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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MOSFET IRF1010N geht immer kaputt


Autor: pflanze (Gast)
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Hallo zusammen.

ich habe eine schaltung (anhang) mit welcher ich ein DC Motor steuern 
will. Das PWM Signal takte ich mit ca, 600Hz.

mein problem ist, dass sich der fet nach einer gewissen Zeit immer 
verabschiedet. er läuft ca. 10 min danach stellt sich der effekt ein, 
dass man nicht mehr ganz abregeln kann, also der fet sperrt 
wahrscheinlich nicht mehr richtig.... danach kann man überhaupt nichts 
mehr regeln.

wenn der fet dann defekt ist, werden die treiber transis sehr heiss....

wo liegt der fehler? kann jemand helfen?

danke und Gruss

pflanze

Autor: pflanze (Gast)
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... anhang fehlte??

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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- PWM Frequenz zu niedrig
- Freilaufdiode fehlt (wie immer)

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Freilaufdiode vergessen?

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Anhang?

MfG Spess

Autor: Andreas K. (a-k)
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T2 kommt mir etwas verdreht vor.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Die LED wird sich bei 5V auch richtig wohlfühlen...

Autor: pflanze (Gast)
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@ Andreas Kaiser (a-k)

ups, falsch gezeichnet, eingebaut ist er richtig:

basen zusammen an pwm signal, emitter zusammen an gate, kollektor PNP an 
GND, kollektor NPN an 12V

Autor: pflanze (Gast)
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edit2

Autor: Sven K. (svenk)
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Fein, aber oben schon erwähnt...

Was ist mit der Freilaufdiode ?
Welche Last hängt an der Schaltung ?

Gruß Sven

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Freilaufdiode fehlt immer noch...

Autor: Sven K. (svenk)
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Achso, vergessen mal mit dem Oszilloskop die Flanken am Mosfet 
angeschaut ?

Gruß Sven

Autor: pflanze (Gast)
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wofür wird dann diese Freilaufdiode genau benötigt, und wo kommt die 
genau rein?

hab ich mal angeschaut, sieht i.o aus...

an der schaltung hängt ein DC motor mit 60W

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Autor: pflanze (Gast)
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also so?

und das könnte nur an dieser Diode Liegen?

Autor: pflanze (Gast)
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ach mist....

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja, genau so.

Autor: pflanze (Gast)
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nebenbei noch eine andere Frage:

mit dem Schalter 1 kann ich den Motor vollständig abschalten . die LED 
signalisiert dan den schalterzustand. wenn der Schalter geöffnet ist, 
glimmt die LED immernoch ein bisschen. wiso? schadet das dem FET?

muss ich die Source besser auf Vcc legen anstatt offen zu lassen oder 
spielt das keine Rolle?

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Sehr lustiger Threat. Könnte von einem BWLer sein.

Autor: pflanze (Gast)
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was soll daran so lustig sein?

wie ist jetzt das mit der LED an der source?

Autor: Sven K. (svenk)
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Lege den Schalter einfach in den +5V Pfad,
also zwischen +5V und Lampensymbol.
An dem Punkt schliesst Du auch den Widerstand von der Led an.
Fertig.

Gruß Sven

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>Sehr lustiger Threat. Könnte von einem BWLer sein.

Sehr lustiger Satz, könnte von einem Legastheniker sein.
Das hier ist ein Thread  ;-)

Oder vielleicht doch.....?
threat
    Drohung {f}
    Bedrohung {f}
    Gefährdung {f}


thread [fig.]
    Gedankengang {m}
    Faden {m} [fig.]
thread [email, forum]
    Thema {n}

Autor: Nachdenklicher (Gast)
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"er läuft ca. 10 min danach stellt sich der effekt ein,
dass man nicht mehr ganz abregeln kann, also der fet sperrt
wahrscheinlich nicht mehr richtig.... danach kann man überhaupt nichts
mehr regeln"

---

Wenn man sich die eher zierlichen Verbindungsstrukturen von Mosfets usw. 
ansieht, ist man doch immer verblüfft, wie robust sie eigentlich sind 
...

Bis heute habe ich noch nicht realisiert, wie ein bestimmter MOSFET, 
schon von vor ca. 17 Jahren kreiert, im Gehäuse TO-220, nicht 
modifiziert ( dickere Beinchen o.ä. ), ca. 60 A dauernd und 240 A
( Millisekunden ), führen konnte.

