Hallo alle zusammen !
Habe da ein Problem, hoffe jemand kann mir da helfen !
Das Netzteil meines TFT-Monitor / Fernseher ist defekt.
Model : 0219B1275
Input : 100-240V~, 50/60Hz 1,5A
Output : 12V - 6.25A ( Gleichspannung )
Wenn das Netzteil am TFT hängt und mit Strom versorgt wird, dann
schaltet sich die Standby-LED am TFT ein und aus, aus dem Standby kommt
auch der TFT nicht mehr raus.
Multimeter an den Ausgang des Netzteils gehaltet und siehe da, statt
kontinuierlichen 12V schwankt die Spannung im sekundentakt ( Pulsiert ).
Leider ist mein Multimeter zu träge um da mit zuhalten, deshalb keinen
genauen Wert in welchem Bereich die Schwankungen sind ( 0V - 12V )!
Was kann denn da defekt sein ?
Normale Ausgangsspannung ist 2 x 12V ( 1x für die Beleuchtung und 1x für
die Panelversorgung )
Vermutung liegt auf dem Gleichrichter oder dem Glättungselko, beide
sehen jedoch recht gut aus, nichts sieht verschmort aus, nichts richt
komisch, Elko sieht gut aus ist also nicht ausgelafen ..... !???
Hat jemand eine Idee ???
So verhalten sich Schaltnetzteile auch bei Kurzschluss.
Also ich würde auf der sekundären Seite die Gleichrichterdioden und die
Elkos testen und ggf. tauschen. Elkos sollten Low-ESR sein.
Ein Auge auf die Kapazität der Elkos kann ncht schaden.
Evtl. hat schon die Anlaufschaltung mit dem kleinen Elko ein Problem?
Bei 85-Grad-Typen ist die Freude nur kurz.
Die üblichen Verdächtigen sind wie bereits genannt die Elkos die durch
die Erwärmung ganz gerne mal austrocknen.
Es gibt einen speziellen Elko, der beim Einschalten den Controller
versorgt.
Falls der defekt ist kommt es dazu, dass die Schaltung kurz anläuft und
sofort (da die Versorgung des Controller-IC zusammenbricht) wieder
ausgeht. Sowas wie du beobachtet hast. Dieser Elko ist of 47-100uF groß
und sollte einfach mal getauscht werden. Hier unbedingt einen Typen mit
Low ESR und 105°C Spezifikation nehmen. Den Elko kann man mit etwas Mühe
über das Datenblatt des Controller-IC finden, da er parallel zu den
Versorgungspins liegt.
(Ein Schaltplan wäre natürlich super)
Falls das auch nicht zum Erfolg führt. Ausgangsdioden der Sekundärseite
testen.
Man sollte das Netzteil auch mal ohne Fernseher laufen lassen (aber mit
Last! z.B. Halogenlampe). Vielleicht ist ja der Fernseher kaputt.
Gruß
Mandrake
Danke für die schnellen Antworten,
Das mit dem Schaltplan ist so ne Sache, habe nichts gefunden.
Habe gegoogelt und nichts gefunden, laut Hersteller ist das ein
"Wegwerfartikel", wollte gleich ein neues Netzteil für 99,- Euro +
Versand andrehen.
Hallo,
es ist aber sicher, daß das Netzteil den Fehler verursacht und nicht
wegen eines Fehlers im TFT-Monitor einfach in Überlast geht?
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
das selbe Problem habe ich bei meinem TFT-Monitor. Hatte mal vorbeugend
das
Schaltregler-IC gewechselt, das brachte allerdings keine Verbesserung,
die pulsierende Ausgangsspannung blieb.
Habe darauf alle Teile in der Umgebung getestet, auch unte Last, alle Cs
ok, alle Dioden auch usw.
Das einzige, was jetzt noch übrig bleibt, ist der Trafo, der
möglicherweise einen internen Kurzschluss besitzt.
Werde ihn die Tage mal auslöten und checken, so weit das möglich ist.
Drücke Dir die Daumen fürs Reparieren und bin mal gespannt, welche Ideen
hier noch aufgeführt werden!
Es gibt übrigens irgendwo ein extra Forum u.a. zum Thema "defekte TFTs",
muss mal den link suchen.
VG!
Hallo Ihr 2,
nochmals genau: Elkos auf Kapazität geprüft ???
