Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 6-9V auf 12V booster


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von Thomas (Gast)


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Hallo,

ich suche eine Möglichkeit, mit einer 9V Blockbatterie die Spannung auf 
12V zu wandeln.
Folgende Blockbattie möchte ich verwenden: 
http://www.farnell.com/datasheets/1842389.pdf

Eingangsspannung wären 6-9V (Batterie), Ausgangsspannung 12V. Es werden 
dabei maximal 30mA auf 12V gezogen.

Was verwendet man da am besten für Bauteile?

Danke!!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Thomas schrieb:
> Was verwendet man da am besten für Bauteile?

Spannungswandler, Boost Converter, Step-Up Comverter. Offenbar hast du 
keine Erfahrung damit, daher solltest du fertige Module bevorzugen. Es 
sei denn du hast Zeit und Geld zum versuchen/lernen.

Brauchst du speziell niedrige Ruhestromaufnahme im µA Bereich? Das würde 
die Wahl stark einschränken.

: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Brauchst du speziell niedrige Ruhestromaufnahme im µA Bereich? Das würde
> die Wahl stark einschränken.

Ruhestrom liegt bei etwa 1mA. Es könnte aber auch sein, dass die 30 mA 
über einige Minuten gezogen werden.

Zeit und Geld ist vorhanden :).

Hätte gedacht, Spannungswandler wandeln nur die Spannung nach unten und 
nicht auch noch oben.

Werde gerne die PCB selber bauen und daher auch dabei etwas lernen.

Lg

von Thomas D. (tommi_d)


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Geht scho.
Schau mal bei den LT1173 oder LT1111 nach. Allerdings sollte man schon 
etwas Erfahrung mit SNT haben, ansonsten scheitert das am Layout.
Diese Regler haben auch bei Schwachlast eine sehr geringe Stromaufnahme, 
indem sie auf Schwingungspaketsteuerung schalten. Die Welligkeit am 
Ausgang ist dann halt höher.

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Eingangsspannung wären 6-9V (Batterie), Ausgangsspannung 12V. Es werden
> dabei maximal 30mA auf 12V gezogen.
>
> Was verwendet man da am besten für Bauteile?

Ich kann XL6009 empfehlen. Sie ist einfach, robust und nicht teuer. 
Einzige Nachteil: Gehäuse ist mit SW verbunden und nicht mit GND wie 
einige anderen IC in dem gleichen Gehäuse.
Es gibt bestimmt sparsameren IC. Aber entweder teurer, oder nicht so 
robust usw.

von floppy disk (Gast)


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Mit "Ruhestrom" meinte @Stefan den Leerlaufstrom des Wandlers, der dann
(sofern nicht von diesem 1polig getrennt bzw. in sparsamerem "Shutdown")
ungewollt / unnötigerweise Deine Zelle langsam aber sicher leersaugen
könnte.

Informiere Dich besser über so etwas, wenn Du mobile Sachen mit Akku-
oder Primärzellenspeisung entwickeln willst (die Laufzeit ist ja meist
nicht völlig unerheblich...)

Thomas schrieb:
> Hätte gedacht, Spannungswandler wandeln nur die Spannung nach unten und
> nicht auch noch oben.

Das ("nur nach unten", und außerdem wird die Spannungsdifferenz in
diesem Fall "verbrannt") machen sogenannte Lineare_Spannungsregler ...

Spannungswandler ist ein Oberbegriff für Schaltwandler, die einen
Spannungseingang haben (muß meist nicht geregelt sein, wenn es dafür
der Ausgang ist) und am Ausgang eine Konstantspannung ausgeben.

(Da aus gutem Grund das sogenannte "Stromnetz" eigentlich tatsächlich
ebenfalls eine relativ konstante (50Hz-Wechsel-) Spannung ausgibt, und
keinen Konstantsstrom (unter Konstantstromquelle (=Link) mehr dazu).

Stromwandler wiederum ist eine Bezeichnung für transformatorische
(daher also Wechselstrom-) Strommeßvorrichtungen best. Art.


Beitrag "Re: Spannungsversorgung - 7805, DC/DC-Wandler,."


Ich kann mir aber durchaus vorstellen, woher Du das hast (obwohl man
das sicherlich auch einfach verwechseln / sich falsch merken könnte,
halte ich den Verdacht für nicht völlig unsinnig):

So einige dubiose Anbieter platzieren das Wort fälschlicherweise in
die Artikelbeschreibung ihres leider allerdings reinen

Linearreglers (siehe eben oben), um mehr Sucher anzulocken.

von MaWin (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Ich kann XL6009 empfehlen

Könnte man. Aber ein MC34063 tut es schon.

von Maxim B. (max182)


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floppy disk schrieb:
> Spannungswandler ist ein Oberbegriff für Schaltwandler, die einen
> Spannungseingang haben (muß meist nicht geregelt sein, wenn es dafür
> der Ausgang ist) und am Ausgang eine Konstantspannung ausgeben.
>
> Stromwandler wiederum ist eine Bezeichnung für transformatorische
> (daher also Wechselstrom-) Strommeßvorrichtungen best. Art.

Quatsch. Man kann so oder so benennen, Hauptsache man versteht, wovon 
die Rede ist. Ich glaube nicht, daß TO mit einer 9V-Batterie säschsische 
Stromnetz einspeisen will :)

von floppy disk (Gast)


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floppy disk schrieb:
> Spannungswandler ist ein Oberbegriff für Schaltwandler

Obwohl gewissermaßen auch ein gewöhnlicher 50Hz- Transformator
("Eisenschwein") ein Spannungswandler ist...

(Sofern es sich um keinen Streufeldtrafo handelt, der einen m.o.w.
festen Stromwert (zumindest im Arbeitsbereich) ausgibt.)

von Maxim B. (max182)


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MaWin schrieb:
> Aber ein MC34063 tut es schon.

Die hat großen Nachteil: Frequenz ist Funktion von Last, 
Ausgangsspannung ist von dem Komparator mit Hysteresis bestimmt. D.h. 
sie ist für mäßigen Anspruch. Außerdem braucht sie Widerstand im Bereich 
0,1...1 Ohm, das ist etwas unbequem.
Man verkauft MC34063 und Derivaten überall in großer Menge. 
Wahrscheinlich weil seriöse Elektroniker so was nicht brauchen.

: Bearbeitet durch User
von floppy disk (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Ich glaube nicht, daß TO mit einer 9V-Batterie säschsische
> Stromnetz einspeisen will :)

Wie bitte, werter Herr B.?

Maxim B. schrieb:
> Quatsch. Man kann so oder so benennen, Hauptsache man versteht, wovon
> die Rede ist.

Na, wenn Du meinst. Ich halte Deinen Einwurf für wenig hilfreich.
Und so witzig, wie Du anscheinend denkst, ist der Käse lange nicht.

von floppy disk (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Aber ein MC34063 tut es schon.
>
> Die hat großen Nachteil: Frequenz ist Funktion von Last,
> Ausgangsspannung ist von dem Komparator mit Hysteresis bestimmt. D.h.
> sie ist für mäßigen Anspruch. Außerdem braucht sie Widerstand im Bereich
> 0,1...1 Ohm, das ist etwas unbequem.
> Man verkauft MC34063 und Derivaten überall in großer Menge.
> Wahrscheinlich weil seriöse Elektroniker so was nicht brauchen.

