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Forum: Offtopic Warum Elektor so teuer ist.


Autor: Bernd das Brot (Gast)
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Autor: Bereits Fort (Firma: D.ade) (bereitsfort)
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Meinst du ein Büroturm in Frankfurt City wäre preiswerter?

Oder glaubst du ein Recht darauf zu haben, das du den Elektor quasie 
umsonst erwirbst?

Die kalkulieren, verkaufen was man ihnen abnimmt und gönnen sich was sie 
sich leisten können.

Es handelt sich um ein Produkt für Hobbyisten. Also leute die etwas zu 
ihrem vergnügen tuen. Es gibt keinen Gemeinnützigkeit des Produktes. der 
Bildungseffekt ist sekundär.

Was also solls? Da gäbe es andere Punkte bei denen die Preise den Zugang 
zur Befriedigung wesentlch grundlegenderer Bedürfnisse der Menschen 
verwehren.

Autor: AC/DC (Gast)
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Wieso ist Elektor nur für Hobbyisten?
Viele Projekte stehen Kommerziellen in nichts nach.
Allerdings dürften die meisten Projekte von fremden Autoren kommen
die nicht zum Haus gehören.
Die haben vielleicht nicht das Niveau der Elektronik-Praxis oder
Elektronik-Journal u.a., aber das sind auch Leserdienstzeitungen
die hauptsächlich Firmen nutzen können und auch nicht billig sind,
es sei denn, man beteiligt sich rege an den Leserdiensten und ordert
Informationen von den dort werbenden Anbietern. Dann sind die
auch umsonst, allerdings nicht für Privat, wenn man die nicht 
austrickst.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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AC/DC wrote:
> Allerdings dürften die meisten Projekte von fremden Autoren kommen
> die nicht zum Haus gehören.

Und die sind dann vermutlich nichtmal überprüft. Alleine im letzen 
Schaltungsdoppelheft gab es 2-3 Schaltungen die eine deutliche 
Rauchwolke produzieren würden, wenn man sie so aufbaut wie beschrieben.

Wenn sich eine professionelle Zeitschrift sowas erlauben würde, dann 
wären schnell die Kunden weg.

Autor: Walter (Gast)
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Hallo Benedikt,

bitte nenne mir die 2 - 3 Schaltungen.

Walter

Autor: Rosemarie Nitribitt (Gast)
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@ Bernd das Brot

Wenn du mal 40-Jahre erfolgreich am Markt tätig warst, darfst du dir 
auch so ein Schloss kaufen.

Seit 1970 kaufe und lese ich Elektor. In diesem Schloss steckt folglich 
auch etwas Geld von mir. Aber das ist keine Einbahnstrasse. Das Wissen 
und die Ideen von Elektor haben es mir schon 1972 ermöglicht mich 
Selbständig zu machen(mit 1/4-seitigen Anzeigen in diversen Ausgaben).

Sozialneid hilft auch hier nicht weiter. Mitmachen ist angesagt!

Autor: Gerd B. (silicat) Benutzerseite
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>Hallo Benedikt,
>
>bitte nenne mir die 2 - 3 Schaltungen.
>
>Walter

Ein PWM Steller ist mir zum Beispiel aufgefallen. Als Schaltransistor 
ein 2N3055. Als Freilaufdiode eine 1N4148.

Autor: Peter (Gast)
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... Sozialneid ...

Es ist erlaubt zu hinterfragen, woher die Reichtümer stammen, die 
Elektor unzweifelhaft angesammelt hat. Der Heftpreis ist dabei sekundär. 
Als Leser kann ich dem Preis ausweichen, indem ich es nicht erwerbe.

