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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik S: Erstellung v. digitalem Handzähler mit Speicherung der Uhrzeit


Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Hallo Leute,

angereget von einer Verkehrszählung, bei der ich letzte Woche
teilgenommen habe, bin ich auf der Suche nach einem digitalen
Handzähler/Stückzähler mit Speicherung der Uhrzeit bei Betätigung.

Kommerziell gibt es leider nur digitiale Stückzähler mit LCD-Anzeigen
oder analoge Varianten mit mechanischem Zählwerk (um 8 EUR). In der
Profi-Liga gibt es aber auch gameboy-große Varianten, die wohl die
Uhrzeit speichern können, aber uuunglaublich kostenintensiv sind.

Wer traut es sich zu, so etwas mit Hilfe von Atmel & Co. zu realisieren?
Verwendungszweck: Private Zählungen.

Würde mich über Angebote freuen!

Grüße
Tobias

Autor: Mathias Schnarrenberger (mps)
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Hi,

ein paar weitere Infos wären nicht schlecht.
- Unabhängige Stromversorgung? (also Akku/Batterie)
- gewünschte Anzeige? Also LCD, 7-Segment LED anzeigen, binär mit LEDs;)
- Uhrzeit über DCF? Mit RTC? Oder jedes mal manuell einstellen?
- Schnittstellen zum PC? USB oder Seriell?


Ich würde mich prinzipiell dafür interessieren. Kann aber erst ab Ende 
September was dafür machen. Ich schreibe momentan noch meine 
Diplomarbeit.


Gruß
Matze

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Hallo Mathias,

Mathias Schnarrenberger wrote:
> - Unabhängige Stromversorgung? (also Akku/Batterie)

Akku wäre natürlich hervorragend. Ich weiß nicht, wieviel ein µC 
schluckt. Entweder 9V Block oder 2x Mignon?

> - gewünschte Anzeige? Also LCD, 7-Segment LED anzeigen, binär mit LEDs;)

Ich denke, 7-Segment LED ist deutlich besser lesbar.
LCD verbraucht aber weniger Strom.
10.000 - 20.000 Betätigungen pro Durchgang könnten wohl drin sein.

Damit wären wir vielleicht auch schon bei der nächsten Sache:
Es sollte in die Hand passen :-)

> - Uhrzeit über DCF? Mit RTC? Oder jedes mal manuell einstellen?

DCF wäre natürlich traumhaft, aber RTC sollte genügen.
Manueller Abgleich müsste ja über einen internen Counter gemacht werden.
Könnte das Ganze nochmal komplizierter machen?!

> - Schnittstellen zum PC? USB oder Seriell?

USB wäre natürlich genial, aber ich schätze mal, seriell ist einfacher?
Seriell gibt es allerdings an immer weniger Computern, Notebooks haben
es großteils gar nicht mehr ...

Grüße
Tobias

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Verstehe ich das richtig?

- Du möchtest zu jedem Zählschritt den Zeitstempel?

- Ein Einsatz kann schonmal 20.000 Zählschritte umfassen?

Das braucht dann schon einen größeren externen Speicher, z.B. SD-Card, 
was dann wiederrum FAT erfordert, die wiederrum viel RAM erfordert.

Aber vielleicht kann man ja die Datenflut etwas reduzieren, indem man 
sie anders organisiert. Dazu habe ich noch ein paar Fragen:

Falls jedes Ereignis einen eigenen Zeitstempel bekommen soll:

- Wie lange kann so ein Einsatz dauern?
  Also wieviele Informationen muss der Zeitstempel enthalten?
  (bestimmt den benötigten Speicherplatz)

Falls die Zeit in Einheiten gesplittet wird und in jeder Einheit die 
Ereignisse getrennt gezählt werden (braucht weniger Speicher):

- Wiviele Zeiteinheiten muss das System für einen Einsatz mindestens
  haben? (bestimmt den benötigten Speicherplatz, also wieviele
  Datensätze erforderlich sind)

- Wieviele Ereignisse können pro Zeiteinheit maximal auftreten?
  (bestimmt den benötigten Speicherplatz, also wieviele Bytes pro
  Datensatz verwendet werden müssen)

- Wieviel Zeit vergeht maximal zwischen dem Ende des Einsatzes bis zum
  Anschluss an den PC? (RTC sparen, indem das Gerät eingeschaltet
  bleibt und beim Auslesen die Uhrzeit anhand der PC-Uhr rekonstruiert)

- Reicht es, wenn die Daten nur per PC ausgelesen werden können?
  (Einsparung von LCD oder 7-Segment-Anzeige)

- Muss 7-Segment-Anzeige sein, dann wieviele Stellen sind nötig?

- Ist 7-Segment-Anzeige über Taster akzeptabel? Anzeige (und
  Stromverbrauch) also nur bei gedrücktem Taster.

- Sind 3 NiMH-Zellen oder eine LiIon-Zelle zur Stromversorgung
  akzeptabel?

Informiere Dich, ob Du mir das zutraust
http://www.hanneslux.de/
und schreibe mir ggf. eine Mail.

...

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Hallo Hannes,

Hannes Lux wrote:
> - Du möchtest zu jedem Zählschritt den Zeitstempel?

Genau.