Ey, Mann... Du kritisierst mich, und redest dem TO unverst. Zeugs
daher - wozu denn bitte?

von Maxim B. (max182)


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Ich nenne so was "Wandler". Keine Lust, zu streiten, ob das 
"Stromwandler" ist oder "Spannungswandler" oder noch was.

Ich wiederhole: MC34063 und Derivaten sind nicht besonders gut und auch 
unbequem. Widerstand unter 1 Ohm kommt nicht so massenweise vor, der 
kann alleine teurer kosten als MC34063 selbst. Ohne diesen WIderstand 
arbeitet MC34063 nicht.

XL6009 braucht nichts außer dem was zu einem Wandler gehört: L, C und 
FB-Spannungsteiler. Sonst nichts.

: Bearbeitet durch User
von floppy disk (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Ich wiederhole: MC34063 und Derivaten sind nicht besonders gut und auch
> unbequem. Widerstand unter 1 Ohm kommt nicht so massenweise vor, der
> kann alleine teurer kosten als MC34063 selbst. Ohne diesen WIderstand
> arbeitet MC34063 nicht.
>
> XL6009 braucht nichts außer dem was zu einem Wandler gehört: L, C und
> FB-Spannungsteiler. Sonst nichts.

Dem stimme ich ja weitestgehend zu.

Man kann den 34063 zwar benutzen, um erste Erfahrungen (auch und vor
allem mit den Tücken gewisser Reglerkonstrukte) zu sammeln - weil er
auch überall zu erwerben ist, in allererster Linie... dafür taugt er
- und auch bzgl. Schalter-Specs an die hiesige Applikation angepaßt.

Muß man aber nicht - eigene Entscheidung.


Maxim B. schrieb:
> Ich nenne so was "Wandler". Keine Lust, zu streiten, ob das
> "Stromwandler" ist oder "Spannungswandler" oder noch was.

Da muß ich Dir widersprechen. Der TO verfügt längst nicht über Deine
Erfahrung (solche sprachliche Vereinfachung kann nach hinten losgehen).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas schrieb:
> Was verwendet man da am besten für Bauteile?

Nimm zwei Batterien in Reihe und dahinter einen Linearregler (78L12).

Da war noch der Thread:
Beitrag "Schaltung mit Batterie"
Und noch einer, den habe ich auf die Schnelle jetzt gerade nich 
wiedergefunden.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,


da schon der MC34063 genannt wurde, darf auch der Hinweis auf den 
Ein-Transistor-Sperrwandler nicht fehlen:

https://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap7/Kapitel7.html#7.1


mfG

von Toxic (Gast)


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Thomas schrieb:
> Werde gerne die PCB selber bauen und daher auch dabei etwas lernen.

Lernen kannst du nur was,wenn du alles selbst entwickelst was in der 
Regel zu einem nicht zufriedenstellend funktionierenden Geraet 
fuehrt,weil man rueckgekoppelte System regelungstechnisch als Hobbyist 
zu 99.9% nicht in den Griff bekommt.
Bei kleinen Projekten lohnt es sich nicht selbst was zu basteln:laeuft 
immer auf's selbe hinaus:
IC,Diode,Kondensator,PCB - fertig.
Ebay-Artikel Nr. 232453949458
Viel besser als die Chinesen bekommst du dein Layout auch nicht hin.

Es ist uebrigens interessant,dass komplexe Schaltregler immer wieder 
gerne als Uebungsprojekte herhalten sollen.Fuer einen "simplen" 78L05 
zieht schon lange keiner mehr den Hut.
Weil:der ist ja sooooo einfach.Man kauft ihn,setzt ihn ein fertig - 
warum also nicht auch bei heutigen Schaltregler?

von MaWin (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Die hat großen Nachteil: Frequenz ist Funktion von Last,

Nein.

> Außerdem braucht sie Widerstand im Bereich 0,1...1 Ohm, das ist etwas
> unbequem.

Oje. Wenn 0.3A reichen, passt auch 1 Ohm. Der TO braucht 30mA.

> Man verkauft MC34063 und Derivaten überall in großer Menge.
> Wahrscheinlich weil seriöse Elektroniker so was nicht brauchen.

Wahrscheinlich verstehen die seriösen Elektroniker das Teil und kaufen 
daher die grossen Mengen, und du eben nicht.

Dank seiner geringen Schaltfrequenz ist er deutlich einfacher zu 
beherrschen und kommt mit anspruchloseren Bauteile aus als die modernen 
megahertz-Regler, die sehr wählerisch bezüglich der drangeschalteten 
Bauteile sind.

Beitrag #6506087 wurde vom Autor gelöscht.
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Thomas schrieb:
> Hätte gedacht, Spannungswandler wandeln nur die Spannung nach unten und
> nicht auch noch oben.

Runter = Step-Down oder Buck Converter
Hoch = Step-Up oder Boost Converter
Beides = Sepic Wandler oder Buck-Boost Converter

Schau Dir die Wikipedia Seiten zu diesen Begriffen an.

von Thomas (Gast)


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Hallo,

danke für eure Tipps, habt mir weiter geholfen!

lG

von Thomas (Gast)


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Hallo,

hab nun ein wenig nach fertige Bauteile gesucht und bin auf 1-0512 
gestoßen:
https://www.tracopower.com/products/tmr1.pdf

Bei Input steht: 4.5-9VDC(5VDCnom.); Ich gehe davon aus, dass eine volle 
9V Blockbatterie ein bisschen über 9V liefert, wäre das problematisch?

Was haltet ihr von diesem Bauteil?

Ich finde im PDF keine Beispielschaltung. Reicht es aus, vorher und 
nachher einen Kondenator zu plazieren?

Bei dem Bauteil ist IN + OUT isoliert, was ich eigentlich nicht 
benötige.

Danke!

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,


ob das Modul 9,xx Volt aushält, steht im Dabla nicht drin, aber es ist 
schon die obere Grenze. Aber auf der nächten Seite ist von 40 mA 
Stromaufnahme ohne Last die Rede. Willst Du das? Der 
Ein-Transistor-Wandler macht das vermutlich besser.


mfG

von Thomas (Gast)


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Christian S. schrieb:
> Hallo,
>
> ob das Modul 9,xx Volt aushält, steht im Dabla nicht drin, aber es ist
> schon die obere Grenze. Aber auf der nächten Seite ist von 40 mA
> Stromaufnahme ohne Last die Rede. Willst Du das? Der
> Ein-Transistor-Wandler macht das vermutlich besser.
>
> mfG

Hallo,

Was genau ist ein Transistor Wandler? Mit Google werd ich nicht schlauer 
:(

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Nimm zwei Batterien in Reihe und dahinter einen Linearregler (78L12).

Das wäre natürlich eine einfache Möglichkeit für mich.

Was ist der Unterschied zwischen dem 87L12 und einem solchen Regler: 
https://www.mouser.at/ProductDetail/RECOM-Power/R-78W12-05?qs=T0XSgvH75d6sgn7ACP11VQ%3D%3D


Habe jetzt noch folgende Schaltung gefunden:
https://www.eleccircuit.com/circuit-battery-voltage-regulator-by-mc34063/

Könnte ich diese so 1:1 für meine 9V Batterie verwenden?

von None (Gast)


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Ebay-Artikel Nr. 191520428361

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Thomas schrieb:
> Was genau ist ein Transistor Wandler? Mit Google werd ich nicht schlauer

Hallo,

ich habe doch oben im Zusammenhang mit diesem Begriff (Ein Transistor 
Sperrwandler) einen Link angegeben. Ist das zu schwer, sich das mal 
durchzulesen? Der Link zeigt doch genau auf die Schaltung mit dem BC337. 
Natürllich muß man sich die Induktivität in einem Anfall von 
Arbeitseifer selbst herstellen. Anscheinend war es das.