Gruss

Autor: Falk Brunner (falk)
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Nur mal so ein paar Anmerkungen.

Wenn dein Verbraucher wirklich an 5V hängt, sind das schlappe 12A bei 
60W. Hmmm

Ausserdem ist deine Ansteuerung linear, d.h. der FET muss bis zu Pmax/4 
= 15W verbraten. Das können die FETs nur mit entsprechendem Kühlkörper. 
Wenn es ein Motor ist, kann der bei Starker Belastung oder gar 
Blockierung ein vielfaches an Strom ziehen.

MFG
Falk

Autor: pflanze (Gast)
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Jawohl, kühlkörper ist dran, die 5V Quelle bringt nicht mehr als 15A 
also kann der motor auch nicht mehr ziehen.

zudem kann der FEt daurnd mit 60 A und kurzzeitig bis 290 A belastet 
werden. das solte doch reichen. Oder nicht?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@pflanze (Gast)

>Jawohl, kühlkörper ist dran,

Wie gross ist der?
Welchen Wärmewiderstand hat er?
Ist er gut montiert (Wärmeleitpaste, gerade angeschraubt etc.)?

>zudem kann der FEt daurnd mit 60 A und kurzzeitig bis 290 A belastet
>werden.

Bei ausreichender Kühlung mit einem GROSSEN Kühlkörper.

> das solte doch reichen. Oder nicht?

Vielleicht.

MFG
Falk

Autor: pflanze (Gast)
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5 K/W montiert mit einer haltefeder und wärmeleitfolie.

zugegeben, ich habe es nicht berechnet, nur geschätzt.... aber falls du 
lust dazu hättest:

junction to case RJC = 0.85 °C/W
case to sink RCS = 0.5 °C/W
junction tzo ambient RJA =62 °C/W

und eben den Kühlkörper 5 k/W


aber in den 10 min betrieb, bis der fet gestorben war wurde er nicht mal 
warm....

Autor: Falk Brunner (falk)
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@pflanze (Gast)

>5 K/W montiert mit einer haltefeder und wärmeleitfolie.

Sieht gut aus.

>zugegeben, ich habe es nicht berechnet, nur geschätzt.... aber falls du
>lust dazu hättest:

Ist die Rechnung schon zuviel?

Macht RJA(mit Kühlkörper) = 0,5+5=5,5K/W

Macht bei 15W worst Case ein dT von 82K. Naja, geht so.

>aber in den 10 min betrieb, bis der fet gestorben war wurde er nicht ma
l warm....

Dann wars wohl die fehlende Freilaufdiode. Oder das fehlende 
Entstörnetzwerk am Motor (RC-Gleid, Varistor etc.)

MFG
Falk

Autor: pflanze (Gast)
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nönö entstötnetzwerk ist drann. sieht also so aus als wars wirklich die 
freilauf diode....

hab vorhin etwas gelesen: viele machen zwischen gate und source eine Z 
diode rein um dort überspannungen zu verhindern. würde das sinn machen? 
braucht das gate eigentlich keinen Vorwiderstand?

Autor: Arno H. (arno_h)
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Falk:
Da fehlt aber dann noch
junction to case RJC = 0.85 °C/W.
Über die Einbaulage des Kühlkörpers kann man sich dann auch noch 
unterhalten.
0,5K/W für TO220 mit Wärmepad halte ich für ein Gerücht.
Siehe z.B. AN-1000 von IR 
:http://www.irf.com/technical-info/appnotes.htm
oder die AN1040/D von OnSemi: 
http://www.onsemi.com/pub/Collateral/AN1040-D.PDF

Allerdings sind diese Probleme zur Zeit eher sekundär.

Arno

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>Ausserdem ist deine Ansteuerung linear...
Da bin ich mir nicht so sicher:
Los gehts beim Komparator mit Mitkopplung, danach Gegentaktendstufe zur 
Stromverstärkung, dann der FET.
Da ist für mich nichts linear, das ist alles im Schalt- bzw. 
Sättigungsbereich. Der FET ist bei 0,7V auch sicher abgeschaltet (laut 
Datenblatt).

@ Pflanze
>Das PWM Signal takte ich mit ca, 600Hz.
Wenn du so eine gemächliche PWM hast, wieso schaltest du den Mosfet so 
rasend schnell ein + aus (extra Treiberstufe ohne Gate-Widerstand)? 
Die Flanken an der Last müssen hier ja brutal steil sein, kein Wunder, 
dass es dir den MOSFET durchknallt...
Wenn du etwas mehr Schaltverluste haben darfst (der MOSFET wird sowieso 
nicht warm), kann du wesentlich gemächlicher schalten.
Z.B. Schaltdauer 1us, Gatekapazität 3,2nF, Gatewiderstand 270-330 Ohm.

