FPGA zum Lernen: was und wie könnte man erwerben?

OP #901360
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Hallo,

ich studiere im Moment Elektronik und wir haben Seminaren und Praktika, 
wo wir mittels VHDL und Xilinx FPGAs programmieren. Dabei wird aber dem 
eigentlichen Programmieren leider sehr wenig Zeit gewidmet und ich würde 
gerne auch mal zu Hause bisschen üben und weiter Xilinx lernen. Welche 
FPGA bzw. CPLD würde sich dafür am Besten eignen?
Was ich bräuchte wäre nicht allzuteuere Board (also, nicht mehr als 
€300) mit möglichst viel Ausgabe- (Leuchtdioden, alphanumerische Ausgabe 
mit LCD oder auch OSRAM SLR2016) und Eingabe (einfache Buttons, 
hochohmige Tastatur, vielleicht PS/2 Anschluss). Es soll auch auf jeden 
Fall möglich sein, die "programming file" aus Xilinx über USB 
hochzuladen.
Es ist auch erwünscht, dass man so ein Board einzeln als natürliche 
Person kaufen könnte. Aber ich kann das auch über die Firma, wo ich 
arbeite, mal laufen lassen.

Vielen Dank im Voraus,
Alexander.
Gast #901372
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Hallo,
guck dir doch einfach die Board an die Ihr im Labor verwendet falls 
keine Eigenproduktionen da kannst du auch gleich das Laborpersonal 
fragen wo sowas zu bekommen ist.
Grundsätzlich würde ich dir aber raten setzt dich einfach ins Labor 
anstatt dir für teures Geld ein eigenes Board zu kaufen. Das ist 
wahrscheinlich nur eh selten genutzt und du kannst jederzeit rein.
VHDL kannst du ja auch daheim schreiben und simulieren ... im Labor 
kannst du es dann auf die Hardware spielen und ausprobieren.

  Viele Grüße,
    Chris
Gast #901384
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Ansonsten, wenn Du auf jeden Fall ein eigenes Board haben möchtest, dann 
nehm doch das Starterkit Spartan 3E. Das kostet etwa 150USD und dürfte 
Deinen Wünschen weitestgehend entgegenkommen.
OP #901398
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Moin,

danke für den Ratschlag. Was meinst du aber mit "Labor"? Bei uns werden 
die Praktika in einem normalen PC-Pool durchgeführt, die Tutoren bringen 
einfach 5-7 Platinen mit, die man, wenn man sie braucht, kurz leihen 
kann. Die werden dann über USB-Kabel mit Rechner verbunden und mit einem 
JTAG-Programm programmiert. Ich habe meine Fragen zuerst an die Tutoren 
gestellt, die meinten aber "solche Platinen kann man selber nicht 
kaufen, nur als Firma", daher entstand also meine Frage hier.

Ich bin mir aber nicht sicher, dass bei uns in der Uni so ein Labor 
gibt, wo man mit diesen Platten arbeiten kann. Vielleicht soll ich mich 
an einen Dozent des Instituts wenden, ob sie sowas anbieten.

Dass man VHDL und auch komplett ein Design zu Hause machen kann ist mir 
klar. Got sei Dank, sowohl Xilinx, als auch ModelSim (Student Version) 
sind sogar kostenlos und relativ komfortabel, da kann man nicht einmal 
die Logik, sondern auch das komplete FPGA-Design implementieren und 
testen. Labor wäre hier wirklich eine gute und günstige Lösung...

Alexander.
Gast #903036
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Hi,

ein Labor braucht man nicht unbedingt. Aber in meinen Augen einen 
Logic-Analyser. Aber da FGPA-Board und LA nicht allzu groß sind, kann 
man das auch im normalen Rechner Pool machen.
Was sagen den die Semester über Dir? Die müssten doch wissen welches 
FPGA-Board. Ich wage zu bezweifeln das Dein Prof da was selbst 
entwickeltes nimmt. Die verfügbaren sind aus didaktischer Sicht wirklich 
brauchbar.
Als Tipp, nimm die gleiche ISE Version wie im Rechner-Pool (vor allem 
wenn’s noch ne 8ter Version ist). Ein eigenes Board brauchst Du nicht 
zwingend. Versuche mal die Versuche aus den letzten Jahren zu bekommen, 
wenn’s auf die Dinge hinausgeht die Du im ersten Posting beschreibst, 
ist Modelsim XE ausreichend.

Gruß

Snowyrain
Gast #903050
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Hallo Alexander,

ich würde auch das Spartan 3E Board empfehlen, ich hab meins von hier:
http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_info.php?cPath=1_47&products_id=92

Das sollte eigentlich jeder kriegen können, in den AGBs steht nichts von 
Verkauf nur an Firmenkunden, bei mir hat keiner nach Firmennachweis 
gefragt (bin selbständig).

Andere Firmen liefern außer an Firmenkunden oft auch an Studenten.

Viele Grüße
Jürgen

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