10 Euro Logikanalyzer

Gast #3576013
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Erstmal herzlichen Dank an die Entwickler von Sigrok. Allerdings habe 
ich aktuell ein Problem. Nach einem Update von Pulseview wird die 
Hardware nicht mehr erkannt. OS ist Ubuntu. Sicherheitshalber habe ich 
auch libsigrok und sigrok-cli neu heruntergeladen und installiert.

Das Gerät wird als ID 08a9:0014 (via lsusb) erkannt. In 
/usr/local/share/sigrok-firmware/ befinden sich die fx2lafw firmware 
files. sigrok-cli findet allerdings nur das Demo-Device und die 
Soundkarte.
1
sigrok-cli --version
 liefert
1
sigrok-cli 0.4.0
2

3
Using libsigrok 0.2.2 (lib version 1:2:0).
4
Using libsigrokdecode 0.2.0 (lib version 1:0:0).

Hat jemand eine Idee, an was das liegen kann?
Moderator Persönliche Seite #3576129
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Ja, ich kann das hier für die aktuellen git-Quellen nachvollziehen.

Offenbar fehlen die Hardwaretreiber in libsigrok.

sigrok-cli -V liefert hier auch nur:
1
sigrok-cli 0.4.0
2

3
Using libsigrok 0.2.2 (lib version 1:2:0).
4
Using libsigrokdecode 0.2.0 (lib version 1:0:0).
5

6
Supported hardware drivers:
7
  alsa                 ALSA driver
8
  demo                 Demo driver and pattern generator
9
  rigol-ds             Rigol DS

Ein älterer Build listet hingegen alle Treiber auf.

Offenbar ein Versehen bei der letzten Änderung. Ich werd mal einen 
Bug-Report senden.
Moderator Persönliche Seite #3577711
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Hallo Tom,

ich habe gestern den Fehler (zumindest bei mir) gefunden.

Es ist kein Bug. Der Grund für die fehlenden Treiber lag in den zu alten 
Versionen meiner Bibliotheken (insbesondere libusb-1.0-0) unter Ubuntu 
13.10

Wenn Du Dir die Ausgabe von ./configure für libsigrok(!) ansiehst, dann 
findest Du am Ende die Auflistung der gefundenen Bibliotheken und 
darunter die der aktivierten Treiber:
1
Detected libraries:
2

3
  - glib-2.0 >= 2.32.0: yes (2.38.1)
4
  - libzip >= 0.10: yes (0.10.1)
5
  - libserialport >= 0.1.0: no
6
  - librevisa >= 0.0.20130812: no
7
  - libusb-1.0 >= 1.0.16: yes (1.0.17)
8
  - libftdi >= 0.16: no
9
  - libudev >= 151: yes (204)
10
  - alsa >= 1.0: no
11
  - check >= 0.9.4: no
12

13
Enabled hardware drivers:
14

15
  - agilent-dmm..................... no
16
  - alsa............................ no
17
  - appa-55ii....................... no
18
  - asix-sigma...................... no
19
  - atten-pps3xxx................... no
20
  - brymen-bm86x.................... yes
21
  - brymen-dmm...................... no
22
  - cem-dt-885x..................... no
23
  - center-3xx...................... no
24
  - chronovu-la8.................... no
25
  - colead-slm...................... no
26
  - conrad-digi-35-cpu.............. no
27
  - demo............................ yes
28
  - fluke-dmm....................... no
29
  - fx2lafw......................... yes
30
  - gmc-mh-1x-2x.................... no
31
  - hameg-hmo....................... no
32
  - hantek-dso...................... yes
33
  - ikalogic-scanalogic2............ yes
34
  - ikalogic-scanaplus.............. no
35
  - kecheng-kc-330b................. yes
36
  - lascar-el-usb................... yes
37
  - link-mso19 (EXPERIMENTAL)....... no
38
  - mic-985xx....................... no
39
  - norma-dmm....................... no
40
  - openbench-logic-sniffer......... no
41
  - rigol-ds........................ yes
42
  - saleae-logic16.................. yes
43
  - serial-dmm...................... no
44
  - sysclk-lwla..................... yes
45
  - teleinfo........................ no
46
  - tondaj-sl-814................... no
47
  - uni-t-dmm....................... yes
48
  - uni-t-ut32x..................... yes
49
  - victor-dmm...................... yes
50
  - zeroplus-logic-cube............. yes

Insbesondere muss libusb-dev in der Version >=1.0.16 vorliegen, was 
zumindest hier nicht der Fall war (Version 8 oder so).
Ich habe dann die Bibliothek direkt aus Debian/testing heraus genommen 
und per Hand installiert. Dann wird (wie oben zu sehen) auch der 
fx2lafw-Treiber mit einkompiliert.

