Brenschopper

OP #933283
Hallo leute,

ich brauche einen Bremschopper für meine Motorsteuerung. ich möchte 
erstmal keinen fertigen kaufen sondern versuchen einen selbst zusammen 
zu bauen und da brauche ich euere hilfe.(Seiten, tutos ... )
Ab 10% von 120V soll er die Spannung bremsen.
ich bin für jede Hilfe dankbar.
Gast
Na da braucht man für den Anfang nicht viel...
Such mal nach :
Komparator (mit Hysterese) -> für die Schaltschwelle
Bremswiderstand -> klar, sollte auf den Zwischenkreis abgestimmt werden*
Mosfet/IGBT -> Sollten beide gehen, bei kleineren U (<300V) sind Fets 
idR besser; müssen den Strom beim Bremsen tragen können

*
Also Widerstand so wählen, dass er in der Lage ist die rückgespeiste 
Energie zu "verheizen" ohne aber gleich den Zwischenkreis komplett leer 
zu räumen.
Je nach Motorleistung muss der Widerstand auch leistungsmässig passen -> 
ein 20W Bremswiderstand kommt warscheinlich nicht mit der Bremsenergie 
einer 22kW Maschine klar ;)
Achja, hängt da noch was an der Motorwelle ? -> beim Bremsen kommt noch 
die kinetische Energie der vom Motor angetriebenen Maschine hinzu, mit 
rein rechnen !
Gast
Ganz einfach, von unten nach oben :
GND (-) -> Mosfet/IGBT Source/Emitter; Mosfet/IGBT Drain/Kollektor -> 
Widerstand; Widerstand -> +
Quasi parallel zu den Elkos im Zwischenkreis.
Angesteuert wird der "Schalter" am Gate gegen Source, dürfte mit fast 
jedem Komparator direkt, bzw. über einen Gatewiderstand (2-15 Ohm), 
funktionieren.
Per Spannungsteiler die 120V auf komparatorfreundliche Werte 
runterteilen, am Komparator die Schaltschwelle per Referenzspannung 
(Zenerdiode oder besser) vorgeben und die Hysterese den Anforderungen 
anpassen.
Mehr ist es nicht....

Im Prinzip ist es nur ein geschalteter Widerstand parallel zu den Elkos, 
der bei zuviel Spannung, die Energie im Widerstand verheizt.
OP
also ich habe mir die schaltung gezeichnet und wurde erstmal wissen ob 
ich überhaupt richtig liege oder doch nicht!
(das mit der Anpassung der Hysterese check ich nicht wirklich ..)
Tipps zur Bauteilendimensionisierung ?
Angehängte Dateien:
Der Komparator ist falsch rum, so schaltest du den Transistor bei 
kleiner Spannung ein statt aus.
Mit 5V Versorgung des Komparators wirst du den Mosfet kaum ordentlich 
durchgeschaltet bekommen, benutze lieber 12 V.
Den Gatewiderstand R2 kannst du dir hier sparen, der begrenzt den 
Einschaltstrom, der aber von einem schwächlichen Komperator sowieso 
nicht gerade gross werden kann. Schaden kann er nicht, vielleicht 
verhindert er das Schwingen des Komparators durch die hohe kapazitive 
Last am Ausgang.
Eigentlich sollte so ein Mosfet durch einen ordentlichen Treiber 
angesteuert werden. Aber du wilst ja nur relativ langsam schalten und 
heizen willst du auch... Aber kühle auch den Transistor gut.
Mit einem Treiber würdest du einige Probleme vermeiden, die dem 
Transistor schnell das Leben kosten.
Ein trivialer Treiber in dieser Schaltung wäre ein 40106 (74C14), in dem 
alle Inverter parallel geschaltet sind. Wegen der Inverter stimmt dann 
auch wieder die Polarität des Komparators...
Was ist das für ein Komparator? Mit Masse auf 13 kenne ich keinen, 
sollte das evtl. 11 heissen?

Uwe

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