>Könnte ich diese so 1:1 für meine 9V Batterie verwenden?
Im Prinzip ja, wenn Du sie korrekt aufbaust mit geeigneten Bauteilen.

mfG

von floppy disk (Gast)


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Thomas schrieb:
> Was genau ist ein

Thomas schrieb:
> Was ist der Unterschied

Thomas schrieb:
> Habe jetzt noch

Du stellst Fragen (bzw. diverse Konzepte zur Diskussion) - antwortest
aber kaum. Hast Du dabei keine Lust, gestellte Fragen zu beantworten -
oder kommt Dir kommt Dir beim Lesen gar nicht der Gedanke, das zu tun?

;-)

Christian S. schrieb:
> Willst Du das?

Das kann er nicht wollen, mit der angegebenen Zelle - denkt man jdfs.

@Thomas: Das war (kurz nommal drübergelesen) der mindestens 3 Hinweis
auf den Ruhestrom und die Laufzeit. Wenn Du schon offenbar selbst nicht
weißt, was Du gebrauchen könntest - mußt Du uns halt mal eröffnen,
wofür Du die Versorgung exakt brauchst. Das da:

Thomas schrieb:
> Ruhestrom liegt bei etwa 1mA. Es könnte aber auch sein, dass die 30 mA
> über einige Minuten gezogen werden.

...gibt eine Idee der Richtung vor, ohne genauere Verbrauchsvorgaben
aber kann man nicht auf Sinnhaftigkeit evtl. resultierender Laufzeiten
hin checken. Oder umgekehrt ohne einen geplanten Laufzeitbereich kaum
die Realisierung @ zu ungenau definierter Last als möglich ermitteln.

"Wir" können momentan praktisch nur raten - nicht sinnvoll BE-raten.

(Obwohl z.B. @Christians Tipp beste Chancen hat, zu passen - genau wie
auch ein MC34063 eine nahezu perfekte Lösung darstellen könnte (!),
würden genaue Infos halt uns helfen, Dir evtl. überhaupt vernünftig,
oder mit etwas Glück sogar "optimal", helfen zu können.)

Übrigens hilft auch die Suche nach immer weiteren Konzepten jetzt noch
nichts - wenn etwas nicht zusammenpaßt (und das könnte bei o.g. Zelle
+ bisheriger (unvollst.) Lastcharakterisierung durchaus "so ausgehen"),
hilft auch ein bei 30mA 98% effizienter Synchronwandler nicht mehr.

Magst Du uns nicht bitte endlich reinen Wein einschenken, worum's geht?
Oder wenigstens (ist aber eigentlich aufwendiger) die Anforderungen an
die Laufzeit spezifizieren, und die "Last" genau charakterisieren?

von floppy disk (Gast)


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floppy disk schrieb:
> wenn etwas nicht zusammenpaßt

Gemeint ist: Energieinhalt der Zelle zu klein für die exakte Anwendung.
(Ehrlich, genaugenommen ist nicht einmal das momentan auszuschließen.)

von Wolfgang (Gast)


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Thomas schrieb:
> Hätte gedacht, Spannungswandler wandeln nur die Spannung nach unten und
> nicht auch noch oben.

Aufwärtswandler/Hochsetzsteller (neudeutsch Boost-Converter oder 
Step-Up-Converter) können das schon.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aufw%C3%A4rtswandler

von Thomas (Gast)


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Hallo,

ich habe nun einen Schaltplan angehängt.

Grundsätzlich wird die PCB mit Strom versorgt, möchte aber, sollte es 
einen Stromausfall geben, dass die PCB für ein paar Stunden (~8h) 
weiterhin mit der Batterie versorgt wird. Die Batterie soll aber nicht 
über die Schaltung aufgeladen werden können, möchte verhindern, dass 
aufgrund eines Denk- Fehlers die Batterie sich entzündet ;-)...

Der Mosfet soll dafür sorgen, dass nur Strom von der Batterie entzogen 
wird, wenn die Netzspannung ausfällt (Stromausfall, DC Netzteil 
defekt,...)

Angeschlossen an die 12V Leitung wird ein Feuermelder, welcher zwischen 
11V-13V verträgt. Im Normalbetrieb benötigt dieser 2mA, bei Feuer- Alarm 
22mA.

Am atmega sind einige Sensoren angeschlossen. Benötigt etwa 6-7mA Strom, 
kann zu spitzenzeiten, wenn ein darauf angeschlossener Buzzer aktiv 
wird, auch 60mA ziehen.

Gefunden hätte ich folgenden Spannungswandler:
https://www.eleccircuit.com/circuit-battery-voltage-regulator-by-mc34063/

Kann ich diesen so verwenden?

Hoffe, damit unklarheiten aufgeklärt zu haben.

Danke!!!

lG

von Crazy H. (crazy_h)


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Ich schreib jetzt das, was ich in diesen Fällen immer schreib: SX1308 
(Bild links). Hat den Charme, daß er bis 2V runter funktioniert. 
Könntest also auch 2 AA oder einen LiIon-Akku nehmen.

von Thomas (Gast)


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Crazy H. schrieb:
> Ich schreib jetzt das, was ich in diesen Fällen immer schreib:
> SX1308 (Bild links). Hat den Charme, daß er bis 2V runter funktioniert.
> Könntest also auch 2 AA oder einen LiIon-Akku nehmen.

Gibts von dem Teil einen Schaltplan oder Link?

von Crazy H. (crazy_h)


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Ein Datenblatt, die Platine ist von mir. Hab die vor ca. 2 Jahren 
zufälligerweise entdeckt, ein paar bestellt, getestet und nochmal 200 
nachbestellt. Soll ja bis zur Rente reichen :-D
Die rechte Platine ist eine KSQ mit der ich LEDs betreibe.

: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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Hallo,

habe nun einen Schaltplan mit dem MT3608 gezeichnet, ist vom Datenblatt 
ident mit deinem SX1308.

Könnt das so funkionieren?
Wenn Netzspannung anliegt, so soll die Batterie nichts entzogen werden. 
Liegt keine Netzspannung an, so werden aus den 9V der Batterie 12V 
erzeugt.

Dioden D3 + D4 brauche ich beide oder?
D3 stammt aus dem Beispiel- Schaltplan des Datenblatts: 
https://www.olimex.com/Products/Breadboarding/BB-PWR-3608/resources/MT3608.pdf
D4 ist dafür da, dass die Netzspannung nicht über den Spannungsteiler 
läuft bzw. Spannung am FB anliegt.

Bitte um Feedback

Danke :-)

von Thomas (Gast)


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Wenn ich von euch grünes Licht bekomme, würde ich mal die Bauteile 
bestellen und auf meinem Steckboard testen :-)

von Crazy H. (crazy_h)


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Die Schaltung des MT3608 nicht kontrolliert, das hast du sicher aus dem 
DB, sollte es funktionieren. Schottky D1 und D2 würde ich kleiner 
nehmen, die haben weniger Spannungsabfall. Wenn du tatsächlich nur 30mA 
brauchst, reichen da BAT48 o.ä.
Beim SX verwende ich immer die SK26A für D3 und wenn der MT dem SX 
entspricht, wieso 22uH? Ist das nicht zu hoch?

von Maxim B. (max182)


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Crazy H. schrieb:
> Schottky D1 und D2 würde ich kleiner
> nehmen, die haben weniger Spannungsabfall.