Mit dieser libsigrok-Version findet dann auch Pulseview den Clone.

Was lernen wir daraus: die Ausgabe von configure auch dann genau 
studieren, wenn es keinen Fehler auswirft ;-)
Moderator Persönliche Seite #3578704
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Ich habe unter debian.org in der Paketverwaltung nach "libusb" suchen 
lassen und dann dort die entsprechenden Pakete heruntergeladen:

Hier finest Du alle libusb-Pakete aus dem "testing"-Zweig von Debian:

https://packages.debian.org/search?keywords=libusb&searchon=names&suite=testing&section=all

Dort suchst Du die Pakete "libusb-1.0-0-dev" und "libusb-1.0-0" in der 
Version 1.0.17 (Positionen 7 und 9 in der Liste) und installierst diese 
bspw. mit

dpkg -i paketname.deb

Danach rufst Du nochmal ./configure - make - make install unter 
libsigrok auf.
Moderator Persönliche Seite #3582344
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Nein, Du musst Dir die .deb Dateien runterladen, da nur diese von der 
Ubuntu-Paketverwaltung korrekt verarbeitet und auf Abhängigkeiten 
geprüft werden können.

Also: auf den entsprechenden "jessie (testing)" Link gehen, dann Deine 
Prozessorarchitektur auswählen (bei 64-Bit meist "amd64") und dann den 
ftp-Server.

Diese .deb-Dateien entsprechen praktisch den Ubuntu-Paketdateien, die Du 
sonst (automatisch) installierst, wenn Du ein neues Paket unter Ubuntu 
installierst.

Hier machst Du das quasi per Hand mit:

dpkg -i paket.deb

Es kann sein, dass Du noch weitere Pakete installieren musst (hier war 
es libudev1) - aber das wird Dir dann mitgeteilt.
Gast #3681465
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>sind die Logianalyzer was wert? Oder taugen die überhaupt nix?

Ja, sie sind 10 Euro wert, taugen aber überhaupt nichts.

Frage: Wenn sich hier mehr als 200 Leute mit diesem Gerät befassen, kann
es sein, daß es dann vielleicht doch taugt?

Schnurzpiep
#3681484
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Danke für deinen wirklich sinnlosen Beitrag.

Versuch doch mal deine Frage analog auf anderes Themengebiete zu 
adaptieren. Vielleicht fällt dir dann auf, welchen Schwachsinn du da 
geschrieben hast.

Würde mich weiterhin freuen, wenn jemand aus seiner Erfahrung ein paar 
Worte schreiben könnte.
Gast #3681915
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Christian S. schrieb:
> sind die Logianalyzer was wert? Oder taugen die überhaupt nix?

Immerhin sind sie so viel wert, dass viele Leute sich das Ding sogar mit 
einem edlen Gehäuse kaufen.

Wenn du eine, in deinem Sinne sinnvolle Antwort möchtest, solltest du 
deine Kriterien vielleicht etwas darstellen. Und nein, mit einer 
20k€-Kiste kann das Ding nicht wirklich mithalten.

Christian S. schrieb:
> Würde mich weiterhin freuen, wenn jemand aus seiner Erfahrung ein paar
> Worte schreiben könnte.

Guck dir einfach ein paar von den gefühlt hundert Videos bei DuRöhre an.
Gast #3681930
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Ich kann die Teile nur empfehlen, habe, dank so einem Teil, erfolgreich 
meine SD Karte mit einem AVR ansteuern können. Es hat ungemein bei der 
Fehlersuche geholfen. Man kann sich mithilfe von sigrok und Pulseview 
(auf Linux) die SPI Kommunkikation aufzeichnen und anzeigen lassen. Klar 
kann man kein Wunder von den billigen Logikanalyzern erwarten, aber 
besser als nichts sind sie auf jedenfall. Hatte davor nur ein analoges 
Oszi. Ohne will ich nicht mehr.
Persönliche Seite #3760902
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Gibt das Teil eigentlich beim Einlesen des Bytes vom externen Anschluß 
einen passenden Clock aus? Ich möchte einen 8-Bit ADC (z.B. TLC5510) 
anschließen und die Daten von dem in eine Datei schreiben lassen. Die 
möchte ich dann in LTspice einlesen.
Für den ADC wird man wohl einen synchronen Clock brauchen, sonst gibts 
Salat.