Aber als Author ist es wesentlich schwieriger Elektor zu ignorieren. Und 
verdient Elektor das Geld. Selbst für erstklassige Artikel sind nur ein 
paar hunder Euro Honorar zu erzielen. Elektor veröffentlich, nach 
Übersetzungen, den Artikel aber auch in Finnland, auf der iberischen 
Halbinsel, in Indien und weiter bis nach Brasilien.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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AC/DC wrote:
> Wieso ist Elektor nur für Hobbyisten?
> Viele Projekte stehen Kommerziellen in nichts nach.
> Allerdings dürften die meisten Projekte von fremden Autoren kommen
> die nicht zum Haus gehören.
> Die haben vielleicht nicht das Niveau der Elektronik-Praxis oder
> Elektronik-Journal u.a.,

Ähm, Elektronik-Praxis und Elektronik-Journal sind für mich 
Hochglanz-Werbeblättchen für Firmen-Selbstdarstellung aller Art. Da sind 
praktisch keine Schaltungen drin, daher verstehe ich den Vergleich mit 
Elektor nicht: Apfel != Birne.

> aber das sind auch Leserdienstzeitungen
> die hauptsächlich Firmen nutzen können und auch nicht billig sind,

Sowas gibt es in jeder Branche und niemand zahlt dafür, abgesehen von 
den Anzeigekunden die dort Werbung schalten und Artikel kaufen. Gedruckt 
machen sie eine schöne Auslage auf dem Kaffetisch und an der 
Firmenrezeption. Natürlich gibt es die Hochglanz-Werbeblättchen 
kostenlos und legal online. Moment, ich muss mal kurz suchen, da ich 
sowas nicht bookmarke ...

So, da haben wir sie

Elektronik Praxis: Komisches "ePapier" (Flash) 
http://www.elektronikpraxis.vogel.de/ Etwa in der Mitte der Seite der 
Link ">> zum ePapier"

Elektronik-Journal: PDF http://www.all-electronics.de/eJL/ Nach unten 
scrollen.

> es sei denn, man beteiligt sich rege an den Leserdiensten und ordert
> Informationen von den dort werbenden Anbietern. Dann sind die
> auch umsonst, allerdings nicht für Privat, wenn man die nicht
> austrickst.

Da muss man nichts tricksen. Das ist Werbung. Wer wie die Zielgruppe 
aussieht, der kann die umsonst bekommen, oder jedermann kann sich die 
kostenlos im Netz holen (siehe oben).

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Walter wrote:
> Hallo Benedikt,
>
> bitte nenne mir die 2 - 3 Schaltungen.

Gerne:
Seite 54/55: Blitzlicht mit Triggereingang
Die Optokopplerschaltung wird per Spannungsteiler aus 2*56k und 56k und 
Einweggleichrichtung aus 230V versorgt. Da im Leerlauf kein Strom 
fließt, wird sich am Elko eine Spannung von rund 320V/3=107V einstellen. 
Der Elko ist mit 35V angegeben, der OK hält auch nur 32V aus.

Seite 75/76: Lichtalarm
Ein 220 Ohm 5W  Widerstand liegt in Reihe zu einer 100W Glühlampe als 
Stromsensor. Nach dem Widerstand wird der 2200µF 25V Elko ein Feuerwerk 
produzieren.

Seite 49: FL-Dämmerungsschaler
Hier wird die Leuchtstofflampe über einen Thyristor hinter einem 
Brückengleichrichter betrieben. Vermutlich ist die Schaltung für eine 
Leuchtstofflampe mit EVG gedacht, aber davon steht kein Wort im Text. 
Schließt man da also eine Leuchtstofflampe mit KVG an, wird der Strom 
nur durch dessen ohmschem Widerstand begrenzt. Dieses wird auch ziemlich 
schnell in Rauch aufgehen, falls nicht vorher die Leuchtstofflampe 
platzt...

Und da all dies Fehler in Schaltung sind, die mit 230V betrieben werden, 
und es mit Sicherheit etliche Elektorleser gibt, die diese Fehler nicht 
sofort sehen, kann ich eigentlich langsam nur noch den Kopf schüttel 
über solche Schlampereien.
Ich hatte vor diese Fehler im Elektorforum zu posten, aber das besteht 
irgendwie nur noch aus Foren zu den Artikeln die Elektor verkaufen 
möchte. Alles andere scheint die ja nicht mehr zu interessieren 
(zumindest erweckt das Forum und die gesamte Elektor Homepage diesen 
Eindruck, meiner Meinung nach.)

