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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wer kennt BIOTRONIK


Autor: Interessent (Gast)
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Hallo, ich stolpere immer mal über die großen Anzeigen von Biotronik in 
der Berliner Morgenpost. Die suchen relativ konstant. Kann heißen - 
hohes Wachstum und/oder Fluktuation. Die Anzeigen machen einen recht 
pfiffigen und abwechslungsreichen Eindruck. Die Homepage ist auch recht 
professionell. Wer kann Genaueres berichten?

Autor: Ing. (Gast)
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Also, ich habe mich dort auf eine Stelle beworben gehabt und wurde 
relativ schnell (nach 3 Wochen) zu einem Vorstellungsgespräch 
eingeladen. Das Gespräch mit den Herren in Anzügen verlief ziemlich 
entspannt und relativ interessant. Habe sofort eine Zusage für das 
zweite Gespräch bekommen, was zwei Wochen später stattfinden sollte. 
Musste jedoch das Ganze absagen, weil ich ein Tag später eine Zusage für 
eine Festanstellung in einer anderen Firma bekommen habe und zwar im 
Bereich der Entwicklung, was mich mehr interessiert hat als 
Messung/Prüfung. Sonst, macht Biotronik einen netten Eindruck. Die Firma 
macht Kohle ohne Ende, die Arbeitsplätze sind auf jeden Fall sicher, 
bezahlen tuen die auch gut. Mehr kann ich leider nicht berichten. Die 
Nachteile einer Stelle erfährt man leider meist nach dem man den Vertrag 
unterschrieben hat :)

Ich werde mich demnächst wieder bewerben und vielleicht auch wieder bei 
Biotronik.

Viel Erfolg wünsche ich dir!

Autor: Rolf (Gast)
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>Die Firma macht Kohle ohne Ende
Das machen viele Biofirmen eine Weile ...

> die Arbeitsplätze sind auf jeden Fall sicher,
Nein! Genau deshalb sind sie nicht sicher!
Ich habe selber genug Erfahrungen in Hyper-MED-Bio-Super-Dooper Firmen 
und kenne die Branche bestens. Stichtwort Martinsried-Inkubator!

>bezahlen tuen die auch gut.
Wenn die gut bezahlen tun, dann sollte man das nutzen tun, indem man da 
eine Weile hingehn tut, das Geld und die Erfahrung abgreifen tun tut und 
etwas lernden tut.

Tuuuuut!

>Nachteile einer Stelle erfährt man leider meist nach dem man den Vertrag
>unterschrieben hat :)

Ein Waiser Satz!

>Ich werde mich demnächst wieder bewerben und vielleicht auch wieder bei
>Biotronik.

Na die nehmen dich auch garantiert, wenn sie sehen, dass Du sich 
andauern neu bewirbst und denen schon mal abgesagt hast.

Autor: Ing. (Gast)
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> Das machen viele Biofirmen eine Weile ...
Biotronik ist keine Biofirma. Biotronik stellt her und entwickelt 
medizinischen Geräte. Viele Herzschrittmacher die weltweit eingesetzt 
werden, sind z.B von Biotronik.


> Nein! Genau deshalb sind sie nicht sicher!
Begründung? Das schlimmste was passieren könnte, wäre das Biotronik 
aufgekauft wird.

>Wenn die gut bezahlen tun, dann sollte man das nutzen tun, indem man da
>eine Weile hingehn tut, das Geld und die Erfahrung abgreifen tun tut und
>etwas lernden tut.

Lernen tut man bei jedem Job was, auch wenn einem oder dem anderen nicht 
bewusst ist, was man in manch einer Firma lernt.

> Ein Waiser Satz!
Eher ein "weiser":). Na ja, ich werde auf keinem Fall bei einer Firma 
anfangen, wenn ich in Büros CRT Monitore sehe. Man lernt halt aus 
Erfahrung.


>Na die nehmen dich auch garantiert, wenn sie sehen, dass Du sich
>andauern neu bewirbst und denen schon mal abgesagt hast.
Was spricht dagegen? Ich habe in anderen Firmen Erfahrungen gesammelt. 
Meine Absage damals habe ich begründet und bin mit der Firma im guten 
auseinander gegangen.

Autor: R.Michaelsen (Gast)
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>Eher ein "weiser":). Na ja, ich werde auf keinem Fall bei einer Firma
>anfangen, wenn ich in Büros CRT Monitore sehe. Man lernt halt aus
>Erfahrung.

Hast du schonmal Grafik gemacht? Ich arbeite viel lieber an einemm guten 
alten Monitor, als an einen schlumpigen TFT. Wenn man dort die Auflösung 
auf Windowsnormalbetrieb umstellt, hat man trotzdem saubere gute Zeichen 
und keinen interplierten Matsch!

(Habe hier einen 2200 pixeler rumstehen!)

Autor: Ing. (Gast)
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Klar gibt es gute 22-24" CRTs. Ich spreche hier eher von den CRTs die 
17" und knapp 10 Jahre alt sind. Als ich das Büro einer Firma betrat, 
flimmerten die Kisten nur vor sich hin. In Kombination zu den Pentium3 
PC's die da noch unter den tischen schlecht versteckt waren, war das für 
mich als Warnung anzusehen.

Autor: R.Michaelsen (Gast)
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Das wäre aber in der Tat ein antiquierter Laden!

Autor: Heinrich (Gast)
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> Das wäre aber in der Tat ein antiquierter Laden!

Zuhause habe ich meistens aktuellere Technik als in der Firma. Keine 
Firma wechselt die Technik nach 4 Jahren aus, wenn sie ihren Zweck 
erfüllt. Die Technik wurde damals ja bedarfsgerecht angeschafft und ist 
deshalb heute für den angedachten Einsatzzweck noch genauso tauglich. 
Man installiert sich ja nicht einfach Vista (mit all seinen Problemen, 
Stichwort: never chance a running system), nur weil es die neue 
Windows-Version ist. Und für Officeanwendugen reicht ein Pentium3 
vollkommen, alles andere ist overkill. Mir wäre es eher unsympathisch, 
wenn in der Firma ohne erkennbaren Grund ständig Geld für aktuelle 
Hardware verschwendet würde. Diese Verschwendung muss dann ja bei 
wichtigeren Dingen wieder eingespart werden.

Autor: Moe (Gast)
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I always chance a running system. Cuz I like... ;)

Autor: ttrans (Gast)
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genau: "Was ewig hält, das bringt kein Geld!"

Autor: Berater (Gast)
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>Und für Officeanwendugen reicht ein Pentium3 vollkommen,

In einer Biohightechfirma mit Elektronik wird sicher auch etwas geplant, 
layoutet und Software gemacht und die Tools fressen heute ungemein 
Speicher! Ein P3 ist da sicher eher überlastet.

>Mir wäre es eher unsympathisch, wenn in der Firma ohne erkennbaren Grund ständig 
Geld für aktuelle Hardware verschwendet würde.

Die 3000,- für einen neuen Rechner, der nur 15% schneller läuft und das 
Arbeiten beim Simulieren und Layouten oder dem Compilen nur um 5% 
beschleunigt, spielt bei einer Jahresarbeitsleistung von 200 Tagen gut 2 
Wochen ein! Oder in Zahlen : 1 Ingenieurstag kostet die Firma an die 
1000,- Euro und auch der normale Mitarbeiter bringt es noch auf 500,-. 
Einen Tag im Jahr eingespart macht in 3 Jahren schon des gesamten 
Anschaffungspreis aus.

Ich rate den Firmen immer zu aktuellen und neuen Plattformen in 
ausreichender Zahl. Die alten Rechner kann man immer noch für etwas 
nehmen und sei es, um sie parallel zu betreiben - mit altem OS und alten 
Programmen. Also garnicht erst groß migrieren.

Ich habe in meinen besten Zeiten als Soft- und Hardwareentwickler 5 
Rechner parallel genutzt: Da machte es nichts, wenn irgendwas in die 
Binsen ging, man konnte es ja parallel neben der Arbeit neu installieren 
und was anderes arbeiten.

Heute sind alle Rechner geleast und in der IT-Landschaft integriert. So 
hat jeder nur einen Rechner und eine aufwändige Modelsim-Simulation 
frist den gesamten Bildschirm, den Speicher und die CPU. Daneben kann 
man nichts anderes mehr machen.

Autor: Gast aus Hamburg (Gast)
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Wir sind ein Geschäftspartner der Biotronik, ich kenne dort Topp-manager 
und Ingenieure. Fazit: eine klasse Firma mit Style, technischer 
Innovation und excellenter Reputation. Auf jeden Fall bewerben!

Autor: lach (Gast)
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Ich dachte, die bauen so Herzschrittmacher und so.. aber anscheinend 
auch Töpfe! :-)

Autor: Berater (Gast)
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"Topp" seit Neuestem mit doppeltem T. Habe auch etwas gebraucht ...

@Gast aus Hamburg : Sehr glaubwürdig! :-)

Autor: lach (Gast)
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WIE? TTopp-Manager? schmeiß mich weg vor Lachen Das klingt eher wie 
ein Stotterer..

