Hallo,
ich suche eine Möglichkeit, mit einer 9V Blockbatterie die Spannung auf
12V zu wandeln.
Folgende Blockbattie möchte ich verwenden:
http://www.farnell.com/datasheets/1842389.pdf
Eingangsspannung wären 6-9V (Batterie), Ausgangsspannung 12V. Es werden
dabei maximal 30mA auf 12V gezogen.
Was verwendet man da am besten für Bauteile?
Danke!!
Thomas schrieb:> Was verwendet man da am besten für Bauteile?
Spannungswandler, Boost Converter, Step-Up Comverter. Offenbar hast du
keine Erfahrung damit, daher solltest du fertige Module bevorzugen. Es
sei denn du hast Zeit und Geld zum versuchen/lernen.
Brauchst du speziell niedrige Ruhestromaufnahme im µA Bereich? Das würde
die Wahl stark einschränken.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Brauchst du speziell niedrige Ruhestromaufnahme im µA Bereich? Das würde> die Wahl stark einschränken.
Ruhestrom liegt bei etwa 1mA. Es könnte aber auch sein, dass die 30 mA
über einige Minuten gezogen werden.
Zeit und Geld ist vorhanden :).
Hätte gedacht, Spannungswandler wandeln nur die Spannung nach unten und
nicht auch noch oben.
Werde gerne die PCB selber bauen und daher auch dabei etwas lernen.
Lg
Geht scho.
Schau mal bei den LT1173 oder LT1111 nach. Allerdings sollte man schon
etwas Erfahrung mit SNT haben, ansonsten scheitert das am Layout.
Diese Regler haben auch bei Schwachlast eine sehr geringe Stromaufnahme,
indem sie auf Schwingungspaketsteuerung schalten. Die Welligkeit am
Ausgang ist dann halt höher.
Thomas schrieb:> Eingangsspannung wären 6-9V (Batterie), Ausgangsspannung 12V. Es werden> dabei maximal 30mA auf 12V gezogen.>> Was verwendet man da am besten für Bauteile?
Ich kann XL6009 empfehlen. Sie ist einfach, robust und nicht teuer.
Einzige Nachteil: Gehäuse ist mit SW verbunden und nicht mit GND wie
einige anderen IC in dem gleichen Gehäuse.
Es gibt bestimmt sparsameren IC. Aber entweder teurer, oder nicht so
robust usw.
Mit "Ruhestrom" meinte @Stefan den Leerlaufstrom des Wandlers, der dann
(sofern nicht von diesem 1polig getrennt bzw. in sparsamerem "Shutdown")
ungewollt / unnötigerweise Deine Zelle langsam aber sicher leersaugen
könnte.
Informiere Dich besser über so etwas, wenn Du mobile Sachen mit Akku-
oder Primärzellenspeisung entwickeln willst (die Laufzeit ist ja meist
nicht völlig unerheblich...)
Thomas schrieb:> Hätte gedacht, Spannungswandler wandeln nur die Spannung nach unten und> nicht auch noch oben.Das ("nur nach unten", und außerdem wird die Spannungsdifferenz in
diesem Fall "verbrannt") machen sogenannte Lineare_Spannungsregler ...
Spannungswandler ist ein Oberbegriff für Schaltwandler, die einen
Spannungseingang haben (muß meist nicht geregelt sein, wenn es dafür
der Ausgang ist) und am Ausgang eine Konstantspannung ausgeben.
(Da aus gutem Grund das sogenannte "Stromnetz" eigentlich tatsächlich
ebenfalls eine relativ konstante (50Hz-Wechsel-) Spannung ausgibt, und
keinen Konstantsstrom (unter Konstantstromquelle (=Link) mehr dazu).
Stromwandler wiederum ist eine Bezeichnung für transformatorische
(daher also Wechselstrom-) Strommeßvorrichtungen best. Art.
Beitrag "Re: Spannungsversorgung - 7805, DC/DC-Wandler,."
Ich kann mir aber durchaus vorstellen, woher Du das hast (obwohl man
das sicherlich auch einfach verwechseln / sich falsch merken könnte,
halte ich den Verdacht für nicht völlig unsinnig):
So einige dubiose Anbieter platzieren das Wort fälschlicherweise in
die Artikelbeschreibung ihres leider allerdings reinen
Linearreglers (siehe eben oben), um mehr Sucher anzulocken.
floppy disk schrieb:> Spannungswandler ist ein Oberbegriff für Schaltwandler, die einen> Spannungseingang haben (muß meist nicht geregelt sein, wenn es dafür> der Ausgang ist) und am Ausgang eine Konstantspannung ausgeben.>> Stromwandler wiederum ist eine Bezeichnung für transformatorische> (daher also Wechselstrom-) Strommeßvorrichtungen best. Art.
Quatsch. Man kann so oder so benennen, Hauptsache man versteht, wovon
die Rede ist. Ich glaube nicht, daß TO mit einer 9V-Batterie säschsische
Stromnetz einspeisen will :)
floppy disk schrieb:> Spannungswandler ist ein Oberbegriff für Schaltwandler
Obwohl gewissermaßen auch ein gewöhnlicher 50Hz- Transformator
("Eisenschwein") ein Spannungswandler ist...
(Sofern es sich um keinen Streufeldtrafo handelt, der einen m.o.w.
festen Stromwert (zumindest im Arbeitsbereich) ausgibt.)
MaWin schrieb:> Aber ein MC34063 tut es schon.
Die hat großen Nachteil: Frequenz ist Funktion von Last,
Ausgangsspannung ist von dem Komparator mit Hysteresis bestimmt. D.h.
sie ist für mäßigen Anspruch. Außerdem braucht sie Widerstand im Bereich
0,1...1 Ohm, das ist etwas unbequem.
Man verkauft MC34063 und Derivaten überall in großer Menge.
Wahrscheinlich weil seriöse Elektroniker so was nicht brauchen.
Maxim B. schrieb:> Ich glaube nicht, daß TO mit einer 9V-Batterie säschsische> Stromnetz einspeisen will :)
Wie bitte, werter Herr B.?
Maxim B. schrieb:> Quatsch. Man kann so oder so benennen, Hauptsache man versteht, wovon> die Rede ist.
Na, wenn Du meinst. Ich halte Deinen Einwurf für wenig hilfreich.
Und so witzig, wie Du anscheinend denkst, ist der Käse lange nicht.
Maxim B. schrieb:> MaWin schrieb:>> Aber ein MC34063 tut es schon.>> Die hat großen Nachteil: Frequenz ist Funktion von Last,> Ausgangsspannung ist von dem Komparator mit Hysteresis bestimmt. D.h.> sie ist für mäßigen Anspruch. Außerdem braucht sie Widerstand im Bereich> 0,1...1 Ohm, das ist etwas unbequem.> Man verkauft MC34063 und Derivaten überall in großer Menge.> Wahrscheinlich weil seriöse Elektroniker so was nicht brauchen.
