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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Einstiegsgehalt in Österreich als Dipl.Ing. FH


Autor: Sebi Schaffer (gallileo)
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Grüßt euch,
habe mal eine Frage bezüglich der Einstiegsgehälter in Österreich.
Ich als Dipl. Ing (FH) bin demnächst zu zwei Vorstellungsgesprächen in 
Österreich bei zwei wirklich großen Firmen (die eine ist ein großer 
deutscher Automobilzulieferer) in Salzburg und Graz. Es geht um Stellen 
im Versuch.
Natürlich habe ich im Internet auch schon etwas rumgesucht aber ich kann 
gar nicht glauben, was ich so mitbekomme.
Kann es denn wirklich sein, dass ich mit unter 2000,- zu rechnen habe?! 
Auch hier im Forum gibt es jemanden der mit 1500,- angefangen hat...
Kann mich mal jemand aufklären was denn jetzt wirklich so in Österreich 
an Berufseinsteiger gezahlt wird?!
Ich dachte als Ingenieur in Österreich lässt es sich sehr gut leben. Ich 
weiß ja dass ich dort nicht das gleiche verlangen kann wiie hier in Dtl. 
(habe Angebote zwischen 45k und 56k) aber ich wollte eigentlich schon 
den gleichen Lebensstandart führen können wie hier in Dtl. als 
Ingenieur....
Würde mich über viele Antworten freuen...

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Habe gehört in Ö bekommt man ca. 10% weniger als in D. Gesichert sind 
diese Zahlen allerdings nicht wirklich.

Autor: Wiesel (Gast)
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meine Infos liegen bei 28-32k für nen Einsteiger E-Tech, jedoch darf man 
nicht vergessen das die Abgaben deutlich geringer sind.

Autor: Gast (Gast)
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Für 28-32k brauch ich kein langwieriges und schweres Studium. Eine 
Garantie, dass ich nach wenigen Jahren Berufserfahrung dann mehr 
verdiene, gibt mir niemand. Ein Studium lohnt sich also auch in Ö nicht.

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Autor: bayerischer Ingenieur (Gast)
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Guter Link! Dort finden sich die folgenden Zahlen, die ich um die 
deutschen Werte ergänzt habe:

Durchschnitt 2005 Ö: 50.030 Euro im Jahr, D: unbekannt.
(Durchschnittswerte sagen nichts, denke ich)


Einstig Trainees          Ö: 33.000    D: 45.000
Angestellte ohne Leitung  Ö: 38.000 Euro,   D: 50-70k
Gruppenleiter             Ö: 44.000 Euro,   D: 60-70k
Projektleiter             Ö: 44.000 (?)     D: 65-80k
Abteilungsleiter          Ö: 55.000         D: 70-90k
Hauptabteilungsleiter     Ö: 65.000         D: 75-100k

Anmerkung: Die Werte schwanken natürlich. Abteilungsleiter in kleinen 
Firmen laufen mit z.T. unter 70.000, während viele gute Entwickler in 
Grossfirmen durchaus die 70 überspringen.

Ich kann aber die Werte in Ö nicht ganz glauben: Ich war selber schon 
für dortige Firmen tätig und fand dort sehr gut ausgebildete deutsche 
Inwicklungsingenieure in Leitungsfunktionen, teilweise sogar mit 
Promotion. Ich kann mir einfach kaum vorstellen, daß dort einer für 
55.000 arbeitet, was er in Deutschland als Normale hätte. So viel 
geringer können die Abzüge nicht sein.

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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für D/Ö/SCH:
http://inhalt.monster.de/section1373.asp

als Tarinee stehen da für Ö 25k für D aber 34,5k

Das nenn ich mal einen Unterschied...

Autor: Tommi Huber (drmota)
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In Österreich ist der Ing. nur in Arztpraxen und in Kaffeehäuser hoch 
angesehen. Da wird schon mal mit Herr Dipl. Ing. .... aufgerufen um in 
das Arztkämmerlein zu kommen. Und wenn du HTL Lehrer bist wirst du 
überhaupt mit Herr Professor von den Schülern Nachbarn und Eltern 
angesprochen.

Nur leider ist diese Verehrung bei den Einstiegsgehälter zu Ende. Dort 
kannst du mit 1800 Brutto (+-10%) Einstiegsgehalt rechnen.

Beim Sklaventreiber gibts dann in etwa 1500 Brutto. Diese Gehälter sind 
in etwa mit denen von Sekretärinnen zu vergleichen.

Noch ein kleiner Tip gib deinen Titel in jedem Anmeldeformular an um dir 
etwaige Vorteile beim Bürgermeister zu sichern.

Autor: Manuel -- (ploana)
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ZU DEN FAKTEN:

in Österreich sind Einstiegsgehalte von 1.700 - 1.960€Brutto für 
Absolventen einer HTL richtig!!
Und zB.: Ein Arbeiteskollege (FH Absolvent) 2.500€ Einstieg(Probezeit) 
nach 3 Monaten 2.750 Bruto natürlich (38,5h/Woche, Mitarbeiter 
Entwicklung)

Ein Akademiker (z.B.: E-tech an einer Technischen Uni) liegt bestimmt 
nicht unter der Bezahlung eies FH Absolventen!!!


MfG

Autor: bayerischer Ingenieur (Gast)
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>nach 3 Mon. 2.750 Bruto (38,5h/Woche, Mitarbeiter Entwicklung

Reales Beispiel einer Ausschreibung aus dem Jahre 2003 in Graz:

Zielgehalt eines Uniingenieurs mit Diplom und Matura, mindestens 5 Jahre 
Erfahrung in Hardwareentwicklung, Kenntnisse im Bereich Software, 
Erfahrungen in Projektabwicklung, gutes Allgemeinverständnis für 
technische Zusammenhänge: €3350,- im Monat für 40h!

Hochgerechnet aufs Jahr und heute lande ich bei 54.000. Das dürfte so 
ziemlich die Grenze des Machbaren sein, weil keiner jemanden einstellt 
oder braucht, der mehr als 5 Jahre BE hat.

Auch ausgeschrieben war eine Entwicklerstelle für FH im Bereich 
Testautomation, nur Software, keine Hardware gefordert, mindestens 3 
Jahre BE : €2450,- im Monat für 38,5h!

Ebenfalls hochgerechnet aufs Jahr und heute komme ich hier auf 39.000. 
Auch das dürfte das Ende der Fahnestange sein, denn der Anbieter war der 
Toppzahler in Graz und wohl der gesamten Steyermark. Andere liegen 
angeblich 10%-15% drunter!

Inzwischen dürfte es etwas über die Teuerungsrate hinaus angezogen 
haben, aber nicht wesentlich.

Für Österreicher ist es nach wie vor lokrativer, nach Deutschland zu 
wechseln, wenn sie an ihrem Heimatort nichts finden und sowieo umziehen 
müssen.

Autor: The Devil (devil_86)
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@ Tommi Huber (drmota):

Sinnloseres Geschreibsel als dein Beitrag vom 21.08.2008 11:22 hab ich 
noch nicht gesehen, echt!

