DDR-SDRAM am ATmega möglich?

Gast #871744
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Hallo!

Kann man mit vertretbarem Aufwand einen PC-Speicherriegel als externes 
RAM an einem ATmega betreiben? Bei den relativ niedrigen Taktfrequenzen 
rechne ich nicht mit Problemen beim Hardwareaufbau, aber vielleicht ist 
die Ansteuerung zu komplex oder man muss Mindestgeschwindigkeiten 
einhalten, die so ein kleiner Controller nicht bringt? Kann man die 
überflüssigen Daten-Pins (> 8 Bit) einfach unbeschaltet lassen?

Das Ganze soll nur eine Bastelei zum Spaß/Lernen sein und sonst keinen 
sinnvollen Zweck erfüllen. Mir ist weiterhin klar, dass
- der größte Teil des Speichers ungenutzt bliebe
- viel Zeit vergeht, um so ein Monster mit Daten zu füllen
- ein Refresh erzeugt werden muss
- man seine Freizeit möglicherweise sinnvoller verbringen kann.

Ach, ja, Assembler für die ATmegas wird beherrscht, Erfahrungen mit 
normalem externem SRAM liegen vor, aber von DRAMs habe ich null Plan.

Grüße
Ralf
Gast #871861
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Bei DDR-SDRAM getht einfach nicht (von Micron du kannst ein Datenblatt 
herunterladen und die Timing gucken...). Aber mit DRAM es geht. Ich 
glaube ich habe gelesen daß der xmega SDRAM anschlissen kann, oder war 
ein einderes Prozessor ?
Gast #872072
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Danke für die Anregungen! Ich werde in die entsprechenden Richtungen 
weiter googlen/lesen. Die PSRAM klingen interessant, scheinen aber nur 
im bastelunfreundlichen BGA-Gehäuse zu existieren (bei TQFP100 enden 
meine Möglichkeiten) oder kann man die auch irgendwo als fertige Module 
preiswert kaufen/ausschlachten?

Wenn man bei den Distris die Lieferbarkeit von SRAM-Chips verfolgt, so 
scheint die Luft langsam dünn zu werden. Insofern muss man sich wohl mit 
der Anbindung von DRAMs in der einen oder anderen Form mittelfristig 
sowieso beschäftigen...

Grüße
Ralf

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