Guten Abend,
Seit Wochen nun zerbreche ich mir den Kopf darüber die richtige
Entscheidung zu treffen. Und zwar arbeite ich gerade das AVR Tutorial
durch und möchte nun endlich mein eigenes Projekt mit einem Atmega8
realisieren.
Mein erstes Projekt soll die Ansteuerung eines LCDs sein.
Leider scheitert es bereits bei der Auswahl eines Programmers für den
µC.
Ja, ich könnte auch einfach hunderte von Euros ausgeben und mir die
Original Produkte von Atmel kaufen, allerdings bin ich nicht so
wohlhabend (dazu noch Schüler) und ich sehe es auch nicht ein so viel
Geld für hochwertige Produkte zu bezahlen wenn man schon für wenige
Euros brauchbare China Ware bekommt. Tut mir Leid wenn ich so denke...
ich möchte mir nur ein paar Meinungen einholen, wie ich mein Vorhaben
mit möglichst wenig Geld und Aufwand (z.B. DIY-programmer kommen gar
nicht in frage XD) realisieren kann.
Was ich bereits habe:
- Atmega8
- Raspberry Pi 2 falls nötig
- Laptop zum programmieren
Einige meiner Vorschläge, hier bräuchte ich Hilfe bei der Auswahl (z.B.
was geht und was geht auf keinen Fall):
_____________________
Billigste Variante, aber allein damit kann ich nichts anfangen:
https://de.aliexpress.com/item/1LOT-New-USBASP-USBISP-AVR-Programmer-USB-ISP-USB-ASP-ATMEGA8-ATMEGA128-Support-Win7-64/32724669918.html_____________________
Der uC ließe sich, soweit ich weiß durch den Atmega8 ersetzen:
https://de.aliexpress.com/item/TZT-1-satz-uno-r3-MEGA328P-ATMEGA16U2-mit-logo-f-r-Arduino-Kompatibel-ohne-USB-Kabel/32831857729.html_____________________
Die kosten steigen:
https://www.amazon.de/dp/B07CG85D16_____________________
All-In-One:
https://www.amazon.de/dp/B07D8MZJX4_____________________
Irgendwie mit meinem Raspberry Pi
int 21h schrieb:> Laptop zum programmieren
Das ist schön.
Wenn der ein Parallelport hat, reichen 5 Kabel zum Programmieren des
ATmega, der dazu in einem Steckbrett stecken kann, in einer Fassung auf
einer Lochrasterplatine sitzen kann, oder (auch als SMD) auf einer
selbstgemachten Platine mit 6-pol oder Standard 10-poliger Pfostenwanne
sein kann.
Da aber vermutlich dein Laptop kein Parallelport mehr hat, brauchst du
einen Programmierdongle für USB. Üblich ist der
https://www.fischl.de/usbasp/ den es für wenige Euro bei chinesischen
Versendern auf eBay, AliExpress, Amazon, Bangood gibt. Der offzielle ist
auch nicht teuer. Die Software heisst avrdude.
An einem Laptop mit serieller Schnittstelle kann ein Pollin AVR
Evalboard nützlich sein, das hat mehrere Fassungen für verschiedene AVR
Typen.
int 21h schrieb:> Ja, ich könnte auch einfach hunderte von Euros ausgeben und mir die> Original Produkte von Atmel kaufen,
Musst du auch nicht.
Wenn du ein gutes Atmel-Originalprodukt haben willst, dann kauf dir das
hier:
https://www.reichelt.de/debug-programmer-fuer-arm-cortex-m-avr-atmel-ice-pcba-p190409.html?&trstct=pos_0
und bastle dir Kabel und Gehäuse dazu. (Gab's früher für unter EUR 40,
ist leider auch schon teurer geworden.)
Es ist ja auch bald Weihnachten …
Das ist gewissermaßen die eierlegende Wollmilchsau unter den
Atmel-Programmiergeräten, und sie lässt dir auch die Welt der ARMs offen
(damit kann man auch Cortex-M ARMs von anderen Herstellern als Atmel
programmieren oder debuggen, nur natürlich nicht mit der
Atmel-Software).
> allerdings bin ich nicht so> wohlhabend (dazu noch Schüler) und ich sehe es auch nicht ein so viel> Geld für hochwertige Produkte zu bezahlen wenn man schon für wenige> Euros brauchbare China Ware bekommt.
Es gibt natürlich einen Unterschied zwischen "brauchbar" und "gut".
