Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fehler zum nachbauen :-)


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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Bekommen Hersteller von Elektroinstallationsmaterial auch ganz gut hin.

von Joe F. (easylife)


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Das ist wie bei modernen KFZ: du sollst da nichts mehr selber machen 
können sondern gezwungen werden teures Vertrags-Personal zu bezahlen.

von Martin G. (martin_g697)


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Fehler, den man nie im Leben nochmal macht:

Mein Bruder hat mal aufm Weinberg unterm Wein Gras gesenst.
Mit ner gescheiten Sense, Marke Muskelkraft.

Da stellt er sich doch auf den Ein-/Ausgang eines Wespennests.

Und senst fröhlich weiter.

Danach kamen die Wespen und attackierten seine Hose. Mann waren die 
sauer.

Da half nur rennen, Hose ausziehen und weiterrennen.
ganze 11 Stiche hatte er eingesammelt.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Thomas G. schrieb:
> Bekommen Hersteller von Elektroinstallationsmaterial auch ganz gut hin.

Allerdings. Nicht mal die Deckel der Standard IP44 Abzweigdosen sind 
austauschbar. Fehlt also mal so ein Deckel, darf man die ganze Dose 
tauschen.

Wir warten jetzt auf die verdongelte Lüsterklemme :-P

: Bearbeitet durch User
von Sven L. (sven_rvbg)


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Matthias S. schrieb:
> Allerdings. Nicht mal die Deckel der Standard IP44 Abzweigdosen sind
> austauschbar. Fehlt also mal so ein Deckel, darf man die ganze Dose
> tauschen.
Naja mit sowas kann ich leben, der Deckel geht ja eigentlich nicht 
verloren oder kaputt.

Matthias S. schrieb:
> Wir warten jetzt auf die verdongelte Lüsterklemme :-P

Den hab ich zweimal lesen müssen ;)

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Eine normalgewichtige Bekannte probierte den nagelneuen Bürosessel ihres 
Freundes aus. Als eine schlampig ausgeführte Schweißnaht brach, kippte 
die Sitzfläche zur Seite. Der Stiel des Weinglases, das meine Bekannte 
in der Hand hielt, schaute aus dem Handrücken heraus.

von andi6510 (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Der Stiel des Weinglases, das meine Bekannte
> in der Hand hielt, schaute aus dem Handrücken heraus.

Ach deswegen duerfen wir hier im Buero keinen Alkohol trinken!

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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andi6510 schrieb:
> Ach deswegen duerfen wir hier im Buero keinen Alkohol trinken!

Der Ausdruck "Weinglas" beschreibt die typische Form des Trinkgefäßes, 
nicht den Inhalt. Hätte ich letzteres als wichtig erachtet, dann hätte 
ich "ein Glas Wein" geschrieben. WIMRE trank sie aber tatsächlich Wein.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Andreas S. schrieb:
> Der Ausdruck "Weinglas" beschreibt die typische Form des Trinkgefäßes,
> nicht den Inhalt.

Und in Anbetracht des sicherlich vorhandenen Schmerzes der Dame bekommt 
das Wort "Weinglas" noch eine zusätzliche Bedeutung.

rhf

von Joe F. (easylife)


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Andreas S. schrieb:
> Als eine schlampig ausgeführte Schweißnaht brach, kippte
> die Sitzfläche zur Seite. Der Stiel des Weinglases, das meine Bekannte
> in der Hand hielt, schaute aus dem Handrücken heraus.

...und erkläre das dann mal der Versicherung...

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Joe F. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Als eine schlampig ausgeführte Schweißnaht brach, kippte
>> die Sitzfläche zur Seite. Der Stiel des Weinglases, das meine Bekannte
>> in der Hand hielt, schaute aus dem Handrücken heraus.
>
> ...und erkläre das dann mal der Versicherung...

Und warum sollte man das der Versicherung erklären? Der Lieferant des 
Bürostuhls ist der Vertragspartner. Man sollte sich in solchen Fällen 
nur nach ausführlicher juristischer Beratung darauf einlassen, mit 
dessen Versicherung zu reden.

Die eigene Krankenversicherung, die in solch einem Fall in Vorleistung 
tritt, wird sich anschließend jeden Cent (damals Pfennig) vom 
Lieferanten zurückholen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Andreas S. schrieb:
> Die eigene Krankenversicherung... wird sich anschließend jeden Cent
> vom Lieferanten zurückholen.

Wirklich? Fällt das nicht eher unter die Kategorie "Shit happens"?

von (prx) A. K. (prx)


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Einen neuen Bürostuhl gibts vom Verkäufer bestimmt. Ob man allerdings 
einen Anspruch auf persönliches Probesitzen durch den Verkäufer hat...

von Klaus R. (klaus2)


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...wir entfernen uns schon etwas von "fehler zum Nachbauen". Gleich 
kommt noch jmd mit Koks in der Bananenkiste oder der Spinne in der 
Yukkapalme.

Klaus.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Heute aus der Kategorie Netzwerk:
bei mir registriert seit eh und je der DHCP-Server die Hosts im DNS. 
Bisher lief das, auf einmal scheinbar nicht mehr.

Erste Gedanke war: es liegt am Windows 10 auf dem neuen Laptop, aber das 
war es nicht.

Irgendie konnte der DNS-Server kein Journal mehr schreiben, bisher lief 
das seit Jahren.

Irgendwann im syslog auf apparmor gestoßen, der hat mir den Zugriff auf 
das Journal verweigert.

Was war passiert? Vor ein paar Tagen die Updates vom System installiert.

Ein Apparmor war bisher nie dabei.

von Alex D. (daum)


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Habe auf einer Platine einen STM32F030 verwendet (ansteuerung von 
mehreren MOSFETs, ein paar PWM, UART und ADC). Die Schaltung vorher grob 
am Steckbrett mit SMD Adapterplatine getestet - funktioniert alles.

Dann Schaltplan gezeichnet, geroutet und Platinen bestellt und gelötet. 
Dann schön langsam die Software programmiert und dabei immer wieder 
getestet. Als dann der ADC Code drauf war, ging auf einmal nichts mehr, 
der µC stürzte ab, sobald der ADC aktiviert wurde.

Daraufhin etliche Stunden den Fehler in der Software gesucht, dabei 
genauso wenig gefunden wie beim debuggen. Dann ist uns erst aufgefallen, 
dass der gleiche Code am µC, der auf die Adapterplatine gelötet war 
funktioniert hat.

Bei der genaueren Untersuchung des Schaltplans haben wir dann auch den 
Übeltäter gefunden - der AVCC Eingang war nicht mit der 
Versorgungsspannung verbunden und brachte den Controller zum absturz 
sobald der ADC Voltage Regulator aktiviert wurde!

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Holm.

Holm T. schrieb:

> Manfred wollte auf den Markennamen "Flex" raus, das nur nebenbei.

Ich habe die Teile in meiner Kindheit unter dem Namen "Schleifhexe" 
kennengelernt, und ich frage mich, ob das auch irgendwann mal ein 
Markenname war, oder lediglich ein Spitzname.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo David.


DAVID B. schrieb:

> Wie das so ist denkt man man ist gleich fertig.
> Dreht sein KUNSTWERK um bemerkt einen KLEINEN Fehler.
> Ein Wort reicht hier aus:

Nicht beim Betrachten, beim Inbetrieb nehmen.

In den 80ern. Ich hatte mir ein Gerät selbst entworfen und 
zusammengebaut. Mehrere Rasterplatinen, ICs, Transistoren, Relays.

Auf dem Tisch aufgebaut funktionierte alles. An eine Gehäusefrontplatte 
und eine Grundplatte aufgebaut funktionierte auch alles. Nach 
Einschieben in das Gehäuse fehlte eine wichtige Funktion. Ich vermutete 
einen abgerissenen Draht, aber es war nichts zu finden.

Durch Überlegungen konnte ich den Fehlerbereich relativ gut eingrenzen, 
ein Relais hing bzw. wurde zur Unzeit angesteuert, aber ausserhalb des 
Gehäuses war dort alles ok, und mit geschlossenem Gehäuse war keine 
einfache Fehlersuche möglich.

Der Fehler trat reproduzierbar auf, sobald ich alles ins Gehäuse schob, 
5mm bevor alles zu war.

Ich habe neu verdrahtet, und gegen versehentliche Kurzschlüsse alle 
Drähte knapp gehalten und Isolierschlauch spendiert.

Die Stunden der Fehlersuche verstrichen, es wurde Nacht und still, und 
bei einem meiner letzten verzweifelten Versuche konnte ich in der Stille 
das Relais beim Einschieben sogar Klicken hören....

Moment, Relais klicken? Wie das, es liegt doch nirgendwo Spannung an, 
und ein Elko darin könnte nicht Minuten lang das Relays halten?

Aber das war ein Fingerzeig, weil in dem Gehäuse war auch ein 
Lautsprecher, und dessen Magnet kam beim Einschieben der Schaltung in 
das Gehäuse dem Relais zu nahe.... ;O)


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Heizfühler (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Aber das war ein Fingerzeig, weil in dem Gehäuse war auch ein
> Lautsprecher, und dessen Magnet kam beim Einschieben der Schaltung in
> das Gehäuse dem Relais zu nahe.... ;O)

dazu eine Anekdote - vor vielen Monden TV verkauft, dann Anruf vom 
Käufer:

K: Das Bild ist verfärbt.

VK: Haben Sie Lautsprecher daneben aufgestellt?

K: Woher wissen Sie das?

von Heizfühler (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Fehlt also mal so ein Deckel, darf man die ganze Dose
> tauschen.

Unsinn. Baumarkt 10 ct: Universalklemmdeckel mit 
Federbacken/Backenfedern.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Heizfühler schrieb:
> dazu eine Anekdote - vor vielen Monden TV verkauft, dann Anruf vom
> Käufer:

Damals(tm) meinte eine Kommilitonin: "Abends wackelt das Bild auf dem 
Monitor meines Computers, aber tagsüber ist alles in Ordnung."

Ich: "Hast Du eine neue Halogen-Schreibtischlampe?"

Sie: "Ja, die habe ich mir ganz neu gekauft."

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
> Aber das war ein Fingerzeig, weil in dem Gehäuse war auch ein
> Lautsprecher, und dessen Magnet kam beim Einschieben der Schaltung in
> das Gehäuse dem Relais zu nahe.... ;O)

So habe ich mal ein Sensor-Projekt bei einem Ex-AG ad absurdum geführt.
Die Werbung dafür lautete in etwa so:

"Von aussen nicht manipulierbar"

Magnet rangehalten - KLACK!