Autor: Ing. (Gast)
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>Die 3000,- für einen neuen Rechner, der nur 15% schneller läuft und das
>Arbeiten beim Simulieren und Layouten oder dem Compilen nur um 5%
>beschleunigt, spielt bei einer Jahresarbeitsleistung von 200 Tagen gut 2
>Wochen ein! Oder in Zahlen : 1 Ingenieurstag kostet die Firma an die
>1000,- Euro und auch der normale Mitarbeiter bringt es noch auf 500,-.
>Einen Tag im Jahr eingespart macht in 3 Jahren schon des gesamten
>Anschaffungspreis aus.

Ich kann aus Erfahrung sagen z.B. Xilinx ISE Synthese+Design 
Implementierung das gleiche Projekt:
P4 mit 1,3GHz und 512 MB RAM: 50 Minuten
Core2Duo Rechner mit 2,3 GHz und 3GB RAM: 15 Minuten

Der Core2Duo Rechner hat ca. 400 € gekostet. Das auf ein großes FPGA 
Projekt aufgerechnet, welches ca 4-6 Monate dauert und man täglich 
mehrmals die Synthese laufen läßt, kommt eine beträchtliche Summe raus. 
Da sind diese 400€ schon nach einer Woche drin. Wenn man jedoch mit 
einem P4 nur AVRStudio benutzt, braucht man keinen neuen Rechner.

Autor: Tom (Gast)
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@ Interessent

Ich hab da mal ein paar Jahre gearbeitet und kann das sehr empfehlen. 
Stabiles mittelständiges Unternehmen. Nach Medtronik streiten sie sich 
mit ein paar andern um die Nuumer Zwei im Weltmarkt. Nette Kollegen. 
Guten Draht nach oben, so habe ich das zumindest empfunden.

Headquarter ist in Neukölln, stell dich um 5 oder so auf den Parkplatz 
und frag mal die Leute aus.

Autor: Gast (Gast)
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Ich finde es wirklich bemerkenswert, wieviele Leute, die innerhalb nur 
einer Woche hier im Forum vorbeikommen, "zufällig" diese Firma kennen, 
da ja doch recht klein sein muss.

>Nach Medtronik streiten sie sich mit ein paar andern um die Nuumer Zwei
>im Weltmarkt

Bezüglich welcher Geräte? Herzmonitore? Da gibt es aber noch ein paar 
andere dazwischen, würde ich mal behaupten.

Autor: Tom (Gast)
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Marktführer bei Einkammer-Herzschrittmachern ist Biotronik, bei
Zweikammer-Herzschrittmachern Medtronic. Beide Unternehmen
haben zusammen einen Marktanteil von fast 75 %.

Zitat aus http://www.hf-initiative.de/pdf/ProGesundheit_6_2007.pdf

Autor: Gast (Gast)
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@Tom - Warum hast Du gewechselt?

Autor: Gast (Gast)
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Ja, Tom - wie konntest Du uns das antun, jetzt einfach für die 
Konkurrenz zu arbeiten ?

Autor: Tom (Gast)
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> Warum hast Du gewechselt?

Noch besseren Job gefunden.

> jetzt einfach für die Konkurrenz zu arbeiten ?

Nix Konkurrenz - öffentlicher Dienst.

Autor: Interessent (Gast)
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@Tom

echt? Öffentlicher Dienst kann für einen Bastler und Tüftler besser 
sein? Warum? Bezahlung? Arbeitszeiten? Man ist ja nicht verwöhnt in 
Berlin..

Autor: Tom (Gast)
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Bezahlung ist schlechter, dafür weniger Stress. So ist das an einer FH.

Autor: Bayer (Gast)
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Na super, wer das normale Arbeiten nicht aushält, sollte daheim bleiben.

Stress ... pah!

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Beitrag von "Thomas" auf Aufforderung der Biotronik GmbH gelöscht.

Autor: Gast bei S. (Gast)
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Was wurde denn da gelöscht?

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Ohlala,
da hatte jemand richtig schlecht über einen Standort (nicht Berlin) 
hergezogen, das noch in richtig schlechtem Deutsch. Grenzte knapp an 
Verleumdung ;-)

Autor: Gast (Gast)
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Vielleicht hat er ja einfach die Wahrheit gesagt.

Ok, es ist natürlich ein Problem - wenn es am Ende nicht srimmt oder 
nicht beweisbar ist, dann haftet der Forenbetreiber, wenn er es nicht 
wegnimmt.

Dann wird das Forum verkauft und vom Erlös die 10 Mio Euro an 
Umsatzausfall gegenfinanziert, die sicher entstehen, weil alle 
potenziellen Kunden von Biotronik sich vor einem jeden Kauf eines 
Poduktes dieser Firma bekanntlich in einem kleinen Elektroforum 
informieren und dann abgeschreckt werden :-)

Autor: bla (Gast)
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<Stromberg>
Herzschritt.. äh dings von Biotronik? Neee also da... daaa iss in Berlin 
aber ... gaaaanz schlimm.
Dah... da muss man wohl nen andren nehmn.
</Stromberg>

;-)

Autor: Gast (Gast)
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Wenn ich mir so ansehe, von welchen Personen so manche Software und 
Firmware in medizintechnischen Produkten programmiert wird, sollte man 
sich gar keinen Herzschrittmacher einsetzen lassen oder irgendwelche 
derartigen Produkte benutzen.

Autor: Gast (Gast)
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Kann mich meinem Vorredner leider nur anschliessen! Nichts wirklich 
hilfreiches zu dem Thema. Da wird sich über Monitore ausgelassen und 
andere Leute verunglimpft.

Autor: Berateranton (Gast)
Datum:

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Die wirklich hilfreichen Sachen wurden ja gelöscht ;-)

Autor: Murat Taskiran (Gast)
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Hallo,

seit knappt 14 Jahren arbeite ich für die Firma Biotronik. Angefangen 
habe ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der klinischen 
Forschungsabteilung in Erlangen. Dabei hatte ich die Gelegenheit den 
Firmengründer persönlich kennenzulernen und eng mit ihm 
zusammenzuarbeiten und somit auch die Philosophie des Unternehmens zu 
verstehen und umzusetzen. Mittlerweile bin ich im internationalen 
Vertriebsmanagement tätig und kann behaupten die Firma mit bestem 
Gewissen weiterempfehlen zu können.

Biotronik ist heute mit weltweit knapp 4.500 Mitarbeitern der größte 
europäische Hersteller von sogenannten aktiven und passiven Implantaten 
für die Behandlung von Herzkrankheiten (z.B. Herzschrittmacher, 
implantierbare Defibrillatoren, Stents, u.ä.). Innovationen wie z.b. das 
Home Monitoring System, die "Closed Loop Stimulation" oder der AMS 
(Absorbierbarer Metallstent) prägen die über 45 Jahre alte Geschichte 
des Unternehmens, welches damals den ersten deutschen Herzschrittmacher 
gebaut hat. Ich kann nur empfehlen die Internetpräsenz der Biotronik auf 
http://www.biotronik.com zu besuchen um dort mehr über die Firma zu 
erfahren.

Biotronik ist - im Vergleich zu allen Wettbewerbern - kein 
börsendotiertes, aber finanziell sehr solide aufgestelltes 
Privatunternehmen. Den Vorteil dieser Eigenschaft leben wir insbesondere 
in der heutigen Finanzkrise. Während in Berlin eine relativ hohe 
Arbeitslosenquote verzeichnet werden kann, stellt Biotronik weiterhin 
permanent Fachpersonal ein und gehört somit zu den Top 30 Unternehmen in 
Berlin was die Mitarbeiterzahl angeht. Zudem wurde Biotronik im 
vergangenen Jahr als bester Ausbildungsbetrieb von Berlin geehrt.

Der Teamgeist und das Engagement meiner Mitstreiter, die Herausforderung 
in einem bitter umkämpften Umfeld weiterhin hochwertige Qualitsprodukte 
herzustellen und anzubieten und die Freude damit einen wesentlichen 
Beitrag zur Gesundheit der Menschen zu leisten sind einige meiner 
wichtigsten persönlichen Gründe seit Jahren glücklich für das 
Unternehmen Biotronik zu arbeiten.

Sollten über meine Ausführungen hinaus noch Fragen bestehen, könnt Ihr 
mich gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße aus Berlin
Murat

Autor: Skeptiker (Gast)
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Bitte mehr Fakten und persönliche Erfahrungen!
Werbegedöns will niemand lesen.

Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
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Murat, ich nehme Dir Deine persönliche Einschätzung ab, jedoch ist Deine 
Ausssage sehr dünn. Bringe doch z.B. mal etwas fachliches, z.B. auf 
welchen Gebieten dort eingestellt wird. Ich frage das aus Sicht eines 
Elektronikers mit Mikrocontrollerkenntnissen und damit wohl im Namen der 
meisten hier.

Hättest du da infos? - abseits der Werbehochglazaussagen auf der 
Webseite?

Autor: Interessent (Gast)
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Hallo Murat,

auch auf die Gefahr hin, daß Du einiges nicht sagen darfst:

1a) Hast Du ein erebliches Gehaltsgefälle gespürt zwischen Erlangen und 
Berlin?

1b) Bei so vielen Leuten gibt es doch sicher gewerkschaftlich 
organisierte / ist die Bezahlung eher nach "Nasengefälligkeit 
Abteilunsgleiter" oder Tarif ausgerichtet?

