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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Operationsverstärker, unipolare Versorgung


Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Moin,

ich möchte diese Schaltung

  http://sound.westhost.com/p06-fig2.gif

aufbauen. Sind prinzipiell alle OPV's für eine unipolare Versorgung 
geeignet oder gibt es was zu beachten? Der Artikel

  http://www.mikrocontroller.net/articles/Operations...

schweigt sich leider aus. Der Tietze/Schenk zeigt den Aufbau eines 
explizit für unipolare Versorgung ausgelegten OPV's, geht aber leider 
nicht auf eine mögliche Eignung andersartiger OPV's ein.

Und: Sind höhere Versorgungsspannungen prinzipiell besser geeignet als 
niedrigere (für den uni- und bipolaren Fall) - ich stehe vor der Wahl 
10V oder 12V?

Autor: Olaf (Gast)
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> Sind prinzipiell alle OPV's für eine unipolare Versorgung geeignet

Ja.

> oder gibt es was zu beachten?

Die Ausgangs und Eingangsspannung darf nicht bei allen
Opertationsverstaerkern bis an die Rails gehen.

> Und: Sind höhere Versorgungsspannungen prinzipiell besser geeignet
> als niedrigere

Das kommt darauf an wie gross die Amplitude werden muss.

Olaf

Autor: yalu (Gast)
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Die Schaltung hat eine Verstärkung von etwa 1400, der Arbeitspunkt liegt
bei VCC/2. Die Ausgangsspannung des zweiten OPV ist damit

    VCC/2 ± 1400 * Eingangsamplitude.

Liegt diese innerhalb der Ausgangsspannungsober- und Untergrenze
(Output-Swing) des OPV, ist alles ok.

Die Aussteuerbarkeit ist am größten, wenn der Arbeitspunkt genau in der
Mitte zwischen den Ausgangsspannungsgrenzen liegt. Bei Single-Supply-
OPVs liegen die Ausgangsspannungsgrenzen asymmetrisch (die untere nahe
bei 0V, die obere bspw. bei VCC-2V). Da ist es sinnvoll, den
Arbeitspunkt durch Änderung des 10k-10k-Spannungsteilers links im Bild
entsprechend anzupassen.

Geht trotz richtigen Arbeitspunkts der zweite OPV immer noch in die
Begrenzung, muss die Verstärkung verringert oder die Versorgungsspannung
erhöht werden.

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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yalu wrote:
> Die Aussteuerbarkeit ist am größten, wenn der Arbeitspunkt genau in der
> Mitte zwischen den Ausgangsspannungsgrenzen liegt.

Schon klar. Die Frage der Größe der Versorgungsspannung bezog sich mehr 
auf evtl. günstigere Eigenschaften der OPV's. Ob nun mit 10V oder 12V, 
die Grenzen werden nicht erreicht (wenn doch geht sehr wahrscheinlich 
mein Verstärker flöten - es handelt sich um einen Phono-Vorverstärker).

Danke!

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