu dürfen. Ein echtes TTL-Grab bzw. eine Speicherkarte mit den 
ersten 1Kx8-D-Rams einschließlich Controller von Intel, noch nicht 
freigegeben...aber für die Hochschule :-)...Die Vorlage für mich hatte 
mein Chef auf das berühmte Butterbrotpapier mit Bleistift gemalt. Eine 
Höllenarbeit, da überall der 16-Bit-Bus lustig herumgeführt wurde. Trotz 
intensiver Kontrolle meinerseits, wurde ich bei meinem nächsten 
Arbeitstag von düsteren Minen begrüßt. Die Karte lief nicht, zog 
entschieden zuviel Strom und der Cheftechniker hatte die halbe Nacht 
meine Verdrahtung kontolliert. Die war aber in Ordnung. Was war?? Der 
Chef - man munkelte damals, dass er das berühmte fotographische 
Gedächtnis hatte, hatte alle Bustreiber gespiegelt gemalt! Das ist auch 
erst herausgekommen, als jemand - quasi gotteslästerlich - mal im 
TTL-Handbuch nachgesehen hatte und das Elend bemerkte. Natürlich durfte 
ich anschließend alles neu Fädeln...und dann lief "natürlich" immer noch 
nichts... Es hat gut 2 Wochen gedauert, bis die Spezialisten den 
Ram-Controller als Übeltäter dingfest machen konnten. Der Chef hat dann 
in Amiland bei Intel persönlich ein neues Säckchen B-Controller in die 
Hand bekommen, ohne das Eingeständnis natürlich, dass die A-Serie Macken 
hatte. Das Ganze war übrigens Teil eines Auswertgeräts für 
Laser-Doppler-Anemometrie. Den Baugruppenträger durfte ich natürlich 
auch bauen ...WireWrap-Technik...und wir haben es dann doch geschafft. 
Das war 1973...
Und auf die guten, alten Zeiten noch einen W.Busch:
Das Trinkgeschirr, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.
Gruß Rainer

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Jörch B. schrieb:
> das einer meiner überhängenden Saitendödel mal schön
> beim runterbeugen in ein Mehrfachsteckdosenloch mit FI-loser Phase
> geditscht hatte.

Mein damaliger Kunstlehrer/Elektronikbastelfreund und ich bastelten 
gerade an seinem Video Genie herum, um eine sehr aufwändige 
Bank-Switching-Logik einzubauen und in Betrieb zu nehmen. Obwohl alle 
Geräte ausgeschaltet waren, gab es einen Knall und der 
Leitungsschutzschalter löste aus. Reichlich irritiert machten wir uns 
auf die Suche und fanden auch schnell die Ursache. Ein längeres, 
überstehendes Flachbandkabel steckte in einem Lüftungsschlitz des 
Netzteils eines Diskettenlaufwerks. Der Schaden war nicht mehr reparabel 
und zog sich wirklich über alle Baugruppen, d.h. auch unsere vielen 
Basteleien und die teuren RAMs waren hinüber.

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Ist mawin und Falk. B hier nicht im Start? Machen die nie Fehler?

SCNR.

Autor: F. F. (foldi)
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Eines ist doch mal sicher, die besten, ganz gleich in welchem Fach, 
haben alle ihre "Erfahrungen" gemacht.

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Mir passiert ständig so Dusselzeugs. Mein grösster Feind scheint 
Schrumpfschlauch zu sein. Ein 50-poliger Stecker zu verlöten, man 
schneidet sich 50 Schrumpfschlauch Stücke in der selben Länge zurecht.

Dann geht es an's Löten und ich löte möglichst schön 50 verzinnte Enden 
an den Stecker. Und wenn ich dann fertig bin, was liegt auf dem Tisch?

50 Schrumpfschlauch Stücke.

Autor: Vancouver (Gast)
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Mein persönlicher Knaller war die Vertauschung der Leitungen eines 
differenziellen Taktsignals. Anfangs und Endpunkt lagen unter einem BGA, 
und die Verbindung komplett irgendwo im Inneren einer 8-lagigen Platine. 
Vias auf der Taktleitung haben wir vorschriftsmäßig vermieden. An 
Patchen war also erstmal nicht zu denken.


Wir haben dann tatsächlich eine Stelle gefunden, wo wir uns bis auf den 
Layer durchkratzen und unter dem Lötmikroskop die beiden Leiterbahnen 
kreuzen konnten. Das war eine Operation am offenen Herzen, Zeitaufwand 
etwa 6 Stunden pro Platine, und das Ganze ohne einen Tropfen Kaffee. Das 
war überhaupt das Schlimmste an der ganzen Sache. Aber der Aufwand hat 
sich gelohnt, alle Platinen funktionierten danach. Den Ort der Schande 
haben wir anschließend mit einem Trofpen Heißkleber versiegelt.


Da ich mit dieser Aktion das Projekt eine ganze Woche zurückgeworfen 
hatte, war der Lerneffekt entsprechend groß...

Autor: HildeK (Gast)
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Vancouver schrieb:
> und das Ganze ohne einen Tropfen Kaffee

Ja, das ist kontraproduktiv. Aber ein Glühwein oder ein Schnäpschen 
hätten geholfen ...

Autor: Conny G. (conny_g)
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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

Finde ja in solchen Situationen die Stimmungsverlaufkurve und die 
Kreativleistung des Gehirns sehr amüsant.

Vorher: Optimismus - gleich ist es geschafft, freue  mich aufs Testen.
Erkenntnis: Da stimmt was nicht, das sollte doch ...
Erste Reaktion: Schock, Stille, Verharren, Kucken
Danach: Wut/Ärger und/oder Verzweiflung.
Dann: Betrachten, Nachdenken, Hoffnung - das könnte noch zu retten sein.
Dann: Gehirn brummt... wenn ich das auf die andere Seite, da mit 
Fädeldraht, dort ... dann geht das.
Dann: Emsiges, wildes, skrupelloses Gebastel, totale Bereitschaft zum 
Pfuschen - da kann jetzt eh nichts mehr schief gehen.
Am Ende: Stolz auf ein komplett verkorkstes aber doch funktionierendes 
Werk.

:-)

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Es geht, bei mir ist es so:

Löten
Feststellen, dass man den Schrumpfschlauch vergessen hat
Ich sag' mir 'Sch... drauf' und wickle zwei Meter Isolierband drum
Hol mir ein Bier
Nerve mich gewaltig über den Murks
Reisse alles auseinander und mache es am nächsten Tag ordentlich

Autor: Niemand (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Ein Bekannter, der bei der Post (neuerdings Telekom) arbeitete,
> berichtete von einem Kunden, der eine Lichtorgel zur Signalisierung von
> Telefonanrufen einsetzen wollte. Leider klemmte er versehentlich die
> 230V Netzspannung auf die Telefonleitung. Der dabei fließende Strom war
> leider so niedrig, dass es nicht einen Knall gab und die Sicherung flog,
> sondern die Isolierung der Kabel bis hin zur Vermittlungsstelle langsam
> anschmolz und deswegen alles ausgetauscht werden musste. Die Rechnung
> fiel für den Kunden etwas höher aus aus erwartet:
>
> - ein defekter Einschub in der Vermittlungsstelle (vergleichweise
> billig)
> - etliche hundert Meter 100-Doppeladerleitung
> - etliche hundert Meter Anschlussleitung vom Verteiler zum Haus
> - zugehörige Erdarbeiten

Das ist ja wohl ein Märchen, die Kabel / Leiter (Isolation) sind bis 
min. 300 V~ schalt- und daueraktiv fest, im Amt sitz vor jeder aktiven 
Baugruppe am Ausgang eine Über-U-Schaltung um solche Spielchen oder 
Blitzeinschläge fern- und abzuhalten.
Da hat sich wohl die BP damals einen Dummen gesucht und gefunden? 
Elektro-Anlagen auch bei der BP, waren nach ZTV und VDE zu planen und zu 
errichten.
Also solch ein Fall hätte schon mal Wellen schlagen müssen?

Autor: Niemand (Gast)
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Philipp G. schrieb:
> Und wenn ich dann fertig bin, was liegt auf dem Tisch?
>
> 50 Schrumpfschlauch Stücke.

du hast das Bier davor vergessen ? .. in der Ruhe liegt die Kraft ... 
geht mir selber auch meist oft so.
Man ist so mit der Ausführung der Fiselarbeit beschäftigt, um das ganze 
Drumherum einfach mal auszublenden oder es überfordert einen, und es 
fehlt die Routine?

Autor: Niemand (Gast)
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F. F. schrieb:
> Eines ist doch mal sicher, die besten, ganz gleich in welchem Fach,
> haben alle ihre "Erfahrungen" gemacht.

Der Spruch geht aber ganz anders: man muß nicht jeden Fehler selber 
machen um daraus zu lernen, es reicht auch wenn ihn Andere machen!

Autor: Niemand (Gast)
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Philipp G. schrieb:
> Ist mawin und Falk. B hier nicht im Start? Machen die nie Fehler?

solch erlesene Leuts lernen aus den Fehlern Anderer ..?

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Ich habe mir vor Tagen erst nen Wolf gesucht, weil ich auf einen Tiny85 
die falsche HEX Datei geproggt habe.
Da ich davon mehrere Platinen aufbauen will, habe ich mir der 
Einfachheit halber vom 1. die HEX Dateien verschieder Zwischenstände 
gezogen.
Im fertig aufgebauten Zustand werden durch einen PIR Sensor 18x WS2812 
gestartet. Da der PIR erst später bestückt wird, wollte ich halt den 
Zwischenstand ohne die PIR Abfrage einspielen. Ich erwischte aber die 
Datei, wo ich als Zwischenstand erst mal nur 3x WS2812 bestückt hatte. 
Ich bin bald bekloppt geworden, warum nur die ersten 3 LEDs angesteuert 
wurden, habe die 4. LED getauscht, auf Miniplatinchen bestückte WS2812 
freifliegend drangepappt und den Dateneingang als Prüfspitze genommen.
Bis ich dann irgendwann nach Stunden auf die Idee kam, direkt aus dem 
Quelltext zu compilieren und zu flashen.
Der HEX Datei sieht man ja nicht an, was drinsteckt :-)

Autor: F. F. (foldi)
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Is halt ne "HEXe".
Gemein und bösartig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lukas T. (tapy)
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Ach ja, WS2812 ... ich habe mal eine Woche lang jeden Abend versucht 
herauszufinden, warum nach etwa fünf Sekunden immer an der ersten LED 
grün für etwa eine halbe Sekunde voll aufleuchtete.

- Überall Kondensatoren angebappt.
- LED getauscht.
- Pegelwandler 3V/5V einbegaut.
- Kabel gekürzt.
- Software neu kompiliert und aufgespielt.
- Takt überprüft ... Takt?

Ja, das war ein
// Pin 3 für eine Halbe Sekunde auf 1 ... zum Testen, ob der Takt stimmt

Autor: Joachim B. (jar)
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frohgemut auf einer Lochrasterplatte anfangen die Schaltung aufzubauen 
und am Ende der Platine feststellen das noch mehr Bauteile vorhanden 
sind als Platz.

Besser vor dem Verdrahten die Bestückung prüfen :)

Autor: F. F. (foldi)
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Lukas T. schrieb:
> Ja, das war ein// Pin 3 für eine Halbe Sekunde auf 1 ... zum Testen, ob
> der Takt stimmt

Oh ja, die sind so richtig geil. Die halbe Woche denkt man, dass man 
natürlich nichts falsch gemacht hat und dann fängt man an analytisch zu 
suchen.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Niemand schrieb:
> Das ist ja wohl ein Märchen, die Kabel / Leiter (Isolation) sind bis
> min. 300 V~ schalt- und daueraktiv fest,

Die Isolationsfestigkeit war ja kein Problem, sondern der Dauerstrom, 
der zu einer langsamen Aufheizung führte.

