Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fehler zum nachbauen :-)


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von Bernd (Gast)


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Wir hatten in der Ausbildung (Anfang 90´er Jahre) gezeigt bekommen, wie 
man Festplatten ausbaut, das Lager ölt und wieder einbaut, wenn diese 
mal so einen hohen fiesen Pfeifton von sich geben. (Ja das gab es 
wirklich.)
1-2 Tage später haben wir in einer Pause beim Kollegen den Befehl "beep 
10000" oder so ähnlich in die Autoexe reingemacht, welches ab 
Systemstart einen permanenten hochfrequenten pieps-ton ausgibt. (Kann 
auch sein, das das über ein Pascal-Programm war, weiß nicht mehr so 
genau.)
Wenn wir das Abends nicht aufgelöst hätten, wäre dem seine Platte vor 
lauter Öl abgesoffen. Der war nur noch am ölen. Dem Ausbilder ist gleich 
aufgefallen, dass der Ton erst nach der Autoexec beginnt. Der hat sich 
dann lachend zurückgezogen.

von HildeK (Gast)


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Martin S. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> - Oder ein Abbild von einem anderen Desktop mit vielen Fenstern auf dem
>> Bildschirm hinterlegt.
>
> Viel besser: Screenshot des Desktops machen, alle Verknüpfungen in einen
> Unterordner verschieben, und den Screenshot als Desktophintergrund
> einfügen.

Ja, die ersten Hacker gab es schon sehr früh: ein Kollege an der Uni 
hatte ein Skript für ein IBM-(Text-)Terminal geschrieben, das den 
Login-Bildschirm darstellte - und das das Terminal so stehen lassen.
So konnte er die Passworte anderer abgreifen ...

von Gerald B. (gerald_b)


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Während der Ausbildung ('87) hatten wir im Computerkabinet KC85-2 mit 
Basic Interpreter, der von Kassette vorher ins RAM geladen wurde. Ich 
hatte mir einen einfachen Hex-Editor geschrieben, wo ich mir ganze 
Speicherbereiche anzeigen lassen konnte. Mein besonderes Interesse hatte 
der Basicinterpreter. Ich hatte mir davon die Bereiche einiger oft 
benötigter Befehle notiert, wie List, Run usw.
Ich habe mal getestet, was passiert, wenn man die umpatcht. Prompt 
lauteten dann die Befehle entsprechend anders.
Sowas gab Spaß, wenn man während der Pause mal beim Banknachbarn Befehle 
vertauschte, oder Rechtschreibfehler einbaute :-)

von F. F. (foldi)


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Philipp G. schrieb:
> Das was an Gewinde noch zu sehen war, ist definitiv ein Linksgewinde :)

Passiert aber nur einmal im Leben (dafür aber nahezu jedem Schrauber).
Bei einer Schulung erzählte der Trainer "Aber nicht den Bolzen zur 
anderen Seite durchhauen wollen!", und ich drauf "Geht doch gar nicht, 
ist doch doppelt so dick auf der anderen Seite!"
Muss wohl einer geschafft haben. :-)

: Bearbeitet durch User
von guest...Rainer (Gast)


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Habe wärend eines Praktikums in der EDV-Abteilung einen recht üblen 
"Kollegenscherz" kennengelernt. Damals wurden Programme noch auf diesen 
monströsen Lochkartendruckern erstellt...die älteren Semester hier 
werden sich erinnern. In dieser Abteilung gab es einen sehr unbeliebten 
Kollegen, dem die Leute eines Tages seinen Drucker-Reset (oder so) mit 
seinem Telefon gekoppelt hatten. Kam ein Anruf, so flog der ganze 
Lochkartenstapel aus der Maschine. Da der Puls über einen harmlosen 
Schalter unterdrückt werden konnte, wurde das Spiel quasi auf Ansage 
vorgeführt. Besagter Kolleg hat sicher länger keinen Spass in der 
Abteilung gehabt. Was draus geworden ist, weiß ich nicht, weil ich nur 1 
Woche dort war. Und natürlich gibt es auch noch Schlimmeres :-)
Gruß Rainer

von Toto mit Harry (Gast)


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Frisch in der Firma angefangen, sollte eine Alte FU-Steuerung die ihre 
Macken hatte und schon über 1 Jahr stand reparieren.. (Fehler war nicht 
zu finden)

Einziger Hinweis war.. das mein Vorgänger das gröbste 
gemessen/umverdrahtet  hätte, es können nur noch Parameter sein!!!!!!


2000 Parameter später bin ich dann zum schwer erreichbaren Motor 
gerobbt/gekraxelt/Bühne bestellt.. mach das Klemmbrett vom Motor auf und 
es begrüßte mich eine Volle Ladung Getriebeöl..

Fazit: Prüfe es immer selbst, als wenn keiner etwas weiß!

von Taz G. (taz1971)


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Zuerstmal siehe Bild, was stimmt hier nicht ?
Auflösung nach der zweiten Storie.

Wir haben schon länger das Triaxiale Kabel von Lemo eingesetzt. 
Irgendwann bei empfindlichen Messungen ist uns etwas seltsames 
Aufgefallen. Um es kurz zu machen - das Kabel hat unterm ersten Schirm 
eine schwarze Plastik Isolierung (dachen wir), dass ist aber eine 
halbleitende Folie. Merke: nicht alles was wie eine Isolierung aussieht 
ist es auch.

Auflösung: Auf dem Gehäuse ist der Pin-View (Bottom-View) gedruckt. Heee 
was ? welche Firmra druckt den oben auf das Gehäuse den Bottom View?

von oszi40 (Gast)


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F. F. schrieb:
> Muss wohl einer geschafft haben. :-)

Bei der Fahrschule zeigte uns der Fahrleher einen dicken, abgebrochenen 
Schaltknüppel. Wir mögen doch bitte nur mit 2 Fingern schalten, war nun 
sein dringlicher Wunsch dazu. Scheinbar hatte auch ein Kraftsportler die 
Fahrschule besucht?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Taz G. schrieb:
> Auf dem Gehäuse ist der Pin-View (Bottom-View) gedruckt.

sei froh dass überhaupt was drauf steht

von Karl (Gast)


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Taz G. schrieb:
> welche Firmra druckt den oben auf das Gehäuse den Bottom View?

EBK Krüger GmbH. Steht doch drauf.

von HildeK (Gast)


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Taz G. schrieb:
> Merke: nicht alles was wie eine Isolierung aussieht
> ist es auch.

Da habe ich auch ein Beispiel - siehe Foto.

von Gerald B. (gerald_b)


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oszi40 schrieb:
> Bei der Fahrschule zeigte uns der Fahrleher einen dicken, abgebrochenen
> Schaltknüppel.

Mein Fahrschullehrer erzählte '92, das einer seiner Fahrschüler bei der 
Autobahnfahrt einen unverdächtigen großen Karton auf der Fahrbahn liegen 
hatte.
Der dachte sich: "ist ja nur ein Karton" und fuhr ohne zu bremsen durch.
Blöd nur, das in dem Karton noch ein Kühlschrank drin war.
Danach waren Auto UND Kühlschrank nicht mehr so ganz neu :-)))

von derjaeger (Gast)


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Mich haben die Klassiker erwischt:

-Gleichstrom-Relais verpolt beim Layouten

-Ich wollte anzeigen, ob die USB-Spannung anliegt für eine Schaltung 
durch eine LED und habs auf einem Breadboard aufgebaut inkl. 
Vorwiderstand. Habs vor dem Anschließen nochmal etwas auf dem Breadboard 
verschoben und dann Kabel an USB Port angeschlossen ... warum leuchtet 
denn die LED SO hell? Sind doch 2k .. upps hab den Vorwiderstand 
umpositionieren vergessen ...

- Multimeter auf einer Platine, die an ein 12V NiCd Akku angeschlossen 
war (mobiles Gerät) verschiedene Spannungen gemessen. Die Platine war in 
einem bewegbaren Gehäuse und ich wollte nicht den Aufwand treiben die 
Platine auszubauen.

Wie es dann so ist bin ich aufgrund der fehlenden Platinenfixierung mit 
den Spitzen abgerutscht und nach ein paar Funken war eine 
SMD-Ferritperle in einer Versorgungsleitung in zwei geteilt (explodiert) 
.. quasi als "Schmerzsicherung".

-Beim Löten will das Lötzinn einfach nicht schmelzen .. ach ist ja 
Silberdraht ..

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Autobatterien sind große schwere Dinger, die keine Fehler verzeihen. 
Eine meiner ersten selbst entworfenen Schaltungen enthielt vor gefühlten 
30 Jahren eines dieser typischen DDR-Relais mit ihrem durchsichtigen 
Gehäuse und ich hab damit durch irgendeinen Fehler die Batterie 
kurzgeschlossen. Wenn man mit einer Glühbirne Mist baut leuchtet sie 
zuerst sehr hell und blitzt dann. Dem Relais ging's genau umgekehrt.

von Philipp K. (philipp_k59)


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derjaeger schrieb:
> -Beim Löten will das Lötzinn einfach nicht schmelzen .. ach ist ja
> Silberdraht ..

Jo, beliebtes Spielchen in der Lötbude..

Lötzinn ganz aufrollen und dann nen Stück Draht anfrickeln. :)

von Martin S. (sirnails)


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Ben B. schrieb:
> Autobatterien sind

in jedem Falle gefährlich!

Ich als jugendlicher Volltrottel (so mit 13) - wusste zwar, dass beim 
Laden Knallgas entsteht, aber ... naja.

Frisch geladene 60Ah Batterie, mit nem Draht ganz tolle Funken gemacht. 
Da muss was größeres her. Also irgendein Stahlteil, das in der Garage 
lag und schon bratz bratz bratz PÄÄÄÄÄÄM!

Die Batterie hat es komplett zerrissen (alle Zellen auf). Ich von oben 
bis unten voll mit Säure, natürlich auch schön in die Augen und außer 
"wumwmm wummm wmm wmmwummw" nicht mehr gehört.

Ganz blöd war ich damals nicht - also ab ins Haus Augen auswaschen (zu 
irgendwas war der Chemieunterricht mit den steten Widerholungen der UVV 
doch gut). Dann frische Klamotten angezogen und ab ins Krankenhaus. Von 
dort erstmal weiter geschickt worden ins Zentralklinikum (mittlerweile 
war es nachts um 12). Augen spülen lassen. Natürlich hat die 
Nachschwester wieder die Anordnung nicht richtig verstanden, und spülte 
die Augen getrennt. Jedes Spülen dauert ja nur so 45 Minuten GRML. Ich 
kann froh sein, dass es nur verdünnte Schwefelsäure war. Bei 
konzentrierter Säure wäre mein Augenlicht wohl schon dahin. Nachts um 3 
war ich dann raus und um 4 dann im Bett. Am nächsten Tag um 9 ging's 
dann sofort zum HNO - ich wollte ja auch wieder hören können. Also ab an 
den Tropf und Infusionen rein. Das ganze Prozedere natürlich dann noch 6 
mal.

Kaum zu glauben - aber die haben echt geholfen. Oder auch nicht (man 
weiß das ja nicht so genau).

Was blieb ist ein bleibender Gehörschaden, ein flächiger Tinnitus, ein 
Garagentor ohne Lack drauf, ein schöner Gedächtnisfleck im Garagenbeton 
und die Erkenntnis, dass in kleinem Volumen gebündelte Energie absolut 
kein Spielzeug ist.

Aber der Knall war geil! :-)

von Michael R. (fisa)


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Martin S. schrieb:
> Ich als jugendlicher Volltrottel (so mit 13) - wusste zwar, dass beim
> Laden Knallgas entsteht, aber ... naja.

Boah, sowas ähnliches ist mir in etwa im selben Alter auch passiert: ich 
hab eine alte Autobatterie geschenkt bekommen, und vom Papa ein 
Ladegerät, und habe geladen. Ich war fasziniert wie die Nadel vom 
Amperemeter ausschlägt, wenn man an- und abklemmt. Die Batterie hatte 
stark gegast, und irgendwann kam dieser BÄÄÄÄM

Die Batterie hats in der Mitte entzweigerissen, Vorderteil mir in die 
Magengrube (Batterie stand am Boden und ich davor in der Hocke) mich 
hats rückwärts in einen alten Holzkasten geworfen.

Geistesgegenwärtig bin ich sofort zum großen Brunnen im Garten gerannt, 
erstmal Kopf komplett unter Wasser, und dann Augen gespült.

Passiert ist (außer dem Schreck) Gottseidank gar nichts.

Aber ich hatte dann ein "Netz-Leiberl" lange bevor die modern wurden ;-)

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

sehr lange her: DDR, GST, 4 Akkus für eine 10RT abgeholt.
4 Holzkästen, je 6V 120Ah, 5 Zellen NiCa oder NiFe oder so. Standen im 
freien gestapelt und mit einer Plane abgedeckt. Der Zuständige meinte 
nur: die müßt ihr erstmal laden, die stehen hier schon ewig.
Natürlich beim Aufladen (auf den LKW) mal bei einer einen 17er Schlüssel 
über die Klemmen von 2 Zellen gehalten, sind doch nur ziemlich leere Ni.

Eigentlich schade, ein Maulschlüssel mit nur einer Backe ist doch recht 
nutzlos...

Sonst zum Glück nichts weiter passiert, was passiert da eigentlich, wenn 
die geladen gewesen wären? ;-)

PS: was DDR, GST und 10RT ist, müßt ihr eben googeln...

Gruß aus Berlin
Michael

: Bearbeitet durch User
von F. F. (foldi)


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Martin S. schrieb:
> Aber der Knall war geil! :-)

Wir hatten einen Fahrzeugtyp, bei denen sich die Pole der beiden 
Batterien gegenüber standen.
Eine wurde als Starterbatterie benutzt und zusammen für die Elektronik.
Irgendwann bin ich  beim anschrauben zu weit mit dem Schlüssel gekommen. 
War sehr laut und ich für eine Woche fast taub.

von Peter D. (peda)


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Taz G. schrieb:
> Auf dem Gehäuse ist der Pin-View (Bottom-View) gedruckt. Heee
> was ? welche Firmra druckt den oben auf das Gehäuse den Bottom View?