So hätte man je nach Einsatzart
den Zufluss/Abfluss von Stoffen beenden oder starten können,
ohne dass die Auswertung was mitbekommen hätte

von Sebastian R. (sebastian_r569)


Angehängte Dateien:

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Jedes Mal. Jedes verdammte Mal.

:D

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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● J-A V. schrieb:
> "Von aussen nicht manipulierbar"

Projektbesprechung beim Kunden für ein sehr sicherheitsempfindliches 
Projekt.

Ich: "Wenn wir das wirklich so implementieren, ist das Gerät im Netzwerk 
doch offen wie ein Scheunentor."

Möchtegernentscheider: "Dann schreiben wir eben in die 
Produktdokumentation hinein, dass das Gerät nicht über TCP-Port 9876 
angegriffen werden darf."

Zunächst hielt ich das für einen schlechten Scherz, aber er meinte das 
toternst. Glücklicherweise konnte ich ihn noch davon abbringen und hätte 
das auch nicht so implementiert. Sein eigener, ziemlich unterbelichteter 
Entwickler erkannte hingegen nicht einmal das Problem und hätte das auch 
so umgesetzt.

von Mr.T (Gast)


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René F. schrieb:
> Auch Pinzetten verschwinden bei uns, es passiert mindestens 2 mal am Tag
> wo ich irgendein Werkzeug suchen muss, gottseidank haben die
> Lötstationen und Messgeräte ein Kabel dran.

Viele Werkzeighersteller meinen es anscheinend "gut" und nehmen roten 
Kunstoff für die Griffe. Nur wenn das alle so machen sieht man 
irgendwann rot!
Ich seh zu, dass ich zuhause feste Plätze für Werkzeuge, die ich ständig 
brauche, am Arbeitsplatz habe. Klappt oft... nicht immer. Hab mir 
überlegt wichtige Werkzeuge mit neongelber/grüner Farbe zu markieren. 
Aber die Not war bisher nie sooooo groß.

von Thomas U. (charley10)


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Klaus R. schrieb:
> ...wir entfernen uns schon etwas von "fehler zum Nachbauen". Gleich
> kommt noch jmd mit Koks in der Bananenkiste oder der Spinne in der
> Yukkapalme.


Nicht die Spinne mit der Yuccapalme aber ähnlich.
Studium: zum Aufbessern des Budgets Nebenjob. Dabei mussten/durften wir 
am Bahnhof Waggons entladen (OGIS). Als sich aus den Bananenkisten 
irgendwelche ominösen 'Schürsenkel' verkrümelten erhielten wir 
anschliessend einigermassen bissfeste Lederhandschuhe um in die Kisten 
zu greifen.
Damals war noch nix mit Containern - alles Handarbeit.
Thomas

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Thomas U. schrieb:
> Als sich aus den Bananenkisten
> irgendwelche ominösen 'Schürsenkel' verkrümelten erhielten wir
> anschliessend einigermassen bissfeste Lederhandschuhe um in die Kisten
> zu greifen.

Als meine Mutter ein paar Kartoffeln aus der großen Kartoffelkiste im 
Keller holte, war eine der Kartoffeln damit nicht ganz einverstanden und 
quakte laut.

von Achim B. (bobdylan)


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Thomas U. schrieb:
> Als sich aus den Bananenkisten
> irgendwelche ominösen 'Schürsenkel' verkrümelten...

Ich wäre schreiend aus der Halle geflüchtet, und hätte das Veterinäramt 
informiert.

von Franziska Ner (Gast)


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Heizfühler schrieb:
> Universalklemmdeckel mit
> Federbacken/Backenfedern

in IP44 lieferbar?

von Thomas U. (charley10)


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Achim B. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Als sich aus den Bananenkisten
>> irgendwelche ominösen 'Schürsenkel' verkrümelten...
>
> Ich wäre schreiend aus der Halle geflüchtet, und hätte das Veterinäramt
> informiert.

Ich denke nicht, dass sich damals (Ende 70er) jemand dafür interessiert 
hätte.
Heute wäre sicher eine Bewegung gegen NICHT-artgerechten 
'Schnürsenkel'-Transport entstanden.....

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Achim B. schrieb:

> Ich wäre schreiend aus der Halle geflüchtet, und hätte das Veterinäramt
> informiert.

Heute würde man die Viecher einsammeln und auf ebay Kleinanzeigen 
verticken.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Sebastian R. schrieb:
> Jedes Mal. Jedes verdammte Mal.

Du musst dich halt noch mehr bemühen, sauber zu löten. :-)

von Achim B. (bobdylan)


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Thomas U. schrieb:
> Heute wäre sicher eine Bewegung gegen NICHT-artgerechten
> 'Schnürsenkel'-Transport entstanden.....

Nee, mir ging es nicht um Tier- sondern um Verbraucherschutz. Und auch 
um "Sicherheit am Arbeitsplatz". Denn wer weiß, was für Viecher das 
waren...

von Thomas U. (charley10)


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Achim B. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Heute wäre sicher eine Bewegung gegen NICHT-artgerechten
>> 'Schnürsenkel'-Transport entstanden.....
>
> Nee, mir ging es nicht um Tier- sondern um Verbraucherschutz. Und auch
> um "Sicherheit am Arbeitsplatz". Denn wer weiß, was für Viecher das
> waren...

Mag sein. Aber HEUTE ist für Manche das 'Tierwohl' wichtiger als 
Menschenleben.
Die 'Schnürsenkel' haben sich wahrscheinlich im Schotter verkrümelt. Die 
Waggons waren an den Ecken nicht ganz dicht.

von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


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Beim Erstellen einer Platine habe ich ein paar Fehler gemacht.
Das schlimmste ist aber, dass ich die falsche MCU ausgewählt habe.
Die Schaltung basiert auf einem PIC18F25K20 mit 2 I2C Modulen, Relais 
usw.
Weil es beim Lieferanten Lieferschwierigkeiten gab und ich nicht 1 Woche 
warten wollte, habe ich halt den PIC18F25K50 genommen :-(

Die Inbetriebnahme war ein Fiasko, nix funktioniert, außer Dauerpiepen 
vom Buzzer.

Der PIC18F25K50 ist nicht der große Bruder des PIC18F25K20!

Der 25K50 hat kein Hardware I2C, was für sich allein nicht so tragisch 
ist, aber die Pins 14 /15 können nicht als I/O Eingänge konfiguriert 
werden, dadurch kann ich die Platine nicht benutzen.
(Beim 25K20 wäre das übrigens möglich.)
Leiterbahnen umlöten wäre möglich, allerdings habe ich in einem Fall 
geistiger *Umnachtung* ein SSOP und nicht SOIC verwendet.
Dadurch sind die Leiterbahnzwischenräume so filigran, das es mir selbst 
mit dem Mikroskop unmöglich sein würde, die entsprechenden Änderungen 
durchzuführen.

Ich habe allerdings sowieso 1 - 2 Kleinigkeiten, die ich am Layout gerne 
ändern würde.
Der finanzielle Verlust hält sich glücklicherweise in Grenzen. Leider 
bedeutet das wieder ca. 4 Wochen warten, wenn ich das neue Layout 
fertigen lasse.

Fazit: Lieber wirklich *immer* das *Datenblatt* eines Ersatz MCU 
ansehen und studieren, bevor man sich für einen Typ entscheidet.

von Teo D. (teoderix)


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Beitrag "Re: Windows zeichnet Striche "------------------------"" <- ;D

OK, is nich die feinste Art... aber der Fehler ist einfach zu köstlich. 
:)

von Manfred (Gast)


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Heizfühler schrieb:
> vor vielen Monden TV verkauft, dann Anruf vom Käufer:

Wenn der Fernseher eine Weile läuft, wird es im Zimmer kalt: Die Geräte 
waren noch vollständig mit Röhren bestückt, in der Nähe des Fernsehers 
war der Raumthermostat auf der Wand montiert.

Sebastian R. schrieb:
> Jedes Mal. Jedes verdammte Mal.

Du bist in guter Gesellschaft, obwohl man eigentlich dran denkt und nur 
eine Kappe vergisst, nicht beide.

von Dietmar S. (didi2)


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Teo D. schrieb:
> Beitrag "Re: Windows zeichnet Striche "------------------------"" <- ;D
>
> OK, is nich die feinste Art... aber der Fehler ist einfach zu köstlich.
> :)

Ich suchte mal tagelang einen Rechner...der hing noch eingeschaltet am 
Netz... :D

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Teo D. schrieb:
> Beitrag "Re: Windows zeichnet Striche "------------------------"" <- ;D

Kolja L. schrieb dort im Beitrag #6019163:
> Ups, die alte Tastatur ist ja noch angeschlossen und liegt
> zusammen mit viel Gerümpel im Regal.

Ich hatte vor langer Zeit das Problem, dass bei meinem Webbrowser immer 
ein langsamer Bildlauf stattfand, ebenso bei einigen (Editor, Altium 
Designer), aber nicht allen anderen Programmen.

Irgendwann bemerkte ich, dass ich irgendein Pamphlet auf meine 3D-Maus 
gelegt hatte, wodurch ihr Griff etwas ausgelenkt wurde. So etwas kam 
dann schön des öfteren vor, wobei ich natürlich sofort auf die 3D-Maus 
schaue.

Vor kurzem fand wieder solch ein Bildlauf statt, wobei aber meiner 
Meinung nach die 3D-Maus ausdrücklich nicht am PC angeschlossen war. Wie 
sich nach wesentlich längerer Suche aber herausstellte, hatte ich sie 
beim Aufräumen meines Tisches aber nicht abgestöpselt, sondern nur 
hinter die Bildschirme gelegt. Dort vergessen lag sie dann etliche Tage 
lang völlig unberührt und bereitete auch keinen Ärger. Irgendwann 
verschob ich wohl einen Monitor, so dass eines der hinter den Monitoren 
herumliegenden Kabel gegen den Griff drückte. Die Fehlersuche kostete 
mich locker eine Stunde Arbeitszeit, weil der PC dadurch natürlich 
nahezu unbedienbar wurde, ich aber sicher war, dass es mangels 3D-Maus 
nicht an selbiger liege könne.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Dietmar S. schrieb:
> Ich suchte mal tagelang einen Rechner...der hing noch eingeschaltet am
> Netz... :D

Bei meinem ersten Arbeitgeber (Hagenuk Telecom) benötigte ich für einen 
Testrechner dringend eine Tastatur und wurde in einer Rumpelkammer auch 
fündig. Dort stand ein völlig verwarzter, alter PC ohne Monitor im Regal 
und war sogar ans Stromnetz  angeschlossen. Ich dachte, jemand hätte ihn 
nur kurz eingeschaltet, um zu sehen, ob er überhaupt noch bootet, und 
vergessen, ihn wieder auszuschalten. Somit schaltete ich ihn aus und 
nahm die Tastatur mit.