Es gibt nicht nur total kaputte Elkos. Es gibt auch Elkos, die durch das
Austrocknen Kapzität verloren haben.
Gibt's vielleicht bei Pollin ein neues? 12V ist doch Standard.
Ist wahrscheinlich nervenschonender als den Fehler zu finden.
Tip: auch mal nachlöten, wenn alle Bauteile i.O. sind. Hatte mal ein
Teil, bei dem die SMD Freilaufdiode auf einer Seite nicht fest war (im
Neuzustand). Hab' ich erst bemerkt, als ich die Oszi-Tastspitze
draufgehalten habe. Der Druck hat für die Kontaktierung gereicht und es
ging plötzlich.
Bei diesen Switchern muss man mit allem rechnen.
Ich habe neulich eins repariert das selbstschwingend (ohne IC) aufgebaut
war. Der Fehler war genau wie hier beschrieben kurzes Takten in
Abständen von 1 bis 1,5 Sekunden.
Im Rückkopplungszweig war eine Drossel hochohmig geworden, so dass die
Ausgangsspannung zu hoch wurde und dann hat der sekundärseitige
Überspannungsschutz reingehauen.
Hallo,
hab bei meinem mittlerweile den Trafo ausgelötet und mal per Multimeter
durchgemessen (Ohm), scheint ok zu sein.
Die Elkos hatte ich ausgelötet und auf Kapazität durchgemessen und die
primärseitigen Elkos im Betrieb auf Spannung überprüft.
Jetzt fällt mir ehrlich gesagt nix mehr ein.
Die Bauteile sind auf jeden Fall alle gut verlötet. Die Halbleiter, u.a.
ein Transistor und ein Optokoppler sind auch ok...
<Achselzuck>
ehe du ein neues für 99 kaufst, schick mir deins mal her. Glaub schon,
dass ich dass wieder zum Laufen bekomme, aber ne Fernreparatur ist meist
schwierig.
Bei pollin.de gibts lt. Katalog ein Schaltnetzteil mit 12V/8,5A für
4,95€, Best.-Nr. 37-350 712 (Schaltnetzteil Conrac 6030).
Bei meinem defekten TFT sind beim Schaltnetzteil sekundärseitig zwei
Ausgänge, der eine ist für die Videosteuerung (u.a. per uC) und stellt
5V Versorgungsspannung bereit, wie ich eben rausgefunden habe. Mit
externen 5V läuft dieser Teil schon mal an.
Der andere Ausgang versorgt den HF-Teil für die Hintergrundbeleuchtung,
hier tut sich mit 5V quasi nix.
Wäre natürlich interessant zu wissen, welche Spannung dieser
Hintergrunfbeleuchtungsteil braucht. Dann könnte ich dem Monitor ein
externes NV-Netzteil mit den beiden Versorgungsspannungen bereitstellen.
(ob die beiden Versorgungsspannungen wohl galvanisch getrennt sein
müssen?)
Hat jemand eine Idee, wie man feststellen kann, welche Ub für die
Hintergrunfbeleuchtung benötigt wird? Einfach ausprobieren ist immer so
ne Sache...
Der Glättungselko hinter dem Schaltnetzteil ist jedenfalls für 25V
ausgelegt (alle Elkos für den Videoteil nur mit 10V). Also schon mal ein
erster Hinweis...
Die beiden "HV-ICs" zur Ansteuerung der HV-Trafos tragen den Aufdruck
4501SD und in der Zeile darunter 522072, leider hab ich bei
www.datasheetarchive.com/ kein passendes Datenblatt gefunden.
Da müsste ja die Ub max. für das IC verzeichnet sein.
Wenn jemand gute Ideen hat, bitte posten!!!
Viele Grüsse, schönes WE!
Auf der Sekundärseite ist garantiert eine Referenzspannung à la TL431.
Darum herum sind so 2-5 Widerstände und wenn Du Dir nen Schaltplan
malst, kannst Du die Spannung ausrechnen. Problem ist nur, daß evtl auf
die 5V geregelt wird und die andere Spannung mitgezogen wird. Die ergibt
sich dann über das Wicklungsverhältnis.
Haste nen Funktionsgenerator? Kannst damit den Trafo mal durchmessen.
Mit externen Netzteilen kannste nur in 1V Schritten erhöhen und schauen,
was passiert...