Autor: bayerischer Ingenieur (Gast)
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So sinnlos ist das Geschreibsel von Tommy nicht:

>In Österreich ist der Ing. nur in Arztpraxen und in Kaffeehäuser hoch
>angesehen.
Das stimmt, aber ich würde das "nur" streichen. Die Firmen wissen schon 
um die Qualität ihrer Ingenieure, aber sie können / müssen 
wirtschafltich nicht mehr zahlen, weil es die anderen nicht tun. In 
Österreich ist das Kostenviveau einfach nicht da. Ich habe das an den 
Angeboten gesehen, die die Elektronikdienstleister gemacht haben: Die 
produzieren eine Platine mit MCU und FPGA 20% billiger als die 
Deutschen. (Sind aber auch etwas chaotischer organisiert).

>Da wird schon mal mit Herr Dipl. Ing. .... aufgerufen um in
>das Arztkämmerlein zu kommen.

Stimmt, hab eich selber erlebt. Ein gutes Gefühl. Der Titel wird sogar 
auf die Lebenspartnerin übertragen :-)

> Und wenn du HTL Lehrer bist wirst du überhaupt mit Herr Professor von
>den Schülern Nachbarn und Eltern angesprochen.

In Wien ist das ganz extrem: Wenn da der Student einfach Herr Professor 
sagt, ist er unten durch. Es muss schon "werter Herr 
Universitätprofessor sein" -  Die Österreicher haben eine Titelmanie.

>Beim Sklaventreiber gibts dann in etwa 1500 Brutto. Diese Gehälter sind
>in etwa mit denen von Sekretärinnen zu vergleichen

Stimmt : Dort gab es eine Firma namens EFINO-Ingenieure oder so ähnlich. 
Die hatten absolut viele Stellen offen, aber zu Gehältern die 50% den 
deutschen entsprachen.

Autor: Kuno (Gast)
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>Ein Akademiker (z.B.: E-tech an einer Technischen Uni) liegt bestimmt
>nicht unter der Bezahlung eies FH Absolventen!!!

Sag mal, bei Euch in Österreich ist ein FH-Absolvent kein Akademiker? 
Also bei uns in DTl. werden von den FH's akademische Grade (Bachelor, 
Master, Dipl. (FH)) vergeben, ergo sind sie auch Akademiker.

Autor: Manuel -- (ploana)
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Rechtlich bin ich nicht informiert,
aber wenn man bei uns in Österreich von einem Akademiker spricht, dann 
spricht man von einem Absolventen einer Universität nicht einer 
Fachhochschule!

Zumindest ist dies in unserer Firma und in meiner Wohngegend so

lg

Autor: Kuno (Gast)
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Seltsames Ö. Wo, wenn nicht an einer Hochschule (dazu zählen Uni, PH, 
TH, FH) kann man Akademiker werden? Wie wird bei euch objektiv der 
Bergriff "Akademiker" dann definiert?

Autor: Gast (Gast)
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Hallo

Also in Österreich ist es wie in Deutschland. Sowohl ein UNI als auch 
eine FH verleiht akademische Grade wie BSc, MSc, Dipl.Ing., usw.

Wie auch in Deutschland gibt es bei der FH für die Grade Dipl.Ing. und 
Mag den Zusatz (FH) welcher auch geführt werden muß. Mit dem neuen 
Bachelor und Master System gibt es den Zusatz (FH) nicht mehr!

MFG Gast

Autor: Ingenieur (Gast)
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Vergeben denn die FHs dann auch den Master?

Wann vergeben sie den BAchelor? (
Ich sehe immer mehr, daß sich die FHs "university" nennen und Master 
vergeben. gibt es da dann noch einen nennenswerten Unterschied in den 
Studiengängen?

Ist das dann in Österreich und Deutschland gleich, dh. Master(DE) = 
Master(AU) und Bachelor(DE) = Bachelor(AU) ?

Wie verhält es sich mit den Ingenieuren der Berufsakademie ING(BA) gegen 
die HTL aus Österreich und CH ?

Momentan sehe ich, daß es in der Industrie so gehandhabt und 
interpretiert wird:

DI-TH(DE) = 1,1 * Master(DE) = 1,2 * DI-FH(DE)

DI-FH(DE) = 1,1 * DI-FH(AU)   = Bachelor (FH)

DI-BA(DE) = 1,1 * HTL-ING(CH) = 1,2 * HTL-ING(AU)

Gibt es dann eigentlich die BA-Ingenieure noch ?

Autor: Sebi Schaffer (gallileo)
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Also, es gibt ja so Brutto - Netto Rechner und ich muss feststellen, 
dass die Abzüge in Östrreich in etwa gleich sind wie in Deutschland. 
Lediglich das gesetzlich festgeschriebene 13. und 14. Gehalt (6% 
versteuert) verschönt die Jahres- Netto-Summe wieder etwas.
Umgerechnet wäre das dann in etwa so:
Um in Ö aufs Jehr gesehen in etwa gleich viel über zu haben wie in 
Deutschland, wenn ich 4400,- verdiene, muss es in Ö etwa 3300,- sein.
Die Lebenshaltungskosten liegen ebenfalls auf deutschem Niveau.
Also eine Frage:
Wie zum Geier könnt ihr mit Einstiegsgehältern <2000,- vernünftig leben.
Also ich warte jetzt das Angebot von der Firma ab, aber eure antworten 
lassen auf nichts guites schließen:-(
Ich hätte ja schon ein paar abstriche gemacht, aber wenn ich in Dtl. mit 
meinem Einstiegsgehalt (schlechtestes Angebot bei 45.000brutto) mehr 
netto rausbekomm als in Ö brutto, dann kann da was nicht stimmen und 
würde ich dann nie machen.
Man, ich habe mich schon gefreut in euer schönes Land zu kommen!

Autor: Paul (Gast)
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>Momentan sehe ich, daß es in der Industrie so gehandhabt und
>interpretiert wird:

Wofür stehen die Umrechnungsfaktoren? Für den Wissenstand, die Bezahlung 
oder was?

In Dtl. wird der Master sowohl von FH's als auch von Unis vergeben. Die 
BA hat einen Sonderstatus, weil sie rechtlich keine Hochschule ist und 
deswegen auch keine akad. Grade verleiht.

Für DTL. gilt:

(Dipl.-(BA) = Bachelor) < FH-Diplom < (Uni-Diplom = Master)

Ein Vergleich zu BA vs. HTL ist schwierig, weil die HTL ja auch keine 
Hochschule ist wie die deutsche BA. Allerdings benötigt man für die BA 
ein Abi, das ist meines Wissens für die HTL nicht nötig.

Die Gehälter in Dtl. hängen nicht nur vom Grad ab, sondern vielfach auch 
von der Unternehmensgröße und v. a. vom Ort der Beschäftigung (In 
Ostdtl. bekommt man im Schnitt 26% weniger als in Westdtl.)

Autor: Andreas B. (buyman)
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Paul wrote:

> Ein Vergleich zu BA vs. HTL ist schwierig, weil die HTL ja auch keine
> Hochschule ist wie die deutsche BA. Allerdings benötigt man für die BA
> ein Abi, das ist meines Wissens für die HTL nicht nötig.

