Baupläne rotierendes Display

Gast #675198
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Hallo,

ich stelle euch hier die Bauanleitungen für ein Rotor-Display rein. Ich 
hoffe, es gefällt euch und finde ein paar Nachbauer :)


* 2 gegenüberliegende Anzeigepanels mit je 9 Leuchtdioden
* Anzeige mit 200 x 18 Pixeln
* "Interlaced"-Anzeige
* Durch PWM mehrere Rotstufen möglich: Aus, dunkel, heller, an
* Umdrehungsgeschwindigkeit einstellbar
* Elektrische Energieübertragung zum Rotorkopf über (Eisen-)Kernlosen 
Trafo
* Drahtlose Datenübertragung mit > 115200 kbits/s
* Standardbauteile, (fast) alle bei Reichelt Elektronik zu beziehen
* Grafische PC-Benutzeroberfläche in Java
* Text- und Bildmodus
* Scriptmodus, dadurch z.B. Laufschrift und Animationen möglich
* Bildwiederholrate > 10 Bilder/s
* Einfacher 12V-Gleichstrommotor
* Stromversorgung: 12..13,8V
* RS232-Schnittstelle
* 3 AVRs Mega8

http://storage.kuldisch.de/rotordisplay/rotordisplay-current.zip

Viel Spass!



Fragen und Kommentare sind erwünscht!

Stefan
Gast #675244
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Ja, man sieht auch in der Tat Punkte/ Streifen, wenn man ganz nah ran 
geht. Aber aus einer Entfernung von 5-10 cm stört das nicht mehr. Treibt 
aber die Prozessorlast auch derbe nach oben :)
#675333
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Also alle LEDs gehen nach GND über einen N-Mosfet und nach VCC steuert 
sie der AVR an. (mal ohne Treiber und in parallel betrachtet). so lange 
der MOSFET durchgeschaltet ist, zb. bei Dauerbetrieb ergäbe sich die 
volle Helligkeit der LEDs. Wenn du nun den MOSFET per PWM mit sehr hoher 
Frequenz betreibst, also so hoch das es kein Flimmern mehr gibt, dann 
kannst du damit das komplette Display in der Helligkeit dimmen. Die 
Ansteuerung der LEDs bleibt dabei so wie sie jetzt schon ist, also vom 
Timing her gesehen. Du kannst das auch umdrehen falls der AVR eher den 
LED Strom sinken statt sourcen soll. Dann wird ein P-Mosfet benutzt.

Angenommen dein Display hat 256 Spalten und dreht sich mit 1200U/min = 
20U/sec dann dauert die Leuchtphase einer Spalte also 195µs = 5128Hz. 
Wenn du nun den N-Mosfet mit einer PWM von sagen wir mal 82Khz 
ansteuerst dann hättest du 16 Helligkeitsstufen. Aber dann muß diese PWM 
auch synchron zum Multiplexing der LED Spalten sein, das wäre das beste. 
Letzendlich kommst du auf das gleiche raus als wenn du die LEDs per AVR 
in Zeitrastern a 16 Schritte pro Spalte ansteuern würdest. Allerdings 
wird das eben mehr Rechenpower benötigen als die PWM Methode mit dem 
MOSFET, der kann nämlich in der AVR-Hardware von selber laufen ohne 
Software. In diesem Beispiel reduzierst du die Last für den AVR in 
Sofwtare auf 1/16'tel.

Gruß Hagen
Gast #675408
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Hallo Hagen,

die Idee ist gut, allerdings hätte man nur eine globale Dimmung des 
Displays. Die Idee finde ich aber gut. Also so eine Art UND-Verknüpfung 
zwischen  PWM-Generator und dem AVR. Problem ist aber nur, dass man 
wirklich nur die Helligkeit global verändern kann.
Ein weiteres Problem, was ich vorher nicht wusste, ist dass das die 
empfundene Helligkeit nichts mit dem PWM-Verhältnis zu tun hat. Man 
sieht kaum einen Unterschied zwischen einem Tastverhältnis von 50% zu 
100%. Die dunkelste Graustufe hat nur 10% Tastverhältnis, obwohl es nur 
2 Graustufen gibt.

Überhaupt ist ein AVR für so eine Aufgabe nicht soo gut geeignet. Ein 
programmierbarer Logikbaustein mit Speicher könnte hier einfacher und 
schneller zum Ziel führen.
#675442
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Ja, ein FPGA mit einer Highspeed PWM wäre nett (so 100-500kHz PWM 
Frequenz sollte eigentlich nicht als PWM zu erkennen sein).
Ich hatte schonmal darüber nachgedacht, ein 512x64xRGBx8bit Display zu 
bauen. Momentan läuft ein 512x64 Display mit blauen 0603 SMD LEDs. Sieht 
nett aus, aber leider ist nichts dimmbar, da das ganze per 
Schieberegister angesteuert wird.
Gast #675446
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Man könnte auch ein SRAM nehmen, dessen Ausgänge die LEDs steuern. 
Manche SRAMs haben auch recht kräftige Ausgänge, sodass man die LEDs 
eventuell direkt dranhängen könnte.

In das SRAM füllt man einfach die LED-Daten, inklusive PWM. Das hört 
sich nach Speicherverschwendung an (ist es irgendwie auch), ist aber 
halb so wild.

Bei 256 Spalten mit 8 Bit PWM braucht man 2^16 Byte platz, also gerade 
mal 64kB.
Der Adresszählertakt muss dann bei 20U/s mit 65536*20 rund 1.3MHz 
laufen.
Problematischer wird da das Einspielen der Daten, denn so schnell wird 
der AVR die Daten nicht liefern können (sonst könnte er sie ja 
on-the-fly berechnen). Wenn man kein Dual Port RAM hat, dann müsste man 
wahrscheinlich die Anzeige ein paar Umdrehungen "aussetzen" lassen.

Vorteilhaft ist, dass man quasi zur Laufzeit entscheiden kann ob man 
eine niedrigere Auflösung und mehr Helligkeitsstufen oder umgekehrt 
haben will.

Und mit 3 SRAMs ist der Aufwand nicht viel höher, da der Rest fast 
gleich bleibt und man hat Full-Color.

  mfg Wiesi
Gast #675483
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Nachdem ich jetzt so ein Teil gebaut habe, sind mir noch tausende 
Möglichkeiten eingefallen, wie man das hätte besser machen können. Also 
besser geht immer, aber der Aufwand ist mir einfach zu groß. Ich habe 
auf dem rotierenden Teil der Anzeige zwei AVRs. Einer ist sozusagen der 
Anzeige-AVR. Er nimmt ein Bitmap entgegen und zeigt es an. So ist die 
Übertragung dann nicht mehr zeitkritisch. Der andere AVR empfängt die 
Daten aus der Spule und leitet sie dann seriell an den Anzeigechip.
Ziemlich stolz/zufrieden bin ich echt mit der Spulenübertragung, weil 
die echt einiges an Strom liefert und sich keine Übetragungsfehler 
leistet.

Allerdings glaube ich dass die Technologie für den Heimgebrauch mit 
60kHz Frequenz zur Datenübertragung schon am oberen Ende angekommen ist. 
Für ein leistungsfähiges Farbdisplay bräuchte man schnellere 
Datenübertagungsraten, damit die Chose Spass macht. Dazu würde ich die 
Energie wie bisher über einen Trafo übertragen, die Daten allerdings 
optisch. Ich stelle mir dazu eine Rotornabe aus Plexiglas vor, die 
mittig mit einer Fotodiode/Transistor versehen ist. Vom stehenden Teil 
wird dann die Plexiglasnabe von einer oder mehreren Infrarot-LEDs 
angeleuchtet. Das ganze könnte man bei entsprechender mechanischer 
Konstruktion auch resistent gegen Fremdlicht machen.
Dann das ganze ans UART anschließen und fertig ist die fies schnelle 
drahtlose Datenübertragung...