Jepp, Funktionsgenerator hab ich, aber der braucht noch einen
Nachbrenner, um einen Trafo zu treiben (hatte ihn für NF-Testzwecke an
Audioschaltungen gebaut).
Ja, da ist ein KA431AZ verbaut, mit ein paar Widerständen drumherum.
Soll ich mal die Werte extrahieren?
Ansonsten hab ich festgestellt, dass der Optokoppler im
"Gegenkopplungszweig" des Schaltreglers primärseitig keine Signale
sendet (0,00 mV), auf der Empfängerseite ist aber was zu messen,
wahrscheinlich wegen dem "Rest" drumherum...
Werd jetzt mal per LM317 eine regelbare Versorgungsspannung ans HV-Teil
anschließen und die Spannung in 0,5-V-Schritten erhöhen.
Die SEKUNDÄRSEITE sendet an den Regler im Primärteil, wenn die
Ausgangsspannung zu hoch wird.
Am Trafo kommt mit dem FG schon was raus - trotz 50 Ohm Innenwiderstand.
Geht ja nur ums Übersetzungsverhältnis. (Regel)Trenntrafo wär halt
besser.
Ach so, deshalb liegt am OpKo-Eingang kein Saft an.
Jedenfalls läuft mittlerweile der Monitor mit externen
Spannungsversorgungen.
Der Videoteil brauch ca. 4,5V bei 1A und die Hintergrundbeleuchtung
benötigt 5,5V (+-0,1V) bei 0,6A. Grössere Abweichungen als angegeben bei
der Hintergrundbeläuchtung führen zum Abschalten derselben.
Ich denke, ich werde dem Monitor eine externe Spannungsversorgung
spendieren, dann wird es innen nicht mehr so heiß und ohne Benutzung des
internen Schaltnetzteils suppen auch keine 320V mehr auf engstem Raum
über die Platine.
;O)
@Savran:
Sieh mal genau nach, ob sich im Netzteil irgendwo kalte Lötstellen
finden lassen. Hab im I-Net nen Thread zu dem Netzteil gefunden...
http://209.85.135.104/search?q=cache:LpOzl7XQVfIJ:forum.electromaniacs.com/lofiversion/index.php/t485.html+0219B1275&hl=de&ct=clnk&cd=3&gl=de
Wenn du das Ding nicht zum Laufen bekommst, und aber jemanden kennst,
der bei ASWO bestellen kann, solltest du dir dort ein neues Netzteil
bestellen lassen. Die Bestellnummer lautet 8930815. Mit knappen 30€
zzgl. MwSt. (und einem eventuellen Aufschlag deines Bestellers) bist du
dabei.
Gruß,
Magnetus
Hi,
wieviele Widerstände sind auf der Primärseite angeordnet und welche
Werte sollen diese haben.
Bei mir war letztens ein 1MOhm auf der Primärseite tatsächlich
hochohmig!
Auf sowas muss man erst mal kommen. Hatte schon fast einen ganzen Tag
mit dem Wechsel der anderen verbauten Komponenten verbracht. Da das
alles nichts half, habe ich die Widerstände vermessen. So als letzten
Ausweg. Und siehe da...
War übrigens eine extremm simple selbstschwingende, rein analog
arbeitende, Schwingstufe auf der Primärseite.
Gruß
Axelr.
Omega G. schrieb:> So verhalten sich Schaltnetzteile auch bei Kurzschluss.> Also ich würde auf der sekundären Seite die Gleichrichterdioden und die> Elkos testen und ggf. tauschen. Elkos sollten Low-ESR sein.
Vielen Dank für deinen Beitrag!
Bei meinen MeanWell netzteil ist es definitif der fall das der 47µ 50V
Elko tot ist.
Hab das gleiche Problem. Plötzlich blinkt die Diode von meinem 12v
Netzteil für die LED Bänder. Im gleichen blinktankt wird mir der 12v
Strom ausgegeben.
Sehr ärgerlich. Bei uns gibt es sowas nicht zu kaufen und dauert über
Internet bestellen sehr lange
Florian schrieb:> Sehr ärgerlich.
Obwohl das hier schon vor 12 Jahren begann: Lies den Thread. Als Ursache
stellt sich oft ein kleiner Elko in der Nähe des Controller ICs auf der
Primärseite heraus. Der liegt so bei 33µF bis 100µF bei 25-50V.