Röhren, Transistoren, Relais, Trafos wird üblicher Weise auf die 
Anschlüsse gesehen. Nur bei ICs wird hindurch geschaut.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael U. schrieb:
> DDR

Speicher-Module?

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

● J-A V. schrieb:
> Michael U. schrieb:
>> DDR
>
> Speicher-Module?

ja, wurden mit dem GST-Adapter in der 10RT genutzt. ;-)
Falls die Frage ernst gemeint war:
DDR Deutsche Demokratische Republik
GST Gesellschaft für Sport und Technik
10RT http://www.rwd-mb3.de/ntechnik/pages/10rt26.htm

Gruß aus Berlin
Michael

von Philipp G. (geiserp01)


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Martin S. schrieb:
> Kaum zu glauben - aber die haben echt geholfen. Oder auch nicht (man
> weiß das ja nicht so genau).
>
> Was blieb ist ein bleibender Gehörschaden, ein flächiger Tinnitus, ein
> Garagentor ohne Lack drauf, ein schöner Gedächtnisfleck im Garagenbeton
> und die Erkenntnis, dass in kleinem Volumen gebündelte Energie absolut
> kein Spielzeug ist.

Warum hast Du nicht mehr gehört, ist der Knall so laut? Und hält der 
Tinnitus bis heute an?

von Soul E. (souleye)


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Michael R. schrieb:

> Die Batterie hats in der Mitte entzweigerissen, Vorderteil mir in die
> Magengrube (Batterie stand am Boden und ich davor in der Hocke) mich
> hats rückwärts in einen alten Holzkasten geworfen.

Und jetzt machen wir das mit Papas Tesla. 200 Lithiumzellen in Reihe, 
700 V, knapp 80 kW.

von Michael R. (fisa)


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soul e. schrieb:
> Papas Tesla

Papa hat leider keinen Tesla ;-)

Aber ich hab seit damals Angst vor Autobatterien. Starthilfe geben 
kostet mich ziemliche Überwindung...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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legst halt 'ne Decke über die Speisebatterie

von Stephan S. (outsider)


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Ein Prof von mir hat vor seiner Lehrtätigkeit Trafos entwickelt. Einmal 
also wieder einen etwas größeren Trafo berechnet, Prototypen anfertigen 
lassen und dann in Betrieb genommen. Sofort beim Einschalten flogen die 
Sicherungen. Die Analayse hat dann ergeben, dass Kupferlackdraht und 
Kupferdraht sehr ähnlich aussehen...

Als ich einmal einen 174 Ah Bleiakku laden wollte, wollte ich das gerade 
verfügbare Agilent E3634A Netzteil nutzen. Hat auch ganz gut 
funktioniert. Bis zu dem Moment als ich dachte jetzt reicht es und den 
Ausgang des Netzteils abgeschaltet habe. Böser Fehler. Habe mich noch 
gewundert warum die Leitung zum Netzgerät eigentlich so heiß wird, so 
dünne war die Leitung eigentlich auch nicht, dass sie die paar A nicht 
hätte tragen können. Ein klein wenig verbrannt hat es dann auch 
gerochen, aber nicht schlimm. Auf einmal stand der Werksschutz hinter 
mir und war etwas sauer was ich da angestellt habe. Sie wurden vom 
Rauchmelder alarmiert. Bis dahin wusste ich nicht, dass die Feuermelder 
dort eine Vorstufe haben bevor sie Alarm auslösen. Diese Vorstufe 
alarmiert schon mal den Werksschutz ohne dass man etwas mitbekommt. Das 
ist wirklich erstaunlich wie schnell diese Geräte ansprechen, das war 
wirklich kein schlimmer Geruch und Rauch habe ich garkeinen gesehen. Das 
Problem an der Sache war auf jeden Fall, dass bei diesem Netzteil die + 
und GND Ausgänge über einen Thyristor kurzgeschlossen werden. Vmtl. um 
eine Ausgangskapazität zu entladen und nicht Spannung stehen bleibt 
falls der Ausgang nicht belastet wird. Dummerweise ist dieser Transistor 
und die Leiterbahnen dort hin nicht in der Lage den Strom eines 174 Ah 
Bleiakkus zu tragen... Ich kann wohl froh sein, dass ich mehrere Meter 
Leitungen dran hatte, die den Strom wenigstens noch ein klein wenig 
begrenzt haben.

von Stephan S. (outsider)


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guest...Rainer schrieb:
> juergen schrieb:
>> Es bleibt immer was
>> übrig!
>
> Definitiv! Ob Auto, Waschmaschine, Modellbau, Pc oder sogar im
> Bauwesen...
> Gruß Rainer

Ja und manchmal findet man sogar nach dem Werkstattbesuch Dinge, die da 
eigentlich nicht rein gehören. Ich hab mal eine Taschenlampe in meinem 
Motorraum gefunden und ein anderes mal einen Teleskopmagneten.
Ein Kollege hatte mal nach einem Bremsflüssigkeitswechsel ein seltsames 
Klopfen an der Hinterachse und ging deshalb nochmals zur Werkstatt. Die 
sahen sich die Sache an und fanden einen Gabelschlüssel auf der 
Hinterachse liegen, der dort derart glücklich lag, dass er trotz Fahrt 
nicht runter fiel.

Manchmal ist es mir aber auch schon anders herum passiert: ich hätte am 
Ende noch eine Schraube mehr gebraucht, aber irgendwie habe ich die 
scheinbar schon wo anders rein geschraubt... Das ist mir bei der unteren 
Motorabdeckung vom Auto passiert, aber auch bei den sehr vielen 
Schrauben bei Laptops. Wobei es bei diesem Fehlerbild dann auch mal 
vorkommt, dass man eine Schraube schon rein geschraubt hat, wo 
eigentlich erst eine hätte rein sollen, nachdem man weitere Teile 
obendrauf befestigt hat. Dann merkt man, dass man einiges nochmals 
zerlegen muss, um die Schraube wieder raus zu bekommen. Viele Hersteller 
erleichtern einem die Sache jedoch, indem sie einen Pfeil ran machen, wo 
wirklich eine Schraube rein muss. Ich bin auch dazu übergegangen vorher 
zu sehen ob an einer Stelle Schleifspuren von einer vorherigen Schraube 
sind um sicher zu sein, dass da wirklich eine rein gehört.

von Martin S. (sirnails)


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Philipp G. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Kaum zu glauben - aber die haben echt geholfen. Oder auch nicht (man
>> weiß das ja nicht so genau).
>>
>> Was blieb ist ein bleibender Gehörschaden, ein flächiger Tinnitus, ein
>> Garagentor ohne Lack drauf, ein schöner Gedächtnisfleck im Garagenbeton
>> und die Erkenntnis, dass in kleinem Volumen gebündelte Energie absolut
>> kein Spielzeug ist.
>
> Warum hast Du nicht mehr gehört, ist der Knall so laut? Und hält der
> Tinnitus bis heute an?

Ja. Lt. Aussagen des Arztes muss der Schaldruck über 150dB(A) gelegen 
haben.
Der Tinnitus hält bis heute an. Ich habe allerdings noch "Glück" da ich 
keinen besonders lauten Einzelton habe, sondern eher ein Gemisch vieler 
verschiedener Töne. Im normalen Alltag merke ich das nicht. Aber wenn 
ich nachts im Bett liege, höre ich halt gefühlt 30 Frequenzen. Sehr 
leise Töne nehme ich dadurch auch kaum mehr wahr. Im Alltag merke ich 
das eigentlich nur, weil die Sprachverständlichkeit in Gruppengesprächen 
leidet - z.B. beim Bier in der Kneipe. Ansonsten halte ich keine richtig 
lauten Töne mehr aus. Das verursacht mit regelrecht Ohrenschmerzen, die 
Ohren werden dumpf und es fühlt sich unangenehm an. Eine klassische 
Spätfolge eines Knalltraumas.

von Martin S. (sirnails)


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Stephan S. schrieb:
> Das
> ist wirklich erstaunlich wie schnell diese Geräte ansprechen, das war
> wirklich kein schlimmer Geruch und Rauch habe ich garkeinen gesehen.

Vermutlich war das ein IR-Brandwächter. Die sprechen nicht auf Rauch an, 
sondern auf lokale Hitzequellen.

von Stephan S. (outsider)


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Martin S. schrieb:

> Vermutlich war das ein IR-Brandwächter. Die sprechen nicht auf Rauch an,
> sondern auf lokale Hitzequellen.

Unwahrscheinlich. Da würde das Gerät laufend auslösen bei einem Raum mit 
bis zu 5 Umrichtern gleichzeitig in Betrieb, samt Peripherie und 
Drosseln mit über 1 MVA insgesamt. Ich denke schon, dass das der Rauch 
war, den man schon gerochen hat, aber halt weitaus weniger penetrant als 
man das öfters mal erlebt bei defekter oder überlasteter Elektronik.

von Michael F. (michael_f473)


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Mein Vater hat mir mal das Prinzip der Elekrolyse mittes Eisenbahntrafo 
(12V) erklärt.

... ich fand das zu langsam und habe mit Bananensteckern mir die 220V 
aus der Steckdose geholt.

hat nicht funktioniert, weil die Kupferdräte, die ich verwendet habe, 
sofort oxydiert sind.

.... hätte theoretisch wohl funktionieren können, mit dem idealen H2/O2 
Verhältnis von 2/1 ... davon sollte man die Finger lassen, im Alter von 
11 Jahren.

von Michael R. (fisa)


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Michael F. schrieb:
> ... ich fand das zu langsam und habe mit Bananensteckern mir die 220V
> aus der Steckdose geholt.

Autsch... sowas habe ich auch geliefert, als sehr kleiner Junge: ich hab 
Fischertechnik zu Weihnachten bekommen, mit den ca. 20 cm langen 
Eisenstäben. Meine kleine Schwester einen Puppen-Staubsauger. Den fand 
ich ineffizient.

Die erste Stange passte problemlos in die Steckdose. Die zweite hat mir 
dann eine nette "Brandnaht" an der Hand verschafft.

Kindersicherungen gabs damals (muss Mitte der 70er gewesen sein) noch 
nicht. Aber die Lernkurve war steil.

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

Stephan S. schrieb:
> Die
> sahen sich die Sache an und fanden einen Gabelschlüssel auf der
> Hinterachse liegen, der dort derart glücklich lag, dass er trotz Fahrt
> nicht runter fiel.

lange her, zu meiner Fernmeldezeit: Üblich: draußen Hände waschen im 
Wassereimer usw. meist zwischen LKW und Hänger. Wir steigen in den LKW, 
unser Fahrer fährt los, nach ca. 300m unbefestigtem Siedlungsweg ruft 
mein Kollege HALT! Er hatte seine Armbanduhr auf die Hängergabel 
gelegt...
Da lag sie auch immernoch ganz rugig und friedlich auf der paar 
Zentimeter breiten glatten Eisenfläche.

Gruß aus Berlin
Michael

von Martin S. (sirnails)


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Michael R. schrieb:
> Die erste Stange passte problemlos in die Steckdose. Die zweite hat mir
> dann eine nette "Brandnaht" an der Hand verschafft.

Ich hab das mit 2 Jahren geschafft. Trotz Kindersicherung. Irgendwo her 
muss ja die Affinität zum Strom herkommen (und die jahrelangen 
Alpträume).

von Christoph Z. (rayelec)


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>....Frisch geladene 60Ah Batterie.... bratz bratz bratz PÄÄÄÄÄÄM!

Das kommt mir doch sooo bekannt vor!! Dass wir auch alle denselben 
Fehler machen mussten!! Ich wollte mit der frischgeladenen Batterie die 
internen Kurzschlüsse von alten NiCd-Akkus beseitigen. Dazu habe ich den 
NiCd-Akku per Draht in kurzen Abständen jeweils Sekundenbruchteile and 
den Autoakku gehalten.

Tja....das ging ein paar mal gut und dann PÄÄÄÄÄÄM!!! Bei mir hat es den 
Deckel der Bleibatterie zerrissen und die kleinen Deckel waren in der 
ganzen Garage verstreut. Zu Glück bin ich Brillenträger! Nach dem Schock 
durch den ohrenbetäubenden Knall hat dann die Stirn zu jucken begonnen. 
Also mit zitternden Knien ab unter die Dusche und gut war. Das Pfeifen 
in den Ohren ist zum Glück nach ein paar Stunden wieder verschwunden.

Seither bin ich extrem vorsichtig, wenn ich Starthilfe geben muss!

von A. K. (prx)


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Gibts eigentlich Batterien mit Flusssäure?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Gibts eigentlich Batterien mit Flusssäure?

Nein, die ist zu flüssig :-)

von Martin S. (sirnails)


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Stefanus F. schrieb:
>> Gibts eigentlich Batterien mit Flusssäure?
>
> Nein, die ist zu flüssig :-)

Lol xD

Das war erheiternd!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Trotz Kindersicherung.
Nothing is foolproof to a sufficiently talented fool.

> Irgendwo her muss ja die Affinität zum Strom herkommen
> (und die jahrelangen Alpträume).
Deswegen der Nick "sirnails"?

von Gerald B. (gerald_b)


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Christoph Z. schrieb:
> ....Frisch geladene 60Ah Batterie.... bratz bratz bratz PÄÄÄÄÄÄM!