> im Amt sitz vor jeder aktiven
> Baugruppe am Ausgang eine Über-U-Schaltung um solche Spielchen oder
> Blitzeinschläge fern- und abzuhalten.

Bei jedem der unzähligen Hardwarestände? Die obige Aktion geschah um 
1988 herum, d.h. zu einer Zeit, in der man sowohl alte 
elektromechanische, analoge elektronische als auch die ersten 
volldigitalen Vermittlungsstellen fand.

> Da hat sich wohl die BP damals einen Dummen gesucht und gefunden?

Die Bundespost hätte damals überhaupt keinen Grund gehabt, die Kosten zu 
minimieren, denn schließlich war sie (bzw. die Fernmeldetechnischen 
Zentralämter) gleichzeitig Legislative, Exekutive und Judikative. Egal, 
was der Post vorgeworfen wurde: sie hatte immer recht und konnte dies 
auch vor Gericht durchsetzen.

> Elektro-Anlagen auch bei der BP, waren nach ZTV und VDE zu planen und zu
> errichten.

Die Post bestätigte sich ggf. selbst, alles eingehalten zu haben, und 
das mit amtlichem Poststempel.

> Also solch ein Fall hätte schon mal Wellen schlagen müssen?

Die Anschaltung nicht zugelassener Geräte war damals eine Straftat. Nur 
die Post und einige der zugelassenen Hoflieferanten (Siemens, Bosch, 
Hagenuk, TN, usw.) durften überhaupt am Telefonnetz und Telefonanlagen 
herumbasteln.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Andreas S. schrieb:
> Die Post bestätigte sich ggf. selbst, alles eingehalten zu haben, und
> das mit amtlichem Poststempel.

Ich glaube, die Post (Ost- wie West) war damals eine der Firmen, wo nur 
Sachen verbaut wurde, die am besten 100 Jahre halten sollten.
Das habe die Anlagen (auf DDR-Seite) leider auch gemacht.
Ich weiß nicht mehr genau, wann die 27 (VStW) in Berlin außer Betrieb 
ging, es waren die letzten Stangenwähler (Strowger-Wähler) umgebaut 
wurde. In den 1970ern lief das Amt jedenfalls noch.

An die Geschichte mit dem 230V-Problem auf der Leitung und den Folgen 
kann ich nicht so recht glauben.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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im Sinne von:
Mist, Steckerkappe vergessen

kenne ich:

Mist, Schutzfolie des Display vergessen!

Wenn man die abziehen würde,
wäre das Display irgendwie viel klarer in der Darstellung ;)

kommt gut, wenn 3 Ebenen an Platinen darüber liegen
und man das erst merkt, wenn das Gerät eigentlich fertig wäre.

Autor: Stephan (Gast)
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Ich vor knapp 10 J. Wollte unbedingt mal ein Suchbild machen... nicht.

73 de Stephan HB9ocq

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Stephan schrieb:
> Wollte unbedingt mal ein Suchbild machen... nicht.

Häng sie höher ;-)

Autor: Stephan (Gast)
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> Häng sie höher ;-)
Ich kann seitdem aus einschlägiger Erfahrung bestätigen dass gründliches 
reinigen der Oberflächen die Qualität von Klebeverbindungen äusserst 
positiv beeinflusst. Auch die Wegspuren von beweglichen Teile sind dann 
nicht mehr sichtbar. %-}

73 de Stephan HB9ocq

Autor: Harlekin (Gast)
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Christian H. schrieb:
> Stephan schrieb:
>> Wollte unbedingt mal ein Suchbild machen... nicht.
>
> Häng sie höher ;-)

Und mit der nächsten Vignette abdichten.

Autor: korax (Gast)
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Stereoverstärker (Klangregelung, 2x A210K) selbst gebaut. Die Platine 
lag auf der Matte mit den abgeknipsten Drahtenden und verstummte recht 
bald wieder..

Autor: Niemand (Gast)
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korax schrieb:
> Stereoverstärker (Klangregelung, 2x A210K) selbst gebaut. Die Platine
> lag auf der Matte mit den abgeknipsten Drahtenden und verstummte recht
> bald wieder..

ach komm, so zimperlich und kurz gestrickt war die Technik von damals 
aber gar nicht,

Autor: Karl (Gast)
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Niemand schrieb:
> so zimperlich und kurz gestrickt war die Technik von damals
> aber gar nicht

Wenn ich mich recht erinnere, war der A210K zwar gegen Kurzschluss nach 
GND sicher, aber Kurzschluss nach VCC mochte er gar nicht.

korax schrieb:
> Stereoverstärker (Klangregelung, 2x A210K) selbst gebaut. Die Platine
> lag auf der Matte mit den abgeknipsten Drahtenden und verstummte recht
> bald wieder..

Und das, wo ein A210K EVP 5,50 Mark gekostet hat! 11 Mark!

Ich weiss nicht ob Du das wusstest, aber man konnte locker für eine 
halbe Ostmark ins Kino gehen. Das wären 22 Kinobesuche gewesen. Wenn Du 
heute 22 mal ins Kino gehen willst... Rest siehe Känguruh.

Autor: Niemand (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Niemand schrieb:
>> Das ist ja wohl ein Märchen, die Kabel / Leiter (Isolation) sind bis
>> min. 300 V~ schalt- und daueraktiv fest,
>
> Die Isolationsfestigkeit war ja kein Problem, sondern der Dauerstrom,
> der zu einer langsamen Aufheizung führte.
das hat dir wer erzählt, sicherlich einer von der damaligen POST? denn 
weiter zu dem rätselhaften Phänomen  YYY

>> im Amt sitz vor jeder aktiven Baugruppe am Ausgang eine Über-U-Schaltung >> um 
solche Spielchen oder Blitzeinschläge fern- und abzuhalten.
>
> Bei jedem der unzähligen Hardwarestände?
ja sicher, bei jedem der damaligen Technik-Stände war der BP ihr 
Eigentum hoch und heilig, das kam nicht erst mit der Digitalisierung 
auf, in jeder Eingangs- und Ausgangsstufe jeder ans Linien- oder Strom- 
/ Funk-Netz angeschalteten Baugruppe oder Anlage war ein 
Überspannungs-Schutz platziert

> Die obige Aktion geschah um 1988 herum, d.h. zu einer Zeit, in der man
> sowohl alte elektromechanische, analoge elektronische als auch die ersten
> volldigitalen Vermittlungsstellen fand.
das Prinzip besteht seit Aufbau der Technik und der Gefahr der 
Zerstörung durch Fremdeinflüsse, oder noch nie was von Frei- oder 
Telefgrafen-Oberleitungen gesehen oder gehört? Die Energie eines 
Blitzeinschlages in eine Freileitung oder Schaltkasten verpufft nicht 
auf der Leitungslänge bis zum Amt oder der nächsten aktiven Technik.

>> Da hat sich wohl die BP damals einen Dummen gesucht und gefunden?
>
> Die Bundespost hätte damals überhaupt keinen Grund gehabt, die Kosten zu
> minimieren, denn schließlich war sie (bzw. die Fernmeldetechnischen
> Zentralämter) gleichzeitig Legislative, Exekutive und Judikative. Egal,
> was der Post vorgeworfen wurde: sie hatte immer recht und konnte dies
> auch vor Gericht durchsetzen.
über solche Themen könnte man jetzt streiten, denn auch dort wurde tlws. 
arg gepfuscht.
Noch dazu war das eine staatliche Einrichtung und nicht unbedingt Teil 
der BP, die haben sich auch gegenseitig die Arbeit abgenommen oder 
kontrolliert. Es drang nur Nichts nach Außen, praktisch der Staat im 
Staat selber.

>> Elektro-Anlagen auch bei der BP, waren nach ZTV und VDE zu planen und zu
>> errichten.
>
> Die Post bestätigte sich ggf. selbst, alles eingehalten zu haben, und
> das mit amtlichem Poststempel.
es fehlte am offenen Markt hier in dem Land, also warum sollte sich da 
ein Wettbewerber etablieren wo es nichts außer der BP gab?
Vllt. noch die BW und die Bahn, aber die hatten ja ihre eigenen Netze 
und Technik.

>> Also solch ein Fall hätte schon mal Wellen schlagen müssen?
>
> Die Anschaltung nicht zugelassener Geräte war damals eine Straftat.
würde mal sagen eine grobe Ordnungswidrigkeit

> Nur die Post und einige der zugelassenen Hoflieferanten (Siemens, Bosch,
> Hagenuk, TN, usw.) durften überhaupt am Telefonnetz und Telefonanlagen
> herumbasteln.
die haben aber ganz sicher die Normen aufgestellt und 
vor-/ausgearbeitet, weil die BP hat formal was beauftragt und bei einer 
Ausschreibung hat natürlich der Beste den Zuschlag dafür erhalten. Da 
war der Wettbewerb unter den Lieferanten nicht nur der Preiskampf wie 
heute bei der T, die sich nicht mal selber an ihre eigenen Normen halten 
kann und will, wenn man den ganzen Murks im Land mal zusammenträgt.
Als E-/FM-Technik-Laie ist man dem ganzen Debakel natürlich hoffnunglos 
ausgeliefert.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Leute,

lesen bildet, vor allem korrekte Schaltungen.
Nicht im Datenblatt lesen, macht nichts, nur Kupfer-Mikado.

Auf dem Foto ist der sichtbare Beweis meines Dilettantismus zu finden.

Ich bin doof und stolz darauf. :)

Autor: Pedant (Gast)
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Niemand schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>
>>Die Anschaltung nicht zugelassener Geräte war damals eine Straftat.
>>
> würde mal sagen eine grobe Ordnungswidrigkeit
>

Immerhin so grob, dass § 15 FAG (wimre) dieses Verhalten unter Strafe 
stellte. Das BVerfG fand das zwar überhaupt nicht lustig, aber ich kenne 
mindestens eine gerichtliche Entscheidung, die darauf beruhte, die 
Entscheidung der Verfassunsrichter zu ignorieren und einfach zu 
verurteilen.
Wenigstens gab's keinen Knast.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Mark S. schrieb:
> fällt
> auf, dass man die Abdeckkappe des Steckers vergessen hat VORHER über das
> Kabel zu ziehen...
>
> Das geht natürlich genauso gut mit allen moderneren Varianten. Täglich,
> aufs Neue!

Und hat man alles bedacht und nicht darauf vergessen, dann ist die
Abdeckkappe verkehrt darauf geschoben...

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Der EVP des A210K war wohl nicht das Problem. Die Dinger mußte man 
erstmal bekommen. Die waren zwar in fast jedem halbleiterbestückten 
Fernseher der damaligen Zeit drin, aber solche Bauteile sollen auf der 
Straße reines Unoptanium gewesen sein. Genau wie LEDs usw.

Und das mit den abgeschnittenen Drahtenden unter der Platine ist mir 
auch schon passiert... irgendeine Controllerschaltung mit 12 oder 24V 
und richtig viel Bumms... auf dem Tisch bewegt, da gabs ein KRACKS 
zeitgleich mit einer durchaus beeindruckenden Leuchterscheinung und 
irgend so ein ATMega hatte den Deckel offen. >:-(

Autor: Mani W. (e-doc)
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Eletrisch leitender Schaumstoff als Arbeitsunterlage für
Leiterplatten - und es hat Suuummm gemacht...

Autor: Philipp_K (Gast)
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Hatte 4* Big7Segment zu verdrahten..gleich LED-Stripe Verbinder und 
Winkel zur Zweckentfremdung in china bestellt.

Brauchte man nur drüber legen und anlöten.. war zumindest meine Idee.