Die HTL schließt mit der Matura (Abi) ab. Dauert zwar 1 Jahr länger als 
ein Gymnasium, dafür hat man eine (stark) technisch geprägte Ausbildung.

Autor: Ingenieur (Gast)
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>>Momentan sehe ich, daß es in der Industrie so gehandhabt und
>>interpretiert wird:

>Wofür stehen die Umrechnungsfaktoren? Für den Wissenstand, die Bezahlung
>oder was?

Für die Einschätzung der Wertigkeit , also die Ausbildung. Es geht dabei 
weniger um die Fakten, sondern mehr um das wie, so wie es die Einsteller 
sehen. Da machen viele einen deutlichen Unterschied zwischen den 
Abschlüssen DE <-> AU: Manche tun das ja sogar hinsichtlich der 
Bundesläander!

Autor: Paul (Gast)
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Wenn ich Deine Liste richtig verstanden hab, interpretierst Du die 
Wertigkeit eines österreichischen FH-Diploms als nur 90% eines deutschen 
FH-Diploms. Ist die FH in Ö. schlechter? Habe von einigen 
Forenschreibern auch schon gehört, daß die ö. FH viiiieeel besser sein 
soll, als die in DTL. Warum wird die FH in Österreich so minderwertig 
betrachtet (angeblich keine Akademiker usw. )? Besonders die Seite "Der 
Standard.at" scheint immer wieder Akzeptanz-Probleme mit der FH zu 
haben.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Gute Fragen, die ich nicht beantworten kann. Wie gesagt, ist es nicht 
meine EINSCHÄTZUNG, dass die Österreicher als schlechter sind, sondern 
meine ERFAHRUNG, dass sie schlechter angesehen werden.

Kann sein, daß da wieder ein Trägheitseffekt mitspielt, weil die Meinung 
der Einsteller aus (eigenen) Erfahrungen rührt, die 20 Jahre alt sind. 
Was aber soll ein 50-jähriger Entwicklungsleiter machen, wenn er einen 
Abgänger einschätzen soll? Er orientiert sich am Ruf der Hochschule und 
an dem, was er die letzten Jahre an Erfahrungen gemacht hat.

Naja, andererseits gibt es in Deutschland ja auch alte und etablierte 
Hochschulen, die im Bereich engineering weit vorne gesehen werden und es 
schon lange nicht mehr sind.

Autor: Marian Zboralski (Gast)
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Wie wird denn eure werter Ansicht nach ein polnischer Ingenieur gesehen?
Gilt der auch etwas?

Autor: Deimi (Gast)
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Grüß euch!

Also bezüglich der Frage des Einstiegsgehalts würd ich mich als 
Dipl.Ing, egal ob FH oder nicht, sicher nicht unter 2400€ brutto im 
Monat verkaufen lassen. Auch wenns ums Einstiegsgehalt geht.
2400€ ist schon alleine das Einstiegsgehalt für einen Bachelor, und der 
ist nur ein halber Dipl.Ing.. Sicherlich kommt es aber auch darauf an 
wie dein Lebenslauf und deine technische Fachkompetenz aussieht.

Außerdem würd ich noch gerne erwähnen das der Zusatz FH sowieso nix mehr 
zu bedeuten hat weil er bereits gestrichen wurde und alle die noch nach 
diesen studiert haben können beantragen das er bei ihnen auch weg kommt. 
=> Es gibt nur mehr Dipl.Ing..

mfg deimi

Autor: gast (Gast)
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ich bin in Ösiland Techiker und bekomme 4000 Euro brutto....ihr armen 
ing´s!

Autor: Guest (Gast)
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Ich fange am 01.09. in Ö an und bekomme als Absolvent 34500€ Brutto. Ein 
Freund der auch Absolvent ist und im gleichen Unternehmen in D anfängt 
bekommt etwa 42000€ Brutto.

Am Ende des Monats haben wir annähernd das gleiche Geld auf dem Konto. 
Grund dafür sind die bereits genannnten, gering besteuerten 13ten und 
14ten Monatsgehälter sowie ein Bonus, den das Unternehmen in Ö zahlt, 
den es in D aber nicht gibt.

Wir haben beide den Titel Dipl.Ing.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>ich bin in Ösiland Techiker und bekomme 4000 Euro brutto....ihr armen
>ing´s!

Es gibt in Österreich Handwerker die locker das Doppelte haben. Ich 
kenne einen Malermeister der verlangt fürs das anstreichen eines Zimmers 
(2 Tage Arbeit) 2500 Euro.

Der Gute hat eine wunderschöne Yacht in der Adria.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Dann scheint es ja genug Deppen zu geben, die sowas auch zahlen.

Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden...

Autor: FPGA-Designer (Gast)
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Das mit der Yacht soll mal dahin gestellt sein - 1250 je Tag ist aber 
wirklich etwas viel. Wer soll das bezahlen?

>Außerdem würd ich noch gerne erwähnen das der Zusatz FH sowieso nix mehr
>zu bedeuten hat weil er bereits gestrichen wurde und alle die noch nach
>diesen studiert haben können beantragen das er bei ihnen auch weg kommt.

Darüber würde ich gerne mehr erfahren!

Sind die AU-Ingenieure von der FH bald Scheinvollingenieure?

Dürfen sie sich in Deutschland auch so nennen ?

Autor: Paul (Gast)
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In Dtl. ist bei den Diplomabschlüssen FH anzugeben, bei den 
Bachelor/Masterabschlüssen nicht. Das ist auch logisch, da der 
Dipl.-Ing. (FH) (240 ECTS) ein anderer akademischer Grad ist als der 
Dipl.-Ing. (300 ECTS).

Mit Deiner Bezeichnung "Scheinvollingenieur" kann ich nichts anfangen, 
Entweder habt ihr in Ö. eine grottenschlechte FH oder ihr habt Euch mit 
der FH nie beschäftigt und deshalb Probleme mit dieser neuen 
Hochschulart - gibt es in Ösiland glaube ich auch erst seit 1996?.

Bei Euch scheint ja auch der Begriff Akademiker nicht objektiv dem 
Inhaber eines akademischen Grades zuzustehen, sondern es wird nach 
belieben zugestanden oder nicht - Kopfschüttel.

PS.: Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>1250 je Tag ist aber wirklich etwas viel. Wer soll das bezahlen?

Wird bei staatlich geförderten Altbausanierung bezahlt. Da lassen sich 
Wiener Hausbesitzer ihre Häuser sanieren und der Staat schiesst dazu bis 
zu 2/3 der Investitionssumme zu. Da steigen dann natürlich ganz schnell 
die Handwerkerrechnungen. Und wenn der Malermeister mit der Tochter des 
Architekten verheiratet ist und der Architekt sehr leicht an solche 
Aufträge rankommt, da er mit einigen Beamten im Rathaus befreudet ist, 
dann kommen solche Summen ganz schnell zusammen.

Und noch dazu wenn man als Malermeister in der Slovakei seinen Wohnsitz 
hat ist man überhaupt der Schlaueste, wegen der dann auch noch 
lächerlichen Steuern und der geringen Lebenskosten dort.

Autor: Max (Gast)
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Das Bachelor benötigt in jedem EU-land 180 bis 240 ECDS. Das ist eine EU 
Verordnung.