Also falls jemand vorhat so ein Display neu zu entwerfen, einfach mal 
fragen, ich habe bestimmt ein paar Tipps wie man es machen/nicht machen 
sollte ;)
#675789
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Ich würde garnicht mit PWM arbeiten, also für ein fettes RGB Display.

1.) als Treiber kommen einstellbare Konstanstrom-Shiftregister in Frage 
die über einen RExt Widerstand im Strom justierbar sind
2.) die Farbkanäle werden durch separate Shiftregister-Kaskaden 
angesteuert
3.) Decodierung der Farbpixel-Datenbytes erfolgt durch MUX'e.

Angenommen wir möchten 15 Bit Farbtiefe, also jeweils 5 Bits für 
Rot,Grün,Blau. Pro Pixelspalte im Display müssen wir diese in 5 
Zeitscheiben unterteilen. Ein 512 Spalten Display hat also 512*5 reale 
Spalten.

Betrachtet man mal ein solches RGB-Pixel-Word

Bit/Pin     01234-56789-abcde-f
Farbe       rrrrr-ggggg-bbbbb-x
Zeitscheibe 01234-01234-01234

Die Bits 0 bis 4 sind Rotbits, 5-9 Grün und a-f also Blau, Bit f ist 
frei.
Wir legen diese 16 Bit Word an einen 16 Bit Port, oder eben 2x 8Bit beim 
AVR (der aber wohl die falsche Wahl ist).
Darunter die Zeitscheibe innerhalb einer komplette Multiplexphase zu 
einer Pixelspalte.
Durch geschickte Programmierung des DDR Register können wir drei 5 zu 1 
MUX'e aufbauen.
Die Pins 0 bis 4 werden extern zusammengeschaltet und gehen auf den 
Dateneingang der Rot-Shiftregister-Kaskade, die Pins 5-9 ebenfalls 
zusammengeschaltet und gehen auf Grün-Shiftregister-Eingang, Pin a-e das 
Gleiche für Blau.
In Zeitscheibe 0 wäre also vom Port Pin 0,5,a auf Ausgang alle anderen 
auf Eingang. Schreiben wir in den Port einen 16 Bit Pixel so werden nur 
die Bits 0,5,a als Datenbits in die Shift-Register geschoben. Eben drei 
5 zu 1 Multiplexer per PORT+DDR.
Man gibt nun zb. 64 Pixel einer Zeile auf diese Weise pro Zeitscheibe 
aus. Bei jeder Zeitscheibe rotiert man das DDR weiter, und das 5 mal, 
dann hat man eine Pixelspalte im Display fertig dargestellt.

Nun kommt der Trick. Die RExt Widerstände für die Shiftregister sind 
einstellbar. In Zeitscheibe 0, also Bit 0 der RGB Daten, werden sie so 
eingestellt das sie 5mA an die LEDs abgegeben. In Zeitscheibe 1 auf 
10mA, dann 20mA, dann 40mA, und 80mA. Wenn man diese Stromwerte anderst 
wählt so kann man die LED Helligkeitsreglung auch leicht logarithmisch 
anpassen.

Mit 5 Bits für jeweils RGB kommt man so auf 2^15 darstellbare Farben hat 
aber nur ein Multipexingfaktor von 5 mal höher als zu einem monochromen 
Display, ganz ohne PWM. Die Dekodierung der Pixelwörter ist auch sehr 
einfach und ohne extra Hardware zu machen.

Wichtig ist dabei aber das die Stromregelung innerhalb der Shiftregister 
sehr schnell einpegeln muß. Das müsste man nochmal in deren 
Datenblättern nachlesen.

Solche Shiftregister gibts schon einige.
Die Gesamthelligkeitsreglung, der Fabkontrast usw. ließe sich über 
entsprechend Widerstandwerte an den RExt der Register machen. Also auch 
das gesammte Display ließe sich einfach mit wenig Hardware einstellen.

Das einzigste Problem bei dieser Methode ist das Layout. Denn zb. für 64 
RGB LEDs würden wir 3 * 4 a 16 Bit Shiftregister benötigen und an jede 
der RGB LEDs kommen Leitungen von jeweils 3 dieser Register. Also schon 
ein ziemlicher Layoutaufwand.

Gruß Hagen
Gast #679130
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Hallo Stefan,

das ist echt eine geiles Projekt. Könntest du mal kurz die 
Funkrionsweise von der Energieübertragung und der drahtlosen 
Datenübertragung zum Rotorkopf erlklären.
Ich habe das Ganze folgendermaßen verstanden: die äußere Spule ist fest, 
die innere Spule dreht sich mit dem Rotorkopf. Die Energie- und 
Datenübertragung wird durch die Basisplatine initiiert und über die 
Spule übertragen. Stimmt alles soweit?

Gruß

Sascha
Gast #681514
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Hallo Sascha,

ja, das ist soweit richtig. Ich pole die feststehende Spule über die 
H-Brücke immer um. Je nachdem, ob ich jetzt eine Null oder eine Eins 
senden will, ändere ich die Zeit bis zum nächsten Umpolen. Dann kann ich 
eine Eins senden (kurzer Impuls) oder eine Null (langer Impuls). Die 
Datenübertragung initiiere ich mit einem Startbit, wie bei seriell. 
Außerdem habe ich noch ein 9. Nutzbit, mit dem ich zum Beispiel "Display 
Reset" senden kann. Obwohl ich noch ein Byte bei der Übertragung 
hinzufüge, ist das Nadelöhr immer noch die Verbindung PC-Rotordisplay 
über RS232.

@Hagen:

Ich habe mir deine Ausführungen durchgelesen, und zumindest zur Hälfte 
durchschaut. Das Problem ist denke ich auch der ernorme Hardwareaufwand. 
Deshalb denke ich dass man mit programmierbarer Logik und PWM besser 
dran ist. Also wenn das "Programm" für jede LED getrennt abläuft, ist 
das ja kein Problem. Auch bei PWM könnte man natürlich die Kennlinie 
anpassen.
Eine Frage die bei richtig großen Displays (egal ob PWM oder nicht) 
bleibt ist die Versorgung mit Saft und Daten. Meiner Meinung nach war 
der Aufwand für die Katz' wenn man nur mit 2-3 FPS pro Sekunde 
rumdümpeln muss. Also, meiner Meinung nach muss man schon ne Animation 
flüssig darstellen können (was ich mit meinen 10 FPS halt auch noch 
nicht kann). Und rechnen wir mal alles zusammen kommmt man auf 512 
Zeilen * 32 LEDs  15 Bit  25 FPS = 768kByte/s. Also da kommt man schon 
in einen Bereich, wo man sich ernsthaft Gedanken machen muss, wie man 
die Daten überträgt. Und, 32 LEDs 3-Farb-LEDs ziehen auch stromtechnisch 
was weg. (Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es für nicht machbar 
oder schlecht halte, sondern nur dass man solchen Aspekten auch 
Beachtung schenken muss!)

Grüße

Stefan
#682173
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@Stefan:

Es gibt eigentlich nur ein Problem mit der Methode aus meinem Posting: 
Durch den geänderten Konstantstrom verändert sich die spektrale Farbe 
der LEDs. Das ist der einzigste Nachteil gegenüber der PWM Methode. 
Ansonsten nimmt man ja fertige Konstantstrom Shiftregister, die gibt es 
auch mit 12 Bit PWM pro LED Kanal. Damit reduziert sich der Aufwand 
wirklich auf die Bitschieberei übers SPI und das geht meistens mit bis 
zu 20Mhz.
Vom Stromverbrauch her wird man am Ende effektiv bei jeder Methode das 
gleiche benötigen vorausgesetzt die abgestrahlte Energie ist auch 
gleich.

Je höher die Displayauflösung wird, also Farbanzahl und Dimension, desto 
schlechter wird eine reine PWM Lösung werden. Denn wir müssen mit immer 
schnelleren PWMs und Multiplexing arbeiten. Aber LEDs haben eine rel. 
große Kapazität die hohe Impulsströme benötigt um die LEDs sauber 
ansteuern zu können und die zusätzlich beim Umschalten immer größere 
Leckströme beim Umschalten im Multiplexing fließen lässt. Gerade 
letzteres führt zu einem ungewollten Nachleuchten der vorherig 
eingeschalteten LEDs mit dem neuen Pixelmuster, Geistereffekt.