Autor: Gast (Gast)
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Naja, Hobbyisten hin oder her. Ich als Dipl. Ing. kann(besser gesagt 
will) mir die Zeitschrift nicht leisten, obwohl da schon teils 
interessante Sachen hin und wieder auftauchen. Lieber forsche ich im 
Internet nach und habe die Infos kostenlos. Für eine Zetischrift mehr 
als 13€ auszugeben, halte ich persönlich für übertrieben.

Autor: Stevko (Gast)
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@Gast:

Bin auch am überlegen ob ich das Abo kündige. Habe ich mich dann dazu 
entschlossen, ist die nächste Ausgabe garantiert interessant für mich. 
So geht es immer im Wechsel kündigen / doch nicht kündigen.

Die 13,20 EURO für Österreich bzw. 11,20 EURO für Deutschland beziehen 
sich aber auf eine Doppelausgabe Juli/August. Ein reguläres Monatsheft 
kostet 6,70 EURO, entspricht ca. 13DM, was auch noch genug ist.

Kennt jemand den Preis einer Elektor am Anfang seiner Geschichte?

Gruß
  Stevko

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Stevko wrote:

> Kennt jemand den Preis einer Elektor am Anfang seiner Geschichte?

1970: 3,5DM
1987: 6,8DM
heute: 6,7€

Autor: Gast (Gast)
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>1970: 3,5DM
>1987: 6,8DM
>heute: 6,7€

Dinge werden eben teurer, das war schon immer so!

Plaboy:
1972:  3,40DM
1987:  6,90DM
heute: 4,50 €

Die aller erste Ausgabe kostete übrigens 0,50 US-Dollar ;)

Autor: mr.chip (Gast)
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> 1970: 3,5DM
> 1987: 6,8DM
> heute: 6,7€

Das ist nicht teurer als andere Fachmagazine. Man darf nicht vergessen, 
dass so ein Magazin eine ähnliche Menge an Informationen enthält, wie 
ein kleineres Buch. Und das kriegt man kaum für 7 EUR.

Autor: FRAGENSTELLER (Gast)
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> eine ähnliche Menge an Informationen enthält

meinst du etwa die werbeeinschaltungen auf jeder 2. seite? ;-)

Autor: AC/DC (Gast)
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kennt noch jemand weitere Magazin wie Elektor und ELV?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ja: EDN.com

Dort kann man sich den Inhalt der Zeitungen nach Jahren sortiert 
ansehen.
Das ist natürlich alles in Englisch, aber die Schaltbilder sind 
wenigstens
auf Deutsch. ;-) Die deutschen Fachzeitschriften kann sich kaum noch ein 
normaler Mensch leisten. Zum Dank dafür werden die Preise noch einmal 
erhöht, um den Gewinn
zu halten. Das hat zur Folge, daß irgendwann nur noch ein Leser 
existiert,
der dann mehrere ´Zehntausend Euro für seine Zeitung bezahlen muß.

dämlich grins
Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hier ist noch ein Link zu dem Dink(g):
http://www.edn.com/archive

Paul

Autor: Esko (Gast)
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EDN ist wirlich relativ gut, verglichen mit allen anderen hier 
genannten Zeitschriften. Ob das früher mal anders war kann ich nicht 
beurteilen.

Autor: Jupp (Gast)
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>Wieso ist Elektor nur für Hobbyisten?
>Viele Projekte stehen Kommerziellen in nichts nach.

Die zweite Aussage wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Autor: gast (Gast)
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http://www.circellar.com/
Leider nur in Englisch, aber sein Geld wert.

Autor: Frank (Gast)
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wie viele seiten hat so eine elektor?

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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schade, dass die "computer technologie & elektronik international" nach 
so wenigen ausgaben eingestellt wurde

Autor: AC/DC (Gast)
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Erinnert sich noch jemand an elrad die zum Heise-Verlag gehörte, dann
an einen (ich glaube) Süddeutschen Investor verkauft wurde und dann
nach relativ kurzer Zeit Pleite ging?
Mitten im Abo war plötzlich Schluß und Geld gab`s auch keins zurück.