Einige Zeit später rannte dann ein Kollege äußerst wütend durch die 
Büros und suchte den Idioten, der den hochgradig wichtigen EFT-Server 
ausgeschaltet hatte. Dieser diente zur Versorgung etlicher bei Kunden 
installierter ISDN-Telefonanlagen mit Firmware-Updates usw.. Da das 
ganze im Laufe der Jahre gewachsen war, wussten natürlich alle 
alteingesessenen Entwickler um die Wichtigkeit dieses Rechners. Der 
Rechner stand trotz seiner Wichtigkeit nicht im Rechenzentrum, damit 
Entwickler schnell per Diskette Dateien dort ablegen konnten, ohne 
gleich ein Fass aufzumachen. Offenbar benötigten sie dafür auch keinen 
Monitor an dem Rechner, oder einer der anderen Neulinge hatte damals 
schon den Monitor abgebaut.

Nach meiner Aktion wurde der Rechner dann mit einem aussagekräftigen 
Schild versehen, statt ihn ins RZ zu verfrachten.

von Martin S. (sirnails)


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Ich hatte vorhin auch das Problem mit einer Phantom Maus. Hab nen neuen 
Laptop auf Arbeit und nerve mich seitdem mit der ruckelnden Maus. Jetzt 
verselbstständigte sie sich auch noch.

Langes, nahezu unmögliches googeln ("Maus ruckelt und bewegt sich") 
während ständig das Ding über den Bildschirm wackelt führte nur so einer 
Erkenntnis: das neue Touch pad reagiert auf die Kabel meiner Ohrstöpsel, 
die ich bis dato nach der Pause immer auf das Notebook legte -.-

Und das ruckeln? Tja,  sobald halt ein USB 3 Gerät angesteckt ist, 
spinnt der komplette Bus. Toll, USB 3 ist ja auch erst seit gestern am 
Markt...

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> und war sogar ans Stromnetz  angeschlossen. Ich dachte, jemand hätte ihn
> nur kurz eingeschaltet, um zu sehen, ob er überhaupt noch bootet, und
> vergessen, ihn wieder auszuschalten. Somit schaltete ich ihn aus und
> nahm die Tastatur mit.
...
> Nach meiner Aktion wurde der Rechner dann mit einem aussagekräftigen
> Schild versehen, statt ihn ins RZ zu verfrachten.

das wird schon einem Kleinkind gesagt: "Fass nix an von dem du nicht 
weisst was es tut!"

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Andreas S. schrieb:
> Nach meiner Aktion wurde der Rechner dann mit einem aussagekräftigen
> Schild versehen, statt ihn ins RZ zu verfrachten.

Da kann ich eine ähnliche Story erzählen. Passiert vor etlichen Jahren 
beim roten Mobilfunknetz Betreiber. Es gibt die Anordnung herum, alle 
Server und deren Kommunikationsbeziehungen zu dokumentieren. Danach 
sollten unbenutzte Geräte und undokumentierte Leitungen entfernt werden.

Ich baute einen alten DOS Rechner ab, der in der Ecke vor sich hin 
staubte.

Als am nächsten Morgen alle Mitarbeiter einzeln vom Pförtner bis in ihr 
Büro begleitet werden mussten, wurde klar, wozu der Rechner diente: Er 
steuerte die Zugangskontrollen. Ohne Zentrale konnten die Dinger bis 
Mitternacht autark laufen, aber nicht länger.

von Tom G. (masterx244)


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Kabelei hat mich demletzt auch im Geschäft gebissen.
Nach Fehlersuche und Umbau von nem Testaufbau nen paar 
Flachsteckverbinder eingestöpset, dabei 2 vertauscht (+ und -) gingen zu 
nem LED-stripe mit 5V also effektiv verpolt. Hatte noch Glück im 
Unglück. das + ging zum GND vom nächsten segment und war mit ner 
1A-Sicherung abgesichert. Die war natürlich direkt durch, Hat aber zum 
glück den magischen Rauch drinnegehalten...

: Bearbeitet durch User
von Philipp G. (geiserp01)


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In meinem ersten Elektronik Ausbildungsjahr mit süssen 16 habe ich beim 
Nachhauseweg immer in den Elektroschrott geguckt. Da lag immer gutes 
Zeugs drin.

Einmal habe ich eine neuwertige UP Steckdose mit integriertem FI 
gefunden. Die habe ich gleich im Kinderzimmer verbaut. Hab darauf allen 
Kumpels erzählt, ich besitze nun eine Steckdose mit der man gefahrlos 
reingreifen kann.

Hat mir niemand geglaubt. Also auf zur Livedemo. Habe vor den Kumpels 
ein Stück Lötzinn zurecht gebogen, und mit der Hand in die Dose 
gesteckt, so dass P und N gebrückt sind.

Hat laut geknallt und gab eine fette Brandblase. Seither weiss ich, 
wofür das 'F' bei FI steht.

von Manfred (Gast)


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Ich brauche einen Signalton, also habe ich ein CD4093, einen Widerstand 
und einen Kondensator auf die Lochrasterplatte gelötet. Mit Sockel und 
magnetischem Hörer sind das immerhin fünf Bauteile.

Mist, das Ding schwingt nicht. Ich habe dann wie ein blutiger Anfänger 
vor meinem Wunderwerk gesessen, Spannungen gemessen und dicke Backen 
gemacht. Zumindest beim Anlegen der Spannung sollte der Hörer doch 
knacken?

Nach einer gefühlten Ewigkeit: Ich habe so sch...e schön gelötet, dass 
der Ground vom 4093 offen war.

von Sinus T. (micha_micha)


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Letzte Woche: habe ein 1/2" Bandlaufwerk wieder zum Leben erweckt. Das 
Gerät stand eine Ewigkeit rum. Also am Stelltrafo langsam die Spannung 
hochgedreht. dann ein dumper Knall und ein bischen Zischen: aha 2 
Tantal-Tropfen. Gewechselt, Spannung weiter hoch: nächster 
Tantal-Tropfen. usw...
Nachdem ich auf diese Weise insgesamt 12 dieser Tantal-Elkos gewechselt 
hatte, nichts mehr knalle und Alles stabil schien, entdeckte ich im 
Netzteil noch einen kleinen, äußerlich zerfressenen Al-Elko, 50u/25V. 
Den also auch noch getauscht. In freudigem Erwarten dass jetzt Alles gut 
ist, wieder eingeschaltet. Nach ca. 3 Sekunden gab es einen richtig 
lauten scharfen Knall, China-Böller wären vor Neid erblasst. Mein 
schöner neuer 47u/25V-Elko hatte sich in seine Bestandteile zerlegt und 
auch richtig viel Dreck verteilt.
Was war los?. Bei Tantal-Cs ist "+" gekennzeicht und bei Al-Elkos "-", 
und ich war noch im "Tantal-Modus", als ich den Al-Elko tauschte :-(

von Teo D. (teoderix)


Angehängte Dateien:

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Finde den Fehler...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Der Fehler ist der Doppelpost.

-steht auch schon in Q&d

von Rüdiger S. (necate)


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In meiner Studentenzeit galt es für ein Projekt zwei Mikrocontroller 
parallel zu betreiben.
Also zogen Komillitonen los, um ein passendes 5V-Netzteil zu besorgen. 
Ich habe alles verdrahtet, Polungen geprüft und voll positiver Erwartung 
das Netzteil eingesteckt.

Meine positiven Erwartungen gingen darauf mitsamt der Mikrocontroller in 
Rauch auf!

Leider wurde mir kein 5V-Netzteil, sondern eine 5A-Konstantstromquelle 
hingelegt ...


Zwar war der falsche Kauf nicht mein Fehler, aber ich hätte natürlich 
prüfen müssen, was eigentlich gekauft wurde ...

von Squierrel (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Als Kind ließ ich mich aus dem Stand auf die Knie fallen. Dabei übersah
> ich einen 2*2-Legostein, welcher eine sehr eindrucksvolle Delle in
> meinem Knie hinterließ. Ich war extrem erschrocken, und zwar weniger
> wegen des Schmerzes, sondern weil ich dachte, für den Rest meines Lebens
> mit dieser Delle herumlaufen zu müssen.

Meine Schwester hat so einen Abdruck auf der Stirn (8x2 Oberseite) … 
wenn man von weit genug oben drauffällt, kann man Augenscheinlich ein 
dauerhaftes Muster erzeugen, hält jetzt schließlich schon über 20 Jahre.
Allerdings sieht man nur einen Pinnöppel und einer ist leicht 
angedeutet. Man erkennt es also nicht auf den ersten Blick den 
Legostein.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Kennt ihr noch die steckbaren Räder mit den Achsen aus Stahl? Ich hatte 
einige davon in der Ferse stecken.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Squierrel schrieb:
> Man erkennt es also nicht auf den ersten Blick den
> Legostein.

solange man da keinen Legostein reinstecken kann?
wobei, könnte auch wieder nützlich sein

:D

von Matthias K. (oskito)


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zurück zur Elektronik:
In einem Land vor unserer Zeit hatte ich die berühmten Beziehungen 
genutzt, um einen kleinen Stereoverstärker zu bauen. Einseitiges 
Leiterplattenmaterial war kein Problem. Einige Teile konnte ich „aus dem 
Westen“ abstauben.

Die Leiterzüge wurden belichtet und sauber auf die Platine gabracht. Ich 
hatte die Löcher gebohrt. Super. Sieht toll aus, wie industriell 
gefertigt. Ich war stolz auf mein Werk.

Dann Bestückung. Erster Kanal - geht. Zweiter Kanal - Scheibenkleister.
Ich hatte bequemerweise nur einen Kanal gezeichnet und den zweiten 
einfach gespiegelt.

von Carl D. (jcw2)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Kennt ihr noch die steckbaren Räder mit den Achsen aus Stahl? Ich hatte
> einige davon in der Ferse stecken.

Das war die Zeit, in der Lego noch für angehende Ingenieure geeignet 
war, auch wenn manche von uns dann doch lieber programmieren wollten.
Ich erinnere mich mit Wehmut an die Zahnräder, mit denen man, auf den 
weißen "Kreuz"-Achsen aufgereiht, schön Autogetriebe aus dem "wie 
funktioniert das?"-Buch nachbauen konnte. Rollen an den Fußsohlen hab 
ich erst später probiert. Und mein aller letzter Skate-Ausflug hat mir 
Split im Handballen eingebracht. Landehilfe!

: Bearbeitet durch User
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von M. K. (sylaina)


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Teo D. schrieb:
> Finde den Fehler...

