Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fehler zum nachbauen :-)


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von Michael B. (loetmichel)


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Ben B. schrieb:
> Na ein so großes Hindernis sind diese winzigen Plastik-Nasen ja nun
> wirklich nicht. Ich hatte in der alten Bude eine TAE-Dose, die so
> ausgefranst war, daß man wirklich hinschauen mußte wie rum der Stecker
> rein gehört.

In der Tat. Ich hab schon Geräte wiederbekommen zur Reparatur da hat 
jemand einen dsub9 in einen VGAport geprügelt... geht alles mit genügend 
überschüssiger Kraft.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> In der Tat. Ich hab schon Geräte wiederbekommen zur Reparatur da hat
> jemand einen dsub9 in einen VGAport geprügelt... geht alles mit genügend
> überschüssiger Kraft.

Ich habe selbst auch schon eine Tastatur von Sun an einem normalen 
Tastaturumschalter für PCs angeschlossen. Leider funktionierte die 
Tastatur nicht. Irgendwann erinnerte ich mich daran, dass sich der 
Stecker beim ersten Mal recht schwergängig hineinstecken ließ.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Ich musste eine Industriesteuerung in der Werkstatt am PC 
programmieren..

Also ein Siemens 5A Hutschienennetzteil geschnappt und eben mal wie 
schon Hunderte male einen Eurostecker angestrippt um die Steuerung zu 
Versorgen.

Ich nehme also das Serielle Kabel, stecke es an die Steuerung und dann 
an den neuen PC.

Im selben Moment, PC kaputt und aus.

Die Abschirmung vom seriellen Kabel hatte gegen das PC-Gehäuse vollen 
Sinus der Steckdose, denke mal ich hätte das Netzteil Erden müssen.

von Martin S. (sirnails)


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Philipp K. schrieb:
> denke mal ich hätte das Netzteil Erden müssen.

Wenn das Netzteil - wie bei großen Verbrauchern üblich - gegen Erde 
entstört ist, kann die Spannung auf dem Gehäuse kapazitiv durchaus stark 
hochlaufen. Zumindest war das bei einem FU so, den ich kürzlich verbaut 
habe. Da wird im Manual vor lebensgefährlich hohen Spannungen gewarnt.

Aber bei einem 5A Netzteil? Hmm...

von Philipp K. (philipp_k59)


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Martin S. schrieb:
> Aber bei einem 5A Netzteil? Hmm...

Die Netzteile gibt es in Schutzklasse 2 und mit Erdungsklemme obwohl es 
ein Kunststoffgehäuse ist. Könnte eventuell für ein geerdetes 
Minuspotential vorhanden sein.

Die Festplatten ssd und sata blieben zum Glück heil.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Philipp K. schrieb:
> Die Netzteile gibt es in Schutzklasse 2 und mit Erdungsklemme obwohl es
> ein Kunststoffgehäuse ist. Könnte eventuell für ein geerdetes
> Minuspotential vorhanden sein.
>
> Die Festplatten ssd und sata blieben zum Glück heil.

Und da überlegt man sich, ob man sich nicht mal galvanische Trennglieder 
für USB und RS232 bauen oder kaufen sollte und verwirft es wegen Zeit 
bzw. Kosten wieder.

Auch ich hab schon mal ein Laptop gehimmelt wegen eines Programmers an 
USB, allerdings nicht mit 230V.

Ein Techniker hat mal erzählt, er steckt sein Notebook im Serveraum des 
Kunden ein, steckt sein Netzwerkkabel an den Switch des Kunden und dann 
in das Notebook und dann... dann war auf einmal Ruhe im Serverraum...

Irgendwelche Ausgleichstöme über den Schirm des Patchkabels haben dort 
den RCD geschmissen.

von Holger R. (holgerr)


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Philipp K. schrieb:
> Irgendwo gefunden.. Schaltung funktionierte nie...

Noch nie von Hamburger Sparschaltung gehört.
Bis in den 70 war es möglich mit zwei Leitungen eine
Wechselschaltung mit Steckdose zu installieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Schaltung

Gruß Holger

von Bernd K. (bmk)


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Anfang der 90er Jahre hatte ich es mit einem DAU zu tun.
(Dümmster anzunehmender User)

Ein kleiner Industriebetrieb hatte uns beauftragt, auf einen vorhandenen 
PC eine Zeiterfassungssoftware für die Erfassung der Arbeitszeiten der 
Mitarbeiter zu installieren. Darauf waren wir spezialisiert. Hat auch 
gut geklappt und es funktionierte alles zur Zufriedenheit des 
Auftraggebers.