Autor: Peter -NL (Gast)
Datum:

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Elrad Pleite - Kunden sauer
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-Elrad-Pl...

Das ELRAD-Archiv auf DVD 1977-1997 (Preis  19,00 EUR)
http://www.emedia.de/@127dQZFxnW7Q/bin/cd.pl?SID=;...

Autor: Interessierter (Gast)
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>Das ELRAD-Archiv auf DVD 1977-1997 (Preis  19,00 EUR)
>http://www.whitefox.org/cgi-bin/nph-surf.cgi/00001...

Ich verstehe eigentlich nicht warum für Inhalte eines nicht mehr 
vorhandenen Verlags überhaupt noch gelöhnt werden soll. Warum wird das 
nicht als quelloffen einfach zum Download gestellt, zumal nach meiner 
Kenntnis die Qualität der PDFs auch nicht gerade berauschend sein soll. 
Bei dem Abgang den sich der Verlagsnachfolger damals geleistet hat (sang 
und klanglos in der Versenkung verschwunden) wäre das wenigstens noch 
ein letztes gutes Zeichen an die Fangemeinde gewesen. Wer gibt denn für 
den mittlerweile uralten Kram überhaupt noch Geld aus? Geistert sowas 
nicht bereits in Tauschbörsen rum oder auf Klick-Hostern?

Autor: Arno H. (arno_h)
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Seit wann gibts den heise-Verlag nicht mehr?
Hast du schon mal was von Urheberrechten gehört.

Übrigens: Wenn jeder diese DVDs mit dem "alten Kram" besäße, sie 
durchgearbeitet und verstanden hätte, könnten konservativ geschätzt 95% 
der Fragen im Forum entfallen.

Arno

Autor: Interessierter (Gast)
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> Seit wann gibts den heise-Verlag nicht mehr?

Es geht um die Inhalte der Elrad. Die Elrad wurde verkauft! Der 
Heise_Verlag hat damit nichts mehr zu tun (bis auf die besagte DVD).

> Hast du schon mal was von Urheberrechten gehört.

Aber sicher und ich weiß auch, dass der Austausch von 
Wissen/Musik/Filmen in nahezu allen Ländern zum Volkssport geworden ist, 
zur gewachsenen Kultur und ehrlich gesagt, ich finde absolut nichts 
verwerfliches dran und die Menschheit wird sich durch den Austausch von 
Informationen besser entwickeln, als mit Hilfe von Zugangsbarrieren, die 
nur wenigen ihre Pfründe sichern. Genauso wie die CD nicht das Buch 
verdrängt hat, wird der Austausch von Informationen nicht den Kauf 
derselben verdrängen. Beides geht miteinander einher und bildet ein 
Gleichgewicht. Wie sagte doch Dieter Bolen, wenn man schon den Leuten 
schnelle Anschlüsse bereitstellt, dann braucht man sich nicht zu 
wundern, dass sie auch genutzt werden. Recht hat der Mann!

Außerdem ist das eine typisch provozierende Frage, die aus einer 
scheinbar moralisch überhöhten Position heraus gebetsmühlenartig 
abgeliefert wird. Ich habe meine Haltung begründet und im Übrigen nur 
soviel, wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein. Wieviel 
"Geschäft" hast du denn so in deinem bisherigen Dasein dem Heise-Verlag 
beschert? Ich bin regelmäßiger c't Käufer seit Urzeiten (inkl. vieler 
der Sonderausgaben), damals habe ich regelmäßig die Elrad gekauft. An 
mir haben sie genug verdient. Irgendwann ist mal Schluss.

> Übrigens: Wenn jeder diese DVDs mit dem "alten Kram" besäße, sie
> durchgearbeitet und verstanden hätte, könnten konservativ geschätzt 95%
> der Fragen im Forum entfallen.