Leider wurden die Leiterbahnen im Flexkabelwinkel gespiegelt, damit 
hatte ich nicht gerechnet und es auch in windeseilem Eifer 
übersehen(Kennzeichnung). :D

Bis zum Foto.

Autor: Philipp_K (Gast)
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Achja, wie man sieht wollte ich Schadensbegrenzung machen..

einfach jeden zweiten umdrehen, tja da drehen sich dann die Pins an der 
Displayleiste.. kann man nur nicht mehr lesen :D

Autor: Feldstecher (Gast)
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Schon zwei Mal passiert: Micro-USB-Buchse in einem Gerät ausgerissen. 
Beim Versuch das nachzulöten ist das Lötzinn in die Buchse geflossen... 
Stecken nicht mehr möglich. Im Bild der dann reparierte Zustand, man 
sieht noch die Lotreste.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Feldstecher schrieb:
> Stecken nicht mehr möglich.

Stecker abfräsen :-)

Autor: Fra N. (korax)
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Karl schrieb:
> Und das, wo ein A210K EVP 5,50 Mark gekostet hat! 11 Mark!

Ja, das tat weh als Lehrling. (90...120M Lehrlingsgeld)

Ben B. schrieb:
> Der EVP des A210K war wohl nicht das Problem. Die Dinger mußte man
> erstmal bekommen.

Wir waren (u.a.) UE-Reparaturwerkstatt. Gerade die Bauteile die in R 
adio, F ernseher, T onaufzeichnungsgeäte verwendet wurden, hatten wir 
auf Lager. Dafür aber halt auch nur das.

Autor: Theo (Gast)
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Ben B. schrieb:
> Der EVP des A210K war wohl nicht das Problem. Die Dinger mußte man
> erstmal bekommen.

Was es reichlich gab, waren die angeblich funktionstüchtigen "Bastler 
R210" ohne angepressten Kühlkörper, dafür mit Stummel Kühlfähnchen und 
0,5A Ruhestrom. Einlöten, auslöten, Tonne...
Weil die keiner gekauft hat war das Angebot im Laden aber immer 
reichhaltig. Da soll noch mal wer behaupten, es gab nichts. :-))

Autor: kevin (Gast)
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Ich biete ein vertauschtes RxD / TxD-Paar. Musste dann am FT2232 die 
jeweiligen Beinchen von den Lötpads anheben und mit Fädeldraht zwischen 
Beinchen und Pad kreuzen.

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Mein grösster Super Gau ist nicht allzu lange her. Ein Auto als 
Liebhaberobjekt, an dem seit 10 Jahren geschraubt wird, ist der 
Hintergrund.

Als ich dem Motor neue Motorlager spendiert habe, lag der Motor mit den 
neuen Lager etwas höher als bevor. Genug, dass der Auspuff in einem 
bestimmten Drehzahlbereich an die Karosse anschlägt und störende 
Geräusche machte.

Der Fehler war schnell gefunden, am Unterboden war ein kleiner Winkel 
angeschweisst. Zwischen Winkel und Auspuffrohr war da so ca. 2mm Luft. 
Und da der Winkel eh nicht mehr gebraucht wird, habe ich diesen einfach 
abgeflext.

Unter dem Winkel entdeckte ich dann eine kleine, in das Unterbodenblech 
eingepresste Nut. Es gab' weder Rost noch sonst was störendes daran, 
dennoch hat mich dieses Überbleibsel mächtig gestört. Also mit 
Stahlbürste das Blech blank gemacht, und die grosse MAG Kiste geholt.

Ich schweisse damit so maximal drei- viermal im Jahr. Schweissen ist ein 
Handwerk, ich nenne es bei mir daher eher brutzeln.

Doch an diesem Tag schien mir das Schweisser Glück hold. Offenbar hatte 
ich mal die richtigen Einstellungen getroffen. Ich schweisste wie ein 
junger Schweissgott. Jede Naht floss nahtlos in die nächste über, eine 
schöne Stossnaht nach der anderen legte sich über die darunter liegende. 
Es war fast wie beim Weichlöten. Und da es sooooooooo gut funktioniert 
hat, dachte ich jetzt machst Du die Nut einfach ganz zu und verputzt 
diese danach ordentlich.

Nach getaner Arbeit - ich stecke noch immer unter der Bühne fest - 
klappe ich den Schutzhelm auf, und denk mir so, nun dass ist jetzt aber 
ein bisschen viel Rauch für so eine kleine Nut. Krieche unter der Bühne 
hervor und der Schlag trifft mich: SÄMTLICHE FENSTER WAREN TIEFSCHWARZ.

Ab da ging es schnell. MAG Kiste und restliches Werkzeug unter der 
Hebebühne rausgerissen, Hebebühne runtergelassen. Feuerlöscher von der 
Wand gerissen, Sicherungsstift gezogen,

Türe einen Spalt geöffnet wollte gleich losballern. Nur eine dunkle 
Wolke kam mir entgegen.

Ich hatte ein RIESEN GLÜCK gehabt ging dem Feuer sprichwörtlich im 
Innenraum die Luft aus.

Erwischt hatte es: Teppich, beide - neuwertige Alcantara Sitze, 
Dachhimmel, Sonnenblenden, Innenraumspiegel, paar Armaturen. Das 
schlimmste war aber der Russ. Zu 'restaurieren' gab es ab diesem Tag 
genug, ich muss alles rausreissen bis zur aller letzten Schraube.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stephan (Gast)
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Schade um die Arbeit.

Autor: Sozialbau (Gast)
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MiMa schrieb:
> Sozialbau schrieb:
>> Bedarf wäre leider überall vorhanden, wo der Strom abgestellt wurde -
>> man aber irgendwie in wenigen Metern Abstand Zugang zu einer "fremden"
>> Steckdose hat. Eine (zugegeben sehr kleine) Marktlücke also...
>
> Äusserts kreativ!

Kreativität ist nicht nur am Arbeitsplatz / Werktisch gefragt.  ;-)

Philipp G. schrieb:
> TIEFSCHWARZ

Das vergißt man wohl nicht so schnell.  :-(

Autor: Michael R. (fisa)
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Philipp G. schrieb:
> SÄMTLICHE FENSTER WAREN TIEFSCHWARZ.

Klingt dramatisch, aber ich als Nicht-Schweisser verstehe Bahnhof... 
magst mir erklären was da passiert ist, was falsch gelaufen ist, und wo 
das Risiko lag?

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Michael R. schrieb:
> Klingt dramatisch, aber ich als Nicht-Schweisser verstehe Bahnhof...
> magst mir erklären was da passiert ist, was falsch gelaufen ist, und wo
> das Risiko lag?

Dummheit.

Man sollte VOR dem Schweissen sich vergewissern, dass keine Teppiche auf 
der Stelle aufliegen, die man Schweissen will.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Michael R. schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> SÄMTLICHE FENSTER WAREN TIEFSCHWARZ.
>
> Klingt dramatisch, aber ich als Nicht-Schweisser verstehe Bahnhof...
> magst mir erklären was da passiert ist, was falsch gelaufen ist, und wo
> das Risiko lag?

Feuer im Auto wg Schweißen am Unterboden.

Autor: F. F. (foldi)
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Philipp G. schrieb:
> Dummheit.
>
> Man sollte VOR dem Schweissen sich vergewissern, dass keine Teppiche auf
> der Stelle aufliegen, die man Schweissen will.

Nicht nur Teppiche, alles brennbare Material muss entfernt werden. 
Außerdem muss eine Feuerwache gucken, also jemand passt auf, ob sich 
ein Feuer bildet.
Dann noch einen Tipp. Für solche Sachen gibt es extra Unterbodenschutz 
mit Glasfaser drin.
Kann man auch mit streichbarem Unterbodenschutz (wenn man dieses 
Spezialzeug nicht da hat) und Glaswolle selbst eine Art Spachtelmasse 
herstellen.

Autor: Sozialbau (Gast)
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Conny G. schrieb:
> Feuer im Auto wg Schweißen am Unterboden.

Hier im Speziellen ein sog. Schwelbrand des Kunststoffteppichs.

Dabei entsteht eine relativ kalte (da Sauerstoffarme) Verbrennung mit 
viel schmierigem Ruß. Der Ruß wiederum hängt sich an allen Oberflächen 
fest, es entsteht eine Art "Rußbeschichtung". Ü-ber-all. Besch... zu 
reinigen, das weiß ich aus Erfahrung.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Sozialbau schrieb:
> Dabei entsteht eine relativ kalte (da Sauerstoffarme) Verbrennung mit
> viel schmierigem Ruß. Der Ruß wiederum hängt sich an allen Oberflächen
> fest, es entsteht eine Art "Rußbeschichtung". Ü-ber-all. Besch... zu
> reinigen, das weiß ich aus Erfahrung.

Und wenn man "Glück hat", dann hat man Klein-Seveso in der 
Fahrgas(t)zelle, weil sich bei der Verschwelung so lustige Sachen, wie 
Dioxine und Furane gebildet haben.

Autor: Nase (Gast)
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Ich hab auch einen...
Vor einigen Jahren ein Kollege, wollte über den USB-Port und einem 
kleinen Controllerboard einen 230 V Motor ansteuern.
Das Problem war das das SDS genügend Leck hatte und der Motor im 
abgeschalteten Zustand Geräusche machte. Das passte ihm nicht!

Also ab in die Werkstatt, aus der Kiste ein anderes SDS geschnappt und 
eingebaut. Stecker in die Steckdose und rums!
Licht aus, alle Rechner aus, die Netzsicherung hatte ausgelöst.
Staun, wie kann das sein? Verstehe ich nicht!

Dann stellt sich heraus, dass der SDS-Block in Realität ein 
Gleichrichterblock in einem gleichartigem Gehäuse mit gleichartigen, 
aufgedruckten Pinbezeichnungen!.
Echt gemein! Wechsel, Wechsel, Plus und Minus.
Passt für SDS und für den Gleichrichter!

Fazit: Kurz mal gleichgerichtete 230V auf dem USB-Port kommen nicht gut 
an! Das einzige was überlebt hat war die Festplatte mit der 
Entwicklungsumgebung und der darauf entwickelten Anwendung! Das war 
seine größte Sorge.
Der Rest des Rechners war komplett Schrott! Selbst Maus und Tastatur!
Sehr viel Glück im Unglück!! Ich muss heute noch schmunzeln ;-))

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Sozialbau schrieb:
>> Feuer im Auto wg Schweißen am Unterboden.
>
> Hier im Speziellen ein sog. Schwelbrand des Kunststoffteppichs.

Was gleich doppelt soviel Glück bedeutet.

Bei einem Schwelbrand wird ein Unterdruck in der Fahrgastzelle erzeugt, 
mit wenig Sauerstoff.

Wenn man dann die Türe öffnet...Unterdruck.   .Druck. .Sauerstoff 
kavumm.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Philipp G. schrieb:
> Sozialbau schrieb:

> Bei einem Schwelbrand wird ein Unterdruck in der Fahrgastzelle erzeugt,
> mit wenig Sauerstoff.
>
> Wenn man dann die Türe öffnet...Unterdruck.   .Druck. .Sauerstoff
> kavumm.

Youtube-Video "Rauchgasdurchzündung"

Autor: Martin S. (sirnails)
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M.A. S. schrieb:
> Diese im Gerät gesucht und gefunden: das konnte ja wohl nicht wahr sein,
> die lagen in Sicherungshaltern, welche von aussen ohne das Gerät
> aufschrauben und auseinandernehmen zu müssen, zugänglich waren.
> Und die eine Sicherung war es dann auch.   :)

Hatte einen ganz ähnlichen Fall.

Ich noch total unbedarft, irgendwas mit 13 Jahren, traute mich an einen 
defekten Sanyo. Ein super geiler Verstärker im 13"(??) Gehäuse.

Alles geprüft, nix gefunden. Ewig herumgesucht. Hatte ja noch nicht viel 
Ahnung.