2a) Wie werden Überstunden gehandhabt?

2b) Wie ist die Arbeitszeit geregelt?

3) Was sollte Deiner Meinung nach jemand tun, der nicht auf die gerade 
ausgelobten Stellen paßt, aber in die Firma passen könnte?

4) Wie würdest Du die Hierarchie / Firmenkultur beschreiben (mit 
military und new economy als 2 Extremen)

Und 5) am Wichtigsten - Wieviel Raum ist für Kreativität und wo?

danke vorab.

Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
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Wenn Murat diese Fragen negativ beantworten müsste, um die Wahrheit zu 
sagen, wird es es öffentlich nicht tun - jedenfalls nicht unter dem 
Namen und sofort, sonst ist er bald nicht mehr bei Biotronik, weil sein 
Chef und seine Kollegen das auch sicher schon lesel, nicht wahr, Sven?

Es könnte aber in sagen wir 3-4 Wochen jemans namens John Doe auftauchen 
und die Fragen beantworten.

Autor: Interessent (Gast)
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Er kann die Sachen, die er nicht beantworten will/darf, ja einfach 
auslassen.

Autor: Murat Taskiran (Gast)
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Hallo Andreas,

leider habe ich keine Detailkenntnisse über die Stellen im 
Entwicklungs-/Forschungsbereich. Mir ging es erstmal darum, ein wenig 
Einblick in das - durchaus positive - Betriebsklima zu verschaffen. 
Bzgl. der Stellen kann ich empfehlen entweder auf den Internetseiten die 
Stellenangebote anzuschauen oder aber eine Initiativbewerbung an die 
Personalabteilung zu schicken. Nichtsdestotrotz kann ich mal bei einigen 
Kollegen bzgl. der Einstellbereiche nachfragen und meinen Kommentar 
evtl. ergänzen.


Zu den Fragen von "Interessent":

1a) Hast Du ein erebliches Gehaltsgefälle gespürt zwischen Erlangen und
Berlin?
Ich persönlich ja. Das liegt aber eher an meinem Wechsel bzgl. des 
Tätigkeitsbereichs (von klin. Forschung in den internationalen 
Vertrieb). Es ist schwierig diese Frage allgemein zu beantworten. Meine 
Einschätzung wäre, daß es keine starken Gefälle im Entwicklungsbereich 
gibt, da die Entwicklungsabteilungen in Erlangen und Berlin eng 
zusammenarbeiten.


1b) Bei so vielen Leuten gibt es doch sicher gewerkschaftlich
organisierte / ist die Bezahlung eher nach "Nasengefälligkeit
Abteilunsgleiter" oder Tarif ausgerichtet?

Ich selbst bin AT. Laß mich mal schauen, ob ich hierzu brauchbare Infos 
besorgen kann.


2a) Wie werden Überstunden gehandhabt?

Auch hier kenne ich die Regelung nicht genau. Werde mich mal erkundigen 
und Info geben, sofern mir möglich ist.


2b) Wie ist die Arbeitszeit geregelt?
In der Regel haben wir Gleitzeitregelung (zB im Marketing und Vertrieb - 
Entwicklung müßte aber ähnlich sein). In der Produktion ist 
Schichtbetrieb.


3) Was sollte Deiner Meinung nach jemand tun, der nicht auf die gerade
ausgelobten Stellen paßt, aber in die Firma passen könnte?
Auf jeden Fall eine Initiativbewerbung an die Personalabteilung mit den 
etwaigen Vorstellungen bzgl. der Tätigkeit schicken. Diese werden i.d.R. 
intern weitergeleitet und von den jeweiligen Abteilungen geprüft. Es 
laufen momentan einige aus meiner Sicht hochinteressante 
Entwicklungsprojekte die ich hier leider nicht näher kommentieren kann. 
In vielen Bereichen wurden neue Entwicklungsteams gegründet. Eine neue 
Aquisition im Mikroelektronikbereich für die vertikale Integration des 
Unternehmens wurde erst vor kurzem abgeschlossen. Eine neue 
Arbeitsgruppe für zukünftige Technologien wurde vor wenigen Jahren in 
einem sehr modernen Umfeld ins Leben gerufen. Mit all dem will ich 
vermitteln, daß momentan sehr viel, aber auch sehr solide in die Zukunft 
investiert wird. D.h. es ist ein sehr gutes Momentum für den Einstieg in 
das Unternehmen gegeben. Dementsprechend werden "interessante" 
Bewerbungen auch bearbeitet.


4) Wie würdest Du die Hierarchie / Firmenkultur beschreiben (mit
military und new economy als 2 Extremen)
Weder das eine noch das andere Extrem. Eine mittelständische Firma die 
aus einem Familienbetrieb herausgewachsen ist. Der Inhaber selber ist 
Technologe (promovierter Werkstoffwissenschaftler), war aber auch eine 
zeitlang bei McKinsey tätig und ist den modernen Managementanforderungen 
gewachsen. Das recht "junge" Unternehmen (Durschnitt etwas über 35 
Jahre) ist meiner Ansicht nach auch durch den starken Teamgeist der 
Mitarbeiter so gewachsen. Wenn man es so will bieten wir mit unserer 
Technologie den amerikanischen Hauptkonkurrenten, die zugegebenermaßen 
auch ein größeres Handelsvolumen haben, die Stirn. Es ist durch und 
durch eine europäische Firmenkultur mit der wir uns auch von der 
Konkurrenz weiterhin unterscheiden wollen.


Und 5) am Wichtigsten - Wieviel Raum ist für Kreativität und wo?
Ich hatte erst vor kurzem mit einem Kollegen eine Unterhaltung, der für 
Innovationen und neue Technologien mitverantwortlich ist. Hier tut sich 
momentan immens viel. Ich muß mir förmlich "auf die Zunge beißen", damit 
ich keine vertraulichen Informationen öffentlich preisgebe, aber ich 
kann nur sagen, daß momentan die Weichen für die Zukunft gestellt werden 
und hier noch erheblicher Bedarf an kreativen Köpfen vorhanden ist.

Sorry, wenn es hier und da nach "Werbung" klingt. Ehrlich gesagt WILL 
ich auch für Biotronik werben, zumal ich von den Gegebenheiten der Firma 
überzeugt bin. Ich möchte Euch hier nahelegen, daß es sich lohnt eine 
Bewerbung einzureichen, wenn auch Eure "Traumstelle" vielleicht nicht 
ausgeschrieben ist. Auch unsere Personalabteilung ist kreativ. ;-)

Ich beantworte weiterhin gerne Fragen, sofern mir dies möglich ist. Es 
ist relativ mühsam das richtige Maß an Informationen zusammenzutragen 
ohne dabei die notwendige Vertraulichkeit zu verletzen. Also seht es mir 
nach, wenn ich nicht alle Details die ich kenne preisgeben kann. Hoffe 
trotzdem, die eine oder andere Frage beantwortet zu haben.

Herzliche Grüße
Murat

Autor: Medtroniker (Gast)
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mir täte es vorerst reichen, wenn ich wüsste, ob es dort stellen für 
microelectroniker und softwerker gibt und was ungefähr bezahlt wird

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Medtroniker wrote:
> mir täte es vorerst reichen, wenn ich wüsste, ob es dort stellen für
> microelectroniker und softwerker gibt und was ungefähr bezahlt wird

Oh, posten jetzt hier die derzeit arg gebeutelten Halbleiterer? ;-)

Autor: Interessent (Gast)
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@Murat - danke für die Mühe!

@Medtroniker - ich finde, Dein Posting ist etwas platt. Ob sie Dich 
brauchen: Siehe oben. Gehaltsangaben: wirst Du bei 
Stellenausschreibungen nur im öffentlichen Dienst finden.

Autor: Nugi (Gast)
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Hallo Murat,
das klingt alles sehr positiv.
Mich würde interessieren ob die Fertigung kmpl. in Reinräumen 
untergebracht ist...also muss man ggf. die ganze Zeit in einem 
Ninja-Gewand arbeiten, mit Mund- und Kopfbedeckung? Das stelle ich mir 
sehr unangenehm vor...Ich danke für deine Mühe.

Autor: Gast (Gast)
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In den Reinräumen arbeiten nur Laboranten und Chemiker - bei 
Halbleiterherstellern sind es Techniker und Operator. 
Elektronikentiwkcler sind da nur temporär aktiv, wenn sie was in Betrieb 
nehmen. Dann aber gibt es strenge Vorschriften für Reinraumverhalten und 
zwar in beide Richtungen. Wenn Du z.B. mit Humanblut zu tun hast ist das 
etwas aufwändig. Genau das ist der Grund, warum man Eletroniklabore, 
Software und Biolabore strikt trennt.

Autor: gogol (Gast)
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in so einenm raum täte ich nicht arbeiten tun wollen, nee echt nicht. 
keine fe´nster, keine tuere, keine zigarette

Autor: dukeman (Gast)
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hmm... ich stelle es mir halt sehr gewöhnungsbedürftig vor, wenn man 
sich ersma in so eine schutzschale werfen muss...
ich wollte mal bei amd anfangen, da wäre man ausschließlich so 
rumgelaufen, das war mir nichts...

