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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Induktiven Widerstand berechnen


Autor: Henry (Gast)
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Wie berechnet man eigentlich den Induktiven Widerstand eine 
Induktivität, wenn es kein symmetrischer Sinus ist, sondern zB. die 
erste oder letzte Stufe einer PWM. xl=w*L wird da nicht klappen. Ich 
hoffe es geht auch ohne eine Fourier-Transformation oder solchem 
Teufelszeug :-)

Autor: 3361 (Gast)
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Ohne Fouriertrafo ? Ja, sicher, als Differential- resp 
Integralgleichung. ul(t):=L*di/dt.

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Bei nichtsinusförmiger Wechselspannung ist eine Angabe des 
Blindwiderstandes wenig sinnvoll, da die Leistungsaufnahme sehr von der 
Kurvenform abhängt.

Für die Grundwelle und jede der Oberwellen hat die Induktivität einen 
anderen Widerstand.

Man kann für jede der Teilfrequenzen den Scheinwiderstand berechnen, 
erhält aber bestenfalls Orientierungswerte, ab wann z.B. Überlastung der 
Signalquelle oder dergleichen auftritt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Henry (Gast)

>Wie berechnet man eigentlich den Induktiven Widerstand eine
>Induktivität, wenn es kein symmetrischer Sinus ist, sondern zB. die
>erste oder letzte Stufe einer PWM. xl=w*L wird da nicht klappen. Ich

Doch, wenn man es für die Oberwellen der PWM einzeln betrachtet. Ist 
aber alles in allem ziemlich mühsam. Nimm Pspice und simulier das fix, 
ist zehnmal schneller und sinnvoller.

MFG
Falk

Autor: Henry (Gast)
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[zitat] Nimm Pspice und simulier das fix
Ich denke da bin ich Furier dann doch schneller was zweifels ohne an mir 
liegt ;-)

[zitat]Man kann für jede der Teilfrequenzen den Scheinwiderstand 
berechnen,
erhält aber bestenfalls Orientierungswerte
Der Orientierungswert würde mir schon reichen. Klar bei f -> oxo wäre er 
unendlich groß und bei f = 0 auf den Spezifischen Widerstand reduziert.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Henry (Gast)

>Der Orientierungswert würde mir schon reichen.

Dann nimm den. Rechne deine Grenzfreqeunz in einen RC-Tiefpass um und 
rechne damit

http://www.mikrocontroller.net/articles/Pulsweiten...

Ist ein GROBER Orientierungswert.

Oder sag deine L und C Wert sowie die PWM Frequenz durch, ich hack es 
mal fix in Pspice.

MFG
Falk

Autor: 3362 (Gast)
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Die Fouriertransformation darf man nur bei linearen Systemen anwenden, 
bei nichtlinearen Systemen muss man die Differentialgleichungen loesen.

Autor: Henry (Gast)
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[zitat] sag deine L und C Wert sowie die PWM Frequenz durch, ich hack es
mal fix in Pspice.

Ich habe keinen LC Pass, ich habe einen frequenzabhängigen 
"Vorwiderstand" von 10 uH. Wie groß ist der ungefähr bei t(h)255us / 
t(l)64,77ms  und bei t(h)64,77ms / t(l)255us

Das Ganze brauch ich dann noch mal für t(h)63,75us / t(l)16,19ms  und 
umgekehrt
... vermutlich sind jetzt aber alle beim Fussball ...

Autor: 3362 (Gast)
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Das geht so nicht. Da muss man die Integralgleichung loesen.
i(t):=Int(u*dt) / L

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Henry (Gast)

>Ich habe keinen LC Pass, ich habe einen frequenzabhängigen
>"Vorwiderstand" von 10 uH. Wie groß ist der ungefähr bei t(h)255us /
>t(l)64,77ms  und bei t(h)64,77ms / t(l)255us

Und was ist dein Lastwiderstand? Und was soll das überhaupt für ne 
Schaltung sein?

MfG
Falk

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