Ey, Mann... Du kritisierst mich, und redest dem TO unverst. Zeugs
daher - wozu denn bitte?
Ich nenne so was "Wandler". Keine Lust, zu streiten, ob das
"Stromwandler" ist oder "Spannungswandler" oder noch was.
Ich wiederhole: MC34063 und Derivaten sind nicht besonders gut und auch
unbequem. Widerstand unter 1 Ohm kommt nicht so massenweise vor, der
kann alleine teurer kosten als MC34063 selbst. Ohne diesen WIderstand
arbeitet MC34063 nicht.
XL6009 braucht nichts außer dem was zu einem Wandler gehört: L, C und
FB-Spannungsteiler. Sonst nichts.
Maxim B. schrieb:> Ich wiederhole: MC34063 und Derivaten sind nicht besonders gut und auch> unbequem. Widerstand unter 1 Ohm kommt nicht so massenweise vor, der> kann alleine teurer kosten als MC34063 selbst. Ohne diesen WIderstand> arbeitet MC34063 nicht.>> XL6009 braucht nichts außer dem was zu einem Wandler gehört: L, C und> FB-Spannungsteiler. Sonst nichts.
Dem stimme ich ja weitestgehend zu.
Man kann den 34063 zwar benutzen, um erste Erfahrungen (auch und vor
allem mit den Tücken gewisser Reglerkonstrukte) zu sammeln - weil er
auch überall zu erwerben ist, in allererster Linie... dafür taugt er
- und auch bzgl. Schalter-Specs an die hiesige Applikation angepaßt.
Muß man aber nicht - eigene Entscheidung.
Maxim B. schrieb:> Ich nenne so was "Wandler". Keine Lust, zu streiten, ob das> "Stromwandler" ist oder "Spannungswandler" oder noch was.
Da muß ich Dir widersprechen. Der TO verfügt längst nicht über Deine
Erfahrung (solche sprachliche Vereinfachung kann nach hinten losgehen).
Thomas schrieb:> Was verwendet man da am besten für Bauteile?
Nimm zwei Batterien in Reihe und dahinter einen Linearregler (78L12).
Da war noch der Thread:
Beitrag "Schaltung mit Batterie"
Und noch einer, den habe ich auf die Schnelle jetzt gerade nich
wiedergefunden.
Thomas schrieb:> Werde gerne die PCB selber bauen und daher auch dabei etwas lernen.
Lernen kannst du nur was,wenn du alles selbst entwickelst was in der
Regel zu einem nicht zufriedenstellend funktionierenden Geraet
fuehrt,weil man rueckgekoppelte System regelungstechnisch als Hobbyist
zu 99.9% nicht in den Griff bekommt.
Bei kleinen Projekten lohnt es sich nicht selbst was zu basteln:laeuft
immer auf's selbe hinaus:
IC,Diode,Kondensator,PCB - fertig.
https://www.ebay.de/itm/5Stks-2A-Booster-Board-DC-DC-Step-up-Module-2-24V-Boost-To-5-9-12-28V-New/232453949458?hash=item361f55c812:g:QtMAAOSwkWNZl4qg
Viel besser als die Chinesen bekommst du dein Layout auch nicht hin.
Es ist uebrigens interessant,dass komplexe Schaltregler immer wieder
gerne als Uebungsprojekte herhalten sollen.Fuer einen "simplen" 78L05
zieht schon lange keiner mehr den Hut.
Weil:der ist ja sooooo einfach.Man kauft ihn,setzt ihn ein fertig -
warum also nicht auch bei heutigen Schaltregler?
Maxim B. schrieb:> Die hat großen Nachteil: Frequenz ist Funktion von Last,
Nein.
> Außerdem braucht sie Widerstand im Bereich 0,1...1 Ohm, das ist etwas> unbequem.
Oje. Wenn 0.3A reichen, passt auch 1 Ohm. Der TO braucht 30mA.
> Man verkauft MC34063 und Derivaten überall in großer Menge.> Wahrscheinlich weil seriöse Elektroniker so was nicht brauchen.
Wahrscheinlich verstehen die seriösen Elektroniker das Teil und kaufen
daher die grossen Mengen, und du eben nicht.
Dank seiner geringen Schaltfrequenz ist er deutlich einfacher zu
beherrschen und kommt mit anspruchloseren Bauteile aus als die modernen
megahertz-Regler, die sehr wählerisch bezüglich der drangeschalteten
Bauteile sind.
Thomas schrieb:> Hätte gedacht, Spannungswandler wandeln nur die Spannung nach unten und> nicht auch noch oben.
Runter = Step-Down oder Buck Converter
Hoch = Step-Up oder Boost Converter
Beides = Sepic Wandler oder Buck-Boost Converter
Schau Dir die Wikipedia Seiten zu diesen Begriffen an.
Hallo,
hab nun ein wenig nach fertige Bauteile gesucht und bin auf 1-0512
gestoßen:
https://www.tracopower.com/products/tmr1.pdf
Bei Input steht: 4.5-9VDC(5VDCnom.); Ich gehe davon aus, dass eine volle
9V Blockbatterie ein bisschen über 9V liefert, wäre das problematisch?
Was haltet ihr von diesem Bauteil?
Ich finde im PDF keine Beispielschaltung. Reicht es aus, vorher und
nachher einen Kondenator zu plazieren?
Bei dem Bauteil ist IN + OUT isoliert, was ich eigentlich nicht
benötige.
Danke!
Hallo,
ob das Modul 9,xx Volt aushält, steht im Dabla nicht drin, aber es ist
schon die obere Grenze. Aber auf der nächten Seite ist von 40 mA
Stromaufnahme ohne Last die Rede. Willst Du das? Der
Ein-Transistor-Wandler macht das vermutlich besser.
mfG
Christian S. schrieb:> Hallo,>> ob das Modul 9,xx Volt aushält, steht im Dabla nicht drin, aber es ist> schon die obere Grenze. Aber auf der nächten Seite ist von 40 mA> Stromaufnahme ohne Last die Rede. Willst Du das? Der> Ein-Transistor-Wandler macht das vermutlich besser.>> mfG
Hallo,
Was genau ist ein Transistor Wandler? Mit Google werd ich nicht schlauer
:(
Thomas schrieb:> Was genau ist ein Transistor Wandler? Mit Google werd ich nicht schlauer
Hallo,
ich habe doch oben im Zusammenhang mit diesem Begriff (Ein Transistor
Sperrwandler) einen Link angegeben. Ist das zu schwer, sich das mal
durchzulesen? Der Link zeigt doch genau auf die Schaltung mit dem BC337.
