Hallo Leuts,
ich werde hier völlig wahnsinnig. In letzter Zeit hat wohl mein Nachbar
seine letzten intakten Gehörnerven verloren, jedenfalls reißt er die
Lautstärke von seinem Fernseher dermaßen auf, daß ich mich hier auf
nichts mehr konzentrieren kann.
Ja, klar habe ich mit ihm geredet. Bringt aber nichts. Zum einen, weil
er mich akustisch nicht versteht, egal wie laut ich brülle, zum anderen,
weil er mich inhaltlich nicht versteht. Denn nicht sein Fernseher ist
laut, sondern die ganze Welt auf einmal so leise, daß man ja gar nichts
versteht. Außerdem möchte er gerne seine schöne Volksmusik hören, ist ja
das einzige, was ihm bleibt.
Also muß jetzt schnell eine Zwischenlösung her, ich lerne nämlich auf
Klausuren. Meint ihr, es ist möglich, zum Beispiel über sein
Wohnzimmerfenster mit µC und IR-Diode einfach mal seine Lautstärke
langsam der Normalität anzupassen? Hat jeder Fernseher den gleichen Code
oder müsste man den erstmal brute-forcen?
Wie wäre es mit einem Kopfhörer ?
Möglicherweise ist über ein 2. Gespräch etwas möglich oder Du besorgst
den Kopfhörer halt...
Finde ich für die Nachbarschaft wesentlich besser, ausserdem
löst das mit der Fernbedienung auf lange Sicht nicht Dein Problem...
Gruß Sven
Ihn zu Kopfhörern verpflichten und ihm sagen, dass du deine Ruhe zum
Lernen brauchst. Wenn er die Kopfhörer mal probiert hat, wird er sie eh
nie wieder ablegen wollen, weil er endlich wieder was hört ;-)
Liess bitte den Wikipedia Artikel zum Cochlea Implantat
durch.
Erstens wird er nie "lernen" damit zu "hören" und zweitens
würde ihm das auch keine Krankenkasse bezahlen, weil sinnlos.
Ehm,
was ich sagen wollte. Du kannst ihm darauf aufmerksam machen
das es wirklich Sinn macht sich um ein Hörgerät zu bemühen.
Eben das wird von den meisten KK übernommen wird.
Nehm TVbgone und jag des auf Dauerfeuer =)
Irgendwann springter dann vonner Brücke und das Problem hat sich
erübrigt
Grund: jeder Fernseher ging ihm aus XD
lol xD
Also ich würd ihm bei Gelegenheit auch einfach Funk-Kopfhörer schenken.
Evlt. legen ja ein paar andere Nachbarn oder Verwandte von ihm was mit
drauf?
Seitdem wir die Dinger damals meiner Oma geschenkt haben, konnte meine
Tante in der Wohnung darunter auch wieder schlafen. ;-)
Kauf DIr ne Packung Schaumohrstöpsel. Damit wirst Du das Problem lösen
können. Alles Überredungsversuche etc. sind vermutlich sinnlos. Oder Du
rufst die Polizei. Das macht vielleicht Eindruck auf ihn.
Funkkopfhörer sind doch blöde, weil die Batterien brauchen. Mit der
Auswechselung derselben ist Opa doch hoffnungslos überfordert, außerdem
ist er vermutlich wie die meisten alten Leute allergisch auf
Folgekosten. Kopfhörer mit Kabel sind allerdings auch ich das Wahre, da
selbiges bald abgerissen ist: schon wieder Folgekosten. Wenn ich an
meinen alten Herren denke, ist ein kabelgebundener Kopfhörer aber doch
die bessere Wahl. Das ist einfach zuverlässiger und kostet keine
Batterien.
> Kauf DIr ne Packung Schaumohrstöpsel. Damit wirst Du das Problem lösen> können.
Würd ich auch so machen bzw. hab ich auch so gemacht. Wirkt sehr gut,
auch gegen moderaten Baulärm, pfeifende WG-Genossen und karaokesingende
Nachbarskinder. (Ja, in so ner günstigen Stadtwohnung lärmt und kracht
es teilweise von allen Seiten...)
