Denk da am Besten anders.
Nehmen wir mal an, Du möchtest eine Gleichspannung mit deinem PWM
erzeugen. Du stellst also deinen PWM entsprechend ein, und bekommt am
Ausgang die Kombination aus folgenden Signalen:
1. Gleichanteil (den willst Du haben)
2. PWM-Frequenz
3. 2*PWM-Frequenz
4. 3*PWM-Frequenz
...
Die PWM-Frequenz geht aus Deinen Einstellungen hervor. Bei 10-Bit und 16
MHz sind das maximal 15625 Hz)
Was Dich interessiert sind nun alle Frequenzanteile unter Deiner
PWM-Frequenz. Somit hättest du gerne einen Filter, der die ganzen
höherfrequenten Anteile herausfiltert.
Du hast nun R*C=Omega als Eckkreisfrequenz. Wenn Du das durch 2*pi
teilst, so kriegst Du die Eckfrequenz. Das ist ungefähr die Frequenz ab
die er zu wirken beginnt. An der Stelle halbiert er jedoch Deine
Amplitude schon. Darüber wird bei jeder Frequenzverdoppelung die
Amplitude halb so groß. Du kannst auch sagen, dass die "Verstärkung" mal
der Frequenz eine Konstante ergibt.
Jetzt hängt es davon ab, was Du machen willst. In welchem Bereich sind
denn die Nutzfrequenzen, die dein PWM ausgeben soll?
Nehmen wir mal als Beispiel an, Du wolltest ein "Telefon" mit einem
Frequenzbereich bis 3,4 kHz bauen. Dann müsstest Du Deinen Filter so
legen, dass die 3,4 kHz noch ausreichend gut durchgehen, die Frequenz
des PWMs aber nicht mehr. Beispielsweise könntest Du dann die
Eckfrequenz auf 4kHz legen.
Das bedeutet, dass R*C=4kHz*2*pi
Dein R sollte deutlich kleiner sein als das Deines "Verbrauchers".