Lies ma das 
http://focus.ti.com/analog/docs/techdocsabstract.tsp?familyId=480&abstractName=slva271a 
durch, TLC5924

Gruß Hagen
Gast #682371
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Hallo Hagen,

von solchen Phänomenen wusste ich nichts, man sollte das ganze mal in 
der Praxis testen, ob es wirklich was ausmacht.
Bist du in realen Planungen für so ein Display oder sind das eher nur 
grundsätzliche Überlegungen?

Stefan
#682580
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Ja ich hatte vor mal so ein Teil zu bauen aber bisher scheitert es an 
der Zeit und am nötigen Layout. Bisher habe ich schon so einiges 
zusammengetragen, zb. Power/Datenübertragung per Induktor mit bis zu 
256KHz ist schon fertig simuliert, Die spule arbeitet wie ein Induktor 
eines Stepup Wandlers, Ferromagnetische Kopplung und auf Sekundärseite 
die "Hochspannung" mit Pseudo-StepDown wieder runter. Die Spulen liegen 
also nicht ineinander sondern übereinander in ferromagnetischen 
Halbschalen. Die LED Treiber habe ich schon getestet, eine Schaltung für 
die RExt Anschlüsse ist ausklabustert und so einige Timing Überlegungen 
für die Software. Motor würde ein CD-ROM Motor sein da diese einen 
Unwuchtsausgleich enthalten, Brushless. Rotorpositon wird per Hallsensor 
erfasst. Ich werde aber mit diesem Projekt solange warten bis ich mich 
mit ARM7 oder AVR32 befasse, da es wenig Sinn macht einen AVR für so 
"große" Displays zu benutzen. Bei hoher Farb- Displayauflösung möchte 
man ja auch bessere Animationen etc.pp. darstellen und nicht nur einen 
Font und par Schriftzeichen. Ich gehe dabei davon aus das die 
"Hauptintelligenz" des Displaycontrollers auf dem Rotor sitzt und nicht 
auf der Hauptplatine die per Datenübertragung dann die Rotorplatine 
steuert. CPLDs oder FPGAs kannste vergessen, viel zu kompliziert, und 
viel zu Stromhungrig. Falls ich das jemals bauen werde dann mit den 
TLC5924 Shiftregistern. Eine besondere Idee dabei wäre es die LEDs nicht 
nach aussen sondern nach innen zeigen zu lassen, Kugelform 
vorausgesetzt.

Gruß Hagen
#682589
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>von solchen Phänomenen wusste ich nichts, man sollte das ganze mal in
>der Praxis testen, ob es wirklich was ausmacht.

Naja, wenn TI extra eine spezielle Hardware fertigt um sowas zu umgehen, 
dann denke ich kann man sich auf deren Experten verlassen. Also gäbe es 
den Effekt nicht oder wäre er vernachlässigenbar dann gäbe es also den 
TLC5924 nicht.

Die Stromlast, also die Kapazität beim schnellen Schalten von LEDs kann 
man einfach simulieren und ist bei höheren PWMs fakt. Je schneller man 
muliplexen muß desto höher werden die nötigen Impulsströme um die LEDs 
sauber zum leuchten zu bringen. Die nötigen PWM-Pulszeiten kann man sich 
ja selber ausrechnen, das geht schnell in den ns-Bereich, wenn man 
Farbhelligkeiten haben möchte.

Gruß Hagen
#687351
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@Wegstabenverbuchsler:

Das geht, damit bin ich auch gerade beschäftigt (Zumindest 
zwischendurch, wenn ich gerade etwas Zeit habe). Das ist dann eine 
Matrix aus 8 x 8 LEDs, angesteuert von einem ATmega16. Funktioniert 
eigentlich nicht schlecht, allerdings sieht es nicht so toll aus, da die 
LEDs nur nach vorne leuchten. Ich hatte mir schon überlegt, zwei LEDs in 
die entgegengesetzte Richtung dranzubauen, aber dann muss ich sie 
entweder parallel schalten oder der Aufbau wird relativ kompliziert 
(Habe alles "fliegend" aufgebaut, also 8 Kupferdrähte mit jeweils 8 
SMD-LEDs dran, die anderen Pins sind mit Lackdraht angeschlossen).
#691032
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Hallo Hagen,
schau Dir mal den MBI5031an, der kann 12 Bit PWM mit Scrambling ... aber 
nur 25 MHz statt den 30 von TI .. nur/und der ist (als smd) auch 
lieferbar ;-)

Ich hab "sowas" damit gemacht und bin bei ca. 300 us zur 
Datenübertragung für 16 RGB-Leds mit 3 MBIs und einem 16 MH Atmega 
leider an der Grenze .. bei ca. 1,8m LEDS auf einem "Propeller", der 
sich mit ca. 400 U/min dreht ....

@Stefan - alle Achtung super gelöst!
Wieviel Strom ist wohl über die Induktion möglich zu übertragen?

MfG Vajk
Gast #695459
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Hallo Vajk,

in dieser Konfiguration kann ich ca. 1,5-2A übertragen. Die Spule ist 
wirklich überdimensioniert, weil ich eigentlich nur ca. 400mA maximal 
brauche. Nach oben hin sehe ich da eigentlich kaum Grenzen, wenn man die 
Spule entsprechend dimensioniert. Damals hatte ich das alles rein 
experimentell bestimmt, heute würde ich das bestimmt besser auslegen 
können. Aber auch für große Displays sehe ich keine Probleme Energie auf 
diese Weise heranzuschaffen.

Stefan
Persönliche Seite #695973
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Hallo,
muss auch mal ein Lob loswerden: Die Energie- und Datenübertragung ist 
echt super gelöst.
Ich arbeite gerade an einem ähnlichen Projekt für die Fahrradspeichen. 
(72 SMD RGB LEDs) Und ich kann euch zustimmen, dass es echt eine Menge 
Daten sind! Realisiert habe ich das ganze wie Hagen Re schon 
vorgeschlagen hat mit Konstantstromtreibern, was auch soweit recht gut 
funktioniert, allerdings habe ich 4 ATmega8 verbauen müssen um die 
Datenmengen speichern zu können und auch wegen der SPI 
Übertragungsgeschwindigkeit schnell genug zu sein. Verbaut habe ich den 
MAX6957, den ich aber nicht wirklich weiter empfehlen kann.
An Strom brauche ich übrigens bis zu 4,3A was aber durch mitdrehenden 
Akkupack kein Problem sein sollte

Gruß
Kai
#695996
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Hallo Stefan, mir gefällt deine Java- Software sehr gut, ich wollte 
fragen ob du vielleicht den SourceCode offenlegen würdest. Ich bin mir 
durchaus bewusst , dass dort sehr viel arbeit hintersteckt. Aber mich 
würde einfach interessieren wie du bestimmte Sachen gelöst hast um 
daraus lernen zu können.

Gruß

André
Gast #697233
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Hallo André,

ich kann die RotorDisplay-Software gerne offenlegen.
Ich habe die Software hauptsächlich in 2005 entwickelt und vieles würde 
ich heute natürlich anders machen. Das war damals mein erstes größeres 
Projekt und ich habe viel dabei gelernt.

Es wird allerdings noch ein paar Tage dauern da ich im Moment leider 
viel zu tun habe. Ich werde dann einen Link zur Software hier im Thread 
posten.

Viele Grüße,
Uwe
#698426
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Vajk Von ipolyi wrote:
> @Dietrich - Verzeihung die Propelleruhr ist zwar gut gelungen, aber ganz
> und garnicht mit dem Projekt von Stefan vergleichbar. Deinen Kommentar
> empfinde ich als off Topic.

Wenn dem so ist:
OK.
Ich bitte um Entschuldigung und habe meinen betroffenen Beitrag soeben 
gelöscht.

Ich lausche gespannt weiter auf die Beiträge zum rotierenden Display, 
welches auch mich sehr interessiert. Weiter so!