Autor: Gast (Gast)
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Ich habe schon in solchen Dingern gesteckt. Ist ziemlicher Mist. Weil 
man darin wenig Luftzirkulation hat, schwitzt man bei Bewwegung 
leichter, weswegen die es im Raum kühler machen und da die Kleidung sehr 
dünn ist, friert man dann im Sitzen. Leider kann man sich im Sitzen 
keinen Pulli überziehen. Also heisst es im eigenen Saft brutzeln.

Es gibt aber noch ein Problem: Der Kopf gewöhnt sich an die 
Kopfbedeckung im Warmen und friert dann in der Kälte noch mehr. Der 
warme Kopf führt aber auch zu einer Verstellung des internen 
Thermostats, das die Wärmeproduktion im Körper reguliert und die 
Gefässweitstellung in der Haut bewirkt. Da das dann nicht mehr auf 
Luftzugverträglichkeit eingestellt ist, verkühlt man sich draussen 
wieder leichter.

Ist halt ein sehr unnatürlicher Arbeitsplatz. Unnatürlicher, als das 
normale Büro und da haben ja Viele schon ein Problem mit der Wärem und 
der Lüftung bei Klimaanlagen.

Ist aber immer noch besser, als den Kohlekumpel im Bergbau unter Tage 
:-)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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[Beitrag von Thomas gelöscht]

Sorry, aber diese Behauptungen klingen ziemlich wild und sind für mich 
unmöglich überprüfbar. Wenn du meinst deine Vorwürfe ausreichend belegen 
zu können, mach einfach deine eigene Seite/Blog/... auf und trage das 
Risiko der Veröffentlichung selbst.

Autor: Onur (Gast)
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Hallo Murat,

1)
das Thema Innovation und neue Technologien finde ich sehr interessant. 
Beruflich hatte ich bisher keine Möglichkeit in diesem Umfeld 
einzusteigen. In vielen Unternehmen wird es zu selten angegangen.

Letztes Jahr habe ich über dieses Thema mit einem Verantwortlichen** aus 
der Abteilung Qualitätsmanagement unterhalten. Er meinte mir, dass einen 
solchen Bereich nicht gäbe. Innovationsmanagement sei mehr oder weniger 
mit dem Vertrieb verknüpft.
Keine Ahnung, ob er nicht besser wusste. Vielleicht ist meine 
Vorstellung von Innovation und Hi-Tech ein anderer.

Ist es dir möglich, diesen Bereich näher zu beschreiben oder ggf. einen 
Ansprechperson zu nennen. Du sagt, es gibt reichlich platz für Kreative 
Köpfe. Welche Aufgaben/Ziele sollen verfolgt werden. Welche 
Qualifikation soll man mitbringen.

Neben diesen Herren, habe ich mit einem weiteren Herren von HR** ein 
langes und freundliches Gespräch geführt. Er hat mir verschiedene 
aktuelle Positionen gezeigt, für die er mich geeignet hielt. Damals 
stand ich kurz vor einem mehrmonatigen Weiterbildungskurs, so dass ich 
von einer sofortigen Bewerbung abgesehen habe. Danach habe ich eine 
andere Anstellung gefunden.

Was mir bei Biotronik auffällt ist, dass die Anzahl der Stellenanzeigen 
gegenüber letztes Jahr April deutlich gestiegen ist.

2)
Was kannst Du zur Einarbeitung und Schulung neuer Mitarbeiter sagen und 
ggf. Aufstiegsmöglichkeiten berichten. Meine Frage richtet sich an 
Themen wie Softskills,  Projektmanagement, KVP und ähnliche Themen. Das 
Mitarbeiter z.B. im Bereich der klinische Forschung, Regulatory Affairs 
und co. in SOP-Wesen, GxP und vieles mehr unterwiesen werden müssen ist 
selbstverständlich.


Hier eine kurze Info zu meiner Person. 
------------------------------------------------------------------------ 
---
Ich habe Medizinphysik studiert und habe mehrere Jahre sowohl in der 
Medizintechnik- als auch in der Pharmaindustrie gearbeitet.
Da ich zurzeit angestellt bin, möchte ich keine weitere Einzelheiten 
meiner Person hier beichten.
Sofern von deiner Seite Interesse besteht, nehme ich gerne Kontakt über 
deine Biotronik E-Mail Adresse auf.

**Die Namen der oben genannten Herren Personen habe ich bewusst nicht 
genannt.

Gruß Onur

PS. Niemand ist frei von (Schreib-)Fehlern. Wer welches findet darf sie 
behalten.

Autor: Gast-Gast (Gast)
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Hallo,

ich würde mich ja freuen, wenn sich mehr von den Biotronies hier zu 
Worte melden würden.

Bin ebenfalls an einer Stelle bei Biotronic interessiert und will nicht 
unbedingt die "Katze im Sack" kaufen. :)

Bin gerade bei einem großen deutschen Unternehmen tätig, wo die soziale 
Komponente (Pensionskasse, Boni-Zahlungen, flexible Arbeitszeiten usw.) 
groß geschrieben wird.
Wie sieht es bei Biotronik (speziell Berlin) aus?
Und wieviel Prozent der Mitarbeiter müssen sich im Reinstraum bewegen?

Falls sich einer von den Biotronic-Mitarbeitern uns erbarmt, so wäre ich 
sehr dankbar.
Solange kein Name genannt wird...

mfg,
gast-gast

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Gast-Gast wrote:
> Hallo,
>
> ich würde mich ja freuen, wenn sich mehr von den Biotronies hier zu
> Worte melden würden.

Meinst Du, hier rennen 20 Biotronies durch das Forum?
So gross ist der Laden auch nicht ;-)

Autor: urgs (Gast)
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Wie sieht es denn mit dem Einstiegsgehalt (Spanne) bei Studenten aus?

Wäre mal recht interssant


mfg

Autor: John Doe (Gast)
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Nachfrage an Murat:

Wie sieht es aus mit Stellen, zur Zeit?

Autor: WE (Gast)
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Wie hoch ist der Frauenanteil ?

Autor: Master Zulu (Gast)
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Bei der Erlanger Biotronik sicher >70% - jedenfalls nach dem zu 
urteilen, was dort täglich druch die Drehtür in die Mittagspause geht

Autor: Jubelperser (Gast)
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das "BIO" scheint anscheinend die Frauen da hin "zu treiben". Sieht man 
auch bei den Studiengängen: in der Verfahrenstechnik ist der Anteil 
unter 10%, kuckt man in die neuen "Moderichtungen" Bioverfahrenstechnik, 
Umwelttechnik dann liegt der Anteil schon bei fast 50% (bei uns an der 
TU).

Autor: SonneMond (Gast)
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Ich habe jahrelang bei Biotronik gearbeitet. Es ist eine international 
bekannte Firma im Bereich der Medizintechnik (Hauptaugenmerk auf 
Herzschrittmacher) und ein absolut sicherer Arbeitgeber. Zu meiner Zeit 
hatten sie bereits mehrere 1000 Mitarbeiter weltweit. Sehr gutes 
Arbeitsklima. 35 h Woche. Gute Gehälter. Tarif und Außer Tarif. Gehören 
der IG Metall an, somit hat man alle Annehmlichkeiten, die solche Firmen 
so mit sich bringen. Biotronik wächst ständig und es gibt tatsächlich 
nur einen großen Konkurenten in Amerika (Medtronik). Ich weiß gar nicht 
wie lange die Firma schon existiert, aber es sind Jahrzehnte.

Autor: armering (Gast)
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Auch in Berlin 35h?? Wäre ja der Wahnsinn...

Autor: Jubelperser (Gast)
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Musst du nachfragen, BASF z.b. hat nen eigenen "Berlin Tarif", d.h. den 
Lohnniveau hier angepasst 0_0

Autor: ehemaliger (Gast)
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Sag mal SonneMound, bist Du ein Propagandist für Biotronik? Was Du dort 
schreibst, habe ich 1:1 in einem anderen Forum gelesen.

Mein Kommentar:
>IG Metall
Wieso Annehmlichkeiten? IG Metall hat den geringsten Tarif. Solche 
Firmen sind normalerweise in der IG Chemie. Dort gibt es mehr. Kenne das 
von Fresenius! 11% Unterschied!

>Sicherer Arbeitgeber:
Bitte was?????
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/art271,2185897

Letzte Frage:
Warum bist Du dann weg, wenn das Arbeitsklima so gut ist und das Gehalt?

Autor: punkt komma (Gast)
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Schlechte Nachrichten findet man immer als erstes, wenn man danach 
sucht. Der Artikel ist jedoch von 2003, Du Flachpfeife...

Autor: smoerre (Gast)
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habe mich da mal beworben mit meinem mehr oder weniger guten Zeugnis, 
weil ich in Berlin wohne und insofern auch zu Kompromissen bereit 
gewesen wäre (hat die Personalabteilung offenbar nicht gecheckt), 
insofern stelle ich die Kreativität der Personalabteilung in Frage - 
O-Ton der Absage: Wir haben schon genug qualifizierte Bewerber.
Stellt sich mir als Dummi die Frage, wieso suchen die dann noch und 
stellen nicht mal auf Probe ein.
Fazit: kann man vergessen - die warten wohl auf Godot; als Highflyer, 
der ich nicht bin, würde ich so einen Kleinbetrieb sowieso meiden.

