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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik HiFi-Lautstärke mit nem AVR steuern?


Autor: Denni De (delphi)
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Moin, bisher waren meine Microcontroller-Bastelleien immer eher Licht- 
bzw. LED-orientiert. Vorhin habe ich mich wieder über den kratzenden 
Lautstärkeregler am HiFi-Verstärker geärgert und mir das mal so durch 
den Kopf gehen lassen...

So wie ich das sehe geht in das Poti des Reglers die volle Musikleistung 
des Verstärkers und wird da erst runtergeregelt(?). Wäre es da nicht 
möglich, den Widerstand des Potis durch einen AVR der Wahl am A/D 
auswerten zu lassen und entsprechend die Lautstärke digital zu steuern?

Was bräuchte ich da auf der Seite zum Verstärker? Nimmt man für sowas 
auch PWM und Transistoren oder was ist da gefragt?

Gruß!

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Das POTI regelt bei Miniverstärkern gerne mal die Last. Bei größeren 
Amps wird da aber auch nur noch der Signaleingang abgeregelt.

PWM...hehe, das gibt nen netten Rasenmäher. Schau mal nach Digitalpotis 
(blödes Wort...).

Autor: Düsentrieb (Gast)
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zb tda7318 , bei reichelt 2,80 eu

Autor: Alter Mann (Gast)
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Hallo,

du hast geschrieben
"So wie ich das sehe geht in das Poti des Reglers die volle 
Musikleistung des Verstärkers"
Wenn dem tatsächlich so ist und das Poti ist zwischen Endstufe und 
Lautsprecher eingeschleift, dann sehe ich eher grau für Dein Vorhaben, 
da das Poti im Extremfall (kleinste mögliche Lautstärke) die gesamte 
Leistung des Verstärkers in Wärme umwandeln muss, was entsprechend der 
Ausgangsleistung auch entsprechen grosse Potis vorraussetzt.
Mal zum Vergleich : ein Poti mit einer Leistung von 4Watt ist etwas so 
gross, wie ein 2€ stück.

Was ich ebenfalls für nur schwer machbar halte, ist es, die Lautstäreke 
durch PWM zu regeln.
Um ein analoges Signal abzutasten um es zu digitalisieren, benötigt man 
eine Abtastfrequenz (Samplerate) von mindestens der Doppelten maximalen 
Frequenz des Analogsignales. Nicht anders dürfte es sich verhalten, wenn 
man ein Signal in der Lautstärke steuern möchte. Wobei ich eher davon 
ausgehe, das man zum steuern der Lautstärke in diesem Falle eine 
PWM-Freequenz von mindestens dem 10 fachen der maximalen Frequenz des 
Audiosignals benötigt, um beeinträchtigungen des Klanges zu vermeiden.
Dies allerdings vorausgesetzt, das der Lautsprecher träge genug ist, um 
das Signal ausreichend zu integrieren.
Wenn man von der Bandbreite ausgeht, die so ein Audioverstärker 
üblicherweise besitzt (etwa 20KhZ) dann müsste meiner Meinung nach die 
PWM-Frequenz mindestens 200KhZ betragen, ich lasse mich da aber auch 
gerne eines beseren belehren.
Ausserdem müsste der Leistungszweig der Steuerung noch die volle 
Leistung des Verstärkers vertragen.

Die gängige Methode der Lautstärkesteuerung ist es, das Signal vor der 
Leistungsendstufe abzuschwächen, weil an dieser Stelle wesentlich 
geringere Leistungen auftreten.
Der gängige Cinch-Signalpegel ist etwa 0,775Veff/-0dB bei 600 Ohm was in 
etwa eine Leistung von 0,001W ergibt.
Das ist eine Leistung, die sich wesentlich einfacher handeln lässt.
Aber auch hier gilt für die Steuerung per PWM das selbe wie für den 
Verstärkerausgang.

Um nun dieses Signal zu steuern, gibt es gängigerweise 2 Möglichkeiten:
1.) ein Motorpoti mit dem AVR anzusteuern, wasaber wieder die von Dir 
genannten Nachteile besitzt (Schleiferrauschen/Knacksen) und ausserdem 
durch die EMV des Motors selbst aktiv stören kann
2.) ein digital ansteuerbaren, integrierten Widerstand wie z.B. der 
KA2250 oder der CS3310. Es gibt sicher noch mehr Typen, aber diese 
beiden sind mir spontan gerade eingefallen.