Kopfschüttel an Paul.

Autor: FPGA-Designer (Gast)
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@Tommi Huber: Du kennst Dich aus. Was ist eigentlich aus dem Wiener 
Polizeichef geworden, der wegen der Puffaffäre auf dem Haken war?

Aber: Sind es nicht mehr die Slowenen, die von unten her in AU 
eindiffundeiren?  Die SLowaken bevlkern doch eher die Schweiz, oder ?

Autor: Paul (Gast)
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>Das Bachelor benötigt in jedem EU-land 180 bis 240 ECDS. Das ist eine EU
>Verordnung. Kopfschüttel an Paul.

Leider hat diese Antwort nichts mit meinem Geschriebenen zu tun. Ich 
habe auch nie was anderes behauptet. Trotzdem sind Bachelor von der Uni 
und FH Akademiker, da sie einen akademischen Grad haben.

Autor: gast (Gast)
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Ich hätte beinahe mein Industriepraktikum, welches die letzte Station 
vor der Diplomarbeit darstellt, in Österreich absolviert. Bekommen hätte 
ich 1600-1800 € (Brutto) zuzgl. Wohnung. Hab es zum Glück sein lassen. 
Von frisch promovierten Entwicklern weiß ich, dass dort ca. 65 k€ 
bezahlt werden. Gut das sind auch nicht hellsten.
Von meinen Komilitonen die gerade fertig werden fängt im übrigen kaum 
einer unter 50 K€ an. Selbst Leute mit eher mäßigen Noten kommen derzeit 
auf 53 k€. Ich selbst studiere Elektrotechnik (Uni) in Süddeutschland.

Autor: FPGA-Designer (Gast)
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>Von meinen Komilitonen die gerade fertig werden fängt im übrigen kaum
>einer unter 50 K€ an

Habe ich auch schon mehrfach gehört. Kann aber auch sein, daß die alle 
übertreiben, denn ich habe ebenfalls Berichte von Studies, die mir 
glaubhaft versichern, daß die Richtung eher 45k sei (auch für Uni). Das 
werde an der Uni auch so kommuniziert.

Autor: Guest (Gast)
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Viele Großunternehmen zahlen für Einsteiger immer das Gleiche. Uni oder 
FH ist bei denen irrelevant.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>Was ist eigentlich aus dem Wiener
>Polizeichef geworden, der wegen der Puffaffäre auf dem Haken war?

Unser ehemaliger Wiener Polizeichef wem es interessiert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Aff%C3%A4ren_in_der_W...

http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.a...

Noch ein Tip an Ings die gerne in Wien arbeiten wollen. Schaut euch 
genau an
in welchen Stadtteil von Wien ihr ziehen wollt.

Autor: Sebi Schaffer (gallileo)
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Hi,
hab heut das Angebot bekommen. Ziemlich genau 40k brutto. Wäre ja noch 
annehmbar, aber ich hätte eine 43h Woche und nur 25 Tage Urlaub...
Also ich denke, dass ich das bleiben lasse:-)

Autor: Berater (Gast)
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Sage denen, daß Du "woanders" 43000 Brutto hast. Dann erhöhen sie 
nochmal. Machen alle.

"Uni oder FH ist bei denen irrelevant."
Dann kriegen sie nur FH und helfen mit die Tarife für Uni abzusenken 
(weniger Nachfrage) und subventionieren den anderen die besseren 
Abgänger.

So wie alle Billigheimer!

Autor: Chris (Gast)
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hahaha

ich muss lachen wenn ich diese Diskussion lese. Bin selbst bis jetzt 
noch Ing. (HTL) und war bis 2004 in Dtl in der Entwicklung tätig. 
Bruttoverdienst summasumarum 65k (Angestellter 35h/woche + Freiberufler 
ca 5-15h/woche) mit 27Jahren und ca. 7 Jahren Berufserfahrung.
Habe nun ein Universitätsstudium abgeschlossen als Ergänzung zum Ing. 
und dürfte nun in Ö als leitender Angestellter 40h/woche all incl. für 
monatlich 2900,- brutto = ca. 40k per anno arbeiten. Differenz 25k?!?! 
Unerklärbar!!

Na sehr motivierend muss ich sagen!!! und die Mähr, dass man in Ö 
billiger leben kann -> haha mal wieder ein scherzerl?

Somit mein Rat an alle die durch Leistung punkten wollen: meidet 
Österreich mit seiner "Freunderlwirtschaft und Pakelei von 
Gesinnungsgenossen". Leistung ist hierzulande Nebensache.

gruss

Autor: Deutscher Ingenieur (Gast)
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Die Kosten SIND in Östereich niedriger. Komme selber viel rum. Es ist 
nur nicht relevant weniger. Schon garnicht gleicht es geringeres Brutto 
aus.

Aber sag: Warum hast du das gemacht, mit den 2700? Geh nach Deutschland, 
dort bekommst du 50% mehr. Und der Spitzensteuersatz ist 10%-Punkte 
geringer, wenn man Soli zahlen muss !

Echt, ich frage mich, warum nichr mehr Ösis hier rumlaufen!

Autor: österreicher (Gast)
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Echt, ich frage mich, warum nichr mehr Ösis hier rumlaufen!

Vielleicht, weil es in Österreich schöner ist??
**ggg**

Spass beiseite: Hier wird grundsätzlich immer ums Geld geredet und dass 
man halt einfach dorthin gehen soll, wo gerade am meisten bezahlt wird. 
Wo bleibt die Lebensqualität? Haben die Leute hier denn keine Bindungen 
oder vielleicht Familie, die einen Umzug in ein anderes Land nahezu 
undenkbar machen.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Österreich war nie und wird nie ein High Tech Land sein. Österreich ist 
ein Bauern und Beamten Staat, der im übrigen wahnsinnig aufgebläht un 
teuer ist.

Österreich ist kleiner als Bayern und hat aber neun Bundesländer. Jedes 
Bundesland hat ein eigenes Paralament, Krankenversicherung, 
Landesbehörden für Schulen, eigene Landesgerichte usw... wo massenweise 
Bürokraten und Dummköpfe sitzen die von den Selbstständigen und Firmen 
finanziert werden müssen.

Der einzige Industriecluster ist in Oberösterreich nahe an der deutschen 
Grenze, der seine Gründer in NS - Zeit hatte (Hermann Göring 
Werke-->VOEST).

Sonst sind es meist Kleinstfirmen die zwar auf machen Gebiet 
Weltmarktführer sind (Seilbahnen, Skilifte, etc..) die aber selbst in 
Österreich kaum wer kennt.

Autor: Chris (Gast)
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@deutscher Ingenieur

"Die Kosten SIND in Östereich niedriger."
-> wenn man lange genug sucht wird man wohl etwas günstigeres finden ;-) 
schau dir mal die KFZ-Anmeldungskosten, Mieten, Lebensmittel usw. in Ö 
und D an.