Irgendwann hab ich resignierend das Teil zum Elektrotandler gebracht. 
Als ich zurückkam, bekam ich die Rechnung: 45 Euro!

Auch hier war es nur eine defekte Sicherung. Weil das aber zu schnell 
gegangen wäre, hat er "allerhand kalte Lötstellen" nachgearbeitet, und 
das sei so aufwändig gewesen...

Drei Lehren hab ich daraus gezogen:

1) Bevor man irgendwas anderes misst, misst man die Betriebsspannungen 
nach. Das erschlägt nach Erfahrungswerten gute 50-70% aller Defekte.
2) Nie nie nie nie! Wirklich nie nie nie nie gibt man einen allgemeinen 
Reparaturauftrag a la: Mach mal, dass es wieder geht. Weiter noch: Genau 
spezifizieren, was zu machen ist und den Umfang klar abstecken. Sollte 
der Umfang nicht passen, ist Rücksprache zu halten. Eine Taktik, wegen 
der mich Autohändler inzwischen nicht mehr leiden können "Sollen wir die 
Flüssigkeitsstände kontrollieren? NEIN!!!!!" und
3) Mit 13 wird man echt nur verarscht.

Das berühmte Lehrgeld hat aber seine Wirkung gezeigt. Durch diese 
Lektion habe ich bisher viele Fehler schneller gefunden, weil man als 
kompliziert denkender Mensch immer zuerst ein kompliziertes Problem 
vermutet. Die 45 Euro habe ich locker zigfach wieder hereingeholt :-)

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Was es reichlich gab, waren die angeblich funktionstüchtigen
> "Bastler R210" ohne angepressten Kühlkörper, dafür mit
> Stummel Kühlfähnchen und 0,5A Ruhestrom.
Die Kühlfähnchen hatten die A210(K) alle, die waren Bestandteil des 
Chipdesigns. Nur daß man bei den im Werk durchgefallenen Exemplaren wohl 
darauf verzichtete, einen Kühlkörper dranzupressen. Obwohl die DDR 
nichts so viel hatte wie Aluminium. Bei manchen schwach belasteten 
Verstärkern waren die Kühlfahnen auch an Kupferflächen auf der Platine 
verlötet. Allerdings war das alles vor meiner Zeit, weil als ich die 
Dinger irgendwann in den Fingern hatte und einen Verstärker dafür gebaut 
habe, war das Rauschen von dem Teil unerträglich. Da waren die 
westlichen ICs wie der TDA1521 oder TDA1553 deutlich überlegen.

> Einlöten, auslöten, Tonne...
Herstellung, Funktionstest, Tonne war in der Mangelwirtschaft halt
keine Option. Da mußte man das Wegschmeißen wem anders überlassen.

> extra Unterbodenschutz mit Glasfaser drin.
Lasst bloß die Finger von dem Scheiß. Darunter rostet's wie die Hölle, 
nach 2-3 Jahren fällt das ganze Stück ab und dann ist's erst recht ein 
Fall für den gelernten Karosseriebauer.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Lehrgeld:
Ja, so ging’s uns gerade mit einer antiken Siebträgermaschine.
Zum Gastrotechniker gebracht, „bitte durchchecken“.
Kam zurück mit 400 Euro Rechnung und allem möglichen ausgewechselt, 
obwohl sie lt. Verkäufer (vertrauenswürdig) funktionierte.
In dem Fall überschritten sie aber einfach Ihren Auftrag und wir gehen 
da nimmer hin.

: Bearbeitet durch User
Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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Karl schrieb:
> Und das, wo ein A210K EVP 5,50 Mark gekostet hat! 11 Mark!

Wann war das?
Ein TBA810 kostete 1976 so ca. 15 D-Mark.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Nase schrieb:
> Das einzige was überlebt hat war die Festplatte mit der
> Entwicklungsumgebung und der darauf entwickelten Anwendung!

einen ähnlichen Rechnerdefekt hatte ich auch mal, so vor ca 20 Jahren.
nachdem sich der Monitor (damals natürlich noch CRT)
mit einem mächtigen Knall verabschiedet hatte.
Es lagen herausgeprengte Stücke des DST im Monitor herum.

Weitere Folge:
Mobo durch, das BIOS war nur noch konfus.

Die Graka war OK. Festplatte auch.

Aber der CD-Brenner war auch blöd.
Ich konnte mit dem zwar den neu aufgebauten Rechner installieren,
alle möglichen Installations-CDs wurden gelesen,
danach auch die Backups.

Aber nach so 3 Wochen wollte ich mal wieder eine CD brennen:
lief nicht, nicht zu überreden gewesen. war das also auch noch durch.

Autor: Mainzer (Gast)
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Neulich eine kleine Platine mit ATtiny13 gemacht und in China bestellt. 
Angekommen, Teile aufgelötet, versucht zu programmieren - geht nicht.

Was lernen wir daraus fürs Layouten? CLKI ist nicht gleich SCK...

Ging dann aber noch mit Kupferlackdraht und Cuttermesser zu beheben, da 
ich erstmal nur ein Exemplar brauche. Zudem wird das Ganze später 
vergossen, dann kann da auch nix abvibrieren.

Autor: X4U (Gast)
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Ich biete:

Leiterplatte mit 0,64 Buchsenleiste erstellt, kommerzielles Board mit 
0,5er Stiftleiste (gleiches Raster) draufgesteckt, mehrfach verschraubt 
und 1/2 Jahr Fehlersuche wg. sporadischer Ausfälle (beim Kunden am 
anderen Ende Deutschlands).

Autor: Fra N. (korax)
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der schreckliche Sven schrieb:
> Wann war das?
> Ein TBA810 kostete 1976 so ca. 15 D-Mark.

'88. Da kostete der 810 bestimmt 50(West-)Pfennig.

Autor: Viktor B. (coldlogic)
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Ja, ein paar Fehler sind mir auch unterlaufen...

Ich hab mal ein Paar Platinen erstellt, wo 8 SMD-LEDs in Reihe saßen. 
Sollte was für den Modellbau sein. Ärgerlich nur, dass ich nur 10 LEDs 
gerade in meiner Restekiste hatte. Also ganz schnell mal ein Angebot auf 
Ebay für 10 LEDs gefunden und bestellt (da hab ich mich noch gefreut, 
dass es so günstig war). Ein paar Tage später kommen die an, ich löte 
sie dran ohne die vorher zu testen... und voila! Die nachbestellten LEDs 
funktionieren nicht. Gleich nachgeschaut - und es lag daran, dass die 
LEDs von Ebay falsch vergossen waren, sodass die Markierung für die 
Anode an der Seite der Kathode angebracht wurde.

Fazit: vor dem Löten auf Funktion testen!

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter (Gast)
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Beim Durchmessen einer Stereo Edwin Endstufe vor dem Umbau auf eine 
andere Platine glitt die Messspitze aus der Hand. Nach Murphy war diese 
so ueber die Platine gerutscht, dass es alle Transistoren erwischte.

Autor: F. F. (foldi)
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Ben B. schrieb:
>> extra Unterbodenschutz mit Glasfaser drin.
> Lasst bloß die Finger von dem Scheiß. Darunter rostet's wie die Hölle,
> nach 2-3 Jahren fällt das ganze Stück ab und dann ist's erst recht ein
> Fall für den gelernten Karosseriebauer.

Wie viele Autos hast du schon so in deinem Leben gemacht?
Da soll man ja auch keinen Rost mit zu pappen.

Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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Der TBA810 und seine ganze Verwandtschaft, und davon gibt es ja etliche, 
haben eine blöde Eigenart gemeinsam: Wird die Eingangsspannung negativer 
als -0,3 Volt, bewegt sich der Ausgang wieder in positive Richtung.
Ich hatte mal den kleinen Bruder vom 810, den TBA800, als 
Gitarrenverstärker mißbraucht. Ordentlich übersteuert natürlich. Der 
Klang war einfach nur scheußlich. Trotzdem war er einige Zeit in 
Betrieb. Am Ende waren seine Kühlfähnchen blau angelaufen, aber er hat 
durchgehalten.

Autor: Manfred (Gast)
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Nach Ab- und wieder Anstecken einer Leitung zeigt mein Eigenbau keine 
Spannung mehr an, ich entwickele gerade an der zugehörigen Software und 
teste.

Mist, beide Mess-ICs verreckt? OK, Rechner zu, demontiert und gelötet 
wird heute nicht mehr.

Kurz drauf nochmal gucken, so doof kann ich doch garnicht sein: Aus der 
Verbindung mehrerer Bananenstecker versehentlich einen anderen mit 
heraus gezogen.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Manfred schrieb:
> so doof kann ich doch garnicht sein

Ich habe vor kurzem eine Messhardware aufgebaut. Strommessung mit INA 
über I²C, µC, USB, PC. Messung lief absolut in Orndung. Zwischendrin was 
anderes gemacht, kurz abgebaut, drei Tage später wieder aufgebaut, 
Labview angeschmissen, Programm ausgeführt... nurnoch scheiß. Gibt's 
doch nich!

Geguckt, geguckt, geguck ... Kann doch nicht wahr sein! Gut, ein paar 
Bugs noch im Quellcode gefunden, aber nichts, was erklärt, warum die 
Messung Amplituden bis Ultimo anzeigt.

Nachgemssen - alles in Ordnung. INA rennt ständig in den Überlauf.

Nach drei Stunden viel es mir wie Schuppen von den Augen.... Die 
Hardware und das DUT wurden aus zwei Netzteilkanälen gespeist. Als ich 
die Messanordnung abbaute, und wieder aufbaute, hab ich die Brücke der 
Massen vergessen.

Na toll dachte ich mir... so dumm kann doch keiner sein! :-)

Autor: DAVID -. (bastler-david)
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Ok gut verteile ich meine Dummheit /Unwissenheit noch ein bissel weiter.

Einen Ic gesucht um 6 Kanal Reglung für audio zumachen.
(Lautstärke/bass/höhe /Mitte)

Gefunden Einen PT2322-s Ein monat gewartet bis ich ihn habe.
Aufgelötet und versucht ihn zum laufen zubringen.

Jetzt viele Monate später endlich fertig.
Alles läuft wies soll.

ist doch toll oder ??
naja nicht wirklich im Datenblatt steht für die ton Reglung gibt es je 2
Kondensatoren (FL und FR) meine Vorstellung von FR und FL war for right 
und for left.
Dem ist aber nicht so es steht woll doch für FRONT links und FRONT 
rechts hmmmmmm.....
Soll heißen die Vordern beiden also rechts und links werden geregelt die 
andren 4 kanäle bleiben außer in Lautstärke unverändert.

Schön das es mir SCHON auffehlt wo ich fertig bin.   :-(  :-(
Ich glaube dem ist nix mehr hinzu zufügen außer:
http://www.doktorstutz.ch/wp-content/uploads/2014/05/Sch%C3%A4men.jpg

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Mein Sohn hat letztes Wochenende einen NIBObee Roboter zusammen gelötet.

Eingeschaltet: nichts. kein Piep, kein tut, kein Licht.

Die Versorgungsspannung bricht auf 0,0V zusammen, sobald ich den 
Hauptschalter ein schalte.

Ich habe zwei Stunden lang nach schlechten Lötstellen gesucht. Dazu habe 
ich sogar einige Teile wieder ausgelötet, um darunter schauen zu können.

Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack 
eine benachbarte Massefläche berührte! Mit so etwas rechnet man nicht. 
Wie abwegig ist das denn?

Jedenfalls weiß ich jetzt, was ich mir als nächstes kaufe, wenn ich Geld 
habe: Ein milli-Ohm Messgerät und eine Wärmebild-Kamera. Mit einem 
normalen 20€ Multimeter findet man so etwas nämlich nicht.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Stefan U. schrieb:
> Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack
> eine benachbarte Massefläche berührte!