Sicherung ist draußen, kann ja nicht gehen :D

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Beitrag #6176480 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Matthias L. (limbachnet)


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In diesem Thread geht's eigentlich um selbst erlebte technische 
Aussetzer.

Für allgemeines Genöle über Pharmakonzerne, Gesetze und Verordnungen 
gibt's IMHO schon genügend andere Threads.

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Beitrag #6180239 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Also bei mir war es immer der Kasten mit den Aderendhülsen, ich dachte 
irgendwann das ich so schlau bin und einfach ein Etikett "oben" auf die 
obere Seite klebe. Gedacht getan, leider hatte ich es aber auch wiederum 
auf die Unterseite gemacht, mit dem zu erwartenden Ergebnis. 
Anschließend habe ich das Schild dann auf der richtigen Seite 
angebracht, was aber leider auch nicht viel half, da ich mir beim 
nächsten öffnen nichts dabei dachte das kein Schild auf der Oberseite 
war (war ja vorher auch keins da und ich hatte vergessen das ich eins 
drauf gemacht hab). Seitdem hat die Kiste zwei Aufkleber "oben" und 
"unten"...

von Werner H. (werner45)


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Das ist eine gute Idee!

"Gewaschenes Kind scheut Wasser und Seife!"

von Dietrich L. (dietrichl)


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Tim T. schrieb:
> Seitdem hat die Kiste zwei Aufkleber "oben" und "unten"...

Von der Logik her reicht aber nur das Schild "unten". Wenn man nichts 
sieht ist es ja dann OK.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Bzw für die Informatiker /oben oder ~oben.

: Bearbeitet durch User
von Achim B. (bobdylan)


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Dietrich L. schrieb:
> das Schild "unten".

Ich hätte da einfach einen Streifen Tesa drübergeklebt...

Aber zu "geklebt" habe ich auch einen: Ich musste mal einen 2xUM - 
Kippschalter in ein Fertiggerät einbauen, war aber zu faul, dieses Gerät 
dazu anständig zu zerlegen. Es war also Hindernislöten angesagt, weil 
ich nicht sehen konnte, was ich da mache. Beim Testen funktionierte nix 
vernünftig. Also Gerät doch zerlegen, und da stellte sich raus, dass ich 
eine der Strippen nicht verlötet, sondern nur mit der Isolierung an den 
Schalterpin geklebt hatte.

: Bearbeitet durch User
von Holger P. (scrat382)


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Lange her:
In der Dachluke der Clubstation sitzend den Stecker für das 
Rotorsteuerkabel angelötet. Test: ok, nur noch das Gehäuse auf dem Kabel 
ranschieben, zuschrauben und......feststellen, dass das Gehäuse noch 
drinnen liegt und eben nicht über das Kabel gefädelt war.

von Random .. (thorstendb) Benutzerseite


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Holger P. schrieb:
> Lange her:
> In der Dachluke der Clubstation sitzend den Stecker für das
> Rotorsteuerkabel angelötet. Test: ok, nur noch das Gehäuse auf dem Kabel
> ranschieben, zuschrauben und......feststellen, dass das Gehäuse noch
> drinnen liegt und eben nicht über das Kabel gefädelt war.

Der Klassiker, sozusagen die "Extended Version" vom selbstgelöteten 
Chinch- oder Klinkekabel :)

von Holger P. (scrat382)


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Noch einer aus dem letzten Projekt:

24polige Steuerleitung an 25 poligen Sub-D Stecker.
Das Ding in meinen Mini-Schraubstock gespannt, um vernünftig arbeiten zu 
können. Obere Reihe ging gut und schnell, Stecker 180° gedreht, untere 
Reihe war auch schnell bestückt.
Gehäuse dran, getestet....
Kopfkratz
grübel
Warum sind einige Signale nicht da, wo sie sein sollten?

Ihr habt es sicher erraten:
Stecker 180° gedreht und wieder an der gleichen Seite angefangen mit 
Löten, also die untere Reihe spiegelverkehrt bestückt....mal wieder.

von Martin S. (sirnails)


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Holger P. schrieb:
> mal wieder.

Hehe das ist eigentlich das schlimmste daran. Immer und immer und immer 
und immer wieder der gleiche Fehler :-|

von Nick M. (Gast)


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Holger P. schrieb:
> Ihr habt es sicher erraten:

Sowas ist mir noch nie passiert!
Ich hab auch noch nie die Masseklemme beim schweißen vergessen!

von Holger P. (scrat382)


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Nick M. schrieb:
> Ich hab auch noch nie die Masseklemme beim schweißen vergessen!

Das kann ich besser.
Damals mit dem Elektrodenbräter:

Fertig. Masse ab, auf die Werkbank gelegt, Elektrode weggelegt, PENG!
Elektrode am Schraubstock fest.

Ursache: Unordnung, wie immer.

Masseklemme lag auf der Werkbank (Holz) und berührte die Richtplatte.
Auf der Richtplatte lag die Bügelsäge, die auch ncoh den Schraubstock 
berührte. Damit hatte der Schraubstock Masse.
Als ich dann die elektrode hingelegt hab, kam sie an den 
Schraubstock....

Ordnung halten hilft.

von Falk B. (falk)


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Philipp K. schrieb:
> Problem ist, der Stecker für den Stripe ist eigentlich an jedem 5V RGB
> Stripe mit WS2812 LEDs, wird aber auch am WS2811 Stripe benutzt, diese
> sind auch wenn es nicht im Datenblatt steht 12V tolerant (Verstehe ich
> immernoch nicht ganz, 5,5V MAX)..

Die LED-Ausgänge verkraften bis zu 12V, VCC max. 5,5V.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Falk B. schrieb:
> Die LED-Ausgänge verkraften bis zu 12V, VCC max. 5,5V.

Jetzt mal blöd angestellt..
eigentlich sagt man doch eher die geregelt KSQ des LED-Controller kann 
die Spannung bis der Strom erreicht ist bis z.B. 21V hochziehen.

der WS2811, bzw wohl auch nur eine Version können mit 12V Eingang am 
Controller benutzt werden, allerdings finde ich kein Datenblatt das bis 
12V reicht. Funktioniert auf jedenfall.

: Bearbeitet durch User
von Sven L. (sven_rvbg)


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Netzwerkschrank bestellt, bestätigt und geliefert bekommen und gefreut.

Den Schrank durch's Fenster hinein, da Tür zu schmal, gefreut das alles 
so geklappt hat.

Am nächsten Tag mit Mitarbeiter des Kunden durchgelaufen, sagt der: Der 
sieht irgendwie arg quadratisch aus - Scheiße, hätte 80x100 sein sollen!

von Stefan M. (derwisch)


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Sven L. schrieb:
> hätte 80x100 sein sollen!

Und was wurde geliefert?

von Stefan M. (derwisch)


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Anfang der 90er Jahre.

Nach langem Überlegen eine (damals sehr teure) Mini Videokamera 
(Platinenkamera) bestellt.
Die sollte schon damals ins Modellflugzeug mit Videosender.
Heute billig als FPV Kram zu bekommen.

Beim Testen fällt die Kamera (nackte Platine) auf eine Ecke des 
Schreibtisches.
Ein SMD Bautel knackt ab.
Ausgerechnet ein winziger Ferrittafo ohne Bezeichnung.
Ersatz unmöglich zu beschaffen, da logischerweise keine Beschriftung 
vorhanden war.
Jedes andere Bauteil hätte man vermutlich irgendwie ersetzen können.
Schaltplan nicht zu beschaffen, da offenbar Firmengeheimnis und auch 
bereits made in China.

Da das Flugzeugprojekt zu weit fortgeschritten war, habe ich die Kamera 
erneut bestellt...

von Philipp K. (philipp_k59)


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Ist zwar nicht von mir.. also indirekt.

Ein alter Kumpel fragte nach ob ich ihm seine Platine von der Bluetooth 
Box reparieren kann die er schon ausgebaut hatte.

Ich sagte noch, Bitte gut am besten als Päckchen einpacken weil die 
Platine gerademal 3x4cm Groß ist.

Es kam ein Norm Briefumschlag an in dem die Platine nur "eingetütet" 
wurde.. mehrere Schleifabdrücke von Rollen auf dem Brief und durch den 
Umschlag gedrückte Bauteile liessen vermuten das der Minutenlang in 
einer Sortiermaschine fest hing :/

von Holger P. (scrat382)


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Vor langer Zeit in einem heute nicht mehr existenten Laden mit einem 
großen blauen Buchstaben....

Bauteiletheke.

Ich bestelle einige CMOS-Transistoren.
Sie werden aus einer ESD-sicheren Tüte auf ein Stück Papier geschüttelt 
(5 Stück) und mit einem Streifen Tesaband befestigt.

Warum ich sie dann nicht mehr haben wollte, hat er nicht gleich 
verstanden. Ich bekam dann 5 andere in einer passenden ESD-Tüte.

: Bearbeitet durch User
von Philipp K. (philipp_k59)


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Holger P. schrieb:
> Ich bestelle einige CMOS-Transistoren.

Holger P. schrieb:
> Warum ich sie dann nicht mehr haben wollte, hat er nicht gleich
> verstanden.

Meisterleistung!

Beitrag #6330427 wurde von einem Moderator gelöscht.
von DAVID B. (bastler-david)


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Holger P. schrieb:
> Warum ich sie dann nicht mehr haben wollte, hat er nicht gleich
> verstanden. Ich bekam dann 5 andere in einer passenden ESD-Tüte.

Dem muss ich mich anschließen wieso nicht ?
bekomme oft Teile so geliefert.
und waren bis heute alle noch ok.

von Jens M. (schuchkleisser)


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DAVID B. schrieb:
> Dem muss ich mich anschließen wieso nicht ?

Nimm heute abend eine Rolle Tesa mit ins Schlafzimmer. Jalousien zu, 
kein Licht anmachen wenn der Wecker geht.
Reiß dann mal nen Meter ab und freu dich am Leuchten.

Das ist Ladung die man nicht an MOS-Halbleitern haben will.

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Jens M. schrieb:

> Nimm heute abend eine Rolle Tesa mit ins Schlafzimmer. Jalousien zu,
> kein Licht anmachen wenn der Wecker geht.
> Reiß dann mal nen Meter ab und freu dich am Leuchten.

Ich würde bei Klebestreifen eher Tribolumineszenz vermuten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tribolumineszenz

Die kann man auch gut beim schnellen Öffnen dieser Briefumschläge mit 
beidseitiger Klebstoffbeschichtung sehen. Im Gegensatz zur 
elektrostatischen Aufladung knistert da nichts.