In meiner Galvanikzeit habe ich eine ähnliche Explosion mit Flutwelle 
auch ohne Strom hinbekommen.
Es war Nachtschicht und ich war an der Heißbrünnierung. Das ist ein 
Zwischending aus kochender Lauge und Salzschmelze. Eine Mischung aus 
Natronlauge und Natriumnitrit. 2 kg Salz auf 3L Wasser, oder umgekehrt. 
Siedepunkt zwischen 140 und 150°C.
Da Stahlteile beim 1x meist fleckig werden und absolut fettfrei sein 
müssen, haben wir sie erst mal in einem Becken mit Salzsäure angeätzt, 
2x gespült, dann 30s anbrünniert, 2x kurz in die Spülen gestippt und das 
im Idealfall noch heiße Teil nochmals ein paar Sekunden in die Salzsäure 
und wieder 2x gepült. Erst die dann folgende zweite Brünnierung war dann 
in der Regel makellos.
Darin hatte ich ein paar Wochen Routine.
Bis ich ein paar Drehteile mit ca. 2-3 kg Gewicht zum Brünnieren bekam. 
An sich nichts Aufregendes. Ich pennte aber kurz und übersah, das das 
Teil kein Durchgangsloch, sondern 2 Sacklöcher hatte. Es kam, wie es 
kommen mußte. Beim Stippen in den Spülbecken wurde die Salzsäure nicht 
aus dem Sackloch entleert und ich hängte das Stahlteil gefüllt mit 
geschätzt einem halben Liter Salzsäure in die kochende Lauge.
zunächst zischelte und blubberte es etwas, da der Stahlpott dickwandig 
war und sich nur langsam erwärmte.
Aber irgendetwas bei dem Zischeln war anders und ließ mich instinktiv 
einen Schritt zurücktreten. In dem Moment gab es einen kurzen Dumpfen 
und geschätzt die halbe Füllung das 600L Brünierbeckens erhob sich als 
Springflut über 2 Meter aus dem Becken. Es war als wenn einer eine 
Handgranate in das Becken geworfen hätte. So wie ich stand, sprang ich 
rückwärts! Es war eine Sache von weniger als Zehntelsekunden. So wie ich 
zum Stehen kam, kam die heiße Brühe wieder runter und ca. ein halber 
Eimer voll ergoss sich über die Zehenspitzen meiner Arbeitsschuhe. Das 
war sowas von haarscharf! Ich bekam nicht mal einen Tropfen ab, die 
Suppe verschwand durch den Gitterrost in den Sumpf.
Mir schlotterten die Knie und mein Vorarbeiter, der 2 Gänge weiter stand 
war leichenblass. Er meinte nur: "mach das bitte nicht nochmal, ich will 
morgen früh als freier Mann zum Werkstor raus"

von Georg A. (georga)


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Weniger spektakulär, dafür schweisstreibend: Für das Gehäuse einer 
Eigenbau-Stereoanlage mit 6 PAs, DSP und diversen Eingängen hatte ich 
mir einen 3HE/19"-Bausatz besorgt (schön schwarz, Lochgitter oben, AFAIR 
von Pollin). In die Rückseite mussten unzählige Ausschnitte und Löcher 
für die Anschlüsse (Cinch, D-DSUB-IO, LS, Netz, ...). Die Vorderseite 
hatte nur ein Loch für den Einschalter. Naja, erstmal die Arbeit, dann 
das Vergnügen...

Also einfach eine der beiden identischen "Front"-Platten genommen, den 
Plan der Rückseite angezeichnet, zu Bohren angefangen und geflucht. Das 
ist ja eine Eisenplatte! Mein Werkzeug war damals noch etwas sparsam bis 
unscharf, Bohren und Feilen war eine Drecksarbeit und es hat Stunden 
gedauert, bis alles an Löchern und rechteckigen Ausschnitten drin war.

Ok, dann halt noch die Frontplatte für das eine Loch vorne. Die war dann 
aus Alu...

von juergen (Gast)


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Bei der Erstellung einer neuen Schaltung sollte man keinesfalls die 
Buchstaben "d" und "b" zugleich verwenden für z. B. Klemmen, Stützpunkte 
usw. innerhalb der Schaltung.

Auf der Platinenunterseite erscheinen die Buchstaben nämlich gespiegelt. 
Sie sind dann überhaupt nicht mehr auseinanderzuhalten. Das hat mich bei 
der Fehlersuche regelrecht zur Verzweiflung gebracht. Jetzt habe ich 
Plan und Layout insofern geändert, daß ich statt "b" nun "h" verwendet 
habe.
Es gibt also gar kein "b" mehr im Schaltplan.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Das ist ja eine Eisenplatte!

Ist mir auch passiert, bei meinem ersten selbstgebauten Multi-Audio 
Player. Darauf war ich auch nicht vorbereitet. Leider war bei diesem 
Gehäuse nur die Frontplatte abnehmbar (die habe ich dann durch Alu 
ersetzt). Die Rückwand war fest angeschweißt. Ich kann also mit Dir 
mitfühlen, von wegen schweißtreibend und so.

: Bearbeitet durch User
von Ulrich (Gast)


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Hallo,

Vor 20 Jahren war hier in Sri Lanka Fernsehen via Satellit noch 
weitgehend unüblich. Ich hatte mir deshalb damals eine analoge Anlage 
mit 60cm-Schüssel aus Deutschland mitgebracht. Dann kam bald Digital auf 
und ich habe mit einer neuen Anlage auch gleich umgestellt auf C-Band 
plus einer großen 1,8m-Schüssel. Das alte Zeugs konnte also weg...

Einer meiner Bauhelfer fragte, ob er die 60cm-Schüssel haben könnte, und 
ich war eigenlich froh dass ich sie los war. Mir war klar, dass er sie 
entweder beim Schrotthändler gegen wenige Cent eintauschen oder als 
tolles Behältnis zum Anrühren von paar Kellen Mörtel zweckentfremden 
würde.

Weit gefehlt: Kurze Zeit später sah ich vor seinem Haus neu aufgestellt 
eine Bambusstange als Antennenmast. Exakt zum Funkturm ausgerichtet hing 
weit oben meine alte Satellitenschüssel dran. Dass der LNB völlig fehlte 
war auch nicht weiter schlimm, da er ohne Sat-Empfänger ja sowieso 
keinen Sinn gemacht hätte.

Die Lösung: Unten am Rand der Schüssel war ein kleines Loch gebohrt, die 
Farbe abgekratzt und ein simpler einadriger Kupferdraht fest verdrillt. 
Ohne weitere Verstärkung oder Signalwandlung ging's dann direkt weiter 
ab zum TV-Gerät.

Sah echt toll aus das ganze...

Beste Grüße
Ulrich

von Martin S. (sirnails)


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Ulrich schrieb:
> Sah echt toll aus das ganze...

Not macht erfinderisch. Unser einer wäre zu Obi gefahren, wäre genevt 
gewesen, dass es nix von der Stange gibt, oder aber viel zu teuer ist, 
und hätte ne Zeitung gelesen.

von watz (Gast)


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Conny G. schrieb:
> Heute Abend passiert: Minutenlang wie gestört nach meinen Transistoren
> gesucht. Die Lösung: sie klebten am Unterarm.

Ging mir gestern Abend ganz ähnlich. Nachdem mir der erste Transistor 
aus dem Gurtabschnitt erstmal freudig entgegensprang um im Nirvana des 
Fußbodens zu verschwinden, hab ich nach dem Löten von 2 Platinen 
festgestellt, dass die Pinzuordnung falsch ist. Hätte ich mal beim 
erstellen des Layouts besser aufgepasst. Aber gut SOT23 lässt sich ja 
auch über Kopf einlöten, dann passts. Beim auslöten ist dann der zweite 
auf dem Boden verschwunden. Kurz zussamengefegt und "ui da is ja einer!" 
das war dann der Springteufel von vorher. Den zweiten auch noch gefunden 
und auf den Tisch gelegt. Transistor verlötet und "Wo ist jetzt der 
zweite hin?" Der war dann am Unterarm.

Man kann also die Fehler aus diesem thread auch kombinieren. Gibts dafür 
Extrapunkte?

PS: wenn ich genügend von den Transistoren da hätte, hätte ich nicht 
nach ihnen auf dem Boden geschaut. Aber man verschlampt ja immer das von 
dem man gerade so viel hat, wie man braucht.

von Reiner_Gast (Gast)


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Conny G. schrieb:
> Heute Abend passiert: Minutenlang wie gestört nach meinen Transistoren
> gesucht. Die Lösung: sie klebten am Unterarm.

Habe vor zwei Wochen beim Löten auf meinem etwas unordentlichen 
Arbeitstisch mit schwarzer Oberfläche einen gerade aus der Verpackung 
gefallenen QFN IC (3x3m, ebenfalls schwarz und "natürlich" mit den 
Lötflächen nach unten gefallen) gut 15 Minuten lang gesucht.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,

> ...QFN IC (3x3m...

Den sollte man eigentlich recht schnell finden. :-)

rhf

von Reiner_Gast (Gast)


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Roland F. schrieb:
>> ...QFN IC (3x3m...
>
> Den sollte man eigentlich recht schnell finden. :-)

LOL... sollte natürlich 3x3mm sein ;-)

von F. F. (foldi)


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Einmal einen Tipp dazu. Hatte ich von einem Profi.
Gummi-Fußmatte vom Auto, mit vielen kleinen Kästchen. Da verspringt 
nichts mehr auf dem Tisch. Vielleicht noch auf der Matte zwei bis drei 
Felder weiter, aber alles bleibt dort auf dem Tisch.

von Taz G. (taz1971)


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Da hätte ich auch einen Tipp zu wieder finden.
(Wir haben auch so einen super Boden in Tarnoptik).

Bewegen - Besen/Handfeger holen und kehren.
Man sieht das Bauteil fallen, man sieht es über den Boden kullern aber 
sobald es still liegt - verschwunden. Daher pusten oder kehren sobald 
sich etwas bewegt sieht man es wieder.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Taz G. schrieb:
> Da hätte ich auch einen Tipp zu wieder finden.
> (Wir haben auch so einen super Boden in Tarnoptik).
>
> Bewegen - Besen/Handfeger holen und kehren.
> Man sieht das Bauteil fallen, man sieht es über den Boden kullern aber
> sobald es still liegt - verschwunden. Daher pusten oder kehren sobald
> sich etwas bewegt sieht man es wieder.

deswegen findet man die meisten Münzen in Läden mit Terrazzo-Böden

: Bearbeitet durch User
von Werner H. (werner45)


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Ich habe noch eine Gummi-Gittermatte von einem Fernsehreparateur.
Sehr praktisch wegen der vielen nutzbaren Fächer.
Der Boden eines alten hp-Scanners mit abgesägtem Rand ist wegen der 
vielen Rillen sehr praktisch zum Sortieren. Da bleiben auch runde Teile 
liegen.

Gruß   -   Werner

von Klaus R. (klaus2)


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Grade auf dem Bastel-Tisch gesehen: Der "Bug"-Klassiker. Erstaunlicher 
Weise ohne weitere Funktionseinschränkungen...

Klaus.

von 123456789 (Gast)


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Der Klassiker: Nicht beachtet, dass man gerade mit dem Oszilloskop an 
der High-Side der Schaltung dranhängt und dann den Programmieradapter 
mit geerdetem USB angesteckt. 48V am RESET fand der Attiny nicht so 
toll. Da gibts sogar Schmauchspuren am Finger...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Risse kann man in der Elektrotechnik gelegentlich noch kitten.

Aber wenn Teile weg fliegen ist's GANZ aus ;)

von Soul E. (souleye)


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Diese Controller werden intern mit Rauch betrieben. Wenn der entweicht 
ist das Ding kaputt.

von Mark S. (voltwide)


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123456789 schrieb:
> Der Klassiker: Nicht beachtet, dass man gerade mit dem Oszilloskop an
> der High-Side der Schaltung dranhängt und dann den Programmieradapter
> mit geerdetem USB angesteckt. 48V am RESET fand der Attiny nicht so
> toll. Da gibts sogar Schmauchspuren am Finger...
Sieht mir eher nach einem Meteoriteneinschlag aus...

von DAVID B. (bastler-david)


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Naja man kann aber jetzt Einwand frei nachweisen das dieser einen 
schaden hat. (zumindertes optisch :-)
so ein ic fällt in der sammel Kiste sicher auf:-)

von oszi40 (Gast)


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123456789 schrieb:
> 48V am RESET fand der Attiny nicht so toll.

Wenn der Deckel auf ist, nennt man das auch "Service-Mode". Man kann nun 
viel besser erkennen was kaputt ist. :-)

Du hattest Glück, daß Dir nichts ins Auge geflogen ist!!!

von Tuxpilot (Gast)


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Fand meinen Fehler heute am Ende selbst lustig, darum erzähle ich mal:

Habe ein Programm für Attiny13A geschrieben und auf dem Steckbrett 
getestet. Paar Wochen später (heute) auf einen anderen Attiny 
programmiert.

$ make program
„Hmm, das war einfach. Was fehlt noch? Ah ja, Fuse Bits.“
Eben noch BOD-Fuses programmiert und anschliessend den Attiny verlötet 
und tief im Gehäuse (ausgehöltes Holz) festgeklebt.

Dann fiepten ein paar LED-Treiber ganz furchtbar, und ich habe mir 
einige Gedanken gemacht, ob ich etwas falsch dimensioniert habe oder so.

Lösung: Ich habe anfangs nicht an die CLKDIV8-Fuse gedacht, so dass die 
LED-Treiber die resultierende, niedrige PWM-Frequenz nicht verarbeiten 
konnten. Habe dann mit der langen Bleistiftspitze mühevoll 4 Drähte 
angelötet. Dabei sind ein paar Kurzschlüsse entstanden, und so blinkten 
und qualmten die LED-Treiber beim Programmieren lustig.

Drähte wieder ausgelötet, und Überraschung: Alle anderen Zeitkonstanten 
waren nun falsch. Also: Drähte wieder einlöten, Programm anpassen...

Nun funktioniert alles wie gewünscht (vor allem ohne Fiepen), aber in 
Zukunft werde ich versuchen, alle Fuses per Software zu setzen.

von Klaus R. (klaus2)


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...was wurde es denn?

Klaus.

von Jörg23 (Gast)


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DAVID -. schrieb:
> Ich Fange auch an.
Ich lach mich kaputt. Aber nicht böse sein, das kann ja mal passieren 
:-DD

von soso... (Gast)


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Taz G. schrieb:
> Auflösung: Auf dem Gehäuse ist der Pin-View (Bottom-View) gedruckt. Heee
> was ? welche Firmra druckt den oben auf das Gehäuse den Bottom View?

uiuiui, das ist meine Spezialität.

Ich habe ganze 3 Platinen, wo das Layout beim Quarz falsch ist, weil 
"Bottom View" und so. Natürlich imme 3,2x2,5mm Quarze.

Bottom View gehört verboten :-(

von ths (Gast)


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Immer schön, wenn mehrere Leute sich das Layoutsystem teilen.

Der Eine nummert einen männlichen Stecker wie folgt

1 2 3 4 5

6 7 8 9 10

Ein Anderer findet den Stecker und erfindet das Weibchen dazu neu

1 3 5 7 9

2 4 6 8 10

Im Schaltplan sieht noch alles gut aus.