Selbstgeätzt, oder in China gefertigt? Bei Elecrow ist immer eine 
elektrische Prüfung der Boards lt. Gerberfile dabei. Wenn, dann hatte 
ich nur selbstverzapften Mist :-)

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Stefan U. schrieb:
> Jedenfalls weiß ich jetzt, was ich mir als nächstes kaufe, wenn ich Geld
> habe: Ein milli-Ohm Messgerät und eine Wärmebild-Kamera. Mit einem
> normalen 20€ Multimeter findet man so etwas nämlich nicht.

Stefan, ich habe mir vor wenigen Wochen das hier gegönnt:

Ebay-Artikel Nr. 263416225905

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> ich habe mir vor wenigen Wochen das hier gegönnt

Ja, an so etwas in der Arte dachte ich dabei.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Selbstgeätzt, oder in China gefertigt?

Die Platine habe ich bei Reichelt gekauft. Ich weiß nicht, wo sie 
gefertigt wurde. Ab jetzt prüfe ich so etwas VOR dem Bestücken. Bei 
jeder Signal-Leitung hätte ich den Fehler ratz-fatz gefunden. Aber bei 
der Stromversorgung ist das natürlich der Gau, wie die sich über die 
gesamte Platine verteilt.

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Stefan U. schrieb:
>> ich habe mir vor wenigen Wochen das hier gegönnt
>
> Ja, an so etwas in der Arte dachte ich dabei.

Es funktioniert sehr gut, fürs Geld. Klar - kannst es nicht mit einem 
2000 EUR FLIR vergleichen, aber gerade für Elektronik reicht die 
Auflösung allemal.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Philipp G. schrieb:
> Auflösung allemal.

Auflösung ist eigentilch weniger wichtig. Die FLIR sind nur deshalb so 
teuer, weil sie temperaturkalibriert sind, und mit einer internen 
Referenz arbeiten. Bei einer reinen Tendenzmessung (wo wird es warm / 
wärmer als der Rest) braucht es all das nicht. 160px reichen da 
eigentlich auch schon aus. Der Öffnungswinkel muss halt halbwegs stimmen 
und man sollte ne Eurokarte aus ein paar Zentimeter Entfernung abbilden 
können. Aber das leisten auch billige Kameras ohne sündhaft teure 
Spezialoptiken, Klappenmechanismen für thermischen Abgleich und co.

Autor: Karl (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Ja, an so etwas in der Arte dachte ich dabei.

Steck das Geld lieber in eine Flir One. Das Bild IST besser, und vor 
allem ist der Dynamikbereich höher. Ich hab damit Leitungen gesehen, die 
in einem Metallrohr liefen und prüfe damit Kontakte und Schleifer auf 
Erwärmung.

Autor: Falk B. (falk)
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@Stefan Us (stefanus)

>Die Versorgungsspannung bricht auf 0,0V zusammen, sobald ich den
>Hauptschalter ein schalte.

>Ich habe zwei Stunden lang nach schlechten Lötstellen gesucht.

Macht man einfach nicht. Wenn die Spannung zusammenbricht, gibt es einen 
Kurzschluß und keine schlechten Lötstellen. ALso sucht man erstmal den 
Kurzschluß, siehe unten.

>Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack
>eine benachbarte Massefläche berührte! Mit so etwas rechnet man nicht.
>Wie abwegig ist das denn?

In China ist alles möglich.

>Jedenfalls weiß ich jetzt, was ich mir als nächstes kaufe, wenn ich Geld
>habe: Ein milli-Ohm Messgerät und eine Wärmebild-Kamera. Mit einem
>normalen 20€ Multimeter findet man so etwas nämlich nicht.

Doch.

https://www.mikrocontroller.net/articles/Fehlersuche#Kurzschl.C3.BCsse_finden

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Dass dir Falk keine Fehler passieren dürfte allen klar sein.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Philipp G. schrieb:
> Dass dir Falk keine Fehler passieren dürfte allen klar sein.

Na na na! Er hat schon recht. Ein Kurzschluss hat nur eine Ursache: Eine 
unerwünschte Verbindung.

Und die kann man ganz geziehlt suchen. Nachlöten kann nur dann sein, 
wenn man etwas schlampig einen Zinnfaden gezogen hat. Aber das sollte 
bei der optischen Kontrolle recht schnell auffallen.

Abgesehen davon hilft eine gestaffelte Inbetriebnahme. Teil der 
Komponenten drauf -> mit Strombegrenzung einschalten. Gut? -> Weiter 
geht's.

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Martin S. schrieb:
>> Dass dir Falk keine Fehler passieren dürfte allen klar sein.
>
> Na na na! Er hat schon recht. Ein Kurzschluss hat nur eine Ursache: Eine
> unerwünschte Verbindung.

Mag sein. Ist aber völlig OT in diesem Thread. Hier geht es darum, auf 
witzige Art und Weise (@Falk: 'Witz' siehe wiki) die eigenen Fehler zu 
dokumentieren.

Bisher konnte das jeder, bis der Vulkanier ankam.

Autor: juergen (Gast)
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Ob Laptop, Fernseher oder sonstwelche Geräte, die ich 
auseinandergenommen und versucht habe zu reparieren. Es bleibt immer was 
übrig!

Autor: Arno (Gast)
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Platine bestückt, ein bisschen Hühnerfutter, ein Haufen SMD-Taster 
(müssen gut ausgerichtet sein, damit sie ins Gehäuse passen), 
Batteriehalter, Step-Up-Wandler von 2xAA auf 3,3V, ESP12F, Mega328...

Auf Grundfunktion getestet, ESP baut einen Access Point auf, für gut 
befunden und in die Schublade gelegt.

Wochen später (nämlich am Freitag) mal geschaut, ob eigentlich der 
Mega328 programmiert werden kann. Kann er nicht. Versorgungsspannung 
nachgemessen, Verbindung vom Programmier-Stecker zum Chip geprüft. Alles 
passt. Belegung des Mega328 im CAD geprüft, Pin 1 ist links oben, das 
passt. Aber Moment, warum ist denn der ESP anders herum als im CAD?

Was wars? Die Chips saßen auf der Rückseite und beim Umdrehen der 
Platine zum Einlöten hätte Pin 1 plötzlich nicht mehr links oben, 
sondern links unten sein sollen. Kopf->Tisch-Moment und eine neue 
Platine fällig (gut dass die Chinesen immer so viel zu viele liefern :D)

MfG, Arno

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Ein Kurzschluss hat nur eine Ursache: Eine
> unerwünschte Verbindung.

Selbstverständlich habe ich bei der Suche nach "schlechten Lötstellen" 
primär darauf geachtet. Also auf Zinn, wo keins hingehört.

> Nachlöten kann nur dann sein, wenn man etwas schlampig einen Zinnfaden
> gezogen hat. Aber das sollte bei der optischen Kontrolle recht schnell
> auffallen.

Das dachte ich auch. Leider waren nicht alle Lötstellen von außen gut 
genug sichtbar, da verbaut. Schau Dir mal das Foto an, dann siehst du, 
was ich meine:
https://www.reichelt.de/Robotik/NIBO-BEE-BLUE/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=7837&ARTICLE=129272

Erst als ich ich alle Lötstellen wiederholt für gut befunden hatte, fiel 
mein Blick auf andere Details und dann sah ich die unerwünschte 
Verbindung unter dem Lötstopplack.

> Abgesehen davon hilft eine gestaffelte Inbetriebnahme.

Ja, hätte ich machen sollen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Stefan U. schrieb:
> Erst als ich ich alle Lötstellen wiederholt für gut befunden hatte, fiel
> mein Blick auf andere Details und dann sah ich die unerwünschte
> Verbindung unter dem Lötstopplack.

Bei einer Maschine, für die ich eine kleine Pegelkonverterplatine gebaut 
hatte, gab es nach etlichen Wochen einwandfreier Funktion plötzlich 
einen Kurzschluss einer Datenleitung. Wie sich herausstellte, war 
ebenfalls unter dem Lötstopplack eine leitfähige Verbindung zur 
benachbarten Massefläche entstanden, die auch unter dem Mikroskop nicht 
zu sehen war. Offenbar gibt es da auch ein Nadelwachstum oder 
Elektromigration.

Die Leiterplatte wurde übrigens in Deutschland hergestellt und 
anschließend von mir händisch bestückt. Der Kurzschluss befand sich an 
einer bedrahteten Anschlussleiste.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Es gibt keine unauffindbaren Kurzschlüsse, nur zu schwache Netzteile! 
;-)

Autor: Manfred (Gast)
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Martin S. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> so doof kann ich doch garnicht sein
> Ich habe vor kurzem eine Messhardware aufgebaut. Strommessung mit INA
> über I²C, µC, USB, PC. Messung lief absolut in Orndung.

Lustig, in meinem Aufbau (Akkutester) sind zwei INA219 im Einsatz.

> Nachgemssen - alles in Ordnung. INA rennt ständig in den Überlauf.

Sei froh, dass er nicht abgeflogen ist: 
Beitrag "INA219 Praxiserfahrungen ?"

> Nach drei Stunden viel es mir wie Schuppen von den Augen....
Autsch, viel wie vallen gelassen?

> Als ich die Messanordnung abbaute, und wieder aufbaute, hab ich die Brücke der 
Massen vergessen.

Ich könnte fast sagen: Willkommen im Arduino-Club :-)

Autor: René F. (therfd)
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juergen schrieb:
> Ob Laptop, Fernseher oder sonstwelche Geräte, die ich
> auseinandergenommen und versucht habe zu reparieren. Es bleibt immer was
> übrig!

Das Problem hatte ich vor vielen Jahren auch noch, irgendwann habe ich 
angefangen deutlich strukturierter zu arbeiten, wenn ich nun Schrauben 
rausdrehe fange ich links oben an und entferne die restlichen Schrauben 
im Uhrzeigersinn. Die entfernten Schrauben lege ich in einer Reihe auf 
den Tisch in der Reihenfolge in der ich sie auch rausgeschraubt habe. 
Teilweise bilde ich dann auch noch Untergruppen.

Diese Vorgehensweise ist auch sehr praktisch wenn man 
Smartphones/iPhones zerlegt, teilweise ist der Unterschied von 
benachbarten Schrauben 0,1mm, das unbemerkte hereindrehen falscher 
Schrauben kann aber auch schlimme Folgen haben wie das zerstören des 
Logic Boards und natürlich der Gewinde.

Autor: F. F. (foldi)
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René F. schrieb:
> Die entfernten Schrauben lege ich in einer Reihe auf den Tisch in der
> Reihenfolge in der ich sie auch rausgeschraubt habe.

Pappe in gleicher Größe und Form ausschneiden und die Schrauben so in 
die Pappe stecken, wie sie im Handy gesessen haben.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Manfred schrieb:
> Ich könnte fast sagen: Willkommen im Arduino-Club :-)

Autsch! Das war gemein :-(

Autor: Walter T. (nicolas)
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F. F. schrieb:
> Pappe in gleicher Größe und Form ausschneiden und die Schrauben so in
> die Pappe stecken, wie sie im Handy gesessen haben.

Oder einfach eine leere Sortimentsbox auf den Schreibtisch stellen. Hier 
mal ein Bild meines Laptops, an dem ich gerade schreibe, vor ein paar 
Monaten.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Walter schrieb:

> Hier
> mal ein Bild meines Laptops, an dem ich gerade schreibe, vor ein paar
> Monaten.

Es ist auch Mist, das die Hersteller immer wieder
die BIOS - Batterie genau auf der Unterseite des
Motherboards plazieren, so das man den Läppi
total auseinandernehmen muß, nicht wahr?  :-O

mfg

Autor: Walter T. (nicolas)
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~Mercedes~ schrieb:
> Es ist auch Mist, das die Hersteller immer wieder
> die BIOS - Batterie genau auf der Unterseite des
> Motherboards plazieren, so das man den Läppi
> total auseinandernehmen muß, nicht wahr?

