"Heim-DSP" was nimmt man?

#932028
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Hallo!

Ich bin bisher nur in der Mikrocontroller-Programmierung aktiv (ATMega), 
möchte aber gerne Signalmanipulation bis Modulation mit einem 
"einfachen" DSP machen.

Welche aktuell lieferbaren DSPs nimmt mal als Bastler (SMD OK, aber kein 
BGA!) bzw. welche Development-Kits dazu passend?

Optimal wäre ein Kit, mit dem man seine spätere Schaltung auch direkt 
programmieren kann (hatte ich erwähnt, das der DSP Flash haben muß:-)?

cu

Stef@n
#932060
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@katzeklo: Blackin ist ja nur eine Familie, kein Typ, kein DK.

@123: TMS320F28016 sieht gut aus, beeindruckende Werte im Datasheet, 
Board sogar hier im Shop - aber die Frage nach einem 
kosten-güstigem/losen SDK bleibt: 
(Beitrag "Neu im Shop: TMS320F28016 DSC (Digital Signal Controller)")
Werde ich mir sicher näher anschauen...

cu

Stef@n
Gast #932638
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Hi Stefan,

wenn Du das Board selber machen musst/willst: Blackfin 532(1) gibt's im 
LQFP-Gehaeuse. Sonst sind die Core-Module von Cambridge Signal 
Processing (www.camsig.co.uk) oder Tinyboards (www.bluetechnix.at) zu 
empfehlen.
Die GNU-Toolchain zum Blackfin kostet nix, bei TI blaettert fuer ein 
funktionales SDK mit JTAG-ICE deutlich mehr hin.
Wenn Du deine Zielapplikation erlaeuterst, koennen wir dir bestimmt mehr 
Hinweise geben. Vielleicht tut's ja schon ein billiger ARM.

- Strubi
#933006
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Hallo Strubi!

Ahh, etwas Konkretes - aber die meisten Teile sind entweder zu teuer 
(komplett über 200 EUR), oder abgekündigt. Das hier: 
[http://de.farnell.com/jsp/search/productdetail.jsp?SKU=8546185] sieht 
aber ganz brauchbar aus. Mal schauen, ob ich etwas an Beispielen finde.

ARM(7) ist schon in Bearbeitung, ARM9 wäre u.U. interessant, wird aber 
wohl meist mit einer OS-Umgebung eingesetzt, was dann nicht so 
hardwarebezogenes Lernen wäre.

Mein streben geht zu aller erst mal in Richtung "DSP programmieren 
lernen" (deshalb möglichst ein Kit, um anfängliche Fehlschläge zu 
minnimieren). Filter bzw. Signalmanipulation um mein UNI-Wissen 
aufzubessern/auzufrischen, aber derzeitiges Ziel wäre ein FSK- oder 
IQ-Modem.

Da ich alles mit einem Modul machen können möchte, ist wahrscheinlich 
der Preis der entscheidende Faktor.

cu

Stef@n
Gast #948960
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Hi,

ich schrieb schon in "DSP Board + IDE gesucht" vom C6713/C6416
-> die sind schnell
-> Entwicklungsumgebung mit dabei
-> haben flash -> lassen sich also Standalone betreiben (Doku lesen!)
-> mit den Audio-Codecs hat man gleich ein Analog interface dabei..
-> es gibt Erweiterungskarten, die lassen sich aber auch selber bauen
(Steckverbinder gibts bei Samtek als Muster umsonst)

Nur sind die nicht umsonst:
395 + ca. 50 für den Versand = 450$ (direkt bei TI, bezahlen per 
Kreditkarte)
macht etwas bei 300€ in der Summe.

mfg

Stefan
#951165
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Hallo!

Also ich habe mir ein TI-Komplett-Set (TMS320) in der Bucht ersteigert.
Da mein Urlaub gestrichen wurde, habe ich es noch nicht in Betrieb 
genommen.

Das UNIDSP56-Projekt sieht gut aus, aber auch die Werbeveranstaltung ist 
eine gute Idee (einer meiner Profs an der FH hat von TI auch mal eines 
bekommen, scheint also durchaus als Giveaway üblich :-).

Ich denke um einen Einstieg zu finden, bin ich erst mal ausgerüstet. Bis 
ich ein konkretes Projekt habe, werden sicher noch ein paar 
Modellwechsel stattfinden, dann werde ich wohl erneut suchen ...

cu

Stef@n
Gast #1041019
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Hallo Stefan,

hast Du mittlerweile ein passendes DSP-Board gefunden? Der im UniDSP56 
verbaute Freescale DSP56309 hat eine übersichtliche Architektur und ist 
mit dem sehr guten, frei erhältlichen Assembler didaktisch sehr gut für 
den Einstieg in die DSP-Welt geeignet. Genau das waren wesentliche 
Kriterien bei der Auswahl für dieses Projekt. Flash-Speicher für 
autarken Betrieb hat das UniDSP56-Board ebenfalls zu bieten.

Heutige erschwingliche DSPs, wie z.B. BlackFins, sind leistungsfähiger, 
aber man hat Probleme, eine vernünftige kostenlose Entwicklungsumgebung 
zu bekommen. Außerdem sind die BlackFins 16-Bit-DSPs (auch wenn sie eine 
Doppel-Arithmetik-Einheit haben), so daß die Dynamik für hochwertige 
Audiosignale oder Modems gerade nicht ausreichend ist. Man muß dann 
"double precision" rechnen, was nicht nur mehr Zyklen erfordert, sondern 
(in Assembler) aufwendiger (unübersichtlicher) zu programmieren ist. Die 
geringe Leistungsaufnahme der BlackFins ist allerdings besonders 
hervorzuheben. Für Batterie-betriebene Geräte wären sie immer die erste 
Wahl.

Soviel als Kommentar, da ich gerade über diese Nachrichten gestolpert 
bin.

Viele Grüße,

Gerrit, DL9GFA
(Vorsicht: befangener UniDSP56-Entwickler ;o)
#1050338
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Man sollte vielleicht auch mal die neue Low Cost Starterfamilie von TI 
ansehen -> PICCOLO. Soll demnaechst auch ein einfaches und billiges 
Starterkit geben. Und der grosse Vorteil - die C2000 Prozessoren sind 
untereinander kompatibel! Gibt's sogar Varianten mit FPU!

http://focus.ti.com/paramsearch/docs/parametricsearch.tsp?familyId=919&sectionId=95&tabId=1533&family=mcu&paramCriteria=no

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