Hi,
ich bräuchte bitte dringend Hilfe bei meinem Projekt, nämlich muss ich
eine PWM bauen die abhängig von der Eingangsspannung eine LED dimmen
kann, als OPVs hab ich L272, Widerstände derzeit alle 10k, und
Kondensator 10nF, im Screenshot sind diese Werte anders da ich noch was
probiert habe, ich hab mich dabei an diese drei Beiträge gehalten:
Beitrag "Spannungsgesteuerte PWM an MOSFET"http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.25Beitrag "Rechteck-Dreieck-Generator mit einer PWM von 20%"
Die OPVs in LTSpice passen leider nicht, da ich da meine nicht gefunden
hab , und es nicht geschafft habe sie zu inkludieren, evtl. liegt das
Problem ja auch nur bei falschen OPVs und Transistoren?
Bei mir gibt die Simulation aber einfach immer 100% an der PWM aus,
heißt konstante 5V Ausgangsspannung, und die sollte halt von 1-5V gehen,
bzw später dann einen etwas kleineren Bereich haben, aber das ist nicht
so wichtig wie dass die PWM funktioniert.
Bin dankbar für jede Hilfe :)
Jo, du hast ja auch den Kollektor des Ausgangsstransistor hart mit Plus
verbunden. Trenn das mal auf und leg da eine LED mit Vorwiderstand rein.
Virtuell hast du den Transistor schon mal gebraten :-P
Holy Sh*t hahahaha :D
Dankeschön, ja da hatte ich wohl einen "klitzekleinen" mentalen
Kurzschluss^^
Danke, jetzt geht´s zumindest soweit dass ich die Spannung an der LED
abhängig vom Eingang regeln kann, hast du evtl. noch irgendwelche guten
Tipps wie ich das auf meine genauen Werte hinkrieg? :)
Muss die PWM einmal für ne LED machen mit Arbeitspunkt bei 4.6V/700mA,
und einmal für eine mit AP bei 3.5V/30-50mA machen, Stromversorgung is
ansich kein Problem, kriegen dann halt was sie brauchen, aber wie
dimensionier ich die Schaltung so dass das hinkommt? :)
Sorry für die blöden Fragen, hab leider recht lange nix mehr mit
Elektronik gemacht :/
LG :)
Edit:
Oder is der PWM die Eingangsspannung ansich eh egal, weil dann mach ich
einfach zwei Konstantspannungsquellen davor, eine für jede PWM, da beide
jeweils über 0-1V angesteuert werden?
LG
Cinnabar schrieb:> nämlich muss ich> eine PWM bauen die abhängig von der Eingangsspannung eine LED dimmen> kann,
8-Pin µC mit ADC, etwas SW, fertig
MfG Klaus
Klaus schrieb:> 8-Pin µC mit ADC, etwas SW, fertig>> MfG Klaus
Dankeschön, aber hilft leider nicht, hab vergessen zu erwähnen dass das
Ziel ist das ganze Analog zu lösen, mit µC wärs natürlich einfach :)'
LG
Cinnabar schrieb:> Oder is der PWM die Eingangsspannung ansich eh egal, weil dann mach ich> einfach zwei Konstantspannungsquellen davor, eine für jede PWM, da beide> jeweils über 0-1V angesteuert werden?
Das verstehe ich nicht. Also: Was soll an Steuerspannung reingehen und
was soll hinten rauskommen? Bei meinem o.a. Projekt habe ich erstmal den
Dreieckgenerator so dimensioniert, das er zwischen dem oberen und dem
unteren Ende der gewünschten Steuerspannung hin und her 'dreieckt'. Dann
schicke ich Dreieck und Steuerspannung auf den 2ten Komparator, der am
Ausgang dann die PWM liefert.
Das Dreieck ist etwas rund, aber das stört meistens nicht.
Matthias S. schrieb:> Das verstehe ich nicht. Also: Was soll an Steuerspannung reingehen und> was soll hinten rauskommen?
Sorry, blöd ausgedrückt, und ich glaub ich habs mir grad eh selbst
beantwortet...
Mit Eingangsspannung hab ich in dem Fall Versorgungsspannung gemeint,
und hätte gedacht dass ich die an die LEDs anpassen muss, sollt aber
auch wie unten beschrieben gehen, richtig?
Steuerspannung kann aufgrund vom Steuergerät (existiert schon für andere
Aufgaben, da kann ich leider nix ändern) nur zwischen 0-1V liegen, die
LEDs brauchen aber 3.5V bzw 4.6V, aber ich bin grad drauf gekommen dass
ich da ja einfach den passenden Widerstand dazu legen kann ums von 5V
(Versorgungsspannung) auf den benötigten Wert zu kriegen, ich verwirr
mich grad selbst^^
LG :)
Klaus schrieb:> Cinnabar schrieb:>> nämlich muss ich>> eine PWM bauen die abhängig von der Eingangsspannung eine LED dimmen>> kann,>> 8-Pin µC mit ADC, etwas SW, fertig>> MfG Klaus
Ja, PIC oder so?
