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Forum: Markt [V] RFT-Multimeter G1007.500


Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Ich habe hier ein Multimeter vom Typ G1007.500 anzubieten. Es ist voll 
funktionsfähig, im Originalkarton und Meßstrippen mit separaten Spitzen 
sind auch dabei.

Als Preis habe ich mir 35 Euro vorgestellt.

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Noch ein Bild.
Paul

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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..und noch eins.
Paul

Autor: BBB (Gast)
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Wie alt ist das Multi denn?
Sieht mir nach 80er Jahre aus?

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Da es in der DDR hergestellt wurde, muß es wohl nach 80er Jahre 
aussehen... ;-)

Autor: BBB (Gast)
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Ah dann ists nur was für Sammler g

Autor: *.* (Gast)
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Sieht etwas nach Startrek TNG aus ;)

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Das Gerät ist 1986 gebaut worden.

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Ich weiß nicht, ob es vor meiner Zeit im Weltraum war. Zu meiner Zeit 
jedenfalls nicht. ;-))

Apropos Starr-Dreck: Es ist sauber und starrt nicht vor Dreck.

MfG Paul

Autor: Bernd G. (Gast)
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Wenn ich nicht selbst zwei hätte..., die sind bis heute in täglicher 
gewerblicher Benutzung. Unverwüstlich.
Diese Geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Gegensatz zu den 
heute gehandelten Chinateilen Spannungs- und Stromteiler mit 
0,1%-Widerständen besitzen, die außerdem noch einen niedrigen TK haben 
(Es wurden damals teilweise echt teure Widertände aus dem Westen 
eingebaut).
Der roll-over-Fehler ist auch nicht feststellbar (wegen des im 
Integrator eingesetzetzten MKC-Kondensators).
Desweiteren wird der geschätzte Betrachter feststellen, dass es keine 
fehlenden Meßbereiche gibt, wie heute oftmals üblich!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Bernd G.
Es freut mich, daß es Leute gibt, die die Qualität dieser Geräte richtig 
einschätzen können. Ich habe außer diesem hier noch 2 weitere im 
Gebrauch
und das auch schon seit Jahrzehnten. Das angebotene Gerät ist das 
Reserve-
Gerät.

Es hat nicht umsonst zu DDR-Zeiten 695 Mark gekostet....

MfG Paul

Autor: crazy horse (Gast)
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wenn ich mich recht erinnere, waren die Schalter nicht die allerbesten, 
kann aber auch an meinem Exemplar gelegen haben. Inzwischen ist es 
irgendwo verschollen.
Aber diese hier:
http://www.radiomuseum.org/r/messt_mell_multimeter_iv.html
benutze ich heute noch :-)
Hat mich damals als Schüler finanziell fast ruiniert, war aber der 
Beginn einer erfolgreichen Elektroniker-Karriere.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Mich deucht, dass bei Elektrotechnik Eisenach (Hersteller des Schalters) 
auch solche mit vergoldeten Kontakten extra für dieses Gerät gemacht 
wurden.
Das Problem war wohl, dass das Funkwerk Erfurt das Gold dafür beschaffen 
musste. Im Strudel des allgemeinen Niedergangs blieb es letztlich bei 
versilberten Kontakten.

Durch die Batteriebestückung mit 6 x LR6 (AA) hat man auch keine 
Probleme mit ständig entladenen Batterien, wie bei den 
Hilfskonstruktionen mit 9-V-Block. Wenn man die guten Duracell 
reinwirft, ist ein Batteriwechsel kein Thema mehr.
Das Gerät lässt sich komplett einhändig mit der linken (!) Hand 
bedienen, während man mit der rechten im Klemmenkasten herumstochert.

Durch die vielen Batterien und deren Gewicht ist es auch für die 
Selbstverteidigung des Elektrikers geeignet.

PS.: der Spannungsteiler ist wechselspannungsmäßig frequenzkompensiert 
und abgeglichen!

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Hat mich damals als Schüler finanziell fast ruiniert, war aber der
> Beginn einer erfolgreichen Elektroniker-Karriere.

