Ich nutze Magnetenergie

Gast #922119
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Ich habe mich mal von den thread beeinflussen lassen.
Beitrag "perpetuum mobile mit magneten"

Ich habe ein Gerät gebaut was die Magnetenergie tatsächlich nutzt. Dazu 
habe ich Magnet genommen, das Ding kommt aus einer Festplatte und habe 
zum testen mal ein paar Windungen Lackdraht rumgewickelt (hab 
nichtgezählt so ca. 50-100).
Nach meiner Theorie müsste das Gleichstrom rauskommen. Also habe ich das 
mal vermessen. Ich habe leider keine Spannung messen können, vieleicht 
ist ja der Innenwiederstand des Multimeters zu groß.
ich habe hier noch ein Strommessgerät das kann Picoampere messen und 
Femtoampere (einige 100) nachweisen. Und siehe da ca 1,2 pA.

Ich kann Magnetenergie nutzen :-D äh messen.
Gast #922138
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An deiner Spule kannst Du nur etwas messen, falls sich das Magnetfeld 
ändert.

Genau gesagt ist das Induktionsgesetzt relevannt.

U=-d(Phi)/dt             dabei ist Phi der Fluß

Der Strom von 1 pA ist vielleicht ein BIAS-Strom /Offset-Strom.

Gruß
MAX
Gast #922144
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Können die pA nicht schon alleine von irgendwelchen Funkwellen erzeugt 
werden? Immerhin dürfte die Konstruktion doch eine recht gute Antenne, 
zumindest in irgend einem Frequenzbereich, sein.
Gast #922151
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>An deiner Spule kannst Du nur etwas messen, falls sich das Magnetfeld ändert.

Vielleicht zittert er so stark, dass die Messstrippen im Magnetfeld 
schwingen.

Schon mal an den Seebeck-Effekt gedacht?
Gast #922152
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@Max

glaub mir 1pA ist kein Offset, der Offset bei diesen Gerät liegt im fA 
(einige 10 fA) Bereich.

Das ganz kann ich nur in einer dunklen Schmirmkammer messen. Außerhalb 
wackelt der Wert so extrem das keine aussage zu treffen ist.
Gast #922163
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klar Seebeckeffekt hab ich vergessen.
Rausgerechnet ergibt sich nurnoch ein strom von 800 fA :-(
Das Messgerät rät den Strom da nurnoch, hat also eine Genauigkeit von +- 
20%

aber immernoch ist Strom da.
#922181
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Du müsstest den Magneten in Deiner Spule bewegen, dann erhälst Du einen 
Wechselstrom, eben das d(Phi) nach dt (herleitbar aus den Maxwellschen 
Gleichungen, wie der Rest der Elektrotechnik auch).

Die Energie kommt dann aus der mechanischen Bewegung des Magneten.


Nuscht isch mit PM; es geht nicht!
Gast #922189
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Mir fällt grad auf, daß das eigenlich nur mit Gravitationswellen zu tun 
haben kann...dadurch wird eine Spannung induziert.

P.S. Last mal die Blödelthreads, nicht alle wollen da mitmachen und 
kostet ja auch Speicherplatz bzw. bringt die Suchmaschine durcheinander 
;-)
Gast #922190
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ach naja nutzen?

bei 10^12 davon parallel würden 800mA rauskommen. Die Spannung wäre dann 
aber immernoch SEHR klein. Müsste man also noch 10^6 diese 
Parallelschaltung in Reihe schalten und schon bekommt man genug Power um 
damit eine Taschenlampe zu betreiben (mir ist gerade kein besseres 
Beispiel eingefallen).

Theorie meinerseits, die Strom kommt aus den ständig schwächer werdenden 
Magnetfeld. Wenn man das noch etwas optimiert bekommt man sicher mehr 
raus, aber es ist immernochnicht Praxisrelevant. Obwohl das hält sicher 
LANGE, SEHR SEHR LANGE.
Gast #922202
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>Theorie meinerseits, die Strom kommt aus den ständig schwächer werdenden
Magnetfeld.

Hm, währe mal interessant das durchzurechnen. Wie schnell nimmt so ein 
Magnetfeld ab.

