Guten Morgen!
ich soll für die Schule was basteln.
und zwar ein Lauflicht mit den LEDs und µC.
eignet sich der ULN2803 als treiber?
Der Vorwiderstand braucht man ja auch, oder?
schaltet der ULN2803 5V, wenn am einganz high pegel anliegt, oder GND?
das war es erstmal.
danke
@Alex (Gast)
>eignet sich der ULN2803 als treiber?
Ja. Ist aber nur sinnvoll, wenn GROSSE LEDs geschaltet werden müssen.
20mA können die meisten Mikrocontroller und Logikbausteine allein
treiben.
>Der Vorwiderstand braucht man ja auch, oder?
Ja, siehe LED.
>schaltet der ULN2803 5V, wenn am einganz high pegel anliegt, oder GND?
GND.
MFG
Falk
danke für die präzise Antworten.
es sollen an jeden Port und an jeden Pin vom Port des Atmegas32 eine led
ran. wird also ohne Treiber kaum was, oder? :))
Ja, der ULN2803 ist sehr gut als LED Treiber geeignet, wenn es nicht
gerade eine High-Power Lumiled o.ä. sein soll. Bis zu ca. 300 mA sollten
aber machbar sein. Der richtige LED-Strom ILed muss durch einen
Vorwiderstand begrenzt werden:
R = (U0 - ULed - UCE)/Iled
wobei U0 die Betriebsspannung (i. A. 5V), ULed der Spannungsabfall an
der LED (ca. 2-3 V je nach Farbe) und UCE der Spannungsabfall am
Transistor des ULN2803 (ca. 0.8V) ist.
Im Innern des ULN2803 befinden sich 8 Darlington-Transitoren, jeder
einzelne Treiber lässt sich daher grob als Transitor mit Vorwiderstand
auffassen. Liegt am Eingang hoher Spannungspegel (ab ca. 2.4V) an leitet
der Transistor, bei weniger Volt sperrt er und es fliesst kein Strom
durch die LED.
Gruss Mike
>jeder einzelne Treiber lässt sich daher grob als Transitor mit >Vorwiderstand
auffassen.
ok. muss ich den Strom am Eingang begrenzen? also ein Widerstand zw. µC
und ULN benutzen? oder kann ich gleich PA0 mit eingangspin verbinden?
Pull down dazwischen verwenden, oder ist er überflüssig?
>ok. muss ich den Strom am Eingang begrenzen? also ein Widerstand zw. µC>und ULN benutzen? oder kann ich gleich PA0 mit eingangspin verbinden?>Pull down dazwischen verwenden, oder ist er überflüssig?
Du kannst den Ausgang des uC direkt mit dem ULN2803 verbinden. Wenn du
dir mal das Innenschaltbild vom ULN2803 ansiehst erkennst du das da
schon Widerstaende drin sind. Auch einen Pulldown brauchst du nicht der
ist
1. Schon im ULN drin
2. Zieht der Controller den Ausgang ja mit einen Transistor auf GND
Gruss Helmi
den ULN Treiber brauchst du aber gar nicht wenn du "normale" LEDs
nimmst. So hasts der Falk gesagt und der kennt sich nämlich aus!
20mA pro Pin sind kein Problem. Vor allem weil bei einem LAUFLICHT ja
immer nur eine LED ist =)
Max
Max wrote:
> 20mA pro Pin sind kein Problem.
Das ist so allgemein falsch! Es gibt auch Grenzwerte für jeden einzelnen
Port und es gibt welche für die VCC- und GND-Anschlüsse, über die der
Strom nunmal auch fließen muss (bzw. über einen von beiden).
> Vor allem weil bei einem LAUFLICHT ja> immer nur eine LED ist =)
Woher nimmst Du die Weisheit? Es gibt durchaus auch "Lauflichter", bei
denen nicht nur eine LED läuft.
20 mA sind für einen einzelnenAVR-Pin kein Problem. Aber an allen
Pins gleichzeitig (auch an allen Pins eines Ports) 20 mA ist tödlich. Im
Zweifelsfall lieber nen Treiber nehmen. Es sei denn, es ist wirklich
sichergestellt, dass nur eine begrenzte Anzahl von LEDs gleichzeitig an
ist.
@ Alex (Gast)
>es sollen an jeden Port und an jeden Pin vom Port des Atmegas32 eine led
Also 32 Stück.
>ran. wird also ohne Treiber kaum was, oder? :))
Hab ich nicht eben das Gegenteil gesagt?
OK, 32x20= 640mA ist bissel viel für den AVR. Aber wenn man Low Current
oder Ultrahelle LEDs nimmt, sind die auch bei 5 oder 10mA strahlend
hell. Und dann passt es wieder. Und spart die ULNs.
MFG
Falk
Hey
ich hab den Thread gelesen und folgendes ähnliches Problem.
Ich benutze den ULN2803 um 5 12V- LEDs an zu steuern. Mein Problem ist,
dass ich bei direktem verschalten mit dem µC am anlegen statt den 5 V am
input nur 0,9 und an den LEDs nur 10 V habe, also mein µC irgendwo
zusammenbricht. Ich habe außer dem ULN, dem µC und den Dioden nichts
eingebaut, da ich ja wie oben erwähnt im ULN eigentlich die komplette
Schaltung mit Widerständen und Transistoren zum Spannungserhalt habe.
Nun ja vll habt ihr ja eine Idee, würde mir echt helfen.
Merci LG hgw
Falk Brunner wrote:
> @ Alex (Gast)>>>es sollen an jeden Port und an jeden Pin vom Port des Atmegas32 eine led>> Also 32 Stück.>
Und immer daran denken, dass die ULN pro Eingang im aktiven Zustand auch
1mA vernaschen. Das kann schnell mehr werden als der AVR selbst benötigt
und die Stromversorgung (5V) über Gebühr beanspruchen. Ich bin deshalb
auf IRLML2803 (MOSFET) umgestiegen.
Gruß
Thomas
> Und immer daran denken, dass die ULN pro Eingang im aktiven Zustand auch
1mA vernaschen.
Deswegen kann man bei LEDs auch den 2804 nehmen, hat statt 2,7k einen
10k-Widerstand am Eingang. Dabei werden die Transistoren nicht mehr voll
aufgesteuert, aber für LEDs bzw. Lasten bis 50mA reicht es völlig aus.
> Ich bin deshalb auf IRLML2803 (MOSFET) umgestiegen.
Bist Du Dir sicher? Das ist ein einzelner MOSFET im SOT-23, von IR. Ganz
nett, hat aber mit dem ULN2803 nicht sooo viel gemeinsam, was die
Pinbelegung betrifft.
danke für eure Hilfen, aber hat sich erübrigt ich hab alles richtig
gemacht aber ein Messkabel war kaputt und hat mir keine Masse gegeben.
Trotzdem Vielen Dank hgw
Wenn Du mit dem ULN2803 induktive Lasten wie z.B. Relais schalten
würdest, so könntest Du auf die dringend notwendigen Freilaufdioden
verzichten. Diese sind schon im ULN2803 integriert (siehe Datenblatt)
und ihre gemeinsamen Kathoden werden an diesem Pin herausgeführt. Diesen
würdest Du dann mit der positiven Spannung deiner Relais verbinden.