Grüßle
Volker

von Jens M. (schuchkleisser)


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Da knistert auch nicht unbedingt was, aber es wird eine Spannung am Band 
erzeugt.
Evtl. merkt man das auch selbst weil das Fell sich bewegt. Und MOS geht 
schon bei deutlich kleineren Ladungen kaputt, wenn man's richtig macht.

von Klaus R. (klaus2)


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Volker B. schrieb:
> Ich würde bei Klebestreifen eher Tribolumineszenz vermuten.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Tribolumineszenz

Ah! Gesehen hatte ich das auch schon und war verwundert - dachte auch 
erst an statische Aufladung, kam mir aber unplausibel vor...wieder 
schlauer, Danke!

Klaus.

von (prx) A. K. (prx)


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Sven L. schrieb:
> Den Schrank durch's Fenster hinein, da Tür zu schmal, gefreut das alles
> so geklappt hat.

Variante: Leidlich grosses RZ vorhanden, mit genug Platz für alles, was 
da halt drin sein muss. Genug Fläche zwischendrin. Virtualisierung führt 
zu weniger Platzbedarf, Firma braucht freie m², also wird das RZ 
halbiert, Schränke verschoben, Kabelstränge verbogen, neue schmalere 
Türen gesetzt. Alles dicht an dicht, verwinkelt. Ob man manches dadurch 
quasi eingemauertes Grossgerät jemals wieder zwecks Verschrottung am 
Stück raus kriegt?

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Jens M. schrieb:
> Das ist Ladung die man nicht an MOS-Halbleitern haben will.

Alle mir bekannten Mikrochips sind dagegen gut geschützt, aber lose 
Transistoren wohl eher nicht.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Stefan.

Stefan ⛄ F. schrieb:

>> Das ist Ladung die man nicht an MOS-Halbleitern haben will.
>
> Alle mir bekannten Mikrochips sind dagegen gut geschützt,

Das war einmals (fast) so. Es lässt aber wieder nach, weil mit 
zunehmenderer Miniaturisierung der Platz für Schutzschaltungen verloren 
geht, diese darum kleiner ausfallen müssen und darum weniger Leistung 
thermisch wegstecken können.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo A.K.

A. K. schrieb:

> Ob man manches dadurch
> quasi eingemauertes Grossgerät jemals wieder zwecks Verschrottung am
> Stück raus kriegt?

Muss ja auch nicht. Wenn es eh verschrottet wird, kann es auch dabei an 
Ort und Stelle zerstückelt werden.

Kleiner Stücke sind auch rückenfreundlicher zu tragen. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Klaus R. schrieb:

>> Ich würde bei Klebestreifen eher Tribolumineszenz vermuten.
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Tribolumineszenz
>
> Ah! Gesehen hatte ich das auch schon und war verwundert - dachte auch
> erst an statische Aufladung, kam mir aber unplausibel vor...wieder
> schlauer, Danke!

Komischerweise habe ich Tribolumineszenz bisher nur einmal gesehen, 
obwohl ich explizit schon danach geschaut habe.

Das eine mal war nachts mitten im Wald, sehr kalt und trocken bei minus 
10 Grad. Vorher war es klar, aber dann zogen schnell Wolken auf.
Ich wollte einen Teleskopfieberglasmast mit Malerkrepp gegen 
zusammenrutschen sichern. Dabei versagte mir beim letzten Wickel die 
Taschenlampe (Bei den Umgebungstemperaturen kann man der 
LiIon-Taschenlampe beim langsamen Verlöschen zusehen), also habe ich den 
letzten Wickel tastend im Dunkeln gemacht und dann beim Abrollen den 
blauen Schein gesehen.

Die Reservetaschenlampe mit klassischen einmal Batterien hat 
anschliessend noch funktioniert, auch wenn man der die Mattigkeit 
ebenfalls ansah. Aber die damaligen LiIon versagten dramatisch.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Bernd W. schrieb:
> Komischerweise habe ich Tribolumineszenz bisher nur einmal gesehen,
> obwohl ich explizit schon danach geschaut habe.

Ich kann’s bei einer meiner Stepp-Bettdecken beobachten.

Sorry für OT, Fehler zum Vorzeigen habe ich zumindest im elektronischen 
Bereich gerade nicht. Reiche ich nach, sobald ich wieder einen Hübschen 
mache :)

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Bernd W. schrieb:

> Komischerweise habe ich Tribolumineszenz bisher nur einmal gesehen,
> obwohl ich explizit schon danach geschaut habe.

Wie oben geschrieben, kann man den Effekt im Dunkeln ganz gut an den 
selbstklebend beschichteten Briefumschlägen sehen. Wenn ich's noch 
richtig weiß, dann waren das diese Umschläge, an welchen die beiden 
Klebeflächen dünn beschichtet waren. Die gummierten zum anlecken oder 
die einseitig beschichteten mit der Schutzfolie auf dem Klebenstreifen 
zeigen den Effekt nicht.

Die beiden verkleben Teile müssen schnell voneinander getrennt werden. 
Am besten die Lasche vom Kuvert abtrennen und dann, nach dem Aufkleben, 
schnell über die gesamte Länge abziehen.
Das fahlblaue Licht hatte keine Ähnlichkeit mit einem Lichtbogen.
Ja, ja: Jugend forscht -- lang ist's her :-)

Grüßle
Volker

von Jens M. (schuchkleisser)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Alle mir bekannten Mikrochips sind dagegen gut geschützt, aber lose
> Transistoren wohl eher nicht.

Mit Dioden gegen die Versorgungspins, an denen auf der Platine 
Kondensatoren und andere Chips liegen, die das fressen.
So, in der Hand, schützt das gar nix.

von Christoph Z. (christophz)


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Bernd W. schrieb:
> Muss ja auch nicht. Wenn es eh verschrottet wird, kann es auch dabei an
> Ort und Stelle zerstückelt werden.

Jaja, Bohren und Flexen im RZ hat auch schon zu schönen Frühausfällen 
geführt :-)

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
> Komischerweise habe ich Tribolumineszenz bisher nur einmal gesehen,
> obwohl ich explizit schon danach geschaut habe.

Zum ersten Mal ist mir Tribolumineszenz bei einer Packung Fotopapier von 
Ilford aufgefallen, was aber sicherlich auch daran lag, dass sich meine 
Augen an die Dunkelheit im Fotolabor angepasst hatten. Ich bin mir nicht 
mehr sicher, ob die Packungen von Agfa bei Lösen der Klebelasche ebenso 
hell leuchteten.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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viel beeindruckender finde ich einen meiner Pullover,
der sich beim Ausziehen so auflädt,
wie es sonst keine meiner Klamotten kann.

Die Entladungen im Dunkeln zu sehen
sind wie regelrechtes Gewitter in Kleinformat.

Wirklich anziehen tu ich den seit langem nicht mehr,
werfe den aber genau wegen dieser Aufladung nicht weg.

von Werner H. (werner45)


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Damit kannst Du einen Van-de-Graaff-Bandgenerator bauen.
Genau für diesen Zweck habe ich ein uraltes Nyltesthemd eingelagert, das 
funkte frisch gewaschen auch ordentlich.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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● J-A V. schrieb:
> viel beeindruckender finde ich einen meiner Pullover,

Ich hatte auch einmal einen Pullover, der beim Ausziehen auch ein 
ordentliches Ozon-Wölkchen produzierte. Und die Haare standen mir dann 
auch zu Berge. Ja, so waren die später 80er bzw. frühen 90er Jahre...

von Percy N. (vox_bovi)


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Vor Jahrzehnten war einer meiner Kumpels, der ein weißes Oberhemd trug, 
plötzlich für einen Augenblick von einem blauen Leuchten eingehüllt, 
einer Spiritusflamme recht ähnlich. Zum Glück ist er mit dem Schrecken 
davongekommen; es sah aber äußerst beeindruckend aus.
Wir haben später versucht, diesen Effekt noch einmal zu erzeugen, es ist 
uns aber nicht gelungen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Für'n Bandgenerator brauche ich jemanden,
der seinen Kopf dafür hinhält

:-]

von Philipp K. (philipp_k59)


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Ich habe einige Monate im Hochspannungsbereich gearbeitet..

Ich musste im Umspannwerk unter den 220KV Sammelschienen Schaltschränke 
modernisieren.

Fazit: Synthetik klebt zur Mittagszeit wie eine zweite Haut und man 
bekommt überall einen gefunkt. Man lernt nie aus.

Nachtrag:
> Ozon-Wölkchen

Das war eine umrüstung alter Druckluftschalter, dort wurde mit 60Bar ein 
Bolzen von Kontakt zu Kontakt geschossen und dabei der Funke 
"ausgeblasen".

Morgens im Nebel war das eine 5m Durchmesser Wolke beim Schalten.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Philipp K. schrieb:
> Bolzen von Kontakt zu Kontakt geschossen und dabei der Funke
> "ausgeblasen".

Mittels Ausblasen lässt sich ein 1~ Motor mit Kohlebürsten
erstaunlich lange auch zwischen 2 Phasen betreiben ;-)

ohne bildet sich am schleifer
sonst ein Funkenring und da schliesst es dann kurz.

von Philipp G. (geiserp01)


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Hatte mal ein Problem mit der Lambda Sonde beim Auto. Analyse ergab, 
dass der Motor irgendwo Falschluft zieht. Bis zu diesem Tage habe ich 
mir nie wirklich überlegt, ob auf Druckluft vielleicht auch etwas 
Energie darin stecken könnte - alter ist doch nur Luft.

Aber weiter. Um das Leck zu finden, muss man das System abdrücken. Da 
ich keinen passenden Stopfen für den Luftfilterschlauch hatte, habe ich 
den Deckel (ca 70mm) einer Spraydose genommen. Den reingesteckt und mit 
einer Schlauchschelle gesichert.

Dann mal vorsichtig 3bar draufgegeben, man könnte deutlich sehen, dass 
er Druck verliert. Und zwar irgendwo zwischen Ladeluftkühler und 
Drosselklappe. Nur hören tat man nichts und mit Lecksuchspray kam ich 
nirgends ran.

Also mal 5bar drauf gegeben, ja jetzt konnte man was hören. Ich konnte 
dann den Bereich auf das Rezirkulationsventil eingrenzen. Aber da wo 
genau war immer noch die Frage.

Also mal auf 7bar aufgedreht.....



BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNG

Habe für drei Stunden nichts mehr gehört und die Splitter vom 
Sprühdosendeckel steckten teilweise in der Dämmmatte der Haube.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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N Kumpel von mir in der Lehre erzählte, das er sich mit dem Moped 
hingepackt hätte und danach die Delle aus dem Tank rausmachen wollte. 
Druckluft hatte er keine.
Er hatte dann die "tolle" Idee, das ein paar Tropfen Sprit zum Ausbeulen 
doch reichen sollten... Nachdem der Rauch sich verzogen hatte und er 
wieder was hörte, nahm er den Tank (bzw. das, was noch davon übrig war), 
in Augenschein.
Die Delle war raus, aber auch die Schweißnähte hatte es aufgerissen 
:-)))

von Philipp G. (geiserp01)


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Gerald B. schrieb:
> doch reichen sollten... Nachdem der Rauch sich verzogen hatte und er
> wieder was hörte, nahm er den Tank (bzw. das, was noch davon übrig war),
> in Augenschein.
> Die Delle war raus, aber auch die Schweißnähte hatte es aufgerissen
> :-)))

Hm. Wie hat der das entzündet? Wenn der Deckel offen ist, passiert ja 
nichts ausser Vollbrand.

von Gerald B. (gerald_b)


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Meines Wissen nach durch den Tankdeckel. Allerdings hatte er wohl 
zufällig das Mischungsverhältnis Luft/Kraftstoff recht gut getroffen. Es 
war wohl eine recht heftige Verpuffung.

von Philipp G. (geiserp01)


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Gerald B. schrieb:
> Meines Wissen nach durch den Tankdeckel. Allerdings hatte er wohl
> zufällig das Mischungsverhältnis Luft/Kraftstoff recht gut getroffen. Es
> war wohl eine recht heftige Verpuffung.

Interessant. Hätte jetzt gedacht, das brennt einfach solange Luft von 
oben kommt. Das Loch hat ja auch gut 40-50mm.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wenn man Sprit aus dem Tank raus nimmt, kommt Luft rein.

Nun wird es bestimmt noch ein Unterschied sein,
ob man das draussen und im Winter macht.
Oder im Sommer.

Wenns schön kalt ist, dampft der Sprit
jetzt nicht gar so dolle und verdrängt damit auch kaum Luft.
Dann ist man schön innerhalb der Explosionsgrenze
...2...4%? BÄMM

Im Sommer bei 30 Grad kannst haben,
dass kaum noch Luft mehr drin ist
und der Sprit-Dampf bei 80% liegt.
-Keine Explosion...

: Bearbeitet durch User
von Sven L. (sven_rvbg)


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Heute: Kathegorie Schaumunfälle...

Ist man nach Feierabend noch daheim am umbauen und es läuft ganz gut und 
man ist gut in der Zeit.

Muss doch die Bauschaumpistole auf ein kleines Steinchen fallen und Leck 
schlagen.

Natürlich im Flur im 1. OG, in Nähe zur Treppe - der Druck hat das Ding 
schön runterrollen lassen.

Wand im Flur versaut..., paar Spritzer ins Badezimmer, Treppe und 
Haustür..

Zeitplan im Arsch, putzen ist angesagt.

Zum Glück ist es an vielen Stellen halb so schlimm...

von Korax K. (korax)


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Bauschaum ist Teufelszeug.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Philipp G. schrieb:
> BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNG

Jetzt weißt du, warum sogar Fahrrad-Reifen Ringe aus Stahl enthalten.

von Martin S. (sirnails)


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Sven L. schrieb:
> Zeitplan im Arsch, putzen ist angesagt.

Oh das ist bitter. PU-Schaum hat der Teufel gesehen.

Bei uns in der Bude war ein fettest Loch in der Außenwand, wo eine 200 
mm Abluftgebläse drinnen ist. Das Gebläse war eingemauert - austausch 
minimalinvasiv unmöglich. Der Vormieter hat einfach ein viereckiges 
Holzbrett draufgeklebt (der Depp). Sah scheiße aus. Also Klappe außen 
verschlossen, etwas Glaswolle rein, damit es zur Fassade hin dicht ist, 
dann von vorne 2K PU Schaum drauf. Lt. Anleitung quellt der innerhalb 
von 3 Minuten vollständig auf, und beginnt nach 5 Minuten auszuhärten.

Also habe ich vorsichtig eingesprüht, drei Minuten gewartet, weiter 
gesprüht, drei Minuten gewartet, damit ich ja nicht zu viel erwische. 
Langsam wurde die Dose heiß - musste also leergesprüht werden. Also 
alles oder nichts - reingehalten - wird schon passen. Als ein adäquater 
Füllgrad erreicht war, die schön kreisrund ausgeschnittene 
Gipskartonplatte dagegen.

Nach 10 Minuten find das Gebilde an sich zu verselbstständigen. Am Rand 
quoll der Schaum raus. Ich auf die Leiter hoch und dagegen gedrückt. Der 
Schaum wurde immer mehr, der Druck immer größer und wurde natürlich an 
der Innenwand klebend sofort fest. Nur im Durchbruch nicht. Nach 
weiteren schweißtreibenden 10 Minuten dann zog der Schaum endlich auch 
im Durchbruch an.

Danach war auch putzen angesagt. Von wegen 5 Minuten bis zum Anziehen 
und 15 Minuten bis zur vollständigen Verfestigung.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wo etwas kleben SOLL, klebt es nicht.
aber wehe irgendwo kommt mal etwas hin, das so nicht geplant war.
DANN diffundiert Kleber sofort zentimetertief ins Material
und einen Fleck kann man nach ebenso tiefem Abtrag
des Materials immer noch sehen.

-Normal!

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Bauschaum ist sowieso das Pfuscher-Zeug schlechthin.

Auf der Baustelle eines früheren Kumpels sollte das Zeug als 
Trittschalldämmung gegen knarrende Dielen helfen. Also die knarrenden 
Dielen hoch, den Zwischenraum darunter mit dem Wundermittelchen 
aufgefüllt, Dielen wieder draufgenagelt. Gewundert hat man sich erst als 
bei der Nachbarin unten drunter die Lampe unaufhaltsam immer tiefer 
kam...

von Thomas U. (charley10)


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Bauschaum ist aber auch manchmal seeehr nützlich!
Altbausanierung. Küche. Dielung und Lehm raus. Dämmung (7cm) und 
Unterlage für FB-Heizung rein. Darauf FB-Heizung und 7cm Beton-Estrich. 
Ausreichend gewässert und 4 Wochen abgedeckt. Alles Prima. Nach 
Trocknung (ohne Heizung!) haben sich die Schmalseiten ca 2cm angehoben, 
sodass die ganze Platte geschaukelt hat. Wieder genässt -> alles wieder 
glatt und nach Trocknung - schaukel. Alle sind ratlos. Naja. Da ich 
wusste, wo die Leitungen liegen, habe ich an den beiden Schmalseiten der 
Estrichplatte ein Raster von 8mm Löchern gebohrt und mit mehreren Dosen 
Schaum unterfüttert, oben mit der Flex die Kanten etwas abgeschliffen 
und die Delle in der Mitte mit Ausgleichmasse niveliert.
Da hält jetzt seit 16 Jahren ohne dass in den Fliesen Risse entstanden 
sind.
Über die Ursache rätsele ich immer noch. Es war B35 mit ca. 4h 
Verzögerer. Der Lieferant wusste (natürlich) auch keine Ursache.
Hat da jemand eine Idee?

von Achim B. (bobdylan)


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Thomas U. schrieb:
> Hat da jemand eine Idee?

Faltengebirge!

"Faltengebirge sind Gebirge, die entstehen, wenn mindestens zwei 
tektonische Platten der Erdkruste sich aufeinander zubewegen und 
aufeinander Druck ausüben, was dazu führt, dass die Kruste in der 
Kontaktzone der beiden Platten verformt und emporgedrückt 
(„aufgefaltet“) wird (→ Gebirgsbildung)."

von Martin S. (sirnails)


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Thomas U. schrieb:
> Dämmung (7cm) und
> Unterlage für FB-Heizung rein. Darauf FB-Heizung und 7cm Beton-Estrich.

Das würde ich mir niemals antun. Fermacell-Schüttung rein und 
Fermacell-Platten oben drauf als schwimmender Estrich ausgelegt. Wir 
haben damit vor Jahren den extrem uneben gegossenen Beton beim 
Dachausbau ausgeglichen. Man merkt beim Laufen darüber natürlich, dass 
es kein solider Betonestrich ist, aber die Trittschalldämmung ist schon 
richtig gut.

von Thomas U. (charley10)


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Martin S. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Dämmung (7cm) und
>> Unterlage für FB-Heizung rein. Darauf FB-Heizung und 7cm Beton-Estrich.
>
> Das würde ich mir niemals antun. Fermacell-Schüttung rein und
> Fermacell-Platten oben drauf als schwimmender Estrich ausgelegt. Wir
> haben damit vor Jahren den extrem uneben gegossenen Beton beim
> Dachausbau ausgeglichen. Man merkt beim Laufen darüber natürlich, dass
> es kein solider Betonestrich ist, aber die Trittschalldämmung ist schon
> richtig gut.

Das habe ich damals im Wohnzimmer auch gemacht und bei der letztens 
vorgenommenen Renovierung gemerkt, dass die Füße der Möbel über die 
Jahre leichte Dellen im Laminat/Trockenestrich erzeugt haben. 
Betonestrich ist eben doch solider, wenn auch etwas aufwändiger beim 
Einbau. Außerdem wirkt der Beton für die FBH als Speicher. Der ist 
nötig, da die Heizung nur sporadisch mal etwas tut, dank der sehr guten 
Dämmung ringsrum. Fehlender Trittschall würde nur die Mäuse im Keller 
stören. Da kamen bisher keine Beschwerden.

von Thomas U. (charley10)


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Achim B. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Hat da jemand eine Idee?
>
> Faltengebirge!
>
> "Faltengebirge sind Gebirge, die entstehen, wenn mindestens zwei
> tektonische Platten der Erdkruste sich aufeinander zubewegen und
> aufeinander Druck ausüben, was dazu führt, dass die Kruste in der
> Kontaktzone der beiden Platten verformt und emporgedrückt
> („aufgefaltet“) wird (→ Gebirgsbildung)."

Dann beschreibe doch bitte mal deinen vermuteten Zusammenhang mit 
'meiner' Beobachtung. Die Randdämmstreifen fehlten aber nicht. Außerdem 
wäre es dann ein "Schaukelgebirge".

von Philipp G. (geiserp01)


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Thomas U. schrieb:
> Über die Ursache rätsele ich immer noch. Es war B35 mit ca. 4h
> Verzögerer. Der Lieferant wusste (natürlich) auch keine Ursache.
> Hat da jemand eine Idee?

Ich denke mal das dehnt sich aus beim Aushärten. Verkantet sich so in 
der Wand und schon hast du deine Schaukel.

von Matthias L. (limbachnet)


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Normalerweise schwindet Zement eher beim Aushärten...

von Martin S. (sirnails)


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Da hat sich nichts verkantet, die Oberfläche ist nur zu schnell 
abgetrocknet. Trocknender Estrich zieht sich zusammen. Der Rest war halt 
schon so fest, dass er "hängen" geblieben ist.