Am nächsten Tag rief mich die Bedienperson aus der Personalabteilung an.
"Es funktioniert nicht. Da ist wohl irgendwas kaputt"

"OK, dann sagen Sie mir mal, was auf dem Bildschirm steht"

"Eine Blumenvase"

"Nein, nicht oben drauf, sondern vorne drauf"

"NEC MultiSync"

(Gut, dass am Telefon mein verzerrtes Gesicht nicht zu sehen war.)

"Was sehen Sie denn auf dem Bildschirm in der Mitte?"

"Da ist alles schwarz"

Es hat dann noch eine Weile gedauert, bis ich dahinter gekommen bin.
Sie hatte den Bildschirm eingeschaltet, aber nicht den PC

von Nick M. (muellernick)


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Bernd K. schrieb:
> Sie hatte den Bildschirm eingeschaltet, aber nicht den PC

Der Witz hat einen Baaaaart!

von Sven L. (sven_rvbg)


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Nick M. schrieb:
> Der Witz hat einen Baaaaart!

Mag sein, aber sowas erlebt man.

Mein Monitor geht nicht -> Schalten Sie Ihn mal aus -> Ja jetzt geht er.

Oder mein Drucker geht nicht. Nach 15 Minuten am Telefon läuft man hin, 
steckt den Stecker in die Steckdose und der Drucker geht, oh Wunder!

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Sven L. schrieb:
> Oder mein Drucker geht nicht. Nach 15 Minuten am Telefon läuft man hin,
> steckt den Stecker in die Steckdose und der Drucker geht, oh Wunder!

Das bewirkt manchmal Wunder.
Den Strom am Netzteil hochzudrehen bewirkt hin und wieder auch mal 
Wunder.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Sven L. schrieb:

> Mag sein, aber sowas erlebt man.

Umgegeht gab's auch. Es gab den Schneider Euro PC, einen IBM 
PC/XT-Kompatiblen, bei dem die CPU über den Monitor versorgt wurde. Und 
es gab SUN Workstations bei denen das ähnlich gelöst war. "Ich habe nur 
den Monitor ausgeschaltet" war da ziemlich uncool.


Sven L. schrieb:

> Oder mein Drucker geht nicht. Nach 15 Minuten am Telefon läuft man hin,
> steckt den Stecker in die Steckdose und der Drucker geht, oh Wunder!

Die Putzfrau und ihr Staubsauger waren immer ein Dauerthema in der IT. 
Wenn der Stecker am nächsten Morgen noch draußen ist, dann weiss man 
wenigstens was los ist.

: Bearbeitet durch User
von Nick M. (muellernick)


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Sven L. schrieb:
>> Der Witz hat einen Baaaaart!
>
> Mag sein, aber sowas erlebt man.

Htte er dann halt "sowas" erzählt. Aber den alten Witz als was eigen 
erlebtes zu verpacken ...

Aber hier was wirklich erlebtes:
Irgenwas schien an der dem Kunden zugeschickten Datei falsch zu sein. 
War auf einer 5 1/4 Zoll Diskette.
"Schicken sie mir bitte eine Kopie der Diskette"
"Wieso?"
"Dann kann ich nachschauen, ob die Datei in Ordnung ist"
"OK"

3 Tage später ist die Kopie im Kuvert angekommen. Die Diskette 
tatsächlich auf dem Kopierer.


Damals, zu DOS-Zeiten, musste man den Kunden manchmal DOS-Kommandos 
soufflieren um Probleme zu beheben.
"So, dann geben sie jetzt bitte ein: CD Leerzeichen Daten"
klimperKlimperKlimper übers Telefon klimper klimper ...
"Was tippen sie da, das ist ja vieel zu lang"
"C D  L E E R Z E I C H E N ..."

von Teo D. (teoderix)


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Soul E. schrieb:
> Die Putzfrau und ihr Staubsauger waren immer ein Dauerthema in der IT.
> Wenn der Stecker am nächsten Morgen noch draußen ist, dann weiss man
> wenigstens was los ist.