Es hat aber nun mal nicht jeder den gleichen Wissensstand und manche 
haben auch noch andere Aufgaben zu erledigen, die rein gar nix mit 
Forenthemen zu tun haben. Kannst ja selbst ein Forum aufziehen und 
Eingangstests als Mitgliedschaft verpflichtend vorschreiben (wer nicht 
den Tietze-Schenk auswendig kann, der "darf nicht"), dann bekommst du 
bestimmt das tollste Forum im ganzen Web.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Mal abseits von der völlig albernen Diskussion darum, ob jemand für 
seine Arbeit Geld verlangen darf oder nicht:

Hat jemand dieses ELRAD-DVD-Archiv gekauft und kann berichten, ob sich 
der Kauf lohnt? Wie ist die Qualität der PDFs, sind die Projekte auch 
heute prinzipiell noch interessant (also nicht nur längst abgekündigte 
Bauteile usw.)?

Gibt es noch weitere solcher Archiv-DVDs von empfehlenswerten 
Elektronik-Zeitungen?

Autor: Peter Z. (Gast)
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> Hat jemand dieses ELRAD-DVD-Archiv gekauft und kann berichten, ob sich
> der Kauf lohnt? Wie ist die Qualität der PDFs, sind die Projekte auch
> heute prinzipiell noch interessant (also nicht nur längst abgekündigte
> Bauteile usw.)?

Habe die DVD auf einer Messe für 19,95€ gekauft und das nie bereut.
Die Qualtität der PDF's ist noch OK.
Es sind alle Seiten gescannt, auch Werbung etc.
Wenn du Projekte suchst, die du ohne eigenes Nachdenken einfach 
nachbauen willst, Bauteile kaufen, Platine ätzen, zusammenlöten und 
läuft...
dann vergiss es. Natürlich ist nach im Mittel 22 Jahren etliches 
abgekündigt... Schaltungen mit flashprogrammierten Mikrocontrollern 
wirst du nur sehr wenige finden...
Aber wenn du das Teil siehst als Nostalgieschmöker und Lehrbuch für 
extrem tricky Analog & Digitalschaltungen dann ist es ein super 
Weihnachtsgeschenk zum sich selber schenken.

Autor: Manfred S. (manfred_s51)
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Moin Moin,

bin gerade auf diesen Beitrag gestoßen und habe etwas weiter oben 
gelesen das die Schaltungen nicht immer korrekt sind.

Da ich letztes Jahr selber mal eine kleine Schaltung dort habe 
veröffentlichen lassen kann ich folgendes dazu sagen: man schickt all 
seine Unterlagen dort ein, Schaltpläne und ggf Layouts. Doch leider 
verwenden die
das nur zum "Testen", die Zeichnen anschließend alles selber NEU, dabei 
konnte ich dann feststellen das die in IHREM Schaltplan die 
Anschlusspins vertauscht haben (falsch bezeichnet). Das wäre nicht 
passiert wenn die das original verwendet hätten. Ich nehme an das die es 
machen um ein einheitliches Layout zu haben (was Symbole und Farben 
angeht).

Es waren nur eine handvoll Bauteile drauf, da dürfte das eigentlich 
nicht passieren, aber da braucht man sich dann auch nicht wundern wenn 
so mancher Nachbau dann nicht funktioniert oder "in Rauch aufgeht".

Ich persönlich fand damals die Zeitschrift "Elex" prima, war einfach 
gehalten und jeder konnte das nach bauen. Die Elektor hat schon seit 
sehr vielen Jahren immer wieder "Spezialbauteile", so das man mehr oder 
weniger gezwungen wird dort auch Teile oder Bausätze zu kaufen, finde 
ich persönlich nicht so toll.

So das war mal ein Erfahrungsbericht meinerseits.

Gruß
Manfred

Autor: Michael S. (technicans)
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Lesenswert ist elektor ja, aber mittlerweile viel zu teuer.
Werde wohl das Abo kündigen und dann lieber versuchen eine
Jahresausgabe in der Bucht günstig zu erstehen.
Diese Preistreiberei geht mir langsam so auf den Keks.