Oder noch viel besser: Zweireihige 90 ° abgewinkelte Stiftleisten, am 
Gegenstecker muss man paarweise die Nummern rochieren.....woher ich das 
weiss...au weia.

Seit vielen jahren male ich daher die Stecker auf Transparentpapier und 
leg die Blätter übereinander.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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ths schrieb:
> Der Eine nummert einen männlichen Stecker wie folgt
> 1 2 3 4 5
> 6 7 8 9 10
>
> Ein Anderer findet den Stecker und erfindet das Weibchen dazu neu
> 1 3 5 7 9
> 2 4 6 8 10

Dieses Problem lässt sich leider nicht konsequent vermeiden, wenn 
beispielweise Übergänge zwischen D-Sub- und IDC-Steckverbindern mittels 
eines Stücks Flachbandkabel erfolgen. Will man z.B. die Numerierung 
eines 25-poligen D-Sub-Steckers beibehalten, muss man die Pins auf dem 
IDC-Stecker wie "Der Eine" durchzählen. Bei einem 15-poligen D-Sub-HD 
mit Flachbandkabel und zweireihigem Stecker hätte man dann eine 
Zählweise wie

1 11  7  3 13  9  5 15
6  2 12  8  4 14 10 NC

von ths (Gast)


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Über Stecker und das ganze Gedöns könnte man locker ein Buch 
schreiben...

Oder über Geräte, welche sehr kleine Spanungen messen sollen, sagen wir 
bis runter zu ca. 10 nV. Und an denen unwissende Gestalten mit 
VERSCHIEDENEN Lötzinnsorten herumpfuschen.

von Joe F. (easylife)


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2 weitere Klassiker:

1)
Prototyp #1: Poti "dreht falsch" (links=laut, rechts=leise)
Kollege A ändert das eben mal schnell im Schaltplan (Poti einfach 
andersrum anschließen). Kollege B fixed ein paar Tage später die 
Footprint-Library (Poti war ja verdreht).
Das ganze geht dann zusammen mit einigen anderen Änderungn raus zum 
externen Dienstleiter (Layout).
Welchen Stand Prototyp #2 dann hatte, kann man sich denken.

2)
Audio Amp steigt die ganze Zeit schon bei relativ kleinen Belastungen 
aus.
Nach 2 Stunden Debugging stellt sich raus: man hätte am Labornetzteil ja 
mal die Strombegrenzung etwas höher einstellen können...

von Waldfee (Gast)


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Joe F. schrieb:
> 2)
> Audio Amp steigt die ganze Zeit schon bei relativ kleinen Belastungen
> aus.
> Nach 2 Stunden Debugging stellt sich raus: man hätte am Labornetzteil ja
> mal die Strombegrenzung etwas höher einstellen können...

Ich schmeiß mich weg :-)

von Klaus R. (klaus2)


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...meins piept daher (nachgerüstet) ganz schrecklich, damit man weiß das 
was "nicht stimmt" :)

Klaus.

von Joe F. (easylife)


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Klaus R. schrieb:
> meins piept daher (nachgerüstet) ganz schrecklich, damit man weiß das
> was "nicht stimmt"

Sehr gutes Feature.
Das Labornetzteil steht nach dieser Aktion übrigens nicht mehr auf dem 
Regal oberhalb Kopfhöhe, sondern auf der Arbeitsfläche, damit man O.C. 
LED und Voltmeter im Blick hat.

von Teo D. (teoderix)


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Joe F. schrieb:
> 1)
> Prototyp #1: Poti "dreht falsch" (links=laut, rechts=leise)
> Kollege A ändert das eben mal schnell im Schaltplan (Poti einfach
> andersrum anschließen). Kollege B fixed ein paar Tage später die
> Footprint-Library (Poti war ja verdreht).
> ....

Wenn dazu nur eine Person notwendig ist und der Prototypen aufwendig 
proxxoniert werden muss. Nun anstatt diesen Fehler für die eigentliche 
Platine zu korrigieren, einen ähnlichen aber noch dämlicheren einbaut. 
Hat der dann gewonnen?

von Ingo S. (Firma: privat) (nisus)


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unter Spannung an 2 Phasen gelötet...

LIIIIICHTBOGEN

:o

Haussicherung ... peng...

überlebt :D

von Carl D. (jcw2)


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Ingo S. schrieb:
> unter Spannung an 2 Phasen gelötet...
>
> LIIIIICHTBOGEN
>
> :o
>
> Haussicherung ... peng...
>
> überlebt :D

Diesen Fehler besser nicht nachbauen!

;-)

von Tippgeber (Gast)


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Joe F. schrieb:
> 2)
> Audio Amp steigt die ganze Zeit schon bei relativ kleinen Belastungen
> aus.
> Nach 2 Stunden Debugging stellt sich raus: man hätte am Labornetzteil ja
> mal die Strombegrenzung etwas höher einstellen können...

Das geht nicht nur mit Audio, sondern auch mit LED-Steuerungen. ;-)


In der Lehre, Lehrmeister nur kurz raus, haben wir mal mit GD170 
(DDR-Leistungstransistor) experimentiert. Einer kam dann auf die Idee, 
Netzspannung anzulegen. Der Transistor hat sich gewehrt. Knall, Rauch 
und das Gehäuse hatte oben zwei Löcher. Beide Anschlussstifte sind "mit 
Wucht" durch den Deckel gegangen. Gefunden haben wir die Stifte nicht 
mehr, worüber wir letzten Endes froh waren. Hätte auch sein können, dass 
wir unmittelbar nach dem Knall gewußt hätten, wo die Stifte sind. :-(

von Reinhard R. (reirawb)


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Spass mit KFZ-Akkus.
Ist schon ca. 40 Jahre her. In der KFZ-Werkstatt wurden die LKW-Akkus 
(135 und 180 Ah) mit dem Schweißgenerator schnellgeladen. Stromindikator 
war ein 3mm Stahldraht (Autogenschweißdraht), wenn der anfing rot zu 
Glühen, war der Ladestrom richtig ;-)  Die Einfüllschrauben waren 
herausgedreht, damit der Akku gasen konnte. Das Verfahren ging so lange 
gut, bis jemand den Stahldraht quer über den Akku geführt hat...
Und nein, es gab keinen Kurzschluss, aber die Gase...

Reinhard

von F. F. (foldi)


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Wer mal so eine Batterie hoch gejagt hat, der weiß wieso man Knallgas 
sagt.

von Nils P. (torus)


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Röhrenverstärker repariert.

Reparatur selbst war einfach (nur ein Widerstand war durchgekokelt). 
Aber um an die Innereien zu kommen musste die Frontplatte mit 
Netzschalter ab.

Netzschalter schaltete primärseitig Phase und Neutral. War mit 
Kabelschuhen angeschlossen, also easy zu trennen.

Dumm nur, wenn man sich nicht merkt welche Anschlüsse des Schalters 
zusammengehören. Hab dann alles um 90° gedreht angeschlossen und damit 
beim Einschalten Phase und Neutral kurzgeschlossen.


Gab einen riesen Knall und die Sicherung flog. Der Schrecken war 
allerdings schlimmer als der Schaden. Der Schalter hat die Nummer 
überlebt und funktioniert noch heute.

von Peter D. (peda)


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Nils P. schrieb:
> Röhrenverstärker repariert.

Ich wollte mal an ein Röhrenradio einen 2.Lautsprecher anschließen. Nur 
habe ich nicht darauf geachtet, daß im Schaltplan die Buchse auf der 
Anodenseite angeschlossen war. Die Lautstärker war daher sehr gering. 
Als ich dann aber einen Anschluß und die Diodenbuchse gleichzeitig 
berührte, war das nicht von schlechten Eltern. 350V= zeckt ganz schön.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Peter D. schrieb:
> Nils P. schrieb:
>> Röhrenverstärker repariert.
>
> Ich wollte mal an ein Röhrenradio einen 2.Lautsprecher anschließen. Nur
> habe ich nicht darauf geachtet, daß im Schaltplan die Buchse auf der
> Anodenseite angeschlossen war. Die Lautstärker war daher sehr gering.
> Als ich dann aber einen Anschluß und die Diodenbuchse gleichzeitig
> berührte, war das nicht von schlechten Eltern. 350V= zeckt ganz schön.

Das ist mir damals genauso passiert. Unglaublich, wie "gemeingefährlich" 
die damaligen Geräte oft waren.

von Hubert M. (hm-electric)


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Zu meiner Kinderzeit gab es noch feste Sperrmülltage. Ein Freund und ich 
gingen da immer Nachts auf die Pirsch und haben "gute" Sachen raus 
gefischt. Mit Fahrrad und Anhänger. An einem Tag war da eine Miele 
Waschmaschine, und der Motor davon war fett. Also ausgebaut und 
mitgenommen. Dieser Motor erwies sich als Unglücksmotor. Beim ersten 
Versuch ihn in Gang zu bringen, hatte er sich vom Schraubstock gelöst, 
dabei meine Freund auf den Boden geworfen, und ich habe den Motor 
aufgefangen, sonst wäre er voll auf seinen Kopf gelandet. Der Motor 
lief, und ich hatte meine Finger in den Lüftungsschlitzen, wo sich die 
Motorkühlung befand. Als mein Freund sich wegbewegt hatte, hab ich ihn 
unter Schmerzen fallen gelassen. Meine Fingerkuppen sahen 
dementsprechend aus Blutete auch. Zum Glück lief er da nur im 
Waschprogramm, was ca 400 U/min waren. Schleudergang machte der Motor 
8000 U/min!! Der Motor hatte am Riemenantrieb mittig eine Gewinde, was 
mich dazu animierte damit eine Schleifmaschine zu basteln. Da der 
Anlaufkondensator fehlte, war er im Waschgang Schwach, aber der 
Schleudergang... Wowww.
Also unter einem Plastikdeckel, einen Umschalter eingebaut, (Wow, wie 
der da Abbremste wenn man vom Schleudergang in den Waschgang im Betrieb 
umschaltete.) Vorne mit einer Schraube, Distanzstück und Tesa einen 
Schleifstein dran gefummelt. Das ging eine Zeitlang gut, bis ich einen 
neuen Schleifstein montierte: Lief zuerst mit Zuviel Unwucht. Also 
nochmal nachjustiert. Probiert im Waschgang. Schaut ganz gut aus, also 
umgeschaltet auf den Schleudergang. Es gab ein großer Knall, und der 
Schleifstein flog in vier Teile umher. Ein Teil, flog an die Decke, dann 
nach unten, traf mich zwischen Nase und Oberlippe, und an meinem rechten 
Oberschenkel. Die Wunde im Gesicht war nicht schlecht, ließ ich im 
Krankenhaus nähen, und habe heute noch eine Narbe davon.
Erstaunt hat mich aber die Gewalt, die dahinter steckte:
Der Motor war auf einem Schrank montiert, der aus 19mm Spanplatte 
bestand. Es war ein Schlitz drin, als hätte ich mit dem Schleifstein, 
eingefräst. Im Schrank befand sich ein Regalboden, der aus Palettenholz 
bestand, der war komplett durchschlagen. Der Motor hatte ich hinten und 
oben mit Bauholz verkleidet. Auch das war komplett weg. Das Plastik 
Visier das ich angebracht hatte, auch. Ein Stück steckte hinten in der 
Holzwand.
Als ich wissen wollte, warum es den Schleifstein zerlegt hatte, sah ich 
auf ein Restetikett: max. 3000 U/min...

von Joe F. (easylife)


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Hubert M. schrieb:
> Meine Fingerkuppen sahen
> dementsprechend aus Blutete auch.

(...)

> Ein Teil, flog an die Decke, dann
> nach unten, traf mich zwischen Nase und Oberlippe, und an meinem rechten
> Oberschenkel. Die Wunde im Gesicht war nicht schlecht, ließ ich im
> Krankenhaus nähen, und habe heute noch eine Narbe davon.

Und, gehst du heute etwas verantwortungsvoller mit deinem Leben um?

von A. K. (prx)


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Joe F. schrieb:
> Und, gehst du heute etwas verantwortungsvoller mit deinem Leben um?

Anzunehmen. Andreas ist es m.W. noch nicht gelungen, auch Interessierte 
aus dem Jenseits aufs Forum zugreifen zu lassen, so interessant und 
lehrreich das gerade bei solchen Stories sein könnte.

: Bearbeitet durch User
von Joe F. (easylife)


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Zumindest aus einem der beiden Jenseits scheint es zu klappen, wie die 
Anzahl der unterirdischen Beiträge beweist.

von ICH bin Mr. Wichtig (Gast)


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Joe F. schrieb:
> wie die
> Anzahl der unterirdischen Beiträge beweist.

Ist unterirdische Beiträge schreiben jetzt ansteckend?

von Frank D. (frank-de)


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Was ganz anderes :
Ich erinnere mich an ein besonders hinterhältiges Exemplar eines DIP 16 
ICs.
( frag mich nicht nach dem Typ ) - Es hatte sich aus meinem Hobbyraum 
mit nach oben gerichteten Beinchen in meine Küche geschmuggelt und 
wartete so nun auf meinem Fuß.
Ich erinnere mich noch gut, wie ich in Schweiße meines Angesichts, das 
Ding mit einer Spitzzange aus der Hornhaut meines Fußes popelte...

von 2 Cent (Gast)


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Vorab: "Fehler zum nachbauen" erweitere ich auf "Fehler zum nachmachen". 
Hier scheitert es nicht an Hardwareprojekten, mich bescheuert anstellen 
kann ich auch anders. :D

Heute morgen (fuer mich mitten in der Nacht):
Es klingelt Sturm. Ich raffe mich hoch; Nachbarin (Vorderhaus),nennen 
wir sie "Tina", an der Gegensprechanlage (ohne Punkt oder Komma, in 
Panik):" Komm schnell meine Gastherme macht furchtbare Geraeusche komm 
schnell ich hab den Gas-Notdienst angerufen aufm Anrufbeantworter komm 
schnell der ruft gleich zurueck bin wieder drueben komm durch die 
Hintertuer komm schnell das Gas das Gas die Gastherme macht furchtbare 
Geraeusche komm schnell...". Und weg war sie.

