> werd ich dann doch mal ausprobieren. selbst wenn der photolack belichtet
> ist, bleibt er ja drauf wenn man ihn nicht entwickelt richtig? also ist
ja.
> es nicht so tragisch ihn einfach auf den leiterbahnen stehen zu lassen,
> also nach dem belichten und entwickeln der pads?
genau so ist es!
ich hab hier auch mal gelesen, dass man den lack durch backen bei ca 180
grad sehr stark verfestigen kann, sodass er sogar dem kratzen mit
schraubenziehern widersteht. ausprobiert hab ich es allerdings noch
nicht, weil ich keinen großen nutzen sehe, da ich keine elektrisch
isolierende wirkung brauche. mir ging es allein um die optik.
> ich lasse mir professionelle belichtungsvorlagen machen, ätze mit eisen
> 3 (ist ja undurchsichtig), das alles sollte die ungewollte belichtung
> weiter einschränken.
klingt nicht schlecht. ich mach das ganze in einem ca. 15m^2 großen
kellerraum, der als einzige lichtquelle eine 60W birne direkt über der
anlage hat. beim ätzen selbst, was bei mir ca. 20min dauert, schalte ich
die lampe aus.
> wie empfindlich ist denn der photolack wirklich. ich hab hier und da mal
das sagt dir dein datenblatt, das dir vor allem sagt, dass er für
UV-strahlung grob um 400nm am empfindlichsten ist.
> von leuten gelesen, die mit direkter sonneneinstrahlung so 1-3 stunden
> belichten, da sollten doch ein paar minuten mit indirektem glühbirnen
> licht überhaupt kein problem sein oder?
sehe ich genauso. schon allein wegen dem geringen UV-anteil.