Das Endschwindmaß liegt bei ungefähr 0,6mm/m. Bei drei Meter Raum zieht 
sich das Ganze also um 1,8 mm zusammen. Das reicht durchaus, um den 
Boden spürbar zu wölben.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Martin S. schrieb:
> Da hat sich nichts verkantet, die Oberfläche ist nur zu schnell
> abgetrocknet. Trocknender Estrich zieht sich zusammen. Der Rest war halt
> schon so fest, dass er "hängen" geblieben ist.
>
> Das Endschwindmaß liegt bei ungefähr 0,6mm/m. Bei drei Meter Raum zieht
> sich das Ganze also um 1,8 mm zusammen. Das reicht durchaus, um den
> Boden spürbar zu wölben.

Das hätte sich aber egalisiert nach vollständiger Durchtrocknung, die 
nach damals mehr als 3 Monaten Sommer erreicht sein sollte. Verkantet 
hatte sich auch nichts - die Platte schaukelte beim Betreten in alle 
Richtungen frei. Nach dieser Bauschaumbehandlung dann nicht mehr. 
Ausserdem war das in 3 Zimmern die einzige Stelle mit dieser 
Erscheinung. 2 Zimmer mit der gleichen Lieferung Beton und nur in einem 
das Schaukeln. Im Bad habe ich die 22 Sack einzeln angemischt. Die Menge 
war zu klein für eine Lieferung Fertigbeton und auch dort gabs kein 
Problem. Immer noch Mysteriös!

von Jan K. (keksstein)


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Als Jugendlicher arbeitete ich hobbymäßig jeden Freitag nach der Schule 
in einem HiFi Geschäft. Das ist zwar ewig her, an einen Kunden erinnere 
ich mich aber besonders:

Er kam in den Laden und wollte mehr oder weniger ungehört das teuerste 
Pärchen Lautsprecher kaufen das er finden konnte, seine alten 
Lautsprecher wären kaputt und er bräuchte neue. Er ließ es sich nicht 
nehmen zu betonen das Geld für ihn keine Rolle spielt und was für super 
HiFi Komponenten er zuhause stehen haben würde, wir könnten uns ja sowas 
garnicht selber leisten. Ein klassischer Angebertyp der mir nach unter 
einer Minute schon unsympathisch war.

Er bekam also das teure Lautsprecherpäärchen. Eine Woche später standen 
verbrannte Schwingspulen von 2 Edeltieftönern im Regal. Er muss am Tag 
als er die Lautsprecher bekommen hatte meinen Kollegen am Telefon 
angebrüllt haben was wir ihm für einen Mist verkauft hätten, die 
Lautsprecher wären beim einschalten nach wenigen Minuten kaputt 
gegangen. Dem Kollegen kam das Komisch vor, man machte aus das die 
Lautsprecher von dort abgeholt und repariert werden. Er nahm ein 
Multimeter mit und schaute sich das ganze vor Ort an.

Was war passiert?
Der Kunde hatte tatsächlich HiFi Komponenten die sehr teuer gewesen sein 
müssen. Die Endstufe war "was ganz besonderes", die war so gut das ein 
Relais am Ausgang nur den Klang verfälscht hätte (lach) und eine 
Schutzschaltung geht ja schon 3x nicht in diesen Esoterischen Kreisen.
Dummerweise bestand in der Endstufe ein Fehler und es lag eine 
Gleichspannung von mehreren Dutzend Volt an den Ausgängen.
Auf nachfragen stellte sich heraus das es (wie bei den alten 
Lautsprechern)
heftig beim einschalten geknackt hatte, das wäre zum ersten mal passiert 
als seine alten Lautsprecher starben. Er lies sich dann wohl doch 
irgendwie überzeugen das nicht die Lautsprecher sondern die Elektronik 
ein Problem hat.

Gruß

von Thomas U. (charley10)


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Retro in die Ende 60er. MW-Radio gebaut und mit Mühe den Abgleich mit 
Sendern ohne Messmittel geschafft. Einige Sender empfangbar. Freu!!! Der 
'Drahthaufen'musste dann aber in ein Gehäuse. Woraus? Aus LP-Material 
schnell gelaubsägt und gelötet und als der letzte Deckel verschraubt 
war, kam kein Ton mehr raus.
Das war meine erste Erfahrung mit dem Thema EMV.

von Thomas U. (charley10)


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Martin S. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Dämmung (7cm) und
>> Unterlage für FB-Heizung rein. Darauf FB-Heizung und 7cm Beton-Estrich.
>
> Das würde ich mir niemals antun. Fermacell-Schüttung rein und
> Fermacell-Platten oben drauf als schwimmender Estrich ausgelegt. Wir
> haben damit vor Jahren den extrem uneben gegossenen Beton beim
> Dachausbau ausgeglichen. Man merkt beim Laufen darüber natürlich, dass
> es kein solider Betonestrich ist, aber die Trittschalldämmung ist schon
> richtig gut.

Danke, dass ich jetzt weiß, was du niemals tun würdest. Danke!
Meine Frage war aber eine andere.
Es gibt aber immer mal wieder Gründe, ein Problem anders zu lösen. 
Betonestrich umhüllt die FB-Heizung sehr stabil und Fliesen brauchen 
einen stabilen Untergrund.

von Martin S. (sirnails)


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Fermacell ist stabil, und kann problemlos gefliest werden.

Keine Ahnung was du für ein Problem hast.

von Philipp G. (geiserp)


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Kumpel kam letztlich mal mit irgend so einen indischen Vespa Nachbau an. 
Die gehörte der Tochter von seinem Onkel oder so. Startete nicht mehr.

Der Onkel fand schnell raus, dass es eine 5A Sicherung war. Und da 
Sicherungen sowieso unnötig sind und die Hersteller dienur verbauen weil 
sie zuviel Geld haben macht der einfach eine 40A rein.

Der gesamte Kabelbaum hat es zusammen geschmort. Teilweise könnte man 
die Farben nicht mehr erkennen und ohne Schaltplan war die Rep. für mich 
dann auch so spaßig. Selbst das schwarze Isolierband hat sich schön mit 
der Litzenisolation zusammen geschweißt.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Sicherungen werden viel zu überbewertet!

von Achim B. (bobdylan)


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Philipp G. schrieb:
> Der Onkel fand schnell raus, dass es eine 5A Sicherung war.

Wäre jetzt aber interessant zu wissen, was die Sicherung abgesichert 
hat. Aus reiner Neugier.

von Philipp G. (geiserp01)


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● J-A V. schrieb:
> Sicherungen werden viel zu überbewertet!

Ich fand es noch erstaunlich, dass die Inder da alles mit 0.5er 
verkabelt hatten. Und nein, ich habe mir nicht die Mühe gemacht das 
alles neu zu crimpen. Hab es an die originalen Stecker angelötet da man 
die Stecker eh nicht auf die Schnell hätte auftreiben können.

Achim B. schrieb:
>> Der Onkel fand schnell raus, dass es eine 5A Sicherung war.
>
> Wäre jetzt aber interessant zu wissen, was die Sicherung abgesichert
> hat. Aus reiner Neugier.

Schalterstellung 'Zündung'. Anlasser war direkt verkabelt ungesichert. 
War auch grad das einzige Kabel das es überlebt hat. Die Litzen gingen 
teilweise ohne Kantenschutz direkt durch den geschweissten Rahmen. Also 
nicht wie üblich mit Wellrohren (heissen die so?). Und da der Rahmen 
bekanntlich Masse ist kann man sich den Rest denken.

: Bearbeitet durch User
von Philipp K. (philipp_k59)


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Die Stapler Instandsetzung hatte mich gerufen..

Nach 10 Minuten oh Wunder überall nur 3V.. Batterie aber 12V.. Hm

Alles Sicherungen auch noch in Ordung..

Fazit: Polklemme hatte 12 V, Das Kupfer des Kabels dahinter nur noch 3V.

Dabei ist das ja schon die tolle Sechskant Quetschung.

von Erwin E. (kuehlschrankheizer)


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Bekannte ruft mich an: Der Drucker, den du mir empfohlen hast, geht 
nicht!
Ich: Wie hast du ihn denn angeschlossen?
Sie: Mit dem USB-Kabel.
10 Minuten erfolglose Ferndiagnose.
Ich: Schick mir doch mal Bilder, wie du den angesteckt hast.

Zwei Minuten später, siehe Anhang.

von Matthias L. (limbachnet)


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Philipp K. schrieb:
> Dabei ist das ja schon die tolle Sechskant Quetschung.

Naja, die hilft auch nicht, wenn die Durchmesser von Hülse und Leitung 
einfach nicht zueinander passen. In der Hülse kann man ja neben der 
Litze noch Vorräte für kalte Winter anlegen...

von Sven L. (sven_rvbg)


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Erwin E. schrieb:
> Zwei Minuten später, siehe Anhang.

Damals als es noch Modemsteckplätze auf Rechern gab...
Klassenkammerad hat da dann tatsächlich mit viel Gewalt etwas 
reingesteckt, was da nicht reingehörte, weil ein anderer Steckplatz 
ähnlich aussah...

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Erwin E. schrieb:

> Zwei Minuten später, siehe Anhang.

Geht doch noch. Immerhin hat sie nicht versucht, einen nicht passenden 
Stecker mit dem Hammer in die Buchse zu schlagen. ;O)

Solche Fälle erlebst Du als Betriebselektriker/Instandhalter öfters.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Philipp G. (geiserp01)


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Erwin E. schrieb:
> Bekannte ruft mich an: Der Drucker, den du mir empfohlen hast,
> geht
> nicht!
> Ich: Wie hast du ihn denn angeschlossen?
> Sie: Mit dem USB-Kabel.
> 10 Minuten erfolglose Ferndiagnose.
> Ich: Schick mir doch mal Bilder, wie du den angesteckt hast.
>
> Zwei Minuten später, siehe Anhang.

Der war gut, musste grad laut lachen :)

Naja, wenn der Stecker irgendwo reinpasst dann muss das auch gehen. 
Vielleicht kommt mal eine neue USB Version welche in eine 230V Dose 
passt.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Matthias L. schrieb:
> Naja, die hilft auch nicht, wenn die Durchmesser von Hülse und Leitung
> einfach nicht zueinander passen.

Sieht nur so aus.. das ist die Toleranz. Heutzutage haben die 
Kuperleiter ja verschiedenen Durchmesser.