Kaffeekochen fiel erstmal flach. Fruehstueckskippe auch. Also Hose 
anziehen und los!

Ruebergelaufen, gebruellt "Tina". Nix. "TIIIINAAAA". Nix. "TIIIINAAAA", 
"TIIIINAAAA"...Nix. Langsam macht sich auch bei mir die Panik bemerkbar. 
Die Finger beginnen zu zittern, die Beine schlottern. In ihrer Wohnung, 
suchend. Die Stimme rennt noch (WACKEN-TRAINING) 
"TIIIIIIINAAAAAAAA"...Tina vorgefundem im Gaesteklo, dort befindet sich 
der Gaszaehler. Tina hat ein Telephon am Ohr, und zittert wie Espenlaub. 
Drueckt mir wortlos das Telephon in die Hand. Ich:"Ich bin der Nachbar, 
ist da der Gasmann?", "Jo, der bin ich" kann ich vernehmen. Es kling so, 
als wuerde dem Typen, genau wie mir, ein Stein vom Herzen fallen..,also 
gut, erstmal orientieren. Rhytmische Klopfgeraeusche an der Verrohrung 
zum Gaszaehler. Ziemlich laut, ausserdem meine ich "den Sound" schonmal 
gehoert zu haben. Und zwar an meiner Wasserleitung (in einem anderen 
Gebaeude), bin mir aber unsicher. Und Tina klappt fast zusammen. Also 
mit einem Arm Stuetzenderweise ab ins Wohnzimmer mit ihr, waehrenddessen 
erklaert mir der Gasmann am Telephon:"Du haust jetzt sofort die 
Sicherung fuer die Gastherme raus!". Ich:"OK, fuer die Sicherungen muss 
ich erst den Riesenschrank im Flur wegwuchten" (zum Glueck kenne ich die 
Hausinstallation grob) ich ziehe am Schrank, ehe ich mich versehe reisst 
Tina das Ding beiseite, kraft hat sie, auch wenn man es ihr nicht 
ansieht...Klappe auf, die Sicherungen stehen abschaltbereit stramm, bis 
auf eine (die einzige beschriftete) fuer die Zweitwaschmaschine. Panisch 
bruelle ich ins Telephon:"GASMANN?"....Gasmann:"Jo! Hasse die Sicherung 
raus?" - "Nope, nix beschriftet hier, ich hau se jetzt ALLE weg!" - 
Gasmann:"Sicher ist Sicher, mach dass!". 
Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick 
schon sind alle down. Zuegig zurueck zum Gaszaehler: Ins Telephon: "Das 
Klopfgeraeusch ist immer noch da". Pause. "Das Klopfgeraeusch ist immer 
noch da"...."Gasmann?"..."GAAAASMANN, hoerste mich, saaachma redest du 
nichtmehr mit mir".....Das Klopfgeraeusch ist immer noch da, allein die 
Telephonstimme des Gasmanns fehlt mir. "GAAAAAAAAAAASMANNNNNN SAAAAAG 
WAAAAS". Nix. Nur das Klopfgeraeusch.



Das benutzte Telephon war offensichtlich kein Handy, nope. DECT, und 
Tinas Basisstation hat klarerweise keine USV. Ausserdem VOIP (auch ich 
begreife langsam die jetzige Jahreszahl).



Nix schlimmes am Ende
Fuenf Minuten spaeter (Tinas Router braucht ewig): Gasmann ruft an. Alle 
lachen. Ende vom Lied: Gaseinsatz am Wochenende nicht noetig. Alle 
einig: Irgendwelche Baustellen (oder weiss der Geier was) in der 
Nachbarschaft verursachen Vibrationen an den Installationsrohren. Ich 
verabschiede mich vom Gasmann:"Schoenes Wochende noch, trotz 
Bereitschaftsdienst". Gasmann:"Dir auch, trotz Bereitschaftsdienst". LOL


Sofort nach dem Telephonat begebe ich mich auf die Suche nach dem 
Klopfsound. Woher kommt das? Fuenf Sekunden spaeter: Ruhe. Und genau 
seitdem ist es ruhig.

Beitrag #5510809 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> das hier ist kein Geschichten-Erzaehl-Thread

Du musst es ja nicht lesen wenn es Dir nicht gefällt. Gehe woanders 
stänkern.

Ich habe mich über die Geschichte gefreut.

Nachtrag: Der stänker Beitrag wurde gerade gelöscht. Gut so.

: Bearbeitet durch User
von juergen (Gast)


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Beim älteren Transistorradios, z. B. beim Blaupunkt Diva, ist die Masse 
auf der Platine nicht unbedingt mit der Masse der Batterie identisch.
Der später eingefügte Spannungsüberwachungsbaustein hatte nie so richtig 
funktioniert, bis ich den Irrtum dann endlich mal entdeckt habe.

von juergen (Gast)


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Wollte  mit Sekundenkleber neue Sohlen unter meine Schuhe kleben. Es war 
Hochsommer und ich stand barfuß auf dem Linoleumfußboden in der Küche.
Ich hatte den Kleber reichlich aufgetragen und es tropfte etwas davon 
auf den Fußboden. Da habe ich dann leider draufgetreten.
Das war nicht gut! Ich kam nicht mehr weg! Da stand ich dann eine halbe 
Stunde und kam nicht mehr weg. An Werkzeug bzw. Lösungsmittel kam ich 
nicht ran. Ich war ja fixiert. Bis ich es dann auf die brutale Art 
gemacht habe. Es ist viel Blut geflossen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Du weißt schon, dass Sekundenkleber mit Fett und Öl gelöst werden kann?

Hättest also einfach nur deine Frau/Freundin um was zu trinken bitten 
brauchen. Bei der aktuellen Hitze schätze ich, dass sich dein Problem 
binnen 1-2 Tagen von selbst gelöst hätte :-)

von Teo D. (teoderix)


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Frank D. schrieb:
> Ich erinnere mich an ein besonders hinterhältiges Exemplar eines DIP 16
> ICs.

Sei froh das du da selber draufgelatscht bist, der WAF ist da nich 
besonders, wenns die Frau/Freundin trifft. Kummpel's Bastelecke wurde in 
den Keller verbannt, er selbst hatte Glück. :)

Ach ja, rein is der Schmerz immer pillepalle, raus... :´(

von Soul E. (souleye)


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Von der Haut kann man das Zeug ganz gut abknibbeln. Am besten klebt es 
halt auf ideal glatten Oberflächen, wenn die Klebstoffschicht nur ein 
paar wenige Atomlagen dick ist.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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>> Ich erinnere mich an ein besonders hinterhältiges Exemplar
>> eines DIP 16 ICs.

> Sei froh das du da selber draufgelatscht bist

Schlimmer fand ich die Räder von Lego in den 80er Jahren. Mit schön 
stabiler Stahl-Achse, die garantiert immer noch oben zeigt.

von Sepp (Gast)


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Ich habe mal einen Generator zusammengemurkst: aussen feststehende 
Neodymmagneten und innen der Rotor von einem fetten Motor. Leider hatte 
dieser die selbe Polzahl wie die Magnetanordnung und es rastete sich bei 
jeder Drehung fest ein ...absolut unbrauchbar.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Stefanus F. schrieb:
> Schlimmer fand ich die Räder von Lego in den 80er Jahren. Mit schön
> stabiler Stahl-Achse, die garantiert immer noch oben zeigt.

Als Kind ließ ich mich aus dem Stand auf die Knie fallen. Dabei übersah 
ich einen 2*2-Legostein, welcher eine sehr eindrucksvolle Delle in 
meinem Knie hinterließ. Ich war extrem erschrocken, und zwar weniger 
wegen des Schmerzes, sondern weil ich dachte, für den Rest meines Lebens 
mit dieser Delle herumlaufen zu müssen.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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andere lassen sich extra solche Muster in die Haut einarbeiten

von 2 Cent (Gast)


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Dieser Thread erzeugt gute Bilder im Kopf, Danke!

Dann geb ich auch noch einen:
Im jugendlichen Leben (lang ists her) war ich sportlicher Rennradfahrer. 
Mindestens 500 Km Monatlich (laecherlich fur manche, ok), topspeed 
problemlos ca 45 Kmh (Fahrer von frisierten Mofas haben gekotzt) und 
Praezisionsfreak: "Stoppies" aufm Vorderrad mit Kuesschen gegen 
"angefahrene" Person geuebt bis zum abwinken. Routine.

Die Felgenbremse
Fuer die Junge Generation: bei der Felgenbremse werden (U-klemm-Form von 
oben) Gummibremsbacken direkt auf die Radfelge gequetscht. Meine 
vorderraetige war ziemlich am wackeln, ausgeschlagen, und Bremsbacken 
runter. Komplett austauschen war bald geplant.

Der Findling
Von einem andern Rad ein gutes Teil "geerbt". Hinweis: Nicht geklaut, 
wirklich geerbt. Ehrlich! Glaubt doch was ihr wollt!


Der Umbau
Regen droht. Vor Langstreckenfahrt "jetzt oder nie" auf die schnelle den 
neuen U-Arm incl. Bremsbacken ausgetauscht. Bowdenzug hat auf Anhieb 
drangepasst, gutes Zeichen :D
Also los!


Die Probebremsung
Beschleunigt "gib alles", sollte ja ein Test sein. Stoppie. Filmriss.


Die "U"-Form des Findlings hatte eine ca. 30mm weitere Ausladung; 
Bremsbacken griffen nicht an die Felge, sondern in die Speichen.
Und damals war ich nuechtern! Glaubt doch was ihr wollt!

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich glaub Du flunkerst

von 2 Cent (Gast)


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OT

AUTSCH Vergessen. Aber nicht wirklich:

Stefanus F. schrieb:
> Ich habe mich über die Geschichte gefreut.

Danke!
Wenn nur einer lacht, ist es jeden Aufwand wert.

Ich musste den Kommentar nicht lesen. Mod. sei dank! Danke!

von 2 Cent (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> ich glaub Du flunkerst

Nope!
Aber:
Glaub doch was Du willst!

von Fahrradhasser (Gast)


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2 Cent schrieb:
> Der Umbau
> Regen droht. Vor Langstreckenfahrt "jetzt oder nie" auf die schnelle den
> neuen U-Arm incl. Bremsbacken ausgetauscht. Bowdenzug hat auf Anhieb
> drangepasst, gutes Zeichen :D
> Also los!

Ich ergänze: Statt Langstrecke war es bei mir mittags in der Lehrzeit - 
Fahrt nach Hause, schöne lange Bergabfahrt (nach oben eher häßlich). 
Regen setzt ein - und was für einer. Platschregen statt Platzregen. 
Reifen des Renners keine Ultraschmal, trotzdem halb im Wasser.

Es stellte sich heraus, daß die neuen Bremsbacken nicht für eine 
Bremsung (an einer zugegeben nicht völlig ölfreien Felge) "unter Wasser" 
geeignet waren. Und das bei Tempo 70. Kurz vor Einmündung 
(T-Kreuzung...) in eine Bundesstraße. Na, zum Glück war da noch eine 
Baustelle mit einem 1,50 Loch, vor dem beidseitigen Autostrom (ohne 
geschlossene Ortschaft, mit min. 80km/h).

Das Reinfahren ging noch, häßlich war nur der Aufprall der Fresse auf 
der neuen Teerfläche an dieser Stelle... aber anders wäre der Kontakt zu 
einem der Autos wohl nicht mehr zu vermeiden gewesen. Ach ja - bis zum 
Loch hatte ich noch auf knapp über 50 abbremsen können - aber auch schon 
egal.

Und nein, da ist nichts geflunkert.

Lustigerweise scheint (!) nur das Gesicht etwas flacher als zuvor, sonst 
nix..,. :)

von Fahrradhasser (Gast)


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Aber irgendwie bezweifle ich, daß David auch sämtliche nicht-E-Technik 
Sachen innerhalb der hier angezeigten Thematik sieht / sehen wollte.

von DAVID B. (bastler-david)


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Ja ich hätte auch einige Fahrrad Erlebnisse vor zu tragen aber um das 
ging es mir hier nicht.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Fahrradhasser schrieb:
> auf knapp über 50 abbremsen können - aber auch schon
> egal.

Doch, durch Abbremsen von 70,7 km/h auf 50 km/h verliert man 50% der 
kinetischen Energie!

Trotzdem halte ich die Schilderungen für "etwas" übertrieben. Wer mit 50 
km/h stumpf aufprallt, ist mit größter Wahrscheinlichkeit tot oder hat 
sich zumindest allerschwerste Verletzungen zugezogen. Und mit letzteren 
meine ich nicht nur Knochenbrüche, sondern vor allem Organquetschungen 
und abgerissene Blutgefäße. Das Blut in der Aorta bildet hierbei einen 
schönen sog. Wasserhammer.

: Bearbeitet durch User
von juergen (Gast)


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Stefanus F. schrieb:
> Du weißt schon, dass Sekundenkleber mit Fett und Öl gelöst werden
> kann?
>

Azeton soll den Sekundenkleber auch gut lösen, habe ich gehört.
Man muß dann nur einige Zeit abwarten.

Zu dem Thema noch etwas: Das Gestell meiner alten Lesebrille war kaputt.
Ich hatte aber noch ein anderes mit etwas kleineren Rahmen und wollte da 
die Gläser reinbasteln. Ich wollte die originalen Gläser etwas herunter 
schleifen auf ein kleineres Maß passend für das neue Gestell und habe 
deshalb die verschiedenen Gläser  mit doppelseitigem Klebeband 
aufeinander geklebt, dann nach den Konturen die alten Gläser neu 
zugeschliffen.

Leider war die Klebung so fest, daß das gerade angepasste Glas beim 
Versuch, die Gläser wieder voneinander zu trennen, zerbrochen ist.
Da habe ich mich sehr drüber geärgert. Ich glaube, eingelegt in Aceton,
wären die Gläser nach einer Zeit wieder von selber auseinander gegangen.



> Hättest also einfach nur deine Frau/Freundin um was zu trinken bitten
> brauchen.


Ja, einen solchen Service wünsche ich mir immer wieder mal von Zeit zu 
Zeit.

