Mit folgender Schaltung, bestehend aus einem OPV und drei Widerständen,
sollte es gehen:
- Der Eingang der Schaltung ist der nichtinvertierende Eingang des
OPV.
- Der Ausgang der Schaltung ist der Ausgang des OPV.
- R1 liegt zwischen der positiven Versorgungsspannung und dem
invertierenden Eingang des OPV.
- R2 liegt zwischen dem Ausgang und dem invertierenden Eingang des
OPV.
- R3 liegt zwischen dem invertierenden Eingang des OPV und Masse.
Folgende Varieblennamen werden in der Berechnung verwendet:
ue: Eingangsspannung
ueu: minimale Eingangsspannung
ueo: maximale Eingangsspannung
ua: Ausgangsspannung
uau: minimale Ausgangsspannung
uao: maximale Ausgangsspannung
u0: Versorgungsspannung des OPV
r1: R1
r2: R2
r3: R3
Die Ausgangsspannung der Schaltung ist
ua(ue) = (((r2+r1)*r3+r1*r2)*ue-r2*r3*u0)/(r1*r3)
Damit ua(ueu)=uau und ua(ueo)=uao ist, müssen die Widerstände wie
folgt dimensioniert werden.
r2 beliebig
r1 = -r2*u0*(ueu-ueo)/(uao*ueu-uau*ueo)
r3 = r2*u0*(ueu-ueo)/(uao*ueu-u0*ueu-uau*ueo+u0*ueo+u0*uau-u0*uao)
Beispiel: Für ueu=0,5V, ueo=9,5V, uau=0V, uao=10V, u0=24V und
r2=1kOhm sind
r1 = 43,2kOhm r3 = 11,4kOhm
Für u0=15V sind
r1 = 27,0kOhm r3 = 13,5kOhm
Du kannst für r2 natürlich auch andere Werte ausprobieren, um näher
and die Standardwerte der E-Reihen heranzukommen.
Der Ausgangsspannungsbereich uao-uau muss größer als der
Eingangsspannungsbereich ueo-ueu sein, da beim nichtinvertierenden
Verstärker die Verstärkung immer >=1 ist. Mit deinem Spannungteiler
von 24V auf 10V ist das aber schon gegeben.
Da die Last ziemlich hochohmig und die Versorgungspannung deutlich
größer als die maximale Ausgangsspannung ist, sollte als OPV fast
jeder Single-Supply-Typ gehen.
Ich hoffe, dass sich in die obigen Überlegungen keine Rechen-/
Tippfehler eingeschlichen haben ;-)