Alternativ sparst du dir gleich die Treiberstufe und klemmst den MOSFET 
direkt an den Komparator. Und klemmst noch den Gatewiderstand 
dazwischen...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Lothar Miller (lkmiller)
Datum: 04.08.2008 20:07

>>Ausserdem ist deine Ansteuerung linear...
>Da bin ich mir nicht so sicher:

Ach so, jetzt seh ich es. Das soll ein PWM-Generator sein. Hmmm.

>Wenn du so eine gemächliche PWM hast, wieso schaltest du den Mosfet so
>rasend schnell ein + aus (extra Treiberstufe ohne Gate-Widerstand)?

Weil das der Sinn von digitalen Endstufen ist.

>Die Flanken an der Last müssen hier ja brutal steil sein, kein Wunder,
>dass es dir den MOSFET durchknallt...

Na den Satz wollen wir mal besser schnell wieder vergessen. Schaltregler 
& Konsorten betreiben viel Aufwand, um möglichst schnell schalten zu 
können. Aus gutem Grund. Und da knallt nix durch.

>Wenn du etwas mehr Schaltverluste haben darfst (der MOSFET wird sowieso
>nicht warm), kann du wesentlich gemächlicher schalten.
>Z.B. Schaltdauer 1us, Gatekapazität 3,2nF, Gatewiderstand 270-330 Ohm.

Und was bringt das, ohne Freilaufdiode?

MFG
Falk

Autor: pflanze (Gast)
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Ich finde es noch unterhaltsam euch "zuzulesen". ich habe mittlerweile 
die Freilaufdiode in Betrieb und die PWM Frequenz auf 6Khz erhöht. bis 
jetzt läuft das Teil noch. die Fet's werden allerdings keines wegs warm.
die erhöhte Taktung sorgt für ein schöneres tönchen bei den Motoren...

muss da jetzt noch ein Gate-Widerstand rein oder nicht? schaden würde er 
nicht oder? allerdings eher zum Schutz der Treiberstufe...

Gruss pflanze

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ pflanze (Gast)

>jetzt läuft das Teil noch. die Fet's werden allerdings keines wegs warm.

Das ist der Sinn von PWM.

>die erhöhte Taktung sorgt für ein schöneres tönchen bei den Motoren...

Fieeeeeeeep!

>muss da jetzt noch ein Gate-Widerstand rein oder nicht? schaden würde er
>nicht oder?

Doch, wenn er zu gross ist.

> allerdings eher zum Schutz der Treiberstufe...

Und bissel EMV. Mach 100 Ohm rein und alle sind seelig.

MFG
Falk

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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100 Ohm sind etwas viel für einen kräftigen Mosfet der neueren 
Generationen. Ich würde eher zu 10-50 Ohm tendieren.

Wenn der Motor pfeift, dann geh noch etwas höher. 15-20kHz sind ein 
guter Wert.

Autor: pflanze (Gast)
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ich finde das pfeifen noch toll. hört sich wie eine grosse seilbahn an 
wenn ich die motoren Hochfahre.. ;-)

witzigerweise pfeift das netzteil auch mit. es ist ein altes PC 
Netzteil. dort kommt ja bereits ein getaktetes signal raus. sollte von 
vorteil nicht die selbe frequenz erwischen. wobei das pc netzteil 
sicherlich noch glättungs kondis drinenen hat...

also dann mach ich 46 ohm gatewiderdstand rein...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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pflanze wrote:
>
> witzigerweise pfeift das netzteil auch mit.

Hast du etwa keine Elkos in deiner Schaltung verbaut ?

> es ist ein altes PC
> Netzteil. dort kommt ja bereits ein getaktetes signal raus.

Da kommt eine Gleichspannung raus, die ziemlich sauber ist (mal 
abgesehen von den wenigen 10mV Ripple).