Natürllich muß man sich die Induktivität in einem Anfall von
Arbeitseifer selbst herstellen. Anscheinend war es das.
>Könnte ich diese so 1:1 für meine 9V Batterie verwenden?
Im Prinzip ja, wenn Du sie korrekt aufbaust mit geeigneten Bauteilen.
mfG
Thomas schrieb:> Was genau ist einThomas schrieb:> Was ist der UnterschiedThomas schrieb:> Habe jetzt noch
Du stellst Fragen (bzw. diverse Konzepte zur Diskussion) - antwortest
aber kaum. Hast Du dabei keine Lust, gestellte Fragen zu beantworten -
oder kommt Dir kommt Dir beim Lesen gar nicht der Gedanke, das zu tun?
;-)
Christian S. schrieb:> Willst Du das?
Das kann er nicht wollen, mit der angegebenen Zelle - denkt man jdfs.
@Thomas: Das war (kurz nommal drübergelesen) der mindestens 3 Hinweis
auf den Ruhestrom und die Laufzeit. Wenn Du schon offenbar selbst nicht
weißt, was Du gebrauchen könntest - mußt Du uns halt mal eröffnen,
wofür Du die Versorgung exakt brauchst. Das da:
Thomas schrieb:> Ruhestrom liegt bei etwa 1mA. Es könnte aber auch sein, dass die 30 mA> über einige Minuten gezogen werden.
...gibt eine Idee der Richtung vor, ohne genauere Verbrauchsvorgaben
aber kann man nicht auf Sinnhaftigkeit evtl. resultierender Laufzeiten
hin checken. Oder umgekehrt ohne einen geplanten Laufzeitbereich kaum
die Realisierung @ zu ungenau definierter Last als möglich ermitteln.
"Wir" können momentan praktisch nur raten - nicht sinnvoll BE-raten.
(Obwohl z.B. @Christians Tipp beste Chancen hat, zu passen - genau wie
auch ein MC34063 eine nahezu perfekte Lösung darstellen könnte (!),
würden genaue Infos halt uns helfen, Dir evtl. überhaupt vernünftig,
oder mit etwas Glück sogar "optimal", helfen zu können.)
Übrigens hilft auch die Suche nach immer weiteren Konzepten jetzt noch
nichts - wenn etwas nicht zusammenpaßt (und das könnte bei o.g. Zelle
+ bisheriger (unvollst.) Lastcharakterisierung durchaus "so ausgehen"),
hilft auch ein bei 30mA 98% effizienter Synchronwandler nicht mehr.
Magst Du uns nicht bitte endlich reinen Wein einschenken, worum's geht?
Oder wenigstens (ist aber eigentlich aufwendiger) die Anforderungen an
die Laufzeit spezifizieren, und die "Last" genau charakterisieren?
floppy disk schrieb:> wenn etwas nicht zusammenpaßt
Gemeint ist: Energieinhalt der Zelle zu klein für die exakte Anwendung.
(Ehrlich, genaugenommen ist nicht einmal das momentan auszuschließen.)
Thomas schrieb:> Hätte gedacht, Spannungswandler wandeln nur die Spannung nach unten und> nicht auch noch oben.
Aufwärtswandler/Hochsetzsteller (neudeutsch Boost-Converter oder
Step-Up-Converter) können das schon.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aufw%C3%A4rtswandler
Hallo,
ich habe nun einen Schaltplan angehängt.
Grundsätzlich wird die PCB mit Strom versorgt, möchte aber, sollte es
einen Stromausfall geben, dass die PCB für ein paar Stunden (~8h)
weiterhin mit der Batterie versorgt wird. Die Batterie soll aber nicht
über die Schaltung aufgeladen werden können, möchte verhindern, dass
aufgrund eines Denk- Fehlers die Batterie sich entzündet ;-)...
Der Mosfet soll dafür sorgen, dass nur Strom von der Batterie entzogen
wird, wenn die Netzspannung ausfällt (Stromausfall, DC Netzteil
defekt,...)
Angeschlossen an die 12V Leitung wird ein Feuermelder, welcher zwischen
11V-13V verträgt. Im Normalbetrieb benötigt dieser 2mA, bei Feuer- Alarm
22mA.
Am atmega sind einige Sensoren angeschlossen. Benötigt etwa 6-7mA Strom,
kann zu spitzenzeiten, wenn ein darauf angeschlossener Buzzer aktiv
wird, auch 60mA ziehen.
Gefunden hätte ich folgenden Spannungswandler:
https://www.eleccircuit.com/circuit-battery-voltage-regulator-by-mc34063/
Kann ich diesen so verwenden?
Hoffe, damit unklarheiten aufgeklärt zu haben.
Danke!!!
lG
Ich schreib jetzt das, was ich in diesen Fällen immer schreib: SX1308
(Bild links). Hat den Charme, daß er bis 2V runter funktioniert.
Könntest also auch 2 AA oder einen LiIon-Akku nehmen.
Crazy H. schrieb:> Ich schreib jetzt das, was ich in diesen Fällen immer schreib:> SX1308 (Bild links). Hat den Charme, daß er bis 2V runter funktioniert.> Könntest also auch 2 AA oder einen LiIon-Akku nehmen.
Gibts von dem Teil einen Schaltplan oder Link?
Ein Datenblatt, die Platine ist von mir. Hab die vor ca. 2 Jahren
zufälligerweise entdeckt, ein paar bestellt, getestet und nochmal 200
nachbestellt. Soll ja bis zur Rente reichen :-D
Die rechte Platine ist eine KSQ mit der ich LEDs betreibe.
Hallo,
habe nun einen Schaltplan mit dem MT3608 gezeichnet, ist vom Datenblatt
ident mit deinem SX1308.
Könnt das so funkionieren?
Wenn Netzspannung anliegt, so soll die Batterie nichts entzogen werden.
Liegt keine Netzspannung an, so werden aus den 9V der Batterie 12V
erzeugt.
Dioden D3 + D4 brauche ich beide oder?
D3 stammt aus dem Beispiel- Schaltplan des Datenblatts:
https://www.olimex.com/Products/Breadboarding/BB-PWR-3608/resources/MT3608.pdf
D4 ist dafür da, dass die Netzspannung nicht über den Spannungsteiler
läuft bzw. Spannung am FB anliegt.
Bitte um Feedback
Danke :-)
Die Schaltung des MT3608 nicht kontrolliert, das hast du sicher aus dem
DB, sollte es funktionieren. Schottky D1 und D2 würde ich kleiner
nehmen, die haben weniger Spannungsabfall. Wenn du tatsächlich nur 30mA
brauchst, reichen da BAT48 o.ä.