Allerdings mach ich mir manchmal ein wenig Sorgen um die Hygiene und
Gesundheit meiner Ohren: Wenn ich die Ohrenstöpsel längere Zeit drin
habe, verspüre ich oftmals einen undefinierbaren Schmerz, eine Mischung
aus Ohren-, Hals- und Kopfschmerz. Fast so, als würde man in den
verschlossenen Gehörgängen oder aber auf den Stöpseln selbst
irgendwelche ungesunden Mikroben züchten...
opa die hauptsicherung rausdrehen und gut ist es. bis opa das schnallt
hast du dein tägliches lernziel erreicht, danach sicherung wieder rein.
aber lass dich nicht dabei erwischen. ;-)
Hallo zusammen
Rede lieber nochmal mit dem Nachbarn und mache ihm Vorschläge. Das mit
den Kopfhörern finde ich z.B. gar nicht schlecht. Leider sind
Funkkopfhörer nicht so billig. Da es für ihn nicht laut zu sein scheint,
wird er deine Einwände vielleicht gar nicht verstehen. Alte Menschen
sind etwas eigen, also mit Geduld vorgehen.
Auf keinen Fall sollte man "unfaire" Lösungen umsetzen. Das führt nur zu
Krieg im Haus. Auf ein Mal stört dein Fahrrad im Hausflur, wird die
Kehrwoche nicht eingehalten (angeblich von dir), hast du seltsamen
Besuch und nimmst Drogen. Da ist ganz schnell jedes gute Verhältnis zum
Nachbarn kaputt. Die Idee mit der Fernbedinung ist auch nicht schlecht,
sicher aber rechtlich nicht ganz unbedenklich.
Für dich gibt es, wie bereits geschrieben, Ohrenstöpsel. Vielleicht mal
ein paar ausprobieren. Ich finde z.B. die bunten Ohropax aus dem DM ganz
gut, wirksam und passend. "Komische Gefühle" hatte ich bisher auch bei
langem tragen nicht.
In Ruhe lernen kann man übrigens auch sehr gut in der Bibliothek.
Zu Schluss noch der Tipp: Hat er den Kinder/Verwandte mit denen du das
Problem besprechen könntest? Vielleicht haben die einen besseren Draht
zu ihm und können ihn eher zu einem Hörgerät oder Kopfhörern überreden.
Meiner Erfahrung nach wirst du mit Argumenten nicht weiter kommen.
Störsendet, Fernbedienung etc. machen nur Probleme die dann auf dich
zurückfallen. Ich würde nochmal versuchen mit ihm zu reden und klar und
deutlich mit der Polizei und einer Anzeige weg. Ruhestöhrung drohen.
Mit allem anderen wirst du ihn nicht beeindrucken können.
Auch wenn es noch nicht 22:00 Abends ist, ist Lärm der zu vermeiden ist
verboten. Dazu gehört natürlich auch, mit einem TV das ganze Haus zu
beschallen.
Ich benutze in solchen Fällen keine Ohrstöpsel, sondern einen von diesen
Dummy-Kopfhörern, die statt einem Schallwandler eine solide Schaumstoff-
Füllung haben. Trägt sich angenehmer, als das Stöpselzeug.
> Kauf DIr ne Packung Schaumohrstöpsel. Damit wirst Du das Problem lösen> können.
Kauf dir lieber vernünftige Stöpsel. Mit
http://www.sonicshop.de/De/Plugs/MusicSafe-3.asp habe ich gute
Erfahrungen gemacht. Kosten zwar wesentlich mehr als diese gelben
Hohlraumversiegler, aber sind das Geld auch wert. Selbst nach Stunden
noch angenehm zu tragen. Und hygienischer noch dazu...