> - Ein Einsatz kann schonmal 20.000 Zählschritte umfassen?

Genau. Wir hatten teilweise über 500 Leute pro Richtung, pro 15 Minuten.

> Das braucht dann schon einen größeren externen Speicher, z.B. SD-Card,
> was dann wiederrum FAT erfordert, die wiederrum viel RAM erfordert.

Kann man den Zeitstempel nicht "komprimieren"?

> - Wie lange kann so ein Einsatz dauern?

12 Stunden sind meistens das Maximum (wechselnde Personen).

>   Also wieviele Informationen muss der Zeitstempel enthalten?
>   (bestimmt den benötigten Speicherplatz)

Uhrzeit dürfte reichen, da die Messungen nur an einem Tag durchgeführt
werden (hypothetisch).

> Falls die Zeit in Einheiten gesplittet wird und in jeder Einheit die
> Ereignisse getrennt gezählt werden (braucht weniger Speicher):

Wenn der Aufwand zu groß wird, müsste vielleicht eine minutengenaue 
Speicherung genügen ... so könnte man z.B. Ampelschaltungen immer noch 
besser abfangen, als in 15-Minuten-Einheiten.

> - Wiviele Zeiteinheiten muss das System für einen Einsatz mindestens
>   haben? (bestimmt den benötigten Speicherplatz, also wieviele
>   Datensätze erforderlich sind)

Bei analogen Messungen wird die Anzahl nach 15 Minuten auf ein Blatt
niedergeschrieben. Ich dachte mir allerdings, dass man im digitalen
Zeitalter mit sekundengenauen Daten eine bessere Simulation bekommt.

Die Antwort daher: So viele wie möglich?

> - Wieviele Ereignisse können pro Zeiteinheit maximal auftreten?
>   (bestimmt den benötigten Speicherplatz, also wieviele Bytes pro
>   Datensatz verwendet werden müssen)

Das ist durch die menschliche Hand begrenzt. Ich denke mal
10 Events pro Sekunde sind physisch für einige Minuten machbar?

> - Wieviel Zeit vergeht maximal zwischen dem Ende des Einsatzes bis zum
>   Anschluss an den PC? (RTC sparen, indem das Gerät eingeschaltet
>   bleibt und beim Auslesen die Uhrzeit anhand der PC-Uhr rekonstruiert)

Manche Messungen gehen bis Nachts und werden sicher erst am nächsten
Tag ausgewertet.

> - Reicht es, wenn die Daten nur per PC ausgelesen werden können?
>   (Einsparung von LCD oder 7-Segment-Anzeige)

Das hängt von der Zuverlässigkeit der Geräte ab. Eigentlich würde
ich mir sogar noch wünschen, dass analog mitgezählt wird :-)

Wenn nach 20 Minuten die Batterie ausfällt oder die Software abstürzt,
wären alle Daten weg ... daher ist so eine Anzeige schon hilfreich,
dass man z.B. nach den üblichen 15 Minuten doch wieder den Wert
niederschreibt ... ein analoges Backup :-)

> - Muss 7-Segment-Anzeige sein, dann wieviele Stellen sind nötig?

999 waren es bei den anlogen Anzeigen 99999 sollten es vielleicht
bei den digitalen sein?! Aber 999 würden eigentlich auch reichen,
wenn man nach 15 Minuten aufschreibt.

> - Ist 7-Segment-Anzeige über Taster akzeptabel? Anzeige (und
>   Stromverbrauch) also nur bei gedrücktem Taster.

Beim Abschreiben könnte es dann ein Problem geben, da man ja
den Wert nicht mehr sieht. Eventuell ein kleiner Zusatz-Taster,
der gedrückt werden muss?

> - Sind 3 NiMH-Zellen oder eine LiIon-Zelle zur Stromversorgung
>   akzeptabel?

Nun, man muss das Ding gut und leicht in der Hand halten können;
klar, hängt vom Gehäuse ab, aber drei NiMH-Zellen sind schon
ziemlich schwer und ziehen die Hand runter, oder was meinst Du?

Mail kommt ebenfalls.

Grüße
Tobias

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Tobias Wendorff (tobwen)

>Akku wäre natürlich hervorragend. Ich weiß nicht, wieviel ein µC
>schluckt. Entweder 9V Block oder 2x Mignon?

So in der Art.

>Ich denke, 7-Segment LED ist deutlich besser lesbar.

Und schlcukt TIERISCH Strom!

>LCD verbraucht aber weniger Strom.
>10.000 - 20.000 Betätigungen pro Durchgang könnten wohl drin sein.

Wir ein langer Einsatz ;-)

>DCF wäre natürlich traumhaft, aber RTC sollte genügen.

RTC ist einfach, DCF77 ist auch nicht wirklich kompliziert.

>Manueller Abgleich müsste ja über einen internen Counter gemacht werden.
>Könnte das Ganze nochmal komplizierter machen?!

Nein.

>USB wäre natürlich genial, aber ich schätze mal, seriell ist einfacher?

Nöö, heutzutage ist USB so einfach wie RS232.

@ Hannes Lux (hannes)

>- Ein Einsatz kann schonmal 20.000 Zählschritte umfassen?