Ich war zwar längst kein Schüler mehr, musste mir aber aus bekannten 
Gründen meine Geräte selbst schnitzen. Hier ein Einstrahler mit B 7 S 
402,
60 MHz, beleuchtetem Raster, selbsgebautem Tastkopf...
Die Knöpfe sind auch selbst hergestellt, alles mit Bordmitteln gemacht, 
außer dem Blechbiegen, das musste jemand für eine Tüte Kaffee im VEB 
machen.
Y-Enstufe mit KT911W, X-Endstufe mit KF470, Y-Verzögerungsleitung selbst 
hergestellt - ich kann da Tipps geben.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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PS: alle Bauteile waren aus DDR- bzw. Ostblockherstellung.
Die Leiterplatten (zwei Lagen) sind handentworfen und mit Nitrolack und 
Röhrchenfeder handgemalt. Eagle etc ist für die ganz Verbohrten also 
voll überflüssig.
Baujahr war 1986.
Das Xilinx-Kabel soll sagen, dass das Foto neueren Datums ist.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Bernd G.
Eine reife Leistung! Auch ich hatte mir einen Oszillographen mit der 
B7S4
gebaut, der mir aber leider an der Arbeit gestohlen wurde. :-((

(Der Dieb soll heute noch dran ersticken)
Der Geräteaufbau war "hochkant"
>Die Leiterplatten (zwei Lagen) sind handentworfen und mit Nitrolack und
>Röhrchenfeder handgemalt.

Exakt genau so habe ich es auch gemacht. Die Bauelemente waren meist aus
der SU oder von Tesla. Die Anodenspannung habe ich mit einem kleinen
Transverterchen mit SU165 erzeugt, das weiß ich noch.

...aber, wie schon von BAP festgestellt: Verdammt lang her, verdammt 
lang..

MfG Paul

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo.
Ich grabe den Thread mal kurz aus, weil ich was fragen möchte. Ich habe 
ja auch noch so ein gutes Multimeter. Ich würde gerne Leistungsmessungen 
bei Röhrenverstärkern mit diesem Gerät durchführen. Dazu muss man ein 
NF-Voltmeter verwenden. Leider besitze ich keines und wollte fragen, ob 
dieses Messgerät evtl. Frequenzen um 1kHz messen kann.

Gruß, Bernd

Autor: mhh (Gast)
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Bernd schrieb:
> Leider besitze ich keines und wollte fragen, ob
> dieses Messgerät evtl. Frequenzen um 1kHz messen kann.

Mühelos. Es geht mit vertretbarem Fehler weit über 20 kHz (0,775 V bei 
30 kHz ergibt 0,80x V in der Anzeige).

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Die Bedienungsanleitung sagt 1% +/-4 digit für den Bereich 45 Hz - 5 kHz
bzw 45 Hz - 1 kHz für den 1000-V-Bereich.

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Paul Baumann schrieb:
> Ich habe hier ein Multimeter vom Typ G1007.500 anzubieten. Es ist voll
> funktionsfähig, im Originalkarton und Meßstrippen mit separaten Spitzen
> sind auch dabei.
>
> Als Preis habe ich mir 35 Euro vorgestellt.

Aha, ein Fluke-Klon.
Und was soll dieses Gerät besser können, als ein modernes
Neues zum gleichen Preis?
Gewisse Probleme mit den Druckschaltern hatte ich übrigens
damals auch beim Fluke "Original".
Gruss
Harald

Autor: mhh (Gast)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Aha, ein Fluke-Klon.
> Und was soll dieses Gerät besser können, als ein modernes
> Neues zum gleichen Preis?

Achte mal auf das Datum...

Fluke war damals recht schlecht für DDR Mark zu bekommen, wenn das 
wirklich ein Klon sein sollte...

Besser ist z.B. das Frequenzverhalten.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@Harald
Ich weiß nicht, ob das Gerät irgend Etwas besser kann als das ein 
Anderes.
Das hatte ich auch nirgendwo geschrieben.
Diese Geräte habe ich schon seit Jahrzehnten in Benutzung und kann mich
nicht beklagen.

Die DDR-Entwickler haben auch nicht mit dem Zeh in der Steckdose
geschlafen und nicht alles, was sich ähnlich sieht, hat das gleiche
Innenleben. Daß ein Multimeter aussieht wie ein Mulimeter und nicht
wie ein 8-er Inbusschlüssel liegt in der Natur der Sache.
;-)

Du könntest aber mal einen Link auf das Gerät von Fluke geben, wenn Du
einen hast.

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Edith: als ein Anderes

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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es ist genausogut wie ein Anderes.
Und ja: ich habe auch noch soetwas in Benutzung!

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