Gruß
Christian
Ja, so welche Dinger habe ich auch...allerdings muss man höllisch
aufpassen, dass man die Dinger nicht zu weit ins Ohr schiebt und
dann nicht mehr herausbekommt...sonst sitzt man neben vielen
anderen schwerhörigen Opas beim HNO anstatt zu lernen... :)
Hans wrote:
> ...allerdings muss man höllisch> aufpassen, dass man die Dinger nicht zu weit ins Ohr schiebt und> dann nicht mehr herausbekommt...
ja, man sollte aufhören zu schieben, bevor der Würgereiz kommt ;)
Hallo Gerhard,
das sind doch alles nur Tips für Weicheier. Du gehst zu seiner Wohnung,
trittst die Tür ein, haust dem Opa einen auf die Rübe und schmeißt den
laufenden Fernseher durch das geschlossene Fenster auf die Straße. Das
wird ihm eine Lehre sein! Danach hast Du viel Zeit und Ruhe zum Lernen
in einer Einzelzelle.
Lärmprotokoll anfertigen, am Besten noch von Nachbarn/Zeugen
unterschreiben lassen, dem Vermieter vorlegen und die Miete kürzen. Soll
der sich doch darum kümmern.
Eigentlich bin ich ja auch dafür, die Probleme offen anzusprechen und
zusammen zu lösen, aber bei alten Herren trifft man damit oft auf taube
Ohren.
Egal für welche Lösung du dich entscheidest, vergiss bitte nicht, dass
du es mit einem alten Mann zu tun hast. Der meint das nicht böse, kann
sich nur nicht anders helfen. Ich glaube dir, dass er dich nicht
versteht, vom Kopf her und akustisch. Suche lieber den Kontakt zu
Angehörigen und lass die das Probelm lösen.
>Liess bitte den Wikipedia Artikel zum Cochlea Implantat>durch.>Erstens wird er nie "lernen" damit zu "hören" und zweitens>würde ihm das auch keine Krankenkasse bezahlen, weil sinnlos.
Also erklär mir bitte mal, wieso das Sinnlos sein sollte?
Wenn das Hörkurve mit der Zeit schlechter wird, wird das CI schon
attraktiv.
Kopfhörer sind keine Lösung. Er wird nur alles weiter laut höhren und
sein Gehör weiter schädigen! Was er braucht, ist ein Hörgerät.
Entscheidend dabei ist, daß die leisen Töne lauter gemacht werden und
die lauten nicht lauter werden sondern so bleiben. Nur so wird die
Maskierung überwunden.
Kompressor ist das Stichwort!
Der Mensch hört nämlich in verschiedenen Lautstärkestufen mit
verschieden empfibndlichen Zellen. Meist sind nur die empfindlichen
geschädigt.
Drucke Deinem NAchbarn das mal aus und stecke es ihm in den Briefkasten.
Uhu Uhuhu wrote:
> Ich benutze in solchen Fällen keine Ohrstöpsel, sondern einen von diesen> Dummy-Kopfhörern, die statt einem Schallwandler eine solide Schaumstoff-> Füllung haben. Trägt sich angenehmer, als das Stöpselzeug.
Genau die sind die erste Wahl bei jeder Art von Lärmn!
(wenn es ganz laut ist zusätzlich Ohropacks nutzen)
- Sie tragen sich recht angenehm.
- Qualitativ gute dämmen um einiges besser als Ohropacks
- Man muss sich keine Stöpsel in den Gehörgang stecken :)
- Einfach hygienischer!
- Schnelles auf und absetzen möglich. (Wichtig)
- Man kann kleine Kopfhörer einbauen (für mp3-Player)
Kapselgehörschutz Moldex M1 ( 23,26 eur )
http://www.rotert.com/index.php?sid=8b679bc090f67a39ae2bc175d1696c31&cl=details&anid=615007
3M® Kapselgehörschutz 1440 ( 19,90 eur )
http://www.schloffer.biz/tiefstpreis/3m1440/Gehoerschutz/3M_Kapselgehoerschutz_1440.html
.. hab das auch durch.
Also, auch wenn einige hier Mitleid mit dem armen alten Mann heucheln.
Wenn der eine Belastung fuer die Nachbarn wird, muss seine Familie fuer
eine Loesung sorgen oder er muss ins Heim. Warum soll man eigentlich
fuer jeden Scheiss Verstaendnis zeigen? Glaub nicht, das der Fernseher
mittelfristig leiser wird, wenn Du jetzt keinen Terror machst. Und in
der Klausurzeit liegen die Nerven sowieso ziemlich frei.