Gruß
Dietrich
(Firma: DC3AX) #699139
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Wiesi wrote:
> Man könnte auch ein SRAM nehmen, dessen Ausgänge die LEDs steuern.
> Manche SRAMs haben auch recht kräftige Ausgänge, sodass man die LEDs
> eventuell direkt dranhängen könnte.

Uh, das wird aber immer seltener. Naja, ein paar SMD FETs oder integr. 
Treiber sollten das ganze nicht wirklich größer machen.
>
> ...
> Problematischer wird da das Einspielen der Daten, denn so schnell wird
> der AVR die Daten nicht liefern können (sonst könnte er sie ja
> on-the-fly berechnen). Wenn man kein Dual Port RAM hat, dann müsste man
> wahrscheinlich die Anzeige ein paar Umdrehungen "aussetzen" lassen.

Da sehe ich kein Problem. Wenn man 64kB einbaut, kann man auch 128kB 
einbauen und im Hintergrund aktualisieren. Oder, da man kaum bezahlbares 
DP-RAM bekommt, kann man auch zwei 64kB RAMs nehmen und eines auf die 
Anzeige und das jeweils andere an den AVR schalten zum beschreiben. Dann 
Umschalten.
So gibt es keine Aussetzer und keine Zeicheneffekte. Das erinnert an 
Apple ][ oder CBM Zeiten....

Die Verwendung von zwei RAMs hat auch den Vorteil, dass das Layout 
symmetrisch ist, damit also ausgewuchtet.

Gruß, Ulrich
Gast #699250
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Hallo Kai,
sehr nette Sache, die Du da machst.

Mal eine Frage an alle:

Ich würde gerne meine einfarbige Version auch zu RGB umwandeln.
Also, für alle "Falschversteher" neu entwickeln.

Wie geht man denn nun am Besten vor?

Vorraussetzung ist, das ich gerne kaskadierbare LED Module zu je 8 RGB 
LEDs haben würde.

1. Man könnte füe je 8 RGB LEDs 3 Schieberegister hintereinander 
schalten.
Das erste für Rot, das zweite für grün, das dritte für blau.
Vorteil, man bleibt bei 5 Leitungen für Eingang und Ausganz je Modul.
Nachteil, will man nur rot darstellen, müsste man auch grün und blau mit 
"nichts" ansteuern.

2. Man könnte die Schieberegister für jede Farbe einzeln mit einem SPI 
Bus versehen. Also, rot-rot-rot, grün-grün-grün, blau,blau,blau
Vorteil, jede Farbe einzeln steuerbar.
Nachteil, 2 weitere CS Leitungen notwendig.

3. für je 8 RGB LEDs einen eigenen Prozessor (ATmega16), diese dann per
UART verbinden, falls das geht, um die Daten für jedes 8 LED Modul zu 
übertragen.

Was meint ihr, wie könnte man so ein RGB Projekt relativ einfach lösen?
Mein größtes Problem ist halt der Platz, und die unterschiedlichen 
Blattlängen, bzw, LED Anzahlen bei den Helikoptern.

Anliegend noch mal ein Bild meines derzeitiges einfarbiges System mit 32 
LEDs pro Rotorblatt.

Gruß Toby
Angehängte Dateien:
Gast #700242
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Hallo zusammen
Hab hier auch noch ein älteres Projekt aus meiner Sammlun das auf seine 
Fertigstellung wartet.
Sollte ursprünglich in Rotorblätter für einen RC-Heli eingeharzt werden.
Dein beitrag hat mich wieder wachgerüttelt.
Die PWM Idee hatte ich auch schon verfolgt aber auf grund der hohen 
Drehzahl von ca. 2000 U/min am Rotorkopf bekomme ich logischerweise auch 
nur Striche.
Hier noch die URL vom damaligen Eintrag. 
Beitrag "Das passiert wenn..."
Rotor-Clock ist eifach immerwieder faszinierend.
Werde die dinger nun doch endlich mal fertig bauen.
Danke für die Anregung und weiter so.

Habe als Anhang noch ein kleines Video beigepackt.
Muss das Video auf 2-mal schicken war zu groß.
Hier also der erste Teil.

Gruß Jens
Angehängte Dateien:
Gast #700745
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Hallo Jens, oder besser Danny?!

Nun ja, sehr weit bist Du ja bis lang nicht gekommen.
Immerhin gibt es deine Platine wohl doch,
und drehend sieht man diese nun auch.
Das sollte einiges Misstrauen, welches in deinem Beitrag entstanden ist, 
zu Dir beseitigen.

Zum Einbau in Blätter kann ich nur sagen, teuer teuer!

Ich habe mir je 2 Formen für 470er und 600er bauen lassen,
aus denen nun die ersten Serienreifen Blätter gebaut werden.
Formen und Blätter kommen von einem deutschen Blatthersteller.
In die 470er Blätter kommen 32, ind die 600er komen 48 LEDs.
Leider habe ich nur eine einfarbige Version, versuche aber auch eine
RGB Version zu fertigen.
Ich bevorzuge allerdings eine Modul-Bauweise,
um mit der LED Anzahl variabel zu sein,
um verschiedene Blattlängen bestücken zu können.

Falls Interesse an einer Gemeinschaftsarbeit oder so besteht,
kannst dich ja mal melden.

Gruß Toby
Gast #700883
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Hallo Toby
Kooperationsintresse besteht allemal.
Hast du schon Erfahrung im Platinen einlaminieren???
Ein guter Bekannter von mir stellt Hauptberuflich Blades her.
Er meint das das kein grösseres Problem sei. Die Blaätter sind aber 
höchstwarscheinlich nicht voll 3D tauglich (haarrisse auf Platine durch 
Torsion und so...)
Hast du schon Erfahrungen diesbezüglich.
Mein Layout ist auch längenveränderlich.
Hab die Länge auf meinen Raptor 50 ausgelegt.
Zu "teuer teuer" kann ich nur sagen das das Projekt nur an 
Materialkostern
bis heute schon über 1/2 k€ verschlungen hat (für einen Satz).
Was ich sagen will ist ---> Die Dinger müssen nu unbedingt mal fliegen 
lernen.


Gruß Jens
Gast #700978
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Hallo Jens,

ich habe 4 Sätze Prtotypen gebaut.

Einen 325er (Holz) mit 24 LEDs, flog schon auf Messen in 
Friedrichshafen, Leipzig,
Indoorgala und im Melle, Landesbergen,....
Der Satzt hat bereits etliche Flüge hinter sich.

Einen 470er Satz, modifizierte CFK Blätter mt 32 LEDs.

Einen Satz 600er mit 16 Leds und einen mit 48 LEDs beide in Holz.

Bis lang sind keine Auffälligkeiten bezüglich Ausfällen bekannt.

Ich schlage vor, du meldest dich mal per E-Mail,
denn das folgende ist etwas Offtopic.

Gruß    TobyTetzi at t-online.de
Gast #728270
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Guten Abend
Ich bin auch gerade dabei, mir ein Rotor Display zu bauen. Ich wollte 50 
RGB SMD LEDs verwenden und diese mit den Schieberegistern "AS1110" von 
Austria microsystems ansteuern. Als Steuereinheit will ich einen AVR 
nehmen. Den Strom wollte ich per einfachen Schleifkontackten in den Kopf 
übertragen. Dort sitzt dann der Haupt AVR und sendet seine daten zu den 
Treibern, die auf der LED Platine auf dem Ausleger sitzen. So habe ich 
unter 10 Pole(dank Bus), die vom AVR zum Ausleger gehen müssen, 
Stromversorgung mit eingeschlossen. Die Schieberegister stelle man mit 
einem externen Widerstand ein. Ich wollte eine recht hohe Drehzahl 
nehmen und dann die LEDs nicht bei jeder Umdrehung aufleuchten lassen. 
So kann man ja die LEDs ja "dimmen". Ich wollte einen Schrittmotor 
verwenden, da dieser ja eine Stabile Drehzahl hat. Wenn die 64kB 
Speicher auf dem AVR nicht für Animationen reichen, wollte ich einen 
externen Flashspeicher mit ein paar MB an den Bus anschließen. Als 
Datenübertragung zum PC wollte ich einfach einen SPI Stecker auf das 
Board machen, sodass der AVR dann per PC programmiert wird und dann 
unabhängig vom PC läuft.