Bei der aktuellen Hitze schätze ich, dass sich dein Problem
> binnen 1-2 Tagen von selbst gelöst hätte :-)

von Philipp G. (geiserp01)


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Als Jugendlicher, so vor 35 Jahren habe ich alles dem Modellbau 
gewidmet. Ich hatte alles - Schiffe, Autos, U-Boote, Flugzeuge, etc.

Helicopter - das war damals die Königsklasse, das war für mich 
finanziell schon mal out of scope. Die Helis hatten zu dieser Zeit noch 
elektromechanische Gyroskope und waren schweine teuer. Eigentlich alles 
war damals schweine teuer, es gab ja keinen Markt dafür.

Elektrisch standen nur NiCd Akkus zur Verfügung, oder halt Verbrenner, 
Selbstzünder auf Methanol Basis. Von den Verbrennern hatte ich schon 
damals viel Respekt und habe auch immer gut aufgepasst. Die kleinen 
Modellbau DC Motörchen dagegen waren so eindrucksvoll wie ein 
Nusskracker.

Irgendwann so mit 18 rum habe ich das Hobby an den Nagel gehängt und 
mich privat wie beruflich voll der IT gewidmet (wo ich hauptberuflich 
heutzutage immer noch dabei bin).

Es war so 2005 rum, als gut vor 13 Jahren, da hatte mir ein externer 
Berater auf der Arbeit erzählt, dass er Helis mit Lipos fliege. Er 
erzählte mir auch, dass die Regelung mittlerweile mit 
Beschleunigungssensoren funktioniert und es genügend Software am Markt 
gab um Fliegen zu lernen. Ich fand das alles wahnsinnig spannend und so 
kam es, dass ich 2005 auf eBay.com den billigsten Drecks China ready to 
fly Kit für 149USD bestellt habe den ich finden konnte. Dabei war das 
Modell, die Funke, der Lader und der Lipo. Dachte mir so, investierst 
mal 149USD wenn es nicht hinhaut geht das Teil halt in die Grabbelkiste 
oder verschenkst es. Egal.

Als das Teil dann eintraf habe ich gleich den Lipo an den Lader gehängt. 
Grüne LED 'charging' - ok. Dann habe ich mich an den Zusammenbau des 
Modells gemacht. Nach ein paar Stunden war das Ding fertig. Mit einem 
Rotordurchmesser von 600mm schon beachtlich für's Geld.

Dann wollte ich mal den Motor hören. Also Motor vom Getrieberad trennen, 
Funke an, alles an und ganz sachte Throttle hochgedreht. Motor läuft 
sanft und leise an, ziemlich unspektakulär das Ganze.

Witer ging es mit Drehrichtung des Rotors überprüfen.  Haupt- und 
Heckrotorblätter habe ich schon montiert, das ganze auf dem Schreibtisch 
zusammengebaut. Hinter dem Modell nur ein LCD Computer Bildschirm. Motor 
zum Hauptgetrieberad wieder angeflanscht.

Dann wieder Funke an, Akku angesteckt, irgendwas im Menu rumgespielt, 
und der Regler biept nur die ganze Zeit wie verrückt. Wusste nicht, dass 
ich aus Versehen den Sanftanlauf plus die Gaskurve invertiert habe. Also 
null throttle war eigentlich maximal throttle. Ich habe an den 
Kippschaltern herumhantiert, und das Piepen hätte eigentlich bedeutet 
throttle hold. Irgendwann den richtigen Kippschalter erwischt und das 
Teil läuft voll Kanne an, tanzt auf den Schreibtisch wie ein wild 
gewordenes Nashorn umher und zerstört dabei den LCD Screen, den habe ich 
hinter her weg geworfen. Ich wollte nur noch - instinktiv, mein Gesicht 
schützen. Schien mir in diesem Moment das einfachste, mit beiden Armen 
den Hauptrotor festzuhalten.

Linker Arm nur ein blauer Fleck, rechter Oberarm eine 6cm lange 
klaffende Wunde. Die Narbe sieht man noch heute.

Ab da war ich wieder mit dem Heli Virus infisziert. Paar Jahre bin ich 
dann dabei geblieben.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Philipp G. schrieb:
> und das Teil läuft voll Kanne an,

Deswegen betreibe ich im Büro bzw. in der Werkstatt Flugmodelle 
(Multikopter) nur am Labornetzteil, und zwar mit einer hinreichend 
niedrigen Strombegrenzung. Dann können die Rotoren zwar ordentlich Wind 
machen, aber das Modell nicht abheben. Solch einen Multikopter kann man 
übrigens auch ganz ausgezeichnet als Lüfter im Büro einsetzen. Bei 
niedriger Drehzahl und maximal 1-3A vom Netzteil läuft ein Oktokopter 
leiser als ein richtiger Büroventilator, und wenn man in einen Rotor 
greift, passiert auch nichts.

von Joe F. (easylife)


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Hm, das bringt einen auf Ideen...
https://i.redd.it/j5wz2bjf7cc11.jpg

von Carl D. (jcw2)


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Joe F. schrieb:
> Hm, das bringt einen auf Ideen...
> https://i.redd.it/j5wz2bjf7cc11.jpg

1/6 davon hab ich am Samstag gebaut ;-)

100cfm, mit erträglichem Lärm, direkt für 230V geeignetes Teil.

von Christian M. (Firma: magnetmotor.ch) (chregu) Benutzerseite


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von Teo D. (teoderix)


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Stefanus F. schrieb:
> Schlimmer fand ich die Räder von Lego in den 80er Jahren. Mit schön
> stabiler Stahl-Achse, die garantiert immer noch oben zeigt.

Danke für die Bilder im Kopf, hatte die bereits seit 45J ins letzte 
Hinterstübchen verbannt. :´(

Da fällt mir noch der erste Tacker ein, mit dem ich in Kontakt kam, 
etwa mit 7J. "Kann man da gaaanz langsam mit dem Daumen draufdrücken..." 
Definitiv NEIN! :)

von Frank D. (frank-de)


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Von mir noch ein Klassiker zum Drauflatschen im Dunkeln auf der Treppe :
Legosteine - Wers kennt weiß sie zu schätzen !
Schmerzhafre Grüße
Frank

von Teo D. (teoderix)


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Lasse niemals einen 100w LötKOLBEN, eingesteckt auf dem Boden liegen.
Mir wurde ganz übel, als unser Schulkamerad, den Grund seines Fehlens im 
ersten Halbjahr erklärte...

: Bearbeitet durch User
von Conny G. (conny_g)


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Joe F. schrieb:
> Hm, das bringt einen auf Ideen...
> https://i.redd.it/j5wz2bjf7cc11.jpg

Hehe, steht neben dem Bett. Sehr leise und macht genug dezenten Wind.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Teo D. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Schlimmer fand ich die Räder von Lego in den 80er Jahren. Mit schön
>> stabiler Stahl-Achse, die garantiert immer noch oben zeigt.
>
> Danke für die Bilder im Kopf, hatte die bereits seit 45J ins letzte
> Hinterstübchen verbannt. :´(

Dagegen ist die gute alte Harke nichts

von Teo D. (teoderix)


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● J-A V. schrieb:
> Dagegen ist die gute alte Harke nichts

Was das angeht hatte ich Glück.
Die zwei Mäuse die ich bisher versehentlich tot getreten habe eher 
nich. Die erste im Garten, barfuß ein Schritt rückwärts, Matsch. Die 
Zweite ein paar Jahre später, hat für mich eindeutig Selbstmord 
begannen. Wartetet regelrecht am unterem Ende einer Treppe (UBahn), 
stürzte hervor und legte Ihren Kopf unter die Stiefelsole. Sie war 
Schwarz/Weiß gescheckt, mit etwas Grau dazwischen. Ein Labormaus-Hybride 
(Pinky/Brain)?

von Johannes S. (jojos)


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Platine mit Lötstopplack und verzinnt, eigentlich ganz gut geworden. 
Leider die Folie spiegelverkehrt bedruckt  :-(((
Aber ich glaube da bin ich kein Einzelschicksal. Danach habe ich mir 
einen Hinweiszettel in den Folienkarton gelegt damit ich vor dem Drucken 
nicht mehr anfange zu überlegen :-)

von Soul E. (souleye)


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Teo D. schrieb:

> Die zwei Mäuse die ich bisher versehentlich tot getreten habe

Die Viecher sind aber auch hart drauf. Bei einem Festival, 30.000 Leute 
stehen auf einer Wiese, kommen abends auf einmal die Mäuse aus ihren 
Löchern. Möchte nicht wissen wieviele Unfälle es da gab.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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die wollten halt auch mal headbangen

von Teo D. (teoderix)


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Johannes S. schrieb:
> Aber ich glaube da bin ich kein Einzelschicksal.

Ja, da hab ich ne Sammlung von (auch Einseitige, schäm). Eignet sich 
aber immer noch als Bastelmaterial. :)

soul e. schrieb:
> Die Viecher sind aber auch hart drauf.

Geiles Photo. :)

von Joe F. (easylife)


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Johannes S. schrieb:
> eigentlich ganz gut geworden

Hm, die GND-Führung könnte man nochmal überdenken... ;-)

soul e. schrieb:
> 30.000 Leute
> stehen auf einer Wiese, kommen abends auf einmal die Mäuse aus ihren
> Löchern. Möchte nicht wissen wieviele Unfälle es da gab.

Ich vermute mal, die Bässe und das Getrampel waren für die Mäuse 
Hinweise auf eine nahende Naturkatastrophe (Erdbeben) und sie haben 
darum panikartig ihre Bauten verlassen...

von Jack Baur (Gast)


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Hab' bei meinem ZX81 im Jahre 1982 mal die ULA geschrottet, als ich mir 
einen Tastaturpieps frickeln wollte...

... zur Freude meines Vaters und meiner Schulnoten

... ich war 10 und ich hatte keine Geld, buuuhahahaha, heul ;-)

von juergen (Gast)


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Ausgesprochen dumm ist es, zweimal denselben Fehler zu machen.
Dementsprechend ist der Ärger dann auch doppelt so groß.

Mein geliebter Platinen-Spatenbohrer (teuer, teuer), mittlere Größe, 
stets nur fürs Platinen bohren bei Verwendung des Proxxon-Schnelläufers 
verwendet, hatte fünf Jahre lang seinen Dienst getan.

Es sollte jetzt nur mal kurz ein Loch in eine Platine gebohrt werden.
Ich war zu faul, den Proxxon rauszusuchen und die Anschlüsse zum 
Labornetzgerät herzustellen - hab' einfach den Akkuschrauber 
genommen...und wie schon damals, hat es dann "Knack" gemacht,
und der Bohrer war abgebrochen. Ich hätte es wissen müssen!

Wie kann man nur so vergeßlich sein?

von Teo D. (teoderix)


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juergen schrieb:
> Wie kann man nur so vergeßlich sein?

Vergesslich? Faule Ausrede, du hast doch selbst weiter oben 
geschrieben "Ich war zu faul"!
Das ist eine Charakterschwäche und nur schwer unter Kontrolle zu 
bringen. Glaube mir ich weiß wovon ich spreche. :)

von Fahrradhasser (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Ein Labormaus-Hybride (Pinky/Brain)?

Hättest Du bemerkt - statt toter Maus dann ein gemischter Farbfleck.

von Teo D. (teoderix)


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Fahrradhasser schrieb:
> ein gemischter Farbfleck

Schwarz & Grau & Weiß & Grau == Bunt

Man musst du eine Frohnatur sein. ;)

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Teo D. schrieb:
> Ein Labormaus-Hybride (Pinky/Brain)?

war wohl wieder einmal nichts mit der Weltherrschaft :-)

von juergen (Gast)


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Teo D. schrieb:
> juergen schrieb:
>> Wie kann man nur so vergeßlich sein?
>
> Vergesslich? Faule Ausrede, du hast doch selbst weiter oben
> geschrieben "Ich war zu faul"!
> Das ist eine Charakterschwäche und nur schwer unter Kontrolle zu
> bringen. Glaube mir ich weiß wovon ich spreche. :)

Über meine Fehler kann ich frei reden, was ein Professor mit Lehrauftrag 
besser nicht tun sollte.

von Teo D. (teoderix)


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juergen schrieb:
> Über meine Fehler kann ich frei reden, was ein Professor mit Lehrauftrag
> besser nicht tun sollte.

Ach Jüngelchen, ich bin doch nur ein Kollege, der dir mitfühlend 
mitteilen wollte "Du bist nicht alleine". Das kennen viele, das man da 
immer wieder drauf reinfällt und ich, wenn überhaupt, darin meine 
Professur abgelegt habe. :)

Jetzt kommt er aber. ;)
Leg dir mal ein dickeres Fell zu, sonst zerreibt es dich, zwischen 
Wunsch und Realität.

von juergen (Gast)


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Damit scheinst nicht ganz unrecht zu haben.

von Sebastian (Gast)


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Mein Beitrag:

Hatte mir von der Schulband die Endstufe ausgeliehen, um meinen neuen 
selbstgebauten Subwoofer zu testen. Hat auch an dem nachmittag ne 
zeitlang gut funktioniert, bis plötzlich die Endstufe ausging. Die 
Endstufe war auch im Brückenbetrieb nicht für 4 Ohm ausgelegt. Wer ahnt 
denn sowas :-( Musste ich am nächsten Tag natürlich beichten. Der Lehrer 
war aber super und hat das einfach so gedreht als wäre die bei der Probe 
kaputt gegangen. Dafür war ich ihm echt dankbar.

von Klaus R. (klaus2)


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...wenn er sie mit dir repariert hätte, hättest du mehr gelernt. So hast 
du nur "schlechtes Menschentum" gelernt! ;)

Klaus.

von Teo D. (teoderix)


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Sebastian schrieb:
> Der Lehrer
> war aber super und hat das einfach so gedreht als wäre die bei der Probe
> kaputt gegangen. Dafür war ich ihm echt dankbar.

Da hat er aber sicher hauptsächlich an sich gedacht! War nur eine 
Win-Win-Si­tu­a­ti­on. Dank also unnötig. :)

von Philipp G. (geiserp01)


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In einem englisch sprachigem Honda 'Tuning' Forum hat einer seinen Car 
PC Umbau vorgestellt. Leider finde ich die Bilder nicht mehr. Der Thread 
wurde später auf Wunsch des TO vom Admin gelöscht, aus verständlichen 
Gründen wie ihr bald erfahren werdet. Die Bilder wurden in vielen Foren 
geteilt, finde diese leider nicht mehr. Also schaltet eurer Kopfkino an.