Wenn, dann war der Putzlappen und zu doof den Moni einzuschalten war 
auch keiner. Nur auf die Idee, da is Kontrast und Helligkeit auf null 
gedreht (Putzlappen), kam selten einer.....

von Nick M. (muellernick)


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Soul E. schrieb:
> Die Putzfrau und ihr Staubsauger waren immer ein Dauerthema in der IT.

Wenn aus dem Eck mit dem Server (zu Novell-Zeiten) Tastatur-Gepiepse kam 
und die Putze da war: "Bitte die Tastatur nicht putzen. Bitte lassen sie 
am Besten das komplette Ding da in Ruhe!"

von Martin S. (sirnails)


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Holger R. schrieb:
> Noch nie von Hamburger Sparschaltung gehört.

Ich nicht. Interessant. Was man damals nicht alles machte, um ein paar 
Mark zu sparen.

Ziemlich kranke Erfindung, die Sparschaltung. Möchte nicht wissen, wie 
oft das zu üblen Problemen geführt hat.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Sven.

Sven L. schrieb:

> Oder mein Drucker geht nicht. Nach 15 Minuten am Telefon läuft man hin,
> steckt den Stecker in die Steckdose und der Drucker geht, oh Wunder!

Es ist schon einmal Servicetechniker von Deutschland ind die USA 
gereist, um festzustellen. das in der dort für das Gerät vorgesehenen 
Wandsteckdose eine kleine Schmelzsicherung fehlte. ;O)
Ein Glück, das der Chef in selber herbeizitiert hat....jeder Angestellte 
wäre dafür gefeuert worden.
Im diesbezüglichen E-Mail Verkehr war dokumentiert, das empfohlen wurde, 
das Gerät an einer anderen Steckdose, deren Funktion mit einem anderen 
funktionierenden Gerät festgestellt worden sei, zu testen bzw. die 
Funktion der fraglichen Steckdose in adaequater Weise zu überprüfen. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd B. (bbrand)


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Martin S. schrieb:
> Ziemlich kranke Erfindung, die Sparschaltung.

Also hier im Haus (erbaut irgendwann in den 1960er Jahren) ist das 
Standard.
Wusste gar nicht, dass das nicht mehr erlaubt ist - macht aber natürlich 
Sinn.
Probleme/Unfälle gab es bisher jedenfalls noch nicht :-)

Gruß,
Bernd

von Sven L. (sven_rvbg)


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Nick M. schrieb:
> Wenn aus dem Eck mit dem Server (zu Novell-Zeiten) Tastatur-Gepiepse kam
> und die Putze da war: "Bitte die Tastatur nicht putzen. Bitte lassen sie
> am Besten das komplette Ding da in Ruhe!"

Putzfrauen, jaja ein beleibtes Thema.

Wurde in der Firma das WC erneuert, man (ich) hat der Putzfrau erklärt, 
das Sie alles Putzen kann, außer die Waschbecken, weil die Fugen noch 
frisch sind. Was macht die Kuh, nimmt den Finger und zieht ihn durch die 
Fuge.

Aber nicht bei einem Waschbecken, beim 2. gleich noch mal.

Der Fließenleger ist schier wie Wand hoch!

von Sven L. (sven_rvbg)


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Bernd W. schrieb:
> Es ist schon einmal Servicetechniker von Deutschland ind die USA
> gereist, um festzustellen.

Naja bei mir ist mal der Delltechniker nach Würzburg gekommen, weil der 
Server die ganze Zeit piept.

Der ruft mich an und erzählt mir, das er dier Dame erklärt hat, das die 
Tastatur keine Ablage für Handtaschen ist!

Und ein Lehrer hat mir mal erzählt, er habe Infiormatik für eine Klasse 
mit speziellen Schülern gegeben: "Ey Alter, der Computer macht die ganze 
Zeit voll Lärm"; Die Antwort war, er solle mal seineh Rucksack von der 
Tastatur nehmen.

von Holger P. (scrat382)


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Oh ja, die Hamburger Schaltung.

Hatte ich beim Beschnüffeln der Verkabelung nach Hauskauf und Einzug 
auch entdeckt und bald entsorgt.
Besser war noch die Leitungsführung dazu:

Verteilerdose unter der Decke, davon 4 Stränge diagonal über die Wand 
zu.... 3 Lampen.
Der 4. Strang endete mit abisolierten Enden direkt unter der Tapete.