Bezüglich Qualität und Lebensstandard: ich selbst war in Süddeutschland 
(Bayern und BW). Also wenn jemand sagt, dass diese Regionen nicht schön 
zum Leben wären, na dann weiss ich auch nicht. Ausserdem is es ein 
Katzensprung in die Alpen und nach Norditalien, also was macht es für 
einen Unterschied ob ich im Allgäu lebe und gutes Geld verdiene, oder 
z.B. in Kärnten für die Hälfte oder noch weniger?!?!

Ach ja, und Geld ist sicherlich nicht DER Motivator, jedoch wenn es 
bereits an der Basis krankt, ist es nur der Unzufriedenheit 
zuträglich!!!

Des weiteren stimme ich Tommi zu, dass die Wirtschaft in Ö sehr klein 
strukturiert ist. Firmen ab 50-70 Personen sind in manchen Gegenden 
schon Rießen. Viele stellen heute noch immer nur "verlängerte Werkbänke" 
für Großfirmen dar, und begeben sich somit in direkte Konkurrenz mit 
Anbietern aus Low Cost Countries. -> Wie sollen hier Mitarbeiter ein 
angemessenes Gehalt bekommen??

Autor: A.K. (Gast)
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>Der einzige Industriecluster ist in Oberösterreich
Einspruch, der Herr. Schön einmal Kärnten besucht?

>nahe an der deutschen Grenze, der seine Gründer in NS - Zeit hatte
Der "Gründer des Industrieclusters" in Villach war auch so etwas 
Ähnliches

- allerdings war der bei der Ausfahrt aus Klagenfurt letzte Woche "a 
bisserl z'schnö".

Autor: Cisco (Gast)
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Ausbildung: FH-Diplom (technisch)

Einstieg: Feb.2005 bei Brutto pro Monat 2700 € (Grundgehalt + Inclusiv)

Aktuell (Mai/2010): Brutto pro Monat 3300 € (Grundgehalt + Inclusiv)

Branche: passive keramische Bauelemente (Anwendung. Elektronik)

Autor: poolizei (Gast)
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Es gibt da massive Unterschiede und vorallem Firmen die aus Philosophie 
wenig zahlen und intern kommunizieren das jeder Mitarbeiter ersetbar ist 
und das auch praktizieren und das ist ein angesehenes Österreichisches 
familienunternehmen !
Bei dem ich 5 Jahre war.

Verdient wurde dort in der R&D PowerElectronics (30Kw DC 0-80V 0-600A)
zw. 1400-2X00€ netto
kaum einer der Top Leute maehr als 40Jahre in der Abteilung kratzten 3t€ 
netto
Die Einsteiger  lagen je nach Ausbildung NICHT nach Fähigkeiten zw. 
1400-1700 Netto

Ich bin jetzt Selbstständig und mach was mir Spass macht verdiene 
weniger habe ein Firmenauto und arbeite von zuhause!

UND bin damit glücklich und dass zählt NIX anderes

Autor: Иван S. (ivan)
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Deutscher Ingenieur schrieb:
> Die Kosten SIND in Östereich niedriger. Komme selber viel rum.

Definitiv nicht. Besonders die Grundbedürfnisse zu decken ist in 
Deutschland wesentlich billiger, besonders der Bereich Lebensmittel und 
Kleidung. Einzig der Sprit ist ein kleines bisschen billiger. Ich habe 
hier (Oberösterreich) und dort (Bayern) gelebt.

> Schon garnicht gleicht es geringeres Brutto aus.

Andererseits auch wieder wahr.

> Echt, ich frage mich, warum nichr mehr Ösis hier rumlaufen!

Melde mich zu ja schon zu Wort :-)

Tommi Huber schrieb:
> Österreich war nie und wird nie ein High Tech Land sein.

Naja, wenn Du meinst. Meiner Meinung nach steht Österreich ganz gut da.
Staatsverschuldung haben wir auch, aber wenn ich die Geschichten aus 
Deutschland höre wird mir schon manchmal etwas mulmig. Da geht's uns 
(noch) gut.

> Österreich ist ein Bauern und Beamten Staat,

Wie, wenn nicht durch Beamte, soll der öffentliche Dienst deiner Meinung 
nach arbeiten? Und zu den Bauern: Ich bin froh, daß es hier eine 
einigermaßen funktionierende und regional ausgerichtete Landwirtschaft 
gibt. Von Siemens, BMW und VW kann ich nicht leben, ich brauch' auch 
Eier, Brot, Wurst und Käs'!

> der im übrigen wahnsinnig aufgebläht un teuer ist.

Wahnsinnig aufgebläht, aha. Sagt der Deutsche, wo es im jedem einzelnen 
Bundesland einen Stab von Ministern gibt, nebst zugehörigen 
Ministerpräsidenten. Das setzt sich fort auf Kommunalebene, beim 
Bürgermeisterwirrwarr: Regierender Bürgermeister, Erster Bürgermeister, 
Oberbürgermeister... All das gibt es bei uns nicht. Minister auf 
Bundesebene, dann die Landeshauptmänner, unten die Bürgermeister.

> Österreich ist kleiner als Bayern und hat aber neun Bundesländer.

Das ist kein Argument. Damit könnte man ebenso gegen die Kantone der 
Schweiz wettern.

> Jedes Bundesland hat ein eigenes Paralament,

Falsch, ein Landesparlament gibt es bei uns im Gegensatz zu Deutschland 
nicht. Es gibt eine Landesregierung, das stimmt. Aber dieser Unfug mit 
den Ministern, wo jedes Land eigene stellt, gibt es hier nicht.

> eigene Landesgerichte usw... wo massenweise Bürokraten und Dummköpfe
> sitzen die von den Selbstständigen und Firmen finanziert werden müssen.

Aha, Landesgerichte gibts in Deutschland also nicht? Und Dummköpfe 
ebenfalls nicht? In Deutschland läuft also alles sauberer?

> Der einzige Industriecluster ist in Oberösterreich nahe an der deutschen
> Grenze, der seine Gründer in NS - Zeit hatte (Hermann Göring
> Werke-->VOEST).

Naja, nahe an der Grenze ist relativ. Im Herzen von Oberösterreich, 
würde ich sagen. Und immer noch näher an der Tschechoslowakei wie an 
Deutschland.
Und das einzige Industriegebiet ist das bei Leibe nicht, siehe 
Wien-Schwechat. Und wo du mir ja oben reinwürgen wolltest, in .at gäbe 
es kein High-tech: Stichwort LD-Verfahren. Wer hat's erfunden?

> Sonst sind es meist Kleinstfirmen die zwar auf machen Gebiet
> Weltmarktführer sind (Seilbahnen, Skilifte, etc..) die aber selbst in
> Österreich kaum wer kennt.

Die deutschen Weltmarktführer sind natürlich bekannter: Heckler & Koch, 
Krauss-Maffai, Mauser/Rheinmetall.

Da könntet ihr doch mal sparen: Raus aus der NATO ist der einzige Weg.

Iwan

Autor: Wilhelm Graupner (Gast)
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Zu den Bedingungen in Österreich gibt es auf der Gehaltsseite eine nette
Zusammenfassung. Dort sieht man alters-, ausbildungsabhängige Trends
sowie natürlich branchen- und berufsbezogene.

Voila: http://www.mqs.at/index_files/CompensationAustria_...