Autor: DiplIng (Gast)
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Guck dir mal an wieviele gute Ingenieure es in Berlin gibt, die auch 
bereit sind fürn Einsteigergehalt zu arbeiten.

Nimm den Scheiss nicht persönlich. Angebot und Nachfrage bestimmen unser 
Leben.

Autor: S. B. (Gast)
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> Guck dir mal an wieviele gute Ingenieure es in Berlin gibt, die auch
> bereit sind fürn Einsteigergehalt zu arbeiten.
Das kann man hier in Deutschland nicht mehr Ernst nehmen, es würde auch 
zu weit führen das zu erläutern.
Wir haben hier ein Überangebot an Arbeitskräften ... und der Preis ist 
hier nicht das Kriterium, sondern skills und Alter - das hat nur noch 
bedingt was mit Angebot und Nachfrage zu tun.

Autor: Hali (Gast)
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Hallo, ich habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bei Biotronik in 
Berlin bekommen. Es handelt sich um eine Stelle im Bereich Entwicklung.

Kann jemand Genaueres über den Ablauf des Gesprächs berichten: Anzahl 
der Gesprächspartner, Personaler oder Abteilungleiter, was ist denen 
wichtig?

Autor: Ariel B. (anka1702)
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Hallo,

es ist echt erschreckend, wenn man die meisten der Einträge hier liest. 
Bevor man irgendwelche Sachen in den Raum wirft (Anzahl der Mitarbeiter 
etc., Fragen nach Gehältern, die sicherlich hier nicht beantwortet 
werden) bzw. über ein Unternehmen "herzieht" sollte man sich erstmal 
richtig informieren.

Auch die Rechtschreibung bleibt bei einigen hier auf der Strecke, ob 
BIOTRONIK das gut fände...

Gruß,

Ariel

Autor: Ariel B. (anka1702)
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smoerre schrieb:
> habe mich da mal beworben mit meinem mehr oder weniger guten Zeugnis,
> weil ich in Berlin wohne und insofern auch zu Kompromissen bereit
> gewesen wäre (hat die Personalabteilung offenbar nicht gecheckt),
> insofern stelle ich die Kreativität der Personalabteilung in Frage -
> O-Ton der Absage: Wir haben schon genug qualifizierte Bewerber.
> Stellt sich mir als Dummi die Frage, wieso suchen die dann noch und
> stellen nicht mal auf Probe ein.
> Fazit: kann man vergessen - die warten wohl auf Godot; als Highflyer,
> der ich nicht bin, würde ich so einen Kleinbetrieb sowieso meiden.

Definiere Kleinbetrieb... Wenn die BIOTRONIK Dich ausgewählt hätte 
hättest Du Dich doch sicherlich gefreut und würdest nicht so darüber 
herziehen, wie Du es jetzt tust.

Autor: Ariel B. (anka1702)
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John Doe schrieb:
> Nachfrage an Murat:
>
> Wie sieht es aus mit Stellen, zur Zeit?

Einfach mal unter www.biotronik.de gucken, da stehen alle offenen 
Stellen drin. Oder unter stepstone gucken.

Autor: Katalysator (Gast)
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Ich hab mich 02/2009 bei Biotronik beworben und hatte 05/2005 ein 
Vorstellungsgespräch.

Hab mich da beworben weil ich nur gutes gehört und gelesen habe und auch 
noch eine Empfehlung hatte und ich auf die Stelle perfekt gepasst hätte.

Bis heute keine Antwort, keine Absage obwohl vereinbart wurde bis Ende 
Juni gegenteiliges zu melden.

Da haben die Leute schon mal Wortbruch begangen.

Gespräch wurde zu dritt geführt: Zukünftiger Abteilungsleiter und 
Gruppenleiter - Gespräch lief super bis nach ca. 30 min (verspätet, das 
Gespräch selbst dauerte ca. 60 min, es gab Kaffee und Wasser) eine 
Personalerin rein kam die meine Bewerbung scheinbar nicht mal gelesen 
hatte, und muss man leider so sagen - nur dumme Fragen gestellt hat.

Mein Eindruck war: Lauter selbstverliebte Selbstdarsteller, die es gar 
nicht nötig haben, aber nun dieses Gespräch führen müssen. Die 
Personalerin entscheidet offenbar nach ihrer Tageslaune ob Jemand 
überhaupt in Frage kommt oder gleich raus ist.

Da ich selbst schon Einstellungsgespräche geführt habe: Note: 
Mangelhaft.

Das passte in mein positives Bild von Biotronik gar nicht rein aber 
vielleicht hatte ich einfach nur Pech. Der Arbeitsort selbt in Berlin 
hat mir überhaupt nicht gefallen, man arbeitet quasi im Industrieviertel 
und muss ewig anfahren.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Katalysator schrieb:
> Das passte in mein positives Bild von Biotronik gar nicht rein aber
> vielleicht hatte ich einfach nur Pech. Der Arbeitsort selbt in Berlin
> hat mir überhaupt nicht gefallen, man arbeitet quasi im Industrieviertel
> und muss ewig anfahren.

Dir Firma wird bestimmt nicht extra wegen Dir in Deine Nachbarschaft 
ziehen. Umzug hätte geholfen, z.B. in das schöne Neukölln. B-)

Autor: Ariel B. (Gast)
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Es kommt drauf an, woher man in Berlin kommt, würde ich mal sagen.
Ich fahre auch täglich fast 1 1/2 Stunden mit der Bahn (pro Strecke), 
komme aber gerne und seit vielen Jahren zur Arbeit, da ich BIOTRONIK als 
einen sehr guten, und bisher meinen besten Arbeitgeber (und ich arbeite 
schon etwas länger und habe schon einiges probiert) ansehe.
Der Standort in Berlin ist seit über 40 Jahren am gleichen Ort, Du 
kannst es nie allen Leuten recht machen, richtig? Dann zieh doch einfach 
nach Neukölln, wäre doch eine Option, dann müßtest Du nicht allzu lange 
fahren. Wäre ein Kompromiss :-). Im übrigen kannst Du eine Firma, die 
derart viele Gebäude hat, sicherlich nicht in die City bauen. Da sind ja 
noch einige andere Dinge dran gebunden...

Kann es sein, dass die Absageunterlagen vielleicht von der Post 
verschlampt wurden? Möglich wärs doch. Ich kenne die Personalabteilung 
als sehr gewissenhaft und freundlich.

Kaffee und Wasser sind doch völlig i. O. oder?

Was sind denn Deines Erachtens dumme Fragen? Würde mich einfach mal 
interessieren, ohne das vorher bewerten zu wollen.

Gruß von einer BIO-Mitarbeiterin, die seit Jahren sehr gerne bei BIO 
arbeiten geht...

Autor: Ariel B. (Gast)
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Sehe ich genau so!

Panzer H. schrieb:
> Dir Firma wird bestimmt nicht extra wegen Dir in Deine Nachbarschaft
>
> ziehen. Umzug hätte geholfen, z.B. in das schöne Neukölln. B-)

Sehe ich genau so!

Autor: Katalysator (Gast)
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Zum Umzug usw. völlig klar - das hab ich nur geschrieben um Infos zu 
liefern, nicht um etwas grundsätzlich zu beanstanden.

Mir persönlich wäre aber ein Anfahrweg über 1 h pro Tag zuviel (ich weiß 
wovon ich rede, das macht zuviel Leben kaputt).

Was waren die dummen Fragen? -

Eine war z.B. was ich mir darunter vorstelle PL zu sein.
(Randbemerkung ich habe mich nicht auf eine PL-Stelle beworben, war aber 
vorher genau in dem Bereich PL)
Als ich es dann erklären wollte, fiel man mir ins Wort.

Andere Frage war, was ich unter Prozessoptimierung verstehe.
Bei dem kurzen Gespräch (bevor auch das abgewürgt wurde) kam heraus, das 
der Fragesteller gar nicht versteht wonach er fragt.

Als wirklich dumme Frage empfand ich und empfinde ich noch heute:
Warum haben sie sich bei uns beworben?

Diese Frage zeugt nur davon das Jemand noch nie selbst in der 
Bewerbersituation war in heutiger Zeit - war ja grad die Finanzkrise).

Weil man heute gezwungen ist 50 Bewerbungen zu schreiben um eine 
Einladung zu bekommen?
Weil Biotronik eine von etwa 50 Firmen deutschlandweit wäre für die ich 
super arbeiten könnte - wie auch für die Konkurrenz?
(Ach, nee, die Wahrheit will ja immer keiner hören..)
Weil man ohne Job (H4) heutzutage RICHTIG am Arsch ist?

Reicht das als Begründung für eine Bewerbung oder wie blöd muss man sein 
wenn man so eine Frage stellt?

Nur wenn ein falscher Eindruck entstehen sollte: Das Gespräch verlief 
freundlich - ich wurde nur ständig unterbrochen wenn ich auf gestellte 
Fragen antworten wollte, die mir teilweise unverständlich sinnlos 
vorkamen.
Ich hab dennoch freundlich darauf geantwortet und auch soweit möglich 
versucht mich kurz zu fassen, was bei komplexen Themen schwierig sein 
kann.