>Das braucht dann schon einen größeren externen Speicher, z.B. SD-Card,
>was dann wiederrum FAT erfordert, die wiederrum viel RAM erfordert.

Ach was. 20k Zeitstempel a 32 Bit sind gerade mal 80k, das passt locker 
in einen 128k I2C EEPROM! Und es gibt auch RICHTIG grosse FLASHs, im 
SO-8, Peter hat da letztens einen Link geschickt. ALso alles easy ohne 
SD-Karte und FAT.

>- Reicht es, wenn die Daten nur per PC ausgelesen werden können?
>  (Einsparung von LCD oder 7-Segment-Anzeige)

Er will aber bestimmt online sehen, wie der Stand ist. LCD ist sicher 
notwending. Und problemlos. Obwohl, wenn am so die Fragen dazu im Forum 
sieht  . .  . ;-)

>- Sind 3 NiMH-Zellen oder eine LiIon-Zelle zur Stromversorgung
>  akzeptabel?

Nobel geht die Welt zu Grunde ;-)

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Tobias Wendorff (tobwen)

>Genau. Wir hatten teilweise über 500 Leute pro Richtung, pro 15 Minuten.

Worum gehts dabei denn?

>Kann man den Zeitstempel nicht "komprimieren"?

Jain. Aber 32 Bit reichen locker.

>12 Stunden sind meistens das Maximum (wechselnde Personen).

Kein Problem.

>Wenn der Aufwand zu groß wird, müsste vielleicht eine minutengenaue
>Speicherung genügen ... so könnte man z.B. Ampelschaltungen immer noch
>besser abfangen, als in 15-Minuten-Einheiten.

Minutengenau? Das ist ja ne Schätzung.

>niedergeschrieben. Ich dachte mir allerdings, dass man im digitalen
>Zeitalter mit sekundengenauen Daten eine bessere Simulation bekommt.

Kein Thema.

>Das ist durch die menschliche Hand begrenzt. Ich denke mal
>10 Events pro Sekunde sind physisch für einige Minuten machbar?

Das ist ja schon High Speed Morsen.

>Wenn nach 20 Minuten die Batterie ausfällt oder die Software abstürzt,
>wären alle Daten weg

Nöö, nicht wenn die Software halbwegs was taugt.

>dass man z.B. nach den üblichen 15 Minuten doch wieder den Wert
>niederschreibt ... ein analoges Backup :-)

Naja, braucht man nicht wirklich, wenn die Software was taugt.

>999 waren es bei den anlogen Anzeigen 99999 sollten es vielleicht
>bei den digitalen sein?! Aber 999 würden eigentlich auch reichen,
>wenn man nach 15 Minuten aufschreibt.

100.000 ist kein Problem.

>Beim Abschreiben könnte es dann ein Problem geben, da man ja
>den Wert nicht mehr sieht. Eventuell ein kleiner Zusatz-Taster,
>der gedrückt werden muss?

Auch alles machbar.

>klar, hängt vom Gehäuse ab, aber drei NiMH-Zellen sind schon
>ziemlich schwer und ziehen die Hand runter, oder was meinst Du?

??? Eine Mignonzelle wiegt 23g.

MFG
Falk

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Mit Falk kann und will ich mich nicht messen, ich bin daher raus.

...

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Hallo Falk,

Falk Brunner wrote:
>>Genau. Wir hatten teilweise über 500 Leute pro Richtung, pro 15 Minuten.
>
> Worum gehts dabei denn?

Habe bei einer Passantenfrequenzzählung mitgemacht.
Klick Klick Klick Klick Klick Klick Klick Klick Klick...

>>Wenn der Aufwand zu groß wird, müsste vielleicht eine minutengenaue
>>Speicherung genügen ... so könnte man z.B. Ampelschaltungen immer noch
>>besser abfangen, als in 15-Minuten-Einheiten.
>
> Minutengenau? Das ist ja ne Schätzung.

Nun, wir mussten die Werte alle 15 Minuten per Hand niederschrieben.
Ich habe beim Zählen bemerkt, dass in den ersten 7 Minuten häufig
mehr Leute auf der linken Hand (von rechts-nach-links) waren und
dann 8 Minuten später mehr Leute auf der rechten Hand (von rechts-
nach-links).

Diese Infos gehen bei der analogen Variante natürlich verloren.
Digital sollte es besser sein.

>>Das ist durch die menschliche Hand begrenzt. Ich denke mal
>>10 Events pro Sekunde sind physisch für einige Minuten machbar?
>
> Das ist ja schon High Speed Morsen.

Und so saß ich manchmal auch da. Familien mit vielen Kindern
sind ganz böse. Vorallem, wenn die Kinder plötzlich zurück
laufen :-)

>>dass man z.B. nach den üblichen 15 Minuten doch wieder den Wert
>>niederschreibt ... ein analoges Backup :-)
>
> Naja, braucht man nicht wirklich, wenn die Software was taugt.

"Alle Speere zu mir!" waren seine letzten Worte.

>>Beim Abschreiben könnte es dann ein Problem geben, da man ja
>>den Wert nicht mehr sieht. Eventuell ein kleiner Zusatz-Taster,
>>der gedrückt werden muss?
>
> Auch alles machbar.