Beste Grüsse

Autor: Wilhelm Graupner (Gast)
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Autor: fyi (Gast)
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Hallo!

Nur so einmal als Information.

Habe mein technisches Master-Studium abgeschlossen und beginne mit 1. 
August zu arbeiten.

Verdiene 2650 € brutto / Monat (14. Gehälter) .... das ganze in 
Österreich. Bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Einstiegsgehalt.

lg,
fyi

Autor: stinger (Gast)
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Hi!

Komme aus der Steiermark, aus einer Stadt bekannt als Montanstadt mit 
der Eliteuniversität (Montanuniv.)(Österreich). Bin aber in die SChweiz 
gegangen aufgrund meines Berufs (Informationstechniker mit Dipl.-Ing. 
(FH), vorher die. Uni und dann also die in Ö.mit sehr gutem Ranking, 
techn. FH, verdiene jetzt dort als Einstiegsgehalt 4.008,- NETTO in Euro 
umgerechnet, das 13x im Jahr!!!
Dafür sind zB die Mieten sauteuer hier.. und die Lebenskosten auch höher 
naja egal..
Mal schauen was kommt!
Werd mir mal ein paar Jahre hier was zusammensparen.. dann gehts ins 
nächste Abenteuer will dann nämlich einen Master in Erdöltechnik machen 
bzw Bohringenieur werden, am liebsten auf einer Bohrinsel, dort dann als 
Bohringenieur arbeiten, da wirds dann schlimm mit den Verdiensten, hab 
sogar was von über 7000 Euro Netto gehört, und in den USA mit langer 
Berufserfahrung und Verantwortung verdient man angeblich 500-800 US $ am 
Tag!! (also Rotationsschichten auf der Bohrinsel 14 Tage voll arbeiten 
(12-14 Std pro Tag), dafür dann wieder 14 Tage frei..) Das wär mal was.. 
naja egal GEld ist nicht alles.. würd auch gern ne Doktorarbeit mal 
schreiben und in die Forschung gehen.. was meint ihr?

lg
stinger

Autor: mAiDer (Gast)
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>Habe mein technisches Master-Studium abgeschlossen und beginne mit 1.
>August zu arbeiten.

>Verdiene 2650 € brutto / Monat (14. Gehälter) .... das ganze in
>Österreich. Bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Einstiegsgehalt.

Finde ich jetzt für ein abgeschlossenes Master Studium nicht wirklich 
viel...
Für 2650 Brutto geh ich doch nicht noch jahrelang studieren...

Habe nen HTL Abschluss (Elektrotechnik) und ebenfalls am 1. August 2010 
zu arbeiten begonnen, mit einem Einstiegsgehalt von 2600€ Brutto/Monat, 
38,5h Woche, 14 Gehälter + jährliche Bonuszahlung (ca. 1-1,5 
Monatsgehälter).
Bin sehr zufrieden damit!

Mfg
mAiDer

Autor: ungluecklicherFHler (Gast)
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mAiDer schrieb:

> Finde ich jetzt für ein abgeschlossenes Master Studium nicht wirklich
> viel...
> Für 2650 Brutto geh ich doch nicht noch jahrelang studieren...
>
> Habe nen HTL Abschluss (Elektrotechnik) und ebenfalls am 1. August 2010
> zu arbeiten begonnen, mit einem Einstiegsgehalt von 2600€ Brutto/Monat,
> 38,5h Woche, 14 Gehälter + jährliche Bonuszahlung (ca. 1-1,5
> Monatsgehälter).
> Bin sehr zufrieden damit!
>
> Mfg
> mAiDer

Mein lieber Freund, spuck nicht so große Töne du Thread-Leichenschänder 
und vor allem erzähl die Wahrheit! Nach HTL ohne Praxis wirst du niedrig 
eingestuft ca. 2000 Euro brutto sind da schon Obergrenze.

Richtig wenn man wirklich soviel ohne Studium kriegen würde warum dann 
studieren? Viell hast du auch nur großes Glück gehabt...

Autor: The Devil (devil_86)
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mAiDer schrieb:
> Habe nen HTL Abschluss (Elektrotechnik) und ebenfalls am 1. August 2010
> zu arbeiten begonnen, mit einem Einstiegsgehalt von 2600€ Brutto/Monat,
> 38,5h Woche, 14 Gehälter + jährliche Bonuszahlung (ca. 1-1,5
> Monatsgehälter).

Wie alt/wie viel Arbeitserfahrung?

Autor: ungluecklicherFHler (Gast)
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The Devil schrieb:
> Wie alt/wie viel Arbeitserfahrung?

So wie er schreibt, glaub ich das er keine hat also 0.

Dadurch wird er aber auch sicher nicht so hoch im Gehalt eingestuft wie 
er schreibt. Also ne glatte Lüge. Außer nach viell einigen Jahren 
Berufserfahrung.

Glaubt mir, bin selber Österreicher und hab auch ne HTL besucht.

Autor: The Devil (devil_86)
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ungluecklicherFHler schrieb:
> Glaubt mir, bin selber Österreicher und hab auch ne HTL besucht.

Ich auch.

Das Einstiegsgehalt für HTL-Absolventen ist im Metall-Bereich derzeit so 
1900-2000€ (brutto); ich denke kaum, dass auch nur irgendeine Firma 
einem "Frischgefangenen" 600-700€ mehr zahlt...

Autor: ungluecklicherFHler (Gast)
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The Devil schrieb:
> Ich auch.
>
> Das Einstiegsgehalt für HTL-Absolventen ist im Metall-Bereich derzeit so
> 1900-2000€ (brutto); ich denke kaum, dass auch nur irgendeine Firma
> einem "Frischgefangenen" 600-700€ mehr zahlt...

Eben genau, wie ich schrieb. Und für einen HTL Abgänger ist das sicher 
kein schlechtes Gehalt. Hab auch im Metallbereich gearbeitet, in Linz 
(Stahlwerke) bevor ich zu studieren begann.

ungluecklicherFHler schrieb:
> Nach HTL ohne Praxis wirst du niedrig
> eingestuft ca. 2000 Euro brutto sind da schon Obergrenze.

Autor: The Devil (devil_86)
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ungluecklicherFHler schrieb:
> ungluecklicherFHler schrieb:
>> Nach HTL ohne Praxis wirst du niedrig
>> eingestuft ca. 2000 Euro brutto sind da schon Obergrenze.

Das hab ich nur bestätigt ;-)

Autor: Dr Österreich (Gast)
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Hi !
Interessantes Thema!
Wie is denn da mit Einsteigern die eine Dr Arbeit vorweisen können?

Wenn MSc 2650 Eur verdienen können, wieviel kriegt dann ein Doktor in 
der Wirtschaft ohne Berufserfahrung?  Viel mehr nicht oder?

Autor: Dr Österreich (Gast)
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Ja ich weiß ich bin ein Leichenschänder :-)

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Als Absolvent biste immer noch ein Gruenschnabel, der erst mal noch sehr 
viel lernen muss. Deshalb lohnt es sich in den ersten Jahren noch nicht 
einen hochbezahlten Job anzunehmen. Den bei einem hochbezahlten Job sind 
die Erwartungen der Firma auch hoeher. Man sollte aber erst mal viel 
lernen. Daher : da muss man erst mal durch.