Autor: Der Profi (Gast)
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Ist das dieselbe Biotronik, wie in Erlangen?

Autor: Ariel B. (Gast)
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Erlangen ist ein weiterer Standort der BIOTRONIK.

Autor: Ariel B. (Gast)
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Wenn Du einen Job suchst, nimmst Du auch 1 Stunden Fahrzeit in Kauf 
oder? In Berlin wirst Du wohl kaum einen Job, der passt und gefällt, vor 
Deiner Haustür finden, und da spreche ICH aus Erfahrung. Außerdem 
besteht ja auch die Möglichkeit das Auto zu nehmen, sofern eins 
vorhanden ist, dann bist Du schneller ;-).
Ich habe immer ein gutes Feedback auf sämtliche Bewerbungen erhalten, 
die ich verschickt habe und hatte sehr viele Bewerbergespräche und bin 
auch keine 20 mehr. Ich konnte mir fast immer aussuchen, wohin ich 
wollte. Vielleicht liegt es daran, WIE man eine Bewerbung schreibt. Ich 
habe selbst einige Jahre im Personalbereich gearbeitet und habe dort 
Dinge gesehen, die ins Fernsehen gehört hätten. Unglaublich... 
Angefangen von Urlaubsfotos als Bewerberbild bis hin Rechtschreibfehlern 
in jedem Satz. Ich will Dir hier allerdings jetzt nicht unterstellen, 
dass Du schlechte Bewerbungen schreibst, war nur ein Einwurf.

Das Unterbrechen im Gespräch ist nicht professionell, aber es ist kein 
Standart hier, das kannst Du mir glauben. Aber es hinterlässt natürlich 
bei Dir einen blöden "Nachgeschmack".

Die Frage "Warum haben sie sich bei uns beworben?" gehört zu jedem 
Gespräch, auch in anderen Firmen. Auch bei Siemens und anderen großen 
Firmen kommen diesen Fragen ins Spiel, ist also keine Lust und Laune der 
BIOTRONIK.
Ich denke schon, dass die Personen, die die Bewerbergespräche führen, 
kompetent genug sind, um die richtigen Leute zu finden, sonst würden sie 
nicht seit Jahren ständig neue gute Leute einstellen, und das 
Unternehmen würde nicht nach wie vor so stetig wachsen, auch in den 
Zeiten der Wirtschaftskrise.

Die Aussage "Reicht das als Begründung für eine Bewerbung oder wie blöd 
muss man sein wenn man so eine Frage stellt?" finde ich ein wenig 
unpassend oder? Nur weil Dir eine Frage gestellt wird, die Dir nicht 
gefällt, sind die Personen nicht blöd oder unfähig.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Katalysator schrieb:

>Weil man heute gezwungen ist 50 Bewerbungen zu schreiben um
>eine Einladung zu bekommen?

>(Ach, nee, die Wahrheit will ja immer keiner hören..)
>Weil man ohne Job (H4) heutzutage RICHTIG am Arsch ist?

Da muß man heute sowas wie eine multiple Persönlichkeit sein. 
Einerseits am Arsch, andererseits der hoch glänzende Profi. Also 
Blender, bzw. Schauspieler.

Autor: Ariel B. (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
>>Weil man heute gezwungen ist 50 Bewerbungen zu schreiben um
>
>>eine Einladung zu bekommen?
>
>
>
>>(Ach, nee, die Wahrheit will ja immer keiner hören..)
>
>>Weil man ohne Job (H4) heutzutage RICHTIG am Arsch ist?
>
>
>
> Da muß man heute sowas wie eine multiple Persönlichkeit sein.
>
> Einerseits am Arsch, andererseits der hoch glänzende Profi. Also
>
> Blender, bzw. Schauspieler.


Genau, weil das ja alles erst seit ein paar Tagen existiert... oh man...

Autor: Katalysator (Gast)
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Ariel B. schrieb:
> Die Aussage "Reicht das als Begründung für eine Bewerbung oder wie blöd
> muss man sein wenn man so eine Frage stellt?" finde ich ein wenig
> unpassend oder? Nur weil Dir eine Frage gestellt wird, die Dir nicht
> gefällt, sind die Personen nicht blöd oder unfähig.

Stimme ich dir absolut zu und ich urteile normal nicht schlecht über 
Menschen aufgrund von kurzzeitigen Beobachtungen - in diesem Fall aber 
war die Dame einfach nur entweder nach allgemeiner Auffassung (A) 
bescheuert - die Art Mensch welche man als Spaßverderber oder ohne Humor 
bezeichnen würde.
Ich meine es war ein Vorstellungsgespräch, ich habe ihr nichts getan 
aber fühlte mich behandelt als wäre ich ein Aussätziger. Oder (B) sie 
hatte gerade ihre Tage und war daher übelgelaunt. In dem Fall sollten 
die Leute sich krank melden und nicht den Anderen den Tag verderben.

Oder wer weiß was sonst noch möglich wäre - aber 'professionell' war das 
nicht.

Und zu der Anderen Anmerkung das die Post die Unterlagen (der möglichen 
Absage) verschlampt hat. Negativ. Das lief alles über Email.

Zusammenfassend: Ich will damit nicht sagen das ich irgendwas schlechtes 
an Biotronik finde. Ich habe nur meine sehr negativen Erfahrungen bei 
einem Vorstellungsgespräch beschrieben.

Ich hätte mich auch nochmal auf eine andere Stelle bei einer anderen 
Abteilung beworben, die auch wie für mich gemacht wäre – hatte aber 
inzwischen schon was besseres gefunden.

Prinzipiell würde ich Biotronik aber auch empfehlen.

Autor: Ariel B. (Gast)
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Schade, dass Du so einen schlechten Eindruck erhalten hast, wie gesagt, 
ich kann nur absolut für das Unternehmen sprechen.
Ob die Dame ihre Tage hatte vermag ich nicht zu beurteilen :-). Fest 
steht, dass man schlechte Laune in welcher Form auch immer "zu Hause 
lassen" sollte, in jedem Job, da pflichte ich Dir bei.

Ist leider einfach blöd gelaufen, das nächste Mal wirds besser, 
versprochen ;-).

Autor: Rheinlaender (Gast)
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Ariel B. schrieb:
> Schade, dass Du so einen schlechten Eindruck erhalten hast, wie gesagt,
>
> ich kann nur absolut für das Unternehmen sprechen.
>
> Ob die Dame ihre Tage hatte vermag ich nicht zu beurteilen :-). Fest
>
> steht, dass man schlechte Laune in welcher Form auch immer "zu Hause
>
> lassen" sollte, in jedem Job, da pflichte ich Dir bei.
>
>
>
> Ist leider einfach blöd gelaufen, das nächste Mal wirds besser,
>
> versprochen ;-)

Hallo Ariel B.,

tja was soll ich sagen... wenn es Dir gut geht bei Biotronik, ist das 
schön, aber nicht immer der Fall.
1. Du hast weiter oben von Rechtschreibfehlern gesprochen. "Standart" 
ist von Dir  falsch geschrieben. Nach Flüchtigkeitsfehler sieht es nicht 
aus. :-)
2. Anscheinend hat Biotronik einen merkwürdigen 
Vorstellungsgespräch-STANDARD. Bei mir lief das alles gar nicht positiv.
Nach ca. 5 Monaten (eMail-Bewerbung) hat man mich zu einem 
Vorstellungsgespräch eingeladen. Man lies mich ca. 15-20 min warten (wir 
hatten doch einen Termin!), um mir dann zu sagen, dass die Stelle, um 
die ich mich beworben hatte, schon vergeben ist. Aber sie hätten eine 
andere Stelle zu besetzen. Die war dann auch noch unter meinen 
Fähigkeiten. Trotzdem habe ich mich für die Stelle interessiert, weil in 
diesen Zeiten man sich nicht alles aussuchen kann.
Die drei Gesprächskandidaten waren höflich. Das muss ich dazu sagen. Nur 
manchmal etwas schwer vom Begriff. (Das Gleiche hat ein Ex-Kollege 
erzählt, der sich um dieselbe Stelle bemüht hatte.)
Nach 30 min wurde ich dann abgewürgt; man würde mir innerhalb der 
nächsten drei Wochen eine Nachricht zukommen lassen. Gesagt, aber nicht 
getan! (Wie beim Ex-Kollegen)
Ich rief nach 4 Wochen an, um den Stand der Dinge zu erfahren. Man hat 
mich am Telefon kurz vertröstet und mir abgesagt. Nach weiteren 3 Wochen 
kam dann endlich die verspätete Mail mit der Absage.
Alles in Allem kann ich sagen, dass die Damen und Herren keine gute 
Figur abgegeben haben und ich diese Qualität nicht erwartet hätte. 
(Stellt euch vor, die gleiche Qualität haben die Herzschrittmacher! :-) 
)
Drei Mitarbeiter machen nicht BIOTRONIK aus, aber geben einen schlechten 
Geschmack darauf, was eventuell einen erwartet.
Mein Freund zumindest, der ebenfalls bei BIOTRONIK arbeitet, ist sehr 
zufrieden und ist relativ schnell befördert worden. (Mal was positives 
am Ende.)
Ich würde ja gerne für so eine Firma wie BIOTRONIK arbeiten, aber die 
Vorzeichen stehen - bei den drei Mitarbeitern - nicht gut.
so far & Grüße

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Passt ja hin. Hab einen neuen Mitarbeiter, der super Zeugnisse hat und 
auch sozial kompatibel rüberkommt. Also sich seiner Fähigkeiten bewusst 
aber auch nicht übertrieben daher redet, nur gesagt hat, was er kann.

