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Forum: Platinen Platinen mit lötstoplack herstellen


Autor: gaston (Gast)
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hallo,

bei meiner ersten größeren mit eagle gerouteten platine ist mir bei 
kleinen lötstellen zur masse fläche hin, das lötzinn total verlaufen.

beim zweiten versuch hab ich vorher die platine mit acryl lack lackiert 
und die pads nach dem antrocknen mit einem kleinen schraubenzieher 
wieder freigekrazt.
funktioniert so weit auch ganz gut. nur gibt es stellen auf den pads die 
nicht frei geworden sind und somit auch nicht lötbar sind.

wie krieg ich wohl die pads am besten wieder lackfrei ?

mir schwebt soetwas wie ein 0.8mm bohrer vor, der einen 1.0mm 
bürstenfegerring um den bohrkopf hat :) gibt es sowas?

Autor: Michael H* (Gast)
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Beitrag "Re: doppelseitige Platine versiegeln?"

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=36218

acryllack geht auch recht gut mit den gängigen lösungsmitteln ab. 
ethanol, aceton, spiritus, usw...

Autor: gaston (Gast)
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das mit dem doppelt belichten ist mir glaube ich zuviel, außerdem hab 
ich leiterbahnen von 0.5 mm und weniger, da die vorlage nochmal 
passgenau drauf zu bekommen...

ich glaub am einfachsten wäre es halt die platiene zu lackieren und dann 
mechanisch den lack von den pads zu entfernen, zumindest in einem 
abstand von 0.1 - 0.2 mm um das bohrloch.werd mal sehn wie ich das wohl 
hinbekomme...

Autor: Michael H* (Gast)
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gaston wrote:
> leiterbahnen von 0.5 mm und weniger, da die vorlage nochmal
> passgenau drauf zu bekommen...
... ist kein thema. das dauert keine 5min, bis man alles hat. den 
entwickler hat man sowieso schon, der belichter steht auch schon da.
die leiterbahnbreite ist nicht entscheidend. such dir einfach zwei weit 
entfernte pads und richt die folie an denen aus. ein bisschen ziehn und 
rücken und das is schneller passgenau drauf, als du glaubst. festkleben 
und auf den belichter damit.

> ich glaub am einfachsten wäre es halt die platiene zu lackieren und dann
musst du nicht mal. der photolack bleibt ja beim ätzen erhalten. dem 
lötzinn reicht er allemal als resist.
ich hab ihn bei ein paar platinen mit pinsel und spiritus entfernt. 
dauert aber sogar bei kleinen platinen viel, viel länger als nochmal 
belichten und entwicklen.

Autor: gaston (Gast)
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hm,

werd ich dann doch mal ausprobieren. selbst wenn der photolack belichtet 
ist, bleibt er ja drauf wenn man ihn nicht entwickelt richtig? also ist 
es nicht so tragisch ihn einfach auf den leiterbahnen stehen zu lassen, 
also nach dem belichten und entwickeln der pads?

ich lasse mir professionelle belichtungsvorlagen machen, ätze mit eisen 
3 (ist ja undurchsichtig), das alles sollte die ungewollte belichtung 
weiter einschränken.

wie empfindlich ist denn der photolack wirklich. ich hab hier und da mal 
von leuten gelesen, die mit direkter sonneneinstrahlung so 1-3 stunden 
belichten, da sollten doch ein paar minuten mit indirektem glühbirnen 
licht überhaupt kein problem sein oder?

Autor: holli als gast (Gast)
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> werd ich dann doch mal ausprobieren. selbst wenn der photolack belichtet
> ist, bleibt er ja drauf wenn man ihn nicht entwickelt richtig? also ist
ja.
> es nicht so tragisch ihn einfach auf den leiterbahnen stehen zu lassen,
> also nach dem belichten und entwickeln der pads?
genau so ist es!
ich hab hier auch mal gelesen, dass man den lack durch backen bei ca 180 
grad sehr stark verfestigen kann, sodass er sogar dem kratzen mit 
schraubenziehern widersteht. ausprobiert hab ich es allerdings noch 
nicht, weil ich keinen großen nutzen sehe, da ich keine elektrisch 
isolierende wirkung brauche. mir ging es allein um die optik.

> ich lasse mir professionelle belichtungsvorlagen machen, ätze mit eisen
> 3 (ist ja undurchsichtig), das alles sollte die ungewollte belichtung
> weiter einschränken.
klingt nicht schlecht. ich mach das ganze in einem ca. 15m^2 großen 
kellerraum, der als einzige lichtquelle eine 60W birne direkt über der 
anlage hat. beim ätzen selbst, was bei mir ca. 20min dauert, schalte ich 
die lampe aus.

> wie empfindlich ist denn der photolack wirklich. ich hab hier und da mal
das sagt dir dein datenblatt, das dir vor allem sagt, dass er für 
UV-strahlung grob um 400nm am empfindlichsten ist.

> von leuten gelesen, die mit direkter sonneneinstrahlung so 1-3 stunden
> belichten, da sollten doch ein paar minuten mit indirektem glühbirnen
> licht überhaupt kein problem sein oder?
sehe ich genauso. schon allein wegen dem geringen UV-anteil.

Autor: gaston (Gast)
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wow,

das ist super.
perfektes ergebniss. ist auch einfach in der anwendung, war zwar etwas 
fummelig die zweite maske deckungsgleich aufzulegen, aber da bau ich mir 
einfach ne vorrichtung für, demnächst...
das beste ist, es kostet nicht extra, außer halt die zweite lötstop 
maske herzustellen fürs belichten.

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