Hab vor meiner Physikklausur auch fuer Ruhe bei meinem Nachbarn gesorgt.
Der ist jetzt noch sauer auf mich, aber ich hatte Ruhe! :p
Es würde helfen, dem Fernsehton des alten Mannes durch besseren Ton zu
ersetzen. Klingt komisch, ist aber so.
Der Ton, der aus den Lautsprechern der meisten Fernseher kommt, ist
unglaublich beschissen. Das fällt merkwürdigerweise kaum jemandem auf,
sorgt aber gerade bei älteren Leuten für ganz massive Probleme beim
Fernsehen.
Einerseits sind oft die Bässe bis zum Anschlag aufgerissen, was zu
diesen Bellgeräuschen führt, die man erst bei genauem Nachsehen als
Nachrichtensendung identifizieren kann, andererseits sind die Höhen
entweder aggressivst übersteuert oder gar nicht vorhanden. Auch sehr
laute Wiedergabe steigert die Verständlichkeit nicht.
In einem Fall, der mir begegnete, war selbst der Kopfhörerausgang
hundsmiserabel, so daß auch ein dort angeschlossener Kopfhörer keine
Abhilfe bot. Da aber ein DVBT-Receiver verwendet wurde, habe ich mal den
Kopfhörer direkt an diesem angeschlossen und ... erntete ein beglücktes
Strahlen "Endlich kann ich wieder verstehen, was die da sagen!".
Wenn kein Kopfhörer möglich ist, dann kann es helfen, das Audiosignal
über eine Stereoanlage wiederzugeben und die grottenschlechten
Lautsprecher/Verstärker des Fernsehers zu umgehen. Mein eigener
"Fernseher" ist ein Sat-Festplattenreceiver, der an einem geeigneten
TFT-Monitor angeschlossen ist - der Ton läuft über die Stereoanlage.
Exzellente Verständlichkeit auch bei niedrigen Lautstärken. Um Längen
besser als jeder Fernseher.
Mache ich mich in Deutschland strafbar, wenn ich in diesem Kontext das
Wort "Tesla-Transformator" sage?
Wir haben damals zu Teeniezeiten Stoersender mit Frequenz-Sweep gebaut,
die so ziemlich alle nervigen Radios auf dem Zeltplatz zum Fiepen
brachten, und deshalb auch schliesslich in den Aus-Zustand. Aber
letzteres ist mit Garantie verboten, drum auch kein Attachment des
Schaltplans.
Viel Erfolg im Kampf gegen die Renitenz,
- Anonymer, Boeser Salm
@HariboHunter
Die Antwort von deinem Nachbarn bekommst du dann bei nächster
Gelegenheit, wenn du mal Hilfe brauchst oder dich nicht an die
Hausordnung hälst.
@Gastinformatiker (Gast):
Mein Kopfhörervorschlag bezog sich nicht auf Kopfhörer für den
Lärmerzeuger, sondern für das Lärmopfer. "Noise cancelling" Kopfhörer
haben (vereinfacht gesagt) ein Mikrophon, dessen Signal nach einer 180°
Phasendrehung wieder in die Hörkapseln zurückgespielt wird, so dass sich
durch Signalauslöschung eine wesentlich bessere Lärmunterdrückung als
mit passivem Hörschutz erreichen lässt.
Gruß
risu
Wieso sind hier eigentlich einige derart aggressiv gegen diesen Opa?
Ich wette, das sind genau die, die man schon 150 m gegen den Wind hört,
wenn sie mit ihrem Auto durch die Gegend rasen, das sie für einen
Druckkammerlautsprecher halten. Umpf umpf umpf... sie halten das für
Musik.
Und ratet mal, was den Deppen spätestens mit 40 blüht: Schwerhörigkeit,
Taubheit...
Ich gönns ihnen und bin ins solchen Fällen dann ausnahmsweise auch für
üble Schikanen...