Nö. Die Batterie ist leicht erreichbar, aber nach den 6 Jahren Betrieb 
auch noch kein Problem. Tastatur, Handauflage und WLAN-Karte abnehmen, 
dann kann man schon die Batterie erreichen.

Problematisch und Ursache für das Zerlegen war der Lüfter. Der war so 
vollgefusselt, daß er sich anhörte, als würden die ganze Zeit Bitcoins 
gemined.

Ich denke, jetzt habe ich erst einmal wieder 6 Jahre Ruhe.

: Bearbeitet durch User
Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Walter schrieb:

> Nö. Die Batterie ist leicht erreichbar, aber nach den 6 Jahren Betrieb
> auch noch kein Problem.

Dann hast Du Glück gehabt.
Acer hat bei der Travelmate - Serie die Batterie
wirklich auf der Unterseite des Boards plaziert.
Ob das Absicht oder ein Designfehler war?
Man kann ja nicht meckern, der Lappi ist so alt wie ich,
Baujahr 2002, aber servicefreundlich ist das nicht.
Aber, was soll man machen, wenn man noch die Druckerschnittstelle
für den eprom - Brenner braucht?

mfg

Autor: Walter T. (nicolas)
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Lasen wir das. Sonst machen wir den Thread kaputt. Es geht hier nicht um 
Laptop-Reparatur, sondern um allgemeine Fehlervermeidung. Das Bild mit 
dem Laptop bezog sich auf das Problem "Schraube übrig".

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Walter meinte:

> Lasen wir das. Sonst machen wir den Thread kaputt.

Aye, Sir!  ;-P

mfg

Autor: Buschi (Gast)
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Akkuschrauber war ca. 1 Jahr verschwunden.
Umbau eines aktiv-sub in einen passiv-sub.
Dabei mußte einiges von innen gebohrt und geschraubt werden.
Lautsprecher wieder eingesetzt und sub 1 Jahr klaglos benutzt.
Dann unerklärliches rumpeln beim Transport der Box -> reingeschaut-> 
Schrauber wieder da. Akku noch nicht restlos entladen. Habe jetzt 2 
Schrauber.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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:D

In der Art stand mal über ein 4tel Jahr hinweg
ein Lötkolben in einer Zwischendecke bei einem Kunden.
Da drin gabs praktischerweise eine Steckdose.
Durch verminderte Hirnleistung kurz vorm Urlaub
hatte ich den da vergessen.
Und nach dem Urlaub war das Gesuche dann gross - wo isser denn???
Durch eine Erweiterung der Anlage musste ich später nochmal ran.
seitdem hatte ich 2 Lötkolben.

Der Lötkolben war die ganze Zeit an.

Autor: TM F. (p_richner)
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Am Anfang meiner Ausbildung musste ich mal ein Display einlöten.
Komischerweise funktionierte es nicht, deshalb habe ich es ausgelötet 
und das nächste eingelötet.
Nach dem dritten kaputten Display sah ich so ein gelbes Band auf dem 
Arbeitstisch.
Beim vierten Versuch MIT dem gelben Band funktionierte das Display 
plötzlich!

Sch.... ESD

Autor: Michael D. (sirs)
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Sei froh, dass es nur Displays waren. Bei HF-Messgeräten wird sowas 
schnell seeehr teuer.

Apropos HF-Messgeräte: Hab gestern für mein Oszi ein Adapterkabel gebaut 
von Stereoklinke auf zwei BNC. Heute sagt mir jemand dass der Umweg über 
Cinch sehr sinnvoll ist, denn da gibt es gute und fertige Adapter.
Aus dem Fehler gelernt: Man kann nie zu wenig Adapter haben - Egal von 
was auf was.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Vor ein paar Jahren sollte der Lehrling in der E-Werkstatt seinen ersten 
Schaltschrank verdrahten. Darin war unter anderem auch ein FU.
Bei der Inbetriebnahme tat sich nichts. Als ein Kollege mit der 
Fehlersuche beginnen wollte, gab es im Inneren des Schaltschrankes 
plötzlich einen Dumpfen und der Schaltschrank hatte in Höhe des FU's 
eine gut sichtbare Beule.
Was war passiert?
Dem Lehrling konnte man garnicht mal unbedingt einen Vorwurf machen, 
denn die Eingangsklemmen es einphasigen FUs waren statt L u. N mit L1 u. 
L2 beschriftet. Also hatte er den brav zwischen 2 Phasen geklemmt. Darum 
sprang nach kurzer Zeit der Zwischenkreiselko aus dem Frack! ;-)))

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Dem Leerling kann man da durchaus einen Vorwurf machen. Es gibt 3x400V 
und 3x230V, vor allem ältere FUs verwenden gerne noch letzteres. Wieder 
was geleernt.

Autor: Martin S. (sirnails)
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● J-A V. schrieb:
> Der Lötkolben war die ganze Zeit an.

Ach du sch****. Gut, dass da nix passiert ist. Wie man das der 
Versicherung hätte erklären wollen :-)

Autor: TM F. (p_richner)
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In den Anfängen meiner C-Programmierung hatte ich mal aus 
Spass/Unwissen/Dummheit so einen Zufallswert in die Fuse-Bits 
geschrieben. Dummerweise reagierte er anschliessend auf keinen 
Programmierversuch mehr.

Habe das Fuse-Bit gelöscht, dass der uC über SPI programmiert werden 
kann...

Danach lernte ich, wie man 40-Pin-uC mit dem Skalpel wieder heraus 
nimmt.

Autor: ElKo (Gast)
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Für eine Low-Power-Anwendung benötigte ich ein spezielles statisches 
Display. Es gab nur wenig Auswahl und dann nur mit den unmöglichsten 
Anschlüssen. Da ich keine Erfahrung mit den Displays hatte, wollte ich 
auf einer Lochrasterplatine welche sammeln. Das Display benötigt jede 
Menge Kapazitäten und die Software war auch keine Standardbibliothek. 
Also unterm Mikroskop und mit ruhiger Hand an den Ribbon-Connector 
vorsichtig 30 Drähte angelötet. Das ging sogar besser als gedacht. 
Angeschaltet und Displaycontroller wird heiß. Mist.

Was war passiert? Ich habe die Pins falsch herum gezählt. Die 1 war auf 
der anderen Seite... (Das schlimme war: Der Hersteller hatte mir 
Adapterplatinen für breitere Ribbon-Connectoren mitgeliefert. Auf denen 
war neben den Connector eine 1 aufgedruckt. Nur war die eben auf der 
falschen Seite. Nach Anfrage beim Hersteller hat man mich auf eine 
Zeichnung im Datenblatt verwießen, wo irgendwo klein die 1 an der 
richtigen Stelle stand.)

Zum Glück habe ich den Versuch gemacht, so dass ich das Display in der 
eigentlichen Anwendung richtig herum einsetzt habe.

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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@elko: Dennoch schöne Arbeit!

Autor: juergen (Gast)
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Mein größter Fehler ist meine Ungeduld! Das hat sich schon oft als 
Nachteil erwiesen.)

Drei Wochen am Stück habe ich mich jetzt mit meinem Laptop rumgeärgert 
und es ist immer noch nicht ausgestanden!

Das alles wäre nicht nötig gewesen, wäre ich nur bedächtiger 
vorgegangen,
hätte länger nachgedacht und nicht übereilt die bestehende 
Softwarekonfiguration zerstört. Eine Neuinstallation wurde nötig, 
funktioniert nunmehr aber leider nicht!

Einige der alten Programme, an die ich mich gewöhnt habe, laufen nicht, 
sind nun unrettbar verloren (XP, 12 Jahre alte Kiste mitsamt System). 
Diverse Programme sind nicht mehr installierbar und auch auf Datenträger 
nicht mehr vorhanden ...nicht mehr zu bekommen, da vergangene Epoche, 
zudem "hakt" es im neuen System.

Über die Osterfeiertage war ich nur eine Stunde draußen, ansonsten immer 
nur am Reparieren.

Dabei war der Grund für die Systemabstürze nur ein Hitzefehler. Die 
Systemabstürze waren lediglich ein Kühlungsproblem des Prozessors (zwei 
Schrauben ab). Jetzt ist es aber zu spät. Das kann ich nicht mehr 
gutmachen!
Hätte ich mir doch bloß mehr Zeit gelassen!

Autor: ElKo (Gast)
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Dieser Fehler stammt nicht von mir, sondern einem meiner Studenten. Es 
geht um einen Bluetooth-Lautsprecher (Eigenentwicklung), der von 
Batterien oder mittels USB betrieben werden kann. Der Standby-Strom war 
zu hoch, so dass die Batterien zu schnell leer waren. Also sollte der 
Student einen Schalter hinzufügen, damit zwischen "Batterie" - "ganz 
aus" - "Strom von USB" umgeschaltet werden konnte. Die Schaltung dazu im 
Anhang.

Ergebniss: Sobald USB verbunden wurde, war der Lautsprecher automatisch 
an. Der Schalter war dann wirkungslos.

Was war passiert? Der eingesetzte Schalter schaltet nicht die Plus-Seite 
der Versorgungen, sondern die Minusseite, die gleichzeitig GND ist. 
Soweit kein Problem. Der Schalter ist mit GND von USB verbunden und 
sollte so die Stromversorgung unterbrechen können.

Wenn da nicht der Schirm von USB wäre. Der ist nämlich sowohl im PC, als 
auch im Lautsprecher mit Signal-GND verbunden. Das heißt, der Schalter 
ist über den Schirm kurzgeschlossen und damit nutzlos.

Was lernen wir draus: Masse Masse sein lassen und zum Schalten der 
Stromversorgung die High-Side nehmen.

Autor: F. F. (foldi)
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juergen schrieb:
> Hätte ich mir doch bloß mehr Zeit gelassen!

Du arme Sau. Kann das sehr gut verstehen, weil mir das selbst heute noch 
immer wieder passiert.
Mit zunehmender "Erfahrung" werden die Zeitspannen dazwischen länger.
Gerade bei den Sachen die wir hier verwenden ist es teilweise sehr 
schwer die wieder zu bekommen.
Da hat man irgendwas installiert, benutzt es nur selten und weiß gar 
nicht mehr wo man das überhaupt her hatte.
Ich habe mir an meinem Laptop auch durch eigene Blödheit eine USB IC 
abgeschossen gehabt.
Habe dann aus Amerika einige bestellt, nur damit ich ja den Laptop nicht 
ersetzen muss.
Funktioniert wieder. Aber manchmal denke ich vorher einfach nicht genug 
nach und denke dann hinterher was für ein Depp ich doch bin.

Autor: ElKo (Gast)
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Einmal sollte ich eine integrierte Schaltung messen. Der Ausgangstreiber 
war zu schwach, um direkt mit dem Oszi zu messen. Also musste ein OPV 
als Spannungsfolger angeschlossen werden. Nichts leichter als das: Den 
Ausgang an den Eingang vom OPV und den anderen Eingang mit dem Ausgang 
vom OPV rückkoppeln.

Gesagt, getan. Irgendwie waren die Ergebnisse komisch. Mit den Designer 
Rücksprache gehalten. Keiner wusste, wieso das nicht passt. Bis einer 
fragte, ob ich denn den OPV auch richtig drin hätte...

Peinlich: Ich habe die Rückkopplung an den nichtinvertierenden Eingang 
vom OPV angeschlossen, und nicht an den invertierenden. Damit habe ich 
mich für einige Zeit zum Gespött in der Gruppe gemacht. :-)

Autor: guest...Rainer (Gast)
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juergen schrieb:
> Es bleibt immer was
> übrig!