Ich musste gerade 500 EUR Studiengebühren blechen.
Alles machbar, nur zu welchem PREIS? :-)

>>klar, hängt vom Gehäuse ab, aber drei NiMH-Zellen sind schon
>>ziemlich schwer und ziehen die Hand runter, oder was meinst Du?
>
> ??? Eine Mignonzelle wiegt 23g.

Ein Mechanischer Handzähler wieder 75g. Drei Zellen wiegen also
69g. Plus Gehäuse und Elektronik sollten wir leicht drüber liegen.
Also okay.

Grüße
Tobias

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hannes Lux (hannes)

>Mit Falk kann und will ich mich nicht messen, ich bin daher raus.

???

Ich bin sicher nicht hier um dir einen Autrag wegzuschnappen, nur um 
konstruktiv das Problem zu klären.

MfG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Tobias Wendorff (tobwen)

>Diese Infos gehen bei der analogen Variante natürlich verloren.
>Digital sollte es besser sein.

Ist (fast) immer besser.

>Und so saß ich manchmal auch da. Familien mit vielen Kindern
>sind ganz böse. Vorallem, wenn die Kinder plötzlich zurück
>laufen :-)

Da sollte man einen hochwertigen Taster auswählen.

>"Alle Speere zu mir!" waren seine letzten Worte.

???

MFg
Falk

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Hallo Falk,

Falk Brunner wrote:
> Da sollte man einen hochwertigen Taster auswählen.

Klar, den 45 Cent von Reichelt, statt den 23 Cent (SCNR!).

>>"Alle Speere zu mir!" waren seine letzten Worte.
>
> ???

Ein Scherz ... es ist viel zu unsicher, dass die Software doch mal
abstürzen könnte. Oder eine EM-Schockwelle oder so :-)

Grüße
Tobias

Autor: Sven Stefan (stepp64) Benutzerseite
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Eigentlich reicht es doch, wenn man nur die Startzeit eingibt und dann 
die jeweiligen Werte auf den entsprechenden Speicherplätzen pro Sekunde 
abspeichert. Also Sekunde 10 wird auf Speicherplatz 10 gespeichert, 
Sekunde 16768 auf Speicherplatz 16768. Bei jeweils einem Byte für die 
rechte und eins für die linke Hand könnte man somit in einen seriellen 
1024kBit I2C-EEPROM ca. 18 Stunden unterbringen (2  65536  8 = 
1024kBit). Eigentlich reicht auch ein Byte pro Sekunde. Die Werte würde 
ich dann jeweils in einem Halbbyte speichern. Allerdings dürften dann 
nicht mehr wie 15 Klicks pro Sekunde und Hand anfallen.

Ich würde ein Gerät mit zwei Tastern bauen, wobei die Taster extern mit 
Leitungen an das Gerät angeschlossen werden. Die Taster wären dann sehr 
leicht, für jede Hand Einer. Als Anzeige ein LCD mit 
Hintergrundbeleuchtung, welche man über einen Schalter abschalten kann 
(Strom sparen).

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Gute Idee ... vielleicht könnte man den Taster auch irgendwie in die 
Mechanischen Zählgeräte einbauen.

Dann hat man immer noch die Sicherheit, falls mal was passiert :-)

Autor: Sven Stefan (stepp64) Benutzerseite
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Was soll denn da passieren? Das Gerät schreibt jede Sekunde die Klicks 
beider Hände in eine Eprom und am Anfang die Zeit. Selbst wenn die 
Batterie schwach wird oder sich das Programm aufhängt sind die bis zu 
diesem Zeitpunkt erfassten Werte sicher im EPROM und können von dort am 
PC ausgelesen werden. Man könnte ja auch eine LED alle 10s aufblitzen 
lassen um im Dunkeln anzuzeigen, dass das Gerät noch läuft. Oder jede 
Minute für 3 Sekunden die Hintergrundbeleuchtung einschalten. Da gäbe es 
genügend Möglichkeiten. Auch könnte man mehrere Messungen unterbringen. 
Man müsste die Messungen halt bloß anhalten und neu starten können, 
solange bis der Speicher voll ist. Eigentlich ein nettes Gerät und nicht 
allzu schwer. Sollte Hardwaremäßig auch  nur auf ca. 30,- € kommen.

Autor: Gerd Vg (gerald)
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Hallo Sven Stefan,

ui, ich lasse nur noch bei Dir Geräte entwickeln und bauen, Du machst es 
absolut preiswert.
Habe gerade eine unbestückte Platine bekommen, die kostet alleine schon 
73,99€.
Schade das ich von Dir so spät erfuhr!

Gruss

Gerd

Autor: Sven Stefan (stepp64) Benutzerseite
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Tschuldigung, ich habe den Fehler gemacht meine private 
Hobbybastelrechnung auf den Kommerz zu übertragen. Eventuell bin ich als 
Ossi auch zu naiv an die Sache herangegangen. Eigentlich wollte ich nur 
ein paar Ideen meinerseits zu dem Projekt äußern. Das Gerät bauen wollte 
ich nicht, da ich erstens keine Firma habe und auch keinen Gewerbeschein 
und zweitens mir der ganze rechtliche und steuerliche Kram viel zu 
aufwändig ist. Ich werde also weiterhin nur für mich in meinem Keller 
vor mich hinbasteln und wenn ich irgend wann mal einen Verkehrszähler 
benötige, dann bastel ich mir den für 30,- € (und die Platine mache ich 
selber, ist mir nämlich zu teuer, das bei den Firmen machen zu lassen).