Wenn du aber nur dimmen willst und es Dir nicht auf Leistung verbraten
ankommt, mach es mit Stromfolger analog (wenn du keine Leistungs LED
steuerst).
Wenn es PWM sein soll, dann die Komperatorlösung, dreieck erzeugen und
Vergleichswert über Spannung festlegen.
Das kann man ganz einfach oder je nach geforderter Linearität bis zum
Excess treiben.
Matthias S. schrieb:> Also: Was soll an Steuerspannung reingehen und> was soll hinten rauskommen? Bei meinem o.a. Projekt habe ich erstmal den> Dreieckgenerator so dimensioniert, das er zwischen dem oberen und dem> unteren Ende der gewünschten Steuerspannung hin und her 'dreieckt'. Dann> schicke ich Dreieck und Steuerspannung auf den 2ten Komparator, der am> Ausgang dann die PWM liefert.> Das Dreieck ist etwas rund, aber das stört meistens nicht.
REIN: 0-1V DC
RAUS: 0-4.6V bzw 0-3.5V, geregelt jeweils durch diese 0-1V
=> Muss ich dann die Versorgungsspannung ändern, oder reicht ein
Widerstand bei der LED, der einfach die überflüssige Leistung verbrennt?
lg :)
Cinnabar schrieb:> Dankeschön, aber hilft leider nicht, hab vergessen zu erwähnen dass das> Ziel ist das ganze Analog zu lösen,
Selbskasteiung?
MfG Klaus
Cinnabar schrieb:> oder reicht ein> Widerstand bei der LED, der einfach die überflüssige Leistung verbrennt?
Je nach LED ist 'verbrennen' vllt. etwas viel gesagt. Aber ja, es reicht
ein zum Strom der LED passender Vorwiderstand.
Klaus schrieb:> Selbskasteiung?>> MfG Klaus
Nein, aber Forderung beim Projekt, einfach deswegen weils elektronisch
möglichst simpel sein soll und ichs an der Uni bauen muss, und mein
Betreuer Sorgen hat dass die restliche Strahlung bzw. einfach starke
EM-Felder im Laborraum einen Controller killen könnten.
lg :)
Matthias S. schrieb:> Je nach LED ist 'verbrennen' vllt. etwas viel gesagt. Aber ja, es reicht> ein zum Strom der LED passender Vorwiderstand.
Vielen Vielen Dank für die Hilfe, dann probier ich das gleich mal so :)
lg :)
Eine Frage hab ich dazu noch:
Kann ich die Schaltung auch so umbauen, dass ich sie mit 0-1V Input
steuern kann? Oder muss ich dann einen Verstärker davor setzen der die
0-1V auf 0-5V regelt?
lg :)
Warum verstärkst du nicht einfach 0..1V auf 0..LED Strommax mit einem
einzigen aktiven Bauelement?
Wenn du bereit bist, Leistung an einem Vorwiderstand zu verbraten musst
du doch nicht erst PWMen.
Dazu gibt es Schaltungen aus ganz wenigen Bauteilen.
Du gibst jetz nur noch die Steuerspannung an das aktivbauteil und
schaust, dass alle Parameter funzen und los:
Michael schrieb:> Warum verstärkst du nicht einfach 0..1V auf 0..LED Strommax mit einem> einzigen aktiven Bauelement?>> Wenn du bereit bist, Leistung an einem Vorwiderstand zu verbraten musst> du doch nicht erst PWMen.>> Dazu gibt es Schaltungen aus ganz wenigen Bauteilen.>> Du gibst jetz nur noch die Steuerspannung an das aktivbauteil und> schaust, dass alle Parameter funzen und los:
Kennlinien im Anhang...
Die LEDs müssen aber absolut immer in ihrem Arbeitspunkt sein, also
immer mit 3.5V bzw. 4.6V betrieben werden, deswegen müssen sie gepulst
werden.
Und das bisschen Strom was ich da verbraten würde überleg ich ja eh ob
ich nicht einfach dann ne andere Versorgungsspannung pro LED nimm ;)
lg :)
btw, die 385nm LED ist ja halbwegs linear, da würde das sogar halbwegs
gehen, aber die 340nm LED is absolut unlinear, ergo nicht einfach über
Spannung zu regeln.
lg :)
Die linearität der Kurve interessiert dich doch hust...hust.
Du hast doch einen Spannungs-Stromwandler.
Im einfachsten Falle einen bipolaren Transistor.