"Brauchbar" war früher der simple Bitbang-Programmier-Adapter an der
Parallelschnittstelle. Komfortabel war er allerdings nicht.
> - Raspberry Pi 2 falls nötig
Dann nimm den. AVRDUDE hat einen "linuxgpio" genannten
Programmiermodus, der genau dafür gemacht worden ist. Das ist brauchbar,
aber eben nicht komfortabel: der RPi ist auf 3,3 V Versorgungsspannung
festgelegt, daher kannst du einen AVR damit nur programmieren, wenn
seine Versorgungsspannung selbst im gleichen Bereich liegt. Einen AVR,
der mit 5 V betrieben wird, kann man auf diese Weise nicht programmieren
(zumindest nicht zuverlässig).
Jörg W. schrieb:>> - Raspberry Pi 2 falls nötig>> Dann nimm den. AVRDUDE hat einen "linuxgpio" genannten> Programmiermodus, der genau dafür gemacht worden ist. Das ist brauchbar,> aber eben nicht komfortabel: der RPi ist auf 3,3 V Versorgungsspannung> festgelegt, daher kannst du einen AVR damit nur programmieren, wenn> seine Versorgungsspannung selbst im gleichen Bereich liegt. Einen AVR,> der mit 5 V betrieben wird, kann man auf diese Weise nicht programmieren> (zumindest nicht zuverlässig).
Ok, dann scheidet der schon mal aus
Michael B. schrieb:> Da aber vermutlich dein Laptop kein Parallelport mehr hat, brauchst du> einen Programmierdongle für USB. Üblich ist der> https://www.fischl.de/usbasp/
Für 5€ bekommt man ein kleines Stück Platine, die man an den USB Port
reinsteckt. Da ist nicht einmal diese USB-Abdeckung mit enthalten, wie
soll das gehen ohne Abdeckung?
Alexander S. schrieb:> Relativ "brauchbare" Programmer gibt es u.a. bei> https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller-Programmierung:::2.html> oder> https://www.ehajo.de/bausaetze/programmieradapter/
Oh man, diese sind auch nicht gerade billig nur um paar mal einen AVR
für Übungszwecke zu programmieren.
Eure Antworten sind Informativ danke, aber irgendwie bin ich immer noch
am gleichen Punkt wie davor.
Wieso kann es nicht einfach so eine kleine fertige Platine geben, wo man
seinen ATmega8 reinsteckt und mit einem USB Kabel mit dem Laptop
verbindet. Ist doch nicht so schwer, sind paar Bauteile die wenige Cents
kosten. Aber nein, entweder man gibt einen Haufen Geld aus oder man
macht es sich (als Anfänger) ziemlich kompliziert :(
int 21h schrieb:> Für 5€ bekommt man ein kleines Stück Platine, die man an den USB Port> reinsteckt. Da ist nicht einmal diese USB-Abdeckung mit enthalten, wie> soll das gehen ohne Abdeckung?
Die Abdeckung ist ja nur dafür da, dass es schöner aussieht, bzw
gleichzeitig etwas geschützt ist.
Die Platine kannst du ohne weiteres auch ohne Abdeckung verwenden, habe
auch so einen usbasp vom Chinesen wie den hier rumliegen, funktioniert
bei mir einwandfrei. Einfach mit Drähten an den ATMega im Steckbrett
verbinden, bzw einen passenden Stecker für Atmel-ISP auf der Platine
vorsehen und es sollte gehen.
> Billigste Variante, aber allein damit kann ich nichts anfangen:> https://de.aliexpress.com/item/1LOT-New-USBASP-USBISP-AVR-Programmer-USB-ISP-USB-ASP-ATMEGA8-ATMEGA128-Support-Win7-64/32724669918.html
Aber meinen Programmer habe ich bis jetzt nur unter Linux verwendet, ein
Freund bekam den auf Win10 nicht zum laufen! Kann sein dass da veraltete
Firmware auf den China Programmern drauf ist, kann aber auch sein, dass
sich der Treiber nicht richtig installieren lies.
int 21h schrieb:> Ist doch nicht so schwer, sind paar Bauteile die wenige Cents kosten.
Dann versuche es einfach mal selbst. Du wirst dich wundern, wie schnell
sich die "Cents" zu mehreren Euro summieren.