Zu verhandeln gibt es eigentlich nichts. denn als Absolvent hat man 
keine Spezialisierung, kann nichts anbieten. Die Firmen zahlen was sie 
zahlen wollen. Das aendert sich dann spaeter schon.

Autor: Hans (Gast)
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Heiner schrieb im Beitrag #3149775:
> zu geil ! wird man da im Kaffehaus mit Herr Diplom Ingenieur
>
> angesprochen ? das muss ich erleben :-)

Wenn sie Dich kennen und um deinen Titel wissen und zudem bekannt ist, 
dass du Wert drauf legst, dann ja. Kannst auch gerne den Kellner drauf 
hinweisen. Was er dann von dir hält, ist was anderes. als Deutscher 
sollte man in Ö sowieso keinen Kaffee bestellen, weil sie Dir garantiert 
reinspucken.

Autor: NL (Gast)
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Hans schrieb:

> als Deutscher
> sollte man in Ö sowieso keinen Kaffee bestellen, weil sie Dir
> garantiert reinspucken.


Vielerorts sind Ausländer halt nicht so gern gesehen. Der ganz normale 
alltägliche Rassismus eben...

Das bisschen Spucke im Kaffee ist aber gar nichts gegen das, was ich 
einmal in einem Restaurant in Asien (Kathmandu, Nepal) erleben musste.
Da lag doch tatsächlich auf meinem Teller, unter dem Gemüse verborgen, 
eine total verrostete Holzschraube! (Linsenkopf, ca. 40 x 6mm).

Autor: Dr Österreich (Gast)
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Bin bestimmt kein Grünschnabel mehr, werter Herr!
Hab zwar keine "richtige" Berufserfahrung, aber ich bin Dr habe also die 
zwei wichtigen Buchstaben vorn und kann auch dementsprechend mehr als 
wie nur ein popeliger MSc verlangen!!

Viel Spaß noch

Autor: banker (Gast)
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Verdiente in Österreich als Dipl Ing monatlich 2600,-- Eur brutto, jetzt 
in der Schweiz im Monat locker über 9´000 CHF brutto.. soviel dazu

Autor: banker (Gast)
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Heiner schrieb im Beitrag #3150467:
> banker schrieb:
>> Special Operations ;-)
>
> mh ok mehr sagst aber nicht ? also was genau ?
>
> Österreich ist wohl als Ing nicht so zu empfehlen. Und wie ich
> rausgehört habe gibt es dort wohl auch etwas Fremdenfeindlichkeit
> gegenüber Deutschen ?

Releasemanagement, Analysis (Unix, Oracle), etwas Weiterentwicklung und 
Anpassung in Java, Koordination von Lieferantensoftware

Will aber trotzdem irgendwann den Weg der Promotion noch einschlagen.

Ja, etwas noch immer, á la "Piefke"

Österreicher im allgem. denken halt, dass die "Piefke" alles besser 
wissen und keine Ratschläge annehmen wollen, ist halt eine etwas andere 
Mentalität.

Mit den Bayern, logischerweise, vertragen wir uns schon besser.

Autor: leiterbahn (Gast)
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Ich bin selber Österreicher und finde es beschämend, dass Österreich 
hier als "Beamten- und Bauernstaat" bezeichnet wird. Ebenso ist mir 
nicht ganz klar, warum hier teilweise über unsere politische Situation 
lamentiert wird - auf die Gehaltssituation für Ingenieure in der 
Privatwirtschaft hat diese wenig Einfluss. Ich bin seit über 12 Jahren 
im Berufsleben und hatte nie Probleme, als Elektroniker eine Anstellung 
zu finden. Und tatsächlich wiegt auch bei uns mittlerweile die 
Erfahrung, die man bereits im Berufsfeld sammeln konnte schwerer, als 
ein schöner Titel. Studierende, die ihr Studium zwar in Mindestzeit 
runtergebogen haben, aber niemals in der Praxis tätig waren, sind 
teilweise unbrauchbar, bzw. müssen damit rechnen, anfangs kein 
Monstergehalt zu bekommen. Steinreich werden wir Techniker auch nur in 
Ausnahmefällen. Wer aber bereits praktisches Wissen vorweisen kann, Lust 
hat, ein wenig zu pokern und zu verhandeln, der kann auch bei uns zu 
einer passablen Bezahlung kommen. Möglicherweise findet sich auch noch 
eine Nische, die sonst Wenige bedienen wollen. In Summe zählt (für mich 
persönlich) ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bezahlung und 
Zufriedenheit. Ich habe keine Lust auf einen hochbezahlten Job, der mich 
täglich...nennen wirs beim Wort....anpisst!

Autor: klausi (Gast)
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Sorry fürs Ausgraben.. hat sich da zwischenzeitlich was geändert?   Wie 
sind die Löhne?

Lohnt sich ein Dr. in der Industrie in Ö.??

Autor: DP (Gast)
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Tommi H. schrieb:
> In Österreich ist der Ing. nur in Arztpraxen und in Kaffeehäuser hoch
> angesehen. Da wird schon mal mit Herr Dipl. Ing. .... aufgerufen um in
> das Arztkämmerlein zu kommen. Und wenn du HTL Lehrer bist wirst du
> überhaupt mit Herr Professor von den Schülern Nachbarn und Eltern
> angesprochen.

Kann ich voll bestätigen! Wer in seinem Leben etwas erreichen will wird 
in Österreich entweder selbstständig oder wandert aus.
Erben oder Politiker werden wäre noch eine alternative
Politiker .. wie S. Kurz der nicht mal sein Studium abgeschlossen hat 
und nun mehr als 150k EUR im Jahr verdient.
Sein Lebenslauf, er war bei der jungen ÖVP (Partei) dabei und wurde dann 
zum Staatssekretär für Integration wo er zwar nichts tun durfte aber 
dennoch das übliche Gehalt bezogen hat.
Vielleicht geht auch noch das man sich eine Arbeit sucht wo man keine 
Steuern zahlt, ist das nicht bei der UNO in Wien so? Bei der OECD ist 
das auf jeden Fall so, aber dort arbeiten auch viele Kinder von 
Politikern - sollte also etwas schwierig sein dort ohne Kontakte 
reinzukommen.

Autor: Wolfi (Gast)
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Einfach das falsche studiert.. Ingwesen od Informatik ts ts.. nicht 
wieder.

Im nächsten Leben wohl Juristerei oder Mänätschment.

Autor: Jo S. (joo)
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Wolfi schrieb:
> Im nächsten Leben wohl Juristerei oder Mänätschment.

Auch Ingenieure können im Top-Mänätschment richtig gut verdienen. Man 
denke z.B. an den österreichischen Ing. Ferdinand Piech.  ;)  :))

Autor: Joey4711 (Gast)
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DP schrieb:
> Kann ich voll bestätigen! Wer in seinem Leben etwas erreichen will wird
> in Österreich entweder selbstständig oder wandert aus.