Uhu Uhuhu wrote:
>> Und ratet mal, was den Deppen spätestens mit 40 blüht: Schwerhörigkeit,> Taubheit...
genau wie der nervige, uneinsichtige, egoistische Opa! Damit er seinen
Masturbantenstadl "genießen" kann, müssen die anderen leiden...
....
nur, dass der Opa sich sein Gehör sicher nicht mit Kopfhörern und Disko
zerschossen haben dürfte. Sondern wahrscheinlich eher mit dem Lärm
irgendwelcher Maschinen im Laufe eines arbeitsreichen Lebens oder ganz
schlicht das Alter seinen Tribut fordert.
Im übrigen werden die Kosten für Hörhilfewn schon lange nur noch mit
Pauschbeträgen gedeckelt, welche keine qualitativ guten Hörgeräte
erlauben, zudem kostet auch deren Unterhalt nicht unerheblich. Nichts
für jemanden der im sozialen Wohnungsbau sein Alter verleben muss.
Gerontoknast für lästige Alte? Sieht so die Vorstellung der Jungen aus?
Na Mahlzeit. Da kann ich nur sagen, ich wünsche jedem , dass was er mir
wünscht, und davon das Doppelt.
Ein langsam Älterwerdender, der auch schon mit der vollkommen sinnlos
überzogenen, ja störenden Dynamik der TV-Audiokanale in Schwierigkeiten
kommt.
p.S.
Mich nervt es permanent die Fernbedienung in der Hand halten zu müssen,
um leise Passagen zu hören und dann im Werbeblock oder einer
Dramatischen Szene nicht angebrüllt zu werden.
Ich denke hier sollte eine sinvolle Kompression einsetzen, statt einer
Repression der Nachbarn.
Dass die Werbung so viel lauter ist ... ist ja nichts neues.
Aber kann man nicht ein Gerät entwickeln welches die durchschnittliche
Lautstärke (Spannung am Ausgang der zu den Lautsprecherboxen geht)
ermittelt und das dann mittels eines Transistors auf ein bestimmtes maß
absenkt.
Also irgendwie mit ADC Spannung und Mittelwert ermitteln und nachregeln.
- Wenn ich sowas finden würde dann würde ich dafür so 15 bis 35 Euro
ausgeben wollen.
Gibt es so etwas in der Art, meinen Eltern würde ich damit eine große
Freude machen können! Denen Kot*t es eben auch an dass sie immer die
Lautstärke vor jedem Werbeblock hoch und danach wieder runter stellen
müssen.
Beim digitalem Fernsehn gibt es auch unterschiedlich laute Kanäle, auch
irgendwie unschön und nervend.
- Gibt es so ein Gerät schon? Wo?
Wenn nein:
- Würde jemand von euch mitmachen solch ein Gerät zu entwickeln?
Atmega8 Atmega8 wrote:
> - Wenn ich sowas finden würde dann würde ich dafür so 15 bis 35 Euro> ausgeben wollen.>> - Gibt es so ein Gerät schon? Wo?
Dann kannste ja gleich bestellen...
http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=63606
weis nicht ob es das schon gibt, aber prinzipell ist es nicht unmöglich
nur arbeitet das auch verzögert und leises sollte auch nicht endlos
angeheoben werden sonst rauscht es.
besser wäre eine minimalllautstärke eizustellen und den NF-Pegel
gleichzurichten und auf nem RC Glied mit tau ca, 0,25sec zu integrieren
dies auf einen ADC geben und bei überschreiten einer max-Schwelle die
Differenz zum gewüschten Pegel am Gaincontrol gegenzukoppeln,
>Dann kannste ja gleich bestellen...>http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=63606
zu beachten !
- Betrieb ist nur über eine externen Signalquelle wie
z.B. Sat-Receiver, DVD-Player, etc. möglich.
Ja, die Daten wandern von:
Satelit -> Schüssel -> Sat-Receiver -> Stereo-Anlage -> zwei Boxen
Ich habe echt überlegt so etwas selbst zu basteln (vielleicht mach ich
das auch) aber als Geschenk in einem ordentlichen Gehäuse für 25,65eur
mach ich sowas nicht selbst.
Muss eh noch etwas mehr bei Reichelt bestellen.