Während der Umbauten hatte ich auch Spaß:

Vorab mal bei einer Party die Kaffeemaschine im Windergarten betrieben. 
Man will ja nicht immer in die Küche latschen.
Warum dimmt immer mal wieder das Licht?

Tage später im Keller:
Im Heizungsraum war eine Lampe als Klemmpunkt missbraucht worden und gab 
Phase, N und PE weiter in den Raum daneben.
OK, Lagerraum, Sackgasse....macht nix, wenn der ein paar Tage keinen 
Strom hat, bis er seine eigene Zuleitung bekommt.
Freigeschaltet, gemessen, Knipex.

Plötzich steht meine Frau in der Tür und stellt die bekannte Frage:
"Was hast Du angestellt?".
Nix, wieso?
"Der gesamte Südflügel hat keinen Saft!"

Erklärung:
Heizungsraumlampe gab weiter in den Lagerraum.
Dieser über 2 x 0,75 mm^2 hoch in den Raum darüber. (ab hier dann 
klassische Nullung)
Der Raum gab aus der letzten Steckdose in den nächsten Raum weiter.
(Hier war die Hamburger Schaltung)
Dort ging es durch die Decke auf den Dachboden.
Auf dem Dachboden lief das Kabel einmal diagonal und verschwand dann 
durch die Außenwand, lief außen unter den überstehenden Kanten der 
Dachpfannen bis unten und ging dann durch die Wand in den Wintergarten.

Alte Häuser sind voller Überraschungen.

Über Bakelit-Drehschalter, Alu-Kabel, stoffummanteltes Kabel, armiertes 
Kabel, Spannung führende blanke Enden in der Zwischendecke, usw habe ich 
quasi die komplette Horrorshow gehabt.
Es hat lange gedauert, das alles auf einen normkonformen stand zu 
bringen, aber jetzt ist jeder Leitungsweg dokumentiert und alles passend 
dimensioniert.

von Werner H. (werner45)


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Sowas kenne ich auch aus meinem Altbau. Besonders war die 
Kellerbeleuchtung:
Eine Kohlenfadenlampe für 220 V! Die habe ich gerettet. Die Leitung war 
speziell: Vernickelter Kupferdraht, gummiisoliert. Die Isolatoren waren 
zweiteilig, flach mit zwei Kerben, in die das Kabel geklemmt und in Luft 
auf Abstand gehalten war.
Bakelit-Drehschalter sind was besonderes: Die Basis ist aus Porzellan, 
mit einem Sprungmechanismus (!) beim Drehen. Damit waren die auch zum 
Schalten von 110 V Gleichstrom geeignet, was für Bogenlampen 
gebräuchlich war.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Holger P. schrieb:
> und ging dann durch die Wand in den Wintergarten.

Meine Großtante hatte auch eine Steckdose mitten an einer Wand, die sich 
beim genaueren Hinsehen als übertapezierte Tür herausstellte. Der Strom 
von dieser Steckdose war für sie auch besonders preisgünstig, da er 
nicht über ihre Stromkreise bzw. ihren Zähler floss. Vermutlich hing die 
Steckdose am Stromkreis für das Treppenhaus, den Antennenverstärker 
o.ä.. Der kleine Raum mit der zutapezierten Tür gehörte nämlich nicht zu 
ihrer Dachgeschosswohnung und war ansonsten überhaupt nicht mehr 
zugänglich. Das Haus müsste um 1900-1920 gebaut sein. Natürlich war auch 
noch alles stilecht mit Drehschaltern aus Bakelit. Besagte Steckdose sah 
aber etwas moderner aus, d.h. sie stammte schätzungsweise aus den 
1960ern.

: Bearbeitet durch User
von Edi M. (edi-mv)


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Die "Hamburger Wechselschaltung" findet man gelegentlich in sehr alten 
Häusern.
Die funktionierte sogar gut und zuverlässig uber viele Jahrzehnte, wenn
- Drehschalter verwendet werden
- Die Fassungen von Glühbirnen berührungssicher betr. Metallteilen sind.

Dennoch ist sie heutzutage zu ändern.

Bei Kippschaltern kann es ganz schnell knallen- die Sicherung fliegt, 
die Schalter sind hinüber.
Meine erste Installation war nämlich damit, und genau das passierte.
Die Kippschalterwippen regieren so träge, daß bei zufälligem -aber 
vorkommenden- gleichzeitigem Betätigen der beiden Wechselschalter L und 
N zusammenkommen können. Darum nennt man sie auch gelegentlich 
"Hamburger Kurzschlußschaltung".