Beim SX verwende ich immer die SK26A für D3 und wenn der MT dem SX
entspricht, wieso 22uH? Ist das nicht zu hoch?
Crazy H. schrieb:> Schottky D1 und D2 würde ich kleiner> nehmen, die haben weniger Spannungsabfall.
Umgekehrt. Will man weniger Spannungsabfall, so sollte man größere
Dioden nehmen.
Thomas schrieb:> habe nun einen Schaltplan mit dem MT3608 gezeichnet, ist vom Datenblatt> ident mit deinem SX1308.
Die Schaltung wird besser, wenn du Möglichkeiten von MT3608 ausnutzt und
IC mit EN schaltest. Dann kannst du Spannungsabfall auf Q1 vermeiden. Du
kannst dafür z.B. Inverter aus CD4049 benutzen, Eingang zu +12V (besser
über Widerstand, so 10k-100k, zum Schutz), Ausgang an EN von U2, Vcc an
IN von U2.
Mit restlichen Inverter von CD4049 kannst du Schmitt-Trigger machen, um
Einschalten von U2 zu verbessern, aber das ist nicht unbedingt
notwendig.
Andere Möglichkeit: statt CD4049 ein Kleinleistungtransistor, bipolar
oder MOSFET. Collector oder Drain an EN von U2, zwischen EN und IN
Widerstand ca. 100k, Gate oder Basis an +12V, Gate direkt, Basis über
resistive Spannungsteiler in Megaohm-Bereich.
Q1 und R1 sind dann überflüssig.
Noch eines: vor U1 hast du Abblockkondensator vergessen. Auch nach U1.
D2 ist überflüssig. Über R2-R3 fließt dann ein bißchen Strom, wenn von
+12V gespeist, aber auf R1 vergeudest du sowieso viel mehr.
C2 lieber größer nehmen: der sollte die Zeit zwischen +12V-Aus und
U2-Start überbrücken, ein paar ms sind das bestimmt.
Hallo!
Crazy H. schrieb:> Beim SX verwende ich immer die SK26A für D3 und wenn der MT dem SX> entspricht, wieso 22uH? Ist das nicht zu hoch?
D3 habe ich ersetzt. Im Datenblatt steht zwischen 4.7uH und 22uH. Da von
der Platz und Preis her das gleiche Ergibt, habe ich einfach den grüßere
genommen. Gibt es Nachteile, wenn ich den 22uH verwende?
Maxim B. schrieb:> Noch eines: vor U1 hast du Abblockkondensator vergessen. Auch nach U1.> D2 ist überflüssig. Über R2-R3 fließt dann ein bißchen Strom, wenn von> +12V gespeist, aber auf R1 vergeudest du sowieso viel mehr.> C2 lieber größer nehmen: der sollte die Zeit zwischen +12V-Aus und> U2-Start überbrücken, ein paar ms sind das bestimmt.
Danke!
U1 habe ich mit Abblockkondensatoren ausgestattet. C2 habe ich 100nF
groß gemacht und die restlichen Punkte habe ich beachtet.
Maxim B. schrieb:> Die Schaltung wird besser, wenn du Möglichkeiten von MT3608 ausnutzt und> IC mit EN schaltest. Dann kannst du Spannungsabfall auf Q1 vermeiden. Du> kannst dafür z.B. Inverter aus CD4049 benutzen, Eingang zu +12V (besser> über Widerstand, so 10k-100k, zum Schutz), Ausgang an EN von U2, Vcc an> IN von U2.> Mit restlichen Inverter von CD4049 kannst du Schmitt-Trigger machen, um> Einschalten von U2 zu verbessern, aber das ist nicht unbedingt> notwendig.> Andere Möglichkeit: statt CD4049 ein Kleinleistungtransistor, bipolar> oder MOSFET. Collector oder Drain an EN von U2, zwischen EN und IN> Widerstand ca. 100k, Gate oder Basis an +12V, Gate direkt, Basis über> resistive Spannungsteiler in Megaohm-Bereich.
Der CD4049 braucht mir zuviel Platz.
Die andere Möglichkeit verstehe ich leider nicht ganz, wenn an 12V keine
Spannung mehr anliegt, wer setzt den das EN am U2?
Danke für eure Tipps!
Thomas schrieb:> wenn an 12V keine> Spannung mehr anliegt, wer setzt den das EN am U2?
Widerstand zwischen EN und VIN
Thomas schrieb:> Gibt es Nachteile, wenn ich den 22uH verwende?
Das ist Platzfrage. Isat sollte > Imax sein. Wenn das stimmt, dann je
mehr L, umso besser.
Maxim B. schrieb:> je mehr L, umso besser.
Das stimmt so nicht. Irgendwann begrenzt die L den Leistungsdurchsatz
bei gegbnr. Frequenz u. maximalem Tastgrad (vom ÜV bestimmt, nur etwas
höher (rein theoretisch), und die Entladezeit reicht nicht mehr...).
Der größtenoch_funktionierende Wert der L bietet mehrere Vorteile
ggübr. dem kleinsten solchen (bei ggbnen. Randbedingungen), klar.
Maxim B. schrieb:> Widerstand zwischen EN und VIN
Ok, dann habe ich mir später auch gedacht, so ergibt das sinn (wenn mit
VIN das + der Batterie gemeint ist).
Ich habe das mal so gerechnet, wenn ich einen 100k Widerstand an die
Batterie hänge (9V), dann zieht diese permanent 0,09mA Strom.
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D600/ULTRA-POWER_9V_MX1604.pdf
Wenn ich mir das Datenbnlatt sehe, ist dann die Batterie nicht nach etwa
3 Jahre leer, ohne diese jemals benutzt zu haben (wenn kein Stromausfall
eingetreten ist).
Ich brauche die gleiche Schaltung mehrfach und möchte nicht alle Jahre
Batterien tauschen müssen.
Ist da nicht meine ursprüngliche Schaltung sinnvoller, da hier der
Batterie gar kein Strom entzogen wird (oder??)
lG
Hallo,
hier nu die hoffentlich letzte version.
Habe statt den Mosefet nun einen BC817 eingebaut.
Zusätzlich möchte ich auch noch die Spannung der Batterie messen. Dazu
Habe ich einen Transistor genommen, welcher vom ATMEGA auf HIGH
geschalten wird, bevor die Spannung gemessen wird. Nach der Messung wird
der PIN wieder auf LOW geschalten. Sinn dahinter ist Batterie zu
schonen.
Könnte das so funktionieren, wie es nun ist?
lG
floppy disk schrieb:> Das stimmt so nicht. Irgendwann begrenzt die L den Leistungsdurchsatz> bei gegbnr. Frequenz u. maximalem Tastgrad
Wenn Isat und Rin gleich bleibt, dann je mehr L, umso mehr die
Körpergröße von L. Wenn wir das aber zulassen, dann eindeutig: je mehr
L, umso besser.