Von Biotronik abgelehnt auf eine Stelle die er jetzt so ähnlich bei uns 
macht.
Da wir hier ein Forum sind, schreibe ich das was so gesagt wurde.
Also auf E-Mail Bewerbung nach 2 Monaten zum Gespräch eingeladen. 20 min 
warten müssen – was schon ein Unding ist für alle die mit Terminen zu 
tun haben und sowas als unprofessionell verstehen.
Konnte ich ihm zustimmen – was halte ich von Leuten die mich warten 
lassen?
A- die schätzen mich als Bewerber als unwichtig (was zwar arrogant aber 
noch hinnehmbar wäre, wenn sie wirklich so gut sind) oder
B – man hat seine Zeitplanung nicht unter Kontrolle – und das wäre eben 
ein Zeichen dafür, das so einiges aus dem Ruder läuft und auch der 
wahrscheinlichere Fall.

Gespräch mit 3 Personen.
Abteilungsleiter selber neu, hat nichts verstanden, sich nur selbst 
dargestellt.
Gruppenleiter – saß da wie ein Schoßhund der nur bellen darf wenn es 
erlaubt wird.
Personalerin – stellt Fragen die nur zeigen wie kompetent sie ist, um 
Leute einzustellen die Sachen machen sollen die sie in ihrem Leben nicht 
verstehen wird.
Fazit: Kannst ne Münze werfen. Gespräch sinnlos.
Keine Absage. Also das scheint bei B. Methode zu sein – nicht mal 2 min 
für eine E-Mail aufzubringen wo der Bewerber einen Tag seines Lebens 
damit verbracht hat.
Das spricht sich natürlich rum, vor allem in den Foren.

Ich kann nur sagen – gut so, denn so habe ich einen wertvollen 
Mitarbeiter bekommen und die Leute bei B. haben einen Schauspieler 
eingestellt.
Ich denke B. Ist schon zu groß – du kannst halt Glück und Pech haben auf 
wen du beim ausgewürfelten Gespräch triffst.
Langfristig stellen die sich (sollte das standard sein) ein Bein, weil 
sie eine surreale Auswahl vornehmen. Damit dürfte B. In 5 Jahren wenn 
diese Leute dann in Führungspositionen sind, bei der nächsten Krise auch 
den Bach runter gehen.

Autor: Dibbeling (Gast)
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Ich kann die positiven Eindrücke der Firma nur bestätigen. War schon bei 
ein paar Bewerbungsgesprächen und das bei Biotronik war eines der 
angenehmsten. Sehr sympatische Personalerin und der Abteilungsleiter war 
auch sehr, sehr freundlich. Man fühlte sich geschätzt und gut behandelt. 
Von einem Freund der dort bereits seit längerem arbeitet, kann ich nur 
sagen, dass diese Firma einen sehr soliden Eindruck macht. :-) Ohne dort 
angestellt zu sein bin ich bereits jetzt ein Fan....

Autor: G. Wagenknecht (Gast)
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aus meiner persönlichen erfahrung kann ich sagen, dass ich weder die 
oberflächlichen negativen noch die überschwenglich positiven 
darstellungen nachvollziehen kann.

das geschäftstfeld ist zukunftsträchtig, das unternehmen solide, im 
persönlichen, zwischenmenschlichen bereich, und dort vor allen bei den 
topp-managern, die ihre unternehmenskultur vorleben, kann das 
unternehmen noch deutlich gewinnen.

fazit: anteile kaufen wenn möglich, arbeiten und gutes geld verdienen, 
sofern man nicht zuviel wert auf freundlichkeit und menschlichkeit legt.

Autor: Kalandrina (Gast)
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Hi zusammen,
dann will ich mich auch noch mal kurz zu Wort melden- auch auf die 
Gefahr hin, als "Werbung" für Bio zu stehen.
Ich habe vor 10 Jahren bei Biotronik in Portland, USA gearbeitet, damals 
im Praxissemester meines Ingenieurstudiums. Klar- das ist lang her und 
Amiland. Aber es war damals einfach schon eine herausstechende Firma, 
die sowohl in ihrer Firmenkultur als auch in ihrem Umgang mit 
Mitarbeitern bestach. Beispiel: Als wir einen neuen Rekordumsatz bei 
Herzschrittmachern hatten, kam der Chef (damals noch Max Schaldach 
Senior) aus Berlin hergeflogen und hat sich in der Mittagspause 
hingestellt und für 200 Mitarbeiter Hamburger gegrillt. Freitags morgens 
gibt es immer umsonst Donuts. Freitags nachmittags waren - ist leider 
wohl nicht mehr so, seitdem Herr Schaldach gestorben ist - berüchtigtet 
Friday afternoon meetings in R&D: jeder, der gerade etwas interessantes 
zu sagen hatte, konnte eine Präsentation vorbereiten. Entweder zu einem 
neuen Projektabschluss, oder wenn er ein interessantes Buch zu einer 
neuen Programmiersprache gelesen hat... und die ganze Entwicklung konnte 
sich hinsetzen, zuhören, diskutieren... das fördert nicht nur ungemein 
die interne Kommunikation, sondern auch den knowledge Transfer... war 
eine super- Sache.
Zu den nationalen Standorten Berlin/ Erlangen/ Bülach in der Jetzt- 
Zeit: Biotronik hat sich sehr gemausert. Vor 10 Jahren war Biotronik ein 
Unternehmen von Prof. Max Schaldach, der bei einem Flugzeugabsturz ums 
Leben kam. Sein Sohn hat seine Position übernommen, zusammen mit einem 
Ausichtsrat. Sowas muss eine Firma erst mal überleben- der plötzliche 
unvorhergesehene Wechsel- viel Firmen gehen daran zu Bruch. Biotronik 
hat es belebt- hier ist wirklich gute Führung zu erkennen.
Ich selbst habe ich mich wieder erst vor Kurzem in der Strategy 
Abteilung beworben: hier kann ich auch nur sagen, dass sowohl in Sachen 
Konzept als auch Strategie und Innovation Biotronik zukunftsweisende 
Maßstäbe setzt.
Zugegeben- die Firma hat vor 10 Jahren mein Herz erobert, und ich bin 
sicherlich nicht 100% objektiv- aber jeder, der die Chance hat, bei 
Biotronik zu arbeiten, sollte sie nutzen.


Lg,
kalandrina

Autor: Dr. Bernhard (Gast)
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> Zugegeben- die Firma hat vor 10 Jahren mein Herz erobert, und ich bin
> sicherlich nicht 100% objektiv- aber jeder, der die Chance hat, bei
> Biotronik zu arbeiten, sollte sie nutzen.
>
Kein Wunder, wenn Du Dir von eben dieser Firma einen Herzschrittmacher 
hast implantieren lassen...!

Autor: Kalandrina (Gast)
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g

Autor: Dipl.-Ing. (Gast)
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Hier sind offenbar einige PR-Mitarbeiter von Biotronik unterwegs.

Hat eigentlich Biotronik eine Datenbank mit Namen abgelehnter Bewerber?
Ich habe mich mal in Krisenzeiten beworben, bekam aber als deren 
Entlastung meine per E-Mail geschickte Bewerbung als Ausdruck in einem 
Brief zurück.
Habe mich dann nochmal auf eine andere Stelle bei Biotronik beworben, da 
passte ich "wie die Faust aufs Auge". Bin Mitt-30-er, habe ein paar 
Jahre Berufserfahrung. Diplomzeugnis habe ich mit Auszeichnung. Gleiches 
Spiel. Keine Einladung zum Gespräch. Ein Ausdruck meiner Bewerbung ging 
Retour.

Oder kann es sein, dass Biotronik keine Leute mehr über 32 Jahre 
einstellt?

Oder kann es sein, dass Biotronik Stellenanzeigen inseriert, es aber 
keine Stellen gibt? Sonst müssten am Standort Berlin ja schon 
zehntausende Leute arbeiten?

Von mir bekommen die keine Bewerbung mehr.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Zur Entlastung kam deine email ausgedruckt zurück? Das ist ja wie die 
Geschichte vom Rechtsanwalt, in dessen Akten die Disketten abgeheftet 
wurden. <durchlochte 5,25" Scheiben>

Gängige Praxis ist es, Pseudo-Stellen auszuschreiben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Abdul K. schrieb:

> Zur Entlastung kam deine email ausgedruckt zurück?

Leider üblich. Habe kürzlich noch mehrere kg solches Papier zerstückelt, 
für Müll bzw. Altpapiertonne. Am Boden des Müllbeutels macht sich eine 
Lage Papierschnipsel gut, die saugen da die Feuchtigkeit der 
Kaffeefilter wenigstens auf, damit es am Boden des Beutels nicht trieft 
und schleimt... ;-)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Gegen diesen Schleim aus bösen Miasmen hilft auch H2O2 nicht.