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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@ Falk (gestern abend war mein Internet flach :-(, deshalb erst heute)
>Na den Satz wollen wir mal besser schnell wieder vergessen.
>Schaltregler & Konsorten betreiben viel Aufwand, um möglichst
>schnell schalten zu können. Und da knallt nix durch.
Ja, ich muss immer genauso schnell schalten, wie ich es gerade 
brauche. Ich kann mir aber auch den Komfort des langsameren Schaltens 
gönnen, wenn ich den schnellen Schalter nicht brauche. EMV heisst hier 
das Stichwort...
Und mit so steilen Flanken macht dann schon die Verdrahtung gehörig was 
aus (z.B. Masseführung zur Source, was haben wir da schon erlebt...).

>Und was bringt das, ohne Freilaufdiode?
Wenn ich den MOSFET hinreichend langsam ausschalte, dann brauche ich 
gar keine Freilaufdiode (der Extremfall wäre hier der Linearbetrieb). 
Die Rückschlagspannung ist proportional zur Schaltgeschwindikgkeit 
(dI/dt).

Fazit: langsamer schalten
--> Weniger EMV-Probleme
und weniger Probleme mit Layout
und geringere Abschaltspannung.

BTW: ich würde trotzdem eine Freilaufdiode einbauen und mich nicht auf 
die Diode des MOSFET verlassen, die immerhin 100ns langsam ist.

@ pflanze
>die 5V Quelle bringt nicht mehr als 15A...
Und du schaltest hier eine Last mit nur 600Hz ein und aus? Da würde ich 
sagen, dass das PC-Netzteil jedesmal komplett nachregeln muss. Das PC-NT 
ist nicht für diese Art von Last optimiert, und das hörst du.

Wenn du deine PWM-Frequenz höher wählst (10kHz), dann ziehst du nicht 
einen gepulsten Strom aus dem SNT, sondern einen konstanten (wenigstens 
annähernd), und die Geräuschentwicklung dürfte kleiner werden.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Lothar Miller (lkmiller)

>gönnen, wenn ich den schnellen Schalter nicht brauche. EMV heisst hier
>das Stichwort...

Das war doch gar nicht das Thema. Ausserdem macht so langsames Schalten 
im us-Bereich reichlich Verluste.

>gar keine Freilaufdiode (der Extremfall wäre hier der Linearbetrieb).

So langsam willst du nun wirklich nicht schalten.

>BTW: ich würde trotzdem eine Freilaufdiode einbauen und mich nicht auf
>die Diode des MOSFET verlassen, die immerhin 100ns langsam ist.

Vor allem ist sie vollkommen nutzlos. Wir haben hier keine H-Brücke!

MFG
Falk

Autor: pflanze (Gast)
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nein ich habe keine elkos drinnen. brauchts die für die Ansteuerung 
eines Motors?

ich würde auch lieber ein rudimentäres NT nehmen, hab ich aber keins... 
und PC netzteile ligen bei mir rum wie Sand am meer.... so schlecht sind 
die nicht.

ist so. das geräusch verschwindet mit höherer Frequenz. ich werds bei 
ca. 10 khz belassen.

nun hoffe ich das die Schaltung lange lebt.

ich wollte zuerst noch einen lüfter ins gehäuse einbauen, zur kühlung 
der fets, aber da die nicht mal leicht warm werden, lass ich das wohl...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ pflanze (Gast)

>nein ich habe keine elkos drinnen. brauchts die für die Ansteuerung
>eines Motors?

Bei PWM schon.

>ist so. das geräusch verschwindet mit höherer Frequenz. ich werds bei
>ca. 10 khz belassen.

>nun hoffe ich das die Schaltung lange lebt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Kurz nach dem Schaltnetzteil ;-)

>ich wollte zuerst noch einen lüfter ins gehäuse einbauen, zur kühlung
>der fets, aber da die nicht mal leicht warm werden, lass ich das wohl..
Rechnung?

Der FET hat 12mOhm RDS(on), macht bei 12A Strom

P = I^2*R = 12A^2*12mOhm=1,7W

Plus Schaltverluste vielleicht 2,5..3W. Da reicht ein kleiner Kühlkörper 
mit 15K/W.

MFG
Falk

Autor: pflanze (Gast)
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>Bei PWM schon.

gibts für die dimensionierung des elkos auch eine tolle Formel? oder 
einfach irgend ein 1000uF 30V rein.......

>Die Hoffnung stirbt zuletzt. Kurz nach dem Schaltnetzteil ;-)
das stirbt nicht...;-)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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@ Falk
> Vor allem ist sie vollkommen nutzlos. Wir haben hier keine H-Brücke!
Auch richtig.