Wenn wir aber L in einem und gleichen Körper haben wollen, dann wird mit
wachsender L auch Rin drastisch steigen, Isat wird sich verkleinern. In
diesem Fall ja, es gibt dann eine optimale Induktivität, die nicht
größer sein darf.
Also, alles ist davon abhängig, was wir brauchen: kleine Dimensionen um
jeden Preis oder besseren Wirkungsgrad um jeden Preis... Spart man mit
Größe und Gewicht, so verliert man in Wirkungsgrad und in Preis. Nichts
Persönliches, nur reine Physik :)
Thomas schrieb:> Ich brauche die gleiche Schaltung mehrfach und möchte nicht alle Jahre> Batterien tauschen müssen.
Wie denkst du, wie lange eine Batterie halten wird, wenn du von der
Batterie Null-Strom nimmst?
Thomas schrieb:> Ist da nicht meine ursprüngliche Schaltung sinnvoller, da hier der> Batterie gar kein Strom entzogen wird (oder??)
Wenn du mal die Verluste über geschlossene Leistungs-MOSFET und Diode
berücksichtigst... Schwer zu sagen, was besser wird. Und was wird auch
gewichtiger im Vergleich mit Selbstentladung von Batterie...
Nachdem hierüber ein Brandmelder angeschlossen ist, stellt sich die
Frage, ob die Bastellei eine VdS Produktzertifizierung, z. B.
Brandmeldeanlage, Alarmanlage, Melder (für Hersteller), bzw. eine
VdS-Anerkennung der Gesamtanlage, VdS Zertifizierung nach DIN 14675,
erlischt, wenn er beispielsweise als abändernder Errichter von
Brandmeldeanlagen tätig war.
Thomas schrieb:> Angeschlossen an die 12V Leitung wird ein Feuermelder, welcher zwischen> 11V-13V verträgt. Im Normalbetrieb benötigt dieser 2mA, bei Feuer- Alarm> 22mA.>> Am atmega sind einige Sensoren angeschlossen. Benötigt etwa 6-7mA Strom,> kann zu spitzenzeiten, wenn ein darauf angeschlossener Buzzer aktiv> wird, auch 60mA ziehen.
Naja, da wird es sich kaum lohnen, die zum regelmäßigen Wechsel
der Batterie benötigte Leiter in den Keller zu tragen...
Maxim B. schrieb:>> Schottky D1 und D2 würde ich kleiner>> nehmen, die haben weniger Spannungsabfall.>> Umgekehrt. Will man weniger Spannungsabfall, so sollte man größere> Dioden nehmen.
Dafür ist der Sperrstrom um so höher. Am besten nimmt man also die
für die jeweilige Anwendung passende.
Thomas schrieb:> Habe ich einen Transistor genommen, welcher vom ATMEGA auf HIGH> geschalten wird, bevor die Spannung gemessen wird.
Naja, wenn du die Batteriespannung halbwegs korrekt messen willst, musst
du die Emitterspannung von Q2 auf Ubatt-Uce bringen. Zum Durchschalten
von Q2 reichen die Pegel am Ausgang des ATMega da nicht aus
Thomas schrieb:> Habe ich einen Transistor genommen, welcher vom ATMEGA auf HIGH> geschalten wird, bevor die Spannung gemessen wird. Nach der Messung wird> der PIN wieder auf LOW geschalten. Sinn dahinter ist Batterie zu> schonen.
Die Messung wird zeigen: die Spannung ist 2,1 Volt :) Das ist für den
Fall, daß ATMega mit 5 Volt gespeist wird.
Warum? Wenn Basis von Q2 von ATMega 5 Volt bekommt, wird auf dem Emitter
ca. 4,2...4,3 Volt sein, unabhängig von Kollektorspannung. D.h. egal
welche Spannung hat Batterie, gemessen wird was Andere.
Du solltest eine andere Schaltung wählen, wenn du die Spannung von
Batterie messen willst.
Z.B. wie hier auf dem Bild.
Merke Unterschied von deiner Schaltung:
1. über Gate fließt kein Strom. Auch wenn Gate deutlich über Source ist.
2. Wenn Transistor eingeschaltet wird, hat Source deutlich weniger
Spannung als Gate.
3. Transistor mit kleiner Vgs, etwa 0,85 Volt. D.h. bei 9V-Batterie und
5V von ATMega hat Gate ~ Source ca, 2,8 Volt. Das garantiert, daß MOSFET
offen wird.
4. Widerstände sind relativ klein, sonst wird Messfehler von ATMegas ADC
zu groß. Du schaltest Spannungsteiler ja sowieso nur für kurze Zeit.
Und noch etwas zum Schaltplan. Bei dieser Beschaltung wird Q1 das
Anspringen des Wandlers viel zu spät zulassen. Erst wenn die Spannung
des Netzteiles unter ungefähr ein bis zwei Volt gefallen ist, reagiert
das.
Dieter D. schrieb:> Und noch etwas zum Schaltplan. Bei dieser Beschaltung wird Q1 das> Anspringen des Wandlers viel zu spät zulassen. Erst wenn die Spannung> des Netzteiles unter ungefähr ein bis zwei Volt gefallen ist, reagiert> das.
Ah stimmt da hast du recht ;-)...
Nur wie kommst du drauf, dass der Transistor bei <1-2V nicht mehr
schaltet und somit die Batterie den Betrieb übernimmt?
Hab eben einen BC817 genommen, Widerstand dran und nur 1V auf die Base
gesetzt und trotzdem hat der Widerstand geschalten.
Wie sollte der Spannungsteiler demnach aussehen?
Danke!
schematic_viewer schrieb:> Naja, wenn du die Batteriespannung halbwegs korrekt messen willst, musst> du die Emitterspannung von Q2 auf Ubatt-Uce bringen. Zum Durchschalten> von Q2 reichen die Pegel am Ausgang des ATMega da nicht aus
Stimmt, daran hatte ich gar nicht gedacht, muss ich korrigieren.
lG
Thomas schrieb:> Wie sollte der Spannungsteiler demnach aussehen?
Das hängt davon ab, bei welcher +12V-Spanungsabfall du deine
Batteriespeisung aktivieren willst. Auch davon, wie schnell sich
+12V-Spannung abschaltet. Hier je schneller umso besser. Wenn genug
schnell, dann kann C2 die Zeit überbrücken.