Danke Benedikt !
Ich habe mir sowas auch mal selbst gebaut, zumindest teilweise. Mich hat
es nämlich auch ziemlich genervt, dass die Sender und vor allem deren
Werbung unterschiedlich laut ist. Das meiste wird von einem
Audioprozessor den ich aus den C-Box2 Platinen von Pollin ausgelötet
habe erledigt.
Sowas wirklich komplett selbst zu bauen ist garnichtmal so einfach, wenn
es ordentlich sein soll: Wenn es plötzlich laut wird, dann ist es
meistens schon zu spät. Wenn trotzdem schnell runtergeregelt wird, dann
gibt es Verzerrungen.
Nachdem runter geregelt wurde, sind die leisen Stellen zu leise.
Schlimmstenfalls pulsiert die Lautstärke, denn es wird langsam immer
lauter, dann kommt eine laute Stelle und es wird plötzlich wieder
leiser.
Eine ordentliche Regelung erfordert also schon einiges an Intelligenz
und somit Rechenaufwand.
Ich habe gerade per Zufall im Elektor 7/8 2002 eine Schaltung gefunden.
Die Schaltung nennt sich "Audio-Limiter" und dürfte genau das machen,
was ihr sucht.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Text:
"Die hier vorgestellte Audio-Limiter-Schaltung begrenzt die
Spitzen-Werte des Audio-Signals praktisch ohne Zeit-Verzug, und
anschließend regelt sie das Signal langsam wieder hoch."
Habe die Schaltung selber nicht aufgebaut und kann deshalb auch nicht
mehr darüber sagen. Vielleicht hilft es trotzdem jemanden.
Eine Aufnahmeautomatik aus einem Cassettenrecorder müßte das eigentlich
auch schaffen.
Das ganze rauf- und runterregeln ist scheinbar nicht ganz einfach,
deshalb schlage ich vor, die ankommenden Audiosignale auf einen
niedrigen Pegel zu begrenzen (Audiolimiter) und danach nicht etwa
langsam hochregeln (gibt die altbekannten Probleme), sondern nur anheben
auf einen normalen Wert.
Würde eigentlich reichen wenn man das momentane Level bestimmt und dann
8 bis 16 Stufen hat um hoch oder runter zu regeln.
So eine feine Auflösung hat der Volume-Balken auf dem Fernseher auch
nicht.
Wenn beim Umschalten kurz die normal laute Werbung kommt und 1 Sekunde
später auf normal geregelt wird, dann ist das schon viel schneller als
wenn man die Fernbedienung nehmen muss und manuell runter regelt.
@ Jonny Obivan
Gibt es schon so weit ich weiß, das hat sich angeschaut wo sich das Logo
befindet (vom aktuellen Sender).
Das war aber so eine Software für eine Video-Aufnahme zum nachträglichen
Werbung raus schneiden.
Also nicht Just-in-Time und bei einem Werbeblock siehst du nur noch
einen schwarzen Monitor ... :)
Atmega8 Atmega8 wrote:
> @ Jonny Obivan> Gibt es schon so weit ich weiß, das hat sich angeschaut wo sich das Logo> befindet (vom aktuellen Sender).
Es gibt mehrere Varianten. Die mit dem Logo ist eine von vielen
Algorithmen. Nicht alle Sender strahlen ein Logo aus und nicht alle
Logos sind an der gleichen Stelle.
> Das war aber so eine Software für eine Video-Aufnahme zum nachträglichen> Werbung raus schneiden.
Was soll das auch Just-in-Time bringen? ;)
> Also nicht Just-in-Time und bei einem Werbeblock siehst du nur noch> einen schwarzen Monitor ... :)
Nee, der Werbeblock wird dann 'rausgeschnitten.
Ich würde mich umgehend an den Vermieter bzw. die Hausverwaltung wenden.
Alternativ könnte auch eine entsprechende Stelle (Ordnungsamt, Polizei)
eine Anzeige wegen Ruhestörung aufnehmen.
>Mich nervt es permanent die Fernbedienung in der Hand halten zu müssen,>um leise Passagen zu hören und dann im Werbeblock oder einer>Dramatischen Szene nicht angebrüllt zu werden.