Hast Du die Spule mal andersrum angeschlossen? Kehrt sich der Stromfluss 
auch um?
Gast #922209
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Der Magnet altert, dadurch verringert sich das Magnetfeld
und schwupps haben wir die Spannung.
zusätzlich kommt noch der Mond hinzu, mit seinem Magnetfeld
und einer Kreisfrequenz von 1/86400 Hz dank der Erdumdrehung.
somit quasi ein Gezeitenkraftwerk

:D

Ist doch ganz klar
Gast #922264
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meinst du der Mond spielt eine Rolle?

Der macht ja schließlich ein Graviationsänderung. naja also ein 
drehendes Gravitationsfeld oder so. Ich wuste noch nicht das Gravitation 
einen Einfluss auf Elektrizität hat. Wenn das so wäre, hätten wir schon 
die Weltformel.

Aber das Abnehmende Magnetfeld der Erde hat sicher einen Einfluss. Der 
ist sicher sogar nicht vernachlässigbar. :-)

Der Effekt ist bekannt, das ist alles nichts neues. Ich find 
überraschend das ich es messen kann. Also wenn das nichts anderes ist, 
auch thermische Effekte sind nicht auszuschließen, obwohl ich es ohne 
Magnet umgepolt mehrmals in eine und die andere Richtung gemessen hab, 
die Temperatur gleich gelassen hab und auf möglichst homogene Temperatur 
achte.
Gast #922276
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Der Mond bewirkt eine unterschiedliche Kraft auf die Erde.
Siehe Gezeiten.
Es wirkt aber auch auf den flüssigen Kern der Erde uns ändert das 
Magnetfeld.
Davon kommen die 1,2 pA. Warte 14 Tage und die Polarität ist umgekehrt.
Gast #923033
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@NixWisser
:-)
Unsere Welt ist voller Enegie. Selbst du leuchtest wie eine Wunderkerze.

Wenn ich mir ein Kubikmeter Erde nehme, dann kann ich da auch eine 
Produktion von ein paar Pikowatt nachweisen. Alleine aus den 
radioaktiven Zerfall von ein paar Isotopen da drin.
Auch kalte Fusion ist kein Problem. ein paar Liter schweres Wasser und 
schon bekommt man ein paar Pikowatt raus.

Bei den Magnet liegt es schlicht und einfach daran das die im Magnetfeld 
gespeicherte Energie (das ist nicht sehr viel, nicht das es Leute auch 
noch glauben) verdammt langsam abgegeben wird. Ein Teil davon hab ich 
mit der Spule abgefangen und gemessen, nutzen lässt sich das nicht. Und 
vor allem kommt nicht mehr Energie raus als reingesteckt wurde. Der 
Vorteil ist echt das sie LANGE gespeichert wird.

Ähnliches geht auch mit einen Kondensator. Der scheint immer Strom 
abzugeben. Den kann man Kurzschließen und ein paar Wochen warten und da 
kommt immernoch Strom raus. Am besten geht das mit Keramikkondensatoren, 
auf den ersten Blick sieht es aus als ob sie sich von selbst laden. Dann 
kann man in der Schirmkammer über Wochen einen Kurzschlussstrom messen.

Das verletzt alles nicht die Thermodynamik. Das nicht Stimmen des 
zweiten Hauptsatzes ist nur in ganz kleinen und extrem kurzen Momenten 
beobachtet worden. Noch nicht nutzbar, aber vieleicht in Zukunft.
Gast #923696
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Andreas W. schrieb:

"Wenn ich mir ein Kubikmeter Erde nehme, dann kann ich da auch eine
Produktion von ein paar Pikowatt nachweisen. Alleine aus den
radioaktiven Zerfall von ein paar Isotopen da drin."

Natürlich; bei jedem radioaktiven Zerfall wird Energie in Form von 
Wärme, Gammastrahlung, kinetische Energie der abgebenen 
Alpha-/Betateilchen, Neutrinos usw. frei.
Aber die verbleibende Materie ( Zerfallssprodukte + ggf. 
Alpha-/Betateilchen usw., soweit massebehaftet ) ist genauso viel 
leichter, wie es der abgegebenen Energie nach W=0,5mc^2 entspricht.

Gruss

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