Maxim B. schrieb:> Die Messung wird zeigen: die Spannung ist 2,1 Volt :) Das ist für den> Fall, daß ATMega mit 5 Volt gespeist wird.> Warum? Wenn Basis von Q2 von ATMega 5 Volt bekommt, wird auf dem Emitter> ca. 4,2...4,3 Volt sein, unabhängig von Kollektorspannung. D.h. egal> welche Spannung hat Batterie, gemessen wird was Andere.> Du solltest eine andere Schaltung wählen, wenn du die Spannung von> Batterie messen willst.>> Z.B. wie hier auf dem Bild.> Merke Unterschied von deiner Schaltung:> 1. über Gate fließt kein Strom. Auch wenn Gate deutlich über Source ist.> 2. Wenn Transistor eingeschaltet wird, hat Source deutlich weniger> Spannung als Gate.> 3. Transistor mit kleiner Vgs, etwa 0,85 Volt. D.h. bei 9V-Batterie und> 5V von ATMega hat Gate ~ Source ca, 2,8 Volt. Das garantiert, daß MOSFET> offen wird.> 4. Widerstände sind relativ klein, sonst wird Messfehler von ATMegas ADC> zu groß. Du schaltest Spannungsteiler ja sowieso nur für kurze Zeit.
Danke für den Schaltplan!
Könnte ich den Mosfet auch durch einen BC817 ersetzen?
Wieso wurde der Spannungsteiler so gewählt, dass beim ATMega am Analog
PIN maxiaml 2.2V durch den Spannungsteiler anliegen?
Maxim B. schrieb:> Das hängt davon ab, bei welcher +12V-Spanungsabfall du deine> Batteriespeisung aktivieren willst. Auch davon, wie schnell sich> +12V-Spannung abschaltet. Hier je schneller umso besser. Wenn genug> schnell, dann kann C2 die Zeit überbrücken.
Bei 11V spätestens ;-)....
Ich versteh nur nicht ganz, wie ich den Transitor sage, bei wie viel
Spannung er nicht mehr schalten soll bzw. wie ich das mit dem
Spannungsteiler steuern soll?
Thomas schrieb:> Könnte ich den Mosfet auch durch einen BC817 ersetzen?
An dieser Stelle brauchst du genau MOSFET, und zwar mit kleiner Vgs.
Gefällt dir FDV 301N nicht? Kostet 6 Cent bei Thomann.
Thomas schrieb:> Bei 11V spätestens ;-)....
Dafür ist diese Schaltung etwas zu ungenau... Dann lieber so etwas wie
auf dem Bild. VZ1 solltest du slektieren, feinere Abstimmung von
Schwellenspannung ist mit R1 möglich.
Sparsamer und genauer können die Varianten mit Komparatoren sein.
So wie auf dem zweiten Bild ist auch möglich. Du muß R1 genau abstimmen.
Nur habe ich Zweifel, ob du so sicher 11 Volt Schwelle damit einstellen
kannst, besonders wenn Temperatur geändert wird. Die kann sich etwa mit
0,038 V/C° ändern.
Übrigens, deine frühere Variante mit Power-MOSFET wird die Batterie erst
einschalten, wenn +12V etwa bis 5..6 Volt fällt, oder noch tiefer, das
ist abhängig von Vgs.
Danke für den Schaltplan!
Eine wichtige Frage noch:
Wie könnten Microcontroller reagieren, wenn kurzzeitig die Spannung zu
tief fällt? Könnte es sein, dass diese zwar trotzdem weiterlaufen, aber
nicht mehr korrekt reagieren?
Thomas schrieb:> Wie könnten Microcontroller reagieren, wenn kurzzeitig die Spannung zu> tief fällt?
Dieser Zustand ist nicht vorgesehen. Da ist alles möglich.
> Könnte es sein, dass diese zwar trotzdem weiterlaufen,> aber nicht mehr korrekt reagieren?
ja auch das
Stefan ⛄ F. schrieb:> Thomas schrieb:>> Wie könnten Microcontroller reagieren, wenn kurzzeitig die Spannung zu>> tief fällt?>> Dieser Zustand ist nicht vorgesehen. Da ist alles möglich.>>> Könnte es sein, dass diese zwar trotzdem weiterlaufen,>> aber nicht mehr korrekt reagieren?>> ja auch das
Ok hab ich mir gedacht.
Gibt es eine einfache Möglichkeit, dass beim Wechsel vom Netzteil zur
Batterie die Schaltung für ~2 Sek. stromlos ist?
Thomas schrieb:> Gibt es eine einfache Möglichkeit, dass beim Wechsel vom Netzteil zur> Batterie die Schaltung für ~2 Sek. stromlos ist?
wie immer, Batterie raus, 2s warten Netzteil rein!
Oder verstehe ich dich nicht?
Thomas schrieb:> Gibt es eine einfache Möglichkeit, dass beim Wechsel vom Netzteil zur> Batterie die Schaltung für ~2 Sek. stromlos ist?
Wäre das ein Fehlerfall? Oder willst du das? Falls Zweiteres: warum?
Wenn ich das wollte, dann würde ich das mit einem Relais machen, das
während des Netzbetriebs angetogen ist, und bei Stromausfall für ca. 2
Sekunden aus einem Elko gepuffert wird:
1
REL
2
Öffner
3
9V o---*--*---------DCDC---.
4
|
5
12V o------o---*. *---------o----> 12V
6
| \ REL
7
V Schließer
8
-
9
|
10
o----.
11
+| |
12
=== REL Spule
13
| |
14
GND O-----o----o--------------
Der DCDC ist hier jetzt ein wenig ungeschickt, deshalb braucht das
Relais 2 getrennte Kontakte.
Basierend auf dieser Schaltung lässt sich da sicher auch was
Elektronisches ausknoblen.
Thomas schrieb:> Gibt es eine einfache Möglichkeit, dass beim Wechsel vom Netzteil zur> Batterie die Schaltung für ~2 Sek. stromlos ist?
Du könntest Struktur der Schaltung ändern.
1. Wandler arbeitet IMMER, egal von Batterie oder von +12V. Ausgang von
Wandler speist interne Schiene +12V und auch Regler für +5V
2. Eingang von Wandler wird mit Hilfe von Dioden zwischen externen +12V
und 9V-Batterie umgeschaltet. Diode für +12 Volt sollte einfache sein,
kein Schottky (z.B. 1N4001), somit bekommt Wandler ca.+11,3 Volt. So ist
korrekte Arbeit von Wandler gesichert, da Vin<Vout sein muß. Diode zu
Batterie kann Schottky sein, somit wird Verlust von Batteriespannung
kleiner. Aber du kannst natürlich auch statt +12V Extern etwas weniger
nehmen, z.B. +11V oder +10V, Hauptsache etwas über Batteriespannung.
So wird +12V-Spannung ununterbrochen vorhanden, wie auch +5V für ATMega.