Viele Grüße

Tobias
(Firma: DC3AX) #729813
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Hallo Tobias!

Zugegeben, das synchronisieren auf eine Drehzahl ist ein wenig Aufwand, 
aber ich fürchte, dass Du mit Schrittmotoren wenig Glück haben wirst. 
Denn diese Motoren haben ihre Stärken in der Positionierung, also 
Genauigkeit und Kraft eine Position anzufahren, leider unter massiven 
Einbußen an Geschwindigkeit.
Ich fürchte, das wird damit nix.

Außerdem stelle ich es mir problematisch vor Schleifkontakte und hohe 
Drehzahl unter einen Hut zu bekommen. Das geht nicht ohne Verluste. Hier 
ist die magnetische Kopplung aus den oberen Bauvorschlägen doch besser 
geeignet.
Aber bevor man alles auf einmal anders macht, als man es sich 
vorgestellt hat, starte ruhig mal mit Schleifkontakten und dann kann man 
das Schritt für Schritt erweitern / verbessern.

Gruß, Ulrich
(Firma: DC3AX) #730386
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Es eignen sich alle Motoren, nur eben nicht Stepper. Es gibt sehr viele 
unterschiedliche Motoren, alle haben ihre Vor- und Nachteile.
Die kleinen handelsüblichen Motoren haben durch ihre Schleifer und die 
'schnelle' Umschaltung der Kollektoren ein recht hohes Laufgeräusch. 
Dafür legt man lediglich eine Spannung an und kann sie so sogar ganz gut 
regeln.
Allerdings machen sich Vibrationen recht leicht auf dem Rotordisplay 
sichtbar, weil es Wellenlinien erzeugt.

Bürstenlose Motoren, wie die aus den modernen Lüftern, sind nur mit 
einem Chip zum Laufen zu bewegen. Da gibt es allerdings welche mit 
Drehzahl Steuerung oder / und Tachosignal. Das Problem ist aber das 
Layout und die Wicklung der Spulen und passende Magneten für den Rotor 
Teil. Da ist es dann einfacher einen Lüfter zu nehmen und alles weg zu 
schnippeln, was man nicht benötigt. Ich habe jedenfalls noch keinen 
Bürstenlosen ohne Ansteuerung gefunden, was aber nichts heißen will, 
weil ich noch nie danach gesucht habe.

Naja, man kann nicht nur auf einen Motor synchronisieren, sondern 
natürlich auch erst mal den Motor auf einer Solldrehzahl halten. Man 
benutzt z.B. eine PWM Stufe eines ATmegas zur Steuerung des Motors und 
einen Counter-Eingang für die Erfassung der realen Drehzahl. Das kann 
man mit einem Optosensor machen bei einem Kollektor-Motor, oder mit der 
Tacholeitung eines Bürstenlosen. Mit dieser Regelung kann man das Teil 
optimal beschleunigen, damit der Vorzeigeeffekt auch nicht zu lange auf 
sich warten läßt.

Es gibt aber auch noch andere Optionen mit konventioneller Technik was 
zu machen. So kann man einen Kollektormotor über einen Riemenantrieb den 
Rotor antreiben lassen, so filtert man mechanisch die Vibrationen raus. 
Außerdem hat man nun mechanoisch Platz unter der Rotormitte. Dort kann 
nun eine Spule zur Energieübertragung für die Anzeige und, via 
Modulation, die Daten übertragen werden.

Aber das hatten wir doch schon weiter oben.
Persönliche Seite #730615
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Ic hab jetzt nicht alles durchgelesen aber bei meiner Uhr löse ich das 
Drehzahlproblem so: Ich messe per Input Capture die umdrehungszeit und 
teile diese durch die anzahl der spalten (Idealerweise ne 2er Potenz). 
Diese Zeit kann man dann als reload-wert für nen CTC Timer nehmen, der 
die Daten rausschreibt. Man sollte jedoch 16 Bit timer für CTC und Input 
Capture nehmen, da man sonst die auflösungsschritte auf dem Display 
sehen kann (Die anzeige verschiebt sich je nach drehzahl um einen pixel)

Der Einzige Atmel der diese vorraussetzungen hat ist glaub ich der 
mega162, zumindest hab ich mir den für die nächste version rausgepickt.
Gast #730751
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Die Varianten mit Zeitmessung für eine Umdrehung und Veränderen eines 
Spaltentimers hatte ich auch versucht ... das Regelverhalten fand ich 
durch Rundungsfehler als sehr unschön. Es geht einfacher und effektiver.


Also löste ich das ohne Rundungsfehler - voraussetzung ist ein natürlich 
wie immer ein Referenzpunkt via Hallsensor, Lichtschranke oder sonstwie 
...

Voraussetzung ist natürlich die Spaltenanzahl ist immer die selbe oder 
zumindest bekannt,

Ich rechne mir also einmal aus, welche Zeit eine Spalte (für eine 
Solldrehzahl) haben sollte (nehme das als Startwert) und passe einen 
crc-Timer so an, daß er einen weiten Regelbereich zur Verfügung hat für 
Drehzahländerungen ...

Ich zähle dann die Spalten einer Umdrehung ab dem Referenzpunkt und 
korrigiere nur durch ++ / -- den Zähler, falls der Vorgabewert nicht 
erreicht wird (ggf auch ein += 10 / -= 10 oder andere Schrittweiten).
Somit gibt es keine Rundungsfehler, nur ein Timer notwendig und einen, 
ich finde, schönen Fächereffekt beim Hochfahren der Drehzahl ..

(... ggf. kann man den Teiler des Timer noch Umschalten)

Hierbei hab ich z.B. einen Regelbereich ab 60 U/min bis über 600 U/min

Viel Spaß beim Probieren...
Vajk
Gast #732502
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> Kannst du da einen Codeschnipsel anbieten?
muss ich erst zusammenstellen ... ist aber ganz einfach :-)

> Wo kommt da der Timer zum Einsatz?

Nun .. ich gehe davon aus, daß Du folgendes kennst,
weil Du das Ding ja baust:
1. "Breite" einer Spalte
Unter Breite verstehe ich die hier die Zeitdauer der Spalte
Und unter Spalte verstehe ich das Kreissegment ... also die LED-Reihe
2. Die gewünschte Umdrehungsgeschwindigkeit
daraus läßt sich die Spaltenzeitbreite errechnen

> Mit was und wie vergleichst du den Timer
Ich stelle den Timer auf eine Spaltenbreite ein, die er bei der 
Normdrehzahl haben muß, damit eben eine Spalte rauskommt ...

> um zu entscheiden ob + oder -?
Na und dann zähle ich die Anzahl der Spalten (also pro Timerinterrupt 
ein spacnt++).

beim nächsten Int des Hallsensors vergleiche ich den Spaltenzähler 
spacnt mit der Anzahl der Spalten, die ich haben will ...
.. ich hatte damals 408 Spalten gewählt, weil ich einen Zeichensatz von 
16 LEDs x 12 verwendet habe .. so kommen 34 Zeichen raus. Und es läßt 
sich durch 8 teilen .. besser als die 360° eines Kreises.

Überschreitet der Zähler also die 408 so muß der verlängert werden und 
umgekehrt ... wobei die Schrittweiten der Änderung eben anpaßbar sind 
... je nach gewünschten Regelbreich abhängig der Drehzahl ...

Idee verstanden ?
Gast #733340
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Die Regelung mache ich in Stufen, d.h. ich verwende 10er Schritte, wenn 
die Differenz über 10 ist, 20er Schritte, wenn Differenz über 20 ist ... 
usw. das beschleunigt den Regelvorgang natürlich. Hatte ich bei der 
Erklärung oben weggelassen.
@Toby, hast Du das auch gemacht ...
.. bei kleinen Drehzahlschwankungen find ich die Regelung schneller, als 
die Doppel-Timer-Variante.