>>gar keine Freilaufdiode (der Extremfall wäre hier der Linearbetrieb).
>So langsam willst du nun wirklich nicht schalten.
Zuviel der Ehre: das war doch ursprünglich deine Idee... ;-)

>Ausserdem macht so langsames Schalten im us-Bereich reichlich Verluste.
Bei 10kHz gilt diese Aussage wieder...
Da würde ich den Gatewiderstand kleiner machen, auf jeden Fall aber im 
Layout vorsehen.

@ pflanze
>irgend ein 1000uF 30V rein...
Schaltfest sollte der Elko schon sein, das Stichwort heisst:
Niedriger ESR

Autor: pflanze (Gast)
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was könnte dann kaputt gehen wenn ich keine elkos reinmache?
und was ist ein ESR???

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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pflanze wrote:
> was könnte dann kaputt gehen wenn ich keine elkos reinmache?

Alles. Angefangen von den Mosfets über die Ansteurschaltung bis hin zum 
Netzteil.

> und was ist ein ESR???

http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensator_%28Elektr...

Autor: pflanze (Gast)
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ok. und weshalb? versteh ich jetz nicht?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Dadurch dass bei der PWM immer nur kurz Strom fließt, entsteht ein 
Impulsartiger Stromfluß. Lange Kabel sind für diese kurzen Impulse ein 
hoher Widerstand. Daher kommt in der Schaltung keine saubere 
Gleichspannung mehr an, sondern diese kann Spitzen von +/- etlichen Volt 
haben.

Autor: Schwurbl (Gast)
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Genau. Und wenn kein Elko an den 5V hängt, kann es sein, dass durch die 
Motorinduktion und die Freilaufdiode die Versorgungsspannung 
unkontrolliert hochläuft! Aber das ist ein anderer Thread.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Nicht wirklich, denn die Energie wird im nächsten Einschaltzyklus wieder 
verbraucht, aber dazwischen können aus den 5V schonmal 20V oder nochmehr 
werden.

Autor: pflanze (Gast)
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ok. ich mach dann mal einer rein. ich habe vor mir eine ganze Schublade 
voller elkos. ca.50 versch. typen. wie finde ich nun heraus welcher ein 
niedriger ESR hat? die Dinger haben auch nicht wirklich eine 
Typenbezeichnung

spielt denn das bei 10kHz schon eine Rolle? das ist ja noch fast 
"gleichstrom" ;-)

hätte da einen 16V 4700uF und einen 16V 1000uF ausser +85°C, CE SU, 
Japan, 715B oder 97sm ist da nichts drauf...

was meint Ihr?

Gruss

Autor: pflanze (Gast)
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habe da nochtwas anderes gefunden: mir ist aufgefallen, dass alle low 
ESR Elkos mit 105°C beschriftet sind. habe einen:n 1000uF 25V -55~105°C, 
CE HF...

hat hier das HF villeicht was mit der Frequenz zu tun?

sagt doch auch mal was dazu...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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pflanze wrote:

> spielt denn das bei 10kHz schon eine Rolle? das ist ja noch fast
> "gleichstrom" ;-)

Naja, kommt auf den Strom an. Da du ja mit >10A arbeitest, ist das 
nichtmehr so ganz Gleichstrom, denn die Induktivität der Leitungen macht 
sich schon deutlich bemerkbar.

Ich sags mal so: Jeder Elko ist besser als garkein Elko. Die Elkos 
werden alle nicht Low ESR sein, denn Low ESR Elkos hat man eher selten 
rumliegen.

Am besten mehrere kleinere Elkos parallel schalten. Das ist besser als 
ein großer. z.B. 5x 1000µF parallel wäre schonmal ein guter Anfang.

Autor: pflanze (Gast)
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Diese Low ESR Dinger sind ja schweine teuer!!! ein 1000uf 25V Low ESR 
für 1€ (der billigste) wenn ich 5 parallell schalte für 2 PWM Kanäle ... 
10€ für kondensatoren???

im schlimmsten fall würde es vermutlich den kondi aufblähen wenn er 
wegen zu hohem ESR stirbt oder?

Die schaltet man einfach parallel zum Verbraucher also wie die 
Freilaufdiode, richtig?

hmm. hab ich vorhin nicht gelesen, dass Elkos mit hohen kaptzitäten 
kleinere ESR haben als Elkos mit kleiner Kapatzität ??
dann würde in grosser ja mehr sinn machen als vile kleine....

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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pflanze wrote:
> Diese Low ESR Dinger sind ja schweine teuer!!!