Honda Civic. Mitten über den Bedienelementen für Klima und co, einen 17" 
LCD Bildschirm (230V) mit Kabelbindern montiert. Also so montiert, dass 
sämtliche OEM Knöpfe abgedeckt sind.

Der Beifahrersitz entfernt, auf dem Unterboden einen riesigen 230V 
Lamellenküchenlüfter montiert, direkt auf den Chassis Unterboden 
geschraubt. Im Unterboden des Fahrzeugs Lüftungsschlitze reingeflext. 
Montiert mit 4 Schrauben welche ca. 5cm aus dem Unterboden herausragen.

Über dem Lüfter dann einen riesigen Tower Büro PC, auch 230V. Und 
dahinter einen monströsen 12/230V Inverter, welcher mit geschätzt 
0.5mm2er Litzen an die 12V Zigarrensteckdose angeschlossen war.

Jetzt kommt der lustige Teil:

Nach dem Inverter führen die 230V in eine Schuhschachtel aus Pappe, da 
drin für P und N jeweils einen separaten 16A Leitungsschutzschalter. 
Aber damit nicht genug Sicherheit. Nach den Leitungsschutzschaltern 
kommt ein FI, und die Erde vom FI geht in einen weiteren 16A 
Leitungsschutzschalter. Nach diesem dann direkt auf die Fahrzeug Masse.

Die Bilder waren einfach köstlich.

Wie er die Erde zum FI montiert hat bleibt unbekannt. Vermutlich einen 
Fundamenterder hinter dem Auto gezogen.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@Joe F. (easylife)

>    gnd.jpg

>Hm, die GND-Führung könnte man nochmal überdenken... ;-)

Klassischer Fall von, "ich drück mal nen Knopf".

https://www.mikrocontroller.net/articles/Richtiges_Designen_von_Platinenlayouts#Vorgehen_bei_der_Layouterstellung

Abschnitt Masseflächen.

von Fahrradhasser (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Fahrradhasser schrieb:
>> ein gemischter Farbfleck
>
> Schwarz & Grau & Weiß & Grau == Bunt
>
> Man musst du eine Frohnatur sein. ;)

Aber klar bin ich das. Bunte Flecken, die nicht da sind, zu sehen, kenne 
ich doch nur zu gut. Nicht einmal Worte zu lesen, die nicht da sind, ist 
mir neu.

von Teo D. (teoderix)


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Fahrradhasser schrieb:
>> Man musst du eine Frohnatur sein. ;)
>
> Aber klar bin ich das. Bunte Flecken, die nicht da sind, zu sehen, kenne
> ich doch nur zu gut. Nicht einmal Worte zu lesen, die nicht da sind, ist
> mir neu.



Da lag ich wohl falsch. :(

von Route_66 H. (route_66)


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Philipp G. schrieb:
> und die Erde vom FI geht in einen weiteren 16A
> Leitungsschutzschalter. Nach diesem dann direkt auf die Fahrzeug Masse.
>
> Die Bilder waren einfach köstlich.
>
> Wie er die Erde zum FI montiert hat bleibt unbekannt. Vermutlich einen
> Fundamenterder hinter dem Auto gezogen.

Wo hat ein FI die Erde? Antwort: nirgends!

von Teo D. (teoderix)


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Route 6. schrieb:
>> Wie er die Erde zum FI montiert hat bleibt unbekannt. Vermutlich einen
>> Fundamenterder hinter dem Auto gezogen.
>
> Wo hat ein FI die Erde? Antwort: nirgends!

Nennt man Hitze-Kurzschluss im Hirn. :)
Das wurmt ihn sicher bis Mittags, diesen Blödsinn geschrieben zu haben.
Die Idee mit dem Erdungs-Anker war aber wirklich zu Trefflich, musste 
also irgendwie reingepökelt werden. :)

von Philipp G. (geiserp01)


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Route 6. schrieb:
> Wo hat ein FI die Erde? Antwort: nirgends!

Doch, UP schon.

von Teo D. (teoderix)


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Philipp G. schrieb:
> Route 6. schrieb:
>> Wo hat ein FI die Erde? Antwort: nirgends!
>
> Doch, UP schon.

Honda Civic mit UP Installation... :D

von oszi40 (Gast)


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2 Cent schrieb:
> Bremsbacken griffen nicht an die Felge, sondern in die Speichen.

Es geht auch anders: Habe altes Klapprad mit schönen, neuen Reifen 
gleichen Typs bestückt. Leider war der neue Reifendurchmesser WENIGE 
Millimeter kleiner. Folglich erreichte die Stempel-Bremse den Reifen 
nicht mehr.

Seitdem hat es nun eine neue Felgenbremse.

von Route_66 H. (route_66)


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oszi40 schrieb:
> Folglich erreichte die Stempel-Bremse den Reifen
> nicht mehr.

Wenn man nicht in der Lage ist, solch eine "Stempel"bremse einzustellen, 
sollte man einen Rollator kaufen und nicht mehr am öffentlichen 
Straßenverkehr teilnehmen!

von 2 Cent (Gast)


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Route 6. schrieb:
> Wenn man nicht in der Lage ist, solch eine "Stempel"bremse einzustellen,
> sollte man einen Rollator kaufen und nicht mehr am öffentlichen
> Straßenverkehr teilnehmen!

Auch wenn das jetzt nicht direkt an mich gerichtet war: aufpassen! 
<aufsteh mit drohgebaerde "von oben herab"> Ich fahr jetzt Linienbus! 
Aufpassen!

von Teo D. (teoderix)


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2 Cent schrieb:
> Auch wenn das jetzt nicht direkt an mich gerichtet war: aufpassen!

Lass ma stecken. So oft kommt das auch nich vor, das route_66 schlecht 
geschlafen hat. Kann man ruhig mal durchgehen lassen. :)
(hat auch in anderen threads dampf abgelassen:)

von Martin G. (martin_g697)


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Stefanus F. schrieb:
>> Daß Strom mit Schmerzen verbunden sein kann, ist durchaus ein sinnvoller
>> (überlebenswichtiger) Lerninhalt.
>
> Aber doch nicht so, oder willst du Medizin Studenten ab und zu mal ein
> Messer in den Hals rammen, damit sie lernen, wie sich das auswirkt?

Im gegensatz zu den Medizinern, wo das meiste nur geraten wird und in 
Wahrheit die Natur den Rest erledigt (oder auch nicht, dumm gelaufen, ) 
sind wir doch Ingenieure:
Wir haben keine Angst vor'm Strom.
Wir leiten ihn.

von Martin G. (martin_g697)


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Martin S. schrieb:
> Michael R. schrieb:
>> Die erste Stange passte problemlos in die Steckdose. Die zweite hat mir
>> dann eine nette "Brandnaht" an der Hand verschafft.
>
> Ich hab das mit 2 Jahren geschafft. Trotz Kindersicherung. Irgendwo her
> muss ja die Affinität zum Strom herkommen (und die jahrelangen
> Alpträume).

Cool. Fast ähnlich bei mir.
Als ich schon laufen konnte, und noch in der DDR wohnte, hat mein Vater 
den Waschmaschinenstecker reparieren wollen. Ich komm ins Bad, mein 
Vater grade abgelenkt, und die Steckergabel auf dem Klo. Ich schnapp mir 
das Teil, krabbelte zur nächsten Steckdose im Flur, und steckte die 
Gabel erfolgreich hinein. Das zwickte dann wunderbar zw. Zeigefinger und 
Daumen. Zum Glück war da Teppich aufm Boden.
Dann rannte ich zur Mutti und schrie "Das zwickt!"

Komischerweise bin ich seitdem begeistert von Physik und Elektrotechnik 
:D

von Martin G. (martin_g697)


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Frank D. schrieb:
> Von mir noch ein Klassiker zum Drauflatschen im Dunkeln auf der Treppe :
> Legosteine - Wers kennt weiß sie zu schätzen !
> Schmerzhafre Grüße
> Frank

http://blogs.faz.net/quelleinternet/2017/06/03/was-legosteine-machen-wenn-wir-nicht-hin-schauen-388/

von Frank D. (frank-de)


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Noch ein Klassiker :
Kollege baut Lautsprecherboxen im Bastelkeller.
Leider passten die (als Fertig) nicht durch die Tür.
Oder : Boxen in Sandwichbauweise ( Doppelwandiges Gehäuse mit 
Sandfüllung).
Wir haben die nur mit einem Hubwagen noch bewegt bekommen...........

von Gibtesschon (Gast)


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Warum neuen Fred, gibt es doch schon. Immer erst Suchfunktion benutzen!
Beitrag "Eine Fehler Sammlung"

von Teo D. (teoderix)


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Frank D. schrieb:
> Noch ein Klassiker :

Küchenplatte, Spüle einbauen, auflegen, Außenmasse anzeichne und 
ausschneiden...  :D

von F. F. (foldi)


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Kommt heute eigentlich nicht mehr vor. Es liegt für gewöhnlich eine 
Bohr- und Sägeschablone bei.

von Carsten R. (kaffeetante)


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Mein persönlicher Klassiker:

Netzwerkkabel auflegen/crimpen und dan feststellen, daß man noch die 
Schutztülle bzw. das Gehäuse vergessen hat. Also nochmal von vorn 
anfangen.

von Weingut P. (weinbauer)


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mit 10-11 hab ich mit Fischertechnik und Märklin Eisenbahnen getüftelt, 
fand die Geschichte mit den Transformatoren auch voll cool.
Ein Baumarktmultimeterchen mit Zeigerinstrument hatt ich auch dazu.
Da kam der Gedanke, wenn der Trafo in die eine Richtung funktioniert, 
warum dann nicht mal anders herum.

Ergo Gehäuse weg und ans Werk.
n Stecker an die Leitungen geknotet, Multimeter auf der andern Seite und 
Stecker rein.
Das Experiment führte ich kniend neben der Steckdose durch.
Ergebnis war n lauter Knall und Kupferpartikel die in die Haut und 
glücklicherweise in die Brille einschlugen. Der Zeiger vom Instrument 
wollte den Endanschlag auch nicht mehr verlassen.
War schon krass wie tief sich Kupfer in Glas einbrennen konnte.
Die in der Haut fielen bald heraus, brannte aber mächtig.

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Carsten R. schrieb:
> Mein persönlicher Klassiker:
>
> Netzwerkkabel auflegen/crimpen und dan feststellen, daß man noch die
> Schutztülle bzw. das Gehäuse vergessen hat. Also nochmal von vorn
> anfangen.

oder der Scart-Stecker.
beim 16.Pin zu merken, dass da noch was fehlt

von 2 Cent (Gast)


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DAVID -. schrieb:
> Zeigt her eure Fehler !
> Ich dachte da an ein Bild und eine kurze und knappe Beschreibung.
Du willst die volle Härte? So sei es :D



Das Problem: Gummitaster meines Weckers, Snooze+Glühlicht, funzte nicht 
mehr.

Also das Riesenloch der Riesengummitaste mit Heissschmelzkleber 
vergossen, ein Loch gebohrt, den Stössel für den neu eingebauten flachen 
Mikrotaster eingebaut. Der Stössel: kurze Schlitzschraube M3. Gut 
geplant, Vorbereitung ist alles!

Überraschung: innen nicht mehr genug Platz für eine (geklebte) Mutter 
auf dem Gewinde, infolge fällt die Stösselschraube raus :-(

Auf dem (grottenschlechtem) Photo: gepimpt mit Tesa. Geht schon Jahre 
gut.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Carsten R. schrieb:
> Netzwerkkabel auflegen/crimpen und dan feststellen, daß man noch die
> Schutztülle bzw. das Gehäuse vergessen hat. Also nochmal von vorn
> anfangen.

Das gibt es auch für normale Stecker, Drehstromstecker und alle Arten 
von Muffen im Erdkabelbau :D

von Teo D. (teoderix)


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Sven L. schrieb:
> Das gibt es auch für normale Stecker, Drehstromstecker und alle Arten
> von Muffen im Erdkabelbau :D

Wie ich das HASSE. Ich könnt mir jedes mal in...
Naja, immer in vergesse ich den Schrumpfschlauch, vor dem verlöten nicht 
mehr. ;P

von Achim B. (bobdylan)


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Teo D. schrieb:
> Außenmasse anzeichne und
> ausschneiden...

Dazu ein ähnlicher Klassiker aus einem Lautsprecher-Forum, der nicht nur 
mir, sondern auch einigen anderen mehrfach passiert ist: man braucht ein 
Kantholz mit z.B. 15,8cm; angerissen und geschnitten wird bei 15,3...

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Teo D. schrieb:
> Frank D. schrieb:
>> Noch ein Klassiker :
>
> Küchenplatte, Spüle einbauen, auflegen, Außenmasse anzeichne und
> ausschneiden...  :D

Nicht nur beim Küchenbau!
Auch vielfach beim Boxenbau passiert das man außenrum anzeichnet und 
dann ausschneidet.
Nachher wundert man sich das die Lautsprecherchassis durch das zu große 
Loch fällt.

von Baku M. (baku)


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Und noch einer aus meiner Jugendzeit:
Als Werkstudent kam ich (Langschläfer) morgens zur Arbeit, Scheffe 
(Frühaufsteher) war schon da.
"Kannst du mal schnell die Schweizer Netzstecker an die Kabel anbauen, 
das haben wir vergessen, muß heute raus. Ich habe dir das schon mal 
vorbereitet!"

(Wir hatten das alles zum Testen mit deutschen Kaltgerätekabeln 
betrieben, dann aber leider vergessen, für den Endkunden schweizerische 
Kabel zu bestellen. Schweizer Stecker hatten wir noch rumliegen...)