Das eine 50mm² denkste ist fast 35 und beim anderen guggste nochmal auf 
die Verpackung ob es auch nur 50 ist ;)

von F. F. (foldi)


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Philipp K. schrieb:
> Dabei ist das ja schon die tolle Sechskant Quetschung.

Kann man gut auf dem Bild erkennen, keine Hülse verwendet.
Bei manchen Kabelschuhen und im geringerem Querschnitt, gibt es passende 
Hülsen dazu, die mit verpresst werden.

von Philipp G. (geiserp01)


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Ich hab noch einen.

Derselbe Kumpel der die Vespa vorbei gebracht hat, wollte im Ford 
Transit umbedingt Zentralveriegelung über Funk nachrüsten. Ich habe ihm 
gute inkl. Alarmanlage emfohlen, das teilweise für unter 150 EUR.

NEIN NEIN NEIN für den Scheiss gebe ich sicher nicht 100 EUR aus, 
spinnst Alter.

Paar Wochen später kommt er mit einer Zentralverriegelung an, welche er 
von ebay.com für 25 USD inkl. Versand her hat.

Habe die dann sauber angeschlossen wie es sich gehört. Auf die 
mitgelieferten Stromdiebe habe ich verzichtet. Glücklicherweise hatte 
der Transit die Stellmotoren in den Türen ja schon serienmässig, halt 
ohne Funk. Musste also nur die Litzen finden und herausfinden was für 
ein Signal die wollen.

Hat alles gut funktioniert und dann haben wir im Garten ein Bierchen 
gezischt. Plötzlich hört man KLACK. Transit hat entriegelt. Kumpel guckt 
mich an, alter ist das lustig? Ich sage, ich habe keine Fernbedienung, 
habe dir beide gegeben.

Im Verlauf der nächsten Tage hat sich herausgestellt, dass der Transit 
scheinbar willkürlich ent- und verriegelt und das mehrmals pro Tag. 
Nochmals durchgecheckt, keine Wackler da war alles sauber.

Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass 'fremde' Fernbedienungen auf 
der selben Frequenz den Transit öffnen oder schliessen können.

Der Witz der Geschichte kommt jetzt:

Kumpel geht tanken, lässt Schlüssel stecken. Bezahlt, will einsteigen 
und da hört er KLACK. Türen verriegelt.

Dann ist der eine halbe Stunde lang auf der Tanke herumgelaufen, und hat 
alle Leute angequatscht sie sollen doch bitte mal IHR Auto ent- oder 
verriegel damit SEIN Auto dann öffnet :) :) :)

Ein paar haben gelacht, andere mit der Polizei* gedroht, Finger gezeigt. 
Da war alles drin. Als der dann mit einem Audi Fahrer diskutiert der 
grad behauptet das geht nicht da Audi nix Ford schau hier 'klick auf 
Audi Bedienung' und KLACK bei Ford Türe offen :) :)


*Polizei: Einer dachte tatsächlich er will hier Funksignale mitschneiden 
um Karren stehlen zu können.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Achim B. schrieb:
> Wäre jetzt aber interessant zu wissen, was die Sicherung abgesichert
> hat.

Offenbar diente die Sicherung dazu, die Kabel zu beschützen. Aber ist 
das nicht fast immer so?

Zum Schutz von Halbleitern wären sie viel zu träge und zum Schutz von 
Elektro-Motoren und Transformationen nimmt man eher 
Temperatursicherungen.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Irgendwo gefunden.. Schaltung funktionierte nie...

Habe das Bild mit Zuleitung nicht mehr gefunden, das Teil liegt noch auf 
der Fensterbank.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Philipp K. schrieb:
> Irgendwo gefunden.. Schaltung funktionierte nie...

Auf diese Art wurde in meiner Wohnung die Klingel schaltbar gemacht. Ist 
mir erst aufgefallen, als ich sie abmontierte.

von Matthias L. (limbachnet)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Auf diese Art wurde in meiner Wohnung die Klingel schaltbar gemacht.

Praktischer Nachweis für die Kurzschlussfestigkeit des Klingeltrafos...

von Thomas V. (tommy_v)


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Die Geschichte mit dem USB-Stecker hat mich gerade getriggert:
.
Vor vielen Jahren rief mich mein Vater an.
"Ich bin hier bei einem Kumpel. Sein PC hat noch Windows 3.11
drauf. Ich wollte ihm Windows 98 draufspielen aber die CD
startet nicht und kommt auch nicht wieder raus."

Seufz. "Ok, ich komm vorbei."

"Hallo, wo steht denn das gute Stück?"
"Der hier ist es."
"Der hat aber kein CD-Laufwerk."

"Doch, hier." Und zeigt auf das 5,25 Zoll Floppylaufwerk. ;-)

Alle Kabel ab, Floppyverriegelung auf und PC Geschüttelt bis
die CD heraus fiel.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Philipp K. schrieb:
> Irgendwo gefunden.. Schaltung funktionierte nie...
>
> Habe das Bild mit Zuleitung nicht mehr gefunden, das Teil liegt noch auf
> der Fensterbank.

solange man nicht auch die Schrauben
für die Krallen als Klemme ansieht...?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Erwin E. schrieb:
> Sie: Mit dem USB-Kabel.

Meine Frau schloss ein Multifunktionsgerät an einen PC an. Das Gerät 
wurde natürlich nicht erkannt. Irgendwann schaute ich mir das ganze an 
und fand zunächst auch keine Erklärung. Erst später fiel mir auf, dass 
die USB-Buchse frei war. Wie sich herausstellte, passte der 
USB-B-Stecker in die RJ-11-Buchse am Gerät, welche für das integrierte 
Faxmodem vorhanden war. Der Gehäuseausschnitt war auch exakt so groß, 
dass das Steckergehäuse darin exakt festklemmte.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Matthias L. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
> Auf diese Art wurde in meiner Wohnung die Klingel schaltbar gemacht.
>
> Praktischer Nachweis für die Kurzschlussfestigkeit des Klingeltrafos...

Der Taster unten an der Haustüre tut mir leid. Er hat das aber immerhin 
gefühlt 80 Jahre lang ausgehalten. Früher war doch vieles besser.

Jetzt haben wir endich eine "moderne" Sprechanlage bekommen. In der 6. 
Etage freut man sich über sowas. Die wird aber wohl nicht so lange 
halten. Das ist alles nur noch für wenige Jahre ausgelegt, sieht man den 
Teilen schon von außen an. Wenn da mal ein Taster an der Haustüre kaputt 
geht, muss man direkt ein ganzes Modul für 80 Euro wechseln. Innerhalb 
der ersten 4 Wochen sind schon zwei Sprechstellen kaputt gegangen.

von Luca E. (derlucae98)


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Ich habe eine Platine mit dem LTC6811 designed und mich gewundert, warum 
der Chip plötzlich kleiner als das Footprint ist. Nun, LT nennt das 
Package zwar SSOP48, allerdings entspricht das nicht dem Standard, 
sondern ist eine abgewandelte und kleinere Version davon.

Das passiert, wenn man sich auf die Packagebezeichnung verlässt und die 
kleine Notiz, dass das Package nicht dem JEDEC-Standard entspricht, 
übersieht...

von Sven L. (sven_rvbg)


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Die schlimmsten Fehler sind eh immer folgende:

Man macht etwas, und zweifelt auf Grund seiner Erfahrung zwar am 
Ergebnis, denkt sich aber trotzdem, das passt schon und am Ende passt es 
eben doch nicht, das ärgert einen dann doppelt, weil man nicht auf 
seinen Zweifel gehört hat.

von Stefan B. (steckersammler)


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Das mit dem USB-Stecker hat mich auch wieder an was erinnert...

Vor ein paar Monaten ruft eine Bekannte meiner Freundin an, ihr Telefon 
an der Fritzbox geht auf einmal nicht mehr.
Also hingefahren, alle Einstellungen x mal geprüft, alles in Ordnung, 
Nummern und Zugangsdaten richtig eingetragen, online ist sie auch, 
sollte also eigentlich funktionieren.
Dann das Telefon angeschaut, Akku ist geladen, Basis ist verbunden, 
Kabel ist auch in der Fritzbox eingesteckt.
Aber kein Freizeichen oder Tuten beim Wählen, seltsam.
Moooment!
Irgendwie sieht das anders aus als bei mir, ich weiß nicht so recht...

Also TAE-Stecker rausgezogen und genau angeschaut.
Sie hat es doch tatsächlich irgendwie fertiggebracht, den TAE-Stecker 
falschrum in die Fritzbox zu knüppeln...

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Stefan B. schrieb:
> Sie hat es doch tatsächlich irgendwie fertiggebracht, den TAE-Stecker
> falschrum in die Fritzbox zu knüppeln...

Schlimm sind auch die, die den In- und Output verwechseln und sich 
wundern warum nichts geht.

von Anselm 6. (anselm68)


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Ich hab da auch was ...betrifft aber nur einen Messaufbau:

An meinem Labortisch habe ich einen Trenntrafo, ein DSO von Reichelt, 
Labornetzgeräte usw....
Nun habe ich, wie sicherlich einige von Euch das Oszi ohne PE in 
Verwendung.

Das ging Jahre lang gut, bis ich auf die Idee kam eine Schaltung am 
Trenntrafo zu betreiben, das Oszi am Gerät angeschlossen zu haben und 
mittels ISP den darauf befindlichen µC vom PC aus zu flashen.

Ihr könnt es Euch sicherlich denken: *das war nicht so gut!*
Nach dem dritten flashen verstirbt mir der Programmer, und auch ein 
zweiter machte es nicht sehr lange.

Fehlerursache war, dass durch den fehlenden PE des Oszilloskops auf dem 
Oszi-GND, durch die Entstörkondensatoren im Schaltnetzteil, Netzspannung 
gegen PE messbar war.
Dies störte so lange nicht, solange ich keine externe PE-Verbindung 
herstellte. ISP-Programmer -> PC -> PE

Gruß
Anselm

von Marco K. (fuerst-rene)


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Anselm 6. schrieb:

> Fehlerursache war, dass durch den fehlenden PE des Oszilloskops auf dem
> Oszi-GND, durch die Entstörkondensatoren im Schaltnetzteil, Netzspannung
> gegen PE messbar war.
> Dies störte so lange nicht, solange ich keine externe PE-Verbindung
> herstellte. ISP-Programmer -> PC -> PE
>
> Gruß
> Anselm

Oh das kenne ich nur zu gut :-)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> den TAE-Stecker falschrum in die Fritzbox zu knüppeln
Na ein so großes Hindernis sind diese winzigen Plastik-Nasen ja nun 
wirklich nicht. Ich hatte in der alten Bude eine TAE-Dose, die so 
ausgefranst war, daß man wirklich hinschauen mußte wie rum der Stecker 
rein gehört.

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