Ja. Außer man kauft die in riesiger Mengen.

> im schlimmsten fall würde es vermutlich den kondi aufblähen wenn er
> wegen zu hohem ESR stirbt oder?

Nein, im schlimmsten Fall macht es Bumm.

Dies kommt aber extrem selten vor. Meist wird er nur leicht warm und die 
Lebensdauer sinkt.

> Die schaltet man einfach parallel zum Verbraucher also wie die
> Freilaufdiode, richtig?

Nein ! An die Spannungsversorgung, also da wo die Last und der Mosfet 
angeschlossen ist

> hmm. hab ich vorhin nicht gelesen, dass Elkos mit hohen kaptzitäten
> kleinere ESR haben als Elkos mit kleiner Kapatzität ??

Ja, größere Elkos haben einen kleineren ESR als kleine, aber viele 
kleine haben einen kleinerer ESR als ein großer.

Autor: pflanze (Gast)
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habe soeben selber gefunden...

<hmm. hab ich vorhin nicht gelesen, dass Elkos mit hohen kaptzitäten
<kleinere ESR haben als Elkos mit kleiner Kapatzität ??
<dann würde in grosser ja mehr sinn machen als vile kleine....

Wenn man einen Blick in Schaltnetzteile oder auf Motherboards wirft, 
kann man feststellen, dass anstatt ein Low-ESR-Elko mit viel Kapazität, 
oft sehr viele mit geringerer Kapazität parallelgeschaltet sind. Grund 
ist der, dass der Widerstand RESR und die Induktivität LESL durch die 
Parallelschaltung reduziert werden.

also könnte man mit vielen paralellschaltungen quasi einen Low ESR kondi 
nachbauen? 20x 470uF ?

Autor: pflanze (Gast)
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also so)

langsam wird der Platz knapp af dem board....

Autor: pflanze (Gast)
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ist das nun so erlaubt?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Kondensatorwert 1k?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja, sollte so gehen.

Falk Brunner wrote:
> Kondensatorwert 1k?

1kµF...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>ist das nun so erlaubt?
Erlaubt ist, was nicht verboten ist ;-)
Das dürfte reichen, wobei man mit einen schlechten Layout noch einiges 
kaputt machen kann.

>langsam wird der Platz knapp af dem board...
Trotzdem: schöne breite Leiterbahnen (>>5mm)

Muss denn jetzt der Schalter tatsaächlich an der Source hängen?
Ich würde den zwischen die Vcc+5V und C1 in den Schaltplan einzeichnen, 
das sieht gewöhnlicher aus.

>Kondensatorwert 1k?
Gilt evtl. der Kehrwert?
1/1k F

Autor: pflanze (Gast)
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Bitte bringt mich jetzt nicht um, aber ich habe natürlich nicht extra 
eine Platine gelayoutet für diese Schaltung.

standard lochrasterplatine und Freiluftverdrahtung.


>Muss denn jetzt der Schalter tatsaächlich an der Source hängen?
>Ich würde den zwischen die Vcc+5V und C1 in den Schaltplan einzeichnen,
>das sieht gewöhnlicher aus.

Jawohl, der Scahlter ist auch schon in Vcc geschaltet. Ich bin eben mit 
löten meist schneller als mit Schema aktualisieren....

>Gilt evtl. der Kehrwert?

das mit dem "1k" macht meine sim.Software automatisch. wenn ich den C 
als 1000uF definiere, wird daraus 1kuF wie Benedikt schon schrieb.... 
also 1000uF

ich weiss allerdings nicht ob ich so viele 1000uF kondis habe. kann man 
verschidene kondis mischen untereinander?, also nur verschiedenen in der 
Spannungsklasse NICHT in der Kapazität...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Du kannst alles mischen...
http://www.mikrocontroller.net/articles/Kondensator
Parallelschaltung

Nur die Spannung muss eben ausreichen
(aber 5V hält fast jeder Elko aus).


>das mit dem "1k" macht meine sim.Software automatisch
Was ist das für ein Stück Software?
(Nur, damit ich die nicht auch noch kaufe...)

>gelayoutet
laygeoutet
layoutgetet ;-)
hier besser: gemacht, hergestellt

Autor: pflanze (Gast)
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TINA FOR WINDOOF heisst die software. ich finde sie gut.

ein layout und eine herstellung ist nicht das selbe.

wenn schon: eine platine ausgelegt......danach hergestellt.....

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