Been there, done that (wenngleicht nicht für einen Programmieradapter).
int 21h schrieb:>>> - Raspberry Pi 2 falls nötig>>>> Dann nimm den. AVRDUDE hat einen "linuxgpio" genannten>> Programmiermodus, der genau dafür gemacht worden ist. Das ist brauchbar,>> aber eben nicht komfortabel: der RPi ist auf 3,3 V Versorgungsspannung>> festgelegt, daher kannst du einen AVR damit nur programmieren, wenn>> seine Versorgungsspannung selbst im gleichen Bereich liegt. Einen AVR,>> der mit 5 V betrieben wird, kann man auf diese Weise nicht programmieren>> (zumindest nicht zuverlässig).> Ok, dann scheidet der schon mal aus
Mit welchen Takt betreibst du den Mikrocontroller? Wenn der Takt unter
10MHz ist, läuft der lt Datenblatt auch mit 3.3V einwandfrei, muss ja
nur zum Programmieren sein, die Spannung liefert dann einfach der Raspi.
In der Anwendung kannst du den dann ruhig wieder mit 5V Versorgen.
Harry L. schrieb:> Diesen billig-USBAsp-Krampf würde ich mir nicht antuen wollen.
FUD.
Du findest genauso Leute, die mit dem myAVR-Kram nicht zurecht gekommen
sind.
Beides sind preiswerte Varianten. USBasp kann man halt auch selbst
bauen.
int 21h schrieb:> ... und ich sehe es auch nicht ein so viel> Geld für hochwertige Produkte zu bezahlen wenn man schon für wenige> Euros brauchbare China Ware bekommt.
Ein Arduino Mini USB Nano kosten vielleicht 2€ und ist in einer Minute
mit dem Programm ArduinoISP aus den mit der Arduino IDE installierten
Beispielen in einen ISP-Programmer mutiert, ohne mit irgendwelchen
obsoleten Parallelports rumzufrickeln.
https://www.arduino.cc/en/Tutorial/ArduinoISP
int 21h schrieb:> Wieso kann es nicht einfach so eine kleine fertige Platine geben, wo man> seinen ATmega8 reinsteckt und mit einem USB Kabel mit dem Laptop> verbindet.
Weil das viel weniger praktisch ist als du denkst. ISP steht für /in
system programming/ - das bedeutet der uC wird in der Zielschaltung
(auf der Zielplatine) programmiert. Du mußt halt nur 6 Verbindungen zum
ISP-Stecker herstellen. Und dann kannst du mit dem einen ISP-Adapter
(z.B. usbasp) beliebige Zielschaltungen, auch verschiedene uC,
programmieren.
Das ist praktischer und preiswerter.
int 21h schrieb:> Zusätzlich besorge ich mir noch folgendes nur zum Austesten:
Eins von beiden reicht.
Such Dir mal eine Beispielschaltung, die die Minimalbeschaltung für den
Controller zeigt, dann kannst Du den ISP-Stecker mit dem Controller
verbinden. Die Belegung am Programmer ist dann Standard. Falls Du die
Hardware nicht selber aufbauen willst, findet sich sicher ein fertiges
Entwicklungsboard für ein paar Euros.
mfg
Achim
int 21h schrieb:> Kann ich einfach einen Jumper in diesen 10 Pin Stecker reinlöten?
Du hast das Wort "Stecker" falsch verstanden. In einen Stecker - in
diesem Fall meinst du wohl eher die Pfostenbuchse am Kabelende - steckt
man ein Gegenstück rein, also notfalls Dupont-Kabel (z.B. m+m).
https://de.aliexpress.com/wholesale?catId=0&initiative_id=AS_20181124010843&SearchText=dupont+cable
Oft sitzt auf der Platine des Zielsystems ein Programmierstecker,
allerdings meist 6-polig, so dass man noch einen Adapter 10->6-pol
braucht.
Joachim B. schrieb:> der beste TIPP bisher> oder ein Nano328p> Ebay-Artikel Nr. 372443565621> ein ISP Kabel> Ebay-Artikel Nr. 152437258507>> und einen Test Sockel 28-polig> Ebay-Artikel Nr. 111287355540>> oder Testclip ist aber viel teurer> Ebay-Artikel Nr. 362428663602
Smile, dann musst du aber noch ein Steckbrett haben ... und wenn du das
hast, reicht ein USBasp und Verbnindungskabel weiblich auf männlich
int 21h schrieb:> Wieso kann es nicht einfach so eine kleine fertige Platine> geben, wo man seinen ATmega8 reinsteckt und mit einem USB> Kabel mit dem Laptop verbindet.