Florian

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Wenn HIFI, dann bitte mit PGA2311. Dieser benötigt +-5V Versorgung, 
Ansteuerung ist positiv, CMOS-Pegel gegen Masse, SPI/Microwire 
Interface. Der AVR kann dann noch Pegelmeter bedienen oder über den 
PGA2311 eine automatische Lautstärkeanpassung/-regelung 
(Kompressor/Limiter) realisieren.

Autor: Denni De (delphi)
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Erstmal danke für die Rege Diskussion! :)

Hab eben noch mal nachgeguckt, hab mich vertan, der Lautstärkeregler 
hängt wohl vor der Endstufe, den genauen Verlauf muss ich erst noch 
nachsehen, da ist noch einiges im Weg (ist so eine ältere 
Komplettanlage, Schneider Open Air 1000). Vor ein paar Wochen ist es mal 
passiert das ich irgendein Kabel wärend dem Betrieb abgezogen hab und 
das Ding auf Maximallautstärke(!) gebrummt hat, keine Ahnung was das 
war, hat einen Mitteltöner gekillt.

Jedenfalls: Das mit PWM vergessen wir also ganz schnell. :)

Ändert das "Kratzen" eigentlich irgendwas in der Spannung? Meine Idee 
war ja, 5V durch den Lautstärkeregler zu jagen und dann anhand von der 
rauskommenden Spannung die Lautstärke mit nem Digitalbauteil (wie z.B. 
von euch vorgeschlagen) wie dem PGA2311, der sieht laut 
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/pga2311.pdf schon ganz gut aus.

Ich sehe das richtig, das der aber alleine erstmal garnix macht, ausser 
die Kanäle zu muten? Der brauch dann wiederum ein Steuersignal von z.B. 
nem ATtiny2313 der den Lautstärkeregler per A/D-Wandler auswertet? Wär 
ja praktisch wenn ich ums Programmieren drum herum komme... :) 
Spielerreien wie Kompressor/Limiter sind zwar ganz nett, aber ich denke 
das erweitert den Aufwand noch einmal extra, oder? Eigentlich wird das 
ja auch nicht gebraucht, ich will ja nur das Kratzen wegbekommen... das 
ist jetzt der 3. Regler und ein 4. Mal kaufen wir den bestimmt nich. Ist 
wohl die Sollbruchstelle... nach zwei Monaten fängt das Ding direkt am 
Anfang bei Zimmerlautstärker-Einstellung an zu kratzen, Kontakt60 hilft 
auch nur kurzfristig. Sowas nervt. :)

Davon ab, wird der IC direkt mit Vorverstärker und Endstufe verbunden 
oder kommen da noch Transistoren oder sonstwas dazwischen?

Gruß!

Autor: Matt (Gast)
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Potis können jahrzehntelang ohne Knacksen funktionieren, sogar 
Motorpotis.

Ist ein Kondenstor vor/hinter dem Lautstärke-Poti leck, führt dadurch 
eventuell am Poti anliegende Gleichspannung manchmal zu dem 
beschriebenen Knacksen/Kratzen. Mit Glück ist das Problem schon mit 
einer Reparatur für EUR 0.17 behoben, vielleicht einfach mal 
Gleichspannungen am Poti im Betrieb messen.

PWM zur Lautstärkeregelung gab es schon in den 60ern in einem Kompressor 
(EMT 156), aber das ist wohl eher nichts, was man zuhause vernünftig 
hinbekommt und angesichts solcher Wunderwerke wie PGA2311 sowieso 
unnötig.

Grüße

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Matt wrote:
> Potis können jahrzehntelang ohne Knacksen funktionieren, sogar
> Motorpotis.

Nein.
Sie können nicht, sondern sie müssen!

Wenn das Poti knackst, den Verstärker in den Laden zurückbringen und was 
ordentliches kaufen.
In einem 100,-€ Verstärker kann natürlich nicht ein gutes Motorpoti drin 
sein.


