AVR Dragon und ATmega48 HVPP geht nicht

OP #897278
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Hi!

Ich habe ein Problem mit dem HVPP des AVR Dragon. Ich habe mir einen 
kleinen Adapter mit ICsockel gebastelt. Die Anschlussbelegung habe ich 
mit einem Durchgangsprüfer geprüft, da stimmt alles, keine Kurzschlüsse. 
Einen ATmega8 erkennt er problemlos. Wenn ich einen ATmega48 reinstecke 
und auch entsprechend im AVRstudio angebe, erkennt er die Signatur nicht 
richtig. Er liest immer 0x5E 0xD2 0x45. Eigentlich müsste es 0x1E 0x92 
0x06 sein.

Das ist natürlich ein bisschen doof weil ich gewissermaßen auf den 
HV-Programmer angewiesen bin, da ich auch den Reset-Pin des Controllers 
als Portpin verwenden möchte und ihn daher per ISP nicht mehr 
programmieren kann.

Wo liegt das Problem?
Hier noch ein paar Daten von meinen Gerätschaften:

AVR-Dragon Hardware Revision: 0x106
AVR-Dragon Firmware Version: 0x101200
AVR Studio    4.14.584
GUI Version    4, 14, 0, 584

lg PoWl
#897398
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Jörg Wunsch wrote:
> Suche mal ein wenig hier.  Hatten wir letztens, und ich habe die
> Probleme nicht nachvollziehen können.  War wohl irgendwas mit zu
> langen Drähten oder sowas, wenn ich mich recht erinnere.

Stimmt... Und der Kollege hatte sogar einen Original-Dragon, bei dem die 
Platine nicht abgeflext wurde...

...
OP #897402
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Haha :-D das war jetzt eine Anspielung darauf, dass du die Fehlerursache 
darin siehst, richtig? Mach lieber Anspielungen auf Atmel, von denen 
kommt der Tipp.

Wie gesagt, bei anderen Controllern funktioniert alles. Auch beim 
ATmega8 im gleichen Sockel. Nur der mega48 will nicht, und das ist 
extrem doof.

Hab jetzt eine halbe Stunde das Forum durchsucht aber nichts gefunden.

lg PoWl
#897411
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Paul Hamacher wrote:
> Haha :-D das war jetzt eine Anspielung darauf, dass du die Fehlerursache
> darin siehst, richtig?

Korrekt. Es ist nämlich durchaus möglich, dass es bei Deinem Mega8 
geradeso noch funktioniert, bei Deinem Exemplar vom Mega48 geradeso 
nicht mehr. Vorgesehen sind extrem kurze Drahtbrücken zwischen 
HVPP-Anschluss und Buchsenleiste der Prototypenarea. Du hast aber 
zusätzliche Strippen dazwischengelötet. Das kann funktionieren, muss 
aber nicht.

Jörg meinte vermutlich das hier:
Beitrag "Re: Drei Fragen zu AVR Dragon"

...
OP #897430
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@ Hannes, normalerweise ist ja auch vorgesehen, dass die entsprechenden 
Pins der Buchsenleisten auf dem AVR mit Kabelbrücken verbunden werden. 
Und die sind, würde ich mal behaupten, nicht kürzer.

Die Forenbeiträge les ich mir mal durch. Wenn sich hier keine Lösung 
findet werd ich mal noch einen zweiten Mega48 bestellen und mich an 
Atmel wenden.

lg PoWl
OP #910691
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Wollte man grad nur kurz noch erzählen was zur Lösung des Problems 
geführt hat:

Nachdem Atmel auch nix wusste und mir empfohlen hat mal einen anderen 
ATmega48 zu nehmen, habe ich mir einen bei Reichelt bestellt.

Dieser funktionierte dann
=> Mein ATmega48 hat die falsche Signatur oder sonst irgendein Problem..

naja was solls. Hauptsache es funktioniert nun ;-)

lg PoWl
Moderator Persönliche Seite #911414
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Die Signatur steht auch nur in Fuses drin, insofern kann es schon mal
passieren, dass sie versehentlich gelöscht wird.  In der Anfangszeit
der AVRs war dies noch relativ einfach möglich, sodass diese Möglich-
keit sogar in der Appnote AVR910 erwähnt worden ist.  Mittlerweile
hätte ich erwartet, dass dies nur über eine Art ,,Freischaltcode''
noch möglich ist, aber wer weiß, wie du's geschafft hast.

Der AVR kann trotzdem noch funktionieren.  Bei AVRDUDE kann man die
Programmierung aus diesem Grunde mit -F trotzdem noch erzwingen,
dann gibt's für die falsche Signatur nur eine Warnung, aber er macht
einfach blind weiter mit Programmieren.

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