Ja, mich auch. Das ist die 10dB-Anhebung, mit der die Werbung gefahren
wird. Die TV-Sender lassen sich einfach nicht umstimmen, dies zu
unterbinden oder ihre Audioquellen mit derselben Dynamik auszustrahlen.
Dabei ist allerdings zu beachten, daß es für ein gesundes und angenehmes
Hörgefühl notwendig ist, eine gewisse Dynamik beizubehalten, besoners
bei klasssischer Musik, die ja mit voller Dynamik (unkomprimiert)
aufgenommen wird. Nur moderne (künstlich produzierte) Musik wie Rock und
Pop wird beim Mastern stark komprimiert. Damit wird die Musik im Mittel
lauter, was bei CDs wichtig ist, da das Maximum druch die 16 Bit begrenz
ist. Genau genommen gibt es da einen regelrechten Wettbewerb unter den
Masteringstudios, CDs sind heute z.B. viel lauter und dynmaikärmer, als
frühere.
Auch Stimmen werden so bei der Aufnahme angehoben. In der Werbung macht
man das, um besonders durchdringlich zu sein, was auch funktioniert.
>Aber kann man nicht ein Gerät entwickeln welches die durchschnittliche>Lautstärke (Spannung am Ausgang der zu den Lautsprecherboxen geht)
Ja, nennt sich AGC = Automatic Gain Control. Sowas kann mit einem sehr
langsam eingestellten Kompressor erreicht werden, der sich im
Sekundenmassstab anpasst. Technisch ist das nichts anderes, als ein
spannungsgesteuerter OP, dessen Steuereingang über einen Tiefpass vom
Ausgangssignal invertiert gespeist wird: Je höher der Pegel, desto
geringer die Verstärkung. Ein Möglichkeit wäre, so einen Kompressor
einfach dem Fernseher nachzuschalten und über die Stereoanlage zu hören:
>Wenn man mit dem Audio Signal vom TV auf eine HiFi-Anlage geht, würde>sich der Einsatz eines stinknormalen (PA-)Kompressors anbieten.
Die "stinknormalen" haben in den seltenstens Fällen den Spielraum, um
eine AGC abzugeben. Der billigste, den ich aus dem Kopf kenne, ist der
Ultramizer von Behringer. Kostet so 200,- oder so. Der arbeitet mit
einem DSP und kann vielfältig eingestellt werden. Da er zwei Kanäle hat,
kann man ihn in Mono kaskadieren und einen Limiter (s.u.) zuschalten.
>Ich habe gerade per Zufall im Elektor 7/8 2002 eine Schaltung gefunden.>Die Schaltung nennt sich "Audio-Limiter" und dürfte genau das machen,>was ihr sucht.
Nein! Ein Limiter ist faktisch ein sehr schnell eingestellter
Kompressor, der die mittlere Lautstärke nicht verändert, sondern die
Dynamik lokal zeitlich begrenz im Millisekundenmassstab reduziert, um
Übersteuerungen zu vermieden.
Was es für die Musikanpassung oben braucht, ist das genaue Gegenteil:
Dynamik erhalten aber Lautstärke reduzieren.
So eine Einrichtung ist für den Nachtbetrieb gut,wenn man alles leiser
hören will und muss, wo dann die leisten Töne verschluckt werden.
>Ja, nennt sich AGC = Automatic Gain Control. Sowas kann mit einem sehr>langsam eingestellten Kompressor erreicht werden, der sich im>Sekundenmassstab anpasst. Technisch ist das nichts anderes, als ein>spannungsgesteuerter OP, dessen Steuereingang über einen Tiefpass vom>Ausgangssignal invertiert gespeist wird: Je höher der Pegel, desto>geringer die Verstärkung. Ein Möglichkeit wäre, so einen Kompressor>einfach dem Fernseher nachzuschalten und über die Stereoanlage zu hören:
Ja genau soetwas meinte ich hier
Beitrag "Re: Fernseher vom Nachbar-Opa leiser machen!"
Du hast es wesentlich ausführlicher beschrieben.