Peter

Autor: Denni De (delphi)
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Peter Dannegger wrote:
> Matt wrote:
>> Potis können jahrzehntelang ohne Knacksen funktionieren, sogar
>> Motorpotis.
>
> Nein.
> Sie können nicht, sondern sie müssen!
>
> Wenn das Poti knackst, den Verstärker in den Laden zurückbringen und was
> ordentliches kaufen.
> In einem 100,-€ Verstärker kann natürlich nicht ein gutes Motorpoti drin
> sein.
>
>
> Peter

Da ist ein Motorpoti drin, und innerhalb der Garantie (von vor 15 Jahren 
oder so) war das Ding auch schon mal weg, und seit dem ist das jetzt 
ausserhalb der Garantie auch schon der 3. Lautstärkeregler... gibts 
natürlich nur in einem Stück mit Motor... = teuer.

Kondensatoren oder so sind da keine zu sehen, das Poti ist vergossen in 
nem Stück Plastik, da kommt man mit Kontakt60 nur von vorne an der Welle 
ran. Ursprünglich hat das Ding wohl mal 3000 Mark gekostet.

Autor: Denni De (delphi)
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Matt wrote:
> Potis können jahrzehntelang ohne Knacksen funktionieren, sogar
> Motorpotis.
>
> Ist ein Kondenstor vor/hinter dem Lautstärke-Poti leck, führt dadurch
> eventuell am Poti anliegende Gleichspannung manchmal zu dem
> beschriebenen Knacksen/Kratzen. Mit Glück ist das Problem schon mit
> einer Reparatur für EUR 0.17 behoben, vielleicht einfach mal
> Gleichspannungen am Poti im Betrieb messen.

Ach, du meinst nich am Poti sondern anner Endstufe oder am 
Vorverstärker?
Einfach das Mutlimeter auf 200V= und vor und hinter dem Poti messen pro 
Kanal oder wie meinst du das?


> PWM zur Lautstärkeregelung gab es schon in den 60ern in einem Kompressor
> (EMT 156), aber das ist wohl eher nichts, was man zuhause vernünftig
> hinbekommt und angesichts solcher Wunderwerke wie PGA2311 sowieso
> unnötig.
>
> Grüße

Eben, nur wie wird das Wunderwerk angesteuert? Kann das Ding den Job 
alleine, oder brauchts Digitaldaten von nem Controller?

Gruß

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Dennis Reinhardt wrote:

> Da ist ein Motorpoti drin, und innerhalb der Garantie (von vor 15 Jahren
> oder so) war das Ding auch schon mal weg, und seit dem ist das jetzt
> ausserhalb der Garantie auch schon der 3. Lautstärkeregler... gibts
> natürlich nur in einem Stück mit Motor... = teuer.

Das ist nicht schön, scheint dann ja ein Serienfehler zu sein.
Oder bist Du Raucher?


> Ursprünglich hat das Ding wohl mal 3000 Mark gekostet.

Meine Pioneer-Anlage ist auch 3000,-DM und 15 Jahre, aber das Motorpoti 
ist noch tiptop.
Der CD-Wechsler hat den Geist aufgegeben. Nen Tieftöner hab ich wechseln 
müssen, der klirrte.


Peter

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der PGA2311 braucht Digitalsignale über das Microwire-Interface. Ohne 
die sagt er keinen Mucks. Dafür hat man den Vorteil, daß man den 
verwendeten ontroller so proggen kann, wie man es gerade braucht, auch 
für Fernbedienbarkeit zum Beispiel.

Autor: Jochen Müller (taschenbuch)
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Und wie wäre es, einfach das Poti zu reinigen und den Kontaktdruck 
nachzustellen? Wäre das erste Poti was mit begegnet, wo das mit etwas 
Geschick nicht machbar wäre. Meist reicht sogar Kontaktspray durch eine 
der immer irgendwo vorhandenen Ritzen und mehrmaliges Drehen.

Jochen Müller

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Es wurde bereits erwähnt, daß Kontaktspray nicht geholfen hat. 
Elektronische Volume-ICs, wie der PGA2311, sind klanglich und von 
Gleichlauf und Linearität her den mechanischen Potis Längen voraus. 
Einzig der Preis und der Umbauaufwand stehen dem entgegen, dafür braucht 
man aber nie wieder ´ran.

Autor: Denni De (delphi)
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Peter Dannegger wrote:

> Das ist nicht schön, scheint dann ja ein Serienfehler zu sein.
> Oder bist Du Raucher?

Kein Raucher. Ist offensichtlich irgend ein Fehler im 
Herstellungsprozess oder so gewesen.
Alle Lautstärkeregler hatten das bisher.