Umgekehrt. Will man weniger Spannungsabfall, so sollte man größere 
Dioden nehmen.

Thomas schrieb:
> habe nun einen Schaltplan mit dem MT3608 gezeichnet, ist vom Datenblatt
> ident mit deinem SX1308.

Die Schaltung wird besser, wenn du Möglichkeiten von MT3608 ausnutzt und 
IC mit EN schaltest. Dann kannst du Spannungsabfall auf Q1 vermeiden. Du 
kannst dafür z.B. Inverter aus CD4049 benutzen, Eingang zu +12V (besser 
über Widerstand, so 10k-100k, zum Schutz), Ausgang an EN von U2, Vcc an 
IN von U2.
Mit restlichen Inverter von CD4049 kannst du Schmitt-Trigger machen, um 
Einschalten von U2 zu verbessern, aber das ist nicht unbedingt 
notwendig.
Andere Möglichkeit: statt CD4049 ein Kleinleistungtransistor, bipolar 
oder MOSFET. Collector oder Drain an EN von U2, zwischen EN und IN 
Widerstand ca. 100k, Gate oder Basis an +12V, Gate direkt, Basis über 
resistive Spannungsteiler in Megaohm-Bereich.

Q1 und R1 sind dann überflüssig.

Noch eines: vor U1 hast du Abblockkondensator vergessen. Auch nach U1.
D2 ist überflüssig. Über R2-R3 fließt dann ein bißchen Strom, wenn von 
+12V gespeist, aber auf R1 vergeudest du sowieso viel mehr.
C2 lieber größer nehmen: der sollte die Zeit zwischen +12V-Aus und 
U2-Start überbrücken, ein paar ms sind das bestimmt.

: Bearbeitet durch User
von Maxim B. (max182)


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Hier ist eine Möglichkeit gezeigt, wie man Stromverbrauch von Rfb 
eliminieren kann, wenn Wandler eingestellt wird.

von Thomas (Gast)


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Hallo!

Crazy H. schrieb:
> Beim SX verwende ich immer die SK26A für D3 und wenn der MT dem SX
> entspricht, wieso 22uH? Ist das nicht zu hoch?

D3 habe ich ersetzt. Im Datenblatt steht zwischen 4.7uH und 22uH. Da von 
der Platz und Preis her das gleiche Ergibt, habe ich einfach den grüßere 
genommen. Gibt es Nachteile, wenn ich den 22uH verwende?

Maxim B. schrieb:
> Noch eines: vor U1 hast du Abblockkondensator vergessen. Auch nach U1.
> D2 ist überflüssig. Über R2-R3 fließt dann ein bißchen Strom, wenn von
> +12V gespeist, aber auf R1 vergeudest du sowieso viel mehr.
> C2 lieber größer nehmen: der sollte die Zeit zwischen +12V-Aus und
> U2-Start überbrücken, ein paar ms sind das bestimmt.

Danke!
U1 habe ich mit Abblockkondensatoren ausgestattet. C2 habe ich 100nF 
groß gemacht und die restlichen Punkte habe ich beachtet.

Maxim B. schrieb:
> Die Schaltung wird besser, wenn du Möglichkeiten von MT3608 ausnutzt und
> IC mit EN schaltest. Dann kannst du Spannungsabfall auf Q1 vermeiden. Du
> kannst dafür z.B. Inverter aus CD4049 benutzen, Eingang zu +12V (besser
> über Widerstand, so 10k-100k, zum Schutz), Ausgang an EN von U2, Vcc an
> IN von U2.
> Mit restlichen Inverter von CD4049 kannst du Schmitt-Trigger machen, um
> Einschalten von U2 zu verbessern, aber das ist nicht unbedingt
> notwendig.
> Andere Möglichkeit: statt CD4049 ein Kleinleistungtransistor, bipolar
> oder MOSFET. Collector oder Drain an EN von U2, zwischen EN und IN
> Widerstand ca. 100k, Gate oder Basis an +12V, Gate direkt, Basis über
> resistive Spannungsteiler in Megaohm-Bereich.
Der CD4049  braucht mir zuviel Platz.
Die andere Möglichkeit verstehe ich leider nicht ganz, wenn an 12V keine 
Spannung mehr anliegt, wer setzt den das EN am U2?

Danke für eure Tipps!

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> wenn an 12V keine
> Spannung mehr anliegt, wer setzt den das EN am U2?

Widerstand zwischen EN und VIN

Thomas schrieb:
> Gibt es Nachteile, wenn ich den 22uH verwende?

Das ist Platzfrage. Isat sollte > Imax sein. Wenn das stimmt, dann je 
mehr L, umso besser.

: Bearbeitet durch User
von floppy disk (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> je mehr L, umso besser.

Das stimmt so nicht. Irgendwann begrenzt die L den Leistungsdurchsatz
bei gegbnr. Frequenz u. maximalem Tastgrad (vom ÜV bestimmt, nur etwas
höher (rein theoretisch), und die Entladezeit reicht nicht mehr...).

Der größte noch_funktionierende Wert der L bietet mehrere Vorteile
ggübr. dem kleinsten solchen (bei ggbnen. Randbedingungen), klar.

von Thomas (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Widerstand zwischen EN und VIN

Ok, dann habe ich mir später auch gedacht, so ergibt das sinn (wenn mit 
VIN das + der Batterie gemeint ist).

Ich habe das mal so gerechnet, wenn ich einen 100k Widerstand an die 
Batterie hänge (9V), dann zieht diese permanent 0,09mA Strom.
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D600/ULTRA-POWER_9V_MX1604.pdf
Wenn ich mir das Datenbnlatt sehe, ist dann die Batterie nicht nach etwa 
3 Jahre leer, ohne diese jemals benutzt zu haben (wenn kein Stromausfall 
eingetreten ist).
Ich brauche die gleiche Schaltung mehrfach und möchte nicht alle Jahre 
Batterien tauschen müssen.

Ist da nicht meine ursprüngliche Schaltung sinnvoller, da hier der 
Batterie gar kein Strom entzogen wird (oder??)

lG

von Crazy H. (crazy_h)


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Du könntest mit deinen 12V auch einen Akku laden. Allerdings wird der 
auch nicht alt, wenn er ständig auf 100% gehalten wird.

von Thomas (Gast)


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Hallo,

hier nu die hoffentlich letzte version.

Habe statt den Mosefet nun einen BC817 eingebaut.

Zusätzlich möchte ich auch noch die Spannung der Batterie messen. Dazu 
Habe ich einen Transistor genommen, welcher vom ATMEGA auf HIGH 
geschalten wird, bevor die Spannung gemessen wird. Nach der Messung wird 
der PIN wieder auf LOW geschalten. Sinn dahinter ist Batterie zu 
schonen.

Könnte das so funktionieren, wie es nun ist?

lG

von Thomas (Gast)


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Habe jetzt noch einen Verpolungsschutz bei der 12V Leitung integriert, 
sowie jeweils eine FUSE bei der Batterie und 12V.