Autor: Kalli (Gast)
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Tom schrieb:
> Nach Medtronik streiten sie sich
>
> mit ein paar andern um die Nuumer Zwei im Weltmarkt

Gerade kommt auf Spiegel TV ein Bericht über Herzschrittmacher von 
Medtronic: 13 Todesfälle infolge falscher Pulse - wird von der Firma 
auch zugegeben.

Ohoh ..

Autor: biotroniker (Gast)
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Hallo,

ich arbeite nun seit etwas mehr als einem Jahr bei BIOTRONIK und bin mit 
meinem Arbeitsplatz bisher sehr zufrieden. Über vertragliche Bedingungen 
habe ich Stillschweigen zu bewahren, was damit zusammenhängt, dass diese 
Informationen für Mitbewerber sehr nützlich sind um "wettbewerbsfähiger" 
zu werden. Beim pokern sagt man schließlich auch nicht, welche Karten 
man in der Hand hat - ich denke das muss jede/r verstehen. Insgesamt 
möchte ich aber sagen, dass mich nicht unbedingt der Bedarf nach einer 
Arbeitsstelle bei BIO hält und ich auch im Nachhinein froh bin, meinen 
unbefristeten Vertrag bei einem anderen Arbeitgeber zugunsten von 
BIOTRONIK gekündigt zu haben.

Im CRM (Cardiac Rhytm Management) Markt ist BIO m.E. mit Home 
Monitoring, CLS und dem Ruf der Firma sehr gut aufgestellt (es gibt in 
der Firmengeschichte z.B. keine großen Recalls, was bei anderen 
Mitbewerbern doch leider durchaus immer wieder mal vorkam). Medtronic 
ist nach meiner Einschätzung im Kerngeschäft aktuell lediglich bei den 
MRT-fähigen Produkten besser aufgestellt als BIO und die anderen 
Mitbewerber spielen sowieso eher in einer anderen Liga. Gerade diese 
Technologien und diese Qualität machen BIOTRONIK für mich ziemlich 
interessant.
Die Finanzierung von BIO ist meines Wissens relativ solide, Anteile kann 
man sich aber nicht kaufen, da BIOTRONIK ein Familienunternehmen ist. 
Über verspätete Gehaltszahlungen oder Ähnliches hat meines Wissens noch 
niemand geklagt.

Zur Unternehmenskultur will ich nur sagen, dass es nicht unbedingt eine 
"Arsch-Hinterhertragen"-Unternehmenskultur ist. Wenn man etwas erreichen 
will, dann muss man eben auch mal aktiv werden und nicht drauf hoffen 
irgendwann in das Büro zitiert zu werden und eine Beförderung angeboten 
zu kriegen - das ist nicht anders, als bei anderen großen Unternehmen... 
Man muss eben damit leben können, dass man eine/r von vielen ist und 
sich bemerkbar machen muss, wenn man etwas will. Die Hierarchien sind 
aber im Vergleich zu anderen Großunternehmen schon sehr flach und man 
hat gewisse Freiräume für eigene Ideen (naturgemäß sind diese begrenzt, 
schließlich unterliegt jedes Medizintechnikunternehmen vielen 
gesetzlichen Bestimmungen, deren Umsetzung kontrolliert wird).

Wenn jemand vor der Entscheidung sich bei BIO zu bewerben, oder es zu 
lassen, dann sollte er/sie sich bewerben. Ganz persönlich kann ich nur 
den Rat geben, dass bei einem Vorstellungsgespräch sich ja nicht nur 
der/die Bewerber/in vorstellt, sondern auch das Unternehmen. Wenn man 
sich auf eine Stelle bewirbt wird in den meisten Fällen auch die 
Abteilungsleitung im Gespräch sein - und wenn diese einem menschlich 
schon mal gar nicht passt, dann hängt es für mich nicht mehr vom 
Unternehmen ab, ob ich den Job annehme.
Ebenso kommen auch die vertraglichen Bedingungen, wie z.B. Arbeitszeit, 
Entgelt etc. im Vorstellungsgespräch zur Sprache (und können im gewissen 
Rahmen durchaus auch verhandelt werden). Wer einen in Stein gemeißelten 
Tarifvertrag haben, und pünktlich zur Uhrzeit XY Feierabend machen will, 
der/die sollte sich vielleicht woanders umschauen. Wer lieber etwas 
flexibler ist und eine gute Verhandlungsposition hat, der/die sollte 
BIOTRONIK mal eine Chance geben - ich persönlich bin damit bisher sehr 
gut gefahren - entscheiden müsst ihr aber selbst.

PS: Wer die Frage, wieso man bei einem Unternehmen anfangen will mit 
"Weil ich einen Job brauche" beantwortet, sollte auch beim nächsten Date 
mal überlegen ob er/sie nicht mal "Weil ich eine Partner/in brauche" 
antwortet, wenn die Person fragt wieso man sich gerade für diese 
interessiert kopfschüttel

Autor: Wer es glaubt (Gast)
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Die obigen Lobhudeleien sind völliger Blödsinn. Die Firma schrottet 
gerade ihren Ruf bei den Kunden und den aktuellen wie künftigen 
Mitarbeitern. Einfach mal bei Leuten umhören, die man persönlich kennt 
und die dort waren. Es sollte jedem klar sein, was der Wert eines 
selektiven Internetforums ist und wie die Auswahl der Beiträge 
letztendlich zu Stande kommt.

Autor: bewerber (Gast)
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Hi,
oben wurde mal erwähnt, dass man bei Biotronik nach IG Metall Tarif 
angestellt ist. Stimmt das? Hab jetzt im Internet gelesen, dass der 
Betriebsrat bis  vor nem Jahr hauptsächlich mit Leuten von der CGM 
besetzt war. Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) soll ja aber eher 
so ne Scheingewerkschaft sein.  Dann wird wohl doch nicht nach IG Metall 
Tarif bezahlt?! Und wie ist es um die Rechte der Arbeitnehmer mit so 
einem Betriebsrat bestellt?! Der CGZP (einer 'Tochtergewerkschaft') 
wurde ja die Tariffähigkeit höchstrichterlich abgesprochen..
Gibt's hier n paar Biotroniker die sich dazu äußern mögen?

Autor: anonym postender Ingenieur (Gast)
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> Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) soll ja aber eher
> so ne Scheingewerkschaft sein.

Die sind genau so christlich, wie die Chrislich Soziale Union, die das C 
im Namen hat.

Selbst, wenn man nichts über Gewerksschaften und Tarifverträge weiss, 
muss jedermann klar sein, dass sie schlechtere Bedingungen bieten 
müssen. Denn sonst wären sie von den AG nicht gegründet worden.

Man muss immer streng logisch denken.

Wenn ein Ag irgendwas ins Leben ruft, ist es sein Vorteil und nicht 
der des Arbeitnehmers.

Das gilt für die Punkte

- offene Unternehmenskommunikation
- interne Weiterbildung der Mitarbeiter
- Arbeitssicherheitsschulungen, Umweltschulungen
- Umwelt und Abfallmanagement
- Einführung des "Dualen Studiums"
- Drittmittelprojekte an den Hochschulen
- Schürung der Fachkräftemangeldiskussion
- Betreiben von Webseiten wie Think-Ing
- kostenloses Informaterial über Technik,
- Beispielprodukte und Samples

NICHTS, aber auch absolut REIN GARNICHTS machen die Firmen für die 
Umwelt, die Bildung, die Mitarbeiter, die Menschen oder den Kunden, es 
sei denn:

a) es ist ihnen gesetzlich vorgeschrieben und mit schweren Strafen 
bedroht und man kann erwischt werden

b) es wirft kurzfristig, mittelfrisitg oder langfristig mehr Geld ab, 
weil entweder der Umsatz steigt oder die Kosten geringer werden

Alles, was Firmen tun, machen sie wegen des Geldes.

Wenn Firmen ein Angebot für Kostenübernahme machen, haben sie Dir 
woanders mehr weggespart.

Wenn Sie Dir ein Studium finanzieren, wollen sie Dir in Wirklichkeit 
weniger bezahlen.

Wenn Sie Dich als Trainee durch die Firma schicken, wollen sie mit Dir 
mehr Geld verdienen, als wenn sie jemanden von Draussen kaufen, der 
breit aufgestellt ist

Wenn sie in Umwelt und Abfall inversiteren, dann nur, weil sie Angst vor 
dem Knast oder Geldstrafen haben.

Und wenn sie ein chrsitliche Gewerkschaft gründen, dann einfach deshalb, 
weil sie wieder einen neuen Weg brauchen, um Arbeitnehmer über den Tisch 
zu ziehen.

Und wenn jemand Sonntags abends einen so positiven Bericht über 
Biotronik schreibt, dann wird das auch seine Gründe haben.

Autor: ex-personaler (Gast)
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anonym postender Ingenieur schrieb:
>> Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) soll ja aber eher
>> so ne Scheingewerkschaft sein.
>
> Die sind genau so christlich, wie die Chrislich Soziale Union, die das C
> im Namen hat.
Die müssen jetzt übrigens nachzahlen, das Urteil dazu wurde gefällt. Da 
rollt eine riesige Klagewelle auf Zeitarbeitsunternehmen zu die vielen 
das Genick brechen wird.

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