Bestätige ich als Österreicher ebenfalls. Allerdings ist das auch eine 
Mentalitätsfrage. Der durchschnittliche Österreicher ist etwas träger 
als der durchschnittliche Deutsche (wobei das meine Privatmeinung ist- 
meine Erfahrung bestätigt das aber bei jeder Gelegenheit). Das bedeutet, 
dass viele österreichische Ings, die ich kennenlernte, sich zwar 
permanent beschweren, aber nichts tun, um ihre Lage zu ändern - dann 
müssten sie nämlich umziehen oder größere Entfernungen pendelnd in Kauf 
nehmen.

In Österreich selbständig werden geht durchaus mit etwas Vorbereitung, 
naiv darf man allerdings nicht sein- vor allem die 
Sozialversicherungsbeiträge, die nach einer gewissen Schonzeit ab dem 
vierten Jahr der Selbständigkeit eingehoben werden, haben es in sich.

Auswandern ist ebenfalls eine Option.

Generell würde ich sagen: Österreich ist ein schönes Land; nach 
Deutschland ginge ich nur zum Arbeiten, nicht zum Leben. Die Bayern und 
Baden/Württemberger sind uns mentalitätsmäßig noch am ähnlichsten, ab 
Hessen (habe gerade ein Projekt dort) ist's ein deutlich anderer 
Menschenschlag. Die Leute scheinen dort nur für's Arbeiten zu Leben und 
"zwischen den Zeilen" merke ich dort doch immer, dass die Lebensqualität 
nicht so perfekt ist ("Wir fahren wieder nach Frankreich auf Urlaub. In 
Bordeaux ist die Lebenmentalität der Leute viel entspannter. Dort kann 
man ausspannen.").

Best Grüße.

Joey

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Wolfi schrieb:
> Einfach das falsche studiert.. Ingwesen od Informatik ts ts.. nicht
> wieder.
>
> Im nächsten Leben wohl Juristerei oder Mänätschment.

Haha Juristen. Wenn man guckt mit welchen Gehältern die sich so 
abspeisen lassen, nein danke. Und 60h sind natürlich Usus. Selbst die 
besten 1%, welche vielleicht in ne große Kanzlei kommen, und ihre 
"fetten" 50k zum Einstieg bekommen, müssen sich dafür totschuften. Die 
anderen, falls sie überhaupt nen Job kriegen, müssen dasselbe für 30k 
tun.
Wenn man nicht so gut ist, dass man Richter werden kann, ist Jurist der 
sichere Weg in die Welt der niedrigen Löhne.
Man kann sich natürlich auch selbständig machen als Anwalt. So wie 
tausende andere. Und dann Mietstreitigkeiten und Auffahrunfälle 
bearbeiten. Davon wird man zwar nicht Reich, aber es ist wahrscheinlich 
zu viel um sich direkt aufzuknüpfen.

: Bearbeitet durch User
Autor: BL (Gast)
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Joey4711 schrieb:
> Das bedeutet,
> dass viele österreichische Ings, die ich kennenlernte, sich zwar
> permanent beschweren, aber nichts tun, um ihre Lage zu ändern

Erlebe ich Tag für Tag:

Serienprodukt (seit ca. 10 Jahren) hat seeeehr viel 
Veränderungs"potential" und wenn man darüber redet bzw. Inventar der 
Firma darüber anspricht, hört man ständig "i waß, eh scho immer so 
scheiße gwesn" oder "den schaß wü kana angreifn, is jetzt eh scho 
wuascht"

Autor: klausi (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Haha Juristen. Wenn man guckt mit welchen Gehältern die sich so
> abspeisen lassen, nein danke. Und 60h sind natürlich Usus. Selbst die
> besten 1%, welche vielleicht in ne große Kanzlei kommen, und ihre
> "fetten" 50k zum Einstieg bekommen, müssen sich dafür totschuften.

Ok. In der Schweiz zB geht's Juristen noch sehr gut , nicht so wie in 
Deutschland. Aufgrund den ganzen Schwarzgeldern verdienen sich die ne 
goldene Nase in den Banken..!

Autor: paul (Gast)
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zumal die Juristen in der CH keine Billigkonkurrenz aus der EU zu 
befürchten haben, die sagen "wow 100k in Zürich, da muss ich unbedingt 
hin und weniger Steuern als in DE zahle ich auch noch".

Richtig gut geht es nur den sehr guten Juristen. Das sind zwar schon 
mehr als 1% und die verdienen häufig erheblich mehr als 50k zum 
Einstieg. Wer aber zum Mittelmaß gehört, darf sich mit dem rum plagen, 
was cyblord genannt hat. Außerdem ist es ein langer Weg dahin. Erstmal 
Uni Studium, dann noch zwei Jahre Ref.

Autor: klausi (Gast)
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Ok aber mir persönlich gefällts in Ö. viel besser.

In der CH wird alles als toll qualitativ, hochpreisig angeboten.
Die Mentalität, die ganzen Ausländer dort.. das ist nix.

Autor: BL (Gast)
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klausi schrieb:
> Die Mentalität, die ganzen Ausländer dort.. das ist nix

Selber im Ausländer aber sich darüber beschwerden, dass es dort 
Ausländer gibt... der deutsche Hans, wie er lebt und leibt

Autor: Jay (Gast)
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Joey4711 schrieb:
> ab
> Hessen (habe gerade ein Projekt dort) ist's ein deutlich anderer
> Menschenschlag. Die Leute scheinen dort nur für's Arbeiten zu Leben

Ne, ne, die tun nur so. Es hat mich auch ein paar Jahre in Hessen 
gekostet, bis ich das verstanden habe. Jede Region hat da so ihre eigene 
Hesse-unter-sich Feierkultur. Häufig sehr spießig, konservativ, aber 
feiern können die Hessen.

> und
> "zwischen den Zeilen" merke ich dort doch immer, dass die Lebensqualität
> nicht so perfekt ist ("Wir fahren wieder nach Frankreich auf Urlaub. In
> Bordeaux ist die Lebenmentalität der Leute viel entspannter. Dort kann
> man ausspannen.").

Die Einstellung findest du doch fast überall in Deutschland, ausgenommen 
in den innerdeutschen Urlaubsregionen wie an den Küsten oder in Bayern. 
Der Deutsche an sich ist nun mal Reiseweltmeister und muss dafür Gründen 
konstruieren warum es woanders so schön ist.

Sieht man sich den OECD Better Life Index an, dann liegt Deutschland 
einen Hauch vor Österreich bei der durchschnittlichen Life Satisfaction. 
Beide liegen ziemlich hoch. Frankreich liegt deutlich, wenn auch nicht 
extrem hinter beiden.

Bei anderen Kriterien sieht es ein bisschen anders aus. Wer mit den 
Daten spielen will: http://stats.oecd.org/Index.aspx?DataSetCode=BLI

Übrigens, Deutschland ist weit davon entfernt Jammerweltmeister zu sein, 
auch wenn uns das unsere Qualitätspresse seit Jahrzehnten erzählt. 
Aktuell niedrigste Life Satisfaction in der OECD: Portugal, Ungarn, 
Griechenland.

Autor: Jan (Gast)
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Wieviel ist hier das Einstiegsgehalt?

Und nach 5 J Erfahrung? (Ca. - Spannweiten)

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