Das System muß natülich auf den Drehzahlbereich angepaßt sein, d.h. erst 
mal eine Runde rechnen, welche Werte optimal sind ...
Gast #733657
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Hallo Vajk,

ich habe mit der Art der Regelung nicht weiter gemacht.

Könnte mir aber denken, es nochmal zu testen.

Poste doch mal deine schrittweise Abstufung bitte, oder noch mehr?!

Gruß Toby
Gast #738337
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Doch, die mittlere Lichstärke hängt direkt mit der PWM zusammen, 
allerdings sind die Augen nicht linear... daher siehst du zwischen 50% 
und 100% keinen großen Unterschied. Gruß von Andy
Gast #756032
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Hallo,

weil ich denke dass die Spulenübertragung eine interessante Technik für 
ähnliche Projekte ist, habe ich eine Simulation der Energie- und 
Datenübertagung in Simulink geschrieben und hochgeladen. Ich hoffe, ihr 
benutzt es. Ich freue mich auf Kommentare und Anregungen :)

Grüße

Stefan
Angehängte Dateien:
#769184
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Hallo!

Wirklich eine bemerkenswerte Leistung dieses Gerät. Es erfordert ja 
nicht nur die geschickte Kombination aus Elektronikwissen, sondern auch 
eine Menge an handwerklichem Geschick. Mit deinem Aufbau, den 
Schaltplänen, den Quellcodes und der Simulation in der Hinterhand werde 
ich mich bestimmt nochmal an das Projekt heran trauen. Vorausgesetzt die 
vorlesungs- UND klausurfreie Zeit fällt lang aus und ich habe in der 
Zeit keine Freundin ;-) Die halten einen doch nur von solchen Sachen 
ab...

Mich würde jedoch noch interessieren, wo du die ganzen mechanischen 
Teile herbekommen hast. Die elektronischen zu beschaffen ist kein Thema- 
kann ich über meine Uni abwickeln, jedoch wo bekommt man gut und günstig 
diese Plexiglasrohre (sind doch welche, oder?), dann lagerst du 
scheinbar alles auf Gummi, damit es nicht vibriert. Bekommt man das 
alles im Baumarkt oder hattest du da spezielle Quellen? Auch der Motor. 
Über gehabt oder neu? Was sollten so die Kenndaten sein? Aber ich glaube 
beim Motor probiere ich es einfach mal aus.

Was mich bei dieser Diskussion über die max. Framerate hier wundert ist, 
dass noch niemand auf die Idee kam, das die Bitrate, die ihr berechnet 
die unkodierte ist. Bei einer Datenübertragung wird zumeist vorher eine 
Kodierung durchgeführt, damit der Kanal nicht zu stark belastet wird. 
Ich möchte mal ein paar Anregungen geben, die die Möglichkeiten von 
RGB-Displays vielleicht wieder ein wenig näher rücken:
Nehmen wir als Grundlage ein Display mit 64 (also 2x32) LEDS und 512 
Spalten. Wir wollen volles RGB, das macht 64*512*3 Byte. Das sind 96kB 
für ein Vollbild.
Ich schlage eine einfache Idee vor: Die Reduktion des Bildes auf 256 
dynamisch gewählte Farben (vielleicht sogar noch weniger), eine sog. 
Farbpalette, sieht bei dem Aufbau mit Sicherheit niemand. Schließlich 
sind die LEDs nicht so genau wie TFT Displays. Man legt also eine 
Farbpalette mit 256 Farben an. Zu jeder Farbe gibt es in dieser Tabelle 
einen Wert für das Tastverhältnis für R, einen für G, einen für B. Die 
Tabelle ist also nur 768 Byte groß. Diese Tabelle kann von der 
"Bodenstation" geändert werden. So kann man sich die Farben, die das 
nächste Bild oder die nächste Sequenz benötigt aussuchen. Das Vollbild 
hat nun eine Größe von 32kB statt 96kB. Also eine "Komprimierung" von 
1:3. Reduziert man die Farbpalette noch mehr, dann ist noch mehr 
rauszuholen. Hinzu kommt der Pluspunkt dieser Lösung: Es ist eine reine 
Softwarelösung. Man kann sie jederzeit nachrüsten, auch mit einem 8-bit 
AVR sollte das drin sein. Auch ein "Ausblenden" des Bildes ist jetzt 
super einfach möglich: Man ändert dazu einfach die Werte der Farbtabelle 
langsam nach null und das Bild verschwindet. So kann man es auch 
einblenden oder auf andere Farben blenden oder die Farben verzerren.

Schwieriger wird es dann schon, wenn man weiter komprimieren will. Da 
wird ein 8-Bit Controller nicht mehr ausreichen, aber belehrt mich ruhig 
eines besseren. Man überträgt bei einem Video nun nur noch zu Anfang des 
selbigen einen Vollframe. Alles weitere wird dann als Deltawert 
übertragen. Mit ein paar weiteren Befehlen wie z.B. scrollen des 
Displays in eine der vier oder acht Richtungen, läßt sich hier massiv an 
Daten einsparen. Man könnte gleichzeitig auch mal überlegen, ob andere 
Codierverfahren z.B. ein Huffman-Code, hier einen Vorteil bringen 
können.

Letztlich gibt es noch eine sehr schöne Variante. Ihr alle kennt sicher 
den PING-Standard. Das sind diese kleinen Bilder mit der Endung png. Die 
können beliebig viele Farben verlustlos speichern und sogar Transparenz 
und noch eine ganze Menge mehr. Das Format ist so umfangreich, das 
selbst ein gewisser Browser aus dem Hause Microsoft dieses bis heute 
nicht vollständig versteht (nachdem er lange brauchte es überhaupt 
darzustellen). Da dieses Format sehr umfangreich ist unterteilten es die 
Entwicker in drei Teile. Der unterste Teil beschreibt Features, die ein 
System mit wenig Hardwareresourcen trotzdem erfüllen sollte. Der Vorteil 
ist, das dieses Format frei ist. Es steht unter der GPL. Aber das 
PING-Format ist eigentlich weniger interessant. Interessanter ist das 
MING-Format (Endung mng), welches quasi das selbe wie PING ist bloß mit 
Animationsmöglichkeiten. Die Dateien, die da raus kommen sind wirklich 
klein. Da sollten selbst 25 Frames/s drin sein. Da die meisten Devices 
nur 20U/s haben sollte es eigentlich dicke reichen. Man müsste natürlich 
auf einen 32-bit Prozessor umsteigen und viel Zeit in die Portierung der 
libmng investieren. Aber möglich wäre es.

Vielleicht fallen euch ja jetzt noch mehr Möglichkeiten ein. Die 
Kanalkapazität zu vergrößern geht natürlich immer. In meinem 
Ursprungsentwurf wollte ich mich mal mit Bluetooth auseinandersetzen 
(nicht, weil es geeignet wäre, sondern um das mal kennen gelernt zu 
haben). Jedoch scheint das auch nicht die Kapazität zu besitzen. Was mit 
einer Infrarot-Lösung möglich ist, würde ich gerne mal wissen.

Grüße!
Persönliche Seite #771334
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Hallöchen,

wenn es ein neues Projekt geben wird, bin ich dabei. Mich interessiert 
diese Uhr schon sehr lange, da ich aber mit Mikroprozesoren noch wenig 
Erfahrung habe, lies ich die Finger davon. Deshalb würde ich gern in ein 
Gemeinschaftsprojekt mit einsteigen, da die Platinen in der 
Einzelfertigung ja sowie so teurer sind. Wer ist mir dabei?

MfG Hicki
Persönliche Seite #771364
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Ich hab vor diese Platine hier fertigen zu lassen, wer will noch? ^^

PS: ISP anschluss ist atm nicht drauf, ich denke ich werd dem controller 
vor dem Verlöten nen Bootloader (über IR) einprogrammieren, um nachher 
das richtige programm drauf zu bekommen.

