Gast
#5161472
Ich möchte gerne Entladekurven von Akkus aufnehmen, ohne dass der PC samt DVM dafür laufen muß. Ein Arduino könnte die Werte zyklisch auf eine SD-Karte schreiben, die ich später am PC einlese. Als Baustein für die Messung bietet der INA219 alles was ich brauche, habe ich als China-Platinchen da. Als Last wird ein IRF540 gegen GND dienen, der ist klaglos steuerbar. Heute habe ich einen Testaufbau gemacht: Labornetzteil mit 0..16 Volt und Strombegrenzung, High-Side den INA219 und als Last den FET mit einem zweiten Netzgerät gesteuert. Leider sind mir zwei INA219 verstorben und ich stelle in Frage, ob der INA219 für diese Anwendung robust genug ist. Einer liefert keine Werte bzw. groben Unfug, der andere noch den Stromwert, aber keinen Spannungswert mehr. Nun ist Nummer drei im Aufbau, liefert korrekte Werte und ich warte, wann dieser abkackt. Laut Datenblatt darf ich bis zu 26 Volt anlegen, diese wurden ganz sicher nicht überschritten. Es kann sein, dass ich Spannung und Strom drauf hatte, ohne eine Speisung anliegen zu haben - kann aber dem Datenbaltt nicht entnehmen, dass das verboten wäre. Sollte dem so sein, im Endgerät könnte ich genau das nicht verhindern, ohne großen Aufwand zu treiben. Gibt es Erfahrungen, ist der INA219 ein Sensibelchen, wenn ja, gegen was?