Gruß
Sven

Autor: Jojo S. (Gast)
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wie wäre es denn mit einem Handy oder PDA als Hardware? Speicher ist da 
genug drin und die Uhrzeit ist auch vorhanden. Man braucht evtl. nur 
einen bequemeren Taster. Die SW ist dann recht bequem als Java Applet 
oder Symbian Anwendung zu schreiben (je nach Gerät).

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Johannes Stratmann wrote:
> wie wäre es denn mit einem Handy oder PDA als Hardware? Speicher ist da
> genug drin und die Uhrzeit ist auch vorhanden. Man braucht evtl. nur
> einen bequemeren Taster. Die SW ist dann recht bequem als Java Applet
> oder Symbian Anwendung zu schreiben (je nach Gerät).

Angefangen von der Handlichtkeit eines Handys, aufgehört bei der
nicht mehr funktionierenden Tastatur nach 20.000 bis 30.000 Klicks.

Außerdem sind die Druckpunkte von Handys schrecklich. Man möchte
fühlen und hören, wenn man gedrückt hat.

Auch hat nicht jeder ein Java- oder Symbian-Handy und man kann nicht
erwarten, dass bei einer Verkehrszählung ein solches ausgeteilt
wird :-)

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Sven Stefan wrote:
> Tschuldigung, ich habe den Fehler gemacht meine private
> Hobbybastelrechnung auf den Kommerz zu übertragen. Eventuell bin ich als
> Ossi auch zu naiv an die Sache herangegangen. Eigentlich wollte ich nur
> ein paar Ideen meinerseits zu dem Projekt äußern. Das Gerät bauen wollte
> ich nicht, da ich erstens keine Firma habe und auch keinen Gewerbeschein
> und zweitens mir der ganze rechtliche und steuerliche Kram viel zu
> aufwändig ist. Ich werde also weiterhin nur für mich in meinem Keller
> vor mich hinbasteln und wenn ich irgend wann mal einen Verkehrszähler
> benötige, dann bastel ich mir den für 30,- € (und die Platine mache ich
> selber, ist mir nämlich zu teuer, das bei den Firmen machen zu lassen).

Da bei mir der Einsatz zu wissenschaftlichen Zwecken und ebenfalls
nicht kommerzorientiert wäre (bei mir ist jedoch der Gewerbeschein
vorhanden), hättest Du hier diese Probleme nicht :-)

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Wie wäre es denn damit:

Man nehme einen AVR-Butterfly (26,45 Eu bei Kessler über Ebay), 
platziere den in einem kleinen Gehäuse oder hefte sich den mit der 
angebauten Anstecknaddel an die Klamotten. Der Butterfly bekommt 
Steckverbinder für zwei externe Taster (solide Industrie-Mikrotaster in 
separaten ergonomischen Eigenbau-Gehäusen), die man in beide Hände 
nimmt.

Zum Zählen muss natürlich ein spezielles Programm geschrieben werden, 
das Routinen für Uhr, Zählen und loggen im Data-Flash (4MBit bzw. 512 
KByte) und Datentransfer zum PC enthält.

Da ich kein C kann und ich keinen Bock auf die LCD-Ansteuerung in ASM 
habe, muss ich hier allerdings passen. Aber es wird sich doch wohl 
jemand finden, der das vorhandene Demo-Programm (in C) so abändern kann, 
dass es zum Zählen an externen Eingängen (nicht mit dem Joy-Gnubbel) und 
Übertragen der Daten an den PC geeignet ist.

Ich war bereit, (kostenlos, mir ist damit also kein "Auftrag" 
weggeschnappt worden!) einen zweikanaligen Zähler für Mega8 oder Mega644 
in ASM zu schreiben, der mit dem internen EEP auskommt und evtl. ein 
Standard-LCD (2x16) unterstützt. Den MAX232 hätte ich in eine 
Docking-Station ausgelagert, um das Teil klein zu halten. Die Rasterung 
der Zeit (in Zonen, in denen separat gezählt wird) ist damit aber etwas 
grob, es ist also schade um Material und Arbeit.

Der AVR-Butterfly enthält aber schon alles, was man dazu braucht, selbst 
das an sich reudige Display ist dazu ausreichend, es müsste sich nur 
jemand finden, der das Dingens programmiert.

...

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Hannes Lux wrote:
> Man nehme einen AVR-Butterfly (26,45 Eu bei Kessler über Ebay),
> platziere den in einem kleinen Gehäuse oder hefte sich den mit der
> angebauten Anstecknaddel an die Klamotten. Der Butterfly bekommt
> Steckverbinder für zwei externe Taster (solide Industrie-Mikrotaster in
> separaten ergonomischen Eigenbau-Gehäusen), die man in beide Hände
> nimmt.

ACK (Butterfly = 67 mm x 45 mm?)