Da gilt doch Ic=P x Ib
Ib kannst du pber Eingangsnetzwerk R einstellen, Ic ist der LED strom.
Eine Offsetspannung (oder Diode in Flussrichtung) zur Kompensation des
PN Übergangs oder ein Trimmpoti für Arbeitspunkt, einen Widerstand zur
thermischen Gegenkopplung.
Mache ich Gedankenfehler oder macht ein Stromverstärker 0..100mA bei
0,5V nicht 50mA selbst wenn Du 10V speist?
Die Speisespannung spielt da nur für Arbeitspunkt und Leistungsverlust
eine Rolle.
Elektor hat damals beim Formant Synthi eine recht einfache Schaltung mit
einem OpAmp benutzt, die sie 'linearisierte LED' nannten, ein V/I
Konverter, bei der die LED im Gegenkopplungszweig des OpAmp saß. Damals
gabs noch keine Rail2Rails, sollte heute also viel einfacher sein.
Cinnabar schrieb:> Kann ich die Schaltung auch so umbauen, dass ich sie mit 0-1V Input> steuern kann?
Habe ich doch geschrieben:
Matthias S. schrieb:> Bei meinem o.a. Projekt habe ich erstmal den> Dreieckgenerator so dimensioniert, das er zwischen dem oberen und dem> unteren Ende der gewünschten Steuerspannung hin und her 'dreieckt'
Du spielst also mit den Widerständen an U1 rum, bis es passt.
Cinnabar schrieb:> Kennlinien im Anhang...> Die LEDs müssen aber absolut immer in ihrem Arbeitspunkt sein, also> immer mit 3.5V bzw. 4.6V betrieben werden, deswegen müssen sie gepulst> werden.
Sei so gut, GRUNDLAGEN!
Bei Leds wird der Arbeitspunkt über den Strom definiert!
Uni, Elektronik unter erschwerten Bedingungen und dann solche banalen
Grundlagen nicht beherrschen, sorry aber da stimmt was ganz und gar
nicht.
Matthias S. schrieb:> Habe ich doch geschrieben:>> Matthias S. schrieb:>> Bei meinem o.a. Projekt habe ich erstmal den>> Dreieckgenerator so dimensioniert, das er zwischen dem oberen und dem>> unteren Ende der gewünschten Steuerspannung hin und her 'dreieckt'>> Du spielst also mit den Widerständen an U1 rum, bis es passt.
Dankeschön, das hatte ich irgendwie überlesen :)
lg :)
Der Andere schrieb:> Sei so gut, GRUNDLAGEN!> Bei Leds wird der Arbeitspunkt über den Strom definiert!>> Uni, Elektronik unter erschwerten Bedingungen und dann solche banalen> Grundlagen nicht beherrschen, sorry aber da stimmt was ganz und gar> nicht.
Sei so nett und denk nach bevor du mist schreibst....
Schon mal dran gedacht dass ich in meinem Studium evtl. mit
elektronischen Schaltungen rein gar nix zu tun hab, zumindest nicht was
sowas betrifft? Nein? dann bitte Ruhe, hat nicht jeder alle Grundlagen
für alles, danke.
Michael schrieb:> Schlagt Euch, ich will Blut sehen.
Thehehehe :D
aufd bluadwiesn mim diskutierholz, oder?^^
back to topic: vielen Dank für die ganze Hilfe, glaub ich habs jetzt
ziemlich :D
Cinnabar schrieb:> Der Andere schrieb:>> Sei so gut, GRUNDLAGEN!>> Bei Leds wird der Arbeitspunkt über den Strom definiert!>>> Sei so nett und denk nach bevor du mist schreibst....> Schon mal dran gedacht dass ich in meinem Studium evtl. mit> elektronischen Schaltungen rein gar nix zu tun hab,> zumindest nicht was sowas betrifft?
Das ändert nichts an der Aussage, dass Du Dich mit solchen Grundlagen
beschäftigen musst!
Du hast eine LED nicht mit Spannung zu versorgen, sondern den Strom
einzuprägen - womit auch der Verlauf der Kennlinie deutlich in den
Hintergrund tritt.
Toxic schrieb:> Sollte dies alles schonmal in diesem langen Thread erwaehnt worden sein:> sorry......
Isses auch, aber macht ja nix. Der Haken bei dem Generator mit 555 ist,
das man die obere und untere der Steuerspannung nicht wählen kann und
das die untere Grenze beim TE so gut wie null Volt ist. die obere bei
etwa 1,1V. Das ist mit dem 555 einfach nicht gut hinzukriegen. Ausserdem
ist bei der Dual-Komparatorschaltung von oben nur ein einziger 8 Beiner
nötig.
Die linearisierte LED ist genau die Schaltung, die ich mit dem Formant
Synthi meinte.