Frage das mal Microsoft und deinen Laptop Hersteller.
Früher ging das, als die Laptops noch echte parallel-Ports hatten und
Windows den Zugriff darauf nicht blockierte.
Der ganze USB Kram ist nur ein Workaround gegen diese Einschränkungen.
Bei den USBASP basierten Adaptern muss man aufpassen. Die meisten sind
mit einem 3,3V Spannunsgregler bestückt, laufen aber trotzdem selbst
stets auf 5V. Ein µC, der mit 3,3V versorgt wird, möchte nicht mit 5V
Signalen vergewaltigt werden.
Falls Du so ein Gerät verwendest, rate ich Dir dazu, 180 Ohm Widerstände
in die Signal-Leitungen einzuschleifen. Dann funktioniert es und du
riskierst nicht, deine Mikrocontroller zu zerstören.
int 21h schrieb:> Eure Vorschläge klingen alle gut, aber ich habe jetzt noch etwas anderes> gefunden:> https://de.aliexpress.com/item/UNO-R3-f-r-arduino-MEGA328P-100-original-ATMEGA16U2-mit-USB-Kabel-UNO-R3-Offizielle-Box/32839291632.html> Für ca. 6€ bekommt man alles was man braucht nicht war?
nein, reicht nicht, weil:
1.
Auf einem Arduino UNO muß ein ATmega stecken, der schon mit einem
Bootloader vorprogrammiert ist. Auf diesem kannst du "nur" den der
steckt programmieren (weil dieser schon ein Ladeprogramm hat). Du kannst
in dem Board in Verbindung mit bspw. einem USBasp einen nackten Chip
darauf programmieren.
2.
Oft hast du zwar in der Abbildung einen UNO mit gestecktem IC, wenn das
Board allerdings geliefert wird ist da ein Chip verlötet (ist mir 2 mal
passiert).
------------------------------------------------------------
Willst du wirklich mit Controllern etwas anfangen (und es AVR sein
soll), wäre die minimalste Lösung:
- Steckbrett
- Verbindungskabel männlich - weiblich
- Verbindungskabel männlich - männlich
- 16MHz Quarz und 2x 22pF Kondensatoren
- 10 K-Ohm Widerstand (am Reset)
- ATmega 328p (und keinen ATmega8)
- USBasp
... plus die elektronischen Bauteile, die dein Controller steuern soll
Ich wollte meinen obigen Beitrag noch etwas verbessern:
int 21h schrieb:> Wieso kann es nicht einfach so eine kleine fertige Platine> geben, wo man seinen ATmega8 reinsteckt und mit einem USB> Kabel mit dem Laptop verbindet.
Früher ging das sogar ohne USB, als die Laptops noch echte
parallel-Ports hatten und Windows den Zugriff darauf nicht blockierte.
Der ganze USB Kram ist nur ein Workaround gegen diese Einschränkungen.
Die ISP (In System Programming) Schnittstelle ermöglicht die
Programmierung direkt in der Zielschaltung. Das ist gut so, denn
spätestens nach 20 Steckzyklen halten deine IC Sockel nicht mehr. Und
die SMD Modelle sind sowieso fest eingelötet.
Wie dem auch sei, es steht Dir frei, eine kleine Adapterplatine zu
löten, wo nur eine 6 Polige Stiftleiste und ein paar IC Sockel drauf
sind, um die Chips außerhalb der Zielschaltung zu programmieren. Kleiner
Tipp: Wenn du so etwas lötest, dann gönne Dir noch einen 4MHz
Oszillator, den du mit den XTAL1 Pins verbindest. Du wirst bald merken,
wozu der gut ist. 100nF Abblock-Kondensatoren an jedem IC Sockel VCC/GND
wären auch gut.
Bei den USBASP basierten Adaptern muss man aufpassen. Die meisten sind
mit einem 3,3V Spannunsgregler bestückt, laufen aber trotzdem selbst
stets auf 5V. Ein µC, der mit 3,3V versorgt wird, möchte nicht mit 5V
Signalen vergewaltigt werden.
Falls Du so ein Gerät verwendest, rate ich Dir dazu, 180 Ohm Widerstände
in die Signal-Leitungen einzuschleifen. Dann funktioniert es und du
riskierst nicht, deine Mikrocontroller zu zerstören.