Du sparst somit auch Q1, R1 und R2. Die Kondensatoren um Wandler sollten
genug groß sein, um weiche Umschaltung zu ermöglichen: wenn zu schnell
von +11,3 auf +8,5 V und zurück geschaltet wird, könnte Wandler sonst
Spannungsauswürfe liefern. Alles langsam, langsam...
P.S. R3 wird gebraucht, wenn ATMega noch nicht gestartet ist. Dann
sichert R3, daß Gate auf GND liegt.
Maxim B. schrieb:> Du könntest Struktur der Schaltung ändern.> 1. Wandler arbeitet IMMER, egal von Batterie oder von +12V. Ausgang von> Wandler speist interne Schiene +12V und auch Regler für +5V> 2. Eingang von Wandler wird mit Hilfe von Dioden zwischen externen +12V> und 9V-Batterie umgeschaltet. Diode für +12 Volt sollte einfache sein,> kein Schottky (z.B. 1N4001), somit bekommt Wandler ca.+11,3 Volt. So ist> korrekte Arbeit von Wandler gesichert, da Vin<Vout sein muß. Diode zu> Batterie kann Schottky sein, somit wird Verlust von Batteriespannung> kleiner. Aber du kannst natürlich auch statt +12V Extern etwas weniger> nehmen, z.B. +11V oder +10V, Hauptsache etwas über Batteriespannung.>> So wird +12V-Spannung ununterbrochen vorhanden, wie auch +5V für ATMega.> Du sparst somit auch Q1, R1 und R2. Die Kondensatoren um Wandler sollten> genug groß sein, um weiche Umschaltung zu ermöglichen: wenn zu schnell> von +11,3 auf +8,5 V und zurück geschaltet wird, könnte Wandler sonst> Spannungsauswürfe liefern. Alles langsam, langsam...>> P.S. R3 wird gebraucht, wenn ATMega noch nicht gestartet ist. Dann> sichert R3, daß Gate auf GND liegt.
Aaah, das ist eine super Idee ;-) ....
Mit was für einer Verlustleistung kann ich beim MT3608 rechnen? Wenn ich
mir das Datenblatt ansehe, liege ich da so bei ~5% richtig?
Thomas schrieb:> Mit was für einer Verlustleistung kann ich beim MT3608 rechnen? Wenn ich> mir das Datenblatt ansehe, liege ich da so bei ~5% richtig?
Verlustleistung, wenn von der 12V Leitung eingespeist wird.
Thomas schrieb:> Wieso wurde der Spannungsteiler so gewählt, dass beim ATMega am Analog> PIN maxiaml 2.2V durch den Spannungsteiler anliegen?
Damit MOSFET garantiert offen bleibt und keine Wirkung auf
Messgenauigkeit hat. Gate hat ja die Spannung von ATMega minus was auf
dem unteren Widerstand liegt. Aber 2V2 kann ATMega sehr genau messen. Du
kannst R5 auch kleiner nehmen, damit du interne Vref von ATMega (ca.
1V1) benutzen kannst, Messspannung darf Vref nicht überschreiten.
Thomas schrieb:
> Mit was für einer Verlustleistung kann ich beim MT3608 rechnen? Wenn ich> mir das Datenblatt ansehe, liege ich da so bei ~5% richtig?
Wirkungsgrad wird kaum über 90%. Hauptverlust kommt nicht in IC, sondern
in Schaltdiode und in L.
Es gibt IC, die statt Diode MOSFET verwenden, die haben weniger Verlust,
da auf dem MOSFET weniger Spannung fällt als auf Schottky-Diode. Aber
die meisten IC für Up-Wandler sind nur für niedrige Spannung gerechnet
so wie MCP1640 von Microchip. Buk-Wandler können dagegen auch mit 12
Volt arbeiten.
Als Beispiel TS3552 von Taiwan Semiconductor, ich habe mir 20 St.
gekauft :)
Du kannst auch Buk-Wandler verwenden, auch TS3552 (SO-8, bequem zu
löten). Dafür solltest du extern statt 12 Volt 20 Volt nehmen (es gibt
viele Schaltnetzteile auch für 19-20 Volt), und statt einer zwei 9 Volt
Batterien seriell schalten.
Schaltung auf dem Bild 2 ist etwas sparsamer.
C7 (und C11) - weiche Start. Mit Kapazität kann man Startzeit abstimmen
(und somit Überlastung von Spannungsquelle beim Einschalten vermeiden).
C6R7 (und C10R11) ist Korrektur für FB-Verstärker. C8 (und C12) arbeiten
in der Schaltung, die Gate von oberen MOSFET des Wandlers speist.
P.S: kleine Bildkorrekturen waren notwendig. Ich weiß nicht, wie man
hier Bilder alleine ohne Text löschen und ersetzen kann. Deshalb habe
ich meine frühere Beiträge hier gelöscht.
@ Maxim B. vielen Dank für deine Schaltung! Hätte mit vielem gerechnet,
aber nicht mit einer fertigen Schaltung ;-) ...
Auf der Suche nach TS3552 habe ich festgestellt, dass ich den Bauteil
nirgends zu kaufen finde, sowie auch bei Kicad nicht vorhanden ist (und
wohl auch nicht von der Community)
lG
Thomas schrieb:> Auf der Suche nach TS3552 habe ich festgestellt, dass ich den Bauteil> nirgends zu kaufen findehttps://www.elpro.org/de/schaltregler/112772-ts3552cs-rlg.html
Aber es gibt bestimmt auch andere, die ähnlich sind.
Thomas schrieb:> sowie auch bei Kicad nicht vorhanden ist
Was für Kicad? Ist das ein Programm für PCB? Ich glaube, Name habe ich
gehört, aber das Programm kenne ich nicht. Ein gutes Programm soll
Möglichkeiten haben, neue unbekannte Teile zu zeichnen. Ich benutze
DipTrace, dort kann man das alles. Nur 3D-Modell muß ich in einem
anderen Programm machen und in DipTrace einbinden.
Maxim B. schrieb:> Was für Kicad? Ist das ein Programm für PCB? Ich glaube, Name habe ich> gehört, aber das Programm kenne ich nicht. Ein gutes Programm soll> Möglichkeiten haben, neue unbekannte Teile zu zeichnen.
Ja, Kicad ist ein Programm zum Zeichnen von Schaltplänen und Layouts.
Natürlich kann man sich da eigene Bauteile erstellen, ist allerdings wie
immer eine recht mühsame Aktion.
Mit DipTrace mache ich neuen Symbole ziemlich flott. Neue Gehäuse, z.B.
gekaufte Modul, kann länger sein, da alles genau zu messen ist. Aber IC
haben normalerweise standartisierte Gehäuse, so muß man nur Gehäuse mit
Symbol verbinden.