> Zum Zählen muss natürlich ein spezielles Programm geschrieben werden,
> das Routinen für Uhr, Zählen und loggen im Data-Flash (4MBit bzw. 512
> KByte) und Datentransfer zum PC enthält.

Das ist mein Hauptproblem.

> Da ich kein C kann und ich keinen Bock auf die LCD-Ansteuerung in ASM
> habe, muss ich hier allerdings passen. Aber es wird sich doch wohl
> jemand finden, der das vorhandene Demo-Programm (in C) so abändern kann,
> dass es zum Zählen an externen Eingängen (nicht mit dem Joy-Gnubbel) und
> Übertragen der Daten an den PC geeignet ist.

Ich skripte nur in PHP. Bei mir sieht es noch viel schlimmer aus :-)

> Ich war bereit, (kostenlos, mir ist damit also kein "Auftrag"
> weggeschnappt worden!) einen zweikanaligen Zähler für Mega8 oder Mega644
> in ASM zu schreiben, der mit dem internen EEP auskommt und evtl. ein
> Standard-LCD (2x16) unterstützt. Den MAX232 hätte ich in eine
> Docking-Station ausgelagert, um das Teil klein zu halten. Die Rasterung
> der Zeit (in Zonen, in denen separat gezählt wird) ist damit aber etwas
> grob, es ist also schade um Material und Arbeit.

Ach Hannes, niemand hat Dir hier was weggeschnappt. Lass' Dich doch
nicht kleinkriegen! Wie Du siehst, ist der Talk ja hier eh irgendwie
eingefroren und von Deinem "Konkurrenten" hört man nichts mehr.

> Der AVR-Butterfly enthält aber schon alles, was man dazu braucht, selbst
> das an sich reudige Display ist dazu ausreichend, es müsste sich nur
> jemand finden, der das Dingens programmiert.

Schniff... Kennst Du da denn jemanden?

Grüße
Tobias

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Tobias Wendorff (tobwen)

>nicht kleinkriegen! Wie Du siehst, ist der Talk ja hier eh irgendwie
>eingefroren und von Deinem "Konkurrenten" hört man nichts mehr.

Was willst du denn hören? Soweit ist doch alles geklärt. Ein kleiner AVR 
+ externes EEPROM, ggf. ein FTDI232 für den USB-Anschluss + zwei 
ergonomische Taster.

>> jemand finden, der das Dingens programmiert.
>Schniff... Kennst Du da denn jemanden?

Naja, programmieren sollte nicht das Problem sein. Wenn du die Taster + 
Gehäuse besorgst kümmer ich mich um den Rest.
Ist das ein Angebot?

MFG
Falk

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Falk Brunner wrote:
> Was willst du denn hören? Soweit ist doch alles geklärt. Ein kleiner AVR
> + externes EEPROM, ggf. ein FTDI232 für den USB-Anschluss + zwei
> ergonomische Taster.

Ich bin doch hier im Markt_ und nicht im _Talk ;-)

>>> jemand finden, der das Dingens programmiert.
>>Schniff... Kennst Du da denn jemanden?
>
> Naja, programmieren sollte nicht das Problem sein. Wenn du die Taster +
> Gehäuse besorgst kümmer ich mich um den Rest.

Taster habe ich gute Kontakte zu, Gehäuse ist denke ich abhängig vom
Layout.

> Ist das ein Angebot?

Falls Du die Eurozeichen hier nicht posten willst, kannst Du mich
via E-Mail kontaktieren: tobwen@gmx.de

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Tobias Wendorff (tobwen)

>Falls Du die Eurozeichen hier nicht posten willst, kannst Du mich
>via E-Mail kontaktieren: tobwen@gmx.de

Welche Eurozeichen? Das läuft bei mir unter Just for Fun. Bezahlen 
könntest du eine halbwegs kommerzielle Entwicklung sowieso nicht, die 
Ingenieursstunde fängt bei 40 Euro an ;-)

MFG
Falk

Autor: Tobias Wendorff (tobwen)
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Falk Brunner wrote:
> Welche Eurozeichen? Das läuft bei mir unter Just for Fun. Bezahlen
> könntest du eine halbwegs kommerzielle Entwicklung sowieso nicht, die
> Ingenieursstunde fängt bei 40 Euro an ;-)

Kommerziell ist, wie von vielen Leuten hier erwähnt, selbst in
Kleinauflagen in Deutschland nahezu unmöglich. Da wären die
40 EUR pro Stunde sicher das kleinste Problem.

Zweck und Nutzung fallen der Wissenschaft zugute, also tust Du
gleich noch was für die Allgemeinheit G

Welche Details würdest Du benötigen?
Ggf. weitere Konversation bei E-Mail und ich schreibe nachher
eine Zusammenfassung?

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Falk, ich danke Dir, dass Du das Programm schreiben willst. Mit C will 
ich auf meine alten Tage nicht mehr beginnen und für die Einarbeitung in 
den Butterfly (mit Dataflash und dem reudigen LCD) in ASM fehlt mir Zeit 
und Lust.

Ich denke, dass Tobias das "Einpacken" von Butterfly und Taster mit 
Hilfe von Freunden selbst erledigen kann, Du müsstest ihm nur erklären, 
wo die Taster angeschlossen werden und das Programm schreiben. Natürlich 
müsstest Du den Butterfly zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen.