Bei der FUSE würde ich eine selbstrückstellende Sicherung nehmen, hätte 
da folgende im Auge: 
https://www.reichelt.at/at/de/ptc-sicherung-smd-1812-16v-500ma-rueckstellend-ptc-fsmd050r-p279345.html?&trstct=pol_0&nbc=1

Kann ich diese problemlos nehmen?

lG

von Maxim B. (max182)


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floppy disk schrieb:
> Das stimmt so nicht. Irgendwann begrenzt die L den Leistungsdurchsatz
> bei gegbnr. Frequenz u. maximalem Tastgrad

Wenn Isat und Rin gleich bleibt, dann je mehr L, umso mehr die 
Körpergröße von L. Wenn wir das aber zulassen, dann eindeutig: je mehr 
L, umso besser.
Wenn wir aber L in einem und gleichen Körper haben wollen, dann wird mit 
wachsender L auch Rin drastisch steigen, Isat wird sich verkleinern. In 
diesem Fall ja, es gibt dann eine optimale Induktivität, die nicht 
größer sein darf.

Also, alles ist davon abhängig, was wir brauchen: kleine Dimensionen um 
jeden Preis oder besseren Wirkungsgrad um jeden Preis... Spart man mit 
Größe und Gewicht, so verliert man in Wirkungsgrad und in Preis. Nichts 
Persönliches, nur reine Physik :)

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Ich brauche die gleiche Schaltung mehrfach und möchte nicht alle Jahre
> Batterien tauschen müssen.

Wie denkst du, wie lange eine Batterie halten wird, wenn du von der 
Batterie Null-Strom nimmst?

Thomas schrieb:
> Ist da nicht meine ursprüngliche Schaltung sinnvoller, da hier der
> Batterie gar kein Strom entzogen wird (oder??)

Wenn du mal die Verluste über geschlossene Leistungs-MOSFET und Diode 
berücksichtigst... Schwer zu sagen, was besser wird. Und was wird auch 
gewichtiger im Vergleich mit Selbstentladung von Batterie...

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas schrieb:

> Was genau ist ein Transistor Wandler?

Wie schon der Name sagt: Ein Wandler, dessen Schaltung
nur einen einzigen Transistor enthält.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nachdem hierüber ein Brandmelder angeschlossen ist, stellt sich die 
Frage, ob die Bastellei eine VdS Produktzertifizierung, z. B. 
Brandmeldeanlage, Alarmanlage, Melder (für Hersteller), bzw. eine 
VdS-Anerkennung der Gesamtanlage, VdS Zertifizierung nach DIN 14675, 
erlischt, wenn er beispielsweise als abändernder Errichter von 
Brandmeldeanlagen tätig war.

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas schrieb:

> Angeschlossen an die 12V Leitung wird ein Feuermelder, welcher zwischen
> 11V-13V verträgt. Im Normalbetrieb benötigt dieser 2mA, bei Feuer- Alarm
> 22mA.
>
> Am atmega sind einige Sensoren angeschlossen. Benötigt etwa 6-7mA Strom,
> kann zu spitzenzeiten, wenn ein darauf angeschlossener Buzzer aktiv
> wird, auch 60mA ziehen.

Naja, da wird es sich kaum lohnen, die zum regelmäßigen Wechsel
der Batterie benötigte Leiter in den Keller zu tragen...

von Harald W. (wilhelms)


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Maxim B. schrieb:

>> Schottky D1 und D2 würde ich kleiner
>> nehmen, die haben weniger Spannungsabfall.
>
> Umgekehrt. Will man weniger Spannungsabfall, so sollte man größere
> Dioden nehmen.

Dafür ist der Sperrstrom um so höher. Am besten nimmt man also die
für die jeweilige Anwendung passende.

von schematic_viewer (Gast)


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Thomas schrieb:
> Habe ich einen Transistor genommen, welcher vom ATMEGA auf HIGH
> geschalten wird, bevor die Spannung gemessen wird.

Naja, wenn du die Batteriespannung halbwegs korrekt messen willst, musst 
du die Emitterspannung von Q2 auf Ubatt-Uce bringen. Zum Durchschalten 
von Q2 reichen die Pegel am Ausgang des ATMega da nicht aus

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Habe ich einen Transistor genommen, welcher vom ATMEGA auf HIGH
> geschalten wird, bevor die Spannung gemessen wird. Nach der Messung wird
> der PIN wieder auf LOW geschalten. Sinn dahinter ist Batterie zu
> schonen.

Die Messung wird zeigen: die Spannung ist 2,1 Volt :) Das ist für den 
Fall, daß ATMega mit 5 Volt gespeist wird.
Warum? Wenn Basis von Q2 von ATMega 5 Volt bekommt, wird auf dem Emitter 
ca. 4,2...4,3 Volt sein, unabhängig von Kollektorspannung. D.h. egal 
welche Spannung hat Batterie, gemessen wird was Andere.
Du solltest eine andere Schaltung wählen, wenn du die Spannung von 
Batterie messen willst.

Z.B. wie hier auf dem Bild.
Merke Unterschied von deiner Schaltung:
1. über Gate fließt kein Strom. Auch wenn Gate deutlich über Source ist.
2. Wenn Transistor eingeschaltet wird, hat Source deutlich weniger 
Spannung als Gate.
3. Transistor mit kleiner Vgs, etwa 0,85 Volt. D.h. bei 9V-Batterie und 
5V von ATMega hat Gate ~ Source ca, 2,8 Volt. Das garantiert, daß MOSFET 
offen wird.
4. Widerstände sind relativ klein, sonst wird Messfehler von ATMegas ADC 
zu groß. Du schaltest Spannungsteiler ja sowieso nur für kurze Zeit.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Und noch etwas zum Schaltplan. Bei dieser Beschaltung wird Q1 das 
Anspringen des Wandlers viel zu spät zulassen. Erst wenn die Spannung 
des Netzteiles unter ungefähr ein bis zwei Volt gefallen ist, reagiert 
das.

von Maxim B. (max182)


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Stimmt. Statt R1 sollte Spanungsteiler kommen. Und C2 kann ruhig um 
mehrfaches größer werden, um Spannungsumschaltung zu überbrücken.

von Thomas (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Und noch etwas zum Schaltplan. Bei dieser Beschaltung wird Q1 das
> Anspringen des Wandlers viel zu spät zulassen. Erst wenn die Spannung
> des Netzteiles unter ungefähr ein bis zwei Volt gefallen ist, reagiert
> das.

Ah stimmt da hast du recht ;-)...

Nur wie kommst du drauf, dass der Transistor bei <1-2V nicht mehr 
schaltet und somit die Batterie den Betrieb übernimmt?
Hab eben einen BC817 genommen, Widerstand dran und nur 1V auf die Base 
gesetzt und trotzdem hat der Widerstand geschalten.
Wie sollte der Spannungsteiler demnach aussehen?

Danke!

schematic_viewer schrieb:
> Naja, wenn du die Batteriespannung halbwegs korrekt messen willst, musst
> du die Emitterspannung von Q2 auf Ubatt-Uce bringen. Zum Durchschalten
> von Q2 reichen die Pegel am Ausgang des ATMega da nicht aus

Stimmt, daran hatte ich gar nicht gedacht, muss ich korrigieren.

lG

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Wie sollte der Spannungsteiler demnach aussehen?