> Meine Pioneer-Anlage ist auch 3000,-DM und 15 Jahre, aber das Motorpoti
> ist noch tiptop.
> Der CD-Wechsler hat den Geist aufgegeben. Nen Tieftöner hab ich wechseln
> müssen, der klirrte.

Nun, Lautsprecher sind auch schon einige gewechselt, nicht zuletzt 
aufgrund des Brummens
mit gefühlten 190dB als da irgend ein Kabel aus der Endstufe wärend des 
Betriebs rausrutschte.

Der eingebaute CD-Player ist auch nicht mehr zur Funktion zu bewegen, 
aber der Stehallein-Denon
Player werkelt noch wie am ersten Tag. :)

Travel Rec. wrote:
> Der PGA2311 braucht Digitalsignale über das Microwire-Interface. Ohne
> die sagt er keinen Mucks. Dafür hat man den Vorteil, daß man den
> verwendeten ontroller so proggen kann, wie man es gerade braucht, auch
> für Fernbedienbarkeit zum Beispiel.

Ah, okay. Nunja, die Fernbedienbarkeit sollte doch noch gegeben sein, 
wenn ich einfach 5V über das
(kratzende) Poti an den A/D-Wandler von nem AVM schicke? Bei 0V 0 bei 5V 
255? Das jubelt der dann
per I²C an den PGA2311 der dann wiederum die Lautstärke stellt... da die 
ursprüngliche Potieinheit
drin bleibt, funktioniert ja der Motor mit IR-Empfänger ja auch...?

Gibts für so Fälle Codebeispiele in Bascom?

Und wo bekomme ich den PGA2311 überhaupt? Pollin, Reichelt und Conrad 
scheinen ihn nicht zu haben...?
Wo liegt da die preisliche Hausnummer?

Jochen Müller wrote:
> Und wie wäre es, einfach das Poti zu reinigen und den Kontaktdruck
> nachzustellen? Wäre das erste Poti was mit begegnet, wo das mit etwas
> Geschick nicht machbar wäre. Meist reicht sogar Kontaktspray durch eine
> der immer irgendwo vorhandenen Ritzen und mehrmaliges Drehen.
>
> Jochen Müller

Nein, wenn man das Poti inklive Motor & Schneckengetriebe wirklich 
aufbekommen wollen würde,
würde es dadurch zerstört.. sehr merkwürdig vergossen und verpresst. 
Muss sobald ich die Alten
finde mal ein Foto von machen. Kontaktspray hilft nur kurzzeitig. 
Deshalb wurde ich ha hellhörig
mit den Kondensatoren vor und nach dem Poti... aber das erklärt ja auch 
nicht wieso es dannn mit
Kontaktspray im Poti kurzfristig für ne halbe Stunde besser ist.

Gruß!

Autor: HildeK (Gast)
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>Kontaktspray hilft nur kurzzeitig.

Nimm stattdessen WD40 - das hilft langfristig.

Autor: Denni De (delphi)
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Äh, war das nun ein ernst gemeinter Rat? Wieso gerade mit Öl?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Den PGA2311 gibt es bei Mercateo / Farnell. Preis um 12...15 EUR + 
Versand.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

auch bei Segor:
http://cgi.segor.de/user-cgi-bin/sidestep2.pl?foto...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: HildeK (Gast)
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>Äh, war das nun ein ernst gemeinter Rat? Wieso gerade mit Öl?
Ein sehr ernst gemeinter!
Was hast du denn zu verlieren - wenn das tatsächlich das Poti ruinieren 
würde? Es ist doch so nicht mehr nutzbar.
WD40 verwende ich für fast alles. An Türschlössern, verrosteten 
Schrauben, elektrischen Kontakten (Batteriefächer, Ladeschalen von 
Telefonen...), Potis usw.

Autor: Fuchs (Gast)
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Guck mal in die letzte oder vorletzte Elektor, da wurde GENAU SOWAS mit 
nem schicken IC gemacht. Soll famose Tonquali haben.

Autor: Peter H. (hardwaredoc)
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Ich habe Balistol ( Waffenöl ) benutzt um das kratzen von Potis zu 
beseitigen hat wesendlich länger gehalten als Kontakt 60.
Entweder Sprühdose, oder aus der Flasche mit einer Spritze aufziehen in 
den Poti Spritzen, Poti hin und her drehen gut ist.