Aber das könnt Ihr ja selbst absprechen, ich bin dann raus (ist nicht 
böse gemeint).

Bit- & Bytebruch,
Hannes

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Hannes Lux (hannes)

>Falk, ich danke Dir, dass Du das Programm schreiben willst. Mit C will
>ich auf meine alten Tage nicht mehr beginnen

Ist dein Alter schon dreistellig? ;-)

>Bit- & Bytebruch,

Wird schon abstürzen, ähh schief gehen ;-)

MFG
Falk

Autor: Sven Stefan (stepp64) Benutzerseite
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Ich stell mir gerade vor, wie einer an einer viel befahrenen Kreuzung 
mit zwei Tastern in der Hand und einem (hoffentlich nicht rotem) 
Kästchen am Gürtel steht und aufmerksam den Verkehr beobachtet........

Da muss dann nur noch eine rote LED blinken und das Teil im 
Sekundenrhythmus blinken....

Sven

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Ich hab noch einen schönen Handdrucktaster mit rotem Knopf, sieht sicher 
schmucke für die Bombe aus ;)

Aber mal im ernst: so ein Gerät ist weniger aufwand als man sich hier 
vielleicht einredet, sowas könnte man sogar noch mit normaler Logic 
aufbauen ;)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Sven Stefan wrote:
> Ich stell mir gerade vor, wie einer an einer viel befahrenen Kreuzung
> mit zwei Tastern in der Hand und einem (hoffentlich nicht rotem)
> Kästchen am Gürtel steht und aufmerksam den Verkehr beobachtet........
>
> Da muss dann nur noch eine rote LED blinken und das Teil im
> Sekundenrhythmus blinken....
>
> Sven

Ich brauche es mir zum glück nicht mehr vorstellen. Ich hab mal zwei 
Studenten (o.ä.) in Warnwesten auf dem Bürgersteig einer Brücke sitzen 
sehen. Der eine hatte einen Schirm, weil die Sonne so prall war. Morgens 
um 8 bin ich da vorbeigefahren, hab mich gefragt was die machen. Abends 
nach Feierabend bin ich wieder dort vorbeigefahren saßen die Beiden 
immernoch da! Sie haben auf eine Autobahn geblickt und wohl irgendwas 
gezählt. Also das wär kein Job für mich :O

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Falk Brunner wrote:
> @ Hannes Lux (hannes)

> Ist dein Alter schon dreistellig? ;-)

Nee, da verwechselst Du mich vermutlich mit juppi. ;-)
Aber der Zenit ist schon lange überschritten und im Alter lernt es sich 
schwerer, wobei mir Sprachen schon immer schwer gefallen sind.

Für meine kleinen AVR-Bastelprojekte hat ASM bisher immer ausgereicht, 
da muss ich mich nicht mit (für mich sehr kryptischem) C beschäftigen.

> Wird schon abstürzen, ähh schief gehen ;-)

Jou, viel Erfolg.

...

Autor: F.H. (Gast)
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Moin, ein PDA,z.B. mit einem EXEL File sollte doch funktionieren,mfg 
F.H.

Autor: Kachel - Heinz (Gast)
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Autor: F.H. (Gast) wrote um 01.09.2008 13:57:

> Moin, ein PDA,z.B. mit einem EXEL File sollte doch funktionieren,mfg
> F.H.

Hat ein PDA überhaupt frei zugängliche I/O-Ports (wie bei 
Mikrocontrollern üblich), an denen die externen (gelegentlich wegen 
Verschleiß erneuerten) Taster ohne Gefahr für die PDA-Elektronik (ESD) 
angeschlossen werden können??

KH

Autor: Falk Brunner (falk)
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Hallo Mitlesende,

nun, ich hab einfach mal das Projekt angefangen, weil ich ein paar 
Sachen ausprobieren wollte. Und man glaubt es kaum, es funktioniert fast 
wie geplant. ;-)

Man kann bis zu 15 Tastendrücke pro Sekunde speichern (wenn man es 
schafft 15 Mal die Taste zu drücken ;-)
Das Ganze über 24h. Auslesbar im Excel-kompatiblem CSV Format.
Nur beim Gehäuse hab ich ein wenig gepatzt, das ist zu flach, bzw. meine 
Platine zu dick. Naja, gibts halt Abzüge in der B-Note :-0

Schaut euch mal die Sachen im Anhang an. Ich hab zwei Prototypen 
aufgebaut, laufen beide sehr gut. Die Echtzeituhr muss ich noch 
kalibrieren, mach ich im Moment per Radio und Zeitzeichen vom DLF ;-)

Tja, also wer will kann die zwei Prototypen, vier Leerplatinen, ein 
Mini-USB-Kabel + Schaltpläne,  Layouts und Software haben. Der OP 
scheint kein Interesse mehr daran zu haben. Allerdings würde ich schon 
die reinen Materialkosten + Vesand in Rechnung stellen, mit 88 Euro ist 
man dabei. Ich hab auch schon ne neue Version erstellt, die sollte dann 
mit einer flachen Batterie auch komplett ins Gehäuse passen. Oder man 
nimmt die aktuelle Version und suchst ein etwas dickeres Gehäuse. 
Materialkosten pro Zähler sind ca. 17 Euro + Platine + Versand etc.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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Hier noch das Innenleben und die Platine pur.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Und last but not least die Doku, ist ja auch eher selten ;-)

Autor: Stefan Stieger (Firma: Universität Konstanz) (stefan_stieger)
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Lieber Hr. Brunner,

ich weiß dieses Forum ist schon etwas alt aber Ihre Entwicklung eines 
Handzählers mit Speicherung der Uhrzeit finde ich genial.