PPS: Verbesserungsvorschläge erwünscht, eagle-file auf wunsch auch ;)

PPPS: Die platine ist auf grund der Eagle light version so zerstückelt, 
entweder ich such mir vor der Fertigung jemanden, der mir beide Hälften 
zusammenfügen kann oder ich lasse so fertigen und löte später beide 
hälften zusammen.
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #771720
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Hauke Radtki wrote:
> Die Version dort ist erst noch einfarbig, eine RGB version hab ich aber
> auch schon als layout (aber da sieht die platine noch nicht so schön
> aus, und in der eagle light version ist der platz wegen der Länge doch
> SEHR begrenzt)


Hallo Hauke,

die RGB-Version ist doch besser, Oder? Ein Kollege von mir arbeitet mit 
Target. Da gibt es bedeutend mehr Möglichkeiten. Schicke mir doch mal 
den Schaltplan. Das bekomme ich schon hin.
Bis dann -

MfG Hicki
Persönliche Seite #772623
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So bald wie möglich ;)
Ich hab jetzt mal die ISP pins auf testpunkte auf die Platine gebracht, 
da kann man dann kleine kabel anlöten oder wenn man hat kleine 
federkontakte andrücken.

Nen RC glied hab ich auch ncoh an den Reset gelegt, bei den störungen 
von der Spule kann da ja sonst vielleicht doch was schief laufen ;)

Schaltplan ist auf m notebook, lade ich so bald wie möglich hoch.
Gast #837521
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Hallo,

ich plane derzeit auch ein Rotordisplay. Beim durchforsten des Beitrags 
sind einige IC's genannt worden die doch sehr interessant währen. Die 
Lösung mit den Konstantstrom-IC's mit Dot-Korrektion klingt gut, nur bin 
ich der Meinung das man die veränderte Lichtfarbe schon bemerkt. Meine 
Idee währe es die IC's mit integriertem Grey-Scale zu verweden. Die max. 
PWM Frequenz der IC's beträgt 30Mhz! Diese Frequenz ist im Rotordisplay 
so gut wie nicht mehr sichtbar.
Ich habe ein paar Überschlagsrechnungen gemacht:
Wenn ich 3 LED-Leisten drehen lasse, komme ich auf eine 
Gesamtumdrehungszahl von 15 U/s (900 U/Min). Durch die 3 LED-Leisten 
wird jede Spalte mit 50Hz refresht.
Wenn ich nun den Kreis in 200 Spalten unterteile, beträgt die Zeit für 
eine Spalte 200µs. Bei 256 Graustufen würde die LED 23x innerhalb dieser 
Zeit angesteuert werden. Ob das noch sichtbar währe?
Gast #837597
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> Wenn ich 3 LED-Leisten drehen lasse, komme ich
> auf eine Gesamtumdrehungszahl von 15 U/s (900 U/Min).
Du meinst 3 Arme - die Umdrehungszahl ist immer die gleiche ;-)

> Durch die 3 LED-Leisten
> wird jede Spalte mit 50Hz refresht.
nur?
> Wenn ich nun den Kreis in 200 Spalten unterteile,
> beträgt die Zeit für eine Spalte 200µs.
das kann so nicht ganz stimmen, gefühlsmäßig

200 us sind zu wenig Zeit !

> Bei 256
> Graustufen würde die LED 23x innerhalb dieser
> Zeit angesteuert werden. Ob das noch sichtbar währe?
Damit es sichtbar ist, muß innerhalb einer Spalte ein PWM-Zyclus voll 
durchlaufen werden!
Das IC von TI macht 30 MHz bei glaub 4096 Graustufen ... jedoch solltest 
Du in x^2 Stufen schalten (1,4,16,64,...) damit ein Farbwechsel fürs 
menschliche Auge sichtbar wird, einzelschritte sinds nicht nötig.
Du mußt auch bedenken, daß die ICs Ladezeiten haben.
Bei der 25MHz-IC-Variante komm ich so auf ca. 600 U/min, die bei 408 
Spalten möglich sind.
Was mir gut gefällt sind die 3 Arme zur Farbmischung,
Viel Spaß beim synchonisieren.
Gast #837689
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Hallo

@vajk
Das mit der Umdrehungszahl wahr, das muss ich zugeben, schlecht 
formuliert. Klar dreht sich alles mit der gleichen Geschwindigkeit.

Ich sollte auch erklären wie die Arme aufgebaut sein sollen. Alle 3 Arme 
sollen mit 16 RGB-LED's bestückt werden.

somit wird bei einer Umdrehungsfrequenz von 25 U/s jede Spalte mit ca. 
45Hz "abgetastet"

(Ups, grad 'nen Fehler entdeckt -> Umdrehungsfrequenz soll 25 U/s sein)
Zur Timerzeit: 25Hz / 200 Spalten => 5kHz => 200µs

In diesen 200µs würde, ein mit 30Mhz getakter PWM, 6000 "Impulse" 
reinbekokmmen. Man könnte jetzt den 128-Stufigen IC verwenden. Damit 
würden über 46 PWM-Zyklen in die Spalte passen. Beim 4095-Stufigen 
währen es nur ca. 1,5 Zyklen. Das würde meines Erachtens auffahlen 
(Austastung).

Das mit dem quadrieren des Einstellungswertes für einen linearen 
Helligkeitseindruck kenn ich bereits.
Gast #1131443
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Hallo Stefan

mit grossem Interesse habe ich Deine bauanleitung studiert.

Wir haben eine Projektanfrage wo ein solches Display in ein 
Serviertablet
(Bar) eingebaut werden soll.

Da wir wenig Zeit zur Verfuegun haben moechte ich Dich anfragen ob Du 
bei Deinem Marketresearch schon auf fertige Bausatz Anbieter gestossen 
bist?

Jeder Hint ist sehr willkommen.

Freundliche Gruesse
Peter Hunziker
Gast #1138735
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Ich suche noch eine schöne Propelleruhr-Schaltung mit ca. 30 bis 60 
LED`s. Einen Anbieter der größere Platine machen könnte und vielleicht 
sogar Bausatz anbietet habe ich bereits in Aussicht.

Könnt ihr geeignete Schaltung empfehlen?
#1138759
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@ Pfiffikus
... also ich habe zwei unterschiedeliche Module - eines mit 8 RGB LEDs 
und einmal mit 16 RGB LEDs. Bei der 8er ist ein ATmega 32 drauf, pro LED 
also 3 geschaltete Konstanstromquellen. Bei der 16er ist ein ATmega 128 
drauf und 3 PWM Oszillatoren mit 25 Mhz. Beide Modulreihen sind 
kaskadierbar. Die Schaltungen sind erprobt und wurde jeweils zur 
Textanzeige genutzt mit "Propellern" mit ca. 1,8m Durchmesser und bis 
500 U/min. Entsprechend optimiert ist die Software.
Persönliche Seite #1139311
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Vajk .v.i. wrote:
> So .. hab hier mal die 8er-Platinen zum Ansehen hochgestellt
> http://www.uCtier.de/dreh8ers1.pdf
> http://www.uCtier.de/dreh8ers2.pdf
> http://www.uCtier.de/dreh8ersboardbottom.pdf
> http://www.uCtier.de/dreh8ersboardtop.pdf
> und den Basiscode zum Ansehen
> http://www.uCtier.de/dreh8er.c
> wenns gefällt, dann packe ichs die Tage zusammen.
> Gruß Vajk


Hallöchen,

daß sieht ja super aus. Hast Du noch ein Foto Deiner fertigen Uhr? Also 
ich hätte großes Interesse an der Uhr. Würde mich freuen, wenn Du das 
Paket fertig machst.

