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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Amplitudenbegrenzung


Autor: GeRi (Gast)
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Hallo Leute!

Ich bekomme aus einem Frequenzgeneratorchip aus EINEM Ausgang einen 
Rechteck, einen Sinus oder einen Dreieck. Für Sinus und Dreieck kommen 
ca. 0,6 Volt. Der Rechteck jedoch ist einfach von der Betriebsspannung 
(2,5V) geschaltet. Ich leg den aber direkt an eine Stromregelung an.

Wie könnte ich eine ganz einfache Amplitudenbegrenzung für den Rechteck 
machen, dass auch der Rechteck 0,6V hat.

Ich habe da mal an einen Transistor gedacht, aber irgendwie weiß ich 
nicht wirklich wie ich das Problem lösen soll.

Ich hoffe ihr habt da eine Idee.

mfg, Geri

Autor: Roman K. (Gast)
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Ich bin mir nicht ganz sicher, aber kann man nicht einfach eine Z-Diode
vom Ausgang des Signalgebers gegen Masse legen.
Die Spannung dann einfach über die Z-Diode abgreifen.

Eine Alternative die mir noch einfällt,
einen Operationsverstärker als Spannungsfolger hinter deinen Signalgeber 
schalten:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Operations...

Den Operationsverstärker aber nur mit 0,7V betreiben, sodass
er bei einer größeren Spannung einfach in die Sättigung geht.

Eventuell mal mit Spice simulieren ob das Funktioniert.

lg

Autor: Christine R. (Gast)
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Hi!

Verwende diese OPV Schaltung:
                        VCC
                         +
                         |
                         |
                        .-.       |\|
                        | |<------|-\
                        | |       |  >- ----
                        '-'    ---|+/      |
                         |     |  |/|      -
                        GND    |           ^
                         _   |           |
                      o-|___|-------------------o

                      Ue                        Ua

                      o-------------------------o
                                  GND
Mit dem Pot stellst du SPannung ein auf die begrenzt werden soll.
MFG Christine

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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In einfachste Fall mit einem Spanungsteiler


Oder mit einem Widerstand und 2 Dioden


------- R ------+-----+-----    +- 0.6 .. 0.7V
                |     |
              ----- -----
               / \   \ /    2 * Diode (1N4148)
              ----- -----
                |     |
               ---   ---


Gruss Helmi

Autor: Roman K. (Gast)
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Wie macht Ihr die Skizzen da so schnell?
Künstlerisch begabt oder gibts da einen Trick?

Autor: Christine R. (Gast)
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Die 2 Dioden Begrenzen nur auf die Flußspannung. Ist es Zufall das die 
beiden anderen Signale 0,6V haben. Die Schaltung mit dem OPV und der 
Diode bewirkt eine Präzise einstellbare Amplitudenbegrenzung. Diode 
umdrehen und es ist ein Tiefstwertbegrenzer.

MFG Christine

Autor: Christine R. (Gast)
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Der Trick heist ASCII-Circuit, ein Programm ;)
http://www.tech-chat.de/aacircuit.html

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Wie macht Ihr die Skizzen da so schnell?
>Künstlerisch begabt oder gibts da einen Trick?

Nöö ich habe einfach alle Schaltung fertig da liegen.
Quatsch einfach schnell im Tippen.


>Den Operationsverstärker aber nur mit 0,7V betreiben, sodass
>er bei einer größeren Spannung einfach in die Sättigung geht.

Welchen OP kann man mit 0.7V betreiben ?

@Christine R.

Du must bei deinem OP  + und - tauschen sonst funktioniert es nicht.

Gruss Helmi

Autor: Christine R. (Gast)
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>Du must bei deinem OP  + und - tauschen sonst funktioniert es nicht.

Ja stimmt, ist mir gar nicht aufgefallen, ein typischer Fehler...

Autor: GeRi (Gast)
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Danke für die vielen schnellen Antworten.

Die OP schaltung würde mir gefallen, aber kannst du die nochmals 
zeichnen?
Ich versteh das Bild so nicht so ganz...ist das am Ausgang eine Diode?

mfg, Geri

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ja das ist eine Diode . Kathode gegen Ausgang des OPs. Und + u. - 
Eingaenge tauschen.

Gruss Helmi

Autor: GeRi (Gast)
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hallo

für was ist dann der Widerstand eingebaut?

Was soll der bringen?

Das Poti ist mir klar, aber den Widerstand versteh ich nicht!

mfg, geri

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>für was ist dann der Widerstand eingebaut?

Der ist zur Strombegrenzung. Der OP zieht ja ueber die Diode das ganze 
gegen die -Versorgung oder Masse (je nachdem wie er Versorgt wird). Ohne 
Widerstand wuerde deine Quelle kurzgeschlossen. Grossenordnung einige 
KOhm.