Das hängt davon ab, bei welcher +12V-Spanungsabfall du deine 
Batteriespeisung aktivieren willst. Auch davon, wie schnell sich 
+12V-Spannung abschaltet. Hier je schneller umso besser. Wenn genug 
schnell, dann kann C2 die Zeit überbrücken.

von Thomas (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Die Messung wird zeigen: die Spannung ist 2,1 Volt :) Das ist für den
> Fall, daß ATMega mit 5 Volt gespeist wird.
> Warum? Wenn Basis von Q2 von ATMega 5 Volt bekommt, wird auf dem Emitter
> ca. 4,2...4,3 Volt sein, unabhängig von Kollektorspannung. D.h. egal
> welche Spannung hat Batterie, gemessen wird was Andere.
> Du solltest eine andere Schaltung wählen, wenn du die Spannung von
> Batterie messen willst.
>
> Z.B. wie hier auf dem Bild.
> Merke Unterschied von deiner Schaltung:
> 1. über Gate fließt kein Strom. Auch wenn Gate deutlich über Source ist.
> 2. Wenn Transistor eingeschaltet wird, hat Source deutlich weniger
> Spannung als Gate.
> 3. Transistor mit kleiner Vgs, etwa 0,85 Volt. D.h. bei 9V-Batterie und
> 5V von ATMega hat Gate ~ Source ca, 2,8 Volt. Das garantiert, daß MOSFET
> offen wird.
> 4. Widerstände sind relativ klein, sonst wird Messfehler von ATMegas ADC
> zu groß. Du schaltest Spannungsteiler ja sowieso nur für kurze Zeit.

Danke für den Schaltplan!

Könnte ich den Mosfet auch durch einen BC817 ersetzen?
Wieso wurde der Spannungsteiler so gewählt, dass beim ATMega am Analog 
PIN maxiaml 2.2V durch den Spannungsteiler anliegen?

von Thomas (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Das hängt davon ab, bei welcher +12V-Spanungsabfall du deine
> Batteriespeisung aktivieren willst. Auch davon, wie schnell sich
> +12V-Spannung abschaltet. Hier je schneller umso besser. Wenn genug
> schnell, dann kann C2 die Zeit überbrücken.

Bei 11V spätestens ;-)....
Ich versteh nur nicht ganz, wie ich den Transitor sage, bei wie viel 
Spannung er nicht mehr schalten soll bzw. wie ich das mit dem 
Spannungsteiler steuern soll?

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Könnte ich den Mosfet auch durch einen BC817 ersetzen?

An dieser Stelle brauchst du genau MOSFET, und zwar mit kleiner Vgs.
Gefällt dir FDV 301N nicht? Kostet 6 Cent bei Thomann.

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Bei 11V spätestens ;-)....

Dafür ist diese Schaltung etwas zu ungenau... Dann lieber so etwas wie 
auf dem Bild. VZ1 solltest du slektieren, feinere Abstimmung von 
Schwellenspannung ist mit R1 möglich.

Sparsamer und genauer können die Varianten mit Komparatoren sein.

So wie auf dem zweiten Bild ist auch möglich. Du muß R1 genau abstimmen. 
Nur habe ich Zweifel, ob du so sicher 11 Volt Schwelle damit einstellen 
kannst, besonders wenn Temperatur geändert wird. Die kann sich etwa mit 
0,038 V/C° ändern.

Übrigens, deine frühere Variante mit Power-MOSFET wird die Batterie erst 
einschalten, wenn +12V etwa bis 5..6 Volt fällt, oder noch tiefer, das 
ist abhängig von Vgs.

: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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Danke für den Schaltplan!

Eine wichtige Frage noch:

Wie könnten Microcontroller reagieren, wenn kurzzeitig die Spannung zu 
tief fällt? Könnte es sein, dass diese zwar trotzdem weiterlaufen, aber 
nicht mehr korrekt reagieren?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Thomas schrieb:
> Wie könnten Microcontroller reagieren, wenn kurzzeitig die Spannung zu
> tief fällt?

Dieser Zustand ist nicht vorgesehen. Da ist alles möglich.

> Könnte es sein, dass diese zwar trotzdem weiterlaufen,
> aber nicht mehr korrekt reagieren?

ja auch das

: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Wie könnten Microcontroller reagieren, wenn kurzzeitig die Spannung zu
>> tief fällt?
>
> Dieser Zustand ist nicht vorgesehen. Da ist alles möglich.
>
>> Könnte es sein, dass diese zwar trotzdem weiterlaufen,
>> aber nicht mehr korrekt reagieren?
>
> ja auch das

Ok hab ich mir gedacht.

Gibt es eine einfache Möglichkeit, dass beim Wechsel vom Netzteil zur 
Batterie die Schaltung für ~2 Sek. stromlos ist?

von Joachim B. (jar)


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Thomas schrieb:
> Gibt es eine einfache Möglichkeit, dass beim Wechsel vom Netzteil zur
> Batterie die Schaltung für ~2 Sek. stromlos ist?

wie immer, Batterie raus, 2s warten Netzteil rein!

Oder verstehe ich dich nicht?

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas schrieb:
> Gibt es eine einfache Möglichkeit, dass beim Wechsel vom Netzteil zur
> Batterie die Schaltung für ~2 Sek. stromlos ist?
Wäre das ein Fehlerfall? Oder willst du das? Falls Zweiteres: warum?

Wenn ich das wollte, dann würde ich das mit einem Relais machen, das 
während des Netzbetriebs angetogen ist, und bei Stromausfall für ca. 2 
Sekunden aus einem Elko gepuffert wird:
1
                     REL
2
                     Öffner
3
            9V  o---*--*---------DCDC---.
4
                                        |
5
            12V o------o---*. *---------o----> 12V
6
                       |     \ REL  
7
                       V       Schließer
8
                       -
9
                       |        
10
                       o----.   
11
                      +|    |   
12
                      ===  REL Spule
13
                       |    |
14
             GND O-----o----o--------------
Der DCDC ist hier jetzt ein wenig ungeschickt, deshalb braucht das 
Relais 2 getrennte Kontakte.

Basierend auf dieser Schaltung lässt sich da sicher auch was 
Elektronisches ausknoblen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Gibt es eine einfache Möglichkeit, dass beim Wechsel vom Netzteil zur
> Batterie die Schaltung für ~2 Sek. stromlos ist?

Du könntest Struktur der Schaltung ändern.
1. Wandler arbeitet IMMER, egal von Batterie oder von +12V. Ausgang von 
Wandler speist interne Schiene +12V und auch Regler für +5V
2. Eingang von Wandler wird mit Hilfe von Dioden zwischen externen +12V 
und 9V-Batterie umgeschaltet. Diode für +12 Volt sollte einfache sein, 
kein Schottky (z.B. 1N4001), somit bekommt Wandler ca.+11,3 Volt. So ist 
korrekte Arbeit von Wandler gesichert, da Vin<Vout sein muß. Diode zu 
Batterie kann Schottky sein, somit wird Verlust von Batteriespannung 
kleiner. Aber du kannst natürlich auch statt +12V Extern etwas weniger 
nehmen, z.B. +11V oder +10V, Hauptsache etwas über Batteriespannung.

So wird +12V-Spannung ununterbrochen vorhanden, wie auch +5V für ATMega. 
Du sparst somit auch Q1, R1 und R2. Die Kondensatoren um Wandler sollten 
genug groß sein, um weiche Umschaltung zu ermöglichen: wenn zu schnell 
von +11,3 auf +8,5 V und zurück geschaltet wird, könnte Wandler sonst 
Spannungsauswürfe liefern. Alles langsam, langsam...

P.S. R3 wird gebraucht, wenn ATMega noch nicht gestartet ist. Dann 
sichert R3, daß Gate auf GND liegt.