Ralph S. schrieb:> Smile, dann musst du aber noch ein Steckbrett haben ...
nicht wirklich, man schneidet einen ISP Stecker vom Kabel und lötet es
an den Testsockel oder Testclip
Stefanus F. schrieb:> Früher ging das sogar ohne USB, als die Laptops noch echte> parallel-Ports hatten
mit einem 74HC244 als Treiber und ein Dutzend BAT42 als Stromräuber aus
den Parallel Leitungs pullups ging das prima, habe den Prommer noch
Stefanus F. schrieb:> Früher ging das, als die Laptops noch echte parallel-Ports hatten
Allerdings waren die dafür benötigten Adapter kaum billiger als so ein
kleines USBasp. Einziger Vorteil: sie bestanden nur aus Dingen, die
nicht selbst auch wiederum programmiert werden mussten. So ein USBasp
kann man zwar auch selbst bauen, aber dann hat man natürlich ein
Henne-und-Ei-Problem.
Jörg W. schrieb:> Allerdings waren die dafür benötigten Adapter kaum billiger als so ein> kleines USBasp. Einziger Vorteil: sie bestanden nur aus Dingen, die> nicht selbst auch wiederum programmiert werden mussten. So ein USBasp> kann man zwar auch selbst bauen, aber dann hat man natürlich ein> Henne-und-Ei-Problem.
Dieses kann man wie folgt auflösen:
Das allererste Exemplar kann man per Ponyprog und USB-seriell-Adapter
(logic-level) programmieren. Das dauert dann zwar eine kleine Ewigkeit,
aber man kann's ja z.B. über Nacht laufen lassen.
Naja, man braucht dafür natürlich wieder einen zusätzlichen Adapter,
aber der ist auch später nützlich, z.B. zum Debuggen oder um mit den
eigenenen Produkten "reden" zu können.
Kleine Anmerkung zu den chinesischen Programmier-Adapter, die sich
"USBasp" nennen:
Da läuft meistens keine USBasp-kompatible Firmware drauf und avrdude,
Arduino IDE und co. können damit nichts anfangen.
Man kann allerdings die Original-USBasp-FW draufdudeln, nur kommt an der
Stelle das Huhn-Ei-Problem ins Spiel. Man braucht einen Programmer für
den AVR auf dem Programmer. Aber da ginge auch ein Arduino als ISP.
Ansonsten ist hier sehr gut beschrieben, wie man die Dinger umrüstet:
http://irq5.io/2017/07/25/making-usbasp-chinese-clones-usable/
Sebastian R. schrieb:> Kleine Anmerkung zu den chinesischen Programmier-Adapter, die sich> "USBasp" nennen:>> Da läuft meistens keine USBasp-kompatible Firmware drauf und avrdude,> Arduino IDE und co. können damit nichts anfangen.
Das stimmt doch gar nicht.
Von den ~5 die ich habe, hat kein einziger out of the box als USBasp
funktioniert.
Dann: Es kann sein, dass sie nicht funktionieren, weil chinesische
Firmware.
Volker S. schrieb:> vom Hersteller
Naja, eher vom übernehmenden Konkurrenten. :)
Nun ist natürlich ISP keine Raketenwissenschaft, insofern ist man auf
„den Hersteller“ auch nicht unbedingt angewiesen. AVRDUDE wird damit
aber nicht gehen, Atmel Studio? Vielleicht, kann ja sein, dass sie dafür
ein Plugin liefern.
Jörg W. schrieb:> Atmel Studio? Vielleicht, kann ja sein, dass sie dafür> ein Plugin liefern.
Ich habe mit Atmel Controllern bisher wenig am Hut. Keine Ahnung alles
nach MPLABX gedrängt wird und Atmel Studio kaltgestellt wird wie auch
die alte MPLAB IDE.
Mein Hauptargument, wäre eher, dass man mit den Teilen auch debuggen
kann. (Wie gesagt, keine Ahnung von den klassischen Tools wie AVRDUDE)
Stefanus F. schrieb:> Hast du mal PonyProg unter Windows 10 benutzt?
Natürlich nicht. Wer will schon Wixdos10 haben? Allerdings: ich habe
Ponyprog generell schon mindestens seit 8 Jahren nicht mehr gestartet.
Das letzte Mal eben damals, um meinen ersten eigenen Programmer zu
flashen. Das war noch unter WindowsXP.
> Bei mir wird es läuft es nur noch in einer VM.
Wenn das so ist, wird es ziemlich sicher mal wieder an dem Problem des
driver signing liegen. U.a. deswegen will ich ja kein Windows10.