Gruss Helmi

Autor: oszi40 (Gast)
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Hat schon mal jemand nach der FREQUENZ gefragt ?
Evtl. ist Euer OPV etwas zu langsam und verschleift die Signale?
Kappen die Dioden das wunderschöne Sinussignal ?

Wäre Helmis simpler Spannungsteiler keine Lösung ?
Interessant wäre dabei ob GeRi's Rechteck bei 0 Volt wirklich genau NULL 
ist/sein muß.

Autor: GeRi (Gast)
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hi!

Alle Signale haben einen Gleichspannungsanteil von 300mV.

Also ist jedes signal von 0-0,6Vpp groß.

Werde die Schaltung am Wochenende testen, dann weiß ich, ob es 
funktioniert oder nicht..!

Das gute an der OPV schaltung ist, dass ich die Amplitude ohne 
irgendwelche Potis oder sonstiges auf 0,6V anpassen kann.

Es sollten wirklich alle Signale gleich groß sein!

mfg, Geri

Autor: GeRi (Gast)
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Die Schaltung soll bis zu einer max. Frequenz von 2MHz funktionieren.

Hab das vorher vergessen!

mfg, geri

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Die Schaltung soll bis zu einer max. Frequenz von 2MHz funktionieren.

Dann vergiss die OP Schaltung. Es sei denn du hast da einen 
superschnellen OP. Habe das mal mit einem Standart OP gestern Abend 
simuliert. Ab 100Khz funktioniert es nicht mehr einwandfrei.

Es wuerde vielleicht helfen wenn du denn Rest der Schaltung mal posten 
wuerdest.

Gruss Helmi

Autor: GeRi (Gast)
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was soll ich dann machen??

mfg, geri

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>was soll ich dann machen??

Uns mal den Schaltplan sehen lassen. So stelle ich erstmal vermutungen 
an.
Erst wenn ich deinen Generator sehen kann kann ich vielleicht eine 
Loesung finden. Oder ist der Geheim ?

Gruss Helmi

Autor: GeRi (Gast)
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der generator ist ein einfacher ad9833 ...
im endeffekt ein d/a wandler

das signal geht dann in einen eingang mit 1kohm rein...

mfg, geri

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ich wuerde das so machen ueber einen Spannungsteiler. Umgeschaltet mit 
74HC4066 Analogschalter. Ich weiss nicht ob das beruecksichtigst hast 
aber so ein DDS Generatorchip braucht am Ausgang noch ein Tiefpassfilter 
sonst hast du jede Menge unerwuenschter Frequenzen auf dem Signal. Auch 
wenn das jetzt nicht im dem Datenblatt von AD so drinsteht. Schau dir 
mal die anderen Datasheet von AD an dort ist der immer vorhanden. Da 
allerdings so ein Tiefpass an beiden Seiten mit dem gleichen Widerstand 
abgeschlossen werden muss hast das Filter eine Einfuegedaempfung von 6dB 
also die haelfte. So wurden jetzt aus deinen 0.6Vss nun 0.3Vss. Das 
Digitalsignal kannst du durch einen einfachen Spannungsteiler 
runterkriegen so wie ich es in meinen erstem Post beschrieben habe. An 
dem einen Widerstand stehen 2 Werte dran . Einmal um das Signal auf 
0.6Vss zu bringen der andere Wert um es auf 0.3Vss zu bringen. Das 
Filter habe ich auf eine Grenzfrequenz von 2.5MHz ausgelegt. Ob du das 
jetzt einsetzt ist deine sache.

Gruss Helmi

Autor: GeRi (Gast)
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Servus!

Genau so wie du das jetzt gepostet hast wollt ich es am anfang machen.

Hab hier eigentlich nur gepostet, weil ich wissen wollte, ob das 
irgendwie einfach auch funktioniert.

Wollt da nicht noch welche Ausgänge das uC verwenden, da ich schon etwas 
beschrenkt bin.

mfg, Geri

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Naja eine Ausgang wirst du schon opfern muessen um die Schalter zu 
betaetigen.

Ich haette da noch eine Idee um den Portpin zu sparen.
Da das Rechtecksignal ja deutlich mehr als 0.6V aufweist kann man es ja 
selber als umschaltsignal nehmen.  Im Schaltplan siehst du oben eine 
Diode mit RC - Glied. Die richtet dein Signal gleich. Sollte jetzt ein 
REchtecksignal mit 2.5V da anstehen steigt di Spannung am C soweit an 
das der Komparator umschaltet und dabei das umschaltsignal erzeugt.

Wie gesagt ist nur so eine Idee von mir.

Gruss Helmi

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