: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Du könntest Struktur der Schaltung ändern.
> 1. Wandler arbeitet IMMER, egal von Batterie oder von +12V. Ausgang von
> Wandler speist interne Schiene +12V und auch Regler für +5V
> 2. Eingang von Wandler wird mit Hilfe von Dioden zwischen externen +12V
> und 9V-Batterie umgeschaltet. Diode für +12 Volt sollte einfache sein,
> kein Schottky (z.B. 1N4001), somit bekommt Wandler ca.+11,3 Volt. So ist
> korrekte Arbeit von Wandler gesichert, da Vin<Vout sein muß. Diode zu
> Batterie kann Schottky sein, somit wird Verlust von Batteriespannung
> kleiner. Aber du kannst natürlich auch statt +12V Extern etwas weniger
> nehmen, z.B. +11V oder +10V, Hauptsache etwas über Batteriespannung.
>
> So wird +12V-Spannung ununterbrochen vorhanden, wie auch +5V für ATMega.
> Du sparst somit auch Q1, R1 und R2. Die Kondensatoren um Wandler sollten
> genug groß sein, um weiche Umschaltung zu ermöglichen: wenn zu schnell
> von +11,3 auf +8,5 V und zurück geschaltet wird, könnte Wandler sonst
> Spannungsauswürfe liefern. Alles langsam, langsam...
>
> P.S. R3 wird gebraucht, wenn ATMega noch nicht gestartet ist. Dann
> sichert R3, daß Gate auf GND liegt.

Aaah, das ist eine super Idee ;-) ....

Mit was für einer Verlustleistung kann ich beim MT3608 rechnen? Wenn ich 
mir das Datenblatt ansehe, liege ich da so bei ~5% richtig?

von Thomas (Gast)


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Thomas schrieb:
> Mit was für einer Verlustleistung kann ich beim MT3608 rechnen? Wenn ich
> mir das Datenblatt ansehe, liege ich da so bei ~5% richtig?

Verlustleistung, wenn von der 12V Leitung eingespeist wird.

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Wieso wurde der Spannungsteiler so gewählt, dass beim ATMega am Analog
> PIN maxiaml 2.2V durch den Spannungsteiler anliegen?

Damit MOSFET garantiert offen bleibt und keine Wirkung auf 
Messgenauigkeit hat. Gate hat ja die Spannung von ATMega minus was auf 
dem unteren Widerstand liegt. Aber 2V2 kann ATMega sehr genau messen. Du 
kannst R5 auch kleiner nehmen, damit du interne Vref von ATMega (ca. 
1V1) benutzen kannst, Messspannung darf Vref nicht überschreiten.

Beitrag #6511298 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #6511325 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #6511338 wurde vom Autor gelöscht.
von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Mit was für einer Verlustleistung kann ich beim MT3608 rechnen? Wenn ich
> mir das Datenblatt ansehe, liege ich da so bei ~5% richtig?

Wirkungsgrad wird kaum über 90%. Hauptverlust kommt nicht in IC, sondern
in Schaltdiode und in L.

Es gibt IC, die statt Diode MOSFET verwenden, die haben weniger Verlust,
da auf dem MOSFET weniger Spannung fällt als auf Schottky-Diode. Aber
die meisten IC für Up-Wandler sind nur für niedrige Spannung gerechnet
so wie MCP1640 von Microchip. Buk-Wandler können dagegen auch mit 12
Volt arbeiten.

Als Beispiel TS3552 von Taiwan Semiconductor, ich habe mir 20 St.
gekauft :)

Du kannst auch Buk-Wandler verwenden, auch TS3552 (SO-8, bequem zu
löten). Dafür solltest du extern statt 12 Volt 20 Volt nehmen (es gibt
viele Schaltnetzteile auch für 19-20 Volt), und statt einer zwei 9 Volt
Batterien seriell schalten.

Schaltung auf dem Bild 2 ist etwas sparsamer.
C7 (und C11) - weiche Start. Mit Kapazität kann man Startzeit abstimmen 
(und somit Überlastung von Spannungsquelle beim Einschalten vermeiden). 
C6R7 (und C10R11) ist Korrektur für FB-Verstärker. C8 (und C12) arbeiten 
in der Schaltung, die Gate von oberen MOSFET des Wandlers speist.

P.S: kleine Bildkorrekturen waren notwendig. Ich weiß nicht, wie man 
hier Bilder alleine ohne Text löschen und ersetzen kann. Deshalb habe 
ich meine frühere Beiträge hier gelöscht.

: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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@ Maxim B. vielen Dank für deine Schaltung! Hätte mit vielem gerechnet, 
aber nicht mit einer fertigen Schaltung ;-) ...

Auf der Suche nach TS3552 habe ich festgestellt, dass ich den Bauteil 
nirgends zu kaufen finde, sowie auch bei Kicad nicht vorhanden ist (und 
wohl auch nicht von der Community)

lG

von Maxim B. (max182)


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Thomas schrieb:
> Auf der Suche nach TS3552 habe ich festgestellt, dass ich den Bauteil
> nirgends zu kaufen finde

https://www.elpro.org/de/schaltregler/112772-ts3552cs-rlg.html

Aber es gibt bestimmt auch andere, die ähnlich sind.

Thomas schrieb:
> sowie auch bei Kicad nicht vorhanden ist

Was für Kicad? Ist das ein Programm für PCB? Ich glaube, Name habe ich 
gehört, aber das Programm kenne ich nicht. Ein gutes Programm soll 
Möglichkeiten haben, neue unbekannte Teile zu zeichnen. Ich benutze 
DipTrace, dort kann man das alles. Nur 3D-Modell muß ich in einem 
anderen Programm machen und in DipTrace einbinden.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Maxim B. schrieb:
> Was für Kicad? Ist das ein Programm für PCB? Ich glaube, Name habe ich
> gehört, aber das Programm kenne ich nicht. Ein gutes Programm soll
> Möglichkeiten haben, neue unbekannte Teile zu zeichnen.

Ja, Kicad ist ein Programm zum Zeichnen von Schaltplänen und Layouts. 
Natürlich kann man sich da eigene Bauteile erstellen, ist allerdings wie 
immer eine recht mühsame Aktion.

von Maxim B. (max182)


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Mit DipTrace mache ich neuen Symbole ziemlich flott. Neue Gehäuse, z.B. 
gekaufte Modul, kann länger sein, da alles genau zu messen ist. Aber IC 
haben normalerweise standartisierte Gehäuse, so muß man nur Gehäuse mit 
Symbol verbinden.

Ich habe alle Symbole von Teilen, die ich verwende, neu gemacht: so wie 
ich von Jugend an in Zeitschrift gesehen habe. Für mich ist das 
bequemer, als fertige Symbole aus dem Programm zu verwenden. Einige 
Gehäusen habe ich korrigiert, um mit Lötkolben besser zu kommen. In 
DipTrace ist das kein Problem. Deshalb habe ich andere Programme nicht 
ausprobiert, da alles gut geht. Vor ein paar Jahren habe ich zwar Eagle 
gekuckt, aber ich war nur enttäuscht.

Mit Modell ist manchmal schwierig, da fertige Modelle in Mehrzahl für 
Steckdosen aller Art sind, das ist in DipTrace komisch. Aber manches 
kann ich in Internet finden, oft passe ich andere Modelle an, ich gebe 
einfach andere Vergrößerung und Verschiebung, damit Körper so etwa nach 
der Größe paßt. Schließlich dient Modell weniger für ein schönes Bild, 
eher um zu prüfen, ob alle Teile auf der Platine greifbar und lötbar 
sitzen.

: Bearbeitet durch User
von Tany (Gast)


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Thomas schrieb:
> Eingangsspannung wären 6-9V (Batterie), Ausgangsspannung 12V. Es werden
> dabei maximal 30mA auf 12V gezogen.
>
> Was verwendet man da am besten für Bauteile?

