Wer kann mir beim "Schalter" für einen Rechteckgenerator helfen?

#898937
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Hallo,

ich bin gerade in der Bauphase eines kleinen Rechteckgenerators mit 
einem ATmega16, Frequenzeigabe per Tastatur, LCD, PWM Funktion, 
variabler Ausgangsspannung, 1-100000Hz.
Prinzipiell funktioniert auch schon alles, nur der "Schalter", der die 
Ausgangspannung aus und ein schaltet, bereitet mir Kopfzerbrechen. Im 
Moment sieht die Schaltung aus wie im Anhang, sie funktioniert zwar, das 
nonplusultra kann sie aber doch wohl auch nicht sein, oder?
Falls sich jemand über den kleinen Kollektrowiderstand wundert: Ich habe 
ihn so klein gewählt, dass auch Frequenzen bis 100khz noch einigermaßen 
rechteckig dargestellt werden.
Was wäre also für mein Vorhaben eine passende Schaltmöglichkeit? Vll. 
ein MOSFET, aber wie muss man den ansteuern? Habe da leider noch 
garnkeine Erfahrung.
Es wäre halt schön, wenn man auch mal so an die 150mA ziehen könnte.

mfg Markus
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#900211
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So, habe die Schaltung jetzt mal mit den BC337 bzw BC327 aufgebaut und 
getestet. Bin damit eigentlich recht zufrieden.
Im Anhang sind mal zwei Screens vom DSO, jeweils bei 100kHz. Aber auch 
bei 200kHz sieht die Signalform nicht viel anders aus.

Kannst du mir vielleicht noch in ein paar wenigen Worten erklären, warum 
diese Schaltung so schnell schaltet, verglichen mit einem einfachen 
Transistor? Steige da noch nicht ganz dahinter...

mfg Markus
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#900237
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Schoen das es geklappt hat.

Der Trick liegt in der Schottky-Diode begruendet.
Bei deiner 1. Schaltung wird der Transistor durch den Basisstrom 
uebersteuert. Das mag zwar fuer viele Sachen gut sein nur fuers schnelle 
Schalten ist es schlecht. Wenn der Transistor abgeschaltet wird ist der 
Basisraum noch von Ladungstraeger ueberflutet die erst alle abgebaut 
werden muessen um zu sperren. Beim meiner Schaltung verhindert diese 
Schottky Diode das. Wenn der Transistor in Saettigung geht (das ist der 
Fall wenn die Kollektorspannung bei 0,3 V liegt) faengt die 
Schottkydiode an zu leiten und fuehrt den Strom der zuviel fuer die 
Basis waehre ueber den Kollektor ab. Folge der Transistor geht nicht in 
die Saettigung und wird dadurch schneller. Siehe auch Schottky TTL 
Bausteine. Der nachfolgende komplementaere Spannungsfolger hat ohnehin 
eine hohe Grenzfrequenz weil in einer Kollektorschaltung die 
Transistoren nie in Saettigung gehen. Nur hat die Kollektorschaltung 
keine Spannungs sondern nur eine Stromverstaerkung. Sie ist dafuer da 
den noetigen Ausgangsstrom zu liefern sonst muesste dein 
Kollektorwiderstand der Treiberstufe noch niederohmiger werden. So wird 
eine Impedanzanpassung zwischen deiner Last und dem Kollektorwiderstand 
vorgenommen. Ausserdem Transformiert sie nicht nur deinen Ohmischen 
Lastwiderstand sondern auch deine Lastkapazitaet. Dadurch wird dein 
Treiber auch nicht so stark kapazitiv belastet mit der folge das die 
obere Grenzfrequenz der Schaltung steigt. Wenn du noch hoehre 
Grenzfrequenzen erhalten moechtest dann darfs du die ganze Endstufe 
nicht mehr im Schalterbetrieb betreiben sondern sie muss linear 
arbeiten. So kann man mit geeigneten Transistoren locker einige 100 MHz 
schaffen. Aber dann wirds aufwendig. Siehe z.B. Endstufen fuer 
Oszilloskope dier einige 100MHz bei ca. 50V an den Ablenkplatten treiben 
muessen.

Ich hoffe meine Erklaerung ist verstaendlich geblieben.
Ansonsten must du dich halt noch mal melden.

Gruss Helmi

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