Auf dem Tisch lagen:
Ein Karton schweizerische Netzstecker
20 abgeschnittene Kaltgerätestecker
20 Kabel mit Schukostecker am Ende

Seitdem weiss ich, dass es gut ist, morgens richtig ausgeschlafen zur 
Arbeit zu gehen :-)

von oszi40 (Gast)


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Baku M. schrieb:
> Auf dem Tisch lagen:
> Ein Karton schweizerische Netzstecker
> 20 abgeschnittene Kaltgerätestecker
> 20 Kabel mit Schukostecker am Ende

Foto von Kabel + Gesicht wäre toll gewesen.

von Martin S. (sirnails)


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Hahahahahahahaha da lacht das Sadistenherz des kleinen Mannes :-)

von Sozialbau (Gast)


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Baku M. schrieb:
> Auf dem Tisch lagen:
> Ein Karton schweizerische Netzstecker
> 20 abgeschnittene Kaltgerätestecker
> 20 Kabel mit Schukostecker am Ende

Hey, so war das nicht gemeint. Die 20 so gewonnenen Adapter
wären leider nur in der D-CH-Grenzregion brauchbar. Stromdiebstahl
mit möglicher Folge "Internationaler Zwischenfall", sozusagen.

Wenn Du jetzt noch eröffnest, daß ihr auch gar keine übrigen
20 Kaltgerätekabel hattet, und infolgedessen die Lieferung
ausfiel, ... ---> Sxxxxxe.

von Carsten R. (kaffeetante)


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Solche Kabel mit Stecker an beiden enden kenne ich unter der Bezeichnung 
suicide-cord, Suizidkabel. Ich habe es aus dem amerikanischen Sprachram 
aufgeschnappt. Ich hatte auch schonmal so etwas gebaut als 
Quick&very-dirty-Lösung. Wie der Name sagt, ist das nicht ganz 
ungefährlich und zur Nachamung nicht zu empfehlen.

von Frank D. (frank-de)


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Mein Geselle wollte mir mal zeigen, wie man Netzspannung mißt.
Leider war er im Strommessbereich.
Kurzes, blaues Leuchten des "BBC" , und der Zeiger hatte sich  um den 
Endanschlag gewickelt !
Gruß

von Baku M. (baku)


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oszi40 schrieb:
> Foto von Kabel + Gesicht wäre toll gewesen.

In der Tat! Leider war das irgendwann 198x, da hatte man nicht immer was 
zum photographieren zur Hand.

Sozialbau schrieb:
> Wenn Du jetzt noch eröffnest, daß ihr auch gar keine übrigen
> 20 Kaltgerätekabel hattet, und infolgedessen die Lieferung
> ausfiel, ... ---> Sxxxxxe.

Höhö, in jeder mittleren Firma fanden sich auch derzeit jede Menge 
Kaltgerätekabel.
Bevor die Lieferung ausfiel, mussten einige Kollegen halt den Tag mal 
nichts messen oder auf den Monitor schauen...

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Frank D. schrieb:
> Mein Geselle wollte mir mal zeigen, wie man Netzspannung mißt.
> Leider war er im Strommessbereich.

Ich musste mir da mal hübsch Bilder, von so Unfällen ansehen.
Die Hände des armen Kollegen der das hielt (DVM), erinnerten stark an 
"Die Fliege (1986)".

Schwein gehabt, würd ich sagen.

von A. K. (prx)


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Baku M. schrieb:
> Höhö, in jeder mittleren Firma fanden sich auch derzeit jede Menge
> Kaltgerätekabel.

Kistenweise. Wenn ein Gerät durch ein Neugerät ersetzt wird, bleibt oft 
das alte Netzkabel an Ort und Stelle. Das Kabel des Neugeräts landet in 
besagten Kisten. Und wenn man nicht gleich aussiebt, zusammen mit Kabeln 
für andere Steckernormen.

von DAVID B. (bastler-david)


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Mal ein hinweiß für die Allgemeinheit welche LEDs ohne Datenblatt 
verbauen.
ACHTUNG gibt LEDs welche genau so aus sehen wie normale klar dioden mit 
5 mm ABER da ist die Anode(+/der kleine bereich in der LED) und Katode 
(-/GND/Der größe bereich) >vertauscht<.

Welches Natürlichkeit erst NACH dem verlöten einen auffehlt.
:-)
Also jede einzelne LED vorher vermessen!
SCHEI...

von Klaus R. (klaus2)


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Anode Pin länger, Kathode Gehäuse seitl. abgeflacht...die Merkmale 
kennst du aber?

Klaus.

von Beobachter (Gast)


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DAVID -. schrieb:
> da ist die Anode .. und Katode ... vertauscht

Kann ich mir nur so erklären, dass du
- entweder eine Fehlproduktion erwischt hast,
- oder es sich um eine IR oder UV LED handelt, die bei entsprechender 
Stromstärke bei Verpolung im optischen Spektrum leuchtet

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Klaus R. schrieb:
> Gehäuse seitl. abgeflacht

kann dann trotzdem Anode sein.
hatte ich auch schon

von DAVID B. (bastler-david)


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Bei einen Stückpreis von nicht mal einen Cent würde ich auf fehlerhafte 
Herstellung tippen.

50 Stück rot 5mm >EINEN< €

von 3? (Gast)


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1€ / 50 = ?

(Kostenloser Versand)

von Soul E. (souleye)


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DAVID -. schrieb:

> ACHTUNG gibt LEDs welche genau so aus sehen wie normale klar dioden mit
> 5 mm ABER da ist die Anode(+/der kleine bereich in der LED) und Katode
> (-/GND/Der größe bereich) >vertauscht<.

Das hängt mit der Technologie zusammen. Die mit dem Substrat verbundene 
Elektrode ist später zwangsläufig unten. Bei GaAsP-Leds ist das die 
meist Katode, bei InGaN die Anode.

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Klaus R. schrieb:
> Anode Pin länger, Kathode Gehäuse seitl. abgeflacht...die Merkmale
> kennst du aber?
>
> Klaus.

Reichelt, rote 5mm LED, gleiches Spiel. Bei denen hilft nichtmal die 
Teekanne schüttet in die Tasse Eselsbrücke.

von 2 Cent (Gast)


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DAVID -. schrieb:
> Bei einen Stückpreis von nicht mal einen Cent würde ich auf fehlerhafte
> Herstellung tippen.
>
> 50 Stück rot 5mm >EINEN< €

3? schrieb:
> 1€ / 50 = ?
>
> (Kostenloser Versand)
Passt schon! Der Versand wird doch nur einmalig addiert.
Allerdings ist beim LED-Preis ein wichtiger Teil der Einheit vergessen 
worden; eine LED kostet tatsächlich weniger als einen Cent pro mm, und 
das nur im Durchmesser! Der Zuschlag für die rote Wellenlänge ist da 
noch garnicht mit drin!

SCNR

von Manfred (Gast)


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DAVID -. schrieb:
> Mal ein hinweiß für die Allgemeinheit
Hinweis , hat nichts mit weißer LED zu tun!

DAVID -. schrieb:
> 50 Stück rot 5mm >EINEN< €

Macht zwei Cent pro Stück und ist einfach unverschämt teuer. Ein Blick 
zum Ali, 100er-Preise um 80 cent incl. Versand sind nach wie vor 
aktuell. Habe ich schon etliche von verbaut, der Kram funktioniert.

Klaus R. schrieb:
> Anode Pin länger, Kathode Gehäuse seitl. abgeflacht...die Merkmale
> kennst du aber?

Kathode seitlich abgeflacht hat bei mir bislang immer gepasst. In 
Zeiten, wo LEDs meist klare Gehäuse haben, teste ich eigentlich immer, 
bevor ich anlöte.

Ich habe hier eine große Tüte kaltweiße LED, 1000 Stück im Jahr 2014 für 
15 Euro von Amazon gekauft, wo einige LEDs ab Hersteller defekt sind - 
auch ein Grund, generell zu testen.

von Magic-Smoke (Gast)


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Tss Fehler gibts..
..hier mein Lieblingsfehler:

Man nehme ein Labornetzteil ohne Sollspannungsanzeige, und betreibe es 
in der Strombegrenzungsmodus..

;-)

von Paul H. (powl)


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Yieih, hier mein spektakulärstes Erlebnis: So vor 10 Jahren, als ich 
noch zuhause wohnte, hatte ich in meinem Kinderzimmer ein paar 
Discolichter an der Decke hängen. Um die dann, wenn Freunde da waren, je 
nach Stimmung passend ein- und ausschalten zu können habe ich rundum an 
der Decke ein paar Aufputzsteckdosen montiert. In jede ein Relais und 
eine blaue LED reingebaut, welche ich mit einer hauchdünnen 
Eindraht-Leitung ansteuern konnte. Das Beste war aber natürlich, dass 
die Relais über ein paar Transistoren von einem AVR geschaltet wurden, 
der über einen USB-Serial-Wandler von einer selbstgeschriebenen Sofware, 
in der für jedes Discolicht ein eigener Button zum Schalten zu sehen 
war, von meinem PC aus gesteuert werden konnte.

Irgendwann während der Entwicklung ist mir bei einer der Steckdosen 
versehentlich die hauchdünne Steuerleitung zwischen die 230V-Kontakte 
geraten. Der darin dann eingesteckte Schukostecker hat die sauber 
abisoliert und schön mit der Phase verbunden.

Ich sitz danach also am PC und klicke mit der Maus einen Button in 
meiner Software. Plötzlich PUFF, einer der Transistoren auf der 
Prototypplatine zerplatzt, die ersten paar Zentimeter der entsprechenden 
Steuerleitung gehen mit einem Wuuuschh kurz hell leuchtend in Flammen 
auf, das Licht geht aus, PC geht aus, Sicherung raus. Stille. Ich sitz 
immer noch stocksteif am Rechner, die Hand noch keinen Millimeter übers 
Mauspad bewegt und war erst mal... erstaunt :-D

Verlust: Transistor, Steuerleitung, AVR, USB-Serial-Converter, 
ISP-Programmer, USB-Hub, USB-Port, 1 Bier.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Paul H. schrieb:
> 1 Bier.

Wodurch wurde das Bier beschädigt?

von Carsten R. (kaffeetante)


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Ich vermute das wurde zur "Brand"bekämpfung benötigt.
Einen auf den Schreck trinken.

von DAVID B. (bastler-david)


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Ist zwar kein Fehler im eigentlichen sinn aber auch komisch bis lustig.
Ich hatte den Auftrag für ein Handy ohne IR einen solchen IR klinken 
Adapter zubauen.
Auf meine bedenken das dis vermutlich NICHT gehen wird wurde nicht 
gehört.
Ok also Bauplan und teile zusammen gesucht( zufällig alles da).
Als klinken Stecker hatte ich noch ein schönen vergoldeten Stecker mit 
einen knickschutz wo durch die ir LED genau passte und nicht zu weit 
raus ragte.
Das zusammen löten war keine Kunst.
zu dem hier auf einen widerstand verzichtet wird (hmm...)
Ok also zusammen geschraubt noch mal bedenken geäußert( wieder nix)
Voller freude abgezogen.
beim nächsten treffen >>>> DU HAST MIST GEBAUT <<<.
Auf die nachfrage wobei Kahm die aussage der Stecker passte nicht.
Ich kann nicht sein ist Standarte Stecker.
Selber mal versucht und tatsächlich passt nicht ganz rein bleiben 3-5 mm 
vor Anschlag stecken ??
naja gut vermutlich verschmutzte Buchse.
mal zur Sicherheit mit andren Kopfhörer Stecker getestet dieser passt 
ohne wenn und aber rein.

Also mal beide Stecker vermessen kann ja nicht sein.
beide Stecker haben die SELBEN masse in länge sowohl im 
Durchmesser.(Standart halt)
Noch mal versucht mit mehr kraft und ? NÖ passt nicht.
An andren Handy versucht passt auch nicht ?
Alter Laptop PASST
CD Player PASST
Ausgeschalterer PC passt.
anderes uralt Handy mit über 7 Jahren alter und Stecker passt ??

Kann man jetzt davon ausgehen das vergoldetet Stecker mit den SELBEN 
massen wie unvergoldet nicht mehr passen ?
Oder bin ich nur zu dämlich ?
ich fasse es ja nicht.

von Paul H. (powl)


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Andreas S. schrieb:
> Paul H. schrieb:
>> 1 Bier.
>
> Wodurch wurde das Bier beschädigt?

Carsten R. schrieb:
> Ich vermute das wurde zur "Brand"bekämpfung benötigt.
> Einen auf den Schreck trinken.

Er hats erfasst! Das habe ich mir nach diesem Vorfall erst mal gegönnt. 
:-D

: Bearbeitet durch User
von 2 Cent (Gast)


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DAVID -. schrieb:
> beim nächsten treffen >>>> DU HAST MIST GEBAUT <<<.
ROFL. Das kennt hier wohl fast jeder. Einfach zum liebhaben :D


DAVID -. schrieb:
> Also mal beide Stecker vermessen kann ja nicht sein.
> beide Stecker haben die SELBEN masse in länge sowohl im
> Durchmesser.(Standart halt)
> Noch mal versucht mit mehr kraft und ? NÖ passt nicht.
Schau dir die Kontur (Schlüsselanalogon: Bart) mal genauer an, ist 
womöglich "knapp" zu steil. Bohrmaschine+Feile (des armen Mannes 
Drehmaschine) könnte eine Lösung herbeiführen. Zumindest was den 
mechanischen Teil betrifft.

von DAVID B. (bastler-david)


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Stecker und hülle ?? ja ja da war doch mal was.
wie war das wenns einfach geht ists falsch ?

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Jetzt wär vergoldeter Schrumpfschlauch recht.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Steckermontage für Fortgeschrittene:
Alle Teile befinden sich auf dem Kabel; dies wurde vor Montagebeginn 
mehrmals kontrolliert. Schließlich ist man ja kein Anfänger mehr. Nach 
dem langwierigen Anlöten der Anschlussdrähte stellt man aber fest, dass 
sich die Einzelteile entweder in der falschen Reihenfolge oder 
Orientierung auf dem Kabel befinden.

von Holger L. (max5v)


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Lustig wird es erst wenn man nach dem Auslöten die Hülse falsch herum 
auffädelt, es nicht merkt und sich die Prozedur nocheimal wiederholt :-)

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Beitrag #5672991 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Es wird Zeit, dass die Moderatoren jeden raus werfen, der sich schlecht 
benimmt. Und als Voraussetzung dafür: Registrierungszwang mit 
Kreditkarte oder irgend einer anderen halbwegs verlässlichen 
Identifikationsprüfung.

Dann würden 90% der User verloren gehen. Ich würde nur wenige von denen 
vermissen.

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