MadDog schrieb:
> Ich habe das Beispiel schon verstanden. Aber grundsätzlich kann ich ja
> aus R1 und R2 und Ubat eine ersatzspannungsquelle am +Eingang bilden.
> Das habe ich getan oben wie im Bild gezeigt. Das wäre ja eine
> äquivalente Schaltung zur ursprünglichen. Wieso darf ich das so nicht
> machen?
Selbstverständlich darfst du das so machen! MaWin hat die
Lehrbuchschaltung als Erklärungsgrundlage genommen und gezeigt, wie man
da vorgeht.
Mit einer Ersatzquelle sieht die Rechnung eben ein wenig anders aus, es
wird das selber herauskommen:
Du hast mit dem Ersatzwiderstand R' einen Spannungsteiler, der von der
Ersatzquelle, dem Rk einmal an UBatt und zum andern an 0V abhängt.
Gibt halt zwei Spannungsteiler, die man berechnen muss mit zwei Quellen
(wobei die bei Ua=0V ja Standard ist).
Also jeweils die Spannung an S1 und S2 ausrechnen, das sind die
Schwellen.
1 | 9V
|
2 | +
|
3 | R' Rk |
|
4 | ___ S1 ___ |
|
5 | 4.5V o---|___|----o-----|___|---'
|
6 | 5k 10k
|
7 |
|
8 | R' Rk
|
9 | ___ S2 ___
|
10 | 4.5V o---|___|----o-----|___|---.
|
11 | 5k 10k |
|
12 | |
|
13 | ===
|
14 | GND
|
15 | (created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
|
Gibt einmal 6V (an S1) und 3V (an S2).
Hinweis: es geht ums Prinzip mit einem idealen Baustein, der am Ausgang
auch die 0V und Ubatt liefern kann.
Sonst wird es etwas aufwändiger, vor allem, wenn der Komparator einen OC
mit Pullup hat.