Autor: j. c. (jesuschristus)
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Ich kauf die gelegentlich am Kiosk, wenn was interessantes drin ist. Den 
größten Nutzen ziehe ich dabei aus Details der Schaltungen- die ich aber 
so wie sie sind fast nie nachbaue. Aber das Geld tut mir nicht weh...

Autor: Ottmar K. (wil1)
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Hallo,

eine Info nebenbei:
Vor längerer Zeit ergab sich im Gespräch mit dem leitenden Redakteur 
einer Modellbau-Fachzeitschrift, nachdem ich ihn auf die unvermeidliche 
Werbung in einem seiner Hefte hingewiesen hatte, nachstehende Aussage, :

"....wir verkaufen Werbung, keine Fachartikel!" Fachartikel sind nur 
Beiwerk, damit wir mehr Werbekunden bekommen und diese uns auch 
erhalten. Von den Gebühren fürs Abonnemt kann kein Verlag leben ..."

Ottmar

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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das ist lauf der dinge
nicht umsonst finanziert sich die gröbste 
Papierverschwendung(sinnentleerte kostenlose Presse) mit Werbung, kaufen 
würde sotewas niemand aber die druckerein wollen ausgelastet sein, was 
die drucken ...
und für verlage gilt das gleiche. Sie befinden sich in einer 
anachronistischen Situation, besonders zu I-Net Zeiten.

Ihr traditioneller markt schwindet aber die Werbung füllt die Lücke, 
weil der Briefkasten aufdringlicher ist als der PC auf der falschen URL. 
Im I-Net bleibt für aufdringliche Werbung nur Spam oder Anbieter von 
allgemeinen Interesse zu nutzen.

Fachzeitschriften locken nun mal Fachpublikum. Willst du den Werbemüll 
in jeder Zeitung dann werden die noch mehr. wird er dir zu viel dann 
meide ihn.

Autor: j. c. (jesuschristus)
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Lustig! Lest mal die Circuit Cellar, dann wisst Ihr, was eine 
Werbeschwemme ist! Elektor hat dagegen sogut wie gar keine Werbung.

Autor: U. B. (pasewalker)
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@Ottmar K.:

> "....wir verkaufen Werbung, keine Fachartikel! ( ...)
> Von den Gebühren fürs Abonnemt kann kein Verlag leben ..."

Das gilt für ( fast ? ) alle Printmedien -
und ganz besonders auch für viele TV-"Programme".

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Eine Fachzeitschrift ohne Werbung und mit Fachartikeln auf hohem niveau 
ist sicher auch kein Problem. OK, eine Ausgabe kostet dann 40 € oder 
mehr, aber es geht.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Von Elektor kaufte ich immer nur Bücher mit abgeschlossenem Inhalt. 
Nicht unbedingt die "301 Schaltungen" für Bastler, da gab es ja auch 
Serien. Z.B. gab es mal das "Mikrocontroller-Handbuch", worin eine 
vollständige 8051-Karte mit Erweiterung beschrieben ist, und eine 
80C535-Karte. Mit reichlich Softwarebeispielen, Erklärung der Software, 
auch Buchdiskette, auf der Buchdiskette ein Monitorprogramm fürs EPROM 
(EMON51), Assembler, und man konnte die Leerplatinen beim Verlag 
bestellen. Also vollständig.

Oder das "PC-Erweiterungsbuch", mit einer Leerplatine für einen freien 
Slot am Motherboard, die über einen Portbaustein schnelle 34 I/O am PC 
macht. Kann man ja über Assembler, Basic, oder sonstige Programme 
bedienen. Für beliebige Zwecke. Allerdings für den ollen 486, kann man 
heute nicht mehr gebrauchen.

Ich fand das immer ganz nett, daß sie gelegentlich in sich geschlossene 
Bücher hatten. Was nicht direkt mit der Zeitschrift zu tun hat.