Ich habe alle Symbole von Teilen, die ich verwende, neu gemacht: so wie
ich von Jugend an in Zeitschrift gesehen habe. Für mich ist das
bequemer, als fertige Symbole aus dem Programm zu verwenden. Einige
Gehäusen habe ich korrigiert, um mit Lötkolben besser zu kommen. In
DipTrace ist das kein Problem. Deshalb habe ich andere Programme nicht
ausprobiert, da alles gut geht. Vor ein paar Jahren habe ich zwar Eagle
gekuckt, aber ich war nur enttäuscht.
Mit Modell ist manchmal schwierig, da fertige Modelle in Mehrzahl für
Steckdosen aller Art sind, das ist in DipTrace komisch. Aber manches
kann ich in Internet finden, oft passe ich andere Modelle an, ich gebe
einfach andere Vergrößerung und Verschiebung, damit Körper so etwa nach
der Größe paßt. Schließlich dient Modell weniger für ein schönes Bild,
eher um zu prüfen, ob alle Teile auf der Platine greifbar und lötbar
sitzen.
Thomas schrieb:> Eingangsspannung wären 6-9V (Batterie), Ausgangsspannung 12V. Es werden> dabei maximal 30mA auf 12V gezogen.>> Was verwendet man da am besten für Bauteile?
Ich würde LiIon Akku verwenden. Dann 2 StepUp mit TPS61040 oder ähnlich
für 12V und 5V.
Ich habe die 9V Batterie in alten Messgeräten durch Akku ersetzt.
Ich mache umgekehrt: früher habe ich für Notenpultleuchten Ni-MH Akku
benutzt. Nun aber verwende ich AA und AAA Batterien: mit Akku muß man
sich immer um Laden/Entladen kümmern. Eine Batterie kann man einfach
ersetzen.
Maxim B. schrieb:> früher habe ich für Notenpultleuchten Ni-MH Akku benutzt
Habe ich auch und...nie wieder, diese Akku entlässt sich selbst leer
nach paar Monaten rum liegen.
>Nun aber verwende ich AA und AAA Batterien
Und da habe ich auch alle AA mit 14500 Zelle ersetzt.
Joachim B. schrieb:> du hast die Entwicklung verschlafen!
Das stimmt allerdings.
Was kostet eine solche Zelle?
Hab vor kurzem 12 Zellen 14500 900mAh für knapp 20 Euro bezahlt....
Ein Ladegerät für 12 Euro.
Alles bei Chinesen.
Tany schrieb:> Und da habe ich auch alle AA mit 14500 Zelle ersetzt.
Spannung ist anders, so ist direkte Tausch unmöglich. Wenn nur eine
Zelle lassen und zwei leeren kurzschließen, dann ist Kapazität gering.
AA-Batterie gibt es überall bei Aldi.
Mit Ni-MH-Akku muß man wie mit einem kleinen Kind: überprüfen, bis zu
Ende entladen, dann aufladen... Und das vor jedem Einsatz. Macht man das
nicht, dann lebt Akku nicht lange. Zu aufwendig. Und wenn man spontan
zum Gottesdienst muß, dann auch nicht realistisch. AA-Batterie liegt
immer bereit, man braucht sie nur nehmen und einstecken.
Maxim B. schrieb:> AA-Batterie gibt es überall bei Aldi
Naja, ich habe auch noch andere Quelle, wo noch viel günstiger als bei
Aldi ist. Aber nein, ich möchte das einmal für alle mal beenden, :-)
...und dazu beitragen, dank dir, habe ich gerade noch 8 die neue Ni-MH
Akku von Typ BK-3MCCE gesichert.
Maxim B. schrieb:> Na, jeder macht wie bequemer. Ich bin zu faul
ich bin zu faul alle Geräte mit Alkaline immer zu prüfen, unbenutzt
liegen die schon mal ungenutzt Jahre rum und bis jetzt ist mir jedes
Gerät durch ausgelaufene Alkaline aller Hersteller kaputt gegangen, noch
nie eines mit Eneloop!
Tany schrieb:> Was kostet eine solche Zelle?
Ungefähr 2,50 Euro, wenn wir von der Größe AA reden.
Für mich sind Akkus auch recht unkomfortabel, vor allem weil ich sie
selten nutze. Aber ich denke auch immer dabei, was beim Auslaufen
passiert, denn das passiert in jedem Gerät irgendwann mal. Bei Akkus
sind die Schäden viel geringer.
Joachim B. schrieb:> ich bin zu faul alle Geräte mit Alkaline immer zu prüfen
Ich bin dafür auch zu faul. Deshalb prüfe ich Batterien gar nicht. Ich
ersetze sie einfach vor jedem neuen Einsatz. Das dauert ein paar
Sekunden. :)
Maxim B. schrieb:> Ich> ersetze sie einfach vor jedem neuen Einsatz. Das dauert ein paar> Sekunden. :)
Du hast einfach NICHTS verstanden!
Was nutzt dein Austauschen wenn der Batterieschacht durch Säure
zerfressen ist!
Was war an
Joachim B. schrieb:> ich bin zu faul alle Geräte mit Alkaline immer zu prüfen, unbenutzt> liegen die schon mal ungenutzt Jahre rum und bis jetzt ist mir jedes> Gerät durch ausgelaufene Alkaline aller Hersteller kaputt gegangen, noch> nie eines mit Eneloop!
unklar?
Joachim B. schrieb:> Was nutzt dein Austauschen wenn der Batterieschacht durch Säure> zerfressen ist!
So was habe ich nie erlebt. Die Batterien leben bei mir so lange nicht
:) Die reichen nur für ein paar Stunden.
Wenn ich aber ein Gerät lange nicht benutze, dann mache ich Batterien
raus, das ist doch eine Selbstverständlichkeit?
Tany schrieb:> dazu andere (bessere) Alternative
Wirklich bessere?
"PALO Neue AA Batterie 2800mWh Akku Lithium-1,5 V AA Batterie"
Das bedeutet 2800/1,5 =~ 1867 mA*St. Das ist schlechter als bei Ni-MH
und bei AA-Batterien.
Li-System gibt deutlich mehr als 1,5 Volt, d.h. drin steht ein Wandler,
wie auch bei einigen 18650-Akku. Wahrscheinlich erklärt das die so
kleine Kapazität, da Teil vom Volumen für Wandler benutzt wird. Das
bringt noch Nachteil: solche Batterie schaltet sich ohne zuerst Spannung
nachzugeben, plötzlich. Ohne Vorwarnung sozusagen. Eingebaute LED bringt
nichts, da Batterien in der Regel in undurchsichtigen Abteilungen in
einem Gerät arbeiten.