Ich würde LiIon Akku verwenden. Dann 2 StepUp mit TPS61040 oder ähnlich 
für 12V und 5V.
Ich habe die 9V Batterie in alten Messgeräten durch Akku ersetzt.

von Maxim B. (max182)


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Ich mache umgekehrt: früher habe ich für Notenpultleuchten Ni-MH Akku 
benutzt. Nun aber verwende ich AA und AAA Batterien: mit Akku muß man 
sich immer um Laden/Entladen kümmern. Eine Batterie kann man einfach 
ersetzen.

von Tany (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> früher habe ich für Notenpultleuchten Ni-MH Akku benutzt

Habe ich auch und...nie wieder, diese Akku entlässt sich selbst leer 
nach paar Monaten rum liegen.
>Nun aber verwende ich AA und AAA Batterien
Und da habe ich auch alle AA mit 14500 Zelle ersetzt.

von Joachim B. (jar)


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Ni-MH Akku
Tany schrieb:
> Habe ich auch und...nie wieder, diese Akku entlässt sich selbst leer
> nach paar Monaten rum liegen.

nicht die LSD,
https://de.wikipedia.org/wiki/NiMH-Akkumulator_mit_geringer_Selbstentladung
du hast die Entwicklung verschlafen!
Ich habe die als Eneloop schon etliche Jahre (deutlich über 10 Jahre) im 
Einsatz!

: Bearbeitet durch User
von Tany (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> du hast die Entwicklung verschlafen!
Das stimmt allerdings.
Was kostet eine solche Zelle?

Hab vor kurzem 12 Zellen 14500 900mAh für knapp 20 Euro bezahlt....
Ein Ladegerät für 12 Euro.
Alles bei Chinesen.

von Maxim B. (max182)


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Tany schrieb:
> Und da habe ich auch alle AA mit 14500 Zelle ersetzt.

Spannung ist anders, so ist direkte Tausch unmöglich. Wenn nur eine 
Zelle lassen und zwei leeren kurzschließen, dann ist Kapazität gering.
AA-Batterie gibt es überall bei Aldi.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Tany schrieb:
> Was kostet eine solche Zelle?

um 2 €
https://akkuplus.de/Panasonic-eneloop-BK-3MCCE-8BE-Mignon-AA-12-Volt-2000mAh-Ni-MH-8er-Blister?curr=EUR

gibst auch bei anderen Shops oder in Geschäften Saturn, MMarkt
https://www.google.com/search?q=eneloop

: Bearbeitet durch User
von Maxim B. (max182)


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Mit Ni-MH-Akku muß man wie mit einem kleinen Kind: überprüfen, bis zu 
Ende entladen, dann aufladen... Und das vor jedem Einsatz. Macht man das 
nicht, dann lebt Akku nicht lange. Zu aufwendig. Und wenn man spontan 
zum Gottesdienst muß, dann auch nicht realistisch. AA-Batterie liegt 
immer bereit, man braucht sie nur nehmen und einstecken.

von Tany (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> AA-Batterie gibt es überall bei Aldi

Naja, ich habe auch noch andere Quelle, wo noch viel günstiger als bei 
Aldi ist. Aber nein, ich möchte das einmal für alle mal beenden, :-)
...und dazu beitragen, dank dir, habe ich gerade noch 8 die neue Ni-MH 
Akku von Typ BK-3MCCE gesichert.

von Maxim B. (max182)


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Na, jeder macht wie bequemer. Ich bin zu faul, um mit Aufladegerät jeden 
Tag zu spielen. Du denkst vielleicht über Umweltschmutz mehr als ich...

von Joachim B. (jar)


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Maxim B. schrieb:
> Na, jeder macht wie bequemer. Ich bin zu faul

ich bin zu faul alle Geräte mit Alkaline immer zu prüfen, unbenutzt 
liegen die schon mal ungenutzt Jahre rum und bis jetzt ist mir jedes 
Gerät durch ausgelaufene Alkaline aller Hersteller kaputt gegangen, noch 
nie eines mit Eneloop!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Tany schrieb:
> Was kostet eine solche Zelle?

Ungefähr 2,50 Euro, wenn wir von der Größe AA reden.

Für mich sind Akkus auch recht unkomfortabel, vor allem weil ich sie 
selten nutze. Aber ich denke auch immer dabei, was beim Auslaufen 
passiert, denn das passiert in jedem Gerät irgendwann mal. Bei Akkus 
sind die Schäden viel geringer.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Bei Akkus
> sind die Schäden viel geringer.

ist halt in 15 Jahren bei mir noch nie vorgekommen im Gegensatz zu 
Alkaline!

von Maxim B. (max182)


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Joachim B. schrieb:
> ich bin zu faul alle Geräte mit Alkaline immer zu prüfen

Ich bin dafür auch zu faul. Deshalb prüfe ich Batterien gar nicht. Ich 
ersetze sie einfach vor jedem neuen Einsatz. Das dauert ein paar 
Sekunden. :)

von Joachim B. (jar)


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Maxim B. schrieb:
> Ich
> ersetze sie einfach vor jedem neuen Einsatz. Das dauert ein paar
> Sekunden. :)

Du hast einfach NICHTS verstanden!
Was nutzt dein Austauschen wenn der Batterieschacht durch Säure 
zerfressen ist!

Was war an

Joachim B. schrieb:
> ich bin zu faul alle Geräte mit Alkaline immer zu prüfen, unbenutzt
> liegen die schon mal ungenutzt Jahre rum und bis jetzt ist mir jedes
> Gerät durch ausgelaufene Alkaline aller Hersteller kaputt gegangen, noch
> nie eines mit Eneloop!

unklar?

von Maxim B. (max182)


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Joachim B. schrieb:
> Was nutzt dein Austauschen wenn der Batterieschacht durch Säure
> zerfressen ist!

So was habe ich nie erlebt. Die Batterien leben bei mir so lange nicht 
:) Die reichen nur für ein paar Stunden.
Wenn ich aber ein Gerät lange nicht benutze, dann mache ich Batterien 
raus, das ist doch eine Selbstverständlichkeit?

von Tany (Gast)


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Tany schrieb:
> habe ich gerade noch 8 die neue Ni-MH Akku von Typ BK-3MCCE gesichert

Hab zurückgegeben.
dazu andere (bessere) Alternative, ebenfalls bei Chinesen.

https://de.aliexpress.com/item/4000922240751.html?spm=a2g0o.cart.0.0.24e33c00hwfLjR&mp=1

von Maxim B. (max182)


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Tany schrieb:
> dazu andere (bessere) Alternative

Wirklich bessere?
"PALO Neue AA Batterie 2800mWh Akku Lithium-1,5 V AA Batterie"
Das bedeutet 2800/1,5 =~ 1867 mA*St. Das ist schlechter als bei Ni-MH 
und bei AA-Batterien.
Li-System gibt deutlich mehr als 1,5 Volt, d.h. drin steht ein Wandler, 
wie auch bei einigen 18650-Akku. Wahrscheinlich erklärt das die so 
kleine Kapazität, da Teil vom Volumen für Wandler benutzt wird. Das 
bringt noch Nachteil: solche Batterie schaltet sich ohne zuerst Spannung 
nachzugeben, plötzlich. Ohne Vorwarnung sozusagen. Eingebaute LED bringt 
nichts, da Batterien in der Regel in undurchsichtigen Abteilungen in 
einem Gerät arbeiten.

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