Damals hatte ich zum Stöbern auch noch das größte Buchhaus in Köln zur 
Verfügung. Da konnte man mal einen Nachmittag hin gehen, und probelesen, 
und ein Buch erst bei Gefallen kaufen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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j. c. schrieb:
> Lustig! Lest mal die Circuit Cellar, dann wisst Ihr, was eine
> Werbeschwemme ist! Elektor hat dagegen sogut wie gar keine Werbung.

Die ADAC-Zeitschrift ist noch besser! :-)

Autor: Matthias Beyer (turboholics)
Datum:

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Stefan Helmert schrieb:
> Eine Fachzeitschrift ohne Werbung und mit Fachartikeln auf hohem niveau
> ist sicher auch kein Problem. OK, eine Ausgabe kostet dann 40 € oder
> mehr, aber es geht.


Gibts für Modellbahner. Je Ausgabe 19,80 €, erscheint alle 3 - 6 Monate.
Letztes Heft 120 Seiten mit excelenten Fotos in sehr gutem Druck auf 
ordentlichem Papier, davon 4 Seiten Werbung für "externe" Produkte, die 
aber alle direkt mit den Artikeln zu tun haben.
Weitere 8 Seiten gehen für verlagseigene Produkte drauf.
Meiner Meinung nach DIE Referenz im Modellbahnsektor.

Autor: Maik H. (Gast)
Datum:

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Da ja alle auf der Elektor rumhacken :
Als Alternative hab ich die "Funkamateur" im Abo, natürlich etwas HF - 
lastig, aber mit teils wirklich interessanten und auch anspruchsvolleren 
Schaltungen drin. Die Elrad hätte ich auch gern wieder, die wurde 
eingestellt, als ich grade mit der Elektronik richtig anfing.

vg

Maik

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

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Den Funkbummi lasse ich mir jetzt sogar schon seit 6 Jahren nach Ösiland 
nachschicken und habe ihn seit den 80ern aboniert. Zuvor regelmäßig am 
Kiosk erworben.
Was mir abgeht ist die rfe, wurde gleich 1990 eingestellt. Sie war noch 
10 mal besser als der Funkbummi. Regelmäßig wurden dort Patente 
vorgestellt und deren Funktionsweise fachlich fundiert dargelegt diese 
Zeitung war damals für mich die Wissensquelle, aber angefangen habe ich 
mit Röhrenradios vom Sperrmüll.

Namaste

Autor: Thorsten ... (tms320)
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Habe auch die Funkamateur abonniert. An dieser Zeitschrift stört mich 
massiv, dass interessante Artikel auf zwei teilweise sogar drei Ausgaben 
verteilt werden. Das ist bei ELektor glaube ich nicht der Fall, oder?

Autor: Großes Fragezeichen (112)
Datum:

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Also ich habe den Elektor mitlerweile gekündigt und nach dem letzten 
Elektro-Newsletter wußte ich ganz sicher, dass das die richtige 
Entscheidung war.

Zugegeben, der Inhalt des Newsletter war amüsant, aber trotzdem hat DAS 
HIER in so einer Fachzeitschrift einfach nichts und zwar garnichts 
verloren:

Youtube-Video "FedEx Guy Throwing My Computer Monitor"

Autor: Michael S. (technicans)
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Thorsten ... schrieb:
> Das ist bei ELektor glaube ich nicht der Fall, oder?

Selten, aber es kommt vor, z.B. der Audio-DSP-Kurs
mittlerweile der 7.Teil. Ansonsten passen die Projekte
in die Hefte gut rein.

Autor: Paul M. (paul_m65)
Datum:

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> "....wir verkaufen Werbung, keine Fachartikel! ( ...)
> Von den Gebühren fürs Abonnemt kann kein Verlag leben ..."

Das gilt vermutlich für alle Printmedien. Schaut euch doch die ganzen 
Lifestile, Fitness und Bodybuildingmagazine an. Da steht seit 30 Jahren 
das gleiche drin, nämlich nicht viel und nichts neues. Selbst die 
aufdringliche Werbung für diverse Nahrungsergänzungsmittel und Klamotten 
weist nur geringstes Maß an Variation und Kreativität auf. Um es mal 
ganz höflich auszudrücken.

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