Wir planen gerade ein wissenschaftliches Projekt wo wir genau so einen 
Handzähler benötigen würden. Ich wollte daher nur fragen, ob dieser 
Handzähler in irgendeiner Art und Weise weiterentwickelt wurde bzw. 
dieses Gerät irgendwo erhältlich ist.

Danke Ihnen.

bg
Stefan Stieger

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Stefan Stieger (Firma: Universität Konstanz) (stefan_stieger)

>Handzähler in irgendeiner Art und Weise weiterentwickelt wurde bzw.
>dieses Gerät irgendwo erhältlich ist.

Es wurde dahingehend weiterentwickelt als daß die kleineren Fehler 
ausgebügelt wurden und die Knopfzelle jetzt flach auf der Platine 
aufliegt und somit alles in das Gehäuse passen sollte. Getestet ist es 
aber mangels Interesse des OP nicht.

Solltest du Interesse an den Dingern haben könnte ich sicher 1-3 Stück 
als Prototypen aufbauen, aus der Erfahrung mit dem OP allerdings nur 
gegen Vorkasse bzw. Anzahlung  ;-)

Fertig kaufen man diese Entwicklung nicht, es sein denn es gibt andere 
Produkte auf dem Markt.

Autor: c-hater (Gast)
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Tobias W. schrieb:

> Akku wäre natürlich hervorragend. Ich weiß nicht, wieviel ein µC
> schluckt. Entweder 9V Block oder 2x Mignon?

Ein Gerät, wie es dir vorschwebt, kann man locker mit einer 
CR2032-Knopfzelle als Energiequelle realisieren und damit Betriebszeiten 
im Bereich von Monaten bis Jahren erreichen.

> Ich denke, 7-Segment LED ist deutlich besser lesbar.

Sicher nicht bei Sonnenlicht.

> LCD verbraucht aber weniger Strom.

Sehr viel weniger. Außerdem sind sie bei hellem Umgebungslicht viel 
besser ablesbar.

> 10.000 - 20.000 Betätigungen pro Durchgang könnten wohl drin sein.

Wie lange dauert so ein "Durchgang" denn?

> USB wäre natürlich genial, aber ich schätze mal, seriell ist einfacher?

Seriell ist sicher einfacher, aber USB ist auch kein grosses Problem.

Autor: Stefan Stieger (Firma: Universität Konstanz) (stefan_stieger)
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Falk B. schrieb:
> @ Stefan Stieger (Firma: Universität Konstanz) (stefan_stieger)
>
>>Handzähler in irgendeiner Art und Weise weiterentwickelt wurde bzw.
>>dieses Gerät irgendwo erhältlich ist.
>
> Es wurde dahingehend weiterentwickelt als daß die kleineren Fehler
> ausgebügelt wurden und die Knopfzelle jetzt flach auf der Platine
> aufliegt und somit alles in das Gehäuse passen sollte. Getestet ist es
> aber mangels Interesse des OP nicht.
>
> Solltest du Interesse an den Dingern haben könnte ich sicher 1-3 Stück
> als Prototypen aufbauen, aus der Erfahrung mit dem OP allerdings nur
> gegen Vorkasse bzw. Anzahlung  ;-)

Was würde denn ein Prototyp kosten den wir mal testen könnten?

lg
Stefan

Autor: Friedrich Michael (Gast)
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Hallo
Der Betrag ist ja schon ein wenig älter aber vielleicht wird er ja doch 
noch gelesen.
Ich interessiere mich auch für einen Handzähler, den es so noch nicht 
gibt bzw ich hab keinen gefunden.
Es sollte ein Differenzzähler sein der in einer Diskothek  die Gäste 
rein und raus zählt (mit 2 Tasten) und die Differenz anzeigt. Klar sowas 
gibt es, nur leider nicht vernetzt.
Für mich wäre es interessant mehrere Zähler zu vernetzen um bei 2 oder 3 
Zugangstüren nicht immer die Zählerstände manuell addieren zu müssen.
Falls so etwas realisierbar wäre würde ich mich über eine Antwort sehr 
freuen.
Kosten und Stückzahl können gern persönlich besprochen werden.
Danke schon mal für eine Rückmeldung

Vg
Michael

Autor: easy (Gast)
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Arduino + Display + Funkmodul + Akku.

Ich würde ein Wemos d1 mini nehmen mit Display- und LiIon-Shield, dann 
kann man die Daten auch an einem Rechner anzeigen oder übers Netz.

Autor: Friedrich Michael (Gast)
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Freut mich dass schnell geantwortet wurde. Ich kann nur leider mit den 
Komponenten nicht viel anfangen sondern such jemanden der mir den 
Handzähler auch baut. Aber ich glaub da bin ich hier richtig.

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