MfG Hicki
#1139344
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@Hicki, also Uhr ists "noch" nicht nicht, daß mußt Du dann im Code 
umsetzen - von der Programmierung her, hab ich den Vollkreis durch 408 
"Spalten" geteilt, ist durch 8 und 12 teilbar, bei Font 12 x 16 - sprich 
zwei Module machen eine Textzeile :-) und ein paar Striche anzeigen und 
zwischendruch was spielen dürfte kein Prob sein :-) Den Regelcode zur 
Geschwindigkeitsanpassung hab ich auch recht simpel und wirkungsvoll 
gelöst, im Gegensatz zu Umdrehungszeitmessung und ausrechnen der 
Zeitlänge für eine Spalte - ich weiß viele Spalten es sein müssen und 
fange mit irgend einem Timerwert an und korrigiere den bis die 
Spaltenzahl paßt. Netter Hochlaufeffekt und sprungfreiere Regelung.

Foto(s) maile ich Dir
LG
Vajk
Persönliche Seite #1139388
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Vajk .v.i. wrote:
> @Hicki, also Uhr ists "noch" nicht nicht, daß mußt Du dann im Code
> umsetzen - von der Programmierung her, hab ich den Vollkreis durch 408
> "Spalten" geteilt, ist durch 8 und 12 teilbar, bei Font 12 x 16 - sprich
> zwei Module machen eine Textzeile :-) und ein paar Striche anzeigen und
> zwischendruch was spielen dürfte kein Prob sein :-) Den Regelcode zur
> Geschwindigkeitsanpassung hab ich auch recht simpel und wirkungsvoll
> gelöst, im Gegensatz zu Umdrehungszeitmessung und ausrechnen der
> Zeitlänge für eine Spalte - ich weiß viele Spalten es sein müssen und
> fange mit irgend einem Timerwert an und korrigiere den bis die
> Spaltenzahl paßt. Netter Hochlaufeffekt und sprungfreiere Regelung.
>
> Foto(s) maile ich Dir
> LG
> Vajk

Hallöchen Vajk,

danke für Deine Antwort. Würdest Du mir beim Coden der Uhr helfen?
Bin auf die Fotos gespannt.

MfG Hicki
Gast #1140303
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Ich habe heute mal etwas experimentiert.

Luftspule: Primär 100 Windungen / Sekundär 150 Windungen
Bis 500mA Übertragung ist kein Problem

ich habe die Frequenzen 500 Hz bis 31khz schrittweise um 1khz erhöht. 
Die beste Übertragung erfolgt mit 1 bis 2 khz. Darüber und darunter 
fällt die Spannung Sekundär erheblich ab!

Ich frage mich wie das bei einigen mit 20khz klappen soll, da kommt bei 
mir nix mehr rüber!
#1140315
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Schwingkeis / Resonanzfrequenz und so .. vermutlich auch abhängig von 
der Anzahl der Windungen und dem Verhältnis von Sekundär und 
Primärwindungszahl!
Ist bei höhere Spannung auch mehr Leistung übertragbar ? Empirisch 
ermitteln oder theoretisch berechnen?
Gast #1140330
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Ich habe am Sekundärwicklung ein 20 Ohm Lastwiederstand ran gehängt!
Die Spannung war bei 1500 hz am höchsten. Somit auch Leistung!
geschaltet wurde primär mit FET 1405.
Daten mit Oszi ermittelt.
#1140553
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Hallo,

als Störfaktor für unteren "Transformator" klönnte ich mir metallische 
Komponenten im Bereich des magnetischen Kreises vorstellen.
Gerade ferromagnetische Materialien (Kugellager?) könnten sehr störend 
wirken.
Aber auch elektrisch gut leitende Materialien können stören, da sie wie 
eine kurzgeschlossene Sekundärspule unseres Transformators wirken.

Um diese Einflüsse auszuschließen, würde ich vorschlagen, die Anordnung 
mal weiter ab jeglicher metallischer Komponenten zu testen.

Im Prinzip müsste ja die übertragbare Energie mit steigender Frequenz 
ansteigen?
Läßt sich durch eine passende Kapazität parallel zur Spule ein 
resonanzeffekt positiv nutzen?

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass ein Transformator aus 2 
Hälften eines Ferrit-Schalenkerns mit je einer Spule drin gut 
funktionieren könnte.
Der Luftspalt kann dann ja auf wenige Zehntel mm beschränkt werden, wenn 
der Schalenkern auf der Propellerachse liegt?

Gruß
Dietrich

PS:
Auch ich bin interessiert an einem Paltinensatz, sobald die restlichen 
Probleme gelöst sind.
Gast #1140604
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Es ist nicht so einfach die Spulen in so einem kleinen Abstand zu 
montieren. In der Praxix bekommt man die Wicklung nur etwas eiförmig 
hin. In meinem Beispiel habe ich im Schnitt noch einen Abstand zwischen 
5 bis 8 mm zwischen den Spulen. Dennoch klappt es bei 1500 Hz.

Welche Kondensatorgröße (Anhaltspunkt) empfielst du mal auszutesten? 
Diese wirken ja im Wechselfeld wie Parallelwiderstand, darf dann auch 
nicht zu groß sein.

In meinem Fall ist die innere Spule direkt um den Rotor eines PC Lüfters 
gewickelt. Da alles aus Plastik ist, könnte dort nur der eigentliche 
Lüftermotor stören. Es wäre allerdings sehr schwierig den Abstand zum 
Lüftermotor zu erhöhen, würde dann auch unangenehm große werden.

Also noch mal die Daten:
Luftspule: Primär 100 Windungen / Sekundär 150 Windungen
Frequenz ideal bei 1500 Hz (leider leichter Pfeifton), sowohl von 
Leistung als auch Wirkungsgrad
12 V /800mA dürten Sekundär für 6V Ac  /500mA gerade mal ausreichen

Nur der Pfeifton stört!
Persönliche Seite #1140996
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Die der Kondensator darf Theoretisch beliebige Werte haben, aber 
sinnvoll ist es, Spule und Kondensator aufeinander abzustimmen.

Ich habe durch Luftspulen bis jetzt etwa 25W übertragen, das ist aber 
eher Theorie, da die Spulen einen ziemlich engen abstand hatten (<1mm) 
und etwas größer im Druchmesser (etwa 4cm) waren. Außerdem wird die 
Primärspule relativ schnell Warm, da in ihr etwa noch mal 20W verheizt 
wurden (jaja der Wirkungsgrad :P)

Ausnutzung von Resonanz bringt folgende Vorteile:
-Gleichrichter wird effektiver, da nicht mehr so hochfrequente 
Signalanteile wie bei Rechteckansteuerung vorhanden sind
-Wenn man die ansteuerung Variabel aufbaut, kann die übertragene 
Leistung durch ändern der Ansteuerungsfrequenz (näher dran oder weiter 
weg von der Resonanzfrequenz) angepasst werden
-Weniger breitbandige Störungen des Umfeldes
Gast #1145343
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Wie ist der Stand bei euch in Sachen Stromübertragung. Ich habe noch mit 
diversen Spulen und Frequenzen experimentiert aber bin noch nicht so 
recht zufrieden. Mehr als 4000 khz war nicht effektiv.
Und darunter konnte ich bestenfalls 5V bei 500mA übertragen
Ich würe gerne aber die doppelte Leistung übertragen, hat das schon 
jemand hin bekommen? Wenn ja, wären ein paar Angaben zu 
Drahtquerschnitt, Spulendurchmesser, Windungszahl, Frequenz hilfreich.

Obere Links haben mich da auch nicht weiter gebracht.
#1468639
Lesenswert?

@  Pfiffikus (Gast)

>Wie ist der Stand bei euch in Sachen Stromübertragung. Ich habe noch mit
>diversen Spulen und Frequenzen experimentiert aber bin noch nicht so
>recht zufrieden. Mehr als 4000 khz war nicht effektiv.
>Und darunter konnte ich bestenfalls 5V bei 500mA übertragen

Auch wenn der Post schon etwas alt ist.

Siehe Royer Converter

>Die Spannung war bei 1500 hz am höchsten. Somit auch Leistung!
>geschaltet wurde primär mit FET 1405.
>Daten mit Oszi ermittelt.

Einfach mit nem dicken FET ne Spule einschalten ist kein Schaltnetzteil, 
schon gar nicht mit Luftspulen!

MfG
Falk

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