Gruß Peter

Autor: Denni De (delphi)
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Fuchs wrote:
> Guck mal in die letzte oder vorletzte Elektor, da wurde GENAU SOWAS mit
> nem schicken IC gemacht. Soll famose Tonquali haben.

Danke für den Hinweis! Habs gefunden: 
http://www.elektor.de/jahrgang/2008/april/perfekt-...

Direkt mit den 10 Elektrocredits von der Anmeldung von vor Monaten 
runtergeladen. :)

Im Artikel steht die Autorenwebsite: 
http://www.breem.nl/ElektorProjects/Potmeter/extras-en.htm

Soweit sieht das ja eigentlich ziemlich nachbaubar aus, nur: kann
ich das mitm ATtiny und Bascom dann auch umsetzen? Die nehmen da ja 
glaub ich nen PIC-Prozessor? Die kann ich ja wohl mitm 
Parallelport-STKprogger nich programmieren?

Gruß!

Autor: kommutator (Gast)
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Also den High-Ender würde statt zusätzlicher Halbleiter im Signalweg 
eher sowas begeistern:

Lautstärke-Stellung über Widerstandsdekade
http://www.vaneijndhoven.net/jos/switchr/design.html


ansonsten, weil mechanisch am besten integrierbar, ein Motorpoti-Ansatz:
http://de.geocities.com/c_schirp/picsel.html

Die Alps-Potis gibt es immer, gab es immer, wird es immer geben und 
kosten im Austausch <25EUR. Wenn es kratzt fliegt es raus - ganz 
einfach. ;-)
Von PIC auf AVR migrieren sollte auch nicht sooo das Problem sein, 
IR-Routinen für AVR gibt es wie sand am meer - und der Rest ist nur 
C-Code.

Gruß,
K.

Autor: Matt (Gast)
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>>Einfach das Mutlimeter auf 200V= und vor und hinter dem Poti messen pro
Kanal oder wie meinst du das?

Ja, Poti in die Mitte drehen und DC-Spannungen zwischen allen drei 
Anschlüssen (jeweils pro Kanal) messen. 200V ist sicherlich übertrieben, 
Messbereich 2V oder weniger ist realistischer.

>>Also den High-Ender würde statt zusätzlicher Halbleiter im Signalweg
eher sowas begeistern:

Aber die Halbleiter klingen laut 
Beitrag "Re: HiFi-Lautstärke mit nem AVR steuern?" besser als ein 
ordinärer Spannungsteiler und sind auch linearer...

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Sven Pauli wrote:
> Das POTI regelt bei Miniverstärkern gerne mal die Last. Bei größeren
> Amps wird da aber auch nur noch der Signaleingang abgeregelt.
>
> PWM...hehe, das gibt nen netten Rasenmäher. Schau mal nach Digitalpotis
> (blödes Wort...).

Das Poti regelt gar nix!
Ein Lautstärkeregler wäre eine automatische Nachführung der Lautstärke, 
so was wie eine Normalisierung.
Wenn man also ein Mikro ins Zimmer hängt, an das Poti nen Motor anbaut, 
und die Differenz der Messung aus Mikro und Sollwert (was man nämlich 
vorher auf's Poti gegeben hat durch Einstellung des Winkels) wiederum 
auf das (jetzt) Motorpoti gibt, dann hat man eine Regelung!

---
Auch bei Miniverstärkern (1000W PC Lautsprecher) wird immer mittels Poti 
zwischen Quelle und Masse eingestellt.
Sonst macht's "puff" und die Kohleschicht ist wech...
Man kann das höchstens bei Kopfhörern machen, da gehen nur ein paar 
Milliwatt durch und das juckt das Poti nich sonderlich.


Es gibt "Spezial-Potis" für die PA, die sind idR. dann in PA Boxen 
eingebaut, da kann man direkt an der Box noch Lautstärke einstellen. Die 
sind aber aus Draht aufgebaut, wie ein Stelltravo, und müssen 
tatsächlich die Leistung in Wärme verbraten.