Im Anhang eine Reverse Engineering des Schaltplans des AX. Ist nicht von 
mir.

Kann mal einer der einen hat, an dessen Clock-Pin(s) <Pin 38 
Controller?> das Scope hängen? Danke!

Bzw. generell: Wird da ein vorgegebener Mode des FX2 verwendet?
Angehängte Dateien:
Gast #3818455
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@Abdul,

den LA auf deiner Schaltung haben die wenigsten in diesem Thread hier.
Das war damals ein Thread " Bit Bang mit FTDI" oder so was.
Wir hatten damals den AX nach gebaut.
Das war ja der Schaltplan von Kazus.ru

Such mal den anderen Thread raus. Da sollte jemand antworten können.
Ich müsste meinen erst mal suchen.

Stephan
Gast #3819364
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N.B. schrieb:
> Meinst du, dass der besser ist als dieser, nur weil deiner mehr als 50%
> teurer ist?

Dafür ist der von B.R. gepostete das Angebot für Eilige, das ist in 
weniger als einer Woche im Briefkasten, deins braucht da schon eher vier 
Wochen. Die 3,50Eur mehr sind da soetwas wie der Express-Zuschlag ;-)

Aber der absolute Tiefstpreis den ich gesehen habe war 5,99 USD inkl. 
Versand aus China. Im Moment dürften die 7 Euro aber wohl schon in etwa 
die Schallgrenze sein
#3832040
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icke schrieb:
> Hab mir den vor einer Woche geholt.
> http://www.ebay.de/itm/261598667980
> Versand hat eine Woche gedauert...
> Aber dafür konnte ich die Salea Software ohne Änderungen direkt nutzen.

Wieder ein Schmarotzer.

> Vielleicht nicht das günstigste Angebot, aber ich bin zufrieden.
Klar bist du das. Andere für ihre Arbeit nicht entlohnen wollen, sowas 
macht dich zufrieden? Glückwunsch zu deinem Charakter.
Gast #3927896
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Mr. Monty schrieb:
> Macht euch das Leben doch nicht schwerer als es ist, es reicht im
> Treiber dieaktuell Angezeigte VID/PID zu Ändern.
>
> Wie das Funktioniert: siehe Anhang
>
> Völlig ohne EEprom Programmieren und Installieren der CY Siute mit
> anschließendem Erstellen einer Treiberconfig.
>
> Mr.Monty

Ich hab mich an die Anleitung gehalten und das Programm:
Saleae 1.1.33 "connected" sich einfach nicht.

Im Gerätemanager ist der richtige Treiber mit "USB\VID_08A9&PID_0014" 
angegeben.

Was mache ich falsch?


Danke im vorraus für eure Hilfe.
Gast #3928079
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Thomas O. schrieb:
> Installiere einfach eine ältere Version glaube
> die 1.1.15 war die letzte die geht.

Versuche ich, danke.

F. Fo schrieb:
> Versuche doch mal, wenn du unter Windows arbeitest, mit "PulseView".
> Das ist heute schon recht brauchbar.

Das werde ich mir auch anschauen.

F. Fo schrieb:
> Und dann kann sich keiner aufregen, dass du die "Salatsoftware" illegal
> benutzt.

Ist das PulseView denn frei?
Gast #3928156
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F. Fo schrieb:
> Ja.
> Gehört zum Sigrok Pojekt-
> http://sigrok.org/wiki/PulseView

Habe ich jetzt mal installiert, aber das Problem bleibt weiterhin.

Ich bekomme kein "Connect" mit dem LA.

Bei der Funktion Connect to device bringt er mir beim scan auch keine 
Ergebnisse.
Muss ich den Treiber jetzt wieder ändern? Und vor allem - wie?

Thomas O. schrieb:
> Installiere einfach eine ältere Version glaube
> die 1.1.15 war die letzte die geht.

die ist leider nur für 32bit Versionen brauchbar.