Definitiv! Ob Auto, Waschmaschine, Modellbau, Pc oder sogar im 
Bauwesen...
Gruß Rainer

Autor: F. F. (foldi)
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guest...Rainer schrieb:
> sogar im Bauwesen...

Ne, weil die Hälfte geklaut wird.

Autor: Schreiber (Gast)
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Ben B. schrieb:
> Dem Leerling kann man da durchaus einen Vorwurf machen. Es gibt
> 3x400V
> und 3x230V, vor allem ältere FUs verwenden gerne noch letzteres. Wieder
> was geleernt.

...und es gibt FUs, die auf 690V ausgelegt sind. Im Industriebereich 
durchaus nicht unüblich.
Daher: IMMER Typenschild lesen. Kostet nichts, erspart einem aber 
vieles...

Autor: Genau (Gast)
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guest...Rainer schrieb:
> juergen schrieb:
>> Es bleibt immer was
>> übrig!
>
> Definitiv! Ob Auto, Waschmaschine, Modellbau, Pc oder sogar im
> Bauwesen...
> Gruß Rainer

Im Auto finde ich ständig etwas das sich irgendwo gelöst zu haben 
scheint oder beim Service vergessen wurde zurückzutun. Scheint aber 
nicht wichtig zu sein - irgendwelche Plastik-Abdeckungen von Schrauben 
oder Leisten usw.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Heute Abend passiert: Minutenlang wie gestört nach meinen Transistoren 
gesucht. Die Lösung: sie klebten am Unterarm.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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5tiC|<y E|_80\/\/

Autor: Bert S. (kautschuck)
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Mir ist von letzt auch ein Fehler bei der Bestellung von SMD Bauteilen 
passiert. Ich bestellte Kondensatoren und Widerstände mit Gehäuse-Code 
0603, wobei Inch gemeint war. Jedoch war mir bei einigen nicht 
aufgefallen, dass der Gehäuse-Code 0603 in mm war und ich bekam 
stattdessen 0201 Bauteile. Unmöglich sowas von Hand zu löten.

https://www.mouser.ch/ProductDetail/vishay/crcw020127k0jned/?qs=1%252bOKmYoxJmnlza8bAoh%252b3Q==&countrycode=CH&currencycode=CHF

Autor: Peter D. (peda)
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Theo schrieb:
> Was es reichlich gab, waren die angeblich funktionstüchtigen "Bastler
> R210" ohne angepressten Kühlkörper, dafür mit Stummel Kühlfähnchen und
> 0,5A Ruhestrom.

Es kann sein, daß Du ihn durch ESD gekillt hast, damals wußte man das ja 
noch nicht. Oder durch einen Schaltungsfehler.
Bei mir liefen R- und P-ICs ohne Probleme. Die R210 habe ich mit dem 
Rücken an ein Alublech geschraubt.

Der P147 (SN7447) hat mich damals 40,-M gekostet. Da habe ich dann für 
meinen 8-stelligen Frequenzmesser die Multiplexanzeige "erfunden". Als 
Zwischenspeicher dienten 4 Stück D191 (SN7491).

Autor: Peter D. (peda)
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juergen schrieb:
> Einige der alten Programme, an die ich mich gewöhnt habe, laufen nicht,
> sind nun unrettbar verloren (XP, 12 Jahre alte Kiste mitsamt System).

Für XP hatte ich mir damals folgende Backupstrategie ausgedacht:
Ich habe XP auf C: und auf D: installiert. Für ein Backup habe ich dann 
im Bootmenü D: ausgewählt, versteckte Dateien eingeblendet und ganz 
normal mit dem Explorer C: auf eine USB-Platte kopiert.
Dann eine neue HDD eingebaut, C:, D: partitioniert, XP auf D: 
grundinstalliert und C: zurück gespielt. Funktionierte prima, alle 
Programme waren erhalten und ich brauchte keine tagelangen 
Neuinstallationsorgien.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Conny G. schrieb:
> Heute Abend passiert: Minutenlang wie gestört nach meinen Transistoren
> gesucht. Die Lösung: sie klebten am Unterarm.

Sei froh, das die noch nicht ausgepackt waren. Ohne Gurt werden die 
quasi "unsichtbar". Es hupft ja meist gerade das aus der Pinzette, was 
abgezählt ist, gerade nicht lieferbar ist, oder überdurchschnittlich 
viel kostet.

Autor: Peter D. (peda)
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Stefan U. schrieb:
> Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack
> eine benachbarte Massefläche berührte! Mit so etwas rechnet man nicht.
> Wie abwegig ist das denn?

Ich hatte mal ein Gerät zur Reparatur, was vorher mehrere Jahre lang 
funktionierte. Auf einer Platine war eine 12V Spannung zusammen 
gebrochen. Mit dem Ohmmeter waren 0 Ohm zu messen. Zu sehen war nichts, 
aber nachdem ich zwischen beiden Leiterzügen mit einer scharfen Klinge 
geritzt hatte, funktionierte alles wieder.

Autor: TM F. (p_richner)
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Ich hatte in der Ausbildung einen eher gefährlichen Moment:

Wir haben zu Ausbildungszwecken selber einen Trafo gewickelt. Diesen 
anschliessend in einen Metallrahmen montiert. Am Schluss sollte es eine 
Lötstation geben.

Wegen einem, nachträglich herausgefundenen, Schaltungsfehler 
(Masseproblem) von der Steuerplatine hat die Schaltung bei allen Azubis 
beim Hochspannungstest nicht funktioniert.
Ausser bei Einem: Dieser hat den geerdeten Metallrahmen mit der Phase 
des Trafo zusammengehängt, das heisst, auf dem Metallrahmen waren zum 
Testzeitpunkt ca. 2kV.

Durch den Gebrauch der Erde als Masse funktionierte bei ihm die 
Schaltung.

Zum Glück hat keiner den Rahmen angefasst...

Autor: juergen (Gast)
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Peter D. schrieb:
> juergen schrieb:
>> Einige der alten Programme, an die ich mich gewöhnt habe, laufen nicht,
>> sind nun unrettbar verloren (XP, 12 Jahre alte Kiste mitsamt System).
>
> Für XP hatte ich mir damals folgende Backupstrategie ausgedacht:
> Ich habe XP auf C: und auf D: installiert. Für ein Backup habe ich dann
> im Bootmenü D: ausgewählt, versteckte Dateien eingeblendet und ganz
> normal mit dem Explorer C: auf eine USB-Platte kopiert.
> Dann eine neue HDD eingebaut, C:, D: partitioniert, XP auf D:
> grundinstalliert und C: zurück gespielt. Funktionierte prima, alle
> Programme waren erhalten und ich brauchte keine tagelangen
> Neuinstallationsorgien.

Deine Ausführugen sind sehr interessant. Vielen Dank. Ich werde drüber 
nachdenken. (Was ist  mit der Registrie und die Verweise auf die anderen 
Partitionen?)

Ich habe aber das Backup-Programm: "True Image de luxe". Wenn man die 
richtige Strategie anwendet, ist das eine ganz feine und auch sichere 
Sache!!!

Leider hatte ich 2006 mit dem Erwerb des Leppi bei der Installation 
grundsätzliche Fehler gemacht, die ich nun schwer bereue.

Ich hatte wichtige Programme auch unter D:/Programme installiert. Da 
sich die Partition D: über die vielen Jahre geändert hat, werden nach 
der Wiederherstellung über True Image die einzelnen Programme dort nicht 
mehr aufgefunden. Die Einträge verweisen ins Leere. Viel Restmüll liegt 
dann auf dem System, der noch beseitigt werden muß. Auch die 
Uninstaller-Suite ist weg, da verwaist. Wie die Reste jetzt da weg 
machen?

Blöde Fehler habe ich damals gemacht!!!

Jetzt lege ich die wichtigen Programme (und das sind eine ganze Menge) 
alle in C:/Programme oder in C:/Window ab. Große Programme, z.B. OOorg 
und Datenbanken kommen auf D:/Programme. Die will ich beim Backup nicht 
mitschleppen. Der Ordner "Eigene Dateien" kommt ganz nach hinten auf die 
letzte Partition - bei mir ist das "k". Da sitzt die Datei und ist 
bereit für eine ständige Aktualisierung. Diese Datei hat im Backup, oder 
überhaupt auf C:, nichts verloren!

Im Moment macht WinRar 3.1 Probleme. Ich kann Gimp 2.6, meine 
Schaltplansoftware, Foldersize und die anderen vielen Programme nicht 
installieren. Das Entpacken wird zwischendurch abgebrochen. Ich habe ja 
Gott sei Dank einige Ursprungsprogramme im Fundus auf der Festplatte 
noch abgespeichert.

Seit nunmehr zwei Wochen ist Läppi nicht einsetzbar.
Ich bin ziemlich genervt.

Wenigstens konnte ich den Total-Commander installieren.
Der Window-Explorer ist ja wohl eine Zumutung!

LG  Jürgen

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Hat schon mal jemand aus Versehen ein Bauteil eingeatmet?

Mir ist das Gegenteil passiert. Ich musste sehr plötzlich niesen, danach 
war ein Kondensator für immer verschwunden. Vermutlich liegt er nun 
irgendwo in der Ritze zwischen Bodenbelag und Wand.

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Wenn du hustest, kommen da Fets raus stefan?

Autor: Falk B. (falk)
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@Stefan Us (stefanus)

>Hat schon mal jemand aus Versehen ein Bauteil eingeatmet?

Ich löte keinen Feinstaub kleiner als 0402, und selbst das ist eher 
selten. Meine praktische Schmerzgrenze liegt bei 0603, das kann man noch 
normal und ohne Lupe löten.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Wenn du hustest, kommen da Fets raus stefan?

Mein kleiner Bruder sagte immer "Würfelhusten" wenn es sich schlimm 
angehört hat. Dafür hatte ich "Gungunkistiefel".

Autor: juergen (Gast)
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Zu den Vorschlägen/Methoden bzgl. loser Teile während einer 
Gerätereparatur:

Sortimentkasten finde ich gut. Pappe zur Übersicht, wo was hinkommt, 
auch.
Probleme mit den Schraubenlängen, diversen kleinsten Unterschieden bei 
den Gewinden ...ist mir bekannt.

Beim Ermitteln der richtigen Z-Diode für die Abschaltspannung meines 
Ladegerätes neulich war doppelseitiges Klebeband hilfreich.

Eine Seite auf die Pappe, auf die andere Klebefläche die verschiedenen 
Z-Dioden mit der Pinzette, je nach Wertigkeit, auf die Klebefläche 
gelegt.  Alles übersichtlich geordnet...es kann nichts wegfallen. So 
könnte man auch mit den Kleinteilen bei Reparaturen verfahren.

Autor: Michael R. (fisa)
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juergen schrieb:
> Zu den Vorschlägen/Methoden bzgl. loser Teile während einer
> Gerätereparatur:

Generell zur geräte-Reparatur bzw. zum Zerlegen: Alte/eigentlich 
ausrangierte Digitalkamera am Basteltisch, immer betriebsbereit! Egal 
wenn der Akku nur mehr 30 Minuten hält...

Autor: juergen (Gast)
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Michael R. schrieb:
> juergen schrieb:
>> Zu den Vorschlägen/Methoden bzgl. loser Teile während einer
>> Gerätereparatur:
>
> Generell zur geräte-Reparatur bzw. zum Zerlegen: Alte/eigentlich
> ausrangierte Digitalkamera am Basteltisch, immer betriebsbereit! Egal
> wenn der Akku nur mehr 30 Minuten hält...

Ja! Die Kamera ist bei mir ständig im Einsatz.