Zudem kann bei der "Hamburger" der Außenring der Fassung Dampf haben, 
beim Glühbirnenwechsel leuchtet dann der Hausmeister.

"Sparschaltung" ist übrigens was anderes.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Edi M. schrieb:
> Zudem kann bei der "Hamburger" der Außenring der Fassung Dampf haben

das kann bei jeder anderen Installation auch passieren.
Zumindest der "Schaltdampf" kann da anliegen

von Sven L. (sven_rvbg)


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Werner H. schrieb:
> Eine Kohlenfadenlampe für 220 V! Die habe ich gerettet. Die Leitung war
> speziell:

Bilder! Bitte!

von Edi M. (edi-mv)


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● Des I. schrieb:
> das kann bei jeder anderen Installation auch passieren.
> Zumindest der "Schaltdampf" kann da anliegen

Noch schlimmer: Heute werden in zahllosen Lampen Fassungen E27 und E14 
"made in ganz mieses Fernost" verbaut, die einen anfaßbaren Metall- 
Außenring haben, aber keine Kennzeichnung des Kabel, beide Adern 
gleichfarbig. Wenn man dann durch ein Gebäude rennt, etliche Lampen in 
Fluren bestücken, ist das immer heiß.
Ausschalten Glückssache- oft sind Stromkreise nicht bekannt- das hatte 
ich mal beim bekanntesten Autohersteller Deutschlands, da gibt es 
Sachen, die man für unmöglich hält, eben Stromkreise, die nirgends 
dokumentiert sind, und solche Spezialitäten, wie etwa faustgroße 64 A- 
Sicherungen im verschraubten Gußeisenkasten aus Vorkriegszeiten. Speise- 
Quelle unbekannt. Dann irgend eine nachgesetzte Metalldose, und 1,5 qmm- 
Leitungen dran. Und die führen dann zu funkelnagelneuen Kleinverteilern 
für Toiletten. Ist wahrscheinlich noch heute in Betrieb.

Noch besser ein Haus einige Orte von mir entfernt, da geht ein Kabel im 
Keller nach draußen. Das bringt aber keinen Saft raus- sondern... rein. 
Und es hing nicht an irgendeiner Hauselektrik.
Ging an die Wechselschaltung des Kellers- natürlich eine Hamburger. 
Klar, da wohnte auch ein Hamburger drin.

von Edi M. (edi-mv)


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Sven L. schrieb:
> Werner H. schrieb:
>> Eine Kohlenfadenlampe für 220 V! Die habe ich gerettet. Die Leitung war
>> speziell:
>
> Bilder! Bitte!

Ich bin zwar nicht der Angesprochene, aber habe auch so ein Fundstück:

Beitrag "Wozu diente diese Leuchte ?"

Diese ist nicht Kohle, aber auch uralt:

Beitrag "Das war noch Werkzeug- Uralt-Epox in Würstchendosen"

(Beitrag von Edi M. (edi-mv) 18.08.2018 16:59

von Sven L. (sven_rvbg)


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Ja so Zeug muss man fotografieren.

Ich hatte vor Jahren mal ein sog. Totenkopfelement aus einem Abrisshaus.

Porzelan, 2 Sicherungen und als Nase ein Schalter. Ist beim Umzug 
verschütt gegangen, genau wie der 3-polige Schalter auf einer 
Steintafel, der aussah wie aus Trickfilmen!

von Werner H. (werner45)


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Die Lampe ist irgendwodrin verpackt auf dem Speicher.
Wenn sie mir unterkommt, denke ich an Euch.
(Früher machte man nur die wichtigsten Fotos. Filme, Entwicklung und 
Abzüge  kosteten ordentlich Geld)

Gruß - Werner

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wenns blöd kommt, kann man aber auch im jeden Toaster
eine geballert bekommen. Die Heizdrähte liegen frei.
Musst nur rein greifen.
Mit Chance verbrennste Dich aber auch nur.

Ich weiss ehrlich nicht, wie das heutzutage überhaupt noch
durch die Prüflabore kommen kann. Und dass da keine Warnung dran steht.
-Ist heute doch auf fast jedem Pipifax-Scheiss
ein Schid mit den "Wärmewellen" im Dreieck drauf

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