Ich habe Win7 64bit.
Gast #3928201
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verzweifelter schrieb:
> F. Fo schrieb:
>> Ja.
>> Gehört zum Sigrok Pojekt-
>> http://sigrok.org/wiki/PulseView
>
> Habe ich jetzt mal installiert, aber das Problem bleibt weiterhin.
>
> Ich bekomme kein "Connect" mit dem LA.
>
> Bei der Funktion Connect to device bringt er mir beim scan auch keine
> Ergebnisse.
> Muss ich den Treiber jetzt wieder ändern? Und vor allem - wie?

Ja, http://sigrok.org/Windows.


> Thomas O. schrieb:
>> Installiere einfach eine ältere Version glaube
>> die 1.1.15 war die letzte die geht.
>
> die ist leider nur für 32bit Versionen brauchbar.
>
> Ich habe Win7 64bit.

Sollte auch auf Win7 64Bit laufen. Bekommst du einen Fehler, wenn ja 
welchen?
Gast #3941415
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verzweifelter schrieb:
> Richtigsteller anonym schrieb:
>> Version  1.1.15 oder welche?
>
> Mit dieser Funktioniert es......jepp...

Tausch den EEPROM gegen einen kleineren aus, der nur ein Byte zur 
Addresscodierung auf dem i2c braucht. Steht alles schon in diesem Thread 
beschrieben und du findest es auch, wenn du nach "EEPROM" suchst.
#4162242
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Hi,

X. H. schrieb im Beitrag #4161928:
> Ich frag mich grade ob am Saleae Clone Spannung an den Eingängen sein
> darf, wenn der clone selbst keine Spannung führt.

Abdul K. schrieb:
> Darf nicht sein, da keine Buffer dazwischen.

Sinus Tangentus schrieb:
> Passiert aber nichts. Ist mir schon einige Male passiert.
[...]
> Zerschossen wird er aber nicht.

DAs Problem an der Sache ist, das es nicht DEN Salea Clon gibt...
Es gibt davon eine ganze Reihe in verschiedenen Ausführungen.

Es gibt Clones mit Buffer-Baustein. Clones mit hochohmigen Widerständen 
am Eingang und solche mit niederohmigen. Auch Kombinationen von 
Bustreiber und Vorwiderständen.
Und natürlich auch eine ganze Reihe wo der µC ohne jegliche 
Eingangsbeschaltung direkt mit dem Stecker verbunden ist.

Wobei S.T. aber auch ohne Eingangsschutz zumindest kurzzeitg nicht viel 
passieren dürfte wenn der ohne an USB Angeschlossen zu sein über die 
Portpins versorgt wird.
Der Strom wird  dann über die Schutzdioden im µC zur +Ub Rail 
abgeleitet.
Womit der µC dann Betriebsspannung aht und versucht die Firmware zu 
laden, was natürlich mangels USB nicht geht und so zum Halt erst einmal 
ohne weitere Schäden führt.

Wobei man aber genau ins Datenblatt des µC schauen muss wie viel Strom 
die Schutzdioden wie lange aushalten. Wenn nur der µC versorgt wird 
klappt das bei den meisten Controllern auch dauerhaft ohne Schäden, sind 
aber auf dem Board noch weitere Bausteine, gar LEDs o.ä. deren 
zusätzlicher Betriebsstrom im schlechtesten Fall auch noch über nur ein 
oder zwei der internen Schutzdioden  (Wenn halt nur ein oder zwei 
Leitungen HIGH führen) fließen muss kann es schon eng werden... Geht das 
schief wird die Diode niederohmig und dieser Portpin ist TOT.

Eine andere Sache die man dabei bedenken muss ist das es ja wie 
geschrieben so tatsächlich zu einem Stromfluss kommt. Der LA Eingang ist 
also in diesem Zustand relativ NIEDEROHMIG im Vergleich zum Regulären 
Betrieb.
Hat man dann eine ganz empfindliche Schaltung dran kann es auch diese 
Beschädigen. (Aber wirklich nur sehr empfindliche...)

Mit Schutzwiderständen ist das Problem aber in der Regel dann keines 
mehr wenn die groß genug sind.

Gruß
Carsten

P.S. Das oben gesagte gilt natürlich nur für Spannungen innerhalb des 
zulässigen eingangsbereiches

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