VG,
/r. (<- der sich mal wieder über den Missbrauch des Wortes "regeln" 
ärgert)

Autor: Jorge (Gast)
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Gegen das Kratzen von guten Potis hilft ein Staubsauger mit einer 
selbstgebastelten Düse. Die schlechten kratzen immer. Es sollte absolut 
keine Gleichspannung am Poti anliegen - immer.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Also den High-Ender würde statt zusätzlicher Halbleiter im Signalweg
>eher sowas begeistern:

>Lautstärke-Stellung über Widerstandsdekade

Im PGA2311 sind lasergetrimmte Widerstände als Spannungsteiler drin, die 
über speziell angepaßte MOSFETs an die ultralinearen und sehr 
rauscharmen Ausgangspufferverstärker geschaltet werden. In meinen 
Audioweg kommen mir keine Relais, auch wenn das Board von o.g. Autor 
geschmackvoll ausschaut. Wer den PGA2311 noch nicht gehört hat, kann 
meine Begeisterung dafür vielleicht nicht verstehen. Das ist kein 
Halbleiter, das ist mehr!

Autor: Denni De (delphi)
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Ich hab nochmal eine Frage:

Und zwar habe ich folgenden Code gefunden

http://www.diyaudio.com/forums/showthread/t-54761.html

Das sieht eigentlich schon ganz okay aus, aber:
wie regel ich nun das ein Input-Pin 0-5V mist und entsprechend
den gemessenen Wert in ein 16Bit Word umwandelt und dies dann
passend an den PGA schickt? Die Bascom-Hilfe definiert ein Word so:

"Word (two bytes). Words are stored as unsigned sixteen-bit binary 
numbers ranging in value from 0 to 65535" Aber wie übergebe ich Minimal 
und Maximalwerte? Ist dann MinVol 0 und MaxVol 65535? Wo wird dann 
zwischen
rechten und linken Kanal unterschieden? (Besonders, weil ja auch der 
Balance-Regler mit im IC verbaut ist, das muss dann ja auch noch einmal 
extra gesteuert werden).

Und was die Verdrahtung angeht: kann ich einfach "irgendwelche" Pins am 
ATmega nehmen und als Output definieren und darüber dann die Daten zum 
PGA jubeln? Im PDF steht zwar das die Kommunikation asynchron läuft, 
aber
muss man da nicht dennoch was beachten oder ist das wirklich wurscht
und hauptsache die Werte für Rechts/Links kommen als 16Bit word an?

Dazu fand ich noch am Ende der besagten Seite folgendes "set mute high, 
CS low, Data in high, and toggle Clock 16 times high to low and see if 
it works" wozu das high to low-geswitche? Ist das das Signal für den IC 
das
jetzt Daten kommen? Und wofür ist der PGA-Output? Der war doch nur fürs
kaskadieren... richtig? Wie es da auch steht könnte man den wiederum an 
einen Input anklemmen und z.B. die Werte fürs Debuggen auf nem LCD 
auswerfen lassen..?!

Hab da das kleine 16x2 LCD von Pollin... LCD-Modul HMC16223SG, glaub 
dafür müsste ich aber erstmal nen INteface basteln.


Gruß, Dennis

Autor: Denni De (delphi)
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Ich geh mal stark davon aus das keiner mehr nen Plan hat, hm?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Aber wie übergebe ich Minimal
>und Maximalwerte? Ist dann MinVol 0 und MaxVol 65535? Wo wird dann
>zwischen
>rechten und linken Kanal unterschieden? (Besonders, weil ja auch der
>Balance-Regler mit im IC verbaut ist, das muss dann ja auch noch einmal
>extra gesteuert werden).

Der PGA2311 interpretiert 8 Bit für jeden Kanal, und zwar im Format MSB 
rechts...LSB rechts -> MSB links...LSB links, in einem 16-Bit-Rahmen. 
Pro Kanal entspricht der Wert "0" -96db für diesen Kanal und "255" 
+32db, je Wert einen 0.5db Schritt.
Der PGA2311 hat einen separaten Mute-Pin, den man auf Low setzt, wenn 
Ruhe sein soll. Das Daten-Interface zum PGA2311 ist Microwire. Welche 
Pins am Controller Du dafür benutzt, ist ziemlich egal. Per Software ist 
die Bedienung recht schnell zusammengehackt.


Mit dem internen ADC im ATMega kannst Du 10Bit auflösen, keine 16. Die 
Umwandlung der Meßwerte in Lautstärkewerte kannst Du lösen, wie Du es 
gerne hättest. Du kannst minimal alle 20ms neue Werte an den PGA2311 
senden, wenn Du den internen Nullspannungsdetektor nutzen willst. Dieser 
verhindert klick-Geräusche beim Umschalten der Lautstärkewerte.

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