Allerdings: Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, kann Ponyprog für
die serielle Schnittstelle auch das Windows-API benutzen (und nicht nur
den selbst mitgebrachten Treiber). Und das COMM-API funktioniert
definitiv auch unter Windows10 noch ganz genau so wie vorher auch. Wenn
ich mal Zeit habe, werde ich vielleicht mal nachforschen, wo eigentlich
das Problem ist. Ponyprog ist ja OS.
Aber unabhängig davon: Wenn's in einer VM läuft, ist's doch auch gut. Da
setzt man eben mal schnell eine auf, das ist doch ruckzuck erledigt.
vloki schrieb:> Mein Hauptargument, wäre eher, dass man mit den Teilen auch debuggen> kann.
Einen ATmega8 kann man nicht in-system debuggen. Der hat kein debugWIRE.
> Hat hier eigentlich schon jemand den neuen MPLAB Snap Debugger/Programmer
getestet?
Vor 2 Minuten. UPDI-debugging am Tiny1614 unter MPLABX. Läuft noch nicht
so rund, aber besser als nichts. Zum Programmieren des ollen ATmega8
sollter er reichen.
Im Sub-20€-Bereich ne echte Nummer, wenn denn im DeviceSupport.html auch
mal grün vorkommt.
neuer PIC Freund schrieb im Beitrag #5636645:
> Im Sub-20€-Bereich ne echte Nummer, wenn denn im DeviceSupport.html auch> mal grün vorkommt.
Das bleibt erfahrungsgemäß recht lange gelb, funktioniert aber trotzdem
meist recht gut. (Wie gesagt keine keine Erfahrung mit Atmel
Controllern)
Bei allem negativen, was man über die MPLABX IDE sagen kann - wenigstens
läuft die nicht nur auf Windoof. War für mich schon in den frühen Betas
ein Grund zu wechseln und wird vermutlich auch einer der Gründe sein,
warum andere IDEs wie Atmel Studio auslaufen werden.
Mal sehen, ob meine Snaps morgen geliefert werden. Mit Atmega8 kann ich
die dann trotzdem nicht testen. höchstens mit einigen von unseren
Studies abgeschossenen Arduinos (Atmega328?)
Hallo,
bei der Auswahl eines Programmers
stellt sich immer die Frage was man eigentlich will.
Will man sich mit dem AVR beschäftigen sollte auch brauchbares
Handwerkszeug zum Einsatz kommen.
Auf einen Debugger würde ich in keinem Fall verzichten wollen.
Mit dem (Atmel) Stufio 7 macht es dann richtig Spass seinen
Programmcode zu testen. Der Atmega 8 ist zum debuggen allerdings nicht
zu gebrauchen,
vielleicht auf ATMEGA 88 umsteigen.
Ich habe mit ein China-BBrett mit ATMEGA 32 besorgt der sich per JTAG
betreiben läßt.
Ich habe vor längerer Zeit einen JTAGIC3 bei EBAY
für €25.00 ersteigert (war ein echtes Schnäppchen).
Mit der Kombination kann man dann eigentlich alles mit AVR's
anstellen. C, Assembler und auch ARDUINO.
Das alle läuft natürlich nur unter Windows aber was solls!
Elmar M. schrieb:> Das alle läuft natürlich nur unter Windows
Sag das bitte nicht meinem FreeBSD, sonst nimmt es dich ernst und
bedient mein JTAGICE3 nicht mehr. :-)
Elmar M. schrieb:> Das hätte ich dem JTAGICE3 nicht zugetraut das er unter FreeBSD läuft> :-)
Was glaubst du, wie ich sonst den JTAGICE3-Support in AVRDUDE und
AVaRICE hätte einbauen können?
Atmel Studio läuft natürlich darunter nicht, denn sie haben sich
dazumals ja ausdrücklich gegen Eclipse und für Visual Studio
entschieden, als es um AVR Studio 5 ging.
Hallo,
ich habe mich vor längerer Zeit mit FreeBsd beschäftigt, so Firewall ,
Nasbox usw. Meine Bemerkung war mehr mit einem Augenzwinkern gedacht.
Jetzt als Rentner habe ich wenig Zeit mich mit den „Werkzeugen“ zu
beschäftigen. Daher Windows, vor allem weges des Studio7 und des
komfortabelen Debuggers.
Aber da gibt es natürlich auch einige Querschläger wie bei jedem OS.