Vor einigen Jahren hatte ich einen Gangreserve-Goldcap-Kondensator
in meine geliebte Braun-Digitaluhr eingebaut. So bleibt die 
Zeiteinstellung auch bei Netzausfall noch zwei Minuten erhalten.
Sehr schöne grüne, aberdings stromfressende Anzeige...immerhin.
Damals hatte ich kein Foto gemacht, wo der Kondensator genau 
angeschlossen war.

Das war ein Fehler!! Inzwischen konnte ich noch so eine Uhr, gleiches 
Modell, erwerben. Da ich aber nach so vielen Jahren nicht mehr wußte, wo 
an der Platine der Kondensator ran muß, war ich genötigt, die erste Uhr 
wieder auseinander zu nehmen und nachzusehen.

Mit Foto, vorher gemacht, hätte ich mir diese Arbeit ersparen können.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Die Fotos macht bei mir das iPhone und das ist nie weiter als 1m von mir 
entfernt.
Die Bilder sind dann per iCloud innerhalb von ein paar bis ein paar 10 
Sekunden auch auf dem Mac und auf dem iPad - wovon dann eines immer beim 
Arbeiten dabei ist, weil ich eh dauernd Datenblätter etc. nachsehen 
muss.

SD-Karten rumschubsen und Dateien kopieren wäre mir da ein graus. Das 
nervt mich schon an unserer "großen" Systemkamera unendlich, dass ich da 
manuell die Wifi-Übertragung auf den Server anwerfen muss. Das haben die 
Kamerahersteller echt  noch nicht drauf.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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In meiner Lehre haben wir in der Lehrwerkstatt so eine Art 
überdimensionalen Tauschsieder (Heizer für Bolier oder sowas) in Serie 
gebaut.
In einen Flansch aus Metallguss wurde der Heizer durchgesteckt, dann 
kamen Konusmuttern drauf und dann wurde das Ding dichtgeschraubt. War 
aber Eingweg, da die Konusse danach eingepresst waren. Die Heizer waren 
geerdet und hatten eine Metallaußenhülle. Die an den elektrischen 
Anschlüssen war ein paar mm Porzellan bis zum elektrischen Anschluss.
Der Konus war recht nahe des Porzellanisolators vom Heizstab.
Die Gewinde wurden satt mit einer Art "Panzerfett" eingepinselt, bevor 
der Konus eingeschraubt wurde.
Eines Tages war die Kilobüchse mit dem Panzerfett alle. Der 
"Leermeister" kam mit einem Topf Graphitfett an. Meinen Einwand, das das 
sehr nahe am Isolator verwendet wird und die Heizer noch mit 15 KV 
durchs Prüffeld müssen, überhörte er geflissentlich.
Und was soll ich sagen, eine Woche später flogen ALLE mit Graphitfett 
zusammengebauten Heizer bei der Hochspannungsprüfung aus. Die Heizstäbe 
wurden abgesägt und neue Heizstäbe, neue Konusmuttern und wieder das 
Panzerfett genommen. Anzahl zwischen 50 und 100 Stck.
Sowas kommt dann raus, wenn man als Ausbilder keine Fehler zugeben kann 
:-)))

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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wusste der nicht dass Graphit leitet?

Autor: Genau (Gast)
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"Panzerfett" ist völlig neu  :-)

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Einer aus dem Kapitel "Grillen mit Ampere":

Ich habe gestern an eine Schaltung einen Akku angsteckt, Lithium, 3er 
Pack.
Also um und bei 11V.

Dabei habe ich beim Festhalten der Schaltung zufällig mit dem linken 
Mittelfinger auf zwei nebeneinander liegende Pins gedrückt. 
Platinenunterseite, DIL. Und natürlich der eine Plus, der andere Minus.

Diese Art der Kontaktierung hat eine relativ niederohmige Verbindung zu 
besagtem Finger hergestellt, mit der Folge eines heftigen Schmerzes. Und 
ich bin wirklich nicht so ein Weichei. Die Brandblase, 5,08mm lang, tat 
zwei Stunden später noch weh.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Keine Ahnung, der war sowieso "etwas komisch".
Ich habe ihm klipp und klar gesagt, das Graphit leitet und das verdammt 
nah am Isolator ist. Der Pinsel zum Einfetten war auch kein Tuschpinsel, 
sondern eher was um Zaunspfosten zu streichen.
Es wurde auch hinterher keine Fehleranalyse betrieben. Ein paar Prozent 
Ausschuss waren normal, denn ab und an ist wohl die Keramik innerhalb 
des Heizstabes gebrochen. Aber 100% Ausschuss just in dem Zeitraum, wo 
das Graphitfett verwendet wurde, sind schon mehr als ein seltsamer 
Zufall.
Aber als "Stift" macht man keine großen Wellen, solange nicht versucht 
wird, einem selbst den Fehler anzuhängen.

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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ohne Worte

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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das was ich als erstes gedacht habe auch.

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Thomas E. schrieb:
> Also um und bei 11V.

Gut dass Du ein Foto angehängt hast, ich hätte es fast nicht geglaubt, 
dass nur 11 Volt eine Brandblase erzeugen können. Oder waren es 
vielleicht doch 110 Volt?

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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mit 11v kann man sogar Stahl schweissen.

Autor: Arno (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Stefan U. schrieb:
>> Am Ende stellte sich heraus, dass eine Leiterbahn unter dem Schutzlack
>> eine benachbarte Massefläche berührte! Mit so etwas rechnet man nicht.
>> Wie abwegig ist das denn?
>
> Ich hatte mal ein Gerät zur Reparatur, was vorher mehrere Jahre lang
> funktionierte. Auf einer Platine war eine 12V Spannung zusammen
> gebrochen. Mit dem Ohmmeter waren 0 Ohm zu messen. Zu sehen war nichts,
> aber nachdem ich zwischen beiden Leiterzügen mit einer scharfen Klinge
> geritzt hatte, funktionierte alles wieder.

Mein Auto hat im letzten Winter immer wieder, vor allem in kaltem 
Zustand, die Motorwarnleuchte flackern lassen. Das Motorsteuergerät, das 
die Lampe eigentlich ansteuert, wusste davon aber nichts. Tacho raus, 
mich über die vielen, vielen Glühlämpchen im Tacho gefreut, von denen 
die Hälfte bei meinem Auto nie gebraucht wird, über die eine LED 
zwischen den ganzen Glühlämpchen (die Airbag-Kontroll-Leuchte) 
gewundert, und die Platine (vor allem an den SOT23-Bauteilen, die zu 
jeder Kontroll-Leuchte gehören) mit Kontakt WL geputzt. Seitdem ist die 
Motorwarnleuchte auch wieder aus.

MfG, Arno

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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● J-A V. schrieb:

> 5tiC|<y E|_80\/\/

könnt Ihr das nicht lesen oder wat is'?

Autor: Conny G. (conny_g)
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● J-A V. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>
>> 5tiC|<y E|_80\/\/
>
> könnt Ihr das nicht lesen oder wat is'?

Sticky Elbow. Jetzt hab ich’s kapiert :-)
Man muss ja erstmal wissen, dass das was sinnvolles ist. Hätte ja auch 
Dein versehentlich einkopiertes root-Passwort sein können.

Autor: dfIas (Gast)
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No Y. schrieb:
> Wenn man erst beim Löten realisiert, dass man ja bei der Tonertransfer
> Methode das Layout gespiegelt ausgeben muss...

DILs lassen sich aber ebenfalls leicht spiegeln: einfach die Beinchen 
zur Oberseite hin abwinkeln ... Ok, kann man nicht mehr lesen, was drin 
steckt.

73

Autor: oszi40 (Gast)
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Große 24V-Akkus kann man prima laden. Nur sollte man bei kochendem Akku 
nieee einen Kontakt lösen und Funken erzeugen. Das Wasserstoffgemisch, 
auch Knallgas genannt ersetzt jeden Sylvesterböller...

Autor: codebreaker (Gast)
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> könnt Ihr das nicht lesen oder wat is'?
Diese Frage ist nur dann angebracht, WENN es nicht zu lesen wäre.
Ok, ich musste es 73s lang anglotzen, könnte es aber letztlich doch 
lesen. Also nix is'. Gelesen is'.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Große 24V-Akkus kann man prima laden. Nur sollte man bei kochendem
> Akku nieee einen Kontakt lösen und Funken erzeugen. Das
> Wasserstoffgemisch, auch Knallgas genannt ersetzt
> jeden Sylvesterböller...
Na da hast Du aber noch Schwein gehabt. In unserer 
Hobby-Autoschrauberwerkstatt hat's so ein Idiot fertiggebracht, mit der 
Flex einen Funkenregen über eine am Ladegerät hängende Autobatterie 
niedergehen zu lassen, was diese mit einer entsprechenden Explosion 
quittiert und ihre Eingeweide großflächig in der Werkstatt verteilt hat. 
Sehr lecker und ein größerer Aufwand, den Scheiß wieder sauber zu 
machen.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Etwas ähnliches habe ich am Anfang meines Berufslebens ebenfalls 
fertiggebracht. Ich war ca. anderthalb Jahre in der Galvanik, 
hauptsächlich verzinken im cyanidischen Bad. Ich hatte Stahlguss Teile, 
die sich sehr schlecht verzinken lassen. Man braucht zunächst eine hohe 
Stromdichte, damit der Guss sich überhaupt mit Zink bedeckt, muß diesen 
Moment aber abpassen und die Stromdichte dann runternehmen, damit die 
Zinkschicht blank wird und nicht verbrennt.
Also hieß es, zwischendrin immer mal mit dem Kran das Gestell mit den 
Teilen samt Stromschiene aus dem Becken heben.
Weil ich öfter gucken mußte, habe ich es mir gespart, den Trafo extra 
runterzufahren.
Ich hatte ca. 400A auf dem Becken liegen und es perlte recht ordentlich 
Wasserstoff aus.
Durch den Öffnungsfunken der Stromschiene machte es kurz "bumm" und es 
schepperte und pfiff in der Absaugung, die aus ca. 30 cm Durchmesser PVC 
Verrohrung zum Dach raus bestand. Es blieb aber beim laut vernehmlichen 
Geräusch, das Rohr hatte es zum Glück nicht zerrissen ;-)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Mein Ausbilder erzählte vor etwa 25 diese Story, die man ihm wiederum 
erzählte:

Damals waren die Telefon-Vermittlungsstellen noch elektromechanisch 
aufgebaut, mit solchen Hebdrehwähler : 
http://www.bayern-online.com/v2261/artikel.cfm/203/Der-Strowger-Waehler-war-der-Anfang.html

Jedes dieser Geräte setzt zwei Ziffern in eine Schalt-Position um. Bei 
der ersten Ziffer klettert er entsprechend viele Stufen nach oben, bei 
der zweiten Ziffer dreht er sich.

Jetzt standen davon wie üblich zig-tausende in einem Gebäude und weil an 
Silvester zu viel telefoniert wurde, schaltete eine Sicherung die 
Haupt-Stromversorgung aus. Diese Hebdrehwähler verbleiben dann alle in 
ihrer Position.

Am 1. Januar wurde ein Azubi hin geschickt, um nach dem Rechten zu 
schauen. Er fand keine offensichtliche Fehlerursache und schaltete die 
Sicherung wieder ein.

Daraufhin krachten zig-tausende Drehwähler gleichzeitig in ihre 
Ursprungsposition herunter, was das Gebäude zum Einstürzen brachte.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sibbel (Gast)
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Ben B. schrieb:
> mit der
> Flex einen Funkenregen

Steht das in irgendeinem Zusammenhang zu deinem eingetragenem 
Firmennamen? :-)

Autor: Falk B. (falk)
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@ Stefan Us (stefanus)

>Daraufhin krachten zig-tausende Drehwähler gleichzeitig in ihre
>Ursprungsposition herunter, was das Gebäude zum Einstürzen brachte.

Du läßt dir auch jeden Bären aufbinden, was?