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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATmega128 welche DACs dazu?


Autor: Jürgen M. (Gast)
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Hallo,

ich möchte gerne den ATmega128 nutzen, mein Problem ist nun das ich 3 
Vernünftige DAC Wandlungen machen muss. DIe Signale liegen im 
Frequenzbereich von 100-750Hz. Nun ist meine Frage welche DACs ich da am 
besten nutzen kann. Bei Maxima habe ich einige gefunden weiss aber nicht 
wirklich welcher gut geeignet ist und auf welche Anschlussweise sollte 
man achten Seriel SPI oder Parallel??
Achja was noch wichtig wäre das die Bauform des DAC nicht zu klein ist 
;-)

Über ein Antwort würde ich mich sehr freuen

MFG
Jüregn

Autor: Jürgen M. (Gast)
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Achja fast vergessen die DAC sollten 10Bit auflösung haben

Autor: Norgan (Gast)
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Autor: Gast (Gast)
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Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast wrote:

> R2R?

Und wo bekommt man diese Netzwerke her?  Für 10 bit Auflösung
müssen die ja Toleranzen von 0,1 % haben.  10 bit kann man beim
AVR außerdem nicht gleichzeitig an einem Port ausgeben, da er
nur 8-bit-Ports besitzt.

DAC-ICs sind in der Regel sehr viel einfacher zu bekommen.

Ganz davon abgesehen, bei den hier gewünschten relativ kleinen
Frequenzen könnte die eingebaute PWM schon brauchbar sein.

Autor: Gast (Gast)
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Die Netzwerke lassen sich einfach aus Präzisionswiederständen(0.1% 
Toleranz) zusammenschalten.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast wrote:
> Die Netzwerke lassen sich einfach aus Präzisionswiederständen(0.1%
> Toleranz) zusammenschalten.

Einfach?  Für 10 bit braucht man 1023 gleiche Widerstände (*), und einen
OPV am Ende ohnehin noch.  Mit einem DAC-IC bekommt man das alles
allein mit dem IC zusammen, und es kostet am Ende weniger.

(*) Eine R-2R-Abstufung lässt sich mit Exx-Reihen nicht erreichen,
bleibt also nur, dass man für 2R auch wirklich zwei derartige
Widerstände in Reihe schaltet.

Eine Alternative wären halt Präzisions-R-Netzwerke als Dünnschicht-
Variante, aber die sind halt nach meinen Erfahrungen viel schwerer
erhältlich als DAC-ICs -- und du konntest mich auch nicht gerade
vom Gegenteil überzeugen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Autor: obake (Gast)
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Hi,

> aber nicht wirklich welcher gut geeignet ist und auf welche
> Anschlussweise sollte man achten Seriel SPI oder Parallel??

DAC scheint mir auch die bessere Lösung. Deine Wandlerfrequenz ist ja 
recht niedrig. Wenn Du nur die ChipSelect Signale einzeln verwendest, 
kannst Du die Datenleitungen parallel legen und z.B. den 
http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX503.pdf nehmen ; den gibt es 
auch im DIL-Gehäuse. Hier noch viele andere ICs, u.a. auch SPI: 
http://www.chipcatalog.com/Cat/392.htm

Autor: mäxchen (Gast)
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@ Jörg: Wie kommst du denn aut 1023 Widerstände?
Ich komme auf 20.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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mäxchen wrote:
> @ Jörg: Wie kommst du denn aut 1023 Widerstände?

Weil du ja 1R - 2R - 4R - 8R - 16R - 32R - 64R - 128R - 256R - 512R
benötigst.

Autor: obake (Gast)
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Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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obake wrote:

> z.B. http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_en/AVR_DAC.html

OK, danke, ich hatte nur an die Basisschaltung gedacht, nicht an
die Leiter-Vereinfachung.  Sind trotzdem 3 · N Widerstände, also
30 für einen 10-bit-Wandler, und davon soll es beim OP am Ende 3
Stück geben.

Autor: obake (Gast)
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Hallo Jörg,

klar, wir sind uns ja auch vollkommen einig, dem OP einen DAC-Chip zu 
empfehlen. Für meine allererste "Text-vom-6502-auf-Oszi"-Schaltung habe 
ich vor ca. 30 Jahren mal einen handgestrickten 8-Bit-R2R-DAC benutzt. 
Für die geforderte 10Bit-Auflösung würde ich aber auf jeden Fall von 
einer solchen Lösung abraten, wenn es halbwegs genau werden soll.

Gruß

Das Gespenst

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