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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LEDs mit PWM-Spannung versorgen


Autor: Karl-Alfred Römer (Gast)
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Hallo zusammen,

hätte mal ein Frägelchen:

Wenn ich eine 2V-20mA-LED an einer 3V Batterie betreibe, brauche
ich eine Vorwiderstand von 50 Ohm Vorwiderstand.  Dabei würde ich
ein Drittel der Leistung im Vorwiderstand verbraten.

Angenommen ich würde die gleiche LED gerne an einer 12V Batterie
betreiben, bräuchte ich einen Widerstand von 550 Ohm. Nun würden
über 90% der Leistung im Vorwiderstand verbraten.

Was wäre, wenn ich der LED nun ein PWM-Signal gebe mit einem 
Taktungsverhältnis von 1:10 mit sagen wir 1000 Hz.(Eine Zeiteinheit
12V und 10 Zeiteinheiten mit 0V)  Müsste ich diese PWM-Spannung
zuerst glätten oder könnte ich die sofort auf meine LED mit dem
50 Ohm Vorwiderstand loslassen ohne die LED zu riskieren?

Danke für Eure Hilfe und viele Grüße
Karl

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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Schau ins Datenblatt, wie hoch der Peak-Current ist. Nach diesem wählst 
du deinen Vorwiderstand aus. Danach kannst du ausrechen wie hoch dein 
PWM-Aussteuerungsgrad sein darf, damit die maximale gemittelte Leistung 
an der LED nicht überschritten wird.

Autor: Jürgen S. (starblue) Benutzerseite
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Solange du da keinen Schaltregler einbaust oder mehrere LEDs in Reihe 
schaltest, wirst du deine Verluste nicht verringern.

Jürgen

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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ein bisschen vielleich (Dioden-Kennlinie)

Autor: Christian (Gast)
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Versorg am Besten die LED mit Konstantstrom...
Schaltregler + ( Sense-R auf OP an Feedback-PIN vom Schaltregler) + PWM 
über MOSFET (in Reihe zur Diode)

Gruß,
Christian

Autor: Karl-Alfred Römer (Gast)
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Danke für eure Antworten.

Hatte mir überlegt, das PWM mit dem Mega8 zu machen, und dann hinten
eine Art Frequenzweichen-Tiefpass anzuhängen. Spule in Reihe und
Kondensator parallel. Ich hatte halt gehofft, dass ich mir die teuren
Bauteile für den Tiefpass sparen könnte.

Daran gleich zwei Anschlussfragen:
1. Die Frequenzweichen für Lautsprecher werden ja auf die
Lautsprecherimpedanz abgestimmt. (8 oder 4 Ohm)

Dann müsste ich meinen Tiefpass ja auch auf den Vorwiderstand der
LEDs abstimmen, nech wohr?

2. Habe leider keine Datenblätter zu den LEDs. Sind halt handels-
übliche gelbe 5mm LEDs. Wieviel mal höher als die Standardstromstärke
ist denn üblicherweise die Peak-Stromstärke?

Danke nochmals

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Karl-Alfred Römer wrote:
> 1. Die Frequenzweichen für Lautsprecher werden ja auf die
> Lautsprecherimpedanz abgestimmt. (8 oder 4 Ohm)
>
> Dann müsste ich meinen Tiefpass ja auch auf den Vorwiderstand der
> LEDs abstimmen, nech wohr?

Wenn du einen Schaltregeler baust, was du mit PWM, Spule und Diode 
effektiv machst, dann brauchst du keinen Vorwiderstand mehr.

Im Übrigen ist eine Spule + Kondensator sicherlich billiger als eine 
Frequenzweiche für Lautsprecher.

> 2. Habe leider keine Datenblätter zu den LEDs. Sind halt handels-
> übliche gelbe 5mm LEDs. Wieviel mal höher als die Standardstromstärke
> ist denn üblicherweise die Peak-Stromstärke?

Such dir einfach ein Datenblatt von ähnlichen Leds raus und schau dort 
nach. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen Faktor 50.
Das ist aber bei einem Schaltregler nicht relevant, da sie dort mit 
Gleichstrom betrieben werden.

Autor: Gast (Gast)
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Sowas gibts auch fertig für wenig Geld, zb. PR4401/4402 bei Reichelt für 
60 Cent (bis 5V Eingangsspannung) oder auch SP6691 (z.B. Farnell) bis 
13V...gibts haufenweise Varianten von vielen Herstellern, such dir 
einfach die passende raus.

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